Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSa Dez 22, 2012 1:37 am

das Eingangsposting lautete :

Trainingsplatz 1 - Seite 3 Fog-on-the-field

Dieses Übungsareal ist ein sehr großes, wo mehrere Trainingsplätze, die von Shinobis gut besucht werden, ineinander greifen und nur durch markante Eigenschaften mitunter abtrennbar sind, wie etwa einzelne Bäume, Büsche, Felsen oder einzelne Erdgräben, die aus Kämpfen resultieren. In der Dämmerung ist das Areal oft mit Nebel bedeckt und bietet einen mystischen Anblick, wie man ihn von Kirigakure gewohnt ist - die Stadt mit dem Nebel. Eingerahmt wird das Kampffeld von einer dichten Baumreihe. Es selbst besteht aus einer weiten leicht angehobenen Fläche mit teils hohen Gräsern und einzelnen Sträuchern. Viel Platz zum Verstecken gibt es nicht, wenn man kein Doton-Nutzer ist oder tarnende Genjutsus drauf hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMi Jul 17, 2013 6:43 pm

Ren befand sich noch auf dem Boden, als er Kon vor Chiyoko das Weite suchen sah. Etwas, was er nach der Mission nicht gedacht hatte.... womit er nicht gerechnet hatte, dass er es sehen würde. Hatte Chiyoko sich nicht so lieblich um den kleinen Hosenscheißer gekümmert? Hatte sie nicht auch Kon für süß befunden? Wieso also nun auf einmal das? Ren wusste, dass ein Weibchen – ob Hund, Katze oder Mensch – oftmals dem Kindchenschema zum Opfer fiel: Große Augen, geweitet, bettelnd... es war ein Anblick, welcher zumeist etwas in jenen auslöste. Und wie er Chiyoko bisher eigentlich eingeschätzt hatte, glaubte er auch, dass sie darauf hereinfallen würde. So war er ein wenig perplex, als er sich das Schwert krallen und sich zur Seite rammen musste, wonach sich Chakrakrallen allerdings in den Ärmel seines Kimono bohrten. Er war festgenagelt, weshalb es galt, den Status Quo herzustellen. So war Sakanade reflexartig angewinkelt worden, sodass es auf ihren Hals zeigte. Er sagte nichts, sondern blickte sie einfach nur an. Nicht nur war sie sehr schweigsam geworden, hatte irgendwie Kon verjagt und merkwürdig reagiert, nein er war sich sicher, dass sie mit diesem Angriff nicht vor seiner Brust zurückgeschreckt wäre. Rein in der Theorie hätte sie also durchgezogen und ihn dann entweder umgebracht oder wochenlang ins Krankenhaus befördert. Eine Augenbraue hob sich, während er versuchte den schwarzen Stoff unter den Krallen zu lösen – was nicht so klappen wollte, wie er es sich erhoffte. Nein, das bekam er so nicht heraus. “Du bist ganz schön wütend was? Wie hast dus geschafft, aus Kagami zu entkommen? Hat bisher noch niemand geschafft bei mir.“ Der Schwertshinobi versuchte amüsiert zu klingen, doch er wurde das Gefühl nicht los, dass sich irgendetwas in ihr verändert hatte. Irgendetwas und das nicht gerade zum Guten. Eher zum Schlechteren, doch konnte er nicht sagen, was es denn nun genau war. Sakandes Klinge wurde immer noch auf Chiyoko gehalten, als er sie anblickte. Würde sie sich nun wieder entfernen? Stieße sie zu, würde er die Klinge sausen lassen und umgekehrt... Okay, er würde es nicht machen, aber es reichte, wenn sie es glaubte. Würde sie ihn umbringen? Nein, das war ein Trainingskampf und mehr oder minder war er unentschieden ausgegangen, wenn man so mochte. Einerseits etwas, was man sich vorhalten konnte, doch wusste Ren, dass er nicht hundertprozentig ernst gemacht hatte. Bestes Beispiel hierfür war jene Klinge, die auf die Teshima zeigte. Teshima, Teshima.... Schwert... Klinge... Da war doch etwas gewesen, oder? Hatte sein Onkel nicht mal etwas erzählt? Nein, das war hier fehl am Platze. Es kam nun darauf an, ob Chiyoko zurückspringen würde oder ob sie es dabei belassen würden. Er hatte keine große Lust einen Trainingskampf fortzusetzen, wenn er sich schon jetzt mehr oder minder ausgelaugt fühlte. Eine unschöne Sache. Vor allem, wo er gerade viel lieber etwas essen wollte oder dergleichen. “Bist du immer noch wütend auf diese blauhaarige Frau?“, versuchte er nun das Thema zu wechseln. Vielleicht wollte sie ja nun darüber reden? Okay, dumme Situation, aber immerhin verschaffte es ihm Ablenkung, während... Wo steckte Kon eigentlich? Mit Sicherheit war er nicht zurückgekehrt, sonst müsste er sich wieder merkwürdigen Experimenten unterziehen...
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMi Jul 17, 2013 7:50 pm

Jolinar war nicht verwundert von Rens Reflexen, auch wenn er wohl zugab, überrascht zu sein, dass Kagami nicht gewirkt hatte. Immerhin war da so etwas wie Anerkennung so hören, was auch auf Chiyoko eine gewisse Wirkung hatte. Dennoch biss die Larve im Wirtskörper die Zähne zusammen, während sie misstrauisch die Augenbrauen zusammenzog, Ren gepackt hielt, und das Metall des Schwertes ein paar entscheidende Zentimeter vor ihrem Hals musterte. Das war immerhin ein besserer Ort als der Bauch. Selbst wenn Ren dort ein Fûton-Jutsu gewirkt hatte auf der Rückseite und nicht irgendeien Technik mit dem Schwert vollzogen hatte. Als dann die Frage ertönte, ob Jolinars Wirtin noch wütend wäre, horchte jene nach. Bist du es? Ich weiß nicht. Schon irgendwie, aber nach diesem Trainingskampf ist es wohl was anderes. Ich hab' mich eher von dir mitreißen lassen, dass Ren dir zu nahe gekommen ist. Aber explizit wütend nicht. Die Abwesenheit meines eigenen Körpers hat gut getan. Jolinar behielt zunächst die Kontrolle, nachdem Chiyoko ihr geantwortet hatte, aber packte Ren bewusst fester trotz des Schwertes vor ihrem Gesicht. Ihr Gesicht war nach wie vor metaphorisch angesäuert, genervt, ernst, wütend, irgendeine krasse Mischung aus allen diesen Zutaten. Sollte sie antworten? Vielleicht verriet das zu viel. Vielleicht war es noch zu früh. Eventuell sagte sie etwas, was das Verhältnis zwischen den beiden Shinobi massiv schädigte. Daran wollte Jolinar nicht schuld sein. Sie lockerte den Griff durch ihre Hände wieder ein wenig, schloss beide Augen für ein paar Sekunden und bereitete alles für die Bewusstseinsübergabe vor. Sie vermischte die Chakra-Kreisläufe wieder, sodass es einzig und allein Chiyokos wurde, zog sich zurück in ihren eigenen kleinen Larvenkörper und Chiko selbst sah wieder durch ihre Augen, nachdem diese aufgeschlagen worden waren. Ihr Gesicht war weitaus weniger zerfurcht, als sie Ren ansah, sondern eher melancholisch, enttäuscht von sich selbst und ein wenig reumütig. Sie ließ den Jônin los, ignorierte die Klinge, ließ ihre Chakra-Krallen verschwinden und setzte sich auf den Knien neben den gefallenen Kitoku aufs Gras. Sie atmete ein paar Sekunden lang immer noch wortlos ein und aus, wobei sie ziellos nach vorne sah. Ihr Kreislauf musste sich ein paar Minütchen von dem Grenzverfahren erholen, wobei es nicht so anstrengend war, wenn man es 15 Minuten durchzog. Das hier waren maximal drei Minuten gewesen. Aber was sollte sie nun sagen? Einfach die Frage beantworten? Sie konnte schlecht erwidern, wie ihr Grenzverfahren in Bezug auf andere Genjutsus funktionierte. Das wäre zu viel der Wahrheit. Nach einem schweren Seufzer rieb Chiyoko sich den Hals, während die andere Hand auf ihrem Oberschenkel ruhte. Die Augen waren gestresst geschlossen, bevor sie ihre Stimme wiederfand. "Nein ... Nein, nicht wirklich wütend." Dann waren ihre grauen Iriden wieder zu sehen, nachdem sie das Gesicht zu Ren gedreht hatte, ihre Arme vor der Brust verschränkte und ein wenig erschöpft war. Nicht nur durch den Kampf, auch durch den Stress, den sie sich wieder daraus machte. "Wie's in mir aussieht und funktioniert, weißt du schon ziemlich genau. Ich hab mir wieder zehn Mal so viel Stress gemacht wegen diesen bekloppten Aussagen, wie nötig. Aber was mir nicht aus dem Kopf geht - was auch nichts mit Reizbarkeit zu tun hat -, ist, dass ich anderen nicht mit meinen Launen zur Last fallen soll. Aber täglich ... stündlich ist das Fall. Ich mag's nicht, wenn so daher gelaufene Fremde einfach mal 'n Spruch ablassen, aber damit ins Schwarze treffen." Chiyoko setzte sich so hin, dass sie im Schneidersitz saß, krümmte den Rücken ein wenig, stützte ihre Ellbogen auf den Knien ab und mit den Händen dann ihr Kinn sowie Kopf. Rätselnd starrte sie ins Gras und murmelte weiter. "Klingt blöd, aber ich weiß einfach nicht, wie ich mich manchmal verhalten soll. Ich reagiere schnell über oder einfach falsch." Ein wenig wimmernd stieß die Teshima einen Seufzer aus, schlug sich gegen die Stirn, schloss dabei die Augen und fluchte: "Gott verdammt, wenn's ihn gäbe." Dann stellte sie sich auf, ging zu Ren und sah ihn wieder an. "Tut mir leid ... Das mit diesem - naja, Pseudo-Kampf. Du hast mich mitten in meiner Rage erwischt, das geht bei mir nie gut aus. Ich hoffe, dass man diese Reaktion Besinnung nennen kann, damit ich nicht wieder was Dummes tue. Hab' ich dich irgendwo verletzt. An den Schultern oder Oberarmen? Wenn's schmerzt, dann könnte ich meine Schwester fragen. Die müsste in der Nähe der Stadtklinik sein, weil sie da auch arbeitet. Also wenn du was brauchst, dann ..." Und weiter und weiter verhaspelte sie sich in ihren Worten, wobei sie einfach nur merkte, wie dumm es gewesen war, jemanden bewusst anzugreifen, weil man mit sich selbst nicht klar kam, er einem aber hatte helfen wollen. Mit vor Scham geröteten Wangen bedeckte Chiyoko ihr Gesicht mit beiden Händen, stapfte mädchenhaft auf und jammerte unter ihren Fingern: "Ach, verdammt! Es tut mir leid. Ich bin so ein Trampel."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeFr Jul 19, 2013 9:29 pm

Na endlich, sie ließ los. Ren hatte schon befürchtet, er hätte Sakanades Klinge noch länger an ihren Hals halten müssen – vor allem als sie kurzzeitig den Druck verstärkt hatte. Ja, das war wirklich sehr... ermutigend, wenn man plante, den „Gegner“ nicht zu verletzen. Nein, er hatte ihr wirklich nicht irgendwie etwas angetan, ihr gar in den Hals geschnitten – aber er wusste ja nicht, dass er ihr bereits Schmerzen zugefügt hatte. Woher sollte der Kitoku jedoch auch wissen, was sich in Chiyokos Magengegend befand? Er hatte Andeutungen von seiner Mutter erhalten, aber natürlich reichten eben solche Andeutungen nicht aus, um auf so etwas zu kommen. Selbst wenn man scharfsinnig wie unser Kitoku war. Eben dieser lehnte sich also nur zurück, lag somit praktisch wieder auf dem Trainingsplatz und hatte Sakanade neben sich, wiegte den Griff ins einer Hand, welchen er in den letzten Minuten enger umschlungen hatte, da der Kampf eine gewisse ernstere Wendung genommen hatte. Er wollte gar nicht Chiyoko hinterfragen, doch ihr Gesichtsaudruck vor der fast schon wehmütigen Veränderung hatte einen Ernst erkennen lassen, den er nicht vermutet hatte. Wahrscheinlich saß alles so viel tiefer, als es den Anschein hatte und jede einzelne Behauptung, Beschimpfung – was auch immer – führte dazu, dass die Teshima sich weiter zurückzog in sich hinein. Allerdings auch, weil es zum Teil hin ihre Entscheidung war, wie er fand. Sie entschied, was sie an sich heranließ. Sie entschied, was in ihrem Kopf blieb von einem Tag und welche Ereignisse sie ausschloss. Wahrscheinlich tat sie letzteres genau in der Hinsicht, wie man es nicht tun sollte. Beleidigungen blieben, fröhliches Lachen wurde verjagt, oder gar in ein auslachen verändert, obwohl es gar nicht stimmte. So seufzte Ren angestrengt, nachdem sie geendet hatte, fasste sich an die Stirn und strich sich die ins Gesicht gefallenen, langen blonden Strähnen über das Haupt zurück. “Dann lass dich von ihren Sprüchen nicht so mitziehen. Es sind Sprüche, keine Lebensweisheiten. Manche Personen müssen andre' verletzen, damit sie nicht merken, wie beschränkt sie eigentlich selbst sind.“ Eine Pause entstand, nun setzte er sich auf, in dem er sich mit beiden Armen nach hinten abstützte. Sein Kopf neigte sich zur Seite, er lächelte sie an, bevor sie kurz darauf aufstehen würde. “Und du weißt auch ziemlich genau, was ich dir schon seit unserer ersten Begegnung predige, oder? Willst du es denn nicht mal versuchen? Einfach etwas an dir abprallen lassen?“ Sein Blick folgte ihr, als sie aufstand. Ja, sie reagierte manchmal über. Ja, des Öfteren war es falsch... andererseits war Ren der Meinung, dass das Falsche immer Ansichtssache war. Wie so vieles im Leben. Aber dass sie manchmal überreagierte... er musste nur an den Abend denken, als er was nicht allzu nettes über den Jungen verloren hatte – er war aber auch... „anders“ gewesen. Anders. Allerdings was meinte sie damit? Wenn es wen gäbe? Eine Augenbraue hob sich, senkte sich, weil ihm keine Zeit blieb darüber nachzudenken, weshalb er es einfach unbeantwortet ließ – vermutlich kam am Ende sowieso die Neugierde irgendwann irgendwo wieder raus. Es war ja irgendwie immer so. Oder? “Mich? Verletzt?“ Okay, dass sie sich entschuldigt hatte, konnte er mit einem verstehenden Nicken beantworten. Aber … irgendwie verletzte es einen Schwertshinobi in der Würde, wenn man ihn fragte, ob er sich bei einem einfachen Kämpflein verletzt hatte. Irgendwo wäre das... bedauernswert. Aus diesem Grund verengten sich kurz unsicher seine Augen zu Schlitzen, als ob sie erörterten, als ob es nun Ablenkung, ehrliche Sorge oder... Spott sein sollte. Letzteres glaubte er nicht und da sie einfach die Personifikation des Hibbelismus – yes, er hatte ein Wort neu erschaffen – war, glaubte er einfach mal, es war ihr wirklich peinlich und sie hoffte, ihn nicht verletzt zu haben. Nachdenklich blickte er mit einem lauten “Hmmm....“ an sich herunter. Als ob er wirklich erst einmal Nachdenken müsste – natürlich mehr aus Ironie und Necken seinerseits, damit sie ihm gleich irgendetwas zurückpeffern konnte, was sie wiederum auf andere Gedanken brachte. “Ja, also Chiyoko. Der Elefant im Porzellanladen. Nein, ich hänge dir keine Medaille um, dem armen Adonis eines Schwertshinobi geht es gut. Mission failed~“ Amüsiert grinste er, ehe er sich erhob. Allein seine Psyche war noch leicht mitgenommen, da er immer noch glaubte eine vergehende Übelkeit in seinem Magen wahrzunehmen. Das war... wirklich kein schönes Jutsu. Wirklich nicht. “So und nun hört die feine Dame mal auf, ihr Gesicht hinter der Pampa zu verstecken, schaut wieder gerade aus und sagt mir, was genau sie an diesem Tag so fertig gemacht hat. Weil dann können wir dafür sorgen, dass sie sich heute Abend nicht mehr daran erinnert. Na, wie wärs?“
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSa Jul 20, 2013 12:44 pm

Es war vielleicht nicht so, dass nichts war. Immerhin hatte Chiyoko Ren zwei Mal mit den Chakra-Krallen erwischt, aber es war nichts Ernstes gewesen, was hieß, dass es nichts gab, was ihn allzu sehr verletzte. Das beruhigte sie zunächst aber nur sekundär. Die roten Wangen und das gepeinigte Gesicht hinter den Händen versteckend hörte Chiko sich dann aber an, wie Ren zu fordern schien, dass sie dies eben nicht länger tat. Ein wenig Aussprache war der Vorschlag, um das Problem ein wenig zu besänftigen, das sich wieder hochgeschaukelt hatte. Kurz öffnete die Blonde ihre Finger, um mit dem linken Auge hindurch zu luschern, um zu schauen, was Ren tat, wo er hinsah und ob er ihr überhaupt den Augenkontakt gewidmet hatte, welchen sie gerade so verdächtig im Rücken spürte, als stünde er dort und würde seufzend sagen Mädchen, nimm doch die Hände vom Gesicht. Okay, aber die Situation schien ganz passabel. Mit einem etwas kindlichen Gesichtsausdruck, als hätte sie etwas verbrochen, ließ Chiyoko ihre Hände dann aber sinken und verschränkte sie schützend vor der Brust, während der Blick nach unten gerichtet blieb. Sie wollten nun also dafür sorgen, dass sie heute Abend nicht mehr an das dachte, was sie so beschäftigte? Irgendwie fiel ihr der Gedanke schwer, dass das so einfach klappen würde. Zunächst einmal war es 2 Tage her, dass der Grund für diesen kleinen Ausbruch seinen Anfang genommen hatte. Dann bestand doch noch immer die Gefahr, dass mit Ren irgendwas schief lief. Immerhin war er derjenige gewesen, der sie vor ein paar Minuten ziemlich komisch angefasst und etwas lauter angesprochen hatte, wobei man es auch nicht mehr wirklich sprechen nennen konnte. Chiyoko seufzte, schloss die Augen, hob dann leicht ihr versteckt gehaltenes Gesicht und sah Ren wie ein kleines Mädchen aus einem Moe-Manga an. "Das drum herum hab' ich dir schon mehr oder weniger gesagt. Letztlich hasse ich mich einfach selbst dafür, dass ich so schwach bin. Ich kann mich kaum gegen irgendwas verteidigen. Egal ob gegen Worte, gegen Attacken oder gegen eigene mies machende Gedanken." Etwas erschöpft rieb Chiko sich kurz über die Stirn, wobei sie müder wirkte, als sie tatsächlich war. Dann erschien aber doch ein kleines Lächeln, wobei sie den Kopf leicht neigte und entgegen fragte: "Damit ich heute Abend nicht dran denke? Soll das eine Einladung für irgendwas sein, was den Tag einnimmt, damit ich nicht mehr so sauer auf irgendwen bin?" Konnte ja sein. Immerhin war es bis zum Abend noch ein bisschen hin. Mehrere Stunden, welche man mit einigen Aktivitäten gut füllen konnte. Ob es nun was Eigenartiges war, ein lamer Spaziergang oder ein Besuch bei einem Nudelstand oder so etwas, war ja freigestellt. Chiyoko jedenfalls hatte es so aufgefasst, sich besänftigt und war davon gar nicht so abgeneigt, wenn es so gemeint war, vom Trainingsplatz zu verschwinden und sich sittsameren, kollegialeren Sachen zuzuwenden, wo man in Ruhe bei reden oder vielleicht auch einfach bessere Laune kriegen konnte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDo Jul 25, 2013 8:40 pm

Okay. Sein Magen mochte ihn nicht, weshalb er es für besser befand, sich gegen einen der Bäume zu lehnen, zu welchem er begonnen hatte zu gehen, als Chiyoko ihre Aussage tätigte und schließlich auch angekommen war. Mit dem harten Holz im Rücken, konnte man sich viel besser entspannen, anstatt sich selbst auf beiden Beinen zu halten. Nicht, dass er es nicht könnte, aber... Er wollte sich nicht mehr anstrengen, als er musste – ja, man konnte es in dieser Hinsicht ruhig Faulheit nennen. Hm, ja sie hatte ihn schon erwischt und mit Sicherheit wusste sie das auch... aber dennoch war das alles doch kein Grund dafür, nun das hübsche Gesicht hinter den Handflächen verschwinden zu lassen, weil man fast glaubte wie ein kleines Kind dann nicht gesehen zu werden. Jedenfalls kam es bei Ren so an. “Dann hör auf darüber nachzudenken...“ Eigentlich sollte seine Stimme in Anbetracht der Umstände vielleicht genervt oder anklagend klingen, doch irgendwie musste er sie nun matt anlächelnd, als ob er zu seiner kleinen Schwester sprechen würde, zu Shiemi. Und diese war für ihn wie ein kleiner Schatz, demnach war dieses Lächeln also mehr als nur kameradschaftlich. Es war wie das Lächeln, das ein verständnisvoller großer Bruder haben sollte und weiterhin zeigte es wohl auch wieder ein wenig den Erwachsenen, welcher Ren doch sein konnte... wenn er wollte... zur Abwechslung mal... irgendwann. Vielleicht. Dennoch verschwand das Lächeln nicht wirklich, als er ein Seufzen ausstieß, die Augen kurz dabei schloss und die Arme hinter dem Rücken verschränkte, die Schmerzen vom Kampf mehr oder minder unterdrückte. “Ich erzähls eigentlich keinem so genau... aber als ich kleiner war, wurde ich immer gehänselt und bin teilweise total deprimiert nach Hause gekommen. Ich wollte nicht mehr nur der schmächtige Idiot mit dem langen Haar sein und weil die anderen mich als den gesehen haben, habe ich mich hineingesteigert... mich letzten Endes auch als so einen gesehen. Ich habe mir nicht mehr wirklich was zugetraut.“ Eine Pause folgte, Ren schien in Erinnerungen zu schwelgen. “Zwar habe ich früh mit dem Kenjutsu angefangen, doch weil es für einen kleinen Jungen eher ungewöhnlich ist, habe ich mich abgegrenzt, weil ich belächelt wurde. Letzten Endes habe ich all meinen Frust rausgelassen, als ich acht Jahre alt war. Ja, ich war immer stumm, doch irgendwann hatte ich auch mal genug. Ein Ausbruch und ich hab mit acht Jahren meinen Sensei im Kenjutsu besiegt. Danach... ich hatte mehr Vertrauen. Es war immer da, doch hab ich mich einfach unwohl gefühlt. Aber am Ende hab ich es gefunden und durch viel Training landete ich da, wo ich heute bin... Und wenn sogar jemand wie ich das schaffen kann, dann du allemal. Du kannst wirklich stark sein, aber dafür solltest du dich nicht fertig machen. Du bist was Besonderes Chiyoko, selbst wenn nicht fehlerfrei. Mein Vater sagte mir mal, dass Fehler uns zu dem machen, was wir sind und wir selbst entscheiden, ob die Fehler in unserer Inperfektion gut oder schlecht sind. Naja... Mehr oder minder sagte er es so ähnlich – ich bin nicht gut mit so nem Moralzeugs.“ Nun jedoch musste er nachdenken. Thema lenken. Auf heute Abend. Was würden sie tun? Sollten sie sich wieder irgendwo zusammen hinsetzen und essen? In ein Café? Nein, das war weniger interessant. Reden? Hatten sie mehr oder minder schon in den heißen Quellen. Bei den Kami, es war schon verdammt lange her, dass er sich mit einer Frau wirklich so angefreundet hatte. Wirklich lange. Was sollte man machen? Er hatte Hunger ja... aber was wollte sie essen? Oder hatte sie keinen Hunger? Am Ende würde sie ihn aber vielleicht in so ein komisches Teehaus mit einer noch merkwürdigeren alten Leichenoma schleppen. Nein. “Von was würdest du dich denn gerne einnehmen lassen?“ Und mit einem Mal wirkte er wieder wie ein Teenager als wie ein Erwachsener, als welcher er gerade eigentlich noch gesprochen hatte. “Einnehmen ist ein Wort mit soooo vielen Bedeutungen~~“
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeFr Jul 26, 2013 12:30 am

Mehr oder weniger konzentriert hörte Chiyoko dabei zu wie Ren immer ein Stück nostalgischer zu werden schien, als er sich für eine kleine Ermutigung an seine eigene Kindheit zurückerinnerte. Dass er es auch nicht so blendend gehabt hatte wie die Teshima, das wusste sie bereits durch das voran gegangene Treffen in den heißen Quellen und durch den Abend bei ihrem Auftritt. Dort hatte er bereits angeschnitten, dass es mal dazu gekommen war, dass einige ihn nun nicht wie den besten Freund behandelt hätten, sondern dafür wie einen liebenswerten Feind. Die Blonde fühlte sich in den Sekunden, wo Ren sprach, auch ein wenig an sich selbst erinnert, aber andersherum distanzierte sie sich von seinem Erlebten auch wieder, da es für sie anders gewesen war. Bei ihr hatte es sich gleich gegen die gesamte Familie gerichtet und gegen die Umstände, die für ihre Existenz verantwortlich waren. Einmal gesagt zu bekommen, dass man hässlich oder einfach nur schlecht war, war das anderes, als als Ausgeburt des Teufels bezeichnet zu werden. Sie horchte aber dann auf, als Ren doch tatsächlich meinte, dass sie etwas Besonderes sei. Wie in einer schweren Sekunde erstarb Chiyokos Lächeln, sie weitete die Augen überrascht und ließ den Mund ein bisschen offen stehen. Ihr Blick war auf den Kitoku gerichtet, aber ihr war klar anzusehen, dass sie zunächst glaubte, sich verhört zu haben. Das war wieder eins dieser Komplimente, dass sie sehr gern hörte, aber das nur einen sekundären therapeutischen Effekt hatten. Es blieb einfach nicht in ihrem Kopf haften, obwohl sogar ihre Eltern sich das wünschten. Egal wer ihr letztlich sagte, dass sie sich nicht selbst zu missachten brauchte. So brachte Chiyoko zuerst kein Wort heraus. Obwohl Ren relativ locker damit endete, dass er einfach nicht gut darin war, sich mit irgendwelchen philosophischen und ethischen Sachen zu beschäftigen, hatte die 25-Jährige nicht so schnell zu ihrer leicht lockereren Art von kurz zuvor wiedergefunden. Ihr Mund schloss sich nach meinem Weilchen. Sie und etwas Besonderes. Leicht grübelnd und abwesend zugleich legte sie sich eine Hand mit den Fingern streichend auf ihre linke Wange, als würde sie sich selbst erforschen. War da etwas Besonderes? Außer etwas, das einfach nur anders war? Ihr Kekkei Genkai, welches ihr das Beherbergen eines zweiten Lebens auf Dauer ermöglichte, war anders, aber doch nichts Besonderes. Was Ren meinte, musste was anderes sein. Irgendwie wurde sie einfach nicht daraus schlau, wie er es meinte. War ihre Art besonders? Irgendein Teil ihres Äußeren? Mit einem Seufzer tat Chiyoko diese zwiespältigen Gedanken ab, da sie nun nichts brachten. Als Ren dann endlich darauf einging, was sie gefragt hatte, wurde ihr überraschter Gesichtsausdruck zu einem wirklich überraschten und nicht zu einem verwunderten. Ihre Hand sank von ihrem Gesicht aus wieder nach unten, sie stand ein wenig betreten da. Von was sie sich gern einnehmen lassen würde? War das nun ernst gemeint oder spielte Ren einfach nur mit Worten? Die Teshima schluckte merklich. Plötzlich schien Kiri so warm wie Konoha im Sommer zu werden, während alle um sie herum die selbstbewussten Wesen waren, die sie angrinsten, während sie nervös wurde. Dieses fast geträllerte Bedeutungsplädoyer für 'einnehmen' machte das alles nicht besser. Chiko senkte den Kopf, der Pony verdeckte ihre Augen, während sie peinlich berührt die Zähne zusammenbiss. Daraufhin verschränkte sie die Arme, um etwas anders zu wirken, nur nicht so wie sie sich gerade fühlte. Eine Burg kann man einnehmen. Eine gut bewachte Festung. Man bringt jeden Soldaten um, nimmt sich wohl alles Wertvolle sowie die Burgprinzessin, und logischerweiser sitzt man dann in der Festung drin. Drin. Ein Gedanke, welcher bedeutungstechnisch nur ein Lehnbild sein sollte, machte es nur schlimmer. Das letzte Wort ließ der Blonden das Blut ins Gesicht schießen. Herr je, wie schnell konnte Wut denn bitte Scham umschlagen! Chiyoko sah bewusst einmal kurz zwischen ihren Ponysträhnen hindurch und beobachtete im Schutze des Haarschattens einen Punkt, wofür ihre Mutter sie gerade zehn Mal geschlagen hätte. Ihr Vater hätte sie wohl einfach nach vorn gestoßen, auf dass sie mit dem Gesicht direkt dort landete. Obwohl er seine Mädchen so sehr liebte, ärgerte er sie auch gern. Kotaros zweite Tochter schloss nun wieder die Augen, nachdem sie sich ein Augenexotikum gegönnt hatte, legte den Kopf in den Nacken, seufzte und beruhigte sich. Ein Trainingsplatz war kein guter Ort für solch verlauste Zusammenhänge, nur weil Ren es tatsächlich darauf anlegte. "Wir nehmen einfach irgendeine natürliche Stelle nahe der Innenstadt ein", entgegnete die Blonde dann, stellte sich endlich normal hin mit einem kleinen Lächeln und verschränkten Armen. "Was mich immer gut ablenkt, sind Gegenden, welche ich selten besuche, und wo kaum Leute sind. Zudem war mein Essen bisher rar, also würde ich den großen See bei der Innenstadt vorschlagen, um dort was zu essen." Chiyoko grinste nun aufrichtig, ging auf Ren zu und griff ihn am Handgelenk. "Lass uns gehen. Ich passe ganz kurz meine Schwestern zu Hause ab, komme dann nach mit ein paar Sachen, die wir brauchen, und du gehst einfach vor. Ein großer Adonis wie du muss sich nicht abmühen, okay? Okay." Daraufhin zog Chiyoko Ren zu und dann mit sich, um vom Trainingsplatz wegzukommen. Die Frage beantwortete sie für ihn bereits mit der Hoffnung, dass er halbwegs Hunger hatte, damit sie sich kurz auf den Straßen trennen konnten, um sich beim See wiederzufinden. Mit allem möglichen für Essen käme sie dann wieder. Das durfte jawohl auch ein Ort nach seinem Geschmack sein. Kein reiches Schickimicki und kein Blechhaufen mit Sitzdecke in einer Slumgasse. Besser als alles, was sie ihm bisher angedreht hatte oder?

tbc: See von Kirigakure

Out: Hoffe, der tbc ist in Ordnung ^^ Du kannst dich, wenn du willst, dann direkt hinposten zum Thread. Ich würde dann mit einem Mini-TS einfach auch dazukommen ohne woanders zu posten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMi Jul 31, 2013 8:55 pm

Es war ihr unangenehm, oder? Oder vielmehr ungewohnt. Deshalb hatte sie ihn so angesehen, deshalb hatte sie sich an der Wange berührt und deshalb hatte sie danach einen Seufzer ausgestoßen. Weil sie es nicht verstehen konnte, dass er sie besonders fand. Immerhin schien sie es nicht negativ aufgefasst zu haben, dass er gemeint hatte, sie wäre nicht fehlerfrei. Wenn sie sich nicht schon ein paar Tage gekannt hatten, vielleicht hätte er es dann auch nicht so formuliert. Wobei. Doch. Er hätte es so formuliert, weil er immer das sagte, was ihm praktisch in den Kopf kam. Immer und immer wieder. Er nahm kein Blatt vor den Mund. Warum Tatsachen beschönigen, nur damit man sich in Träume einlullen lassen konnte und dann wieder mit einem Ruck daraus geweckt wurde? Nein, Ren fand keinen Sinn dahinter, doch war er an der Reihe etwas verdutzt zu schauen, als sie abrupt den Kopf senkte, ihn dann leicht hob und er darauf gewettet hätte, sie würde unter ihrem Vorhang aus Haaren zu ihm blicken. Schielen. Stieren. Wie auch immer. Doch natürlich konnte er ihren Gesichtsausdruck nicht sehen, außer dass sie sich wohl nun noch unwohler fühlte als zuvor. Sein Grinsen, welches er seit seiner letzten Aussage auf dem Gesicht hatte, wurde breiter. Noch ein wenig amüsierter. Oh, dachte sie über die so vielen Bedeutungen nach, welche ihr nun die Röte ins Gesicht stiegen ließen? Was er aber nicht sehen sollte, weil sie doch so ein braves Mädchen war? Zu gerne wäre er hinter sie gegangen, hätte sich leicht hinunter gelehnt und ihr etwas ins Ohr geflüstert, was sie hätte hochschrecken lassen, doch allerdings erschien ihm das dann noch ein wenig zu gemein gehalten, weshalb er lieber an seinem Fleckchen Erde stehenblieb. Warum auch nicht? War doch schön hier. Was konnte man mehr wollen, als... herumzustehen. Das war doch wunderbar! Nicht. Er war froh, dass er nicht mehr genug Zeit hatte, das genauer unter die Lupe zu nehmen, da Chiyoko bereits kurz darauf vorschlug, sie könnten ja an den See in der Innenstadt gehen. See. Wie sie es sagte, hörte es sich beinahe so an wie ein Gasthaus, aber ihm war klar, dass sie wohl den wässrigen Teil der möglichen Bedeutungen meinte. Im See, wo viel Nebel war und wo es so manch einen bereits hinverschlagen hatte. Nicht selten wegen Liebeleien, aber auch hatte es mit Sicherheit schon Verbrechen gegeben. Beziehungsweise Unfälle, bei welchen Kinder bereits ertrunken waren, da man im Nebel den See so schlecht sehen konnte. Und eben dieser war der Größe nach zu urteilen auch ziemlich tief. Nein, Lust auf ein Bad hatte er wirklich nicht, aber eine Dusche wäre vielleicht wiederum nicht schlecht. Vielleicht also doch in den See springen? Das konnte er sich dann immer noch überlegen. Obgleich er jedoch ein sehr spontaner Mensch war, so fand er es ein wenig merkwürdig, auf eine enthusiastische Art und Weise von Chiyoko gepackt zu werden, als ob sie ihn abführen wollte. Abführen. Aufgabeln. Wie auch immer man es nennen mochte. Wieder kam das Grinsen auf sein Gesicht, doch schüttelte er nur den Kopf. “Ja, und der große Adonis – soeben hast du es bestätigt, vielen Dank~ - hat wohl auch keeeeeine andere Wahl, da die hübsche Begleitung bereits alles durchdacht und geplant hat. Okay, gehen wir.“

tbc: See von Kirigakure [Innenstadt]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeFr Okt 11, 2013 12:26 pm

Cf: Gartencafé Iruka

Sie war für ihn einfach nur naiv, vollkommen naiv zu glauben, dass Gefühle für ihn einfach waren. Er rannte die Letzten Meter schon fast, nahm rechts und links so viel Äste mit wie es nur zu gehen schien. Sie peitschten ihm über die Arme, während seine Hände zu den Klauen an seinem Bund griffen. Er zog sie beim laufen über und sah sie als Verlängerung seiner Hände. Sie waren eins, sein Körper, ein gefährlich scharfer Teil. Wie ein Raubtier tauchte er und einem Ast weg, versetzte einem nächsten eine kräftigen Schlag, sodass das Holz laut barst. Der Ast segelte durch die Luft und der Kaguya sprang durch das Geäst hinterher, zersäbelte den Ast in weitere Einzelteile und ließ diese zu Boden segeln. Sein Puls war gestiegen, sein Herz pumpte das Blut schneller und Schneller durch seinen Körper. Er musste es auch sich raus schlagen. Diese Wut, diese Angst, diese schwindende Kontrolle. Jedes Wort in seinem Kopf machte es schlimmer und er begann mit sich selbst zu ringen, während er auf die Lichtung kam. Dort fixierte er einen Baum und tat, was er tun musste. Die Metallklauen schlug auf das Holz ein. Nicht nur sein Körper raste, sondern auch sein Verstand.Wie kann sie nur, wie kann sie nur sagen ich würde es einfach so abschmettern. Es hat seinen Grund, alles hat seinen Grund. Egal wie lange sie mich kennt. Wenn sie weiß, dass ich es hasse, wieso lässt sie es dann nicht, wieso macht sie weiter, immer und immer weiter. Ich hasse Worte, hasse emotionale Worte, Worte die mich treffen. Es gibt nichts das mich treffen darf“ Egal was sie sieht, in mir sieht, in Kohaku sieht, es darf nicht da sein ist nicht da - war nie da. Sie bildet sich das ein, sie bildet es sich nur ein. Tiefe Narben waren in dem Baum zu erkennen. Als hätte ein wildes Tier ihn angefallen, ihn wahllos zerstört um an seine beute zu kommen, die hoch oben saß. Doch für Kai war der Baum nur ein Objekt, etwas das seien Wut aushielt, seinen zweifel und vor allem seine Hilflosigkeit. Er konnte Junko nichts tun, konnte sie nicht zerreißen, so wie er diese Pflanze zerriss. Wir sind nur Brüder, gute Freunde, nicht mehr und nicht weniger. Da wird nie mehr sein. Vielleicht bin ich mit Kohaku enger als mit ihr, aber ihn kenne ich auch schon länger. Er hat mich vor dem Verlust meines Sinnes bewahrt, er hat mir halt gegeben. Mist verdammte! Seine Klaue war im Holz stecken geblieben, hatte sich verkantete und er zog, bekam sie in seiner Blinden Wut nicht mehr heraus. Ein kräftiger tritt gegen den Baum, der ihm wohl mehr weht tat als dem Gewächs ließ ihn etwas zurück kommen. Er zog beide Klauen aus stieß die andere neben die Erste in den Baum und warf sich schon fast an den nächste Baum. Aus seiner Hand schossen Knochen, eher aus seinen Gelenken. Sie sahen aus wie seien krallen nur glichen sie von der Farbe eben Knochen und wirkten schon fast hautfarben. Die Erste Faust fuhr mit ihren krallen über den Baum, dann die nächste, wieder die Erste. Weitere Narben, eine nach der Anderen. Eigentlich trug er sie auf dem herzen all diese Narben. Doch er musste sie nach außen kehren musste sich abreagieren. Er hörte nichts, sah nur den Baum und sich und seien Gedanken kreisten. Doch sie ist blind, wenn es um so etwas geht. Ich verleugne sie nicht, leugne nicht das sie mit wichtig sind, aber ich liebe sie nicht, nicht mehr als man Geschwister liebt und vor allem ist er nur mein Bruder, nicht mehr und nicht weniger. Mein Bruder er ist mein Bruder. Ich renne nicht weg, weil ich sie verleugne, ich renne vor gar nichts weg. Ich kann sie nur nicht verletzten ich kann ihr nichts tun. Sie macht mich so wütend, so verdammt wütend. Wiel ich hilflos bin? Nein, NEIN, ich bin nicht hilflos. Gnah Ein kehliger von Schmzer erfüllter laut. Dieses mal war der Knochen seltsam stecken geblieben, hängene geblieben und die sinnlose Kraft mit der er ihn hinein stiße und ehruas zog, hatte dazu geführt, dass er sich selbst verletzt hatte. Kurzerhand brach er den Knochen mit einem Derben schlag gegen den Baum auf, biss sich schmerzen auf die Lippe, bis sie zu bluten begann und ließ den Knochen nachwachsen. Sein Körper bebte, Schweiß stand ihm auf der Stirn. Es war kalter eisiger Schweiß. Er keuchte leicht, Blut lag ihm auf der Zunge und er leckte sich wie ein Tier über die Lippen. Wieder fuhr seine Hand gegen den Baum. Wenn man ihn jemals aus dem Weg räumen wollte wäre solch ein Moment wohl der beste. Er war in rage, in seiner Kampfrage. Er hielt die Worte von ihr anders einfach nicht auf. Du irrst dich. Du irrst dich, verdammt noch mal du irrst dich, schrie er hinaus, währen er den Baum weiter malträtierte, weiter seine Narben nach außen trug, seine Wut hinaus schlug, seine ganze Verzweiflung. Ich lüge nicht – ICH LÜGE NICHT, NIEMALS! Ob sie ihn hörte, ob sie seien Wut hörte, die Anspannung ins einer Stimme? Sah sie das beben seines Körpers, die kraft die er aufbrachte um sich zu beruhigen. Alles musste raus und kein Wort hätte ihn davon abhalten können. Es war wie damals bei dem Jungen, nur das er sich jetzt gegen einen Baum richtete, nicht mehr gegen die Person. Keiner kennt mich, keiner. Ich bin alleine, alleine, verdammt noch mal alleine – für mich Als wäre es ihm nicht bewusst gewesen, sah er seine Hände an, sah wie sie in das Holz schlugen, sah wie die Knochen den Baum zerstörten. Es war seine Idee gewesen dieses Jutsu zu nutzen, anstelle der Krallen. Sie waren noch mehr Teil seines Körpers. Wie eine Katze die ihren Kratzbaum zerstörte sah er seine Hände. Verdammt er war doch keine Katze, war nicht wie Kohaku. Mit einem letzten schlag riss er den Baum auseinander, zumindest einen Teil davon. Seine Wut war verraucht und ein leises Maunzen drang an sein Ohr. Hatte ihn das zurück gehört? Wie lange Maunzte Momiji schon zu seinen Füßen und beschwerte sich über seine Dunkle Ausstrahlung? Wie vom Blitz getroffen blieb er stehen, ließ die Knochen jedoch nicht verschwinden und sah zu der Katze, zu dem Geschenk von Kohaku. Seine Körper war angespannt, sein Herz hämmerte noch immer. Äste hatten ihm die Oberarme zerkratz und es blutete an einigen stellen leicht. Simple Kratzer, aber auch solche konnten brennen. Schweiß lief ihm den Nacken hinunter, wurde eiskalt bei diesem kühlen Wetter. Er nach einer Zeit hob er den Blick, suchte Junko. Er war fertig mit trainieren, er hatte seine Wut hinaus geschlagen, seiner Verbitterung Luft gemacht. War sie zufrieden mit dem was sie sah? Ein Erschöpfter Chûnin, am Ende mit seinem verstand, der um das Gefühl seiner leere gekämpft hatte und es unter fast all seiner Kraft zurück bekommen hatte.




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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSo Okt 13, 2013 8:52 pm

Cf: Gartencafé Iruka

Sie hatte es übertrieben und das eindeutig. Doch sie wollte Kai doch nicht erzürnen. Ihr Tun und ihre Worte hatten einzig und allein den Grund, dass Kai endlich mal seine Gefühle eingestehen und sie kennenlernen sollte. Er sollte lernen, wie es sich anfühlt jemandem zu zeigen, wie gern er einen hat. Junko fand es eindeutig, dass Kai etwas für Kohaku empfand, doch es war schwer Kai das endlich mal zu zeigen und zu beweisen. Besonders wenn Kohaku im moment nicht da war. Es würde Kai wahrscheinlich nur etwas bringen, wenn er sich mit seinem besten Freund treffen und mit ihm sprechen würde. Doch da kam das nächste Problem. Kai sprach ja so gut wie nie und die Jinchuuriki wusste auch nicht, ob Kai gerade mit Kohaku darüber sprechen würde. Kai sprach doch so gut wie nie über seine Gefühle und selbst wenn er es versuchen würde, so hätte diese Auseinandersetzung mit seiner kleinen Schwester nicht wirklich dazu beigetragen. Ganz im Gegenteil. Sie hatte es nur noch verschlimmert. Da musste sie nicht sehen, wie Kai ausflippte und auf irgendwelche Baumstämme einschlug. Nein das Einzige, was sie hören musste, waren die Geräusche, die entstanden, wenn Kai seine Krallen in das Holz schlug. Und diese geräusche schnitten ihr echt ins Herz. Was hatte sie da nur wieder angestellt. Was dachte sie auch nicht nach, wenn sie den Mund aufmachte. Vom schlechten Gewissen geplagt, lief sie auf Kai zu, doch sie stoppte, als sie eine Stimme in ihrem Kopf hörte. Und das konnte ja nur diese überdimensionale Schildkröte sein. Da hat wohl jemand seinen Geliebten erzürnt, was?, ertönte die provokante, stichelnde Stimme der dreischwänzigen. Junko seufzte genervt und schüttelte leicht den Kopf. Ich hatte mir eigentlich Sorgen gemacht, dass du dich nicht gemeldet hast. Aber es war besser und schöner als du den schnabel gehalten hast. Außerdem, was soll der Mist mit dem Geliebten?! Er ist mein bester Freund und mein Bruder, nicht mehr und nicht weniger. Außerdem scheinst du dich nur zu melden, wenn du mir für irgendetwas die Sxhuld geben willst. Der Zeitpunkt ist mächtig ungünstig. Jetzt sei so gut und nerv mich nicht, knurrte die Grünhaarige in Gedanken. Ach schade... Ich dachte ehrlich du hättest dir sorgen um mich gemacht. Jetzt bin ich enttäuscht... Ich hatte gehofft, ich wäre dir wichtig~, redete die Schildkröte drauf los und schien Junko etwas provozieren zu wollen. Jedoch ging Junko nur sehr wenig darauf ein. Kai war im Moment wichtiger als diese streitsüchtige Schildkröte. Das einzige, was sie an die Schildkröte richtete, war: Nerv mich doch bitte später weiter. Kai braucht jetzt meine Hilfe. Zumal ich mich entschuldigen muss... Ich hab ihn immerhin sehr erzürnt, sprach sie und ging nun zu Kai. Isobu war so freundlich und folgte der unausgesprochenen Bitte der Jinchuuriki und zog sich vorerst wieder zurück.
Junko selbst rannte Kai hinterher und sie sah, wie sehr er seine Wut an ein paar Bäumen ausließ und das tat ihr leid. Eilig schritt sie auf ihn zu, rief seinen Namen, entschuldigte sich, doch er schien sie nicht zu hören. Er schien ihre Stimme vollkommen zu überhören oder sie auszublenden. Jedenfalls riss nur das leise Mauzen Momijis Kai aus den Gedannken. Das das Kätzchen Kai Kai so aus den Gedanken gerissen und so seine Wut verfliegen ließ, wusste Junko nicht. Sie hatte das leise Mauzen nicht gehört. Zu sehr war sie darauf konzentriert Kai mit ihrer Stimme zurückzuholen. Zumindest versuchte sie es. Kai bitte... Es tut mir leid... , versuchte sie erneut. Ihre Stimme klang stark weinerlich und so, als würde sie versuchen, die aufkommenden Tränen herunterzuschlucken. er schrie in dn Himmel seine Wut heraus, doch sie wusste, dass diese Wut nur ihr und ihren Worten galt. Mit schlechtem Gewissen erreichte sie Kai nun zögerlich und blickte ihn einige Sekunden auf die Rückansicht des Älteren. Sie war kurz davor Kai von hinten zu umarmen, doch da drehte er sich schon zu ihr um und suchte mit seinem Blick den ihren. Scheu betrachtete sie die erschöpft wirkenden Augen und senkte leicht den Blick. Sie hob zögerlich die arme doch dann überdachte sie ihr Vorhaben. Sie ließ ihre Arme sinken und lehnte sich stattdessen nur an Kai. Es tut mir leid... Verzeih mir... Ich war dumm... Niisama... ich liebe dich sehr... Es tut mir leid... Verzeih mir... Ich wollte dich nicht erzürnen..., hauchte sie entschuldigend und legte zögerlich ihre Arme um Kais Oberkörper. Ihr gesicht vergrub sich in Kais Brust und ihre Finger krallten sich leicht in Kais Oberteil.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMo Okt 14, 2013 1:00 pm

Das Maunzen hypnotisierte ihn, erinnerte ihn etwas, an Worte an eine Zeit die vergangen war.  Damals hatte er auf dem Gelände der Akademie gestanden, hatte einen jungen verprügelt, der blutend nach hause gerannt war. Sein Vater war tot gewesen, seine Mutter ebenso. Er war sechs, gerade einmal sechs und schlug sich bereits. Es war ein nebliger Tag gewesen und er hatte die blutenden Hände an seiner Hose abgewischt und sich auf einen Baum gesetzt und ins Nichts gestarrt. Da war er gekommen, da war Kohaku zu ihm gekommen, hatte ihn angelächelt. Dieser kleine Glückliche Junge hatte ihn angesehen und hinab gewinkt. Sie kannten sich schon immer und würden sich wohl immer hängen, denn er klebte an ihm und ließ ihn nicht los. „Wieso tust du das immer,“ hatte er gefragt und Kai angesehen. Mehr als ein Schulterzucken war dabei nicht herum gekommen. „Du benimmst dich wie die Axt im Wald. Als würdest du keine Freunde haben wollen, aber jeder will Freunde.“ „Ich nicht, ich brauche keine Freude,“ hatte er gesagt, stur und trotzig. Er konnte schlecht sagen, dass ihm alles weht tat, das sein Onkel ihn schlug und das er wütend auf sich war. Den er konnte sich nicht wehren, konnte gegen diesen Mann nichts ausrichten. Er war klein und schwach und musste sich über andere stellen um zu überleben, um sich nicht zu verlieren. Er war damals zu Kohaku herunter gekommen hatte ihn böse angesehen. Dieser Junge hatte eine Familie, eine Mutter die ihn liebte und eine Katze, die ihm immer folgte. Auch jetzt wand sich das Tier um seine Füße und er, er war alleine. Der Schmerz damals hatte ihn aufgefressen. „Ob du willst oder nicht, ich bin dein Freund. Ob du jetzt bei deinem Onkel lebst ist mir egal. Du bist nur noch traurig seitdem du da wohnst. Also werde ich dich glücklich machen, verstanden?“  Er hatte den Kopf geschüttelt. „Ich brauche keine Freunde,“ hatte er sich wiederholt. Der Natsu war damals schon eine starke Persönlichkeit gewesen, denn er hatte ihn einfach umarmt und ihn festgehalten. Er hatte er versucht sich zu wehren, doch der Altersunterschied war in solchen Jahren noch deutlich spürbar. Irgendwann hatte er es aufgegeben und mit der Resignation war Trauer gekommen, Einsamkeit und als er traurig von dem Anderen gehalten wurde, da wahr es angenehm ihn bei sich zu haben, auch wenn er das nicht sagte. Er war stehen geblieben, hatte sich halten lassen und irgendwann hatte er getan, was er zu hause nicht durfte. Er hatte geweint und das aus den tiefen seines kleinen Herzens. Seitdem hatte er  oft bei dem Anderen geweint und dieser hatte es zum Glück nie kommentiert. Momiji maunzte erneut und Kai's Blick wurde etwas klarer.
Er blickte direkt in die Augen von Junko.  Sie wirkte scheu, ängstlich. Er selbst schnaufte stark, rang nach Luft und versuchte seinen Puls zu beruhigen. Es war verflogen, alles war verflogen, seine ganze Wut, seine ganze Trauer, die Verzweiflung. Er hatte sie aus sich heraus geschrien und in den Baum geprügelt. Jeder schlag war eine Narbe auf seiner Seele die er nach außen gekehrt hatte. Sie konnte an sich nichts dafür. Sie ließ es nur ausbrechen und er bündelte es in seinen Ausbrüchen, bündelte es, indem er jemanden zusammen schlug heute war es jedoch nur ein Baum, früher waren es Kinder gewesen. Er entspannte sich sichtlich, auch wenn die Knochen aus seinen Händen noch immer präsent waren. Kurz darauf hatte Junko sich auch schon an ihn gelehnt, während Momiji wieder maunzte. Er war wohl beleidigt, weil er außen vor war. Ohne eine weitere Ankündigung schlug das Tier wieder seine krallen in die Hose und kletterte zurück um sich am Schal zu verstecken. Anstrengendes Tier würde man denken, doch Kai merkte es unter dem zittern seines Körpers gar nicht. Es war die Anstrengung die noch an ihm zehrte und die Verantwortung, welche zurück kam. Der Grünschopf entschuldigte sich, was wohl besser für sie war. Ihm war es jetzt egal, denn da war nichts mehr über das er sich aufregte. Ihr Gesicht verschwand an seiner Brust und er sah sie mit seinen blutroten Augen fragend an. Frauen waren ihm ein Rätsel. Er beschimpften sie ihn als stur und verbohrt und dann tat es ihnen Leid. Er wusste wieso er nur Junko als weibliche Freundin  hatte und keine tiefe emotionale Beziehung zu noch etwas weiblichem pflegte, das wäre ihm zu viel des Guten. Sein noch immer krallenhaften Hände legte er sacht um sie, strich ihr mit der Handfläche durch das lange Haar. Früher hatte sie ausgesehen wie aus dem Wald gesprungen und heute war sie eine hübsche, junge Frau. Das sie seien Schwester war schien unverständlich. Innere Werte waren eben ab und an mehr als das Aussehen. Früher hätte niemand junko als Frau ernst genommen und heute hätte er sie an schmachten müssen, was er nicht tat. Ist schon gut Nee-chan, sprach er beruhigend. Noch immer lief ihm der Schweiß kalt den Rücken hinab. Auf seinen Armen war eine leichte Gänsehaut zu erkennen. Seine Jacke hätte ihm kaum weiter geholfen, aber er merkte doch, dass eine Stofflage fehlte. Ob sie jetzt wirklich noch trainieren wollte? Er blickte in das grüne Haar, strich ihr über den Rücken. Wenn sie sich beruhigt fühlte, dann wäre es an ihr zu entscheiden, er mischte sich da nicht ein.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 2:56 pm

Junko war froh, dass sie nicht alleine war. Sie besaß Kai an ihrer Seite und selbst wenn sie sich es mal mit ihm verscherzte, dann hatte sie immer noch zwei gute Seelen an ihrer Seite, die sie in jeder Lebenslage unterstützten und ihr halfen, sich wieder mit Kai zu versöhnen. Und gerade das tat Kais kleines Kätzchen. Sein Mauzen beruhigte Kai und ließ in dem Kaguya scheinbar einige Gedankengänge abspulen. Jedenfalls wirkte Kai sehr in Gedanken versunken und noch nachdenklicher als er eh schon normalerweise wirkte. Stumm betrachtete die Jüngere ihren wirklich sehr geliebten Bruder besorgt. Es war ihr klar, dass Kai noch nachdenklicher war. Sie wusste nicht, worüber Kai grübelte. Sie konnte nicht ahnen, dass Kai sich an damals erinnerte. An damals als Kai nur Kohaku hatte. Damals hatte sie für ihn noch nicht existiert. Sie kannte diese Geschichte nur vom hören sagen. Kohaku hatte ihr davon erst erzählt, als sie ihn um Kopf undKragen gefragt hatte. Aber er hatte eben nicht drüber reden wollen. Nicht über Kai ohne dessen einverständnis. Deswegen hatte er ihr nur grob berichtet, was damals zwischen den Beiden lief. Kohaku hatte ihr nur berichtet, dass er auf Kai eingeredet und auf ihn eingewirkt hatte. Vielleicht sah sie in Kai und Kohaku deswegen ein Paar. Sie war froh, dass sie nicht die Einzige war, die zu Kais Freunden gehörte. Denn die Grünhaarige hatte leider die dumme Angewohnheit oft auszuflippen und sich so mit Kai zu streiten. Sie wollte es nie, doch manchmal konnte sie sich mit ihrer frechen Klappe einfach nicht zurückhalten und so verletzte sie ihren Bruder ständig, obwohl sie es nicht wollte. Schwer seufzte die Grünhaarige und lehnte sich leicht an Kai. In dieser ganzen Zeit schien Kai vollkommen geistesabwesend zusein, denn er schreckte leicht aus Gedanken, als Momiji ein zweites Mal miaute. Sofort blickte Junko in die Augen ihres Freundes und ihre Eigenen strahlten eine regelrecht unbegrenzte Sorge aus. Bruder? Woran hast du gedacht? Du warst echt weg mit deinen Gedanken..., stellte die Jüngere fest und ihr Blick war einfach fixiert auf die Augen des Kaguyas. Es war fast so, als wollte sie versuchen, die Wahrheit in den Augen des Älteren zu finden. Auch wenn sie Kai nicht so einschätzte, wie wahrscheinlich war es wohl, die Jinchuuriki anzulügen um diese vor Sorge zu schützen? Junko schätzte Kai schon so ein dass er sie für ihr eigenes Wohl belügen würde. Und das ahnte die Jinchuuriki. Kai würde für ihr Wohl töten, da war es doch auch nicht unwahrscheinlich, dass er sie für ihr eigenes Wohl belügen würde. Sie lehnte sich in die starken Arme des Grauhaarigen und während sie das tat, spürte sie das starke Zittern ihres Bruders. Sofort schlang sie ihre Arme fest um ihn und drückte ihn schutzspendend an sich. Ihr war es egal, ob er es wollte oder nicht. Sie tat jetzt das, was sie für Kai am Besten hielt und das war wirklich die Nähe, die immer bei ihm zu kurz gekommen war. Klar, ihre Umarmungen waren nicht soviel Balsam für seine Seele, wie Kohakus Umarmungen aber sie halfen immerhin auch ein kleines bisschen. Zumindest hatten sie sonst immer geholfen.
Hoffentlich verzieh Kai ihr. Sie hatte gerade so einiges verbockt und den Kaguya nur unnütz extrem wütend gestimmt und sicherlich auch mindestens zu neunundneunzig Prozent verletzt. Extrem verletzt, ob er es nun zugeben wollte oder nicht. Die ganze Zeit kam nichts von Kai. Keine Worte, keine Taten, nichts. Er schwieg nur und schien vollkommen woanders zu sein. Erst als Junko ihr Gesicht etwas in Panik in seiner Brust verkrochen hatte, nahm sie langsam wieder die Gefühlsregungen ihres selbsternannten Bruders wahr. Sie spürte seine Hände um ihren Körper und die Handfläche auf ihrem Kopf. In den ersten paar Momenten ließ sie diesen Moment auf sich wirken, schloss entspannend die Augen und kuschelte sich etwas mehr an Kai. In dieser Zeit entspannte sich Junko wieder und sie ließ auch Kai noch einen Moment lang ruhe, ehe sie sich leicht löste. Aber sie hatte sich noch nicht ganz von ihm losgerissen. Sie lag zwar noch immer leicht in seinen Armen und hatte diese wunderbare streichelnde Hand auf dem Kopf, jedoch konnte sie nun in das Gesicht des Kaguyas sehen. Du hast Nerven wie Drahtseile... Wie hälst du es mit deiner schrecklich launischen und voreiligen Schwester nur aus?, nuschelte sie kleinlaut und kuschelte sich happy grinsend wieder an den Älteren. Sie wollte sich gerne wieder und wieder bei Kai entschuldigen, doch sie befürchtete ihn mit ihren Ständigen Entschuldigungen zu nerven und das wollte sie echt nicht. Sie wünschte sich eigentlich erst einmal, dass sich die beiden Kiri-nin ablenken konnten. Egal wie. Nur um diese blöde Situation erst mal zu vergessen und sich etwas wichtigerem Zuwenden zu können. Und das, was der Kura als Erstes dazu einfiel war ganz einfach das Training der Schildkröte. Sie wollte endlich stärker werden um nicht ständig sich von Kai und/oder Kohaku beschützen lassen zu müssen. Sie wollte sich gerne auch einmal beweisen, dass sie kein schwächliches Mädchen war, sondern auch Kai oder Kohaku mal beschützen konnte. Mit bittendem Gesichtsausdruck blickte sie zu Kai auf und lächelte ihn lieb, wie eine kleine Schwester eben, an. Kai-niisama...? Würdest du trotz allem mit mir trainieren und versuchen mich zu unterstützen um dieses dumme Bijuchakra kontrollieren zu können? Bitte?, fragte Junko lieb und kuschelte sich dabei weiter an den Kaguya.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDi Okt 22, 2013 7:41 am

Woran er gedacht hatte? Junko sah ihn an, fixierte ihn schon beinahe und jeder andere hätte wohl Angst vor ihren Blicken gehabt, den er wusste sie nicht zu deuten. Doch Kai konnte sie deuten, wusste was sie wollte. Ihr kleines Herz wollte in seinen Kopf schauen, wollte wissen was er dachte und das wohl zu jeder Sekunde beider leben. Er nickte zustimmend. JA er war weit weg gewesen, in einer zeit in der es sie noch nicht gegeben hatte. Sein Blick verweilte auf ihr. Wie sollte er das sagen. Ich habe an früher gedacht, an eine Zeit vor dir. Nein das klingt nicht gut. Ich habe an Kohaku gedacht? Nein das will ich so nicht sagen, sie hat eben schon mit ihm genervt. Ich habe an einen wichtigen Moment gedacht? Ja klingt in Ordnung. Weißt du, Momiji erinnert mich oft an Alte Dinge. Nichts schlimmes und daran habe ich gedacht. Es lief vor meinem inneren Auge ab, schmerzlich und doch irgendwie schön. Wenn ich ihn nicht gehabt hätte, wäre ich dann so zu dir? Vielleicht wäre ich noch immer dieser Eisklotz der ich vor ihm war. Weißt du, Kohaku war immer da, seit ich denken kann. Deswegen ist er wie mein Bruder. Als meine Eltern starben und ich zu meinem Onkel kam, da war es ihm egal, wie ich mich benahm, er wusste das er bei mir bleiben wollte. Das war damals schon sehr stur von ihm, wenn ich es so sehen. Ich konnte so etwas damals nicht, konnte nicht so umgänglich sein, so auf nähe pochen. Ich durfte ab dem Zeitpunkt ja nicht mehr schwach sein – ich bin es noch immer nicht. Vielleicht ab und an bei ihm, aber nicht bei Junko. Er hatte nicht gelogen, er hatte etwas wahres gesagt und nur verborgen, welcher Schmerz es damals für ihn gewesen war. Ein Kind ohne Eltern war er gewesen, mit dem Hass und ehrgeizig eines Großvaters erzogen, der ihn auch hätte sterben lassen. Hunger hatte ihn so oft gequält und Tränen ihn geschüttelt. Doch es war anders, war ist Jahren anders. Er sorgte für sich, wurde von Jinpei gelegentlich umsorgt und kümmerte sich selbst um Junko, seine kleine seltsame Schwester. Junko hatte sich wieder an ihn gedrückt, weil sein Körper noch immer leicht bebte, doch es wurde besser, mit jedem Herzschlag mit jeder Sekunde kehrte eine tiefe ruhe in sein Bewusstsein in sein Denken und handeln. Es war ja lieb, wie sie sich um ihn sorgte, es war lieb wie sie ihn versuchte zu halten, wenn er es nicht wollte, weil er sich selbst kannte, wusste wie er für sich zu handeln hatte. Sie wollte sich kümmern, wollte stark sein, sie beide wollten stark sein, sehr stark sein. Doch irgendwo waren sie es beide nicht, zu keinem Zeitpunkt. Aber solange sie diese Illusion hatten stark zu sein, sich zu kümmern, solange war alles in Ordnung. Solange ich sie kenne versucht sie stark zu sein und ein großes Mundwerk zu haben. Das ist ihre Form von schwache, so wie meine Form schweigen ist. Kann das möglich sein? Wir sind gar nicht so anders. Sie ist eben lauter bohrt in allem herum, das mache ich nicht. Ich könnte nicht in andere Leute leben herum stochern, mein eigenes hat mir zu sehr weh getan. Sie will nur mein vertrauen, nur meine Worte und nicht mehr, sie will ja an sich gar nichts böses. Eigentlich ist sie eine gute Seele. Egal wie böse sie zu mir ist, egal wie tief sie mich an diesem Punkt trifft, ich habe sie dafür nie angeschrien. Vielleicht weiß ich es nicht besser, vielleicht weiß sie es nicht besser. Sie ist eigentlich so umgänglich, wenn sie nicht darauf besteht das zwischen mir und Kohaku mehr ist, als da ist. was da wirklich war konnte er nicht sagen, nicht bestimmen und wollte es auch gar nicht. Kohaku war sein bester Freund, sein leben und er wollte nicht daran denken, wie es ohne ihn war. Also tat er es nicht und kümmerte sich um Junko, die seine Streicheleinheiten scheinbar genoss. Wieder sah sie ihn an, fragte wie er sie aushalten konnte. Er musste leicht lächelt und wuschelte ihr durch das grüne Haar. Du bist meine Schwester, deswegen halte ich dich aus, in jeder deiner zerstörerischen Phasen, sowie in den ruhigen. Das ändert nichts an den Umstände, nie, sprach er ruhig und sah sie an. Wollte sie so etwas hören? Er konnte es nicht sagen, wusste aber das es sie wohl freuen würde. Sollte sie nuscheln oder kreischen, es machte ihm nichts. Er war Schläge als Gesprächsform gewohnt und wenn sie ihn nicht schlug, ging es ihm gut. Besser konnte es gar nicht sein. Er sprach zwar nicht viel, aber was er sagte, klang durchaus logisch. Wieder sah sie zu ihm hinauf, sie wollte nun doch trainieren. Sein Körper fand diese Idee ganz und gar nicht gut, doch er nickte ihr zu. Deswegen sind wir beide hier um dich stärker zu machen. Aber wenn du anfangen willst, musst du mich los lassen. Er fuhr ihr ein letztes mal durch das grüne Haar und ließ die Knochen auf seinen Händen verschwinden. Dann trat er sacht von ihr weg und wischte sich eine Strähne aus dem Gesicht. Seine Füße gingen einige schritte von ihr in Kampfstellung und er zog sich den schal leicht über die Nase. Er musste nur aufpassen seien eigene Jacke nicht zu zerfetzten, es war immer zu anstrengend eine neue zu kaufen, weil er zu träge war in einen Laden zu gehen. Seine Hand machte eine einladende Bewegung. Sie sollte angreifen, meditieren konnte man auch noch, wenn es mit dem atmen schwer wurde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDi Okt 22, 2013 4:49 pm

Sie konnte ihre Neugier einfach nicht zurückhalten. Und das war in ihren Augen kein Verbrechen. Kai war immerhin einer der wenigen Menschen, dem die Genin blind vertraute und wohl am öffentlichsten sorgte. Natürlich wollte sie wissen, was in Kais Kopf vorging, auch wenn dieser selbst natürlich nicht besonders von ihrer anhänglichen und besorgten Art begeistert zu sein schien. Doch was sollte sie tun? Sie konnte Kai doch nicht so behandeln, wie alle anderen. Was wäre, wenn er sie deswegen irgendwann mal alleine lassen würde? Sie hatte doch nur ihn und Kohaku und diese beiden Menschen wollte sie um nichts in der Welt verlieren. Lieber starb sie durch den Sanbi als ihre beiden Brüder zu verlieren. Eine kleine Weile schwiegen sich die Geschwister an. Junko hatte ihre Frage gestellt und Kai hatte sie beantwortet... Im Geheimen, in seinen Gedanken. So wartete Junko angepannt auf eine Antwort ihres Bruders. Jedoch harkte sie nicht noch einmal nach. Nerven wollte sie nicht schon wieder und sie war auch froh, dass Kai ihr den Ausraster eben vergessen oder verziehen zu haben schien. Jedenfalls spürte sie nichts mehr in seinen augen. Wenn Kai wütend war, sah sie es ihm an. Dann hatte er immer so einen eisigen Blick in den Augen, der scheinbar keine Gefühle zu seinem Herzen weitertrug. Doch dieser Blick war jetzt weg. Der Kaguya blickte so wie immer, neutral, zu ihr herunter, während sie sich an ihren selbsternannten Bruder kuschelte. Entspannt schloss die Kura ihre Augen und genoss noch einen Moment die Ruhe. Doch Kai tat noch etwas Anderes, was Junko alleine durch einen gut gemeinten Rat von Kohaku, nie gefragt hätte. Kai erzählte ihr etwas von der Zeit, bevor Junko in Kais und Kohakus Leben getreten war. Sie lauschte seinen Erzählungen und blickte ihn interessiert an. Sie nickte verstehend und lächelte Kai freundlich und aufmunternd an. Ich freu mich riesig... Danke, dass du mir das gesagt hast. Ich freu mich, dass ich etwas über die Zeit erfahren konnte, als ich noch nicht in deinem Leben stand. Ich hab dich sehr gern Nii-sama... wie geht’s dir?, fragte Junko lächelnd und lehnte sich leicht an Kai, während sie seine Nähe genoss. Sie versuchte auch für Kai so dazu sein, wie er es für sie war. Klar, er wollte es nicht und er mochte es wahrscheinlich auch nicht, aber dennoch wollte sie sich nützlich machen. Sie sah es nicht ein, dass sie sich nur von Kai und Kohaku trösten und beschützen ließ. Sie wollte für die Beiden da sein und eine brave, kleine Schwester für die Beiden sein. Klar meist war sie alles andere als brav, doch wenn sie einmal die Stimme gegenüber Kai erhob, dann hatte es einen bestimmten Grund. Dann wollte sie ihn zum Nachdenken bringen. Sie würde Kai niemals anschreien ohne selbst einen bestimmten Grund zu haben um dies zu tun. Würde sie es aus purer, lange Weile getan, dann hätte Kai sie wahrscheinlich schon längst als Freundin und Schwester entsorgt. Aber das hatte er nicht. Sie meinte es ja wirklich nur gut. Sie sorgte sich um Kai und sie wollte ihn verstehen. In ihren Augen machte es keinen großen Unterschied, ob man nun ohne Eltern groß geworden war oder ob man von den Eltern ständig nur angepampt und angeschrien wurde. Natürlich hatte Kai es schlimmer erwischt als sie. Er durfte seine Eltern nie kennenlernen. Bestimmt waren sie tolle Menschen gewesen... Besser als diese Familie, in die Junko hereingerutscht war. Der einzige Mensch, der sie so geliebt hat, wie sie war, war ihr Vater gewesen, doch dieser war nun schon seit vielen Jahren tot. Statt mit ihm zusammenzuleben, lebte die Kura nun bei ihrer furchtbaren Mutter, mit ihrem Stiefvater, ihrem Stiefbruder und ihrer Halbschwester. Doch die Bindung zu den beiden Jüngsten riss immer mehr ab. Sie mieden Junko, aus welchem Grund auch immer. Allerdings war ihr das mit der Zeit auch egal geworden. Sie brauchte die Kinder nicht und wenn sie sich von ihren Eltern blenden ließen, dann war es deren Problem. Eines Tages würde schon ihre gesamte Familie bei ihr ankriechen und um Verzeihung bitten. Würde die Genin verzeihen? Nie im Leben. Ganz im Gegenteil. Sie würde wahrscheinlich sogar Isobus Zorn an ihrer Familie auslassen. Natürlich wäre es unverantwortlich, doch wo war bitte das Verhalten ihrer Familie irgendwo, in irgendeiner Art und Weise positiv? Nirgends und Junko sah es nicht ein, die Vernünftige zu spielen und jemals jemandem zu verzeihen. Natürlich, wenn Kai oder Kohaku etwas falsch machen würden, dann würde sie verzeihen, aber bei anderen? Keine Chance!
Sie schreckte aus ihren Gedanken, als sie die angenehme Hand in ihrem Haar spürte. Sofort blickte die Jüngere zu Kai auf und ließ sich etwas grummelnd durch die Haare wuscheln. Etwas schmollend und leicht stichelnd sah sie ihn an. Das machst du gerne, oder? Das durch die Haare wuscheln...? Oder? Du machst das so oft... Wie eben ein Bruder bei seiner Schwester... Aber du kannst froh sein, dass ich mich nicht räche und dir auch die Haare durchwuschel. Hehe... ich glaub du wärst da nicht begeistert, oder?, lächelte die Grünhaarige und blinzelte den Kaguya lieb an. Sie wollte ihn nicht ärgern. Sie wollte ihm nur zeigen, dass es sie irgendwie freute, dass er durch ihre Haare wuschelte. Entspannt schloss sie nun ihre Augen, bis Kai das Übungstraining ansprach. Sie öffnete wieder ihre Augen und blickte zu dem Älteren auf. Schnell nickte sie und löste sich von dem Grauhaarigen, ehe sie sich etwas auf Abstand stellte, um sich mit Kai zu messen. Jetzt stellte sich nur die Frage, mit welchem Angriff sie beginnen sollte. Sie hatte eigentlich nichts, was sie für einen ersten direkten Angriff nutzen könnte. Sie kannte noch keine Jutsus, die sie anwenden konnte. Deswegen würde sie erst einmal was Einfaches versuchen. Sie befestigte eine jeweils eine Briefbombe an drei Kunais und warf diese sofort auf Kai. Letztendlich konnte sie nicht mehr machen. Sie musste abwarten, wie Kai darauf reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDo Okt 24, 2013 6:46 am

Sie freute sich? Ab und an fragte er sich, ob Junko in ihm ein wandelndes Rätsel sah und sie über jedes kleines Geheimnis freute, dass sie ihm offenbarte. Er sagte ja nicht einmal viel, nur etwas wages, etwas unpräzises. Aber es schien sie zu freuen, schien sie auf eine seltsame Art und weise zu erfüllen. Etwas von früher zu erzählen, war ein Ausdruck des Vertrauens für sie und für ihn waren es einfach nur alte, sehr alte Geschichten von Kohaku und ihm selbst. Er konnte viele davon erzählen, doch etwas in ihm sprach nicht gerne über früher, über den Tod seiner Eltern, über die Zeit, die er zu vergessen versuchte. Er liebte seine Eltern, auch wenn sie nicht mehr hier waren. Sie waren etwas unantastbares, etwas höheres und vollkommen in ihre Art. Sie hatten sich aus einem zwang heraus gefunden und es war schön gewesen, oder wieso sollte es ihn sonst geben? Er redete sich ein, dass er ein Wunschkind war, auch wenn es ihm nicht mehr so vor kam. Sein Onkel bemühte sich auf eine sehr grausame Art und weise von ihm und darüber wollte er nicht reden. Keinem platz wollte er der Trauer und den alten Tagen geben. Er wollte ihn nicht mehr sehen, am liebsten wäre es ihm, wenn er tot wäre. Aber er war nicht tot und Junko schloss in aller Seelenruhe die Augen, sie mochte ihn sehr, hing an ihm wie eine Klette und konnte sich ein leben ohne ihn wohl kaum vorstellen. Sie bedankte sich für seine Worte, so unwichtig sie ihm selbst waren. Sollte sie sich freuen, es war vollkommen in Ordnung für ihn. Vieles was sie tat war vollkommen in  Ordnung, auch wenn sie sich beschwerte, weil er ihr das Haar zerzauste. Es störte ihn nicht, fast nichts störte ihn, wie immer. Er zog auf ihre Frage hin die Brauen zusammen. Nein, er würde seine Haare nicht gerne zerzaust sehen, oder versuchen zu merken, wie sie diese verwuschelte. Er war der größere und ältere, also war es irgendwie seine Aufgabe, dass zu tun. Nun sie war nicht viel kleiner, aber immerhin ein wenig. Für eine Frau war sie groß, sehr groß.
Auf Abstand warf Junko gleich ein paar Briefbombebn nach ihm, drei an der zahl, die in die Luft gingen, während er mit lockeren Schritten zurück sprang und sich bei der letzten zur Seite abrollte. Seine Hand fuhr an den Gürtel, doch seine Krallens steckten noch in dem Baum von eben, also ließ er es. Wenn er ihr etwas tun musste, müsste er wieder zu ihr zurück. Also setzte er an, nutzte den kleinen Rauch aus um hindurch zu rennen und sich in die Luft abzustoßen.  Er segelte kurz, bevor er dann mit den Hände voran auf sie zusteuerte, ihr mit dem Ellbogen einen überziehen wollte.
Immer voran war die Dewiese, wie schon seit vielen Jahre. Schau nach vorne nicht zurück, habe keine Angst einen Treffer zu kassieren, oder gar zurück zu fliegen. Sie beide wussten, dass er nur Taijjutsu beherrscht, wenige Clantechniken, auf die er selten zurück griff.  Es machte ihm nichts aus, sich ihr so auszuliefern, so auf sie los zu gehen. Er würde ins einem Zustand einstecken, fast seien ganze Kraft und Wut hatte er auf den Baum los gelassen. Wut und Kraft, das nährte ihn, trieb ihn an. Er besaß kaum nette Motive, kaum etwas aufrichtiges, außer sie und Kohaku, dass ihn antrieb. Er lebte für sie, dafür stark zu sein und sich zu beweisen. Er würde nach ihr schlagen, ohne zu sehr weh zu tun, immerhin hatte er sie auf seien Art und weise lieb, er mochte und schätze sie. Außerdem wollte er sie an keine grenze treiben, nicht an die Grenze, an welcher er handelte. Es war ein wenig Verzweiflung, die ihn animierte weiter voran zu gehen. Sie musste stärker werden und wenn sie trainierte, dann würde das ganze Dorf im Kriegsfall davon profitieren. Sie konnte soviel stärker erden als er, doch er würde mitziehen, solange er konnte und er hatte eine Idee, was er tun konnte. Aber diese zählte nun nicht, es zählte nur der Moment und in diesem pochte sein herz kaum merklich in ihm. Der Schweiß auf seiner Haut war eisig, als er durch die Luft segelte und versuchte sie zu treffen. Er würde ihr nachsetzen, egal was sie tun würde. Junko konnte mit einer ganzen Salve von Faustschlägen rechnen, mit einer leichten aber standhaften Salve. Sollte sie doch zurück schlagen, sollte sie ihn parieren. Er würde ihr nachsetzen, bis sie sagte, dass es gut war, oder sein Körper den Dienst verweigerte. Es war schwer weiter zu machen, wenn man nicht mehr konnte, doch an einem Punkt da überging er diesen Impuls, schlug weiter voran. So war es auch, wenn er trainierte, bis ihm die Muskeln schmerzten. Alles dafür sie nicht zu verlieren, sie beide nie wieder gehen zu lassen. Keine Schwäche, keine Nachsicht mit sich selbst. Irgendwann würde er sich selbst auseinander nehmen, doch es war ihm egal, es hatte einen Sinn, einen tieferen Grund und dieser war es wert, dass er dafür litt.

jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSa Okt 26, 2013 9:22 pm

Sie war eine Frau. Ganz klar. Wäre sie für Kai wie ein offenes Buch, sodass er ihre Gedanken lesen konnte, so wäre sie einfach zu einfach zu verstehen. Es machte ihr Spaß so zu handeln wie sie sich gerade fühlte und nicht, wie sie handeln musste. Vielleicht handelte sie in Kais Augen unberechenbar und etwas verkorkst, aber sie freute sich über jedes kleine Geheimnis, das Kai ihr offenbarte. Und wenn es nur eine banale Kleinigkeit war, was er zum Beispiel über andere dachte. Sie freute sich über Kleinigkeiten. War das denn in ihrem fall nicht verwunderlich? Wenn sie eigentlich nur von ihrer Familie belogen und gehasst wurde, so waren Kai und Kohaku ein Segen für sie. Und dementsprechend freute sie sich auch über jedes kleine Bisschen Wahrheit, dass ihr entgegengebracht wurde. Selbst wenn es einmal negativ von Kai gemeint sein sollte. Sie war dankbar über jedes Wort, das Kai mit ihr wechselte. Sie lauschte gerne den kleinen Geschichten von Kai und Kohaku. Sie wollte sehr gerne erfahren, was vor ihrer Zeit war. Seitdem sie Kai kannte, war sie neugierig, was er erlebt hatte, wie er die Welt sah und auch was seine Meinung von verschiedenen Menschen, Situationen oder Ereignissen war. Sie wollte von Anfang an für Kai die einzige Frau sein, die er vollkommen vertraute. Sie wollte sich noch nie einen großen Freundschaftskreis aufbauen. Sie wollte nur ein oder zwei, für sie, sehr wertvolle Menschen haben. Und die hatte sie gefunden. Und zwar in Kai und Kohaku. Als sie Kai gefunden hatte, hatte sie zeitgleich auch Kohaku getroffen. Und sie hing an ihm genauso wie an Kai. Sie liebte diese beiden jungen Männer als ihre Brüder. Es dauerte gar nicht lange, damals, da hatte sich die Jinchuuriki ihre eigene, neue, tolle Familie gemacht. Zwar blieb es ihr verwehrt, sofort mit Kai und Kohaku zusammenzuziehen, aber dennoch hatte sie jeden Tag mit beiden zutun. Entweder hatten sie zu Dritt trainiert oder sich irgendwo getroffen. Ungerne hatte Junko damals ihre beiden ‚Brüder‘ in ihr Haus beziehungsweise in ihr Zimmer gelassen. Sie wollte den Beiden niemals ihre Eltern vorstellen.
Aber nun gab es Wichtigeres zu beachten. Junko und Kai hatten ihren kleinen Trainingskampf begonnen. Die Jinchuuriki warf drei Briefbomben auf Kai, denen er locker auswich. Sie wollte ihn nicht ernsthaft verletzen, doch eine andere Angriffstaktik fiel ihr nicht ein. Sie konnte doch schlecht mit ihrem Katana auf Kai losgehen. Zu groß war ihre Furcht ihren Bruder zu verletzen. Sie wollte sich im Kampf nicht zurückhalten und Schwäche zeigen. Aber die Gefahr einer starken Verletzung wollte sie auch abschreiben. Kai nutzte den Rauch, der durch die Briefbomben entstanden war, und rannte durch diesen auf Junko zu. Die Grünhaarige ahnte schon, dass Kai sicherlich durch die Rauchwolken einen Angriff starten würde, weswegen sie von dieser einige Meter weit wegsprang. Als Kai aus dem Rauch erschien, stolperte Junko noch einen Schritt zurück. Schützend legte sich das Wasser des Sanbi um die Genin und gerade, als sich das wasser ganz um sie gelegt hatte, trat Kai schon aus dem Schatten und holte für seinen nächsten Angriff aus. Er holte zu seinem Ellenbogenschlag aus und dieser Angriff erfolgte sehr schlagkräftig. Kais Angriff trat auf ihr Wasser und Junko musste erschreckenderweise feststellen, dass Kais Taijutsu zu mächtig für das Wasser des Sanbis war. Als Kais Ellenbogen auf das Schild traf, brach dieses sofort ohne Weiteres. Der Schlag mit dem Ellenbogen traf Junko unverblümt, was dazu führte, dass die Genin erst einmal einen ziemlich schmerzhaften Schlag ins Gesicht bekam, daraufhin zurückfiel und somit bekanntschaft mit dem Trainingsboden machte.
Sie stützte sich leicht mit einer Handfläche vom Boden ab und drückte sich somit in die sitzende Position. Sie rieb sich die schmerzende Wange und blickte zu Kai auf. Das war kein gelungener Start... autsch..., nuschelte die Grünhaarige schwer seufzend zu sich. Mit etwas wackligen Beinen erhob sie sich wieder und stellte sich aufrecht vor Kai hin. Mehr Folgen hatte Kais Angriff nicht. Gut, Junko hatte vielleicht etwas Schmerzen in der Wange und auch etwas Nasenbluten, aber letzteres verheilte, Gott sei Dank, Dank der Hilfe der Überdimensionalen Schildkröte in sich. Jetzt stellte sich nur die Frage, was sie als nächstes Tun sollte. Sie wollte den Sanbi trainieren und versuchen mit ihrem Chakra klar zu kommen. Aber wenn sie nun auf Taijutsu kämpfen würde, würde sie wohl ihr Chakra nicht gebrauchen. Also musste sie erst mal etwas Chakra durch ihre Angriffe loswerden um ihre Schweife beherrschen zu lernen. Also gut... Pass auf Kai! Jetzt lass ich dich tanzen!, rief sie ihrem Bruder zu und begann in ihrer rechten Hand eine Peitsche aus Wasser zu bilden. Sofort danach holte sie schon aus und schlug mit der Peitsche direkt in kais Richtung.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSo Okt 27, 2013 7:13 pm

Und sofort tat es ihm ein wenig leid zugestimmt zu habe. Er segelte auf sie zu und riss sie fast augenblicklich von ihren langen Beinen und sah wie so flog. Sein Ellbogen hatte ihre Schild durchdrungen und er merkte, dass sie Sanbi zu langsam war, merkte, dass sie mehr Kontrolle brauchte. Er selbst konnte seine Knochen schneller wachsen lassen, konnte schneller auf sie zugehen, konnte sie verletzten, auch wenn er es nicht wollte. Es bereitete Unbehagen, es war wie ein ziehen in seinem Magen, als würde ihm übel. Doch er beherrschte sich, er kontrollierte, sich, kontrollierte alles. Kohaku hätte die leichte Änderung seiner Ausstrahlung vielleicht gespürt, doch Junko nicht. Es war ein hauch, ein winziges bisschen und es war eigentlich unwichtig. Er wusste, dass Mitgefühl für sie da war, er wusste, dass er ihr nichts tun wollte, doch es ging hier darum sie stärker zu machen und was nütze ein liebes Wort? Er durfte sie nicht verhätscheln, war nicht dazu hier. Er spürte das zerren seiner Muskulatur. Dieses stehen und sie halten, hatte ihn abgekühlt und er musste wieder hochfahren. Er hatte ihr nicht hinterher gesetzte, es schien ihm ein Schuss vor den Bug gewesen zu sein. Sie saß da, sah ihn an und er sah, dass sein schlag gesessen hatte. Er hatte ihr nicht den Kiefer brechen wollen, doch er hatte sie umgerissen. Seine arme kleine Schwester und trotzdem blieb er hart. Das war wirklich schlecht, huschte es ihm kühl über die Lippen. Seine Augen funkelten leicht, wieso war jedoch nicht auszumachen. Er sah wie sie aufstand, ging wieder auf Abstand. Er konnte ja nicht direkt vor ihr stehen bleiben und ihr geradewegs den nächsten Hieb verpassen. Er ließ sie stehen, sich sammeln. Wie herb war die Idee gewesen, dass ein Schlag von ihm Sanbi in die Knie zwang? Denn es war nicht mehr als sein Ellbogen gewesen, der ihr schmerzen gebracht hatte. Kein Chakra, keine besondere Aggressivität nur sein Körper gegen ihr Chakra.
Er stand gerade zu locker da, die Muskeln jedoch angespannt, sein geist geschärft, die Sinne in Alarmbereitschaft. Er konnte nicht viel, aber er konnte seinen Körper gebrauchten, kannte seien Schmerzgrenzen und er wusste, was zu tun war. Ihre Worte, er konnte sie nicht ernst nehmen, er musste sie ein bisschen belächeln, auch wenn man das unter seinem Schal nicht mehr sah. Momijin war fortgelaufen, saß nahe einem Baum und sah ihnen zu. Wäre Nebel über das Feld gewandert, hätte es wie ein episches Gefecht ausgesehen, in dem jeder auf den Fehler des anderen wartete. Doch es war nicht besonders, herausragend oder spannend, denn irgendwo waren sie beide noch Kinder. Die jüngere nutzten nun noch mehr Chakra, ließ es zu einer peitsche werden udns ie wollte das er tanzte. Ganz sicher nicht nach ihrer Pfeife, vielleicht mit ihr, wenn sie es denn unbedingt wollte, gut das sie nie auf solch eine Idee gekommen war. Das wäre blamabel, demütigend. Das Wasser schoss vor und er überlegte kurz sich fallen zu lassen, auszuweichen, doch er wollte nicht. Sein Körper spannte sich an und als die Peitsche auf ihn zu kam, wand er die Schulter voran, ließ den Schlag  mit voller Wucht auf seinen Oberarm schlagen. Schmerz durchzuckte ihn, der an den Seiner Knochen erinnerte, doch es kümmerte ihn wenig, denn seine Hand war hoch geschossen und er hielt das Wasser fest, zumindest kurz, umfasste es, riss daran und spürte den Schmerz ins seinem Arm. Er wollte sie nur etwas aus dem Gleichgewicht bringen, sie verwirren, bevor er wieder voran ging. Kurz nach seinem reißen, sprang er auch schon wieder voran, wieder auf sie zu. Da seine linke Seite ihm weh tat, brachte er seinen Knie voran, zielte auf ihren Magen. Seine Augen waren ernst, funkelten böse und als er nah war, nah genug an ihr raunte er schon fast etwas böse. Wir spielen nicht Junko-cha. Unabhängig von seinem Treffer würde er wieder zurück weichen, wieder Abstand zwischen sich bringen. Sollte sie ihm nachsetzen, sollte sich versuchen ihn mit Wasser außer Gefecht zu setzten, er konnte viel ertragen. Ein gebrochenes Bein war ihm lieber als der Schmerz in seinem Herzen, die Qual, die er so oft durchlebte. Er hatte ein ziel und selbst wenn er sie noch unzählige male zu Boden reißen würde, wenn er sie zu Jinpei bringen musste, er würde es tun, würde für sie jeden Schmerz ertragen um ihr zu helfen die Sanbi zu  kontrollieren. Es war ein Wahnsinn sich zu opfern um ihr zu helfen, doch er würde sich für sie gegen jeden stellen, nun nicht gegen Kohaku aber gegen sonst jeden. Er hoffte, dass er sich nie entscheiden musste, nie für sie oder für ihn, das würde er nicht schaffen. Im Augenblick musste er zum Glück nur ausharren und gegen sie ankommen, auch wenn seine Schulter ein wenig pochte. Es würde mit Pech eine Narbe geben, den die Wunde schien leicht zu bluten, als hätte man ihm ein Messer über den Arm gerissen. Er hatte es in kauf genommen, ertrug es ohne Schmerz im Gesicht. Zu viel sah man von seinen Zügen unter dem Schal ja sowieso nicht.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMo Okt 28, 2013 7:51 pm

Es war schon doof, dass der Anfang des Trainings ziemlich...naja... unschön für Junko angefangen hatte. Sie war etwas überrumpelt gewesen, als Kai angegriffen und somit ihr wasserschild durchbrochen hatte. Sie brauchte einen Moment um sich zu sammeln, um die Situation zu realisieren und einen kleinen Plan zu machen, wie sie den kleinen Trainingskampf noch herumreißen konnte. Sie konnte sich vorstellen, dass Kais Gedanken auch um den Kampf schwirrten. Aber worüber er dachte, konnte Junko nicht ahnen. Sie hatte vermutet, dass Kai plante, wie sie gegen seine kleinen Schwester kämpfen konnte. Aber das er sich auch Sorgen um die Jüngere machte, hatte sie nicht geahnt. Sie wusste zwar, dass Kai alles für sie tat und sich auch um sie kümmerte, aber im Kampf war Kai immer sehr konzentriert auf die Kämpfe. Kurz schüttelte Junko den Kopf um sich wieder auf den Kampf konzentrieren zu können. Jetzt musste sie sich zusammenreißen. Wenn sie mit ihrem Training weiterkommen wollte, dann musste sie sich jetzt auch mal ins Zeug legen. Sie musste Kai zeigen, welche Macht in ihr steckte und ihn den Kampf schenken wollte sie nicht. Sonst hatte der ganze Kram mit dem Training ja keinen Sinn.
Junko hatte eben auch Glück gehabt, dass Kai nach seinem Angriff nicht noch einmal nachgesetzt hatte. Sonst hätte sie sich vor dem Angriff nicht verteidigen können. Komm schon du blöde Schildkröte! Jetzt hilf mir und geb dir mal Mühe! Du willst doch wohl nicht bloßgestellt werden, von einem Chunin, knurrte Junko die Schildkröte an. Sie wollte Sanbi nicht gegen kai aufhetzen aber sie brauchte ihre Macht um letztendlich ihr Ziel zu erreichen, den Sanbi endlich zu beherrschen. Und das konnte sie in ihren Augen nur mit Kais Hilfe schaffen. Auch die Worte, die sie an Kai richtete, nahm dieser nicht besonders ernst. Er belächelte sie, doch das konnte sie durch den Schal, den Kai trug, nicht sehen. Im nächsten Moment bereitete sie sich auf einen weiteren Angriff vor. Sie wollte Kai zeigen, was sie auf dem Kasten hatte und nun wollte sie sich für ihre schmerzende Wange erkenntlich zeigen. Sie war nicht wütend auf Kai. Aber sie musste sich selbst etwas anstacheln um sich auch zu trauen, Kai anzugreifen. Sie formte eine Wasserpeitsche und hielt das eine Ende fest in der Hand. Das Wasser schoss zu Kai und attackierte ihn in einer ziemlich hohen Geschwindigkeit. Im ersten Moment hatte Junko vermutet, dass Kai ausweichen würde, doch er tat es nicht. Ihre Wasserpeitsche traf mit voller Wucht ungebremst auf Kais Oberarm. Viel von den Schmerzen ließ Kai nicht durchsehen. Doch nach all seinen Schmerzen schaffte Kai es dennoch zu versuchen Junko aus dem Konzept zu bringen. Er griff nach dem Ende der Peitsche, das Kai am Oberarm erwischt hatte und riss an diesem. Er schaffte es sie etwas ins wanken zu bringen, doch sie versuchte so schnell wie möglich wieder festen Fuß zu finden. Doch während sie die Zeit brauchte um sich zu fassen, stürmte Kai auf sie zu und setzte zu einem erneuten Angriff an. Diesmal griff er mit seinem Knie an, doch nun würde sich Junko wehren und verteidigen. Den Angriff wehrte sie ab, indem sie ihre Wasserpeitsche nutzte um Kais angreifendes Knie zu ‚fesseln‘ und an der Weiterführung seines Angriffs zu hindern. Etwas knurrend blickte sie ihn an, als sie die raunenden Worte ihres Bruders vernahm. Ja... wie recht du hast... Ich hasse kleine Spielchen, knurrte sie und begann ihren nächsten kleinen Angriff. Sie begann die Peitsche zu schwingen und dadurch, dass sie Kai mit ihrer Peitsche gefesselt hatte, konnte sie ihn so ganz einfach durch die Luft schleudern. Es sei denn es würde ihm gelingen, sich aus den Fesseln der Jinchuuriki zu befreien. Ich sagte doch... ich spiele nicht!, rief sie kai entgegen, griff nun auch, als Verstärkung ihrer ersten Hand, mit ihrer zweiten ebenfalls nach der Wasserpeitsche und schleuderte Kai zu Boden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDi Okt 29, 2013 9:47 pm

Junko wankte und als dies Geschah war er fast schon bei ihr. Beim nächsten mal würde er dieses dumme Ding wohl festhalten. Er meinte dabei nicht Junko, vielmehr ihre Peitsche, den diese Fahrlässigkeit richtete sich gegen ihn. Viele Shinobi führten Aktionen aus und dann ließen sie alles davor aus. Hier hatte seine Schwester den anderen etwas voraus, denn sie ließ die Peitsche im Schreck nicht fallen, stürzte nicht und vor allem nutzen sie ihre Waffe weiter. Kurz bevor er wirklich angesetzt hatte, schlang sich diese nervig Ding um seinen Oberschenkel, sodass er in seiner Bewegung zu erstarren schien. Sein Bein kam nicht voran, ein Glück, dass sein anderer Fuß am Boden war. Vielleicht war es besser so, den ein Treffer in den Magen hätte wohl weh getan, ihnen beiden weh getan. Sie konnte nicht sehen, dass er litt, doch bei ihr war er wirklich empathisch. Es war ungewohnt sie knurren zu sehen, diese Verbissenheit, etwas bösartiges in ihrem Gesicht. Sie wollte wirklich kämpfen, während er noch mit seinem Ich am kämpfen war. Wenn Liebe durch Schläge geäußert wurde, dann liebte ihn sein Großvater über alles, doch er handelte nicht so, fühlte nicht so, benahm sich nicht so. Gewalt war ein Mittel um sich zu beruhigen, aber nicht um etwas auszudrücken. Wer zuschlug, konnte keine Worte finden und es schien wohl seltsam, das er diese Meinung – mit wem auch immer – teilte. Seine Hände griffen nach ihrer Schulter, immerhin war er kein Held darin auf einem Bein zu stehen und er hatte wohl instinktiv richtig gehandelten, denn nun riss sie an ihm. Sie zog an der Peitsche, entriss ihm das Gleichgewicht. Doch er zog weiter, er zog an ihr, grub die Hände in Schulter und Talie und riss sie doch etwas sehr ungeschickt mit sich, denn er fiel wirklich. Das eine Bein abgestreckt, das andere taumelnd, schlug er mit der heilen Hand, eher dem heilen Oberarm auf dem Boden, fiel jedoch ab einem Punkt geschmeidiger als es sonst der Fall war. Herrlich das diese Fallschule doch einen Sinn hatte, wenn auch in solch einer abstrusen Situation. Wie Junko fiel war ihm zwar nicht egal, doch er versuchte sich auf sich selbst zu fokussieren. Seien Hand schlug am Boden ab, der Körper federte leicht zurück und mit einem Ruck riss er die Beine nach, riss an der Peitsche, zog sie mit sich und rollte sich über seinen heilen Arm seitlich ab, setzte die Füße auf und stand, diese lästige Ding noch immer am Bein. Er schüttelte kurz, riss es dann mit den Beinen ab, warf das lästige Ding fort, ob es zerfiel weil es zu weit von ihr fort war? Seine Ahnung was elementare Jutsu anging war mager. Er kannte nur seinen Körper und er kannte seine Knochen. Stehen wirkte er wieder so locker wie eh und jeh, sein Kopf wanderte von links nach rechts und irgendwo knackte etwas ganz leise. Noch war er nicht verspannt oder angeschlagen und doch merkte er, dass diese prügeln auf dem Baum ihm sehr geschadet hatte. Sein verstand fühlte sich zäher an als sonst, auch wenn sein Körper noch arbeitete. Das pochen an seiner Schulter war da, der Druck vom abschlagen auf dem anderen Arm. Du spielst immer noch, setzte er wieder, rückte den Schal auf seiner Nase zurecht und sog die Luft tief ein. Sie wollten ja beide nicht sofort einschlafen, sonst würde Sanbi wohl nie zum Vorschein kommen. Er drückte sich erneut ab und an seinen Händen wuchsen Knochen, die gleichen wie eben. Seine Krallen, geformt aus dem eigenem Körper und er hielt sie ihr entgegen, schlug unverblümt damit nach ihr und dieses mal war es nicht ein schlag, es war eine Salve aus angriffen und er schlug gezielt immer wieder an die gleichen stellen. Brust und Oberarme waren sein Bevorzugter Punkt. Sie sollte zurück weichen, sich bedrängt fühlen, Angst bekommen.Vielleicht kam dieses Tier dann heraus. Er dachte nicht daran, was ihm dann passieren würde – er würde immerhin für einen guten Zweck sterben.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 1:07 pm

Junko schien sich jetzt doch nicht ganz so schlecht zu schlagen. Gut. Der Anfang war etwas wacklig gewesen, doch je länger der Kampf ging, umso besser schien sich die Grünhaarige an die Kampfsituation zu gewöhnen. Sie hatte auch die richtigen Reflexe. Sie hatte vor Schreck nicht die Wasserpeitsche losgelassen, sondern viel mehr krallte sich die Genin in die Peitsche und nutzte ihre Macht weiter. Sie versuchte Kai nicht zu verletzen. Sie hielt ihn mithilfe der Peitsche von seinem Angriff ab und hatte somit auch den netten Nebeneffekt, dass sie kurzzeitig einen Vorteil gegenüber Kai hatte. Sie konnte ihn in seiner Bewegung aufhalten und sein Bein umschlingen, dass sie verletzen und angreifen wollte. Doch nun stand Kai auf einem Bein und es war wahrscheinlich ein Balanceakt, dass Kai nicht das Gleichgewicht verlor. Sie selbst hatte jetzt den Biss im Kampf gefunden. Anders als Kai war sie voll dabei und wollte ihrem Bruder zeigen, dass sie sich auch selbst verteidigen und auch wehren konnte. Sie wollte stärker werden. Sie brauchte Kais Macht um selbst stärker zu werden. Sie musste sich völlig kaputt machen um das Chakra des Sanbis beherrschen zu lernen. Doch Kai schien einige schwierigkeiten zu haben auf einem Bein zu stehen, denn er krallte sich in die Schultern der Jinchuuriki und hielten sich rein instinktiv an ihr fest. Es war nur sehr ungünstig, da die Jüngere genau in diesem Moment den Älteren mithilfe der Peitsche eigentlich zu Boden werfen wollte. Und da sich Kai an ihr festkrallte, machten beide nun eine Bruchlandung. Sie versuchte das Gleichgewicht zu halten, doch trotz ihrer Kraft in den Armen war Kai einfach zu schwer zum Halten und so verlor letztendlich sie auch das gleichgewicht. Nur sie landete nicht ganz so elegant wie kai. Sie flog wie ein nasser sack auf den Boden, während Kai sich irgendwie noch abstützte und sich gleich nach dem Fall seitlich abrollte und schnell wieder auf den Beinen war. Mit einem Unterschied. Dieses mal war Junko doch so überrascht von der ganzen Aktion gewesen, dass sie es nicht geschafft hatte, die Wasserpeitsche festzuhalten, weswegen es Kai ein Leichtes war sie der Grünhaarigen zu entreißen. Kaum war die Peitsche einige Meter weit von ihrer Hand entfernt schon zerfiel sie wieder zu normalem Wasser, tropfte auf den Boden und versickerte in diesem. Junko währenddessen rappelte sich wieder auf und erhob sich langsam wieder. Bis jetzt hatte sie zu viele Bekanntschaften mit dem Boden gemacht. Das gefiel ihr ganz und gar nicht. Du scheinst ja doch ziemlich dolle an mir zu hängen. Du hast dich ganz schön schmerzhaft festgekrallt Kai..., meinte sie leicht beleidigt und strich sich über ihre schmerzenden Schultern, in die sich Kai hineingekrallt hatte. Doch im nächsten Moment funkelte ihn sauer an. Ich spiele schon lange nicht mehr! Du hast oft mit mir Trainiert! Du weißt wie schwer es mir fällt dich zu verletzen oder anzugreifen! Außerdem habe ich ein Ziel! Ich will eine Schweifform beherrschen und dich endlich einmal besiegen! Glaub ja nicht, dass es mir nicht ernst ist, dich einmal fertig zu machen, auch wenn du alles für mich bist! Ich wird dir zeigen, dass ich nicht mehr das kleine, heulende Mädchen bin, verstanden?!, fauchte sie nun den Älteren an. Kai hatte es geschafft sie mit seinen Worten voll auf die Palme zu bringen. Vielleicht hatte er sie mit diesen Worten auch verletzt. Ahnte er das? Konnte er sich vorstellen, dass er seine kleine Schwester auch mit Worten verletzen konnte? Oder war das sogar vielleicht absicht, dass sich die Grünhaarige endlich mal ins Zeug legte und in Kai nicht den Bruder sah, sondern einen Gegner, den es zu besiegen galt? Sie wusste es nicht. Auf jeden Fall ließ Kai der Grünhaarigen und sich selbst auch kaum eine Pause. Er setzte sofort zum erneuten Angriff an. Er rannte erneut auf sie zu und aktivierte währenddessen gleich sein weiteres Jutsu. Er attackierte sie wieder mit seinen Knochen, die dieses Mal wie Krallen geformt waren. Und er setzte sie auch ein ohne irgendwie sich zurückzuhalten. Den ersten paar Hieben wich Junko aus, indem sie immer wieder mehrere Schritte rückwärts sprang. Kai folgte ihr natürlich und so würde sich auf Dauer kein richtiger Trainingskampf bilden. Sie brauchte nur etwas um ihre Möglichkeiten auszutesten. Sie hatte zwar geplant nur mit Ninjutsu zu kämpfen um schnell ihr Chakra zu verbrauchen um dann Isobus chakra in Anspruch zu nehmen, doch das würde auf Dauer nicht gehen. Ihr Wasserschild, dass ihr wohl weniger Schutz liefert, war für Kais Taijutsuangriffe zu schwach um ihn im Kampf etwas auszubremsen und andere Techniken, die sie vor verletzungen schützen würden, fielen ihr im Moment nicht ein. Deswegen griff sie sich noch während des ständigen ausweichens in die Tasche, die an ihrer Hüfte befestigt war. Dabei ließ sie ihren Blick nicht von dem Kaguya. Immer wieder attackierte er sie, bis er es so weit geschafft hatte, dass sie nicht mehr ausweichen konnte. Er hatte sie bis zu einem der wenig verteilten Bäume gedrängt. Ausgerechnet dort hin. Sie stand also wortwörtlich mit dem Rücken zur wand oder wie es besser passen würde zum Baum. Letztendlich hatte sie keine weiteren ausweichmöglichkeiten. Sie hatte etwas Panik. Sie kannte Kai nicht wirklich so. Sie kannte ihn zwar wenn er aggressiv war, aber sie konnte sich bis zum heutigem Tag nicht vorstellen, wie es sich anfühlen würde, wenn Kai sie einmal angreifen würde. Und das war gerade der Fall. In dieser leichten Panik sah und realisierte sie auch nicht, dass Kai sie nicht ernsthaft verletzen wollte. Sie sah nicht, dass er wirklich nur auf ihre Oberarme und vielleicht auf ihre Brust zielte. Der Kaguya setzte erneut zum Schlag aus, doch noch ehe er die Jinchuuriki treffen und verletzen konnte, wehrte die Grünhaarige die Attacke mithilfe ihrer Dolche ab.Sie hatte sie aus ihrer Tasche an der Hüfte hervorgeholt und das gerade noch rechtzeitig. So kam sie wohl ohne einen Kratzer davon. Ihre Arme zitterten unter der Anspannung gegen Kais Armkraft anzukommen, doch sie sah es nicht ein aufzugeben.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeSo Dez 15, 2013 2:14 am

cf: Straßen von Kirigakure

Ein fantastischer Tag! Erst den Vormittag auf dem Übungsplatz verbracht, dann beim Nachhausekommen eine eilige Missionsbeschreibung erhalten - fertig gemacht, hin da - und jetzt war sie wieder auf dem Übungsplatz, einem anderen als vorhin allerdings. Kirigakure war groß. Von Langeweile konnte also wirklich keine Rede sein!
Trotzdem dämpfte ein Wehmutstropfen Idas Begeisterung. Denn sie war nicht zum Training hier. Sondern weil ihr neuer Sensei - ein offenkundiger Lustmolche namens Ichimaru Kibou - sie kämpfen sehen wollte. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der alte Knacker Nasenbluten bekam. Hätte er eine Brille gehabt, sie wäre wohl längst beschlagen.
Aber hey, dafür war das Wetter fantastisch! Während es vorhin noch in Strömen geregnet hatte, Ida hätte eigentlich gleich unter Wasser trainieren können, hatte der Regen sich nach ihrem Training gelichtet. Auf dem Weg zu ihrem neuen Sensei und schließlich weiter hierher war das Wetter nicht nur aufgeklärt: Jetzt strahlte die Mittagssonne, als hätte die Welt nur auf sie gewartet. Gleichzeitig war die Welt noch immer schwer und nass, wie so oft hier. Die Bäume hingen schlaff herab, und wenn ab und zu ein Tier über einen der Äste huschte, prasselten die Wassermassen auf den Boden herab. Am Horizont bahnte sich ein Regenbogen an.
Hier bezogen Ida und Kibou Stellung. Ida beobachtete aus dem Augenwinkel den Sonnenstand. Was war ihr Plan für den Kampf? Sie war eine gute Kenjutsuka. Im offenen Kampf war das ihr Steckenpferd. Und dieser Kibou wollte einen offenen, fairen Kampf mit ihr führen. Wobei fair hier eher als Floskel zu verstehen war. Aber das war ein Problem. Mit stumpfen Kenjutsuattacken würde sie dem Jounin kaum gefährlich werden: Eal, wie er spezialisiert war, wenn er nicht gerade Medicnin war würde er seine Schülerin auf Distanz gehalten kriegen. Bestenfalls noch war er Taijutsuka. Dann würde Ida wenigstens an ihn herankommen.
Im echten Kampf würde Ida niemals offen auf ihren Gegner loslaufen. Das war ja auch völlig dämlich. Hier aber war das ihre Aufgabe. Jetzt bereute die Kunoichi, dass sie bei der Auswahl des Trainingsorts so halbherzig den Übungsplatz vorgeschlagen hatte. Aber gut, das war wohl nicht mehr zu ändern. In dem Fall würde sie versuchen müssen, dieses Terrain zu ihren Gunsten zu nutzen. Doch auch das würde sich als schwierig gestalten. Ida verzog sich für gewöhnlich in die Zweite Reihe. Sie agierte im Hintergrund, um dann plötzlich aus dem Schatten aufzutauchen und die unerwarteten Gnadenstöße zu geben, und zwar von hinten. Hier, in der gleißenden Mittagssonne, die bunt in den Regentropfen widerperlte, war schon der Gedanke an Schatten ein Wunschtraum.
Gut. Dann würde sie die Sonne zu ihrem Vorteil nutzen müssen! Die Kontrahenten sahen einander in die Augen und nickten sich zu. Dann ging es los. Ida rannte vor, die Sonne im Rücken, auf Kibou zu. Dabei schlug sie Haken wie ein Hase. In ihrem linken Ärmel beschwor sie ein Kunai und schleuderte es auf ihren Gegner. Sie musste ihn in Bewegung halten solange sie rannte, durfte ihn nicht sein eigenes Ding durchziehen lassen. Weiter. Sie beschwor ein zweites Kunai in ihrem Ärmel. Auch dieses wurde auf den Gegner geschleudert. Weiter. Ida hatte jetzt einen Viertelkreis um Kibou gedreht. Die Sonne zu ihrer Rechten, beschwor sie ein drittes Kunai in ihrem Ärmel, diesmal mit einem Kibakufuda daran. Doch sie behielt es noch dort. Jetzt sprang Ida in die Luft, auf Kibou zu. Die Hand hinter den Rücken, an den Griff des Katanas, und eine Flugrolle hingelegt. Als sie aus der Rolle ausstieg, war das Schwert gezückt und schwang aus. Doch dann - der Trick: Ida hieb nicht auf ihren Gegner ein, der erst gerade so in Schwertreichweite war - die Spitze hätte ihn womöglich kitzeln können - sondern drehte den Schwertgriff um ein paar Grad. Der Tag soll dich ereilen! Die grelle Mittagssonne spiegelte sich auf ihrer glattpolierten Schwertklinge und blitzte dem Jounin genau in die Augen. Das war die Gelegenheit: Mit der Rechten das Schwert gezückt, hatte Ida ihren linken Arm geschwungen und das dritte Kunai aus dem Ärmel geschleudert, mit der Explosionsnote daran. Das Geschoss flog auf ihren Gegner zu und die Kenjutsuka machte sich bereit, es zu zünden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMo Dez 16, 2013 12:51 am

Die Sonne gab sich dir Ehre, während der Jounin seine Rolle nun endlich ablegen konnte. Hier auf dem von ihr gewähltem Terrain, fackelte die Zukunft des Dorfes auch nicht lange. Es gab keine Markanten Worte, kein Schlachtruf, keine Obszönen Gesten. Stattdessen schien sich die kleine darauf zu beschränken ihm das Lächeln aus dem Gesicht zu wischen. Dabei musste der Jounin vor allem eines anerkennen, wenn sie gereizt war, dann versteckte sie es gut. Ihr Angriff war nicht plump, schien sogar bedacht gewählt zu sein. Das seine Schülerin ihn aber sogar mit einem Kibaku Fuda bearbeiten würde, hatte der gute nun nicht auf der Rechnung. Vielmehr folgte sein geschlossener Blick ihr mühseelig. Seine Bewegungen waren zwar gut, aber eben nicht die besten. Er konnte sie nur so gut im Blick behalten weil sie eben um ihn herum lief und er dadurch etwas mehr Zeit hatte. Seine Hände huschten zusammen, schnell und Routiniert. Er würde hier keine gefangenen machen, er würde ihr gleich schnell und hart zu verstehen geben, das er ein Meister seines Faches war. Dabei spielte er zweierlei Trümpfe aus. Einmal das er eben den Vorteil besaß auf ein größeres Repertoir zurück zu greifen und zum anderen, das er die Initiative zurück erobern würde. Er wollte sie kennenlernen, das ging auf verschiedene Arten. Ein sehr gute war, zu sehen was jemand tat, wenn er sich selbst gegenüber trat. Man konnte es als unfair erachten, doch wenn man bedachte, das sie hier mit Kunais nach ihm warf und das auch noch aus verschiedenen Richtungen... also echt. Leise murmelte er ein: "Kage !" als aus dem Boden eine Säule ihn zu umschliessen schien. Viele Doton Techniken funktionierten ähnlich. Aus den Boden wuchs eben einfach ein Wall. Ihn Wahrheit flogen selbige natürlich hindurch, was auch der Grund war weshalb sich der Jounin auf den Boden warf. Selbiges konnte seine Schülerin zum Glück nicht sehen, zum einen wäre es das aus dieser feinen Illusion gewesen, zum anderen, machte er sich dabei unsagbar schmutzig und musste sich einmal mehr eingestehen, das er es hasste, kein Taijutsu zu beherrschen. Als dann aber auch noch ein Lichtblitz in seine Richtung kam, schlug es dem Fass ja fast den Boden aus: "Dieses kleine Biest..." er schmunzelte dabei zwar, wissend darum das sie vermutlich gerade Bauklötze staunte, dennoch. Sie war klug, sehr klug sogar. Nicht nur das sie ihn unter druck setzte, sie raubte ihm auch noch einen seiner Sinne, nicht nur das, wäre er nicht gleich in die vollen gegangen, wäre er hier der Idiot. Halb blind, wer weiß ob er jemals einen weitern Schluck köstlichen Sake hätte schmecken können. Das würde doch eine Schülerin nicht wissen, das ihr Sensei nicht in der Lage wäre einen einfachen Schlag mit einem Schwert zu kontern. Vielmehr würde sie volles Pfund auf ihn eindreschen und ihm den Kopf abtrennen. Er könnte ihr dabei nicht einmal einen Vorwurf machen, immerhin sollten Schüler ja in die vollen gehen. Seinen Schüler zu unterschätzen, das war ihm zum Glück nicht passiert. Doch und das wusste er, es war nur ein Bruchteil von Sekunden gewesen, das zwischen ihm eine Kibaku Fuda und einem Lichtblitz sowie der baldigen Beerdigung seinerseits, eine Technik des A Ranges passte. Selbige legte zweierlei niedrigere Techniken übereinander. Der Anwender in diesem Fall Kibou, konnte nunmehr das aussehen der Landschaft nach seinen Wünschen umgestalten. Damit nicht genug, aus dem soeben entstandene Wall aus Erde, trat nun eine Kopie hervor, welche genau so aussah wie seine Schülerin. Sie konnte alles was sie auch konnte, eine Technik perfekt um zu sehen was und wie sie reagierte, wenn derjenige gegen den sie antratt, das gleiche konnte wie sie selbst. Kibou würde sie beobachten und dabei das Umfeld umgestalten wenn es nötig war. So wie er es tat um seine Haut zu retten.

Kage:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeMo Dez 16, 2013 10:58 pm

Idas Angriff lief ins Leere: Gerade als sie ihr drittes Kunai warf, schoss ein Erdwall um diesen Kibou herum in die Höhe. Verdutzt lief die Chunin weiter. So ein starkes Ninjutsu, um ein paar Kunai abzuwehren? Noch verblüffender war, dass ihr Sensei offenbar dahinterzubleiben gedachte. Denn an seiner Statt trat nun ein Schattendoppelgänger aus der Wand heraus. Nur - es war kein Doppelgänger von ihm. Sondern von seiner Schülerin. Von Ida.
Das Kunai war in der Wand stecken geblieben. Ida hatte es nicht gezündet. Stattdessen würde sie es lassen wo es war, als Sprengfalle. Durch die Wand würde es Kibou wohl ohnehin nicht erreichen, sonst hätte der sich nicht mit ebendieser Wand dagegen geschützt. Nein, sie ließ es auf dem Schlachtfeld. In der Vergangenheit hatte sie so schon einmal einen Gegner besiegt: Dieser hatte im Verlauf des Kampfes schlicht vergessen, dass die Bombe noch von vorher übrig war. Natürlich ging Ida nicht davon aus, dass ihr jetziger Gegner sich auch so dumm anstellen würde. Stattdessen bot der Sprengkörper eine exzellente Gelegenheit, einen Teil des Schlachtfeldes zu kontrollieren. Kibou konnte sich ihm nicht nähern, ohne dass Ida ihn zünden würde. Und das wusste er. Durch seine bloße Anwesenheit erfüllte das Kunai einen viel besseren Zweck, als wenn es plump und wirkungslos gezündet worden wäre.
Jedenfalls in der Theorie. Dass die Waffe in Wirklichkeit einfach weitergeflogen und in einem Baum stecken geblieben war, ein gutes Stück vom Kampfplatz entfernt, konnte die Kunoichi nicht wissen. Denn sie war hoffnungslos gefangen in Kibous Genjutsu. Das war ihre Achillesferse, und der Mann hatte sie gleich beim ersten mal voll erwischt.
Jetzt aber rannte der Schattendoppelgänger auf Ida zu. Warum hatte er ihre Gestalt? Sollte sie das verwirren? Davon abhalten, sich selbst zu verletzen? Dabei war es gar nicht in ihrer Absicht, sich mit ihrem Double anzulegen. Ihr eigentliches Ziel lag doch hinter dieser Steinwand.
Doch der Doppelgänger wollte ein Wort mitreden. Flink wie ein Wiesel spurtete er auf die Frau zu und schwang das Katana in ihre Richtung. Die Klinge vibrierte vor Chakra. Ida würde ihrerseits Chakra in ihre Klinge leiten müssen, um den Schlag zu kontern. Sonst würde ihr Schwert eiskalt durchschnitten werden.
KLÄNG! Der Stahl schepperte, als die beiden Klingen aufeinander trafen. Der Doppelgänger griff weiter an. Ein Strich von Links, einer von Rechts. Ida konterte, ihr Spiegelbild blockte. Niemand gab sich eine Blöße. Naja, außer Ida. Denn sie hatte jetzt zwei Gegner. Und Einer der Beiden nahm sie voll in Anspruch. Leichtes Spiel für ihren Sensei also. Der aber ließ nichts von sich sehen.
Doch dann geschah etwas, das Ida wirklich staunen ließ. Die Kampftechnik, die Chakraklinge, all das war für einen erfahrenen Kenjutsuka kein allzu großes Problem. Bisher hatte der Doppelgänger - der mutmaßlich verwandelte Schattendoppelgänger von Kibou - einfach ihren Kampfstil kopiert, und zwar sehr realistisch. Doch dann tat er etwas Neues: Er kopierte Teile ihre Stils, die er vorher noch nie gesehen haben konnte!
Jeder Schwertkämpfer entwickelt im Laufe der Zeit einen völlig eigenen Stil. Der Schwertkampf ist wie ein Tanz. Eine Choreographie von hunderten kleinen, perfekt einstudierten Bewegungen, Regungen, Reaktionen auf Angriffe aus den verschiedensten Winkeln. Tausende male geübt, damit sie zu Reflexen werden und auf jede Aktion des Gegners die perfekte Antwort bieten, wie aus der Pistole geschossen. Am Anfang lernt jeder Schüler dazu Grundschritte, Positionen, und je nach Grundstil passten sie in dieses oder jene Muster. Aber Im Laufe seines Shinobilebens entwickelt jeder Kenjutsuka eine völlig eigene Note. Überlegt sich eigene Bewegungen und Positionen, die ihm in Bestimmten Situationen helfen, die so nur ihm widerfahren sind. Abgepasst auf seine Anatomie sollen sie die individuellen Schwächen bis zur Unkenntlichkeit verschleiern.
So Auch Ida. Ihr Schwertkampfstil setzte nicht auf Kraft. Viel mehr auf schnelle und effiziente Bewegungen. Dabei war weniger das Blocken von Attacken ihr Ziel als das Ausweichen. Eine viel elegantere art für die kleine, wenig muskulöse Kunoichi, sich mit anderen Schwertkämpfern zu messen, als wenn sie sich an dem allgemeinen Gehacke beteiligt hätte. Sie war ja keine Holzfällerin. Und eine ihrer raffinierteren Bewegungen - Ida hatte ein halbes Jahr gebraucht, bis sie sie wirklich verinnerlicht hatte - hatte gerade ihre Doppelgängerin vollbracht. Es war eine Drehung um 360 Grad, dabei lag das Schwert seitlich am ausgestreckten Arm an, die Klinge nach außen. Ein Bisschen wie ein Kreisel. Nichts außergewöhnliches, einfach eine Drehung, gut zum Ausweichen ohne dabei die Deckung bloßzugeben, sie passte perfekt in den Gesamtstil.
Aber es war ihre Drehung.
Es war Teil ihrer eigenen, persönlichen Choreographie. Und die junge Frau war sich sicher, diese Bewegung hier noch nicht gemacht zu haben. Und das war mehr als komisch. Denn woher sollte Kibou wissen, wie sie kämpfen würde? Konnte er ihre Gedanken lesen? Offenbar handelte es sich hierbei doch nicht um ein Verwandeltes Double von ihm. Irgendwie, wie auch immer, war es dem Shinobi gelungen, eine Kopie von ihr zu erstellen. Und das war außergewöhnlich.
Ida wollte nachdenken. Wie konnte sie darauf reagieren? Aber natürlich bekam sie genau dazu keine Gelegenheit. Sie selbst hätte ihrem Gegner doch auch genau dann Feuer unterm Hintern gemacht, wenn der es am wenigsten brauchen konnte. So auch der Doppelgänger. Gnadenlos fuhr er fort, sie zu attackieren. Dabei war Ida nicht einmal unterlegen. Aber sobald sie abließ würde ihre Gegnerin Gelegenheit haben, sie zu treffen. Beide wichen einander aus, aber immer nur um Haaresbreite. Die Erste, die die Deckung vernachlässigte, würde verlieren. So einfach war das.
Probeweise führte Ida einen Schwertstreich mit der Rechten aus. Mit der linken formte sie ein Handzeichen und beschwor ein weiteres Kunai in ihren Ärmel. Sie hatte dafür immer eine Schriftrolle um den Unterarm gewickelt. Aus der Drehung heraus schleuderte sie die Waffe auf ihre Kontrahentin. Diese konterte postwendend mit einem eigenen Kunai, die Beiden Waffen trafen einander und fielen nutzlos zu Boden.
Es war zum Mäusemelken! Ganz offensichtlich war es nicht möglich, ihrer Gegnerin auf diese Weise ein Schnippchen zu schlagen. Aber dann hatte Ida eine Idee.
Sie fuhr mit der Linken am Griff des Kunais hinauf, bis die Finger die Klinge striffen. Sofort fühlte sie ein kaltes Stechen in der Hand. Warmes Blut rann den Finger hinab. Dann warf sie sich auf den Boden und rollte seitlich weg, gerade rechtzeitig um dem nachsetztenden Kunai ihrer Kontrahentin auszuweichen. Während der Rolle formte Ida die benötigten Fingerzeichen.
Ihr Double bekamt große Augen als es verstand, was Ida vorhatte. Dann versuchte es, es ihr gleich zu tun. Doch zu spät: Ida hatte vorher angefangen, und ihr Doppelgänger war genauso schnell wie sie - Ergo konnte er sie nicht einholen.
Kuchyiose No Jutsu! Ein Puffen, Ein schweres KLONK! ertönte, und eine Rauchwolke umgab die beiden Kontrahentinnen. Doch Ida schaute nicht zu, sie reagierte sofort: Noch bevor der Rauch sich verzogen hatte, war sie auf das mysteriöse Etwas gesprungen, das sie beschworen hatte. Die Schwaden der Beschwörung umwaberten ihre Fußgelenke. Ida sprang los, das Kunai im Anschlag, und auf die Erdwand zu, hinter der sich noch immer ihr Sensei versteckte. Dann tränkte sie ihre Klinge mit Chakra, dieser Schlag würde den Wall durchdringen. Jetzt würde sie den alten Mann hoffentlich aus seinem Versteck gelockt kriegen!

Ihr Plan war simpel gewesen. Ida hatte mit dem Kuchyose No Jutsu Kuri beschworen - eine stählerne Halbkugel, nicht Mehr und nicht Weniger. Diese hatte sie bei der Beschwörung über ihrem Doppelgänger platziert. Unfähig, sich aus eigener Kraft zu befreien - Dotonjutsus beherrschte Ida nicht, ergo würde sich auch ihr Doppelgänger nicht durch den Boden graben können - war ihre Gegnerin gefangen unter der stählernen Stachelglocke. Gleichzeitig konnte sie die Beschwörung nicht lösen, denn ein Kuchyosejutsu schmeidet ein Chakraband zwischen Beschwörer und Beschworenem. Ihre Doppelgängerin konnte ihr noch so ähnlich sein, selbst wenn sie die gleiche Person gewesen wären: Diejenige, die die Beschwörung ausführt, hat die Kontrolle. Basta. Und Kuri war ein Unikat. Keine Chance, eine Zweite zu beschwören. Bis sie das Trumm mit dem Kunai zerhackt hatte, würde schon ein wenig Zeit vergangen sein. Auf jeden Fall genug für den Angriff auf den Sensei in der Steinsäule.


_________________________
Name: Kenjutsu (Idas Rang: B)
Voraussetzung: Ein Schwert oder Katana
Beschreibung: Der gute alte Schwertkampf; gern praktiziert von vielen Shinobi. Stile gibt es wie Sand am Meer; hier sollen sie einmal alle zusammengeführt werden.
Schwertkämpfer benötigen verständigerweise ganz ähnliche, körperliche Fähigkeiten wie Taijutsuka - allerdings geht es bei ihnen sehr viel mehr um das Parieren anstelle des Ausweichens. Ihre Waffe ist eine Verlängerung des Arms, deren leichter Streich bereits ungleich mehr Schaden anrichten kann als der volle Treffer einer Faust. Und dafür brauchen sie nicht einmal besondere Körperkraft, sondern schnelle Reflexe. Für Nahkämpfer sind Kenjutsuka ein harter Brocken, zumal auch die Reichweite, abhängig von der Länge des Schwertes, höher ausfällt.

Besonderheiten in den Rängen:

~ Rang E bis S: Du kannst Waffenträger niedrigeren Ranges während des Parierens zu entwaffnen versuchen.
~ Rang E bis S: Du kannst Taijutsukämpfer gleichen oder niedrigeren Ranges durch deine vergrößerte Reichweite sehr gut auf Abstand halten (Kämpfer des Hellen Stichs fallen nicht darunter).
~ Rang C: Blankziehen. Du ziehst dein Schwert schwungvoll aus der Scheide und schlägst in derselben Bewegung zielsicher und kraftvoll zu.
~ Rang B: Indem du Chakra in deinen Schlag steckst, fährt deine Klinge selbst durch massiven Stein.
~ Rang A: Du verwendest zwei Klingen zugleich.

Kuri
Anzahl: 1
Eine Halbkugel aus Stahl. Diese ist hohl und an der Außenseite stachelbesetzt, ähnlich wie eine Kastanienschale. Kuri ist vor Allem als Schutzschild gegen großflächige Angriffe gedacht. Geduckt finden darunter 2 Leute Platz.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDi Dez 17, 2013 11:49 am

Sie kämpften, beide waren mehr oder minder in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt. Während sich siene neue Schülerin damit beschäftigte zu erkennen was das war gegen das sie kämpfte, nutzte Kibou die Chance seine Position zu verändern. Er ging weiter auf Distanz, nutzte die vermeindliche Felswand aus um sich zu entfernen. Früher oder später würde Ida, sicherlich einen Angriff wagen, dabei war es egal ob sie die Illusion überwunden hatte oder nicht, es reichte ja schon aus einer Bewegung ein Kunai zu werfen oder ähnliches. Er war nicht so verrückt noch einmal unbedarft in ihre nähe zu kommen. Als er ausreichend Distanz zwischen sich und die beiden kämpfenden gebracht hatte ging er seine Optionen durch. Eingreifen durch verändern der Landschafft war eine Option, doch das wäre wohl des guten etwas zu viel. Er wollte ja nicht das sein Genjutsu sofort aufflog. Er könnte sich eine kleine Deckung erschaffen, hinter der er sich verbarg. Am besten hinter ihr, doch dafür müsste er diese Deckung verlassen und eine weitere erschaffen, das wäre dann doch etwas auffällig. Wieso sollte jemand weiteres Chakra verbraten nur um unentdeckt zu bleiben, das ergäbe einfach keinen Sinn. Da klirrte es vor ihm und er sah wie sich Kunais in der Luft traffen. Ida teste den Bunshin aus, kluges Mädchen. Die Zeit rannte ihm davon und er bekam sein Manko zu spüren, er analysierte zu viel, sollte schneller handeln. Nicht alles durchdenken sondern ihr einfach zu setzen. Ein weiteres Genjutsu konnte er so nicht einsetzen, Ninjutsu war eine Option doch davon beherrschte er zu wenige. Dann hob er seinen Kopf, ihm kam eine Idee, er schaute auf und sah wie Blut tropfte, dann ging alles recht schnell. Eine Kuppel viel herab und verschloss den Bunshin. Sie war gut, wirklich gut, doch ihr folgender Angriff, war ungestüm. Er war sicherlich darauf ausgelegt sein Deckung zu zerstören. Was ihr auch gelingen würde. Als die vermeindlich Wand zerbröselte. Stand Kibou nicht mehr dahinter, sondern hatte genug Distanz zwischen sich und sie gebracht sie würde noch sehen wie er Handzeichen schloss, welche aber nur Show waren. Er schloss das letzte Handzeichen und rief ihr zu: "Du hast die Wand zerstört bravo, aber du hast nicht gewusst was dich dahinter erwartet oder?" dann legte er die Hände auf den Boden. Vor ihr türmte sich Erde auf und das nicht zu knapp. Es wirkte als würde eine Welle auf das Mädchen herein brechen. Mehr einem Tsunami aus Erde gleich, walzten sich Erde und Steine auf sie zu, scheinbar unaufhaltsam. Doch das war noch nicht das schlimmste daran. Denn die Erde unter ihr schien sich in Richtung der Welle zu bewegen. Es war so als wäre aus der Erde eine Wassermenge geworden, unter ihr zog sich alles in die Welle aus Geröll herein. Die Frage war wohl nicht ob diese Welle zu stoppen war, sondern ob sie der Zerstörung entgehen würde. Ein solches Jutsu gab es Kibous wissen nach gar nicht, es wäre zu Chakra aufwendig und müsste einen waren Meister des Dotons brauchen um so etwas zu bewerkstelligen. Er beherrschte Doton aber nur sehr niedrigen Ranges. Kibou war sich jedoch nicht zu Schade noch einen drauf zu setzen. Denn hinter Ida, würde sich die Kupel auch auf sie zu bewegen, es war so als würde der ganze Trainingsplatz in diese Welle gezogen werden. Die Kuppel mit den Stacheln wackelte und der darunter befindliche Bunshin schien sich zu befreien. Stacheln voran walzte ihr eigenes Jutsu auf sie zu. Das alles geschah natürlich nicht wirklich. Wie reagierte sie auf eine solche Situation. Im Optimalfall riss sie die Hände über den Kopf, im schlimmsten Fall warf sie Kunais und Sprengfallen wie eine verrückte, dann wurde es auch für Kibou brenzlig.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDo Dez 19, 2013 8:59 pm

Gut. Okay. Das wars. Hatte sie vorher noch Haltung bewahrt; die billigen Anmachsprüche ihres Senseis reaktionslos an sich abprallen lassen; ihr eigenes Spiegelbild ausgetrickst; sie war immer professionell geblieben. Hatte sich keine Blöße gegeben. Kühl analysiert und auf alle Widrigkeiten scheinbar schnell einen passenden Konter gefunden.
Bis auf einmal ein Tsunami aus Stein und Erde auf sie zuraste.
Ida stand da wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Ihre Kinnlade klappte herunter, meterweit herab, sie konnte spüren wie ein Grashalm ihr Kinn kitzelte. WAS ZUR HÖLLE? Hatte das hier noch irgendetwas mit einem Trainingskampf zu tun? Dabei war es nicht nur die Tatsache, dass Sensei Ichimaru von Anfang an schwere Geschütze aufgefahren hatte und nun jedes Maß verloren zu haben schien; die perfide Ironie war die, dass Ida sich ihre einzige Fluchtmöglichkeit durch das letzte Manöver selbst verbaut hatte.
Sie war Nahmkämpferin. Eine Frontsau, sie beherrschte kein Chakraelement. Wissend um diese Schwäche hatte sie sich eine Verteidigung überlegt: Kuri, die massive Stachelhalbkugel, die sie per Kuchyosejutsu beschwor um überhaupt mal eine Verteidigung gegen großflächige Ninjutsuangriffe zu haben. Wenn der Gegner zum Beispiel eine Flammenwand über das Schlachtfeld rasen ließ, würde sie sich darunterhocken und hoffen, dass sie nicht endete wie eine Folienkartoffel. Auf jeden Fall standen die Chancen damit besser als bei einem Frontalaufprall.
Dummerweise hatte Kibou sie mit seinem letzten Schachzug gezwungen, genau diese Verteidigung aufzugeben: Mit dem metallenen Schild hatte Ida schließlich ihren Doppelgänger eingesperrt. Damit war sie selbst aber schutzlos, und als hätte dieser Mistkerl es geahnt, griff er sie genau dann mit einem großflächigen Ninjutsu an. Und es kam noch besser: Kuri bewegte sich wie eine Stachelwand auf die junge Frau zu. Und auf der Kante balancierte ihr Spiegelbild, wie ein Surfer auf einem Surfbrett, brandete auf der Dreckwelle heran.
Ida hätte hysterisch werden können. Aber sie war einfach nur baff. Diese Situation war so aberwitzig, es war beinahe lächerlich. Und so stand sie da und machte große Augen. Langsam, wie in Trance, schloss sie die Finger und löste die Beschwörung von Kuri, kurz bevor die Stacheln sie treffen sollten. Dann drehte sie sich um und sah zu, wie der Erdtsunami auf sie zuraste. Einfach so. Schlug nicht einmal die Hände über dem Kopf zusammen. Alle Anspannung war aus ihr geflossen, und übrig blieb ein nasser Sack, der dastand und wartete. Alles Andere hätte ebensowenig gebracht. Natürlich war sie in Gedanken ihre Möglichkeiten durchgegangen. Wieder und wieder. Nach oben hin verschwinden? Nein, über ihr war der Himmel und nichts sonst, woran sie sich hätte festhalten können. Zur Seite? Unrealistisch, die Welle war sehr breit, der Wald am rande des Trainingsplatzes genau dahinter, nicht zu erreichen. Kuri als Verteidigung beschwören? Keine Zeit mehr. Sich verstecken? Ebenfalls nutzlos. Nach unten konnte sie auch nicht fliehen. Nein, Ida hatt Nichts mehr im Repertoire, was ihr in dieser Situation noch helfen konnte.
Ein müdes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie war wirklich gespannt, wie das hier ausgehen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Trainingsplatz 1 - Seite 3 Icon_minitimeDo Dez 19, 2013 9:39 pm

Er sah wie sie erst ihre Kuppel auflöste, die sich in der realität ja keinen Millimeter bewegt hatte. Sie hatte scheinbar keine Idee, was sie machen sollte. Das war der Moment in dem Kibou dann wohl Farbe bekennen musste. Als die Welle sie praktisch zu zerquetschen drohte, verschwand sie plötzlich. Kibou stand noch immer entfernt von ihr und ging langsam auf sie zu, ehe er mit seiner freundlichen Stimme sagte: "Ich glaube ich muss mich entschuldigen." er kam Schritt um Schritt näher. Sah wie sie in ihrem Gesicht, etwas hatte, das war keine Angst, es war mehr erstaunen. Hatte sie in angesicht dieser Technik keine Angst empfunden? Wenn es wirklich so war, dann war sie entweder wirklich ein sehr starker Charakter, oder einfach nur wie das Reh im Schweinwerfer Licht. Als er sie fast erreicht hatte fuhr er fort: "Einmal für mein auftretten vorhin, auch wenn du wirklich eine attraktive junge Frau bist, so liegt mir nichts ferner als eine Schülerin an zu baggern." mit seinem schmunzeln legte er seinen Kopf schief und rieb sich etwas beschämt durch die Haare: "Es war ein Test, deine beherrschung zu testen. Du scheinst wirklich in dir selbst zu ruhen. Also keine Angst, ich bin nicht der Alte gierige Type." dann deutete er eine verbeugung an und als sein Kopf gen Boden zeigte fügte er an: "Gestatten Ichimaru Kibou, Jounin aus Kirigakure und das was dir gerade passiert ist ist das was ich am besten kann, es nennt sich Genjutsu." er richtete sich wieder auf. Er deutete auf den Boden und den Ort wo die Kupel herunter gekommen war, beides war unverändert. Die Kuppel hatte sich nie bewegt und auch das Terrain war nicht umgepflügt worden. Er klopfte ihr auf die Schulter: "Ich bewundere deinen Einsatz, du hast mich von beginn an gezwungen alles in die Wagschaale zu werfen. Das Kunai mit dem Kibaku Fuda vorhin, hättest du es gezündet, würde wir diese Unterhalt nicht führen. Du warst schnell und hattest einen Plan, das gefiel mir. Auch wie du den Bunshin unschädlich gemacht hast, sehr schnell, das sieht man selten. Die Technik am Ende auch wenn sie nur eine Illusion war, wäre wohl auch für wirklich starke Shinobi kaum möglich gewesen, ich habe einfach etwas übertrieben. Dafür auch ein entschuldigung, das hätte ich etwas moderater lösen können." dann ging er an ihr vorrüber und meinte: "Wie stehts mit dir, ich habe hunger, mich würde interessieren wo du so kämpfen gelernt hast. Einen wunschz wo wir hingehen könnten. Sozusagen als kleine wieder gut machung lade ich dich ein." der Mann mit dem Schmunzeln entschuldigte sich aufrichtig, er hatte ihr wohl fürs erste mal einen ganz schönen Schrecken eingejagt in zweierlei hinsicht. Der erste Eindruck von ihm war nicht der beste, auch wenn es gewollt war doch oben drauf dann noch dieses aussichtslos Szenario was er herraufbeschwor. Nun wusste er aber zumindest, das sie mit Genjutsu rein gar nichts am Hut hatte, was wiederrum hies das sie seine Schwächer aufwiegen würde, ein gutes Team also.
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