Tamashii no Utsuri

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 Gasthaus - schleichender Tod

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BeitragThema: Gasthaus - schleichender Tod   Di Nov 27, 2012 12:07 pm

Gasthaus - schleichender Tod



Im Gasthaus - schleichender Tod werden die Reisenden untergebracht.
Eigentlich ist es wie jedes anderes Gasthaus, es gibt insgesammt 25 Zimmer, 50 Betten, eventuelles Frühstück am Morgen, einen kleinen Garten und eine kleine eigenständige Bar, die auch bei Nacht geöffnet hat für die, die Nachts nicht schlafen können.
Man gelingt nur über zwei kleine Brücken zum Gasthaus, da ein kleiner See um das Gasthaus herum ist.
Baden ist in dem See erlaubt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Dez 30, 2012 11:55 am

CF: Eingangshalle

Seufzend erreichte Arisu das Gasthaus. Auf dem Weg hier hin hatte sie sich echt einige Male verlaufen. Das war auch nicht verwunderlich gewesen. Die Straßen sahen alle gleich aus und der Nebel machte es auch nicht besser. Darum war sie umso erleichterter, als sie das Gasthaus endlich gefunden hatte. Auch wenn der Name des Gasthauses etwas erschreckend und verschreckend wirkte, betrat die Natsu das Gasthaus ohne zucken und murren. ICh hoffe es gibt noch freie Zimmer... Aber was soll ich machen? Soll ich für Inoshi und Shikari gleich auch Zimmer bestellen...? Ich glaub lieber nicht... In anderen Gasthäusern sind die Zimmer doch auch groß genug für drei Leute..., grübelte sie und seufzte dann.
Wie beschlossen nahm sie sich ein Zimmer und ließ sich dort erst mal nieder. Sie war müde. Die ganzen drei Tage, hatte sie kaum ein Auge zugemacht und nun wollte sie erst mal nur schlafen.

Während Arisus gesamten Aufenthalt in Kirigakure hatte sie die Ge-Nin nicht mehr gesehen, weswegen sie am Nächsten Tag einfach beschloss sich alleine auf den Weg zu machen. Sie war für die Beiden kein Babysitter.

GT: Konohagakure [Out: mit Sakura Yuki abgesprochen]
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Jul 24, 2013 12:33 pm

TBC von: Gartencafé Iruka

Den Weg vom Gartencafé Iruka über die Straßen von Kirigakure beschritt Jiyu mit nachdenklicher Miene. Die meiste Zeit konnte man eigentlich Emotionen in seinem Gesicht immer deutlich sehen und wusste auch wenn er sich einmal nicht gut fühlte. Natürlich war er auch ein Meister da drinnen seine Züge zu verstellen, aber er mochte das Menschliche. Nicht nur an sich sondern auch an anderen. Demnach sah man deutlich wie sehr er gerade darüber nachdachte, was passiert war. Hatte er ein Problem mit der Situation, dass sie ihn küsste? Es gab selten solche Situation in denen ihn Frauen im nüchternen Zustand küssten und dann alleine ließen. Jin schüttelte also den Gedanken ab und würde vielleicht sogar die Einladung annehmen in das Haus zu gehen, auch wenn er hoffte das dort nicht 100 Häuser am Meer stünden. Denn er würde nicht an jedem Klingeln und hoffen das eine blonde Frau aufmachte. Zuerst hieß es jedoch seine Begleiterin finden. Kana war ganz in der Nähe, dass spürte er an ihrem Chakraanhänger. Demnach musste er sich auch nicht durchfragen wo das Gasthaus war in dem sie sich treffen wollten. Es dauerte tatsächlich auch nicht lange bis er das Haus von weiten vernahm.

Ihr Treffpunkt war ein ruhiger, angenehmer Ort mit einem Haus auf einem See. Interessanterweise schien der Name „schleichender Tod“ nichts über das Etablissement auszudrücken. Auch Kurei zeigte sich plötzlich auf seiner Schulter und sah sich in der Umgebung um. Jiyu konnte in der Dunkelheit nicht viel erkennen, wusste aber das sein „Gefühl“ ihn zu Kana brachte. Mit ausgewogener Gelassenheit schritt immer weiter bis er direkt vor dem Gebäude stand und ein paar Schritte seitlich lief. Dort lehnte sie. Die Frau die Hitomi so unglaublich ähnlich sah, dass er jedes Mal die aufsteigenden Flashbacks zu den Erinnerungen unterdrücken musste. Sie wirkte auf dem ersten Blick nicht erfreut. Vielleicht lag es auch daran, dass er sie warten ließ. »Hey Snow… tut mir Leid das ich so spät bin. Ich habe mich im Wald verlaufen und wurde von einer netten Shinobi aufgegriffen. Sie hatte mir noch Kirigakure gezeigt«, erklärte er und deutete mit dem Daumen über die Schulter. Alles im allen war es die Wahrheit. Denn Jiyu belog die Frau eigentlich äußerst ungerne. Zumal sie die meiste Zeit eh mitbekam. Also warum sich die größte Mühe machen? Als er vor Kana ankam, sprang der kleine vertraute Geist von seiner Schulter auf die der Frau. Entweder er befürchtete schlimmes oder er wollte Kana begrüßen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mi Jul 24, 2013 10:05 pm

tbc: Grosser Teich

Irgendwann war Kana dann doch an besagtem Gasthaus angekommen. Es hatte gedauert, aber sie war angekommmen. Da sie sich in Kirigakure so gut wie gar nicht auskannte, war es ihr auch dementsprechend schwer gefallen sich hier zurecht zu finden. Schlussendlich hatte sie barsch nach dem Gasthaus gefragt und eine Wegbeschreibung bekommen samt Rechnung sie solle sich beim nächsten Mal für eine Erklärung bedanken. Kana hatte ihn nur mit scharfem Blick taxiert, hatte ihm dann den Rücken zugewandt und hatte sich auf den Weg gemacht. Eigentlich dachte sie, dass sie zu spät kommen würde, denn generell war sie auch zu spät. Sie hatten auf die Mittagszeit abgemacht, nun war es Nachmittag. Dummerweise konnte man aber auf einer Reise den genauen Zeitpunkt des Ankommens nicht so recht festlegen.
Hätte sie sich mal lieber weniger Gedanken darum gemacht! Denn als sie an besagtem Gasthaus angekommen war, war kein Jiyu weit und breit zu sehen. Eine Weile hatte sie einfach vor der Türe des Gasthauses gewartet, bis sie dann die Vermutung überkam, dass er sich womöglich schon ein Zimmer genommen hatte. Sie ging also rein und fragte an der Rezeption nach, ob sich ein gewisser Tsuki Jiyu bereits hier angemeldet hätte. Die Antwort war natürlich negativ ausgefallen und Kana schenkte der Frau hinter dem Tresen keine weitere Beachtung mehr. Sie murmelte genervt etwas vor sich her, als sie zurück vor die Tür trat und dort wartete und wartete und wartete. Es wurde Abend, Menschen kamen und gingen, nur Jiyu kam eben nicht. Kanas Kiefer mahlte, als sie sich ausmalte, was sie mit diesem Vollpfosten alles anstellen würde, sobald er sich endlich blicken liess. Jedes Mal liess er sie warten! Für irgendwelche billigen Weiber die er um den Finger wickelte. Die Weiber konnten ja wohl nur billig sein, wenn sie mit diesem Trottel ins Bett stiegen. Eine andere Bezeichung dafür gab es nicht. Kana lehnte also lässig an der Wand ganz in der Nähe des Eingangs. Die Arme vor der Brust verschränkt, den Blick aufs Wasser gerichtet. Sie wirkte nachdenklich, streng, aber nachdenklich und ruhig. Kein Mensch sprach sie an, davon hätte sie ihnen auch sehr abgeraten. Irgendwann spürte sie dann, dass sich Jiyu in Bewegung setzte. Er war so dreist und hatte sie so lange warten lassen, obwohl er ihr damals diesen verdammten Chakra-Anhänger gegeben hatte! Er wusste also, dass sie hier war. Er wusste es und hatte sie warten lassen ... Das war wieder einmal so typisch gewesen.
Innerlich mahnte sich Kana zur Ruhe. Sie sollte sich erst aufregen, wenn es soweit war, vorher würde es ihr nur Kopfschmerzen bereiten oder einer anderen Person, je nach dem an wem sie es ausliess.
Und irgendwann war Jiyu dann auch tatsächlich da. Sie hielt vorerst aber ihren Mund und liess ihn erklären. Immerhin hatte sie zumindest das Mindeste an Respekt für ihn übrig. Sein vertrauter Geist sprang auf ihre Schulter, mit einem kurzen Seitenblick begrüsste sie den kleinen Kerl, bevor sie ihren durchdringenden, eiskalten Blick wieder auf Jiyu wandte.
"Spar dir deine Worte, Jiyu!", ihre Stimme klang schneidend, reserviert und unnatürlich ruhig, "Ich hab es aufgegeben, daran zu glauben, dass aus einem Idioten ein anständiger Kerl werden könnte, mach dir also bloss keine Mühe und komm nächstes Mal am besten erst am nächsten Morgen.", sie hielt kurz inne und musterte ihn eingehend, "Es wundert mich sowieso dass du schon hier bist. Hast die Kleine aber ziemlich schnell flachgelegt, hm?", sie liess ein verächtliches Geräusch erklingen, bevor sie sich von der Wand leicht abstiess und dicht, sehr dicht vor Jiyu trat. "Ich hoffe, du hast mich wenigstens ein Bisschen vermisst, immerhin hab' ich die weite, lange Reise extra auf mich genommen für dieses Treffen ...", erklärte sie weiter, verharrte dann in dieser Position für eine kurze Weile, bevor sie sich abrupt von ihm abwandte und zur Tür lief, welche sie auch sofort aufriss. Sie ging zur Rezeption und knallte die Hand auf den Tisch.
"Zwei Zimmer ... bitte ..." wobei das 'bitte' eher knirschend klang und um das auch ja deutlich genug zu machen, hielt sie zwei gespreitze Finger in die Höhe, "Zwei!"
Die Frau hinter dem Tresen sah von der Hand zu Kanas Gesicht und verzog dann ihr eigenes leicht. "Ma'am ... Es tut mir leid, aber wir haben nur noch ein Zimmer ... das ... ehm ... Nun ja ... Frei ist. Nur noch eines ...", dabei hielt sie einen Finger in die Höhe, um es Kana gleich zutun und um es zu verdeutlichen.
Kana atmete hörbar scharf ein, bevor ihre goldenen Augen zu Jiyu huschten, welchen sie eingehend taxierte. "Na wunderbar ..."
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Jul 27, 2013 12:17 am

Der kalte Blick prallte förmlich von Jiyus fröhlichem Gemüt ab und wurde nur mit einem sanften Lächeln erwidert. »Oh, sie hat mich geküsst und ist abgehauen. Offensichtlich gab es dort noch etwas zu erledigen. Beachtlich dafür, dass wir uns erst zwei Stunden kannten, aber immerhin nahm sie sämtliche Verantwortung auf sich für den Aufenthalt hier.« Er rieb sich über das Kinn und dachte kurz darüber nach ob er erwartete ein paar Probleme in Kirigakure zu bekommen. Kopfschüttelnd blickte er jedoch wieder zu Kana, die plötzlich sehr dicht vor ihm auftauchte. Wie immer glitt sein Blick zu Seite und blieb unverfroren an ihr vorbeigerichtet. »Du würdest es mir eh nicht glauben, wenn ich Dir sage das ich dich vermisst habe – also warum Worte verschwenden wo sie überflüssig sind?«, säuselte er vor sich hin und folgte der Frau gemächlich. Wie immer ging Kurei fremd und blieb auf der Schulter von Kana. Er mochte wohl ihre raue Art und Weise. Denn zwischendurch war er ihrer Meinung, dass Jin viel zu sehr mit Frauen flirtete anstatt sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Gemächlich trat der Iryônin weiter in den Raum und fuhr sich dabei mit den Fingern über das Kinn hinweg. Wirklich interessanter Ort – es klingt ein wenig wie einen Mordschauplatz… und dennoch hat es etwas nobles, schoss es ihm durch den Kopf, während die ersten Fetzen der Unterhaltung von Kana zu ihm drangen. Ein Grinsen schob sich auf sein Gesicht.

Der Mann stellte sich neben Kana und legte ihr freundlich den Arm um die Schultern um sie fest zu drücken. »Oh, es ist wirklich traurig das es nur ein Zimmer gibt. Ich verspreche Dir ich werde es nicht noch einmal versuchen in dein Bett zu kommen«, erklärte er und grinste dabei noch einmal ziemlich breit. In derselben Bewegung griff er sich rasch den Schlüssel den man ihm zu schob und löste die Umarmung, damit sie nicht die Zeit bekam nach ihm auszuholen. Fast etwas kindisch für sein Alter machte er ein paar Schritte rückwärts und hielt den Schlüssel etwas hoch. »Dann komm meine Liebe… du hast immerhin lange auf mich gewartet und bist mit Sicherheit müde. Ich würde Dir eine Massage zur Entschädigung anbieten, aber selbst das nimmst du ja nicht an.« Er versenkte seine Hände in den Taschen und schien in bester Plauder Laune zu sein. Wie so oft eben. Meistens nahm er ihre Drohungen nicht wirklich ernst oder überging sie einfach. Immerhin musste man irgendwie mit ihrem Charakter leben und so ging es am besten. Gemächlich schlenderte er also einen Gang entlang und summte leise eine Melodie vor sich hin. »War die Reise hier her gut? Hast du dich verlaufen? Ich bin in diesem unglaublich unpraktischen Wald auf eine Frau gestoßen, die mir netterweise den Weg gezeigt hat… ich sollte sie noch einmal besuchen.« Nachdenklich griff der Mann in seine Tasche und steckte sich einen Senbon wenig später in den Mund. Darauf kauend blieb er dann vor der passenden Tür stehen und schloss sie auf.

Er blieb davor stehen und deutete eine Verbeugung an, damit Kana der vortritt gewährt werden durfte. »Bitte, Snow… der vortritt gebührt Dir«, meinte er übertrieben Charmant und grinste ihr dabei entgegen. Ja, er hatte wirklich gute Laune weil er sich am Leid der anderen gut erfreuen konnte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Jul 29, 2013 9:52 am

Gerade drehte sie sich wieder der Rezeptionistin zu, als sie Jiyus Arm um ihre Schultern spürten. Sofort kochte Wut in ihr hoch, sie hielt sie jedoch soweit noch im Zaum, damit man es ihr zumindest äusserlich nur ansah, wenn man sie wirklich gut kannte. Er erklärte daraufhin, dass er es nicht noch einmal versuchen würde, in ihr Bett zu steigen, was ihm einen bösen Seitenblick einbrachte. "Das will ich auch hoffen - für dich! Ansonsten wirst du nicht mehr viel Gelegenheit haben, überhaupt jemals wieder bei einem Weib zu liegen ...", murmelte sie ihm knirschend zu und wollte gerade den Arm von ihren Schultern schubsen, als er ihn von alleine wegzog und ein paar Schritte rückwärts ging. Sie seufzte leise und wandte sich ihm mit dem Körper zu, der Frau hinter dem Tresen schenkte sie keine weitere Beachtung, sie war absofort nur noch Luft für Kana. Jiyu erklärte, dass er ihr ja eine Massage anbieten würde ... "Tz, als ob ich sowas nötig hätte von dir.", murmelte sie leise, "Das ist doch nur wieder einer deiner billigen Anmach-Taktiken.", sie sprach so leise, dass es der Weisshaarige womöglich gar nicht hören konnte. Sie folgte ihm jedoch, während er mit Smalltalk begann. Natürlich fragte er sie nur rein rhetorisch, wie ihr Weg hierher war, das war nur das Sprungbrett, damit er ihr wieder seine Weibergeschichten auftischen konnte. Genervt rollte Kana mit den Augen. "Halt die Klappe, Jiyu.", knrischte sie zurück und überging somit seine Worte gemächlich. Sie hatte sich tatsächlich etwas verlaufen gehabt, weshalb sie relativ spät in Kirigakure eingetroffen war, aber das würde sie ihm nicht auch noch auf die Nase binden. Soweit würde es mit Sicherheit nicht kommen! Sie gingen also weiter, Kana etwas versetzt hinter ihm und hätte er weitergesprochen, sie hätte es einfach weiterhin ignoriert ... Bis zur Tür ihres Zimmers kamen, blieb es ruhig. Unglaublicherweise, war Jiyu womöglich krank?
Vor der Türe angekommen, musterte die Kopfgeldjägerin diese eingehend und kniff skeptisch die Augen zusammen. "Wir haben mit Sicherheit das schlechteste Zimmer bekommen in dem ganzen, heruntergekommenem Haus hier.", erklärte sie unzufrieden und hatte die Arme vor der Brust verschränkt, "Hier verbring ich keine zweite Nacht, so viel steht fest ...", ihr Blick schweifte zu Jiyu, vor allem dann nicht, wenn sie mit ihm in einem Zimmer schlafen musste. In der Zwischenzeit hatte Jiyu die Türe bereits aufgeschlossen und verbeugte sich Gentleman-like um ihr den Vortritt zu lassen. Sie hob abwertend die Augenbrauen und schüttelte nur leicht den Kopf. Tut er immer so nett und zuvorkommend und im gleichen Atemzug würde er sie für eine andere Frau einfach hier alleine stehen lassen, egal was sie geplant hatten ... Ob es ein Essen war, oder womöglich einen Auftrag, all das war dann nicht mehr wichtig. Nur noch der Arsch der Frau war dann wichtig.
Auch seine charmanten Worte ernteten einen giftigen Bilck seitens Kana, bevor sie sich jedoch die Freiheit nahm und tatsächlich als Erste das Zimmer betrat. Was sie dort vorfand, war wirklich ernüchternd. Mal abgesehen von der kargen Einrichtung, die nur aus zwei Stühlen und einem winzigen Tisch bestand, einem mickrigen Schrank und einer neidrigen Kommode, gab es hier nur ein Bett! Es war zwar ein Doppelbett, gross genug für zwei Personen, aber das bedeutete immerhin, dass sie mit diesem Trollte die Matratze teilen musste! Zumindest gab es zwei Decken und zwei Kissen. Etwas Erleichterung war es zumindest, aber die hielt sich wahrlich auch in Grenzen.
Sie blieb demonstrativ direkt vor dem Bett stehen und liess ihren Blick durch die Gegend wandern, bevor sie sich zu Jiyu wandte und mit einer Hand auf den Boden deutete. "Du schläfst heute Nacht dort, verstanden? Ich will keine Widerworte hören, immerhin wiederhole ich dich nur ungern, Schätzchen ...", fuhr sie ihn scharf an und könnten Blicke töten, wäre Jiyu in diesem Augenblick wohl tot umgefallen. Denn sie wusste ganz genau, wenn sie es ihm erlaubte, im Bett zu schlafen, neben ihr, würde ein Unglück geschehen und darauf hatte sie mitten in der Nacht keine Lust ... Sie wollte ihr Ruhe und die brauchte sie auch! Er sollte sie also ja in Ruhe lassen. "Wir verstehen uns, nicht wahr? Ich denke, wir sollten uns noch etwas kleines zum Essen ins Zimmer bringen lassen und dann bald schlafen gehen. Es ist zwra noch nicht so spät, aber besser wir sind ausngeruht. Einverstanden?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Fr Aug 02, 2013 2:13 pm

Wie üblich meckerte Kana vor sich hin und ließ sich über sämtliche Begebenheiten aus. Er kannte jedoch über die Jahre nichts anderes, vor allem weil er das Gefühl hatte das es schlimmer geworden war. Dementsprechend schwieg er jedoch bis sie zur Tür kamen und sie nach drinnen trat. »Hör auf zu meckern… es wird sicher nicht schlimm sein«, erwiderte Jin zu ihrem Unmut und wünschte sich tatsächlich manchmal jemanden der weniger nervig sich über Dinge ausließ. Hitomi hatte immer alles so unglaublich positiv gesehen, während Kana eine reine Pessimistin war. Jin hasste ein wenig solchen Leute, denn sie verdarben ihm gerne den Tag, auch wenn man bei seinem heiteren Gemüt viel reden musste um das zu schaffen. Er ließ sich jedoch nicht beirren und trat der Frau in den Raum hinein. Eigentlich war es gemütlich eingerichtet – oder besser gesagt etwas karg, aber zumindest konnte man hier wohnen. Was wohl die weißhaarige erwartetet hatte? Missmutig starrte er kurz zu der Frau und blickte dann seitlich neben das Bett auf die Stelle wo sie hindeutete. Offensichtlich wollte sie, dass er auf dem Boden schlief. Wie ein verdammter Hund?

Jiyu rollte mit seinen Augen und hob die Hand um kurz etwas abzuwinken. Gleich danach suchte er sich eine Ecke im Raum, die etwas mehr Komfort versprach und legte dort seine Sachen gemächlich ab. Immerhin wollte er nicht direkt wie ein Schoßhund neben dem Bett von Kana schlafen. Wenn sie jedoch nicht in einem mit ihm liegen wollte, würde er den Teufel tun heute Abend darüber zu diskutieren. »Du kannst Dir ruhig etwas bestellen. Ich habe keinen Hunger«, antwortete er zu ihrer Frage und entsiegelte eine der Schriftrolle um sich seinen Schlafsack vor zu bereiten. Wieder schwieg er und dachte über die Begegnung mit Kameko nach. Es war anders gelaufen als geplant, aber dennoch keinesfalls unangenehm. Jedoch war sich Jiyu nicht sicher ob er sie besuchen sollte. Womöglich machte sie sich Hoffnung, dass sie irgendwann eine Beziehung führten? Er war ein sehr komplizierter Mensch und die wenigstens Leute kamen wirklich lange mit ihm aus. Kana schien an der Grenze bereits zu sein. Dafür war Shika immer gerne an seiner Seite. Ein kurzes Lächeln stahl sich über seine Lippen als er an sie dachte. Bei ihr hätte er zumindest mit im Bett schlafen können. Seufzend rollte der Iryônin sein Schlafsack aus und fing sich an auszuziehen. Wie immer achtete er nicht darauf ob man ihn beobachtete. Kana schien im Moment eh so schlecht gelaunt zu sein, dass ein Gespräch mit ihr fast sinnlos schien.

Wie ein Grab schweigend, zog sich der Mann erst seinen Mantel aus und dann die restlichen Kleidungsstück. Schlussendlich trug er nur noch Shorts und eine dunkle Hose. Den Rest legte er sorgfältig neben sich zusammen und lehnte dann den Rücken gegen die Wand zurück. Kurz konnte man dabei wie immer einen Blick auf seine tätowierte Rückseite werfen. Aber auch die Strichliste auf seinem Arm und die Narben an den Unterarmen die von eignen Schnitten für Angriffstechniken stammten, waren deutlich ersichtlich. Auch das Siegel auf seiner Brust, das einen runden Kreis anzeigte konnte man deutlich sehen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Di Aug 06, 2013 2:42 pm

Erstaunlicherweise hatte sich Jiyu nicht im Mindesten dagegen gewehrt, auf dem Boden zu übernachten. Das war ja schon fast Gentleman-like, nur dumm, dass er es ihr nicht angeboten hatte, sondern dass sie es ihm sagen musste. Etwas Feinarbeit musste er also noch leisten, aber sie hielt es ihm zugute, dass er ihr ohne Wiederworte das Bett überliess. Kurz spielte sie sgoar mit dem Gedanken, ihn doch im Bett schlafen zu lassen, verwarf diese dann jedoch wieder. Er gab sich geschlagen und würde brav so weit wie möglich entfernt von ihr schlafen, was wollte sie mehr? Seit wann hatte sie Mitgefühl für andere? Vor allem für Jiyu? Natürlich, da war der Sohn, bei Kindern war das immer etwas anders, aber in Jiyus Augen war Kana doch sowieso nichts besonderes, er hatte schon mit vielen Frauen im Bett gelegen, sie brauchte sich also nichts vorzumachen. Jiyu war, wie er war und sie würde ihn auch nicht ändern können. Sobald das mit dem Sohn vorbei war, würde sie sich wieder von ihm trennen und dann würde sie ihn womöglich nie wieder sehen. Sie musste nur irgendwie ihre Schuld wieder gut machen, die sie sich bei ihm aufgebührdet hatte, durch den Tod Hitomis. Aber das hiess nicht, dass sie mit ihm ein Bett teilen musste, weil sie soetwas wie Mitgefühl empfand!
Angewider rümpfte sie die Nase und wandte sich dann von ihm ab. Auch sie zog sich aus, bis auf die Unterwäsche. Es machte ihr nichts aus, wenn Jiyu sie so sah, immerhin hatte er genügend andere Frauen gänzlich nackt gesehen. Solang er sie in Ruhe liess, konnte er starren, immerhin würde sie sich ihre Kleider nicht zerknittern, nur weil er im selben Raum war.
Als er dann meinte, sie könne sich ja was bestellen, aber er wolle nichts, sah sie zu ihm. Ihre Augen musterten seine Oberkörper, seine vielen Narben und die anderen Dinge, die sich auf seiner Haut befanden. Kurz verengte sie ihre Augen und war gewillt zu sagen, wie hässlich es aussah, unterliess diesen bissigen Kommentar dann jedoch.
"Dann ess' ich auch nichts und wir schlafen sofort.", erklärte sie, ging zum Fenster und öffnete jenes. Etwas frische Luft war wohl nicht falsch. Dann stieg sie ins Bett und legte sich unter die Decke. Für eine Weile musterte sie Jiyu eingehend. "Nächstes Mal darfst du im Bett schlafen und ich übernachte auf dem Boden.", erklärte sie dann und ging somit einen Kompromiss ein, dann löschte sie das Licht aus, drehte Jiyu den Rücken zu und versuchte einzuschlafen ... Was sie nach einer gefühlten Ewigkeit dann auch schaffte.

[Kurzer Timeskip -> Am nächsten Morgen]

Kana erwachte vom lauten Gezwitscher der Vögel. Sie gähnte ausgiebig und räkelte sich etwas im Bett, bevor sie die Decke zurückschlug und aufstand. Sie war ausgeruht und ausgeschlafen, die Frage war nur, was sie nun vor hatten. Sie hatten sich hier getroffen, damit sie wieder gemeinsam nach einer Medizin für seinen Sohn suchen konnten, aber Kana hatte keinen Plan, wo sie danach suchen sollten. Sie trat also zu dem noch immer schlafenden Jiyu und stiess ihn etwas unsanft mit dem Fuss an. "Aufwachen, wir sollten besprechen, wie wir nun vorgehen. Ich hasse es, wenn ich nicht weiss, was als nächstes passiert.", erklärte sie und war sich sicher, dass jiyu das meiste ihrer Worte wahrscheinlich gar nicht mitbekam, weil er noch schlief oder zumindest im Halbschlaf war. Dann wandte sie sich von ihm ab und zog sich ihre Kleidung an. Zuletzt schnallte sie sich ihren Gurt samt Schwert und Scheide um, richtete ihre Haare und wandte sich erneut Jiyu zu um zu schauen, wie weit er schon war, oder ob er noch schlief. "Hast du einen Plan ... Oder zumindest sowas in der Art?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 11, 2013 1:15 am

Um seinen Ruf zu wahren, hatte er natürlich Kana dabei zugesehen wie sie ihre Kleidung einfach von ihrem Körper schälte. Kurz glitten seine Augen über ihre Rückseite hinweg, bevor er den Blick seitlich aus dem Fenster warf und die Dunkelheit musterte. Noch immer saß er mit dem Rücken gegen die Wand gelehnt und fragte sich für einen Moment wie es seinem Sohn ging oder Maemi. Er rieb sich seufzend über den Hinterkopf und wandte seine Aufmerksamkeit zurück auf Kana. Sie erklärte gerade das sie dann doch nichts essen würde und schlafen sollten. Es klang ein wenig wie ein Befehl, auch wenn Jin es nicht all solchen wahrnahm. Denn tatsächlich ließ er sich selten etwas von anderen sagen, auch wenn er heute brav seinen Platz in einer Ecke gesucht hatte. Vermutlich lag es aber auch ein wenig daran, dass er mit den Gedanken irgendwo anders war und die Müdigkeit sich langsam bemerkbar machte. Schweigend hörte er deswegen Kana zu und beobachtete wie sie das Fenster öffnete. Danach verkroch sie sich unter die Bettdecke und wandte ihm den Rücken zu. Kurz mischten sich die Bilder von Hitomi in seinem Kopf, die von hinten wechselnd ähnlich aussah. Nun gut, dass hatten Schwestern so an sich? Jedoch verursachte es in Jins Kopf immer wieder unglaubliche Flashbacks. Seufzend rieb er sich kurz über die Stirn und zog dann gemächlich die Knie an den Körper um sein Kinn dort abzulegen. Mit halbgeschlossenen Augen starrte er dann einfach Kana an. Ob sie wusste, wie ähnlich sie Hitomi war? Charakterlich vielleicht nicht, aber ihre Gesichtsmimik konnte sich ähneln. Der Iryônin biss sich fest auf die Unterlippe, schnaubte leise und griff sich dann den Schlafsack und rollte sich da drinnen zusammen um zu schlafen.

~Kurzer Timeskip -> Am nächsten Morgen~

Die Nacht war wie immer, wenn Jiyu alleine auf kalten Boden schlief. Sein Gehirn durchlief unruhig alle Ereignisse die bereits geschehen waren. Obwohl ihn anfänglich der Herzschlag von Kana beruhigte, wirkte es später bei weiten nicht mehr gleich. Etwas verkrampft hatte sich er sich somit in seinen Schlafsack gerollt und versucht zu entspannen bis ihn ein Fuß in der Seite traf der ihn unsanft weckte. Jin schob sein Gesicht unter dem Schlafsack hervor und starrte von unten her zu Kana hoch. Umständlich richtete er sich nach oben und lehnte dann seinen Oberkörper angestrengt an die Wand zurück. Er wirkte verschlafen und etwas müder als gestern. »Wir hatten einen Auftrag hier, aber dafür bleibt keine Zeit mehr. Mein Vater bringt meinen Sohn hier her… und wir gehen weiter nach Tsukigakure. Dort soll er medizinisch besser aufgehoben sein und ich kann mich mit einigen von ihnen kurzschließen. Zumindest meinte ein Freund, dass es dort einige gute Mediziner gibt. Möglicherweise helfen sie weiter. Ich hoffe es stark«, seufzte er und rieb sich dabei nachdenklich über den Hinterkopf. »Tut mir Leid, dass du extra nach Kirigakure gekommen bist. Ich hatte gehofft, dass wir den Auftrag hier zuerst durchführen würden, aber das wird zeitlich zu knapp.« Etwas verplant zog er sich dabei wieder an und rollte seinen Schlafsack zusammen. Er war sich nicht sicher wie Kana auf Okuri reagierte, aber sie konnte wenn sie wollte auch gehen, dass wusste sie. Ihm war es jedoch lieber, dass eine Person war auf den Weg nach Tsuki. Denn immerhin hatte er auch so schon genug Probleme.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 11, 2013 10:38 am

Nach dem Kana Jiyu geweckt hatte, zog sie sich ihre Sachen an und bürstete sich ihr Haar. Sie beobachtete ihn dabei, wie er aufwachte und sich noch etwas verschlafen wieder an die Wand lehnte, so wie er es gestern Abend getan hatte. Dann erklärte er ihr, dass sie im Prinzip völlig vergebens hierher gekommen war, denn sie mussten nun nach Tsukigakure, um seinen Sohn dorthin zu bringen. Kana blinzelte etwas überrascht und legte die Bürste zur Seite. "So?", kam es von ihr und sie wandte sich in diesem Augenblick von ihm ab, um sich im Spiegel zu betrachten. Für Kanas Geschmack ging das aber ziemlich schnell und auch wenn sie sich selbst geschworen hatte, dass sie alles für diesen kleinen Jungen tun würde, war es etwas überraschend, wie schnell Jiyu das ganze in die Wege geleitet hatte und ihr wieder einmal erst knapp davor berichtete. Es lief meist so ab, sie wurde immer nur kurz vorher infomiert, manchmal fragte sich Kana, ob er sie damit verarschen wollte.
"Du willst also nach Tsukigakure um dich dort mit anderen Medizinern kurzuschliessen, richtig? Nicht um dort einen Auftrag anzunehmen? Was springt denn da für mich raus?", die Antwort kannte sie bereits, es war auch eher eine rhetorische Nachfrage. Dann zuckte Kana leicht mit den Schultern und wandte sich wieder Jiyu zu. "Von mir aus, ich spiel' ja liebend gerne deinen Geleitschutz.", es klang etwas sarkastisch, wobei sie die Bürste auf die Siegelrolle legte und sie somit kurzerhand wieder versiegelt hatte. "Wann und wo werden wir deinen Vater treffen? Scheint ja ziemlich bald zu sien, wenn du so einen Stress schiebst.", fuhr sie dann fort und machte sich in Gedanken die Notiz dazu, dass sie das nur für Okuri tat, nur für den Sohn ihrer Schwester und nicht für Jiyu. Ihn alleine hätte sie womöglich nicht begleitet. Interessant war aber, dass er sich tatsächlich dafür entschuldigte, dass sie in diesem Sinne vergebens nach Kirigakure gekommen wäre. Sie schenkte ihm ein Lächeln, auch wenn es nicht wirklich freundlich war. "Vergiss es, spar dir deine Entschuldigung. Nächstes Mal wenn du mich wieder warten lässt, werd ich einfach gehen, dann kannst du für deinen nächsten Geleitschutz Haufenweise Geld bezahlen. Merk dir das nächstes Mal, wenn du bei einer Frau ins Bett steigst, in Ordnung? Ich warte sehr ungern und erst recht auf einen Kerl, der gerade nur egoistisch seine Begierde befriedigen muss ...", sie sprach nicht weiter aber ihr lagen noch einige Sätze mehr auf der Zunge, bevor sie sich wieder von ihm abwandte und ihre Sachen zu Ende packte. Die Nacht war ziemlich ereignislos verlaufen und das war auch gut so. Hätte sie Jiyu in ihrem bett vorgefunden, hätte er es sich abschminken können, dass sie mit ihm nach Tsuki reiste. Nach dem sie dann alles soweit gepackt hatte und aufbruch bereit war, trat sie zum Fenster und blickte hinaus, wartete darauf, bis auch Jiyu fertig war. Sie beobachtete den Himmel, die vorüberziehenden Wolken und sank dabei - völlig ungewollt - tief in Gedanken. Sie dachte über vieles nach, vor allem aber über eine Sache ...
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 11, 2013 7:37 pm

Der Iryônin schien heute merkwürdig verschlossen zu sein, während er den Worten von Kana halbherzig zuhörte. Irgendwie stieß es ihm diesmal leicht bitter auf, dass sie ihn wie einen räudigen Hund behandelte der nichts anderes verdiente. Er schüttelte seinen Kopf über die Tatsache und blickte kurz aus dem Fenster hinaus als hätte er ihren Worten nicht großartig zugehört. Zumindest wirkte es tatsächlich so, denn er reagierte kein Stück auf das gesagte. Nicht einmal ein Zucken seiner Augen zeigte sich, bevor er sich nach einer gefühlten Ewigkeit erhob. Kommentarlos zog er sich seine Kleidungsstücke wieder an und streifte sich dann den Mantel zu Recht. Genau in jene griff er hinein und holte ein Bündel Geldscheine hervor, die er sorgfältig abzählte. Den einen Teil steckte er daraufhin zurück, während er den anderen Teil auf das Bett warf. »Den einen Teil bekommst du jetzt, den andere Teil wenn wir in Tsukigakure ankommen. Mit inbegriffen ist, dass du vor meinem Sohn dich nett verhältst. Du musst ihn nicht mit Liebe überhäufen, aber ich werde böse wenn du ihn genauso behandelst wie mich«, sagte er in einem fast drohenden Ton, bevor er sich zur Tür umwandte. Man konnte nicht sehen welche Emotionen sich in seinem Gesicht abspielten, aber er schien sich wohl beim nächsten Mal zweimal zu überlegen ob er die Hilfe von Kana in Anspruch nehmen sollte, wenn sie ihn derartig behandelte. In den letzten 5 Jahren war es jedoch immer wieder Mal so gewesen, sodass Jiyu wusste das die Verärgerung wieder verschwand. Dennoch war er noch immer ein Mensch und würde es auch irgendwie ohne die weißhaarige Frau hinbekommen.

»Wir sollten Frühstücken und dann zum Tor von Kirigakure gehen. Dort wartet er etwa um die Mittagszeit herum«, erklärte der Iryônin mit leiser Stimme und öffnete die Tür um nachdraußen auf den Gang zu treten. Er schien wirklich schreckliche Laune zu haben, was wohl zum einen daran lag das er die wohl schlimmste Nacht seit einiger Zeit hatte und zum anderen weil man ihn mit einem Tritt – egal wie leicht – geweckt hatte. Normalerweise war er ein Mensch der nur sehr langsam wach wurde und somit ernsthafte Probleme bekam wenn es so unsanft wurde. Ein letzter Blick wurde Kana geschenkt, bevor er auf den Gang nach draußen schlenderte und einen Senbon aus seiner Tasche zog. Schweigend steckte er ihn in seinen Mundwinkel und fing mechanisch darauf zu kauen an. Sein Sohn würde vermutlich im Laufe des Tages beim Tor eintrudeln und irgendwie freute er sich auf ihn. Wie es seiner Wegbegleiterin bis dato ging, wusste er nicht. Möglicherweise ging sie verärgert, weil er sich herausnahm ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eigentlich dachte er immer er konnte in dem Fall auf sie zählen, aber derzeit fühlte es sich irgendwie falsch an. Woher das Gefühl kam, wusste der Iryônin nicht. Vermutlich zog derzeit immer wieder die Tatsache an seinem Gemüt das sie nicht weiter kamen. 5 Jahre und nichts geschah, abgesehen davon das sie immer wieder von einem Ort zum nächsten reisten und er Kana immer um Hilfe bat. Ob es Zeit wurde ihr zu sagen, dass sie ihm nicht mehr helfen musste? Es klang manchmal als würde er darum betteln. Vielleicht war nach so langer Zeit keine Hoffnung mehr gegeben?

Jiyu blieb mitten im Raum stehen und griff sich mit seiner Hand an die Stirn. Stöhnend rieb er sich über die Stirn und schloss kurz die Augen. Zu viele Gedanken plagten ihn einfach. Es gab keine Lösung für eine Heilung und er wusste im Moment nicht wirklich weiter. Vermutlich bemerkte man es immer öfters, wie planlos er an etwas heran trat. Denn seine Entscheidungen änderten sich ständig und schlagartig. Früher hatte er einen Plan, zog ihn durch und dann kam der nächste Schritt. Heute war Unsicherheit und seine Launen änderten sich dementsprechend schnell mit. Der Frustrationsfaktor war groß und stürzte ihn immer mehr. Er wurde nachlässiger und ließ sich sehr schnell von anderen ablenken. Jin wünschte sich einfach ein ruhiges Leben in dem er nicht durch die ganze Welt reisen musste um für seinen Sohn etwas zu finden. Ausdruckslos ließ der Mann seine Hand wieder fallen und wartete im Eingangsbereich für einen Moment ob Kana mitkam.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Aug 12, 2013 5:48 pm

Sie hatte nicht mitbekommen, wie er aufgestanden war und auch nicht, wie er sich angezogen hatte. Erst als er das Geld auf das Bett warf und dazu einige Sätze sagte, blickte Kana zu Jiyu hinüber und legte die Stirn in tiefe Falten. Was um alles in der Welt hatte er nun wieder für Probleme? Ihr war klar, dass sie nicht die beste Gesellschaft war, aber selbst er hätte begreifen müssen, dass sie kein Geld von ihm annahm und es auch nicht brauchte. Bisher war sie ihm die fünf Jahre über immer fast überall hin mitgefolgt und hatte nie ein Wort darüber verloren. Ab und an fragte sie sich, wann er endlich eine richtige Fährte hatte für das Heilmittel seines Sohnes, aber sie hatte sich nie direkt beklagt. Kana beäugte das Geld also skeptisch und stiess sich dann leicht von der Fensterbank ab. Sie sah ihn mindestens genau so emotionslos an, wie er sie drohend. Kana lagen einige bissige Kommentare auf der Zunge, sie hielt sich jedoch damit zurück und schüttelte nur verständnislos den Kopf. Irgendetwas musste ihm über die Leber gelaufen sein. Wäre er eine Frau, hätte sie darauf getippt, dass er seine Tage hätte, aber er war definitiv ein Mann, soviel konnte sie sagen. Kana griff nah ihrem restlichen Zeug und auch nach dem Geld, das Jiyu liegen gelassen hatte. Sie steckte es sich jedoch nicht ein sondern folgte ihm nach draussen auf den Gang. Dort hörte sie, wie er weiter erkärte und meinte, dass sein Vater gegen die Mittagszeit kommen würde und sie so lange noch etwas frühstücken sollten. Kana nickte, auch wenn er es nicht sehen konnte. Sie sah auch, wie er - wohl aus Verzweiflung? - sich an die Stirn fasste und womöglich auf sie wartete. Kurz blieb Kana stehen und beobachtete ihn dabei. Sie seufzte leise und wusste bereits jetzt, dass sie keine Ahnung hatte, wie sie mit ihm umgehen sollte. Sie trat zu ihm hin, griff nach seiner Schulter und drehte ihn zu sich um, damit er sie ansehen musste. Dann hob sie das Bündel Geld in die Höhe und hob eine Augenbraue. "Was soll das?", fragte sie ihn dann ziemlich direkt, "Ich will kein Geld von dir, das weisst du genau! Was willst du mit dieser Reaktion bezwecken? Du weisst genau, dass wir immer Mal wieder Aufträge gemeinsam machen, nimmst du mir das jetzt übel, dass ich danach gefragt habe? Und ausserdem ... Ich war nie unfreundlich zu deinem Sohn, nie. Du kannst dir deine Moralpredigt also sparen, Jiyu.", sie hielt kurz inne und stopfte ihm das Geld zurück in seine Jackentasche, bevor sie seine Schulter los liess und mit etwas neutralerer Stimme fortfuhr: "Wenn du ein Problem mit mir hast, dann sprich es an. Du kennst mich inzwischen gut genug und weisst, dass ich mit solchen Situationen nicht klar komme. Wenn also etwas ist, dann sag es!", womöglich war es nur eine vorübergehende Laune, aber gerade war Jiyu tatsächlich sehr seltsam. Sie würde ihn nicht gehen lassen, bevor er nicht mit der Sprache rausrücken würde. Denn anscheinend hatte er ein Problem mit ihr und das liess sie nicht auf sich sitzen. Und wenn er lieber alleine reisen wollte, dann konnte er ihr das genau so sagen, anstatt es ihr indirekt sagen zu wollen, in dem er ihr Geld hinwarf, das sie sowieso nicht annahm ... Und das wusste er! Zumindest hatte Kana das Gefühl, ihn inzwischen gut genug zu kennen. Sie sah ihm dirtekt in die Augen, versuchte zu erkennen, was in ihm vorging, aber mal abgesehen davon, dass sie in Zwischenmenschlichen Beziehungen schwach war, war Jiyu sowieso so durchschaubar wie eine Wand. Leise räusperte sich Kana dann und atmete tief durch, womöglich nahm er es ihr noch immer übel, dass sie ihn auf dem Boden hatte schlafen lassen, aber ihr Stolz hätte es nicht zugelassen. Ausserdem störte es sie gewaltig, dass er ihr vorwarf, sie wäre böse zu ihrem Sohn. Zu ihm womöglich ab und zu, ja ... Aber nicht zu seine, Sohn! Okuri war auch mit ihr Blutsverwandt, ihr lag sehr viel an der Familie und - für wahr - anfangs konnte sie Jiyu nicht ausstehen, aber mittlerweile war er ihr ein Weggefährte geworden, den sie sich nicht mehr wegwünschte. Wieso also verhielt er sich so seltsam ...?
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Do Aug 22, 2013 11:13 pm

Die Hand von Kana drehte ihn herum, sodass er ihr direkt entgegen blickte, auch wenn seine Augen wieder automatisch zu Seite gingen. Ein Blickkontakt war mit ihm eigentlich fast nie möglich. Dann erklärte sie ihm das sie das Geld nicht wollte und das sie nie unfreundlich zu seinem Sohn war, wodurch er sich die Moralpredigt sparen sollte. Jiyu musste sich selbst eingestehen, dass er gerade etwas überreagiert hatte, aber inzwischen schien er von der Situation einfach genervt zu sein. Er atmete tief durch die Nase durch und rieb sich wieder über die Augen hinweg um einen Schritt von ihr zurück zu treten. »Schon gut…«, murmelte er und senkte seine Finger wieder um etwas an ihr vorbei zu sehen. Er wirkte ein wenig müde – was unweigerlich wohl daran lag das er im Allgemeinen ein ziemlicher Morgenmuffel sein konnte. »Ich habe wirklich schlecht geschlafen… wurde von einem Tritt geweckt… und habe noch nichts gefrühstückt. In letzter Zeit hetze ich nur noch von einem Dorf ins nächste auf der Suche nach etwas was ich selbst nicht weiß und werde dann von meiner Wegbegleitung wie ein räudiger Hund behandelt der auf dem Boden schlafen soll und dann noch getreten wird. Versteh mich nicht falsch – ich habe kein Problem damit auf dem Boden zu schlafen für dich«, erklärte Jiyu und verstummte um seinen Blick weiter wandern zu lassen. Er wirkte unruhig und teilweise sogar ziemlich unkonzentriert.

»Hör zu, ich will mich nicht streiten. Ich könnte in letzter Zeit eher ein paar aufmunternde Worte hören als irgendwelche Kritik. Irgendetwas was mir das Gefühl gibt, dass das hier nicht alles für den Arsch ist.« Ruhelos ging er ein paar Schritte zu Seite und trat auf das Fenster zu um dort kurz raus zu sehen. Langsam aber sicher spürte Jiyu die Nachwirkung der fünf Jahre die sie bereits umher gingen auf der Suche nach einem Heilmittel das es nicht gab. Inzwischen hatte er keine Ahnung was er noch machen sollte und verrannte sich immer wieder in verschiedenen anderen Begebenheiten. »Ich weiß nicht mehr was ich machen soll oder überhaupt noch machen kann. Sollen wir die nächsten 5 Jahre noch einmal damit verbringen ein Heilmittel für meinen Sohn zu finden mit dem Fazit das er dann keines gab und ich sein ganzes Leben verpasst habe? Mit dem Fazit… das ich mein ganzes Leben verpasst habe? Oder das du deine Zeit mit mir verschwendet hast? Wenn er nicht mehr lebt, habe ich nichts mehr… und ich kann nicht einfordern das du die nächsten fünf Jahre dieses „Spiel“ noch mit machst. Auch wenn du vermutlich sagen wirst du könntest es oder das es nicht mein Problem sein wird… aber wie soll das ganze Aussehen? Wir gehen uns gegenseitig auf die Nerven und gehen planlos meinem Ziel hinterher? Soll ich dir ernsthaft mal was sagen… «, sprach er weiter und ballte seine Hände kurz zu Fäusten. »Ich habe kein Ziel, ich habe keine Ahnung… ich weiß es nicht was wir als nächstes machen sollen«, führte er weiter und schlug die Faust in mitten der Wand hinein. »Ich weiß es einfach nicht.«
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Fr Aug 23, 2013 11:20 am

Glücklicherweise schien er seine Moralpredigt nicht weiter auszubauen sondern erklärte ihr, was ihm auf dem Herzen lag, mehr oder weniger. Das Kana ihn dazu bringen konnte, war schon ein kleiner Erfolg für sie, da sie ja generell eigentlich ziemlich mies in solchen Dingen war. Aber das war ihr nicht anzusehen, sie konzentrierte sich auf die Worte Jiyus und versuchte daraus schlau zu werden. Er erklärte, dass er schlecht geschlafen hatte und wie ein räudiger Hund von ihr behandelt wurde. "Jetzt übertreib mal nicht so ...", murmelte Kana und schüttelte leicht den Kopf. Ihr war klar, dass es nicht die freundlichste Behandlung war, aber wie ein räudiger Hund hatte sie ihn sicherlich nicht behandelt, da fehlte eindeutig noch das Halsband und der Napf, aus dem er Fressen musste. Ausserdem war das kein Tritt, sie hatte ihn lediglich mit dem Fuss angetippt ... Ihr wurde bewusst, dass er derzeit ziemlich empfindlich sein musste, wenn er das alles so hochschaukelte, weshalb sie sich bemühte, einfach nichts weiter dazuzusagen, obwohl ihr beim letzten Satz einiges auf der Zunge lag. Denn der war augenscheinlich gelogen. Wenn er schon so darüber sprach, dann machte es ihm natürlich etwas aus auf dem Boden zu schlafen. "Wie ich gestern Abend bereits sagte, du kannst das nächste Mal im Bett schlafen, von mir aus auch die nächsten paar Nächte.", kurz verstummte sie und kniff die Augen leicht zusammen, "Und wenn es dir dadurch besser geht, kannst du mich auch mit einem Tritt aufwecken. Aber keine Sorge, ich werde das bei dir nicht mehr tun. Ich wollte dich damit ja nicht kränken ... Oder dergleichen.", sie atmete tief durch, es fiel ihr schwer auch nur Worte auszusprechen, die annähernd eine Entschuldigung darstellten, "Also komm mal wieder etwas runter und nimm das von heute Morgen nicht persönlich, okay?"
Dann fuhr er weiter und seine nächsten Worte trafen sie mitten ins Gesicht. Er erklärte, dass er aufmunternde Worte brauchte und keine Kritik, dass er eine Vergewisserung brauchte, dass nicht alles umsonst war, was sie bisher taten. Kana schwieg und sah ihm nur in die Augen, während er immer ihrem Blick auswich. Lange blieb es aber nicht dabei, denn Jiyu entfernte sich etwas von ihr und trat an ein Fenster, welches am Ende des Ganges lag. Kana folgte seinen Bewegungen, wartete ab, ob er noch etwas weiteres zu sagen hatte. Seine Worte machten Kana klar, dass er ziemlich verzweifelt sein musste. Die Weisshaarige stemmte eine Hand in die Hüfte und liess sich einige Dinge durch den Kopf gehen. Sie hatte natürlich einige Möglichkeiten. Wenn sie ihren Clan einschalten würde, könnten diese über ihre guten Beziehungen zu all den Handelsorten bestimmt etwas ausfindig machen, aber dann würde sie das Aufsehen direkt auf den Jungen lenken und dann wussten sie, wann er gesund sein würde ... Und dann würde es nicht mehr lange dauern, bis sie kamen. Kana hatte es mit Absicht so eingerichtet, dass sie es mit Jiyu alleine suchte, so würde ihr Clan nicht sofort merken, wann der Sohn wieder gesund war. Aber die Situation hatte sich nicht zu ihren Gunsten entwickelt und Jiyu schien am Ende seines Lateins zu sein. Leise seufzte Kana, trat auf ihn zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Das war alles, was sie ihm bieten konnte, denn sie wusste nicht, wie man jemanden tröstete, wie man Jemanden aufmuntern konnte.
"Jiyu, du weisst, ich bin ganz schlecht in solchen Dingen und womöglich kann ich dir nicht die Worte geben, die du derzeit brauchst. Ich kann dir nur meine Unterstützung geben für die Suche und einfach eine Hilfe sein in ... Allerlei anderen Dingen. Wir sind bereits seit fünf Jahren zusammen unterwegs. Manchmal haben wir uns getrennt, mit Sicherheit, aber dennoch haben wir uns in der Zeit näher kennengelernt und ...", sie brach ab, was sagte sie da eigentlich alles? Das klang alles so wahnsinnig kitschig!
"Hör zu, ich kann deine Verzweiflung verstehen, du möchtest mit deinem Sohn zusammen sein, immerhin können wir uns nicht sicher sein, überhaupt ein Heilmittel zu finden und dann ist es scheisse, wenn du nicht einmal die Jahre bei ihm verbracht hast, die ihm  noch geblieben sind.", ihre Hand grub sich etwas in seine Schulter, ein Ausdruck ihrer Emotionen, die sie sonst so gut zu unterdrücken vermochte, "Mein Vorschlag, du gehst zurück zu deinem Sohn und ich werde weiterhin nach einem Heilmittel suchen. Ich hab' da eine Idee, mit der ich womöglich etwas finden werde. Sicher ist es nicht, nichts ist sicher ... Aber man sollte nichts unausprobiert lassen, nicht wahr?", Kana seufzte leise und liess ihre Hand wieder von Jiyus Schulter fallen, bevor sie ihm noch einmal in die Augen blickte. Ihr lagen noch so viele andere Worte auf der Zunge, so vieles, was unausgesprochen war, aber sie würde es sich zurückhalten, für Jiyu und auch für sie selbst. Immerhin war es wahr, wenn er die letzten Jahren verapssen würde, die Okuri noch blieben, würde der Weisshaarige sich für immer selbst hassen dafür. Dann wandte sie sich von ihm ab und schritt langsam den Gang entlang. "Und du erwähntest, dass du noch nichts gegessen hast, ja? Dann lass uns runter gehen und etwas essen, du solltest wieder etwas besser gelaunt sein, sobald dein Sohn bei dir ist ... Nicht wahr?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Aug 24, 2013 11:00 pm

Möglicherweise war er gerade wirklich empfindlich, aber in letzter Zeit arbeitete er zu hart, zu viel und verdiente zu wenig als das er sich derartig behandeln wollte. Er kannte es von Kana, aber derzeit half es ihm überhaupt nicht weiter. Im Gegensatz – irgendwie frustrierte es ihn ein wenig mehr, weil er tatsächlich jemand brauchte der einfach Mal ihn aufmunterte. Der Mann war einfach immer ein Mensch gewesen der selbst, wenn es ihm schlecht ging lächelte. Diesmal fehlte ihm die Kraft dazu. Seine Augen ruhten inzwischen wieder ruhig auf der Umgebung und beobachteten einfach nur die sorglosen Menschen. Auf die Worte von Kana erwiderte er einfach nichts und beließ es einfach dabei. Er wollte weder in ihrem Bett mitschlafen noch sie treten. Alles klang nach Mitleid… warum sonst sollte sie das sagen? Dann legte sich jedoch ihre Hand auf seine Schulter, sodass er unweigerlich aus den Gedanken gerissen wurde und den Kopf drehte um ihr schlanken Finger zu mustern. Aufmerksam lauschte er was seine Wegbegleiterin zu sagen hatte und versuchte irgendwie froh darüber zu sein. Aber derzeit schien er unglaublich pessimistisch eingestellt. Was brachte ihre Hilfe, wen er keinen Plan hatte was sie als nächsten anstellten? Wieder drehte er seine Augen gerade aus und musterte die Umgebung. Nur am Rande spürte er dabei die Finger die sich in seine Schulter gruben. So etwas wie Emotionen von Kana? Nun gut, er hatte schon öfters welche in ihrem Gesicht gesehen und er konnte sich an jeden Augenblick erinnern!

»Nein«, stieß er dickköpfig hervor und drehte seinen Kopf herum. Er konnte die weißhaarige nicht einfach alleine nach einem Heilmittel suchen lassen, weil er selbst dabei sein musste. Sie war immerhin keine Iryônin, sodass sie nicht einschätzen konnte ob es Okuri wirklich half und zum Schluss hin war die Arbeit womöglich doch für den A… nun vielleicht umsonst. »Ich kann es nicht zulassen, dass du alleine suchst. Ich muss es selbst sehen ob es die richtige Methode ist… oder zumindest selbst auch schauen«, erklärte er ruhig und ließ seinen Blick über den Boden huschen. Eigentlich war es eine Ausrede, obwohl er sonst nicht log, konnte er es nicht wirklich annehmen. Zum einen wie gesagt, weil er selbst sehen wollte was es war und zum anderen weil er Angst hatte mit seinem Sohn alleine zu sein. Die Tatsache, dass er zum Schluss hin ihn so sehr mochte, dass es doppelt so wehtat wenn er starb… würde er nicht ertragen. Dementsprechend selten sah er ihn auch. Kana wandte sich in der Zeit ab und schritt den Gang entlang, sodass er etwas zügiger ihr hinterher ging. Er holte sie jedoch nicht ein, sondern blieb leicht versetzt hinter ihr um gemächlich hinter ihr zu bleiben. »Lass uns einfach auf dem Weg zum Tor etwas bei einem Imbissstand holen… dann können wir etwas für die Reise mitnehmen«, erwiderte er und wirkte doch etwas ungeduldig. Denn immerhin würde bald Okuri hier sein und er wusste bei Gott nicht wie er darauf reagierte. Sentimental wenn er bemerkte wie groß er war? Verletzt wenn er bemerkte, dass sein Sohn ihn nicht mal in den Arm nahm, weil sie möglicherweise sich auseinander lebten? Erschreckt wie krank er womöglich wirkte?

Ohne auf eine Antwort von Kana zu warten, schritt er auf die Tür zu und verließ den schleichenden Tod um mit flauen Gefühl im Magen Richtung Tor bzw. Imbissbuden zu gehen.

TBC: [Über Kirigakuretor] nach Kangetsu no Kuni
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 25, 2013 12:17 am

Natürlich lehnte Jiyu ihren Vorschlag ab. Es hätte ihr klar sein müssen. Kana atmete tief durch, erwiderte darauf aber nichts. Warum er ihren Vorschlag nicht annahm, erkläte er sogleich darauf, aber das war ihrer Meinung nach nur eine Ausrede. Immerhin könnte sie ihm die Medizin zeigen, sobald sie sie hätte. Wenn sie nicht das Gesuchte wäre, würde sie einfach weiter suchen. In ihren Augen wäre das absolut kein Problem, aber Jiyu schien sich in dieser Situation wieder einmal wunderbar selbst im Wege zu stehen. Eine absolute Glanzleistung, aber was hatte sie auch anderes von ihm erwartet? Er brachte immer Glanzleistungen hervor, egal in welchem Bereich ... Sie schob die sarkastischen Gedanken beiseite und nickte sachte. "Gut, dann eben nicht. Solltest du es dir aber anders überlegen, sag es ruhig. Und keine falsche Scheu, es macht mir nichts aus, ansonsten hätte ich es niemals vorgeschlagen.", die Worte waren zwar ihrer Meinung nach unnütz, weil Jiyu sie inzwischen gut genug kennen musste um selbst darauf zu kommen, aber es konnte ja nicht schaden, wenn sie es noch einmal erwähnte. Natürlich wusste sie auch nichts davon, dass sich Jiyu davor fürchtete, seinen Sohn am Schluss so sehr zu lieben, dass es ihm doppelt so schwer fallen würde. Hätte sie es gewusst, hätte sie ihn zwar auf der einen Seite gut verstehen können, hätte ihm aber auch sagen können, dass sie es zum Beispiel bereute, nicht mehr Zeit mit ihrer Schwester verbracht zu haben. Man bereute solche Dinge immer erst dann, wenn sie einem verwehrt waren. Aber davon wusste sie ja nichts, also konnte sie sich diesbezüglich auch keine Gedanken machen.
Jiyu erklärte, dass er hier nichts essen wollte und sie sich doch in einem Imbissstand einfach was holen sollten. "In Ordnung, dann so. Mir ist das egal.", erkläte sie in nüchternem Tonfall, weil ihr die Art langsam auf die Nerven ging. Sie verstand, dass er derzeit Sorgen hatte, aber gerade schien er etwas sehr extrem zu sein. Wäre er nicht ein langjähriger Begleiter von ihr gewesen, sie hätte ihm schon lange gesagt, was sie von dieser Jammerschiene hielt. So aber behielt sie die Worte zurück, vorerst zumindest. Sie hoffte darauf, dass es ihm bald wieder besser ging. Der andere Jiyu gefiel ihr irgendwo dann doch besser, auch wenn der andere sie manchmal verrückt machte.
Nach Jiyu verliess sie also den Gasthof und zusammen schritten sie durch die Strassen. Irgendwann fanden sie dann auch einen besagten Imbissladen, wo sich Kana auch gleich neben Essen mit Sake ausstattete, immerhin würden sie absofort wieder auf einen eher längeren Weg gehen. Natürlich, unterwegs würde sie mit Sicherheit auch noch irgendwo etwas einkaufen können, aber die Gegebenbeiten sind mit Sicherheit geringer als in einer Stadt. Dörfer hatten meist nur kleine, idyllische und langweilige Gasthöfe, deren Alkohol eher schal und schlecht schmeckte. Da bevorzugte sie dann doch das bessere Zeug!
Und so machten sich die beiden auf, zuerst den Sohn Jiyus am Tor in Empfang zu nehmen und danach ging es auf nach Kangetsu no Kuni!

tbc: [Kangetsu no Kuni] [Tal vor Tsuki] Weite Graslandschaft
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Aug 09, 2014 6:58 pm

cf: Terumii-Clanviertel

Angepisst. Das war das Wort, das seine derzeitige Laune wohl am besten umschreiben würde. Es nervte ihn, das Shizuka so einfältig und naiv war. Das sie ihn mit zu diesen Terumiis schleppte und das diese ihn nun kannten. Zwar unter einem falschen Namen - Gott sei Dank hat Shizuka nicht seinen echten ausgeplaudert - dennoch konnte es niemals gut sein, wenn ein solcher Clan sein Gesicht kannte. Niemals. Auch wenn das hier natürlich nicht Konohagakure war. Am Ende endete es dann so, dass sie sogar ihren Vater kenngelernt hatte, ihre Geschwister ... Und sie alle friedefreude-eierkuchen zusammen Abendessen gegessen haben. Alle waren fröhlich über das Wiedersehen der verlorenengegangenen Tochter, von der wohl anscheinend bis dato keiner wusste, alle ... Nur er nicht. Er sass angesäuert am Tisch, ass nur wenige Bissen von dem schön zubereiteten Essen und empfand es als fad und nicht seinem Gaumen entsprechend. Das kam aber womöglich daher, weil er einfach richtig schlecht gelaunt war. Ja, er wurde nicht gefragt, ob er hierher wollte, allgemein wurde er rein gar nichts gefragt. Shizuka zog ihn wie einen Diener hinter sich her und liess ihn dann irgendwo in dem Haus stehen, während sie mit ihren neugewonnen Geschwister verschwand. Dann war da noch dieser rothaarige Teufel, der ihn angestarrt hatte, als wäre er entweder Schwul und Shuichi seine Beute oder aber so, als würde er ihm in der nächsten Minute die Kehle durchschneiden. So richtig einschätzen konnte Shuichi das nicht, wollte er auch gar nicht. Alles was er gewollt hatte, war aus diesem Haus rauszu kommen. Aus dem Clanviertel zu verschwinden. Ihnen wurde letzendlich auch noch angeboten, bei ihnen zu übernachten und Shuichi hatte bei diesen Worten tief ein und ausgeatmet, ihm hatte es gereicht. Doch bevor er etwas sagen konnte, schien Shizuka bereits bemerkt zu haben, dass es ihm nicht passte und lehnte ab.
Letzendlich gingen sie dann tatsächlich in das Gasthaus, dass sie sich für die Nacht ausgesucht hatten. Auf dem Weg sprach Shuichi so wenig wie möglich. Als sie das Zimmer betraten, wünschte er sich, er hätte sein eigenes gemietet. Er dachte sogar darüber nach, nach unten zur Rezeption zu gehen und tatsächlich noch eines zu mieten, liess es letzendlich dann doch bleiben. Shizuka würde ihn dafür prügeln, dessen war er sich sicher.
Er zog sich seine Jacke aus und warf sie achtungslos auf das grosse Bett, bevor er sich mit der Hand durch seine braunen Haare fuhr und sich auf einen Stuhl setzte. Das Zimmer war eher klein und nicht gerade luxuriös, aber immerhin hatten sie ein Dach über dem Kopf. "Und? Möchtest du jetzt jeden Monaten den Leuten hier einen Besuch abstatten? Aber komm' ja nicht auf die Idee mich da jedes mal mitnehmen zu wollen. Dieses einmal hat mir eindeutig gereicht.", er hasste es, wenn man ihn einfach überging und das hatte Shizuka mehr oder weniger heute den ganzen Tag getan, nach dem sie die Terumiis getroffen hatten, angefangen beim Clanoberhaupt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Aug 09, 2014 9:03 pm

cf: Terumii-Clanviertel

Den ganzen Weg über hatten sie geschwiegen. Shizuka öffnete immer wieder den Mund um etwas zu sagen, warf einen Blick zu Shuichi rüber und verstummte. Irgendwie fühlte sie sich gerade nicht wohl in ihrer Haut. Natürlich war ihre Entscheidung nicht richtig gewesen und sie bereute es unglaublich, aber irgendwo schien sie auch innerlich glücklich zu sein. Ihr ganzes Leben versuchte sie sich vorstellen wie es war einen Vater zu haben und dann stand er plötzlich vor ihr. Die Umarmung schien plötzlich schon Jahre her zu sein, obwohl sie gerade erst gewesen war. Sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte und hätte am liebsten mit Shuichi darüber gesprochen, aber jener schien das Thema nicht gerade sich anhören zu wollen. Schweigend und leicht bedrückt ging sie dem Mann hinterher. Tatsächlich wusste sie nicht wirklich, wie sie es wieder gut machen sollte. Dann betraten sie gemeinsam ihr Hotelzimmer, wobei Shizuka ein paar Schritte später stehen blieb. Mitten im Raum. Sie griff vorsichtig den Hut auf ihrem Kopf und nahm ihn in die Hände. Ihre Augen huschten zu Shuichi und musterten ihn kurz. »Nein, ich möchte nicht jeden Monat den Leuten ein Besuch abstatten«, antwortete sie dann und atmete tief durch. »Es tut mir Leid, dass es so gelaufen ist. Ich… war einfach unglaublich… überrascht.« Sie fuhr sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und legte ihren Hut auf der Kommode ab. Ihre Augen richteten sich zurück auf Shuichi und musterten ihn kurz. Er war deutlich genervt – oder sauer von der Sache. Sie presste leicht die Lippen zusammen und rieb sich nachdenklich über die Nase. »Wirklich… es tut mir schrecklich Leid, dass du da mit rein gezogen wurdest Shuichi«, sagte sie dann und ging gemächlich auf ihn zu. Langsam umrundete sie ihn und legte dann ihre Finger auf seine Schultern um sie sanft dort rein zu bohren. »Ich habe dich in den letzten Stunden in ziemlich viel Mist mit rein gezogen… erst der Kampf und jetzt das… dabei sollte das ein normaler Ausflug werden mit Dir alleine. Ich… wir könnten morgen woanders hingehen. Weit weg von all dem. In das nächste Dorf und da bleiben wir ein paar Tage… nur wir zwei. Ich verspreche, dass ich dich nicht mehr… in Mist rein ziehe.« Sie fuhr über seine Schultern und beugte sich dann nach unten um ihre Wange an seine Kopfseite zu schmiegen. Ihre roten Haare fielen auf seine Schultern. »Es tut mir wirklich schrecklich Leid Shuichi«, murmelte sie dann entschuldigend und schlang die Arme von hinten vorsichtig um ihn. Natürlich nur wenn er das zuließ. »Ich hab dich eigentlich ziemlich vermisst… die letzten Monate ohne dich waren sehr leer«, fügte sie dann noch hinzu um ihn etwas sanfter zu stimmen – wer wusste ob er jetzt gerade überhaupt darauf einging. Zumindest versuchte sie keinen Streit anzufangen, sondern ihn mit einer liebevollen Art etwas zu besänftigen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Mo Aug 11, 2014 5:17 pm

Natürlich beteuerte Shizuka nun, dass es ihr leid tat und dass sie nur so wahnsinnig überrascht war. Shuichi konnte es verstehen, aber er konnte nicht verstehen, wieso sie sich so sehr von ihren Gefühle leiten liess. Er wusste, wie es war, keinen Vater zu haben, er wusste sogar, wie es war, keine Mutter zu haben. Selbst sein Onkel wollte ihn nicht und sein Grossvater war nach kurzer Zeit gestorben und er war zu einem Pflegekind geworden. Dann kam er zu einer Adoptiv-Familie, in die er sich nie wirklich einleben konnte, weil ihn dort auch niemand richtig liebte. Allein seine Adoptiv-Schwester war ein Mensch gewesen, der ihn mochte, ihre Eltern jedoch waren das Gegenteilt. Shuichi hielt also nicht wirklich viel von Familie, er war alles andere als ein Familienmensch, weshalb ihn nicht viel in einem Dorf hielt. Selbst wenn Shizuka ihm anböten würde, ihren Mann für ihn zu verlassen und mit ihm eine Familie zu gründen, würde er ablehnen. Die Freiheit war sein Element, nichts anderes und genau davor hatte Shuichi Angst, dass Shizuka ihm eines Tages dieses Angebot machte und er sie dann verjagen würde mit seiner Antwort.
Während Shizuka weitersprach und sich dafür entschuldigte, ihn in viel Mist reingezogen zu haben, umrundete sie ihn und legte sanft ihre Finger auf seine Schultern. Shuichi reagierte im ersten Moment nicht gross, immerhin war er noch immer wütend auf sie. Wütend auf die Situation und im Endeffekt auch wütend auf sich selbst, weil er diese Affäre damals überhaupt erst zugelassen hatte. Er hatte sie vor vielen Jahren geschwängert und sie dann sitzen gelassen und trotzdem waren sie jetzt hier. Sie betrügte ihren Ehemann, im Grunde schon seit sieben Jahren, gab das Kind als seines aus, während Shizuka nie wirklich von Shuichi loslassen konnte. Der Söldner seufzte leise und schloss die Augen, während die Rothaarige weitersprach. Er spürte, dass sie es ernst meinte und fühlte ihre Wange an seinem Kopf.
Er liess es auch zu, das sie schlussendlich die Arme um ihn schlang, während sie ihm beichtete, dass er die letzten Monate ohne ihn ziemlich leer fand. Shuichi hatte es genau so empfunden. Er vermisste sie ebenfalls ständig und genau das ärgerte ihn ziemlich oft. Wieso nur vermisste er sie so sehr, wenn er nicht bei ihr war?
"Besser ich war dabei, als wenn du am Ende noch abgekratzt wärst oder hier in Kirigakure bei deiner Familie für immer geblieben wärst.", erklärte er dann etwas wortkarg und kratzig, bevor er die Augen wieder öffnete, "Ich kann es ja verstehen, das du deine ursprüngliche Familie sehen wolltest, aber ich glaube, dir ist nicht bewusst, dass das auch anders hätte enden können. Ihr seit immerhin nicht ohne Grund von Kirigakure annonym nach Konohagakure gegangen. Nicht ohne Grund hat deine Familie von all dem nichts gewusst und du hast das gerade mit deinem Geständnis zerschlagen. Ich mach dir keine Vorwürfe, im Endeffekt kann es mir ja egal sein, denn ich gehöre da sowieso nicht dazu ... Aber ich sorge mich um dich. Jetzt wo du sie kennst, hast du etwas Handfestes, jetzt wirst du sie nur umso mehr vermissen. Ich weiss nicht, ob es wirklich klug war, sich dem zu öffnen. Meiner Meinung nach bleiben Türen besser verschlossen, die mit Absicht versperrt wurden.", und genau so dachte er auch. Er kannte nicht alle Einzelheiten, aber Shizuka hatte ihm in den vielen Stunden, die sie gemeinsam verbracht haben, einiges über sie und ihre Mutter erzählt. Er konnte sich also das eine oder andere zusammenreimen.
Dann seufzte er leise und blickte über seine Schulter zu ihr. "Aber jetzt ist es sowieso schon passiert. Und ich habe für die nächsten Stunden genug Entschuldigungen gehört. Wenn du dich noch einmal entschuldigst, werd ich ohne ein weiteres Wort zu sagen, aus dem Zimmer gehen.", ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, "Verstanden, mein Liebling?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Aug 16, 2014 6:21 pm

Als Shuichi erwähnte, dass es besser wäre das er dabei war und sie womöglich hier bei ihrer Familie blieb ohne ihn, runzelte sie die Stirn. Ihre Wange schmiegte sich kurz etwas näher an seine ohne das sie darauf antwortete. Immerhin war dort noch Shun der auf sie wartete. Nach seiner langen Belehrung rollte sie natürlich leicht mit den Augen. Immerhin wusste sie doch selbst welches Risiko sie eingegangen war. Das brauchte er also nicht zu wiederholen als würde er um einiges erfahrener sein als sie. Nun gut eigentlich war er das auch, aber generell konnte sie sich das nicht eingestehen. Als Shuichi dann über die Schulter zu ihr blickte, lächelte sie ihm entgegen und nickte nachdenklich über die Entscheidung, dass er gehen würde wenn sie sich noch einmal entschuldigte. Ob sie es provozieren sollte? »Im Übrigen würde ich niemals in Kirigakure bleiben. Shun ist immerhin in Konohagakure und ich möchte eigentlich, dass er normal aufwächst wie jeder andere Junge auch«, sprach sie dann und drückte sich langsam in eine aufrechte Position. Ihre kühle Hand streifte durch seinen Nacken, bevor sie vor ihm stehen blieb. Sie trat näher zu ihm und streifte mit ihren Fingern von seiner Stirn aus durch seine Haare, sodass er seinen Kopf leicht in den Nacken legen musste. »Hm und ich bin mir sicher, dass du mich dann nicht mehr besuchen kommst«, flüsterte sie leise und kletterte dann langsam auf seinen Schoß. »Ich habe verstanden, du willst keine Entschuldigung mehr hören…«, wiederholte sie dann noch und lächelte ihm wieder entgegen. Ihre Hände legten sich an seine Brust und streiften dort vorsichtig entlang. Dann bohrte sie sanft ihre Finger dort hinein und beugte sich näher an sein Ohr. »Entschuldige… «, haucht sie ihm seicht entgegen und schmiegte dann wieder ihre Wange an seine heran. »Möchtest du eine Massage haben? Vielleicht entspannst du dich dadurch etwas. Außerdem muss ich noch was gut machen bei dir.«
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 17, 2014 9:06 pm

Ja, an Shun hatte er in diesem Moment natürlich nicht gedacht. Shun war ihr Sohn. Shun war eigentlich auch sein Sohn, aber das wollte er bis dato noch nicht so richtig akzeptieren. Er hatte ihn vor Kurzem einmal kennengelernt. Er war ein kleiner, aufgeweckter Junge, den Shuichi mit Sicherheit ziemlich schnell lieb gewonnen hätte. Aber an solche Gedanken sollte er sich erst gar nicht gewöhnen, denn das würde nur Probleme bereiten. Shizuka entfernte sich wieder etwas von ihr und umrundete ihn, so dass sie dann direkt vor ihm stand. Shuichi blickte ihr in die Augen, sein Ausdruck war nicht unbedingt der freundlichste, aber er war bereits wieder milder geworden. Wie konnnte er ihr auch gross lange böse bleiben. Und dann sprach sie wahre Worte. Tatsächlich würde er sie dann nicht mehr gross besuchen, sollte sie sich dazu entschliessen in Kirigakure zu bleiben. Es würde noch komplizierter werden, weil sie dann bei einem grossen Clan wohnen würde. Und ausserdem hatte er Angst, das Shizuka dann plötzlich auf die grandiose Idee kommen würde, ihn dazu zu überreden, sich in Kirigakure niederzulassen. Allein wenn er schon daran dachte, wurde ihm Angst und Bange.
Als sie dann seine Worte wiederholte, das er keine Entschuldigung mehr hören wollte, nickte er etwas. "Richtig.", untermauerte er seine Worte und hob dann eine Augenbraue, als er sich bewusst wurde, was für einen seltsamen Unterton sie angeschlagen hatte. Wirkte das nicht etwas ... unterschwellig zweideutig? Daraufhin setzte sie sich auf seinen Schoss und legte ihre Finger in seinen Nacken. Shuichi atmete kurz tief durch und wurde sich bewusst, dass sein Ärger ziemlich schnell verflogen war, wenn er daran dachte, was für eine wunderbare Frau sich gerade auf seinen Schoss gesetzt hatte. Ihre Lippen berührten fast sein Ohr, als sie leise eine Entschuldigung murmelte. Er schüttelte daraufhin leicht schmunzelnd den Kopf und legte seine Hände an ihre Hüften. "Du bist mutig, Süsse, sehr mutig.", erklärte er ihr dann und schmiegte seine Wange kurz an ihre, genau so wie sie es bei ihm in diesem Moment tat. Er spürte, wie ihn dieses eine Wort, dieses einzige Wort provozierte. Aber es provozierte ihn nicht im negativem sinne, er wusste, dass sie sich nur entschuldigte, um ihn zu ärgern. Fast schon so, als wäre es eine innere Macht, die kurzerhand die Kontrolle über ihn übernommen hatte, griff er mit seinen Händen an ihren Po, drückte sie fest an sich und stand auf. Sie war nicht besonders schwer für ihn. Auf die Worte, ob er eine Massage wollte, ging er erst gar nicht ein, denn derzeit empfand er etwas anderes als viel aufregender. "Ich kenne etwas besseres, das mir Entspannung bringen würde.", sagte er und trug sie gleich in dieser Position zum Bett. Er liess sie sanft auf die Bettkante runter und drückte dann ihren Oberkörper auf die Matratze, so dass er sich über sie beugen konnte. Seine Augen erkannten ihre. Fixierten sie, während seine Hände über ihre Wange strich, über ihren Hals, bis hinunter zu ihrem Ausschnitt. "Ich glaube, du machst das ja mit Absicht ... Das Provozieren.", er senkte seinen Kopf runter und berührte mit seinen Lippen kurz die ihren, bevor er tief durchatmete und ihren Duft sich einprägte. "Ich fürchte übrigens, dass du gar keine Wahl hast, immerhin hast du dich entschuldigt, obwohl ich dir sagte, du sollst es sein lassen. Da du auf mir sasst', konnte ich leider nicht gehen ... Also musst du nun damit leben.", er zwinkerte ihr kurz zu, bevor er sie in einen weiteren Kuss verwickelte. Leidenschaftlich und lange. Natürlich war er ihr noch etwas böse, doch der Ärger verflog zumindest für den Augenblick.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   Sa Aug 23, 2014 5:35 pm

Shizuka nahm die kräftigen Hände von Shuichi deutlich an ihrer Hüfte wahr und biss sich leicht lächelnd auf die Unterlippe. Ihr Herz machte sofort mehrere Sprünge in ihrer Brust und schlug daraufhin stolpernd weiter. Sie genoss die Nähe zu diesem Mann so unglaublich, dass sich ihr Inneres fast verzweifelt an jede Berührung krallte die sie bekam. Es war für sie keine Selbstverständlichkeit und geschah viel zu selten. Denn inzwischen wusste sie, dass sie für Shuichi alles geben würde. Wenn er sie auffordern würde, dass sie mit ihrem gemeinsamen Sohn Konohagakure verlassen sollte, würde sie es einfach tun – aber er war nicht so… . Teilweise konnte Shizuka ihn überhaupt nicht einschätzen und hasste es manchmal sogar das er so freigeistig lebte. Sie wusste nicht einmal ob er nicht sogar irgendwo anders eine Frau begehrte oder ob sie einfach nur ein Lückenfüller war. Vielleicht fragte er deswegen nicht ob sie ein gemeinsames Leben zusammen führen wollten? Kurz zeigte sich eine kleine Falte auf ihrer Stirn, während Shuichi sie sanft auf der Bettkante absetzte und ihren Oberkörper ins Bett drückte. Sie lächelte ihm entgegen und legte ihre Hände an seine Wange um das markante Gesicht von ihm zu berühren. Ihre Augen suchten nach seinen und verloren sich dann in ihnen. Wie sehr hatte sie diesen Blick vermisst? Verboten oft und verboten viel. Shizuka spürte förmlich wie ihr Körper sich nach ihm sehnte und wie eine heiße Spur über ihre Haut zog als der Mann ihre Haut anfasste. »Mit Absicht?«, murmelte sie noch als Antwort und spürte gleich daraufhin seine warmen Lippen auf ihren eignen. Sie schloss die Augen und bewegte sich leicht unter ihm. Sanft drückte sie ihm ihren Körper entgegen und sah ihm danach wieder in die Augen. »Ich habe also keine andere Wahl? Hm, was ist wenn ich gerade gar nicht… will?«, fragte sie leise, schlang ihre Hände in seinen Nacken und vergrub ihre Fingerspitzen sanft dort. »Was ist wenn…«, ihre Lippen wurden erneut von seinen versiegelt, sodass sie verstummte und sich ihm völlig hingab. Gerade wäre es tatsächlich unvorstellbar, dass sie es nicht wollte. Alles an Shuichi war einfach aufregend. Seine Hände, sein Geruch, seine Blicke, seine Stimme... sie wollte alles von ihm für sich haben. Als sich ihre Lippen dann langsam wieder voneinander lösten, atmete Shizuka deutlich zittrig ein. Ihr Herz schlug so schnell in ihrer Brust, dass sie das aufgeregte Beben in ihrem Körper nicht unterdrücken konnte. Es fühlte sich fast wie bei ihrem ersten Mal an, als sie ihm gestand das sie Angst davor hatte. Sie erinnerte sich daran wie vorsichtig er vorgegangen war und wie er ihr die Angst davor nahm. Das Gefühl von damals war wunderbar gewesen. »Ich bereue es nicht, dass du damals der erste für mich warst«, gestand sie ihm dann leise und rieb ihr Bein sanft an seinem entlang. »Du bist ein wunderbarer Mann«, murmelte sie dann weiter und suchte erneut nach seinem Lippen um ihn in einen weiteren Kuss zu verwickeln.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Aug 31, 2014 10:15 am

Natürlich hatte sie im Endeffekt immer eine Wahl. Würde sie das hier nicht wollen, würde sie die ganze Affäre nicht mehr wollen, würde er sie gehen lassen. Sie war verheiratet und hatte ein anderes Leben im Grunde genommen und aus diesem wollte er sie eigentlich nicht rausziehen, wenn sie nicht von alleine da raus wollte. Zwar litt sie immer Mal wieder, aber sie verteidigte Ibiku auch immer, weshalb Shuichi annahm, das sie zumindest gewisse Gefühle für ihn hegte. Was das genau für welche waren, wusste er jedoch nicht, er konnte es beim besten Wille nicht einschätzen. Er wusste nur, dass er es genoss, solange sie das hier aufrechterhalten wollte. Sollte sie die Affäre irgendwann nicht mehr wollen, hätte er für immer absolut mit Konoha abgeschlossen. Alleine sie war nun noch eine Art Verbindung zu seinem Heimatdorf, das er schon vor Jahren hinter sich gelassen hatte.
Aber diese Gedanken waren womöglich im Moment etwas ungünstig und unpassend, immerhin bezweifelte er nicht, dass sie gerade das alles nicht wollte. Shuichi lächelte leicht nach dem Kuss und streifte ihr sanft über die Wange. "Du willst das hier also nicht?", wiederholte er ihre Worte und blieb weiterhin über sie gebeugt, sah ihr direkt in die Augen, "Wenn du das nicht willst, gibst du mir aber falsche Zeichen, Süsse. Wenn du das nicht willst, solltest du mich nicht so provozieren, denn dann nehme ich keine Rücksicht mehr ...", und das sagte er in dem festen Wissen, das sie es sehr wohl wollte!
Dann spürte er ihr Bein an seinem und hörte ihre Worte. Sie bereute es nicht, das er ihr erste Mal war? Er hatte ihr mit dieser dummen Handlung ein ungewollte Kind aufgedrängt, wie konnte sie das nicht gehasst haben? Ausserdem hatte sie anders reagiert, als sie sich vor zwei Jahren wieder trafen. Und dann erklärte sie, das er ein wunderbarer Mann sei und bevor er etwas sagen konnte, wurden seine Lippen bereits mit ihren wieder verschlossen. Er erwiderte den Kuss eingehend, während er mit seinen Händen über ihren Hals fuhr und ihre zarte Haut berührte und dann langsam die Knöpfe ihrer Bluse öffnete. Einen nach dem anderen. Langsam arbeitete er sich vor, bevor er dann die Hand unter den Stoff schob und eine ihrer Brüste berührte. Er nahm sie sanft in die Hand, berührte und liebkoste sie vorsichtig, immerhin wusste er, das Frauen da sehr empfindlich sein konnten. Als der Kuss geendet hatte, sah er ihr weiterhin in die Augen und schwieg eine Weile. "Und ich hätte gedacht, nach dem ich dich geschwängert habe, würdest du mich auf ewig hassen. Und nun bin ich hier, mit einer wundervollen Frau, die ich so sehr begehre, dass ich manchmal ... An gar nichts anderes denken kann, als an sie und ihren Körper. An sie und ihre leuchtenden Augen und ihre Lippen ...", mit diesen Worten wanderte sein Blick auf ihre Lippen. Doch er küsste sie in diesem Aungeblick nicht. Vielmehr knöpfte er langsam die Bluse weiter auf und befreite ihren Oberkörper somit von diesem lästigen Stoff. "Wenn du also wirklich aufhören willst, dann lass ich nun die Finger von dir ... Aber nur, wenn du es mir jetzt klar und deutlich sagst."
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Sep 07, 2014 11:37 am

Ein sanftes Lächeln schob sich auf die Lippen von Shizuka, während sie wachsam ihren Geliebten beobachtete. Seine Nachfrage ob sie das hier nicht wollte, ließ sie zunächst unkommentiert. Denn eigentlich hatte er vollkommen Recht. Eigentlich schien sich jede Faser ihres Körpers nach diesen Mann zu sehnen. Die rothaarige schloss für Sekunden ihre Augen und genoss die Stimme von Shuichi über ihr. In der Zeit spürte sie seine Finger, die ihre Bluse langsam aufknöpfte. Unweigerlich fing ihr Herz fester in der Brust zu schlagen an, sodass sie leicht zittrig durch die Nase einatmete. Vorsichtig schob sie ihre beiden Hände an seine Wangen und liebkoste sanft seine weichen Lippen, während sie die Berührung an ihrer Brust vollkommen genoss. Als sich der Kuss wieder löste, vermisste er ihn gleich sofort danach wieder. Kurz setzte sie sogar an ihm leicht zu folgen, legte aber stattdessen ihr Kopf wieder zurück. Ein paar rote Haare lagen in ihrem Gesicht und schienen perfekt zu ihren zarten Lippen zu passen. Ihre Augen beobachteten ihn wachsam, auch wenn dort ein sehr liebevoller Blick lag. Einer der mit Sicherheit sogar aussagte, dass sie ihn sehr liebte – ohne das sie es jemals jedoch aussprechen würde. Die Worte von Shuichi ließen sie erneut Lächeln. Ihre Finger streiften dabei langsam über seine breiten Schultern bis zu seinen Armen hin und verharrten dort. »Oh… nicht auf Ewigkeiten hassen… nur am Anfang habe ich dich ganz schrecklich gehasst«, murmelte sie leise und konnte bald schon einen leichten kühlen Windzug an ihrem Bauch spüren nachdem der Mann ihn von lästigen Stoff befreite. Shizuka richtete sich leicht auf und legte ihre Finger an sein weißes Hemd. »Hm… ob ich wirklich aufhören will?«, flüsterte sie in einem überlegenden Ton und öffnete langsam drei Knöpfe seines Hemdes. Langsam zog sie ihn am Kragen näher und legte dann ihre Lippen an seine Hals. Zarte Küsschen wanderten bis zu seinem Ohr hoch. »Hmm… ich könnte Dir niemals wiederstehen… Shuichi. Bleib die ganze Nacht bei mir… ich möchte dich so nah wie möglich bei mir spüren.« Sie küsste sein Ohr, streifte mit einer Hand in seinen Nacken und vergrub dort sanft ihre Finger. Die andere streifte eng über seinen Bauch und berührte die Jeans seines Schrittes kurz mit leichtem Druck. Vorsichtig lehnte sie sich wieder etwas zurück und berührte daraufhin erneut seine Lippen um ihn zu küssen. Leicht fordernd biss sie ihm in die Unterlippe und zeigte ihm so hoffentlich, dass sie mehr von ihm wollte als nur einen Kuss. »Lass mich dich spüren...«, hauchte sie erneut und schmiegte sich langsam enger an ihn heran.
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BeitragThema: Re: Gasthaus - schleichender Tod   So Sep 14, 2014 10:12 am

Auch Shuichi genoss die vielen Küsse und Berührungen. Spürte die Begierde, die Shizuka ihm entgegenbrachte und wenn er sich nicht komplett täuschte, würde er sogar behaupten, sie empfand sowas wie Liebe für ihn. Aber das würde er sie niemals fragen und er hoffte, das würde sie ihm niemals sagen, denn wenn sie es tat, würde er in eine dumme, dumme Situation kommen. er hatte sich von seinem alten Leben abgekapselt, dazu gehörte eigentlich auch Shizuka. Die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen wollte er nicht. So sehr ihm der Gedanke auch gefiel, einen Sohn zu haben, missfiel es ihm einfach zu stark, wieder zurück nach Konoha zu gehen. Auch zusammen mit Shizuka und dem Kind sich irgendwo anders niederzulassen war für Shuichi keine Option. Er war ein Freigeist und würde sich niemals wohlfühlen, an einem einzigen Ort zu verweilen. Er hatte gemerkt, wie schlecht für ihn das war, als er in Konoha war. Er konnte in keinem System der Shinobis leben, das war gleichzeitig ein Segen wie auch ein Fluch.
Über all das dachte Shuichi nach, während er die Rothaarige innig küsste und ihre Finger auf seiner Haut spürte. Sie zog ihm das Hemd aus. Shuichi lächelte sie mit einem undefinirbaren Lächeln an, bevor er ihre Hand zwischen seinen Beinen spürte. Sanft und zärtlich griff sie dort hin, was Shuichi nur umso mehr anstachelte, sich gleich seiner Hose zu entledigen. Und als sie dann ihre Worte daraufhin aussprach, war es mit all seinen wichtigen und zugleich trägen Gedanken geschehen. Er beugte sich wieder über sie und dieses Mal küsste er sie intensiver und wilder ...

[Timeskip bis zum nächsten Morgen]

Es war einen durchaus angenehme Nacht gewesen, wie es sie eigentlich immer war mit Shizuka. Sie war eine wunderbare Frau geworden. Eine wunderbare Frau, mit grossen Brüsten. Er erinnerte sich noch daran wie klein sie waren, als sie noch jünger war. Als er sie nach Jahren das erste Mal wieder gesehen hatte, hatte er nicht schlecht gestaunt über ihren neuen Vorbau. Tatsächlich fragte er sich auch, ob sie da künstlich nachgeholfen hatte ... Aber das glaubte Shuichi generell eigentlich nicht. Das wäre überhaupt nicht Shizukas Art.
Ein Sonnenstrahl, der durch die Fensterläden seinen Weg auf Shuichis Gesicht fand, weckte den Mann auf. Er grummelte etwas vor sich her und regte sich leicht. Spürte den zarten Körper der Frau, die neben ihm in seinem Arm lag. Shuichi blinzelte zuerst etwas verschlafen bevor er herzhaft gähnte und sich dann mit der freien Hand übers Gesicht fuhr.
"Was für eine Nacht ...", kommentierte er seine Gedanken, in dem festen Glauben, das Shizuka noch nicht wach war. er dachte jedoch langsam schon wieder daran, wo ihn sein Weg als nächstes hinfürte, immerhin war die Mission mit Shizuka zu Ende. Er würde sie noch bis kurz vor Konohagakure begleiten, wenn es seine Zeit zuliess, danach würden sie wieder getrennte Wege gehen ...
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