Tamashii no Utsuri

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 Krankenhaus II

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BeitragThema: Krankenhaus II   So Feb 09, 2014 2:22 pm

das Eingangsposting lautete :

Ein weiterer Teil des Krankenhauses von Konohagakure-no Sato, der einen Nebeneingang aufweist, sich sonst allerdings nicht sonderlich unterscheidet.
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Hatake Mayura
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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Sa Aug 23, 2014 10:21 am

Setsuna erläuterte noch einmal, was er meinte. Natürlich hatte sie nicht alles verstanden, was er zuvor von sich gegeben hatte, aber das war auch nicht weiter verwunderlich. Setsuna hatte eine schwierige Operation hinter sich und demnach auch eine schwere Verletzung. Das er da etwas wirr redete in diesem Augenblick, war also nicht ganz ungewöhnlich. Mayura versuchte ihm dennoch so gut wie eben möglich zu folgen und runzelte etwas die Stirn, als er erklärte, das sein Herz nur für ihn schlug. Das empfand sie als äusserst egoistischer Ausruf, dennoch wusste sie, dass er es mit Sicherheit nicht böse meinte. Er meinte es genau so, wie er es sagte. Setsuna war ein durch und durch rationaler Mensch und konnte mit Gefühlen wohl nur schwer etwas anfangen. Das er demnach also nur an sich dachte, war kein grosses Wunder. Danach antwortete er auf ihre Frage. Ziemlich umständlich, wie Mayura fand. Es wäre einfacher gewesen, wenn er einfach erklärt hätte, wie es abgelaufen warn, stattdessen versuchte er es in stammelnden und umständlichen Worten aufzuzählen. Mayura nickte trotzdem, damit er wusste, dass sie zuhörte und presste kurz ihre Lippen zusammen, als er erklärte, dass der 'Zug' abgefahren war und sie ihre Chance verpasst hatte. Sie wollte ihm eigentlich etwas sagen, ihm erklären, das eine Person, die man liebte eine zweite Chance verdient hatte, aber dazu kam sie gar nicht erst, denn die Tür wurde einfach geöffnet, ohne davor angeklopft zu haben. Im ersten Moment wirkte sie etwas genervt, als sie sich umwandte und wollte der Person gerade erklären, dass sie sich bitte wieder aus dem Zimmer rausbewegen würde, doch als sie erkannte, wer es war, hob sie nur die Augenbrauen und starrte ihren Ehemann mit grossen Augen an. "Tenzou ...?", sagte sie, ohne wirklich es aussprechen zu wollen. Es kam einfach so über ihre Lippen. Dann wandte sie sich wieder an Setsuna, welcher ihren Ehemann ebenfalls begrüsste. Er erklärte ihr dann auch, das sie mit ihrer Unterhaltung fürs erste wohl fertig waren. Mayura nickte leicht und lächelte ihm entgegen. "In Ordnung, wenn du irgendwann wieder einmal reden möchtest, dann such' mich auf, in Ordnung, Setsuna?", erklärte sie mit warmer und freundlicher Stimme, bevor der Junge dann Tenzou danach fragte, was los war. Dieser setzte sich in diesem Augenblick auf ein anderes Bett und erklärte, das er sich nicht entschuldigen würde für sein Eindringen in diesen Raum. "Schon in Ordnung, wir waren ... Eben fertig.", erklärte sie dann, während sie einen Seitenblick zu Setsuan rüberwarf, bevor sie wieder Tenzou gänzlich anblickte, "Was ist den los, wraum bist du hier ...? Ich habe dich heute nicht hier erwartet. Und wieso hat mich Kaori eben so angesehen?", Kaori war die Schwester gewesen, die ihren Ehemann hier reingebracht hatte und die ihr diesen seltsamen, durchdringenden Blick geschenkt hatte, als ob sie ihr etwas wichtiges sagen wollte, dafür aber keine Zeit gehabt hatte. Mayura stand auf und lief ein paar wenige Schritte zu Tenzou, während sie ihn musterte. War er verletzt? Hatte er heute morgen eine Auseinandersetzung gehabt?
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Sa Aug 23, 2014 12:16 pm

Sein Zustand war alles andere als erfreulich? Ihm ging es soweit gut, abgesehen von den Schmerzen die über seinen Rücken sich bewegten und ihm das Gefühl gaben im Laufen regelmäßig einen Faustschlag abzubekommen. Er rollte leicht mit den Augen und war sich nicht einmal sicher ob Setsuna es ernst meinte, dass er sich freute ihn zu sehen. Immerhin platzte er gerade in irgendein Gespräch rein und unterbrach sie. Nicht das ihn diese Unfreundlichkeit großartig störte, aber generell wusste er natürlich das man dadurch nicht gerade erfreut sein konnte. Als der Sensor ihn dann fragte ob etwas geschehen war, warf er kurz einen Blick zu ihm rüber und rieb sich dann über sein Kinn hinweg. »Es gab ein paar Unruhen in der Stadt. Die eine oder andere Explosion. Offensichtlich Anschläge – ich weiß es selbst noch nicht ganz«, erklärte er und verschränkte langsam die Arme vor der Brust. Eine typische Haltung, wenn er nicht vor hatte seine Umgebung mit zu vielen Informationen zu füttern. Für Sekunden hatte er wieder das kleine Mädchen vor Auge und wandte gemächlich den Blick von den beiden ab um kurz aus dem Fenster zu sehen. »Wie auch immer. Ich wollte eigentlich dich von der Arbeit abholen«, bemerkte er dann etwas zusammenhanglos und wandte erst im nach hinein seine Augen auf seine Ehefrau. Mayura hatte derweilen ebenfalls erklärt, dass er zumindest nicht störte und gleichzeitig auch erwähnt das sie ihn nicht erwartete. Natürlich nicht – er hatte es nicht einmal selbst. Vielleicht vergaß sie jedoch auch, dass er sie heute von der Arbeit abholen wollte um mit ihr gemeinsam nach Hause zu gehen. Nachdenklich sah er sie kurz an und blinzelte dann etwas als er sich bewusst wurde, dass Setsuna noch anwesend war. Er räusperte sich leise. Es schien fast so als müsste in der Gegenwart einer anderen Person bloß nicht Schwach wirken. »Kaori? War das die Schwester? Sie hat eine wirklich nervige Persönlichkeit«, erklärte er und rieb sich mit den Fingern über seinen verspannten Nacken hinweg. Wie sollte er diesen Blick der Frau interpretieren können? Er hatte nicht mal gesehen, dass diese kleine Hexe Mayura tatsächlich einen zugeworfen hatte. »Ich vermute sie mag mich nicht besonders.« Wäre ja nicht das erste Mal.

Nach einem kleinen Moment des Schweigens sah er dann zu Setsuna rüber und musterte ihn kurz. Warum lag der Kerl eigentlich hier? Gesund sah er zumindest unbedingt aus. Wobei Tenzou bezweifelte, dass er selbst gerade wirklich gut aussah. Nach der raschen Dusche hatte er sich vorhin einfach nur seine Haare nach hinten gekämmt und war weiter gegangen. »Warum liegst du hier?«, fragte er dann Setsuna und scheute sich noch immer einfach so hervor zu posaunen, dass er Schmerzen im Rücken hatte. Einfach so! »Würdest du dir…«, murmelte er dann etwas gedämpfter zu Mayura und deutete mit einer Handbewegung über seinen Rücken. »Meinen Rücken ansehen? Ich habe mich vorhin… gestoßen.« Etwas sehr simpel ausgedrückt, aber er konnte nicht von einer Explosion reden die ihn gegeneine Mauer stieß. Die Erklärung war irgendwie… intim… nein mehr noch sie würde eine Schwäche aufdecken, die man von ihm bisweilen nicht gedacht hätte. Er reagierte tatsächlich empfindlich, wenn man Kindern versuchte etwas anzutun. Erst seit neusten – das hatte er eigentlich nie vorher gehabt und dennoch schien er Gefühle für sie entwickelt zu haben. Er wandte erneut seinen Blick zu Seite und dachte darüber nach, wie sehr er als Anbu noch taugen konnte, wenn bereits kleine Mädchen seine Handlungen beeinflussten.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   So Aug 24, 2014 3:27 pm

Musste sie es denn unbedingt direkt vor Tenzou sagen? Dass er mit ihr geredet hatte? Letzteres passte nämlich überhaupt nicht zu ihm und am liebsten hätte er es nun ins rechte Licht gerückt. Auf Grund der Tatsache, dass er sich aber sichtlich matt fühlte und nun lieber einmal nur das nötigste von sich geben würde, sah er davon ab. Stattdessen widmete er seine ganze, konzentrierte Aufmerksamkeit wohl eher dem Neuankömmling eines Ehemannes. Eben dieser erklärte ihm nun nämlich, dass es Unruhen im Dorf gegeben hatte. Anschläge. Explosionen – Terroristen?
Setsuna verzog kaum merklich das Gesicht. Wäre er nun nicht im Bett gelegen und hätte sich schonen müssen, hätte er nun wie Tenzou wenig später ebenfalls die Arme vor der Brust verschränkt. Überlegt und den Kopf schief gelegt. Nun beschränkte er sich allerdings darauf, die Augenbrauen zu kräuseln und dann dem Blick des Dunkelhaarigen aus dem Fenster zu folgen. Ob er an die offenkundig vorhandenen Opfer dachte? Immerhin plante man einen Anschlag um jemanden zu verletzen und nicht einfach nur zur Abschreckung – das war das Erschreckende daran. Doch wie immer sah Setsuna die Verletzten eher als Zahlen, anstatt sich über die Menschen hinter ihnen Gedanken zu machen. Vermutlich wäre es anders, wäre er dabei gewesen, doch nun sah er keinerlei Anlass sich noch übermäßiger damit zu strapazieren. Er hatte genug um die Ohren.
Während Mayura aber schließlich fragte, was los war und einen Bezug auf die Schwester setzte, hatte Setsuna selbst nicht die Absicht, sich weiter am Gespräch zu beteiligen. Ihm entging nicht, wie man zuerst der Antwort auswich, aber Tenzou sollte sich keine Sorgen darüber machen, dass er irgendetwas an die Außenwelt verraten würde oder ihm überhaupt große Anerkennung wegen glorreicher Schmerzen zollen würde. Eher im Gegenteil: Er war mit den Worten Mayuras beschäftigt, die ihn voll und ganz einatmen. Mit den Gesagten, sowie mit den nicht gesagten, da letztere laut Gesichtszügen auf jeden Fall vorhanden waren. Wollte er wirklich eine Lösung von ihr haben? Für seine Probleme? Oder wäre es nicht besser, sich selbst damit zu beschäftigen und eine solche Lösung zu finden, wenn es sie denn gab? In anderen Augen war sie vermutlich recht einfach, doch für ihn stand ein Entgegenkommen vollkommen außer Frage. Zumindest jetzt noch. Nur vielleicht... und auch nur vielleicht, würde er es akzeptieren, dass es Menschen gab, die ihn wirklich nicht in Krankenhäusern, sondern an ihrer Seite sehen wollten. Als Freund.
Gerade hatte er die Augen schließen wollen, als Tenzous Worte, ihn zusammenzucken ließen. Setsuna entfuhr ein unangenehmes, leises Stöhnen bei dieser Bewegung und sah den Mann recht vorwurfsvoll und verärgert an – soweit er sich entsann, würde es letzterem eh nichts ausmachen. Letzterer, der nun einen so unglaublich durchschaubaren Seitenwink auf seinen Rücken gab. Zählte man eins und eins zusammen, wusste man in etwa, was geschehen war. „...Bezeichnen wir es als Angelegenheit von minderwertigem Interesse...“, gab er schließlich selbst auf die Frage zurück und verengte seine Augen zu schlitzen, was ebenfalls verdeutlichen sollte, dass man(n) nicht mehr Antworten erwarten sollte, wenn man nicht auf Enttäuschungen gefasst war. „Nun, ich hoffe... der Stoß war nicht allzu... explosiv“, erklärte der Brillenträger ohne Brille nüchtern und lehnte sich im Bett zurück. Ein wenig provozierend klang es, aber das lag daran, dass er es unfassbar fand, wie ein Mann Schmerzen verleugnen konnte, wenn sie doch ein Tatbestand waren. Darauf, dass er im Endeffekt das Gleiche nur mit anderen „Personen“ tat, wollte er gar nicht kommen und hingewiesen werden. Ohnehin wäre nur Mayura dazu in der Lage und diese wäre nun wohl vollauf damit beschäftigt einen Rücken zu restaurieren, wenn es denn möglich war. Letzteres bezweifelte er allerdings nicht, da er die Weißhaarige in dieser Hinsicht als sehr kompetent kennengelernt hatte – sonst läge er nämlich nicht in einem Bett, sondern tiefgekühlt in einem Leichenschauhaus.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Sa Aug 30, 2014 5:17 pm

Überrascht hob Mayura eine Augenbraue und blinzelte. Es gab Anschläge in der Stadt? Explosionen? Bisher hatte sie davon noch rein gar nichts mitbekommen, aber wenn es stimmte, dann würde das Krankenhaus mit Sicherheit schon bald mit Verletzten überflutet werden. So stellte es sich die Weisshaarige zumindest gerade vor, denn mit einem Anschlag verband sie viele Verletzte. Mayura strich sich kurz durch ihre Haare und lauschte aufmerksam den Worten ihres Ehemannes. Sie hatte ja keine Ahnung gehabt, dass die Situation so aussah. Das sich Tenzou in einer doch relativ grossen Gefahr befunden hatte. Er erklärte auch weiter, dass er sie eigentlich hatte von der Arbeit abholen wollen. Mayura hob die Augenbrauen. Warum war er nun hier? Wegen einer Verletzung oder weil er sie von der Arbeit abholen wollte? Als er dann jedoch nachfragte, ob sie mit 'Kaori' die Schwester von eben meinte, nickte sie leicht. Und sie lächelte, als er erklärte, dass sie ihn wohl nicht wirklich mochte. "Ja, sie hat eine Allergie gegen Leute, die pessimistisch, egoistisch und zynisch sind.", sie zwinkerte ihm kurz zu, wie als würde sie sagen, also im Grunde gegen dich. Dennoch machte ihr die Situation Sorgen. Auch die Tatsache, was mit Setsuna passiert war. Mit den Anschläge hatte das natürlich nichts zutun, immerhin kam er bereits gestern Abend so zugerichtet ins Krankenhaus eingeliefert.
Als Tenzou sie dann darum bat, das sie sich doch seinen Rücken ansehen würde, nickte sie. Natürlich verstand sie sofort, was er ihr damit sagen wollte ... Oder eben nicht sagen wollte. Er wollte sich und der Umwelt nicht eingesehen, dass er Schmerzen hatte und drückte es jetzt ziemlich unspektakulär aus. Wahrscheinlich hatte er jedoch ziemlich starke Schmerzen, darauf würde Mayura ihre Hand verwetten. "Das mach ich sofort, bitte zieh deine Sachen oben aus, damit ich deinen Rücken untersuchen kann.", sagte sie und wirkte dabei zwar nicht kühl, aber auch nicht so, wie es eine Ehefrau zu ihrem Ehemann sagen würde. Eben ziemlich geschäftig und wie es eine nette Ärztin zu ihrem Patienten sagen würde. Natürlich mit keinerlei anderen Gedanken dahinter, als ihn untersuchen zu können ... Wirklich gar keine anderen Hintergedanken! Mayura wartete also, bis er sich oben entkleidet hatte und warf einen ziemlich eindeutigen Blick auf seinen Oberkörper, den sie in und auswendig kannte und dennoch immer wieder gerne betrachtete. Durchtrainiert und ... Nein, jetzt nicht an solche Dinge denken, ihr seid nicht alleine!, fuhr es ihr durch den Kopf und sie schüttelte sich innerlich etwas, um sich vor weiteren solchen Gedanken zu wappnen. Sie zeigte Tenzou an, dass er sich doch bitte umdrehen möge, bevor sie sich mit ihrem grünen Minz-Chakra seinen Rücken anschaute. Tatsächlich waren da einige Prellungen, er musste zumindest ziemlich heftig gegen eine Wand oder ähnliches gestürzt sein. Mayura behandelte die Verletzungen, wobei sie si enur soweit behandeln konnte, dass es nicht mehr so stark schmerzte. Den weiteren Verlauf des natürlichen Heilprozesses konnte sie nicht beschleunigen. Aber da es nicht lebensbedrohlich war und die Verletzung Tenzou nun auch nicht weiter gross einschränken würde, war es auch nicht nötig, weiter Chakra dafür aufzuwenden. Sie stupste ihn sanft gegen den Rücken und trat wieder hinter ihm hervor. "So, alles wieder gut. Ein bisschen angeknackst bist du noch, aber der Rest wird in wenigen Tagen von alleine verschwinden.", erklärte sie lächelnd, bevor sie zu Setsuna blickte, "Und du solltest dich noch etwas weiter ausruhen. Wir werden dich nun in Ruhe lassen, wenn weiter nichts mehr ist. Solltest du irgendwann ein Problem haben, drücke auf den Knopf, dann kommt sofort jemand und schaut nach dir.", sie hielt kurz inne und hob dann den Finger, "Und wehe du rufst niemanden, wenn es dir schlecht geht. Ich will nicht, das meine Arbeit von letzter Nacht umsonst war, in Ordnung?", sie hatte es natürlich nicht so unfreundlich gesagt, wie die Worte womöglich klangen, dennoch wollte sie Setsuna einbläuen, dass er sich auch auf andere verlassen sollte und nicht nur auf sich alleine angewiesen war, denn das Problem schien der junge Mann tatsächlich verinnerlicht zu haben.
Dann wandte sie sich an Tenzou. "Und du erzählst mir nun was passiert ist. Es gab einen Anschlag? Was ist passiert? Müssen wir hier nun mit vielen Verletzten rechnen?"
Sollte Setsuna also nichts mehr benötigen oder mit ihnen sprechen wollen, würde Mayura dafür sorgen, dass er seine Ruhe bekommen würde, die er dringend brauchte.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Sa Aug 30, 2014 6:05 pm

Tenzou warf dem jungen Mann einen kurzen, aber vernichtenden Blick zu als noch einmal das letzte Worte bezüglich seiner Verletzung haben musste. »Weniger Explosiv als gedacht«, brummte er schlecht gelaunt und blickte dann zurück auf seine Ehefrau. Sie erklärte derweilen, dass Kaori eine Allergie gegen Leute hatte die so waren wie er eben. Ein leises Schnauben entrang sich seiner Lippen, während er gemächlich mit der Hand abwinkte. »Sie muss mich ja nicht heiraten«, kommentierte er die Worte von Mayura und meinte das natürlich im Spaß. Interessant war es natürlich dennoch, dass seine Frau all diese negativen Worte von sich gab und dennoch mit ihm zusammen sein konnte. Sie waren sogar verheiratet – also musste er irgendetwas an sich haben wovon seine Umwelt nichts wusste. Das schien jedoch gut zu sein, denn damit hielt seine böse Shinobi Masche umso besser. In letzter Zeit bröckelte sie so oder so schon genug. Allein in der Gegenwart von Mayura schien sich der Mann bereits anders zu verhalten. Er war weniger böse, ruhiger und vor allem ausgeglichener. Als man ihn aufforderte die Sachen auszuziehen, bekam seine Ehefrau natürlich einen zweideutigen Blick zugeworfen. »Das solltest du öfters zu mir sagen«, säuselte er zahm in ihre Richtung und zerrte dann gemächlich den Stoff über seinen Kopf. Selbst diese Bewegung schmerzte schon und brachte ein unangenehmes Gefühl von Schwindel mit sich. Nachdem er sein Oberteil beiseite warf, drehte er sich gemächlich um, damit seine Frau an seinen Rücken konnte. Er blieb jedoch im Schneidersitz auf dem Bett sitzen, weil er befürchtete sonst etwas zu groß für sie zu sein.

Nachdem die Behandlung anfing, folgte ein längeres Schweigen von Seiten des Konohagakure Jounin. Er genoss es förmlich, dass der Schmerz in seinem Rücken gemächlich abklang und bald schon nur noch dumpf zu spüren war. Seine Haltung wurde etwas lockerer und seine Gesichtsmimik zu einer glatten Fläche. Lediglich die üblich grimmige Stirnfalte blieb zurück. Als Mayura dann von ihm wegtrat, drehte er sich wieder herum und stand wieder auf. Zuerst zog er sich wortlos wieder an, während die Iryounin auch Setsuna ein paar Befehle vermittelte. Manchmal konnte seine Ehefrau wirklich gruselig befehlerisch werden. Die Art entwickelte sie entweder in den letzten Monaten um gegen seinen Starrsinn anzukommen oder sie war schon immer vorhanden. »Du solltest auf sie hören… sie kann wirklich böse werden«, erwähnte auch Hokusai und zwickte der einzige Frau im Zimmer sanft in den Po. Vermutlich aber so unbemerkt, dass nur sie es spüren würde. Er versenkte seine Hände danach in den Taschen und blickte nachdenklich wieder seine Ehefrau an. Sie wollte tatsächlich mehr Informationen bekommen. »Soweit ich sah, gab es zwar Verletzte aber wenn sie dich wirklich gebraucht hätten, würdest du sicher nicht hier sein«, erklärte er und fuhr sich langsam durch seine Haare hindurch. »Die Explosionen wurden von Fern gezündet, aber frag mich nicht wie. Man vermutet das es Explosionssiegel waren. Ich weiß… noch nichts Näheres.« Ja das war eigentlich gelogen. Er war mitten im Geschehen gewesen, aber als Anbu. Vermutlich erzählte er später mehr darüber, bisweilen wollte er jedoch nicht das Informationen über die entführte Jinchuriki nach außen drang. Um weitere Fragen zu verhindern, zwang er sich ein grimmiges Lächeln auf und wandte sich zur Tür um. »Klärt noch das was ihr klären müsst… ich warte vor der Tür… aber bitte informiert mich wenn es länger als eine Stunde dauert. Dann geh ich nach Hause«, brummte er dann und verschwand rasch nach draußen. Sollte Setsuna also noch etwas auf dem Herzen haben, durfte er die Zeit jetzt nutzen.


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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Sa Sep 06, 2014 3:46 pm

Setsuna wollte nicht wirklich etwas davon mitbekommen, von diesen... „Familienangelegenheiten“. Sei es auch nur eine normale Behandlung von Wunden, so war es doch eindeutig ersichtlich, wie diese beiden Menschen zueinander standen. Irgendwie waren alle um ihn herum immer glücklich oder taten einfach so oder bauten sich auf oder waren mit anderen Dingen beschäftigt, als irgendwo herumzusitzen und über verpasste Gelegenheiten zu philosophieren. Die Betonung lag hierbei auf alle, denn das schloss für ihn gerade auch die Möglichkeit einer einzelnen Person aus, da wiederum „alle“ Bezugspersonen hatten oder zumindest Freunde, mit welchen sie etwas unternahmen. Seiner Ansicht nach gab es viel zu viele Leute, die sich auf eine nervige Art und Weise Blicke zuwarfen – eigentlich. Denn irgendwie wünschte er sich auch, dass seine Eltern sich einmal hätten so ansehen können. Einfache Bemerkungen. Eine Selbstverständlichkeit, für den anderen da zu sein und an einem Strang zu ziehen, anstatt sich selbst und die eigenen Kinder zu entzweien. Aber natürlich hatte es das nicht gegeben, denn sonst läge er nun nicht hier und Mayura hätte ihm nicht das Blaue vom Himmel reden müssen. Inklusive anderen Vorhaltungen von anderen Menschen, die ihn belehren wollten, wie man ihresgleichen zu behandeln hatte. Oder einfach die Allgemeinheit. Dass man auch mal bei Regeln ein Auge zudrücken konnte. Oder sich einfach mal einen schönen Abend mit jemandem machte, obwohl man keine große Luft dazu hatte – es der anderen Person aber gut tat.
„Und du solltest dich noch etwas weiter ausruhen.“ Fast hätte Setsuna sich endlich wieder in seine Ruhe sinken lassen, doch nun musste er sich erneut dazu zwingen, seinen Blick in jene Richtung zu wenden, in welcher zwei Liebende standen und über die Geschehnisse debattierten. Seinem Gehirn fehlte Sauerstoff, ihm fehlte das Ausruhen und dem Zimmer eine Trennwand. Während Mayura weitersprach, lies er sich schon wieder zurück aufs Bett sinken und wandte gereizt wirkend den Blick ab. Dabei war es ihm einfach nur unangenehm, wenn man sich um ihn sorgte. Selten genug ohnehin. “...Ich bin nicht dein... Wohltätigkeitsprojekt... und auch nicht lebensmüde. Ich denke... ich besitze genug Reife... um zu wissen, wann man einen Arzt oder eine... Ärztin hinzuziehen sollte...“
Was die Explosionen betraf, spitzte er kurz darauf die Ohren, zog jedoch für sich seine eigenen Schlüsse. Fernzünder waren meist Siegel und wenn man sie in einer Kettenreaktion anbrachte, umso effektiver. Terroristen, die ihr Schauspiel also bewundern wollten, während diverse Gebäude in Flammen aufgingen? Setsuna hätte gerne weiter darüber nachgedacht und er glaubte zu wissen, dass es nicht die ganze Wahrheit war, die Tenzou hier auf den Tisch legte... doch er war im Moment einfach zu geschafft. Wer könnte es ihm allerdings auch verdenken? Immerhin war der junge Mann am Abend zuvor am Tod vorbeigeschrammt und mit einem blauen Auge davongekommen. “...Ich denke... es sollte geklärt sein...“, sagte er schließlich schlicht und eigentlich war es eine Lüge, aber im Moment wollte er nichts mehr, als sich ausruhen. Ausruhen. Verarbeiten. An einem anderen Zeitpunkt die Punkte unter Umständen wieder aufgreifen? Vermutlich. Aber diese beiden hier wollte er jetzt auf jeden Fall nicht aufhalten.
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Hatake Mayura
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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   So Sep 07, 2014 10:48 am

Tenzou wusste also auch nicht mehr. So wie es klang, gab es jedoch nicht dermassen viele Verletzte, dass das Krankenhaus gleich überfüllt sein würde. Demnach konnte sie sich also auch auf eine Ruhepause einstellen. Denn um das ging es bei ihrer Frage eigentlich auch. Sie hatte bereits befrüchtet, weiter hier bleiben zu müssen, immerhin wäre das auch gar nicht so abwägig gewesen, wenn ein Anschlag stattgefunden hatte. Glücklicherweise schienen dabei weniger Verletzte dabei zu sein, als Mayura sich sofort vorgestellt hatte. Das war gut und zwar nicht nur, weil weniger Verletzte generell gut war, sondern auch, weil sie müde und erledigt war und gerade am liebsten einfach nur schlafen wollte. Sie wollte sich jetzt lieber nicht vorstellen, wie es wäre, wenn das Krankenhaus gleich mit Patienten überflutet werden würde. Das wäre ein Albtraum, aber sie wäre hiergeblieben und hätte ihre Arbeit erledigt, solange eben, wie man sie benötigt hätte. So aber nickte sie nur auf Tenzous Worte hin und als sie dann Setsunas ziemlich unfreundliche Sätze zu hören bekam, legte sie kurz den Kopf schräg und setzte dann jedoch ein Lächeln auf. Sie glaubte nicht, dass es jetzt etwas brachte, darüber eine weiteres Wort zu verlieren. Sie glaubte, dass er sich einfach viel zu schnell angegriffen fühlte und nicht bemerkte, wann es einfach nur Sorge um seine Person war und keine böse Tat. "In Ordnung. Dann gute Besserung, Setsuna und bis später.", sagte sie, mehr wollte sie hier auch nicht an Worte verlieren. Tenzou war bereits vor ihr aus dem Zimmer rausgegangen. Und nach dem Setsuna meinte, dass alles geklärt wäre, nickte Mayura nur, winkte kurz zum Abschied und verliess ebenfalls das Zimmer. Er hätte jetzt noch etwas anbringen können, aber anscheinend wollte er nicht. Sie hätte jedoch jederzeit für ihn ein Ohr, sollte er reden wollen. Das hatte sie ihm auch vermittelt ... Oder zumindest hoffte sie, dass sie ihm genau dies zuvor während dem Gespräch vermittelt hatte.
"Lass uns gehen, Schatz. Ich bin müde und fertig von der Arbeit. Die letzte Nacht war wirklich anstrengend.", erklärte sie seufztend und rieb sich dabei über die Stirn. Sie hakte sich bei ihrem Mann ein und sah dann zu ihm hoch. "Im übrigen ist es gut dass du Kaori nicht heiraten solltest ... Ich meine, ich will meine Ehemann behalten ...! Damit das klar ist ...", sie lächelte leicht, immerhin meinte sie es natürlich nicht bitterernst. Und so lief sie los und steuerte direkt ihr Zuhause an.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus II   Mi Nov 26, 2014 10:26 pm

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Zeit. Man hatte schon viel von ihr, wenn man den lieben langen Tag ein Bett hüten konnte und sie sich wie eisige Ketten um den Körper legte, welchen man nicht bewegen konnte. Oder sollte. Niemals mehr würde? Oftmals konnte man nicht erwarten, sich zu erholen - manche zerbrachen an dieser depressiven Angst. Wieder andere begannen bereits im Bett Glimmzüge an der über dem Bett befestigten Stange zu machen. Und ganz andere lagen einfach da, hatten sich einen angewinkelten Arm stützend unter den Kopf gelegt und starrten aus dem Fenster.
Setsuna war einer von Letzteren gewesen, hatte sich nicht wirklich darum gekümmert, schnell wieder auf die Beine zu kommen - er wusste ja, dass sich der menschliche Körper nach einer solchen Schmach erst wieder erholen musste. Es wäre unsinnig, ihn allzu bald wieder zu beanspruchen. Am Ende machte er sich vielleicht nur damit kaputt. Also war er Mayuras Rat gefolgt, hatte sich die Ruhe gegönnt und auch nachgedacht. Über vieles - denn Zeit hatte man ja schon viel. Im Krankenhaus. In einem Krankenbett - und alleine in einem Zimmer. Fast genau zwei Wochen lang. Von dem Drang der Selbsterkenntnis geleitet, hatte Setsuna eine der Schwestern gebeten, jeden Besuch abzuweisen - er wollte nicht gestört werden.
Nicht beim Denken. Nicht beim Starren. Nicht beim begreifen und auch nicht beim Schlafen. Einzig und allein die täglichen Übungen mit den Schwestern hatten wenige Momente der Gesellschaft geerntet. Damit er wieder einigermaßen auf die Beine kam. Gegen Ende war es immer besser geworden - Mayura war eine ausgezeichnete Ärztin, doch daran hatte er auch nicht gezweifelt.
Vielmehr hatte er zum ersten Mal begonnen an sich selbst zu zweifeln. Hatte sich daran erinnert, was genau bereits in seinem Leben geschehen war und auch daran, was sich vor allem in den Stunden vor seiner Einlieferung zugetragen hatte. Worte, Taten, Gedanken... und er fand nicht, dass er immer gut dabei weg kam. Das lag vermutlich auch daran, dass er sich nicht so verhalten hatte, wie man es von einem Freund erwartete. Aber was sollte er tun? Lügen? Es war unverständlich und unnütz. So war es ihm erschienen, aber vielleicht hätte er die Situation entschärfen können. Nicht so selbstsüchtig sein und dergleichen... Setsuna machte sich über vieles Gedanken und manch eines führte dazu, dass er sich selbst lächerlich fand. Mit Sicherheit würde er nicht an seiner Existenz zweifeln und jedem anderen Recht geben, doch genügte manchmal auch einfach ein neuer Blickwinkel. Manchmal. Wenn das Individuum nicht zu idiotisch war...

Die Tür wurde aufgeschwungen und ein Junge trat ein, dessen Haarfarbe einem rostigen Braun glich, das nicht wusste, ob es doch lieber Orange sein sollte. Eine wütende Fratze zierte sein sonst breit grinsendes Gesicht - Setsuna zog sich gerade den schwarzen Pullover über, wobei er den Neuankömmlingen - wie es sich mit Fubakis Person herausstellte - den Rücken zukehrte. Die Verbände um seine Brust waren erst gewechselt worden und man sah die Wunde nicht, doch Setsuna verabscheute dieses schwächliche Gefühl. "Das ist echt dein Ernst, oder? Wir finden dich, retten wir das Leben und bangen stundenlang - und du hast nix besseres zu tun, als dich verdammt nochmal hier einzusperren und uns dann nicht einmal zu sagen, dass du entlassen wirst?!" Die Wut war nicht zu überhörbar. Der Jôcho schritt jedoch unberührt zu seinem Nachttisch und griff nach der schwarzen Brille mit den dicken Rändern. Putzte schlicht mit stoischer Miene die Gläser und ließ es nicht zu, dass man seine Gedanken laß. Ja, man konnte sogar davon ausgehen, dass es ihm egal war. "Verdammt nochmal, ich rede mit dir, du Mis--!"
"Erstens: Ich entsinne mich nicht, die Tür mit einem Schlüssel verschlossen zu haben, also bitte besinne dich auf ein korrektes Vokabular. Zweitens kann dich das ganze Klinikum hören, weshalb ich nicht davon ausgehen würde, dass ich einen weiteren Hinweis auf diesen Wortwechsel benötige." Er blinzelte ein paarmal, als er das Gestell aufsetzte und stellte befriedigend fest, dass die Sicht sogleich umso besser wurde. Takeo wollte etwas sagen, doch Fubaki kam ihm zuvor. "Er meint einfach, dass wir uns Sorgen gemacht haben und naja... Du hast niemanden an dich heran gelassen - das hat nicht geholfen, weißt du?" Er hatte die beiden niemals an sich heran gelassen. Überhaupt nur sehr wenige Personen. Eigentlich hätte er eine sarkastische, in Phrasen verschlüsselte, Antwort parat gehabt, doch er besann sich auf die letzten vierzehn Tage und seufzte tief. "Ich weiß."
Nun waren es seine beiden Gegenüber, welche ausnahmsweise verstummten und ihm endlich zuzuhören schienen. Zum ersten Mal seit vermutlich Monaten schlich sich ein fast freundliches Lächeln auf sein Gesicht. "Bitte seht mich nicht so an, als ob ich euch soeben die Entstehung des Universums ausgewiesen hätte - ich bitte euch, das ist vollkommen... nun, setzen wir lieber daran an: Ich habe eine gewisse Zeitspanne benötigt. Zeit zum Nachdenken und zum Begreifen. Hinsichtlich der Dauer dieser Periode konnte ich mich ein paar Dingen annehmen und ja, ich danke euch dafür, dass ihr mir das Leben gerettet habt - auch, wenn es eine normaler, zwischenmenschlicher Impuls war. In diesem Sinne müsst ihr mich nun allerdings entschuldigen, da ich nicht die Zeit habe, mich mit diesen... Dingen zu beschäftigen." Im letzten Teil seiner kleinen Rede die Stirn über sich selbst runzelnd, schüttelte er den Kopf und schritt ohne ein weiteres Wort an ihnen vorbei - wurde allerdings von Takeo am Handgelenk gepackt. Dem Gesunden - anderes wäre mit Sicherheit nicht gut ausgegangen... in dieser doch eher harmonischen und von Sprachlosigkeit triefenden Stimmung. Eine kleine Weile sahen sich die beiden jungen Shinobi einfach nur an, bis Takeo schließlich den Griff an Setsunas Hand löste und zu Grinsen anfing. "Sieht so aus, als hättest du doch kein Herz aus Eis, was?" Setsuna rollte die Augen und verzog das Gesicht, wie immer mit anschließend gleichgültiger Miene. "Noch nie etwas vom Klimawandel gehört, was?" Takeos Miene sagte alles, was ihn nur Seufzen ließ. "Vielleicht ist es an der Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen. Mir ist es gleich, was ihr davon haltet, doch solltet ihr nicht darauf hoffen, dass wir nun - wie sagt man? - dicke sind. Das ist mit Freundschaft nämlich nicht gleichzusetzen." Und wieder diese Fratzen. Setsuna fuhr sich mit der gesunden Hand durchs Haar und murmelte etwas Unverständliches. Dann machte er auf dem Absatz kehrt und hoffte, nicht von den beiden belagert zu werden. Das Laufen ging sogar einigermaßen.


tbc: ???
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