Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Straßen von Konohagakure

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 3:11 pm

das Eingangsposting lautete :


~Hauptstraßen, Seitenstraßen, Trampelpfade, geheime Straßen, gepflastert und ungepflasterte Wege, Gehwege, Radwege, Wanderwege, Haltestellen für Transportmittel, Handelsrouten zu den Markt, Alleen, unterirdische Wege, Tunnel, Brückenwege scheinen wie ein Netzwerk in Konohagakure miteinander verbunden. Auf welcher Straße wandelst du heute?~

Quelle: Google, Stand 06.05.2014

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Okt 14, 2016 9:18 am

Mayura hatte nicht unrecht. Es grauste ihn davor das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Zumal es alleine wirklich lange dauern würde. Er fragte sich nur ob Mayura die richtige Wahl war. Zwar wollte er sie bei sich haben, aber  vielleicht löste die alte Umgebung etwas in ihr aus? Tenzo spielte bereits mit dem Gedanken zu sagen, dass es vielleicht doch besser war, dass er das Haus alleine putzte als Mayura erneut das Wort ergriff. Sie sagte das sie wieder mehr Zeit mit ihm verbringen wollte, weil sie sich aus den Augen verloren. Tenzou sah sie überrascht an, auch wenn ihre Aussage fast ein Schlag in die Magengrube war. Er vermisste Mayura schrecklich. Sie nicht bei sich zu haben, war das wohl schlimmste was ihm je passiert war. Tenzou spürte wie ihm kurz der Atem fehlte um etwas zu sagen. Es waren verdrängte Gefühle. Ein leises Räuspern kam von ihm und er lächelte angedeutet, auch wenn seine Augen sagten das er irgendwas verbarg.
„Du weißt nicht, wie sehr es mich freuen würde… “, erklärte er und sprach fast so leise, dass sie es nur bei absoluter Stille hätte hören können. Es war ihm etwas unangenehm seine Freude darüber auszudrücken mit ihr etwas mehr zu machen  und dennoch war dort fast ein erleichterndes Gefühl.
Mayura schlug ebenso vor, dass sie beim aufräumen ihm etwas über die Träume erzählen wollte, wodurch er langsam nickte. Es interessierte ihn sogar sehr was sie träumte. Vielleicht in der Hoffnung das sie sich an früher erinnerte. Tief in seinem inneren bestand die Hoffnung weiterhin.
„Alles was du erzählst, ist interessant für mich und vielleicht haben deine Träume auch eine tiefere Bedeutung?“, bemerkte Tenzou und versuchte der Weißhaarigen ein beruhigendes Lächeln zu schenken. Wie immer wirkte es jedoch eher grimmig. Obwohl er seit dem Vorfall mit dem Juin immer eine Augenklappe trug, die das eher blinde Auge verbarg. Es gab ein paar, die hielten dieses Auge für gruselig und da es anders aussah, wollte er vermeiden dass man dieses Auge immer anstarrte.
Nachdem seine Worte endeten, griff Mayura nach seinem Arm und zog ihn mit. Tenzou, der die Kiste in den Händen trug, folgte ihr ein paar Schritte. Leicht irritiert und verwirrt in welche Richtung sie ihn zog. „Was hast du v…“, setzte er bereits fragend an, hörte aber im nächsten Moment bereits die Frage wohin sie mussten. Tenzou löste eine Hand von der Kiste, klemmte sie unter die Schulter und ergriff mit seiner nun freien Hand nach ihrer Hand, um sie kurz in die richtige Richtung zu ziehen. Wie so oft fiel ihm auf, wie klein und zerbrechlich ihre Hand sich anfühlte im Gegensatz zu seiner eignen. Er sah kurz hinab zu ihrer Hand, ließ sie aber schnell los als er bemerkte, wie fest umschlossen er sie hielt.
„Wir müssen hier entlang“, murmelte er und ging an ihrer Seite langsam den Weg zu dem Haus entlang.

TBC: Haus der Hokusai

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Nara Isamu
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So März 19, 2017 12:59 pm

First Post

Isamus nächste Mission war eine etwas Speziellere. Es war keine, die besonders gefährlich war, keine, die ihn weit weg in die Ferne führte und es war keiner dieser Missionen, die man gut voraus- und gut durchplanen konnte. Es war eher eine spontane Mission und das wortwörtlich. Er hatte sich freiwillig dafür gemeldet um einen Chuunin dabei zu unterstützen, da seine zwei anderen Teamkameraden, die eigentlich hätten dabei sein sollen, krank waren. Da er sowieso in den nächsten Tagen nur als Lehrer für die Akademie eingeplant war, hatte er sich dazu bereit erklärt, diese Mission mit Uchiha Ippo zu bestreiten. Und da sie mitten in der Nacht stattfand, würde es auch keine Probleme wegen seiner Unterrichtszeiten geben.
Nara Isamu hatte sich den Beschreib der Mission natürlich durchgelesen, dennoch war es schwer, einen Plan zu ersinnen, wenn man es mit unberechenbaren 'Gegnern' zutun hatte. Es waren anscheinend Spassvögel, die ihren Spass damit hatten, unschuldige Zivilisten zu Tode zu erschrecken. Anscheinend waren Shinobikünste vorhanden, jedoch stand in der Beschreibung auch, dass man davon ausgeht, dass es keine vollausgebildeten Ninjas wären.
Der Schwarzhaarige hatte sich etwa um elf Uhr Nachts auf den Weg gemacht, da es hiess, dass diese Umhertreiber meist um Mitternacht ihre Spässe trieben. Er hatte sich mit Uchiha Ippo an einer bestimmten Stelle auf den Strassen Konohas verabredet. An einer grossen, auffälligen Kreuzung, die so gut wie jeder kannte, der schon etwas länger hier in Konoha lebte.
Nun wartete er, die Hände lässig in den Hosentaschen verstaut starrte er in den klaren, mit Sternen bedeckten Himmel hinauf und fragte sich, was für Menschen sich einen solchen Spass daraus machten, unschulduge Zivilisten zu erschrecken. Er konnte sich nicht vorstellen, dass das irgendwie erheiternd sein konnte, für ihn war es mehr eine lästige Arbeit, die völlig unnötig zu sein schien, ohne jeglichen Sinn dahinter. Aber vielleicht dachte er auch einfach zu pragmatisch darüber nach?
Sobald Ippo hier auftauchen würde, würde er mit dem Uchiha einen Plan ausdenken. Man hatte ihm ausserdem auch nahgelegt, dass man Ippo das Kommando mehr oder weniger übergeben sollte, da diese Mission eigentlich ursprünglich mit ihm und zwei Genin hätte stattfinden sollen. Da diese zwei Genin aber zur gleichen Zeit krank wurden - sie waren Geschwister - musste man das Team etwas umstellen. Da kein anderer Genin zur Verfügung stand, hatte sich Isamu dazu bereiterklärt, auch wenn er sich nicht ganz mit dem Gedanken abfinden konnte, das Kommando Ippo zu üergeben. Das lag nicht daran, weil er der Meinung war, das der Uchiha das nicht könnte, sondern weil Isamu sich grundsätzlich sehr schwer damit tat, die Kontrolle abzugeben. Mit dieser einen Sache tat er sich sehr schwer, dennoch würde er sich bei dieser Mission darum bemühen, sich zurückzuhalten.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So März 19, 2017 7:46 pm

Ippos erste Mission sollte in seiner Heimat stattfinden und das Treffen mit seinem "Team", das aus einer einzigen Person bestand, sollte in einer kleinen Gasse sein, diese Gasse war nicht jedem bekannt, aber dennoch den Leuten die schon länger oder öfter in Konoha waren.
Ippo verbrachte seinen Tag mal wieder mit seinem Taijutsutraining und das auf eine harte und unattraktive Art und Weise, denn er hatte sich eine eigene Trainings-"Maschine" gebaut, die nur aus Stämmen und Seilen so wie etwas Stahl und Wasser bestand. Ippo war sehr Stolz auf diese Anlage, da er sie ganz alleine errichtet hatte.
Am Abend hörte er von einem Jo-Nin, mit dem er öfter mal trainierte, dass Ippo der Anführer der Truppe sein sollte und das obwohl er selbst gerade mal ein Chunin war und sein Teammitglied ein Jonin war. Ippo freute sich zwar innerlich aber dennoch wunderte er sich darüber das er es war der die diese Mission leiten sollte.
Als es dann die Abgesprochene Uhrzeit war begab sich Ippo zu dem abgemachten Treffpunkt und dies verband der Taijutsu Freak mit seinem Lauftraining. Er joggte erst einmal ganz normal und setzte immer mal wieder einen Sprint dazwischen. Ippo blieb allerdings auch ab und zu stehen und machte dann ganz einfach Schattenboxen. Er war einfach süchtig nach den Training und als er dann bei dem Punkt ankam machte er dennoch mit dem Schattenboxen weiter.
Er sah sein Teammitglied mit Händen in den Hosentaschen auf ihn warten, sein Mitglied Isuma Nara. Er war einer vom Nara-Clan, einer der Leute die mit ihren Schatten kämpfen.
Ippo machte also mit dem Schattenboxen weiter, aber sagte dann zu dem Nara "Ich bin Ippo. Ich hoffe das wir gut miteinander auskommen. Ich habe zwar die Führungsposition bei dieser Mission, hoffe aber auf gute Unterstützung von dir und auch das wir unbeschwert miteinander auskommen." Ganz genau. Ippo kannte den Nara nur aus Erzählungen und man sagt auch das er gut mit Genjutsu kann. Es wäre das schlimmste wenn Ippo von einem Genjutsu getroffen wird, da er nie lernte sich daraus zu befreien.
Ippo hört nach einer Weile mit dem Boxen auf und reichte Isamu seine bandagierte Hand. "Freut mich dich kennen zu lernen."
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Nara Isamu
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Sa Apr 01, 2017 4:05 am

OoC: Entschuldige bitte die Wartezeit, hatte mich am Finger verletzt. :/

Es dauerte nicht allzu lange, bis das zweite Teammitglied ebenfalls eintraf. Der Mond stand als grosse Scheibe weit oben am Himmel und leuchtete fast so hell wie die Strassenlaternen. Er spendete also ganz gut Licht, das würde ihnen heute womöglich ganz gute Dienste leisten, den damit konnte er trotz der schlechten Verhältnisse trotzdem seine Kagemane-Jutsus einsetzten, auch wenn sie womöglich um einiges mehr Konzentration kosten werden. Er liess es darauf ankommen.
Mit verschränkten Armen lehnte er lässig mit dem Rücken gegen eine Mauer und musterte dann der ankommenden Jungen, Uchiha Ippo. Er kannte ihn nur vom Sehen her, hatte ihn in der Akademie noch nie in seiner Klasse gehabt. Isamu wusste aber auch nicht genau, wie alt der Junge war. Er nickte Ippo zu.
"Hallo.", sagte er relativ wortkarg. Ihm stiess es sauer auf, dass der um einiges jüngerer Shinobi ihn ohne Aufforderung duzte.
"Keine Sorge, du kannst dich auf meine Hilfe verlassen.", er betonte das 'du' mit Absicht etwas intensiver, womöglich würde es Ippo dann auffallen, dass er nicht unmöglich sehr höflich ihm gegenüber war? Isamu war kein unfreundlicher Mensch, er legte aber viel Wert auf gute Manieren und ja, es fiel ihm schwer die Kontrolle abzugeben. Vor allem da es derzeit von der Rangverteilung eher ungewöhnlich war, aber der Nara wusste, dass es für Ippo wichtig war, diese Mission zu leiten. Es würde ihm viel praktische Erfahrung bringen und ihm auf seinem Weg als Shinobi helfen.
Er stiess sich leicht von der Mauer ab, ohne die Arme auseinander zu nehmen und lächelte dann leicht um seinen vorherigen Worten die Schärfe zu nehmen, immerhin wollte er ja auch, dass diese Mission ein Erfolg wurde.
"Du weisst es vermutlich schon, aber ich bin Nara Isamu. Es ist in Ordnung wenn du mich duzt, jedoch solltest du für gewöhnlich darauf warten, bis man dir das 'du' anbietet, bevor du es anwendest.", erklärte er dann ganz in der Manier eines Lehrers. Dadurch, das er als Teilzeitjob in der Akademie unterrichtet, wusste er in etwa, wie er mit Jüngeren umgehen musste.
Er klatschte sich in die Hände und sah Ippo entschlossen an: "Da das nun geklärt ist: Wie sieht dein weiteres Vorgehen aus, Ippo? Hast du bereits einen Plan oder sollen wir uns zusammensetzten und einen ausarbeiten? Hast du die Daten bezüglich meiner Person erhalten oder soll ich dich noch rasch aufklären, worin meine Stärken liegen?", ohne zu wissen, was die Teammitglieder konnten und was nicht, wäre es womöglich etwas schwierig, einen Plan auszuarbeiten. Abwartend sah Isamu Ippo an und ignorierte die Tatsache einfach, dass dieser noch etwas weiter mit seinem Boxtraining machte. Er hatte von der Leidenschaft des Uchihas bezüglich des Boxens bereits gehört und fand es eigentlich ganz beachtlich, dass er den Weg fürs Training nutzte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Sa Apr 01, 2017 9:15 am

Ippo merkte nicht wie er von seinem Teammitglied gemustert wurde und redete ihn auch einfach gleich mit 'du' an. Er merkte es sofort als der Jo-Nin ihn mit einem sehr betonten 'du' ansprachst. Ippo bekam nach dem er sich bereits entschuldigen wollte noch eine starke Standpauke von ihm. Der Nara schien sehr stark auf Manieren zu achten und wollte nicht das man sie bricht. Er war einfach der klassische Lehrertyp und Ippo sehr unerfahren. Es würde womöglich sein Selbstvertrauen stärken wenn sie unter seiner Führung die Mission abschließen würden. Als Imatsu dann allerdings irgendwann mal fertig war ihm eine Standpauke zu geben verbeugte sich Ippo vor seinem Teammitgleid und entschuldigte sich für seine Fehler. Er schien nicht sonderlich überrascht das er sich entschuldigte, denn es war nun einmal eine Selbstverständlichkeit. Als der Jo-Nin sich bereits einen Plan ausdenken wollte fragte er auch gleich ob Ippo wüsste wie er kämpft oder ob er es ihm erzählen sollte, doch Ippo kannte ein Paar Details über Ihn und den Nara-Clan. Ippo antwortete mit entschlossenem Blick "Ich weiß nur das du mit Gen-Jutsus sehr gut umgehen kannst. Dazu ist mir noch bekannt das du vom Nara-Clan kommst und mein Bruder sagte mir damals das die Naras mit ihren Kagemane-Jutsus besondere Fähigkeiten besitzen so wie wir Uchihas. Wir haben schließlich das Sharingan was alle anderen Ninjas nicht aufweisen können.
Dazu denke ich das du ziemlich Stark bist, da du ein Jo-Nin bist. Mehr ist mir allerdings nicht bekannt."
Ippo verbeugte sich vor ihm und entschuldigte sich dafür das er sich so wenig Informiert hatte. Nach der Entschuldigung fuhr er gleich fort in dem er sagte "Ich habe noch keinen besonderen Plan, aber ich würde es gerne versuchen das wir sie erschrecken in dem wir einfach deine Kagemane-Jutsus und Gen-Jutsus mit meinem Sharingan und meinem Tai-Jutsu kombinieren. Ich würde dennoch gerne Körperlichen Schaden am liebsten aus dem Weg gehen. Ich bin nicht der Fan von großen und unnötigen Kämpfen." Ippo wollte zwar die Rache an dem Mörder seiner Familie und seinen Bruder finden, aber sein Ziel das er wirklich am dringendsten erreichen wollte war nun einmal der Titel "Hokage". Es war sein Traum all das zu erreichen für das sein Bruder nicht ausreichte. Ippo fragte den Nara allerdings nach seiner Idee "Ich weiß nicht ob der Plan gut ist, wenn du einen besseren hast, könntest du sonst einen Machen?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Apr 09, 2017 1:16 pm

Der Jüngere entschuldigte sich für sein vorschnelles Verhalten und verbeugte sich leicht. Isamu nickte und lächelte leicht. "Schon in Ordnung.", sagte er dann und machte eine wegwischende Handbewegung, für ihn war die Sache gegessen nach dem er Ippo erklärt hatte, wie er die Situation sah. Dennoch zeugte es von Höflichkeit, das der Jüngere die Initative ergriffen und sich entschuldigt hatte. Das rechnete Isamu ihm an. Er war ausserdem gespannt, wie diese Mission laufen würde. Es würde ihm schwer fallen, nicht das Ruder in die Hand zu nehmen, aber man hatte ihm ausdrücklich gesagt, dass er sich diesbezüglich zurückhalten sollte. Es war für Ippo eine Gelegenheit zu sehen, wo er stand, was er bei der Führung eines Teames richtig machte und wo er noch Probleme hatte. Der Auftrag dazu war im Grunde auch perfekt. Es war kein Katzenfangen mehr, dennoch auch nichts wirklich gefährliches, dass schief gehen könnte, sollte man mal eine falsche Entscheidung treffen. Isamu sah es ein, es machte Sinn, Ippo hier die Führung zu übergeben, dennoch war er die Art Mensch, die nur sehr schwer die Führung abgeben konnte. Es war ihm damals schon schwer gefallen, doch seid er selbst immer wieder Teams anführte, war es nur umso schwerer geworden. Davor hatte er sich irgendwie damit arrangieren können.
Seine Stärken hatte Ippo absolut richtig ermittelt. "Richtig. Das ist in etwa das, was ich besonders gut beherrsche.", erklärte er dann mit neutralem Tonfall, "Ausserdem beherrsche ich auch das eine oder andere Ninjutsu, gehört jedoch eindeutig nicht zu meinen Stärken. Mit den Hidden-Jutsus und Genjutsus nehme ich Vorliebe. Und du hast dich auf Taijutsu spezialisiert, richtig? Ich hörte, du boxt gerne. Das ist eher ungewöhnlich, finde ich aber ziemlich interessant.", er musterte den Jungen noch einmal kurz nach seinen Worten, "Ich vermute, mit deinem Sharingan kannst du auch ziemlich gut umgehen? Ich meine, für dein Alter entsprechend. Ich denke, damit dürften wir den Rumtreibern einen schönen Schrecken verpassen. Wir müssen sie ja nicht gleich Grün und Blau prügeln, vielleicht sehen sie ihre Dummheit ein, wenn sie mit demselben konfrontiert werden, was sie verbreiten.", damit stimmte er indirekt Ippos Plan zu, die Zielpersonen zuerst mit dem Schreckmoment darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Treiben ein Ende finden sollte.
Isamu hob eine Hand an sein Kinn und dachte für einen Moment nach, während sein Blick zum klaren Sternenhimmel schweifte. Wie kleine Edelsteine glitzerten sie am Firmament.
"Aber das bedeutet auch, dass wir wissen müssen, wie wir sie erschecken sollen und vor allem wo sie sich derzeit rumtreiben. Das könnte ein mittelgrosses Problem darstellen, tatsächlich habe ich derzeit nämlich keinerlei Anhaltspunkte, wo sich diese Rumtreiber befinden.", er hatte aber bereits einige Ideen, wie sie sie aufspüren könnten, zuerst wollte er aber Ippo die Gelegenheit geben, ebenfalls seine Gedankden mitteilen zu können.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Apr 10, 2017 2:07 pm

Ippo entschuldigte sich und meinte dies wirklich ernst. Nur weil er die Mission leiten sollte hieß das bei weite nicht das er seine Teamkameraden gleich Dutzen darf. Imasu war nun einmal der Ältere und der mit dem Höheren Rang, Ippo vergas dies gleich bei der Nervosität die in ihm hoch kam. Imasu schien alles nach der Entschuldigung vorbei sein lassen zu wollen und machte symbolisierte dies mit einer wegwischenden Handbewegung. Ippo lächelte ihn darauf hin nur erleichtert an und erhob seinen Oberkörper wieder.
Imasu gab Ippo vollkommen recht als dieser seine Stärken ermittelte. Ippo lächelte nur und ballte eine Faust vor seinem Gesicht die er dann bis zu seiner Brust runter zog. Dabei gab er ein leises aber dennoch hörbares "Ja!" von sich. Er freute sich das er es nicht vergessen hatte nachdem er von den Stärken des Jo-Nins erfuhr. Er sagte aber auch das er noch Ninjutsu beherrsche dies aber nicht genau zu seinen Stärken zählen würde, was Ippo gleich mit einem nicken beantwortete. Es sollte so viel heißen wie "Verstanden und gemerkt!" Als Imasu ihn dann auch noch nach seiner Liebe zu Tai-Jutsu ausfragte nickte Ippo ihn nur an und sagte "Ich liebe es einfach wenn die Faust auf die Haut knallt und du merkst das du dich verletzten kannst! Es ist dieser Nervenkitzel der dir sagt das du am Leben bist! Im Ring fühle ich mich einfach viel wohler, als wäre ich dafür geboren! Ich werde dem ganzen Dorf beweisen, dass ein Uchiha mit Tai-Jutsu der nächste Ho-Kage werden kann!" Diese Worte kamen einfach aus seinem Mund gesprudelt und dies mit einem breiten Grinsen.
Der Jo-Nin fing an die Mission anzugreifen! Ippo hört ihm ab dem Moment ganz genau zu und antwortete "Ich hätte da eine ganz Interessante Idee. Wenn du ein Gen-Jutsu hast das mich quasi verdoppeln kann und sie dazu mit dem Kagemane-Jutsu fesseln würdet wäre das schon einmal der erste Schritt. Ich würde mich dann mit Sharingan und Boxhaltung darum kümmern.
Es gibt da eine Haltung vor der selbst ich noch Angst habe. Der Style ist für Flicker ausgelegt und der Arm wird wie eine Sense gehalten. Wenn ich dazu noch meine Schläge mit einer Blutlustfinte antäusche sollten wir sie genug erschrecken. Ich habe ebenfalls keine Lust ihnen Schaden zuzufügen."

Der Jo-Nin legte seine Hand an sein Kinn und schien etwas zu überlegen. Ippo wusste genau worüber er nachdenken würde. Es musste sich einfach um die Position der Schreckens-Verbreiter handeln! Ippo guckte den Mann mit einem ernsten und entschlossenem Blick an und sagte "Ich denke sie werden sich entweder in einer Gasse befinden, oder aber da wo man sie am wenigsten vermuten würde! Wenn die zweite Option zutrifft werden wir schon bald eine Person schreien höhren!
Wir müssen verhindern das sie den Menschen in Konoha einen noch größeren Schrecken einjagen!"
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Nara Isamu
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Apr 18, 2017 10:56 am

Ab und an nickte er, während Ippo ihm erklärte, dass er einen Plan hatte und ihm diesen auch gleich ausführlich erläuterte.
"Das mit dem Genjutsu geht mit Sicherheit. Wegen des Kagemane-Jutsu müssen wir schauen, wie zu diesem Zeitpunkt der Schattenwurf ist. Wenn sich Wolken vor dem Mond befinden und ich keinen Schatten besitzte, wird es sehr viel Konzentration und Anstrengung erfordern, dieses Jutsu überhaupt wirken zu können. Aber ich denke, wenn wir ein Genjutsu mit deinem Taijutsu und Sharingan verbinden, dürfte das mit Sicherheit interessant werden.", er sah erneut zum Himmel empor. Tatsächlich war es gar nicht Mal so abwägig, dass der Mond bald von dicken Wolken verdeckt wurde. Zwar gab es auch immer wieder offene Stellen in der Wolkendecke, doch alleine das es Nacht war, war für ein Nara im Grunde bereits eine schlechte Voraussetzung. Wäre das hier ein ernsthaft gefährlicher Kampf, hätte Isamu es taktisch so angelegt, dass sie erst kurz vor Morgengrauen ihrem Feind gegenübertraten.
Aber für diesen Auftrag würden sie seine Hidden-Künste womöglich auch gar nicht beanspruchen müssen, Isamu war sich sicher, dass Ippo mit seinem Taijutsu die zwei auch fast alleine fertig machen würde. Aber ihr Ziel war es, die beiden zu erschrecken, ihnen eine Lektion zu erteilen, das konnte unter Umständen schwieriger sein, als sie einfach auf ganz normale Art und Weise zu bekämpfen.
"Ja, in einer dunklen Gasse wäre gut möglich. Kennst du dich hier in Konoha etwas aus? Ich vermute, die Leute gehen vor allem auf die Menschen los, die sich an einem freien Abend gerne in einer Bar amüsieren oder dergleichen. Angetrunkene Leute sind unter Umständen noch leichter zu erschrecken. Wir sollten also in der Nähe der Bars etwas rumfragen, ob man sie heute Nacht bereits gesehen hat.", er machte eine kurze Pause, "Also falls du als Teamführer diese Idee auch so unterstreichen würdest.", er musste aufpassen, dass er nicht die Befehle gab sondern Ippo nur Vorschläge machte. Es fiel ihm schwer, das waren eben Dinge, die er noch lernen musste. Oder es zumindest versuchte, nur wollte es ihm einfach nie wirklich gelingen. Die Kontrolle abzugeben war nicht leicht, wenn man sich das nicht gewöhnt ist.


Zuletzt von Nara Isamu am So Apr 23, 2017 9:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Apr 18, 2017 12:27 pm

Der Nara schien Ippos Idee zu unterstützen und nickte immer mal wieder als Ippo ihm seine Idee erklärte. Er wollte sie nicht verletzten, also wäre es wirklich Praktisch wenn der Mond zu sehen sei, denn dann könnte der Nara mit seinem Gen-Jutsu das Sharingan auf den Mond übertragen so als ob es aussehen würde das Ippo sie von überall beobachtet. Das sollte ihnen schon Angst machen, aber das Ippo dann auch noch die Sensenmann-Haltung annehmen würde? Wie sie wohl auf die Bewegung des Armes reagieren würden und wie sie wohl allgemein auf den Nara und den Uchiha reagieren würde wusste Ippo selber nicht. Er hoffte das sein Plan funktionieren würde und als der Nara dann auch noch auf Ippos Idee zu griff und indirekt sagte das es eine gute Idee wäre lächelte Ippo nur erleichtert. Er hörte dem Jo-Nin allerdings noch weiter zu und als dieser dann sagte das es auf den Mond ankommt ob alles funktioniert kam Ippo schon ein bisschen das bangen, aber sie hatten ja noch Gen-Jutsu, Tai-Jutsu und Sharingan. Der Nara war natürlich in der Nacht im Nachteil und das wusste auch Ippo weshalb er auf eine Straßenlaterne oder etwas der gleichen hoffte.
Der Nara fuhr fort Vorschläge zu machen und schlug vor das sie sich als erstes bei den Bars rumschlagen würden was Ippo sehr verwunderte. Er würde um ehrlich zu sein nicht direkt zu den Bars gehen sondern erst einmal über die Dächer der Stadt laufen und sich in den Gassen umgucken, also sagte Ippo ihm dennoch "Deine Idee ist sehr gut Isamu-san, doch ich würde mich nicht durch die Straßen bewegen sondern über die Dächer so das wir mehrere Gassen überblicken können. Wir werden als erstes Bars aufsuchen die an dunklen Gassen anliegen und sich für solche Taten sehr gut bieten. Solange du nichts dagegen hast heißt das." Ippo war entschlossen das der Nara sicher noch Einwände haben wird und bereitete sich schon darauf vor wieder zuzuhören.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Apr 23, 2017 9:34 pm

Er ist der Anführer, er darf entschieden, fuhr es ihm durch den Kopf als Ippo erklärte, das er zuerst über die Dächer die Gegend auskundschaften wollte. Isamu blickte den Jüngeren für einen Moment lang schweigend und mit neutralem Blick an, bevor er leicht nickte.
"Du bist der Anführer. Über die Dächer sich zuerst einen Überblick zu verschaffen kann zumindest nicht schaden.", erklärte er dann freundlich, wenn auch mit einer gewissen Strenge in der Stimme. Das kam aber einfach nur davon, weil er mit genau dieser Stimme immer in der Akademie unterrichtete. Isamu war kein unfreundlicher Mensch und das merkte man ihm mit Sicherheit auch sofort an. Er wusste jedoch auch, dass man als Lehrer sich durchsetzten musste. Also musste man eine gute Portion Freundlichkeit mit einer Portion Durchsetzungsvermögen vermischen. Manchen gelang das nicht und waren dann entweder zu freundlich und nachlässig oder aber viel zu streng und absolut unbeliebt bei den Schülern. Dabei war es wichtig, das die Schüler ihre Lehrer zumindest im Ansatz mochten, denn nur dann waren sie auch bereit, etwas zu lernen. Das hatte er mit den Jahren selbst gelernt, hatte es jedoch auch damals in einer Weiterbildung gehabt, zu der auch gewisse psychologische Ansätze gehörten. Er war zwar kein Profi darin, hatte aber zumindest ein bisschen eine Ahnung von Psychologie selbst, da er es in eben jener Weiterbildung hatte ... Wenn auch nur die Grundlagen und aufs unterrichten zugeschnitten.
Er sprang also auf eines der nahegelegenen Dächer und sah dann zu Ippo runter.
"Da du dich vermutlich mit Bars nicht besonders gut auskennst ... oder?", er machte eine kurze Pause den der Nara hoffte wirklich, dass Ippo noch keine Bekanntschaften mit Bars gemacht hatte, "schlage ich vor, wir nehmen uns zuerst die Bar vor, die etwas abgelegen liegt. Sie ist bei Weitem nicht die Beliebteste, aber sie liegt in einer dunklen Gasse, in die man von der Hauptstrasse aus keinen Einblick hat. Dort gibt es viele Nischen um sich zu verstecken und ich weiss, dass die Bar zumindest einige Stammkunden hat, die sie regelmässig besuchen. Vor allem um diese Uhrzeit. Wenn diese Bar ein Reinfall ist, können wir nach und nach die nächsten abklappern. Klingt das gut?", es war irgendwie ungewöhnlich für ihn nachzufragen, ob seine Ideen so in Ordnung wären, er war es nicht mehr wirklich gewöhnt einem Team nur noch anzugehören, da er meistens die Leitung übernahm. Eine gute Übung also auch für ihn, immerhin durfte er nicht vergessen wie es war, auch einfach Mal Befehle auszuführen und sie nicht selbst zu geben.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Apr 24, 2017 2:52 pm

Ippo sah den Mann fragend an als er mit seiner strengen, aber freundlichen Stimme Ippo zustimmte. Ippo war zwar erleichtert, aber der Uchiha hatte schon lange keine strenge Stimme mehr gehört, das letzte Mal war es als er gegen seinen Bruder kämpfen musste um stärker zu werden. Es war ein Kampf auf Leben und Tod, aber das auch nur weil sein Bruder meinte er musste sich als Mörder seiner Eltern auszugeben und den Zorn von Ippo auf sich zunehmen. Es war ein harter Kampf der Ippo fasst das Leben genommen hatte! Er öffnete sein Sharingan im letzten Moment um nicht in das Schwert zu fallen, denn Ippos Bruder wollte unbedingt das Sharingan seines kleinen Bruders öffnen und ihn stärker machen. Was wäre wohl passiert hätte sich das Sharingan nicht geöffnet? Ippo wollte gar nicht daran denken!
Er sah den Nara auf das Dach springen und ihn fragen ob Ippo sich gut mit Bars auskennen würde, aber stockte dann. Ippo war sich sicher das er gar nicht wollte das sich der Uchiha gut mit Bars auskennen würde, also schüttelte Ippo leicht den Kopf um ihm zu verdeutlichen das er keine Ahnung hatte. Es stimmte ja auch! Der Uchiha hatte keine Ahnung von Bars und Alkohol, da es nur seinem Körper schaden würde! Dem Körper den er für sein Tai-Jutsu brauchte! Ippo sprang nach dem Vorschlag von Imasu auf das Dach und nickte ihm zu um ihm in seinem Vorschlag zu bestätigen! Musste es nicht eigentlich komisch sein einem Chu-Nin um Erlaubnis zu bitten wenn man nicht schon Jo-Nin war?
Ippo lief los und guckte mit seinem Kopf leicht zurück um sicher zu gehen das der Nara ihm folgte, doch innerlich wusste das er ihm folgen würde, da er sich echt auf ihn verlassen konnte!
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Mai 02, 2017 7:43 pm

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Es war mal wieder einer dieser Tage, an welchen der junge Mann beschlossen hatte, einen winterlichen Spaziergang zu unternehmen. Beziehungsweise es war mal wieder einer dieser Tage, an welchen Tsuyoshi sich keine Gedanken um Missionen oder andere Dinge machen musste – wenn er es denn überhaupt jemals tat, denn ihm machte der Beruf schließlich ungemein „Spaß“. Demnach war dieser Tag vermutlich in gewisser Hinsicht weniger beliebt, doch Tsuyoshi machte sich auch nicht gerade viel daraus, die kühle Winterluft spüren zu müssen. Müssen wohl deshalb, weil Großmütterchen ihn vor die Wahl gestellt hatte, die Muse für ihre Stopf-Versuche an Kleidern zu werden oder aber ihr etwas vom Markt zu besorgen, damit sie etwas… ausprobieren konnte. Ein altes Familienrezept. Sie nannte es Pasta Makoto – irgendetwas mit Nudeln, soweit er wusste. Und natürlich durften es nur Nudeln aus Kirigakure sein. Nie und nimmer so etwas anrüchiges wie hier. Und ja, natürlich wollte sie auch nicht seinen Vater fragen, der ja eigentlich Kaufmann war und eigentlich immer wusste, woher man etwas am Besten bekam. Dummerweise war Großmütterchen wie seine Mutter und im Endeffekt er auch ein kleines Dickköpfchen… Und beharrte auf ihrer Meinung oder Ansicht, diesen »schmächtigen Kaufmann« definitiv nicht zu fragen. Das Wort »nicht« war ihr sehr wichtig. Oder war es niemals? Egal.
Tsuyoshi machte sich jedenfalls auch nichts daraus, für sein Großmütterchen Besorgungen zu machen, denn immerhin war sie ja sein Großmütterchen! Sie mochte kratzbürstig sein, aber er hatte sie dennoch – wie den Rest seiner Familie – sehr gerne. Demnach hätte sie ihm wohl beides abverlangen können und er hätte ihr gerne den Gefallen getan… Aber wenn es um das Anziehen von Kleidern ging… und er vor eine Wahl gestellt wurde... Nunja.
Der Weißhaarige wanderte mit federndem Schritt die Straßen entlang, eine Hand in den Hosentaschen, die andere frei baumelnd. Bis auf sein Breitschwert Hinode hatte er zudem noch Ausrüstung angelegt – so halb musste man ja doch auf alles vorbereitet sein. Es konnte ja immer einen Notfall geben. Eine Katze auf dem Baum. Eine Großmutter in Not (Pardon, eine Konoha-Großmutter in Not – die vom Kiri-Schlag… denen passierte so etwas ja nie. Genau genommen nahmen sie die Beine in die Hand und erkämpften sich stets den Weg. Über alle Hindernisse hinweg… oder wie das war. Er müsste Großmütterchen nochmal nach dem genauen Wortlaut fragen).
So blieb Tsuyoshi schließlich vor dem Laden seines Vertrauens stehen und sah hinunter auf die feinsäuberliche Schrift von Großmütterchen, deren Ehre heute ein weißer Einkaufszettel dienen durfte. Natürlich hätte auch er seinen Vater fragen können, doch als Kind hatte er ihn genug auf Dienstgängen begleitet, um zu wissen, welcher Laden auch so etwas wie Import betrieb. Zwar dann nicht so billig, aber … es klang vermessen, doch Tsuyoshis Familie machte sie nicht allzu viel daraus. Im positiven Sinne. Wie immer lächelnd wollte der junge Mann also gerade in jenen Laden einbiegen, als er ein ihm bekanntes Gesicht erblickte. Ein ihm bekanntes Gesicht, dessen Besitzerin ein bisschen etwas zu tragen hatte. »Hm? Oh, Nyoko-Senpai«, rief die fröhliche Stimme im nächsten Moment. »Was ein Zufall, Sie hier zu treffen! Sie waren wohl auch ein kaufen.«
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Nara Isamu
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Mai 03, 2017 10:54 am

[Post betrifft Ippo. Tageszeit: Um Mitternacht rum]

Natürlich folgte Isamu Ippo, zumindest für eine kurze Zeit. Den wie der Nara bereits vermutete kannte sich der Jüngere mit Bars nicht besonders gut aus. Gut, Isamu selbst war nun auch nicht jeden Tag in einer, doch er kannte zumindest die Standorte von so ziemlich allen in der Stadt. Was noch lange nicht bedeutete, das er auch in jeder einmal war. Die meisten waren sowieso zu schäbig für ihn, weshalb er nie einen Fuss in eine dieser Bars gesetzt hatte. Tatsächlich hätte er aber auch nicht gedacht, dass es jemals irgendwann nützlich sein würde, dass er wusste, wo sich die Gebäude geographisch befanden. Er lächelte leicht in sich hinein. Man lernte eben nie aus, gut hatte er sich auch solch scheinbar unwichtige Dinge gemerkt.
Isamu  war froh zu hören, Ippo seine Vermutung bestätigte. Gut, er könnte in diesem Falle auch lügen, doch der schätzte den Uchiha eigentlich nicht als Lügner ein. Bisher wirkte er aufrichtig und enthusiastisch. Er war gespannt, wie der Jüngere sich als Gruppenführer bewies, sobald es zu einem Geplänkel kommen würde.
Als Ippo dann jedoch eine falsche Richtung einschlug - er wusste immerhin nicht, wo diese Bar lag, die Isamu im Kopf hatte - pfiff Isamu gerade so laut, dass Ippo ihn hören konnte. Der Nara wollte mit Absicht nicht rufen, immerhin wäre es möglich, dass diese Clowns bereits in der Nähe waren. Sie mussten davon ausgehen, jederzeit auf diese zu stossen.
Isamu deutete in eine Richtung. "Wir müssen da lang. Etwa drei Häuserdächer weiter befindet sich eine kleine, schmale Seitengasse, dort müsste sich der Eingang der Bar befinden. Vielleicht haben wir Glück und wir finden diese Clowns gleich dort.", er hoffte es zumindest, aber er glaubte nicht wirklich daran, dass sie sie so schnell finden würden. Das wäre zu viel Glück. Selbst eine so 'einfache' Mission wie diese verlief nie so einwandfrei. Grundsätzlich verliefen Aufträge nie genau so, wie man es sich vorstellte. Es kam meist immer irgendetwas dazwischen. Isamu war gespannt, was es bei dieser sein würde ...

[OoC: Was denkst du, wann sollen wir Epona als NPC einschalten? ^^]
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 07, 2017 4:39 pm

[betrifft Tsuyoshi]

First Post

Gemütlich schlenderte die Uzumaki auf ihrem Rückweg die Straßen Konohas entlang. Die vollen Einkauftüten in ihren Händen wippten im Takt zu ihren Schritten. Und Nyoko musste zugeben, dass sie ihre Arme mittlerweile doch stärker nach unten zogen, als sie es gedacht hätte. Kurz zog eine kühle Winterpriese auf und ließ die beiden Enden ihres roten Schals, welcher zwei Mal um ihren Hals gebunden war, tanzen. Der kühle Wind kitzelte zudem ihre feine Nase, weshalb Nyoko kurz darauf niesen musste. Der Winter hatte sich in Kohoha ausgebreitet und auch im schwarzen langen Haar der jungen Frau hatten sich bereits vereinzelte Schneeflocken verfangen. Ihre Lippen formten sich zu einem glücklichen Lächeln. Nyoko liebte den Winter. Winter bedeutete Schnee bedeckte Landschaften, welche zauberhaft im Sonnenlicht funkelten. Kinder, die lachend Schneemänner bauten und sich gegenseitig mit Schneebällen bewarfen. Es war die Zeit, wenn Nyoko eingemummelt in eine Decke gemütlich im Warmen saß und bei einer Tasse heißer Schokolade durch das Fenster dem Schnee beim Fallen zusah. Ja, der Winter war schön anzusehen. Aber er weckte auch andere Gefühle in ihr, denn vor allem im Winter wurde ihr bewusst, dass sie niemanden an ihrer Seite hatte. Niemandem mit dem sie einen romantischen Winterspaziergang unternehmen oder mit dem sie zusammen auf dem Sofa kuscheln konnte. Nyoko schüttelte die Gedanken aus ihrem Kopf. Sie wollte sich nicht durch solche Gedanken die Laune vermiesen. Nicht nur, weil sie erst vor wenigen Monaten aus dem Koma erwacht war. Lieber dachte die gutherzige Frau an die freudestrahlenden Blicke der Waisenkinder, welche sich über Weihnachtsgeschenke freuten. Ein Anblick, bei dem Nyoko jedes Mal das Herz aufging.

Hin und wieder ließ sie ihre grünen Augen zu den Schaufenstern und Ständen wandern und betrachtete neugierig das vielfältige Angebot. Zwar hatte die Jounin bereits alles besorgt, was auf ihrem Plan stand, doch wer sagte, dass sie nicht dennoch etwas Interessantes entdecken würde? Etwas, an das sie zuvor nicht gedacht hatte oder sie noch nicht kannte. Nyoko war immer offen für Neues. Einer der Gründe weshalb die Schwarzhaarige auf Reisen nicht nur Sehenswürdigkeiten besuchte, sondern sich auch durch Köstlichkeiten anderer Länder futterte. Verdutzt blieb die Uzumaki vor dem Schaufenster einer Buchhandlung stehen, denn die Werbung für den neuen Roman ihrer Lieblingsbuchreihe war nicht zu übersehen gewesen. Hatte sie doch tatsächlich die Veröffentlichung des neuen Bandes verschlafen. Neugierig musterte sie das Buchcover, welches sie fast dazu verführte in den Laden zu treten und den Text auf der Rückseite zu lesen. Doch sie wollte sich nicht selbst foltern. Schon schlimm genug, dass sie den letzten Band noch nicht fertig gelesen hatte und ihr neun Andere noch weiter voraus waren.

Plötzlich hörte sie eine bekannte Stimme. Nyoko drehte sich zu der Quelle der freundlichen Stimme um und blickte in ein bekanntes Gesicht. „Tsuyoshi“, begrüßte sie den jungen Chuunin freundlich und schenkte ihm ein warmes Lächeln. Mit einem stummen Nicken bestätigte sie sogleich seine Frage. „Na, fleißig? Erledigungen für deine Großmutter?“, mit einer sanften Kopfbewegung deutete sie auf den Zettel in seiner Hand. Während ihre Augen auf dem Gesicht des Jüngeren lagen, ertappte sie sich erneut bei dem Gedanken wie groß er mittlerweile geworden war. Und jetzt trug er auch schon den Rang eines Chuunin. Wie schnell doch die Zeit verging.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 07, 2017 5:40 pm

Post betrifft Nyoko

Es dauerte nach dem Ruf keine zwei Sekunden, ehe der junge Chunin zu der Dame aufgeschlossen hatte, die sich mit voll bepackten Armen die Straße entlang begeben hatte. Ja, es war teilweise ein wenig voll, aber nur vor den ganz beliebten Läden – wie zum Beispiel den Winterklamotten, die man vergessen hatte, zu kaufen … oder man hatte festgestellt, dass sie einem nicht mehr passten. Wieder andere standen vor einem Buchladen, in welchem vor Kurzem irgendein neuer Roman herausgekommen war, die alle liebten. Tsuyoshi kannte sich hier nicht so gut aus, war er nicht wirklich von… leserischem Gemüt. Viel zu aufgeweckt war er als Kind gewesen und wohl noch heute. Vor Nyoko angekommen, bildete sein Atem weiße, kleine Schwaden in der Luft, die sich langsam wieder verdrückten, ehe sie auch nur einen kurzen Blick gen Himmel geworfen hatten. »Mehr oder weniger, ja. Großmütterchen sucht mal wieder etwas ganz Spezielles für ihre Küche – und natürlich darf es nichts feuriges sein. Bei Makotos linken Füßen, hol mir Nudeln aus Kirigakure! – so oder so ähnlich drückte sie sich zumindest am Ende aus.« Entgegen der allgemeinen furchteinflößenden Aura, die seine Großmutter auf andere ausübte, fand Tsuyoshi nicht wirklich etwas dabei. Demnach passte sich die Mimik des Jungen auch fröhlich seiner Stimme an. »Naja… und meinen Vater wollte sie natürlich nicht fragen. Also: Da bin ich. Allzeit bereit, um die Ehre der Kiri-Nudeln zu verteidigen… oder die von Omas Küche, haha.« Grinsend kratzte er sich am Hinterkopf und wuschelte dann ein paar der Schneeflocken aus seinem Haar, die sich klammheimlich doch tatsächlich festgesetzt hatten. Nicht, dass man sie bei dem ohnehin weißen Schopf wirklich gesehen hätte.
Mit einem Blick nach unten stellte er fest, dass die Einkaufstaschen bestimmt schwer sein mussten. »Kann ich Ihnen beim Tragen helfen? Ich kann das auch gerne bis zu Ihrer Wohnung oder so machen – zu zweit ist das Tragen sich einfacher. Allerdings…« Tsuyoshi zeigte in Richtung des Ladens, vor dem er bis vor Kurzem noch gestanden war. »… müsste ich da nochmal schnell rein schauen, um Großmütterchens Wunsch zu erfüllen… Hach, das Essen heute Abend wird lecker.« Leckere Pasta Makoto nach Omas berühmten Rezept – sie hätte seiner Meinung nach sowieso die Laufbahn einer Köchin einschlagen sollen. Notfalls wäre es sicherlich möglich gewesen, Gegner mit Fleischbällchen zu bewerfen. Oder anderen Zutaten. Und dann hätte sie aus der Haut fahren können und ihren Ärger über verschwendetes Essen bei den Gegnern auslassen können. Oh ja, das könnten sich bestimmt viele lebhaft vorstellen. Vielleicht reichte der ein oder andere ja irgendwann einmal bei dem ansässigen Filmunternehmen ein Drehbuch oder dergleichen ein.
Nachdem Tsuyoshi kurz abgeschweift war, steckte er nun seinen Einkaufszettel in die Hosentasche und hielt Nyoko die Hand hin. »Und keine Sorge, mir macht das wirklich nicht aus – aber ich will mich auch nicht aufdrängen.«
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Mai 12, 2017 7:15 am

Post betrifft Isamu

Ippo war wirklich froh darüber bei seiner ersten Missionsleitung einen so netten und kompetenten Partner an de Seite zu haben. Er war zwar älter und erfahrener, aber er gab Ippo nur Ratschläge und Tipps um ihn auf den Richtigen Weg zu bringen. Es freute Ippo wirklich sehr mit einem solchen Mann arbeiten zu dürfen. Ein Jo-Nin der seinen Stolz einen Moment zur Seite legen kann und einem Chu-Nin die Führung überließ. Er war wirklich erstaunlich gelassen. Des Uchihas Bruder war damals nicht anders, er war immer da, man konnte mit ihm reden und er war wie ein Lehrer für den Taijutsu-Ninja.

Ippo und Isamu fingen an los zu laufen, doch nicht beide in eine Richtung, denn kaum wollte Ippo los laufen pfiff ihn der Nara zurück und sagte das sie in die andere Richtung müssten. Ippo drehte sofort in seinem Sprint um und machte dennoch keinen Lärm. Er rutschte zwar etwas mit seinen Füßen über die Dächer, sprang aber mit einem Rückwärtssalto zurück und stand vor dem Nara. Ippo nickte ihn entschlossen an und beide liefen in die Richtung der Bar. Ippo ließ allerdings dem Nara den Vortritt und sah sich den genauen Weg an, immerhin war er wichtig für diese Mission. Es war sicher beiden Ninjas klar weshalb Ippo in die Falsche Richtung gerannt war, denn woher sollte er in seinen jungen Jahren wissen wo man eine Bar finden würde? Er war noch nie in einer, denn den Ort an dem er sich immer aufhielt war der Trainingsplatz am Rande von Konoha-Gakure. Er ging immer an seine Grenzen und übertraf sich immer selber, weshalb er es letzten Endes auch schaffte Gen-Jutsu zu erlernen, es aber ganz sicher nicht zu seinen Stärken zählte. Ippo und Isamu liefen eine ganze Weile über die Dächer bis sie vor der Bar ankamen.
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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Mai 15, 2017 12:26 pm

[NPC für Mission "Nicht witzig!" Post betrifft Ippo und Isamu]

Die Gebrüder Naeki, Kinji und Jinji, standen in letzter Zeit ziemlich lang im Bad. Denn obgleich das Ergebnis stets schrecklich aussah, brauchte die Maskierung doch so ihre zwei, drei Stunden, damit sie ihre Wirkung tat. Und um die viele Schminke am Ende wieder abzukriegen, brauchte es erneut so lang, also meist den Rest der Nacht. Kinji und Jinji verbrachten folglich die frühe Nacht mit dem Auftragen von Farbe, den frühen Morgen mit dem Abtragen. Dazwischen erschreckten sie Leute.
Kinji und Jinji hatten die Abschlussprüfung an der Shinobi-Akademie nie bestanden, obwohl sie es in mehreren Anläufen versucht hatten. Irgendwann hatten sie zur Erleichterung der Ausbilder das Handtuch geworfen und stattdessen beim Theater angeheuert, als Bühnenbildner. Da sie zu kleptomanischen Handlungen neigten, ließen sie über die Jahre hinweg immer wieder mal etwas Schminke mitgehen; die kleinen Tiegelchen und Töpfchen passten wunderbar in Handflächen.
Und nun hatten sie endlich einen Verwendungszweck für all das Zeug gefunden.
Seit einer kleinen Weile suchten sie die dunklen Gassen Konohagakures als Horror-Kabukis heim. Wie gesagt, sie erschreckten eben Leute mit ihren hässlichen Gesichtsmalereien. Denn Erschrecken machte Spaß, es machte ein fluffiges Gefühl im Bauch, und zu lachen gabs auch immer was.
Die beiden Shinobi, die gesandt waren, der Sache auf den Grund zu gehen, befanden sich bereits mitten im Jagdrevier der Brüder, allerdings völlig außerhalb deren Reichweite, da sie über die Dächer wandelten. Die Brüder hingegen waren dem Boden verhaftet. Kinji und Jinji schlichen gerade in der Tat in den tiefen Schatten der Gasse umher, die dem Zugang einer Bar angrenzend lag. Hier legte Kinji - der Größere von beiden - gerade vergnügt eine Spur aus Münzen, um ein Opfer von der Bar aus tiefer in die Schatten zu locken. Sein Bruder versteckte sich weiter hinten zwischen Mülltonnen. Leute, die nach unten guckten, erschreckten sie besonders gern.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Mai 16, 2017 7:20 pm

Es dauerte nicht besonders lange und dann standen sie vor jener Bar, die Isamu als erstes Ziel in Visier genommen hatte. Das er damit absolut ins Schwarze getorffen hatte, wusste er in diesem Moment noch nicht. Er hätte es sich auch niemals erträumt, immerhin war es doch grundsätzlich immer so, dass man mehrere Anläufe brauchte, um etwas zu finden, gerade wenn es um Aufträge und Missionen ging. Doch heute schien ihnen zumindest in diesen Belangen das Glück hold zu sein ... Nur wusste es noch keiner der Beiden.
Der Nara blieb am Ende des Daches stehen, welches ans Haus angrenzte, in welchem auch die Bar zu finden war. Für einen Moment musterte er die Umgebung, lauschte in die stille Nacht hinein. Aus der Bar drang dumpfe Musik und ein Stimmengewirr, das nicht einzuordnen war. Man verstand nichts, man wusste nur, dass da drin einige Menschen sein mussten. Isamu war leicht überrascht, das diese Bar tatsächlich so gut besucht war. Er war immer der Meinung gewesen, hier würden sich nur nichtsnutzige Halunken rumtreiben, die sonst nirgendwo reingelassen wurden. Hatte sich in letzter Zeit wohl etwas geändert? Oder gab es inzwischen nur so viele Aussenseiter?
"Da ist der Eingang zur Bar.", erklärte Isamu dann an Ippo gewandt und hatte seine Stimme gesenkt, so, dass er nur noch flüsterte, aber der Uchiha dürfte es dennoch ganz gut verstehen.
"Sie scheint gut besucht zu sein. Ein Grund mehr sie als Ziel auszuwählen, nicht wahr?", er lächelte schmalllippig, "Die Frage ist nur, ob wir hier unsere Zeit verschwenden oder gleich einen Glückstreffer gelandet haben. Ippo? Du gehst nach rechts und siehst dich von oben in der Gasse um, ich ...", er stoppte abrupt. Er hatte unwillkürlich das Kommando übernommen, es war ein Reflex, der sich bereits tief in ihn gefressen hatte, immerhin war er es sich einfach gewohnt, die Teams anzuführen.
Er räusperte sich kurz und fuhr sich mit der Hand durch die Haare, bevor er weitersprach: "Ich meine, wie lauten deine nächsten Aufgaben, Ippo?"
Nur aus dem Augenwinkel nahm er ein leichtes Glänzen auf dem Boden wahr, Isamu tat es jedoch fürs erste in seinem Kopf als Nichtig ab und hielt es für eine Reflexion des Mondlichtes ... Was es im Grunde ja auch war, nur war es eben eine jener Münzen, die genau die gesuchten Täter ausgestreut hatten.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Mai 17, 2017 5:54 pm

Isamu und Ippo kamen scheinbar bei der Bar an bei der Isamu die Leute vermutete. Dieser Gedanke von Ippo bestätigte sich als er Ippo sagte das es sich um die Bar handelte und das der Eingang sich direkt vor ihnen war. Ippo hatte schon manche Missionen gehabt die viel einfacher waren als er es sich gewünscht hatte, aber auch welche bei denen er bis zum Tod gekämpft hatte. Die Chunin-Auswahlprüfung war auch kein Problem, da er mit dem Taijutsu alles besiegen konnte was ihm in den Weg kam, aber etwas wie diese Mission kam ihm zum ersten mal unter. Er war noch nicht auf etwas dieser Art vorbereitet und es war einfach schon mysteriös mit anzusehen, dass er sich gegen Leute stellen sollte die nur normale Menschen erschreckten. Ippo sah etwas auf dem Boden glänzen und als Isamu ihm sagte, dass er erstmal nach rechts gehen sollte und dann plötzlich stoppte musste Ippo schmunzeln. Er war nun einmal ein Jo-Nin und sicher noch nicht mit dem Job als Teammitglied vertraut, zumindest riss er sich stark zusammen um den Posten einem Chu-Nin zu überlassen.

Er fragte Ippo nach seiner Pause was sein Plan sein würde und darauf hin sagte Ippo in einem normalen Ton "Es hat keinen Sinn zu flüstern. Wenn sie sich aus dem Staub machen wollen, hören wir sie und haben eine bessere Chance sie zu schnappen. Erstens musst du bedenken, dass ich nicht ganz unfähig bin. Zweitens wird mein Sharingan sie orten wenn sie auch nur einen Hauch Chakra ausstrahlen. Drittens dieses glitzern dort unten sollten wir uns zuerst ansehen, denn es bildet eine Spur. Du erkennst es wenn du genau hin siehst." Ippo deutete auf die Münzen und war sich sicher das die Typen sie nicht hören würden und wenn doch werden die beiden Ninja sie dennoch fangen. Wieso sollten sie auch scheitern? Es würde einfach keinen Sinn wenn ein Jonin und ein Chunin eine solche Mission nicht hinbekommen würden!

Ippo sprang vom Dach, aber warf ein paar Kunais so, dass es sich so anhören würde als er auf dem Dach in Richtung Gasse gehen. Sie waren alle genau getimet und es würde sich genau wie Schritte anhören. Er landete leise auf seinen Füßen und warf Isamu einen entschlossenen Blick zu. Der junge Uchiha bewegte sich auf das Glitzern zu und fand eine Münze, diese Münze war scheinbar der Anfang einer Route. Ippo zeigte auf den Boden und warf Isamu die Münze zu. Anschließend nickte Ippo nur und lächelte entschlossen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Mai 22, 2017 12:15 pm

[NPC für Mission "Nicht witzig!"]

Opfer und Beute standen heute schon früh kurz vor der Begegnung. Kinji und Jinji waren sich dabei natürlich sicher, ganz genau zu wissen, wer welche Rolle spielte. Kinji hatte seine Spur gerade fast fertig gelegt, da gab ihm sein Bruder durch einen nachgeahmten Waschbär-Ruf zu verstehen, dass er besser hinne machen sollte. Kinji war überrascht, beeilte sich aber und schob sich sodann ebenfalls zwischen die Mülltonnen zu Jinji.
Es folgte eine hastige Unterhaltung im Flüsterton: Jinji war sich sicher, eine Stimme gehört zu haben, die nicht aus der Bar gekommen war, sondern... eben von woanders her. Vom Dach, so hatte es ihm geschienen, doch das wäre ja -
Weitere Laute auf dem Dach. Die Kunai, auch wenn die Naeki-Brüder sie für ein kletterndes Tier oder etwas in dieser Art hielten.
Als sie erneut aus ihrem Versteck heraus schielten, stand da ein Junge in der Gasse. Sofort war das Klicken auf den Ziegeln vergessen. Woher der Junge gekommen war, hatten sie nicht gesehen. Dass er da war, genügte ihnen freilich.
Kinji, mit fast 1,90 Metern ein ziemlich großer Kerl und damit wie geschaffen für einen beeindruckenden Auftritt, nahm seine Waffe zur Hand: Eine Stachelkeule! Aus Pappmachee.
Sein Bruder duckte sich derweil nach hinten weg, um die Hausecke herum. Er würde sich dem Spaß wie stets anschließen, indem er das Opfer gleich nochmal erschreckte, sobald sein Bruder den ersten Schock ausgelöst hatte. Anhand seiner flinken Bewegungen war zu erkennen, dass er mal in der Akademie gelernt hatte, bestandener Abschluss oder nicht.
Kinji spielte nun seine Rolle: Er erhob sich und trat fest auf, während er aus der schattigen Tiefe der Gasse heraus auf das potenzielle Opfer zustapfte. Die massiv wirkende Keulen-Attrappe hielt er einhändig auf der Schulter, sein Gesicht war in grellen Farben zu einer dämonischen, zähnefletschenden Grimasse bemalt. Im absichtlich bedächtigen Stapfen - Angst sollte schließlich immer Zeit haben, sich aufzubauen - gab er einer Mülltonne auch noch einen satten Tritt. Paukenschlag zum Beginn der Vorführung!
Dabei gab der Horror-Kabuki auch noch seine beste Monster-Imitation zum Besten: Er schnorchte, ächzte und röchelte, als wöge seine Keule so schwer wie ein Hinkelstein. Die Geräusche kamen mit einem nicht geringen Anteil von Speichel aus seinem Munde.
Langsam vorwärts schreiten, sagte er sich. Langsam. Lass dem Schreck Zeit zum Aufköcheln...
Sofern sein "Opfer" es soweit kommen ließ, würde er so dicht heranschlurfen wie möglich und dann mit seiner Keule ausholen. Wirklich zuschlagen wollte er allerdings eigentlich nicht, nur antäuschen. Was brächte auch ein echter Schlag außer, dass ihm die mühevoll gebastelte Attrappe kaputt ging?
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Jun 15, 2017 10:34 pm

Isamus Augen zuckten kurz, als Ippo erklärte, dass sie nicht flüstern sollten.
Vorlauter Bengel!, schoss es dem Jounin durch den Kopf. Wäre er hier auf einer richtigen Mission, hätte das bereits sein Todesurteil sein können. Er ging viel zu Leichtsinnig an den Auftrag heran, weil er wusste, dass es keine wirkliche Gefahr gab, was aber hätte er getan, wenn sie sich mit Gegnern befassen müssten, die es faustdick hinter den Ohren hätten? Dann hätte er ihnen soeben ihre Position verraten, was sie unter Umständen töten könnte.
Glücklicherweise war es jedoch keine wirklich schwierige Mission, dennoch behielt Isamu dieses Verhalten im Hinterkopf. Der Junge war motiviert und steckte voller Tatendrang, das war gut, aber er schien auch noch vieles lernen zu müssen. Aber das war nichts ungewöhnliches, manche Dinge konnte man eben nur durch jahrelange Erfahrung lernen.
Isamu folgte Ippo auf die Strasse und erkannte, dass das Glitzern tatsächlich einne bestimmten Grund gehabt hatte. Es waren Münzen. Der Jounin blickte in eine finstere Gasse und entdeckte weitere Münzen, die sich irgendwo im Dunkeln verloren. Er hob die Augenbrauen, sicherte kurz mit eingehenden Blicken die anderen Richtungen ab und fing dann gekonnt die Münze auf, die Ippo ihm zuwarf.
Kurz darauf erschien ein Kerl. Er war gross, grösser als Isamu und tatsächlich wirkte sein äusseres Erscheinungsbild ... bedrohlich. All die Schminke die sein Gesicht zu einer obszönen Grimasse verwandelte und dann die Waffe, die gross und mächtig wirkte. Und die Geräusche, die der Kerl von sich gab, unterstrichen das Ganze. Ja, er konnte durchaus verstehen, dass so manch ein Mensch von diesen Kerlen Angst hatten.
"Anscheinend haben wir sie gefunden. Das nenn ich Mal einen Volltreffer.", sagte er an Ippo gewandt. Tatsache war jedoch, dass sie das Überraschungsmoment nun verschwendet hatten und diese Kerle nicht mehr erschrecken konnten. War das nicht eigentlich ihr ursprünglicher Plan gewesen? Egal, nun hiess es, den Kerlen ... Moment. Hiess es nicht, sie wären mindestens zu Zweit? Aber Ismau sah vor sich nur einen?
Aufmerksam beobachtete er erneut die Umgebung, den auch wenn das hier kein wirklich bedrohlciher Auftrag war, so nahm er jede Mission ernst. Er sah es ganz einfach als Übung für eine brenzlige Situation.

[OoC: Auch wenn ich im Abwesenheitsbereich bereits gepostet habe, aber auch hier ein sorry fürs lange warten. Meine Posts kommen aber nach wie vor unregelmässig. :/]
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Sa Dez 23, 2017 2:01 pm

Cf: Weiher
Das Gespräch am Weiher nahm seinen Lauf. Jin hatte es geschafft die traurige Stimmung mit seinen rücksichtlosen Floskeln ein wenig aufzurütteln. Yasue lag nicht ganz falsch, dass ihn heulende Mädchen in die Flucht jagten. Allerdings auch nur in Kombination. Die Inuzuka hatte ihn eigentlich noch nie in die Flucht gejagt, wenn sie weinte. Das lag auch daran, dass er sich verpflichtet fühlte ihr beizustehen, wenn es ihr schlecht ging! Von dem guten Verhalten Yasue gegenüber hätte er sich ruhig eine Scheibe für Ringo abschneiden können, um auch seiner Cousine Mal etwas Freundlichkeit entgegen zu bringen.
Jin konzentrierte sich jedoch derzeit auf Tomomi, die plötzlich unglaublich anhänglich wirkte. Bereits am Weiher stieß sie ihn unentwegt mit der Schnauze an und sah ihn mit großen Augen an.
„Aber ich habe keinen Hundekeks mehr“, murmelte er ihr zu und schob ihr Köpfchen leicht von seiner Tasche weg. „Nur Popcorn.“ Er holte aus der Tasche einen vereinzelten Popcorn hervor und hielt ihn Tomomi hin. „Ich verspreche, dass ich Dir einen Hundekeks besorge.“ Jin streifte Tomomi sanft über den Kopf und kraulte sie kurz hinter dem Ohr. Den Hunden von Yasue gegenüber verhielt er sich stets liebevoll. Er mochte die beiden wirklich sehr gerne und freute sich, wenn sie ihm zeitweise etwas Aufmerksamkeit gaben.

Gemeinsam mit den beiden Frauen erreichte Jin die Seitenstraßen von Konohagakure in dem das Fest stattfand. Es war kein wirklich großes oder gar offizielles Fest. Trotzdem waren die Läden verziert mit Lampenschirmen, Kerzen und schönen Girlanden. Ein paar Stände verkauften Essen. Es gab Fischspezialitäten, Nudelsuppen, ausländische Spezialitäten und Süßigkeitenstände. Hin und wieder gab es auch Spielstände. Goldfischfangen, Dosenwerfen, Lotteriegewinne, Kunai werfen auf Luftballons – an dessen Stand in großen Buchstaben gewarnt wurde Chakra in die Klingen zu leiten - , es gab eine kleine Bühne auf dem einige Feuerspucker ihre Künste zeigten und ein kleines Programm ablief, Kinder durften auf ein paar Kuchiyose reiten, es gab ein Kraftmesserautomat und sogar ein Zelt für eine Geisterbahnfahrt – bei dem ein Genjutsuka Leute, die auf Stühlen saß, das Gefühl gab in einer Bahn zu sitzen und durch schreckliche Szenarien zu fahren, daneben gab es auch Wahrsager. Neben Spielständen gab es natürlich auch Verkaufsstände. Man fand Waffenverkäufer, Kleidungsverkäufer, Schmuckverkäufer, Haushaltswarenverkäufer und den Senju-Clan, die Holzmöbel und Holzschmuck besonders günstig an die Leute brachten.

Jin sah sich für einen Moment um. In der Nähe fand er sofort dutzende Essensstände. Er stellte sich fast augenblicklich an einen Süßigkeitenstand an, um sich die Taschen wieder mit allerlei Leckereien zu füllen.
„Wo wollt ihr hin?“, fragte er und blickte zu Tomomi runter. „Ich wette ich finde etwas besseres als Hundekekse hier.“

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Sometimes you picture me--
I'm walking too far ahead
You're calling to me, I can't hear
What you've said--
Then you say--go slow--
I fall behind--
The second hand unwinds

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Dez 27, 2017 10:58 am

cf: Ruhiger Weiher

Zusammen mit ihren ehemaligen Teamkameraden erreichte sie das kleine Fest, dass heute und morgen stattfinden würde. Dafür, dass es im Grunde nichts Offizielles war, gab es unglaublich viel zu entdecken. Allerlei Stände und auch kleinere Attraktionen. Man merkte, dass die Veranstalter sich Mühe gaben dem Motto 'Klein aber Oho' gerecht zu werden.
Die Inuzuka liess ihren Blick durch die Seitenstrasse wandern und blickte ab und an zu Ringo und Jin. Ob die Beiden demnächst wieder mit ihren Steitereien anfangen würden? Sie lächelte innerlich leicht. Es wäre zumindest nichts Neues.
Yasue rückte ihre Brille auf der Nase kurz zurecht, bevor ihr der Geruch von leckerer Nudelsuppe in die Nase stieg. Da wurde ihr erst wirklich bewusst, dass sie hungrig war.
Munehisa ging dicht an ihrer Seite und warf immer wieder genervte Blicke zu seiner Schwester, weil sie, seiner Meinung nach, viel zu sehr darauf erpricht war, endlich etwas zu Essen von Jin zu kriegen.
Yasue fuhr dem Hund sanft über den Kopf und lächelte ihn an.
"Ich weiss was du denkst. Lass sie doch. Du hast immerhin schon einen gekriegt.", sagte sie dann leise zu dem Rüde, welcher kaum merklich den Kopf schüttelte, es aber soweit unkommentiert liess.

Tomomi indess war begeistert von der Aussicht, endlich etwas zu Fressen zu bekommen. Ihre Lefzen zogen sich zurück und sie bellte freudig, als Jin erklärte, dass er ihr etwas leckeres kaufen würde. Das bewegte sie dazu, dicht an seiner Seite zu bleiben ... Nicht dass er das Essen plötzlich selber fressen würde!
Ab und an warf Tomomi auch immer wieder einen prüfenden Blick zu Ringo. Sie befürchtete, dass die Sarutobi es sich vielleicht doch plötzlich anders überlegte und das Weite suchte. Nicht, dass sie ihr das vorwerfen würde, aber immerhin war die Situation eben deutlich unangenehm für sie gewesen. Das hatte selbst Tomomi als Hund bemerkt. Es wäre also eine natürlich Reaktion des Weibchens, würde sie sich plötzlich zurückziehen wollen.

Yasue indes sah selbst immer Mal wieder kurz zu Ringo, mit verstohlenen Blicken. Sie fragte sich, ob die Sarutobi diesen Schritt je irgendwan getan hätte, hätte Jin das hier nicht in die Wege geleitet. Vermutlich nicht. Dieser Gedanke beschmutzte das schöne Wiedersehen der Beiden leicht, doch sie wollte den Moment nicht zerstören, in dem sie dieses Thema nun aufgriff.
Die Inuzuka kraulte  noch einmal Munehisa hinter dem Ohr, als sie zu Jin aufschloss und sich ebenfalls am Stand anstellte, an dem es offensichtlich Süssigkeiten gab.
"Können wir nachher ein paar Reisbällchen holen? Ich hab irgendwie hunger ...", sagte sie wobei sie gegen Ende immer leiser wurde. Sie richtete ihre Frage sowohl an Jin als auch an Ringo, "Aber gegen etwas Süsses habe ich auch nichts einzuwenden. Das wird dann mein Dessert. Oh ..", ihre Augen wurden etwas grösser, "ich mag im übrigen unbedingt dieses Kunaiwerfen ausprobieren. In einem Artikel habe ich gelesen, dass es hier etwas zu gewinnen gibt das ich unbedingt haben möchte ...", und jeder der sie auch nur ansatzweise kannte, wusste, dass sie im Kunaiwerfen richtig schlecht war.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Dez 28, 2017 3:09 pm

cf: Ruhiger Weiher

Die Hände in der Bauchtasche des Pullis verschränkt, ließ sich Ringo einfach von ihren Kollegen mitziehen. Ja, sie wollte etwas mit den beiden unternehmen - genauer gesagt, mit Yasue und ihren Hunden. Es war schön, wieder mit ihr und den beiden Tieren durch die Gegend zu laufen. Nein, das Fest hätte sie aus eigenem Antrieb nicht angesteuert, so viel lag auf der Hand. Auch wenn sie versuchte, nicht allzu lustlos auszusehen, wann immer sie einen Seitenblick der Inuzuka wahrnahm. Sie betrachtete die Stände und Buden, die kleinen Bühnen und die Schausteller. Es war bunt, es war laut, und genau jetzt war es nichts für sie. Doch was tat man nicht alles fürs Team.
Nichts anmerken lassen, ermahnte sie sich selbst, fing erneut einen Blick Yasues auf und lächelte flüchtig, um gleich darauf einen Stand mit Edelsteinschmuck so zu betrachten, als suche sie wirklich nach etwas Schönem. Sie nahm ein Fußkettchen mit Drachenanhänger hoch, besah es sich aus der Nähe und legte es wieder zur Seite.
Angehörige ihres Clans spazierten ebenfalls über das Festgelände. Noch ein Grund, sich ganz, ganz doll für eins der Kinkerlitzchen zu interessieren und dem Besucherstrom den Rücken zukehren zu können!
Jin führte die Gruppe derweil selbstbewusst in Richtung der Fressmeile. Angesichts der Essensstände rumpelte es leicht in Ringos Magengrube, doch sie wollte sich dies ebenfalls nicht anmerken lassen. Stattdessen lag ihr ein spitzer Kommentar auf der Zunge. Sie wollte Yasue gerade auf Jins Verfressenheit aufmerksam machen, da... hatte Yasue schon zu Jin aufgeschlossen und bekundete ebenfalls Interesse.
Abbruch! Ich wiederhole, Abbruch!
Ringo schluckte das Sprüchlein, gerade noch rechtzeitig. Stattdessen streichelte sie Tomomi, die gerade in Reichweite war, und stellte sich notgedrungen ebenfalls an. Sie nahm eine Tüte mit Schokolade überzogener Kirschspieße in Empfang.
Mir ist auch erstmal nach etwas Deftigerem, befand sie. Vermutlich war es ohnehin nicht schwer, Jin dazu zu bringen, noch weitere Gastronomie-Stände anzusteuern.
"Ich mag im übrigen unbedingt dieses Kunaiwerfen ausprobieren. In einem Artikel habe ich gelesen, dass es hier etwas zu gewinnen gibt das ich unbedingt haben möchte ..."
Ringo spitzte die Ohren. Ein kurzes Umblicken reichte, um die Wurfbude zu erspähen.
Na denn? Los. Sie marschierte entschlossen vor.
Am Wurfstand musterte Ringo die Preise. Mit bislang nicht gezeigter Lebendigkeit legte sie Geld auf den Tisch und wandte sich über die Schulter an Yasue. Du darfst gleich aussuchen, sagte sie.
Du hast drei Kunai. Der Budenbetreiber legte die Messer auf die Theke. Er zeigte auf eine hölzerne Maske, die aussah wie die Fratze eines gehörnten Dämons. Eine Zielscheibe war auf das zähnefletschende Gesicht gemalt. U-
Schon gut. Ich bin Kunoichi. Ringo nahm die Kunai alle zugleich, indem sie die Griffe zwischen ihre Finger klemmte. Ich mache sowas beruflich.
Wurf! Und ein Kunai grub sich sogar in die Mitte der Scheibe! Das zweite Messer landete in einer Wange, das Dritte in einem Auge.
Ringo zog gemächlich den Wurfarm zurück. Sag ich ja. Was war schon dabei. Das sollte reichen.
Doch der Budenbetreiber gab ihr nicht die Möglichkeit, einen der Hauptpreise auszusuchen. Stattdessen drückte er ihr ein Plüschtier in die Hände, eine Art gelben Hamster mit roten Backen und einem Blitz als Schweif.
Guter Wurf, die Dame! Immerhin einmal Volltreffer, das ist klasse!
Ringo starrte verdattert drein. Was heißt "immerhin"? In der Mitte ist doch eh kein Platz für mehr als eins!
Ich hätte es ja wieder herausgezogen und Platz gemacht, lautete die Antwort, hättest du sie nicht alle gleichzeitig geworfen. Er hob in einer Geste der Hilflosigkeit die Schultern.
Ringo war kein Scharfschütze mit Kunai - sie warf die Dinger stets in Massen. Mit unerträglich heiß werdenden Wangen trat sie zurück und machte Platz für den nächsten Werfer.
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Sarutobi Jin

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Dez 28, 2017 10:46 pm

Der Sarutobi stellte sich auf die Fußspitzen, um über die Köpfe hinweg zusehen damit er erkennen konnte, wie lange sie an dem Süßigkeitenstand noch stehen würden. Dann drehte er sich zu Yasue herum und lächelte leicht. Für manche Menschen war das Verhalten von Jin in der Nähe der Inuzuka fast ein wenig verdächtig. So wohlsonnen und nett er wirkte, könnte es fast an einer gewissen Verschossenheit liegen. Jin hatte jedoch nie so etwas andeuten lassen. „Klar können wir nachher ein paar Reisbällchen holen“, erwiderte er auf ihre Worte und ignorierte, dass auch Ringo auf etwas deftigeren Lust hatte. Stattdessen wandte er sich jetzt herum und fing an sich mit einigen Süßigkeiten einzudecken. Er holte sich ein paar Tüten Dangos, Dorayaki (zwei kleine Eierkuchen gefüllt mit Bohnenpaste), Daifuku (kleine Reiskuchen) und Imagawayaki (Gebäck mit süßer Pastete). All dies gab es natürlich im Fingerfoodstil. Für Tomomi kaufte er sogar extra eine besondere Art von Keksen, die verschiedene Tierformen hatten. Jin ließ einen Dorayaki direkt in seiner Tasche gleiten. In der Tasche rappelte es kurz und man konnte sehen, dass sich etwas bewegte. Wäre es etwas ruhiger hier gewesen, hätte man sicher das Schmatzen des Panzergürtelschweifs gehört, der sich über die Süßwaren hermachte. Jin war bereits jetzt mit dem Ausflug zufrieden. Er hatte eine weiße Plastiktüte mit den Süßigkeiten – mehr brauchte er heute nicht mehr.

Die Mädels bestimmten den nächsten Reisepunkt. Jin folgte ihnen und aß dabei ein paar Dangos. Als sie die Wurfbude erreichten, blieb er lieber im Hintergrund stehen. Er war nicht übermütig genug, dass er sofort sich vordrängeln wollte, um zu werfen. Immerhin wusste er, dass er in Kunaiwerfen grottenschlecht war. Rasch holte er einen Daifuku aus einer Plastikverpackung und aß ihn. Als Ringo die Kunai warf, schob er sich noch einen Dango in den Mund. Natürlich musste er die Situation kommentieren. Immerhin sahnte sie nicht den Hauptpreis ab.
„Oh ja, sie ist auf jeden fall die Kuniochi von morgen. Die Zukunft von Konoha“, warf er von hinten ein.
Dann drehte er sich leicht zu Yasue und lächelte ihr zu.
„Du kannst gerne als nächstes. Ich habe etwas zu klebrige Hände von dem Daifuku“, log er und hob dabei seine Fingerspitzen an, um zu zeigen, dass er derzeit zu klebrige Finger hatte, um zu werfen. In Wahrheit wollte er sich einfach nicht vor Yasue blamieren. Ringo spielte dabei nicht einmal eine wirklich wichtige Rolle, auch wenn er sich vor ihr auch nicht blamieren wollte.
„Ich bin mir sicher, dass du es schaffst Yasue! Du hast immerhin hart an deinen Kunai-Skills gearbeitet!“ Vermutlich hatte sie das nicht, aber auf er wollte sie unbedingt ein wenig motivieren, während Yasue mit den Kunai beschäftigt war, kniete er sich kurz an die Seite von Tomomi. Er holte aus einer Tüte einen Keks in Tierform hervor. „Guck Mal. Der schmeckt besser als ein Hundekeks. Glaub mir – ich kann das voll einschätzen.“ Lächelnd hielt er ihr den Keks hin, so wie er es versprochen hatte.

_________________


Sometimes you picture me--
I'm walking too far ahead
You're calling to me, I can't hear
What you've said--
Then you say--go slow--
I fall behind--
The second hand unwinds

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