Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Gasthaus - schleichender Tod

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BeitragThema: Gasthaus - schleichender Tod   Di Nov 27, 2012 12:07 pm

das Eingangsposting lautete :

Gasthaus - schleichender Tod



Im Gasthaus - schleichender Tod werden die Reisenden untergebracht.
Eigentlich ist es wie jedes anderes Gasthaus, es gibt insgesammt 25 Zimmer, 50 Betten, eventuelles Frühstück am Morgen, einen kleinen Garten und eine kleine eigenständige Bar, die auch bei Nacht geöffnet hat für die, die Nachts nicht schlafen können.
Man gelingt nur über zwei kleine Brücken zum Gasthaus, da ein kleiner See um das Gasthaus herum ist.
Baden ist in dem See erlaubt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Sep 22, 2014 4:55 pm

Der Geschmack von Shuichis Lippen brannte selbst noch nach Stunden auf dem Mund von Shizuka. Sie war nachts kurz ins Badezimmer verschwunden und kroch dann später wieder unter die Decke zu ihrem Geliebten. Jener murmelte im Schlaf nur ein paar Worte, während sich die Frau einfach dicht an seine Brust schmiegte. Das Gefühl ihm so nahe zu sein ließ sie all die Sorgen vergessen. Seit längeren dachte sie bereits darüber nach sich Scheiden zulassen – nicht weil sie Shuichi dafür haben wollte, es war eher die Tatsache das sie Mann nicht mehr liebte. Er hatte sich über die letzten Jahre sehr verändert und besaß nicht mehr die Ausstrahlung von Sicherheit. Mehr noch schien er sie sogar einschüchtern und sie ließ es geschehen. Ob es Angst war? Sie würde es vermutlich mit nein beantworten, aber ein Teil ihres Geistes klammerte sich an das Gefühl nicht alleine zu sein. Wie sollte sie ohne ihren Mann Shun versorgen? Als Chuunin verdiente sie nicht sonderlich viel und musste teilweise auch für ihre Mutter noch etwas Geld beiseitelegen. Sie verdiente ebenso nicht wirklich viel. Immerhin war sie Shinobi, dessen Handwerk sie nicht mehr ausführen durfte. Ibiku versorgte sie durch sein Verdienst doppelt so gut. Es war irgendwie ein Segen und ein Fluch zugleich. Ohne ihn konnte sie sich finanziell gar nicht oben halten, aber mit ihm war es ein ständiges rauf und runter. Dennoch schlief sie diese Nacht sehr gut und wachte erst auf als Shuichi sich langsam bewegte.

Für Sekunden schwebte sie zwischen dem hier und der Traumwelt, bevor sie langsam ihre Augen öffnete. Sie blinzelte, seufzte und rückte näher an den warmen, nackten Körper des Mannes. »Bleib liegen… bei mir… so lange wie möglich«, murmelte sie leise und schmiegte ihre Nase eng an seine Haut. Vermutlich würden sie jedoch nicht lange dort liegen bleiben und bald schon wieder aufbrechen. Für Shizuka ein wirklich trauriger Moment. Die Abschiede von Shuichi gestalten sich tatsächlich immer unglaublich dramatisch. Wenn sie sah wie er ging, glaubte sie immer ihn nie wieder zu sehen. Manchmal weinte sie sogar. Die meiste Zeit schaffte sie es sogar es nicht vor ihm zu machen. Dummerweise wurde es nämlich schlimmer, sobald er sie tröstend in den Arm nahm. Sie vermisste ihn einfach als Freund, als Mensch als… ihre Liebe. Das sagte sie nur nie. Ob es ein Fehler war? Natürlich wusste sie nicht, wie er darauf reagierte aber vermutlich wäre er nicht sonderlich erfreut. Irgendwie schien er ständig als Freigeist durch die Gegend zu ziehen. Schlussendlich hatte die Frau jedoch nicht sehr viel Zeit darüber nachzudenken, weil sie bald schon gemeinsam aufstanden. Shizuka schaffte es tatsächlich Shuichi noch dazu überreden zu können mit ihr Duschen zu gehen. Der Moment war unglaublich schön gewesen, dass sie einfach ihre Gedanken treiben ließ… und dann… ja was passierte dann? Shizuka flüsterte ihm zu, dass sie ihn liebte… danach schien sich plötzlich alles verändert zu haben. Es entstand kein Streit, aber irgendwie herrschte eine drückende Stille beim Verlassen des Hotelzimmers. Die Frau bereute es natürlich und hatte sich mehrmals auch entschuldigt, aber dennoch blieb die Grundaussage bestehen. Das konnte sie nicht mehr ändern.

Schuldbewusst lief sie neben dem Mann her und schwieg bedrückt über die Tatsache, dass sie vermutlich gerade alles zerstört hatte. Oder schwieg sie, weil sie enttäuscht war das es nicht erwidert wurde? Vermutlich eine Kombination! Sie traute sich nicht einmal rüber zu Shuichi zu sehen, während sie gemächlich auf den Wald von Kirigakure zu steuerten.

TBC: Wald-Pfad zur Küste
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Sep 24, 2014 9:06 pm

Warum hatte sie das gesagt? Im Grunde hatte sie damit alles zerstört, zumindest den Schluss dieses Treffens. Und wieso genau in solch einem Zeitpunkt? Sie standen zusammen unter der Dusche und da gestand sie ihm tatsächlich ihre Liebe. Im ersten Moment war Shuichi tatsächlich fassungslos gewesen, hatte nicht gewusst, was er hätte antworten sollten. Sie hatte Zuhause einen Ehemann und ein Kind und er war ein Freigeist und hatte sie damals ungewollt geschwängert und war dann verschwunden. Und nun standen sie hier, klitschnass und sie gestand ihm ihre Liebe? Im Grunde hatte Shuichi damit gerechnet, dass sie es früher oder später tun würde. Er spürte auch ihre Unsicherheit, aber er konnte ihr unmöglich geben, was sie wollte. Er konnte diese Worte nicht erwidern, weil es Verpflichtung bedeutete, Verpflichtung, die er nicht auf sich nehmen wollte, nicht auf sich nehmen konnte. Er hatte gehofft, sie würde länger damit warten, gehofft, dass es noch eine lange Zeit gehen würde, bis sie diese Worte aussprechen würde. Und obwohl es gedauert hatte und er sich die ganze Zeit über schon Gedanken gemacht hatte, wie er darauf reagieren sollte, wusste er doch nicht, wie er sich nun verhalten sollte. Er war im ersten Moment einfach überfordert mit der Situation, weshalb er sie einfach nur anstarrte, das Gesicht zu einer Maske erstarrt. Mit Sicherheit nicht das, was Shizuka gerne gesehen hätte. Er hatte daraufhin etwas gemurmelt und ihr damit mitgeteilt, dass er diese Worte nicht erwidern konnte. Danach war er aus der Dusche gestiegen und hatte sich angekleidet. In diesem Moment konnte er ihr tatsächlich einfach nicht mehr in die Augen blicken. Shuichi trocknete sich seine Haare mit dem Handtuch und packte seine Sachen zusammen. Shizuka folgte, er bemerkte, wie sich die Situation zwischen ihnen radikal geändert hatte, nach dem er sie einfach wortlos in der Dusche zurückgelassen hatte. Aber was hätte er tun sollen? Sie hatte ihn damit völlig überrumpelt.
"Lass uns gehen.", sagte er dann ziemlich trocken. Sie stritten sich nicht, aber die angespannte Luft war fast greifbar.
Zusammen verliessen sie dann das Hotel. Shuichi zahlte die Nacht, die sie hier verbracht hatten und achtete darauf, das Shizuka noch nicht einmal die Chance hatte, zu protestieren. Er war ihr zumindest das schuldig, fand er. Und gemeinsam machten sie sich dann auf. Shuichi würde sie noch ein kleinwenig begleiten, auch wenn er in diesem Moment am liebsten einfach die Flucht ergriffe hätte. Und doch hielt ihn noch etwas an ihrer Seite. Einfach so gehen konnte er doch nicht, weshalb er sich dazu entschied, sie zumindest noch einwenig zu begleiten, bis er sich sicher sein konnte, dass sie gut in Konoha ankommen würde.

tbc: Wald-Pfad zur Küst
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Di Jan 27, 2015 8:31 pm

cf: Mission + Kurzer Timeskip

Yuzuriha kratzte aus lauter Langeweile über die Tischplatte auf dessen Oberfläche ihr unangerührtes Glas Sake stand. Sie hatte sich hierher zurückgezogen, um etwas Ruhe geniessen zu können, meist war dieses Gasthaus nämlich eher spärlich besucht. Viele Leuten mieden es, da es einen eher uneinladenden Namen trug, wobei ihn die Schwarzhaarige ziemlich hübsch fand. Er trug auch dazu bei, dass es das Lieblingsloka der Frau wurde, weil sich hier dadurch nicht allerlei Leute einfanden, die zumeist auch nur sehr nervtötend waren. Die meisten Menschen waren mit sich selbst beschäftigt, die hierher kamen und kümmerten sich nur sehr selten darum, was in seinem Gegenüber vorging. Das war auch gut so. Immerhin interessierte es Yuzuriha ebenfalls kein Stück, was in dem Mann vorging, welcher einen Tisch weiter links von ihr sass und mit völlig glasigem Blick einen verschmuzten Punkt an der Wand musterte und wirkte, als würde er die nächsten Sekunden von seinem Stuhl kippen. Ob er überhaupt noch lebte? Yuzuriha zuckte innerlich mit den Schultern und wandte sich wieder ihrem eigenen Glas zu und ihren schlanken Fingern und den langen Fingernägeln, die über das Holz schrabbten. Obwohl sie genau das hier gesucht hatte, die Ruhe und die Abgeschiedenheit von jeglichen Leuten, die ihr auf den Geist gehen konnten, langweilte sie sich hier zu tode. Ja, sie dachte sogar darüber nach, einfach aufzustehen und irgendetwas Dummes zutun, um etwas Leben hier rein zu bringen. Der Punkt war, sie wollte nicht selbst im Mittelpunkt stehen und die Attraktion hier sein, vielmehr wollte sie eine belustigte Zuschauerin sein, die irgendeinen Kerl auslachen konnte, der sich gerade zum Deppen machte. Den derzeit war sie einfach nicht in der Stimmung um im Mittelpunkt zu stehen. Nicht dass sie nicht gerne die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen hatte ... In gewissen Momenten. Da lag der springende Punkt, derzeit hatte sie absolut keine Lust, sich auch nur irgendwie dafür ins Zeug zu legen. Sie wollte einfach ihre freie Zeit nach einer anstrengenden Mission geniessen und dabei etwas zum Lachen haben ... Dummerweise schien hier Niemand gewillt zu sein, ihr dies bieten zu wollen. Etwas mürrisch starrte sie mit ihren stechenden Augen durch den Raum. Einige wichen ihrem Blick aus, andere wiederum schienen sie unauffällig zu mustern. Lag mit Sicherheit nicht zuletzt daran, weil sie, wie üblich, aufreizend gekleidet war.
Würde heute wohl überhaupt noch Etwas Interessntes geschehen oder war der Tag für sie heute gelaufen?
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Fr Jan 30, 2015 11:35 pm

cf: Trainingsplatz

Ist das dein verdammter Ernst? Du verwehrst mir das Haus weil du mal alleine mit deiner Familie feiern willst? Gehör ich nicht zu deiner Familie?! Ich dachte wir nannten uns immer Brüder?! Außerdem mag der Kleine mich doch! Klick. Abgesendet. Etwas später bekam er eine weitere Nachricht. Ja doch.. aber wir machen soviel zusammen. Ich möchte einfach mal alleine mit ihnen feiern. Bitte versteh das. Wut machte sich in den Augen des Terumii über diese Nachricht breit. Er wollte fast schon zu feste zudrücken und das Handy zerstören, aber dann entschied er sich doch lieber eine Antwort zu senden. Du kannst mich mal, Arschloch. Und mit diesen Worten schickte er die Nachricht, auf die keine Antwort mehr folgte während er mit stampfenden Schritten und einer total angepissten Miene die Straßen entlang lief. Kontext für diese Geschichte: Der Sohn von Falk's Cousin, Taka hatte heute Geburtstag. Nachdem die Vier auch Essen waren und dann wieder heimkehrte, schrieb Kaito dem lieben Falk eine SMS das er heute doch bitte erst später nachhause kommen sollte. Wenn alle zu Bett waren. Der Grund dafür war die ganz einfache Tatsache, das Kaito alleine auch den Abend verbringen wollte. Ohne Falk. Und das pisste den Rothaarigen jetzt so dermaßen an, dass er jetzt jeden verprügeln würde der ihm auf den Sack ging. Er wusste noch nicht genau was er jetzt machen wollen würde, also ging er einfachmal in das nächstebeste Gasthaus das er fand, in dem sich auch eine Bar und, zu seiner großen Überraschung, eine Schwertshinobikollegin befand. Und gerade Yuzuriha. Falk rollte mit den Augen. Konnte der Tag noch schlechter werden? Kontext zu dieser Geschichte: Falk und Yuzuriha hatte zwar nie viel miteinander zutun gehabt, aber das was er von ihr wusste reichte ihm das er sie nicht mochte. Wie sie die ganze Zeit so nuttig rumlief und sich für was besseres hielt. Zumindest hinterließ sie selbigen Eindruck bei Falk der einfach zur genervt seufzend sich an einen Platz setzte und hoffte, sie würde ihn nicht bemerken. Auf das Weib hatte er jetzt keinen Nerv. Er bestellte sich dann auch, wie immer, einen Tee. Er lehnte sich zurück und überlegte. Niemand wollte sich zu ihm setzen, alle wussten so halbwegs wer er war und was er konnte - und viele hatten auch Angst.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Feb 02, 2015 1:08 am

Und gerade als sie dachte, der Tag wäre für sie wirklich gelaufen, wurde die Türe zum Gasthoft geöffnet und ein Mann trat herein. Yuzuriha hob die Augenbrauen und blinzelte überrascht. Sie kannte diesen Mann sogar, er war ebenfalls ein Schwertshinobi. Sie hatten nicht viel miteinander gesprochen, doch die Worte, die sie ausgetauscht hatten, waren allesamt alles andere als nett gewesen. Bei diesen Gedanken lächelte sie leicht und das Lächeln hatte einen düsteren Unterton, wie sie es oft aufsetzte, wenn sie sarkastische Laune besass. Und von jener besass sie heute ziemlich viel, immerhin hatte sie den ganzen Tag kaum jemanden anfahren können, alle waren ihr mehr oder weniger aus dem Weg gegangen. Mit Sicherheit mit Absicht! Sie legte den Kopf leicht schräg, hatte sie doch erwartet, dass er sich zu ihr setzten würde, immerhin waren sich ihre Blicke kurz begegnet. Aber nein, er suchte sich einfach einen anderen Platz, einen leeren Tisch und bestellte sich ... Tee. Fast schon Fassungslos starrte sie auf die Tasse Tee, die er kurz nach seiner Ankunft dampfend vor sich stehen hatte. Kein Alkohol, sondern nur Tee. Langweiligen Tee, der heiss war und womöglich viel zu sehr gesüss, weil zu viel Zucker darin war. Die Schwarzhaarige verengte ihre Augen, bis sie nur noch kleine Schlitze waren, während sie den Rothaarigen musterte. Dann stand sie abrupt auf, die Stuhlbeine kratzten auffällig laut über den Boden, während ihre Hand nach ihrem Sakeglas griff und sie mitsamt diesem zu Falks Tisch rüberlief. Ohne zu Fragen, setzte sie sich ihm gegenüber und stellte das Glas auf den Tisch, so vorsichtig, als würde es aus Porzellan bestehen und als wäre der Inhalt mehr Gold wert, als sie in Gewicht aufbringen würde.
Dann sah sie mit ihren stechenden Augen zu Falk, Schalk lag in ihrem Blick, als sie ihn wortlos anstarrte, die Ellenbogen auf die Tischplatte stütze, die Hände faltete und ihr Kinn darauf platzierte. Sie sagte nichts, starrte ihn einfach nur an, mit ihrem durchdringendem Blick, den Kopf leicht schräg, einem leichen Lächeln auf den Lippen, welches man jedoch nicht wirklich als freundlich einordnen konnte. Eher durchtrieben und undefinierbar.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Feb 02, 2015 10:28 am

Tee und Ruhe. Wenigstens zwei schöne Dinge die Falk heute genießen konnte. Im selben Atemzug hatte er auch noch sein Buch herausgeholt, das er vor einer Woche angefangen hat. Ein recht interesantes Buch. So eine Art Gegenteil von Manga, indem von seltsamen Leuten die rede war die in Bäuchen von metallischen Vögeln fliegen konnten und in metallischen Käfern sich ganz schnell bewegen konnten. Faszinierend in der Tat! Und das so ein wichtiger Gegenstand wie das Handy dort auch vorkam, das war natürlich eminent wichtig! Wieder aber zurück zum Thema. Während Falk dasaß, an seinem Tee nippte und das Buch direkt vor seiner Nase hielt, konnte er vernehmen wie sich irgendjemand an seinen Tisch setzte. Falk wollte gar nicht aufschauen. Er wusste wer es war. Er versuchte sich ein bisschen hinter seinem Buch zu verstecken und nicht in die Richtung der Schwarzhaarigen. Er grummelte, er seufzte. Über seinem Kopf bildeten sich imaginäre Rauchwolken die seinen Missmut ausdrückten. Falk legte das Buch dann irgendwann zur Seite. Diesen stechenden durchdringenden Blick konnte man quasi durch das Buch spüren. Er spürte wie er die Seiten nicht lesen konnte, weil sie ihm gerade auf den Sack ging. Genervt, aber komplett ruhig dreinblickend schaute er zu seiner Schwertshinobikollegin. Er legte das Buch langsam auf die Seite und legte die Hände auf den Tisch. Mit dem Rücken nach oben. Er erwiederte ihren stechenden Blick und verzog keine Miene. Bis er plötzlich, ganz ohne irgendeine Vorwarnun ihre Sakeflasche ergriff. Diese hielt er dann von sich und ihr weg, neben den Tisch. Dort zerdrückte er die Flasche in seiner Hand, wodurch der Sake auf den Boden gespritzt wurde und die Scherben gleich folgten. Im Anschluss, sah man ein bisschen Blut aus Falks Hand, welches sich mit dem Sake vermischte und auf den Boden tropfte. Im selben Atemzug mit der gleichen Faust zertrümmerte er dann auch das Sakeschälchen auf dem Tisch, wodurch sich wieder etwas Blut zeigte. Falk öffnete nun seine Hand, schüttelte sie aus und zeigte mit einem, in Blut und Sake getauchten, Finger auf Yuzuriha. Ver-piss-dich. Diese drei Silben sprach er langsam und deutlich aus. Inzwischen hatte jeder im Raum seine Augen auf die beiden gerichtet und schaute interessant zu. Falk hingegen war angepisst. Richtig angepisst.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Feb 07, 2015 9:20 am

Ganz eindeutig schien es Falk nicht besonders zu gefallen, dass sie sich zu ihm gesetzt hatte. Alleine der Blick in sein Gesicht, nach dem er sein Buch zur Seite gelegt hatte, war göttlich. Seine Züge so von Wut und Zorn durchzogen - im Grunde hattens ich seine Züge zwar kaum geregt, aber den Rest konnte sie sich ja gut selbst vorstellen -, allein nur, weil sich ihm eine Frau entgegen gesetzt hatte. Einem Mann. Es war schon erstaunlich, dass er sich darüber überhaupt aufregen konnte. Ein jeder andere Mann wäre froh, wenn er solche Aussichten hätte. Sie lächelte also weiterhin kokett und hob die Augenbrauen, als er sie nun endlich direkt anblickte und die Aufmerksamkeit nicht mehr halbwegs auf seinem Buch lag. Der Versuch, zu lesen, nach dem sie sich an den Tisch gesetzt hatte, war sowieso vergeblich gewesen, das wusste sie. Das hätte sie ihm auch gleich von Anfang an sagen können. Wenn sie hier sass, würde man mit Sicherheit kein Buch lesen.
Und dann tat er es. Er ging über zu einem offensiven Mannöver und schien damit sie vertreiben zu wollen. Er hatte sich ihre kleine Sakeflasche gegriffen und sie mit purer Muskelkraft zum platzen gebracht. Yuzuriha sah für einen Moment drein, als würde sie ihm nächsten Augenblick anfangen zu weinen, ihre durchdringenden Augen bekamen einen ungewöhnlichen Glanz, im Grunde wirkte sie wie ein kleines, aufmüpfiges Mädchen, das sich gerade über die Strafe ihres Vaters aufregen wollte, weil sie sich nicht anständig verhalten hatte.
Das Glas folgte und wurde auf gleiche Weise zerstört. Yuzuriha beobachtete das wortlos, schluckte einmal hart und senkte ihren Blick auf den Tisch. Sie hatte ihr Gesicht in solch einem Winkel von ihm abgerichtet, dass er von ihr nur noch einen kleinen Teil ihres Gesichtes sehen konnte, den ihr Pony überdecke so ziemlich den Rest. Für einen Moment schien es, als hätte sie bereits aufgegeben, dieses stumme Gefecht darum, wer an diesem Tisch sitzen durfte. Auch die Worte, dass sie sich verpissen sollte, hatte sie einfach so hingenommen, wie es schien ... Doch mit einem Mal schnellte ihr Kopf wieder in die Höhe. Sie lehnte sich etwas über den Tisch, ihre Hand war so schnell über den Tisch gerauscht und hatte nach dem Buch gegriffen, dass er in dieser Zeit kaum seinen Namen hätte nennen können. Sie zog das Buch zu sich und starrte ihm dann wieder in die Augen. "Ich darf mich hinsetzten wo ich will, Kleiner!", sagte sie mit so lauter Stimme, dass es mit Sicherheit der ganze Raum hören konnte, "Du hast mir gar nichts zu befehlen. Wenn es dir nicht gefällt, setzt du dich doch woanders hin!", ihre Augen funkelten angriffslustig, bevor sie das Buch einfach irgendwo aufschlug und kurz einige Zeilen daraus vorlas. Laut und deutlich. Sie legte den Kopf etwas schräg und nickte langsam. "So, solche Dinge liest du also?", sie nickte abermals, ihre andere Hand griff nach der Seite und langsam begann sie, daran zu reissen. "Ein Vorschlag, du bestellst uns Beiden jetzt Sake und wir veranstalten ein nettes Trinkspiel, oder du wirst dein Buch in tausend Fetzen wieder bekommen. Wie klingt das, hm?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Feb 08, 2015 4:04 pm

Falk war sicherlich kein Mann der sich viel aus Frauen und die Nähe eben jener machte. Falk war es egal ob Mann, Frau, Kind, Hund oder sonst was an seinem Tisch saß, in diesem Moment regte ihn einfach jeder auf. So war es nicht weiter verwunderlich das auch Yuzuriha gerade einen Aggressionspol dastellte der Falks Laune nach oben schießen ließ. Nach dem Abtausch der Gehässigkeiten versetzte sich Yuzuriha einen Defensiv Modus und das gefiel Falk. Ja, sollte dieses Miststück nur fühlen wie sehr sie ihn gerade aufregte. Ihm war es schnurzpiepegal ob er jetzt ihre Gefühle verletzt hatte oder nicht, Hauptsache sie würde ihren Hintern endlich von diesem Tisch bewegen. Ansonsten war ihm alles egal. Nachdem die Schwarzhaarige allerdings mit einem super flinken Hand das Buch ergrif, konnte Falk es im ersten Moment nicht wirklich realisieren. Sie war auch eine Schwertshinobi, natürlich hatte sie flinke und geschickte Hände. Falk konnte erstmal nicht wirklich begreifen was war, schaute weiterhin kurz gebannt, mit offenen Händen auf seine Beine die durch die Entnahme des Buches nun freilagen. Die Hände blieben aber nicht so lange, denn sie ballten sich zu Fäusten während der Rothaarige den Blick aufrichtete und Yuzuriha dabei beobachte wie sie laut und deutlich die Zeilen vorlas. Davor nannte sie ihn Kleiner. Was hieß das denn bitte? Sie war doch die Kleinere von Beiden! Falk war immerhin fast 10 Centimeter größer als die Schwarzhaarige, wie konnte sie ihn da Kleiner nennen. Langsam aber isch formte isch Falks Wut zu sehr bösen Gedanken. Dinge, die man eigentlich seinen Kollegen nciht antuen würde. Oder sollte.
Dann wunderte sie isch neugierig über das Buch das Falk bis eben noch las. Er wurde verdammt sauer und legte seine Hände langsam auf den Tisch. Als sie dann anfing an den Seiten herumzureißen, konnte man schon quasi das Feuer der Wut in seinen Augen erkennen, als er auf sie blickte. Als ob ich mich auf ein Trinkspiel mit dir Miststück einlassen werde. Du gibst mir jetzt mein Buch zurück oder ich brenne dir das Wort "Schlampe" in den Rücken. Falk's Hand lag auf dem Tisch. Zur Faust geballt. Sie blutete immernoch etwas, während er sich selber vorbeugte und die andere Hand aufhielt um sein Buch zu bekommen. Er selbst hingegen stand auf, wollte sich auf einen anderen Platz setzen, an einem anderen Tisch. Er wartete nurnoch darau das Yuzuriha ihm das Buch wiedergeben würde. Aber er selbst glaubte nicht daran das sie das tun würde. Und genau das war das was ihn richtig aufregte. Das sie es nicht tun würde und ihm noch weiter auf den Sack gehen würde. Langsam aber sicher verließen eine Menge der Gäste den Laden, da sie wirklich Angst vor den Beiden bekamen. Immerhin waren sie nur normale Menschen und konnten gegen die Kräfte von Falk oder Yuzuriha ncihts ausrichten. Vorallem gegen Falk, wenn er mal sein Youton auspackte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Di Feb 17, 2015 5:38 pm

Und da wurde er aggressiv. Yuzuriha konnte seinen Zorn förmlich in seinen Augen sehen, wie sie aufleuchteten. Sie sah auch seine Haltung, wie er die Hände ballte und sich wohl innerlich wie auch äusserlich über sie aufregte. Da hatte sie ihre Aufgabe, die sie sich selbst auferlegt hatte, ja mit Bravour gemeistert. Yuzuriha kam nicht umhin zu lächeln, während sie dem Schauspiel, das Falk ihr gerade bot, mit Amüsement beobachtete. Sie mochte es, Leute zu ärgern, dafür nahm sie auch gerne etwas Hass und Beleidigungen in Kauf. Ihr Selbstwertgefühl war genug hoch, das sie sehr gut wusste, was davon wahr war und was nicht. Da spielte es im Grunde wirklich absolut keine Rolle, was Falk ihr an den Kopf warf. Und genau wie sie es erwartet hatte, hatte er sie auch gleich mit Bleidigungen und Bedrohungen überschüttet. Er würde sie brandmarken, erklärte er und nannte sie dabei Miststück. Yuzurihas Hand riss etwas stärker an der Seite und die obere Ecke gab mit einem leisen Geräusch nach. Sie riss es etwas nach unten, immer grösser wurde der Riss, immer näher kam der Augenblick, da die Seite das Buch für immer verlassen würde.
"Miststück, hm? Passt wohl, denke ich.", erklärte sie und nickte leicht, sie wirkte nicht im Mindesten beeindruckt von ihm, "Schlampe willst du mir in den Rücken brennen? Das wäre unpassend für eine Frau, die dir das Buch gestohlen hat, findest du nicht? Wenn, dann solltest du das korrekte Wort dafür benutzen. Diebin wäre passend ...", sie hörte auf an der Seite zu reissen und sah ihn mit ihren durchdringenden Augen an. Das er gerade einen Scherz über das 'Brandmarken' gemacht hatte, gefiel ihr jedoch weniger. Sie kannte sich damit schon etwas aus, hatte schlechte Erfahrungen damit gemacht, das war im Endeffekt auch der Auslöser gewesen, weshalb sie sich so freizügig kleidete. Jeder sollte sehen, was ihr wiederfahren war und was man ihr angetan hatte. Aber auch wollte sie damit Leute erschrecken, die mit demjenigen unter einer Decke steckten, der ihr das angetan hatte. Sie spürte bemerkte jene Blicke, die das Stigma anders anschaute, wie Leute, die es noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen hatten. Aber all dies behielt sie vorerst für sich.
Als ein Kellner vorbei lief um an einem anderen Tisch dreckiges Geschirr wegzuräumen, hielt Yuzuriha ihn mit der freien Hand auf. Überrascht blickte er die schwarzhaarige Frau. "Bringen sie uns zwei Fläschchen Sake und dazugehörige Becherchen. Ah ... Und Verbandszeug bitte, mein Freund hier hat sich leider verletzt ... Er ist soo ungeschickt.", sagte sie mit zuckersüsser Stimme, zwinkerte dem Kellner kurz zu und deutete dann mit der Hand auf Falk, oder besser gesagt auf seine Hand.
Als der Kellner wieder ging, Beugte sich Yuzuriha nach vorne und drückte das Buch mit einer Hand geöffnet gegen ihre Brust. "Also, möchtest du dir deine Antwort noch einmal überlegen? Du entscheidest, wie du dein Buch wieder zurück haben kannst. In Fetzen oder ... wohlbehalten und nur mit einem kleinen Riss."
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Feb 18, 2015 4:39 pm

Fassen wir den heutigen Tag doch nochmal zusammen, bevor Falk wahrscheinlich entweder in einem Sumpf der Wut ertrank und Yuzuriha Feuer und Schwefel um die Ohren feuerte oder in Alkohol ertrank, den er sowieso nicht gut vertrug. Heute morgen, hatte er alle Hausarbeiten gemacht, jedes bisschen. Dann kam eine junge Frau von einem quasi toten Clan, die ihm anfangs auf den Senkel ging und seine Arbeit nochmal ruinierte. Zwar konnte er dann ein kleines Training mit der lieben Chiyoko absolvieren, das seine Laune wieder hebte, trotzdem war es ein Wutpunkt auf der Liste. Dann kam Kaito, meinte per SMS das er Falk heute nicht unbedingt daheim haben wollte und jetzt kam seine Schwertkollegin und meinte, sie könnte ihn zum Spaß benutzen und aufregen.
Leider wusste Falk, dass es nichts brachte sich so massivst über sie aufzuregen. Gleichzeitig wusste er auch das er sie jetzt auch nicht einfach angreifen konnte, geschweige denn verletzten. Leider war es wirklich unmöglich, Yuzuriha körperlich zu verletzten und psychisch war sie anscheinend ein absoluter Stein, an den man aktuell nicht rankam. Zumindest erkannte Falk in seiner tiefbrennenden Wut, dass sie auf das "einbrennen" etwas giftig reagierte. Aber ich schätze mal er würde den Ansatz so oder so nicht verstehen, was also tun?
Falk holte einmal verdammt tief Luft. Sie provozierte nochmal. Schlampe passe nicht, Diebin wäre besser. Freund nannte sie ihn, als sie das Verbandszeug bei dem Kellner bestellte. Die Krönung des Ganzen war allerdings, als sie sich aufreizend vorbeugte, mit ihrer Kleidung und den wohl vorhandenen weiblichen Reizen, konnte Falk, der ja aktuell stehend auf sie herabblickte, einen Blick erhaschen. Aber in der Wut interessierte ihn das nicht. Nach dem Tiefen Luft holen setzte er sich wieder an den Platz und rieb seine Schläfe mit Zeige und Mittelfinger. Danach rieb er sich lange und fest mit der Hand über das Gesicht und seufzte tief und entnervt. Er schaute Yuzuriha weiterhin an. Böse. Aggressiv. Wütend. Aber kontrolliert.
Gut. Ich spiel bei deinem Trinkspiel mit. Er schnellte vor, zeigte mit einem Finger auf sie, hob sich etwas über sie, damit er etwas gefährlich und einschüchternd wirkte - was wahrscheinlich überhaupt nicht funktionieren würde. Aber. Wenn du ein einziges Mal unvorsichtig bist... er hob den Zeigefinger seiner rechten Hand. Nach oben, zeigte er mit ihm. ... dann wirst du bluten, dafür dass du mir hier und jetzt auf die Nerven gegangen bist. Ein einziges Mal, verstanden?! Er lehnte sich wieder zurück, ging vom Tisch weg. Hoffte inständig sie würde das Buch nun auf die Seite legen. Er allerdings verschränkte die Arme, Abwehrhaltung wider Willen. Nach einiger Zeit kam der Kellner, verängstigt mit den zwei Fläschen und den zwei Becherchen. Falk wartete bis er es auf den Tisch legte. Wenige Menschen waren noch hier, maximal 4-5.
Wie sind die Regeln? fragte er. Kontrolliert, aber ruhig.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Di Feb 24, 2015 5:21 pm

Yuzuriha hätte nicht damit gerechnet, dass Falk sich von ihr überzeugen lassen würde. Irgendwie hatte sie das Gefühl gehabt, er würde einfach bei seiner Meinung bleiben und das Buch, wenn nötig, auch dafür opfern. Sein Blick hätte sie wohl getötet, wenn den Blicke töten könnten. Er wirkte wütend und aggressi. Yuzuriha hätte gewettet, dass er ihr jetzt dann gleich den Hals umdrehen würde. Doch soweit kam es nicht, den Falk willigte letzendlich ein, was die Schwarzhaarige eine Augenbraue hochziehen liess. Nun, damit hatte sie jetzt nicht direkt gerechnet, aber es sollte ihr so auch recht sein. Immerhin hatte sie es auch genau so gewollt. Sie lächelte verschmitzt und legte den Kopf leicht schief. Doch als er plötzlich mit dem Finger auf sie deutete, blinzelte sie leicht überrascht und sah auf seinen nackten Finger, bevor sie den Blick an seinem Arm entlang wandern liess, bis sie in seine zornigen Augen starrte. Er drohte ihr abermals. Drohungen halfen bei Yuzuriha meist nichts, doch schien er dies wirklich ernst zu meinen. Sollte sie wirklich aufpassen, den ganzen Spass einfach sein lassen? Das wäre ja fast schon schade!
Sie lehnte sich etwas nach vorne und sah ihn mit einem leicht verführerischem Blick an. Ein Blick, den sie gerne aufsetzte, wenn sie zugleich auch herausfordernd wirken wollte. "Ich nehme deine Herausforderung an, Falk.", und dieses Mal hatte sie ihn schlichtweg einfach nur beim Namen ausgesprochen, "Dasselbe gilt aber auch für dich. Wirst du unaufmerksam, wirst du bluten.", was sie dabei dachte, behielt sie für sich, "Dafür, dass du so unhöflich zu einer Frau warst, die sich einfach nur an deinen Tisch setzten und nett mit dir plaudern wollte.", bei diesen Worten schüttelte sie leicht den Kopf, bevor sie dann wartete, bis der Kellner alles abgestellt hatte, was sie bestellt hatte.
Dann sah sie erneut zu Falk, als dieser sie nach den Regeln fragte. Regeln? Was für Regeln? Sie hatte gar keine Regeln. Aber sie konnten gerne auch ein Trinkspiel daraus machen.
"So, du willst also Regeln, hm?", fragte sie dann und lehnte sich nun im Stuhl wieder zurück, während sie das Buch auf ihren Schoss bettete. Inzwischen war es wieder geschlossen und die Seiten somit in Sicherheit. "Wie wäre es mit ... Hmm ... Wahrheit oder Pflicht? Das klingt nett, finde ich, wobei hierbei die Pflicht ist, immer einen grossen Schluck Sake zu nehmen, sollte man diese Option wählen.", kurz hielt sie inne, das klang nach einem guten Spiel, das sollte sie nächstes Mal mit ihrem Zwillingsbruder spielen! Sie malte sich schon die Szenerie aus, bevor sie sich wieder ins Hier und jetzt rief und Falk ansah. "Ansonsten ... Erklärt sich das Spiel ja von alleine. Wenn du mit mir das spielst und ... Sagen wir ... Drei Stunden.", bei diesen Worten spreizte sie drei Finger von ihrer Hand weg, "durchhälst, bekommst du dein Buch wieder, verlässt du mich vorher, behalte ich das schöne Stück. Klingt fair, oder? Nur drei Stunden mit mir aushalten und dabei entweder einen Schluck Sake trinken oder eine Frage mit der absoluten Wahrheit zu beantworten. Nimmst du diese Herausforderung an, Falk?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Di Feb 24, 2015 8:49 pm

Warte, wenn Blicke töten könnten hätte er sie wohl getötet? Was für eine außer ordentlich liebevolle Umschreibung von Falks Gedankengängen. Nein, er hatte sie mental in Einzelteile zerlegt und sie dazu gebracht sich selbst umzubringen wenn man mit Blicken sowas tun konnte. Kann man theoretisch auch. Genjutsu, Uchiha? Die haben sicher sowas in petto. Vielleicht passt ein Sharingan ja ganz gut zu Falk, damit dieser wirklich über Blicke töten lassen könnte. Lustig mit anzusehen wäre es auf jeden Fall.
Kommen wir aber zurück zum interessanten Thema. Yuzuriha schwafelte davon, dass sie seine Herausforderung annehmen würde. Wie bitte? Falk hatte niemanden herausgefordert, er wurde herausgefordert. Das sie ihn bei seinem Namen ansprach, machte ihm nicht wirklich was aus. Es war zwar nervig, da es sich so anhörte als wäre sie aktuell mit ihm auf einer Schiene, aber dem war definitiv nicht so. Interesanterweise provozierte sie ihn sogar nochmehr, forderte ihn ein zweites Mal heraus. Sie wolle ihm wehtun, wenn er seine Deckung fallen ließ. Na dann, Prost Mahlzeit. Falk hatte nicht vor seine Verteidigung auch nur einen Moment zu senken. Auch wenn er nicht wusste, wie er das unter Alkoholeinfluss schaffen konnte. Eine Frau, die sich nur hinsetzen und nett plaudern wollte, Pah als ob. Falk kannte Yuzuriha lang genug, das es irgendwann sowieso auf diese Situation hinauslaufen würde. Das Weib bekam doch ständig ihren Willen. Da schmerzte es Falk umso mehr ihr den ein weiteres Mal zu geben - aber er wollte unbedingt das Ende des Buches noch herausfinden. Und ein paar Fetzen zu lesen war langweilig und nervte nur. Da hieß es wohl still bleiben und Sake schlucken.
Sie wunderte sich über die Regeln, entschied sie nicht vorher das sie ein Trinkspiel machen wollte damit Falk das Buch wiederbekam? Und ein Spiel hatte doch Regeln, naja nicht wirklich relevant. Der Rothaarige blieb nach hinten gelehnt, wartete nur auf ihre Reaktion. Achtete gar nicht wirklich auf ihre körperlichen Reize oder sonstiges das sie versuchte zu zeigen Falk war pissed. Und das nicht zu knapp.
Wahrheit oder Pflicht, Truth or Dare war wohl das Game of Choice. Innerlich begann Falk tief zu seufzen und auch in der Realität konnte ihm ein kleiner, minimaler Seufzer entweichen. Sie sprach die Herausforderung aus. Hatte Falk gerade irgendeine Art Timer in der Tasche? Naja, er hatte sein Handy. Er holte es raus, tippte auf dem Bildschirm herum. Suchte die Stoppuhr Funktion, stellte sie ein. Er legte das Handy für Yuzuriha gut sichtbar auf den Tisch und startete den Timer, dann lehnte er sich vor. Verschränkte die Arme und meinte, shcon fast siegessicher. Fang an. Du kannst fragen was du willst, ich habe keinen wunden Punkt. Die Zeit läuft. Und mit diesen Worten, begann er den Timer zu starten. 3 Stunden, ab jetzt.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa März 07, 2015 10:48 am

Yuzuriha beobachtete ihn dabei, wie er sein kleines, technisches Gerät aus seiner Jackentasche holte und es sichtbar gut auf den Tisch legte. Er stellte damit einen Timer ein, was deutlich zeigte, wie genau er es mit der Zeit nahm. Nicht einmal die Gesellschaft einer schönen Frau und etwas Alkohol konnte er geniessen. Sie schüttelte leicht den Kopf, sagte aber nichts dazu sondern beobachtete, wie die Zahlen durchliefen und immer höher stiegen. Dann erschien eine Eins, für eine Sekunde, eine Sekunde darauf eine Zwei ... Und so weiter. Yuzuriha hob ihren Kopf etwas an und beobachtete Falk, welcher ihr gerade mitteilte, dass sie ihn etwas fragen sollte, egal was, er behauptete, sowieso keinen wunden Punkt zu besitzen. Sie lächelte schelmisch und wusste besser, dass einjeder Mensch einen wunden Punkt hatte, die Frage war nur, würde sie diesen auch finden? Sicher war sie sich diesbezüglich natürlich nicht, aber sie konnte es ja immerhin versuchen.
Sie ruckte auf ihrem Stuhl etwas zurecht und räusperte sich etwas. "Also gut, mein Lieber, fangen wir leicht an.", sie lächelte leicht, "hattest du schon einmal eine Mission, die du völlig versaut hast und dann Schuld warst, dass sie gescheitert ist?" Eine eher leichte Frage für den Anfang, immerhin mussten sie ja nicht gleich mit den schwersten Anfangen. "Ah, neue Regelung übrigens.", sie hob den Finger hoch, "Wenn du die Frage gehört hast und denkst, du willst sie nocht beantworten, dann trinke zwei grosse Schlücke Sake, damit kann man der Frage entgehen.", sie lächelte süffisant, stützte ihre Unterarme auf den Tisch und lehnte sich etwas vor. "Und? Für was entscheidest du dich, mein Süsser?", fragend hob sie eine Augenbraue, ihr Blick war jedoch nicht freundlich, sondern mehr fordernd und vor allem herausfordernd. Sie spekulierte darauf, dass er ihr die Frage beantworten würde, dafür hatte er viel zu grossen Schiss vor dem Alkohol. Das war bei Feiglingen aber üblich und was Alkohol betraft, war Falk ein absoluter Feigling, er hatte es ja davor unter Beweis gestellt. Yuzuriha wusste, dass Falk durchaus ein guter Kämpfer war, in dieser Beziehung würde sie es sich niemals erlauben ein solches Urteil über ihn auszusprechen, sollte nichts passieren, was dies ändern würde, deshalb auch der alleinige Gedanken bezüglichd es Sakes.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa März 07, 2015 12:51 pm

Falk blieb ruhig. Seine psychische Hornhaut ließ er langsam wieder innerlich hochfahren, mit dem er sich gegen den notorischen Bullshit wehrte, den er tagtäglich bekam "Ohh, das war viel zu schlimm" "Du bist heute wieder so grimmig" "Du solltest mehr lächeln", all das gehörte zu den Standartsprüchen die jeder Depp Falk gerne unterjubelte. Und nicht unbedingt um ihn zu nerven, waren sie doch nur gut gemeint, allerdings hatte Falk kein Interesse daran mal zu lächeln oder sanft zu sein. Das war eben einfach nicht sein Ding und wem das nicht passte hatte die freie Wahl zu gehen. Deswegen reagierte Falk auch nicht auf das "Lieber" und "Süßer" von Yuzuriha. Die Gesellschaft einer Frau konnte er in diesem Zusammenhang nciht genießen - wann würde Falk überhaupt mal die Gesellschaft einer Frau genießen wenn es nciht seine Cousine irgendwelchen Grades war, der er eine Show vorführte oder seine Schwägerin die ihm befohl sich was anzuziehen, wenn Gäste im Haus waren. Und Yuzuriha war weder das eine noch das andere. Sie war eine sehr nervenaufreibende Kollegin. Mehr nicht.
Auf die Frage bewegte Falk keinen Muskel, verzog keine Miene. Wichtig war es hier, Yuzuriha keine Angriffsfläche zu bieten. Zu lügen und zu sagen "Nein" war die falsche Antwort, denn sie war unglaubwürdig. Und Falk stand mehr oder minder zu seinen Fehlern, er musste es nur an ihm abprallen lassen. Ja. war seine ANtwort kurz und knapp. Niemand hatte gesagt wie lang die Antwort sein musste und wenn möglich beantwortete Falk diese Fragen so kurz wie möglich. Die neue Regelung interessierte ihn nicht. Er würde keinen Sake trinken. Ganz sicher ...
Jetzt aber war er dran mit der Frage. Falk schaute sie an. Musterte sie. Sie musste doch irgendwo einen Schwachpunkt haben. Irgendwas. Ihr Körper... ihre Brüste.. ihr fast zu sehender Bauch ... ihr Schultern.. Huh.. konnte er da nicht Narben sehen? Unter dem dämlichen schwarzen Fummel war es schwer zu erkennen was es für Narben waren. Falk grummelte, als er sie musterte. Das fiel ihr bestimmt auch auf, immerhin blieb sein Blick konstant an ihr hängen. Allerdings diese Narben. Sie verdeckte sie nicht. Schämte sie sich nicht dafür? Naja, ein Versuch war es wert. Immerhin hatte er volle drei Stunden herauszufinden wie er sie quälen konnte. Woher... Nein, durch was sind diese Narben dort entstanden? Grinsend zeigte er mit einem Finger auf ihre Narben. Hoffentlich könnte er dadurch ihren Schwachpunkt herausfinden.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Fr März 20, 2015 11:24 pm

Seine Antwort war knapp und wortkarg. Ganz so, wie Yuzuriha es erwartet hatte. Er wirkte auch nicht gross interessiert an ihrem Spiel und wahrscheinlich würde sie es auch nicht die vollen drei Stunden aufrechterhalten, wenn er nicht irgendwie gross mitspielte. Es war langweilig. Kurz sah sie sich im Raum um. Einen anderen Mitspieler hinzu zu ziehen kam auch nicht in Frage, weil sich die meisten sowieso aus dem Staub gemacht hatten. Was ihr also nun blieb, war der langweilige und wortkarge Falk, der noch weniger von sich aus sprach, als sie selbst. Im Grunde war Yuzuriha ein Mensch, der nicht wirklich gut mit anderen Leuten umgehen konnte, aber bei Falk war sie sich sicher, dass er noch schlechter darin war, als sie selbst. Sie musterte ihn kurz, während sie feststellte, dass er sie gerade ziemlich genau anzuschauen schien. Sie hob die Augenbrauen, sagte jedoch nichts weiter dazu sondern liess ihn einfach nur schauen und dann seine Frage stellen.
"Narben?", wiederholte sie und sah kurz auf ihren eigenen Körper. Zuerst verstand sie nicht, was er mit Narben meinte, aber dann wusste sie, was er gesehen hatte. Wahrscheinlich das Fuuin, dass man auf ihr hinterlassen hatte, das sich fast über ihren gesamten Körper zog und den Ursprung auf ihrem Rücken hatte. Deswegen trug sie diese seltsamen, aufreizenden Kleider ... Nun gut, inzwischen nicht nur noch deswegen, aber Anfangs war es einfach eine rebellische Art und Weise gewesen, um mit dem Zeichen umgehen zu können, das der Mann damals auf ihr hinterlassen hatte und dass sie nun einfach nicht mehr los wurde. Ob er damit jemals etwas anstellen konnte? Das Fuuin wurde sie seit diesem Tag nicht mehr los, doch seit da ist auch nichts weiter geschehen.
Yuzuriha legte kurz eine Hand auf ihren Oberarm und grub ihre Finger in ihre Haut, bevor sie zu Falk blickte. Für einen Moment wirkte sie emotional, doch schnell hatte sie ihre eisige Maske wieder aufgelegt und sah ihn mit nüchternem Blick an. "Das sind keine Narben, das ist ein ... unauslöschliches Fuuin. Mumei hat es auf mir hinterlassen.", erklärte sie und sprach dies so selbstverständlich aus, als würde Falk sofort wissen, wer Mumei war. Sie seufzte leise und lehnte sich zurück. Mehr darüber würde sie jedoch nicht verraten, das ging Falk einfach absolut nichts an. Ihre Finger fuhren über den Rand ihres Sakegläschens und sie beobachtete den Rothaarigen einen Moment.
"Was ist deine grösste Angst?", fragte sie dann einfach aus dem Nichts heraus und hatte sich bezüglich dieser Frage nicht weiter gross Gedanken gemacht.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo März 23, 2015 4:05 pm

Tja, Yuzuriha hatte Falk herausgefordert und dieser hatte definitiv keine Lust auf dieses Spiel, was er ihr auch deutlich zeigte. Wenn sie jetzt anfing darüber zu motzen, wie unkooperativ Falk seie, dann ist das ganz deutlich ihr Problem. Falk hatte hier niemals zu gestimmt und deswegen versuchte er es für sie so unangenehm wie möglich zu machen. Ganz nebenbei schaute er noch nach einer Schwachstelle, etwas womit er Yuzuriha unter Druck setzen/erpressen/quälen konnte. Irgendwas musste es doch geben. Und wundern sollte sich die Schwarzhaarige auch nicht, wenn Falk sie so "begaffte". Immerhin lief sie ja in diesen aufreizenden Klamotten herum, da sollte es nicht verwunderilch sein, wenn Kerle ihr hinterherschauten. Auch wenn Falk es nicht wegen den aufreizenden Klamotten tat, sondern eher weil er eine Schwachstelle suchte. Und grade als er glaubte mit einem Glückstreffer auf die Goldader gestoßen zu sein, wurde das zunichte gemacht. Ein Fuuin. Was sollte er mit einem Fuuin? Wären es Narben gewesen, hätte Falk darauf spekulieren können, das sie eine Angst vor dem hatte was diese Narben verursachten. Oder er könnte zumindest dort weiterbohren. Aber es war ein dämliches Fuuin. Zwar bemerkte Falk den, für eine Sekunde, emotionalen Blick von Yuzuriha, doch groß interessierte es ihn nicht. Es ließ ihn für einen Moment kurz aufblicken, während er es im Hinterkopf speicherte, das dieses Fuuin sie anscheinend emotional machte. Aber das konnte er nicht ausnutzen.
Als dann die Frage zu seiner größten Angst kam, konnte er erst nichts sagen. Dann zog er eine Augenbraue hoch und musterte sie. Sie wirkte nicht grade sehr konzentriert oder gemein in diesem Moment. Zumindest kam es für Falk so herüber als wäre diese Frage diesmal nicht darauf aufgebaut ihm auf den Sack zu gehen. Und da Falk nichts trinken wollte musste er die Frage beantworten. Aber er blieb kalt! Schwierig. Es gibt auf Anhieb nicht vieles vor dem ich wirklich Angst habe. Sicher, ich kann nicht schwimmen aber das heißt nicht das ich Angst vor dem Wasser hab. Ich kämpfe jeden Tag, heißt aber auch nicht das ich Angst vor dem Tod habe... Er überlegte. Legte eine Hand an sein Kinn. Wandte den Blick leicht ab. Aber... es gibt durchaus eine Sache vor der ihr wirklich Angst habe. Wirkte er emotional? Ja, das tat er. Vergessen zu werden. Zu wissen, das sich niemand mehr an den Namen 'Falk Terumii' erinnern wird, wenn ich mal unter der Erde Radieschen zähle. Denn, das bedeutet das ich niemanden mehr habe den ich beschützen kann. Dann bin ich allein. Und davor habe ich die größte Angst. Er hielt den Blick recht abgewandt, seufzte einmal kurz und schaute dann wieder zu ihr. Sie hatte keine böse FRage gestellt, also wolle er diesmal auch keine böse Frage stellen. Warum tust du das? meinte er, als er die Arme verschränkte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So März 29, 2015 11:37 am

Es überraschte Yuzuriha wirklich, dass Falk ihr auf diese Frage eine Antwort gab und irgendetwas sagte ihr, dass es der Wahrheit entsprach, was er sagte. Man konnte es wohl weibliche Intuition nennen, aber er wirkte auch ernst und kühl während er seine Worte gewählt von sich gab. Dennoch gab er sehr interessante Sachen von sich preis. er konnte also nicht schwimmen? Gut erzählte er dies ihr und nicht irgend einem potenziellem Feind, der dies ausnutzen könnte. Das waren Dinge, die man im Grunde am besten für sich behielt, auch wenn er so wunderbar erklärte, dass er keine Angst davor hatte. Keine Angst schütze einem nicht vor dem ertrinken, das brachte Falk im Endeffekt dann auch nichts. Aber Yuzuriha war nicht so dermassen geschmackslos, dies nun zu erwähnen und breit zu treten sondern nickte nur einmal kurz.
Dann fuhr er fort und erklärte, dass er Angst davor hatte, zu sterben, ohne grosses erreicht zu haben. Er wollte, dass man seinen Namen kannte, wenn er starb, zumindest klang das, was er sagte, genau nach diesem. Yuzuriha lehnte sich leicht zurück und lauschte seinen Worten.womöglich eine eher typische Angst für Männer, aber sicherlich auch für viele Frauen. Sie wollte, dass vor allem ein Mensch sie kannte und sie wollte diesen einen Menschen so sehr leiden lassen, bevor sie ihn in Stücke riss, dass ein jeder sie für eine verrückte Irre halten würde, würde man ihre Gedanken kennen.
Ohne auf das Spiel Rücksicht zu nehmen, trank sie einen Schluck des Sakes aus ihrem Gläschen und schüttete danach den Rest gleich noch nach, was das Gläschen innerhalb von zwei Schlücken geleert hatte. Dann sah sie ihm direkt in die Augen, als er fragte, warum sie dies tat.
"Was?", fragte sie direkt und unverblümt, "Dieses Trinkspiel?", sie zuckte mit den Schultern, "Du erscheinst mir etwas prüde, ich dachte, etwas Alkohol dürfte dich auflockern und da du offensichtlich auf keinen Fall trinken willst, dachte ich mir, verbinden wir es mit etwas Lustigem.", erklärte sie, im Grunde wollte sie aber einfach etwas Gesellschaft und da kaum einer gerne sich mit ihr unterhielt und an einem Tisch sass, musste sie sich irgendwelche blöden Gründe und Umstände suchen, dies zu bewerkstelligen.
Für einen Moment herrschte Stille und sie musterte ihr Gegenüber einfach nur sehr eingehend mit einem Blick, bevor sie sich einige Haarsträhnen hinter ihr Ohr strich und sich leise räusperte. "Also ... Mein Lieber.", sie legte das Buch, das ihm gehörte, in die Mitte des Tisches, "Du scheinst nicht besonders begeistert zu sein, nimm halt dein blödes Buch und verschwinde, wenn du das unbedingt möchtest. Dann trink ich ebene selbst noch bis ich vom Stuhl falle.", sie machte eine abweisende Handbewegung, "Viel Spass mit deinen Buchstaben, ich hoffe, sie können dich so gut unterhalten, wie ... Ach vergiss es.", sie wandte den Blick von ihm ab. Ja, ihre launische Art mochte keiner wirklich einschätzen können, noch nicht einmal sie selbst.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So März 29, 2015 10:55 pm

Ihm war es schnurzpiepegal das er ihr erzählte das er nicht schwimmen konnte. Das konnte sie sowieso nicht ausnutzen und solange Falk in der Lage war Suimen einzusetzen interessierte es ihn auch nicht wirklcih. Und nach seinen Informationen besaß Yuzuriha nichtmal das Suiton oder überhaupt ein Element. Yuzuriha erklärte warum sie dieses Trinkspiel eingeleitet hatte. Prüde. Natürlich war Falk prüde. Aber Alkohol würde ihn da nicht auflockern und das Spiel fand er anfangs nicht lustig, überwiegend weil er dazu gezwungen wurde. Er hörte sich das Ganze an und seufzte dann erstmal richtig tief ein, fuhr sich mit den Händen über das Gesicht und massierte seine Augenlider. Dann nahm er das Buch an sich und packte es in seine Tasche. Du bist doch ein Idiot. Meinte er halb genervt als er das Buch wegpackte und sie anschaute. Was erwartest du wenn ich erpresst werden? Das ich mich handküssend vor deine Füße werfe und dir jeden Wunsch von den Augen ablesen werde? Falk wusste nicht warum sie sich zu ihm gesetzt hatte und vorallem wusste er nicht warum. Konnte ja nicht ahnen das sich die Leute nicht gerne mit ihr zusammensetzten. Sie meckerte das sie noch solange trinken würde bis sie vom Stuhl falle. Es klang irgendwie traurig. Jetzt fang nicht an zu heulen. Ich bleib noch. Neue Regel, jetzt wird nach jeder Frage etwas getrunken. Er trank das Bisschen das er hatte in einem Zug runter und schaute rein. Füllte nach. So sehr schmeckte es ihm nicht wirklich. Jetzt haben wir das Ganze angefangen, also machen wir's auch zu Ende. Und wenn du das nächste Mal Gesellschaft willst kannst du auch einfach höflich fragen. Falk blickte schon fast belehrend zu ihr und entspannte sich dann etwas wieder. Jetzt hatte er dafür gesorgt das er noch blieb und er fing jetzt zu trinken  an. Worauf hatte er sich da schon wieder eingelassen. Kurz überlegte er ob er nicht einfach doch abhauen sollte. Aber Falk wollte heute gar nichtmehr nachhause. Aktuell hatte er einfach keinen Ort wo er hingehen konnte. Deswegen wollte er eigentlich hier übernachten. Und wenn Yuzuriha jetzt handzahm wurde, dann würde der Abend vielleicht doch noch ein bisschen angenehm werden. Und irgendwann musste man sowieso über seinen Schatten springen. Also, Falk war dran mit einer Frage, sofort trank er wieder etwas Sake, füllte nach und fragte dann. Aber was wollte er fragen? Mh. Vielleicht irgendwas um die Stimmung etwas aufzulockern. Etwas eher belustigendes. Wieviel... fing er an, als er sich überlegend über das Kinn streichte. ... verträgst du? Nur um Festzustellen ob er heute noch stockbesoffen sein würde oder ob er Yuzuriha übertrinken konnte. Letzteres glaubte er nicht...
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Apr 01, 2015 11:22 pm

Yuzuriha zuckte nur kurz mit den Augenbrauen, als Falk dann damit begann sie zu beleidigen und sie fragte, was sie von ihm erwartete, wenn sie ihn erpresste. "Vielleicht? Wär' doch im Grunde ganz nett, wenn du mir zu Füssen liegen würdest, hm?", sie lächelte lasziv und sah ihn eindringlich an. Natürlich war das nicht wirklich ganz ernst gemeint, es war mehr eine provokante Antwort auf seine Worte, die wohl halbweg scherzhaft gewesen waren. Dennoch lächelte sie, immerhin meinte auch sie selbst es nicht gänzlich ernst, im Grunde eigentlich so gut wie gar nicht.
Als er dann jedoch erklärte, dass er bleiben würde und sogar eine neue Regel einführte, sah sie ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. Hatte er dies tatsächlich eben gesagt ... Wirklich? Doch etwas erstaunt über seine Worte sah sie ihm eine Weile einfach nur in die Augen und versuchte zu begreifen, was ihn dazu bewogen hatte, das Spiel weiterzuführen, selbst nach dem er sein Buch wieder bekommen hatte. Aber ihr war es recht ... Im Grunde war es ja genau das, was sie wollte, das er blieb.
"Ich werd's mir für's nächste Mal merken, versprechen kann ich aber nichts.", erklärte sie dann und lehnte sich etwas nach vorne, stüzte ihre Unterarme auf der Tischplatte ab, "Meistens, wenn ich höflich frage, laufen mir alle immer davon, aber es freut mich zu hören, dass du bleibst und etwas mit mir trinkst.", sie lächelte wieder, dieses Mal könnte man es sogar als ein nettes Lächeln auffassen, wenn man ein Auge zudrückte und ihre Art etwas kannte. Yuzuriha griff zur Sakeflasche und füllte sich ihr Gläschen wieder vollständig auf. "Aber ich bin dabei. Leg' los mit deiner Frage.", und als er sie dann fragte, wieviel sie vertrug presste sie kurz ihre Lippen zusammen und zwinkerte ihm zu. Einen Moment blieb sie stumm, bevor sie sich noch etwas weiter vorlehnte. "Ich sag's Mal so, wenn du so gut wie nie Alkohol trinkst, werd' ich erst richtig warm, wenn du schon unter'm Tisch liegst. Kurz gesagt: Viel.", und um das zu unterstreichen, leerte sie das Gläschen mit einem einzigen Zug, in dem sie den Kopf weit in den Nacken legte und sich die Flüssigkeit in den Rachen goss.
Mit einem dumpfen Geräusch stellte sie das Gefäss wieder auf der Tischplatte ab und sah mit ihren Augen zu ihm. "Gut, ich bin an der Reihe. Bist du ... Gerne einer der sieben Schwertshinobi des Nebels?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Apr 12, 2015 2:57 pm

Falk blickte sie durchdringend an. Ein kleines, ganz leichtes Mini-Grinsen zeigte sich, während er eine Augenbraue hochhob. Er lehnte sich nach vorne, stützte seinen Kopf auf der Faust und meinte dann nur Nein. Ganz sicher nicht. Und wenn dann bin ich der Dominante. Warum hatte er das gesagt? Warum ging er darauf ein. Eigentlich wars ihm doch egal und er wollte sowieso nur irgendwie den Abend rumkriegen. Deswegen scherte es ihn nicht, wenn er das voller Alkohol oder eher ruhig machte. Er wollte nur den nächsten Morgen erleben. Denn dann konnte er wieder irgendwas machen, anstatt sinnlos die Nächte durchzustreifen. Er könnte Chiyoko zum Training holen, Sai ein bisschen ärgern, den neuesten Süßwarenladen in Kirigakure ausprobieren, da gabs eine ganze Menge was er tun könnte. Nur nicht jetzt und nicht um diese Uhrzeit, da war alles zu und niemand war zu haben. Bis auf Yuzuriha und ihr Trinkspiel...
Falk grinste, blieb in seiner Haltung und meinte dann nur scherzhaft Oh, warum laufen alle nur weg. Schwere Frage, durchaus. War nicht ernst gemeint, es war mehr dazu gedacht sie ein bisschen aufzuziehen. Er konnte sich mit dem Arsch denken warum alle Leute immer vor ihr davon liefen. Weil ihre Definition von "höflich fragen" ganz anders war als die von "normalen" Menschen. Aber das wusste sie wahrscheinlich selbst. Auf ihren Gesichtsausdruck und ihrer Geste das sie das Gläschen in einem Zug austrank murrte Falk gespielt genervt und schaute weg. Na das kann ja heiter werden... meckerte er spaßeshalber und schaute sie dann wieder an. Sie stellte ihr Frage und Falk überlegte kurz. Komische Frage, durchaus.
Schon, aber ich muss es nicht wirklich sein. Falk lehnte sich zurück. Ist nur ein Titel, den wir haben wegen unseren Schwertern. Titel machen einen nicht stärker, ich könnte den genauso gut ablegen, ich könnte mit jedem anderen Schwert kämpfen, mich juckt das nicht. Er zuckte mit den Schultern. Seine Meinung. Schwertshinobi zu sein bedeutete ihm nicht unbedingt was und er könnte jederzeit aussteigen das wäre ihm egal. Und vorallem habe ich recht seltsame Kollegen. Diesen elendigen Samehada-Abklatsch tragenden Hôzuki Spinner Sai, der gehört links, rechts geschlagen und zurück in die Akademie versetzt. Falk meckerte gerne über Sai, die beiden hatten ja eine recht nette Konversation vor einigen Jahren gehabt. Hatte Yuzuriha das mitbekommen? Daran konnte sich Falk gar nichtmehr wirklich erinnern, ihn hatte damals nur Sai gestört, der ernsthaft meinte sein Schwert seie was besonderes. Pah. Samehada Abklatsch nichtmehr.
Falk setzte nach der Antwort der Frage aber dann zu einem weiteren Schluck an. Vor jeder Frage musste was getrunken werden. Es schmeckte immernoch nicht und die Wirkung des Alkohols trat noch nicht viel ein. Ein bisschen zutraulicher war er aber schon. Puh, was kann ich dich noch fragen... überlegte er erstmal. Aktuell fiel ihm nichts sinnvolles wirklich sein. Nachdem er augenrolled über ein paar seltsame Fragen nachdachte, kam ihm die Idee doch eine von diesen zu nehmen. Er könnte sie damit aufziehen. Er blickte einmal kurz zu ihr und überlegte dann. Nein, nichts da, diese Fragen waren viel zu... komisch. Er wählte lieber was anderes. Was hast du morgen vor? Ganz platt. Smalltalk like, aber das war ihm grade relativ rille.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Apr 15, 2015 5:08 pm

Ein Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht, als Falk erklärte, dass, wenn überhaupt, er der Dominante wäre. Yuzuriha empfand es als eine Art Herausforderung, nach dem er es gesagt hatte, sie fragte sich nur, wie sich dies am besten entscheiden liess. Vielleicht mit einem Schwertkampf ...? Zumindest wäre das eine gute Methode, auch wenn sie sich bewusst war, dass ihr Schwertkollege nicht zu unterschätzen war. Umso besser! Das würde die Sache im Grunde ja nur interessanter machen. Aber sie behielt ihre Gedanken für sich und hob dann beide Augenbrauen, als er mit ironischem Ton weiterfuhr und mehr oder weniger darauf einging, dass alle lieber nichts mit ihr zutun haben wollten. Nein, Falk war nicht nett. Das war er nie. Er war grimmig und böse und eiskalt, ganz im Gegenteil zu seinem Kekkei Genkai, was eigentlich ziemlich lustig war, aber ja, Falk war kein Mensch, mit dem man sich wirklich gut unterhalten konnte, dennoch empfand es Yuzuriha inzwischen gar nicht Mal mehr so unangenehm. Sie hatte sich noch nie gross mit ihm auseinandergesetzt, er war bisher immer nur ein Schwertkollege für sie gewesen. Aber dieses unvorbereitete Trinkspielchen hatte zumindest den Nebeneffekt, dass sie einen ihrer Kollegen nun etwas besser kennenlernte. Nun gut, mit Sicherheit kannte sie auch andere besser. Da war immerhin auch Shin und auch Sai ... Und kaum hatte sie diesen Gedanken zu Ende gefasst, erwähnte Falk ebenfalls Sais Namen. Etwas überrascht über diesen Zufall blinzelte sie und fragte sich, ob er gerade ihre Gedanken gelesen hatte. Und ... Was hatte er noch mal zuvor gesagt? Irgendetwas davon, dass er auch mit einem anderen Schwert genau so gut wäre, dass er sein einzigartiges Schwert eigentlich nicht bräuchte. "Aha.", kam es etwas verspätet von ihr und sie kniff die Augen leicht zusammen. "Du und Sai, ihr hasst euch wirklich, oder? Beruht auf einer richtig tiefen, Männerhassfreundschaft, hm?", sie lächelte leicht. Es war nichts Neues, dass Falk über Sai herzog und umgekehrt verhielt es sich genau so. Sai hatte auch schon viele schlechten Dinge über Falk erzählt, lustigerweise bekam sie Beide Seiten zu hören und womöglich waren sie sich ähnlicher, als sie dachten ...? Womöglich hassten sie sich deswegen so sehr?!
Dann machte Falk weiter. Er trank brav ein Schluck Alkohol bevor er eine Frage stellte ... Oder eher stellen wollte. Auf die Schnelle schien ihm keine einzufallen. Und dann kam er mit einer ziemlich unerwarteten Frage und Yuzuriha legte die Stirn in Falten. "Ehm ...", machte sie und fragte sich, wieso um alles in der Welt er ihr diese Frage stellte. "Ehm ...", kam es noch einmal von ihr, "[color=dimgray]Ich ... Weiss nicht?", sagte sie etwas zögerlich und sah ihm in die Augen, "Auf Mission bin ich nicht, hab derzeit ein paar freie Tage. Ich fürchte, ich muss mich morgen auch der Langeweile hingeben und ein neues Opfer für morgen suchen. Ich bin mir sicher, du läufst nach diesen drei Stunden ebenfalls schreiend davon.", natürlich nicht schreiend, das vermutete sie nicht, aber mit Sicherheit würde er ihr ab jetzt aus dem Weg gehen, wie so manch anderer auch.
"Na gut, ich bin an der Reihe!", sagte sie mit neuerlichem Enthusiasmus, trank einen kräftigen Schluck des Sakes und fixierte ihn dann mit ihren Augen. "Was ....", fing sie an, "machst du eigentlich alleine hier so spät Abends, liest dein Buch und wirkst so, als hätte man dich alleine hier zurückgelassen?", sie überspitzte es mit Absicht etwas, tatsächlich hatte er aber etwas vereinsamt gewirkt. Oder hatte es nur auf sie diesen Eindruck, weil er ebenfalls wie sie, alleine da sass und sie sich einfach einsam vorgekommen war? Daran mochte es auch liegen ... Zwar mochte sie die Einsamkeit, aber nicht immer. Das hing im Grunde genommen von ihrer Laune ab.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Mai 18, 2015 10:47 pm

Out: Meine tiefste Entschuldigung für die lange Wartezeit. Mich erwischte wohl eine Depression.

Männerhassfreundschaft? Bis auf den letzten Teil dieses Wortes war wohl alles korrekt, zumindest aus der Sicht von Falk. Allerdings konnte man noch nie genau sagen ob Falk Sai jetzt mochte oder nicht. Und umgekehrt war es nicht anders. Beide waren Streithähne, während Sai eher der ruhigere coole Typ war, war Falk der scharfzüngige aber leicht reizbare. Das war eine glänzende Kombination, vorallem wenn die Beiden gleichzeitig in einem Raum saßen und sich unterhalten mussten. Falk wollte gar nicht drüber nachdenken was jetzt geschehen würde wenn man die Beiden wieder in einem Raum steckte. Ein gruseliger und gleichzeitig nerviger Gedanke, das sich Falk wieder einmal mit Sai unterhalten musste. Er schüttelte den Kopf bei diesem Gedanken und wand sich ab. Er lehnte sich zurück und erinnerte sich noch einmal an die erste Begegnung der Beiden. Ja, das war schon eine lustige Situation und extrem nervig zu gleich. Das Yuzuriha beide Versionen ständig mitbekam war wohl klar. Beide lästerten gerne über den jeweils anderen und das würde auch sobald nicht aufhören. Lustig wäre es gewesen wenn sowohl Sai als auch Falk näher mit Yuzuriha befreundet waren und sie quasi "zwischen" den Beiden stand. Das wäre wirklich der ultimative Knüller gewesen, den dieses Dorf zu bieten hatte. Und ein sehr großes Problem für Falk ebenfalls.
Der Gedanke er könnte sich mit Yuzuriha anfreunden war ihm teils nicht wirklich geheuer. Es war nicht so, das Falk sie nicht mochte. Er mochte Sie vor wenigen Minuten nciht. Das war noch als Sie sein Buch zerreißen wollte und sich ihm so aufzwang. Jetzt fand er sie ganz Ok, ja sogar hübsch. Oder lag das an dem Alkohol den er bereits intus hatte? Keine Ahnung. Auf jeden Fall hatte Falk nciht vor so bald zu gehen.
Pff, Männerhassfreundschaft. Falk verzog verärgert eine Miene. Er kann meinetwegen den Bach runtergehen. In flüssiger oder fester Form, das ist mir egal. Anspielung auf sein Hidden und noch eine verdammt schlechte dazu. Aber es war ein angetrunkener Falk, was soll man dazu noch groß sagen?
Falk hörte ihrer Antwort auf seine Frage zu und verzog die Lippen. Also würde Sie sich langweilen. Und nach diesen drei Stunden weglaufen würde er nicht. Definitiv nicht. Weder laufe ich schreiend weg noch überhaupt. Etwas bedrückt seufzte er und hörte ihre Frage. Er rieb sich kurz über das Gesicht. Jetzt kams raus. Lügen brachte nichts und er wollte auch nicht lügen. Denn er war unter Alkoholeinfluss.
Falk holte sein Handy raus und klappte es auf. Er schaute Yuzuriha an. Ich führs dir vor. Mit diesen Worten hielt er das Handy an sein Ohr und simulierte ein TuuuuuuuuuuT Geräusch. Nach einer kurzen Zeit schaute er sie genervt an udn fing an zu sprechen. Mit einer zuckersüß ironischen Stimme. Ja Hiiii, hier ist KAito dein Cousin, der das Haus besitzt in dem du wohnst. Wollte dir nur gesagt haben das ich dich für heute rauswerfe weil ich mit meinem kleinen Sohn feiern will und wir dich da nicht haben wollen, weil du weißt schon nähere Familie und dazu gehörst du ja nun wirklich nicht, ohohoho Falk machte eine ganze Tour an Schauspielkunst. Er sprach das gesülzt süß, bewegt abfällig die Hände und klappte dann entnervt das Handy zu und packte es weg. Und nochmal kurz: Mein Cousin hat mich für die Nacht rausgeworfen, weil er mit seinem Sohn dessen Geburtstag feiern will. Deswegen bin ich hier. Er lehnte sich vor und legte die Arme auf den Tisch. Ich hau hier sobald nicht mehr ab. Eher lieg ich betrunken in der Ecke und schlaf meinen Rausch aus. Aber gehen werd ich heute nirgendwo mehr hin. KEine Sorge deswegen. Falk trank dann seinen Schluck Sake. Er merkte langsam wie der Alkohol wirkte. Komisches Gefühl. Es machte ihn heiterer, es machte ihn aktiver und es verleitete ihn zu folgender Frage. So, hier meine Frage. Was sind deine Körpermaße? Er hatte sich vor dieser Frage auf die Hände gestützt und fragte mit einer absolut gleichgültigen Miene. Kein Grinsen, kein Murren. Gar nichts. Er wollte sie einfach nur ein bisschen provozieren und vielleicht sogar ein Druckmittel gegen sie gewinnen. Und Alkohol half dabei wirklich!
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Mai 24, 2015 11:17 am

OoC: Das kenne ich gut, ist kein Problem. ^.^

Yuzuriha lächelte leicht als er erklärte, dass Sai seinetwegen den Bach runtergehen konnte. Der Witz war vielleicht in den Augen Falks schlecht, Yuzuriha zumindest amüsierte es, auch wenn sie Sai natürlich nicht so sehr verabscheute, wie Falk dies tat. Ganz im Gegenteil hatte sie einen gesunden Respekt vor ihm und war sogar mit ihm befreundet. Im Grunde sogar noch mehr, als mit Falk, dennoch war das kein Anlass für Yuzuriha, Sai deswegen nur wegen diesen Worten in Schutz nehmen zu müssen. Das war eben zwischen Männern son. Ausserdem war es Falks gutes Recht Sai nicht zu mögen. Es gab bei Gott genug Leute, die Yuzuriha verabscheute und da hasste sie es auch, wenn man sie versuchte, davon abzuhalten. Dann wurde sie manchmal wortwörtlich zu einer Furie.
Sie lächelte also bei seinen Worten und nickte leicht. Ja, das war wahre Männerfreundschaften, wie sie es immer wieder gerne bezeichnete.
Dann erklärte Falk, dass er nicht weggehen würde. Weder schreiend noch sonst irgendwie. Das überraschte Yuzuriha dann doch einwenig. Sie hob die Augenbrauen und fuhr sich durch die Haare, wischte sich damit ein paar verwirrte Strähnen hinter ihr Ohr. "Nicht?", sie lächelte leicht. Tatsächlich war es nicht einfach, Yuzuriha zu überraschen, aber Falk hatte es geschafft. Sonst versuchten die meisten ihrer 'Opfer' immer so schnell wie möglich die Fliege zu machen, genau wie es Falk wohl zu Anfang auch gerne getan hätte, hätte sie ihm das Buch nicht vor der Nase weggenommen. Inzwischen war er jedoch etwas zutraulicher geworden. Ob das wohl am Alkohol liegen mochte? Yuzuriha selbst spürte zumindest noch nicht viel ausser einer wolligwarmen Wärme in der Bauchgegend.
Als er ihr dann auf eine überaus schauspielerische Art erklärte, was er so spät Abends hier tat und wieso er nicht Nachhause ging, hob sie die Augen und lehnte sich zurück. Genoss es einfach ihm dabei zuzuschauen, wie er ihr das Gespräch darstellte. Und als er geendet hatte, klatschte sie zwei Mal kurz in die Hände. "Nur die engere Familie, hm? Du wohnst bei ihm und wirst dann trotzdem rausgeschmissen, das ist echt mies. Und du lässt dir das einfach so gefallen?", fragte sie dann und dachte darüber nach, wie sie wohl reagiert hätte. Womöglich hätte sie es nicht auf sich sitzen lassen. Sie wäre einfach trotzdem Nachhause gegangen und hätte sich stinkfrech einfach dazugesetzt. Aber was wusste sie schon von den familiären Verhältnissen in Falks Familie. Nichts. "Aber verstehe. Deswegen läufst du also nicht vor mir davon, weil du keinen Ort hättest, wo du hin könntest. Umso besser für mich, dann muss ich mich heute Abend nicht langweilen.", ein schelmisches Grinsen machte sich auf ihren Lippen breit, das auch nicht verschwand, als er sie nach ihren Massen fragte. Es wurde sogar noch etwas anzüglicher. Es überraschte sie nicht, dass er sie danach fragte. Er war angetrunken und ein Mann. Irgendwann hatte die Frage ja kommen müssen und bei ihrem Auftreten hörte sie die Frage tatsächlich häufiger, als man denken mochte.
Yuzuriha verschränkte die Finger ineinander und sah ihm in die Augen. Direkt in die Augen. Antwortete somit nicht sofort sondern liess ihn kurz warten. "Hmm ... 90, 60, 90? Ich hab keine Ahnung.", sie zuckte mit den Schultern und lachte kurz auf, "Such dir was aus, was in deinen Ohren passend klingt, ich für meinen Teil hab den Umfang meiner Brüste, meiner Taille und meiner Hüfte noch nie gemessen. Ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal.", sie zwinkerte ihm kurz zu, bevor sie das Sakegläschen in die Hand nahm und nun ihrerseits über eine eigene Frage nachdachte ...
"Okay, was würdest du in diesem Augenblick am liebsten tun ...?", fragte sie dann herausfordernd?

OoC again: Vielleicht wäre es gut, wenn wir bald mal einen kleinen Timeskip machen. Entweder an einen anderen Ort und wir überlegen uns ein weiteres Szenario oder auf etwas später und schliessen das hier noch ab. Was dir lieber wäre. ^.^
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Mai 24, 2015 1:38 pm

Yuzuriha wirkte überrascht. Hatte Falk es nicht schon zum zweiten Mal geschafft sie zu überraschen? Einmal jetzt gerade und vorhin, als er sie fragte was sie heute noch tun wollte? Oder war das gar keine Überraschung in ihren Augen? Naja, konnte Falk sowieso nicht einschätzen. Der sah es irgendwie als selbstverständlich an, dass er heute nichtmehr weggehen würde. Zumindest aus seiner, leicht angetrunkenen Sicht. Er hatte kein Zimmer in das er sich verziehen konnte und auch sonst nichts, was zu tun war. Nicht. Habe ja nirgendwo wo ich hin kann aktuell. Das war nicht wirklich abfällig gemeint auch wenn es so klang. Falk machte einfach nu rnoch einmal klar, das er heute hier in diesem Gasthaus übernachten würde. Es war viel zu spät sich noch was zu suchen und er wollte auch niemanden belästigen. Er hätte sowieso niemanden zu dem er gehen könnte. Chiyoko? War weiblich udn sie kannten sich erst kurz, wie kam das denn rüber. Sai? Gott bewahre, bitte nicht. Das wäre das absolute Chaos, das schon daran scheiterte das sie sich vor der Tür anmaulten. Nein, niemals absolut nicht. Und ansonsten fiel ihm wirklich niemand ein. Falk hatte wirklich nciht viele Freunde. Aber gut, das war ihm relativ egal. Er ist eben ein einsamer Wolf der sienen eigenen Weg geht und Gesellschaft nur selten annimmt. Und heute war wohl einer dieser seltenen Tage. Preiset schöne Frauen und Alkohol.
Nach der Schauspieleinlage fragte Yuzuriha was zur engeren Familie und gab ihre Meinung. Falk seufzte und meinte dann einfach nur gestresst Er ist mein Cousin 2. Grades, der Clanführer und ihm gehört das Haus. Und ich will nicht reinplatzen und Aufstand machen weil sein Sohn ja nichts dafür kann. Das wäre dem Kleinen gegenüber nicht fair. Falk mochte den Sohn von Kaito ja. Es war ein Süßer kleiner Fratz, den Falk wirklich mochte und umgekehrt. Da wollte er keinen Streit mit sienem Vater anfangen. Nett, nicht?
Das er heute nichtmehr weglaufen würde merkte Yuzuriha nochmals an. Falk meinte dazu Jetzt bist du auch zutraulicher. Wahrscheinlich wäre ich auch so nicht gegangen. Und langweilig wird dieser Abend sicher nicht. Teilweise war das nur wegen dem Alkohol so. Falk hätte die Gesellschaft von Leuten unter diesen Umständen niemals begrüßt, er wäre einfach abgezogen. Wenn er einen Ort hatte. Aber der Alkohol lockerte ihn auf und die Tatsache, dass er nicht weg konnte brachte ihn erst dazu durch Alkohol lockerer zu werden. So kam alles zusammen.
Auf die Frage mit der Maße hatte Yuzuriha keine genaue Antwort. Doch etwas verwunderlich und Falk zog eine Augenbraue hoch. Im ersten Moment kam ihm das wie Schwachsinn vor, aber im zweiten konnte er es doch irgendwo nachvollziehen. Man hat eben seinen Körper und so ist er. Die Maße dafür zu wissen bringt einem eigentlich nciht viel, außer beim Kleidungskauf. Wie war Yuzuriha eigentlich wenns ums Shoppen geht? Einfach anprobieren und alles kaufen? Die Vorstellung graute ihn, aber er zeigte davon nichts.
Bei ihrer Antwort schauten sich beide auffordernd in die Augen. Ein Starecontest, so gesehen. Den konnte aber niemand gewinnen.
Dann kam allerdings die Frage was Falk jetzt am liebsten tun würde. Es war offensichtlich was er jetzt tun wollte, aber er konnte es sich selbst nicht wirklich eingstehen. Und für das, was er tun wollte brauchte er auch mehr Anregungen und Signale von Yuzurihas Seite. Und die versuchte er unterbewusst zu erlangen. Hey, er ist auch nur ein Kerl. Angetrunken und mit einer hübschen Frau an der Seite die ihm nicht abgeneigt erscheint. Wer würde das nicht wollen?
Tja, da du deine Maße wohl selber nicht kennst... Mit diesen Worten, langsam gesagt, rutschte er näher in ihre Richtung und war dann direkt neben ihr. Da er ein bisschen größer war, schaute er zu ihr herunter. Zwar in ihre Augen, aber die Aussicht die er nebenbei hatte war trotzdem sehr angenehm. würde ich Sie herausfinden wollen. Das sagte er deutlich. Er schaute sie direkt an und kam ihrem Gesicht mit seinem etwas näher. Bevor er seine Frage stellte nahm er einen Schluck Sake und legte seine linke Hand dann auf ihren rechten Oberschenkel. So... was willst DU diese Nacht noch tun? fragte er dann herausfordernd. Etwas direkt aber hey, angetrunken ist angetrunken.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Fr Mai 29, 2015 5:33 pm

Es klang schon fast etwas traurig wie er ihr erklärte, dass er nirgendwo hin konnte diese Nacht. Damit hatte sie nun nicht wirklich gerechnet, hatte Yuzuriha ja auch nicht erahnen können, immerhin wusste sie nicht, dass er bei seinem Cousin Zuhause wohnte. Das war eine dumme Situation, in der Falk da steckte. Hätte sie kein Zuhause, in das sie für die Nacht zurückkehren konnte, würde sie wohl durchdrehen - sollte sie nicht gerade auf Mission sein. Er erwähnte auch, dass er dem Sohn seines Cousins die Party nicht versauen wollte. Yuzuriha verstand es noch immer nicht ganz. Wenn er den Kleinen so gerne mochte, wieso durfte er dann nicht an seinem Geburtstag teilhaben? Aber was wusste sie schon von solcherlei Dingen. Sie lud man ja sowieso nie zu einem Geburtstag ein, ausser vielleicht es waren ihre eigenen Geschwister, die sich ein Jahr älter nennen durften. Aber diese feierten grundsätzlich nicht unbedingt gross. Demnach ... Ja, man könnte sagen, sie war noch nie gross auf einer Gebutstagsfeier gewesen, auch als Kind hatte sie niemand eingeladen, weil sie schon immer etwas seltsam war und sich kaum einer mit ihr verstand.
Yuzuriha legte den Kopf leicht schief und sah ihn mit ihren stechenden Augen an, fixierte ihn. "Verstehe.", sagte sie dann relativ trocken und zuckte mit den Schulter. Während Falk den Alkohol bereits spürte, würde es bei Yuzuriha selbst noch einiges mehr benötigen, bevor sie überhaupt mal wirklich angetrunken war. Demnach lag er dann unter'm Tisch, sobald sie Mal etwas spüren würde.
Dann versicherte Falk ihr, dass der Abend nicht langweilig werden würde und meinte auch, sie wäre zutraulicher geworden. Yuzurihas Kopflage wurde noch etwas schiefer, während sie ihn weiterhin anschaute, als hätte er etwas im Gesicht kleben. "Sicher, dass ich zutraulicher wurde?", fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen, "Vielleicht verfolge ich damit ja einen Plan.", sie kicherte leise und legte dabei ihre Fingerspitzen an ihre Lippen. Kurz sah sie sich im Raum um. Im Grunde waren bereits alle Gäste verschwunden. Nur noch in einer Ecke trank noch ein letzter Gast sein Bier leer ... Oder was auch immer da ins einem Krug sein mochte.
Und dann geschah es. Falk schien den Alkohol im Kopf zu spüren. Er rutschte tatsächlich näher und kam wieder auf ihre Masse zu sprechen, die sie natürlich nicht auswendig wusste. Er erklärte nun unumwunden, dass er sie gerne herausfinden würde um ihre zuvor gestellte Frage zu beantworten.
Yuzuriha wäre wohl das Essen zum Mund rausgefallen, hätte sie den etwas gegessen. Sie hob abermals die Augenbrauen und sah zu ihm hoch, erkannte, dass er ihr ziemlich nahe gekommen war, selbst mit dem Gesicht und spürte kurz darauf auch bereits eine Hand auf ihrem Oberschenkel. Ihre Augen glitten kurz nach unten, schauten auf seine Hand die auf ihrem Bein ruhte, bevor sie wieder in seine Augen schaute.
"Würdest du gerne, hm?", wiederholte sie etwas keck, "Ich würd' auch ziemlich vieles gerne. Vieles davon muss man sich davor aber zuerst verdienen.", erklärte sie und auch wenn man ihr das oft vorwarf, ein Flittchen zu sein, war sie es gegen jede Regel dennoch nicht. Sie zog sich zwar zielich aufreizend an, das hatte aber unter anderem auch andere Gründe und hatte die Wurzeln in ihrer Vergangenheit. War im Grunde eine Trotzaktion, die sich bis heute gehalten hatte. Ausserdem fühlte sie sich wohl und hatte so nie wieder zu heiss gehabt. Vorteile brachte es also auch mit sich!
Sie schob seine Hand mit ihrer eigenen wieder von ihrem Bein runter und hielt seinem Blick stand, wich mit dem Gesicht keinen Zentimeter zurück. "Diese Nacht ...", fing sie dann langsam an, "Diese Nacht ....", sie brach ab und verzog ihre Lippen zu einem Lächeln, bevor sie mit ihrem Zeigefinger gegen seine Nasenspitze stupste und leicht den Kopf schüttelte. "Hierfür bin ich noch deutlich zu wenig alkoholosiert, ganz im Gegensatz zu dir, mein Lieber, wie mir scheint. Aber es ist schön zu sehen, dass hinter der Fassade des Drei-Tage-schlechtem-Wetter-Falks auch noch etwas anderes steckt. Ich bin beeindruckt. Wirklich.", und damit nahm sie ihr Sakeglas und trank es aus, "Du willst meine Masse herausfinden? Verdien' es dir.", sie zwinkerte ihm zu. Sie empfand Falks Gesellschaft alles andere als unangenehm, dennoch wollte sie nicht gleich mit ihm ins Bett springen. Auf eine seltsame Art und Weise war er witzig, selbst wenn er ernst war und sie anfauchte, dass sie gehen sollte ... Was er derzeit ja glücklicherweise nicht mehr tat. Vielmehr schien er nun von ihr angetan zu sein, was Yuzuriha natürlich schmeichelte. Sie fragte sich jedoch, ob da bloss der Alkohol seine Finger im Spiel hatte, oder ob da wirklich auch noch etwas Falk mitspielte.
"Also Falk ... Nächste Frage. Magst du Alkohol noch immer nicht? Findest' es immer noch so schlimm?"
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