Tamashii no Utsuri

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 Der Hafen

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BeitragThema: Der Hafen   Di Apr 22, 2014 7:20 pm

das Eingangsposting lautete :


Der Hafen

Der Hafen von Kamogawa erstreckt sich an der kompletten Flussseite der Stadt und bildet ein großes Handelsziel in Kangetsu no Kuni, im Besonderen auch für Händel aus anderen Ländern. Hier legen tagein tagaus alle Arten von Schiffen an. Geschäftiges Treiben herrscht eigentlich ununterbrochen, selbst während der Nacht kommen noch einige Schiffe an. Vor allem die Fischer fahren aus und ein. Tagsüber ist der Markt am ganzen Hafen aufgebaut. Die Tische sind beladen mit exotischen Waren und feinsten Köstlichkeiten. Fisch gibt es hier in rauen Mengen und auch die delikaten Entenbraten bekommt man. Wer etwas Besonderes sucht, ist am Markt von Kamogawa also genau richtig. Aber Vorsicht, lasst euch nicht über den Tisch ziehen! Auch hier gibt es Gauner, die Fälschungen verkaufen.
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Iwai Hisanobu

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Aug 17, 2014 9:20 pm

cf: Haus von Kuraiko und Amaiko Satonaka

Kuraiko hatte einen wirklichen Notfall erwartet. Einen Menschen, der gefangen war und womöglich schwer verletzt. Vielleicht sogar in Lebensgefahr? Man weiss es nicht, jedenfalls hatte sie nicht erwartet, auf einen Mann zu treffen, dem sie erst vor Kurzem noch gedroht hatte. Zuerst brach Amaiko in schallendes Gelächter aus und versperrte ihr damit zuerst einmal den Weg und die Sicht auf die Dinge, doch kaum war sie beiseite getreten, um sich an der Mini-bar zu vergnügen, da konnte Kuraiko sich selbst einen Einblick davon verschaffen, was hier los war. Sie trat selbstsicher und fast schon etwas arrogant vor Yahiko und blickte ihn an, während Amaiko etwas zu ihr sagte. Die Rothaarige nickte leicht. "Für wahr.", sagte sie lang gezogen und musterte Yahiko und die Barriere damit etwas eingehend. "Ich hätte nicht erwartet, dich hier zu treffen. Vor Kurzem hast du uns noch gedroht und jetzt sollen wir dich aus dieser sehr misslichen Lage einfach so befreien?", eigentlich mussten sie es ja tun, immerhin hatte man sie offiziell als Hilfe angefordert. Würden sie es aus privaten Gründen nicht tun, würde man ihnen das nicht gutheissen. Dennoch konnte es ja nicht schaden, sich noch etwas an dem 'Leid' des anderen zu ergötzen. Immerhin hatte sie nicht damit gerechnet, so schnell einen kleinen Sieg in ihrem Kleinkrieg erzielen zu können. Und ja, der Kleinkrieg hatte bereits begonnen, damit hatte Amaiko richtig gelegen. Der Kleinkrieg hatte ab dem Zeitpunkt begonnen, in dem Yahiko das Testament angenommen hatte. Sie als Erbschaft also angenommen hatte.
Kuraiko schüttelte leicht den Kopf, bevor sie sich auf einen nahegelegenen Stuhl setzte und Yahiko weiterhin betrachtete, als wäre er ein Tier hinter Gittern im Zoo. "Was hast du den hier gesucht, das wir dich in einem Hotelzimmer finden, hm? Wolltest nun doch nicht mehr bei uns wohnen und uns besitzen? Ihr Männer könnt euch wohl auch nie auf einen Gedanken einigen. Mal wollt ihr das und dann doch wieder was anderes.", nach ihren Worten blickte sie zu Amaiko, "Bring mir auch was aus der Mini-bar mit, Maiko-chan. Und ... Was denkst du, sollen wir ihm wirklich helfen? Ich meine, generell hat er unsere Hilfe doch sowieso nicht nötig, wir sind ja nur dumme Gegenstände die vererbt wurden. Was können wir da schon gross ausrichten ...?"
Innerlich verspürte sie eine Art Genugtuung. Womöglich weil Yahiko wirklich nicht fair zu ihnen war und sie tatsächlich wie eine Art Gegenstand behandelte. Nun gut, noch hatten sie nicht viel von ihm mitbekommen und eigentlich hatte Raiko ihn auch für einen netten Kerl gehalten, doch nach der Testamentsverlesung hatte sie ihre Meinung über ihn noch einmal revidieren müssen. Sie sah sich Yahiko abermals an und als sie nun genau hinblickte, erkannte sie, dass er jedoch durchaus verletzt war. Sie war davor so sehr darauf fixiert gewesen, dass er gefangen war und sie fand das so gut, dass sie ihn tatsächlich viel zu ungenau betrachtet hatte. Er hatte eine Verletzung am Hals. Ihre Augen zuckten kurz, das konnte nur bedeuten, dass sie ihn da schleunigst rausholen mussten. Ihre Miene veränderte sich aufeinmal. Sie wirkte sehr ernst. Kuraiko stand auf und trat auf die Kekkei zu. "Amaiko, hol' ihn schnell hier raus, ich denke, ein Arzt wäre doch nicht schlecht.", mit diesen Worten deutete sie mit einer Hand auf seinen Hals. Das die Wunde nicht allzu tief war, konnte sie nicht wissen, sie sah nur, dass da nicht unbedingt wenig Blut dran klebte.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa Aug 23, 2014 2:27 pm

Wie viele Stunden tatsächlich vergingen bevor eine Reinigungskraft kam, wusste Yahiko nicht. Er lag ziemlich hilflos gefesselt am Boden und versuchte immer wieder die Kekkei Barriere zu durchbrechen. Dafür sahnte er einige unangenehme Schläge ein und beließ es schlussendlich dabei einfach auf der Stelle zu liegen. Irgendwann würde das Gebilde von selbst zusammenfallen. Generell empfand er es jedoch bereits jetzt als äußerst unangenehm. Sein gesamter Körper schmerzte von der unnatürlichen Haltung in die er gefesselt wurde und ein sehr starkes Brennen zog immer wieder durch seinen Hals hindurch. Es fühlte sich wirklich unangenehm an, aber bisweilen gab es wirklich schon schlimmere Situation in die er sich befand. Nachdem er fast schon glaubte, dass er bis zu Letzt hier liegen bleiben musste, tauchte eine Reinigungskraft auf. Yahiko hob den Kopf und wollte ihr andeuteten, dass sie ruhig sein sollte – immerhin war er ein Dieb auf der Flucht – aber stattdessen rannte sie raus. Das konnte übel enden. Für einen Moment bewegte sich der Jounin wieder etwas mehr und spürte wie das Drahtseil immer tiefer in seine Handgelenke sich fraß. Schon davor hatte die ständige Bewegung bewirkt, dass sie sich tief in seine Haut schnitten. Er stieß leise die Luft aus den Lippen und wartete weiterhin ab. Dann tauchte die Reinigungskraft wieder auf und erklärte, dass alles gut werden würde. Immerhin ließ man nun Tsukigakure benachrichtigen. Vor lauter „Freude“ hätte er heulen können. Denn genau dieses Dorf sollte nicht unbedingt wissen, dass er hier war. Relativ ergeben lag er nun auf dem Boden und erwartete auf die unfreiwillige Verstärkung. Genau jene kam knapp 2 oder 3 Stunden später. Oder war es weniger Zeit? Yahiko wusste es nicht. Sein Zeitgefühl war inzwischen ziemlich schlecht geworden.

Die Verstärkung aus Tsukigakure stellte sich jedoch als unglaublicher Reinfall raus. Nicht das er an der Qualität der beiden Kunoichi zweifelte, aber durchaus an ihrer Persönlichkeit. Amaiko war die erste die nach drinnen trat und schallend anfing zu lachen. Das sie in solchen Situation nicht einmal die Scham besaß einfach ruhig zu sein! Yahiko würde sich später an ihr rächen in dem er ihr ein paar Gabel hinterher warf – ausversehen. Mal sehen wie sie dann noch lachte, wenn sie sich den Besteckkasten aus dem Hintern pflücken musste. Auch Kuraiko verhielt sich nicht wie eine seriöse Kunoichi. Sie musste zuerst einmal erwähnen, dass sie nur ein vererbter Gegenstand war. Das war ihre Ansicht der Sache – Yahiko hatte es zumindest nie erwähnt. Für ihn waren es gutaussehende Frauen… aber er schwieg zuerst einmal und kniff missmutig die Augen zusammen. »Was ich hier mache? Oh – Irgendeine Frau die nicht damit zurecht kam, dass ich mit zwei anderen Frauen verheiratet bin«, brummte er sarkastisch, wenn nicht sogar sehr provokant und hoffte, dass keiner überhaupt versuchte raus zu finden was er hier tat. Er trug dafür einfach einen zu auffälligen schwarzen Kampfanzug. Selbst seine Haare waren mit einem Tuch so gebunden, dass man sie gerade so noch erkennen konnte. Ein Shinobi Zeichen zeigte sich nirgendswo. Also war er nicht offiziell auf Mission hier. Ob er wirklich was mit einer Frau hier hatte? »Aber das seid ihr ja… meine zwei Hübschen. Zur rechten Zeit, am rechten Ort.« Er zwinkerte den beiden zu und versuchte offensichtlich irgendetwas zu verbergen mit seinen Anspielungen. Vielleicht wollte er sie auch provozieren und vertreiben. Irgendetwas in der Art war es!
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo Aug 25, 2014 10:50 am

Soviele lustige Fädchen voller Möglichkeiten. Amaikos erster, geistiger Griff nach einem dieser Bindfädchen führte selbstredend zu der Lösung mit der Sprengung. Sie könnte eine schwebende Quader-Kekkai errichten, der Unterboden gerade so über dem Körper des armen Eingesperrten, und dann eine kontrollierte Vier-Stufen-Explosion auslösen. Garniert mit dem bunten Ausmalen von Möglichkeiten, wie sehr diese Nummer doch schiefgehen konnte...
Kuraiko war zunächst auch eindeutig auf ihrer Wellenlänge, und gut gelaunt schubste die Satonaka ein paar Fläschchen in der Mini-Bar umher. Sie fand Schnaps von der Sorte, wie ihre Mitbewohnerin ihn ab und an mal zu sich nahm, und reichte Kuraiko den Drink, just während Yahiko seine bissig-überheblichen Reden schwang.
"Bist ja noch gut gelaunt" versetzte sie trocken. "Dafür, dass du in so einer Lage steckst. Ich für meinen Teil wäre leiser. Und demütiger. Wenn ich so verkackt hätte."
In diesem Moment aber übernahm Kuraiko wieder das Ruder, und sie steuerte das Schiffchen weg vom spaßigen Stromschnellen-Schippern hin zum bierernsten Kurs eines Eisbrechers. Amaiko verzog das Gesicht angesichts ihres Befehls. Konnte aber natürlich auch nicht das Blut ignorieren, auf welches die andere Kunoichi sie gerade aufmerksam machte.
"Meh. Na gut." Sie ließ ihre Fuuin-Karten in der Tasche; schwebende Kekkai waren doch nicht nötig. Auch Kibakufuda ließ sie unangetastet, sicherlich sehr zu Yahikos Erleichterung. Stattdessen studierte sie die Stäbe, das Umfeld, die Einlassung der Stäbe im Boden, die Kekkai-Wände selbst. "Keine Fuuin zum Verändern oder Entschärfen... Faszinierend... diese Kekkai erhält sich wohl ohne große Kompliziertheit und Verschnörkelung... Naja, je schnurrgerader, umso simpler..." Sie hob die Hand, öffnete sie. "Machen wirs also brachial."
Fuuton: Rendan no Gufu.
Über Amaikos Hand sammelte sich Wind, verdichtete sich rasch zu wirbelnden Strömungen und erzeugte ein halbes Dutzend fußballgroßer Mini-Tornados, die sich allesamt um die Kunoichi herum aufreihten. Amaiko fügte noch zwei hinzu, sodass aus sechsen acht wurden, und schickte je zwei auf eine Seite der Kekkai. Dabei steuerte sie die einzelnen Windhöschen durch Fingerzeichen.
"Augen zu", säuselte sie, dann schnippte sie mit den Fingern. "Halleee... Jopp!"
Die Windgebilde hüpften förmlich in die kekkai-Wände; Raiton protestierte mit einem brennenden Knistern und giftigem Zischen auf diese Einmischung, doch kurz darauf klafften dennoch tiefe Löcher in der Barriere. Das Energieschild zitterte, knatterte und fiel schließlich ganz auseinander, nachdem sich die Tornados sämtlichem Raiton gewidmet und es buchstäblich in alle Winde zerstreut hatten.
Amaiko löste die Tornados auf. "Fertig."

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Spoiler:
 

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Iwai Hisanobu

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa Sep 06, 2014 11:07 am

Kuraiko empfand seine dummen Scherze nicht als lustig. Vielmehr nervten sie sie und provozierten sie, ihn hier doch einfach liegen zu lasen, gefesselt und sich selbst überlassen. Ja, es juckte sie sogar in den Fingern, das einfach anzuordnen und in Tsukigakure berichten, dass sie dort niemanden gefunden hätten. Die Frau, die Yahiko gefunden hatte, würde sie natürlich mit Geld bestechen, damit sie nichts ausplauderte und sie sogar darin unterstützte, dass bei ihrer Ankunft das Zimmer leer gewesen war. Tatsächlich spielte sie einige Sekunden lang mit dem Gedanken, einfach aufzustehen, Amaiko zu schnappen und zu gehen, doch dann entschied sie sich dafür, dass sie eine anständige Kunoichi sein wollte, zumindest in diesem Augenblick. Ausserdem würde Yahiko ihnen dann etwas schulden, damit würden sie ihn mit Sicherheit schön aufziehen können. Sie hatten etwas gegen ihn in der Hand und das war gut so.
"So, du hast es dir also mit einer anderen Frau gut gehen lassen, hm?", sie betrachtete ihn etwas genauer. Angezogen war er noch, er wirkte auch nicht unbedingt so, als hätte er gerade mitten in einer schönen Situation so einen Unsinn von sich gegeben, "Du solltest wirklich lernen, dir bessere Lügen auszudenken, Yahiko.", und diese Worte konnte man doppeldeutig verstehen. Es lag an Yahiko, das zu deuten, wie er wollte. Die weiteren Worte überging Kuraiko einfach mal aalglatt und nickte bei Amaikos Worten, als diese erwähnte, dass er für seine derzeitige Situation noch ziemlich weit den Mund aufriss. Dieser Meinung war die Rothaarige auch, aber sie würden ihn trotzdem aus dieser beschissenen Lage rausholen, er würde ihnen danach etwas schulden. Vielleicht konnten sie ihn damit verjagen.
Die Jüngere machte sich daraufhin an die Arbeit, den Kerl aus seiner misslichen Lage zu retten. Es war schon verrückt wie schnell es zu solch einer Szenerie kam. Das sie Yahiko so bald retten mussten, hätte Kuraiko nicht gedacht, aber ihr kam es mitnichten ungelegen. Als Amaiko fertig mit ihrer sehr eleganten Art ihrer Befreiung war, trat Kuraiko auf Yahiko zu und hielt ihm die Hand entgegen um ihm beim Aufstehen zu helfen. "Wir sollten jetzt so schnell wie möglich zurück nach Tsukigakure gehen, ansonsten verlutest du uns hier noch und ich habe keine Lust, verantwortlich für deinen Tod zu sein. Wenn du verrecken willst, solltest du das an einem Ort machen, wo wir davon nicht betroffen sind. Also steh' jetzt auf und lass uns zurück ins Dorf gehen.", Kuraiko war nicht unbedingt immer zart besaitet, ganz im Gegenteil. Manchmal konnte sie sich auch ziemlich brachial ausdrücken, sehr gegen das Prinzip einer Dame. Aber das war ihr egal, gerade wenn es um den lieben, guten Yahiko ging. Seit sie heute morgen erfahren hatte, das er ihr neuer Ehemann sein soll, hatte sie gelernt ihn zu hassen. Und der Hass war tief, gross und würde grausam werden.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Sep 14, 2014 9:28 pm

Die beiden Frauen gingen ihm gewaltig auf die… Nerven. Er hatte eigentlich keinerlei Interesse ihnen lange zu erklären warum er in diesem Zustand hier auf dem Boden lag. Vermutlich würden sie es eh nicht verstehen. Yahiko schnaubte also nur über die Worte von Kuraiko, dass er sich bessere Lügen ausdenken sollte und wartete ab das man ihn endlich hier raus holte. Seine Gedanken rasten gerade vor Wut und daran waren nicht einmal die beiden schuld. Durch seine eigne Überheblichkeit hatte er die wohl wichtigste Spur zu seiner Schwester verloren und wusste nach so vielen Jahren noch immer nicht wo sie war. Er wurde jedoch aus den Gedanken gerissen als er das Knisternde Geräusch hörte, dass die Barriere zusammenbrechen ließ. Der Jounin kniff kurz die Augen zusammen als befürchtete er eine weitaus größere Explosion und bemerkte dann keinerlei Nebeneffekte. Mehr noch tauchte Kuraiko plötzlich an seiner Seite auf und befreite ihn von den lästigen Draht, der ihm tief in die Haut einschnitt. Für Sekunden sah der Mann ihr entgegen und nahm ihre Gesichtszüge fast doppelt so deutlich wahr. Gleich daraufhin konnte er sich jedoch aufrichten und kam mit Hilfe der Frau auf die Füße. Rasch überprüfte er den Sitz seiner Schriftrollen und streifte sich die auffällig schwarze Kleidung glatt. Immerhin war er eigentlich auf einem Auftrag gewesen und hatte für seine „Kontaktperson“ etwas gestohlen. Davon mussten die zwei Frauen aber nichts wissen. Auch nicht von den versteckten Eingang, der sich in ihrem Keller befand und direkt zu einigen Reichtümern führte.

Yahiko griff mit seinen Fingern an seinen Hals und spürte die Wunde, die leicht stärker zu bluten anfing als er seinen Kopf bewegte. Er verzog sein Gesicht und drückte sein schwarzes Tuch dichter heran. »Verrecken wo ihr nicht seid? Wieso? Wäre wohl auffällig wenn der zweite Ehemann gleich danach stirbt – was?«, knurrte er bissig und ging dann ein paar Schritte weiter zur Tür. Erst im nächsten Moment wurde ihm jedoch bewusst, dass die beiden für seine Laune eigentlich nicht konnten. Er blieb stehen, kämpfte mit seinem inneren und warf dann einen Blick über die Schulter. »Entschuldigung … danke für die Rettung«, sagt er dann und ging mit unsicheren Schritten bereits aus dem Raum hinaus. Seine Gedanken kreisten durchgehend. Viele Erinnerungen von damals plagten seinen Geist, tauchten auf und verschwanden wieder. Wo war seine Schwester? »Wir sollten nach Tsukigakure zurück«, murmelte er dann vor sich hin und wusste das er heute Nacht kein Auge zu machen würde. Seine übliche Angst nachts zu schlafen. Merkwürdigerweise hatte er tagsüber kaum Alpträume, dafür schienen sie ihn nachts heim zu suchen und konnte für andere sogar gefährlich werden. Manchmal neigte er sogar dazu, recht schreckhaft eine Waffe in die Hand zu nehmen… oder das Licht in seiner Nähe fing zu flackern an. Yahiko atmete tief durch und versuchte seinen Verstand wieder zu beruhigen. Ob seine Schwester wirklich schon Tod war? Der Schmerz an seinem Hals nahm zu, auch wenn er nicht wusste ob es die Wunde war oder aber der aufsteigende Zweifel über ihren Verlust. Immer wenn er daran dachte, dass es seine Schuld war, schnürte sich sein Hals zu. »Gehen wir einfach nach Hause.« Warum er sich wiederholte wurde nicht wirklich klar, tatsächlich konnte man sein Gesicht gerade nicht erkennen. Es zeigte sich für Sekunden ein schmerzvoller Blick, ein leichtes Glänze in den Augen und dann war der Gefühlsausbruch wieder unter Kontrolle. Hoffentlich wurden keine Fragen gestellt… und hoffentlich hackten die beiden auf den Nachhauseweg nicht auf ihm rum. Denn das hätte vermutlich unschöne Ausmaße.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Sep 17, 2014 12:36 pm

Kuraiko war schon recht darauf erpicht, dass Yahiko nicht an seiner Verletzung einging. Wobei sie nicht gerade wie eine fürsorgliche Krankenschwester klang. Und der Kerl wiederum reagierte nicht sonderlich dankbar.
»Verrecken wo ihr nicht seid? Wieso? Wäre wohl auffällig wenn der zweite Ehemann gleich danach stirbt – was?«
"Glaub irgendwie nicht, dass der so schnell umkippt", versetzte Amaiko trocken. Die Bemerkung schürte bei ihr keine Ängste; sie zuckte nichtmals mit der Wimper. Das heißt, sie tats schon. Allerdings erst auf Yahikos folgende Worte: »Entschuldigung … danke für die Rettung.«
Hoppla. Die Satonaka ließ eine Augenbraue in die Höhe wandern und betrachtete verwundert, wie Yahiko wackelig aus dem Zimmer marschierte. Offenbar fest entschlossen, so schnell wie möglich diesen Ort hinter sich zu lassen. Nun ja, angesichts des Umstandes, dass er hier gefangen gewesen war, verständlich. Doch warum denn nun eigentlich?
Amaiko warf Kuraiko einen Aufmerksamkeit heischenden Blick zu und begann, Fingerzeichen zu machen. Keine In für Jutsu, keine nach Tieren benannten Figuren. Sondern die Nadeshiko-Zeichensprache. In rascher Folge kurbelte sie die Gesten für Yahiko, hier, warum herunter. Wobei sie für "Yahiko" das Handzeichen verwendete, das eigentlich für "Feind" stand.
Es folgte die nächste Welle. Wir. Feind. Verhör. Vergiften. Rasch korrigierte sie das letzte Zeichen: Betrunken machen.
Hoffentlich verstand Kuraiko noch... oder besser gesagt, hoffentlich hatte Amaiko die Zeichensprache noch so gut drauf wie früher.
Zum Abschluss wollte Amaiko wohl nochmals Fingerverrenkungen machen, entschied sich dann aber für ein unschuldiges "Es gibt nette Bars hier, weißt du? Exotische Drinks und so." Lag an der guten Lage. Der Handel in Kamogawa blühte. Sicherlich gabs hier auch schwerst beduselnde Alkoholika.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa Okt 04, 2014 5:46 pm

Und mit seiner Antwort bewies Yahiko wiedereinmal wie freundlich und aufmerksam er doch war. Wie waren seine Worte davor noch gewesen, als raus kam, dass er sie geerbt hatte? Er wäre ein netter Kerl, den sie mit Sicherheit mögen würden. Es klang schon fast wie ein billiger Witz in Anbetracht seiner eben ausgesprochener Worte. Kuraiko billigte das nur mit einem nüchternen Blick, bevor sie sich gerade von ihm abwenden wollte. Doch dann überlegte es sich der Weisshaarige doch nochmal anders und bedankte sich bei ihnen. Nun doch etwas überrascht davon, diese Worte von ihm zu hören, stockte sie kurz und hob die Augenbrauen. Wie Amaiko war auch sie ziemlich überrascht davon, hatte sie doch angenommen, er würde die beiden Frauen nun hassen, nach seinem Statement bezüglich des verrecken lassens. Aber er bedankte sich, was Kuraiko mit einem Nicken quittierte und als Kuraiko ihn genauer betrachtete, bemerkte sie etwas in seinen Augen. Sie konnte es jedoch nicht richtig einordnen, aber noch während er das zweit Mal meinte, sie sollten einfach nach Tsukigakure gehen, erkannte sie da etwas. Die Rothaarige wusste aber beim besten Willen nicht, was das zu bedeuten hatte, vor allem deshalb, weil sie diesen Typen überhaupt nicht kannte und es deshalb nicht einordnen konnte. Klar, er war ein Freund ihres ehemaligen Ehemannes gewesen, was aber nicht zwangsläufig hiess, dass die zwei Frauen Yahiko deshalb gut kennen mussten. Im Grunde war er zumindest Kuraiko fremd.
Dann ging Yahiko vorraus und schritt als Erster aus dem Zimmer. Kuraiko sah ihm noch kurz nach, bevor sie sich ihre Haare hinter die Schultern strich und dann Amaikos Blick bemerkte. Auch die darauffolgenden Fingerzeichen, oder eher Handsprache-Zeichen, konnte Kuraiko richtig deuten, bevor Amaiko dann in gedämpften Tonfall meinte, dass es gute Bars hier gäbe mit exotischen Drinks. Kuraiko legte daraufhin den Kopf leicht schräg und schaute für eine Weile fragend drein. Natürlich interessierte es auch die Rothaarige, was Yahiko dazu veranlasst hatte, hierher zu kommen, zumal seine Ausrede eindeutig eine Ausrede war und das musste ihm auch klar sein, dass sie das bemerkt hatten. Sie nickte also nach kurzer Überlegung und trat auf Amaiko zu, damit sie nicht allzu laut sprechen musste. "Wir suchen zuerst einen örtlichen Arzt auf, ein Krankenhaus wird es hier wohl nicht geben. Die Wunde von Yahiko muss behandelt werden, sonst bekommen wir ein Problem in Tsukigakure. Danach kannst du uns in eine dieser netten Bars führen.", sie zwinkerte ihr kurz zu, "Ich denke, wir kriegen den Kerl schon rum, dass er uns dorthin folgt. Mich interessieren seine Gründe nämlich auch.", fuhr sie fort, sah Amaiko noch kurz in die Augen, bevor sie ihr kurz zulächelte - was nicht jeder zu Gesicht bekam, Kuraikos Lächeln - und verliess dann ebenfalls das Hotelzimmer.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo Okt 06, 2014 8:02 pm

Der Jounin aus Tsukigakure ging wie betäubt die Treppe nach unten um das Hotel zu verlassen. Er hatte keinerlei Interesse daran noch länger an diesem Ort zu bleiben. Zumal er sich dringend überlegen musste, wie er die Informationen über seine Schwester bekam. Nachdem er raustrat, folgten ihm tatsächlich die beiden Mädels ebenfalls. Statt jedoch nach Tsukigakure zu gehen, zwangen ihn erst einmal zum Arzt. Yahiko schien sich zuerst wehren zu wollen, unterließ den Versuch jedoch und stimmte einer Behandlung in diesem Dorf zu. Natürlich wollte er so schnell wie möglich nach Hause immerhin trug er ein ziemlich wertvolles Gegenstand in seiner Schriftrolle mit sich rum. Wenn er von den entsprechenden Organisationen in der Stad gefangen genommen wurde, hatte er davon rein gar nichts. Dummerweise würde dann ebenfalls seine Deckung auffliegen, sodass er mit größter Wahrscheinlichkeit nicht lange der Ehemann zweier gutaussehender Frauen blieb. Nachdem er die Prozedere bei dem örtlichen Arzt überstanden hatte, schlug er bereits wieder vor endlich nach Hause zu gehen. Auch diesen Vorschlag untergruben die Mädels gekonnt. Offensichtlich wollten sie noch einen trinken gehen. Der Grund dafür klang irgendwie auffällig banal und irgendwie absurd in seinen Ohren, aber Yahiko ließ auch dieses Geschehen. Generell war er eigentlich viel zu nett ein solches Angebot auszuschlagen, sodass er sich schlussendlich beugte. Auf dem Weg zu dem entsprechend Etablissement schwieg der Tsukigakure Jounin die beiden Frauen Tod. Er kämpfte innerlich noch immer mit seiner Begegnung von eben. Vermutlich würde er die nächsten Nächte wieder schrecklich schlafen, wenn nicht sogar gar nicht. Ob er überhaupt nach Hause kam? Die Mädels reizten seinen Aufenthalt ziemlich aus, sodass er schon fast unruhig wurde noch länger hier zu bleiben.

TBC: Kuraiko hinterher
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa Okt 11, 2014 10:28 am

Kuraiko hatte natürlich recht; vor das Verhör musste die Verpflegung des künftig Ausgequetschten gestellt werden. So wollte es das Kriegsrecht. Oder irgendeine Konvention. Irgendjemand wollte es bestimmt so.
Ja gut, seh ich ein erwiderte Amaiko, Dann eben erst Arzt. Ihre Wohngenossin lächelte ja nicht oft, aber wenn sies tat, wars immerhin ansteckend. Klar kriegen wir den klein... Er will es ja schließlich länger mit uns aushalten, so wie er letztens noch klang. Da soll er sich gleich an uns gewöhnen. Spielerisch ließ sie beim Rausgehen die Fingerknöchel knacken. Auch ein Nadeshiko-Geheimzeichen. Es bedeutete: Und zwar richtig.

Yahiko wirkte irgendwie... unwillig. Als habe er bereits vor dem kleinen Trink-Abend einen Kater und wolle nur möglichst schnell heim, seinen Rausch auszuschlafen. Doch sonderlich gut hielt er sich einfach nicht; vielleicht war er träge wegen des Blutverlusts. Er bot einfach nicht die Willenskraft auf, sich gegen die zwei Satonakas zu wehren.
Guck dich an, wie du gehst hatte Amaiko ihm vorgehalten und vielleicht etwas zu dick aufgetragen, indem sie ihm einen spielerischen Knuff gegen den Arm versetzte. Der Weg nach Tsuki zurück ist kein Morgenspaziergang. Von der Küste hier geht es zunächst mal ellenlang bergauf; du fällst noch von einer Klippe, geschweige denn, dass du so einen ausdauernden Eindruck machst. Nein, mein Lieber, du hängst mit uns hier fest, denn wir haben irgendwie die Verantwortung über dich, wenn wir uns unsere Rettungsmission so in Erinnerung rufen. Und darum tust du, was wir sagen. Sei lieb und geh mit uns bummeln.

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