Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingsplatz 2

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BeitragThema: Trainingsplatz 2   Sa März 30, 2013 7:52 pm

das Eingangsposting lautete :

- Das ist ein Trainingsplatz, wo im Gegensatz zu dem restlichen Teil von Mizu no kuni kein düsterer Nebel ist. Er scheint recht freundlich weil man hier Vögelgezwitscher hört, es einen schön großen See gibt oder man hier die Sonne genießen kann. Hier kann man gut trainieren da es hier viele Bäume und Büsche gibt, wo man sich gut verstecken kann. Dort gibt es auch Baumstämme wo man Taijutsu üben kann. Insgesamt ist es hier sehr schön, deswegen trifft man hier öfters Genin Teams. Insgesamt ist es ein klasse Ort um zu trainieren, wo man die wundervolle Energie der Natur verspüren kann. -
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Fr Sep 20, 2013 1:54 am

Als er erklärte, dass es schade wäre, wenn sie nicht hier wäre - er sprach wahnsinnig leise, sie fragte sich auch, ob sie sich verhört hatte - sah sie ihn etwas überrascht an, hatte dann jedoch gelächelt. Sie wusste zwar nicht, wieso er ihr das sagte, aber es war zumindest nett. Sie kam nicht auf die Idee, dass er sich womöglich in sie verguckt hatte, sie war in dieser Beziehung auch noch ziemlich naiv und hatte selbst erst diese 'Seite' entdeckt. Hiess, sie hatte erst vor kurzem bemerkt, dass sie durchaus langsam Interesse für das andere Geschlecht entwickelte. Aber das behielt sie vorerst für sich und würde mit keinem darüber sprechen! Es war ihr nämlich irgendwie etwas peinlich, sie hatte das Gefühl immer zu spät zu sein. Immer hinter Chie her zu sein, denn diese wirkte bereits viel erwachsener als Inori. Sie hatte eine viel weiblichere Figur und hatte bereits ihre erste Beziehung gehabt. Ihr Interesse war gekommen, als Inori andere Jungs noch aus Prinzip hasste. Inzwischen sah sie ein, dass ihr Verhalten damals ziemlich bekloppt war und sie hasste sich dafür, dass sie nicht viel früher zur Einsicht gekommen war. Aber egal! Inori schob diese Gedanken beiseite und machte sich auf um Midori zu fangen! Als sie dann in der Nähe angekommen war, vor Tai, blickte sie durch die Umgebung. In diesem Augenblick hörte sie, wie Tai hinter ihr auf dem Ast landete, doch anstatt dass er neben sie trat, spürte sie, wie er leicht das Gleichgewicht verloren hatte, sich deshalb am Baumstamm festhalten musste und sie somit mit seinem Körper an jenen Stamm drückte. Etwas überrascht sah sie zu ihm auf. "Ich bin wohl nicht die Einzige, die aufpassen muss ...", erklärte sie und grinste ihn breit an. Anscheinend schien er von irgendetwas abgelenkt zu sein, denn Inori bezweifelte es, dass er so ungeschickt war. Das zumindest lernte man schon früh als Genin, demnach konnten es die meisten Shinobis auch ziemlich einwandfrei. Nur kurz wurde sie also gegen den Baummstamm gedrückt, bevor Tai sich eben hinhockte und runterstarrte. Er schien sich abermals zu konzentrieren, denn Inori konnte beobachten, wie er die Augen schloss. Und als er sie dann wieder öffnete, erklärte er hastig, dass Chie in der Nähe war, sie zwar hinter einer Doppelgängerin herjagte, aber dieser eben dummerweise in der Nähe der echten Midori war. Ausserdem bot er ihr auch an, sie abzulenken und bevor Inori etwas darauf erwidern konnte, war Tai auch schon unten und lenkte die Aufmerksamkeit der echten Midori auf ihn.
Inori liess sich diese Chance natürlich nicht entgehen. Sie hastete von einem Ast auf den nächsten, damit sie in der entgegengesetzten Richtung zu Tai stand und Midori somit in der Mitte war. Da Tai die Aufmerksamkeit auf sich lenkte, hatte Midori ihr den Rücken zugewandt, der perfekte Augenblick also! Inori liess sich leise vom Ast gleiten. Kurz glitt ihr Blickzu Tai, sie nickte ihm dankend zu, als sie aus dem Augenwinkel sah, wie Chie aus dem Unterholz geschossen kam.
"Sie gehört mir! Ich hab gewonnen, du gewinnst nie, du dumme Kuh!", kreischte die junge Kunoichi und stürmte auf die echte Midori zu in einem wahnsinnig schnellem Tempo. Überrascht zog Inori eine Augenbraue in die Höhe und wurde sich bewusst, dass sie sich beeilen musste. Schnell setzte sie sich in Bewegung und wurde sich bewusst, dass sie nur auf eine Art und Weise gewinnen konnte. Während sie ging, formte sie Fingerzeichen und liess die Erde etwas weich werden. Aber nicht direkt unter Chie, sondern vor Chie, so dass sie unweigerlich drauf treten musste! Und das tat sie auch, ein kleines Bisschen versank sie sogar in dem aufgeweichten Boden, schien überrascht zu sein - ihre Augen wurden gross wie Teller - bevor sie mit den Armen rudernd das Gleichgewicht verlor und mit dem Gesicht voran zu Boden stürzte.
Inori reckte eine Faust in die Höhe. "Hah! Von wegen du gewinnst, du Vollpfosten!", erwiderte sie und war gleich bei Midori, nur wenige Schritte trennten sie von der echten Jinchuuriki ... Aber würde sie sie erwischen, oder würde Midori ihr durch die Lappen gehen ...?

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Sa Sep 21, 2013 6:16 pm

Tai ließ sich nicht von dem, was Inori sagte, verunsichern. Zumindest hoffte er das inständig, denn irgendwie war es ihm ja doch peinlich und der kurze Moment, in dem er sie leicht gegen den Baum gedrückt hatte, hatte ihn nur noch nervöser werden lassen. Wohl deshalb stand er nur halbwegs stotternd vor Midori, die ihn freundlich anlächelte. Ob sie flüchten würde? Er konnte es nicht wirklich einschätzen, aber er versuchte, sie in ein Gespräch zu verwickeln und dabei nicht all zu auffällig um sich zu schauen, sondern sich auf sein Gespür zu verlassen, dass Inori auf dem Weg war.
Letztendlich war es garnicht mehr so schwer, auszumachen, wo die anderen beiden Mädchen waren, denn sie erfüllten mit lautstarkem Gekreische die Lichtung, sodass auch Midori sich ihnen zuwandte. Die Augen des Jungen weiteten sich, als Chie an Inori vorbeischoss und drauf und dran war, schneller bei Midori zu sein, als Letztere. Er wollte bereits eingreifen, als er sah, dass offenbar die Higashi selbst etwas unternahm, Fingerzeichen formte und im Laufen ihr Ninjutsu freisetzte. Irgendetwas tat sie wohl mit dem Boden, denn Chie landete der Länge nach auf dem Boden, mit dem Kopf vorran im Dreck, die Nase Zentimeter tief eingesunken und dabei hatte sie gekonnt die einzige Dreckpfütze in der Umgebung erwischt, ansonsten hätte sie wesentlich sauberer ausgesehen.
Zufrieden grinsend verschränkte der dunkelhaarige Junge die Arme vor der Brust, sah zu, wie Inori Midori antippte und damit als erste die Aufgabe erfüllte. Dennoch - obwohl Chie nicht wirklich freundlich zu ihm war, niemals - tat sie ihm gewissermaßen leid, sodass er zu ihr ging und ihr seine Hand anbot, um ihr auf die Beine zu helfen. Er würde die Aufgabe auch als Letzter abschließen, wenn es ihr dann besser ging. Er wollte sie nicht unbedingt demütigen, aber es war doch eine kleine Genugtuung, dass sie nicht bekommen hatte, was sie wollte, sondern Inori den Sieg der Wette davontrug.
Midori selbst hatte sich natürlich absichtlich von dem Jungen in ein Gespräch verwickeln lassen. Ihr war schon irgendwie klar gewesen, dass die Mädchen bald kommen mussten, denn ihre Doppelgänger waren gerade dabei, sich aufzulösen, um das Training abzukürzen. So wartete sie eigentlich nurnoch auf die Ankunft aller. Dennoch wandte sie sich überrascht um, als die gekreischten Stimmen ertönten und sie sich verkneifen musste, darüber zu lachen, wie die Schnellere mit dem Gesicht vorran im Matsch landete. Ihre smaragdgrünen Augen fixierten aber bereits kurz darauf die Rosahaarige, während die Jinchûriki grinste. In Erwartung des Arms bewegte sie sich nicht, wich erst im letzten Moment aus und duckte sich darunter weg, bevor sie sich wieder aufrichtete und der Higashi vor die Stirn schnippste. "Erste", murmelte sie kichernd.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Di Sep 24, 2013 1:09 am

Inori war überrascht gewesen, wie gut ihr Jutsu gewirkt hatte, aber umso glücklicher war sie darüber. Sie hatte damit den Sieg für sich geholt und Chie direkt noch eine kleine Lektion erteilt, dass sich Inori so einfach nicht übertrumphen liess. Leicht grinsend sah sie zu Midori, welche ihr gegen die Stirn tippte. "Sie sind die Echte, dieses Mal bin ich mir sicher!", liess sie verlauten und schielte dabei kurz zu Tai, bevor sie wieder zu zu der Grünhaarigen sah, "Die Suche war ganz interessant ...", erklärte sie dann und nickte ihr dankend zu, immerhin war es nicht selbstverständlich, dass man sich als Testobjekt zur Verfügung stellte, "Aber eine Frage, Sie sind doch ein Jinchuuriki, nicht wahr? Wie ist es ... Wie ist es so, wenn man so ein Chakrabiest in sich trägt? Ich meine, spürt man das? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Das erscheint mir total seltsam. Ist es unangenehm? Oder haben Sie inzwischen mit dem Bijuu Freundschaft geschlossen? Ich hab gehört, sowas soll's auch geben." Tatsächlich gab es Leute, die Midori besser kannten, immerhin war sie nicht ganz unberühmt in Kirigakure, aber Inori hatte sich bisher noch nie gross dafür interessiert, Jinchuuriki und Bijuus hatten nie gross ihre Aufmerksamkeit auf sie gelenkt, weshalb sie auch so gut wie nichts darüber wusste. Nur das Grundlegende, dass ein Bijuu eben aus geballtem Chakra bestand und dass sie einen Wirt brauchten, damit sie der Umwelt keinen Schaden zufügen konnten. In der Schule hatte sie gelernt, dass sich einige Jinchuuriki mit den bösen Chakrabiestern auch anfreunden konnten, aber das schien ein langer und mühsamer Weg zu sein. Inori lauschte daraufhin der Antwort Midoris, bevor sie sich von ihr dann entgültig abwandte und zu Tai lief. Chie hatte ihn anscheinend angefaucht und ihn für dumm erklärt, gerade als Inori hinlief, schien sie ihm einen bösen Blick zuzuwerfen. "Hey, Chie, ich würd' sagen, du hast verloren, hm? Lass Tai doch in Ruhe, er kann nichts für deine Niederlage. Ich würd' mal sagen, du bist einfach zu schlecht.", sie zwinkerte kurz Tai zu, bevor sie überlegen die Arme vor der Brust verschränkte und Chie anschaute. Diese schien Inoris Worte überhaupt nicht so toll zu finden, ballte die Hände und fauchte wie eine Katze, welche in die Enge getrieben wurde. "Ich mach diejenigen dumm an, die ich will! Du Vollpfosten hast mir nichts zu befehlen, verstanden?!", erwiderte sie böse und ihr Kopf ruckte daraufhin zu Tai, "Und du lass mich gefälligst in Ruhe, ich kann auch selbst aufstehen. Ich brauch kein Mitleid von einem Trottel wie dir, klar?!", sie liess ein lautes Schnauben durch ihre Nase erklingen. Inori seufzte leise. Tai konnte tatsächlich nichts dafür, Chie konnte unmöglich wissen, dass er ihr geholfen hätte, andernfalls hätte Inori ein ganz schlechtes Gewissen. "Du erinnerst dich an unsere Wette, Chie?", fragte sie dann etwas herausfordernd und erntete dafür nur ein angestrengtes Kopfnicken und einen bösen Blick.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Do Sep 26, 2013 2:05 am

"Ich hoffe doch, dass ich die Echte bin!", bemerkte Midori grinsend und freute sich ehrlich, dass das Mädchen, das am Anfang wohl am meisten Lustlosigkeit gezeigt hatte, jetzt scheinbar doch irgendwie an der Suche Gefallen gefunden hatte. Und wenn es nur der Wettbewerbsgeist war, dann war das eben ihre Motivation. So oder so, wenigstens war sie nicht grundlos hier als Versuchsobjekt für die jungen Sensorshinobi. Etwas in Gedanken, blinzelte die Grünhaarige recht verwirrt, als sie Inoris Stimme hörte. Sie fragte, ob sie Jinchûriki sei, vergewisserte sich und erkundigte sich danach, wie es sei. Ein leichtes Lächeln schlich sich in ihre Züge, denn solch eine Frage hatte sie lange nichtmehr gehört. Interessanterweise meldete sich dabei nichtmal der Nibi selbst zu Wort, obwohl er das gern tat, wenn über ihn gesprochen wurde.
"Ja, ich trage seit 26 Jahren den Nibi in mir. Ich kann dir nicht sagen, ob sich das anders anfühlt, weil ich garnicht mehr weiß, wie es vorher war. Aber ja, ich spüre ihn und weiß, dass er da ist. Ich höre seine Stimme in meinem Hinterkopf, wenn er versucht, meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen." Ihre Stimme klang nicht traurig oder generell von Emotionen getrübt. An sich erklärte sie gern, wie sie sich fühlte, denn es weckte bei anderen oft Verständnis für ihre Situation und es war 100 Mal besser, wenn Inori eine ordentliche Antwort bekam, als wenn man ihr sagte, dass sie das nicht zu wissen brauchte. So musterten die smaragdgrünen Augen das Mädchen weiter. "Der Nibi ist sehr höflich, kein böser Bijuu, aber er wäre trotzdem gern frei, so wie jeder andere auch. Ich verstehe mich zwar mit ihm, aber ich muss trotzdem stetig darauf Acht geben, dass er keine Möglichkeit findet, auszubrechen. Bisher ist mir das immer gelungen und wenn nicht, dann war jemand zur Stelle, der mir geholfen hat. Es gibt viele Leute, die auf mich aufpassen, nur weil ich den Nibi trage." Nicht zuletzt Hiroshi und die beiden anderen Siegelmeister, mit denen sie ihre Belastbarkeit regelmäßig trainierte. Dennoch lächelte Midori abermals und schloss ihre Erklärung ab. "Aber ich denke, das beantwortet deine Fragen, hm?"
Tai war ein Stück zur Seite gewichen, als Chie sich selbst aufrichtete und ihn unsanft zur Seite stieß, nur um dann wieder eine ihrer Schimpftiraden loszulassen. Seufzend stopfte der Junge seine Hände in die Hosentaschen und verzog die Lippen, denn auf der einen Seite tat sie ihm zwar leid, doch wenn sie so drauf war, konnte er einfach nicht anders, ihre Situation auch mit einer gewissen Genugtuung zu beobachten. So war er umso mehr froh, als Inori wiederkam und ihn gewissermaßen in Schutz nahm. Wieder zeichnete sich auf seinem Gesicht ein zarter roter Schimmer ab und er beobachtete, was die Rosahaarige tat. Stattdessen wurde er abermals angemault, genauso wie die Higashi und schnaubte, während er seine Augenbrauen fragend in die Höhe zog. "Was hab ich dir denn getan?", fragte er mehr rethorisch, als dass er wirklich eine ernsthafte Antwort erwartete.
Midori beobachtete das Gekeife ein bisschen, bis sie sich zu den Dreien gesellte und sowohl Tai als auch Chie antippte. "Das war kein Grund, die anderen anzukeifen. Auch wenn es nicht nett war, sie fallen zu lassen." Ein Zwinkern bedachte Inori, bevor sie sich wieder allen Dreien zuwandte. "Lasst uns zum Platz zurückgehen, bevor euer Trainer euch noch vermisst. Ich hatte einen langen Tag."
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Di Okt 01, 2013 11:16 pm

Midori hatte ihr tatsächlich sehr interessante Einblicke gegeben bezüglich dem Dasein einer Jinchuuriki. Zwar fragte sich die Rosahaarige noch immer, wie es wohl war, einen Bijuu in sich zu tragen, denn sie konnte sich das irgendwie so gar nicht vorstellen, aber letztendlich spielte das ja auch gar keine grosse Rolle. Sie würde niemals eine Jinchuuriki werden und solange Midori undd er Nibi nicht irgendwie durchdrehen und das Dorf verwüsten würden, war das Inori auch absolut recht. Generell erschien ihr Midori sehr nett und immerhin hatte sie ihr Auskunft gegeben! Sie hatte schon erzählen hören, dass sich viele Leute, die einen Bijuu in sich trugen, kaum mit anderen sprachen und sich völlig zurückzogen. So sehr dass sie sich von all den anderen Menschen abgeschottet hatten. Schlussendlich lag das - zumindest dem Text nach - daran, das Bijuus auch als Monster angesehen wurden. Aber mit der Zeit hatte sich das generell etwas gelegt, so wie sie das gelesen hatte. Sie hatten das einmal kurz in der Akademie angeschnitten, immerhin war Bijuu ein wichtiges Thema, es war immer irgendwie präsent, egal ob man jetzt einen kannte oder nicht. Jedes Dorf hatte seine eigenen Bijuus und nicht zuletzt waren sie wichtige Waffen, wenn es denn jemals wieder zu einem Krieg kommen sollte. Alles Gerede, dass sie aus der Schule mitgenommen hatte und an das sich Inori noch so halbwegs erinnerte.
Als sie dann aber zu Chie und Tai kam, wurde ihr bewusst, was für eine schlechte Verliererin Chie abgab - Nicht dass sie eine bessere gewesen wäre! Aber zumindest hätte Inori niemals Tai so sehr beleidgt. Er tat ihr schon fast leid, wie Chie ihn anfauchte. Leise schüttelte die Rosahaarige den Kopf und seufzte leise. Sie verschränkte die Hände hinter ihrem Kopf und sah gelassen zu Tai. "Lass die Ziege ruhig rumbocken, das ist sowieso das Einzige, dass sie kann ... Haben wir ja eben festgestellt.", erklärte Inori in Tais Richtung, denn sie hatte mitbekommen, dass es den Jungen irgendwie ... Eingeschüchtert hatte. Doch bevor Chie etwas böses von sich geben konnte, war Midori dazwischen gekommen und erklärte, dass eine solche Diskussion unnötig wäre und dass sie doch zurück gehen sollten. Inori nickte, packte Tais Handgelenk und lief mit ihm voraus, damit sie Chie, die dumme Ziege, hinter sich lassen konnten.
Bei besagtem Platz angekommen erstatteten sie alle gemeinsam Bericht wie die Suche denn gelaufen war und der Lehrer nickte allen drein anerkennend zu, bevor er sich auch ausgiebig bei Midori bedankte. Daraufhin forderte er auch die Schüler auf, sich bei ihr zu bedanken. Chie bekam ein etwas gereiztes, aber durchaus ehrliches Danke hevor, während Inori ein nettes 'Danke' von sich gab, das andeutete, dass sie zwar andere Sachen lieber machte, aber dieses Fangenspielen ihr durchaus etwas gebracht hatte. Daraufhin wurde die Gruppe aufgelöst und das Training für heute beendet. Inori verabschiedete sich von Midori und behielt sie im Hinterkopf. Womöglich würde sie mit ihr eines Tages noch einmal etwas trainieren auf diese Weise. Heute zumindest hatte es ihr durchaus etwas gebracht. Dann wandte sie sich zu Tai und lächelte ihm zu. "Danke auch dir für deine Hilfe. Chie war ganz schön wütend, hm? Aber wie gesagt, mach dir nichts draus. Die is' immer so. Total unfreundlich.", sie schüttelte verständnislos den Kopf und seufzt leise, bevor sie sich halbwegs von Tai abwandte, "Ich werd dann aber auch mal gehen. Schönen Tag noch, Tai und bis zum nächsten Training! Dann schlagen wir Chie nochmals, hm?", Inori zwinkerte dem Jungen kurz zu, bevor sie sich dann gänzlich von ihm abwandte und den Trainingsplatz verliess.

tbc: [wird noch ergänzt sobald ich's weiss]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   So Nov 10, 2013 6:35 pm

IG Einstieg

Ida war früh aufgestanden. Das war nicht ungewöhnlich. Naja, irgendwie doch. Sie hatte sich nämlich vorgenommen, so richtig auszuschlafen. Die letzte Mission war lang und anstrengend gewesen, und das Team war mitten in der Nacht zurückgekehrt, ausgelaugt und hundemüde. Und morgen mach ich mir einen richtig schönen Tag. Und rühre keinen Finger. Versucht gar nicht erst zu klingeln, ich mache nicht auf! hatte sie mit einem müden Lächeln versprochen, als die Teammitglieder einander verabschiedeten. Dann war sie nach Hause gegangen und ins Bett gefallen wie ein Stein.
Um am nächsten Morgen wie jeden Tag bei Sonnenaufgang aufzuwachen. Draußen schimmerte der Tau, der Nebel waberte wie immer schwer über den Boden, und die ersten Sonnenstrahlen kitzelten die junge Frau im Gesicht. Das war der schönste Zeitpunkt des Tages, die Ruhe vor dem Sturm. Wer würde dieses grandiose Naturschauspiel verpassen wollen? Und als Ida aufgestanden war und sich wie jeden Morgen über der großen Wasserschale wusch, dachte sich schon gar nicht mehr daran, dass sie hatte aufschlafen wollen.
Nun ja, sie würde sich eben einen schönen Tag machen. Damit konnte man ja auch früh anfangen. Erstmal ordentlich frühstücken. Und dann... ja, warum ging sie nicht ins Badehaus bei den heißen Quellen? Das war eine fantastische Idee.
Aber im Badehaus war es so früh am schönsten. Es war noch leer und still. Anschließend, wenn der tägliche Trubel losging, würde Alles viel lauter und hektischer dort. Das konnte sie heute gar nicht brauchen. Also den obligatorischen Frühstücksbento aus dem Kühlschrank geholt und eine kurze, reichhaltige Kost für den Tag zu sich genommen. Keine fünf Minuten später war Ida fertig und schickte sich an, loszugehen zum Badehaus. Als plötzlich anfing wie aus Eimern zu schütten. Kalter, schwerer Regen. Und jetzt blitzte es auch noch! KRACH, ein Donnerschlag ließ den Wohnblock zittern. Nun, dann hatten sich die heißen Quellen wohl erledigt.
Na was solls. Ich werd's mir ja wohl auch zuhause schön machen können! Ich werde einfach... Hilflos blickte die Kunoichi sich um, ehe ihr die Fensterbank ins Auge fiel. Die Blumen konnte sie ja jetzt schon einmal gießen, dann würde sie nacher so richtig entspannen können. Laa la la, hier hast du Wasser mein Kleines! So, das war geschafft. Jetzt konnte sie es sich gemütlich machen.
Aber zwei Stunden und eine frisch polierte Wohnung später war Ida immer noch ratlos, was sie nun tun konnte. Also hatte sie sich in ihre Uniform geschmissen und war zum Trainingsplatz gelaufen. Eine viertelstunde später war sie angekommen, im strömenden Eisregen, und alle paar Sekunden ließ ein Blitzstrahl die Umgebung erstrahlen. Fast zeitgleich erschütterte ein Donnerschlag die Luft. Und die Kunoichi stand hier und fing an, sich einen schönen Tag zu machen.
Die Übungen waren ihr vor Ewigkeiten zur Routine geworden. Erst die Aufwärmübungen. Sie war zwar schon hierher gelaufen, aber so war sie es nunmal gewohnt. Einige Runden laufen, dann dehnen, schließlich noch ein paar Beweglichkeitsübungen. Als nächstes kamen dann die Kampfstellungen. Mit Katana wurden die typischen Bewegunsabläufe durchgegangen, wieder und wieder, es war eine Choreographie die sie schon seit Jahren beherrschte. Als nächstes kamen Kraftübungen. Ida war nicht sehr kräftig für eine Taijutsuka. Die Liegestütze gehörten natürlich trotzdem zum Programm.
Als nächstes kamen die Wurfübungen. Aus der Bewegung, aus der Drehung, im Sprung übte sie den Wurf aus dem Augenwinkel.
Zweieinhalb Stunden nach ihrer Ankunft war die Kenjutsuka völlig durchnässt, erschöpft und hochzufrieden. Im nur noch leicht tröpfelnden Regen, das Gewitter hatte inzwischen aufgehört, sammelte sie zum letzten mal ihre Waffen wieder ein und machte sich auf den Rückweg. Das mit dem gemütlichen Tag war ja Nichts geworden. Aber er hätte auch so nicht besser anfangen können.

TBC: Straßen von Kirigakure
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Do Mai 19, 2016 12:47 pm

cf: Strassen von Kirigakure

Während sie zum Trainingsplatz gingen, hatte Yuzuriha einige Zeit sich Gedanken darüber zu machen, ob sie wirklich einen Schüler nehmen wollte oder nicht. Sie war noch immer der Überzeugung, dass sie keine gute Lehrerin abgeben würde, dafür kannte sie sich viel zugut, aber es stellte eine Art der Herausforderung dart, die sie reizte. Deshalb dachte sie auch so intensiv darüber nach und deshalb würde sie zumindest den Trainingskampf absolvieren mit dem Jungen. Nach der längeren Reise kam es ihr im Grunde gelegen wieder etwas kämpfen zu können, selbst wenn es kein echter Kampf war. Aber auch ein Trainingskampf sollte man nicht unterschätzen.
Als sie angekommen waren, sah sich Yuzuriha kurz um. Hier befand sich glücklicherweise Niemand, so dass sie den Trainingsplatz ohne Bedenken vollständig benutzen zu können. Aber um diese Uhrzeit war es womöglich kein Wunder, die meisten waren entweder auf Mission oder schliefen noch. Es war diese Übergangszeit, in der kaum Menschen unterwegs waren, da die, die alltäglichen Arbeiten nachgehen, bereits auf ihrer Arbeit waren, Shinobis meist schon früher zur Mission aufgebrochen waren und Menschen, die frei hatten, noch im Bett lagen oder aber gerade erst aufstanden. Es war also die Beste Zeit um einen kleinen Trainingskampf auszutragen.
Die Schwarzhaarige sah zu dem Genin und hob einen Finger. "Ich werde ein normales Schwert für diesen Kampf benutzen.", glücklicherweise hatte sie in einer Versiegelungsschriftrolle immer ein normales Katana als Ersatz dabei. Mit einer fliessenden Handbewegung griff sie an ihre Hüfte und nahm aus einem am Gürtel befestigten Behälter jene Schriftrolle hervor, die sie brauchte. Dann legte sie sie aufgerollt auf dem Boden, vollführte einige Fingerzeichen und befreite besagtes Katana aus der Versiegelung, welches mit einem leisen 'Puff' und einer Rauchwolke erschien. Ihr Schwert, das ihr den Titel eines Schwertshinobis verleiht, liess sie weiterhin in einer anderen Schriftrolle versiegelt, es wäre viel zu umständlich das lange, dünne Schwert am Rücken und erst recht an der Hüfte zu transportieren.
Mit der rechten Hand griff sie nach dem Katana. Es lag deutlich schwerer in der Hand, als Nuibari und es war anders ausbalanciert. Doch Yuzuriha wäre keine gute Schwertkämpferin, könnte sie das nicht innerhalb weniger Momente ausgleichen und damit umgehen. Nein, tatsächlich hatte sie, bevor sie sich Nuibari verschafft hatte, immer mit solchen Schwerter gekämpft. Es war im ersten Moment nur etwas ungewöhnlich, da sie tatsächlich schon lange kein anderes Schwert mehr in der Hand hatte, ausser ihr Markenzeichen.
Die Spitze voran stiess sie es mit sanfter Gewalt in den Boden, so dass die Klinge keine Beschädigung erlitt. Die Handfläche lag auf dem anderen Ende des Hefts und sie sah Yuki erwartungsvoll an.
"Also gut, mach dich bereit. Wir kämpfen bis das erste Blut fliesst.", sie hielt kurz inne und lächelte verheissungsvoll, "Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns gegenseitig abstechen müssen. Ein kleiner Schnitt reicht bereits. Der, der zuerst blutet, hat verloren. Und ... Egal wer von uns verliert oder gewinnt, ich entscheide nach dem Kampf ob du mein Schüler wirst oder nicht. Gleichermassen kannst du dir deine Frage ebenfalls nochmal durch den Kopf gehen lassen.", es war ihrer Meinung nach wichtig, dass beide davon profitieren konnten, wenn sie eine solche Vereinbarung trafen, deshalb war es ihr wichtig, das auch Yuki sich das noch einmal durch den Kopf gehen liess. Und nach diesem Kampf, das stand fest, würde sie mit Sicherheit so schnell wie sie konnte Nachhause gehen. Sie würde sich zwar nicht gleich ausruhen können, aber zumindest etwas Essen ... Sie spürte nämlich, wie ihr Magen langsam rebellierte. Es war schon etwas länger her, seid sie etwas gegessen hatte.
"Noch irgendwelche Fragen oder Anmerkungen?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Do Mai 19, 2016 2:12 pm

cf: Straßen von Kirigakure

Der Weg zum Trainingsplatz verlief ruhig. Yuki nahm sich deshalb die Gelegenheit seine Gedanken zu ordnen. Dieser spezielle Trainingskampf würde alles andere als leicht werden, da musste sich keiner etwas vor machen. Es war aber genau deshalb, dass es ihm schon in den Fingerspitzen juckte, bevor sie überhaupt den Trainingsplatz erreicht hatten. Eine richtige Herausforderung lag vor ihm und er würde sein bestes tun, um Dieser gerecht zu werden. Ohne das Gesicht zu drehen, sah er für einen Moment neben sich, zur Jônin. Gerade in diesem Moment, hätte er alles dafür getan um zu wissen, worüber sie nachdachte. Im Grunde könnte sie sich noch bevor sie angekommen waren, gegen einen Schüler entscheiden. Wobei Yuki sich mit dem zufrieden geben musste, was er hatte. Ob er nun als Schüler angenommen werden würde oder nicht, ein solcher Trainingskampf war schonmal immens hilfreich. Während dem gehen, ließ Yuki seine Gedanken weiterhin schweifen, sodass beide - auf jedenfall seinem Befinden nach - nullkommanichts am Ziel angekommen waren. Aufmerksam sah er sich um. Der Trainingsplatz war so leer, wie er es erwartet hatte und dafür dankte er der frühen Uhrzeit. Yuki ging gerne um diese Zeit hier hin. Er liebte es den Platz für sich zu haben und seiner Konzentration tat es Wunder.
"Ich werde ein normales Schwert für diesen Kampf benutzen." Sagte Yuzuriha und Yuki nickte. Das war wohl nicht verkehrt. Es war zwar etwas depremierend, aber wie gut er letztendlich gegen eines der sieben Schwerter abschneiden würde, daran wollte er noch nicht einmal denken. Er sah ihr zu, wie sie nach einer Schriftrolle griff  und flink ein Katana aus der Versiegelung befreite. Während es in einer Rauchwolke erschien, nahm Yuki einen tiefen Atemzug. Die Spitze des Katana endete im Boden und Yuzuriha gab ihm einen erwartungsvollen Blick. Inzwischen hatte Yuki sich gefasst, weshalb nur ein fester Blick und sichere Körperhaltung zu sehen war. Nervosität würde ihn in diesem Fall nur behindern.
"Also gut, mach dich bereit. Wir kämpfen bis das erste Blut fliesst." Erklärte die Schwertshinobi und fuhr wenig später mit einem verheissungsvollem Lächeln fort. "Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns gegenseitig abstechen müssen. Ein kleiner Schnitt reicht bereits. Der, der zuerst blutet, hat verloren. Und ... Egal wer von uns verliert oder gewinnt, ich entscheide nach dem Kampf ob du mein Schüler wirst oder nicht. Gleichermassen kannst du dir deine Frage ebenfalls nochmal durch den Kopf gehen lassen."
Wer zu erst blutete also.
In Ordnung.“ Sagte Yuki knapper als eigentlich gewollt und legte die Hand an das Heft seines Schwertes. Es hatte die ganze Zeit einsam und vernachlässigt an seiner linken Seite gesessen und war beinahe schon von dem Umhang seinerseits verschluckt gewesen. Er ließ es flüssig aus der Schwertscheide gleiten und nahm, den Griff beidhändig in Händen, Stellung ein. Zu ihrer letzten Frage, schüttelte Yuki lediglich den Kopf.
Ich bin bereit.“ Fügte er hinzu und fokusierte die Gedanken auf das hier und jetzt. Es war ein Trainingskampf, aber er nahm ihn so ernst, wie einen Richtigen. Miteinbezogen wer sein "Gegner" war, noch ein bisschen mehr. Mit ruhigen Atemzügen, bewegte er sich langsam zur Seite, ließ Yuzuriha dabei aber keine Sekunde aus den Augen - sein Blick bemüht einen Angriff, oder eine Gelegenheit an der kleinsten Bewegung zu erkennen.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Mai 23, 2016 11:06 am

Keine Fragen, er war also mit ihren Regeln einverstanden und würde sich ebenfalls danach richtigen. Er schien keiner dieser Vorlauten Jungs zu sein, die das Gefühl hatten, alles zu können und im Grunde doch von nichts eine Ahnung zu haben. Das gefiel ihr, das er nicht in dieses Schema passte und machte ihn durchaus symphatischer. Sie lächelte leicht. Ob er es als Verletzung seiner Ehre oder dergleichen auffassen würde, wenn sie das Nuibari nicht nehmen würde? Wenn ja, liess er sich zumindest nichts anmerken. Erstaunlich wie gut er seine Gefühle bereits unter Konrolle hatte.
Tatsächlich benutzte sie das Nuibari deshalb nicht, weil es sich für einen Trainingskampf absolut nicht eigenete. Es war eine verdammt gefährliche Waffe und ja, damit konnte sie haufenweise fiese Tricks anwenden, die ausserhalb im Bereich eines normalen Schwertes lag, aber darum ging es in diesem Trainingskampf nicht. Sie würde mit Nuibari das Risiko nur erhöhen, ihn gefährlich zu verletzen, den dieses Schwert war einfach nicht darauf ausgelegt, nicht zu verletzen.

Schlussendlich war die Zeit gekommen, den Kampf aufzunehmen. Auch Yuki hatte sein Schwert gezogen und hielt es in beiden Händen. Sie beobachtete ihn kurz, seine Haltung, wie er in Stellung ging, bevor sie selbst eine relativ offene Angriffsposition einnahm. Damit wollte sie ihren Gegner reizen, unvorsichtiger zu werden und zu denken, das sie ihre Deckung vernachlässigte. Nicht unbedingt ungefährlich, dennoch hatte sie bisher gute Erfahrungen damit gemacht.
Yuki machte einen Schritt zur Seite, Yuzuriha tat es ihm gleich. Ein zweiter Schritt folgte und so sah es von Weitem mit Sicherheit aus, als würden sie einen sehr langsam, mit erhobenen Schwertern, Tanz aufführen, lauernd und jeder Zeit bereit, den ersten Angriff zu starten. Eine Sekunde verstrich, zwei ... Und dann vollführte Yuzuriha einen Angriff aus. Mit nur wenigen Schritten war sie auf den Gegner zugelaufen, das Schwert zum Angriff gehoben. Sie zielte auf seine linke Seite, etwa auf Hüfthöhe. Wie würde er reagieren? Zuerst ging es nicht darum, mit möglichst ausgefallenen Schwertstreichen zu punkten, vielmehr wollte sie testen, wie er in solchen Situationen einfach reagierte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Mai 23, 2016 2:19 pm

Mit den Augen auf Yuzuriha gerichtet, sog Yuki Luft durch die Nase ein. Mit der Aktion brachte er seinen Oberkörper in ruhigem Takt in Bewegung und er fühlte sich tiefer in seine Konzentration schlüpfen. Beinahe schon wie im Tanz, bewegten sich ihre Körper und Yuki nahm sich den Moment, Yuzurihas Körperhaltung zu studieren. Es überraschte ihn zu sehen, wie offen ihre Angriffsposition war. Konnte sie sich so vor Angriffen wirklich wirksam schützen?
Wer zu erst blutet, hat verloren, dachte Yuki plötzlich und so wie die Jonin Stellung eingenommen hatte, sollte es beinahe zu einfach sein um zu handeln. Er schüttelte innerlich den Kopf. Mit den Zähnen zusammengebissen brachte Yuki seine Gedanken zu einem abrupten Halt und festigte den Griff um das Schwert. Es wäre nicht nur beinahe zu einfach, sondern schlicht und ergreifend zu einfach. Die Schwertshinobi würde sich wohl kaum so schnell zu schlagen geben, ob Trainingskampf oder nicht, und Yukis Gedanken schrien „Falle“.

Die Zeit um weiter in Gedanken zu versinken wurde ihm jedoch genommen. Seine Augen weiteten sich als er aufmerksam sah, wie Yuzuriha sich näherte. Dabei brauchte sie nicht lang und sein Blick fiel auf ihre Handgelenke. Vorherzusehen in welche Richtung sie schwingen würde, war schwer, aber jeder Schwertkämpfer hatte dazu in der Lage zu sein, innerhalb von Sekunden eine Entscheidung zu treffen und genau das tat er.
Yuki schwang das Schwert nach links während er, flink wie er war, nach rechts außer Gefahr trat und versuchte die Klinge des Katanas mit der seines Schwertes auf Abstand zu halten. Er war allerdings nicht leichtsinnig, allein mit Kraft konnte er nicht viel ausrichten. Dafür war sein Körper nicht gebaut und würde er noch länger in dieser Position bleiben, dann würde Yuzuriha ihn überpowern. Er entschied sich für die riskante Variante, von der er aber wusste, dass er sie ausführen konnte und endete mit einer gebückten Drehung, die ihn fast schon hinter die Jonin beförderte, den Kontakt der Klingen. Mit intensivem Blick glitt er näher, alles innerhalb von Sekunden, und ließ die Schwertklinge von unten senkrecht hoch zu ungefähr ihrer Hüfthöhe gleiten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Fr Mai 27, 2016 11:08 am

Zufrieden stellte Yuzuriha fest, das Yuki nicht auf ihre Falle reingetappt war. Bei allen anderen Gegnern hätte es sie geärgert, wenn man ihre Falle einfach so umgangen hätte, bei Yuki hatte sie es jedoch gehofft. Das bedeutete, dass er nicht dumm war. Und ja, Yuzuriha war der Ansicht, wer in solch eine offene Falle tappte, der war schlicht und ergreifend einfach dumm.
Doch ihr vermutlich angehender Schüler war alles andere als dumm, stellte sich dann heraus. Er blockte ihren Schlag gekonnt hab, tat dies jedoch nicht mit reiner Körperkraft, sondern wich auch zur gegenüberliegenden Seite aus, vollführte eine Drehung und gelangte dadurch mehr oder weniger hinter sie. Yuzuriha folgte mit ihren aufmerksamen Augen seinen Bewegungen und drehte ihren Körper ebenfalls leicht, als sie bemerkte, dass er sie von schräg hinten angreifen wollte. Sein Schwert war bereits auf Hüfthöhe. Yuzuriha wägte während eines Bruchteils einer Sekunde ab, was sie nun tun sollte. Sie entschied sich für die einfache Variante und blockte mit ihrer Klinge die ihres Gegners ab. Stahl kreischte auf, als Yukis Klinge an der ihren entlang schrammte. Yuzuriha lächelte leicht, es war tiefgründig und verheissungsvoll. Sie war im Grunde zufrieden was Yuki ihr darbot, doch noch dauerte das Training nicht besonders lange. Sie wusste aber bereits jetzt, dass er ein guter Schüler werden würde, die frage war nur, ob sie ihm überhaupt noch etwas beibringen konnte!
Mit ihrem vollen Körpereinsatz drückte sie mit ihrem Katana gegen seine Klinge und versuchte ihn so in Bedrängnis zu bringen. Und obwohl sie auch körperlich nicht besonders kräftig war, so konnte sie es dennoch mit Yuki diesbezüglich aufnehmen.
"Nicht schlecht.", sagte sie dann und vollführte in der nächsten Sekunde ihre nächsten Schritt. Sie bewegte ihren Körper leicht nach rechts, so dass Yukis Schwert ins Leere gehen würde, den sie nahm ihr Eigenes so rasch weg, dass er vermutlich des Gleichgewicht verlieren würde. Yuzuriha trat eilig einen Schritt weiter zur Seite und hob ihr Schwert in der Absicht den Trainingskampf zu beenden. Den sollte er das Gleichgewicht verloren haben, dürfte es nicht mehr besonders schwierig sein, ihm eine kleine Wunde zuzufügen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Fr Mai 27, 2016 5:50 pm

Stahl kreischte gegen Stahl, als Yuzuriha Yukis Schwerthieb abblockte und der Blick des Genin schoss in ihr Gesicht. Auf ihren Lippen war ein Lächeln zu erkennen, doch dessen Bedeutung konnte er sich nicht anmaßen zu wissen. Er hoffte zwar, sich in ihren Augen würdig verhalten zu haben, aber jetzt war ein schlechter Zeitpunkt um darüber nachzudenken. Er musste konzentriert bleiben, ansonsten wäre ihm eine Wunde schnell zugefügt. Yuki biss die Zähne zusammen, als Yuzuriha sich mit vollem Einsatz gegen ihn stemmte. Die Klingen kratzten des Druckes wegen aneinander und er musste sich stark zusammenreißen um nicht vor Scham abgelenkt zu werden. Zwar hatte das Geschlecht noch lange nichts mit Stärke zu tun, aber dann doch so leicht im Thema Kraft zu verlieren, setzte ihm schon zu. Das hintere Bein als Stütze nutzend, versuchte er sich gerade zu halten, aber wenn er gewinnen wollte, dann musste er handeln - und zwar schnell.
"Nicht schlecht." Hörte er Yuzuriha plötzlich sagen und überrascht hob er die Brauen. Es blieb ihm jedoch nicht viel Zeit dazu, ihre Worte zu verinnerlichen, denn flink trat sie zur Seite und Yukis Schwertklinge drückte ins Nichts. Unbeholfen schwankte er vor und noch bevor das geschehen war, begann sein Kopf zu arbeiten. Dagegen, das Gleichtgewicht zu verlieren, konnte er nun nichts mehr tun, denn dafür war es zu spät. Es wurde ihm folglich schmerzhaft klar, dass er in dem Sinne einfach mit der Bewegung mitarbeiten musste. Er ließ nicht viel Zeit vergehen, denn nachdem seine vorderes Bein den Boden berührt hatte, ließ er sich schlicht und ergreifend damit zu Boden sinken, drehte den Oberkörper so gut es ging in ihre Richtung und hob währenddessen das Schwert zur Abwehr. Ein Manöver, dass er noch nie ausgeführt hatte und von dem er bis vor einigen Sekunden auch nicht gewusst hatte, dass es überhaupt existiert. Vor lauter Eile hatte er die Augen zusammen gepresst und nun, da er sie wieder öffnete, stand Yuzuriha, den seichten Sonnenschein verdeckend, vor ihm. Der Aufregung wegen, hob sich sein Brustkorb schnell und ungleichmäßig, demnach brauchte es eine Weile für ihn um zu realisieren was geschehen war. Hatte er es geschafft? Lag er noch im sicheren Bereich? Ein leichter Schmerz brachte ihn plötzlich zum Zischen und er musste nicht nachschauen um zu wissen, dass sich an seiner Wange ein kleiner Schnitt geöffnet hatte. Nein, nachschauen nicht, dafür war die warm-feuchte Flüssigkeit, die ihm zum Kinn runter lief deutlich genug. Yuki ließ den Atem, den er unbemerkt angehalten hatte, raus und stand auf. Dann senkte er das Schwert.
"Wie erwartet, bin ich allein noch kein Gegner für Sie." Gestand er mit einem Seufzem. Trotzdem hatte er an seine Manieren zu denken. "So kurz es auch war - Vielen dank für diesen Übungskampf!" führte er mit einer höflichen Verbeugung fort und ließ das Schwert zurück in seine Schwertscheide gleiten. Damit war alles aber noch lange nicht gesagt. Zwar war Yuki dadurch, dass er wirklich nicht lange gegen sie standhalten konnte, mehr als beschämt, aber geklärt hatte es trotzdem zu werden.
"Sind sie zu einem Entschluss gekommen?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Sa Mai 28, 2016 8:36 pm

Tatsächlich war der Kampf dann doch relativ schnell zu Ende gewesen. Damit hatte Yuzuriha dann doch nicht gerechnet, dennoch hatte sie Respekt vor dem Können des Jungen. Sie wusste zwar nicht, wie alt genau er war, aber wenn er dem Rang eines Genin angehörte, konnte er kaum älter als 16 Jahre alt sein. Sie konnte sich sehr gut daran erinnern, wie sie sich damals darum bemüht hatte, ihr eigenes Training voran zu treiben und wenn sie so darüber nachdachte, dann war sie zu diesem Zeitpunkt wohl noch lange nicht so gut gewesen, wie dieser Junge. Ausdauer und Disziplin waren der Schlüssel für ihr Können und Yuki hatte anscheinend beides bereits entdeckt. Nun musste er nur noch eine gewisse Menge an Erfahrung sammeln und dann würde aus ihm mit Sicherheit ein grossartiger Schwertkämpfer werden. Zumindest sah Yuzuriha all dies in ihm. Natürlich kannte sie ihn erst seit kurzem, dennoch mochte auch dieser kurze Zeitraum ausrauchen, um sich ein gewisses Bild machen zu können.
Nach dem Yuki das Gleichgewicht verloren hatte, hatte er sich halb auf dem Boden kauernd nach hinten gewandt, das Schwert bereits erhoben zur Abwehr. Jedoch war Yuzuriha etwas schneller gewesen und hatte ihm einen kleinen aber feinen Schnitt an der Wange zugefügt, was schlussendlich ihren Sieg bedeutete. Im Grunde hatte sie mit Nichts anderem gerechnet, andernfalls wäre sie wohl absolut ungeeignet als Lehrerin für ihn.
Sie sah in seinen Augen die Überraschung des schnellen eintretenden Endes, das so unerwartet gekommen war. Aber sie hatte auch die Entschlossenheit gesehen, die ihn hätte weiterkämpfen lassen, wäre dies hier ein Kampf um Leben und Tod gewesen.
"Hättest du mich geschlagen, bräuchtest du mich wohl nicht als Sensei.", erklärte sie dann ihre Gedanken von vorhin und lächelte ihm leicht zu, doch wie so ziemlich jedes ihrer Lächeln, strahlte es nicht pure Freundlichkeit aus, sondern wirkte es vielmehr verheisungsvoll. Er bedankte sich daraufhin für den Trainingskampf und fragte, ob sie eine Entscheidung getroffen hätte. Yuzuriha rollte kurz mit den Augen. "Ungeduldig, die Jugend von heute, was?", sagte sie dann nur halb so ernst, wie sich die Worte anhörten, "Du scheinst mir sehr talentiert zu sein. Aufjedenfall hast du viel Potenzial, wäre verschwendet, wenn du es nicht noch feilen würdest. Gerne würde ich dir dabei helfen, dieses Potenzial weiter fördern zu können.", sie beugte sich etwas zu ihm runter und tippte ihm gegen die Stirn mit ihrem Zeigefinger. Eine Geste, die man womöglich nicht von ihr erwartet hätte, aber wann tat Yuzuriha schon einmal etwas, das man tatsächlich von ihr dachte, dass sie es tun würde?
"Ich glaube du lernst viel. Das ist gut so, ich bin nicht unbedingt die Geduldigste. Ich hoffe, du bist dir bewusst, auf was du dich mit mir einlässt.", für einen Moment fixierte sie einfach nur seine Augen und sah ihn an, bevor sie fortuhr: "vermutlich sollte ich aber meinen neuen Schüler dann etwas besser kennenlernen, nicht wahr? Wie wär's, wenn wir etwas Essen gehen würden und du mir von dir erzählst, ja? Ist zwar nicht unbedingt das, was ich für meinen heutigen Tag eingeplant habe, aber was soll's. Etwas Gesellschaft kann sicher nicht schaden."
Damit es nicht länger im Weg war, versiegelte Yuzuriha ihr Schwert wieder in der Schriftrolle und fragte sich dabei, ob sie für Yuki eine anständige Lehrerin abgeben würde. Ob sie ihn bald schon in die Flucht schlägt mit ihren seltsamen Angewohnheiten?

tbc: Nordtor


Zuletzt von Kiobashi Yuzuriha am Sa Jun 11, 2016 1:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Mai 30, 2016 5:47 pm

In den folgenden Minuten verkniff Yuki sich das Seufzen, denn täte er das nicht, würde er damit wohl gar nicht mehr aufhören. Es ärgerte ihn nicht länger durchgehalten zu haben, aber so wie immer, war davon nichts zu sehen. Außer vielleicht in seinen Augen, denn den enttäuschten Schimmer hatte er dort nicht unterdrücken können. Klar hätte er gegen eine Kenjutsuka wie Yuzuriha zwangsläufig sowieso verloren und wäre die Regelung mit dem Bluten nicht in Kraft gewesen, dann hätte der Kampf wohl auch noch länger gedauert. Aber Yuki fand, das jetzt darüber nachzudenken, wo das Urteil sowieso schon gefallen war, vollkommen unnötig war und so richtete er seine Gedanken wieder auf das hier und jetzt. Die Schwershinobi erklärte, das, hätte er sie besiegt, sie sowieso nichts mehr als Lehrerin hätte tun müssen und prompt erhielt er eines ihrer verheißungsvollen Lächeln. Sie war eine mysteriöse Frau und Yuki war froh, sie überhaupt angesprochen zu haben. Hätte er das nicht getan, wäre ihm alles bis jetzt geschehene entgangen. Bei seiner Frage rollte sie die Augen und nach ihren Worten konnte er nicht anders, als sich schuldig zu fühlen. Nicht schuldig in dem Sinne, dass er sich schlecht fühlen würde, aber schuldig gesprochen, denn die Jugend von heute war ungeduldig – dagegen konnte man nichts sagen, auch Yuki nicht.

 "Du scheinst mir sehr talentiert zu sein. Aufjedenfall hast du viel Potenzial, wäre verschwendet, wenn du es nicht noch feilen würdest. Gerne würde ich dir dabei helfen, dieses Potenzial weiter fördern zu können." Sagte sie dann und beugte sich zu ihm runter. Sie tippte ihm gegen die Stirn und Yuki musste anhand dieser unerwarteten Geste blinzeln. Sie fuhr fort, meinte er würde viel lernen und das sie nicht die Geduldigste wäre.
Das ist kein Problem für mich.“ Antwortete er sofort und das war es auch nicht.
 "vermutlich sollte ich aber meinen neuen Schüler dann etwas besser kennenlernen, nicht wahr? Wie wär's, wenn wir etwas Essen gehen würden und du mir von dir erzählst, ja? Ist zwar nicht unbedingt das, was ich für meinen heutigen Tag eingeplant habe, aber was soll's. Etwas Gesellschaft kann sicher nicht schaden." Fügte sie hinzu und in dem Moment traf Yuki die Realisation. Er hatte sie kurz nach ihrem Eintreffen schon abgefangen – sie musste mehr als hungrig sein. Nickend stimmte er ihrem Vorschlag zu und beobachtete währenddessen, wie das benutzte Schwert wieder versiegelt wurde. Einen Moment lang dachte er nach. Um ehrlich zu sein, war ihm nicht so klar, was er denn überhaupt von sich zu erzählen hatte. Im Grunde war Yuki seiner Meinung nach nämlich so normal, wie jeder meist andere auch. Außer vielleicht, dass er seine leiblichen Eltern nicht kannte aber heutzutage war auch das nicht mehr so selten.
Wo schlagen Sie vor, gehen wir hin?“ Fragte er deshalb, bereit ihr zu folgen.

tbc: Restaurant (?)
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Sa Okt 22, 2016 1:37 pm

cf: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke

Neuer Tag, neues Glück. Heute war wieder Training angesagt. Miharu hatte glücklicherweise den hübscheren Trainingsplatz bekommen,d er normalerweise eher von Genin benutzt wurde. Die Gegend war beinahe schon lauschig und lud zum Picknick ein. Wenn man jedoch genauer hinschaute, entdeckte man diverse Spuren von Kämpfen, Übungen und die eine oder andere vergessene Waffe. So gemütlich es hier auch aussah, die Sakurai war nicht zum Spass hier. Sie würde trainieren, oder besser gesagt trainiert werden, von niemand anderem als ihrem ehemaligen Sensei. Ein wenig mulmig war ihr schon, der Mann hatte sie und ihr Team ziemlich in der Gegend herumgehetzt und das wird sich wohl kaum geändert haben. Vielleicht hatte er sie damals etwas geschont, als weibliches Kücken aus einer nicht-Shinobi-Familie angesehen, das etwas beschützt werden muss. Glücklicherweise ging es nicht so weit, dass er sie aus allem heraushielt. So konnte sie doch einen guten Rang und Stärke erreichen.
Sie sass auf einen Stein und beobachtete die Mücken, die in der aufgehenden Sonne im Licht spielten. Es hatte etwas Hypnotisches, dennoch blieb sie wachsam, falls der blaue Mann einen Überaschungsangriff startete, wie er es des öfteren in der Traininsgzeit getan hatte. Kurz prüfte sie ihre versteckten Krallen. sie fuhren mit einem kleinen Chakrastoss geräuschlos aus und zogen sich genauso schnell wieder zurück.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Sa Okt 22, 2016 2:26 pm

~ Einstieg ~

Er kam wie befohlen, außerdem brauchte er kundigen Rat.
Kiobashi Mumon huschte durch Büsche und Dickicht wie der Jäger, der er war. Wie ein Raubtier, irgendwo in der Mitte der Nahrungskette zwischen Maus unten und großem Raubvogel oben. Wie ein Marder oder Wiesel, wenn man so wollte. Schnell unterwegs, von Deckung zu Deckung, Schatten zu Schatten. Nicht lauernd, sondern suchend, aber verborgen bleibend. Mumon verfügte über die Fähigkeit, im Schatten einer schlanken Frau durch die Fußgängerzone zu schleichen, wenn nur die Handtasche groß genug war. Zugegeben, es bedurfte auch Dämmerlicht, damit dieser spezielle Fall funktionierte, und die schlanke Dame sollte auch keine Kunoichi sein. Letzteren Faktor hatte Mumon in jungen Jahren durch Schmerz gelernt.
Mumon erfasste sein Ziel, auf einem Stein sitzend. Dieser Trainingsplatz war nicht vernebelt wie eine Waschküche, das machte das Anschleichen schwerer. Es war ihm nicht befohlen worden, seine Trainingspartnerin zu beschleichen, doch Mumon brauchte keinen Befehl, um zu schleichen. Er brauchte Befehle, nicht zu schleichen. Und eine Kuhglocke.
Mumon huschte im Toten Winkel auf Miharu zu, ihren Hinterkopf fest im Blick behaltend. Würde sie sich umschauen, würde er abbiegen. Wie ein Magnet von dem andern abgestoßen, würde er von ihrem Blickfeld abgestoßen... Und wenn er es dann geschafft haben würde, in ihrem Rücken anzulangen, dann... würde er sie ansprechen.
Grüß dich. Ich brauche Tipps, würde er raunen. Schau hier! Drei offenbar hastig geschossene Fotos von Hirschkäfern würden den Weg in Miharus Schoß finden. Wer von denen sieht aus wie ein Sieger? Dies dort ist Kushi, der hat Tashi erledigt, aber Tashi hat Geshi vom Stamm gefegt, der letzte Woche Kushi geplättet hat. Mit meinem Fachwissen bin ich am Ende, es braucht einen Kennerblick.
Dieser Wortfluss würde auch ausbrechen, sobald Miharus Blick auf den Kiobashi fiele. Dann würde Mumon sofort jegliches Anschleichen aufgeben und stattdessen ganz gemütlich den Rest des Weges schlendern.
Wie immer eben. Nur so blieb man fit.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Sa Okt 22, 2016 5:38 pm

Kv: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke

Ein Teil von ihm hatte gehofft, sich mittlerweile bereits auf Mission zu befinden, ein anderer wiederum war ganz froh darüber, noch ein wenig beim Training seiner ehemaligen Schülerin dabei sein zu können. Seitdem er sein erstes Team damals abgegeben hatte, waren Jahre vergangen, andere Teams waren gekommen und gegangen. Dennoch hatten die heutigen Jounin immer einen speziellen Stellenwert bei ihm gehabt.
Solch ein hohen, dass er selbst über einen verschobenen Missionsbeginn hinweg sah und stattdessen Miharu bei ihrem Bijuu-Mumbo-Jumbo half. Obwohl helfen wohl das bei weitem falsche Wort war. Er war weder siegelbegabt, noch hatte er ein besonders ausgeprägtes Verständnis für Bijuu und Jinchuuriki. Er wusste in etwa wie das System Jinchuuriki funktionierte und dass sie eben ein Gefäß für ne ganze Menge Chakra waren, aber alles andere interessierte ihn doch meist recht wenig. Sie waren nicht zuletzt immer noch Menschen und in dem Falle zählte nicht mehr und nicht weniger.
Mit den Händen in den Hosentaschen einer leichten, dunklen Sporthose schlenderte er entspannt auf den Trainingsplatz zu. Über seinem weißen T-Shirt lag ein nicht gänzlich unbekannter Tragegurt, der lediglich dazu diente, Samehada herumzuschleppen. Tatsächlich erkannte man über seiner rechten Schulter den Griff mit Totenkopf. Samegawa wiederum gähnte ausgiebig, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten, ehe er sich auffällig umsah.
Hauptsächlich galt sein Interesse einem rosa Schopf, der ihm verhältnismäßig schnell auffiel. Dichtgefolgt von einem schwarzen Schopf, der seltsam hinter Miharu tänzelte.
Wundervoll. Kiobashis wurde man niemals so wirklich los. Kennst du einen, kennst du plötzlich alle und tatsächlich war Mumon für ihn kein unbekanntes Gesicht - auch wenn er das wohl ab und an gerne so halten würde. Samegawa bekam jedenfalls aus der Ferne noch mit, wie der Oinin Miharu irgendwelche Dinge in den Schoß warf, ehe er mit wenigen letzten Schritten vor der Szenerie ankam. „Yo!“, rief er aus, „Ich hoff ich unterbrech‘ euch nicht…was auch immer ihr da tut.“, mit einem Kopfnicken deutete er auf die Fotos, welche er nunmehr als solche erkannte, „Und was machst du überhaupt hier? Hat dich deine Schwester geschickt?“
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   So Okt 23, 2016 11:20 am

Etwas kribbelte unangenehm in Miharus Nacken. Sie fühlte sich beobachtet. Kurz blickte sie sich um, auch über die Schulter. Da war nichts. Das Gefühl verstärkte sich jedoch zusehends. Etwas nervös rutschte sie auf dem Stein herum und versuchte mittels Atemtechniken Ruhe in sich zu bringen. Plötzlich spürte sie Wind an ihrem Rücken. Halb zu Tode erschrocken drehte sie sich um und zückte ihre Krallen, bereit einem Angreifer mindestens das Gesicht zu verunstalten. Der Mann, ihr nicht bekannt, hatte jedoch vor ihr Halt gemacht, gerade ausserhalb der Reichweite ihrer Krallen, und stach sie nicht nieder, wie sie erwartet hatte, sondern sprach sie an. Und warf etwas in ihren Schoss, dass sich als Fotos herausstellten. Sie versuchte dem Redeschwall zu folgen, irgendetwas mit Käfern und Tashi und Koshi? Etwas zögerlich, noch immer mit klopfendem Herzen, nahm sie die Fotos in die Hand. "Guten Tag... der Herr...", brachte sie glücklicherweise ungestottert hervor. Der heutige Tag versprach äusserst verwirrlich zu werden, wenn es so weiterging.
Die Käfer sahen für sie alle gleich aus, noch dazu recht eklig. Ein kleiner Stoss im Chakra verriet ihr, dass Chomei dies nicht besonders witzig fand, aber sie würgte es schnell wieder nieder. Sie nahm sich kurz Zeit die Käfer wirklich anzusehen, auch wenn sie nicht wirklich eine Ahnung hatte von Hirschkäfern und was dieser merkwürdige Kauz von ihr wirklich wollte. Es dauerte nicht lange, da hörte sie die tiefe Stimme ihres Lehrmeisters. Erleichterung huschte über die Sakurai. Nun war sie mit diesem Kauz nicht mehr alleine und wenn es hart auf hart ging, würde sam ihr sicherlich zur Seite stehen. "Der Herr wollte gerne, dass ich ihm mitteile, welcher dieser Käfer der Beste ist, scheinbar", fasste sie zusammen, was sie vorher mitbekommen hatte. "Ich kenne mich leider nur mit Bienen und Schmetterlingen aus, Hirschkäfer sind da etwas ausserhalb meines Kompetenzgebietes. aber ich würde auf diesen hier tippen", erklärte sie schlussendlich und tippte auf das Bild, das den Käfer Geshi zeigte. "Er scheint etwas grösser zu sein als die anderen" Damit reichte sie die Fotos dem Unbekannten wieder zurück. Aber anscheinend kannte ihr Sensei den Kerl, während seine Haltung nicht besonders freundlich war, so schien er keine offene Feindseligkeit gegen den Mann zu hegen und hatte ihn auch nicht direkt weggescheucht. Sie blieb ruhig sitzen, bis das Wort wieder an sie gerichtet wurde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Okt 24, 2016 12:28 pm

Nur mit Bienen und Schmetterlingen, das war allerdings Pech. Der jungen Dame zugute halten musste Mumon, dass sie dennoch versuchte, einen Tipp abzugeben. Sie wählte einen der Schnappschüsse aus. "Er scheint etwas grösser zu sein als die anderen."
Mumon blickte leer, in seinem Kopf flirrte das Zirpen von Zikaden. Größe ist Trumpf, sprach die Kunoichi zu ihm, dem abgebrochen Gartenzwerg. Es heulte ein kalter, trauriger Wind.
Ging schnell vorbei. Mumon zuckte mit den Schultern. Danke sehr, sprach er, steckte die Fotos wieder weg. Zehn Prozent für dich, sollte was bei rumkommen. Dann wandte er sich zu dem Shinobi um, der zwischenzeitlich hinzugetreten war und auf den man tippen würde, wären sie Hirschkäfer. Grüß dich, Samegawa-san. Jawohl, so ists. Er holte einen Zettel aus den schwarzen Stoffen seiner abgetragen wirkenden Klamotten und reichte ihn Samegawa.
Bin hier, den Schlagschatten des kreisenden Falken auf die Beute fallen zu lassen. Bin hier für die Jagd, die Angst, den Druck.
In dem Befehlsschreiben kam diese Wortwahl nicht vor. Dort stand lediglich, er wäre eingesetzt, beim Training Miharus zu assistieren. Andererseits, wofür war er sonst gut wenn nicht für die Jagd, die Angst, den Druck.
Kiobashi Mumon, zu Diensten. Er verneigte sich vor Miharu. Aufdass es ein schöner Tag werde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Okt 24, 2016 2:20 pm

Samegawa kam auch immer auf den Trainingsplatz, um seine Wetten übers Karpfenfischen aufzuwerten nur um hinterher 11.000 Ryou (entspricht 10€) reicher zu sein. War ja eine gängige Methode um Geld zu verdienen, anstatt auf Missionen glatt das 100-fache zu verdienen.
Diese skurrile Vorstellung gepaart mit der Tatsache, dass Mumon wohl wirklich daran interessiert war, welcher dieser Hirschkäfer denn der beste war, entlockte ihm ein breites Grinsen. Was man wohl für den richtigen Tipp gewann? Eigentlich kannte sich der Blauhaarige in solchen Belangen wirklich nicht aus und ob man lediglich 11k Ryou für Karpfenfischwetten erhielt, konnte er auch nicht einordnen. Womöglich brachte es ja doch ordentlich Geld, wenn man auf das richtige Insekt setzte - Mumon war immerhin bereit, 10% seines Gewinnes zu teilen.
Im nächsten Moment spielten all diese Dinge ohnehin keine Rolle mehr. Es wurde lediglich noch bizarrer und plötzlich wusste er wieder, weswegen er doch von Zeit zu Zeit ganz gerne im Hause Kiobashi vorbeigeschaut hatte.
Alle samt besaßen sie einen seltsamen Humor…- wenn man das überhaupt so nennen konnte. Trotzdem musste Samegawa kurz auflachen, ehe er sich kurz Miharu zuwandte. Die würde das mit Sicherheit alles andere als witzig finden. „Zusammengefasst: entweder hat Madame Mizukage zu viel im Dramaturgiekurs abgehangen, oder aber das ist deine Interpretation von Spaß und Training…- ich bin mir ehrlichgesagt nicht sicher.“
Wahrscheinlich hätte jeder normale, rechtschaffende Sensei gesagt, dass man sich keine Sorgen machen und im besten Falle erst gar nicht auf den Schwarzhaarigen eingehen solle, jedoch schob er die Thematik zunächst beiseite und setzte genug Hoffnung in die Rosahaarige, zwischen seltsamen Humor und Ernsthaftigkeit zu unterscheiden. „Was macht’n meine Schwester sonst so mit dir?“, früher oder später würde die sicher hier aufkreuzen, aber solange das nicht der Fall war, galt es eben zu improvisieren, „Anders gefragt woran arbeitet ihr überhaupt?“ In der Eisdiele hatte er nur mit halbem Ohr zugehört, als es um das ganze Bijuu-Bla-Bla ging. Ehrlichgesagt hatte er schon wieder vergessen, welches der neun Bestien sich eigentlich in der Sakurai befand, aber das musste er zunächst ja nicht unbedingt erwähnen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   So Nov 06, 2016 10:43 am

Sie bekam zehn Prozent für ihre Antwort versprochen. Miharu war noch immer verwirrt warum der eher ungemütlich aussehende Mann sich an sie herangeschlichen hatte, ein aufgekratztes Gesicht riskiert nur um ihre Meinung zu einigen Käferfotos zu hören. Sie konnte wirklich nicht sagen ob der Mann ihr sympatisch oder nicht sein sollte, aber er liess ihre inneren Alarmglocken schrillen. Er war gefährlich, sehr sogar. "..Dankeschön?", gab sie etwas lahm zur Antwort. Glücklicherweise schwenkte das Gespräch schnell von den Käfern weg. Nun ging es um den Grund, warum der fremde Mann hier war. Seine Antwort gefiel der Jinchuuriki jedoch nicht sonderlich. Auch wenn es einwandfrei etwas poetisches hatte, so war der Inhalt eher verstörend. Er wollte sie jagen?
Dann konzentrierte sie sich wieder auf Sam. Er wollte wissen, was Shiori mit ihr geplant hatte. Darauf kramte die Rosahaarige in ihrer Tasche und beförderte ein Glückchen heraus. Dies zeigte sie ihrem ehemaligen Sensei. "Nun, wir wollten die Zusammenarbeit zwischen mir und dem Bijuu stärken, beziehungsweise meine Fähigkeit ihn in der beschworenen Form zu kontrollieren. Deshalb hätte sie sich die Glöckchen umgeschnallt und ich hätte sie dann versuchen sollen Shiori diese abzujagen, ohne sie zu zerstören natürlich." Sie liess die Glöckchen einmal bimmeln. Dann blickte sie zum Mann, dessen Name sie noch gar nicht kannte. Aber anscheinend war er mit der Mizukage verwandt? Sie hatten zumindest beide eine eher einschüchternde Aura um sich herum. "Ich habe ihren Namen nicht mitbekommen, scheint es mir?", fragte sie darauf indirekt nach dem Namen des Unbekannten. Es würde zumindest die Kommunikation erleichtern als immer 'Hey, Sie!' rufen zu müssen oder ihm einen Spitznamen zu verpassen, den er womöglich nicht ausstehen konnte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   So Nov 06, 2016 11:45 am

Entweder überfließende Dramaturgie oder Interpretation von Spaß und Training. Mumon antwortete dem größeren Kerl in aller Gemütsruhe. Spaß und Training. Er stand dort, durch den schwarzen Schal wie einen Kragen hochgestellt, ein wenig wie ein Waldkauz wirkend. Alles ist Spaß und Training. Wie ein Beutegreifer zwar, aber etwas unimposant und nicht so geradeheraus beeindruckend wie ein Adler, auf einem Ast ruhend und den Kopf wie zum Einschlafen zwischen Schulterfedern einsinkend. Seine abstehenden Haare verstärkten den Eindruck noch.
Andächtig schweigend verfolgte er den Wortwechsel zwischen Samegawa und der Jinchuuriki. Zusammenarbeit stärken, Kontrolle verbessern. Als die Glöckchen hervorgezogen wurden, zuckte der Blick seiner halb geschlossenen Augen darauf.
"Deshalb hätte sie sich die Glöckchen umgeschnallt und ich hätte sie dann versuchen sollen Shiori diese abzujagen, ohne sie zu zerstören natürlich."
Seine Augen blieben auf den Glöckchen haften. Auch, als er angesprochen wurde. "Ich habe ihren Namen nicht mitbekommen, scheint es mir?"
Kiobashi, erwiderte er gemächlich, Mumon. Zu Diensten. Er hatte sich bereits mit gleichem Wortlaut vorgestellt, doch er war es gewohnt, dies zweimal tun zu müssen. Die Leute bekamen sowas im ersten Moment der Begegnung häufig nicht mit. Er hatte so diese Aura an sich.
Unvermittelt raste ein Messer aus seinem Ärmel herv-... Nein, doch nur eine Hand, Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt. Er tippte gegen das Glöckchen. Übung der Kontrolle, sprach er, durch Vorgabe eines anderen Zieles also. Jagd als Ablenkung vom eigentlichen Zweck der Übung. Gefällt mir gut. Er blickte zu Samegawa auf. Meine Wenigkeit würde sich allerdings heimischer fühlen, wenn wir es für heute abwandeln. Von "Jagd als Ablenkung" auf "Flucht als Ablenkung".
Er sprach es offenkundig nur als Vorschlag. Letztlich war er ja ohnehin nur Assistent. Zumindest sah er es so, denn das Op- die Schülerin war ihm eher unbekannt, wogegen Samegawa wohl schon mit ihr hatte arbeiten können.
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Aranami Samegawa
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Mo Nov 14, 2016 2:36 am

„Wunder dich nicht über die seltsame Ähnlichkeit. Die sind wie Shiori und ich Zwillinge und dann gibt’s da noch n paar mehr von.“, abfällig winkte er mit der flachen Hand ab, „Aber genug der Familiengeschichte von Yuzuchi.“ Yuzuchi…wie lange hatte er diese Verniedlichung nicht mehr verwendet?! Das letzte Mal hatte er sicher ekelhaft böse Blicke dafür kassiert, die ihn wahrscheinlich nicht weiter gestört hatten. Dennoch waren diese bösen Blicke vermutlich schon etliche Jahre alt. Womöglich sollte der Blauhaarige also doch noch mal der alten Zeiten willen alte Kürzel verwenden. Das würde Yuzuriha sicher gefallen!
Wahrscheinlich eher nicht.
Jedoch behielt er diesen kurzen Gedankengang für sich und schmunzelte stattdessen nur ein wenig, was nach außen hin sicher so wirken musste, als würde ihn die Situation belustigen.
Tat sie auch ein kleines bisschen. Es war ein seltsames Aufeinandertreffen von Extremen. Man hatte das freundliche, unsichere Rosa auf der einen, das Schwarze, kleine, durchtriebene auf der anderen Seite. Und er stand blau dazwischen. Beide Seiten unterstützend und abschwächend.
Sein Blick fiel auf die Glöckchen in der Hand der Sakurai, während sie kurz erklärte, was jene für einen Trainingshintergrund hatten. Keinen Spannenden jedenfalls. Abzujagen ohne Zerstörung. Na dann. Das klang bei weitem weniger wie dieses Gebrabbel von wegen ‚Sei mit deinem Inneren im Reinen, dann bist du es auch mit der Massensammlung von Chakra‘. Also im Prinzip konnte Samegawa doch irgendwo damit arbeiten und womöglich sogar hilfreich dabei assistieren.
Gerade wollte er Miharu genau das mitteilen, als von schwarz, klein und durchtrieben ein Einwand kam, den er mit fragender Augenbraue kommentierte, ehe er nachdenklich zwischen Mumon und den Glöckchen hin- und her sah. „Du meinst wir holen uns die Glöckchen und sie verhindert das mit…ihrem Bijuu-Dingsda?“ Seine Frage war rein rhetorischer Natur. Er hatte schon verstanden, was der Kiobashi andeuten wollte, wenngleich seine Worte abermals mehr wie aus einem schlechten Horrorfilm klangen, als wie solche, die man für eine Trainingseinheit verwenden sollte. „Na von mir aus. Wenn du damit einverstanden bist, kann ich auch mit ihm gemeinsam nach den Dingern jagen. Vorausgesetzt das bringt dich weiter nach vorne.“ Letztendlich lag die Endscheidung bei der Jinchuuriki selbst. Sicher; er hatte bereits häufig mit ihr gearbeitet, aber nicht in den Bereichen ‚wie werde ich n gutes Gefäß‘ oder ‚wie stärke ich die Zusammenarbeit zwischen mir und Bestie‘. Wäre jene Bestie ein eigener Schwertorganismus und kein Bijuu hätte er jetzt sicher ein paar gute Tipps von wegen ‚nicht die Hände zerstechen lassen‘. So jedoch musste er auf die Einschätzung der Rosahaarigen vertrauen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   So Dez 18, 2016 7:44 pm

der Mann stellte sich vor, ein Kiobashi. Die Kage hatte denselben Nachnahmen, vielleicht war er ja der Bruder? Kaum wollte sie sich wundern, da erklärte schon Sam, dass Yuzuhira und Mumon Zwillinge waren. Gewisse Ähnlichkeiten bestand tatsächlich, unter anderem die Fähigkeit Leuten Angst einzujagen. Immerhin hatte sich ihr Herz von dem kleinen Schreck erholt und klopfte wieder im gemässigtem Rhythmus gegen ihren Brustkasten.
Kurz erklärte Miharu welche Art Übung es werden sollte. Nun wollte Mumon anscheinend den Spiess umdrehen, die Jägerin wurde zur gejagten. "Ihr wollt, dass ich das Ziel darstelle und die Glöckchen schützen muss? Nun, das wäre natürlich auch möglich", antwortete sie etwas vorsichtig. Sie hatte die Aktion des Anschleichens nicht vergessen. Er war ihr viel zu nahe gekommen, bevor sie es überhaupt bemerkt hatte. Jedoch, vielleicht wäre es ganz gut. Wenn sie einen Trainingspartner hatte, der derart gut im unentdeckt bleiben war, dann musste sie ihre Sinne zu Höchstleistungen anspornen. Und nur dadurch wurde man schliesslich besser. "In Ordnung, ich bin einverstanden!", gab sie dann um einiges besser gelaunter bekannt und sprang auf ihrem Stein auf. Dann band sie sich die Glöckchen an ihren Gürtel. Glücklicherweise hatte sie heute eher erdfarben an der Kleidung gewählt, wäre sie in pink aufgekreuzt, hätte sie allerhöchstens ein prima Warnsignal abgegeben. "Schätze ich bekomme eine Minute Vorbereitungszeit um etwas Distanz zwischen uns zu bringen? das ist etwa die Dauer, die Shiori und ich meistens nutzen." Sie wartete nicht auf eine Antwort, sondern verschwand sogleich im nächsten Gebüsch.
sobald sie dachte, sie hätte genügend Distanz zwischen sich und ihre baldigen Verfolger gebracht, rief sie ihren Bijuu. Dieser setzte sich sogleich an ihre Schulter und klackerte mit seinen Greifzangen. "Jagen?", fragte er. "Nein, dieses Mal schützen. Siehst du diese Glöckchen? Die dürfen nicht kaputt gehen. Sonst haben wir verloren." Ein weiteres klackerndes Geräusch. "Du hast verloren, nicht ich!" Die junge Jounin liess es unkommentiert und konzentrierte sich lieber ihre Krallen wieder auszufahren und sie mit einer dünnen Schicht Reiten zu beschmieren. Es war nicht zu gefährlich, würde beide jedoch, sofern sie traf, definitiv beeinträchtigen. Sie gebat dem Bijuu still zu sein und wartete dann mit gespitzten Ohren auf irgendwelche verdächtigen Geräusche.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 2   Di Jan 17, 2017 4:24 pm

Allgemeine Zustimmung. Fein. Dann würde es heute ein angenehmer Tag werden. Wenn Mumon wollte, könnte er während des Ganzen einfach die Gedanken schweifen und die Füße laufen lassen. Wie ein etwas gerupft wirkender Schwarzfuß-Milan in einer Sommerbrise würde er halbschlafend Kreise ziehen können; eine Technik, die er seit einer ganzen Weile einstudierte und inzwischen solche Fortschritte damit gemacht hatte, dass er kaum noch hinschlug, wenn das Gelände rauh wurde.
Miharu machte sich bereits auf den Weg, mit den Worten "Schätze ich bekomme eine Minute Vorbereitungszeit um etwas Distanz zwischen uns zu bringen? das ist etwa die Dauer, die Shiori und ich meistens nutzen."
Von mir aus auch länger, erwiderte Mumon, allerdings etwas zu müßig, sodass Miharu ihn vielleicht schon nicht mehr gehört hatte. Samegawa aber hatte ihn noch gehört, und der Kiobashi wandte sich ihm zu. Immerhin ist meine Wenigkeit ganz gut im Spurenlesen, wenn ich mich nicht irre. So sprach der Oinin. Der Jagd-Ninja.
Gemächlich holte er seine Bewaffnung hervor: Es handelte sich um eine Kusarigama. Allerdings handelte es sich offensichtlicherweise um eine Übungswaffe. Beide Sicheln waren vollständig aus Holz; nicht nur die jeweils 60 Zentimeter langen Griffe, sondern auch das für gewöhnlich aus Metall bestehende Blatt. Verbunden waren die zwei Waffen auch nicht durch eine Kette, sondern ein - im Augenblick noch säuberlich aufgerolltes - Strick.
Ist das Mädchen gefährlich?, fragte er Samegawa ohne jede Besorgnis. Er meinte "gefährlich" offensichtlich im Sinne von "tüchtig". Du kennst sie näher; womit werden wir rechnen müssen?
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