Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]

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Fudo Mai
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BeitragThema: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mi Okt 02, 2013 7:16 pm


Die Hokage Felsen sind ein wichtiges Andenken an die vorherigen Hokage Generationen. Die Felsen sind aus Massiven Gestein und für jede Generation wird ein weiteres Gesicht in den Stein gemeiselt. Die Hokagefelsen befinden sich an der Felsmauer die sich teilweise um das Dorf schließt und ist von jedem Punkt im Dorf gut zu sehen. Das Areal darüber ist weitläufig und bietete einen guten Kampfplatz. Dies war auch der Trainingsbereich von Fudo Mai, als sie noch im Amt war.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mi Okt 02, 2013 7:47 pm

Ruhig saß die junge, ehemalige Hokage auf dem Hokagekopf, welches ihr Abbild war. Es war eine traurige und zugleich doch recht imposante Situation. Sie saß dort oben, in schwindelerregenden Höhen, und doch, war bislang nichts auf sie aufmerksam geworden, bis schließlich es passierte. Es begann sich etwas auszubreiten, auf das die Ehemalige gehofft hatte, ein flammendes Inferno. Sie schloss die Augen und lies die Situation auf sich wirken.

Im Gegensatz zu den anderen Klonen, welche alle über das Haupttor eindrangen und entsprechend Aufmerksamkeit auf sich zogen, hatte Mai, getarnt durch ihren Mantel sich über die Felsen Zugang verschafft. Sie war das Einzige Wesen, welches neben so manchen Wachmann einen geheimen Pfad hinten über die Berge kannte, welcher nun für sie zum Vorteil gereichte. Allgemein war es für sie zum Vorteil, denn immerhin kannte sie Konoha gut, sehr gut sogar, hatte alle möglichen Verteidigungsmechanismen ausgetüftelt und bewilligt. Klar, innerhalb ihrer Amtszeit konnte sich auch viel verändert haben, von dem sie nichts wusste. Sie würde sich also überraschen lassen müssen. Ohne eine Präsenz von sich zu geben hatte sich der schwarze Schatten eingeschlichen, war vorgedrungen und hatte vielleicht die ein oder andere Wache sauber niedergestreckt. Ohne diese jedoch zu töten. Sie waren unschuldig, also warum sollte sie diese mit hineinziehen? Sie waren nur Befehlsempfänger, ein kleines Licht am Rande der Gesellschaft, in der Regel Chû’nin, also leicht Beute für gezielte Schläge im Bauchbereich.

Ihren Weg fortsetzend hatte sie schließlich irgendwann die Hokagefelsen erreicht, zog sich ihren Mantel aus und das Chakra, welches der Mantel gefressen hatte, war auf sie übergegangen, hatte für ein kurzes Leuchten gesorgt und schließlich verglimmte die gute Mai wieder. Die Tageszeit lag wohl zwischen 23 und 2 Uhr Nachts. Es war zumindest dunkel und Mai genoss für einen Moment den vertrauten Anblick. Mit sanfter Mine sah sie über die Häuser, über das vertraute, gemächliche Leuchten der Straßen und des immer noch bestehenden, wenn auch zurückgegangen Trubels, wenn es um die Waren der Händler ging. Traurig sah sie auf ihre Hände und kurz rannten ihr ein paar Tränen die Wangen herunter, welche jedoch rasch wieder verdampften, unter dem von ihr austretenden Katonchakra. Ja, sie war nicht fähig zu weinen, hatte keine Möglichkeit so viel Chakra auszusenden, um diesem Überdruck entgegen zu wirken und so musste sie das Chakra verdampfen lassen. Die Sensorshinobis, die jetzt ihre Konzentration auf die Umgebung legten würden sie sofort aufspühren konnten. Warum versteckte sie sich nicht, warum lief sie nicht weg? Nun, dafür gab es eine mögliche Aussage, nur eine einzige Aussage.
Ich verstecke mich nicht vor meinem Schicksal, ich laufe nicht weg vor meinen Feinden, ich werde ihnen zeigen, wo ich bin, damit sie zu mir kommen, sich zu erkennen geben und dann von mir verbrannt werden., sagte sie selbst über sich, und setzte sich im Schneidersitzt hin. Noch immer trug sie ihre Maske und auch ihre Mütze, um ihre anderen Markenzeichen zu verschleiern, sowohl die feuerroten Haare, wie auch ihr Gesicht. Vorsichtig schloss Mai erneut die Augen und begann sich auf ihre Umgebung zu konzentrieren. Sie nahm an, dass der neue Hokage der Drahtzieher sein würde, immerhin war er recht rasch nach ihrem Verschwinden eingesetzt worden. Nun hieß es also warten. Während dessen konnte man in der Ferne immer wieder Kampfgeräusche und Jutsus auf aufeinander treffen hören.
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Sa Okt 05, 2013 10:18 pm

Daizen Kato verspürte, was er seit Monaten nicht mehr verspürt hatte. Was ihm vertraut vorkam, in manch anderem Moment erfreut hätte. In dieser Intensität jedoch anders war, und zusammen mit den Begleitumständen da und dort ausbrechender Kämpfe im Stadtgebiet verschaffte es ihm das ungute Magengrummeln der Sorge. Und der langsam heranschwelenden Wut.
Mit dem Goninbari war er auf ein Dach getreten, derweil sich Mitglieder seiner alten Truppe aus der Artillerie um ihn sammelten. Gemeinsam betrachteten sie, wie an mehreren Plätzen Flammen von Katon in die Höhe schossen. Tja. Dann wollen wir, was? Das Manöver, wenngleich lang nicht mehr praktiziert, verlief noch immer in routinierten Bahnen. Im gleichen Moment, in dem Daizen den schweren Bogen spannte, schrieben seine Kameraden einen Bannkreis aus Fuuin auf den Boden. Lasst uns mit dem Offensichtlichen beginnen. Störfelder für Katon. Kämpfe mitten im Dorf waren stets problematisch; große Luftschläge würden sie sich verkneifen, soweit möglich. Nur wenig freies Gelände, wie die Trainingsplätze, konnte echte Artillerie-Ninjutsu vertragen. Große Zerstörungskraft war diesen Techniken ebenso eigen wie eine gewisse Ungenauigkeit. Kontraproduktiv in bewohnten Gebieten. Solang der Feind nicht über alle Stränge schlug, war es eine schonendere Taktik, es den Shinobi direkt vor Ort zu überlassen.
An einigen Bereichen boten Kekkai-Barrieren Schauwert; das Werk der Fuuin-Abteilung. Violett und gelb und orange flackerten sie auf wie Trennwände. Ab und an flimmerten sie, wenn Geschosse darauf trafen.
Jamingu, ich bitte drum. Daizen holte einen Pfeil hervor, dessen Spitze keine Solche besaß, sondern mehr wie ein viereckiges Plättchen gearbeitet war: Darauf war das Fuuin geschnitzt, welches am häufigsten zum Einsatz kam, wenn Daizen Kato zum Bogen griff.
Jawohl. Einer der Shinobi wirkte Fuuin: Seishitsuhenka no jamingu no jutsu auf den Bannkreis, wobei er Suiton-Chakra kanalisierte. Es entlud sich in einer ausufernden Sphäre frischer, nasskalter Luft. Ausgeführt.
Daizen ließ den Spürsinn sich ausbreiten. Hervortreten. Zielvorgabe.
Eigentlich völlig egal... bemerkte der Chuu-Nin, der die Kommunikation aufrecht hielt und beständig an den Schräubchen seines Funkgeräts drehte, um zwischen den Kanälen zu springen. Offenkundig hatten die Yamanaka ihr telepathisches Netzwerk noch nicht aufgebaut. Überall die gleichen Zusammenstöße. Impulsiv, offensiv. Aber händelbar.
Dann klappern wir sie halt alle ab. Kurzentschlossen wählte Daizen einen Kampfplatz aus, nockte den Pfeil ein und zog so weit durch, dass die Befiederung bis zu seinem Ohr kam. Ausrichten. Er zielte nicht mit den Augen, sondern nach Gefühl. Die Nacht war ruhig und still, zumindest wettertechnisch. Ideal. Er gab den Pfeil frei. Die Sehne sang, das Projektil schwang sich aufwärts in den Himmel. Daizen wartete mehrere Sekunden lang. Schloss dann Fingerzeichen. Fuuin: Michibiki no hoshi. Die Zielmarkierung des Pfeils setzte ein; die nasskalte Luft der Suiton-Sphäre verschwand. Folgte dem Pfeil zu seinem Einschlagsort, um anderswo Katon zu dämmen.
Daizen zog den nächsten Pfeil. Und so machen wir weiter.
Dann aber schlug das Leuchtfeuer auf, von hoch über ihren Köpfen. Der Hokage hielt inne, runzelte die Stirn, wandte den Kopf. Und legte den Bogen ab. Leute. Ich glaube... ihr macht hier allein weiter. Der Blick des Mannes war fest auf die Hokage-Köpfe gerichtet, seine Stimme seltsam krächzend, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Unter... Unterstützt den Kampfplatz, der am nächsten liegt. Dann teilt euch in zwei Gruppen. Eine arbeitet sich nach West weiter, die andere nach Ost. Stören, keine direkten Zusammenstöße. Auf gehts.

Ich sprach er mit belegter Stimme, erkenne dich. So kam es eben, dass er in dieser klaren Nacht auf den Köpfen des Hokage-Denkmals stand. Der Hut war nicht vorhanden; nur der Mantel verriet seinen Rang. Starr heftete er seine schiefergrauen Augen auf die Frau, deren Maskerade angesichts ihrer hervorstechendsten Eigenschaft, ihres quellenden Chakrapools, im Angesichte eines Sensor-Nin nutzlos war. Erkläre dich. Ärger. Wut. Ein Ticken des Zehs an der Schwelle zum Zorn. Tue es rasch. Daizen Kato verfiel in Schweigen und harrte der Dinge, die da kommen mochten. Ein seltsames Prickeln im Nacken. Klammheit in seinen Eingeweiden. Doch auch dieser Funke, glimmend.

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mo Okt 07, 2013 10:20 pm

Die junge Frau saß weiterhin im Schneidersitz und konzentrierte sich, als sie nun angesprochen wurde, und eine vertraute Stimme vernahm. Unter all den Personen, die entsprechendes Potential für einen solchen Plan hatten, für eine solche Intrige war dort wohl der Hauptakteur so eben aufgetreten. Sie öffnete langsam ihre Augen und erhob sich nun. Natürlich begann nun das Leuchtfeuer abzuebben und schließlich langsam wieder ihre normale Konstante zu bilden. Sie sah nun den Mann neben sich genauer an und sie sah, dass er es sein musste, immerhin hatte er etwas an sich, was sie sofort erblickte. Sanft wehte nämlich der Mantel, charakteristisch für einen Kage, im Wind. Die junge Frau blickte ihn genauer an und jeder Muskel begann sich anzuspannen. Sie wusste, dass er wusste, wer dort vor ihr ist, dass dort sich eine gewisse Dame zurück meldete. Also griff sie nun nach der Maske in ihrem Gesicht, langsam, denn im Gegensatz zu dem Mann vor ihr hatte sie Zeit, alle Zeit der Welt. Als nun die Maske zu Boden glitt sah sie ihn an, es war eine Mischung aus Wut, Verzweiflung und Schmerz zu sehen.
Gewiss erkennt Ihr mich, Daizen-san, immerhin habt ihr oft genug meinem Chakra gelauscht. , sagte sie nun und sah ihn finster an.
Unter all den Männern und Frauen, die innerhalb Konohas existieren, unter all den hellen Köpfen hast du eine 20%ige Wahrscheinlichkeit erhalten., begann sie nun und auch die Mütze fiel nun der Hand der Kage zum Opfer, denn sie nahm sie ab und warf sie ohne Gnade einfach so von sich weg.

Mit festem Blick sah sie nun ihren Gegenüber an.
Daizen-san, ich bin hier um Euch zu töten um diesen ganzen Komplott zu beenden., sagte sie nun und begann Fingerzeichen zu formen, nur um sich dann beide Hände auf die Brust zu legen. Sie schloss die Augen, holte tief Luft und es gab eine kleine aber feine Explosion. Sie selbst war in Rauch gehüllt. Als dieser durch einen sanften Windhauch davon geweht wurde stand sie nun da, in ihrer Kampfestracht, jedoch ohne die Zeichen die sie trug, als sie noch Hokage war. Sie fixierte ihr Gegenüber nun und blies eine Aschewolke aus, die durch eine Bissbewegung zu einer Explosion führte. Ob Daizen nun getroffen wurde, oder nicht war im ersten Moment egal. Dies sollte ihre Worte unterstreichen und ihm zeigen, dass sie es ernst meinte, und vor allem, dass sie bereit war so weit zu gehen. Sie wirkte Katon: Haisekishou. Dann jedoch sprang sie zur Seite und wollte ihn zu einem anderen Areal locken. Immerhin wollte sie kaum die Wahrzeichen Konohas zerstören. Die Hokageköpfe waren immerhin fast schon heilig. In Folge dessen war es auch nicht verwunderlich, dass Mai nur ein wenig Abstand gewann, einfach um ihn zu sich zu holen. Ihr Blick war auf ihren Gegenüber gerichtet. Ob er ihr folgen würde?

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mi Okt 16, 2013 1:25 pm

Unter all den hellen Köpfen. Zwanzigprozentige Wahrscheinlichkeit. Daizens Stirnrunzeln war alles, was sich nach außen hin regte. Risse in Marmor. Ameisenstraßen bildeten unleserliche Schrift auf der Erde emotionaler Einöde. Meine Flamme sprach er, erleuchtet offenkundig nicht genug. Die Stimme des Mannes drang dumpf und stumpf aus seiner Kehle. Ein stählerner Stachel lag darin, ummantelt noch von der Scheide purer Unwissenheit, was mit dem Geschäft dieses Abends anzufangen war. Wut. Zorn. Es ballte sich etwas zusammen. Daizen Kato hasste es, im Trüben zu fischen. Ihm missfiel das rätselratende Gespöttel, welches manche Draufgänger an den Tag legten, ehe sie die Waffen blankzogen. Ehrhaftes Vorgeplänkel war das Eine, doch dieses hier...
Halt. Warum stehen wir hier überhaupt wie Duellanten?
Gute Frage. Diese Worte schossen jedoch nur sekundenbruchteilkurz unter den Bäuchen grauer Wolken hindurch. Vielleicht kratzte Schleifpapier weiter über Felsgestein, leihst du mir einmal dein Licht, um die Schatten hier um uns herum auszuloten.
Und sie tats. Direkt. Offen. Doch anstatt erhellendem Feuer schlug dem Kage Qualm entgegen - sowohl in Form Mais erschütternder Ankündigung als auch buchstäblich.
Daizens Hände fuhren zum Gürtel, in über Jahre routinierten Bewegungen, derweil ihm wohlbekannter Geruch von hochentzündlichem Rauch entgegenschwappte wie ein unförmiges, nicht greifbares Biest. Ohne Zähne, dafür mit Verschlucken im Sinn. Daizens Zug war, selbst zu fressen.
Ankoiri mitto - Seishitsuhenka no kentanka. Die Schriftrolle entfaltete sich, offenbarte ein Siegel. Daizen jagte sein eigenes Chakra von unten hindurch, indem er die Handfläche darunter presste, und der Sog stieß hervor, fischte Katon und sog in tiefen Zügen den Rauch hinein. Der Shinobi riss die Hände empor, über seinen Kopf - die im Verschlucken begriffene Wolke wurde ebenfalls förmlich hochgehoben, explodierte im Verschlungenwerden. Grauer Rauch wurde zu roten, gelben und orangefarbenen Flammen, und ein Lichtblitz flammte auf wie ein Todesschrei von Materie, die in einem schwarzen Loch versinkt.
Die Rolle schnappte wieder zu. Daizen wandte sich seiner Gegnerin zu. Aus dem Stirnrunzeln war etwas wie eine Felsenwüste geworden. Karg und karstig. Flintstein glänzte unter grimmig gebeugten Augenbrauen.
Von mir aus. Er warf. Schleuderte die Schriftrolle einfach beiseite, sodass sie trudelnd und kreiselnd übers Kage-Relief segelte ud irgendwo aufschlug. Wo, egal. In derselben Bewegung schlug er den Kage-Mantel beiseite, offenbarte die schwarze Weste, gesäumt mit rotgelbem Flammenmuster und dem Symbol der Artillerie-Einheit. Wer bin ich, den Wünschen Mai Fudos nicht nachzukommen. In der Felsenwüste blubberte fauchend Ironie, giftig und ätzend.
Der riesenhafte Mann bewegte sich. Stieß sich ab, kam in Schwung. Für einen Shinobi war sein Spurt schwerfällig anzusehen. Gleichwohl, Zuschauer kamen natürlich von der Seitenlinie aus zu diesem Schluss. Dachte man dasselbe, wenn man zusah, wie sich dieser breitschultrige Kerl direkt auf einen zubewegte?
Erkläre mir dein Komplott, entflamme mein Wissen!
Strahle. Lass für mich die Sonne aufgehen, Göttin dieses Dorfes. Ich will am hellichten Tage deine Klageschrift lesen. Es brach sich Bahn. Der Damm leckte. Kiesel sprangen, derweil das Wasser in spitzen Zungen aus Rissen stob. Der Amtsantritt war kein Leichter gewesen, und die Steine auf Daizens Weg, zumindest die Hartnäckigsten, stachen noch immer. Das Vergöttern einer Einzelperson war ihm sauer aufgestoßen. Dies hatte den Posten des Hokage im Generellen untergraben, und nun kehrte diese Person, die dafür verantwortlich war, zurück. Forderte zum Kampf. Um ein Komplott zu beenden? Nun gut. Mai Fudo würde definitiv lang genug durchhalten, dies zu erklären. Daizen war gespannt und kein Stück gewillt, sich jetzt zurückzuhalten.
Sein Ansturm trug ihn voran. Handelte Mai nicht in einer Weise, die Gegenmaßnahmen in Form eines Blocks bedurften, würde er versuchen, sie einfach mit der Schulter zu rammen. Zu plump, das wußte er selbst. Doch für einen hochklassigen Gegner brauchte es Eröffnungen, Bodenbereitung. Kein One-Hit-Wonder. Pures Taijutsu war ebenso gut wie jedes x-beliebige Ninjutsu, das er Mai hätte entgegenwerfen können. Sie wollte ihn locken, und so würde er kommen. Um zu lauschen, sich erhellen zu lassen.

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mo Okt 21, 2013 7:18 pm

Die junge Frau stand nun dort, den Blick auf den heranstürmenden Mann gerichtet. Ihre Augen verengten sich etwas, als sie dieses doch leicht skurile Bild auf sich zukommen sah. Dieser Hüne, er rannte, und dies nicht gerade langsam. Wenn ein Mensch, oder ein Tier, oder sonst etwas von dieser Wucht, die in diesem Schulterstoß steckte gerammt werden würde, würde gewiss so einige Knochen zu Bruch gehen. Um diesen jedoch Einhalt zu gebieten brauchte es eine Kraft, die wohl mit dieser Dampfwalze zu vergleichen war.

Für etwa eine Sekunde schloss die junge Ex-Kage die Augen und dann kam er, der Stoß, gegen die kurz vorher gekreutzen Arme. Jeder Muskel in dem Körper der jungen Frau war angespannt, jede einzelne Faser auf diesen Zusammenstoß vorbereitet. Mai riss ihre Augen auf, jedoch nicht vor Verwunderung, oder aber vor Angst, nein, sie blickte ihm nun durch diesen direkten Körperkontakt direkt an. Ihre Augen blickten in die des Mannes. Durch die Kraft, die Daizen inne hatte wurde Mai selbst zurückgeschoben, jedoch begann sie nun gegen zu halten, bis sie schließlich anhielten, da die Kraft des Laufes, die kinetische Energie von dannen war. Die Druckwelle, die beim Aufprall zu spüren war, hatte einen leichten Luftzug hervorgerufen, der die Blätter rascheln lies und auch Kiesel von A nach B trug. Jedoch nichts Ernstes. Unter Mai konnte man wunderbar die Spuren des Zurückdrückens sehen. Sie war etwa 2 Meter zurückgerutscht mit dieser geballten Ladung an Kraft seitens Daizen. Jedoch, so empfand sie es, war dies nur ein Vorgeplänkel, denn immerhin waren hier nun zwei Menschen, die wohl alles andere als einfach so klein bei geben würden. Jeder von den Beiden würde sein Bestes geben, würde versuchen den Anderen auszustechen, jedoch war nun die Frage, wieso der Kage versuchte Smalltalk zu halten? Er stellte Fragen bezüglich des Komplotts, versuchte ahnungslos zu wirken, ahnungsloser als er in Mais Augen war, jedoch wollte sie ihm diesen Spaß gerne gönnen.
Oh holder Hokage, es liegt mir fern dieses Komplott vor deinen weitsichtigen trüben Augen zu verbergen, wo Ihr doch sicher eh schon alles wisst., Spott, Ironie und vielleicht auch ein wenig Zynismus lagen in den Worten der Fudo Mai.
Jedoch möchte ich nicht so sein, ich werde diesen Komplott nur all zu gerne vor dir aufrollen, so dass du sie lesen kannst, meine Anklage, sprach sie nun und drückte sich etwas weg. Sie begann Fingerzeichen zu Formen und landete schlußendlich wieder auf dem Boden der Tatsachen. Das finale Zeichen war das Tigerzeichen.
Du hast eine Mission an die Ältesten gegeben. Da ich die Einzige war, die diese Mission erfüllen konnte, hast du sie so manipuliert, dass sie mich in Begleitung mehrerer ANBU lossandten. Natürlich war es ungewöhnlich für eine Kage das Dorf zu verlassen, aufgrund einer Mission. Wenn jedoch ein geschicktes Netz aus einem sehr starken Genjutsu gesponnen wird, so glaubt man es im Endeffekt und lässt die Deckung fallen. Man sagt sich, es sei alles in Ordnung., begann sie nun und machte eine kurze Künstlerpause. Sie hielt nun die Hände aus einander und lächelte ihn freundlich an. Um ihre Hände herum begann es kurz zu brennen, zu kreisen und schließlich erschienen die Magatamaringe, jene Waffe die die Kage auszeichnete. Noch immer hatte sie ihr Katonjutsu nicht gewirkt. Sie lächelte ihn an, ein sanftes, aber dennoch diabolisches Lächeln.
Während der Mission hält natürlich einer der Begleiter das Genjutsu aufrecht, so dass kein Verdacht geschöpft wird, bis ich mich schließlich unter dem Vulkansee befand, im Zentrum von Stein, unter Wasser, Tonnen davon. Und dann, gutgläubig, wie man halt ist aufgrund der Trügung der Sinne, löst man selbst die Falle aus. Als ich mich dann schließlich an meinen Begleiter wandte um eine Lösung für das Problem zu finden, wurde ich erstochen, und blutend zurückgelassen. Einer der Treuesten aus Konohagakure, einer der ANBU erstach mich dort und lies mich in mitten der reißenden Fluten zurück., sagte sie nun und sie begann sich selber anzuspannen, lies Muskeln sich verhärten, lies Sehen sich dehnen und ging leicht in die Hocke.
Ich war so gut wie tot, Daizen!, rief sie nun und stieß sich vom Boden her ab. Das Gestein unter ihr begann zu bersten und eine Staubwolke wurde, durch den Druck, welcher bei dem Abstoßen eingesetzt wurde, aufgewirbelt. Mai brauste auf ihn zu und sprang kurz vor ihm vom Boden her ab. Sie holte nun tief Luft und öffnete den Mund. Das vorhin geschmiedete Chakra entflammte sich und lies nun das verzögerte Jutsu frei. Es war ein riesiger Feuerball, welcher anfing sich in den Boden zu fressen und sich auszuweiten, so lange auch nur ein Fünkchen Sauerstoff vorhanden war. Durch den Druck des Katon: Zukkoku konnte der Hokage, sollte er nichts tun weggeschleudert werden, oder aber er zog sich zurück, denn der maximale Radius dieser Attacke nach dem Mai es losgelassen hatte betrug 5m, so dass er bequem ausweichen konnte. Mai hatte aktuell eine herausragend gute Chakrakontrolle. Fast so, als hätte sie kein Problem. Sie landete durch den Rückstoß ihres eigenen Jutsus etwa 2 Meter davon entfernt und blickte ihn an.
Ich musste kämpfen um diesen Wassermassen zu entkommen, ich musste kämpfen um am Leben zu bleiben und unterlag. Ich weiß noch, dass ich 2 dieser angeblichen ANBU tötete, doch dieser blonde ANBU mit seinen eiskalten Augen überlebte, ein raffinierter Genjutsuka., sprach sie nun und verschränkte die Arme vor der Brust.
Ich irrte durch die Gegend, auf der Suche nach Antworten und fand diese, als ich auf dem Rückweg nach Konoha war. Eine ANBU traf auf mich, sie sagte mir, dass ihr Anführer, der neue Hokage sie losgeschickt hatte um mich zu suchen, und zu töten, denn das Attentat war ja fehlgeschlagen, doch erzählte sie mir auch, dass es keine Suchmannschaften gab, keine Personen die überhaupt nach mir suchten, denn immerhin war ich eine Bedrohung für das Dorf, eine unbestimmbare Variable. Ich sei zu gefährlich. Man hätte Angst davor, dass mein Feuer ausbrechen würde und alles vernichten würde. Und eben deshalb sollst du diesen Plan ausgeheckt haben und zur Ausführung frei gegeben habe., sprach sie nun laut und deutlich. Aus ihrer Sicht gab es keinen Zweifel daran. Daizen war der Schuldige. Jener, der sich daran hinderte zurück zu kehren.

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Fr Okt 25, 2013 9:47 pm

Kurzer Zusammenprall. Kräftemessen. Ehrensache, dass sich hochrangige Shinobi in der Auftaktphase auch einen Wortwechsel lieferten. Ein Duell im verbissenen Schweigen war für Leute, die sich nicht genug konzentrieren konnten, um zwei Dinge gleichzeitig zu tun. Daizens Schub trug ihn selbst nach Kontakt noch etwas voran; Mai glitt rückwärts. Nicht sonderlich weit. Für einen unwissenden Zuschauer mochte es gar seltsam wirken: Dieses zarte Persönchen stemmte sich einem um mehr als drei Köpfe größeren Riesen in den Weg - und stand noch!
Für Daizen gleichwohl war das reine Zurückdrängen ein Punktsieg, dessen Wert er pro Meter berechnete. Schließlich kannte er Mai.
Knappe Einleitung, keine nennenswerten Enthüllungen. Markige Worte, Gift und Galle und zynisch-saure Häme. Die Kunoichi löste den Patt auf, stieß sich ab und federte rückwärts, Fingerzeichen schließend. Und weiter sprechend.
Daizen hörte die Worte. Vernahm ihren Klang in aller Deutlichkeit. Gleichwohl stellte sich keine Klarheit ein. Die Bedeutung des Gesagten, er verstand sie nicht. Ein paar Schritt machte der Hüne, dann verharrte er auf der Stelle. Unter seinen ärgerlich vorgewölbten Augenbrauen ballte sich eine Gewitterfront.
Bin ich schon so alt dachte er bei sich, dass ich vergesse? Habe ich vergessen, wie ich den Ältesten einen Auftrag gab? Vergessen wie ich ein machtvolles Genjutsu wob? Wann habe ich zuletzt ein Netz geknüpft?
Er kam zur Erkenntnis, dass er zwei dieser drei Dinge zumindest in den letzten paar Jahren nicht getan hatte - und eins davon noch nie. Der Geist des Kage suchte nach Fixpunkten und Haltegriffen. Kam sich vor wie ein Kletterer an einer fugenlosen Steilwand. Die Worte seines Gegenüber boten gleichfalls keinen Gripp. Eher wurde die ganze Sache noch etwas rutschiger. Dem roten Faden der Geschichte zu folgen war, als versuchte er, sich anhand einer Skizze, mit weichem Bleistift auf Esspapier im Nieselregen von einem Angetrunkenen gezeichnet, mitten im Nebelwald von Mizu no kuni zu orientieren.
"Ich war so gut wie tot, Daizen!"
Dann ein Angriff, Ansturm, Vorstoß. Gefolgt von einem gleißend hellen Feuerball. Daizen begrüßte dieses Manöver schon fast; diesen Zug verstand er immerhin. Und entschloss sich, immerhin darauf zu antworten! Wenn die Worte der rothaarigen Frau schon nichts zum Erwidern anboten, nutzte er eben die wenigen Strohhalme, die sich ihm entgegen streckten.
Der Shinobi prellte vor; auf das flammende Ding zu. Chakra, angefüllt mit körperlicher Energie pulste durch seine Arme. Quoll so dicht aus seinen Händen, dass es fast schon sichtbar wurde. Kräftig holte er aus, mit beiden mächtigen Armen nach links. Zuschlagen wie ein Bär. Nur nicht von oben nach unten, sondern von links nach rechts.
Unagi Ryoshi: Tsukami dasu!
Körperliche Energie wurde in das Katon gepresst, flog den Händen voraus wie eine Bugwelle. Verlieh den Flammen eine unnatürliche Festigkeit. Eine Härte und Griffigkeit, gegen die man schlagen konnte. Daizen tat genau das; er schlug wuchtig gegen das Ninjutsu, dass es förmlich beiseite flog wie einer dieser überdimensional riesigen Gymnastikbälle.
Das Zukokku hüpfte. Sprang kurz darauf gegen einen unschuldig herumstehenden Baum und explodierte mit sprühenden Flammen und Hitze.
Daizen tat noch drei weitere Schritt. Hatte bereits zuvor Katon in seine Hände fließen lassen, um die Hitze daran zu absorbieren und unschädlich zu machen. Eine rechte Energieverschwendung; schließlich hatte er die Verhärtungstechnik zugleich verwendet. Und seine Gegenmaßnahme war nichtmals hundertprozentig effektiv gewesen gegen etwas wie Zukokku. Dampf quoll auf von seinen Händen, die Finger von leichten Verbrennungen überzogen. Schmerz pochte. Egal. Heute ist Feingefühl ohnehin nicht mein Geschäft.
Mai endete nunmehr im Sprechen, die Arme vor der Brust verschränkt.
Daizen unterdrückte den Impuls, ein wenig mit den Fingern in der kühlen Nachtluft zu wedeln. Ebenso vermied er es, nun seine klassische Haltung einznehmen und damit lediglich Mais überkreuzte Arme zu imitieren. Stattdessen rollte er mit den Schultern, bewegte den Kopf nach links und rechts und ließ leises Knacken hören. Gerade so, als markiere er das Ende der Aufwärmphase.
Weißt du sprach er schließlich, langsam und bedächtig. Fast schon heiter. Ich hab kein Wort davon kapiert, was du gerade gesagt hast. Keine Ahnung, liegts an meinem Gedächtnis? Offen gestanden: Hätte ich dich wirklich umbringen wollen, zwei Dinge. Er hob einen Zeigefinger. Zum Ersten: Ich hätte es einfacher gemacht. Nur knappe Pläne sind gute Pläne. Kennst du, nicht? Das sagte ich öfter. Du warst sicher mindestens einmal dabei. Und zum Zweiten: Der Mittelfinger gesellte sich zum Zeigefinger. Ich hätte Leute angeheuert, die dich definitiv umgebracht hätten. Nicht bloß fast. Die Hand ballte sich zur Faust. Ein freudloses Lachen.
Unterm Strich. Wer auch immer in deiner Geschichte die Fäden zieht, ich bins nicht. Was nun?

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   So Nov 03, 2013 10:37 pm

Mai betrachtete nun Daizen, welcher siegessicher sich zu präsentieren begann, der Zweifel zu streuen versuchte, doch auf der anderen Seite hatte er irgendwo Recht. Immerhin war er ein Mann der direkten Interaktionen, doch Mai schüttelte den Kopf.
Geschwätz., sagte sie nun und formte wohl sehr bekannte Fingerzeichen, denn die Kagebunshin erschienen hinter Mai. 4 an der Zahl um genau zu sein, und jede von ihnen blickte sich kurz an. Sie kannten ihre Aufgaben, wussten wie sie reagieren sollten. Einer der 4 stellte sich vor die 3 hinter ihnen und die echte Mai blickte Daizen an, ein direkter Blick verriet, dass sie nicht ganz Herr ihrer Sinne war, dass ihr Urteilsvermögen getrügt war. Ebenso konnte man merken, dass ihr Chakra gerade in Richtung der Kagebunshin wanderte. Ja, Mai hatte einen Plan.

Der erste Kagebunshin stellte sich nun zwischen die echte Mai und den 3 Anderen. Sie diente als Aufpasserin, damit der neue Kage nicht auf die Idee kommen würde und vielleicht angreifen würde. Während dessen begann nun eine weitere Mai die Hüfte zu bewegen und „spuckte“ das Katon auf den Boden. Sie hielt nun die Hände nach vorne und sorgte dafür, dass es in Form und Position war. Dies würde später noch gebraucht werden. Parallel dazu begannen die andere Mai ebenfalls einen eleganten Hüftschwung hinzulegen und hauchte das Chakra und damit die Kugel aus. Medizinballgroß und der andere Kagebunshin begann diesen zu halten mit seinem eigenen Chakra. Es war schwer, denn nun begann der schwierige Teil.

Mai in des blickte nun zu Daizen herüber und ging in die Knie. Sie holte tief Luft. Nun würde es so weit sein, dass sie selbst sich in die Bräsche warf, während ihre Bunshin das Übrige taten. Sie drückte sich nun ab und unter ihr barste das Gestein.
DAIZEN!!!, schrie sie nun und stürmte frontal auf ihren Gegner zu. Sie nutzte ihre jahrelang antrainierte Geschwindigkeit, gepaart mit ihrer Kraft, holte in ihrem Ansturm aus und hatte als Ziel sein Gesicht. Sie wollte ihre Faust dort hinein vergraben und wenn sie treffen würde, würde die geballte Kraft ihrer Muskeln hervorkommen und sie würde ihren Gegner gewiss wegschleudern, es sei denn dieser weicht aus, oder aber verankert sich irgendwie im Boden. Mit der Kraft, die sie aktuell einsetzte konnte sie Felsen locker zerbersten lassen und zu Staub zerfallen lassen. Sie fixierte ihren Gegner und wollte ihn nicht aus den Augen lassen. Sie musste ihn von den Vorbereitungen abbringen, denn sie wollte nicht, dass diese aufflogen oder gar gestört werden würde, denn immerhin war dafür der andere Kagebunshin geschaffen worden. Er sollte in der Not reagieren und entsprechend als Schild auftreten. Sie wollte sie einsetzen, jenes Jutsu, was eigentlich verboten sein sollte, da es zu verheerend war.

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mo Nov 04, 2013 5:41 pm

Ohne jede Dämmerung ging die Sonne auf. Es war die Sonne von Tsuyobi Ka en. Daizen biss die Zähne zusammen, allerdings hinter fest geschlossenen Lippen. Verstehe. Zu einem Showdown bekomme ich nun auch noch einen Countdown. Eine relative Handvoll an Zeit, ehe es richtig wild wurde.
Mit krachendem Schritt stieß sich Mai ab, ließ splitternden Erdboden hinter sich zurück und schrie Daizens Namen auf eine Art, wie der ehrenwerte Kage es nicht favorisierte, ihn hören zu müssen.
Der eigene Schrei war ein unartikuliertes Brüllen. ROAH! Daizens Fang-Hand bewegte sich rasend schnell, als fische sie Forellen aus einem Bachlauf. Was auch genau die Art von Training war, die der riesenhafte Mann absolviert hatte, noch als er grün und feucht hinter den Ohren war. Mais Faust fuhr knallend in die geöffnete Handfläche, die sich augenblicklich schloss. Gleichzeitig ließ Daizen Fuuton aus seinen Fersen schießen; der Windstrom wirbelte kurz hoch, schlug er einen Bogen und stieß auf die Schultern des Shinobi. Eine unsichtbare Hand aus Wind, die gegendrückte. Ihm half, in diesem Kräftemessen nicht an Boden zu verlieren. Wenngleich ers trotzdem tat. Ein paar Zentimeter vielleicht.
Mai Fudo. Worte. Wie Knurren. Zwängten sich empor aus der Kehle, zwischen den zusammengebissenen Zähnen hindurch. Wußtest du? Mein Kampfstil ist für Fische und Menschen gedacht. Die Rede war von Unagi Ryoshi, dem Aalfischer. Ich frage mich, ob er auch gegen Göttinnen funktioniert.
Das Grinsen barst urplötzlich hervor. Wieviele Sekunden waren in diesem Moment des Kampfes vergangen? Wenige Sekunden nur, sicherlich - hatte Mai überhaupt den Boden berührt nach ihrem Tigersprung? Dem Hokage erschien es wie eine kleine Ewigkeit. Denn der Kampf rief nach ihm. Und er musste ihm entsagen. Aber nicht HEUTE!
Schleuderwurf. Man konnte im Unagi Ryoshi einen Fisch fangen. Und die freie Hand in seine Körpermitte hämmern, um ihn auszunehmen. Oder aber man warf den Fang an Land. Daizen tat letzteres, schleuderte Mai in die Höhe, sicherlich sogar über die Baumwipfel hinweg. Und setzte sich in Bewegung, einem Unwetter gleich. Keine Zeit für ehrliches Tai! Zunächst kämpfen wir schmutzig!
Fingerzeichen. Feuer im Bauch. Katon: Funenchu no Jutsu. Was rauskam, war allerdings Rauch. Dicker, schwarzer, erstickender, sauerstoffverdrängender Qualm, der einer schweren Gewitterwolke gleich vorwärts jagte. Er würde die Vorbereitungen zum Tsuyobi Ka en gehörig durcheinander wirbeln, hinauszögern und vor allem abschwächen.
Und Rauch war für einen puren Taijutsuka mit Feuer-Affinität nur schwer aufzuhalten, wie Daizen schätzte. Sein Spürsinn sicherte sich derweil allerdings ab; jederzeit konnten schließlich schon wieder die Fäuste nach ihm fliegen.

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Mo Nov 04, 2013 10:29 pm

Die junge Frau wurde nun an der Hand gepackt, sehr kräftig und die kinetische Energie die Mai freisetzte wurde dadurch abgewendet. Ein starker Luftzug und schon flog die junge Frau nach oben, und sollte scheinbar den Himmel begrüßen. Mais Blick glitt in Richtung ihres verteidigenden Kagebunshin und sie schloss die Augen. Sie entzündete ihre Hände und auch Füße und hatte somit 2 Brandherde, auch wenn der Zweite in einer Person gespeichert war, so war er doch da. Mai hob die Hand in seine Richtung und sie tat es ihr gleich. Eine Geste die eigentlich nicht notwendig war, doch sie wirkte dramatischer und schon sprang der Funke über und die echte Mai stand hinter ihrem Kagebunshin. Sie formte in deren Rücken Fingerzeichen und die Andere tat es ihr gleich. Die Wolke Daizens kam auf sie zu und sie mussten reagieren um ihr Vorhaben nicht zu gefährden, also mit voller Energie weiter nach vorne. Sie schloss die Augen und trat nun aus dem Schatten der Anderen. Sie holten gleichzeitig Luft, noch bevor die Wolke sie treffen konnte und sie atmeten aus, und damit den Schwall an Katon-Chakra, welchen sie bis eben geschmiedete hatte. Die beiden Feuerwirbel trafen vor dem Aufschlagen aufeinander und um die gesamte Maigruppe entstand ein riesiger Feuerwirbel, welcher das Drehmoment nutze um die Wolke Daizens abzuwenden. Der Bunshin ging in die Knie, stämmte sich in diesen nur um dann Mais Füße auf ihrem Brustkorb zu spühren. Sie drückte sich ab und sprang sich drehend durch den Wirbel hinaus. Ein kleiner Schwall, fast schon wie ein Funke flog aus diesem heraus und landete ohne Verletzungen ca. 5 Meter von Daizen entfernt. Sie stämmte eine Hand in die Hüfte und ihr Schal wehte im Wind. Mai selbst ging nun in Kampfesstellung und ging leicht in die Knie, ein Bein nach hinten und eines nach vorne.
Dein Kampfstil, er hat Schwächen, erhebliche., sagte sie nun grinsend und schnellte erneut auf ihn zu, dieses Mal jedoch entgegen jeder Erwartung, direkt auf Körperkontaktkurs, doch dann warf sie ein Kunai, um genau zu sein das Kunai des fliegenden Donnergottes, welches sie von Nyoko bekommen hatte, an ihm vorbei, gezielt vorbei. Noch immer brannten ihre Hände und auch Füße. Sie griff ihn wieder direkt an, wollte ihre Faust in sein Gesicht vesenken. In Folge dessen holte sie aus und drückte sich knapp vor ihm ab, so dass sie mehr Gewalt über ihren Schlag hatte und sie auch Gewicht mitbrachte. Sie fixierte Daizen und hatte ihren Notfallplan zur Not noch offen. Wenn er sie wieder wegschleudern würde, würde sie dieses Mal direkt bei hm auftauchen und ihn angreifen, jedoch musste er dafür einmal an ihren flammenden Gliedmaßen vorbei. Sie hegte immense Todesintention, was ihn anging, also würde sie auch keinen Rückzieher machen. Er würde sich sicher auch etwas einfallen lassen.

Derweil hatte der Kagebunshin den flammenden Tornado beendet und hatte somit wieder Sicht auf das Schlachtfeld zu haben. Sie musste auf Daizens Aktionen reagieren und auf nichts Anderes. Sie war die Augen der 3 Mais hinter sich. Diese hatten alle Hände voll zu tun, denn sie begannen aktuell die beiden Jutsus zu kombinieren und das „zwischengelagerte“ Katon um die Sonne zu legen. Sie waren dabei sehr präzise und vorsichtig. Dann war es so weit und eine von Mais gefährlichsten Techniken stand ihr nun zur Verfügung. Sie musste sich nur noch ihrer bemächtigen. Einfach so auflösen konnte es nicht einmal Mai.

Mai verlangte noch immer die Aufmerksamkeit des Anderen, in dem sie ihn zum Nahkampf zwang, und zwar zu einem Nahkampf der wohl seines Gleichen suchte. Immerhin standen sich hier 2 Kage gegenüber. Der Angler gegen die Göttin, wer wird wohl gewinnen?

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Di Nov 05, 2013 10:24 pm

Welch imponierende Abwehr. Wahrlich, Mai war noch immer das gefürchtete Chakra-Monster, als das sie sich in die Historie Konohagakures gebrannt hatte. Daizen hatte nicht erwartet, dass ein Katon der Rauchwolke hatte entgegenwirken können - sicherlich, alles eine Frage des Chakra-Aufwandes. Doch vermutlich hätte jeder andere seine Energien anders aufgebracht... aber das war eben Mai.
Schwächen? entgegnete der Hokage nun, da sich die rothaarige Feindin wieder vor ihm aufbaute. Erneut lächelte er, jedoch war es mehr ein Totenkopf-Grinsen als wirkliche Freude. Mag sein. Doch wenn du mich fragst, bin ich der beste Kandidat dafür, diese Schwächen auszubügeln. Damit krempelte er die Ärmel hoch. Seine abnormal langen Oberarme kamen noch einen Hauch besser zur Geltung; der Grund dafür, warum er die Geste des Ärmelhochrollens so ungern ausführte. In diesem Falle aber durfte sie ihre klischeehafte Symbolik des Ernstmachens ausführen.
Sie trafen aufeinander in einem Wirbel aus Fäusten - Daizen parierte erneut den ersten Hieb, mit qualmender Handfläche. Diesmal jedoch hielt er keinen Körperkontakt; stattdessen stieß er Mai zurück. Kraft mochte ja ihr Eigen sein, doch das Fliegengewicht ihres Körpers war es gleichfalls, ebenso die Kürze ihrer Arme.
Anstatt zu fangen und mächtig zuzuschlagen, beschränkte sich Daizen auf das reine Parieren; beide Hände arbeiteten förmlich mechanisch wie ein gut geschmiertes Uhrwerk und hielten Mai durch Schläge und Stöße gegen Schultern, Oberarme oder auch flammende Fäuste vom Vollkontakt ab.
Von schwächelndem Stil redet eine Kunoichi, die allein durch ihre gewaltigen Energie-Reserven überhaupt effektiv kämpfen kann stichelte er nebenbei, Du hast schon immer auf den Knall-Effekt gesetzt, Mai. Und plötzlich schien ihn etwas wie Erkennen zu durchzucken. Ein Gedankenblitz erleuchtete das Innere seiner Augen. Metaphorisch gesehen.
Vorschlag von mir sprach er, ohne in seiner Abwehr inne zu halten. Lass das Feuer entscheiden, was Geschwätz ist oder nicht! Feuer deine Bunker-Bombe dort ab, und ich werde nicht ausweichen! Deine Offensive gegen meine Defensive, direkt und ohne weiteres Spiel! Ein einziger Schlagabtausch. Direkt. Ganz meine Art, nicht wahr? Sein Grinsen war wild. Alles oder Nichts. All-Out. Kein langes Zermürben, kein Stellungskrieg. Ein starker Arm gegen den anderen. Was wäre passender angesichts dieser beiden Kraftpakete?

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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Di Nov 05, 2013 11:43 pm

Mai wurde immer wieder abgewehrt und sie machte einen Flickflack zurück, nur um dann ihren Gegenüber anzuschauen. Scheinbar hatte dieser keine Intention von seinem Standpunkt zu weichen. Sie holte kurz Luft und lauschte den Worten. Nein, sie war nicht hier her gekommen, sie war nicht so stark nur wegen ihrer Energiereserve, die es überhaupt zuließen, dass sie so verschwenderisch kämpfte, doch war Mai gerade in einem Zustand, der wohl zwischen Verwirrung und vor allem zwischen Wut hin und her pendelte. Sie hoffte, dass niemand in der Nähe war, dass niemand irgend etwas abbekommen würde, denn hier und jetzt würde es sich entscheiden. Diese provokanten Worte des Kagen zeigten nämlich Wirkung. Sie biss sich leicht auf die Unterlippe und Blut rann herunter. Ob dies nun war, damit sie sich beruhigen wollte, war ungewiss, doch die Bunshin ahnten schlimmes. Sie wichen sogar leicht zurück, zumindest der Eine, der die Verteidigung der 3 aufrecht halten sollte, die gerade dabei waren diese tödliche Waffe zu speichern. Mai selbst wäre jetzt wahrscheinlich auf ihn los gegangen, doch sollte er sein Kräftemessen bekommen, sollte er haben, wonach es ihn verlangte, nach der Bunkerbombe. Sie sah nun in die Richtung der 4 Mais und hob die Hand empor, so dass die Handfläche in die Richtung der Bombe zeigte, fast so, als wolle sie diese rufen und die Sonne begann zu wandern, vorbei an den Bunshin, die sich alle in Feuer auflösten und einen zusätzlichen Mantel um die Bombe legten.
Du willst sie, dann sollst du sie haben, Daizen. Jedoch sei gewiss, ich werde nicht durch meinen Knall bewertet. In mir schlummern Künste, die du noch nicht kennst, eine Kunst, gegen die diese Bunkerbombe nur Schall und Rauch ist., sprach sie nun, als die Bombe sie erreichte. Nun hieß es einen Moment lang sich konzentrieren. Sie hatte noch nie so etwas gewagt, doch würde sich nun zeigen, ob es funktionieren würde. Als sie die Flammen an ihren Körper spürte, denn die Sonne hatte sie mittlerweile erreicht, begann der rötliche Schild um Mai aufzuleuchten und sie grinste leicht. Ein Schweißtropfen rann ihre Wange herunter und sie war fort, sie war zusammen mit der Sonne gesprungen, nämlich zu dem brennenden Kunai des fliegenden Donnergottes. Sie griff danach, warf es weg zu einem Baum und sprang dorthin. In diesem Moment, als sie diesen erreicht hatte passierte es, die Bunkerbombe sauste neben Daizen, und zwar direkt neben ihm auf den Boden und detonierte. Mai selbst begann die Hände in die Richtung der Druckwelle auszustrecken und ein rötlicher Schild baute sich um sie herum auf, ehe es einen lauten Knall gab und schließlich die Druckwelle alles erfasste und die Kettenreaktion sich ausbreitete. Ein gleißendes Licht entstand nun und begann alles einzuhüllen, einschließlich Mai.

Als der Effekt vorbei war sprang Mai nun aus dem Schutt und der Asche hervor. Sie selber blieb von Brandverletzungen verschont, jedoch würde sicherlich dieses Jutsu nicht unbemerkt bleiben. Um Daizen herum war noch immer alles in Staub und Rauch gehüllt. Und war er noch am Leben? Wahrscheinlich, dann würde sie es wohl mit einem Schwert zuende bringen. Sie seufzte leicht innerlich, denn diese Art zu kämpfen wäre ihr zuwider gewesen. Sie blickte sich suchend um. Gab es noch mehr ankommende Shinobis? Immerhin war dieses Jutsu ja ein lauter Knall gewesen.
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Sa Nov 09, 2013 3:38 pm

Es gab so Momente im Leben, da spürte man förmlich den Aufprall von Unheil. Wie etwa eine fliegende Wasserbombe. Unweigerlich krampft man ein wenig zusammen, beißt die Zähne aufeinander. Stellt sich aufs Unvermeidbare ein und nummeriert im Geiste nochmal seine Knochen. Daizen tat genau das, derweil Mai noch ein klein wenig die Pauke schlug. Ihre Worte wurden vernommen, doch sie durchwanderten unbewertet den Gehörgang. In der Tat, Schall und Rauch. Unwichtig. Was zählte, war das Feuer.
Und das Feuer kam. Daizen registrierte es durch den Spürsinn. Die irrsinnige Chakramenge durchflog den Raum, und selbst die Trennlinie der Dimensionen konnte nicht verbergen, was da sprang. Es war wie die offene See, und der dunkle Schattenfleck des Hais rast näher, um aus dem Wasser zu schießen wie eine Furie aus Zähnen und noch mehr Zähnen und Jetzt.
Daizen blinzelte. Anstelle der grellen Sonne Tsuyobi Ka ens lag ein heller Fleck auf seiner Netzhaut. Nachtdunkel wurds. Dann wieder hell. Da kommt die Wasserbombe. Daizen ballte die Fäuste, grub seine Fingernägel in die Handflächen, dass sie bluteten. Der Hokage warf einen Schatten bis zum Horizont. Die Welt wechselte von zwielichtgrau zu tagbunt. War das Gras je grüner gewesen als genau jetzt?

Im Krankenhaus von Konohagakure lag Ashitaka Sarutobi im Zimmer für verdiente Veteranen und Stammgäste. Von seinem Bett aus hatte er einen wunderbaren Ausblick auf die Kage-Reliefs, und so blickte er über seine zwei Gipsbeine hinweg auf den Sonnenuntergang aus Richtung Norden mitten in der Nacht. Sein rechter Arm lag in einer Schlinge, bis zu den Fingern bandagiert. So nutzte er die linke Hand, deren Zeigefinger und Daumen im Gegensatz zu Mittel-, Ring- und kleinem Finger an Selbiger nicht geschient waren, um die schwarzgetönte Brille vom Nachttisch zu angeln.

Seine werte Ehefrau Rannja blickte aus einer anderen Himmelsrichtung auf die hochlodernde Feuerwolke; für sie schimmerte die Morgendämmerung aus Westen her, was ebenfalls recht seltsam anmutete. Auf einen Wink hin flogen einige Sperlinge los, um zu kundschaften.
Daaas sieht übel aus... merkte ihre Assistentin Ryome an. Sie bekam keine Antwort. Nichtmals eine bissige Bemerkung, die Klappe zu halten. Das besorgte sie nun doch.

Für Ringo hätte es wirklich Morgenstund´sein können; noch jenseits der Mauern Konohagakures beobachtete sie die Flamme aus der Krone eines jahrundertealten Baumes heraus. Ihre tolle Schutzbrille auf, den Fernglas-Vorsatz aufgeschraubt.
In ihrem Innersten kämpfte etwas. Hätte sie Mai doch aufhalten sollen? Seitdem ihr klar geworden war, was die rothaarige Missing-Nin im Schilde führte? Ganz abgesehen davon, dass sie dazu gar nicht in der Lage gewesen wäre - wenigstens mit dem Versuch dessen würde sie sich nun wohl etwas besser fühlen, oder nicht?
Oder nicht?

Nach dem Feuer kamen Staub und Rauch. Hoch waberte beides auf wie Nebel. Die Sicht klärte sich und legte Ruinen frei.
Wo zuvor noch ein leerer Platz gewesen war, lag nun Schutt: Riesige Metallplatten, rußigschwarz und auseinander gerissen. Scharf ragten die Bruchstellen in die Höhe wie Reißzähne. Zerdepperte Dachschindeln; unzählige Backsteine und rauchende Trümmer. Ein massives Tor, einstmals prächtig mit einer wutverzerrten Dämonenfratze verziert, fiel gerade auseinander; der eine Torflügel schlug krachend um. Der andere hing schief, als wärs ein Unterkiefer und als könne das Ding nicht glauben, was für Verwüstung hier angerichtet worden war.
Schall sagte jemand. Und Rauch. Das ist alles, was bleibt. Sowohl von deinen Künsten, als auch von dir selbst. Daizen schritt durch die Trümmer, eine flatternde Standarte auf der Schulter abgelegt. Die blutrote Flagge zeigte einen aufgestickten Berg und war somit als Standarte der Yamashiro erkennbar, der "Mutter aller Mauern", wie ihre Kuchiyose-Partner sie gern bezeichneten. Verlor er sie, verweigerten die Mauern für den Rest des Kampfes ihren Dienst; wahrlich, sein Kampfstil war voller Schwächen.
An der Seite des Hokage trottete ein löwengroßes Wesen durch die Staubschwaden; eine hundeähnliche Kreatur, graphitgrau und steinern, mit grotesken Gesichtszügen und einem eingemeißelten, ewigen Zähnefletschen auf den abnormal gewaltigen Kiefern. Ein kurzes Horn ragte aus der Stirn des Komainu, der Wächter-Statue, die treu bei Fuß ging.
Tsuyobi Ka en. Ich habe den Feuerschweif vermisst. Daizens rechte Hälfte des Oberkörpers war von Textil befreit, dafür reich an Brandwunden. Ein Teil seines Gesichts hatte gleichfalls gelitten; er kniff ein Auge zu, als bereite es ihm Schmerzen, das zugehörige Lid zu heben. Eine seiner markanten Augenbrauen war ebenso zu Asche geworden wie ein Teil seiner Haare. Gewöhnlich ist es doch ein Projektil, nicht wahr? Du hast eine Bombe draus gemacht. Und bist damit durch den Funkensprung gegangen. Hah. Die Worte kamen irgendwie heiser hervor. Dennoch hatte Daizen gerade nicht den Willen, zu schweigen, und so schwieg er auch nicht, sondern kompensierte die Heiserkeit, indem er einfach mehr Kraft in die Stimme legte. Wer sonst als Mai Fudo hätte das geschafft mit dieser Chakra-Masse... Nicht durch deinen Knall bewertet? Wie du sagst. Lächeln. Oder schmerzliches Verzerren der Gesichtsmuskulatur. Daizen widmete sich augenscheinlich seelenruhig dem Absuchen des Bodens. Dann nahm er die Standarte an einer Stelle, die ihm richtig erschien, und rammte die Stange in den Boden. So weit weg hast du mich abgedrängt sprach er, ohne seine Gegnerin wirklich anzusehen. Der Spürsinn reichte. Das bedeutet Buße für mich. Mein alter Meister hätte mich einen Wasserfall herabgeworfen und mir befohlen, drei Tage darunter zu stehen. Denke, das werde ich nach dieser Nacht tun. Für einen Verfechter meines Kampfstils ist es ehrlos, sich vom Platze zu bewegen. Aber was solls, wen scherts...
Daizen richtete das unversehrte Auge auf Mai. Der Komainu hockte sich neben ihm hin. Leere Steinaugen blickten auf die rothaarige Kunoichi. Wo war ich? Schall und Rauch. Deine Künste lassen nichts zurück als Schall und Rauch. Und was bleibt von dir? Deinem Körper, wenn ihm die Energien durchgehen? Irgendwann? Und was bleibt von dir und deinem Leben... wenn du hier weitermachst? Wenn du jetzt kämpfst? Mich weiter umzubringen versuchst? Versuchs ruhig. Ich sage dir nur: Er hob erneut die Hand, um an den Fingern aufzuzählen. Erstens. Ich bin zäh. zweitens. Ich habe nicht getan, was du mir vorwirfst.Drittens. Vernichte mich, und vernichte damit alles, was du je Gutes getan hast. Gehe ein in die Geschichte als nichts anderes als ein Fehlgriff als Kage, der zum Nuke wurde.
Schweigen. Pause.
Willst?

Was im Rauch passierte:
Im Aufschlag des Feuerballs war Daizen geprungen, hatte in der Luft Kuchiyose ausgeführt und eins der Rashomon beschworen. Die Explosion zerriss das Tor förmlich; Daizen legte jedoch bereits drei Festungsmauern nach und gab ein weiteres Rashomon obendrauf, zusammen mit zwei Komainu.
Auf gehts, Jungs.
Beide Komainu wirkten ihr Jutsu, spien Rauchzungen aus. Einer erfasste Daizen, der andere den Komainu selbst. Das Feuer leckte noch um die Barrikaden herum, erfasste Daizens rechte Seite, dann aber zog es ihn ins Innere der Kekkai des Komainu. Und dieser wurde ebenfalls vom zweiten Statuenhund verschluckt; als die Druckwelle Mauern zerfetzte, zerbarst dieser Hund. Daraufhin aber sprang der andere Komainu aus den Trümmern seines Vorgängers hervor, derweil die Druckwelle vorüber zog. Er öffnete sein Maul und gab Daizen frei.
Schall. Und Rauch. Das ist alles, was bleibt.


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Jutsu der Komainu:
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Fr Nov 15, 2013 1:42 pm

CF: Feldweg

Das einzige was man ihr sagte war, das sie sich beeilen sollte. Oh welche Freude es war immer Schuld zu sein. Was konnte sie dafür, das es so gelaufen war? Warum sollte sie die Schuld tragen, für etwas das sie nicht wusste, was sie nicht getan hatte. Als wäre sie schuld weil das Mädchen Mai verloren hatte, aber sie hatte ja Geduld gelernt, Jahr für Jahr Geduld gelernt. Ihre Füße waren durch das Holz geflogen, hatten irgendwann den Wald passiert und sie war hinauf gerannt, an den Ort des Grauen. Sie konnte nicht sehen, was dort oben genau vor sich ging. Rauch, vielmehr sein Geruch lag in der Luft und ihr Herz hüpfte wie das eines Kindes. Sie konnte nicht zulassen, das Mai Daizen etwas antat, konnte nicht zulassen, das sie ihr ganzes Dorf zerstört. Sie würde als hysterische Frau sterben, ein unschöner tot. Alles was sie tat würde sie schädigen, nachhaltig schädigen, ihren Ruf, ihr ansehen. Natürlich hatte es immer Leute gegebene, die sich an Mai gestört hatten, doch so sehr war niemand gewesen, keiner hätte sie als dieses Monster beschreiben und doch benahm sie sich so. Die arme, sie tat ihr leid. Bekehrung war, was nur gefordert war und so sprang sie weiter, über die Dächer, ungeachtet von dem Was Kazumi gesagt hatte. Sie war auch nur ein verwirrtes Mädchen, nicht mehr, das gleiche wie ihre Mutter.
Als sie das Feld betrat herrschte die Stimme Daizens über allem. Der Boden war zerstört, Trümmer lagen herum, hatte Mai sein Tor zerstört? Die Standarte im Boden, ein Steinwesen neben ihm,e s schüttelte sie, ihr wurde fast schon kalt. Sie blieb an Rand stehen, das grüne Haar wehte um ihre weichen Züge und etwas verletzliches lag in ihrem Gesicht. Ironischerweise hatte sie angst weiter vor zu treten, da sie nicht sah was hier alles herum flog, war sie nicht erpicht darauf sich die blanken Füße aufzureißen. Ihr blick glitt zu Daizen, welcher mitgenommen aber nicht zerstört wirke und da war da Mai, sie war es wirklich. Ihr Chakra hätte sie wohl zerrissen, wäre sie Sensor, aber es reicht sie zu sehen. Ihre Augen wurde groß, blickten herüber und sie brauchte kurz um etwas zu sagen. Mai-sama ich bitte euch lasst das. Wir wissen, dass ihr das nicht wollt, ihr seid verwirrt. Es ist nicht so, wie ihr denkt, geht in euch, denkt ihr wirklich das ich euch belügen könnte? Was war sie nur für ein starker Mensch, wie standhaft war sie hier ruhig zu stehen, Mai ernst anzublicken. Sie wollte nicht kämpfen, hatte es eben nicht getan. Sie appelliere wieder an den gesunden Menschenverstand. Daizen war der neue Kage und dazu ein Mann, er konnte nicht fühlen, was Frauen empfanden, wie schlimm Gefühle von ihnen Besitz ergriffen und zu einer Wahrheit werden konnten, die nur schmerzte und einen in den Wahnsinn trieb. Sie machte ein paar Schritte voran, bedacht auf nichts zu treten und sie sah ihren Kage nicht an, sah nur Mai flehend an, während der Wind mit ihrem dünnen Kleid und dem wallendem Haar spielte.

[out: sry fürs warten und die kürze, aber ich habe kaum zeit]
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Sa Nov 16, 2013 1:57 pm

CF: Feldweg


Es war wirklich schon eine halbe Ewigkeit her, dass Kazumi einmal die kleine, schüchterne  Chunin war, die niemandem etwas vorschreiben oder wütend auf jemand sein konnte. Jetzt hatte sie sich vollkommen um hundertachtzig Grad gedreht und so wie sie momentan drauf war, gefiel es ihr mit am Besten. Den Shinobi, die die Iryonin nicht kannte, vertraute sie auch nicht. So gehörte Kohana auch dazu. Sie hatte selbstverständlich nichts falsches getan aber die Natsu war so darauf versessen so schnell es ging Mai wiederzusehen und ihr zu helfen, dass der Rest sie nur minimal interessierte. Den Wald hatte sie zusammen mit den anderen beiden Damen und ihrer Katze schnell passiert und als das der Fall war legte die Blonde noch einen Zahn zu. Noriko saß so wie sonst immer auf ihrer Schulter und krallte sich leicht in der Schulter ihrer Partnerin fest um einen sicheren Halt zu finden. Die leichten Schmerzen, die die Krallen verursachten, störten die Jüngste kein Stück. Ihr Ziel war klar und da hatte sie keine Zeit sich wegen den Schmerzen Sorgen zu machen. Seien es die Schmerzen in der Schulter oder am Fuß. Während Kohana sich um Daizen sorgte, hoffte Arisu, dass es Mai gut ging. Was in dem Moment mit ihrem eigentlichen Kage war, kümmerte sie herzlich wenig. Für sie stand es fest, würde Mai Hilfe brauchen, würde sie sich gegen den Kage und das ganze Dorf stellen. Sie hatte diese Frau einmal alleine gelassen. Diesen Fehler würde sie nicht noch mal begehen.
Es schien eine halbe Ewigkeit, bis die drei Damen endlich das Kampffeld erreicht hatten und als Kazumi erst einmal einige Momente fand, um sich die Umgebung anzusehen, rutschte ihr regelrecht das Herz in die Hose. Sie wusste, dass Mai stark war und ahnte es auch bei Daizen. Sonst wäre er ja nicht Kage geworden. Aber so wie das ganze Schlachtfeld aussah, konnte man schon Angst bekommen. Man sah hier deutlich die Kampfschäden. Den stark beschädigten Boden und irgendwelche Trümmern, die Kazumi echt nicht zuordnen konnte. Auf den Kageköpfen gab es nie irgendetwas was zu den Trümmern passen könnte. Vielleicht war es ja irgendein jutsu von Daizen gewesen. Mais Jutsus kannte die Chunin fast alle und sie besaß nur Katonjutsus und keines von denen würde irgendwie solche Trümmerteile hinterlassen. Also hatte Mai angegriffen und Daizen hatte sich wohl nur verteidigt. Vielleicht. Zu gerne wüsste sie, was hier abgelaufen ist, was die beiden Jonin für Worte gewechselt hatten und wer schwerer verletzt war.
Auf den ersten Blick schienen Beide noch relativ fit zu sein. Daizens Stimmer erhob sich kurz nachdem die beiden Chunin mit der AnbuCaptain dazu gekommen waren. Eine Weile lang stand Kazumi noich neben Kohana und Akari und blickte sich besorgt nach Mai um. Je länger sie diese Frau ansah umso größer war wirklich das Bedürfnis einfach nur zu ihr zu rennen und sich um sie zu kümmern. Sie wollte sicher gehen, dass es der ehemaligen Hokage gut ging. Sie war so in Gedanken, weswegen sie auch heftig zusammen zuckte, als Kohana ihre Stimme erhob. Sie drehte ihren Kopf zu ihr und hörte ihr zu. Was machte das für einen Sinn? Einfach nur beruhigend und versöhnlich auf jemanden einzusprechen. Hatte das überhaupt irgendeinen positiven Sinn? Vielleicht war Mai ein Mensch, der knallharte Fakten brauchte, aber wenn man mit einer Distanz zu ihr sprach, half das dann?
Ohne selbst Worte zu verlieren schritt sie zielstrebig zu Mai. Was sollte sie denn sagen? Es gab so vieles und alles war viel zu emotional für die Blonde. Sicherlich konnte Mai es jetzt nicht gebrauchen eine heulende, völlig aufgelöste Chunin trösten zu müssen. Sie hatte sicherlich andere Sorgen. Sie wollte wissen, was hinter dem Attentat steckte, wer sie loswerden wollte und dafür machte sie Daizen verantwortlich. Aber Kazumi traute ihm das nicht zu. Einmal hatte sie sich mit ihm in die Haare gekriegt und da hatte er ihr erklärt, was er alles schon in die Wege geleitet hatte, um Mai zu finden. Auch wenn der Iryonin erst mal zum Heulen war, so zwang sie sich ein leichtes Lächeln auf die Lippen und ging weiter zu Mai. Ihr war es doch sowas von egal, dass die Beiden gerade in einem Kampf waren. Bevor Mai zu dem Kagetreffen gegangen und bei ihr war, hatte sie die Siebzehnjährige gebeten immer bei ihr zu bleiben und das würde sie jetzt tun. Kaa-sama…Hör auf dich auszupowern. Du bist vollkommen erschöpft. Bitte hör auf den Hass in dir anzustauen. Das ist vollkommen sinnlos. Du würdest Konoha zerstören. Und du bist doch der Feuerschatten höchstselbst. Du liebst das Dorf und seine Bewohner zu sehr. Du würdest niemandem schaden wollen. Wenn du Daizen etwas antust, wirst du verstoßen. Du könntest deine geliebte Heimat nicht mehr beschützen. Vergiss deine Rachegedanken. Ich glaube nicht, dass Daizen damit irgendetwas zutun hat. Er hat alles versucht um dich wieder zu finden. Er hat alles nach dir absuchen lassen und selbst mich konnte er ansatzweise überzeugen, dass er nichts damit zutun hat. Ich bin nicht mehr das kleine, schwache Ding, das sich immer hinter dir versteckt und deinen Schutz sucht. Ich habe gekämpft und alles dafür getan, dich wieder zu finden. Ich will Daizen nicht verteidigen, ganz im Gegenteil. Ich kann ihn nicht leiden! Zumal du eh die einzige Person bist, die ich mit meinem Leben schützen werde. Außerdem hast du mir eine ganze Menge versprochen und ich dir! Und ich bin auf dem besten Weg, mein Versprechen, eine Superärztin zu werden, zu halten! Jetzt halte du dein Versprechen und komm wieder zurück zu mir und dem Dorf! Sie redete eindeutig zu viel. Das war ganz klar aber wenn Mai sich noch an ihre Versprechen erinnerte, dann würde sie darauf reagieren. Und zwar hoffentlich so, dass Kazumi Daizen und somit das gesamte Dorf nicht verraten musste. Sie hatte so viel gesprochen, da viel es ihr schwer, das Lächeln auf dem Gesicht zu behalten. Das Mai zurückkommen wollte, war nun mal nicht das einzige Versprechen. Und du wolltest mit mir zu Kaoris Grab gehen. Hast du das etwa auch schon vergessen? Sie soll sehen, dass es uns Beiden gut geht! Und wie willst du das machen, wenn du deine Kraft verschleuderst?! Wir finden die Typen, die dich verraten haben! Aber Daizen war es nicht! Bleib bitte hier, hör auf zu kämpfen und dann finden wir zusammen diese Typen., bat Kazumi noch einmal eindringlich und fixierte die ehemalige Kage mit ihren, schon leicht tränenden Augen. Die anderen Drei ignorierte Kazumi vollkommen. Zu oft hatte sie sich schon in ihren Wünschen und Träumen vorgestellt, wie sich alles abspielen würde, wenn Mai endlich zurückkam. Doch diese Szenerie hatte sie sich nie vorgestellt. Es schien ihr immer unmöglich, dass Mai sich gegen den Kage ihres eigenen Dorfes stellen würde. Kazumi selbst kann gegen ihre Ziehmutter nicht die Hand erheben und nicht gegen sie kämpfen. Das Einzige, was sie tun konnte war reden, versuchen Mai zu beruhigen, sie an die Versprechen zu erinnern und einfach für sie da zu sein, wie sie selbst es versprochen hatte. Außerdem habe ich noch was, was dir gehört. Und jetzt wird’s Zeit, dass du es wieder kriegst. Das war auch ein Versprechen. Du kommst wieder und dafür bekommst du dein Magatama wieder., hauchte die Blonde an die Feuergöttin gewandt und löste die Kette um ihren Hals. Die Kette war in der Zeit von Mais Verschwinden alles, was der Blonden Hoffnung gemacht hatte, sie jemals wieder zu sehen. Und jetzt war sie wieder da. Jetzt brachte sie die Kette nicht mehr, denn von jetzt an, würde sie Mai nicht mehr aus den Augen lassen.

Out: Viel rumgesülze Verzeihung
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Sa Nov 16, 2013 5:19 pm

Akari war derzeit die Letzten in der kleinen Mai-Rettungsrunde, ob noch weitere Personen oder gar ein Shinobi-Trupp folgen würde war ihr derzeit nicht bekannt. Eines war jedoch deutlich spürbar, die magnetische Wirkung welche eine Fudo Mai offenbar besaß. Ihre Gruppenleiterin, offenbar Barfuß unterwegs, strebte gezielt dem Ort mit der größten Zerstörungskraft entgegen. Wieso auch nicht? Ihr aller erklärten Ziels war es offenbar den Kampf zu unterbrechen und Mai von ihren weiteren Vorhaben abzuhalten, richtig so! Denn auf dem Hinweg war über den Kageköpfen sprichwörtlich die Sonne exploriert. Es hatte sie erschrocken, fast zu Tode geängstigt, welche Zerstörungswut musste wohl hinter solch einer Attacke stecken? Sie war beim Wachhäuschen beim Haupttor stehen geblieben und suchte, so wahnwitzig es klingen mochte, Deckung. Obgleich die Sternenexplosion nicht auf das Dorf gerichtet war sondern sich praktisch in der Luft abspielte, vermutlich war der einzige Leidtragende Daizen-sama gewesen, suchte die Chunin Schutz. Im Nachhinein kam ihr diese Situation ein wenig kindlich vor während sie den Frauen, dem Eruptionsursprung entgegen laufend und springend, folgte. Wieso war sie auf einmal so eingeschüchtert? Konnte es daran liegen, dass zwei Kage kämpften? Sogar Arisu schien diesen Fakt vollkommen ignorieren zu können, dennoch ihr war diese eher gefühlte Explosion durch Mark und Bein gegangen oder besser gesagt das Chakra welches, sich selbstverzehrend durch die Luft geschleudert wurde. Ihre Sensor-Technik war inaktiv gewesen, sicherlich spielten ihr also ihre Nerven einen größeren Streich? Nur was sollte sie als Illusion abtun und ignorieren, die mächtigsten Shinobi dieses Dorfes, welche ihre Macht über Selbigen demonstrierten? Ihre Worte gegenüber dem Bunshin waren doch noch so selbstsicher gewesen, helfen hatte sie wollen, doch was war nun? War sie überhaupt dazu in der Lage? Es gab auch kleinere Brötchen zu backen. Die Wachposten an Toren, Mauern und Zwischenstationen waren angeblich nur bewusstlos, wieso nicht checken ob dies der Wahrheit entsprach? Dem Krankenhaus einen Besuch abstatten, den Verwundenten, die es geben musste. Für einen irren Moment zog sie in Betracht das Ziel zu ignorieren. Sollten Arisu und die Barfüßige sich um Mai kümmern, sie machten doch gar keinen schlechten Job. Akari schenkte nicht ihre volle Aufmerksamkeit den Appellen, den bekannten Argumenten, sie waren an Mai gerichtet, die Iryônin war keine bloße Zuschauerin. Dennoch, konnte sie sich so einfach abwenden, war die Furcht Grund genug? Womöglich sollte sie sich ein wenig von der Rede ihrer Freundin inspirieren lassen, so tun als wäre diese auch an sie gerichtet und tatsächlich, der Kommentar über die Superärztin brachte die Grünhaarige zum Lächeln, ebenso wie ein paar Erinnerungen.

Die beiden Iryônin waren im Übungsareal der Feldärzte unterwegs gewesen, sie sollten verwundete Trainingspuppen versorgen und nicht nur dies, die beiden Mädchen sollten sich dabei auch besser kennenlernen. Arisu hatte ihr damals den Grund genannt wieso sie ihre Medic-Ausbildung so schnell verbessern wollte, sie sollte sich auf Brandwunden spezialisieren, ein Auftrag der Hokage, oder eine Bitte ihrer Ziehmutter? Allein diese Motivation war interessant gewesen und ihr daher im Gedächtnis geblieben, denn ganz offenbar spielte die Behandlung von Brandwunden eine ziemlich zentrale Bedeutung. Schnell schob sie einen aufkeimenden Verdacht ganz furchtbar weit weg, die Erinnerung schien nur mit der Realität zu verschmelzen, ein damaliger Grund konnte sich doch nicht auf jetzige Ereignisse beziehen.

Arisu ging gerade in Richtung Mai und ließ sich von ihrem persönlichen Magnetpol anziehen, hoffentlich holte sie sich dabei keine Brandblasen. War es wirklich so einfach auf diesen menschlichen Vulkan zuzugehen, weil man den Menschen dahinter kannte? War es so einfach? Wandte man sich der Person zu, welche man liebte oder jener der man verpflichtet war? Akari fiel es im Augenblick unheimlich schwer den Mut aufzubringen an das Gute in Mai zu glauben. Sie konnte nur den Kampf der Giganten sehen und auch die vergangen Worte ihres Freundes Ayioma trugen wohl zu ihrer Furcht mit bei. War Mai solch eine Person die aus Rache Leid zufügte, ja gar den Tod bringen wollte? Irgendwie hatte Arisu sie doch liebenswürdiger beschrieben und immerhin war sie Hokage gewesen. Laut den Appellen schien es nur zu genügen die Feuergöttin daran zu erinnern, doch wieso war Daizen-sama dazu nicht in der Lage gewesen? Wieso, ja wieso erweckte er den Eindruck der Fels sein zu wollen an dem die Wut abprallen sollte? Sicher war dies übertrieben, dennoch schien er stärker verwundet als seine Gegnerin. War es Taktik? Er war doch irgendwie Chef der Artillerie gewesen, war der Gegenschlag also schon erfolgt? Sie hatte life miterlebt wie diese Echtzeitkommunikation zwischen ihm als Kommandozentrum und seiner Truppe erfolgte, wieso stand er ihr dann alleine gegenüber, war der Befehl ergangen sich herauszuhalten? Worte. Auch er versuchte mit Worten zu Mai durchzudringen, obgleich er doch ein Mann der taten sein sollte. Machten sie es alle richtig oder brauchte die Feuergöttin eine Ohrfeige um zur Besinnung zu gelangen? Ja eine Ohrfeige von einem kleinen Kätzchen, sicher besäße Noriko diese Freiheit, als würde Mai ihrer Tochter etwas zuleide tun. Jeder schien nur das Wohlergehen von Mai im Sinn zu haben, nur das Ziel dieser Argumente schien nicht viel davon zu halten. Sie war mit einer Sonne auf den Hokage losgegangen! Viele Zweifel konnte es nicht geben, außer vielleicht das Daizen noch lebte, doch ein Hokage ließ sich nicht so schnell um sein Leben bringen. Was konnte Akari also selbst beitragen? Sich mit festem Glauben in den Weg zu stellen, was Arisu bereits tat? Womöglich eine gar nicht so schlechte Entscheidung, sollte doch einen erneuten Angriff abwenden oder nicht? Nein, Akari musste sich entweder neue Prioritäten setzen oder diese irrationale evolutionäre Angst vor stärkeren Gegnern bekämpfen. Entscheidungen, Entscheidungen.

Die grünhaarige Iryônin beschloss so zu handeln wie sie es als Ärztin für richtig erachtete. Arisu würde sich um Mai kümmern, sollte diese körperliche Schäden davongetragen haben, Akari wählte Daizen-sama. Nicht aus Loyalität, damit ließ sich diese Entscheidung nicht begründen. Sie würde vielmehr gar nicht handeln, hin und her gerissen zwischen ihrer Freundschaft zu Arisu und ihren Pflichten als Konoha-nin. Nein, sie hatte den pragmatischen Ansatz gewählt. Ihre Handflächen leuchteten bereits grünlich, als sie beim amtierenden Hokage ankam. Die mystische Handfläche zum Gruß erhoben und gleichzeitig die unausgesprochene Forderung ‚sag mir wo, oder ich lege Hand an’. Er konnte ihr ja noch sagen wo es zwickte, doch ein geschultes Auge sollte schon genügen. Was brauchte ein Shinobi zum Kämpfen, seinen Kopf, ein Herz und Hände? Sicherlich wollte sie ihm nicht im Weg stehen, doch zumindest die älteren Handwunden, sollten sich nicht zuerst entzünden. Wenn er wollte, konnte er sich dank seiner Hände später auch selbst ein Pflaster wo draufpacken.

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   Di Nov 19, 2013 6:47 pm

Die ehemalige Hokage schloss die Augen, und lies die Worte des Amtierenden auf sich wirken. Sie waren hart, rau, jedoch auch provozierend, wenn man den Spott weglassen würde, dann waren dort so etwas wie Worte der Vernunft zu vernehmen, zumindest in ihren Ohren. Als dann jedoch die junge Frau etwas erwidern wollte, bemerkte sie aus dem Augenwinkel bekannte Gestalten, jene Gestalten, die sie eigentlich von sich fern halten wollte. Wo waren eigentlich die Erinnerungen ihrer Kagebunshin? Bislang ließen sie noch auf sich warten, doch warum? Da kam ihr etwas in den Sinn, was einer ihrer Sensei ihr einmal gesagt hatte, nämlich, dass das Leben immer aus geordnetem Input bestünde und das würde bedeuten, dass die Infos kommen, wahrscheinlich sogar schon da wären, doch nur noch zu viel auf einem Fleck waren, und so sich ordneten, zumindest könnte man es so beschreiben. Als sie dann die Worte Hanas hörte begann die junge Frau innerlich zu weinen, doch äußerlich lies sie sich nichts anmerken, war ein Fels in der Brandung an Gefühlen, an Worten und doch hatten sie einen Effekt, Mai begann nachzudenken. War sie wirklich jemanden so arg auf dem Leim gegangen? Sie wusste es nicht, doch schien es so, oder nicht? Immerhin standen hier Freunde, Familie und Andere, nur um ihr ins Gewissen zu sprechen. Auch die Worte Kazumis vernahm sie, sie waren flehend, bittend und ein Apell an ihre Menschlichkeit. Nein, sie wollte wahrlich nicht Konohagakure bekämpfen, sie wollte nur sich an denen rächen, die ihr dies angetan hatten, wollte denen entgegentreten, die sie fallen sehen wollten, die ihr die Flügel nehmen wollten. Und dann war es so weit, die Erinnerungen der Bunshin prasselten auf sie ein, einer nach dem anderen, jedoch binnen kürzester Zeit. Sie merkte erst jetzt, dass sie einen Fehler begann. Es war nicht anstrengend gewesen 20 von ihnen zu formen, zu lenken, doch … diese Schmerzen. Mai ging auf die Knie und um sie herum begann der Boden leicht zu brennen. Sie atmete schwer, denn immerhin waren es nicht irgendwelche Informationen, die dort auf sie einprasselten, es waren Gefühle, Gefühle der Bunshin, die ihren Liebsten nahe waren, es waren jedoch auch noch andere Erfahrungen. Sie griff sich an die Brust, auf Höhe ihrer Herzen und sie spürte, wie diese anfingen immer schneller zu schlagen, immer intensiver. Was jedoch dem nicht ganz konform war, war der Schweiß, der sich auf ihrer Stirn gebildet hatte, kein Schweiß durch die Hitze, es war der Schweiß der Angst, es war der Schweiß wenn man einen getöteten Bunshin dabei hatte und dessen Erinnerungen in sich aufnahm. In ihrem Fall passierte dies aktuell 20 mal. Sie keuchte, und um ihre Handgelenke begannen die Magatamaringe zu surren, zu summen und zu tanzen. Zwischen ihrer Haut und den Ringen fluktuierte das Chakra, da es die ganze Zeit hin und her schoss.  Auch Masaru war dazu gekommen und begann auf sie einzusprechen, doch bekam sie diese Worte kaum mit, die Erinnerungen alleine genügten, um seine Gefühle ihr gegenüber zu erkennen und zu verstehen.

Es waren nicht nur irgendwelche Tode darunter, auch jene, die sie selber durch Verbrennen hervorgerufen hatte, jedoch dann auch jene, die z.B. durch Hana, durch die Schwächung seitens Masaru, sie spürte das Holz, wie es ihren Körper durchdrang, sie merkte jeden einzelnen Splitter, der sich in ihre Haut gebohrt hatte. Ihre Lunge zog sich zusammen, da sie mehr als einmal ertrunken war, sie wurde durch Blitz geschnitten, sie wurde von einem Rasengan direkt in die Brust getroffen und hatte dabei einen Herzinfakt in beiden Herzen gehabt. Rasendes Adrenalin, ein ohrenbetäubendes Rauschen in ihren Ohren. Was war das für ein Gefühl? Woher kam dieser unheilvolle Ton? Nun, er kam von ihrem eigenen Blut, welches so sehr durch ihre Venen schoss. Vor Daizen saß nicht mehr die aufmüpfige junge Frau, denn als sie sich wieder erhob war sie gerade psychisch am Ende, jedoch auch körperlich. Dies lag nicht an dem Kampf mit Daizen, zumindest nicht ausschließlich, es lag eher an den ganzen Toden, die sie durchlebt hatte. Sie blickte den Kage gedankenverloren an, fast so, als wäre niemand sonst hier und man konnte ihr eines ansehen, ihre Augen, sie waren leer. Es war so, als würde sie gerade alles verloren haben, doch dann hörte sie etwas und begann ihren Kopf in die Richtung zu wenden. Durch einen Schleier an gedämpften Geräuschen drang eine Stimme direkt zu ihr hindurch, vorbei an Hana, vorbei an Kazumi. Diese Stimme, sie würde sie überall erkennen.  Es war ihre Stimme. Sie blickte gedankenverloren in die Richtung und ein roter Schopf wehte leicht im Wind. Tränen rannen ihre Wangen herunter und sie schritt einfach auf Mai zu. Ihre Schuhe waren unpassend, jedoch war es der Frau egal, warum sollte sie auch darauf achten? Immerhin saß dort ihre Tochter vor ihr und sie brauchte Hilfe. Sie schritt an Kazumi vorbei, die sich außerhalb des Feuerkreises befand und ging auf das Feuer zu. Fast so, als würde es ihr nichts tun wollen, begann es der Frau mit der ausladenden Oberweite Platz zu machen. Sanft kniete sie sich neben sie hin und nahm sie in den Arm.
Es ist gut jetzt, lass deine Waffen ruhen Mai., sprach sie mit sanfter Stimme, mit jener Stimme die nur zu einer Mutter gehören konnte, denn immerhin waren Mütter in der Regel stets die Ersten die ihren Kindern vergaben. War dies nicht schon immer so gewesen? Dann legte die Feuergöttin ihren Kopf auf die Schulter ihrer Mutter und krallte sie sich an dieser fest. Die Anstrengung, die Erlebnisse, all dies war zu viel für die junge Frau, für die ehemalige Kage gewesen. Sie wurde so sehr in die Irre geführt und man hatte sie gegen das aufbringen wollen, was sie liebte, hatte sie gegen das aufgebracht, was sie von ganzem Herzen liebte, gegen das Dorf, gegen ihr Dorf, gegen ihre Heimat, gegen ihre Freunde und Bekannten. All dies… es war einfach zu viel für sie.
Okaa-sama, schniefte sie und all das Feuer, es begann zu verschwinden, all ihr Feuer war dieser Frau gewichen, horchte auf den Willen dieses verstörten Kindes. Auch die Magatamaringe verschwanden und als dies passierte hörte man nur noch ein leises Puff und die Kampfestracht der jungen Frau war ebenfalls verschwunden. Dies bedeutete, dass Mai nicht mehr im Stande war zu kämpfen, und dies zeigte sich auch daran, dass sie im Endeffekt das Bewusstsein verlor und in den Armen ihrer Mutter. Sanft lächelte sie nun und strich Mai über den Hinterkopf.
Ist schon gut, mein Kind, ruh‘ dich aus. Du hast gut gekämpft, und brauchst nun Ruhe, Ruhe vor dir Selbst., sprach sie nun und sah dann zu Daizen herüber.
Ich übergebe Ihnen meine Tochter, jedoch… bitte, lassen Sie sie leben, Daizen-sama,  sie mag einen Fehler begangen haben, jedoch ist sie mein Kind., bat sie nun und als würde Mai nichts wiegen erhob sie sich mit ihr. Mai lag nun in den Armen ihrer Mutter und wirkte abgemagert, fast schon zu leicht, wie Hina empfand, doch schüttelte sie kurz den Kopf. Sie musste den Gedanken wegscheuchen, in dem sie ihre eigene Tochter umbrachte, ihr ein Messer zwischen die Herzen rammte, dort hin, wo beide Herzen verbunden waren. Sie sah noch immer das Blut vor sich, was aus der Wunde spritzte und dann… verbrannte Mai von innen heraus. Es war ein trauriger Anblick.
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   So Nov 24, 2013 10:38 am

Nadeln. Glühende Nadeln in seiner linken Körperhälfte. Daizen war sich bewusst, dass dies nur ein schwammiger Eindruck war, hervorgerufen durch den schwelenden Schmerz der Verbrennungen. Ironischerweise lag bei Brandverletzungen das größte Schmerzempfinden dort, wo die Wunden am leichtesten waren. Wo sich stattdessen dumpfe Taubheit ausbreitete, hatte das Feuer bereits tiefer zugegriffen.
Brand. Schwelbrand. Verbranntes Fleisch. Schinken-Geruch? Daizen Kato beschloss, einen Dreck darauf zu geben und sich stattdessen auf einen neuerlichen Angriff vorzubereiten. Gemessen an Mais Art eine pure Offensive. Gegen dieses Monster war mein Fels-in-der-Brandung schon immer eine Qual... Naja. Da musste man durch.
Bis nacheinander andere Konohas eintrudelten. Die Chefin der ANBU kam herbei, beschwor Mai in knapper, eindringlicher Weise zum Einhalten.
Daizen grinste schmallippig. Eine Frau führte ein kürzeres Wort als er. Wunderbar.
Es folgte die kleine Mai-Anhängerin, welche für fröhliche Stimmung im Büro gesorgt und einen ernsthaften Schlagabtausch im Verhörraum nötig gemacht hatte. Zähes kleines Eisen. Hatte sich biegen lassen, um Mai zu suchen. Um mit der Maschinerie namens Konohagakure zu arbeiten. Gebogen, aber nicht gebrochen. Eisen mit Stahlkern. Der riesenhafte Shinobi ließ ein kurzes Lachen hören, heiser klingend, als das Mädchen in ihrem allgegenwärtigen Trotz erklärte, sie könne ihn nicht leiden. Er verbat sich jedoch jeden weiteren Kommentar und schwieg stattdessen, grimmig lächelnd. Wenn Frauen reden, haben Männer zu schweigen. Da ist was dran.
Wobei das grünhaarige Mitglied der Rettungstruppe selbst schwieg. Die Iryo-Fuuin-Künstlerin, die mit Kazumi zusammen ins Büro getreten war, damals beim Amtseintritt. Daizens grimmige Miene milderte sich ab, als sie herbeitrat, mit grünlich flimmernder Hand grüßte. Daizen vollführte die Geste mit verbrannter Hand. Die hier murmelte er, sind das Wichtigste... Er reichte ihr seine rechte Pranke, wobei Zeige- und Mittelfinger abgespreizt waren. Es handelte sich um jene Finger, welche eine Bogensehne zurückzogen. Zugleich aber rechnete Daizen noch immer mit einem Angriff und wollte deswegen seine starke Hand in voller Einsatzfähigkeit. Alles andere, seine gesamte linke Körperhälfte, die erst im letzten Schuss verwundet worden war, zählte weniger als diese eine Hand, vom angesengten Oberschenkel bis zum lädierten Auge.
Zuletzt trat auch Masaru auf. Der Antiquitäten-Zerschmetterer. Bauarbeiter-Job-Verschaffer. Von seinem Gehalt war die Restaurierung einer wertvollen Yoroi, das Geschenk eines Feudalherren, abgezogen worden, noch ehe Daizen seine erste, wirkliche Tätigkeit im Amt erledigt hatte.
Welch wunderbare Erinnerungen Daizen da überschwemmten.
Worte wurden gemacht. Sie zeigten Wirkung. Mai Fudo war am Ende. Wie eine Puppe, deren Fäden man zerschnitten hatte. Da stand sie, gekommen, um einen Verräter zu Asche zu verbrennen. Und fand eine Mauer vor. Eine sprechende Mauer, die ihr gerade klar machte, wer wirklich der Verräter war.
Wer sich zuletzt noch einreihte, war Mais Mutter selbst. Wessen Worte auch sonst konnten noch mehr Eindruck machen als diese Vollversammlung der Freunde und Wegbegleiter? Daizen brachte sich in eine aufrechtere Haltung, entzog Akari seine Hand, als Mais Mutter die Missing-Nin zu ihm trug. Dank dir sagte er zur Iryo-Nin, dann trat er vor. Nahm Mai entgegen aus den Händen Hina Fudos.
So sei es entgegnete er vage, die Stirn runzelnd aufgrund der Bitte, Mai leben zu lassen. Als hätte er diese Entscheidung allein in der Hand. Doch heute würde er das einer Mutter nicht ins Gesicht sagen.
Mit seiner federleichten Last wandte sich Daizen den umstehenden Konohas zu. Gut... das wird es für heute Abend gewesen sein. Geht zurück auf eure Posten, so ihr einen habt. Er sprang in knappe Kommandantur-Rhetorik. Und suchte Hanas Blick. Begleitet mich zur Kekkai-Einheit. Vorerst bringen wir sie dort unter.
Wegtreten. Daizen schritt in Richtung Hokage-Köpfe, um den direkten Weg zum Dorf zu nehmen. Unterwegs blaffte er ein scheinbar zusammenhangloses Yamanaka Ino-Irgendwer! Auf Posten?
Höchstselbst hallte eine mürrische Stimme in seinem Kopfe wieder. Das Kommunikations-Netz hatte sich endlich entfaltet.
Inotachi. Formschön, der Meister selbst am Ruder grüßte Daizen den Clanchef salopp. Ohne in die stumme Telepathie zu verfallen allerdings; dafür hatte er wohl gerade keinen Kopf. Lage im Griff?
Von Code Orange auf Gelb verlegt, offensichtliche Aggressoren erfolgreich bekämpft. Kein weiterer Kontakt vermeldet.
Diesen Status halten. Evakuierung aufheben, Wachen verdoppeln, Patroullien-Protokoll dafür anheben.
Letzteres. Auf was anheben?
Tiefrot. Rubinrot. Wir haben einen Gast; mit ihr im Hause wünsche ich heute abend keine Halbheiten mehr.
Es spricht der Graue Schütze, Aye näselte Inotachi.
Und noch was. Für morgen, aktiviere deine Trüffelschweine von der Info-Abteilung. Und für übermorgen eine volle Ratssitzung.
Klingt wie Weltenbrand.
Angesichts derer, die ich gerade im Arm halte, bestätige ich das.
Aye.

-------------------

Am übernächsten Tage traf der Rat Konohagakures zusammen. An einem ausladenden Tisch saßen sie, die Vertreter der Clans und der Einheiten, Jo-Nin-Anführer und Chuu-Nin-Sprecher und selbst der Ge-Nin-Vorsteher, der als Jüngster der Vollversammlung reichlich eingeschüchtert wirkte, obwohl er versuchte, hart und ernst wie alle anderen auszusehen. Die Chefs der Kekkai-Einheit, des Geheimdienstes, der Forschungsabteilung, der ANBU natürlich... alle vorhanden. Schauten einander an wie ein Wolfsrudel, in dessen Mitte man ein Stück Fleisch geworfen hatte, dick bepudert mit Chilli-Pfeffer.
Tja. Daizen am Kopf des Tisches ergriff das Wort. Er trug entgegen der Tradition den Hokage-Hut auf dem Kopf, anstatt ihn vor sich auf den Tisch zu legen. Seine Frisur war ihm einen Hauch zu lädiert, alsdass er gerade ohne Kopfbedeckung sein wollte. Mai Fudo. Nach einem halben Jahr der Suche kommt sie plötzlich wieder. Und wie. Lasst uns also beraten. Ich übergebe das Wort dem Kopf des Geheimdienstes, Inotachi.
Der Clan-Chef der Yamanaka erhob sich, nickte in die Runde und erstattete Bericht. Kurz und knapp erklärte er, wie sich die Gedanken-Durchforster-Truppe den gestrigen Tag um die Ohren geschlagen hatte, um Mai Fudos Erinnerungen zu sichten und für die heutige Besprechung soviel Klarheit wie möglich bieten zu können. Schlechte Nachrichten vorweg. Was letztlich zum Verschwinden Mais führte, also das Geschehen von vor einem halben Jahr, konnten wir nicht sichten. Dort klafft ein Loch. Nicht bloß Amnesie, wie durch einen Schlag auf den Kopf. Etwas Schwereres. Blanke Weiße. Ausradiert. Es wird schwerfallen, zu rekonstruieren, was Mai in ihren ersten Tagen nach der Abreise aus Konoha erlebte.
Dafür sind die weiteren Erinnerungen immerhin klar. Manch Interessantes aufgetaucht.
Er blickte kurz in Richtung des Sarutobi-Clanchefs; diesen hatte er bereits in Kenntnis gesetzt, dass eine Missing seiner Familie im Blickfeld Mais aufgetaucht war. Doch das war gerade jetzt nicht wichtig. Elementar für diese Sitzung ist: Mai Fudo wurde instrumentalisiert, um gegen Konoha gerichtet zu werden. Eine klassische Intrige. Soweit mein Eindruck vorliegt, lügt sie selbst auch nicht in dieser Hinsicht. Sie wurde benutzt, um für Chaos zu sorgen.
Kurzes Gemurmel. Daizen griff die Sprechrolle wieder auf. Soweit. Was tun mit ihr?
Darauf ging es ein wenig hin und her.
Begnadigung, eindeutig.
Misstrauen. Ihr hattet einen Tag Zeit; sie könnte noch immer etwas vorspielen.
Lasst sie in Haft.
Lasst sie frei.
Daizen hob schließlich die Hand. Freilassung. Schweigen. Ich bin für Freilassung. Und Wiedereingliederung in die Shinobi-Truppen.
Ihr einfach so wieder vertrauen?
Sie war immerhin Hokage, nicht? Wir alle hier haben sie vor Jahren selbst gewählt.
Und dennoch. Sie hat das Dorf angegriffen und erheblichen Schaden verursacht.
Dafür.
Dennoch! Fegs nicht vom Tisch mit "Dafür".
Ich wünsche Mai Fudo im Range eines Chuu-Nin zurück im Dienst führte Daizen weiter aus, Inklusive einer Klausel, welche ihr Teamleiter-Tätigkeiten verbietet.
Chance für Rehabilitierung geben.
Und als oberste Vorsichtsmaßnahme ein Fuuin, welches ihrem Chakrahaushalt einen erheblichen Dämpfer setzt. Wir setzen ihrer Kraft einen deutlichen Horizont. Und nehmen ihr das, worauf sie am meisten setzt.
Erneutes Schweigen.
Meine rechte Hand lege ich für Mai Fudo ins Feuer. Ich glaube ihr.
Daraufhin wurde gezankt und gestritten, debattiert und widerlegt, fürgesprochen und Vertrauen geschworen und diskutiert.
Abstimmung schnarrte Ashitaka Sarutobi, Chef der Kekkai-Wache, schließlich in die Runde. Für Siegel und Chuu-Nin. Hände hoben sich. Gegen Siegel und Chuu-Nin. Auch hier hoben sich Hände. Allerdings weniger.
Daizen nickte. Dann entschieden. Siegel und Chuu-Nin. Er erhob sich. Für das Fuuin brauche ich gute Leute. Wer stellt mir tüchtige Fuuinka?
Diese Rückmeldung fiel größer und einheitlicher aus. Auch aus den überstimmten Reihen hoben sich Hände.
Sarutobi stellt.
Yamanaka, Nara und Akimichi stellen. Wie üblich, griff Ino-Shika-Cho auch im Rate.
Hyuuga stellt.
Inuzuka stellt.
Senju stellt.
Uchiha stellt.
Shimura stellt.
Weitere Hände und Stimmen. Damit wars entschieden. Mai Fudo würde im Range eines Chuu-Nin in den offiziellen Dienst zurückkehren.
Die Sitzung des Rates ist damit geschlossen. Informiert eure Einheiten.

_________________
ZA von Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]   

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Gebiet oberhalb der Kageköpfe [Begegnung: Kato Daizen]
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