Tamashii no Utsuri

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 Wohnung von Uchiha Kôhei

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BeitragThema: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Sep 01, 2012 9:45 pm

das Eingangsposting lautete :


Willkommen in der Wohnung von Kôheis Wohnung. Sie liegt in einem Mehrfamilienhaus und ist auch dementsprechend eingerichtet. Er ist der Einzige in dem Gebäude, welcher kein Extrazimmer für Kinder besitzt, da er keine Kinder hat. Die Wohnung liegt direkt unter dem Dach und ist recht untypisch für einen japanischen Haushalt eingerichtet, was ihn aber nicht stört. Das Haus ist außerdem durch ihn finanziert worden, wodurch er der Eigentümer des Hauses ist und somit die restlichen Wohnungen vermietet. In der Wohnung befindet sich ein Schlafzimmer, ein Wohnbereich, Küche, Bad und eine Dachterrasse, auf welcher man über halb Konoha blicken kann.


Zuletzt von Chinatsu Yuudai am So Sep 02, 2012 10:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Feb 01, 2014 2:32 pm

Stillschweigend lauschte Daisuke dem langen erklärenden Monolog des weißhaarigen Uchiha. Ihm gefiel diese Erklärung nicht. Deutlich kam die Abneigung zu seiner eigenen Familie zum Vorschein.
Hatte dieser Mann keinen Respekt vor dem Clan, vor seinem eigenen Blut? Das war etwas, was für Daisuke nur schwer nachvollziehbar war. Er kam einfach nicht dahinter, wie man so verbittert über die Uchiha sprechen konnte.
Dass Kôhei so barsch verlangte gesiezt zu werden, nahm Daisuke mit einem Nicken zur Kenntnis.
"Sehrwohl, Uchiha-sensei.", erwiderte er dann nur, ohne ihn dabei anzusehen. Die Betonung lag klar auf dem Namen, es klang überzogen, fast schon provokativ.
Die anfängliche Begeisterung von einem Uchiha ausgebildet zu werden ließ nach. Aber eine Wahl hatte er ja letztlich nicht. Vielleicht waren die beiden anderen Teammitglieder sympathischere Zeitgenossen als Kôhei.
Daisuke schob das Glas von sich weg, dann erhob er sich.
Kurz sammelte er sich, um seinen Chakrafluss in den Griff zu bekommen, dann hob er den Kopf, um Kôhei anzusehen.
In genau diesem Moment färbten sich die Augen des jungen Uchiha rot, ein schwarzes Tomoe erschien ihn beiden.
Einen Augenblick noch sah Daisuke seinem neuen Sensei einfach in die Augen, bevor er ein Genjutsu über sein Sharingan aktivierte.
Kuro Hane: Karasu Arashi no Jutsu, dachte Daisuke und schon zersprangen die Fenster des Hauses. Ein Schwarm Krähen kam von allen Seiten herein und umgab mit lauten Flügelschlag und Kreischen den jungen Uchiha und verbarg ihn vor den Blicken seines Lehrmeisters.
Der Genin hielt sich bereit, erhob seine Hände. Er wollte bereit sein zu reagieren, falls es auf irgendetwas zu reagieren gab.  

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Feb 03, 2014 3:46 pm

Kôhei sah Daisuke an. Dass dieser provokant sprach, entging ihm nicht. Er hatte auch nicht erwartet, dass dies passieren würde. Aber mit der Zeit würden Daisuke und Kôhei sich verstehen, davon war er fest überzeugt. Der ältere Uchiha musterte Daisuke, als er sich erhob und seine Augen sich rot färbten. Ein Tomoe in seinem Sharingan zu sehen. Demnach hatte er das Sharingan noch nicht allzu lange. Aber das störte Kôhei in keinster Weise. Immerhin war das Sharingan bereits erwacht, nicht wie bei dieser Kagami. Sie beherrschte zwar Genjutsus und konnte sie wohl auch manipulieren, wie es den Anschein gehabt hatte, aber darüber hinaus schien sie keine Fertigkeiten des Uchiha Clans zu besitzen. Daisuke hingegen schon. Innerlich würde er die beiden im Blick behalten und sie immer ein wenig mit einander vergleichen, egal ob dies fair oder unfair wäre.

Dann wirkte Daisuke ein Genjutsu und die Fensterscheiben zerbrachen. Krähen flogen lautstark in die Wohnung und umkreisen den jüngeren Uchiha. Anerkennend hob Kôhei die Augen an, blieb aber ansonsten ruhig sitzen. Er aktivierte seinerseits das Sharingan und erkannte die Illussion. Auch ohne die Tatsache, dass Kôhei seinen neusten Lehrling darum gebeten hatte ein Genjutsu zu wirken, hätte er sie wohl erkannt. “Das sieht doch sehr vernünftig aus. Die Technik gefällt mir. - “, sprach er, hörte sich aber selbst nicht durch die Krähen. Kôhei wirkte ein Kai, im die Krähen verschwinden zu lassen und sah weiter mit seinem eigenen Sharingan zu Kôhei. “Das könnte in Missionen äußerst nützlich sein. Wie sieht es bei dir mit dem Lösen von Illussionen aus?“, erkundigte sich Kôhei und sah dabei Daisuke an. Einen kurzen Augenblick lang hatte er überlegt womit er Daisuke am Besten konfrontierte. Seine eigenen Genjutsu waren nicht optimal für Demonstrationen. Die Skelettarme könnten den Jungen zu sehr verängstigen und sein Suna Tsubu no Jutsu würde ihm vermutlich psychische Schmerzen zufügen, wodurch er sie nicht sofort lösen könnte. Es war nicht Kôheis Plan seinen Schüler zu foltern. So machte er sich daran ein anderes Genjutsu zu wirken. Kokohi no Jutsu – auch genannt False Place Technique. Sie bewirkte, dass man das Aussehen eines Gegenstandes verändern konnte. Nur bei genauerer Betrachtung würde der Unterschied auffallen und vermutlich auch nicht, wenn der Gegenüber damit rechnen konnte, dass etwas nicht stimmte. Kôhei ließ mit der Illussion den Saft in Daisukes Glas von Gelb zu einem Zitronengrün werden. Nicht unbedingt auffällig, wenn man darauf nicht gefasst war.


angewandte Techniken:
 
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mi Feb 12, 2014 6:27 pm

cf: kurzer Timeskip -> [Gefängnis] Büro

Wie lange hatte sie jetzt mit der Suche nach dieser Tür vergeudet? Hotaru konnte es nicht sagen, es schien ihr, als wären Stunden vergangen. Aber konnte es wirklich sein, dass sie bereits so lange durch das Viertel des Uchiha-Clans ging und nach dem besagten Haus suchte? Womöglich lag es auch daran, dass sie aufgeregt war, immerhin wurde sie nun einem neuen Team zugeteilt! Ihr letztes Team wurde aufgelöst weil ihr Vater ihre zwei letzten Teamgefährten als für nicht gepflogen genug hielt. Ja, ihr Vater hatte gewisse Ansprüche, die hatte noch nicht einmal Hotaru! Für sie war es fraglich, warum sich ihr Vater in solche Dinge einmischte, letzendlich hatte sie aber gelernt, es hinzunehmen. Gerade was ihr Vater tat, immerhin war er eine grosse Respektperson. Er war es immerhin auch, der ihr all ihr Benehmen beigebracht hatte. Und nun stand sie hier und fragte sich, wer ihr neuer Sensei werden würde. Ihr ehemaliger war völlig in Ordnung gewesen. Sie hoffte innerlich nur, dass er nicht schlimmer war als derjenige. Sie hatte ihren neuen Sensei zwar bereits beim Manöver kennengelernt, aber das war eine zu kurze Zeit um ihn wirklich einschätzen zu können. Deshalb war sie auch auf dieses Treffen gespannt ... Und natürlich auf ihre weiteren Teamkameraden!
Hotaru atmete tief durch, streifte sich einige Haarsträhnen nach hinten und biss sich auf ihre Unterlippe, bevor sie ihre Hand hob. Zuerst etwas zögerlich klopfte sie an die Türe, einmal. Dann folgten zwei weitere Klopfer, die deutlich lauter waren. Ob sie zu spät war? Es würde sie nicht wundern! Immerhin hatte sie echt lange mit der Suche nach dieser einen Tür vergeudet! Sie fragte sich sowieso wieso man ihnen nicht einfach gesagt hatte, wohin sie gehen sollten ... Zumindest Hotaru hätte sich damit einiges an Nerven sparen können. Aber egal! Jetzt stand sie hier.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Feb 13, 2014 10:56 am

Daisuke war schon ziemlich stolz auf sich, als sein Sensei das Jutsu lobte - oder vielmehr ihn als ausübende Kraft dieser Technik. Dennoch fand der junge Uchiha erstaunlich, wie einfach Kôhei die Illusion löste. Sicherlich, er hatte gewusst, dass nun ein Genjutsu folgen würde, aber die Leichtigkeit war doch enorm gewesen. Die Differenz, die zwischen dem jungen Genin und seinem zukünftigen Lehrmeister lagen, waren offensichtlich gewaltig.
Aber Daisuke war nicht der Typ von Person, die das verunsicherte. Im Gegenteil, es spornte ihn nun noch mehr an jetzt seinerseits das Genjutsu zu lösen.
Dafür jedoch musste er den Ursprung finden, um diesen dann durch seine eigene Chakrakontrolle zu helfen. Nur einige Sekunden später hatte ihn sein Sharingan auf die Änderung aufmerksam gemacht - indirekt natürlich. Die veränderte Farbe der Flüssigkeit war durch die Augen des Uchihas einfach auffälliger, weil sie im sonstigen Bild des Raumes zuvor anders gewesen war. Außerdem erkannte Daisuke mittels des Sharingan oberflächlich den Chakrafluss, der dort einerseits höher war und andererseits einfach falsch.
Nun nahm Daisuke seine Konzentration zusammen. Das Jutsu war erkannt, somit konnte er jetzt in den Chakrafluss eingreifen und dadurch seinen eigenen in Ordnung bringen.
"Kai.", forderte er dann bestimmt, während er mit beiden Händen das Fingerzeichen bildete. Tatsächlich nahm der Inhalt des Glases dann wieder die richtige Farbe an.
Der Körper des Genin entspannte sich und ein selbstzufriedenes Grinsen folgte. Schon wollte er etwas sagen, als sein Vorhaben von einem Klopfen unterbrochen wurden.
Waren dort endlich die weiteren Teammitglieder? Oder wenigstens eines seienr zukünftigen Teamkameraden? Dann müsste Daiskue nicht mehr alleine vorgeführt werden.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Feb 15, 2014 11:43 am

Kôhei beobachtete Daisuke, wie er die Illusion bemerkte und wie er sie schließlich auflöste. Es war keine unübliche Technik, gerade im Bezug auf die Chûninauswahlprüfung. Dort stellte man die jungen Kadetten, die sich auf das härtere Leben bewarben vor kleinere Aufgaben. Überwanden sie nicht bereits diese kleinere Hürde, waren sie als Chûnin ungeeignet. Um so erfreulicher war es für Kôhei, dass Daisuke diese Hürde überwand. Er hatte die Hände gefaltet und sein Kai angewandt. Die Illusion erlosch und es klopfte an der Tür.

Der Jônin deaktivierte sein Sharingan und stützte sich auf seinen Oberschenkeln ab, als er aufstand. “Das dürfte der nächste Kandidat sein. Gut, dass du die Illusion lösen konntest, Daisuke.“, sprach er zuletzt das Lob aus und ging in Richtung Türe. Er öffnete diese und sah vor sich die offensichtlich nervöse Hotaru. Kôhei lächelte, um das Eis zu brechen, und ihr etwas die Nervosität zu nehmen. “Hotaru-san – schön, dass du es hierher geschafft hast. Komm rein. Daisuke ist bereits hier – ihr kennt euch vielleicht.“ Er bat sie herein und deutete auf die Couch, auf der Daisuke bereits saß. Er war ein Jahr älter als Hotaru. Vielleicht kannte sie ihn damals vom Schulhof oder hatte ihn bei seiner Abschlussprüfung beobachten können.

“Nimm Platz und nimm dir etwas zu trinken. Wir warten noch auf ein weiteres Mitglied, aber das maßgebliche kann ich mit euch beiden schon mal besprechen.“ Er schloss hinter Hotaru die Türe und ging ebenfalls wieder zur Sitzgruppe und nahm in seinem Sessel Platz, sodass er Hotaru und Daisuke, die nun hoffentlich nebeneinander saßen, anschauen konnte. “Hotaru konnte ich bereits bei einem Manövertraining beobachten und ihre Fertigkeiten etwas einschätzen.“, erklärte Kôhei an Daisuke gewandt, der nun vielleicht erwarten würde, dass er auch von Hotaru erwartete, dass sie ihre Künste vorstellte. “Was ich jedoch noch nicht begutachten konnte, ist dein Doujutsu – wir haben hier den Uchiha-Clan und den Hyuuga-Clan vertreten. Ich erhoffe mir, dass wir eure Doujutsu schulen und stärken können.“ Der Sensei legte eine Pause ein und sah zunächst Hotaru, dann Daisuke an. “Ich will euch zu Chûnin machen und dass schon sehr bald. Die Missionen, die wir angehen werden, werden nicht für Genin ausgelegt sein. Darum habe ich mich dazu entschlossen eine weitere Person dem Team hinzuzufügen. Sie ist bereits Chûnin. Ihr Name ist Natsu Kazumi und sie ist eine Iryônin. Das bedeutet nicht, dass ich euch in unnötige Gefahren bringen werde, aber ich möchte auf Nummer sicher gehen.“ Er sprach mit höflicher Stimme zu seinen neuen Schülern. “Was hat euch dazu verleitet euch zu Shinobis zu machen. Habt ihr Träume oder Ziele? Und wie wollt ihr euch entwickeln? Ich war einst als Allrounder von Konoha bekannt, weil ich in fast jedem Gebiet ausgebildet wurde. Durch einen – Unfall bin ich nun nicht mehr so gut darin Taijutsu. Ich werde euch coachen können und euch, sofern ihr wollt, lehren mit der Klinge umzugehen – aber für komplexe Abläufe müssten wir weitere Personen an Bord holen. Also?“ Der ältere Uchiha sah gespannt zu seinen beiden Schülern und was sie wohl lernen wollten, ob sie überhaupt schon Vorstellungen hatten, was sie lernen wollten. Für sie war es sicherlich etwas überrumpelnd, dass er ihnen direkt so viele Fragen stellte, doch wollte er möglichst bald mit ihnen das Training beginnen, um sie fit zu machen.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Feb 22, 2014 11:35 am

Es dauerte auch gar nicht so lange, bis ihr dann die Türe geöffnet wurde. Vor ihr stand Uchiha Kôhei, der Mann, den sie bereits flüchtig beim Manöver getroffen hatte. Die kleine Hyuuga machte eine formvollendete Verbeugung und zeigte damit den Respekt, den sie vor ihm hatte und natürlich bewies sie damit auch ihre ziemlich gute Erziehung durch ihren Vater und ihre Mutter. "Guten Tag, Kôhei-san.", sagte sie und hatte bereits überlegt, ob sie ihn sogar schon jetzt mit 'Sensei' ansprechen sollte? Sie hatte es dann doch fürs Erste gelassen und würde warten, bis er es ihr offziell sagen würde, dass er ihr neuer Lehrer werden würde.
Er bat sie, einzutreten. Hotaru folgte diesen Worten natürlich, zog anständig ihre Schuhe aus und betrat dann vollständig das Haus. Im Wohnzimmer war bereits ein Junge etwa in ihrem Alter. Mit Sicherheit hatte sie ihn bereits auf der Akademie schon einmal gesehen, aber wirklich an ihn erinnern tat sie sich nicht. Auch vor ihm verbeugte sie sich kurz und schenkte ihm ein nettes, aber dennoch sehr zurückhaltendes Lächeln. "Guten Tag.", sagte sie und liess somit auch diese Begrüssung nicht ganz ohne die steife Höflichkeit verlauten, die sie an den Tag legte. Dieser Junge hiess Daisuke, aber wie er mit Nachnamen hiess, wusste sie nicht. Deshalb stellte sie sich ihm nun vor. "Mein Name ist Hyuuga Hotaru, freut mich dich kennenzulernen, Daisuke-kun." In diesem Moment betrat ihr neuer Sensei den Raum hinter ihr und erklärte, dass sie noch auf ein weiteres Teammitglied warten würden. Hotaru setzte sich brav neben Daisuke, wirkte dabei jedoch etwas steif und unbeholfen, wie immer eben. Sie war ein sehr zurückhaltendes und scheues Mädchen, das sogar vor gleichaltrigen manchmal nicht wirklich wusste, wie sie sich verhalten sollte.
Nach dem sich Kôhei vor sie gesetzt hatte, begann er auch schon mit dem Gespräch. Zuerst nur ein paar Worte an Daisuke, die Hotaru zwar verstand, aber nicht so recht einordnen konnte, danach folgte jedoch ein ganzer Text an sie beide. Er erklärte, dass er ihr Dôjutsu noch nicht gesehen hatte und dass hier nun zwei vertreten waren. Demnach war also Daisuke ein Uchiha? Unauffällig blickte sie aus einem Augenwinkel zu ihrem Teamgefährten rüber und musterte ihn nun eingehender, bevor sie ihr Augenmerk wieder auf ihren Lehrer richtete. Er fuhr fort, wollte sie zu Chuunin machen, was im Endeffekt wohl das Ziel jedes Senseis war. Und gleich darauf folgte die Ankündigung, dass sie auf eine Mission gehen würden, die nicht ganz einfach zu sein schien. Immerhin war sie nicht für Genin ausgelegt, weshalb er eine Iryounin auf Chuunin Rang organisiert hatte. Hotarus Hände verkrampften sich etwas. Sie war zuversichtlich, eigentlich ...! Aber sie war auch gleichermassen ängstlich und dachte bereits an das Schlimmste, was passieren könnte. In ihren Augen war der Zwiespalt womöglich abzulesen, sie war nicht besonders gut darin, ihre Gefühle zu überspielen.
Darauf folgten Fragen. Sehr viele Fragen und Hotaru blinzelte für einen Augenblick nur, bevor sie sich zusammenraffte und sich die Fragen noch einmal durch den Kopf gehen liess. Der Lehrer wollte also wissen, wieso sie Shinobi geworden war?
"Ich ... nun, mir blieb keine grosse Wahl. In meiner Familie ist es üblich, dass die Kinder der Hauptfamilie zu Shinobis ausgebildet werden.", sie bemerkte, wie dumm dieser Satz klang und das sie damit irgendwie den Ruf der Hyuugas womöglich in den Dreck zog und fügte noch rasch hinzu, "ausserdem möchte ich meinem Vater beweisen, dass ich nicht nur ein unnützes Mädchen bin! Ich bin ... Naja, in einem nicht so gut, aber ich möchte nicht immer so schlecht bleiben und ich möchte später einmal meine Familie beschützen können. Ich denke ... das ist der Grund.", die letzten Worte murmelte sie nur noch und mit den Worten hatte sie auch ihren Blick gen Boden gesenkt. Sie schämte sich etwas für ihre Worte, irgendwie klangen sie hohl und langweilig. Womöglich auch dumm? Sie sah erneut kurz zu Daisuke, was dachte wohl der Junge nun von ihr?

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So Feb 23, 2014 4:44 pm

Das Lob seines Senseis nahm Daisuke nur still zur Kenntnis. Da er wusste, dass er gut war, war es schlicht eine Bestätigung eines Außenstehenden für ihn über Dinge, die er schon längst wusste. Viel mehr interessierte ihn jedoch nun die weitere Teamkameradin. Sie war viel kleiner noch als Daisuke, was er irgendwie als putzig empfand. Als sie sich vorstellte, wurden seine Augen kurz weit.
Hyuuga? Das kommt überraschend. Wow, eine weitere der großen Familien von Konoha ist hier vertreten, ebenfalls mit einem Doujutsu, dachte Daisuke nun anerkennend.
"Uchiha Daisuke, freut mich dich kennen zu lernen.", lächelte er freundlich. Während Kôhei nun zu reden begann, warf Daisuke immer wieder Seitenblicke auf Hotaru. Sie war hübsch, auf eine zwar weibliche, aber immer noch leicht kindliche Art. Ihre Schüchternheit war Daisuke sofort aufgefallen - nicht zuletzt deshalb, weil er damit so ziemlich das genaue Gegenteil zu ihr war. Alles in allem fand er sie sympathisch und hoffte, dass sich dieser Eindruck verfestigen würde. Es hatte etwas von absoluter Perfektion mit ihr ein Team zu bilden, es war eine versteckte Symmetrie. Hyuuga und Uchiha, wann erlebte man sowas schon?
Kurz begann er zu träumen, bis ihn die Stimme der jungen Dame aus seinen Gedanken riss. Er hatte die Frage seines Sensei nicht ganz mitbekommen, konnte aber aufgrund Hotarus Ausführungen darauf schließen, was er hören wollte.
Als Hotaru fertig war - Daisuke hatte ihr nach seinem Herumträumen dann auch interessiert zugehört - sah sie Daisuke an. Der junge Genin überlegte, was sie dachte. Kurz blickte er zurück, bevor er bereit grinsend die Augen schloss.
"Du magst deine Familie wohl wenigstens genauso sehr wie ich, hm?", meinte er zu ihr. Seine Familie war ihm heilig, und Hotaru hatte einen ähnlichen Bezug zu ihren Verwandten. Etwas, was Kôhei wohl nicht ganz nachvollziehen konnte, hatte er doch mit den Uchiha gebrochen.
"Ich will meine Familie zwar nicht beschützen, aber für sie will ich stärker und besser werden. Das ist es, was man von mir als Uchiha erwartet: Dass ich mit meinen Talenten entsprechend umgehe. Ich mag Genjutsu, daher will ich darin besser werden und das perfekte Genjutsu überhaupt erschaffen. Eine Illusion, die niemand knacken kann.", erzählte er nun und seine Augen begannen vor Motivation und Stolz geradezu zu leuchten. Das war sein großer Traum, das eine Genjutsu.
"Und, naja, das geht nur, wenn ich besser werde. Chuunin zu werden war mein erster Schritt, und ich würde gern in allen Bereichen der Shinobikunst besser werden.", fügte er schließlich noch hinzu. Er hatte große Ambitionen, ja, aber auch den Willen und das Durchhaltevermögen diese umzusetzen. Es war nicht nur Prahlerei und übersteigertes Selbstbewusstsein, da steckte bei ihm auch etwas hinter.
Hotaru hingegen dachte von einer negativen Warte aus. Daisuke würde ihr schon helfen und sie auf den richtigen Pfad führen. Er hatte genug Selbstvertrauen in sich, da konnte er anderen reichlich von abgeben.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Feb 24, 2014 12:06 pm

Kôhei lauschten den beiden Genin still und nickte ab und an zustimmend. Über die Angewohnheiten des Hyuuga-Clans hatte er bereits einiges gehört. Auch, dass von dem Hauptzweig viel erwartet wurde. Der Uchiha-Clan war zwar nicht in Haupt- und Nebenzweig unterteilt, aber dennoch wurde von den Erben viel erwartet. Kôhei selbst konnte sich noch gut an seine Ausbildung erinnern.
Hotaru erzählte, dass sie zunächst einmal nur wegen ihrer Abstammung zu einem Shinobi werden wollte. Darüber hinaus wollte sie ihre Familie schützen. Doch schien sie große Defizite mit ihrem Vater zu haben. Er runzelte leicht die Stirn, während sie sprach, unterbrach sie jedoch nicht. Seine Augen konnten zuvor schon grob ihr Können beobachten. Dieses war am Manöverdorf geschehen. Sie wollte nicht immer so schlecht bleiben? Das war sie gar nicht gewesen.

Daisuke hingegen erinnerte ihn etwas an sich selbst. Kôhei war damals sehr engagiert gewesen, aber auch von sich selbst überzeugt. Es hatte ihm nicht geschadet, doch geholfen hatte es eben so wenig. Kôhei selbst hatte es zwar durch sein Selbstbewusstsein zum ANBU Squadleader geschafft, jedoch war er nie darüber hinaus gekommen. “Gut, damit kann man arbeiten. Ihr werdet einander vermutlich gut ergänzen.“ Er ergriff sein Glas und leerte es. Dann erhob er sich. Er wollte Hotarus Kekkei Genkai testen. “Wir gehen mal auf meinen Balkon und testen dein Byakugan.“ Aus der Tasche zog er ein Kunai, welches mit einem Siegel umwickelt war. Der Gedanke hinter dem Test war nicht weiter schwer.

Der neue Sensei bedeutete mit einer Handbewegung an, dass beide Genin im Folgen sollten. Mit der freien Hand schob er die Balkontür seitwärts auf und stellte sich an das Geländer. “Um kurz zu erklären, was ich nun tun werde.“ Er erhob das Kunai und gab beiden Genin die Möglichkeit es zu mustern. “Dies ist eines meiner Jikukan Kunai. Ist es platziert, kann ich mich oder ein anderes Objekt dorthin bringen.“ Das Kunai sank wieder auf Hüfthöhe und er schloss die Hände fester darum. “Das Byakugan ist dazu in der Lage Chakra zu sehen, durch Objekte zu sehen und Chakrasignaturen wieder zu erkennen. Ich werde einen Doppelgänger erschaffen, von dem du dir die Signatur zu merken versuchst. Dann werden wir klassisch Verstecken spielen. Der Unterschied ist, dass du hier stehen bleiben wirst.“ Vielleicht würde Daisuke dies für zu kindisch halten, doch Kôhei empfand die Methode als nicht unpraktisch. “Daisuke, du wirst zeitgleich ebenfalls mit deinem Doujutsu arbeiten. Auch mit dem Sharingan kann man Chakra sehen, jedoch nicht so detailiert wie mit dem Byakugan. Während Hotaru versuchen wird den Doppelgänger ausfindig zu machen, wirst du sie beobachten und schätzen, wie viel ihres Chakras sie für die Suche verbraucht hat.“ Mal schauen, ob er danach immer noch so zu versichtlich ist., dachte er sich zuletzt.

Seine Finger kreuzten sich und in einer kleinen Rauchwolke erschien ein Doppelgänger. Dieser stellte sich Hotaru gegenüber, damit diese sich in Ruhe seine Signatur einprägen konnte. Das Original sah sich währenddessen um und warf den Kunai. Er flog ein gutes Stück und landete in der Hauswand des Hokageanwesens. Gute Position. Zunächst berührte Kôhei seinen Doppelgänger an der Schulter, wodurch ein Siegel dort auftrat. Dann aktivierte er sein eigenes Sharingan und teleportierte den Doppelgänger. Das zuvor verwendete Siegel war dazu gedacht, dass er den Aufenthaltsort seines Doppelgängers genau ausmachen konnte und seine Sicht teilte. Es war für ihn auch nicht ganz einfach zugleich Hotaru zu beobachten, als auch die Technik aktiv zu halten. “In Ordnung. Ihr dürft nun.“, sprach er und fixierte Hotaru mit seinem Blick.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Fr März 07, 2014 9:54 am

Hotaru nickte Daisuke freundlich aber auch schüchtern zu, als dieser sich ihr vorstellte. Nun wusste sie auch seinen Nachnamen. Ein Uchiha! Ein Zufall dass es genau ein Uchiha und eine Hyuuga in ein Team geschafft haben ...? Das auch noch von einem Uchiha geleitet wurde? Plötzlich fühlte sie sich in der Minderheit. Würde das irgendwie heissen, dass sie schlechte Karten hatte, wenn sie eine Hyuuga war? Immerhin waren beide Doujutus ziemlich bekannt in Konoha und wurden nicht selten auch als rivalisiert angesehen. Nicht unbedingt weil die Familien sich bestreiten, sondern weil immer wieder gefragt wird, welches der beiden Doujutsus besser war.
Weiter kam sie jedoch nicht mit ihren Gedanken, denn Yuudai fing an zu sprechen und somit forderte er ihre Aufmerksamkeit ein. Hotaru sah mit ihren grossen, milchigweissen Augen zu ihm und hörte ihm aufmerksam zu. Danach folgten ihre Worte und daraufhin erklärte Daisuke ihm, dass ihr wohl die Familie genau so wichtig sei, wie ihm. Sie nickte zurückhaltend. Tatsächlich mochte sie ihre Familie, aber ihr Vater war ziemlich streng, manchmal wra es zuviel des Guten und Hotaru wünschte sich in solchen Augenblick einfach nur weit, weit weg von ihm. Aber generell könnte sie sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Das wäre, als würde man ihr etwas wegreissen, das zu ihr gehörte.
Danach erklärte Daisuke seine Gründe und Hotaru achtete darauf, ihm gut zuzuhören. Anscheinend tickten die Uchihas ähnlich wie die Hyuugas? Irgendwo war das aber auch zu erwarten gewesen, immerhin hatten beide Familien eine lange Geschichte, die von Höhen und Tiefen gespickt waren und zudem einen guten Ruf aufgebaut haben. Diesen wollte keine der Familie wirklich verlieren, auch wenn die Uchiha-familie sich aus einem ziemlich grossen Tief wieder hatte befreien müssen vor ein paar hunder Jahren ... Man hatte es Hotaru erzählt, aber so wirklich daran erinnern tat sie sich nicht. Deshalb sah sie dann eifnach wieder zu ihrem Sensei und dachte sich, dass Daisuke ziemlich überzeugt und aufgeschlossen wirkte. Bei seinem Elan hatte man das Gefühl, er könnte alles schaffen. Sie lächelte leicht, womöglich war das ansteckend? Wäre zumindest nicht ganz verkehrt für Hotaru. Ihr fehlte es eindeutig an genau solchen Charaktereigenschaften. Natürlich, sie konnte auch hartnäckig sein, aber auf eine völlig andere Art und Weise. Nicht so verbissen, zurückhaltender und wenn sie niemanden hat der ihr den Weg zeigte, konnte es für sie schnell einmal das Ende bedeuten.
Es ging weiter. Yuudai manövrierte sie zum Balkon. Mit grossen Augen bestaunte sie diesen und wahr ehrlich beeindruckt. Er war gross und bot eine wunderschöne Aussicht. Sofort lief die Hyuuga an den Rand zu und schaute über das Geländer hinunter auf die Strasse. Sie lächelte und war für eine ganz kurze Zeit in ihre eigene Welt vertieft gewesen, als Yuudais Stimme sie abermals zurück in das Hier und Jetzt holte. Sie drehte sich geschwind um und trat neben Daisuke. Blieb gerade stehen und bot somit einen Einblick, wie gut sie erzogen wurde. Sie hatte ihr Lächeln abgelegt und achtete nun ganz genau auf die Worte ihres Senseis. Hotaru musste also einen Doppelgänger von ihm ausfindig machen, den er mittels eines Siegels irgendwo anders hinschickte? Mit einem leisen 'Puff' erschien der Doppelgänger auch schon. Sie biss sich kurz auf die Unterlippe, so ganz geheuer war ihr diese Aufgabe noch nicht. Dennoch liess sie das Byakugan erscheinen, was sie in ihren Augen bemerkbar machte und auch durch hervorstehende Adern seitwärts des Auges unter der Haut. Ihr Blick wechselte von normal in den Byakuganmodus, in dem sie überall Chakra wahrnahm. Die Kunst war, die Chakrasignaturen wieder zu finden, die man sich gemerkt hat. Mit grossen Augen beobachtete sie den Doppelgänger, prägte sich das Chakra ein und nickte dann leicht. Das war das Kennzeichen, dass sie es hatte. Daraufhin verschwand dieser und war für Hotaru kurze Zeit unauffindbar. sie blinzelte und dachte sich innerlich, dass sie ziemlich dumm dastehen würde, wenn sie das hier nicht gut abschliessen würde. Was würde Yuudai dann von ihr halten? Was würde Daisuke über sie denken? Bestimmt, dass sie eine schlechte Hyuuga war. Soweit durfte sie es unter keinen Umständen kommen lassen! Sie sammelte ihre Konzentration zusammen und atmete tief durch. Sie schritt nur einen schritt nach vorne und presste ihre Lippen fest aufeinander. Mit ihren Augen streifte sie über das Gelände und nahm das Chakra vieler anderer Leute wahr. Keines jedoch, dass sie kannte. Sie konnte auch durch einige Wände und Bäume sehen. Erkannte selbst dahinter Chakra. Ihr Feld beschränkte sich derzeit auf ca. 2 Km Sicht. Wo war der Doppelgänger ihres Senseis? Ihre Augen schwenkten zurück zu Yuudai, kurz sah sie ihn fast schon hilfesuchend an, bevor sie dann zu Daisuke sah und rasch wieder weiter suchte. Sie brauchten viel zu lange! Was, wenn er sie jetzt abbrechen und ihr sagen würde, er wolle sie nicht im Team, weil sie so eine Schnecke war?
Hotaru atmete noch einmal tief durch und wischte sich mit der Hand über die Stirn. Sie schwitze nicht vor Anstrengung oder so, es war ein reiner Reflex gewesen, weil sie Angst hatte, zu versagen.
Und dann erblickte sie etwas! Es war nur sehr schwach wahrzunehmen, was zu bedeuten hatte, dass es fast ausserhalb ihres Sichtfeldes lag, doch da war die Chakrasignatur. Leicht flackerte sie in der Ferne auf, es war genau die des Doppelgängers von Yuudai. Ein leichtes Lächeln zierte ihre Lippen als sie in eine Richtung deutete. "Dort hinten ist er. Anhand dessen, wie ich das Chakra wahrnehme, kann ich in etwa einschätzen, wie weit er weg ist und er muss annähernd zwei Kilometer weg sein.", sie liess ihr Byakugan wieder verschwinden, immerhin hatte sie ihre Aufgabe ja erfüllt. Und dann erkannte sie erst wirklich, auf was für ein Gebäude sie zeigte. Sie sah etwas verduzt zu Yuudai. "Er ist beim Hokage-Gebäude.", murmelte sie dann und blinzelte überrascht. Sie hatte es nicht wahrgenommen. Hatte sich so sehr auf das Chakraerkennen konzentriert, dass ihr diese Nebensächlichkeit erst jetzt auffiel. Abwartend trat sie dann einen Schritt zurück und hoffte, dass ihr Sensei zumindest etwas zufrieden mit ihr war.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Fr März 07, 2014 1:02 pm

Nun ging es also weiter mit dem Test ihrer Fähigkeiten, und jetzt war Hotaru an der Reihe - und ihr Byakugan. Daisuke würde also die Möglichkeit erhalten dieses besondere Doujutsu mal in Aktion zu erleben. Neugierig folgte der junge Genin seinem Sensei auf den Balkon und betrachtete nun mit ruhiger Miene das Kunai. Sofort erklärte Kôhei auch, wofür es gedacht war.
Eine Teleportationstechnik also, sowas war selten. Weiterhin erklärte der Uchiha die Vorzüge des Byakugan und eröffnete, was er nun vorhatte.
Verstecken?!, dachte Daisuke. Solange er nicht beteiligt war, kam er damit klar, aber er hatte keine Lust sich nun irgendwo hinzuhocken, damit Hotaru ihn fand - oder umgekehrt. Darin sah er keinen Sinn. Zum Glück ging es um einen von Kôheis Doppelgängern. Dennoch sollte Daisuke nicht unbeteiligt dabei stehen. Sein Mund öffnete sich leicht, als er hörte, was von ihm verlangt wurde. Er sollte einschätzen, wieviel Chakra sie verwendete? Sowas hatte er noch nie gemacht, und wofür sollte das überhaupt gut sein?
"Wenn Sie meinen, Sensei.", murmelte Daisuke noch leise, dann wandte er seinen Kopf aktiv Hotaru zu. Hoffentlich fühlte sie sich nicht beobachtet. Sie aktivierte ihrerseits ihr Doujutsu, was für den jungen Uchiha das erste Mal war, dass er zu sehen bekam, wie das Byakugan aussah und wie es sich äußerte. Äußerst interessant, wie Daisuke fand, aber es war weitaus auffälliger als sein eigenes Doujutsu. Diese verstärkten Adern waren immerhin schwer zu übersehen.
Nun also beobachtete Daisuke aufmerksam die junge Hotaru und tatsächlich erkannte er ihre Chakrabahnen. Wie aber sollte er jetzt erkennen, wieviel Chakra sie brachte - und vor allem: wie sollte er das in Worte fassen, um es seinem Sensei rüber zu bringen?
Zwei unlösbare Probleme für den Uchiha, und das wurmte ihn wirklich. Kurz zuckte er zusammen, als sich Hotaru über die Stirn wischte. Mit dem Sharingan war er um einiges sensibler für Bewegungen und mit dieser hatte er einfach nicht gerechnet. Ein Anfängerfehler, wie Daisuke fand, und es ärgerte ihn nur noch mehr.
Wie so oft begann sein Hirn an dieser Aufgabe stetig zu arbeiten, während er nur beiläufig wahrnahm, wie Hotaru die Aufgabe gelöst hatte und nun präsentierte, wo sich der Doppelgänger befand. Und noch immer keine Änderung. Er hatte gehofft, dass jetzt, wo Hotaru fertig war, deutlich wurde, wieviel Chakra sie verwendet war, wenn sie es nun nicht mehr tat. Aber das Chakra floss nur kontinuierlich weiter, ohne eine Veränderung.
Dann plötzlich machte es Klick und Daisuke hätte sich am liebsten selbst mit der Hand vor die Stirn geschlagen, aber das wäre wirklich seltsam gekommen. Ob man ihm anmerkte, dass er zuvor verzweifelt war?
Jedenfalls war sein Blick nun noch leidender, weil die Antwort recht einfach war:
Hotaru verbrauchte kontinuierlich Chakra, weswegen keine Änderung sichtbar war. Das war nur logisch, genauso war es doch bei seinem Doujutsu auch, wenn es aktiviert war. Auch, wenn er es dann nicht aktiv nutzte. Wieso sollte es bei ihr anders sein?
Für Daisuke war die Aufgabe also erledigt.
"Beeindruckend. Deine Augen, meine ich.", meinte er nun also zu Hotaru. Dieses weiß gefiel ihm, zudem waren ihre Augen so symmetrisch mit den Adern, dass Daisuke fast neidisch war. An seinem Sharingan mit einem Tomoe war überhaupt nichts symmetrisch oder perfekt, lediglich die Fähigkeiten, die es ihm verlieh, waren nützlich.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So März 09, 2014 6:36 pm

Daisuke war frech, wie er es erwartet hatte. Doch in den nächsten Wochen und Monaten würde er es dem Jungen schon ausquetschen. Doch taten alle seine neuen Schüler das, worum er sie gebeten hatte. Hotaru hatte ihr Byakugan aktiviert und spähte umher und Daisuke musterte sie. Kôhei beobachtete beide. Hotaru schien zunächst sehr verunsichert und wusste nicht so recht, wie sie Kôheis Doppelgänger ausfindig machen sollte. Hatte er den Doppelgänger direkt zu weit weg geschickt? Er wollte sie nicht überfordern. Es dauerte eine Zeit, in der sie nervös zu ihm und auhc zu Daisuke starrte, doch letztlich vollbrachte sie die Aufgabe. Und all zu lange hatte es nicht gedauert, angesichts der Tatsache, dass sie dies nicht gewohnt war. “Sehr gut. Ja er ist beim Hokage-Gebäude. Willst du versuchen ihn noch genauer zu identifizieren?“, fragte er mit höflicher Stimme und hockte sich neben Hotaru. Sein Doppelgänger hielt aktuell eine Hand hoch und hielt drei Finger in die höhe. Ja, sie hatte sich gerade nur auf das Chakraorten fest gelegt, aber vielleicht war sie ja in der Lage noch präziser zu werden. Ihn selbst würde es freuen, aber es wäre keine Schande, wenn sie es nicht schaffen würde. Testen bedeutete, jemanden zu viel ab zu verlangen, um heraus zu finden, wo die Grenzen lagen.

Nebenbei sah er nun zu Daisuke. “Und, konntest du es heraus finden?“, fragte Kôhei seinen Uchihaschüler und sah ihm tief in die roten Augen, die gleichen Augen, die er auch besaß, nur noch nicht so ausgebildet.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo März 10, 2014 7:40 pm

Cf: Manöverdorf II
 
Kazumi flitzte Noriko so schnell hinterher, wie ihre Füße sie tragen konnten. Erst das Manöver und jetzt durch halb Konoha rennen um diese Wohnung zu finden…Wenn sie heute nicht tot ins Bett fiel, dann würde die Welt wohl untergehen. Sie war ja jetzt schon ziemlich schlapp. Nur selten hatte ihre Katze ihr mal eine Schnaufpause gegönnt. Und das aus dem einfachen Grund, weil Noriko immer wieder den Geruch von Kohei verlor. Bei den ganzen Gerüchen auf der Straße war das ja kein Wunder.

Ihr Weg hatte sie bisher zum Wohnviertel von Konoha geführt. Keine besondere Meisterleistung aber dennoch war sie, Dank Noriko, dem Ziel schon sehr nah. Jetzt musste sie nur noch eben Koheis Wohnung finden. Wieder gewährte Noriko ihr eine Pause, wieder schnüffelte die Katze, wie ein Jagdhund, am Boden herum. Doch dieses Mal hatte sie Koheis Spur wohl vollkommen verloren. Geschlagen drehte sich die helle Katze zu ihrem menschlichen Partner um und miaute kläglich mit hängenden Ohren. Kazumi musterte sie kurz, eh sie sich lächelnd am Boden hinkniete und Noriko wieder auf die Arme nahm und sie sanft an ihre Brust drückte. Kein Grund niedergeschlagen zu sein. Du hast mir sehr geholfen. Wir werden diese Wohnung schon finden. Hm…, meinte sie aufmunternd an die Katze gewandt, doch im nächsten Moment erhob sich die Iryonin und sah sich um. Kohei war vor einer ganzen Weile beim Manöver gewesen. Seitdem war eine ganze Zeit vergangen. Lass uns auf die Dächer gehen… Vielleicht sehen wir was., meinte sie und sprang schon mit einem Satz auf eines der umstehenden Dächer. Sicher waren ihre Teamkollegen schon lange da und hatten die Wohnung gefunden. Vielleicht testeten sie schon ihre Fähigkeiten aus. Wer wusste das schon, außer die Trainierenden selbst? Kazumi zumindest nicht. Deswegen hoffte sie einfach mal, jetzt glück zu haben. Und das hatte sie. Sie entdeckte drei Personen, die auf einer Dachterrasse standen. Und einer von ihnen, der Größte und scheinbar Älteste, sah Kôhei zum Verwechseln ähnlich. Zumindest sein Hinterkopf. Pingo~, grinste sie und machte sich auf den kurzen Weg zu ihrem Ziel. So leise wie möglich landete sie auf der Dachterrasse und lehnte sich an das Geländer, während sie ihren Sensei und ihre neuen Teamkameraden musterte. Mindestens ihre beiden jüngeren Kameraden schienen etwas konzentriert zu sein und diese Konzentration wollte sie nicht durch ein einfaches ‚Hi, entschuldigt die Verspätung‘ stören. Sie konnte schon noch reden, wenn mindestens Kohei auf sie und ihr (endlich) Erscheinen reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So März 16, 2014 10:09 am

Hotaru freute sich deutlich, als ihr Lehrer sie lobte und erklärte, das sie mit ihren Worten richtig lag. Der Doppelgänger war beim Hokagegebäude, aber etwas anderes hatte sie auch nicht erwartet, immerhin hatte sie die Chakrasignatur gesehen und nicht einfach ins Blaue geraten. Sie lächelte also breit. Deutlich war ihr anzusehen, dass sie selbst ein so Kompliment zu schätzen wusste, einfach aus dem Grund, weil sie nicht viele von dieser Sorte bekam. Sie liebte ihren Vater, keine Frage, aber er war nicht der Typ Mensch, der gerne Komplimente verteilte, da stand Kritik schon eher auf seiner Liste. Genug oft hatte sie sich Vorträge darüber anhören müssen, wie unzufrieden er mit manch ihren Techniken war. Zwar hielt sie sich ganz anständig, aber manchmal fragte er sich wirklich - so sagte er -, ob sie das Zeug zu einer richtig Hyuuga hatte. Damit spielte er natürlich auf ihren Charakter an. Sie hatte in ihrer Familiengeschichte schon einmal von einer Hyuuga gelesen, die auch so schüchtern und zurückhaltend gewesen war wie sie. Hinata soll sie geheissen haben, womöglich waren sie sich ähnlich ...?
Als Daisuke ihr dann ein weiteres Kompliment machte und ihre Augen lobte, errötete die Hyuuga leicht, sah nur kurz zu ihrem Teamgefährten und murmelte dann ein Danke, das mit Sicherheit keiner der Anwesenden vernehmen konnte. Wenn Daisuke jedoch auf ihre Lippen geachtet hatte, würde er zumindest von dir ablesen können, was sie gesagt hatte. Sie sah auf den Boden, bevor sie dann an die Worte ihres Senseis dachte. Daran, ob sie noch etwas mehr ins Detail gehen konnte, als nur die blosse Chakrasignatur sehen zu können.
Darafuhin erhob sie ihr Haupt wieder und blickte in die Richtung, in der das Hokagebüro lag. Sie verengte ihre Augen etwas und versuchte zu erkennen, was Kôhei damit sagen wollte. Was sollte sie dort sehen ...? Irgendetwas Spezielles? Sie erkannte, dass sich der Doppelgänger bewegte, womöglich sein Arm. Daraufhin verharrte er abermals in einer Position, es wirkte, als würde er den Arm anheben, aber wirklich mit Sicherheit konnte Hotaru es nicht sagen. Er war ziemlich an der Grenze ihres Sichtfeldes, wäre er näher, hätte sie die Aufgabe womöglich erfüllen können, so jedoch hatte sie keinerlei Chancen.
Sie wandte sich an ihren Sensei und biss sich kurz auf ihre Unterlippe, bevor sie sachte den Kopf schüttelte. "Tut mir leid ... Ich er ist dafür zu ... weit ... weg.", erklärte sie dann etwas abgehackt und wirkte so, als würde sie sich auf eine heftige Kritik gefasst machen, "Wäre er näher, könnte ich womöglich aber mehr Details erkennen!", fügte sie dann noch rasch hinzu, immerhin klang das doch nichtmal ganz so schlecht!
Die Neuangekommene hatte Hotaru bis dato nicht bemerkt, als sie aus dem Augenwinkel jemanden bemerkte. Etwas erschrocken, dass da nun plötzlich jemand stand, ging sie einen Schritt zurück und musterte die Neue. Womöglich die angekündigte Iryounin? Hotaru lächelte leicht, sagte jedoch noch kein Wort. Ihr Sensei würde wissen, wer sie war, solange würde die Hyuuga einfach ihren Mund halten.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do März 27, 2014 2:57 pm

Inzwischen war Daisuke gelangweilt. Tatsächlich hatte sich nun der Fokus deutlich auf Hotaru gelegt. Der Uchiha war zwar nicht eifersüchtig, war aber der Meinung besseres zu tun zu haben. Und irgendwie hatte er das Gefühl, dass Kôhei ihn trotzdem besonders im Blick behielt. Zusammen mit der Tatsache, dass er die Familie nicht respektierte, machte ihn das nicht unbedingt sympathischer. Als Daisuke nun also gefragt wurde, ob er den Verbrauch hatte herausfinden können, antwortete er schlicht:
"Sie scheint kontinuierlich etwas Chakra zu verbrauchen."
Das Spannendste war schließlich noch, dass eine weitere Person hinzukam. Diese wiederum war blond und schien etwas älter als Hotaru und Daisuke. Daher schloss er, dass die Blonde die erwähnte Chuunin sein musste. Daisuke also hatte das komplette weitere Gespräch zwischen Kôhei und Hotaru ausgeblendet. Er hatte dort nichts mehr zu tun und lehnte sich nun gegen die Wand hinter sich, die zum inneren Teil des Hauses führte. So verweilend konnte er ja warten, bis Kôhei sich wieder meldete.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo März 31, 2014 9:59 am

Kazumi traf ein und hockte auf seinem Geländer, doch zunächst wollte er sich zu Ende um Hotaru kümmern, die sich darauf konzentrierte den Bunshin von Kôhei genauer zu identifizieren. Sie schaffte es nicht, doch störte es ihn nicht. Er tätschelte ihr etwas väterlich auf die Schulter. “Das ist nicht tragisch. Aber sehr aufschlussreich. Dadurch weis ich nun, wo deine Grenzen sind.“ Nun wandte er sich Kazumi zu. “Und da ist ja auch unser letztes Mitglied. Kazumi, magst du dich vorstellen?“, sprach er freundlich und sah zu ihr. Dann deaktivierte er sein Sharingan und bedeutete auch Hotaru und Daisuke es ihm nach zu machen. “Ich habe den beiden hier bereits gesagt, dass es unser erstes Ziel ist, sie zu Chûnin zu machen. Wenn es soweit ist, seid ihr etwas alle auf dem gleichen Stand und wir können uns großen Missionen zuwenden. Oft ist es so, dass sich zunächst um Kleinigkeiten gekümmert wird, um den Teamzusammenhalt zu stärken – ich denke jedoch, dass man sich am besten kennenlernt, wenn man wirklich gefordert ist. Dabei werde ich euch nicht unnötig in Gefahr bringen.“ Er nahm auf einem der Stühle der Terrasse Platz und deutete auf die drei ihm gegenüberliegenden Stühle, damit seine neuen Schüler sich gegenüber setzten.

Aus seiner Wohnung konnte man einen kindlichen Aufschrei hören. Er kniff etwas die Augen zusammen und erhob sich abrupt wieder. “Tut mir leid, ich bin sofort wieder da. Sprecht miteinander, bis ich wieder da bin.“, sprach er und war dann auch schon verschwunden.
Miharu, seine Ziehtochter, kam mit der brüllenden Sayuri auf dem Arm aus dem Schlafzimmer. Miharu versuchte ihre Halbschwester zu trösten, doch ihr kleines Köpfchen war ganz rot vom vielen Gebrülle. Kôhei streckte die Hände nach ihr aus und nahm sie auf den Arm. Er hüllte sie in seine Arme und lächelte zu Miharu. “Ich kümmere mich einen Moment um sie, bis sie wieder ruhiger geworden ist, dann können wir sie hinlegen und Kogasa holen, damit sie auf sie aufpasst.“ Miharu nickte und sah hinaus zur Terrasse. “Das sind deine neuen Schüler? Sind sie gut?“, fragte sie neugierig und sah zu Kôhei. “Nun, sie haben Potential, so wie du auch. Ob sie gut sind, wird sich noch zeigen. Aber ich bin guter Dinge. Vor allem bin ich neugierig, ob sich die Genin verstehen werden. Hyuuga und Uchiha - “ Miharu sah neugierig aus und lauschte. Ja, Hyuuga und Uchiha waren wohl ähnlich konkurrierend, wie Senju und Uchiha. Aber sie war nur nicht Teil des Teams. Sie hatte genug zu tun.
Sayuri wurde ruhiger und schlief ein. Kôhei ging in das Schlafzimmer und legte sie in ihr Kinderbettchen. Dann sah er zu Miharu und bedeutete ihr, dass sie Kogasa holen sollte. Dann machte sich Kôhei wieder auf den Weg nach draußen und nahm wieder Platz.

“So, tut mir leid. Jetzt habe ich ungestört Zeit für euch. Ich habe euch bereits gefragt, wieso ihr Shinobi geworden seid. Aber letztlich habe ich selbst euch nicht mitgeteilt, wieso ich Shinobi geworden bin. Wollt ihr es wissen?“, sprach er und sah nach einander zu den einzelnen Mitgliedern.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo März 31, 2014 1:53 pm

Kazumi freute sich im Moment wie ein kleines Kind. Immerhin stand vor ihrer Nase gerade ihr erstes richtiges Team. Da war sie extrem hibbelig. Interessiert musterte die beiden Genin. Eine Hyuuga und ein Uchiha. Das klang schon vielversprechend. Hoffentlich würde sie mit den Beiden gut zurecht kommen. An Hotarus stimme hörte sie schon heraus, dass sie wohl etwas unsicher und schüchtern war. An Daisuke wagte sie sich noch kein Urteil zu machen. Denn der jüngere Uchiha sprach nicht viel. Nur einen kurzen Satz zu Hotarus Chakraverbrauch und danach schwieg er auch schon und wirkte ansonsten etwas unbeteiligt. Aber da wusste sie auch nicht, ob Daisuke generell so unbeteiligt war oder ob er sich momentan einfach nur langweilte. Letztendlich mussten sich die drei neuen Teammitglieder erst einmal kennenlernen und gegenseitig etwas warm werden. Das würde schon werden. Kazumi war eine kleine Plaudertasche, Hotaru würde vielleicht etwas still sein und Daisuke... das würde sie schon sehen. Solange sie eine Plaudertasche war, war es kein Problem, ein Gespräch mit ihren neuen Kameraden anzufangen. Und zu ihrem neuen Sensei brauchte sie sich ja eh keinen Kopf zu machen. Mit ihm hatte sie ja schon das vergnügen gehabt und dabei konnte sie ihn auch etwas kennen lernen. Vielleicht konnte sie so sogar etwas Vertrauen zu den Genin aufbauen wenn sie ihre Meinung zu Kohei kund tat.
Während sie so ihre Teamkameraden beobachtete, konnte sie sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie fand es niedlich, wie die Hyuuga auf die Komplimente ihres Senseis und Daisukes reagierte. Als Hotaru sich abwandte, sich an Kohei wandte und sich entschuldigte, wurde Kazumis Lächeln breiter. Wenn sie sich zurückerinnerte, dass sie damals doch genauso gewesen war. Ihr war es peinlich, wenn sie daran dachte, sich wie ein schüchternes Mädchen verhalten zu haben. Sie war froh, so vorlaut zu sein, wie sie es jetzt war. Aber das Schüchterene passte zu Hotaru. Aber am Liebsten hätte sie Hotaru gut zugesprochen. Niemand erwartete von ihr hier irgendwelche Meisterleistungen. Sie konnte froh sein, wenn sie mit ihren Katzenaugen den Bunshin des Uchihas gesehen hätte. Als sie merkte, dass die Hyuuga sich über ihr plötzliches Da sein erschreckt zu haben schien, lächelte sie die Branhaarige freundlich und entschuldigend an und hob als Begrüßung die Hand. Hi, sprach sie kurz aus und lächelte weiterhin unverirrt.
Nachdem Kohei Hotaru kurz aufgebaut hatte, wandte sich ihr Sensei zu ihr um. Sie lächelte ihn freundlich an und nickte daraufhin schnell. Jawohl! Sehr gerne. Aber erst mal, entschuldigt bitte die Verspätung. Wird nie wieder vorkommen., meinte sie entschuldigend und verbeugte sich kurz, rasch vor ihrem Team. Dabei war sie etwas hastig, sodass Noriko, ihre kleine süße Katze, fast von ihrem Kopf fiel. Kazumi bemerkte das durch ein leises Fauchen und den Schmerz auf ihrer Kopfhaut, der durch die Krallen der Katze verursacht wurden. Sie richtete sich schnell auf, nahm Noriko von dem Kopf auf ihren Arm und strich ihr entschuldigend durch das Fell. Also gut: Mein Name ist Natsu Arisu Kazumi. Ihr könnt mich aber gerne Kazumi nennen. Ich wurde in Kirigakure geboren, lebe aber schon seit meinen ersten Lebensmonaten in Konoha...ähm... ich bin siebzehn Jahre alt und ja... Ich bin zudem noch Iryonin in Ausbildung., lächelte sie aufgeschlossen und breit grinsend. Das sie Clanoberhaupt eines Clans in Kirigakure war, mussten die Beiden nicht wissen. Das würden sie schon über früh oder lang erfahren. Ein Mauzen riss sie aus den Gedanken. Sofort blickte sie auf den fellball in ihren Armen. Oh verzeihung süße., meinte sie fix und streichelte Norikos Kopf. Und das hier ist Noriko. Sie ist meine Ninneko und in meinem Clan ist es typisch jedem Clanmitglied mit der Geburt eine Ninneko zur Seite zu stellen. Sozusagen als Geburtsgeschenk. Sie ist aber extrem lieb und kuschelsüchtig., lächelte die blonde Natsu breit und ließ Noriko runter, damit sie Kohei, Hotaru und Daisuke beschnuppern konnte. Wortwörtlich. Sie schlich die ganze Zeit um Hotarus und Daisukes Beine herum und schmiegte sich immer wieder an deren Beine. Dabei schnurrte sie wie in Dauerschleife. Also Noriko schien ihr neues Team auch sehr zu mögen. Wenn ihr noch Fragen habt, seid nicht so scheu und fragt ruhig., grinste sie die beiden Genin an und wandte sich dann zu Kohei. Er aktualisierte ihr neues und erstes großes ‚Teamziel‘ Hotaru und Daisuke zu Chunin machen. Aufmerksam nickte die Älteste der Schüler und lächelte weiter. Verstanden Sensei... Ähm... Sensei?, fragte Kazumi etwas zögerlich und blicke Kohei fast mit einem ‚Bitte nicht schlagen‘-Blick an. Ich muss irgendwann demnächst nach Kirigakure. Mein Clan hat... nun ja... Probleme mit, wie soll ich das sagen...? Damit, dass das Clanoberhaupt in einem ganz anderen Dorf, in einem ganz anderen Land lebt... Ich muss das klären. Und über Briefverkehr kommen wir nicht auf einen Nenner., meinte die Natsu. Es nervte sie schon, kaum wo sie ein Team hatte, wieder ‚alleine‘ nach Kirigakure zu gehen. Sie konnte ja schlecht ihr Team nötigen, wegen ihren eigenen Wünschen, mit nach Kiri zu kommen. Aber das war eben ihr Problem. Sie musste eben mit dem Schicksal der Chunin in Konoha und dem Clanoberhaupt in Kiri auf einen Nenner kommen. Sie musste Prioritäten setzen. Und da war ihr ihre Familie in Kirigakure schon etwas wichtiger. Es nervte sie schon wieder, dass sie, ihrer Meinung nach, eine Extrawurst verlangte. Und das wollte sie eigentlich nicht. Aber sie wollte, dass Kohei wusste, dass sie ihree Pflichten als Oberhaupt extrem ernst nahm. Schwer seufzte die Blondine.
Kohei setzte sich auf einen der Stühle, die auf der Terasse standen. Auf dessen deut hin, setzte sich Kazumi ihrem Sensei gegenüber und wartete, dass ihre Teamkameraden ebenfalls Platz nahmen. Plötzlich kam Lärm an Kazumis Gehör. Sofort drehte sie ihren Kopf in Richtung Wohnung und danach gleich wieder zu dem Uchiha, welcher sich abrupt erhob. Sie nickte auf seine Worte nur stumm und stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Tisch ab und sah lächelnd zu Hotaru und Daisuke. Wie geht es euch? Seid ihr nervös? Habt ihr irgendwelche Fragen zu Uchiha-Sensei?, fragte sie einfühlsam und lächelte beruhigend. Vielleicht kam diese Frage ja blöd rüber. Was sollte eine Chunin von dem Uchiha wissen? Wisst ihr... Ich hatte schon eine Mission mit Kohei-san. Er kommt zwar manchmal ziemlich ernst und diskret rüber, aber im Grunde seiner Selbst ist er sehr nett und kann auch sehr einfühlsam sein während sie sprach, lächelte sie selig vor sich hin. Vielleicht redete sie zu viel Aber das war besser, als wenn sie sich nur anschweigen würden. Ich freue mich sehr, mit euch in einem Team zu sein, sprach die Natsu ehrlich aus und grinste vor sich hin. Noriko lief unter dem Tisch wie wild durch die Gegend, schmiegte sich schnurrend an Hotarus und Daisukes Bein, eh sie auf Kazumis Schoss sprang und mit ihr kuschelte. Als Kohei wiederkam, legte Noriko ihre vorderpfoten auf die Tischplatte und lugte etwas über diese und musterte den Uchiha. Oh? Sie würden uns das verraten? Oh ja bitte!, strahlte die Natsu und sah ihren sensei interessiert an.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mi Apr 02, 2014 6:22 pm

Hotaru atmete hörbar aus, als man ihr sagte, dass es nicht schlimm war, dass sie keine Details erkennen konnte. Sie schenkte ihrem Sensei ein scheues Lächeln und doch zeigte es, dass sie damit zufrieden mit sich war. Endlich ... Ihr Vater hätte ihr womöglich nun eine Standpauke gehalten und ihr eingetrichtert, dass sie erst gut genug war, wenn sie seine Aufgabe erfüllen konnte. Hierzu musste man natürlich auch sagen, dass er ganz genau wusste, wie gut das Byakugan war, oder eben wie 'schlecht'. Er kannte sich damit viel besser aus, als es Kôhei tat, aber das spielte derzeit auch keine Rolle. Kôhei war nicht ihr Sensei, um ihre Augentechnik zu fördern sondern um sie allgemein zu fördern! Das sollte sie nicht vergessen.
Auch ihr Sensei wurde dann auf die Neu dazugestossene aufmerksam und erklärte, dass sie tatsächlich das letzte Mitglied ihres Teams war. Hotaru schenkte ihr ein freundliches, aber dennoch zurückhaltendes Lächeln und nickte ihr zu. "Hallo, freut mich Sie kennen zu lernen.", da die Blonde doch etwas älter zu sein schien als Hotaru, wandte sie vorsichtshalber die Höflichkeitsform an. Man konnte ja nie wissen! Als dann ihr Sensei erklärte, dass ihr erstes Ziel es war, Daisuke und sie zu Chuunin zu machen, blinzelte die Hyuuga etwas überrascht und starrte kurz zu Daisuke. Ihr Blick sagte soviel aus wie 'Oh-mein-gott-ich-hab-angst-du-etwa-auch?-Das-ist-doch-viel-zu-früh-für-Chuunin-Sachen!-Das-kann-ich-nicht!'. Dennoch blieb sie ruhig und lächelte nur ... Wobei ihr Lächeln nach den Worten ihres Senseis irgendwie auffällig schief wirkte.
Natsu Kazumi stellte sich daraufhin vor und mitgebracht hatte sie sogar noch jemanden. Hotarus Augen glänzten, als sie die süsse Katze erblickte, welche kurz darauf um ihre Beine streifte und sie anscheinend beschnupperte. Am liebsten hätte sie durch ihr schönes, feines Fell gefahren, doch da sie derzeit im Unterricht waren, hielt sie es für unangebracht, also sah sie die Katze nur an, bis Kôhei sagte, dass sie sich setzten sollten.
Hotaru setzte sich auf einen Stuhl, dummerweise hatte sie nicht nachgedacht und sich natürlich genau den Stuhl in der Mitte genommen, während sich die anderen zwei wohl rechts und links neben sie setzten. Hotaru machte sich etwas klein und sah dann dem Sensei nach, welcher sich kurzzeitig entschuldigte. Eine Weile herrschte daraufhin Stille. Sie fragte sich, ob sie wohl etwas sagen sollte ...? Aber was? In ihrem Kopf tauchten lauter Fragen auf, jedoch kein Thema, welches sie hätte anschneiden können.
Glücklicherweise - oder ehher unglücklicherweise? - stellte Kazumi dann einige Fragen. Viel zu viele Fragen! Hotaru fühlte sich abrupt überfordert, machte den Mund auf und sagte nur: "ähm ..." Mit ihren grossen, milchigen Augen starrte sie die Blonde an, bevor sie dann zu Daisuke sah und dann einen Punkt fixierte, der irgendwo jenseits der Brüstung der Terasse lag.
"Ich ehm ... Gehts gut. Also, mir gehts gut. Und Ihnen?", fragte sie dann etwas nervös und verkrampfte ihre Hände auf dem Schoss in ihre Hosen, "Ich hab ... Glaube ich noch keine Fragen also ... wegen dem Sensei.", klang das unhöflich? "Also, er scheint sehr nett zu sein, das ist wahr! Denke ich ...", wieder sah sie zu Daisuke, "Oder?", es klang, als würde sie nach Bestätigung suchen und da Daisuke als einziger etwa in ihrem Alter war, suchte sie sich diese nun eben bei ihm.
Kurz darauf erschien ihr Sensei wieder. Er stellte ebenfalls eine Frage, woraufhin Hotaru sich auf die Unterlippe biss und ganz froh war, das Kazumi diese Frage einfach mal kurzerhand beantwortete und ihr somit die Bürde abnahm, sich selbst dazu zu äussern. Natürlich hätte sie ja gesagt, aber tatsächlich hätte sie zuerst lange überlegen müssen, wie sie es freundlich und höflich rübergebracht hätte ...!

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Apr 03, 2014 10:38 am

Mit einem seltsamen Gesichtsausdruck sah der junge Uchiha zu, wie Hotaru ein väterliches Lob bekam - während Kôhei nicht einmal auf die Antwort von Daisuke einging. Er wusste nicht, was er davon halten sollte. Sicherlich erwartete er kein Lob, keinen Körperkontakt, aber doch eine schlichte Reaktion, ob seine Antwort richtig gewesen war hätte der Uchiha schon erwartet. Oder lag eben dort das Problem? Dass Daisuke selbst ein Uchiha war. Während zuvor so etwas wie Gram in Daisuke erwachsen war, und Misstrauen gegenüber seinem Lehrer, war es jetzt schlichtes Unverständnis, eine Prise Wut, aber vor allem Trauer. Seine selbstbewusste Fassade begann zu bröckeln, als Kazumi sich schließlich vorstellte.
Während Kazumi nun redete, versuchte Daisuke sich zu fangen und zu verstehen, warum ihn das so mitnahm. Schließlich kam er dahinter: Wenn er nicht die Zustimmung seines Sensei erhielt, war er nicht gut. Dann war er schlecht, nicht gut genug ein Chuunin zu werden oder überhaupt diesem Team anzugehören. Hotaru hatte ihre Sache gut gemacht, Kazumi war bereits Chuunin. Was hatte er dann hier zu suchen? Nichts, das war die einfache, vernichtende Antwort.
Als Lärm aus dem Inneren der Wohnung kam, nahm Daisuke still auf den Stühlen Platz, die Kôhei ihnen hingestellt hatte. Er bedeutete ihnen zwar miteinander zu reden, aber dem jungen Uchiha war nicht danach. Als Hotaru ihn jedoch indirekt um Bestätigung bat, richtete er den Kopf auf und sah sie überrascht an. Gegen Hotaru hatte er nichts - im Gegenteil - weswegen er sich ein Lächeln abqual und anfügte:
"Ja, da hast du wohl Recht."
Wenn man genau hinhörte, konnte man jedoch möglicherweise heraushören, dass Daisuke es nicht ganz ernst meinte. Und als Kôhei wiederkam und anbot über seine Motivation Shinobi zu werden zu erzählen, war Kazumi die einzige, die davon begeistert zu sein schien. Hotaru schien sich schlicht zurückzuhalten und Daisuke war es egal.
"Ja, warum nicht?!", war das einzige, was er herausbrachte, damit man ihm nicht vorwarf unbeteiligt zu sein. So hatte er eine Antwort gegeben und er würde in Ruhe gelassen werden. Dass das auf Dauer nicht funktionieren würde verdrängte Daisuke für den Moment erst einmal.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Apr 03, 2014 11:02 am

Kôhei hatte Platz genommen und Antwort von seinen Schülern erhalten, was die Vergangenheit und die Motivation von Kôhei anbelangte. So nickte er kurz, bemerkte aber, dass Daisuke etwas bedrückte. Dass es daran lag, dass er nicht so viel Aufmerksamkeit von Kôhei erhielt, war ihm nicht in den Sinn gekommen. Doch in Zukunft würden sie schon noch alle Aufmerksamkeit von ihm erhalten – ob sie wollten oder nicht.

Der Älteste lehnte sich etwas zurück und überlegte zunächst einen Moment. “Nun ursprünglich wollte ich kein Shinobi werden, aber es wurde von mir erwartet. Ich bin, wie auch Daisuke, ein Uchiha. Daiki, mein verstorbener Vater, hat von mir erwartet, dass ich Shinobi werde und so wurde ich zur Akademie geschickt. Um den Erwartungen meines Vaters gerecht zu werden, habe ich mich sehr ins Zeug gelegt. Doch ansonsten besaß ich keinen Antrieb. Erst mit … ich glaube es war in Etwa mit 14 Jahren habe ich meinen eigenen Antrieb entdeckt. Ein Mädchen. Senju Hana – meine verstorbene Frau.“, kurz trübte sich Kôheis Gesicht, als er an sie dachte und er sah für gut 10 – 20 Sekunden einfach nur starr auf den Tisch vor sich, blendete alles um sich herum aus.

Nach diesen beklemmenden Sekunden blickte er wieder auf und lächelte, wenngleich das Lächeln seine Augen nicht erreichten und die Trauer in seinem Blick zu erkennen war. “Ich war sofort Feuer und Flamme für sie, wenngleich unerwidert. Aber ich will euch hier keine Liebesgeschichte erzählen. Sie war damals mein Antrieb. Ich wollte sie schützen. So wurde ich Chûnin, stellte gar einen Rekord auf, wenn es darum ging Missionen zu absolvieren. Mein Sharingan wuchs schnell in seiner Stärke. Hana fand einen Mann, den sie heiratete. Ich habe ihn nicht gehasst- lediglich beneidet. Sie bekamen ein Kind. Miharu, die ihr eben teilweise sehen konntet. Ein wunderbares Mädchen. Meine Motivation breitete sich auf diese zwei Menschen aus. Senjus, die eigentlich mit den Uchihas verfeindet sind.“ Kôhei rutschte etwas auf dem Stuhl umher, bis er eine angenehmere Position gefunden hatte. Er lehnte nun über dem Tisch, auf die Ellbogen gestützt und das Kinn auf den Handrücken gelehnt. “Schließlich weitete sich meine Motivation soweit aus, dass ich für mich entschied, dass Konoha meine Familie ist – doch führte das dazu, dass ich meinen Vater ermorden musste, der sicherheitsrelevante Informationen nach Außen verkaufte.“ Er sah nacheinander in die Gesichter der einzelnen Mitglieder. Und besonders lange in die Augen von Daisuke. “Der Clan begann mich dafür zu hassen, dass ich ein Clanmitglied ermordete – ich bin nicht stolz darauf, aber es musste getan werden. Ich wandte mich vom Clan ab, doch nach wie vor war ich davon überzeugt jedes Mitglied von Konoha zu schützen. Mit meinem Leben, wenn dies denn nötig wäre.“ – dies war der Moment, indem er zu einem ANBU wurde, doch war das keine Information, die an die Genin gelangen sollte. Es reichte, dass Kazumi dies wusste, da sie längere Zeit für Fudo Mai gearbeitet hatte und dadurch an viele Unterlagen gekommen war, die nicht für ihre Augen gedacht gewesen waren. “Meine heutige Motivation sind meine Kinder, euch und die nächste Generation zu schützen, zu stärken und auf den richtigen Pfad zu bringen.“

Kôhei lehnte sich wieder zurück. “Das sind meine Motivationen, die sich immer wieder ändern.“, sprach er ruhig und überlegte, ob er irgendeine Information vergessen hatte, die die Schüler vielleicht wissen sollten. “Ich will euer Sensei sein, euch helfen euren Weg zu gehen. Ich werde keine Vaterfigur sein und auch nicht immer Lob aussprechen, wenn ich es nicht für nötig halte. Seid mir dafür nicht böse. Ich werde euch fordern und euch stärker machen. Geht klug mit dieser Stärke um und missbraucht sie nicht… ich habe eine erste Aufgabe für Daisuke und Hotaru.“, sprach er und stand kurz auf. Er organisierte aus seinen Vorräten drei Kunai, die mit seinen alt bekannten Fûin umwickelt waren. “Die sind für euch. Es sind Kunai wie jeder andere auch, doch sind sie mit den gleichen Fûin umwickelt, die ich eben bereits verwendet habe. Tragt sie immer bei euch.“ Er gab jedem der Drei Mitglieder des Teams einen Kunai. “Ich möchte, dass Hotaru und Daisuke bei unseren Missionen und Teamtreffen dauerhaft ihr Doujutsu aktiviert haben. Es wird euch helfen die dahinterliegende Kraft zu verstehen. Wenn ihr merkt, dass euer Chakra zu erschöpft ist, kommt ihr zu mir und ich frische euch auf. Meine Reserven reichen dafür aus. Kazumi. Für dich habe ich derzeit keine Aufgabe.“
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Apr 03, 2014 6:41 pm

Kazumi konnte es nicht leugnen, sie mochte ihr neues Team alleine schon vom Sehen her. Sicherlich mussten sie einander noch richtig kennenlernen, doch sie fand, so wie alle auftraten, glichen sie sich doch irgendwo aus. Zumal sie eh fand, dass Uchiha und Hyuuga sich gut ergänzten beziehungsweise ziemlich schwer auszutricksen waren, wenn sie zusammen kämpften. Allein bei dem Gedanken wurde Kazumi schon total hibbelig und freute sich auf die nächste Mission! Sie zuckte aber leicht zusammen, als Hotaru sie so höflich ansprach. Das war der Natsu schon etwas peinlich, weswegen sie erst einmal Hotaru musterte und dann sogar auch noch leicht rot wurde. Verlegen blickte sie kurz zur Seite, eh sie Hotaru wieder breit angrinste. Freut mich ebenso. Aber bitte siez mich nicht. So alt bin ich nicht…, meinte sie wieder etwas verlegen grinsend. Außerdem sind wir jetzt ein Team, da reicht das ‚du‘ wirklich~, grinste sie breit. Sie fand es ja schon aufmerksam, dass Hotaru sie so ansprach. Sie war es aber so gewohnt immer nur geduzt zu werden. Es hatte sie schon entsetzt, als ihr Cousin sie gesiezt hatte. Ach Makoto… Seufzend ließ sie den Kopf hängen. Klar wusste sie, dass es schwierig werden würde, wenn sie erst mal den Kontakt zu ihrer Familie aufgebaut hatte, aber dass sie vor Sehnsucht kaum noch an etwas anderes denken konnte, hatte sie wirklich nicht gedacht. Also musste sie einfach extrem viel Ablenkung in Kauf nehmen. Und es war auch genau das, was sie eigentlich überhaupt wollte. Einen Teil dieser Ablenkung bekam sie, als sie sah, dass Hotaru deutlich nervös wurde, als Kohei ansprach, dass er die Genin zu Chunin trainieren wollte. Sofort lächelte sie die Hyuuga freundlich an. Macht euch doch bitte keine Sorgen, wegen der Chunin-Prüfung. Wirklich… Also wenn ich das geschafft habe, dann schafft ihr Zwei das locker. Außerdem haben wir noch genug Zeit um zu trainieren., lächelte sie weiter. Sie konnte nicht anders. Dadurch, dass sie die einzige Chunin war und somit wusste, was auf Daisuke und Hotaru zukam, wollte sie die Beiden beruhigen. Mindestens Hotaru. Denn Daisuke zeigte keine wirkliche Nervosität. Aber ausschließen und sich nur auf Hotaru fixieren, wollte sie nun auch nicht. Außerdem hatte sie auch das Bedürfnis für die Beiden da zu sein. Einfach auch, weil sie die Älteste von den Schülern war. Sie war damals als Genin und teilweise auch als Chunin nicht anders gewesen als Hotaru. Sie war auch schüchtern und hat keinen Satz stotterfrei über die Lippen gebracht. Außerdem hat sie viel zu schnell losgeheult und sie ist auch eher weggerannt als sich einer Situation zu stellen. Und was war sie jetzt? Eine vorlaute, freche, launische aber auch freundliche und verständnisvolle Kunoichi… mit einigen anderen Macken. Darunter eben auch, dass sie kein wirkliches Ende fand, wenn sie erst mal begonnen hatte zu quatschen oder Fragen zu stellen. Das merkte sie, als Hotaru etwas überfordert zu sein schien. Sofort kratzte sich Kazumi am Kopf und blickte etwas bedröppelt rein. Okay…Sie musste sich wieder angewöhnen nicht mehr so viel zu quatschen, wenn sie Hotaru nicht überfordern oder Daisuke ein Ohr abknabbern wollte. E-Es tut mir leid… Seid einiger Zeit bin ich eine plappertasche…, nuschelte sie entschuldigend. Doch gleich darauf lächelte sie wieder. Das freut mich… Ich? Ich bin etwas ausgelaugt und müde. Aber das wird schon… Daisuke? Wie geht es dir denn?, fragte die Natsu direkt. Sie wollte mit Beiden reden und nicht nur mit einem. Sie wollte ihr Team kennenlernen und schon jetzt versuchen, irgendwelche speziellen Charakterzüge von ihnen herauszufinden. Irgendwann mussten sie sich ja mal kennenlernen. Sonst hätten sie als Team wohl keine große Chance, egal wie groß die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen sein würden. Sie lächelte weiter, als sie zwischen den beiden Genin hin und her sah. Sie konnte sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen. Mit den Beiden und ihrem Sensei würde das Training sicher lustig werden.
Ihr Sensei kam nach einer Weile wieder und begann von seiner Motivation zu erzählen, weswegen er Shinobi geworden war. Sie war froh, dass er sie und die Anderen nicht nach ihren Motivationen befragte. Kazumi hätte sonst wahrscheinlich doch noch geheult wie ein Schlosshund. Die Vergangenheit lag ihr noch schwer im Magen und wirklich verarbeitet hat sie das alles noch nicht. Immerhin war es gerade mal erst ein halbes Jahr her. Aber sie konnte verstehen, warum Kohei seine verstorbene Frau als Motivation sah. Bei ihr war es ja teilweise auch nicht anders. Sie hatte zwar mehrere Menschen als Motivation, doch die Erste, die sie wirklich beschützen wollte, war auch verstorben. Doch schnell lenkte sie sich von diesen Gedanken ab, indem sie wieder Kohei zuhörte, bis er wirklich fertig war. Sie freute sich ungemein, dass der Uchiha wirklich sehr private Dinge seinen Schülern beichtete und ihnen anvertraute.
Doch Kohei kam schnell zu einem neuen Thema. Er hatte eine erste Aufgabe für Daisuke und Hotaru. Na gut eigentlich war es ja die Zweite. Die erste war es ja gewesen, überhaupt Koheis Wohnung zu finden. Wenn man pingelig war. Neugierig musterte sie ihren Sensei, während sie Noriko über das Fell streichelte. Sie hatte sich gerade erst auf Kazumis schoss gesetzt. Zuvor war sie immer wieder um Daisukes und Hotarus Stühle hin und her gelaufen. Wahrscheinlich in der Hoffnung gestreichelt zu werden und um etwas mit den Beiden zu sympathisieren. Immerhin war die Katze auch Teil des Teams, denn sie war ein Teil von Kazumi. Bevor ihr Sensei allerdings die Aufgabe stellte, gab er jedem seiner Schüler jeweils eines von Koheis speziellen Kunais. Etwas fragend sah sie zu ihrem Sensei auf. Was war an diesen Kunais nochmal so speziell?, fragte sie etwas bedröppelt und teils auch etwas verlegen. Wie peinlich war das denn?! Interessiert sah sie dann aber Hotaru und Daisuke an, als Kohei die Aufgabe für Beide verkündete. Das würde sicherlich hart für Beide werden. Sie würden mehr Chakra lassen als bei einem gewöhnlichen Training. Zum Glück war Kazumi in der Lage beiden Chakramäßig auszuhelfen. Ihr Name fiel wenig später und sofort sah sie mit strahlenden und neugieren Augen zu Kohei. Nur um im nächsten Moment den Kopf ungebremst auf den Tisch knallen zu lassen. Buhuuu… Warum??, jammerte die Chunin enttäuscht und wurde tröstend von Noriko angeschnurrt.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So Apr 06, 2014 11:19 am

Kazumi schien sehr nett zu sein, immerhin versuchte sie ihre Sorgen wegen der Chuunin-Prüfung zu zerstreuen, doch generell redete sie der Hyuuga einfach zu viel. Die Kleine kam gar nicht mehr mit und wusste nicht so recht, auf was sie zuerst antworten sollte. Ob es Daisuke genau so erging oder kam er bei allem noch mit? Als sie zu ihm geschaut hatte um nach einer Bestätigung zu suchen, hatte er ihr diese gegeben und kurz darauf kam dann auch ihr Sensei wieder. Dieser fing dann mit seiner Lebensgeschichte an, wieso er Shinobi wurde und erklärte, dass er zu Anfang eigentlich gar keiner werden wollte. Das war ziemlich interessant, immerhin bildete er nun selbst welche aus, das hiess, dass er doch irgendwo nun gerne das tat, was er zu Anfangs gar nicht tun wollte. Auch die Clan-diferenzen waren nicht ohne. Hotaru wusste nicht, dass Kôhei Probleme mit seiner Familie anscheinend Probleme hatte. Kurz sah sie wieder zu Daisuke. Ob er das wusste? Ob er auch so ist wie sein neuer Sensei oder hasste er ihn dafür ...? Interessante Dinge offenbarten sich derzeit, doch Hotaru war viel zu schüchtern, diese Fragen zu stellen und näheres zu erfahren, auch wenn es sie durchaus interessierte. Nach seiner Geschichte erklärte er ihnen auch noch, was Sache war. Dass er sie nicht verhätscheln würde und Hotaru hatte sich plötzlich ungewöhnlich direkt angesprochen gefühlt. Sie zuckte leicht zusammen. Meinte er sie damit? Weil er sie davor gelobt hatte? Wollte er ihr damit sagen, dass das nicht ständig passieren würde? In Hotaru machte sich eine gewisse Art von Panik breit. Sie verkrampfte ihre Finger ineinander und schaute mit starrem Blick kurz auf den Tisch vor ihnen. Ob er wirklich sie direkt damit angesprochen hatte? "O-Okay ...", murmelte sie dann leise nach seinen Worten, damit er wusste, dass sie es zur Kenntniss genommen hatte. Dann sah sie wieder zu ihrem Sensei, zwang sich ihn anzusehen, immerhin hatte er ihr bisher nie etwas schlechtes gesagt, auch wenn sie diese Worte eben schwer verunsichert hatten.
Am Ende übergab er ihnen dann noch ein Kunai und erklärte, was speziell an ihnen war. Sie besassen also ein Fuuin, konnte er damit also zu jederzeit bei seinen Schülern landen? Das zumindest vermutete Hotaru. Dann folgte eine Aufgabe für Hotaru und Daisuke. Sie sollten ihr Doujutsu immer aktiv halten während ihren Trainingseinheiten. Hotaru blinzelte etwas überrascht und sah zu Daisuke, dann zu Kazumi, welche gerade empört darüber war, dass ihr Sensei für sie keine Aufgabe hatte. Hotaru lächelte leicht und versuchte sie aufzumuntern. "Sicher wirst du auch bald eine bekommen ...", sagte sie und hatte darauf geachtet, sie mit dem 'du' anzusprechen, immerhin hatte sie ihr das zuvor angeboten. Dann rutschte sie etwas unruhig auf dem Stuhl umher und fragte sich, ob das hier bereits als Trainingseinheit zählte ... Wieder sah sie zu Daisuke, in der Hoffnung, sie würde durch in erfahren, ob sie das Kekkei Genkai bereits jetzt aktiveren musste oder eben nicht.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Apr 07, 2014 11:36 am

Daisuke wusste nicht, was er zu der Geschichte denken sollte - was er hätte sagen sollen. Ob es eine andere Möglichkeit gegeben hätte die Situation damals zu lösen, das konnte er nicht beurteilen. Eines jedoch wusste der junge Uchiha: Er wäre niemals dazu in der Lage seinen eigenen Vater zu töten. Es kam ihm Hochverrat gleich, aus welchen Gründen auch immer. Soviel hatte er von seinem Vater gelernt, und schließlich war er auch der Grund, dass Daisuke sich als Uchiha bezeichnen durfte. Zu kämpfen und zu töten konnte doch nicht immer die Standardlösung sein.
Langsam festigte sich dieser Eindruck in dem jungen Uchiha, und als Kôhei darum bat, dass Hotaru und er ihre Doujutsu ständig aktiviert halten sollten, erschien prompt das Tomoe in seinen Augen, doch seine Mundwinkel zogen sich nach unten. Schnell erhob er sich, hob dann den Kopf, um sowohl Sensei als auch Teammitglieder anzusehen.
"Habt ihr dazu nichts zu sagen?", fragte er dann ungläubig. "Dieser Mann hat seinen eigenen Vater getötet, ihm war seine ganze Familie egal."
Der letzte Satz war schon bedeutend lauter. Er konnte nicht fassen, dass sowohl Hotaru als auch Kazumi das überhaupt nicht interessierte.
"Für die Beiden mögen Sie ein Held von Konoha sein, Sensei, aber in dieser Hinsicht, in dieser Geschichte sind Sie für mich nur ein Vatermörder, der nichts auf Familie gibt. Genau wie ich für Sie nur ein weiterer Uchiha bin, sind es all die anderen in meiner Familie auch nur - und vielleicht ist das gut so. Ich will keine Bevorzugung, weil ich denselben Namen trage wie Sie. Aber ich schwöre: Wer den Namen meines Clans in den Schmutz zieht, den ziehe ich durch den Schmutz.", sagte er dann, direkt an Kôhei gerichtet. Es war dreist, naiv, übermutig, all das. Aber es war auch das, woran Daisuke tief in seinem Herzen glaubte. Wenn er etwas verteidigen wollte, für etwas noch stärker werden konnte, dann war das seine Familie.
Man durfte ihn nicht falsch verstehen. Daisuke hatte per se nichts gegen seinen neuen Sensei. Er glaubte sogar daran, dass Kôhei ihn weit bringen konnte. Das änderte aber nichts an seinen Gefühlen. Er warf Hotaru und Kazumi noch einen Blick zu, den er selbst nicht ganz einordnen konnte, dann ging er in Richtung Tür, um zu gehen.
"Ich denke, wir sind hier fertig, oder?", fragte er dann, bedeutend ruhiger und hoffte, dass Kôhei ihn gehen lassen würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Apr 07, 2014 11:58 am

Seinen Worten wurde aufmerksam gelauscht und kein Kommentar dazu abgegeben. Doch er sah bereits an Daisukes Blick, dass er von der Geschichte keines Wegs guter Laune war. Er war ein Uchiha. Jeder Uchiha hasste ihn für das, was er getan hatte und er konnte es niemanden verdenken. Zunächst verteilte Kôhei die Kunai und Kazumi bekundete, dass sie wissen wollte, was an ihnen so besonders war. “Es sind Kunai, durch die ich jeder Zeit zu euch kann. Das kann für Missionen sehr wichtig sein und sowohl euer als auch mein Leben retten. Nehmt sie und tragt sie immer bei euch. Auch wenn ich nicht mit euch auf einer Mission bin. Falls ihr sie verliert, dann sagt mir Bescheid und ich fertige einen neuen für euch an.“
Das Kazumi darüber beleidigt war, dass sie keine Aufgabe erhielt, bekundete er nur mit einem leichten Lächeln. Hotaru hatte Recht – es würde noch früh genug eine passende Aufgabe für sie geben.
Doch dann kam Daisuke zu Wort. Die ganze Zeit war er schon sehr Wortkarg gewesen und nun meldete er sich zornig zu Wort. Er beschuldigte Kôhei, dass ihm seine Familie egal sei, dass er nichts weiter als ein Vatermörder sei. Kôhei runzelte die Stirn und auch sein Sharingan war nun aktiv. Innerlich war er erzürnt. Als Daisuke geendet hatte, verschwamm Kôheis Körper durch das Shunshin Jutsu und tauchte direkt neben Daisuke wieder auf. Hoch erhoben und einen Kunai in der Hand. Mit einer ruckartigen Bewegung packte Kôhei seinen neuen Schüler am Kragen und hielt ihm den Kunai gegen den Hals, drückte jedoch nicht zu. “Urteile nicht über mich – du weist nichts. Wenn jemand deine Heimat bedroht – jeden von euch würde es heute vielleicht gar nicht geben oder ihr würdet in einem Krieg stecken. Glaub nicht, dass ich das leichtfertig getan habe. Aber so wenig wie ich gezögert habe meinen Vater zu töten, zum Schutze des Dorfes, würde ich auch bei keinem anderen zögern.“
Er zog den Kunai zurück und stieß Daisuke ein Stück zurück. Sein Gesicht war emotionslos und er sah Daisuke direkt an. “Sorge lieber dafür, dass du deinen eigenen Namen nicht durch den Schmutz ziehst. Ihr könnt nun gehen. Ich werde euch aufsuchen, sobald ich einen Trainingsplan für euch aufgestellt habe.“, sprach er mit ruhiger Stimme, aber es war eindeutig zu erkennen, dass er nicht Lust hatte sich beschuldigen zu lassen.


TBC: Timeskip in den Abend.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Apr 07, 2014 6:20 pm

Kazumi ahnte nicht mal annähernd, dass es gleich die erste Streiterei/Meinungsverschiedenheit des Teams geben würde. Bist jetzt grinste sie noch verlegen vor sich hin. Sie hatte schon lange mitbekommen, dass sie wohl die war, die hier am aufgeschlossensten war, beziehungsweise die war, die am Meisten redete. Aber dass sie vielleicht etwas zu viel redete, störte sie nicht. Sie würde sich beispielsweise mit Hotarus ‚Schüchternheit‘ anfreunden, da würde sich die Hyuuga sicher auch mit Kazumi als Quasselstrippe anfreunden können. Hoffentlich. Aber eigentlich störte Hotarus Schüchternheit die Natsu nicht. Nur sie wusste, dass Hotaru sich selbst vollkommen unterschätzte. Sie war ja selbst mal wie Hotaru gewesen. So schüchtern und unsicher. Sie war sich sicher, dass in diesem schüchternen Mädchen eine ganze Menge Potential steckte. Und Daisuke schätzte sie auch nicht als untalentiert ein. Schon gar nicht, als sie kurz sein sharingan erblickte. Sie lächelte kurz, allerdings verschwand ihr lächeln schnell, als Daisuke ziemlich wütend wurde. Einen Moment brauchte Kazumi um zu realisieren warum. Kohei hatte ihnen seine Geschichte erzählt und irgendetwas daran musste Daisuke gegen den Strich gehen. Kazumi musste das nicht verstehen. Daisuke gehörte dem Uchiha-clan an. Das war sicher so eine Clansache. Vielleicht. Doch bevor Daisuke irgendwie Kohei deswegen ansprach, wandte er sich an seine Teamkameradinnen. Kazumi blinzelte ihn kurz etwas baff an, eh ihr blick ziemlich ernst wurde. Er wollte ihre Meinung dazu hören? Beziehungsweise hören ob und was sie dazu zu sagen hatte? Dann musste es ja einfach nur stress geben! Daisuke..., setzte die Iryonin an und blickte den jüngeren Uchiha ernst aber gleichsam auch einfühlsam an. Willst du ernsthaft meine Meinung hören? Ich habe echt keine Lust, dass Kohei-sans Vergangenheit unser Team gleich in Konflikt bringt und uns auseinanderreißt, wo wir uns noch nicht mal richtig kennen., meinte sie ernst, ergriff aber dennoch das Wort zu ihrer eigenen Meinung. Meine Familie, sei es meine Ziehfamilie in Konoha, meine Freunde, die ich als Familie sehe oder meine leibliche Familie in Kirigakure, sie sind für mich das Heiligste auf der Welt. Aber ich habe meine Grenzen in Vertrauen und Liebe. Ich liebe Konoha und ich liebe Kiri. Würde nur irgendeiner eines der Dorf verraten oder es in Gefahr bringen, dann ist meine Liebe zu dieser Person zu Ende. Es gibt Shinobi, die Stellen das Dorf in bestimmten Situationen über ihre Familie. Ich bin so ein Mensch. Wenn Konoha oder Kiri in Gefahr sind, dann stelle ich das jeweils andere Dorf hinten an und je nachdem auch die Leute, die mir nahe stehen. Und wenn jemand eines der Dörfer verrät, dann wird er bestraft! Ganz gleich ob Fremder, Freund oder Familie! Also, ich verurteile Kohei-san nicht für das, was er getan hat. Er hat uns seine Beweggründe genannt und mit dem Tod seines Vaters hat er Schlimmeres verhindert. Er hat es getan um sein Dorf und damit auch die Dorfbewohner, seinen clan und seine Familie vor schlimmerem zu bewahren, erklärte sie ihre Meinung und sah Daisuke weiterhin an aber nun bildete sich ein Lächeln auf ihren Lippen. Stell dir doch vor, was hätte passieren können, wenn diese wichtigen Informationen weiter an fremde geliefert geworden wären. Du hättest nicht in Frieden aufwachsen können. Du wärst nicht in einer friedlichen Welt groß geworden, sondern in einer Welt, in der nur Krieg herrscht. Du hättest ohne deine familie groß werden können., meinte sie weiterhin. Klar, sie mischte sich in angelegenheiten des Uchiha-Clans ein und das ging sie nichts an. Aber, auch wenn Kohei sich selbst verteidigen konnte, so wollte sie ihre Meinung nicht totschweigen. Sie fand es richtig, was Kohei getan hatte. Auch wenn sie sich nicht vorstellen wollte, wie es gewesen wäre, wenn sie an seiner stelle gewesen wäre.
Aber natürlich kam es noch etwas schlimmer als Kazumi gehofft hatte. Zwar hatte sie es geahnt aber dennoch gehofft, es würde nicht so ausarten. Daisuke ging seinen Sensei regelrecht an, wie die Blonde empfand. Doch sich jetzt einmischen wollte sie nicht. Ihre eigene Meinung und ihre Sicht auf die Dinge hatte sie preisgegeben, weil Daisuke sie direkt agesprochen hatte. Aber jetzt waren seine Worte an ihren Sensei gerichtet. Sie machte sich eben nur einen Kopf. Sollte das Team denn bitte so zusammenhalten? Wie denn, wenn ein Genin sich sofort gegen den Sensei stellte und auf Konfrontation ging? Daisuke stellte hier nur seine Ansichten, aber dennoch konnte sich Kazumi mit der ganzen Situation nicht abfinden. Am liebsten hätte sie beide Uchiha, sowohl Daisuke als auch Kohei, zusammengestaucht und sie gezwungen, das Thema auf sich beruhen zu lassen. Ziemlich besorgt blickte die Natsu zwischen den Beiden Herren hin und her, eh Kohei auf einmal verschwamm und hinter Daisuke auftauchte. Sofort erhob sich Kazumi, schwieg allerdings. Kohei hatte schon angefangen zu sprechen und den Teufel würde sie tun, ihn jetzt zu unterbrechen und dazwischen zu reden. Auch wenn ihr die ganze situation nicht gefiel. Kohei könnte Daisuke schneller um die Ecke bringen, als Kazumi ‘Ping‘ sagen könnte. Doch es endete fast schon so schnell wie es angefangen hatte. Kohei ließ von Daisuke ab und entließ seine Schüler mit ruhiger Stimme. Doch sie musste keine Psychotante sein, um zu erahnen, dass Kohei sicherlich immer noch etwas erzürnt war. Allerdings hatte er mithilfe seiner Wörter eindeutig, in Kazumis Augen, klar gemacht, wo seine Schüler standen und wie kalt und berechnend er sein konnte. Sie löste sich von ihrem Platz und ging auf das Geländer zu. Noirko lief ihr dabei brav hinterher. Dort angekommen drehte sie sich noch einmal um und verbeugte sich tief vor Kohei, Hotaru und Daisuke. Noriko und ich verabschieden sich dann... Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen. Ich wünsche euch einen schönen Tag noch. Bis später., lächelte sie, nahm Noriko auf den Arm, wandte sich dann um und sprang auf eines der Dächer der Nebenhäuser.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Di Apr 08, 2014 8:51 pm

Was war geschehen? Zuvor noch war es ein nettes Treffen ihres neuen Teames gewesen. Zugegeben, Daisuke wirkte eher so, als würde er lieber gleich wieder gehen wollen und Kazumi knabberte einem ein Ohr ab mit ihrem Gerede, aber tatsächlich hatte Hotaru sich irgendwo wohl gefühlt. Doch das Ganze war ziemlich schnell umgeschwungen. Nach dem ihr Sensei seine Geschichte erzählt hatte, schien bei Daisuke eine Art Nerv gerissen zu sein. Ihr Teamkamerade hatte sich aufgerichtet und einige Worte an Kazumi und Hotaru gewandt. Mit grossen, milchigen Augen hatte sie daraufhin Daisuke angeschaut und wusste nicht, was sie darauf erwidern sollte. Sie fand die Vorstellung, den eigenen Vater umzubringen auch unmöglich! Aber was hätte sie den tun sollen? Sie brachte ja noch nicht einmal ein normales Gespräch über die Bühne ohne dabei ein dutzend Mal rot zu werden und es mit Stottern über die Lippen zu bringen. Wie also hätte sie bei dieser Situation ihre Meinung verkünden sollen, dass sie das schrecklich fand? Hotaru fühlte sich plötzlich direkt angegriffen, konnte aber durchaus Daisukes Zorn verstehen. Doch das war noch nicht alles. Kazumi pflichtete Kôhei zu und erklärte, dass sie durchaus verstehen konnte, warum er so gehandelt hatte. Hotaru konnte es nicht. Womöglich lag es noch an ihrem kindlichen Dasein und der Naivität. Vielleicht auch daran, weil sie der festen Überzeugung war, das einen Menschen zu töten der letzte Ausweg sein sollte, den man eigentlich erst gar nicht gehen sollte. Sie mochte das Morden nicht, hatte sich nur wegen ihres Vaters zu einer Kunoichi gemacht und nun stand sie hier, während ihr Team bereits die ersten Risse bekam. Ihr tat Daisuke leid, erst recht, als ihr Sensei auf ihn los ging und ihn mit bitterem Ernst die Lage erklärte. Die Worte, die er an den jüngeren Uchiha richtete, trafen aber auch Hotaru. Er würde also bei niemandem zögern ...? Hotaru legte die Stirn in tiefe Falten, traute sich aber nicht, etwas zu sagen. Sie stand nur auf, sah Kazumi an, mit einem seltsam entrückten Blick, bevor sie zu Kôhei sah. Sie hatte ihren Sensei gemocht, bis eben ... Jetzt machte er ihr Angst.
Als ihr Sensei dann von Daisuke wieder abgelassen hatte, lief Hotaru in seine Richtung und das nicht nur, weil die Türe in dieser Richtung lag. Sie schenkte dem etwa Gleichaltrigen einen Blick, der ausdrückte, dass sie ihn verstehen konnte. Sie wollte zu ihm hingehen und ihm sagen, dass sie seinen Zorn irgendwo berechtigt fand, immerhin ging es hier um einen Mord! Und Hotaru war generell sehr sensibel wenn es um Morde ging, egal ob es um den Mord eines eigenen Familienmitgliedes ging oder nicht. Der Tod war etwas endgültiges und jeder Mensch hatte die Möglichkeit sich zu ändern. Das hatte Hotaru von ihrem Vater gelernt, nicht zuletzt deswegen fand sie das Ganze ziemlich dramatisch. Wäre sie älter, hätte sie womöglich auch Kôheis Beweggründe verstanden, denn ihnen lag wohl tatsächlich mehr zugrunde, als ein 14-jähriges Mädchen erahnen konnte. Ein 14-jähriges Mädchen, dass Hotaru hiess und noch davon träumte, dass das töten anderer Menschen zu weit ging ...
Sie gesellte sich zu Daisuke in die Nähe, bekam es aber nicht auf die Reihe ihn anzusprechen, nur einen kurzen Blick hatte sie ihm zuwerfen können, denn sie war sich noch nicht einmal sicher, ob er in seinem Zustand gerade soetwas wie Mitgefühl oder Zuspruch hören wollte.
Sie drehte sich noch einmal um, sah zu ihrem Sensei und verbeugte sich kurz zum Abschied. "B-B-Bis dann ...", murmelte sie und verschwand dann ziemlich rasch aus der Wohnung um schnell Nachhause zu kommen.

tbc: [Takatebi-Werkstatt] Außengelände

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