Tamashii no Utsuri

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 Straßen von Konohagakure

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 3:11 pm

das Eingangsposting lautete :


~Hauptstraßen, Seitenstraßen, Trampelpfade, geheime Straßen, gepflastert und ungepflasterte Wege, Gehwege, Radwege, Wanderwege, Haltestellen für Transportmittel, Handelsrouten zu den Markt, Alleen, unterirdische Wege, Tunnel, Brückenwege scheinen wie ein Netzwerk in Konohagakure miteinander verbunden. Auf welcher Straße wandelst du heute?~

Quelle: Google, Stand 06.05.2014

_________________
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Jul 24, 2015 8:48 pm

Ein dumpfes Geräusch dem das Rascheln von Kleidern folgte, erklang durch die Gassen und Straßen. Gewiss war es nicht laut, aber für einen geübter Hörer dennoch vernehmbar, was auch daran liegen mochte, dass traditionelle Kleidung nicht für die lautlose Fortbewegung geschaffen wurde. Wenn gleich bequem, war es eben keine enganliegende Shinobikleidung, die sich verfangen konnte und ein leichtes Opfer des Windes war. Doch einen Kampf erwartete der Chunin nicht in seinem Heimatdort zu einer solchen Uhrzeit als das dies seine geringste Sorge war, zumal es noch fraglich war, ob die Frau ihn überhaupt gehört hatte, denn er war nicht neben ihr von dem Dach gesprungen auf welchem er noch eben gestanden hatte.
Der Weg der Frau führte sie doch Straßen, die enger und enger wurden und schließlich in Gassen endete, die von dicht stehenden Häusern gesäumt waren, so eng, dass Takai nicht mehr auf Abstand bleiben konnte und schon lange nicht mehr auf den Dächern. Er hätte sie verloren, wäre er geblieben und dies wollte er nicht riskieren, wenn gleich die Gefahr des Entdeckens noch größer wäre als bisher. Sollte sie ihn entdecken, zur Rede stellen, würde er sein derzeitiges Vorhaben jedoch leugnen. Niemand würde wissen müssen, dass er um diese Frau… besorgt war und sie um sein Gewissen zu beruhigen nach Hause geleitete. Ob damit das Problem von ihr gelöst wäre? Der Uzumaki würde es weder leugnen noch zustimmen können, denn was wusste er schon über die blinde Frau? Weder Name noch Herkunft, die vermutlicher irrelevanter waren als der Ort oder eher die Umstände, die dazu geführt hatten, dass sie solche Verletzungen davon getragen hatte.
Für einen Moment schien es als würde Takai eine im Schatten liegende Treppe beobachten , die zu einer höher gelegene Haustür führte. Vermutlich war im Untergeschoss ein Geschäft, das von der anderen Seite aus erreichbar war. Doch im Grunde war er in einem Gedanken gefangen, eine Erinnerung an vergangene Tage an denen sein kleiner Bruder und sein Ziehvater miteinander trainiert hatten. Tomi hatte danach stets stark verschmutze Kleidung und mehrere leichte Wunden gehabt, denn… im Endeffekt… war die Schwertkunst nie etwas für ihn gewesen, doch aufgeben zählte für ihn nicht.
So schnell wie die Erinnerung gekommen war, verflog sie jedoch wieder, denn die Frau war bereits um eine Ecke verschwunden und so beschleunigte der Chunin seine Schritte um bis zur Ecke aufgeholt zu haben. Ein Blick in die Seitengasse verriet ihm, dass er der richtigen Spur folgte, denn er konnte sehen wie die Frau am Ende erneut abbog und eine Verwechslung konnte er ausschließen. Takai hatte sein Tempo wieder normalisiert und lief in einem gewissen Abstand erneut hinter ihr her – nur diesmal eben zu Fuß auf dem Erdboden.
Eine Windböe kam auf und so zog er sich während des Gehens den Schal etwas höher ins Gesicht und verschränkte schließlich die Arme vor der Brust – nachdenklich. Er war kein orientierungsloser Töpel und malte sich deshalb die Route im Kopf auf einer Startkarte ein. Ein leicht komisches Gefühl beschlich ihn. Zuvor hatte die Frau offene, große Straßen benutzt, die in eine nicht verwunderliche Richtung führten. Dorthin wo die meisten Menschen wohnten. Doch jetzt war es ein Zickzack aus kleinen Gassen. Vermutlich täuschte er sich und es war dennoch ein genauer Weg zu ihr nach Hause, da Takai selbst nicht unbedingt viel in den kleineren Straßen und Gassen unterwegs war. Doch für jemanden wie sie, waren diese Wege sehr wahrscheinlich alles andere als fremd.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jul 27, 2015 1:43 am

"Ich sags mal so..." begann Senjui zu erzählen
"Ich habe ihr ja keine detailierten Geheimnisse offenbart. Nichts, was sie nicht früher oder Später irgendwo im Dorf sehen könnte"
Es kahm wahrscheinlich mittlerweile häufiger vor, dass man einen Ukaza im Dienst sehen konnte, denn in den letzten Jahrzehnten war der Clan stark gewachsen.
"Ja, die Wissbegierde habe ich bemerkt. Aber Das muss nichts schlechtes sein, wenn es nicht zu sehr überhand gewinnt. Neugier kann sehr gefährlich werden"
Senjui blickte einen Moment gen Himmel, dann zur Seite.
"Ich sollte mich so langsam auf den Weg machen. Ich denke ich habe da doch noch einige Dinge zu erledigen"
Er verabschiedete sich kurz und machte sich auf den Weg.
tbc: ???

(sry für den kurzen und sehr einfallslosen Post. Bin ich im Vorconstress und wollte das hier noch schnell erledigen)
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jul 27, 2015 8:31 am

Uzumaki Takai | Hyuuga Ryuuko - in tiefster Nacht

Sie war abgebogen und zunächst war nichts weiter auffällig. Nach dem Angriff von vorher schien sie einfach etwas unter Verfolgungswahn zu leiden. Und wer konnte ihr das schon verübeln? Gewürgt und geschlagen wurde sie – ein Wunder, dass sie noch so gut auf den Beinen war. Allzu weit war es nicht mehr bis zum Hyuuga Clan Anwesen und dann war sie auf jeden Fall in Sicherheit. Nicht dass sie Angst hätte, dass ihr etwas zu stieß. Sie war ja nicht ganz so hilflos wie man meinen konnte, weil sie blind war. Schon des Öfteren nach ihrer Erblindung hatte sie bewiesen, dass man sie nicht auf einem falschen Fuß erwischen sollte. Böse Überraschung konnten diese Hände bringen.

Der Wind blies gerade aus der Richtung, in die sie abbiegen wollte. Der Stock klackerte über den Boden und ertastete, ob sie möglicher Weise unachtsam einem Haus oder einer Laterne zu nah gekommen war. Nichts dergleichen. Der Weg war ihr wirklich ins Fleisch übergegangen. Gerade als sie abbog konnte sie nun doch jemanden wahrnehmen. Also doch kein falscher Verfolgungswahn? Sie wartete eine Sekunde, bemerkte, spürte dank ihres Sensorsinns, dass er einige Meter von ihr entfernt blieb und scheinbar an den Ecken der Häuser stehen blieb, um Abstand zu wahren. Sie seufzte leicht in sich hinein. Auf jeden Fall waren es weder die Angreifer von zuvor, noch der vermeintliche Helfer, der sich ihr zuvor aufgezwungen hatte. Kein übermäßig großer Chakrapool. Andernfalls wäre er wohl schon zuvor aufgefallen. Was konnte sie noch spüren. Moderates Tempo, dass der oder die Verfolgerin an den Tag legte. Also wahrlich nur eine Verfolgung und kein Angriff, wie sie zuvor mal überlegt hatte.

Ryuuko blieb stehen und orientierte sich mit dem Blindenstock in Richtung der Häuserwände und tastete den Bereich etwas ab, bis sie eine Bank ausfindig machen konnte. Sie nahm Platz und klappte ihren Stock zusammen. Er fand neben ihr auf der Bank Platz. Einen Moment noch wartete sie, dann drehte sie in Richtung aus der ihr Verfolger kam. Nicht, dass sie dort etwas sehen konnte. Blind war blind und es machte keinen Unterschied für ihren Sensorsinn in welche Richtung sie sah. Ryuuko hob die Hand an und bewegte den Zeigefinger, um zu bedeuten, dass derjenige aus seiner Verfolgerposition doch bitte hervor treten sollte. “Es ist nicht nett eine Blinde zu verfolgen…“, sprach sie in moderater Lautstärke. Sie wollte die Nachtruhe der hier lebenden Leute nicht stören und es würde auch keine große Lautstärke brauchen, um auf sich aufmerksam zu machen. Es war still genug, sodass sie über mehrere hundert Meter vernommen werden konnte.

In der Annahme, dass man ihrem Aufruf folgte, klopfte sie mit ihrer Hand links neben sich auf die Bank. Eine kleine Pause konnte nicht schaden. Die Reaktion der Person würde mehr über die Absichten verdeutlichen. Ob man im Schatten bleiben wollte und wie man ihr gegenüber gesinnt war. Es gab potentiell zu viele Möglichkeiten, die eintreten konnten, um jetzt schon Schlüsse zu ziehen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Aug 02, 2015 12:10 am

Mit etwas Zögern näherte sich der Verfolger der Bank, auf dem die Frau Platz genommen hatte. Es waren zwar bereits einige Augenblicke vergangen seitdem die Worte von ihren Lippen gekommen, ihre Hand neben sich geklopft hatte, doch hatte sich die Nacht wieder in Schweigen gehüllt. Diese wurde je unterbrochen, als man hörte wie Metall, vielleicht eine Tonne, schepperte und ein Tier einen lauteren Ton von sich gab. Lauter als die Aussage, die nicht beabsichtigt hatte, irgendjemanden oder irgendetwas zu stören in ihrem friedlichen Schlaf.
Unschlüsslich darüber, ob er der Aufforderung folgen sollte, zog er an seinem Schal und wog in Gedanken, die möglichen Konsequenzen seiner Entscheidung ab. Er konnte einfach stehen bleiben und sich weiterhin still verhalten. Möglicherweise würde sie dann verschwinden, doch Takai glaubte dies nicht. Sie hatte schon einmal seine Anwesenheit gemerkt, dass war sicher kein Zufall gewesen, kein grundloses Fragen in die Dunkelheit. War sie möglicherweise gar keine einfache Frau? Wobei diese Information kaum nötig war, sondern nur das Gefühl verstärkte, dass es keinen Sinn machen würde, sich nicht zu erkennen zu geben. Doch würde er hier stehen bleiben, könnte er wenigstens etwas Abstand halten, mehr als wenn er direkt neben ihr saß. Um dennoch die Distanz zumindest etwas zu überbrücken, entschied der Chunin sich dafür ein paar Schritte nach vorne zu treten ohne diesmal darauf zu achten, wohin er trat.
Distanz zu wahren bedeutete für ihn nicht, unhöflich zu sein und wenn er schon entdeckt wurde, so verspürte er auch den Drang danach sich vorstellen. „ Mein Name ist Uzumaki Takai und… ich wünsche euch eine schöne Nacht.“ Letzteres fügte er formeller Weise hinzu. „ Es war nicht meine Absicht euch ein ungutes Gefühl zu vermitteln. Verzeiht mir. Eure Aufmachung hat jedoch mein Interesse geweckt. Ich habe bisher niemanden gesehen, der als Blinder in einer verschmutzen Schuluniform des Nachts durch Konoha streift. Ich war neugierig was so jemand treibt.“ Rechtfertigte er sich mit leiser Stimme, die dennoch laut genug war als das die Frau sie hätte hören können. Tatsächlich war dieses Argument nicht einmal unbegründet, wenn gleich es nicht wirklich die Wahrheit beschrieb, dass er sich gesorgt hatte und sicher gehen wollte, dass sie ohne weitere Komplikationen ihr Ziel erreichte. Die Frage blieb jedoch bestehen, ob dies nun auch noch weiter verfolgen konnte oder ob er sich die Chance verbaut und einen anderen Weg finden musste. Sicherlich würde er nicht sofort seine wahren Beweggründe ihr ins Gesicht sagen… als letzte Möglichkeit vielleicht, doch nicht sofort.

out: Tut mir Leid fürs warten und für den schlechten post. Spät abends ist nicht die beste postzeit >.<
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Aug 03, 2015 11:39 am

Ryuuko saß eine Weile da und wartete auf eine Reaktion ihrer Aufforderung. Schon dachte sie, dass darauf nicht eingegangen werden würde, da hörte sie, wie sich der oder die Verfolgerin ein paar Schritte auf die Bank zu bewegte. Und dann erklang die Stimme. Uzumaki Takai war SEIN Name und er wünschte ihr eine schöne Nacht? Etwas verdattert saß sie dort auf der Bank – ganz anderes erwartend. Ein Verfolger war er ohne Zweifel. Die Beweggründe waren ihr nicht ersichtlich. Zuerst hatte sie nur dieses Bauchgefühl gehabt. Aber jetzt schien es skurril zu sein. Kein Angriff war erfolgt – jetzt wäre es auch etwas spät dafür. Mehrere gute Möglichkeiten hätte er gehabt sie zu überfallen, ohne dass sie großartig etwas hätte tun können.
Er entschuldigte sich und beteuerte, dass er Ryuuko kein ungutes Gefühl vermitteln wollte, wegen der Verfolgung. Er sei nur neugierig gewesen, wegen des doch ungewöhnlichen Aufzugs, den Ryuuko an den Tag legte. Auch bemerkte er, dass ihre Kleidung schmutzig war. Ohne zu sehen, was sie tat, fluchte sie leise. “Mist …“ Sie klopfte sich mit den Händen über die Kleidung, um den Schmutz los zu werden. Hoffentlich erfolgreich. Sonst würde es unangenehme Fragen geben, wenn sie Zuhause ankam und ihre schmutzige Wäsche in die Waschstube gab. “Also bist du ein Stalker?“, fragte sie ungeniert. Das Sie sparte sie sich für angemessenere Momente auf. Ein Verfolger, den sie offensichtlich nicht kannte, brauchte sie auch nicht höflich begrüßen. Nicht nach ihrer Auffassung. Ryuuko war eigen in ihrer Art und Weise. Nicht wirklich höflich, aber auch nicht unbedingt unhöflich.
“Und was soll hier heißen So jemand?“, meinte sie spielerisch sauer und richtete sich auf, jetzt die Hinterseite abklopfend. Vielleicht war der Abend ja doch noch nicht ganz verloren. Nachdem sie sich ihr Hinterteil auch ein wenig abgeklopft hatte und das Gefühl hatte jetzt halbwegs sauber zu sein, hob sie den Kopf, um zumindest den Anschein zu erwecken ihren Gegenüber an zu sehen. Viele Menschen beruhigte es, wenn sie so tat, als wenn sie sehen könnte und man verhielt sich dadurch natürlicher – nicht so nachsichtig. “Ein Perverser scheinst du ja nicht zu sein. Wieso bist du sonst neugierig? Sorgen um das naive, blinde Mädchen? “, fragte sie und lächelte leicht. Sie seufzte leicht und schloss ihre ohnehin blinden Augen, kratzte sich an der Stirn und stemmte danach die Hand in die Hüfte. “Ich heiße Ryuuko.“, sprach sie dann in moderater Lautstärke. Ihr Nachname spielte vorerst keine Rolle. Interessant war es durchaus in Mitten der Nacht einen Uzumaki anzutreffen – wohl genauso interessant wie mitten in der Nacht eine blinde Hyuuga anzutreffen. Aber sie wollte einfach nicht, dass ihr Vater erfuhr, was sie Nachts so trieb.

Ihre Hand streckte sie nach Vorne aus, um sie Takai anzubieten. Sie hatte durch seine Stimme vernommen in welcher Richtung er stand. Zumindest die Richtung müsste daher stimmen. Die Höhe war etwas anderes. Ob er groß oder klein war, konnte sie noch nicht sagen. Erst nach dem Hände schütteln würde sie einen groben Eindruck davon haben. Es gehörte zu ihren kleinen Geschenken, das sie mit der Zeit lernte auf Grund von Händedruck, Winkel des Händeschüttelns und ähnliches etwas über ihren Gegenüber zu erfahren.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Aug 07, 2015 9:22 pm

Ein entschiedenes „Nein“ durchdrang die Stille der Nacht, während Takai sich gleichzeitig mit einer Hand grüblerisch an das Kinn fasste. Möglicherweise hatte er sogar zu viel Entschiedenheit in seine Aussprache gelegt, vielleicht sogar etwas verdächtigt, als hätte er es nötig etwas abzustreiten. Wahrlich fühlte er sich keineswegs als ein Stalker, überlegte dennoch ob ihre Worte doch irgendwie wahr sein könnten. Sicherlich verfolgte er sie – was ein solcher Mensch ja tat. Allerdings hatte er sie sich weder gezielt herausgesucht, noch kannte er sie, noch wollte auch nur irgendetwas von ihr. Takai wollte lediglich mit gutem Gewissen zurück kehren können, wenn sie sicher zu Hause angekommen war. Gleichsam musste der Chunin jedoch zugeben, dass er über so etwas noch nie nachgedacht hatte; nun ja, vielleicht mochte das auch daran liegen, dass er nicht oft nachts Blinde traf, auf die er ‚aufpassen wollte‘.
„ Verrate mir euren Namen und ich nenne euch anders.“ Eine höfliche Floskel, die er aussprach, obwohl er nicht einmal ansatzweise an dem Namen der Frau interessiert war, doch irgendetwas musste er ihr schließlich erwidern, denn scheinbar fühlte sie sich angegriffen. Es war vermutlich das ratsamste diese Frau zu erzürnen. Sein Desinteresse versuchte er sich jedoch nicht anmerken zu lassen, was auch gut zu klappen schien. Die Übung, die er mit der vergangenen Zeit seit Tomis Tod, erfahren hatte, schien ihre Wirkung zu zeigen. Wenn man das so nennen konnte. Eine eher triste Zeit, in der sich Takai angefangen hatte sich zurückzuziehen und neue Verbindungen zu meiden. Etwas gab es vermutlich was interessant sein könnte, wenn jedoch für ihn auch nicht unbedingt relevant zu wissen. Warum war die Frau so erpicht darauf, ihre Kleidung sauber zu klopfen? Möglicherweise hatte es also niemand sehen sollen, da sich jemand sorgen könnte? Nun wie auch immer, es würde für ihn keine Rolle mehr spielen, sobald sie zu Hause angekommen war. Aber er konnte nicht verleugnen, dass er in einem kleinen Eck seines Gehirns überlegte, ob dies noch etwas tieferes über die Frau verriet. Stillschweigend hatte er gewartet bis sie sich auch die Rückseite abgeklopft hatte.
Eine gewisse Höflichkeit steckte also auch in ihr, denn sie drehte den Kopf zu ihm hinüber als würde sie ihn ansehen wollen. Takai wusste, dass sie es nicht konnte, aber der Schein war gewahrt und keiner käme im ersten Moment beim Anblick dieser Szene darauf, dass die Frau blind war. Zumindest wenn man sie nicht kannte. Eigentlich war eine ganz angenehme Nacht, wenn man davon absah, dass diese Frau eine nervige Frage stellte, die ihm gar nicht gefiel. Sollte sie ihm doch ihre Beweggründe lassen, dass ging sie gar nichts an. Wobei eigentlich schon, immerhin folgte er sie, aber dennoch für den Chunin spielte das keine wirkliche Rolle, warum auch sollte er ihr die Wahrheit sagen? Er hatte es am Anfang nicht getan und würde es jetzt auch nicht tun. „ Sollte ich mir denn sorgen machen? Wollt ihr das sich jemand um euch sorgt und ihr so mehr Beachtung und Mitleid bekommt?“ Eine doch etwas gemeine Gegenfrage, die etwas aufgelockert wurde durch den Fakt, dass Takai einen Laut von sich gab, denn man fast schon als ein auflachen postulieren konnte. Er glaubte nicht, dass sie wirklich an soetwas interessiert war. Kaum jemand mit solch Handicap würde soetwas wollen. Man fiel schon genug auf als das man auch noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zog. Dennoch hatte er sie mit seinen Worten vermutlich etwas erzürnt.
Freut mich eure Bekanntschaft zu machen, Ryuuko-san.“Nach ihrem Nachnamen würde er nicht fragen. Irgendwie war es erleichtern, dass er das falsche freundliche Lächeln bei ihr sein lassen konnte. Sie konnte es sowieso nicht sehen – wozu sich also die Mühe machen. Doch sie streckte ihm die Hand aus. Ein inneres Zaudern bis Takai sich schließlich dazu durchrang einen weiteren Schritt nach vorne zu machen und die Hand zu ergreifen, schnell jedoch wieder loszulassen. Für so etwas war  nicht geboren und so trat er danach auch wieder einen Schritt zurück. Stand nun also wieder auf seinem ‚Ausgangsfleck‘. Seine Hände waren sehr gepflegt und wie e und je sogar Nagellack aufgetragen, was nicht unbedingt typisch für einen jungen Mann war.
Er würde gerne direkt fragen, wo sie wohnen würde, um nicht gefühlte Stunden hier bleiben zu müssen, aber wer wusste, ob sie das dann nicht irgendwie zu verhindern wusste oder ihn aber belog. Er musste wahrlich einen neuen Weg finden, seine ‚Mission‘ zu beenden und das am besten schnell.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Aug 11, 2015 9:42 am

Für die Blinde war es gerade nicht ganz einfach zu erfahren, was ihr Verfolger eigentlich von ihr wollte. Schön und gut, er war neugierig was eine Blinde in Schuluniform durch die Nacht treibt … Aber auf die Frage, ob er ein Stalker sei, antwortete er strickt nein. Schade – wäre sicherlich interessant gewesen. Aber was wollte er dann. Es war ihr unersichtlich – schwer zu begreifen. Nachdem sie ihn versuchte etwas aus der Reserve zu locken, indem sie ihn fragte, ob er sich um das naive, blinde Mädchen sorge, stellte er die Gegenfrage, ob er sich denn Sorgen machen sollte oder ob sie gar mehr Beachtung und Mitleid haben wolle. Ihr Gesicht errötete leicht und sie kniff die Augen zusammen, presste die Lippen etwas fester aufeinander. Die Röte kam nicht etwa vor Scham oder dergleichen. Eher verärgerte sie diese Aussage. Sicherlich würde er bemerken, dass er sich gerade auf menschlich gefährliches Terrain begab.
Sie hatten sich die Hand gegeben und sie hatte sich vorgestellt. Kurz hatte sie dabei überlegt, ob sie ihm zeigen sollte, wie wenig Mitleid sie haben wollte. Dann hatte sie es jedoch gelassen. Der zögerliche Händedruck des Uzumaki vor ihr und das rasche los lassen, sowie zurück treten, verriet einiges über ihn, was sie kurzweilig ihr Ärgernis vergessen ließ.
Ryuuko ließ ihre Hände sinken, harkte ihre Daumen im Saum des Rockes ein, um sie nicht einfach baumeln zu lassen. Eine Eigenschaft, die sie an Röcken hasste. Keine Taschen, in die man die Hände vergraben konnte. Sie verlagerte etwas das Gewicht, sodass sie das rechte Bein mehr belastete als das Linke und neigte den Kopf etwas nach Links. “Also, du bist kein Stalker. Du bist aber gleichzeitig neugierig, was ein so flott gekleidetes, blindes Mädchen mitten in der Nacht hier so treibst und verfolgst sie – wolltest unbemerkt bleiben. Und du machst dir keine Sorgen laut eigener Aussage …“, fasste sie kurz zusammen und trat zwei eilige Schritte auf Takai zu. Den Kopf ließ sie dabei in angenehmer Position. “Ich glaube, dass du bei einer deiner Aussagen gelogen hast. Entweder bist du ein Stalker oder du machst dir Sorgen um mich, weil ich Blind bin … und unterstell mir nicht, dass ich Mitleid haben will.“, sprach sie mit provokanter Stimme, wich dann aber wieder zurück, um ihre Tasche und ihren Gehstock zu erfassen. “Hab ich dich an den Fersen bis ich Zuhause bin?“, erkundigte sie sich, mit dem Rücken zu Takai gewandt.

Dann grinste sie leicht, als sie ihren Blindenstock ausklappen wollte. Takai hatte wirklich gepflegte Hände. Sie kamen ihr viel weicher vor, als ihre eigenen Hände – andererseits musste sie ja auch mit ihren Händen sehen. Da fing sie sich häufiger Splitter ein oder schnitt sich. Unangenehm, aber sie kannte das inzwischen. Zeitgleich waren ihre Finger aber auch Feinfühliger. Blindenschrift war etwas filigranes, etwas was man sehr genau ertasten musste.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Aug 21, 2015 11:18 am

Wie er es sich gedacht hatte, verärgerte Takai Ryuoko mit seinen Worten zum Mitleid. Oder traf einfach nur einen wunden Punkt, denn auch später stritt sie vehement ab, so etwas zu wollen, in dem sie ihn davor warnte, ihr so etwas zu unterstellen. In Gedanken hatte Takai sich schon ein solches  Bild von ihr gemacht, dass er dem Glauben schenkte. Jemand der auf der Suche nach der Mitleid war, würde sich nicht bemühen normal in einem Gespräch zu wirken; als ein Beispiel das er aufführen würde. Personen die irgendwann in die Verlegenheit kamen, warum auch immer, nicht als normal mehr zu gelten und denen Mitmenschen so etwas wie Mitleid gegenüberbrachten, kamen, Takais Meinung nach, irgendwann alle an dem Punkt, dass sie begriffen, dass Mitleid überhaupt nicht half. Es brachte niemanden zurück, es heilte keine Krankheiten und es sicherte einem auch keine Zukunft. Und die mitleidigen… irgendwann würden sie es bereuen sich so abhängig vom Mitleid gemacht zu haben, denn immer mehr würden sie versuchen mehr zu bekommen und dadurch vielleicht sogar enge Freunde verlieren.  Ein etwas abschweifiger Gedankengang zu dem Takai im letzten Jahr gekommen war und sich selbst immer wieder in Erinnerung rief. Es half nichts sich selbst zu bemitleiden oder es von anderen tun zu lassen. Was nicht hieß, dass Takai sich nicht schuldig fühlte, aber das war ein anderes Thema bei dem Chunin, genauso wie das Lügen. Denn gerade das unterstellte Ryuoko ihm und ein leicht trügerisches Lächeln erschien auf seinen Lippen, wenn gleich sie das nicht merken würde.
„ Nein ich bin kein Lügner.“ sagte er deshalb mit leider aber bestimmter Stimme. Was nicht hieß, dass ihre Schlussfolgerung nicht korrekt war. Denn ihr Satz enthielt wirklich eine Lüge – doch Takai hatte auch nie behauptet sich keine Sorgen zu machen, die blinde Frau hatte es aus seinen Worten nur so herausgedeutet. Vielleicht würde sie sogar selbst noch merken, dass ihm dieser Teil nie über die Lippen gekommen war und er sich damit nicht als Lügner sah.
Noch während er sie ihren Gehstock und ihre Tasche erfasste, ließ ihm ein Gedanke keine Ruhe. Es hatte schon etwas merkwürdig ausgesehen, wie Ryuoko vor ihm gestanden hatte, die Daumen in den Saum ihres Rockes eingehackt. Zumindest war er keinem anderen Mädchen bisher begegnet, das es auch so machte. Nun wohl eine Eigenart ihrerseits, wenn auch sicher nicht weiter wichtig. Es hatte lediglich befremdlich ausgesehen. Aber wen wunderte das schon, wenn eine Blinde nachts in einem solchen Aufzug durch die Straßen gehen. So provokant. „ Ja bis zu dir nach Hause.“ antwortete er nur knapp. Normalerweise hätte er nur genickt, aber das könnte sie nicht bemerken und so war die Sache klar. Dass er das bis zu betonte, sollte ihr nur vermitteln, dass er nicht beabsichtige, sie weiter als dorthin zu bringen. Und um ihr zu zeigen, dass er nicht die ganze Nacht hier verweilen wollte, ging er bereits einige Schritte voraus in die Richtung in der er dachte, dass sie wollte. Möglicherweise war das die falsche, aber das würde er bemerken, wenn er sich umdrehen und nach ihr schauen würde. Letztlich würde er sie vorgehen lassen, aber dennoch Abstand halten, wie auch Zufuhr und dementsprechend auch zunächst wieder in Stille verfallen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Aug 21, 2015 11:56 am

Kein Lügner also? Na, ob er jetzt die Wahrheit sagte? Ein Lügner würde weiter lügen, oder? Schließlich wollte sich ein Lügner nicht zu erkennen geben und so weiterhin Lügen aufbauen und sie als Wahrheit verkaufen … Zu viele misstrauische Gedanken für ihren Geschmack. So gut wie jeder würde ihr so etwas nachsehen und deswegen nicht böse sein, aber sie selbst störte es. Vorerst nahm sie die Äußerung hin. Dann hatte sie sich umgedreht und ihren Stock ergriffen. Takai teilte ihr mit, dass sie ihn bis zu ihr nach Hause als Begleitung hatte. Sie seufzte leicht und schloss auch kurz die Augen. Es machte keinen Unterschied – es war nur eine alte Gewohnheit.
Was nun? Ihn ernsthaft bis zur Haustüre mitnehmen? Dann wüsste er dass sie eine Hyuuga war. Und das wollte sie um jeden Preis im Verborgenen halten. Sie verzog etwas nachdenklich die Lippen. Sie war hier jetzt in einer leichten Bredouille. “Das geht nicht …“, gab sie dann Preis. “Ich will nicht, dass du mich bis zu mir begleitest …“ Bereits bevor sie das Anwesen erreichen würden, würde irgendjemand bemerken, dass ihre Chakranatur mit einer zweiten unterwegs wäre. Alleine konnte sie sich recht gut verbergen oder zumindest ihre Signatur etwas im Zaum halten. Sie zweifelte aber an das jemand zwei Personen übersehen würde.

Zweimal ließ sie ihren Blindenstock auf den Boden klackern, ohne einen Schritt vorwärts zu gehen oder sich überhaupt vom Fleck zu bewegen. Ihr fiel so schnell nur ein möglicher Ausweg ein. Aber das wäre irgendwie merkwürdig. “Okay … du willst mich nicht alleine nach Hause gehen lassen und ich will nicht, dass du mich nach Hause begleitest …“, sie drehte sich um und schmunzelte leicht. “Dann bleibt wohl nur die Option, dass du mich zu dir mitnimmst.“, stellte sie fest und heckte bereits eine Kleinigkeit aus. Sie würde ihn so sehr auf die Nerven gehen, während sie wohin auch immer gingen, bis er sie freiwillig alleine ließ. Und sollte das nicht klappen hatten sie beide zumindest ihren Willen.
So wild war sie eigentlich nicht darauf neue Bekanntschaften zu machen, aber jetzt war es eh zu spät. Ohne eine Antwort abzuwarten streckte sie eine Hand nach Takai aus, um sich an ihm festzuhalten und zog den Blindenstock etwas an sich heran. “Da du mich führen musst, werd‘ ich mich solange bei dir einharken.“

Die Nacht war verkorkst. Erst wollte sie sich in Schwierigkeiten bringen, dann geriet sie in Schwierigkeiten und wurde halb erdrosselt. Dann tauchte ein erster Samariter mit Schwert auf und drohte ihren Erdrossler zu enthaupten. Gerade auf dem Heimweg tauchte ein zweiter Samariter auf, der sie nach Haus bringen wollte. Vielleicht konnte sie ja doch noch in Schwierigkeiten geraten und würde so etwas Unterhaltung finden – nur dieses Mal ohne dabei halb erdrosselt zu werden.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Aug 26, 2015 10:50 pm

Alles lief anders als geplant. Gab es auch nur eine Kleinigkeit, die wirklich so gelaufen war, wie er es sich zurechtgelegt hatte? Ryuuko hatte ihn zunächst bemerkt, was immer noch geklärt werden musste, und stellte ihn nun vor die vollendete Tatsache, dass sie bei ihm übernachten wollte - als Kompromiss. Denn weder wollte sie von ihm bis nach Hause begleitet werden, noch könnte sie ihn, dass schien sie zu wissen, von dem Gedanken abbringen, dass er es tun würde. Die vorgeschlagene Lösung ließ Takai zunächst innehalten und mit einer Hand fuhr er sich durch seine Haare. Dem Chunin war ganz und gar nicht wohl bei diesem Gedanken. Die blinde Frau wollte bei ihm übernachten oder zumindest zu ihm nach Hause gebracht werden. Es stand außer Frage, dass sie dort sicher sein würde, immerhin glaubte er sich daran erinnern zu können, keine Einbrecher oder andere Kriminelle dort Unterschlupf gewährt zu haben. Doch dieses Gefühl des Unbehagens blieb einfach, was auch daher rührte, dass seit einem Jahr eigentlich so gut wie niemand, außer er selbst und seine kleine Schwester, seine Wohnung je betreten hatte. Und jetzt sollte ausgerechnet eine ‚Fremde‘ die er nachts aufgegabelt hatte und um die er sich in gewisser Weise sorgte, bei ihm übernachten. Na wunderbar, dass konnte sicher was werden.
Wirklich Zeit um dieses Situation zu erörtern und weiter darüber nachzudenken, hatte Takai auch gar nicht, denn sie hatte bereits nach seinem Arm gegriffen. „ Dann kommt, eine andere Möglichkeit scheint es nicht zugeben.“ Sprach Takai Zähne knirschend. Nein er war wahrlich nicht von der Situation begeistert, aber so wie Ryuuko sich ihre Pläne ausheckte, hatte er sich auch einen hervorgezaubert mit er ganz gut leben konnte. Diese Frau war blind und ohne ihn würde sie weder zu ihm noch zu sich selbst nach Hause finden – wahrscheinlich. Zumindest konnte er sie bei sich zu Hause lasse und selbst zum Anwesen seiner Eltern gehen und dort in einem Gästezimmer schlafen. Das tat er nur in den seltensten Fällen, da ihn dort zu vieles schmerzte und an die Vergangenheit erinnerte. Aber da er nicht auf dem Fußboden schlafen wollte, erschien ihm das als eine ganz gute Idee. Wenigstens noch ein paar Stunden bevor die Sonne aufging. Sein Körper wäre ihm sicher dankbar, vor allem da er vorhatte erneut zu trainieren.
Takai lief nicht zu sich nach Hause, ging jedoch zügig die Gassen entlang um auf eine größere Straße zu kommen, die sie direkt zu seiner Wohnung führen würde. Er wusste, dass er nicht allzu schnell sein durfte wegen Ryuuko doch gleichzeitig wollte er auch nicht zu viel weitere Zeit für den Weg investieren, denn da ihr Ausgangspunkt recht weit von der nächst größeren Hauptstraße entfernt lag und eben nicht gerade neben seinem eigenen zu Hause dauerte der Weg. Dieses lag im Viertel der Uzumaki, wenn man das so bezeichnen wollte, denn hier wohnten die meisten Familien, die dem Clan zugehörig waren. Am Außenrand gab es einige Häuser mit mehreren Wohnung darin, von denen eine dem Chunin gehörte. Nichts derartig großes, denn weder brauchte er viel noch hatte er genug Geld um sich ein ganzes Haus zu leisten. Doch zu seiner Wohnung gehörte ein kleiner Garten, um den sich zumeist seine Schwester kümmerte und schon allein die Tatsache des Steingartens machte ihn glücklich dort zu wohnen. Im Grunde war es gar nicht schlecht, dass Ryuuko blind war. Es war nicht, dass er nicht aufräumte, nein er war sogar fast schon pendantisch ordentlich, aber von einer wunderschönen Innenausstattung konnte nicht die Rede sein – das zweckmäßigste, das was man brauchte, aber nichts weiter.
„ Wir sind gleich da.“ Gab er Ryuuko mit leiserer und nun wieder freundlicherer Stimme zu verstehen als sie auf die große Straße einbogen. „ Es ist nur noch die Straße entlang…“ Hier fahren – trotz der Uhrzeit – noch mehr Leute unterwegs als in den Seitenstraßen. Verständlicherweise, wobei man wohl nicht unbedingt sagen können würde, dass es nicht weniger Betrunkene oder Randalierende oder eben auch leicht provozierende sein könnten, die man wohl in jeder Bar finden könnte und Ryuuko gerne ausnutze, wenn sie wieder auf der Suche nach etwas Adrenalin war. Hätte Takai den letzten Fakt gewusst, er hätte wohl geglaubt bei ihr wäre alles zu spät, aber es auch irgendwie verstanden. Würde er dadurch das Gefühl Mitmenschen wieder bei sich zu haben, vielleicht würde er es dann auch regelmäßig tun, wobei es nicht so einfach sein könnte dies vor allen zu verbergen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Aug 30, 2015 5:42 pm

Na, das konnte doch was werden! Takai ließ sich ganz offensichtlich von Ryuukos sehr gebieterischen Art mitreißen oder wie man es auch nennen wollte. Sie hatte gesagt, dass sie dann halt zu ihm die Wohnung kommen würde und er hatte sich zumindest diesem Wunsch gebeugt. War das klug? Nein. Genau das, was Ryuuko wollte. Auch wenn sie anzweifelte, dass sich hier ein Abenteuer entwickeln würde. Nicht mit diesem Kerl. Er behauptete sogar selbst, dass es keine weitere Möglichkeit zu geben schiene. Leicht überrascht, dass er sich dann doch so leicht überreden ließ, hatte sie sich eingehakt und dann waren sie auch schon los gezogen. Gut, leicht überreden war eine wohl sehr optimistische Wortwahl gewesen. Es wäre wohl für jeden klar zu hören gewesen, dass Takai diese Möglichkeit überhaupt nicht schmeckte.
Sie wusste natürlich nicht, wo sie hingebracht wurde, aber manche Straßen kannte sie ganz gut. Der Geruch und die Schrittlänge, die man von einer Seite zur Anderen machen konnte – sie konnte sich schließlich auch alleine zurecht finden. Einzig schwierig wurde es wirklich, wenn sie getragen wurde oder in einer Kutsche mit fuhr. Beides war hier jedoch nicht der Fall.
Takai strafte sie scheinbar mit Schweigsamkeit. Etwas, was Ryuuko nicht sonderlich mochte. Sie bewegte den Kopf in verschiedene Richtung, als würde sie sich umschauen – eine Geste, die verbildlichen sollte, dass ihr langweilig war. “Erzähl‘ mal was über dich, Takai-san. Kannst mich doch nicht hier halb entführen und dich dann in Schweigen hüllen!“, neckte sie ihn und stieß ihm sogar leicht mit dem Ellbogen in die Rippen – Rippen, die nicht sonderlich gepolstert waren. Kein Mopplchen also. Na immerhin besser als der Kerl von Zuvor. Stinken tat er auch nicht. Rund um machte er den Eindruck, dass er ein sehr gepflegtes Äußeres besaß.

Die Info, dass sie nur noch eine Straße entlang schreiten mussten, war zumindest ein kleiner Lichtblich, sodass sie sich doch etwas freuen konnte. Sie war schon eine ganze Weile unterwegs, sodass ihre Füße ein wenig wund waren. Nicht so wund, dass sie Blasen an den Versen hatte, aber so sehr, dass sie froh war sich ihrer Schuhe zu entledigen und die Füße vom Ballast ihres eigenen Körpers zu befreien.
“Was zieh‘ ich eigentlich zum Schlafen bei dir an?“, erkundigte sie sich dann bei Takai. Ein weiterer Rippenhieb, wenn man es so beschreiben wollte. Zwar nur von verbaler Natur, aber sie konnte schwören, dass diese Frage dem Uzumaki unangenehm sein würde. Sehr sogar - zu welch‘ wundervollem Abend dies gerade doch noch entwickelte!
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Sep 01, 2015 9:23 pm

Es war nicht schwer zu erraten, was die Frau an seiner Seite mit ihrem Verhalten bezweckte und er wusste genau, wie er ihr ‚Problem‘ beheben konnte. Innerlich leicht genervt fuhr er sich erneut durch die Haare – für seinen Geschmack hatte er an diesem Abend bereits schon viel zu häufig eine Art von nervöser Handbewegung gemacht, die nicht zuletzt daraus resultierte, dass Ryuuko ihm Kopfschmerzen auf viele erdenkliche Weisen machte. Eins hatte die blinde Frau zumindest geschafft, an Tomi oder seine Schlaflosigkeit in dieser Nacht dachte er bisweilen nicht mehr. Dass die Nacht nun besser war konnte man jedoch nicht unbedingt behaupten, zumal man ihn gerade auch mit Worten dazu aufgefordert hatte etwas zu sagen.
„ Und was soll ich erzählen?“ Keine Frage auf die er eine Antwort erwartete, jedoch ausdrückte, dass er weder groß daran interessiert war ihr seine eigene Lebensgeschichte zu erzählen, noch wirklich wusste, was sie wissen wollte. Aber aus Höflichkeit und da ihm diese Stille wirklich unangenehm vorkam, vor allem da sie ja nicht eine normale Frau war die auch Ausdrücke lesen konnte und Takai normalerweise auch nichts nachts eine Frau, was auch immer für eine, im Arm hielt. Was eher falsch ausgedrückt war, er führte sie ja eher. „ Und entführen tue ich euch nicht, zumindest nicht wissentlich.“ Entgegnete er ihr. Ryuuko hat eine spezielle Art Dinge wahrzunehmen, die beim weiteren Nachdenken darüber auf gewisse Art amüsant waren. Er war ja bereits einiges an diesem Abend gewesen, ein Spanner, ein Lügner, ein Entführer und sicher würde noch einiges dazu kommen.
„ Mein Name ist kein Geheimnis mehr. Doch viel Weiteres gibt es kaum zu wissen. Ich bin Shinobi dieses Dorfes, mittlerweile Anfang 20 und halte viel von Traditionen wie auch der Kunst des Schwertkampfes. Die meisten meinen Kameraden erledigen lieber Missionen für Akademisten, gehen freiwillig zurück auf diese, rennen weg oder quittieren den Dienst ehe sie freiwillig mit mir eine Mission bestreiten. Und die die mich nicht kennen, tun es spätestens beim nächsten Mal.“ Er lachte kurz auf, was eher Sarkasmus glich, obwohl es ihn dennoch zu amüsieren schien. Natürlich war der letzte Teil zum Großteil ausgedacht, doch auch Wahrheit steckte darin. Nur wenige wollte mit ihm in ein Team zusammen sein, da es etwas verstörend sein konnte, ihn in einem Blutrausch zu sehen… Doch das es ihn störte, nein da konnte bei Takai nicht unbedingt die Rede sein, da er sich damit herausredete: So fallen sie mir nicht zur Last.
Weitere Schritte ging Takai mit Ryuuko ehe er erneut das Wort ergriff. Sie wollte reden und da sie wohl kaum davon abzubringen war, versuchte er ihr einen Grund zu geben selber zu erzählen, was immer noch angenehmer war als aus seinem eigenen Nähkästchen zu plaudern, wenn auch trotzdem nicht wirklich interessant. „ Also Ryuuko, woher wusste ihr dass ich da bin. Es ist nicht unbedingt ein normaler Tatbestand das eine Zivilistin einen Shinobi bemerkt oder war es nur einfaches ‚Glück‘, ein Zufall?“
Letztendlich sprach die Frau auch noch ein wunderbares Thema an, dass ihn dazu anhielt kurz stehen zu bleiben, was sicherlich für ein innerliches Jubeln über den gelungenen Seitenhieb bei Ryuuko führen würde. Dass konnte Takai sich zumindest vorstellen. Er verzog das Gesicht bevor er weiterging und die Stimme erhob. „ Aussuchbar. Da ihr ja gerne Sachen von Jugendlichen anzieht, bei mir zu Hause liegen noch frische Sachen meiner jüngeren Schwester. Oder ihr schlaft in eurem jetzigen Aufzug. Ich würde euch auch etwas von mir leihen, doch glaube ich kaum, dass sich Yutaka zum Schlafen eignen.“ Zumal sie diesen dann auch sicher nur stark zerknittern würde dabei. Worauf hatte er sich nur eingelassen? Er würde wohl wirklich noch im Gästezimmer seiner Eltern schlafen müssen.
Also dann Ryuuko-san, hier wären wir.“ Sprach er beim Anhalten. „ Wir sind im Uzumakiviertel angekommen und müssen jetzt diese Treppe vor uns hoch. Bekommt ihr das alleine hin?“ zu fragen erweckte vermutlich erneut das Gefühl in ihr, dass er sie bemuttern wollte, doch andererseits fand er es unhöflich nicht zu fragen, schließlich war die Treppe relativ steil und schmal, wenn auch nicht sehr hoch. Es war ein Ironie, denn im Grunde lag seine Wohnung im Erdgeschoss, doch da sie auf einem kleinen Hügel gebaut war, brauchte es die Treppe um zur Eingangstür zu gelangen. Noch immer hielt er sie fest und fragte noch einmal. „ Es wäre wohl besser euch zu führen, die Treppe mag nicht ganz ‚einfach sein‘.“

Tbc. Wohnung von Uzumaki Takai
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Sep 03, 2015 7:28 pm

Fudo Mai schrieb:
Mai betrachtete die Beiden und lächelte sie sanft an, ehe sie dann den Älteren nähere Beachtung schenkte. Es war wirklich lange her, als sie sich das letzte Mal gesehen hatten, doch zu dieser Zeit war es eher ein anderer Grund, Missionen, Unstimmgikeiten, sie hatten keine gute Basis, immerhin war Mai der Grund, der wohl Senjui ein wenig gestoppt hatte, sowohl in seiner Karrierie, wie auch in Richtung seiner politischen Einsicht, doch das war Schnee von Gestern und Mai kümmerter er erst einmal nicht mehr, und so nickte sie der Jüngeren zu, die ihr gerade stolz erzählte, dass Senjui ihr von Mischelementen berichtete.

Ausgesprochen nett von ihm, dass er dir dies bezüglich ein wenig erzählt hat. Ich meine mich zu entsinnen, dass die großen Clans eigenltnich ihre Kekkei Genkai unter Verschluß halten., sagte sie und das mit einem sanften Lächlen. Sie wollte nicht, dass er die Worte negativ auffasste, sondern es als lob ansah, als Lob, ad ss er sein Wissen über diese Mischelemente mit Anderen teilte, ide nicht über jene Begabungen verfügten. Sie blickte dann zu ihrer Ziehtochter und legte ihr sanft eine Hand auf den Kopf und auf den Hut. Sie bewegte diese leicht.
Ich freue mich dich zu sehen, Kaguya, ich hatte schon fast gedacht, dass ich dich wohl nie finden würde., sagte sie nun und blickte dann zu Senjui. Sie deutete eine Verbeugung an.
Vielen Dank, dass Sie sich Kaguyas angenommen haben. Sie ist sehr wissbegierig, vor allem wenn es um neue Dinge geht., sagte sie nun und meinte damit eigentlicht offensichtlich Kagura, immerhin war es ja diese andere Hälfte, die einen Heißhunger auf neue Dinge hatte, einen Heißhunger auf Wissen hatte, einen Heißhunger, den man ihr, so hoffte Mai zumindest nein verwehren würde, aber was war, wenn all das Wissen nicht mehr ausreichte und sie mehr brauchte? Nun, Fragen über Fragen und es es wird wohl die Zeit zeigen, was sie braucht und will.

Das Mädchen lächelte breit und lies sich das Tätscheln ihres Kopfes gefallen. So ein bisschen körperliche Zuneigung durch ihre Ziehmutter war für die Kleine wohl irgendwie erfüllend. Sie nickte noch anerkennend auf den Rat von Senjui, als dieser gesagt hatte, dass Neugier sehr schnell gefährlich werden könnte. Doch Kagura dachte da ihren Teil dazu. "Neugier und Wissbegier sind nicht das selbe..." Doch das Mädchen behielt diese Worte für sich. Schließlich wäre es an dieser Stelle unhöflich, nachdem er ihr doch so bereitwillig sein Erbe gezeigt hatte. Das Mädchen nahm noch einmal genauer ihre Hände unter die Lupe, mit denen sie sein Chakra angezapft hatte. Sie machte langsam eine Faust und öffnete diese wieder. Öfter hintereinander und immer wieder. Noch immer spührte sie das Gefühl von kaltem Stahl welcher sich langsam in die Haut schneidet. Das Mädchen zuckte kurz zusammen und schüttelte sich, wobei sie sich von Mai löste. "Nee-sama... warf Kaguya vorsichtig in Gedanken ein. "Bist du fertig? Darf ich jetzt wieder?" Stimmt ja. Kagura war ja gerade in Kontrolle und das schon relativ lange. Das war für beide sehr ungewöhnlich, denn Kaguya wurde schnell langweilig, wenn sie das Steuer an ihre "Schwester" übergab. "Ganz vergessen..." entschuldigte sie sich und lies ihrer anderen Hälfte damit wieder den Vortritt. "Aber du vergisst doch nie etwas..." meinte Kaguya besorgt, doch Kagura winkte die Besorgnis ab - also wohl nichts ernstes. Vor allem gab es noch ein ganz anderes Problem. "Was wollte ich eigentlich hier?" fragte sich das Mädchen und legte den Kopf schief. Dabei sah sie ihre Ziehmutter als, würde sie sich fragen ob Mai wusste, was Kaguya eigentlich vorhatte. Es war ja nciht so als wären sie von zu Hause losgezogen um Senjui zu suchen und ihn auszufragen. Sie hatten ihn per Zufall getroffen als sie irgendwas machen wollte. Sie sah von Mai ab und erblickte einen Essensstand am Straßenrand. "Hab ich vielleicht Hunger?" Sie musste zugeben, dass ihr beim Anblick des Essens das Wasser im Mund zusammen lief, aber wirklich das Gefühl von Hunger? Das hatte sie nicht, nein. "Deshalb sag ich dir immer, dass du mir sagen sollst, wo du hin willst." ermahnte Kagura sie, wobei Kaguya empört die Backen aufblies. Als könnte das Mädchen nicht alleine auf sich aufpassen! Und genau in diesem Moment kreuzte ein Nachtfalter ihren Weg und flog um die Beiden herum. Das Licht der Staßen musste ihn angelockt haben. Das Mädchen folgte ihm mit ihrem Blick und sah ihm zu, wie er sich auf Mais Kopf niederlies. Mit großen Augen sah sie zu Mai rauf und fand die Szenerie wohl sehr interessant. "Mom, nicht bewegen!" flüsterte sie und hatte wohl vor den Falter von Mais Kopf zu fischen. Sie wartete wohl nur noch auf den richtigen Moment.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Sep 07, 2015 8:14 am

Takai schien gerade regelrecht aus sich heraus zu kommen. Ein wahrer Schwall an Worten verließ seinen Mund, nachdem er sich mal dazu durch gerungen hatte ihn zu öffnen. Ein paar Infos gabs zu ihm. 20 Jahre alt, Shinobi des Dorfes, traditioneller Schwertkampf und seine Bekannten mieden ihn lieber während Missionen. Er überdramatisierte es aber scheinbar maßlos. Dass seine Kameraden das Weite suchten – sogar indem sie sich lieber zurück auf die Akademie begaben, als mit ihm Missionen zumachen. Sie lachte leicht auf. Auch wenn sein Lachen Sarkastisch war – so war ihres ehrlich. So schrecklich konnte ihrer Meinung nach keiner sein. Und sie musste es ja schließlich wissen, schließlich hatte sie als Letztes den Schrecken gesehen. Den Schrecken, der sie erblinden ließ – auf immer und ewig.
Dann wurde Takai neugierig. Er wollte wissen, wieso Ryuuko ihn bemerkt hatte. Eine normale Zivilistin hätte ihn laut eigener Einschätzung wohl nicht entdeckt. Sie schnalzte mit der Zunge. “Tja – Also glaubst du nicht, dass ich eine normale Zivilistin bin.“, sprach sie mit säuselnder Stimme. Ihr Blick wurde kurzzeitig konzentrierter. Sie ließ ihren Sinn tun, was er am Besten konnte. Alles abtasten, was sie erfassen konnte. Der Sinn erörterte den Chakrafluss von Takai, der sie gerade sogar berührte, wodurch die Arbeit schnell und wenig anstrengend war. Dennoch war Konzentration nötig. “Hmm – ich kann dir zum Beispiel auch sagen, dass du das Fuuton kontrollierst.“ Ihre Gesichtszüge entspannten sich wieder vollkommen und sie lächelte auch wieder leicht. “Ich war, bevor ich erblindet bin - “, sie tippte sich mit der freien Hand an die Schläfe, “ – in einer Einheit. Der Artillerieeinheit. Als Sensor. Ich habe aus den feindlichen Reihen größere oder gefährliche Charkaquellen ausfindig gemacht, damit sie ausradiert werden können. Da bleibt ein gewisses Risiko für einen selbst nicht aus.“
Ihre Stimme klang bei den Worten gleichgültig. In Wirklichkeit nahm sie diese Geschichte natürlich stark mit. Sie hatte und würde niemals Daizen für den Vorfall die Schuld geben – er hatte nach bestem Gewissen gehandelt und sich nach dem Unfall gut um sie gekümmert, aber das machte es nicht wett, dass sie so sehr gehandicapt war. Und sie vermisste die Arbeit als Sensor sehr. Der Nervenkitzel, den sie sich mittlerweile über solch nächtliche Aktionen verschaffte oder derartiges. Es war nicht leicht für sie.

Auf die Frage hin, was sie denn tragen solle, blieb Takai kurz stehen. Sie spürte förmlich, wie sich sein Gesicht verzerrte. Ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. JACKPOT! “Wie alt ist deine Schwester denn?“, erkundigte sie sich. “Ich denke so etwas würde ich wohl tragen. Du musst mir dann nur bitte was aussuchen und hinlegen.“, meinte sie. Blind einen Schrank nach passender Kleidung durchsuchen war nicht unbedingt ihre liebste Beschäftigung. Das war etwas, was sie wirklich überhaupt nicht gut konnte. Ihren eigenen Kleiderschrank kannte sie auswendig und ihre Mutter ordnete die Kleidung auch immer gleich an – dadurch kam es nie zu Missverständnissen.
Takai blieb erneut stehen und meinte, dass sie angekommen wären, im Uzumaki Viertel. Und dass nur noch die Treppe vor ihnen läge. Die Frage, ob sie das alleine hinbekam, ließ sie kurz grübeln. Entweder ließ sie sich jetzt tragen oder sie ärgerte ihn auf andere Art und Weise. Sie harkte sich von einem Arm los und zog gekonnt ihren Blindengehstock aus ihrer Tasche. Mit einer Handbewegung fuhr er aus und klackte danach direkt einmal kurz leicht auf dem Boden. “Nein, nein. Geh vor. Dann kann ich mich an dir orientieren.“, sprach sie. Sobald Takai ein paar Schritte gegangen wäre, würde sie ihm den Stock zwischen die Füße schieben und so zum Stolpern bringen. Warum? Weil sie es konnte. Durch die geringe Distanz zwischen den Beiden und der wenigen Störfaktoren um sie herum konnte sie Takai gut beobachten und spüren wie er sich bewegte.
Einmal zum Stolpern gebracht würde sie unschuldig an ihm vorbei laufen, den Stock senkrecht vor sich halten, um die nächste Stufe zu ertasten.

TBC: Wohnung von Uzumaki Takai
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Sa Sep 26, 2015 8:35 pm

Out: Sry durch Ryuuko hab ich den Post nicht gesehen T.T

Mai sah Senjui nach, welcher sich empfahl, dachte aber nicht weiter darüber nach, warum auch? Sie hatte dafür keinen Grund, sie musste an sich denken, an ihre Kinder, nun es war schon merkwürdig, jede der Damen hatte ihre eigene Geschichte, jede von ihnen war speziell, egal ob nun Kazumi, Akari oder Kaguya vor ihr. Jede hatte ihr Päckchen zu tragen, die einen sind mit Tragik gespickt, andere mit Trauer. Mai selber hatte auch keine schöne Geschichte, aber dies war ihr Päckchen und sie würde ihre Töchter, davon hatte sie mittlerweile 3, sicher nicht mit ihren Problemen belasten, so war das nun einmal mit Eltern und Kindern. Und vor allem als Mutter oblag es ihr den Damen ein gutes Vorbild zu sein.

Sie lächelte sanft den Zwilling an, welcher in einer Person vor ihr stand. Sie sprach ihr weder eine Schizophrenie zu, noch eine multiple Persönlichkeit. Es waren für sie Zwillinge, in einer Person, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es war immer wieder spannend zu sehen, wie gravierend eigentlich die Unterschiede waren, und dass sich die Schwestern immer und immer wieder auch selber überraschen. Mai selber war auch überrascht, vor allem was nu kam.

Sie sollte sich nicht bewegen? Mai hob eine Augenbraue, warum nicht? Zuvor hatte Kaguya noch gerätselt, was sie hier wollte, nun vielleicht zu Mai? Aber das würde sich zeigen; denn erstmal war ein kleines Kätzchen auf der Pirsch. Was das wohl war? Was war plötzlich mit Kaguya? Aber sie sagte nichts, sondern tat mal wie ihr geheißen wurde. Vielleicht wurde der Schmetterling durch Mais Wärme angezogen. Auf jeden Fall hatte er damit scheinbar kein Problem, oder es war der Duft nach Jasmin, welcher von Mais Haaren ausging. Auch wenn man es der Termobatterie und Schlägerin nicht zutraute, so hatte sie ein sehr hohes Bewusstsein, was die Pflege ihres Körpers anging. Auch was die Mode betraf, war Mai nie wirklich fehl gekleidet, oder hatte höchstens ihren eigenen Stil.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Okt 02, 2015 2:46 am

Der Blick des Mädchens war auf den Falter fixiert, welcher auf dem Kopf ihrer Ziehmutter rastete. Sie lag wie eine Katze auf der Lauer, bereit jeden Moment zu zuschlagen und sich auf ihre Beute zu stürzen. Natürlich musste sie vorsichtig agieren, schließlich wollte sie sich nicht einfach auf ihre Mutter stürzen. Sie näherte sich Mai langsam und stellte sich vor ihr auf die Zehenspitzen um etwas an Höhe zu Gewinnen. "Vorsichtig..." dachte sie zu sich selbst, während Kagura von dem ganzen Vorhaben eher belustigt war. "Und wenn du ihn hast? Weinst du dann wieder, weil der von nahem so furchterregend aussieht?" Kagura wusste wohl wie das ganze Enden würde. Das innere Kommentar ihrer Schwester ignorierend holte das Mädchen im nächsten Moment aus und versuchte den Nachtfalter zu erwischen. Doch das Getier war zu schnell und flog davon. "..." Das Mädchen sah dem Falter mit einem Blick aus Enttäuschung und Verärgerung nach und übergab das Ruder schmollend an Kagura. Diese brach in Gelächter aus und hielt sich den Bauch. "Haha, herrlich!" Sie lachte noch nur eine kurze Weile, ehe das Lachen in ein leises Kichern überging und letztendlich verstummte. Kagura sah Mai an und legte dabei den Kopf leicht fraglich schief. Sie konnte sich noch genau daran erinnern, als ihr die Wärme von Mai noch wie das brennen einer Sonne vorkam und sie es kaum aushalten konnte in deren nähe zu sein. Doch jetzt hatte sie kein Problem damit. Hatte sie sich daran gewöhnt? Oder wirkte es damals so "krass", weil sie sich nicht wohlgefühlt hatte? Sie konnte es sich nicht erklären. Doch wenn sie so vor ihrer Ziehmutter stand, dann machte sich in ihrem Kopf ein Gedanke breit. "Ich hätte da eine Bitte..." fing das Mädchen mit dem Hut an zu sprechen und zupfte sich wohl leicht nervös am Kleid, als würde sie in diesem Moment nicht wissen, was sie mit ihren Händen machen sollte. "...und das soll nicht respektlos klingen..." fuhr sie fort, noch immer an ihrem Kleid herum spielend. Sie schwieg für einen Moment und sah zum Boden. Dann, als Kagura sich wohl den Mut genommen hatte, blickte sie wieder zu Mai auf und ihr Blick versuchte ernst zu wirken. "...würdest du gegen mich kämpfen?" fragte sie letztendlich. Und es war nicht gerade normal dass ein Kind seine Eltern darum bittete einen Kampf gegen sie auszutragen.  Aber Kagura war wissbegierig und wollte nicht nur ihre Grenzen entdecken, sondern auch mehr über Mais Fähigkeiten in Erfahrung bringen. Ein Kampf schien ihr da nur logisch. "Nein! Nein! Du tust ihr weh!" schimpfte Kaguya in Gedanken, wohl wissend, dass Kagura ein Problem hatte sich zu beherrschen, wen es ums Training oder einen Kampf ging. "Ach was. Ich reiss mich zusammen. Außerdem war sie doch mal Hokage. Was soll ich ihr schon tun?" verteidigte sich Kagura und legte für Mai richtige Hundebaby-Augen auf. "Bitte?" Letztendlich lag die Entscheidung bei Mai, das war klar. Und würde sie Nein sagen? Dann musste Kagura das wohl akzeptieren.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Okt 02, 2015 12:22 pm

Mai betrachtete die junge Frau, die dort vor ihr stand und dann sich auf einmal lang machte. Sie hob eine Augenbraue, stand sie doch direkt vor Mai und dann .... flog der Schmetterling fort. Und hinterlies eine enttäuschte Kaguya. Mai schmunzelte leicht, jedoch so, dass es Kaguya nicht sah. Sie merkte dann jedoch, dass die enttäuschte junge Frau sich veränderte. Sie war nun wieder Kagura. Mai hatte langsam ein Gefühl für die Beiden bekommen, so dass sie sie vernünftig unterscheiden kann, aber sie war sich nun einmal nicht immer sicher, hier jedoch war es eindeutig, denn Kagura amüsierte sich über sich selber und es wirkte wohl ein wenig lächerlich, dass man über sich selber lachte ,aber wer dies nicht konnte, der hatte keinerlei Sinn für Humor, aber das tat hier nichts weiter zur Sache.
Dann jedoch wirkte auf einmal Kagura so anders… so… fast schon kindlich, ängstlich. Sie begann leicht zu stammeln, eine Bitte um genau zu sein und spielte dabei mit ihrem Kleid herum. Mai lächelte milde und wartete ab, als dann jedoch der Hammer fiel und sie hörte, was Kagura wollte, sie wollte gegen Mai kämpfen, in einem direkten Kampf. Kannte sie die Fähigkeiten ihrer Tochter schon? Nun, so weit sie wusste lagen diese im Bereich des Taijutsu und auch im Bereich des Katon, und dann war sie auch noch relativ gut darin in Sachen Sensor, aber das mit dem Taijutsu war bislang nur ein Gerücht. So könnte sich Mai auch direkt davon überzeugen, ob und wie die junge Dame verlangt war. Dann jedoch merkte sie die Anspannung. Sie blickte auf Kaguya herab, da diese ja noch vor ihr stand und nahm sie sanft in den Arm. Das Gesicht der Jüngeren landete zwischen der Oberweite Mais. Sanft strich sie ihr über den Rücken.
Du musst nicht nervös sein, Kagura, Ich kämpfe sehr gerne mit dir., hauchte sie nun und schloss leicht die Augen. Sie strich der Jüngeren noch einmal über den Hinterkopf, ehe sie sich sanft von ihr löste.
Ich habe kein Problem damit, wenn man mich zu einem Kampf auffordert. Ich werde mit dir kämpfen, und wenn es während des Kampfes nicht mehr geht, dann möchte ich dich bitten, dass du mir das signalisierst. Ich möchte ungerne dich im Endeffekt im Krankenhaus besuchen. Du bist mir wichtig, deshalb werde ich auch mit dir so gut ich kann kämpfen und mich nicht zurückhalten., sagte sie nun und lächelte die Andere kurz an.
Wollen wir gleich oder willst du noch etwas warten?, fragte sie nun.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Okt 09, 2015 7:48 pm

Nicht nur dass das Mädchen in die Arme geschlossen und mit dem Kopf voran gegen Mais Brust gedrückt wurde, nein, ihr wurde auch noch liebevoll der Kopf getätschelt. Ach war das ein Herrliches Gefühl! Wann hatte Kagura dies das letzte mal durchlebt? Doch auch angesichts dieses schönen Momenst musste Kagura einen Moment überlegen ob sie sich nicht verhört hatte. Hatte Mai tatsächlich gesagt, dass sie gerne gegen sie kämpfen würde? "Warum immer kämpfen?!" dachte sie Kaguya empört, doch ihre "Schwester" warf das Wort ein. "Mach mir das nicht kaputt. Ich lass dich auch immer deinen Unsinn treiben!" warf sie ihrem anderen Ich vor und würde wohl von dem Gedanken gegen Mai zu kämpfen nicht ablassen. Nein, dazu war ihre Neugier viel zu groß gewachsen. Sie wollte nicht nur wissen wie die Frau mit den zwei Herzen und ehemalige Hokagin kämpfte. Sondern auch sich selbst etwas weiter treiben. Doch genau das schien irgendwie das Problem zu sein. Sie übertrieb es in solchen Sachen ziemlich und auch Mai wollte wohl, dass sie ihr signalisieren würde, wenn sie nicht mehr kämpfen konnte. "Ich werd' es nicht übertreiben. Ehrenwort." erklärte sie, als ihre Ziehmutter ihr wieder Luft zum Atmen und sie los lies. Kaum hatte sie das gesagt warf sie einen Blick an Mai vorbei und schien ihre Aufmerksamkeit etwas anderem zu widmen. Viel mehr weitete sich ihr Blick und sie schien ihren Augen nicht zu trauen, was man daran erkennen konnte, dass sie wiederholt blinzelte und sich schließlich kopfschüttelnd die Augen rieb. "Hör auf damit!" ermahnte sie innerlich ihr anderes Ich, doch diese warf den Vorwurf mit einem einfachen "Womit aufhören?" zurück? Kaguras Miene schien für einen kurzen Moment höchst verärgert, doch nur ganz kurz und wich schnell wieder einem aufgeregtem Grinsen, als Mai fragte, wann sie denn "loslegen" wollten.  "Sofort! Sofort!" meinte sie aufgeregt und es schien schon fast so, als hätte sie den Eifer von Kaguya angenommen. Doch es war offensichtlich, dass es Kagura war. Sie freute sich wohl wirklich und konnte es kaum erwarten anzufangen. Stattdessen tänzelte sie um Mai umher. "Das wird richtig coo...." Sie unterbrach sich selbst mit einem Räuspern und hörte auf umher zu springen. Anscheinend hatte sie gemerkt, dass sie ein wenig aus ihrer Rolle als ernste "Kaguya" heraus trat und wollte wohl wieder darin zurück fallen. "ähem... ich mein das wird interessant!" Doch ihr blickte strahle so viel Vorfreude aus, dass es schon regelrecht wehtat, dass es noch nicht angefangen hatte. Langsam trat sie wieder an Mai heran und nahm sie an der Hand. "Gehen wir gleich, ja?" Mai sollte den Moment wohl auch auskosten. Denn wer konnte schon sagen ob Kagura sich noch einmal so offen zeigen würde, wie jetzt? Vor allem so lebhaft?
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Okt 13, 2015 11:10 am

Mai lächelte die Jüngere an, ehe sie ein Kichern sich nicht verkneifen konnte, als sie merkte, dass nun die sonst so direkte und planende Kagura sich auf einmal freute wie ein kleines Mädchen. Es war sehr süß dies mit anzusehen und Mai empfand gleich noch mehr Symapthie für die Jüngere. Ob diese sich so öfters zeigen würde? Nun, es würde ein Vergnügen und Mai würde dies sicher beobachten, vielleicht würde Kagura sich öfters so zeigen, vor allem beim Training. Sie verschränkte leiht die Arme hinter dem Rücken, als dann jedoch ihre Hand ergriffen wurde. Sie war erstaunt, dass die Jüngere so sehr ihre Nähe suchte und doch lies sie diese gewähren, wehrte sich nicht, warum auch? Immerhin war ja Kagura gerade mal voller Tatendrang, was schön war. Vielleicht konnte Mai so auch Stück für Stück die beiden Schwestern besser kennen lernen.

Sie wusste, dass es dort zum Einen die ausgeglichene Frohnatur gab, Kaguya. Sie war recht unbekümmert was so viele Dinge im Leben angeht und vielleicht ein wenig verfressen, aber das sollte der Sympathie keinen Abbruch bescheren, auf der anderen Seite hatten wir dort die taffe und direkte Kagura und diese war auch recht kämpferisch. Momentan sah Mai in Kagura ein wenig von sich selber, wissbegierig, kämpferisch und voller Freude auf den Kampf. So weit sie wusste hatte diese auch das Element Feuer, ob es dort eine Verbundenheit gab? Ob Kagura vielleicht die Tochter war, die Mai immer wollte? Nun, sie hatte aktuell 4 Stück davon und jede liebte sie auf ihre Weise, auch wenn ihr aktuell Akari und auch Kazumi ein wenig Kopfzerbrechen bereiteten. Aber dagegen wollte sie nichts sagen, sie war immerhin nicht in der Lage dazu und als Mutter musste man sich die Gedanken nun einmal machen.

Also hieß es nun auf zum Trainingsplatz, zumindest einen von ihnen.
Klar, gerne. Ich möchte dich ungerne warten lassen., sagte sie nun und lächelte die Jünger an. Wenn man sie so sah, würde man kaum meinen, dass Mai eine extrem starke Frau war, sondern sie wirkte aktuell einfach nur wie eine Mutter, die mit ihrem aufgeregten Kind wohin ging.

OW: Trainingsplatz Sumikago
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Aug 29, 2016 6:51 am

Cf: Dachetage der Hokusai
2 Wochen waren vergangen seit dem er gegen Mai gekämpft hatte und sie Mayura zu ihn bestellte. Er hatte anfänglich sich nicht behandeln wollen bis ihm bewusst wurde, dass es ein Teil seiner Art war, die er ablegen musste. Er hatte Verantwortung und konnte es sich nicht leisten sein Leben so leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Tenzou erkannte ebenso das es Zeit wurde mit dem Verlust der Weißhaarigen abzuschließen um für sie da sein zu können. Vielleicht konnte er als Freund, die Dinge gut machen, die er in der Zeit der Ehe falsch machte. Nämlich seine Arbeit vor seine Familie zu stellen. Als Zeichen dafür, dass er sich von der Vorstellung seiner Frau verabschiedete, legte er eine weiße Rose vor die Tür des Hatake Hauses. Es mochte merkwürdig sein, aber auf die Weise glaubte er sich verabschieden zu können. Manchmal benötigte es ein Abschiedsritual um mit vergangenen Frieden zu schließen. Er war sogar in seinem Haus gewesen und entschloss sich an diesem Wochenende alles zu entrümpeln. Die Erinnerung an Mayura würden nicht weggeschmissen werden sondern nur in eine Kiste verstaut werden. Auch wenn schmerzte, so wusste er das es sein musste. Auch traf er sich hin und wieder mit Mayura. Zwar nicht regelmäßig und hauptsächlich weil er noch einmal nachbehandelt werden musste. Mai hatte ihm tatsächlich die Rippe gebrochen. Allein der Behandlung von Mayura sei Dank fühlte er sich nach zwei Wochen wieder schmerzfrei. So seh das er sogar eine Kiste tragen konnte in den ein paar Sachen verstaut waren. Auf der Kiste lag eine weiße Rose. Bevor er in sein Haus gehen wollte um dort zu putzen, wollte er noch einmal auf den Friedhof um seiner Mutter diese Rose hinzulegen. In aller Herr Gottes frühe lief er also den Weg entlang, eine Zigarette im Mundwinkel und der Kiste in den Händen. Die Mädchen waren bei seinen Eltern und er hatte frei für den Rest des Tages. Es stand also offen was er heute tun wollte.

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Sep 14, 2016 9:29 pm

cf: Dachetage Hokusai

Es war seltsam, es fühlte sich inzwischen nicht wie zwei Wochen an und doch war mindestens schon so viel Zeit verstrichen, seid sie Tenzou behandelt hatte. Er hatte eine Trainingseinheit hinter sich gebracht, die nicht ganz so gut verlaufen war, wie er es sich wohl vorgestellt hatte. Typisch, dachte sich Mayura, obwohl sie nicht so recht wusste, ob es wirklich typisch für ihn war oder nicht. Zwar kannte sie ihn nun seid einiger Zeit, aber mindesten die Hälfte davon war er auf Abstand gegangen und sie hatte ihn somit eine ganze Weile lang nicht gesehen. Nun war das Eis wieder gebrochen. Seid sie ihn behandelt hatte, hatten sie sich wieder ab und an getroffen. Mayura war froh, ihn wieder etwas öfters sehen zu können, den auch wenn er oft grimmig und nicht sehr gesprächig war, so war er irgendwie doch eine angenehme Gesellschaft ... Irgendwie.
Aber nicht nur das, seid einiger Zeit hatte Mayura seltsame Träume. Träume, die sich wirklich anfühlten. Etwas zu wirklich für ihren Geschmack. Es waren zerrissene Stücke, Fetzen, die sie nicht richtig einordnen konnte. Und es kamen Personen vor, die sie teilweise noch nicht einmal einordnen konnte. Mayura glaubte sogar einmal Tenzous Gesicht erblickt zu haben, ganz sicher war sie sich dessen jedoch nicht.
Aus diesem Grund wanderte sie nun frühmorgens in Konoha umher. Sie konnte seid dem Traum, den sie in dieser Nacht hatte, nicht mehr schlafen. Aufgewühlt und völlig verwirrt suchte sie nach Antworten, suchte sie überall, selbst wenn sie eigentlich wusste, das ihr die Antworten Niemand geben konnte. Sie musste sie entweder selber finden oder ...
Als Mayura gerade um eine Ecke bog, erblickte sie nicht unweit von ihr eine durchaus bekannte Person. Tenzou. Sie lächelte leicht, auch wenn sie sich fragte, was er um alles in der Welt so früh hier tat. Nun gut, wahrscheinlich hatte er seine Gründe und mit Sicherheit dachte er das gleiche über sie. Und sie hatte ja schliesslich auch ihre Gründe.
"Tenzou!", begrüsste sie ihn lächelnd. Sie musterte kurz und als sie die weisse Rose in seiner Hand erblickte, war sie im ersten Moment verwirrt und im zweiten bereits skeptisch. Eine weisse Rose? War das bloss ein Zufall ... Hatte er einfach so eine weisse Rose in der Hand oder hatte das etwas mit jenem Exemplar zutun, das sie vor ihrer Haustür aufgefunden hatte?
Ihr Blick blieb auf der Rose hängen, bis ihr bewusst wurde, dass es wohl etwas zu auffällig war, wie sie sie anblickte. Sie blinzelte kurz, bevor sie ihm wieder in die Augen sah und sich zu einem Lächeln durchrang.
"Was ... Tust du so früh morgens auf den Strassen? Hast du heute wohl viel zutun als Kage und bereitest dich auf einen harten Tag vor? Oh ... Wie geht es deinen Verletzungen? Alles soweit verheilt?", vermutlich versuchte sie mit all diesen Fragen von der einen, nicht gestellten Frage abzulenken ... War er derjenige, der ihr die Rose vor die Tür gelegt hatte? Wenn ja, was hatte das zu bedeuten ...?

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Sep 15, 2016 8:18 pm

Es war so früh am Morgen, dass die Sonne noch nicht richtig aufgegangen war. Es dämmerte hinter den Felsen von Konohagakure gerade erst ein bisschen. Die kühle Luft fühlte sich erfrischend an und weckte die müden Geister ein wenig auf. Tenzou war um diese Uhrzeit noch nicht richtig wach und wirkte noch etwas neben der Spur als er eine Stimme hinter sich hörte. Obwohl sie ihm so bekannt vor kam, fragte er sich im ersten Moment, wer um diese Uhrzeit ihn ansprechen wollte. Mit leicht grimmiger Mimik drehte er sich herum und gab zunächst ein brummenden Ton von sich. Offensichtlich eine Antwort darauf das man ihn ansprach. Erst als er Mayura erkannte, wirkte er plötzlich etwas milder angehaucht. Er wandte sich komplett in ihre Richtung und blieb somit natürlich stehen.
„Morgen, Mayura“, begrüßte er sie in typischer Knappheit und betrachtet ihr Gesicht kurz eingehend. Wieder diese Müdigkeit. Was trieb sie nachts, dass sie so müde wirkte? Tenzo schüttelt den Gedanken ab. Besser wenn er es nicht wüsste! Oder war es als guter Freund Pflicht zu wissen, wie es ihr ging? Tenzou gestand sich ein, dass er es nicht wusste. Eine wirkliche Freundschaft zu einer Frau hatte noch nie wirklich gehabt. Zumindest nicht bewusst. Miaka war dort Außnahme. Sie zwei waren... irgendwas anderes aber sicher nicht normale Freunde.
Auf die Frage von Mayura, was er hier so früh tat, ließ er seinen Blick kurz umher schweifen. Nachdenklich betrachtete er die Umgebung.
„Mhm, ich bin gerade auf dem Weg zu unserem Haus“, erklärte er und blickte wieder zurück zu ihr. Die Augen der Weißhaarigen hingen merkwürdig lange an der weißen Rose, bevor sie den Blickkontakt zu ihm suchte. Er erinnerte sich an das Geschenk vor ihrer Tür und bemerkte, dass er gerade in eine unangenehme Situation rutschte. Auch das er „unser“ sagte, fiel ihm im nächsten Moment erst auf. Er räusperte sich. „Äh… ich meine nicht unser beider Haus. Sondern das von… meinen Töchtern und mir. Ich muss dort… putzen“, rettete er sich gerade noch so und klemmte sich den kleinen Karton unter die Schulter, um seine Zigarette aus zu machen. Inzwischen rauchte er schon nur den Filter. Den Stummel der Zigarette warf er jedoch nicht in die Weltgeschichte sondern steckte ihn in die Tasche. „Was ist mit Dir? Schlaflos heute Morgen oder musst du ins Krankenhaus?“ Er schwieg kurz und sah sich um. „Aufgrund deiner Behandlung geht es meiner Seite im übrigen sehr gut.“ Ein kleines grimmiges Lächeln zeigte sich. „Danke nochmal dafür.“

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Okt 02, 2016 9:50 am

Was wohl Tenzou so früh am Morgen auf den Strassen von Konohagakure tat? Es war eine Frage, die sie kurz darauf beantwortet bekam. Er war auf dem Weg in 'ihr' Haus um dort zu putzen. Im ersten Moment war diese Konstellation der Worte seltsam familiär für sie und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass es genau so richtig war, konnte sich dieses Gefühl aber auch nicht wirklich erklären. Wie so vieles im Moment nicht. Viele ihrer Träume und Gedanken konnte sie sich nicht wirklich erklären und sie fragte sich, ob sie womöglich einfach nur an Schlafmangel litt. Aber wie sollte sie den bitte schön schlafen, wenn sie genau wegen dieser Träume immer wieder aufwachte? Mayura seufzte leise und konzentrierte sich dann wieder auf das Gespräch mit Tenzou.
Er erklärte in dem Moment, dass er natürlich das Haus von ihm und seinen Kindern meinte. Sie nickte bedächtig. "Verstehe.", erklärte sie und führte in Gedanken fort, dass es natürlich nicht das Haus von ihr und ihm war, immerhin hatte er davor eine Frau gehabt, die nun jedoch fort war. Ob sie nun tot war oder nicht wusste Mayura immer noch nicht wirklich, sie wusste nur, das er noch nicht über sie hinweg war.
"Darf ich dich was fragen?", kam es dann von ihr, "warum lebst du nicht mehr in dem Haus wenn es dir gehört, sondern in der kleinen Wohnung?"
Natürlich, eine eher persönliche Frage und Mayura würde sich nicht wundern, wenn er antworten würde, dass es sie nichts anginge. Sie hatte ohnehin bereits eine Vermutung, weshalb er nicht mehr dort wohnen wollte. Bestimmt wegen seiner eventuell verstorbenen Frau.
Dennoch, die weisse Rose brachte sie ein bisschen aus dem Konzept. Einerseits fragte sie sich, ob es einfach bloss ein Zufall war und auf der anderen Seite, wieso man Jemandem heimlich eine Rose vor die Tür legte. Man konnte sie demjenigen doch auch einfach in die Hand drücken? Wenn er es war, was mochte diese Geste dann zu bedeuten haben?
Als er dann fragte, weshalb sie hier war, sah sie ihm wieder in die Augen, lächelte leicht und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
"Nun ... Ersteres. Ich muss heute nicht arbeiten, aber ich kann in letzter Zeit sehr schlecht schlafen. Hab' immer sehr ehm ... intensive Träume aus denen ich aufwache. Es sind nicht immer schlimme Träume, aber irgendwie sind sie allesamt seltsam.", sie lächelte etwas verlegen und wich seinem Blick aus, "Aber ich will dich damit nicht langweilen. Und bitte, bezüglich der Behandlung. Es freut mich natürlich sehr zu hören, dass es dir deswegen wieder besser geht."
Für einen Moment blickte sie einfach nur stumm Löcher in die Luft, während sie wieder über ihre seltsamen Träume nachdachte, bevor sie wieder zu dem Mann hochsah und entschlossen wirkte. "Du gehst in dein Haus putzen, nicht wahr? Alleine ist das bestimmt sehr viel Arbeit, soll ich dir dabei helfen? Ich hab sowieso nichts zutun und schlafen kann ich auch nicht.", erklärte sie und auch wenn ihr die Geste mi der Rose unheimlich war, so wollte doch noch immer etwas tief in ihr drin in seiner Nähe sein. Der Gedanke, mit ihm den Tag zu verbringen, und wenn es sich nur ums putzen handelte, war irgendwie einfach nur schön.

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Okt 02, 2016 11:51 pm

Tenzou erkannte fast sofort, dass Mayura wirklich niedergeschlagen wirkte. Früher war es ihm schwer gefallen Emotionen in ihrem Gesicht ablesen zu können, aber jetzt schien es fast so als hätte sie ein Buch aufgeschlagen. Ihr Blick wirkte verwirrt, was vermutlich an der weißen Rose lag. Ihr Gesicht wirkte jedoch müde und irgendwie niedergeschlagen. Für Sekunden malte er sich aus, wie er die Weißhaarige Frau in den Arm zog und hielt, wie früher. Er hatte gelernt, dass sie so etwas zwischendurch brauchte und irgendwie hatte auch er gemerkt, dass er es brauchte – zumindest nur von Mayura. Andere wollte er nicht umarmen. Seine eignen Gedanken verwirrte ihn nun selbst, sodass er kurz blinzelte. Dann verdrängt er alles was ihn durch den Kopf schwirrte und konzentrierte sich auf die Frage, die ihn Mayura stellen wollte. Sie fragte nach, warum er nicht mehr in dem Haus wohnte. Tenzou öffnete den Mund um sofort zu antworten, blickte dann aber langsam beiseite. Irgendwie war es schwer zu erklären, dass er nicht mehr dort lebte, weil sie weg war. Er hatte sich jedoch entschlossen, dass er wieder mehr Kontakt zu ihr haben wollte. Also musste er irgendwie auch anfangen mit ihr normal sprechen zu können. Es brachte nichts sich selbst zu bemitleiden. So war der zweite Ansatz seiner Worte eher halb so ehrlich, wie der erste. Er wollte nicht schon wieder sagen, dass er seine Frau vermisste. Mit jeder Sekunde die Mayura bei ihm war, würde er sie immer vermissen. Das war einfach so. Auch wenn es ihn Trost spendete, dass sie zumindest miteinander sprachen.
„Ich brauchte die Distanz zu dem Haus. Es war ziemlich einsam dort drinnen, auch wenn ich jeden Morgen aufwachte und meine Kinder mir entgegen blickten“, erklärte er dann langsam. Er hasste die Einsamkeit. Obwohl er ironischerweise Jahre lang davor alleine war. Nachdem sein Satz endete, wollte er nicht länger darauf beruhen über sich reden zu müssen. Deswegen fragte er nach, was Mayura hier tat. Sie verschränkte die Hände hinter dem Rücken und lächelte leicht. Ihm kam die Gestik so bekannt vor, dass es ihn nur müde lächeln ließ.
Ich vermisse sie so sehr, dachte er in dem Augenblick, auch wenn nur ungewollt. Das Lächeln erstarb nicht. Erst als Mayura von ihren intensiven Träumen erzählte. Als sie seinem Blick daraufhin auswich, bemerkte auch er – der ja normalerweise blind für sowas war – das sie verlegen sein musste. Er schüttelte langsam und verständnislos den Kopf.
„Du... langweilst mich nicht, Mayura“, erwiderte er, „Ich meine… du hast viel Zeit damit verbracht mich zu behandeln. Da sind ein paar Minuten deiner Sorgen ja wohl das mindeste. Vielleicht kann ich mich so revanchieren.“ Nachdem Mayura ihm wieder in die Augen sah, war es nur Tenzou der leicht beiseite blickte. Seine Höflichkeit und seine Aussage waren ihn fast ein wenig unangenehm. Früher hatte er das wirklich oft in der Gegenwart von Mayura gespürt. Er wurde verlegen, wegen ihr. Ein leises Räuspern ließ darauf schließen, dass es ihm schwerfiel so etwas zu sagen.
„Was sind das für Träume? Sind sie gleich?“, fragte er dann noch einmal, damit klar wurde das er ihr zuhören würde. Zudem wollte er auch aus reiner Neugier wissen, ob sie sich an Dinge erinnerte.
Statt das Mayura jedoch seine Frage beantwortete, blickte sie wieder zu ihm hoch und bot ihm wirklich an, dass sie mit putzen kam. Tenzou starrte sie kurz an.
„Oh, äh“, stieß er überrascht hervor und blickte sie etwas verwirrt an. Er suchte wohl nach einem Grund in ihren Augen um zu verstehen, warum jemand anderes einem Putzen helfen wollte. „Ich glaube etwas Hilfe würde mir helfen… aber es sieht wirklich unordentlich aus… und staubig. Es sind zwei Etagen… also es ist wirklich viel.“ Er sah sie zweifelnd an. „Aber…“, schob er noch rasch hinterher,„Wenn dir das zu viel ist, kann ich das verstehen. Aber du kannst trotzdem gerne mit kommen. Ich könnte Dir einen Tee kochen… und du könntest von deinen Träumen erzählen.“ Erst im nachhinein fragte er sich, ob er wirklich alle Bilder von Mayura und ihm bereits weg gepackt hatte. War dort noch irgendwo ein Indiz?


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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Okt 09, 2016 5:58 pm

Tenzou fragte nach, was das für Träume waren und irgendwie hatte sie nicht mit solch einer Frage gerechnet. Sie hätte eher vermutet, dass es ihn langweilen würde, wenn sie ihm davon nun berichten würde, tatsächlich schien er jedoch ehrliches Interesse daran zu haben. Sie sah ihn für einen Moment an und lächelte dann leicht. Als er dann erklärte, dass sie ihm gerne helfen konnte, sie sich aber darauf gefasst machen musste, das es wirklich viel war, schüttelte sie die Hand. "Wenn du sagst, das es so viel ist, dann solltest du es erst recht nicht alleine machen, oder? Zu zweit sind wir schneller. Und ausserdem ...", sie presste kurz ihre Lippen aufeinander, bevor sie festentschlossen weiterfuhr, "ausserdem möchte ich wieder etwas mehr Zeit mit dir verbringen. Seid einiger Zeit haben wir uns etwas aus den Augen verloren und das finde ich sehr schade.", sie wollte ihm nicht gleich auf die Nase binden, das sie ihn am liebsten zu einem Date einladen wollte, aber das hier war doch schon einmal ein guter Anfang. Und obwohl sie eher schüchtern ist, hatte sie es doch endlich Mal geschafft, das zu sagen, was sie sich vorgenommen hatte. Sie nickte also noch einmal um ihre Worte zu bekräftigen. "Ich würde dir gerne helfen. Und wenn du möchtest, kann ich dir, wärhrend wir aufräumen und putzen, etwas von meinen Träumen erzählen. Aber ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob es wirklich interessant für dich ist. Ich meine ...", sie kratzte sich etwas verlegen an der Wange, "sie sind wirklich seltsam und ich verstehe sie selbst nicht wirklich. Und sie sind nicht alle gleich, um deine vorherige Frage zu beantworten. Aber irgendwie ähnlich, allesamt."
Sie zögerte einen Moment, bevor sie nach Tenzous Arm griff und ihn leicht in eine Richtung zog. "Los, gehen wir.", sie hielt kurz inne, sah sich um und sah dann wieder zurück zu Tenzou, "in welche Richtung müssen wir überhaupt ...?"

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