Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Südlich der Narutobrücke [Wald]

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BeitragThema: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Jan 16, 2013 5:30 pm


Der Wald südlich der großen Narutobrücke. Es umfasst ein riesiges Areal, das zum gemeinhin als Nebelwald bekannten Forst gehört. Nur schmale Trampelpfade führe durch das Areal und selbst diese winden sich zwischen den Bäumen wie Schlangen. Hat man einmal das Glück, an einem Nebellosen Tag in den Wald zu kommen, eröffnen sich einem Prachtbilder der Natur wie das obige. Solche Tage kommen allerdings nur selten und sind daher umso wertvoller. Zur Orientierung bei Nebel führt einen nur der Weg direkt zu den Füßen, denn weiter als ein dutzend Meter kann man meist nicht sehen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Jan 16, 2013 6:12 pm

cf: Naruto Brücke

Äste peitschten ihm entgegen. Das zischen einer Klinge und das brechen von Holz erfüllten den Wald mit einfachen Geräuschen. Nichts, das man weit hörte und bei dem Nebel auch nichtsmehr, das man weit sah. Das allübliche Naturphänomen trat wieder auf, der brüchtigte "Weiße Schleier". Dicker Nebel, wie er sonst nirgends auf der Welt vorkam, ausser in den Provinzen Neu-Kiris. Schon jetzt sah der Mann nicht weiter als 50 Meter und er wusste, dass Kami und die Fremde ihm folgen würden. Daher musste er ein Zeichen hinterlassen. Und was machte sich da besser, als das hitnerlasen von Feuerholz? Dann hatte auch alles seinen Zweck.
Doch lange konnte er nichtmehr die Bäume verschönern, denn die Lichtung offenbarte sich vor ihm und er nahm seinem Hengst die Geschwindigkeit mit einem leichten Zug der Zügel. Es war ein beachtliches Stück Wald, das sie dort einnehmen wollten. Aber sie kannten es und wussten was zutun war.
Galant stieg Minari von dem weißen Tier ab und griff in die eine Satteltasche vor ihm. Elegant zog er den weißen Mantel heraus und zog ihn sich über den Arm zum Oberkörper und schlüpfte mit dem nächsten Arm in die andere Seite. Das weiß-rote Leder legte sich wärmend über den stofffreien Teil seines Oberkörpers. Dann machte er sich an die Arbeit. Er stemmte die beiden Schlafsäcke und brachte sie unter den Schutz des Felsens, der nach Westen hin hervor lugte. Kami und er hatten unter dem Felsen eine kleine Höhle ausgegraben, als sie das erste mal hier waren. "Und bisher war definitiv niemand ausser uns da..."
Es gereichte ihm zum Vorteil, das er vorsprung besaß, denn so konnte er die Abdeckung aus Stoff beiseite ziehen und die Schlafsäcke dort deponieren. Danach machte er sich daran, Steine für das Feuer zusammen zu suchen. Solange hatte er gewiss noch zeit....

"Mhm so ist das also... Die Dörfer sind merkwürdig. Immer kämpfen sie um Vorherrschaft und Macht und mercken dabei nicht, das sie sich selbst vernichten. Aber ja, von Naruto hörte ich. Er soll angeblich einst in meinem Tempel genächtigt haben, als die Monde noch jünger waren. Ein Bild zeigt ihn mit unserem alten Hohepriester. Mögen die Götter seiner Gnädig sein.", sprach Kami an die Frau gewandt. Es war ein eigenartiges Gefühl, wieder über den Tempel und seine Bewohner zu sprechen. Ein seltsames Schaudern lief ihm über den Rücken, während der Nebel aufzog. Auch an eben jenem Abend war es nebelig.
Kami und Iko folgten der Spur des Mitarashi. Immer wieder musste der Mann sich bücken, um die abgeschnittenen Äste aufzuheben, die er für gut erachtete. Sein Pferd stapste fröhlich kauend hinter dem Mönch, neben dem die Frau lief.
"Eine einfache Methode uns Zeichen zu setzen. Ich denke sie ist hilfreich genug. Einer stutzt, der Andere folgt und sammelt." Er grinste schäbig, als ihm einfiel das er dafür Jagen sollte. Seinen Bogen hatte er in der Satteltasche seines Pferdes versteckt. Gegen einen Menschen war er nutzlos, dafür legte er zu langsam an, aber zur Jagd reichte es.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Jan 16, 2013 6:57 pm

Und langsam wurde es dunkel. Die Sonne verzog sich, als die beiden Weggefährten sich den Tiefen des Waldes näherten, immer weiter hinein in das Gestrüpp aus Büschen, Bäumen und Erde. Seltsame Tiere lebten hier bestimmt ~ Tiere vor denen man sich nachts in Acht nehmen sollte. Der kleine Pfad auf dem die beiden liefen war übersaht von Holz ~ schon abgehacktem Holz, das wohl Minari vorbereitet hatte, damit Kami es aufsammeln konnte. Die Schwarzhaarige Kunoichi beteiligte sich an der Arbeit und nutzte eines ihrer beiden Schwerter dazu noch zusätzlich ein wenig Holz von Bäumen zu entfernen. Dabei achtete sie auf die Trockenheit, denn nasses Holz brannte bekanntlich schlechter. Und war schwerer.
Hin und wieder riss die Kobayashi von Pflanzen ein Büschel ab und hielt die gefüllte Hand nach hinten um dem Pferdchen sein Abendmahl genüsslicher zu gestalten. Die Folge war, das es ihre Hand ansabberte. Aber gut. Damit hätte sie rechnen müssen, schlimm war's nicht. Immerhin übernachtete sie im Wald, da war das wohl ihr geringstes Problem. Die Bäume waren groß, und man sah nicht weit. Das die beiden Wanderer den Weg überhaupt verfolgen konnten grenzte an ein Wunder.

Mittlerweile war die Kunoichi auch vollgepackt mit Holz, trug das natürliche Material neben dem Mönch her und fragte sich wie lange sie wohl noch unterwegs sein würden. Eigentlich machte es Spaß mal so in der Natur unterwegs zu sein, wenngleich es mit vielen Gefahren verbunden war, und die Schwarzhaarige mit zwei Wildfremden unterwegs war. Vielleicht waren es irgendwelche Psychopathen?
"Ich kann euch nur zustimmen. Es hat seine Gründe, weshalb ich keinem Dorf mehr angehöre. Und das schon seit geraumer Zeit. Aber lassen wir doch das Thema. Ihr wollt alleine Jagen, oder braucht ihr Hilfe? Ich denke zwar, ich würde nur im Weg herumstehen, aber ich komme gerne mit, falls ihr nichts dagegen habt." sprach Iko zu Kami, der mittlerweile auch mehr als bepackt war.
Er wollte mit einem Bogen jagen? Garkeine schlechte Idee, wobei man eben nichts sah. Da war sie doch froh, das sie zwei Katana mit sich trug, bei denen die Trefferquote ohne Sicht deutlich höher war, als mit Pfeil und Bogen.
Lange dauerte es nicht, da waren die Beiden an einer Lichtung angekommen, doch von Minari weit und breit keine Spur. Kein Wunder, wusste die Schwarzhaarige ja auch nicht um besagte Höhle, und nicht darum, dass der Dunkelhaarige bereits wieder Arbeit gefunden hatte, Steine suchte, um ein warmes Plätzchen zu sichern. Es war kalt. Es war dunkel und vielerlei Geräusche durchdrangen die Stille die dieser Ort ausstrahlte. Wie in einem schlechten Film, als spränge in der nächsten Sekunde ein wildes Tier vor die beiden Verlorenen, welchem man ansah, das es furchtbaren Hunger auf junges, eingeschüchtertes Menschenfleisch hatte.
Okay ~ lassen wir das. So kam's nicht.
"Hier bleiben wir?" versicherte Michiko sich und legte das Feuerholz behutsam auf den Boden, bevor sie sich auf ebendiesen Setzte und es sortierte. Kleine Stöckchen zum anzünden, mittelgroße zum Nachlegen und die ganz großen für den Grundstock. Manchmal war sie ein wenig pedantisch. Ein wenig. Nur ein klitzekleines bisschen.
Gut okay, sie war verflucht pedantisch und Stifte mussten nicht nur der Farbe nach, sondern auch der länge und dicke nach sortiert werden. Schuhe übrigens auch. Und Klamotten ebenso. Alles eben.
Ja, sie hatte einen an der Waffel. Wer nicht?
iko hatte sichtliches Interesse daran, die Stöckchen von überflüssigen Anhängseln wie Blättern oder Erde zu befreien, scheute sich dabei auch nicht ihre Finger dreckig zu machen. Ein Blick zu Kami verriet ihr, das er im Begriff war sich fertig zu machen, um sich um das Abendessen zu kümmern. "Braucht ihr Hilfe bei irgendetwas?" fragte sie besorgt als wäre sie seine Mama, und packte eine leere Flasche Wasser aus ihrer Tasche. Sie würde sich auch nochmal auf den Weg machen, eine Quelle oder einen Bach suchen, um ihre Wasservorräte aufzufüllen. Zwar hatte sie noch eine halbe Flasche in ihrer Tasche, dennoch würde sie damit den morgigen Tag nicht zurechtkommen, und gegen frisches Quellwasser war noch keiner allergisch gewesen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Feb 06, 2013 5:52 pm

Es dauerte nicht ewig, bis der dunkelhaarige Krieger fündig wurde. Findlinge unterschiedlichster Größe und Form hatte er gefunden, mehr als genügend Kleine, um ein Kiesbett zu machen. An größeren Steinen mangelte es aber erheblich, was den Mann dazu veranlasste, ein wenig Hand anzulegen. Vor einem größeren Felsen begann er, Stücke mit seinem schärfsten Katana, dem Sakura, heraus zu schneiden. Das Hien, welches er dabei nutzte, tat sein übrigstes. Das Dotonchakra des Mannes schützte die Klinge vor Scharten und Brüchen... ein unheimlicher Vorteil bei einem Stein.
"Das sollte reichen..."
Erst jetzt fiel ihm auf, wie weit er doch vom Lager weg war. Die Bäume waren wieder dichter als an der Lichtung, das Licht der Sterne fiel hier nicht sonderlich stark herein - der Mond war ebenfalls noch nicht aufgegangen. Sichtweite also weniger als 50 meter...
"Hmpf...", gab er nur von sich, leicht gereizt über seine eigene Unachtsamkeit. Die üblichen Geräusche der Nacht übertünchten jegliche BEwegungen, was für einen Feind viel zu Vorteilhaft wäre.
Viel zu pessimistisch, aber Minari ging lieber auf Nummer sicher. Wer wusste schon was kam..?
Indes betraten Kami und Iko die Lichtung, das Lager der Wandernden. Kami wusste, dass der Schwarzhaarige bereits unterwegs war Feuer zu holen - alles andere wäre unüblich für den sonst so bestrebten Arbeiter gewesen. Ließ der Mönch mitten auf der Lichtung die Äste fallen und sah sich kurz um. Keine Anzeichen von Wild, das war sehr gut! Das bedeutete, dass sie freie Bahn besaßen. Das Feuer würde alle Tiere nämlich abschrecken. Als die frau ihn danach fragte, ob sie ihm helfen sollte, schüttelte er gelassen den Kopf.
"Danke Nein, ruht euch aus, ihr seit immerhin mein Gast. Ausserdem ist eim Jäger besser als Zwei."
Kami, der seinen Bogen aus der Satteltasche seines Reittiers nahm, schnallte sich den Köcher auf den Rücken und hielt den ungespannten Reiterbogen in der Hand. Es war ein dunkles Holz, das mit Leder verziert war. Die Sehne jedoch weiß wie Schnee - stechend selbst in der Dämmerung. Sein bestiefelter Fuß glitt zwischen Sehne und Holz hindurch, die eine Spitze legte sich auf den anderen Fuß des Mannes. Mit einem Schwung war der Bogen gespannt.
"Minari dürfte bald zurück sein. Macht es euch doch schonmal gemütlich."
Damit verschwand der Mann in einem Wirbel aus Gras, Erde und getrocknetem Laub. Dabei hatte er absichtlich den Namen des Kollgen fallen gelassen, es bot Iko einen ersten Anhaltspunkt um sich mit dem weißen Krieger zu unterhalten.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Feb 06, 2013 6:54 pm

Nun sie sollte sich ausruhen? Von was? Sie war sein Gast? Hä? Eigentlich nicht, aber wenn er das meinte, sollte dies wohl so sein. Iko überlegte ob sie sich dann auch aufführen sollte wie ein Gast, jedoch entschied sie sich dagegen. Dann wäre sie die Beiden wohl schnell wieder los, wenngleich das bei Minari nicht sonderlich schlimm wäre. Dennoch mochte sie den Mönch, der nun abtigerte um das Abendessen zu beschaffen. "Viel Erfolg, Kami" Ließ die Schwarzhaarige verlauten und lächelte dem Mönch hinterher.
Und dann war sie alleine. Der Dunkelhaarige war nicht in Sicht, wer wusste schon wie lange er noch brauchen würde? Iko öffnete ihr Haar und schüttelte den Kopf, sodass ihre schwarzen Strähnen sich über ihre Schulter verteilten. Sie zog ihre Schuhe aus und packte sie ordentlich in ihre Tasche, die sie neben den ordentlich sortierten Stöcken abgestellt hatte, bevor sie aus ebendieser Tasche eine große Tüte herausholte. Ein Leib Brot war in dieser Tüte verpackt, ein Kunai war gezückt und die junge Kunoichi war im Begriff das Brot in Scheiben zu zerteilen, sodass sich jeder etwas davon nehmen konnte. Noch kam es aber nicht dazu, ein Geräusch von links raubte die Aufmerksamkeit der jungen Frau. Ein Tier. "Oh Gott ist das Süß..." schoss es ihr durch den Kopf, als sie das Eichhörnchen erblickte, das voller Neugier und Interesse von einem Ast herunterschaute und sobald Iko es erblickte den Ast entlang in Richtung Baumstamm huschte.
Die Augen blickten wieder auf das Brot, das sie noch am Morgen bei einem Bäcker in unmenschlicher Frühe gekauft hatte. Eine Flasche Wasser packte sie noch aus, drehte den Deckel ab und ließ einen Schluck des frischen Nass' ihre Kehle hinunterlaufen.
Nun musste sie wohl warten. Warten bis wahlweise Minari oder Kami wieder kamen.
Minari war im übrigen ein ungewöhnlicher Name. Ein Name, den die Kunoichi selten hörte. Soweit sie wusste, hatte der Name keine sonderliche Bedeutung, hatte er überhaupt eine? Wenigstens wusste sie den Namen nun endlich. Sie hätte nicht danach fragen wollen, Iko wusste nicht einmal ob sie überhaupt ein Wort mit dem Dunkelhaarigen gewechselt hätte, wenn er zurück kam. Wobei sie eigentlich keine Berührungsängste hatte. Aber der Kerl war komisch.
Die Augen der Schwarzhaarigen blickten gen Himmel, die Lichtung erlaubte freien Blick in die Sterne, von Wolken verdeckt. Der Mond schien im Moment zwar noch nicht, doch die paar sichtbaren Sterne erleuchteten das Stückchen Wald ein wenig, Konturen konnte man erkennen. "Ein schöner Abend eigentlich..." schoss es der jungen Frau durch den Kopf und sie schloß die Augen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Di Feb 12, 2013 8:38 pm

Sein ganzer Arm war voll von den Steinen. Es war ein angenehmes Gewicht, kam dem der Bauernwerkzeuge gleich. Ein Gefühl, dass der Krieger schon seit Wochen nichtmehr besaß. Ihm fehlte die gewohnte, harte Arbeit Tag für Tag, die Möglichkeit, einfach jeden Gedanken fallen zu lassen und Stur gerade aus zu gehen, während er seinen Pflug selbst zog. Da half selbst das tragen der Steine kein bischen weiter. Aber es war immerhin ein wenig etwas.
Ein Rascheln ließ den Mann aufhorchen. Es kam aus den Bäumen. Die Augen des Schwarzhaarigen musterten die Umgebung. Zum ersten Rascheln erklang ein Zweites, diesmal hinter ihm. Aus den Augenwinkeln sah er etwas auf sich zufliegen. Im einen Augenblick die Steine tragend, fielen sie noch nicht richtig als Minari das Hirú in Händen hielt. Sein Schlag spaltete die dünneren Steine und schleuderte sie in die Höhe, wo sie den Kunai abfingen. Zeit zum verschnaufen blieb keine, da ein dunkler Mann aus den Baumwipfeln sprang und seine Krallen nach ihm schlug. Rückhändig zog Minari seine Hauptwaffe, das Karasutsume, aus der Scheide und Blockte die Hände des Mannes, den er sofort wieder wegtrat. Dieser verpuffte lediglich und wurde zu einer kleinen Wasserpfütze.
"Mizu Bunshin... Zeig dich, Feigling!"
Auf den Ausruf kam eine Antwort. Drei Weitere sprangen aus dem Gebüsch, ebenfalls mit Krallen bewaffnet. Minari wartete auf die Feinde. Der erste Kerl stach nach seinen rechten Rippen. Hirú blockierte die Hände mit der Breitseite der Klinge. Den Linken erstach der Söldner Karasutsume. Der jedoch hielt sein Handgelenk fest und grinste nur hemmisch. Notgedrungen musste Minari das Schwert loslassen, riss sich frei und packte den Griff Hirú's und drehte mit seiner ganzen Kraft die Waffe so, dass sie den dritten Bunshin schnitt. Der Plan ging nicht auf, denn der Feind blockte zu stark. Noch im Sprung des letzten gab irgendetwas Minari einen Schlag auf den Hinterkopf. Vor den Grünen Augen sah er nurnoch, wie der Kerl ihn frontal ansprang und zu Boden riss. Selbst Hirú glitt dem Krieger aus der Hand. Dann verschwamm alles und tiefe Dunkelheit umfing den Söldner.

tbc: Kerker des Kolosseums von Guradiyosai
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 15, 2013 4:25 pm

"Verdammt, ich bin eingeschlafen..." schreckte die Schwarzhaarige Kunoichi aus dem Schlaf und saß kerzengrade auf dem Waldboden um sich umzuschauen. Wie lange hatte sie da gelegen und geschlafen? Mit Sicherheit 20 Minuten. Vielleicht länger. Vielleicht nicht. Mittlerweile war der Mond zu sehen. Er erleuchtete die Lichtung ein wenig, sodass man Umrisse erkennen konnte, keine Farben, nur grau. Ein rascheln, ein paar Worte, weit entfernt hörbar hatten sie geweckt. Es war nicht Kami der gerufen hatte. Das war der Kunoichi klar. War es der Dunkelhaarige? Sie versuchte sich daran zu erinnern was sie gehört hatte, doch es war alles so verschwommen, sie konnte beim besten Willen nicht.
Iko stand auf. Sie klopfte die Erde von ihren Klamotten, packte ihre Katana auf den Rücken und warf einen Blick zur Tasche. "Wird schon keiner klauen..." überlegte sie und drehte sich in die Richtung aus der sie die Geräusche vermutete.
Einige Schritte ging sie in das Dickicht hinein. Man konnte die Hand vor Augen nicht erkennen, daher schaute sie immer wieder zurück um sicherzustellen das die Lichtung noch zu erkennen war.
Mittels ihres Katana schaffte sie sich den Weg durch Gestrüpp und sonstiges, doch sie sah nichts. Eigentlich machte es keinen Sinn weiterzulaufen. "Kami? Minari? Hört mich ein...." ihre Worte wurden abrupt unterbrochen, und zwar durch eine Hand die sich über ihren Mund lag. Erschrocken weiteten sich die Augen der Kunoichi, nicht das es etwas half, dunkel war es trotzdem. Sie spürte einen rauen Atem an ihrer Wange und eine kalte scharfe Klinge an ihrer Kehle. "Ruhe" flüsterte man ihr ins Ohr, und sie gehorchte. Sie hatte keine andere Wahl. Sie hätte zwar ein Katana in der Hand gehabt, doch hatte sie die blöde Vermutung, würde sie dieses auch nur ansatzweise bewegen, hätte sie im wahrsten Sinne des Wortes Kopflos gehandelt.

Ihr wurde schwindlig. Und auf einmal war Michiko furchtbar müde. Das musste irgendein Gift sein. Irgendein Schlafmittel. Keine Zeit - darüber - nachzudenken... Sie verfiel in tiefen Schlaf und sackte zu Boden...

Wo würde man sie hinbringen? Was geschah? Wer war das?


tbc. Mina hinterher
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 22, 2013 1:43 pm

Ein leises Pfeifen hallte durch das Geäst und vermischte sich mit dem rattern einer Kutche, oder zumindest klang es danach. Es dauerte einige Minuten bis man an der Waldlichtung hier südlich der Naruto Brücke etwas erkennen konnte. Eine Pferdekutche, gezogen von eben 4 dieser anmutigen Tiere. Hinter ihnen zogen sie eine Kutche welche aus einem Western hätte stammen können und gefüllt war mit allerlei Kostbarkeiten und Merkwürdigkeit. Der Mann der darauf saß und seine Tiere lenkte jedoch war am seltsamsten. Eingehüllt in eine schwarze Robe, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen erschien er wie ein Schatten und eben jene Aura ging auch von ihm aus. Niemand würde hier unvorsichtig sein und ihn einfach so mal nach dem Weg fragen, lieber ging man ein paar Kilometer weiter und verirrte sich, war bestimmt sicherer. Doch da war noch etwas...neben dem Wagen ging ein rießiger Bär in Rüstung. Das Fell des Bären war sauber und gepflegt hatte jedoch eine solch dunkle Färbung das das braun des Bären schon beinah als schwarz durchging. Der Panzer glitzerte golden in der Sonne, er musste so einiges an Ryo gekostet haben und erschien nicht wie von Menschenhand, sicherlich eine Handarbeit von irgendwelchen hochentwickelten Kuchiyose oder so etwas.
Ein Gähnen wurde laut durch den Wald gebrüllt vom Bären. "Schon wieder müde Kuro? Wir haben doch erst vor 2 Stunden Rast gemacht und du willst ein Bär sein?" Die Worte des Mannes klangen nicht wirklich sauer oder klangend, eher belustigt. Der Bär jedoch rümpfte die Nase und hielt diese hocherhoben. "Wie gesagt ich bin kein Bär, ich bein ein reinrassiger sehr seltener Hund dessen Rassenname schon lange nicht mehr bekannt ist, also hör auf mit dem Gerede Akio" Die Kapuze rutschte vom Gesicht des Mannes und blondes Haar kam zum Vorschein, glitzendern blaue Augen sahen zu dem Bären hinab welcher zusammenzuckte und begann lauthals zu husten. "Shinsei meinte ich natürlich, sorry" Das Grinsen war nicht zu verstecken welches Kuro sich da aufgesetzt hatte, er liebte das Spielchen seinen Freund hier des Öfteren mal auffliegen zu lassen in allen möglichen Situationen. Akio hatte da natürlich was gegen. Wie sollte er in Ruhe seine Geschäfte vorrantreiben wenn er andauernd als Missing nin ertappt würde? Er war nunnmal aus Kiri abgehauen und gut vllt hatte er hier und da jemanden zusammengeschlagen oder solch einen Hieb mit dem Schwertgriff verpasst das sie heute noch humpeln dürften aber hey er war abgehauen und da brauchte nicht jeder wissen das er der Besitzer eines ganzen Hofes in Kusa war, also immer schön Privates und Geschäftliches trennen, besonders das private als er selbst, das geschäftliche als er selbst und der Rest als eben nicht er selbst, klang einleuchtend nicht wahr? Ein apruptes Rumpeln ließ Akio stoppen, der Wagen hielt an und die Pferde wieherten aufgeregt. Hier wurde es langsam eng, aber es sollte noch bis zur Straße gut gehen, das sollte klappen. Eine Pause war dennoch angebracht. Der Missing sprang mit einem Satz vom Wagen herunter und gab den Pferden etwas zu essen und zu trinken, ging dann zu Kuro und setzte sich neben ihn auf einen Baumstamm, er hatte sich bereits hingelegt und die Augen geschlossen, ein Schauspiel für die Götter wahrhaftig. "Also dann...was haben wir heute vor ?" fragte der große "Hund" und summte mit tiefer Stimme ein Lied welches wunderlicherweise keine Bienen anlockte. "Och...etwas...sagen wir einmal lustiges. Ich muss hier etwas verkaufen und....danach gibts Pläne die vervollständigt werden müssen, langsam muss ich ja anfangen wofür ich so lange trainiert hab nicht wahr?" Akio setzte sich die Kapuze wieder auf den Kopf, versteckte sein durch Henge verändertes Gesicht und versuchte zu schlafen, Kuro würde mit aufpassen und auch er war nie unaufmerksam!


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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 22, 2013 5:32 pm

~ First Post ~


Nachdem Kaito Kirigakure verließ, lief er zu einem Wald der sich südlich der Narutobrücke befindet. Dort würde er wahrscheinlich etwas mit sein Masamune trainieren. Vielleicht aber liest er auch ein Buch oder geht irgendwo schwimmen, wenn es in der Nähe zufällig eine heiße Quelle gibt. Das Tempo von Kai verlangsamte sich, sodass er nur noch spazierte. Nebenbei ließ er eins seiner Bücher, welches er sich aus der Bibliothek aus Kirigakure auslieh. Das Buch handelte von einen Schwertshinobi, der wie Kaito auch aus dem Nebelreich kommt. Dieser Ninja schrieb vor vielen Jahrzehnten ein Buch über sich selber, welches Kagaya soeben in der Hand hält. Dieser Shinobi berichtet bzw. schrieb Abenteuer auf, welche er in seinem Ninjaleben alle erlebte. Kai konnte in nicht alles glauben, da dieser sehr ideenreich und intelligent war. Doch an so manche Abenteuer von diesen Shinobi aus Kiri glaubte er. Ab und zu trank er mal ein Schluck aus sein Flasche mit Sake. Es war zwar erst gerade gegen Mittag, aber müde war der Schwertshinobi trotzdem. Nun aber steckte er seine Flasche und sein Buch ein und nahm sein Schwert in die Hand. Anschließend lehnte er sich gegen einen Baum, welcher einen großen Schatten hatte, denn immerhin strahlte die Sonne. Sein Masamune steckte fest im Baum über seinen Kopf. Er würde mit Sicherheit gleich merken, wenn jemand versuchte sein Panzerschwert zu klauen, denn es steckte sehr tief drin. Ein Zivilist oder eine Frau, welche kein Ninja sind, würde das Schwert nicht so einfach aus dem Baum bekommen. Obwohl Kaito sehr vorsichtig mit seinen Masamune umgeht, ließ er es nun einfach im Baum stecken. Eine ganze Weile schlief Kai, jedoch wurde er durch ein seltsames Geräusch geweckt. Er rieb sich kurz die Augen und schaute dann um sich, ob jemand hier war oder ob ihn jemand beobachtete. Als er niemanden fand, hörte er wieder dieses Geräusch was ihn aufweckte. Es war ein Geräusch, welches sich anhörte wie ein Rattern. Der Schwertshinobi nahm an, dass es sich hiebei um eine Kutsche handelte. Um sich aber sicher zu sein, stand er auf, zog sein Schwert mit einer Hand aus dem Baum und schlenderte ein wenig herum, woher das Geräusch kam. Und er fand wonach er suchte. Es war tatsächlich eine Kutsche, welche von vier Tieren gezogen wurde. Kaito ging nicht gerade davon aus, dass der Mann auf diesem Transportmittel nicht gerade Böses anstellen will. Was man aber von seinem Begleiter nicht sagen konnte, denn neben der Kutsche lief ein...Bär? Mit einem etwas geschockten Gesicht, schaute er nochmal genauer hin. Tatsächlich! Es war ein Bär. Kai konnte sich das nur erklären, dass der Bär zu diesen mysteriösen Typen auf der Kutsche gehört. Was natürlich ein wenig seltsam war, denn normalerweise hätte der Bär den Mann angegriffen. Doch nun kam dem Schwertshinobi eine weitere Lösung. Der Mann auf der Kutsche könnte ein Shinobi sein, sodass er ein Vertrag mit den Bären eingegangen ist. Das würde wahrscheinlich auch die Rüstung des Bärs erklären. Ein normaler Bär würde nie so eine Rüstung tragen. Um der Sache ein wenig auf den Grund zu gehen, schlich sich Kaito durch die Büsche und folgte die Kutsche. Er wollte sicher sein das der mysteriöse Mann mit seinen Bär nichts schlimmes anstellen wollen. Kai war es ja eigentlich egal was dieser Typ anstellen würde, jedoch hatte Kagaya den Verdacht, dass er vielleicht Kirigakure angreifen oder Schaden zufügen wollte. Doch Kai war sich nicht sicher und folgte ihn deswegen unauffällig weiter. Als die Kutsche aber stehen blieb, ging der Mann mit seinen Bär zu einem Baum. Dort legte sich der mysteriöse Mann zur Ruhe. Doch der Bär hielt Wache und passte auf. Langsam und vorsichtig kam Kaito aus dem Busch heraus und tauchte 16 Meter von den Beiden in ihr Blickfeld auf. Mit ernsten Blick schaute er den Bär an. Er hatte nicht gerade Angst gegen so ein Tier zu kämpfen, jedoch hätte er nicht gerade Lust dazu, denn immerhin war das ein gewaltiges starkes Lebewesen. Wäre der Mann wirklich ein Shinobi, sodass er ein Vertrag mit den Bären einging, so hätte Kaito schon zwei Gegner, wenn er nun kämpfen würde.


Zuletzt von Kaito Kagaya am Sa Feb 23, 2013 2:58 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Sa Feb 23, 2013 12:44 pm

Die Augen des Mannes huschten durch die Gegend und trafen die des Schwertträgers, wieso sah der seinen Bären so an? "Guten Tag der Herr", sagte Akio ohne die Kapuze abzunehmen oder den Mann weiter anzusehen, eher achtete er auf seinen ganzen Körper. Als Schwertkämpfer war man geradein Gegenwart eben solcher besonders vorsichtig, jede Bewegung konnte eine tötliche Kette von Angriffen losreißen, er kannte dies von sich selbst. Kuro schnupperte in der Luft nach dem Mann und knurrte leise, er mochte es gar nicht so komisch angesehen zu werden, überhaupt gar nicht! "Kann ich Ihnen helfen? Ich bin momentan auf der Reise nach Kiri Gakure um dort einige Dinge zu verkaufen, wenn sie möchten können sie auch sehr gerne meinen Wagen durchsuchen. Sie sehen mir nach einem Shinobi aus, nach einem sehr hohen sogar." Natürlich Akio erkannte diesen Mann oder zumindest das was er bei sich trug. Ein solches Schwert war etwas, was die Shinobi des Nebels trugen, genauer die Swordmen of the Mist...die Spezialeinheit des Nebeldorfes. Hoch ausgebildete Schwertkämpfer welche für den Schutz und das Wohl des Dorfes zuständig waren, dem Kage treu ergeben...."Mistkerle..." dachte er sich nur und sah weiter die Umgebung ab. War er allein? Oder waren noch andere dabei? Wenn sie hier rumschnüffelten, wäre es eher unschön, das würde Ärger geben und Ärger bedeutete immer eine hohe Wartezeit und das hieß Verspätung im Verkauf und somit Geldverlust. "WUFF!" kam es dann dunkel und grollend von Kuro und Akio schluck sich unbewusst mit der flachen Hand gegen die Stirn. Manchmal war dieser Bär echt nicht zum aushalten, wann würde er es denn endlich begreifen? Er war ein Bär und kein verdammter russischer Schäferhund oder was auch immer!


(sry klein v_v)
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Sa Feb 23, 2013 3:53 pm

Als der Mann am Baumstamm aufwachte, sah er Kaito an und begrüßte ihn. Der Schwertshinobi nickte nur und trat ein paar Meter heran. Er hatte nicht gerade den Verdacht, dass der Typ ihn gleich angreifen wollte, eher würde es dieser Bär machen, welcher versuchte zu bellen. Das Bellen hörte sich nicht wirklich wie eins an, denn immerhin war es ja auch ein Bär der bellte! Ein Bär der bellte? Kai ahnte schon, was der Bär wollte. Dieses Tier dachte wahrscheinlich, dass Kaito dachte das er ein Hund sei. Doch da hatte sich der Bär geschnitten, denn immerhin war das verfälschte Bellen nicht zu überhören. Als dieser mysteriöse Mann ihn erklärte das er nach Kirigakure will und das er sogar sein Wagen durchschauen kann, wunderte sich Kai wieso dieser gleich zur Sache kam. Er kannte den Neuankömmling gar nicht und bat ihn sofort an seine Sache zu durchsuchen. Aber wie dieser schon sagte, war Kaito ein hoher Shinobi, sogesehen eine sogar eine Spezialeinheit vom Nebelreich. "Korrekt ich bin tatsächlich ein Shinobi. Du willst also nach Kirigakure. Wenn das so ist, würde ich mir gerne deinen Wagen etwas genauer ansehen, falls dort irgendetwas illegales ist. Es wird nicht lange dauern." Kaito bat ihn auch mit seiner höflichsten Art dazu, dass er seine Kutsche durchsuchen darf. Dann spazierte Kai in Richtung Kutsche und fragte nebenbei:"Achja, zwei kurze Fragen hätte ich da noch! Die erste wäre wie dein Name ist und die zweite, ob du ein Shinobi bist?" Kaito fragte eigentlich nur ob er ein Ninja sei, weil dieser sofort erkannte, dass Kai ein Shinobi ist. Naja obwohl man es Kagaya sofort ansieht, dass er ein Ninja ist, denn er trägt immerhin ein spezielles Panzerschwert auf den Rücken, welches kaum zu übersehen ist. Vor der Kutsche angekommen, blieb Kaito stehen. Er wollte warten bis dieser Mann ihn Bescheid gab, dass er den Wagen betreten darf, denn er wollte nicht gerade unhöflich sein. Eigentlich hatte Kai gar keine Lust und Zeit dazu diesen Wagen zu durchsuchen, da er aber wohl der einzige Schwertshinobi in der Nähe ist, wollte er auf Nummer sicher gehen. Von außen sah die Kutsche gar nicht schlecht aus, was natürlich auch nicht überraschend ist, denn immerhin will dieser Fremde ja etwas verkaufen oder nicht? Wieder bemühte sich Kaito höflich zu bleiben und fragte deswegen nur:"Sind sie Verkäufer oder so etwas?" Wenn dieser wirklich ein Verkäufer wäre, würde er ja dann wohl kaum ein Shinobi sein, oder? Kai wird es dann höchstens merken, wenn er den Namen des fremden Mannes hört. Zuerst würde er in seinem aktuellen Bingo Book schauen, ob dort dieser vielleicht zu finden ist. Wenn er dort nicht zu finden ist, würde er sich irgendwo informieren gehen. Bestimmt hatte jemand schon mal etwas von diesem Mann gehört. Nun aber war er erstmal beschäftigt, sich die Ware anzuschauen, falls ihn der Mann ließ.


[Out: Ehrlich gesagt ist mir das egal wie lang deine Posts sind. ^^ Das wichtigste ist, dass du die Mindestanzahl einhällst und wenigstens einfach weiter postest bzw. dann wenn du kannst.^^]
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So Feb 24, 2013 11:56 am

Sehr neugieriges Kerlchen musste Akio feststellen, aber das war bekanntlich die beste Art der Shinobi, für ihn zumindest. Denn die Neugierigen waren meist jene die er am besten manipulieren konnte. Seine Ausbildung als Spion hatte doch so einiges Gutes mit sich geführt, seine Schauspiel Fähigkeiten und das Auftreten unter Feinden ohne entdeckt zu werden waren da nur ein paar Dinge. Akio setzte sich auf, stand sogar langsam auf und auch Kuro tat es ihm gleich, grummelte dabei, unterließ es jedoch zu reden, so wie es abgemacht war, immerhin brauchte niemand zu wissen was Kuro am Ende wirklich war. "Nun...sagen wir es mal so Ich bin sehr wohl ein Händel. Ich züchte in der Nähe von Kusa Gakure in der Steppe auf einem Hof Pferde und Bären. Dinge die ich dadurch gewinne verkaufe ich dann natürlich auch. Sie wissen schon. Bärenfelle, Bärenklauen und Zähne sind bei vielen Leuten sehr beliebt. Fleisch natürlich hin und wieder auch. Bären selbst, sowie die Pferde müssen jedoch leider vor Ort abgeholt werden. Der Transport wäre kostspieliger als die Einnahmen." Die Stimme des Mannes war ruhig und schien keinerlei Lügen zu ertragen, was sollte er auch Lügen es war ja eigentlich auch genau so wie er sagte da war keinerlei Geflunker dabei und schon gar keine größere Lüge, nunja bis auf einige Dinge die nun bald noch aus seinem Mund kommen würden. Kuro tapste gemütlich neben den beiden Männern her, wobei er durchgehend den Schwertshinobi im Blickfeld hatte und ihn so starr und agressiv ansah das selbst Akio Angst bekam der Bär würde die Geduld und die Nerven verlieren und den armen Kerl auffressen, wäre nicht das erste Mal das solch ein Versuch gestartet worden wäre. Am Wagen angekommen, wo der Shinobi wo recht schnell hin wollte bei seinem Schritttempo, öffnete Akio die Plane und knüpfte sie an einem Seil zusammen, so dass sie halten würde und man hineinsehen konnte. "Mein Name ist übrigens Shinsei Yukaido und ich bin nicht wirklich was man einen Shinobi nennen könnte. Ich habe sehr früh in vielerlei Berufen gearbeitet, auch wenn mein Vater mir einige Grundlagen beibrachte die das Shinobi Leben so mitführt. Überlebenswichtige Dinge, doch der Schwertkampf ist alles worauf ich mich wirklich verlassen würde wenn mir Banditen über den Weg laufen und selbst dann müsste ich auf die Hilfe von meinem Bären und dem Segen der Fortuna hoffen das ich es überlebe." Den Namen, hatte er sich vor Jahren erschaffen diese Identität. Nirgens in irgend einem Bingo Book würde man einen solchen Namen finden, es gab keinen Shinobi mit diesem und ganz sicher gab es niemanden der einen Pferdezüchter bezichtigte etwas illegales zu machen, außer vielleicht das er begann Pferde als Schweine und Rinder zu verkaufen, wobei...die Idee war gar nicht mal so schlecht bei manchen seiner Kunden würde das nicht einmal auffallen. Doch egal, zurück zum Geschäft und zwar mit dem jungen Kaito Kagaya. Akio sah ihn nochmals genau an, die Kapuze hatte er inzwischen abgenommen und zum Vorschein kam ein blondhaariger Mann im mittleren Alter. Etwas faltig und hier und da erkannte man bereits graue Färbungen im Haar. die blauen Augen waren noch immer bezaubernd. Und alles in allem war er noch ein atraktiver Mann wenn auch nicht mehr 20 Jahre alt. Im Wagen selbst würde der Kirinin nicht mehr finden als die erwähnten Dinge wie Ketten aus Klauen und Zähnen, Felle, kühl gelagertes Fleisch und vielleicht auch mal sehr kleine Dolche gefertigt aus den Klauen der größten Bären die er besaß. Doch mehr war nicht zu finden.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Feb 27, 2013 2:49 pm

Nachdem der junge Verkäufer sein Gesicht zeigte und Kaito erklärte, dass er ein Händler sei, dass er aus Kusa-Gakure ist und das er vieles verkauft was mit Bären und Pferde zu tun hat. Kai nickte als sein gegenüber meinte, dass Kunden ihre gekauften Pferde und Bären selber abholen müsste. Das enttäuschte den Schwertshinobi sehr, denn er hatte schon vor längerer Zeit mal vor auf einem Pferd, damit er nicht mehr auf langen Reisen laufen müsste. Doch sein Wunsch einmal ein Pferd zu besitzen, wollte er zunächst erst beiseite schieben, denn nun kümmerte er sich erstmal um diesen Verkäufer, welcher sich mit dem Namen Shinsei Yukaido vorstellte. Dieser Name kam Kaito ganz und gar nicht bekannt vor. Im Bingo Book hatte er auch noch nichts von diesen Namen gehört. Doch um den Name nicht zu vergessen, schrieb er ihn auf sein Notizblock auf und schrieb noch ein paar Merkmale dazu, damit er diesen Shinsei nochmal wider erkennt. Kai hatte bestimmt den Namen Shinsei gehört, jedoch noch nie von einem Shinsei Yukaido. Er konnte ja auch nicht, denn immerhin war es ein ausgedachter Name der von diesen jungen Verkäufer war. Doch das wusste Kaito ja nicht, weshalb er es einfach so stehen ließ und sich gegen eine Wand lehnte. Nachdem er ein Schluck aus seiner Flasche Sake trank, ging der Schwertshinobi zu den Verkäufer und sagte:"Da ich schon mal hier bin, kaufe ich auch gleich etwas. Zuerst wollte ich mich mal erkundigen, wie viele und was für Pferde du alles hast, denn ich bin interessiert solch ein Pferd zu pflegen und zu reiten. Dennoch kann ich leider mein Dorf nicht verlassen, denn wie du bestimmt schon mitbekommen hast bin ich Schwertshinobi, aber nicht nur irgendeiner, sondern einer der Sieben aus Kiri. Ich wollte mal fragen, ob man da vielleicht was machen könnte. Vielleicht hast du ja auch irgendein Pferd hier oder könntest mir eins von den vier Pferden an der Kutsche verkaufen!" Kai war fest entschlossen sich solch ein Pferd anzuschaffen, jedoch war es ihm egal um welchen Händler es sich hierbei handelte. Würde Shinsei vielleicht sogar in der Lage sein seinen Kunden Kaito ein Pferd zu überbringen und zu verkaufen. Nun aber schaute sich Kagaya mal ein wenig genauer um und sah nicht wirkliche etwas was ihm gefiel, weshalb er den Verkäufer fragte:"Haben sie sonst noch etwas? Das ist nicht so meins, denn ich bin ein Ninja. Haben sie vielleicht etwas in dieser Richtung?" Dabei dachte Kaito an ein spezielles Kunai, an ein Kurzschwert oder ein Katana oder vielleicht sonst noch irgendwelche Waffen. Er war sich zwar nicht sicher ob ein Verkäufer der mit Pferden und Bären handelte so etwas besitzt, jedoch kann man doch jederzeit nachfragen, oder? Auch wenn es nur ein paar spezielle Schleifsteine oder anderes Schleifzeug für sein Schwert Masamune ist, würde er wahrscheinlich irgendetwas kaufen, damit er sich bei Shinsei erkenntlich zeigen konnte, denn immerhin war dieser stets höflich und nett. Was man von vielen hier in der Umgebung nicht sagen konnte.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr März 01, 2013 3:09 pm

Akio nickte nachdenklich während Kuro auf etwas herumkaute, auf was war da nur die Frage, denn von Akio hatte er nichts bekommen, das wunderte den Alten da doch schon etwas, solange er nicht seine eigene Zunge aß, sollte aber wohl alles gut verlaufen. "Die guten 4 an meinem Wagen hier wären wohl nichts denke ich. Sie ist schon älter und oftmals sehr schwach und brauchen viele Pausen und sehr viel mehr Pflege als meine anderen. Da sie niemand kaufen will, ich sie aber nicht einfach von ihrem Leben reißen möchte nutzte ich sie selbst. Sie bedeuten mir auch sehr viel....doch ich denke ich könnte da vielleicht etwas machen. Wenn du mir mehr Informationen gibst, was du dir genau vorstellst könnte ich schauen ob eines meiner Pferde dazu passt und würde einen meiner Mitarbeiter damit beauftragen es hier her zu bringen. Das sollte denke ich irgendwie möglich sein. Den Preis könnte man dann noch verhandeln im Laufe der Zeit." Akio´s Miene veränderte sich kaum, die ganze Zeit die Miene eines Geschäftsmannes aufgesetzt, die Lippen starr, es sei denn er redete. Doch nun ging es um anderes. Schleifsteine, spezielle Waffen, leider nicht das was Akio tat. Er hatte überlegt mal eine Schmiede zu eröffnen, doch dazu war er bisher nicht gekommen, da fehlten noch einige tausend, wenn nicht gar zehntausend Ryo um den Laden auch nur zu eröffnen und da hatte er noch keine Gegenstände und Rohstoffe die benötigt wurden, so schüttelte er also auf die Frage des Schwertshinobi entschuldigend den Kopf und erklärte ihm kurz, das er dies eins vor gehabt hatte, bisher jedoch nicht dazu gekommen war, Geld und Arbeit die bei ihm eh anstand hatten es bisher noch nicht zugelassen, dennoch ließ er ihm einmal seine Karte da, immerhin war Kunden werben das A und O eines Geschäftmannes, man brauchte doch Leute die ihr Geld bei einem ließen, zufriedene Kunden hieß immer das Geschäft konnte vorranschreiten.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mo März 04, 2013 3:53 pm

Als ihn Shinsei erklärte, dass seine vier Pferde an der Kutsche alt und nicht käuflich sind, akzeptierte Kaito das und erklärte seinen gegenüber, dass er sich wahrscheinlich in Laufe der Zeit bei ihn ein Pferd kaufen würde, jedoch erstmals nicht, da er anderes zu tun hat. Der Schwertshinobi sprang mit Händen in den Taschen von der Kutsche und landete perfekt auf der grünen Wiese. Anschließend drehte er sich um und sprach:"Ich denke bei dir ist alles sicher und in Ordnung, dass heißt du kannst dann jeder Zeit weiter reisen. Ach sag mal was hast du jetzt eigentlich vor?"Etwas neugierig war Kagaya schon, denn er hatte einen Hintergedanken der ihn störte. "Irgendwas muss an ihm nicht stimmen. Meiner Erfahrung nach haben Menschen, wie dieser irgendetwas unheimliches vor! Ich bin mir bloß nicht sicher. Das heißt ich muss mehr über ihn herausbekommen.", dachte sich Kaito und wandte sich wieder den Verkäufer. Er könnte jedoch kleine Probleme haben, denn immerhin besaß dieser ein Bär. Sogar ein großen und kräftigen Bär. Vor längerer Zeit las Kai mal ein Buch, welches auch von Bären handelt. In diesem Buch wurde festgestellt das dieses wilde Tier schnell, stark und schlau ist. Doch Angst hatte Kai nicht. Wieso auch? Immerhin war er einer der sieben Schwertshinobi aus Kirigakure. Würde ihn der Bär angreifen so würde er bestimmt nicht zögern. Es ging ihm in erster Linie um sein Dorf. Dieses zu beschützen und zu bewachen. Aus diesen Grund wollte er auch mehr über diesen Shinsei herausfinden.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So März 24, 2013 7:25 pm

CF: Yokuchi


Nach einer mehrtägigen Reise näherte sich NieR schließlich der Narutobrücke. Er hatte sie schon das ein oder andere Mal überquert und ein paar Infos über sie eingeholt. Irgendein Shinobi soll vor langer Zeit hier, also bei der Brücke, gekämpft haben und somit den Bewohnern das Leben erleichtert haben. Durch die Brücke konnten die Bewohner des Dorfes sich wieder besser am Markt orientieren. Eine nette kleine Geschichte, wenn man sich die Zeit vertreiben wollte, aber ansonsten hatte er kein Interesse daran. Er sah sich um. Langsam dämmerte es und die Nacht kündigte sich an. Wo sollte er die Nacht verbringen? Wohl mal wieder auf einem Baum oder darunter. Nun gut, er war in einem Wald, also musste er sich keine Sorgen machen, dass er kein Holz fand. Die wohl größere Herausforderung war es das Holz anzuzünden. Hier war es sehr nebelig und demnach besaß die Luft hier eine höhere Feuchtigkeit und das Holz war feuchter. Den Rucksack noch auf dem Rücken sammelte NieR Äste und Zweige ein und stapelte sie, etwas weiter im Wald gelegen. Aus seiner Tasche zückte er eine Zeitung, die er sich in dem letzten Dorf organisiert hatte und steckte abgerissene Streifen davon in den Stapel von Ästen und zündete die abstehenden Enden mit einem Feuerzeug an. Dann rollte er seinen Schlafsack auf dem Boden aus und legte sich einfach darauf. Langsam begann das Feuer von der Zeitung auf die Äste überzuspringen und ein kleines Lagerfeuer wurde entfacht. “Wie trostlos es doch alleine ist… “, flüsterte er sich selbst zu und sah in das Feuer, welches größer wurde. Er setzte sich auf und zog aus seinem Rucksack eine Konserve, die er vorsichtig ans Lagerfeuer stellte. Das Zeug sollte gemütlich heiß werden, damit er es später essen konnte. Dann zog er noch die Unterlagen zu seinem Anzug heraus, welche er wieder und wieder durchgelesen hatte, ohne nennenswerte Erfolge über seine Herkunft zu erhalten. Die Seiten flogen zwischen seinen Fingern hindurch und er überflog die Seiten nur oberflächlich.

Subjekt NieR eingeliefert.
NieR hat sich als nicht sonderlich kooperativ erwiesen. Ein starkes Narkotikum wird eingesetzt um das Subjekt ruhig zu stellen.

Nach mehreren Versuchen den Chakrapool von Subjekt NieR mit Technologie zu verbinden gelang es heute! Ein Durchbruch!

Das Subjekt besitzt nun ein äußeres Exoskelett, welches durch das in ihm wohnenden Ranton angetrieben wird. Dadurch ist das Subjekt zu extrem erhöhtem körperlichen Einsatz im Stande. Lange Sprints oder auch große Gewichte stellen kein Problem mehr für ihn dar.


Mit der Hand fuhr er sich über das Gesicht und schloss die Akte wieder und verstaute sie wieder in seinem Rucksack. Er sah kurz zu der Konserve und hörte dann ein Rascheln. Ein wildes Tier?, schoss es ihm augenblicklich durch den Kopf. Seine Hand wanderte zu seinem Bein und an den Stiefel, an dem ein Jagdmesser gut gefestigt auf den Einsatz wartete. Er umschloss mit seiner Hand den Griff, wartete aber auf eine weitere Regung. Dadurch, dass er so lange Zeit ins Feuer gestarrt hatte, hatten seine Augen sich nicht an die einkehrende Dunkelheit gewöhnt und er musste sie leicht zusammenkneifen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So März 24, 2013 7:58 pm

Zetsu war nun schon mehrere Tage ziellos durch die Wildnis gewandert und nach der Veränderung der Umgebung, müsste er in der Nähe der Narutobrücke sein. Bei dem Namen wurde er missmutig und eine Beleidigung ihm gegenüber geisterte durch seine Gedanken, obwohl er sich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern konnte. Er überlegte schon, ob er diese verdammte Brücke einreißen sollte, aber das entbehrte jeder Logik. Zetsu konnte nur sagen das ihm danach war, aber nicht warum. Mit diesen düsteren Gedanken stapfte er durch den Wald, bis er ein Licht sah, was plötzlich seine gesamte Aufmerksamkeit einforderte. So tief im Wald? Am Rande der Straße, die hier in der Nähe sein musste, hätte er es verstehen können, aber er verstand nicht so recht warum jemand für ein Nachtlager so weit in den Wald gehen sollte. Aber genug der Spekulationen. Vielleicht viel ja für ihn ein Happen Chakra ab.
So ging er in Gedanken versunken auf das Feuer zu, ohne auf seine Schritte zu achten und er machte wohl ordentlich Lärm, jedenfalls für seine Verhältnisse. Seine Gedanken kamen grade zu dem Punkt, wie er sich an schleichen sollte, als er bemerkte, wie laut er durchs Unterholz stapfte. Damit hatte sich der Überraschungsangriff wohl erledigt. Also würde er einfach ins Lager latschen und mal sehen was sich so ergab.
Als er um den letzten Busch bog, hatte er einen einzelnen, recht angespannten Mann vor sich, der bereit schien ihn bei der ersten falschen Bewegung anzugreifen. Also wurde nichts aus dem Imbiss. Für einen Kampf mit einem Shinobi waren seine Chakrareserven einfach zu gering und der Kerl sah auch nicht grade nach einem Genin aus. Doch bevor sich eine unangenehme Stille ausbreiten konnte, sagte Zetsu: „Du kannst doch hier mitten im Wald kein Feuer machen... Mit so einem Waldbrand ist nicht zu spaßen.“ Das war das erste was Zetsu ein viel, immerhin war er kein großer Fan von Feuer und die Wärme die es bot, brauchte er auch nicht wirklich. So schaute er den Mann mit leicht schräg gelegtem Kopf und aus leicht entsetzten Augen an und wartete auf eine Antwort. Jetzt wo Zetsu ihn im Licht des Feuers genauer sehen konnte, musste er feststellen, das dieser einsame Wanderer alles andere als Gewöhnlich aussah. Er hatte so komische Zeichen auf der Stirn und erinnerte Zetsu im großen und ganzen irgendwie an ein elektrisches Gerät, aber er konnte nicht genau sagen warum. So stierte er auf diese Zeichnungen und vergaß beim grübeln darüber fast seine gesamte Umgebung.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mo März 25, 2013 8:35 am

Um einen Busch herum kam ein kleiner Junge. Oder zumindest sah dies auf dem ersten Blick so aus. Rassistische Aussagen würden gegen ihn entweder keinerlei Wirkung haben oder aber alle würden Wirkung zeigen. Er war aus einem für NieR unerfindlichen Grund zur Hälfte Schwarz und zur Hälfte Weiß. Hatte er sich angemalt? Und wieso zur Hölle tadelte dieser kleine Bursche gerade NieR dafür, dass er ein Lagerfeuer gemacht hatte. Seine Hand entfernte sich vom Messer und er runzelte etwas die Stirn und sah den Jungen mit seinen gelb-grünen Augen an. “Und kleine Kinder sollten Nachts nicht alleine im Wald herumlaufen. Wer bist du?“, fragte er dann und zog eine Augenbraue hoch. Ein alteingesessener Shinobi in einem der Dörfer würde vielleicht die Ähnlichkeit zu dem damaligen Zetsu auffallen, aber NieR kannte die Vergangenheit nicht. Weder seine eigene noch die der Dörfer. Wieso auch? Er war mehr oder minder freiwillig ein freier Shinobi. Letztlich sah er noch einmal zu der Konserve und ergriff sie. Sie war heiß, aber nicht zu heiß. Aus seinem Rucksack zog er sich eine Gabel und öffnete dann den Deckel der Konserve. Es waren Nudeln mit Füllung, die er essen wollte. “Ich beiß nicht, also komm schon ans Feuer… Dir muss sicherlich kalt sein, oder?“ Seine Miene gab nicht viele Informationen preis, was er gerade dachte. Und viel dachte er auch gar nicht. Der Hunger, der in ihm aufgeflammt war vertrieb zumindest vorerst das Mistrauen, dass ihn für gewöhnlich durchfuhr, wenn er eine fremde Person sah. Zum anderen jagte das Kind, was dort vor ihm stand, aber auch keinerlei Angst ein. Selbst wenn es sehr merkwürdig angemalt war. Die erste Nudel schaffte den Weg in seinen Mund und sofort spürte er, wie gut ihm die Mahlzeit tat. Seine Kalorienverbrennung war übernatürlich hoch und so war er fest schon dazu genötigt sich ungesund zu ernähren, da gesunde Nahrung nicht die Kalorien bot, die er brauchte. Heute war es zwar nicht zu einer Konfrontation gekommen aber der lange Marsch hatte dennoch Spuren an ihm hinterlassen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Di März 26, 2013 4:52 am

Zetsu kam dem Angebot des Mannes, ich zu ihm zu setzen gerne nach, auch wenn ihm nie wirklich warm oder kalt war. Schließlich hatte er keinen menschlichen Stoffwechsel. Aber diese Zeichnungen auf der Stirn des Mannes ließen ihn nicht mehr los. „Ich bin Zetsu und ich bin älter als ich aussehe. Außerdem kann ich gut auf mich selbst aufpassen. Aber nun zu etwas wichtigerem: was sind das da für Zeichnungen auf deiner Stirn? Und warum erinnerst du mich an einen Roboter?“ Mit fragendem Blick setzte Zetsu sich neben ihn und beobachtete ihn wissbegierig. „Dann erzähl mal... Wer bist du? Wo kommst du her? Was tust du hier? Und noch wichtiger ist: Warum?“ Zetsu legte eine Neugier an den Tag, die man nur als kindisch beschreiben konnte. Zu seiner Entschuldigung muss man sagen, das Zetsu nun schon eine ganze Weile keinen lebenden Menschen mehr gesehen hatte und es ihm wirklich nach Wissen dürstete. Und vielleicht würde dieser Kerl auch was gegen seine Langeweile tun können, nachdem seine letzte Begleitung vom Erdboden verschwunden war. Zetsu wollte endlich wieder was erleben, in einem Dorf war zum Beispiel länger nicht mehr gewesen und der letzte ordentliche Happen war auch schon eine Weile her. Das sollte sich doch wunderbar kombinieren lassen. Vorausgesetzt sein Gegenüber hätte nichts gegen Begleitung und war auf dem Weg zu einem Dorf. Jedenfalls war es Zetsu lieber jemanden zum reden zu haben, denn mit sich selbst zu diskutieren wir auf die Dauer ermüdend. Immerhin wird es schnell langweilig, wenn der Gesprächspartner die gleichen Ansichten hat wie man selbst. Zetsu merkte schnell, was er lieber mit seinen Gedanken bei der Sache bleiben sollte und so beobachtete er den essenden Mann. Es war ihm schleierhaft wozu Menschen essen mussten, aber so war es nun mal und bisher konnte ihm niemand eine gute Antwort auf diese Frage geben. Shiro setzte bereits an um zu fragen, doch Kuro unterdrückte diesen Impuls mit dem Gedanken: Lass ihn erst mal Antworten sonst vergisst er noch die Hälfte der Fragen, die wir ihm gestellt haben. Also klappte Shiro seine Hälfte des Mundes wieder zu und wartete auf die Antwort des Fremden.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Di März 26, 2013 8:29 am

Zetsu? Was war das für ein Name. Er beäugte den Jungen, während er weiter an seiner Mahlzeit hing. Und schon sprudelte der Junge los und stellte ihm einen Haufen Fragen. Ein Kind… mitten in der Nacht… und er fragte NieR über allerhand Zeug aus, das er sich selbst ja nicht einmal beantworten konnte! “Zu allererst hast du dich zu gedulden, während ich zu Ende esse. Danach überlege ich mir, ob ich dir deine ganzen Fragen beantworte und wenn ja, in wie fern ich sie dir beantworte.“ Das kam ihm auch gerade noch recht. Er sah ins Feuer und aß weiter. Wenn er sich bei einer Sache nicht stören lassen wollte, dann hierbei. Sein Körper und sein Geist mussten schon genug Dinge mitmachen, da konnte er nicht auch noch ein kleines nervtötendes Kind gebrauchen. Als er letztlich seine Mahlzeit durchgestanden hatte, vermutlich unter einem starren Blick von Zetsu, drehte er sich wieder zu ihm um. “Du bist ziemlich neugierig, dafür dass du gerade einen Fremden mitten im Wald angetroffen hast… aber da ich keine Begleitung habe und ein wenig Reden nicht schaden wird, beantworte ich dir deine Fragen, soweit ich kann. Mein Name ist NieR, einen Nachnamen habe ich nicht. Das hängt unter anderem mit der Zeichnung auf meiner Stirn zusammen. Ich kann dir nicht sagen wo ich her komme, weil ich es nicht weiß und was ich tue… naja, ich sitze hier im Wald und muss Morgen weiter nach Kirigakure. Warum? Ich muss… sozusagen einen Handel abschließen.“ Dass er unterwegs war um Informationen aus Kirigakure zu entwenden, brauchte niemand zu wissen. Wo er so grade auch an einem sehr guten Punkt angekommen war. Wie sollte er eigentlich vorgehen? Er hatte nicht vor sich das gesamte Dorf, mit allen seinen Wacheinheiten, hinter sich her zu haben. Also sollte er recht diskret vorgehen. Auch hatte er nicht vor seinen Status als Freier Shinobi zu verlieren, wobei er die Betitelung noch immer für sehr fragwürdig hielt. Ja, er kannte die ein oder andere Kunst, wie an einer Wand stehen oder auf dem Wasser, aber damit endete es auch schon wieder. So viel wusste er wirklich nicht mehr von den ach so tollen Shinobikünsten. Er konnte nur seinen Körper gut nutzen und diesen würde er weiter schulen, bis er für sich persönlich einen Grad von Perfektheit erreicht hat, der ihn zufriedenstellen würde. “Also, jetzt bist du dran, Zetsu. Was treibt dich alleine durch den Wald? Wieso lauerst du Lagernden auf?“, fragte er ihn voller Misstrauen. Er war nur ein Kind, aber wieso war er hier? Irgendeine Begründung musste es doch haben? War er vielleicht gar nicht alleine? Sollte er vielleicht für Ablenkung sorgen, während Wegelagerer ihre Position einnahmen und ihn dann versuchen würden zu überrumpeln? Nein, davon ging er zumindest aktuell nicht aus. Er hatte keine Geräusche mehr vernommen, seit Zetsu um das Gebüsch gekommen war und sich zu ihm gesetzt hatte, außer das Rascheln der Blätter durch den Wind, der durch sie hindurch fegte. Also vorerst kein Grund zur Besorgnis.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi März 27, 2013 3:39 pm

Der Mann vor Zetsu hieß also Nier, das war schon mal ein Anfang. Aber das er kaum was von sich preis geben wollte, stimmte Zetsu missmutig. Warum waren die Menschen nur immer so verschlossen? Und nun stellte Nier auch noch Fragen ohne wissenswerte Antworten gegeben zu haben. Aber gut vielleicht musste Zetsu einfach erst mal Niers vertrauen gewinnen. Also würde er alle seine Fragen beantworten. „Also ich laufe hier nur so vor mich, weil das weniger langweilig ist als rum zu sitzen und ich lauere niemandem auf. Vielleicht überfalle ich mal jemanden, aber fürs auflauern müsste ich ja warten und das ist mir echt zu öde... Achja ich weiß übrigens auch nichts über meine Vergangenheit. Also alles was mehr als 4 Jahre zurückliegt ist mir ein Rätsel. Ich weiß nur das ich mal größer war und das da irgendwas mit einem Krieg war, aber das wars auch schon... hmm irgendwas war da noch... achja... was für ein Handel? Und kann ich mitkommen? Mir ist grade furchtbar langweilig und ich hätte gerne mal wieder was zu tun. Keine Angst das ich dir dein Essen weg esse oderso ich hab da meinen eigenen Speiseplan. In dem Zusammenhang: hast du irgendwelche anderen Wanderer gesehen die keine Shinobi sind? Mir ist im Moment wirklich nicht nach Kämpfen zu mute und meine Chakrareserven sind fast aufgebraucht. Apropos darf ich mal deins probieren?“ Zetsus Redeschwall endete so abrupt wie er begonnen hatte und nun schaute er Nier aus großen Augen an und wartete auf eine Antwort. Er hatte schon so lange mit keinem mehr geredet, so das alles was ihm durch den Kopf ging einfach aus ihm raus sprudelte und nur das Warten auf eine Antwort konnte ihn bremsen, denn neues Wissen war ihm um Längen lieber als jeden Gedankenfetzen raus zu brabbeln, aber ganz konnte er es doch nicht abstellen. „Das ist übrigens Kuro.“ Sagte die weiße Hälfte und deutete mit der linken Hand auf seine rechte Gesichtshälfte, wobei seine Stimme wie die eines Kindes klang. „Und das ist Shiro.“ Sagte die schwarze Hälfte, wobei diese wiederum mit der rechten Hand auf den linken Teil seines Gesichts zeigte. Die zweite Stimme klang viel kälter und berechnender als die erste, obwohl es eindeutig die gleiche Stimme war. Die Arme so überkreuzt harrte Zetsu einen Moment aus, um auf die Reaktion seines Gegenübers zu warten.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do März 28, 2013 7:22 am

Bereits als der Junge anfing zu reden, bereute NieR es sichtlich. Es kostete ihn einige an Anstrengung nicht die Augen zu verdrehen. Kannte dieses Kind kein Punkt oder Komma? Dennoch lauschte er den Worten. Informationen waren wichtig, das war ihm schon immer klar gewesen. Während Zetsu so vor sich hinredete stocherte NieR mit einem langen Stock im Feuer herum und nickte nur ab und zu. Erst als der Junge fragte, ob er mitkommen könne sah NieR zu ihm. Bevor er jedoch etwas sagen konnte sprach er davon, ob er mal von NieR probieren dürfte... Und zwar sein Chakra. Der Große mit der Zeichnung auf der Stirn runzelte die Stirn und sah Zetsu an. "Was?! Nein, du darfst bestimmt nicht von mir probieren... Das hört sich an, als wenn du ein Kanibale wärst... Und zu deiner Frage, ob du mitkommen könntest. Ich kann kein Klotz am Bein gebrauchen, es könnte außerdem gefährlich werden." Vor seinem inneren Auge sah er sich schon mit einem kleinen, schwarz-weisen Kind nach Kirigakure reisen. Hand in Hand... Nein, danke konnte NieR da nur zu sagen. Aber mehr Zeit um sich darüber Gedanken zu machen blieb ihm auch nicht. Zetsu stellte sich... Oder ... Es sah so aus, als wenn er seine Hälften vorstellte, beziehungsweise sie sich gegenseitig vorstellten. Hatte der Auftragsnehmer etwas getrunken? Er zog seine Wasserflasche aus der Tasche und schnüffelte an der Öffnung. Einfach Wasser... Er schob die Flasche zurück in den Rucksack. "Bist du schizophren oder sowas? Kuro und Shiro also, hmm? Habt ihr etwas dagegen, wenn ich euch trotzdem Zetsu oder Kushiro nenne?" Begriffsstutzig war NieR in der Regel nicht. Mal schauen, wie der Junge darauf reagierte... Sofern er denn ein junge war. Denn selbst daran zweifelte er inzwischen sehr. Dieses Kind sah nach Problemen aus, von der Zehspitze, bis in die grüne Haarspitze.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do März 28, 2013 10:56 pm

Zetsu hatte mit der Antwort gerechnet, das er Niers Chakra nicht probieren darf, aber trotzdem war ihm die Enttäuschung anzusehen. Er verstand nicht so recht, warum die Menschen so geizig damit waren, aber immerhin hatte er eigene Möglichkeiten an das zu kommen was er brauchte. Nachdem Nier aus irgend einem Grund an seiner Feldflasche gerochen hatte, fragte er Zetsu ob dieser Schizophren sei. Das hielt Zetsu aber eher für eine rhetorische Frage und zu guter Letzt nannte er ihn auch noch Kushiro. Dabei rümpfte Zetsu deutlich die Nase, denn solche Spitznamen konnte er wirklich nicht leiden. Er hatte schließlich einen Namen, naja eher drei, aber trotzdem war das kein Grund sich neue auszudenken.
Doch was hatte Nier gesagt? Er wollte keinen Klotz am Bein und er meinte es würde gefährlich werden. Außerdem nannte er ihn einen Kannibalen. Zetsu sah das Problem nicht. Es war doch egal ob es gefährlich werden würde und er konnte sich schließlich selbst verteidigen. Aber da dämmerte es ihm. Nier musste ihn für ein gewöhnliches Kind halten. „Zum ersten, nenne mich Zetsu. Zum zweiten, um ein Kannibale zu sein, müsste ich erst mal ein Mensch sein und zu guter Letzt, Ich bin schon kein Klotz am Bein und ich kann gut auf mich selbst aufpassen...“ Um seine letzte Aussage zu untermauern, ließ er sich in den Boden „fallen“, nur um einen Wimpernschlag später hinter Nier wieder aufzutauchen und ihm in Form eines Kleinen Mädchens, das er vor einigen Wochen absorbiert hatte, auf die Schulter zu klopfen. „Wer könnte denn schon ein kleines Mädchen schlagen?“ Sagte er zuckersüß und klimperte mit seinen Augen, nur um sich direkt zurück zu verwandeln. Diesem Nier würde er schon noch zeigen was er konnte, denn nutzlos zu sein wollte er sich wirklich nicht nachsagen lassen und auf lange Sicht war wohl Nier vorläufig seine einzige Chance, der Langeweile zu entfliehen und das war ihm das aufgewandte Chakra alle mal wert.


Angewendete Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr März 29, 2013 7:26 pm

cf: Daichimura - Straßen und Gassen

[Trainingspost Ittouryuu]

Es hatte seine Zeit gebraucht, bis Sora Mizu No Kuni erreicht hatte. Man hatte ihn auf die Narutobrücke verwiesen, um weiter ins Land zu gelangen. Jetzt, in dem Wald südlich von dieser Brücke, machte Sora Rast.
Bevor er mit seiner Observation beginnen würde, wollte er eine kleine Trainingseinheit starten, um sich besser mit seiner Waffe vertraut zu machen. Es schien auf seinen ganzen Körper zu reagieren. Jedes Mal, wenn er seine Kagutsuchi-Fähigkeiten nutzte, schien die rot-silberne Klinge nur noch extremer zu schimmern.
Sora wusste: Ein Schwert führen zu können, konnte ihm in vielen Situationen nützlich werden.
Was Sora zu erlernen gedachte, war also der effektive Umgang mit einem einzigen Schwert. Er legte den Mantel ab, dann griff er die Klinge fest am Griff. Es schien sowohl darauf ausgelegt zu sein mit einer Hand geführt zu werden, gleichzeitig war der Griff breit genug, um beiden Händen Platz zu bieten. Das bedeutete, dass Sora das Schwert einhändig führen würde, und zur Verstärkung von Schlägen die andere Hand hinzunehmen konnte.
Sora’s erstes Ziel war, dass er das Schwert trotz Herumschwingens fest halten konnte. Fürs Erste vollzog er also immer wieder senkrecht nach unten verlaufende Schläge mit einer Hand. Hin und wieder spürte er, wie das Schwert ihm zu entgleiten drohte. Er realisierte jedoch auch, dass sein Handschuh am rechten Arm einiges an Rutschgefahr verhinderte.
Waren seine ersten Versuche noch zaghaft, wurde Sora nun mutiger. Er schwang das Schwert immer schneller und kräftiger nach unten, um die Grenze auszutesten, an der er das hohe Gewicht des Schwertes mit beiden Händen abfangen musste.
Dann versuchte er es mit beiden Händen, und sofort merkte er, wie sein Stand bei kräftigen Schnitten fester wurde, die Schläge noch kräftiger.
Der Rotschopf trat an einen der Bäume des Waldes, dann ließ er die Klinge niedersausen. Der scharfe Stahl fuhr durch den Baum, ohne ihn gänzlich zu zerteilen. Ein tiefer Schnitt war nun im Holz des Baumes zu sehen.
„Ein gefährliches Werkzeug.“, stellte Sora fest. Nun begann er – erst einmal wieder einhändig - mit verschiedenen Kombinationen. Letztlich galt es beim Schwertkampf das umzusetzen, was die Umgebung und das Geschehen bot. Sora musste also vom Auge zur Hand übertragen. Mehrmals fuhr er umher, ließ das Schwert herum blitzen. Häufig kam er ins Stolpern oder Straucheln. Auch seine Beinarbeit war entscheidend, doch die Handbewegungen waren nicht flüssig genug, weswegen sie seine völlige Konzentration benötigten.
Sora beschloss einen Schritt zurück zu gehen und stellte sich an einen festen Ort. Dann begann er mit fließenderen Bewegungen, wie zuvor, doch diesmal blieb er an Ort und Stelle stehen, um sich nicht auf die Beine zusätzlich konzentrieren zu müssen. Schnell erkannte Sora sein Maximum an aufeinander folgenden Schlägen: Nach drei Schnitten in eine bestimmte Richtung war meist Schluss. Dann musste er innehalten und bewusst eine neue Richtung vorgeben.
Aber für den Anfang war das besser, als das Schwert planlos herum zu schwingen, und sich dabei möglicherweise noch selbst zu verletzen.
Sora versuchte dieselbe Kombination, diesmal vollführte er den letzten Schlag aber mit beiden Händen. Auch das funktionierte, wenn auch der Wechsel etwas schwerfällig war. Grundsätzlich konnte er nicht leugnen, dass ihm der Schwertkampf schwer fiel, doch das Meiste funktionierte instinktiv, wie früher schon der Faustkampf. Während er diesen jedoch mit der Zeit bewusster gestaltet hatte, war er mit seinen Schwertübungen noch am Anfang.
Vermutlich werden mir echte Kämpfe und Gegner helfen. Aus Fehlern lernt man, meinte Sora innerlich. Er beschloss es abermals damit zu versuchen sich bei den Bewegungen auch fortzubewegen. Anders als zuvor wollte er hier kleiner anfangen.
Sora versuchte es mit einem vorwärts gerichteten Schlag, den er im Laufen machte, auf einen Baum zu. Der Rotschopf stolperte über eine Baumwurzel, und stieß dann mit dem Kopf gegen den Baum. Resignierend rieb er sich den Kopf und blieb einige Momente liegen. Dann erhob er sich langsam und versuchte es erneut, stetig eine Stufe höher gehend.
Viele Prellungen später konnte Sora zwar nicht behaupten, dass er den Schwertkampf auf dieser niedrigen Stufe gemeistert hatte, doch er hatte sicherlich einiges beim Kampf in der Bewegung zugelegt.
Er legte das Schwert bei seinem Mantel ab, dann suchte er nach stabilen, dicken Holzstämmen. Nach einiger Zeit der Suche schichtete er sein gefundenes Material so auf, dass mehrere Übungspuppen entstanden, die er fest in den Waldboden gerammt hatte.
Diese bewegten ich zwar nicht, waren aber relativ realistisch von Größe und Statur, um damit üben zu können. Fantasie war alles.
Sich vorstellend, dass vor ihm Schwertkämpfer standen, wirbelte er zwischen den Holzbauten hindurch, stetig stechend und schneidend. Jetzt achtete er auch schon darauf, wo er traf. Die kritischen Stellen waren dabei nicht anders als beim Faustkampf. Sora wusste genau, wo ein Schwert und auch ein Schlag tödlich enden könnten. Auch wenn das Holz leblos war, zielte er genau auf die Stellen, an denen bei echten Menschen Hals, Kopf und Herz waren.
Sora wurde sich bewusst, dass er mit dem Schwert zwar eine weitere Reichweite hatte, dieser Vorteil sich jedoch dadurch aufhob, dass er das Schwert dafür auf eine gewisse Weise schwingen musste.
Er ließ das Training an sich vorbeiziehen. Kombinationen waren viel effektiver als einzelne Schläge, gleichzeitig ließ seine Waffe es zu die Kraft beider Arme für sich zu nutzen.
Er hatte vieles über das Gefühl gelernt, welches die Nutzung eines Schwertes vermittelte. Sora lernte dann doch immer noch durch Taten und bloßes Ausprobieren als durch theoretische Anweisungen und Belehrungen. Für heute sollte er damit zufrieden sein, doch er war sich sicher, dass er noch viel mit dem Schwert tun musste, um es annähernd so effektiv nutzen zu können wie seine Fäuste und Beine.

Als er wieder seinen schwarzen Mantel trug und das Schwert an seinem Rücken in der Schwertscheide, durchquerte er weiter den Wald, in der Hoffnung, bald besiedelte Gebiete zu entdecken, auf denen er seine Observation starten konnte.
Dann jedoch hörte er Stimmen im Wald. Ein Stück links von ihm entdeckte er durch das Dickicht hindurch ein Feuer und zwei Personen. Sora trat näher, nun jedoch bedachter. Der Eine der beiden war zur einen Hälfte weiß, zur anderen Hälfte schwarz, und hatte grüne Haare. Der andere sah ähnlich fremd aus. Er hatte braune Haare, doch exotischer war das seltsame Gerät vor den Augen des Mannes. Dieses erinnerte ihn an Schutzkleidung aus Kyokugen, oder an eine Art Visor. Sora wusste es nicht.
Da der Rotschopf keine Idee hatte, was er tun sollte, trieb ihn die Hoffnung, dass die beiden Shinobi aus Kirigakure waren, auf die Lichtung. Dort verharrte er, bis man ihn bemerken würde.

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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Sa März 30, 2013 11:03 am

[Out: Der Visor ist einfach eine coole Sonnenbrille, die man ausfahren kann Razz]

NieR sah verwundert zu Zetsu. Er hatte also doch Qualitäten. Wenn das so war, dann… “Du kannst mitkommen… aber bei allem was dir heilig ist, falls es da etwas gibt, wenn du mir in die Quere kommst, werde ich dafür sorgen, dass dir auch kleine Mädchen nicht mehr helfen werden.“ Gleichzeitig grinste er aber höhnisch und begann die Informationen, die man ihm gegeben hatte zu verarbeiten. Kein Mensch, sagte dieser kleine … Waldläufer also? Was war er dann? War er ebenso wie NieR selbst ein Experiment aus irgendeinem Hause gewesen und ist geflohen? Interessante Informationen. NieR stand auf und zog den Mantel aus und faltete ihn zusammen. Danach legte er ihn auf seinen Schlafsack und sah zu Zetsu. “Ich weiß nicht, wie du durch den Boden wandern kannst, aber es erscheint mir nützlich. Wie weit kannst du das? Was brauchst du dafür? Kannst du auch noch andere Sachen als das?“ Jetzt wollte NieR es wirklich wissen. Wenn er diesen Jungen mitnehmen sollte, dann musste er auch wissen, was er konnte und wie er ihm das Leben, anstelle zu erschweren, erleichtern konnte. Irgendwie hatte ihn nun der Tatendrang erreicht und er wollte nicht einfach herumsitzen. Merkwürdig, was die Anwesenheit von kleinen Kindern manchmal bei einem Erwachsenen auslösen konnte. Wozu wollte Zetsu sein Chakra? NieR erahnte noch nicht, dass der Kleine seinen Chakrahaushalt nicht selbst regenerieren konnte. Sicherlich war das für ihn eine sehr negative Sache, aber wenn NieR davon nichts wusste, würde er ihm auch keines von seinem abgeben, wobei er überhaupt nicht wusste, wie er das anstellen sollte, beherrschte er doch keinerlei Shinobifähigkeiten, bis auf den Wand und Wasserlauf. Aus seiner Tasche am Bein zog er sein Messer und besah sich die Klinge. Würde er sie brauchen? Er hoffte schwer, dass dem nicht der Fall sein würde. Am Liebsten wollte er ungesehen nach Kirigakure hinein und wiederherauskommen. Es würde ihm mit Nichten gefallen, wenn sein Gesicht plötzlich auf Plakaten oder in den sogenannten Bingobookbüchern auftauchen würde. Er hatte zwar einige Seelen bereits aus ihrem Körper befreit aber er war nie Herzlos gewesen und hatte vor allem immer so gehandelt, dass man ihn nicht erwischt hatte oder ihn zurückverfolgen konnte.
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