Tamashii no Utsuri

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 Wohnung von Uchiha Kôhei

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BeitragThema: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Sep 01, 2012 9:45 pm


Willkommen in der Wohnung von Kôheis Wohnung. Sie liegt in einem Mehrfamilienhaus und ist auch dementsprechend eingerichtet. Er ist der Einzige in dem Gebäude, welcher kein Extrazimmer für Kinder besitzt, da er keine Kinder hat. Die Wohnung liegt direkt unter dem Dach und ist recht untypisch für einen japanischen Haushalt eingerichtet, was ihn aber nicht stört. Das Haus ist außerdem durch ihn finanziert worden, wodurch er der Eigentümer des Hauses ist und somit die restlichen Wohnungen vermietet. In der Wohnung befindet sich ein Schlafzimmer, ein Wohnbereich, Küche, Bad und eine Dachterrasse, auf welcher man über halb Konoha blicken kann.


Zuletzt von Chinatsu Yuudai am So Sep 02, 2012 10:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Sep 01, 2012 9:46 pm

CF: Der Trainingsplatz

Yuudai tauchte mitten in seiner Wohnung auf. Seine Sharinganfähigkeit war sehr praktisch, vor allem weil er sich augenblicklich in seine Wohnung begeben konnte, ohne dass er unnötig Aufwand betrieb. Er schritt zu seinem Schrank und dachte nach. Sein erster Anlaufpunkt war Yokuchi, das Land ohne wirkliche Führung. Er war noch nie dort gewesen, denn bisher hatten seine Missionen ihn nicht in solches Terrain geführt. Zu aller erst zog er sich seine ANBU Kleidung aus und auch seine gewöhnliche Freizeitkleidung und legte sie ordentlich gefaltet an ihre Positionen in den Schrank. Es herrschte hier eine Ordnung, die schon beängstigend war. Er selbst benötigte diese Ordnung, denn dadurch bemerkte er, falls sich jemand ohne seine Erlaubnis eingeschlichen hatte. Während er seine Kleidung durchging, fuhr er sich durch die Haare. Ja, die musste er auch anders tragen. Er ging in sein Badezimmer und wusch sich gründlich und trocknete die Haare mit einem Handtuch ab und griff nach einem Döschen. Noch waren seine Haare vollkommen durcheinander, doch nach dem er das Döschen geöffnet hatte und das Gel benutzt hatte, standen die Haare recht ordentlich und ließen ihn wesentlich älter aussehen. Normaler Weise hielt man ihn nicht für Mitte 30, sondern eher für Anfang bis Mitte Zwanzig. Er fuhr sich mit der rechten Hand über das Kinn und dachte weiter nach. Was sollte er für Kleidung tragen. Sein Nodachi würde er auf jeden Fall mit sich führen, also ging er zurück in sein Ankleidezimmer und legte sich schon einmal das Nodachi auf einen Fleck des Raumes. Dort würde er seine Ausrüstung zusammensuchen, welche er mit sich führen würde. Als Nächstes zog er eine schwarze Hose aus dem Schrank und zog sie an, dann ein extravagantes Hemd und zog auch dieses an. Bereits jetzt machte er einen ganz anderen Eindruck. Er war zwar immer gut angezogen, doch das Hemd passte nicht zu seinem normalen Outfit. Bevor er sich weiter anzog huschte er durch den Raum und schloss alle Fenster und Rollladen zu. Niemand sollte ihn sehen, während er seine neue Kleidung zusammen suchte. Zwar lebte er alleine und in dem obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses, aber er vertraute nicht jedem Menschen, so war er nun einmal. Dann ging er wieder an den Schrank und sah einen blauen Mantel. Es war der alte Mantel seines Vaters, welcher fast bis zum Boden reichte. War dies der passende Augenblick ihn zu tragen? Ja das war er, denn er hatte nicht das Bedürfnis sich groß neu einzukleiden, wenn die Hokage nicht auf die Idee kam ihm neue Kleidung zu verschreiben. “So bist du deinem Dorf zumindest ein letztes Mal von Nutzen Vater… Damit kannst du es wieder gut machen…“, flüsterte er. Anscheinend sprach er jemanden an, doch es war, wie bereits erwähnt, niemand anwesend. Er sprach zu seinem Vater, welcher vor vielen Jahren gestorben war. Kein guter Abtritt, denn er war durch die Hand seines Sohnes gestorben. Er suchte sich die weitere Kleidung zusammen und zog noch Stiefel und Handschuhe an. So konnte er abreisen. Die Kleidung saß wie angegossen und er bewegte prüfend seine Arme und Beine. Nichts spannte unangenehm und er würde sich im Notfall gut bewegen können oder den Mantel abwerfen können. Dann ging er zu einem anderen Schrank und öffnete nun diesen. Er brauchte Verpflegung und diese suchte er nun zusammen. Es handelte sich um kleine Konserven mit vielen Kalorien, damit er Kraft bekam. Nicht die gesündesten Mahlzeiten, aber sie würden ihn versorgen, ohne dass er Gewicht verlor. Außerdem griff er noch ein Erste Hilfe Set mit allem was dazu gehört. Eine gefüllte Wasserflasche, welche an eine Feldflasche erinnerte, sammelte er auch ein und räumte alles in einen Seemannssack, welchen er danach schulterte. Dann legte er sich die Siegel seiner ANBU Kleidung an, damit er auf Kunai und Shuriken unerwartet zugreifen konnte. Taschen verrieten die Handlung. “Okay, dann sollte jetzt eigentlich nichts mehr wirklich fehlen, oder?“, flüsterte er erneut und sah sich um. Seinen Pass sollte er an einem Ort verstecken, wo er ihn nach der Mission wieder aufgreifen konnte, um erneut nach Konoha zu kommen. Aber er wollte noch etwas anderes mitnehmen. Ein Bild von Hana und Miharu. Er steckte es sich in das Hemd, so dass er es herausziehen könnte, wenn er wollte, aber es nicht unabsichtlich herausrutschen würde. Dann stellte er sich mitten in den Raum und aktivierte sein Sharingan. Es begann sich langsam zu drehen und nach 10 Sekunden war er vollkommen vom Ort verschwunden.
aktuelles Aussehen:
 


TBC: Wald von Konoha
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Di Okt 30, 2012 5:51 pm

CF: Yokuchi

Ein Strudel tat sich auf, kein großer, aber einer, der einen Dimensionsriss beschrieb. Als Yuudai, oder besser gesagt, nun wieder Kôhei, seine Wohnung wieder betreten hatte, sah er sich um. Es war eine durchaus nicht kurze Mission gewesen, wenn gleich er die Resultate der Mission als negativ beschreiben würde. Sie war zwar kein gänzlicher Fehlschlag, da er durchaus ein paar Informationen gesammelt hatte, aber wirkliche Verdächtige, hatte er nicht ausfindig machen können. Er fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und nun, wo er in seiner sauberen Wohnung war, fühlte er sich furchtbar schmutzig. Selbst seine Haare standen inzwischen nicht mehr wegen irgendwelchen Gels sondern auf Grund von Schmutz. Er zog seinen Mantel aus und hing diesen vorerst über eine Stuhllehne eines Esszimmertisches. Dann ließ er einfach seine Kleidung fallen und warf sie in einen Wäschekorb, der gerade so aus einem Spalt einer Tür hervorlugte. Dann ging er, nackt wie er war, seine Stiefel wegstellen und stellte sein Nodachi an ein Kleiderreck. Ungewöhnlicher Ort für eine so gefährliche Waffe, aber niemand betrat seine Wohnung. Dann endlich ging er duschen. Das heiße Wasser strömte über seinen Körper und er fühlte, wie die Last ihm von den Schultern fiel. Die ganzen Obdachlosen, die ihm auf den Weg begegnet waren, das war einfach grausam gewesen und er hatte nicht gewusst, dass es in Yokuchi wirklich so furchtbar aussah. Im Grunde müsste er der Kage eher davon berichten, wie es dort aussah und wie wichtig es war, guten Fuß mit den Gesetzlosen zu fassen, da sie sicherlich auch zu anderen Dörfern guten Kontakt hatte, nicht nur zu Konoha. Aber jetzt war es ihm erst einmal egal. Er seifte sich ein und lies die Seife wirken. Sie brannte sogar ein wenig, weil er keine normale Seife genommen hatte. Vermutlich hätte die nicht einmal die Hälfte des Schmutzes von seinem Körper beseitigt. Nein, er hatte eine grobkörnige Seife genommen, die wohl eher den Schmutz mit samt der obersten Hautschicht. Aber so war es ihm nur recht. Schließlich ließ er erneut das heiße Wasser über seinen Körper laufen und stöhnte zufrieden, als er aus der Dusche trat. Kôhei öffnete das Fenster und zog das Rollo hoch, damit zum einen die von Wasserdampf erfüllte Luft abweichen konnte und damit er sich sehen konnte. Er hatte Ringe unter den Augen und sah ein wenig ausgezehrt aus, aber dennoch würde sich Hana wahrscheinlich freuen, wenn er sich bei ihr melden würde. Das wäre wohl auch das Nächste, was er vorhatte. Er ging langsam in sein Schlafzimmer, öffnete auch hier das Fenster und ging dann an seinen Kleiderschrank. Als die Türen endlich offen waren, griff er sich seinen Anzug und zog ihn sorgfältig an. So fühlte er sich schon wieder wesentlich wohler. Zwar war seine Reisekleidung auch nicht unbequem gewesen, aber dieser Anzug oder besser gesagt, diese Anzüge, denn er besaß davon mehrere, waren einfach etwas Besonderes. Lediglich die Maske zog er nicht an, denn er wollte sein Gesicht vor Hana nicht verbergen, selbst wenn er fürchterliche Augenringe aufwies. Das gehörte nun dazu und er hatte sich vorgenommen, dass er Hana alles beichten würde, über sein Leben als ANBU, damit sie bescheid wusste und wusste worauf sie sich mit ihm einließ. “Hana… Ich werde dir alles beichten, aber Miharu-chan sollte davon nichts mitbekommen… sie ist dafür noch zu jung.“, flüsterte er, als wenn sie direkt neben ihm stehen würde, was natürlich nicht der Fall war. Er war alleine in seiner Wohnung, so wie immer, aber es störte ihn in der Regel nicht. Sowieso war er die meiste Zeit alleine, wenn er nicht gerade mit Hana oder Miharu unterwegs war oder auf Mission war. Als er schließlich fertig angezogen war, dachte er nach. So ganz ohne Präsent wollte er eigentlich nicht bei Hana auftauchen, aber er hatte schlicht weg nichts, was er ihr schenken konnte. Hastig dachte er nach und sah sich um… Blumen? Doofe Idee, sie war Floristin. Ein Bild? Er konnte nicht malen. Nun war er doch tatsächlich ein wenig nervös und schritt durch seine Wohnung und ging in dieser auf und ab. Dann sah er die Reisekleidung in dem Wäschekorb und ihm kam die Idee. Kôhei wollte Hana doch sowieso erklären, dass er ein ANBU war, wieso sollte er also nicht seine ANBU Maske mitbringen und ihr überreichen? Würde sicherlich auf den ersten Blick merkwürdig aussehen, aber Hana würde das schon verstehen. Hastig ging er wieder in sein Schlafzimmer und kramte in seinem Schrank herum, bis er das Geheimfach geöffnet hatte und seine ANBU Maske daraus nahm. Sie war schlicht, nicht so wie die Masken der anderen ANBU und sie hatte keine Sehschlitze oder die Form eines Tiergesichtes. Sie war einfach nur weiß… wenn man diese Maske ansah konnte man fast denken, dass man einem Dämon gegenüberstand und sich selbst sah, anstatt einer anderen Person. Genau das wollte er auch damit bezwecken, aber das war jetzt auch egal. Er kurbelte noch hastig alle Rollos hoch, dann öffnete er noch ein Fenster und stellte es auf Kipp. “Okay… dann wollen wir mal!“, sagte er, wieder an sich selbst gerichtet. Schon fast laufend, begab er sich zu seiner Haustür und verließ seine Wohnung, den ganzen Wohnblock und ging auf die Straßen von Konoha und zu Hana.

TBC: Hana’s Wohnung
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mi Dez 05, 2012 8:29 pm

CF: Wohnung von Uchiha Kôhei

Sie würde hier bleiben und wenn es auch für immer war. Seine Nähe, seine Wärme, es war wundervoll ihm so nah zu sein, ihn zu riechen, sie liebte ihn so sehr, so unendlich. Nie wieder würde sie von ihm fort gehen, nie wieder würde sie ihn los lassen, nie wieder seien wärme Missen wollen. Ich gehe nie wieder fort, will nie wieder von deiner Seite weichen, egal wohin der Wind uns treibt, egal wohin die Kage uns schickt, nie wieder werde ich gehen Kôhei, im Herzen werde ich bei dir sein, immer, solange bis ich sterbe, ist man meine Seele aus diesem Leben reißt und mein Körper zurück in die Erde geht, aus welcher er kommt. Hatte sie in ihrem Wahn von Liebe zu viel gesagt, zu viel verraten, sich verraten und vor allem ihre Liebe. War nun der Moment um so etwas zu sagen, oder war es vollkommen fehl hier? Sie blickte zu ihm auf, sah in mit diesen großen braunen Augen an die er so liebte, die ihn so lieben. Er war warm, beinahe heiß und zog nun die Decke über sie beide, blieb ihr so nahe wie zuvor, während sie kurz die Augen schloss, schwer atmete und spürte wie ihr Herz raste. Sie war erschöpft, müde und zufrieden. Leicht beugte sie sich zu ihm hinauf, küsste ihn liebevoll und ließ sich dann wieder schwer zurück sinken. Ihre Haar war so lang, so wunderbar, lag gefächert unter ihr, während sie ihn ansah. Wir müssen morgen reden Kôhei ja, ich muss mit dir reden, unbedingt. Sie zog ihn an sich, drückte ihn an sich, legte seinen Kopf neben ihren und schloss die Augen. Sie konnte so schlafen, auch wenn ihr Atem dadurch flacher ging. Er beflügelte sie, er umspielte ihren Gedanken und nahm ihr die Anspannung der letzten tage. Sie sank in einen schlafen, ihn bei sich, an sich in sich. Es war Traumlos, beinahe leer in ihrem Kopf, doch da war ein Wabern in ihrem Kopf, ein wunderbares wabern, dass so schön wie nichts auf der ganzen weiten Welt war, welches sie nun in ihren Schlaf führte.

Als sie aufwache, eher wach wurde waren ihre Glieder Schwer, der Geist vollkommen entspannt und doch schien sei träge, etwas verwirrt. Sie sah Kôhei, spürte seine wärme, die Decke über sich, als welcher er sich halb befreit hatte. Ihr Haar hatte sich auf dem Bett verteilt, ihr Körper war angewinkelt, warm sie fühlte sich verschlafen, wie ein Kind, dass man zu früh geweckt hatte. Vorsichtig rutschte sie zurück zu Kôhei, umhüllte ihn mit der decke und kuschelte sich an ihn, sog seinen Duft ein und seufzte leise. Ihre Hand fuhr über seinen Körper, zeichnetet seine Züge ruhig nach und ab und an küsste sei ihn. Wie ein Kind kam sie sich dabei vor, klein und unschuldig, verspielt zugleich. Ab und an kicherte sie leise, drückte sich wieder an ihn,w artete darauf das er wach wurde und überlegte was sie sagen konnte. Sie wollte ihm sagen wer sie war, was sie alles getan hatte, wie es ihr wirklich ging. Er solltet die normale Hana kennen lernen, oder eher wissen, dass sie oft nur spielte, so wie er es auch mehr oder minder tat. Er sollte wissen, dass sie ihn rügte und das seit einiger zeit, er sollte wissen, dass sie nicht zu hause gewesen war, fünf Minuten vor ihm praktisch im Dorf gewesen war, er sollte all dies wissen. Wenn es alles so einfach wäre, weißt du, wenn es so einfach mit uns wäre Ihr Satz blieb in der Luft hänge, während sie sich sein Gesicht besah, es küsste, die Stirn, seine Nase und dann wieder neben ihm zusammen sank. Sie war so dünn, so fein, so winzig fühlte sie sich, so klein und unbedeutend. Dabei war sie wichtig in diesem Dorf und die Kage war nun irgendwie eine Art Freundin von ihr, auch wenn es noch sehr frisch und zart war. Als Anbu sah sie die Frau noch immer kritisch, so war es nun einmal. Man konnte nicht alles einfach sehen, vieles hatte mehr als eine Seite, vieles hatte zu viele Facetten. Heute würde eine andere Seite von ihr zum Vorschein kommen, wie es laufen würde, nun dies stand noch in den Sternen oder wohl eher in der Aufgehenden Sonne.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Dez 06, 2012 12:25 pm

Langsam regte sich etwas in dem Uchiha. Ein wohliges Gefühl, etwas was man Wohlbefinden nannte. Noch zu früh, um die Augen zu öffnen aber spät genug um zu bemerken, dass er nicht alleine war. Dann kamen ihm die Gedanken an den Vortag und ihm schauderte es wohlig am ganzen Körper. Sanft drückte er die Frau, welche neben ihm lag, an sich und sog ihren Duft ein, der noch mehr in ihm weckte. Sehr genaue Gedanken an die vergangene Nacht, genaue Gefühle, die erneut in ihm aufflammten und floss zurück in das Land der Träume. Seine Träume waren verworren und unklar, aber nicht schlecht. Er träumte erneut von der Nacht, sah alles erneut und fühlte, wie sie sich fühlte. War das wirklich so? Hatte sich Hana dabei so wohl gefühlt? Kôhei hatte sich so wohl gefühlt und noch viel wohler. Ein Traum, ein Wunsch war am vorherigen Tag wahr geworden, etwas was er sich nie hatte erträumen lassen. Und auch der Fakt, dass sie sein doppeltes Leben akzeptierte war gut. Ob sie es wirklich in aller Fülle verstanden hatte, wusste er nicht, aber er ging davon aus. Zart streichelte etwas über seine Konturen und zog diese nach. Er rührte sich nicht, gab vor weiter zu schlafen und hörte dann, wie Hana zu sprechen begann. Wenn es alles so einfach wäre, weißt du, wenn es so einfach mit uns wäre, sagte sie und der Satz schwebte noch weiter in der Luft. Sein Hirn tastete nach den Funktionen, um seinen Mund zu bewegen und fand sie. Morgens war es immer besonders schwer, so fand er. “Zerbrich dir nicht den Kopf, Hana-chan… Du musst nur damit leben, dass du mich nicht mehr loswirst!“, sagte er und schmunzelte. War sie nun verwundert, dass er wach war? Vermutlich ja. Er wagte es noch nicht die Augen zu öffnen aber trotzdem war er sich recht sicher, dass die Frau errötet war, über den Fakt, dass er ihre Worte gehört hatte. Langsam und ausgiebig streckte er sich und sog erneut ihren Duft ein, dann öffnete er langsam die Augen und direkt vor ihm lag sie. Für kein Geld der Welt, für kein Wohl der Bevölkerung würde er diese Frau verlassen, verraten oder schlimmeres tun. Er gehörte zu ihr, war ihr Schutzbeauftragter, sowohl im körperlichen Sinne, als auch im Geistigen. Sie war schön, schöner als alle Frauen, die er zuvor erblickt hatte zusammen. Seine Hand strich vorsichtig über ihre Wange und ein zärtlicher Kuss fand den Weg zu ihren Lippen. Ein wohliges Seufzen entwich ihm, als er ihre berührte. “Was hältst du davon, du bleibst liegen und ich mache uns Frühstück?“, fragte er und seine Stimme klang ein wenig verspielt, sehr untypisch, wie er sich selbst eingestehen musste. Sonst war er immer der doch recht ernste Mann, egal ob als ANBU oder als Jônin. Ohne eine weiter Antwort abzuwarten, küsste er sie erneut sehr zärtlich und ließ seine Hand in ihren Nacken fahren, hielt sie fest und schmeckte ihre Lippen. Dann schlug er seinen Teil der Decke um und erhob sich. Er sah sich um und suchte nach etwas zum Anziehen und fand seine Shorts. Kurzer Hand zog er sie an und stellte das geschlossene Fenster auf Kipp. Frische Luft zog in das Zimmer ein und draußen schien die Sonne. Es war noch früher Morgen, aber die Sonne strahlte bereits auf die Dächer. “Ich werde immer an deiner Seite bleiben, egal was auch geschieht oder was du mir erzählen willst, das schwöre ich dir, Hana…“, sagte er und seine Stimme klang ernst, aber nicht verärgert. Mehr eine Art erfreuter Kampfgeist. Dann verließ er das Schlafzimmer und ging in die Küche. Was sollte er ihr zu Frühstücken machen? Klassisch hieß es heute!

Er stellte sich in die Küche und als erstes zog er den Reiskocher aus einem Schrank und begann Reis zu kochen. Kôhei hatte vor ein wirklich traditionelles Frühstück zuzubereiten, Reis, Miso Suppe, Umeboshi und weil er den Drang dazu hatte auch Tsukemono, was so viel war wie eingelegtes Gemüse. Das würde ihn sehr wohl ein wenig Zeit in der Küche kosten und er hoffte, dass Hana ihm dafür nicht böse werden würde, aber er wollte ihr ein wirklich gutes Frühstück bieten und keine Stangenware.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Dez 08, 2012 4:55 pm

Sie und sich nicht den Kopf zerbrechen? Er war süß, wenn er so etwas sagte und es belustigte sie schon ein wenig. Es gab doch etwas, dass sie ihm sagen wollte, ihm sagen musste. Er konnte das nicht wissen, hatte ihr selbst doch angedeutet, was es noch in seinem leben gab. Sie hatte es nicht wirklich gewagt, nicht wirklich versucht und vielleicht war es zu späte, vielleicht war diese eine Nacht das erste und das letzte mal gewesen. Wie würde er wohl reagieren, wenn er ihr das Herz und ihr Geheimnis zu Füßen legen würde? Wenn es nur das wäre Kôhei, dann wäre alles wunderbar, gab sie leichthin zurück und lächelte ihn süß an. Etwas anderes blieb ihr jetzt noch nicht übrig, auch wenn sie ihn am liebsten sofort ergriffen und mit ihm gesprochen hätte. Seit sie wach war kaute sie an diesem Gedanken, überlegte was die besten Worte dafür waren um ihm zu gestehen, dass sie ihn seit Jahren durch die Gegend schupste, ihn belehrte und ihm versprochen hatte sich selbst zu beschützen. Nun sie hatte genickt, eingewilligt, aber doch war es irgendwie falsch gewesen. Sie konnte sich selbst schützen, wenn er jemals verging, würde auch immer auf ihre Kind aufpassen, die kleine Knospe Miharu. Mit dem öffnen seiner Augen kam er näher, küsste sie sacht und sie fand gefallen an der Idee, dass es immer so weiter gehen konnte. Ihr Körper gierte nicht nach essen, sondern nur nach ihm, aber wer hatte schon etwas dagegen, wenn der Mann sich freiwillig dazu bereit erklärte. Also nickte sie kurz und erinnerte sich an den Mann, den sie sonst immer kannte und der nun verwandelt schien. Er küsste sie erneut, lieblich und süß waren seien Lippen. Kurz darauf erhob er sich, zog sich an und ließ kalte Luft in das Zimmer. Es war fast schon ein wenig stickig die Nacht über gewesen, aber sie konnte sich wirklich etwas schlimmeres vorstellen. Bevor sie noch wirklich etwas sagen konnte, ging er hinfort, lies sie im Bett liegen. Sie raffte die Decke zusammen, schlang sie um den Nackten Leib und setzte sich im Bett auf. Es war angenehm unter der Decke, war gerade zu angenehm und lockend um wieder in den Schlaf zu sinken. Doch ihr Geist blieb wach und grübelte über etwas, dass sie nun sagen konnte. Wort um Wort wand sie in ihrem Geist und als sie sich sicher war, dass sie etwas gefunden hatte, das nicht vollkommen abstrus klang, kroch sie aus dem Bett, die Decke fest um den Körper geschlungen. Sie fühlte sich unsicher nur von diesem bisschen Stoff bedeckt. Würde er sie auslachen und ihr womöglich nicht einmal glauben? Es galt nun die Nagst abzulegen, welche sie als normale Frau zu haben pflegte und sich seinen Problemen zu stellen. Also setzte sie einen Fuß vor den anderen und ging zu Kôhei, besah ihn sich wie er dort stand. Kôhei ich muss mit dir reden, es hat keinen Sinn mehr weiter zu verbergen wer du bist. Ich weiß alles über dich, mehr als du vielleicht denkst. Es ist nur fair von mir wenn ich nun auch ehrlich bin und dir endlich sage, was seit Jahren zwischen uns steht. Hana schluckte kurz, machte eine kleine Pause und besah ihn sich dann mit ihren großen braunen Augen. Sie wird mich nicht beschützen können, wird nicht auf Miharu aufpassen können, alles was sie tun kann steht in meiner Macht. Mein Leben wird immer in meinen Händen liegen, versteht du das? verstand er wer sie war, verstand er, dass sie und Kohana ein und die selbe Person waren? Sie war nie schwach gewesen, führte seit Jahren ein Leben, dass von lügen und Geheimnissen geprägt war. Kannst du auch so bei mir bleiben, kannst du bei mir bleiben, wenn du wirklich weißt wer ich bin? Es war raus, das Rätsel war gelüftet und nun würde es kein zurück mehr geben. Geisterhaft und unwirklich schien sie als Hana immer zu sein, zu schwach um etwas zu schaffen, zu beschäftigt mit dem Tod ihres Mannes, um wirklich eiskalt sein zu können. Ich glaube deswegen ist er damals gegangen, weil er es geahnt hat und mit dem Druck nicht mehr zurecht kam. Er hatte zu viel Angst um Leib und Leben, viel zu viel Angst darum das ich nicht zurück kehre. Von der kleine Hana, der zarten Blüte war nicht mehr viel zu sehen. Ihre Haltung ihr Art glichen ganz dem, wie Kohana immer stand, wie sie sich hielt, streng und viel zu gerade, überkorrekt würde man dazu wohl sagen. Konnte er sie so hasse, konnte er sie mit zwei Gesichtern wirklich lieben und bei ihr bleiben, war es möglich? Sie war sich sicher, dass er sich sein Frühstück so nicht vorgestellt hatte, aber besser die Wahrheit sagen, als eine schöne Lüge zu leben. Yuudai würde das verstehen, so hoffte sie es zumindest. Vielleicht würde er es auch wirklich für eine Lüge halten, wer wusste schon, ob ihm diese Information zu viel werden würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So Dez 09, 2012 1:42 am

Gerade hatte sich Kôhei daran gemacht Reis zu kochen, als Hana hinter ihm auftauchte und zu sprechen begann. Er runzelte leicht die Stirn. Sie wird mich nicht beschützen können… alles was sie tun kann steht in meiner Macht… schnell dämmerte es ihm und er riss die Augen auf. Paradox. Das war es, was Kôhei als Erstes durch den Kopf schoss. Er hatte Hana immer verschwiegen, dass er ein ANBU war und sie es ihm ebenso? Unweigerlich stahl sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Sie hatte ihm die Wahrheit gesagt, so wie er es ihr gesagt hatte. Kôhei sah kein Problem. Der Reis kochte langsam vor sich hin und Kôhei, nur in einer Short bekleidet, ging zu Hana, welche in eine Decke gehüllt war. Vorsichtig öffnete er die Decke und schlüpfte mit darunter und umhüllte schließlich sie Beide. Seine Lippen legte er ihr vorsichtig ans Ohr und drückte sie vorsichtig. “Hana-chan. Ich habe dir doch gesagt, dass ich immer an deiner Seite bleibe, selbst wenn du eine ANBU bist oder etwas anderes. Ich… liebe dich. Daran wird sich nie etwas ändern.“, flüsterte er und küsste sie sanft auf den nackten Hals. Für ihn gab es nichts, was er an Hana als Schlecht empfand. Auch der Fakt nicht, dass sie ihn ins Geheim immer herum kommandiert hatte. Es war ihm zwar nicht egal und er wusste auch noch nicht, wie sich das in Missionen zeigen würde, aber generell störte es ihn nicht. Kurzer Hand glitt er wieder aus der Decke heraus und hob Hana mit Leichtigkeit hoch. “Trotzdem sollst du dich heute entspannen und ich will dir gut tun, also… Ich bleibe!“ Mit diesen Worten trug er Hana zu dem Sofa, wo sie noch den Abend zuvor verbracht hatten und legte sie sanft darauf, bedeutete ihr liegen zu bleiben und machte sich wieder auf in die Küche.
Leicht summend, bereitete er den Reis zu und begann eine Miso Suppe zu machen. Es war seine Erste und er hatte furchtbare Angst, dass es ein Reinfall würde. Naja, Augen zu und durch hieß es dann wohl. Die Umeboshi und Tsukemono hatte er so im Haus. Also musste er lediglich die Dinge schön herrichten und auf Tellern platzieren. Gedacht, getan. Die Teller waren in weniger als einer halben Stunde hergerichtet und Kôhei legte das benutzte Geschirr und Besteck für die Zubereitung in die Spüle. Sauber machen konnte er auch später noch. Jetzt wollte er erst einmal für Hana sorgen. Wie ein professioneller Kellner ging er auf sie zu und legte den Teller vorsichtig auf den Tisch vor sie und platzierte fein säuberlich verzierte Essstäbchen neben ihren Teller. Direkt daneben den seinen Teller und ebenfalls Essstäbchen. Es sah gut aus und Kôhei grinste zu frieden. Kurzer Hand nahm er neben ihr Platz und sah zu ihr. Vorsichtig, zärtlich und liebevoll küsste er sie ein weiteres Mal. “Ich weiß, dass es dich beschäftigt, aber mich stört es nicht, ob du Kohana oder Hana bist. Irgendwie sehe ich nun sogar ein paar Ähnlichkeiten… nur sehr vage, aber es sind welche vorhanden. Kommst du denn damit klar, dass ich Kôhei und Yuudai zugleich bin? Du wusstest es zwar schon länger, aber das sagt ja nichts darüber aus, dass du damit klar kommst!“, sagte er und küsste sie erneut kurz und nahm die Essstäbchen zur Hand und probierte etwas von der Einlage in der Miso Suppe. Ja sie war gelungen und er grinste schelmisch. Etwas konnte er also noch, außer zu kämpfen und Hana die ein oder andere Verzückung von den Lippen zu stehlen. Kochen. Vielleicht sollte er nach seiner Amtszeit einmal Koch werden? Wäre doch sicherlich interessant. Wobei er selbst jetzt nicht sonderlich begeistert war. Schließlich war es lediglich eine Miso Suppe, die jede Hausfrau zubereiten konnte. “Ich hoffe alles schmeckt dir. Wenn wir fertig sind, gehen wir duschen und dann habe ich vielleicht schon eine kleine Tagesplanung aufgestellt, vorausgesetzt du hast noch nichts anderes vor!“, sagte Kôhei und sah zu Hana hinüber. Bitte schmeck ihr, bitte schmecke ihr!, flehte er innerlich und beschwor alle guten Geister auf, die er beim Namen nennen konnte. Das waren nicht viele, denn sonderlich religiös war Kôhei nicht gewesen. Dennoch hoffte er es und freute sich schon insgeheim darauf den Tag mit Hana zu verbringen, so wie er sich jedes Mal freute, wenn er Zeit mit ihr verbringen durfte. Ihre Anwesenheit war einfach wundervoll. Später würde er sich in der Tat Gedanken darüber machen müssen, was er bezüglich ihres Jobs als ANBU tun sollte, aber dafür war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Sie würde er auf keinen Fall im Stich lassen. Er stand zu seinem Wort und wollte es nicht wagen es zu brechen. Auch nicht, wenn es ihr damit vielleicht besser gehen sollte. Sie hatte nichts dagegen gesagt, dass er für immer an ihrer Seite bleiben wollte und nun hatte die Senju einen wahnsinnigen Uchiha an ihrer Seite, der nicht mehr gehen würde und so lange er es konnte auf sie und ihre kleine Tochter achten würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mi Dez 12, 2012 10:52 am

So oft hatte sie über diese Situation nachgedacht, in allen Formen und Farben. Bei sich, im Wald, auf Mission, überall hatte sie sich dies Vorstellen können. Doch nun stand sie hier, in eine Decke gehüllt und sah ihn an, hatte ihm diese Probleme erläutert und er lächelte sie einfach nur stumm an, nahm es hin und schien sich nicht zu ärgern. Würde er protestieren, wenn sie ihn von heute an befehligen würde, würde er sich gegen sie stellen, oder würde er ihren Worten noch besser und schneller folge leisten. Konnte er sie noch akzeptieren, wenn er sie so entblößt sah und im Gegensatz dazu als Kämpferin, konnte er diese Bilder wirklich in sich vereinen und sie akzeptieren und das voll und ganz? Sie wusste es, hatte es immer gewusst und er, er musste es nun lernen, musste damit zurecht kommen und sollte dies sehr schnell. Egal was er sagen würde, sie würde ihm zeit geben und nicht davon ausgehen, dass er es auf der nächsten Mission einfach so hin nahm. Ich bin nicht nur irgend eine Anbu, ich bin deine Vorgesetzte Kôhei, dass ist etwas anders, etwas ganz anders. Egal wie sehr du mich liebst, wirst du auf mich hören könne, wenn ich dir sage, dass du etwas tun sollst, wirst du mich akzeptieren können, auch wenn ich über dir stehe? Ihr Blick war zweifelnd, doch ihn schien dies nicht zu stören. Er küsste sie trotz alledem in den Nacken, glitt aus der Decke heraus und hob sie hoch, um sie auf das Sofa vom Vorabend zu tragen. Es ist nicht schwer sich zu entspannen, wenn man seit Jahren zwei leben hat. Kam es nur noch leise von ihr, als sie sich mit der Decke auf dem Sofa arrangierte, sich zurecht setzte und zu ihm sah. Er machte weiter, wo er aufgehört hatte, bereitet das Essen zu, während sie mit sich selbst beschäftigt war und auf den Tisch sah. Wie das alles laufen würde war ihr unbekannt, die folgen ein Rätsel und sie würde nun auch nicht darüber nachdenken. Sie wusste nicht was zu sagen war, also verharrte sie stumm und wartete auf das essen, das Kôhei ihr kurz darauf servierte. Als er sich neben sie setzte, hatte er wohl erkannt, was in ihrem Kopf vorging, nun sie hatte es auch deutlich genug zum Ausdruck gebracht. Sie lehnten sich leicht an ihn und erlaubte sich zu seufzen. Es war seltsam frei zu sein, ihm alles sagen zu können und dennoch genoss sie es auf ihre eigene Art. Sie nahm den Kuss an erwiderte ihn sacht und begann ihm dann eine Antwort zu geben. Ab und an ist es schwer dich damit nicht zu konfrontieren. Du benimmst dich ab und an ein wenig unreif, weißt du und es ist schwer dich gehen zu lassen, wenn ich weiß, was deine Mission ist. Ich muss mir immer zu sorgen um dich machen, weil ich weiß, wie schwer das ist, was du wirklich tust. Etwas Schweres lag in ihren Worte, als hätten diese immer und immer wieder ihr Herz, ihr ganzes Wesen belastet. Sie würde nicht aufhören sich sorgen zu machen, das würde sie nie. Doch nun musste auch er Angst um sie haben und das hatte sie so nicht gewollt. Sie hoffte, dass er wusste wie wichtig Diskretion von nun an sein würde. Anbus waren nicht zärtlich und schon gar nicht untereinander. Sie hatte nicht das Bedürfnis ihrer Kage zu erzählen, wie sie nun zueinander standen, sie wollte es ihr bei weitem nie sagen. Doch irgendwann würde sie es tun müssen und diesen Moment würde sie lange hinaus zögern. Doch jetzt besah sie sich ihr essen und lächelte ihn ruhig an und begann dann zu Essen. Es schmeckte, war nicht herausragend, aber bei weitem nicht schlecht. Sie war froh, dass er sich solche mühe gab und genoss die Wärme der Suppe in ihrem Körper. Sacht zog sie die Beine auf das Sofa und lehnten sich an seine Schulter, atmete ruhig und überlegte, was sie nun tun konnten. Da sie keine Ahnung hatte, nickte sie ihm sachte zu, was mehr ein reiben an seiner Schulter war als alles andere. Wir müssen den Kuchen für die kleine Knospe abholen, sie wird sich sicher fragen, warum ich nicht hause gekommen bin. Vielleicht ist sie deswegen umso mehr beleidigt. Aber ich denke das Frühstück und eine Dusche kann sie bei weitem noch abwarten, sie wird schon nicht verhungern, zur Not weiß sie auch wo du wohnst. heute ging es wirklich einmal weniger um Miharu und mehr um Hana und ihre Bedürfnisse. So lange lebte sie für andere und deswegen würde sie diese paar Stunden mit Kôhei nicht eintauschen, egal was kommen würde. Sie hoffte einfach, dass ihr gewissen sie nicht plagen würde und das Miharu verstehen würde. Als nächstes nahm sie den Reis zur Hand, beugte sich kurz nach vorne und richtet die Decke danach auch schon wieder. Der Reis war noch warm, nicht trocken und sie aß ihn gerne. Nichts ging über ein gutes traditionelles Frühstück, auch wenn sie sich ein wenig angespannt oder vielmehr verspannt fühlte. Dagegen tun konnte Kôhei bestimmt etwas und sie würde sich gerne von ihm überraschen lassen. Wer wusste schon, was ihm beim Duschen noch alles einfallen konnte. Sie war gespannt darauf ihn auch von dieser zarten Seite kennen zu lernen, denn es war doch nichts schöneres, als alles von seinem gegenüber zu wissen und genau benennen zu können.


Zuletzt von Hoshihon Kohana am Do Dez 13, 2012 1:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Dez 13, 2012 10:13 am

Würde er dennoch auf sie gehorchen können, trotz der Erkenntnis, die er soeben gemacht hatte? Es hatte ihn natürlich arg verwundert so etwas zu hören und ein wenig beunruhigt hatte es ihn auch, aber Kôhei wusste wie man als ANBU agieren musste und würde diese Professionalität nicht einfach so wegschmeißen. Damit würde er dem Dorf, sich selbst und seiner Geliebten nur schaden und nichts Gutes tun. Allerdings wusste er auch, dass er unter einer bestimmten Bedingung nicht gehorchen würde. Niemals würde er etwas tun, was Hana schaden würde, selbst wenn es ein ausdrücklicher Befehl war. Sein Dorf in Gefahr bringen, um eine einzelne Frau zu retten? Nun, es war nur deswegen sein Dorf, weil diese Frau darin lebte, deswegen hatte er sich überhaupt dazu entschieden ein ANBU zu werden. Ohne Hana hätte Kôhei nichts mehr, was ihn in dem Dorf halten würde. Miharu? Sie war ihm wichtig, aber er würde sie eher mit aus Konoha nehmen, als dort zu bleiben. Vermutlich seine sehr selbstsüchtige Einstellung, dass er das Dorf verlassen würde, aber verwerflich? Nein. Es war nun mal ein Fakt, der sich nicht verbiegen lies, wenn man nicht gerade ein sehr mächtiges Genjutsu beherrschte. Er würde ihr gehorchen, solange er es mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, sie nicht zu verlieren. “Ich werde dir gehorchen, Hana.“, dabei sah er ihr in die Augen und es war nur Treue zu erkennen. Treue ihr als Hana und als Kohana gegenüber. Er mochte beide ihre Persönlichkeiten, wenngleich die Eine sie herumkommandierte. Irgendwie gefiel ihm die Vorstellung auch, dass Hana eine etwas robustere Seite besaß, so wie sie es mochte, dass er eine zärtliche besaß. Sie lehnte sich leicht an ihn und machte ihn darauf aufmerksam, dass sie noch den Kuchen für Hana abholen müssten und dass sie vielleicht böse sein könnte. Er sah kurz in seine Schüssel mit der Miso Suppe, welche er gerade aß und nickte. “Ja, das können wir gleich machen. Aber zuerst isst du auf und danach gehen wir duschen… “ Seine Augen suchten die ihren. Es war keine Härte in seinen Augen zu sehen oder zwang, aber es war eindeutig zu erkennen, dass er sich vorher nicht erheben würde, wenn sie nicht aufgegessen hatte. Kurz küsste er sie auf die Wange und wischte mit dem Daumen, welcher nicht an seiner eigenen Schüssel war, ein Reiskorn aus ihrem Mundwinkel. Sie sah wundervoll aus und er wünschte sich, dass dieser Augenblick nie enden würde. Eine vollkommen natürliche Hana, in seine Decke gehüllt. Ein Seufzen entglitt ihm und er aß schleunigst weiter, bevor ihr auffiel, dass er zu viel Farbe im Gesicht hatte. Peinlich berührt über das, was sich gerade in ihm aufbaute, was er gerade für Gedanken hatte und was sie hoffentlich nicht bemerken würde, oder würde sie es doch bemerken? Das Gesicht tief in der Schüssel versteckt, schlürfte er ein wenig an seiner Suppe und fischte dann weitere Einlage aus der Suppe heraus und aß sie. Die Röte in seinem Gesicht ließ langsam nach und er konnte sein Gesicht wieder zeigen. Hana war einfach schön, daran ließ sich nichts rütteln und eigentlich gab es nach letzter Nacht doch nichts, was ihm in der Richtung peinlich sein musste, oder?
Als die Suppeneinlage leer war, nahm er sich den Reis vor und aß ihn, nun wieder ruhiger, mit Essstäbchen. Ja, das Essen war genießbar. Vielleicht am Abend noch einmal gemeinsam speisen? Kôhei hatte noch nicht den ganzen Tag hindurch geplant. Eigentlich hatte er gar nicht geplant, sondern wollte die Zeit mit Hana nur genießen. Wobei ihm jetzt schon eine Idee kam. Wieso sollten sie nicht später einfach durch die Stadt spazieren gehen und vielleicht ein wenig neue Kleidung besorgen? Für sie ein hübsches Kleid, für ihn einen neuen Anzug? Das war eine gute Idee, aber erst einmal die vorherige Planung durcharbeiten und dann besprechen.
Als er fertig gegessen hatte, legte er das Besteck und die Schüsseln auf den Tisch und wartete, bis Hana fertig geworden war, dann drückte er sie mit sanfter Gewalt gegen das Sofa und küsste sie einige Augenblicke zärtlich. “Duschen?“, fragte er und seine Stimme war dabei verträumt und seine Augen zeigten dies noch mehr. Große Pupillen, die tief in die Augen von Hana sahen. Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm er sie bei der Hand und half ihr auf und ging dann in Richtung des Badezimmers, um sich dort mit ihr frisch zu machen.

TBC: Wohung von Uchiha Kôhei


Zuletzt von Chinatsu Yuudai am Mo Dez 17, 2012 11:34 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Dez 13, 2012 3:23 pm

Gehorchen war ein hartes, stumpfes Wort, verlangte, dass man alles abstellte und tat was einem gesagt wurde. Sie sah in seinen Augen, dass er ihr treu war, aber war er wirklich nur ihr treu, oder diesem Dorf? Wenn er sie jetzt so ansah, dann glaubte sie beinahe, dass sie über der Kage und vielleicht sogar dem Dorf stand. Sie wollte sich keine Situation ausmalen, in welcher sie ihn fort schickte. Bis jetzt hatte sie es nie tun müssen und sie ging davon aus, dass es ihm nur schwerer fallen würde, als es sonst der Fall gewesen wäre. Die Situation war nun offener, einfacher zu handeln, wenn sie mit ihm sprach, aber noch immer so schwer für sie um ihre Tochter. Letzten Endes würde sie wohl ohne ihn nicht mehr richtig funktionieren, wenn es nur noch Kohana gab, aber es hatte einmal funktioniert und würde wohl immer funktionieren, wenn es sein musste. Sie konnte jedoch nicht daran denken, während er so warm neben ihr schien. Seien haut unter ihrer Wange, während sie den Rest ihres Essens zu sich nahm, von ihm ein wenig verwöhnt wurde. Das er ihr selbst das Reiskorn aus dem Mundwinkel strich, war wohl ein klares Zeichen dafür, wie verliebt er in sie war. Ja sie war genau so in ihn verliebt, hatte es eben jedoch nicht heraus bekommen. Jetzt fiel es ihr ein, als sie so in ihrer leere Schüssel sah. Sie drückte den Kopf weiter an seine Schulter, schob ihr Gesicht an seine Brust und küsste diese kurz. Er war so warm und weich, auch wenn sich das für einen Mann wohl beleidigend anhörte. Sie hatte brav gegessen, so wie er es gesagt hatte, fühlte sich noch nicht bereit dazu, jetzt auf zustehen. Als sich ihre Blicke trafen, war er noch nicht bereit aufzustehen. Also nahm sie ihre Schüssel wieder zur Hand, kratze den letzte Rest ihres essen zusammen, aß die Einlagen, die sie am Morgen nicht mehr zu 100 Prozent wollte. Es war nicht so, dass es ihr nicht schmeckte, doch die Wahrheit kam in ihr an und sie war nicht so geschmackvoll wie sie es sein sollte. Es war ein hauch von Beklemmung dabei, auch wenn es nicht sehr viel war. Eine Dusche würde ihren Kopf wohle frei machen, sie vielleicht entspannen. Sie stellte ihre Sachen neben die von Kôhei und sah zu ihm. Auf seien frage nickte sie nur sachte und lächelte sanft. Als er ihre Hand ergriff, lies sie sich mitziehen, stand mit seiner Hilfe auf und verlor dabei fast ihre Decke. Sie raffte mit der freien Hand das Betttuch wieder auf und lächelte ihn sacht an. Dann schlich sie ihm ruhig hinterher und schmiegte sich beinahe schon an seien Seite, als ihre Füße über den kalten Boden glitten. Er und nur er war hier und es könnte wohl passieren, so viel passieren und sie würde doch nicht von seiner Seite weichen. Es gab nur noch die beiden, nur sie und ihn und sie würde diese süßen Momente auskoste, solange sie es nur konnte. Es würde gleich wohl wieder Stunden dauern das lange Haar zu trocknen, doch sie hatten zeit, oder nicht? Ein leben lang zeit mit ihm, dass wäre ihre kleine Ewigkeit und die würde ihr reichen, noch war das Leben immerhin nicht zu Ende.


Tbc: klick
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Fr Dez 28, 2012 2:14 pm

Cf: Klick

Ihre Hände zitterten ein wenig, als sie wieder bei ihm im Schlafzimmer stand. Ihr Geist war verwirrt, der Körper ein wenig ermattet und das obwohl sie erst aufgestanden war. Die Decke hatte sie aus dem Bad mit genommen, hatte sie wieder um ihre schlanke Figur geschlungen. Jetzt lies sie den Stoff auf das Bett fallen und suchte nach den wenigen Dingen, sie sie am Abend zuvor getragen hatte. Es dauerte nicht lange bis sie das wenige zusammen getragen hatte und schnell in Unterwäsche sowie das Kleid schlüpfte. Erst dann blickte sie zu Yuudai, Chianstu, wie auch immer er hieß, heißen mochte. Ihre Augen wurden ein wenig trüb, als sie zu ihm schlich, vorsichtig nach seiner Hand griff und sich behutsam an seine Brust drückte. Ihre Haare waren noch ein wenig nass, sie selbst wirkte etwas verwirrt, so wie sie sich an ihn drückte. Müde und ausgelaugt, aber glücklich und zufrieden. Sie hatte wieder Hunger bekommen, sagte jedoch nichts. Vielleicht konnte sie ihm ja etwas kochen, später am Abend, wenn sie bei ihr zu hause waren. Vielleicht wäre Miharu dann auch dort, oder am trainieren, sie würde die Kleine schon wieder finden. Jetzt musste sie erst einmal verarbeiten, wie es ihr ging, wie es ihr mit Chinatsu gehen würde, was sie erleben würden und was es für Risiken gab. Nur weil er jetzt wusste, dass sie ein Doppelleben führte, hies es nicht, dass auch andere es wissen durften. Wie geheim würden sie ihre Beziehung halten müssen, wie offen konnten sie miteinander reden, wer könnte Probleme bereiten? Was hast du für uns geplant? fragte sie ruhig und leise, den Kopf an seiner Brust. Diese Liebe wollte sie nie wieder gehen lassen, nie wieder alleine sein und vor allem wollte sie ihn nicht verlieren. Akira hatte mit dieser Spaltung nicht leben können, doch er lebte sie genau so wie sie. Wenn es gut gehen würde, dann gab es Hoffnung. Vielleicht könnten sie zusammen eine Familie werden und vielleicht, ganz vielleicht würde sie ein Kind von ihm bekommen. Der Gedanke erfreute sie und sie lies ihn kurz los um ihm in die Augen zu sehen. Auf Ewig wollte sie bei ihm sein, auf ewig an seiner Seite und dieses mal sollte es nicht scheitern, nichts sollte in diesem sinne mehr scheitern. Ihre Hand fuhr hinauf zu seinem Gesicht, und sie strich ihm durch das weiße Haar. Seit wann liebte sie ihn so und wann hatte sie beschlossen nur noch ihm verfallen zu sein? Es war egal, denn sie hatte sowieso danach nur noch wenigen Männern hinterher geschaut. Bis zum Ende meines kurzen Lebens will ich bei dir bleiben. Vielleicht können wir ja eine richtige Familie werden, endlich, nach so langer Zeit. War es schon früher so gewesen, das sie ihm zugetan gewesen war? Liebe machte ja bekanntlich blind, war sie blind gewesen und hatte ihn nicht gesehen oder vielleicht hatte sie ihn nicht sehen wollen. Am liebsten wollte sie wissen, seit wann es so war, doch sie wagte nicht so etwas zu fragen, wenn ihre Antwort vielleicht um einiges kürzer ausfallen würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   So Dez 30, 2012 7:52 pm

Kôhei trat in sein Schlafzimmer ein und hatte noch ein Handtuch um die Hüfte geschlungen und ein zweites in der Hand. Mit dem Zweiten rubbelte er sich über die Haare, bis sie aufhörten zu tropfen und warf das Handtuch dann in einen Wäschekorb am Rand des Zimmers. Dann bemerkte er, wie Hana nach seiner Hand griff und sich an ihn lehnte. Leicht errötet legte er die Arme um sie und küsste sie sanft auf den Kopf, auf ihr Haar und atmete ruhig ein. Seine Brust blähte sich ein wenig auf und sein Herz schlug ruhig. Die Augen geschlossen, genoss er einfach den Moment und wollte nichts weiter als ihn festzuhalten. Dann fragte sie ihn, was er geplant hätte. Kurz fuhr er sich mit der Hand an den Kopf und kratzte sich an der Seite, kurz über dem Ohr. “Nun … was hältst du davon, wenn ich dir mein Elternhaus zeige?“ Seine Frage war vermutlich überraschend, weil er nie über seine Familie sprach, geschweige denn auf die Idee kam sie zu besuchen. Ihm schwebte auch nicht direkt ein Besuch vor, aber er wollte ihr zeigen, wo er her kam. Das Uchiha-Viertel zu betreten war Außenstehenden untersagt und für eine Senju wäre es vermutlich sogar mit einer Strafe versehen, doch Kôhei sah das nicht so eng. Und da sein Vater nicht mehr unter den Lebenden weilte, war er so zu sagen das neue Oberhaupt seiner Familie. Er ließ sie erst einmal über die Worte nachdenken, auf sich wirken. Vielleicht wollte sie auch gar nicht herausfinden, wie er früher gelebt hatte? Vielleicht interessierte seine Vergangenheit gar nicht. Zu viele negative Gedanken, eindeutig. Kôhei verdrängte sie und ließ sich von Hana liebevoll durch das Haar streichen. Die folgenden Worte erfüllten sein Herz mit Wärme, erfüllten es mit Entschlossenheit, was sonst nur ein bevorstehendes Unterfangen ermöglichen würde. Seine eigene Hand wanderte nun zu ihrem Kinn, nur an die Spitze und führte es zu seinem eigenen Gesicht. Sanft berührte er ihre Lippen und sah ihr tief in die Augen und lächelte ganz leicht. “Ich werde dir ewig treu sein und ich will mit zu deiner Familie gehören … ich bin ganz und gar dein Hana-chan … “, hauchte er und küsste sie ein zweites Mal kurz. Dann nach einigen weiteren Momenten löste er sich von ihr und sah sich um. Seine Kleidung lag vom Vorabend über den ganzen Boden verstreut. Spielerisch stemmte er sich die Hände in die Hüfte und schüttelte grinsend den Kopf. “Mutter hatte recht … Eine Senju bringt nur Chaos ins Haus!“ Er streckte Hana die Zunge heraus. Hier in ihrer Gegenwart konnte er mal ganz anders sein. Kurzer Hand sammelte er seine Kleidung auf und platzierte sie ebenfalls im Wäschekorb und ging dann zum Kleiderschrank und ließ das Handtuch an seiner Hüfte herabrutschen. Mit dem Fuß beförderte er es in den Korb und stand vor dem Kleiderschrank, wie Kami ihn geschaffen hatte und sah hinein. Heute wollte er nicht wieder den Anzug tragen, den er sonst immer trug. Kurz zog er eine Short aus einem Regal und zog sie sich an. Dann ergriff er eine braune Leinenhose und eine Stoffweste und zog beide Kleidungsstücke an. Auch seine Stiefel, die er sonst immer trug ließ er heute mal weg. Simple Schuhe, gebunden, schmückten nun seine Füße. Heute begann für ihn ein neues Leben, ein Leben, in welchem er nicht mehr als Einzelgänger dachte und handelte, sondern als Familienmensch, als Geliebter und vielleicht auch als Ziehvater. Dann drehte er sich um und präsentierte sich Hana. Was sie wohl von seinem neuen Outfit hielt? “Na, wie sehe ich aus? Wenn du magst, würden wir dann los ziehen und auf dem Weg noch irgendwo etwas essen … ich bin irgendwie wieder ein wenig hungrig!“, sprach er zu ihr und lächelte freundlich … unbeschwerter als zuvor.

Klamotten
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Jan 03, 2013 11:20 pm

Sein Elternhaus? Ihr Blick wurde ein wenig unschlüssig und sie zuckte aus einem einfachen Reflex mit den Schulter. Wie kam er auf diese Idee? Sei Jahren hassten Uchiha und Senju sich, ein betretend es Anwesens kam wohl mit der Todesstrafe gleich, oder etwa nicht? Wollte er sie seiner Familie zeigen und diese damit verspotten. Er war schon nur noch ein inoffizielles Mitglied dieses Clans. Trotzdem machte sie sich Gedanken. Habe ich in letzter zeit irgend etwas verpasst, dass er mich nun dahin einlädt? Ich weiß, es gibt nicht viel was ich von früher weiß, aber ist es nun an der Zeit diesen dünne Faden den er und ich durch die Clans gezogen haben, zu strapazieren. Ich weiß nicht, vielleicht kommen ja alte Zugehörigkeiten hoch, wenn ich mich dort bewege, vielleicht auch ein alter Hass? Ihr Gedanken spuckten, schenkt ihr unschöne Bilder, grausame Konfrontationen, die alle in einem Kampf endeten. Sie seufzte leise, schluckt schwer und spürte den Kloß in ihrem Hals. Ihm zu liebe, ich denke dann ist es ok. Egal was ich für meinen Clan immer Wollte, es ist doch noch etwas schwerer jetzt wo ich davor stehe, direkt davor. Wieso eigentlich nicht, begann sie, die Stimme bemüht ruhig und ohne Anspannung, denn ein wenig Sorge hatte sie schon. Ich hoffe nur, dass du deswegen keine Probleme bekommst, immerhin bin ich nichts weniger als eine Senju. Etwas schwere drückte auf ihre Seele, spannte sie ein wenig an. Doch er wischte es mit seinen küssen fort, nahm ihr jede Anspannung und lies Leichtigkeit in ihr Herz einkehren. Ganz und gar ihr, nur ihr Kôhei, ich Yuudai, ich Anbu, ihr Mann, für immer nur noch ihrer und niemals der Mann einer Anderen. Noch ein Kuss und ihr Herz floss dahin wie es Honig zu tun pflegte. Warm weichte Liebe, so schön konnte das leben nun doch sein, endlich konnte es so sein. Ihr Blick folgte dem seinen und sie sah seine Kleidung und verzog bei seiner Bemerkung die Mundwinkel. Demonstrativ stieß sie ihn vor die Brust, nur leicht, aber doch so deutlich, dass er ihre Beleidigung nicht sah. Mama hätte dir beibringen sollen wie man Ordnung hält, schnaubte sie verächtlich und schob den Kopf beleidigt in die Höhe, als würde sie das recht haben ihre Nase im Himmel zu tragen. Sie verschränkte sogar kurz die Arme, sah jedoch dann wie lächerlich es war und lies sie sinken, sah ihm dabei zu, wie er seine Sachen einsammelte und sagte nichts mehr, legte nur den Kopf schief und kämmte das lange Haar mir ihren Fingern. Als er angezogen war, besah sie sich ihren Mann, von oben bis unten, lies nichts aus und nickte zustimmend. Ihre Hand fuhr auf seine Brust zu, strich mit den Finger sacht darüber und ein lächelnd stand ihr ins Gesicht geschrieben. Es war zwar ein wenig freizügig, aber das sollte sie in keinster weise stören. Stadtessen drückte sie sich wieder an ihn, lies ihre Hände über seinen Rücken wandern, grub sacht ihre Nägel in seien haut und drückte ihm einen Kuss an den Hals. Kurz blieb sie so, drückte ihre Hüfte gegen ihn und glitt dann munter lächelnd zurück. Du siehst wunderbar aus, flötete die Senju und tanzte mit wenigen Schritten an ihm vorbei aus dem zimmer in den Flur, um sich dort leicht in ihrem Kleid zu drehen. Ihre Füße waren kaum auf dem Boden zu hören, obwohl ihre Haut direkt den Boden berührte. Ja sie würde immer nur Bänder tragen, niemals wirklich Schuhe, dafür liebte sie den Boden zu sehr, solange es nicht massiver Stein war. Sie zwinkerte ihm zu, war beriet zu gehen und würde ihm in das Anwesen seiner Familie folgen, auch wenn es ihr dabei doch noch immer etwas seltsam ging. Vielleicht würde essen ja helfen, aber nur vielleicht, man konnte ja nie wissen, welche Geschichte ihr heute noch auf den Magen schlagen würde.


Tbc: Uchiha Viertel
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Jan 07, 2013 5:34 pm

Sie schien nicht sehr begeistert von seiner Idee das Uchiha Viertel zu besuchen. Unsicher wiegte er auf den Füßen hin und her, aber schließlich stimmte sie zu und er grinste. Er selbst war sich auch unsicher wie seine Mutter reagieren würde, wenn er sie sehen würde, aber stören tat er sich daran nicht. Hana war nun seine Partnerin und er war stolz. Es war Zeit die alten Verfeindungen oder etwas in der Richtung abzulegen und endlich reines Haus zu machen. Er wollte keinen Hass mehr in seiner Familie und Hana war der Grund, wieso er das Ändern wollte. Auch zwischen Uchiha und Senju musste es endlich besser laufen, die Clans sollten nicht mehr verfeindet sein. Er spürte die Hand seiner Geliebten auf seiner Brust und lächelte sie an. Sie war die Frau seiner Träume, die Frau, die er immer geliebt hatte und die er immer lieben würde. “Nun, wenn es dir zu unsicher ist, könnten wir es auch lassen, aber ich will den Groll endlich abwerfen, will mit meiner Mutter rein werden. Es gibt genug Hass im Uchiha Clan und durch dich .. nur durch dich finde ich den Mut dazu, Hana-chan!“ Er ergriff ihre Hand und strich sanft darüber, küsste sie dann erneut sanft und sah, wie sie in den Flur glitt und sich dort drehte. Sie war einfach elegant anzusehen, auf ihren Bändern, welche anstelle von Schuhen trug. Ihn hatte es immer gewundert, weil er festes Schuhwerk bevorzugte, aber Hana. Sie war anders, sie mochte den Boden und wie er sich anfühlte, brauchte wohl die Verbindung zur Erde. Er konnte es nicht ganz verstehen, aber er war halt auch ganz anders erzogen worden. Wo Hana im Wald war, war Kôhei in dem Anwesen seiner Familie gewesen und hatte sich in den verschiedensten Bereichen schulen müssen. Er hatte sie häufig beneidet, war aber nie eifersüchtig gewesen. Sie war in vielerlei Hinsicht das, was er gerne gewesen wäre. Kôhei ging ihr langsam hinterher und umarmte sie von hinten, drückte sich leicht an sie und küsste ihren Nacken. “Du bist die Liebe meines Lebens und ich bin froh, dass es endlich so ist, wie es sein sollte…“, hauchte er ihr ins Ohr und küsste erneut ihren Hals. Dann ergriff er ihre Hand und zog sie Richtung den Ausgang seiner Wohnung. Was trug er bei sich? Nur die Kleidung, sonst im Grunde nichts. Er öffnete mit seiner freien Hand die Tür und machte eine elegante Geste, dass Hana vorgehen durfte. Dann schloss er die Türe hinter sich und schloss sorgfältig ab. “Was hältst du davon, wenn wir meiner Mutter einen Strauß Blumen mitbringen? Sie mag die Blumen aus deinem Laden sehr, dass weiß ich. Sie würde sich bestimmt darüber freuen.“ Kôhei lächelte sie an und hoffte auf eine Bestätigung. Sie sah wundervoll aus und er hatte das Bedürfnis ihr ein neues Kleid zu kaufen. Würde sie es akzeptieren? Vielleicht ja, sie würden es bald schon sehen.

TBC: Uchiha Viertel.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Di Mai 21, 2013 7:18 pm

Cf: Sicherheitszone – Geheimdienst

In mitten seiner Wohnung tauchte der Uchiha auf. Etwas erschöpft streckte er sich. Mit einer solch körperlichen Anstrengung hatte er nicht gerechnet. Er entblätterte sich aus seiner Kleidung und warf sie gekonnt in die Wäschetonne. Dann begab er sich unter die Dusche und wusch sich den Schmutz und den Schweiß ab. Jetzt brauchte er etwas zum Entspannen. Einen Kaffee, das war es was er jetzt brauchte. Nachdem er nach einer gefühlten Ewigkeit fertig war, trat er aus dem Badezimmer, mit einem Handtuch über der Schulter und ging in sein Schlafzimmer. Was er anzog… war das, was er immer anzog. Den rötlichen Anzug und nun auch wieder seine Maske. Jetzt war er wieder Uchiha Kôhei, voll und ganz. Er zog sich seine Stiefel wieder an und begab sich kurz in sein Wohnzimmer. Den anderen Anzug würde er in die Reinigung bringen. Aber hier war es erst einmal genug.

Er schob den IPod wieder in die Tasche und atmete tief durch. Dann also auf zu einem Kaffee. Kôhei hätte gerne seine Liebste gefragt, ob sie mit ihm kommen wollte, aber aktuell war sie ein kleinwenig verstimmt, was an vielem liegen konnte. Kurz zuckte er die Schultern und machte sich schließlich auf den Weg und verließ seine Wohnung, ging die Treppe hinab und grüßte ein paar Bewohner des Wohnungskomplexes. Dann erreichte er schließlich die Straßen von Konoha und schritt kurzer Hand in ein Café was ihm gefiel. Wie sollte dem auch anders sein, ging er in Shiros kleines Straßencafé.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Jun 03, 2013 4:23 pm

cf: Haupttor von Konoha

Wowowowow, das waren viele Informationen, mit denen er überhaupt nicht gerechnet hatte. Mokuton?! 4 Jahre alt? Spionage?! Und was hieß hier zur Hölle ein Früher?! Zum Glück hatten sie gerade seine Wohnung erreicht, so konnte er den Burschen erst einmal bei sich einquartieren. Er öffnete die Türe und bat den jungen Zetsu herein. Hier war es auf jeden Fall so. Zetsu war nach den gerade erhaltenen Informationen nicht ganz sauber. Und langsam dämmerte es ihm auch, weswegen. Der Name Zetsu. Eine Organisation, schon viele Jahre her… “Bist du Zetsu oder heißt du nur so?“ Das war wohl die wichtigste Frage vorweg. Es konnte sich nicht um das gleiche Wesen handeln. In den Aufzeichnungen des Uchiha Clans ist natürlich auch das Kapitel des vierten großen Ninjakrieges. Der Uchiha Clan war ja minder freiwillig sehr daran beteiligt gewesen. Kôhei scheuchte ihn in das Wohnzimmer und bedeutete ihm, dass er sich setzen sollte. Aber wenn er der Gleiche war, dann musste sich irgendetwas geändert haben. Niemals hätte er sich so offenkundig gezeigt… Da zweifelte er stark, dass er ein guter Spion war. “Bitte warte kurz, ich muss einen Brief schreiben – Hier, etwas zu trinken für dich.“ Der Jônin stellte dem Antirassisten ein Glas mit Orangensaft hin und hatte sich Stift und Papier geholt. So oder so, der Bursche würde ihm hier nicht entkommen und er musste, bevor er Konoha verließ, einen Brief an Hana, in dem er ihr erklärte, dass er auf einer kleinen Mission wäre, dass er ihr Verhalten in den letzten Tagen merkwürdig fand und dass er ihr allen Freiraum lassen würde, den sie bräuchte. Dann faltete er den Brief zusammen und kreuzte seine Finger. Kurz daraufhin erschien neben ihm ein Doppelgänger, dem er den Brief in die Handdrückte. Ebenjener hüpfte dann auch schon aus dem Fenster und verschwand. “Okay, wir können fast weiter. Ich muss noch ein paar Sachen packen. Brauchst du gar nichts zum Reisen?“ Wenn er wirklich DER Zetsu ist… dann muss ich ihn schleunigst aus Konoha heraus bekommen und erst einmal Informationen über ihn sammeln… Verdammt und das gerade, wenn ich zu anderen Dörfern reisen will… Im Unterbewusstsein biss er sich auf die Unterlippe und erhob sich, um kurz eine Tasche zu packen, in der er das Nötigste hineinräumte. Ein paar Rationen zu Essen, Ersatzkleidung, ein paar Ersatzwaffen und sein Tanto, welches normaler Weise zu einer ANBU Ausrüstung angehörte, aber da er für seine ANBU Kleidung das Nodachi nutzte und nicht mit einer riesigen Klinge zu einem Dorf wandern wollte, war das hier eher angebracht. Außerdem packte er noch einen kleinen Stapel an Papier ein, auf dem die aktuellen Steckbriefe von den letzten Angreifern von Konoha zu sehen waren. Dann trat er wieder ins Wohnzimmer. “So, ich habe alles gepackt, wenn du nichts mehr brauchst, dann können wir jetzt unser letztes Mitglied abholen und dann reisen wir los – war der Saft nicht gut?“, fragte er leicht verwundert. “Dann stell ihn bitte in die Spüle. Das silberne Ding da! Na, geht doch… Auf geht’s.“ Er scheuchte den kleinen Zetsu ein wenig aus der Wohnung, verschloss die Fenster und danach die Türe. Dann machte er sich auf zum Krankenhaus von Konoha. Ob die Nara überhaupt schon über den Ausflug instruiert worden war? Na, das würde sich ja bald zeigen.

TBC Doppelgänger: Senju Hanas Haus
TBC: Krankenhaus von Konoha
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Di Jun 04, 2013 9:04 am

Bei der Wohnung angekommen bat Kôhei Zetsu hinein. Zetsu schaute sich interessiert um, schließlich hatte er nie gesehen wie Menschen in Konoha so leben. Besonders interessant fand Zetsu diesen schwarzen Kasten, zu dem ihm irgendwie das Wort Fernseher einfiel. Auch wenn er nicht verstand was dieser Kasten mit, in die Ferne sehen zu tun hat.
Dann fragte ihn Kôhei etwas seltsames. Ob er Zetsu sei, oder nur so hieß. Was sollte diese Frage? Wenn er Zetsu heißt ist er es auch. „Hä? Ich heiße Zetsu, also bin ich Zetsu. Warum sollte ich vorgeben jemand zu sein der ich nicht bin. Das macht keinen Sinn.“ Dann reichte Kôhei Zetsu ein Glas mit einer Flüssigkeit darin, was Zetsu noch mehr verwirrte. Nach Kôheis Worten war das etwas zu trinken, aber glaubte Kôhei wirklich er würde sich dieses orange Zeug in den Mund schütten? Vorsichtig roch Zetsu an der Flüssigkeit und es erinnerte ihn an eine Frucht, aber er kam einfach nicht auf den Namen. Dann steckte er seinen Finger in das Zeug und rührte ein wenig darin herum. Zu guterletzt leckte er die Flüssigkeit von seinem Finger, nur um äußerst angewidert das Gesicht zu verziehen. Wollte Kôhei ihn etwa vergiften? Na das sollte er nochmal versuchen. Er stellte das Glas auf den Tisch und wartete bis Kôhei seinen Brief fertig geschrieben hatte. Nun wollte er scheinbar seine Sachen für die kleine Reise packen, die sie vor hatten. Dabei frage Kôhei ihn, ob er nichts zum reisen bräuchte, aber Zetsu deutete nur auf seine Füße und sagte: „Die reichen mir.“
während Kôhei weiter packte schaute Zetsu sich wieder in der Wohnung um. Dieser Kôhei hatte hier allerhand Schnickschnack dessen Sinn und Zweck sich Zetsu nicht ganz erschließen wollte. Aber Zetsu hatte auch nicht sonderlich viel Zeit diese zu ergründen, denn Kôhei brauchte nicht lang. Vor der weiterreise wollte er noch, dass Zetsu das Glas mit dem widerlichen Zeug das er Saft nannte in die Spüle stellte. Zetsu folgte seinen Anweisungen und und ihm im Anschluss auch aus der Wohnung. Nun ging es zu ihrem nächsten Zwischenstopp, bevor sie das Dorf verlassen würden.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Nov 30, 2013 1:15 pm

Timeskip!


Nach der Mission, rund um das Versteck der Jashinisten unter Konoha, wurde Kôhei in das Krankenhaus eingeliefert. Seine Knie zertrümmert, der Kampfeswille vorerst gebrochen. Es dauerte lange, bis die Bruchstücke wieder zusammengesetzt werden konnten und wieder wirkliche Knie entstanden. Bereits bei der Einlieferung in das Konohakrankenhaus war klar gewesen, dass er zwar wieder laufen würde, aber nie wieder so beweglich sein würde, wie bisher. Das lag zum Einen an den komplizierten Trümmerbrüchen, zum Anderen an seinem Alter. Mit 37 Jahren solch eine Verletzung ab zubekommen war ein harter Schlag und für einen Sportler das sichere Aus für jegliche Karriere. Nur seine geliebte Hana, eine Senju, konnte ihm vor dem geistlichen Aus bewahren, gemeinsam mit ihrer Tochter und dem Baby, welches sie im Bauch trug.

Als Kôhei einige Operationen und viele therapeutische Behandlungen hinter sich gebracht hatte, begann er wieder normal zu laufen. Zwei Monaten waren bis zu diesem Zeitpunkt vergangen. Zwar konzentrierte er sich darauf, dass er wieder für den Dienst tauglich wurde, doch war ihm klar, dass er sich für den Dienst anderweitig orientieren musste. Seine bisher größte Stärke, dass er jedes Gebiet größten Teils abdecken konnte, war vernichtet. Es galt also eine Möglichkeit zu finden, seiner nun entstanden Behinderung, zu überbrücken. Dies war und ist das Ninjutsu. Er lernte zwar keine Techniken, aber drang tiefer in die Theorie ein, sodass er sicher war in Zukunft mächtigere Techniken lernen zu können, als die, die er bisher erlernt hatte.

Doch dies war nicht die einzige Sache, die sich in dieser Zeit ereignete. Hana's Bauch wuchs von Tag zu Tag und es wurde immer deutlicher, dass sie der Geburt ihres gemeinsamen Kindes näher kam. Das Skandalkind, welches von Senju und Uchiha gezeugt wurde. Kôhei musste sich von Seiten seines Clans fiese Bemerkungen anhören. Ob es Hana ähnlich erging, konnte er nicht sagen. Letztlich war es ihm jedoch egal, was sein Clan von sich gab, da er wenig von eben jenem hielt.
Als der Tag der Geburt gekommen war, wurde Hana ins Krankenhaus eingeliefert, um zu gebären. Doch leider war nicht die Iryonin zur Geburt zur Verfügung, die Kôhei sich gewünscht hatte. Es handelte sich um Mayura Hokusai, geborene Hatake. Mehrere Missionen hatten sie gemeinsam bestritten und seid er im Krankenhaus gelegen hatte, war eine Freundschaft entstanden. Sie hatte ihn dazu gebracht sich wieder auf die Beine zu stellen, als die Knochen verheilt waren.

Die Geburt verlief jedoch nicht wie gehofft. Es kam zu Komplikationen, die unvorhergesehen waren. Die genaueren Umstände sind Kôhei bewusst, doch er versucht sie immer zu verdrängen. Hana starb bei der Geburt, ihr gemeinsames Kind überlebte. Verzweifelt brach Kôhei am Sterbebett seiner Frau und dem Geburtstisch seines Kindes zusammen und vermochte sich zunächst nicht zu bewegen. Nach vielen Worten der Ärzte richtete sich Kôhei wieder auf und nahm seine neugeborene Tochter. Schneeweiße Haare von ihm und die goldbraunen Augen der Mutter. Tränen stiegen Kôhei in die Augen und letztlich ließ er von seiner verstorbenen Frau ab.

Alleine völlig überfordert, organisierte er sich Hilfe von seiner eigenen Mutter. Auch um seine Ziehtochter Miharu versuchte er sich zu kümmern und vollbrachte irgendwie das Unmögliche. Gemeinsam mit ihr vergoss er zahlreiche Tränen während der Beerdigung seiner Frau.


>> Dies alles ist einige Wochen her und Kôhei ist nun wieder in den aktiven Dienst eingestiegen <<
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Do Jan 23, 2014 1:57 pm

CF: Manöverdorf II
Der Uchiha erreichte seine Wohnung im Wohnzimmer. Ein kurzer Schrei war zu vernehmen. Er stammte von einer weiblichen Stimme. Kôhei zuckte erschrocken zusammen und wand sich der Quelle zu. Seine Ziehtochter Senju Miharu stand dort und hatte die Augen weit aufgerissen, beruhigte sich jedoch schnell wieder. “Huch, was machst du denn hier?“, erkundigte sich Kôhei und entledigte sich seiner Jacke mit einem Handgriff. Miharu lächelte ihr Sonnenscheinlächeln. Es war wirklich ansteckend. “Hallo Otô-san! Obâ-san hat mich her geschickt mit der Kleinen. Sie musste etwas erledigen und ich soll mich um Sayuri-chan kümmern.“ Überrascht und unachtsam, wie er gewesen war, hatte er seine kleine Tochter übersehen. Wie konnte ihm so etwas bloß passieren?! Er ging schnell auf die beiden Mädchen zu, umarmte Miharu und gab seiner zweiten Tochter einen Kuss auf die Stirn. “In Ordnung. Ich muss kurz unter die Dusche springen, wir bekommen gleich Besuch. Willst du solange bleiben?“, fragte Kôhei liebevoll und sah Miharu an. “Gerne! Wer kommt denn?“ Sie strahlte förmlich, ob der Möglichkeit jemand Neuen kennen zu lernen. “Meine neuen Schüler, oder zumindest ein Teil von Ihnen.“ Er lächelte und löste sich von ihr und deutete auf das Wohnzimmer, damit sie es sich gemütlich machen konnte.

Miharu tat, wie ihr geheißen und spazierte freudig ins Wohnzimmer und beförderte ihre kleine Halbschwester auf die Spieldecke. Sie war dabei sehr vorsichtig. Kôhei war sehr glücklich, dass er von ihr Hilfe bekam, wenn es um Sayuri ging. Er selbst war zum ersten Mal Vater und war in die Rolle noch nicht ganz hinein gewachsen. Schnell ging er in sein Schlafzimmer und zog neue Kleidung aus einem Schrank, beförderte seine Alte bereit in die Wäschetonne und ging dann ins Badezimmer. Dort wusch er sich schnell, da er den Schweiß des Manövers nicht mochte. Wenn er jemanden empfing, wollte er auch gepflegt aussehen. Er kleidete sich in seiner üblichen Freizeitkleidung, ließ jedoch die Maske weg. Er trug derweilen Schuhwerk, Hose und Hemd. Die Weste und das Jackett ließ er vorerst aus, kam aber mit beiden Stücken über den Arm gelegt aus dem Badezimmer. Er legte die Kleidungsstücke über eine Stuhllehne und ging zum Kühlschrank. “Möchtest du etwas trinken, Miharu-chan?“, fragte er und wand den Kopf in ihre Richtung. Sie sah auf und nickte hefftig. “Und mach auch was für Sayuri-chan fertig. Ich glaube sie hat auch Hunger!“, rief sie ihm entgegen. Er und Babynahrung – zum Glück war Miharu in der Lage die Kleine zu füttern. Er selbst stellte dabei immer eine riesen Sauerei an. Er griff in den Kühlschrank und zog ein Glas mit Babynahrung heraus. Seine eigene Mutter hatte sie vorbereitet, da sie wusste, wie schlecht Kôhei in der Küche war. Kôhei stellte das Glas in einen Topf, nachdem er Wasser hineingegeben hatte und stellte die Herdplatte an. Das essen durfte nicht heiß sein, sonst würde sich die Kleine verbrennen.

Während das Wasser langsam wärmer wurde, kümmerte er sich darum ein paar Getränke aus dem Kühlschrank auf den Wohnzimmertisch zu befördern. Orangensaft, Cola, Wasser und noch ein paar Getränke. Dazu kamen noch nach kurzer Weile des Überlegens Gläser. Er wusste nicht, wie viele Mitglieder seines neuen Teams sich hier heute zusammenfinden würden, aber mindestens eine Person würde es wohl sein. Dann ging er wieder an den Herd und holte das inzwischen lauwarme Essen von der Platte und reichte es, mitsamt eines Plastiklöffels seiner Ziehtochter. Sie kümmerte sich sofort darum, dass Sayuri etwas essen konnte und Kôhei lächelte freudig auf.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Fr Jan 24, 2014 11:24 am


Wie findet man das Haus einer bestimmten Person, die man nicht kennt, in einem großen Dorf wie Konohagakure?
Es war ziemlich offensichtlich, dass Kôhei dies als erste Prüfung sah. So testete er die Fähigkeiten seiner Schüler logisch zu denken. Das jedenfalls dachte Daisuke.
Seiner Ansicht nach also hatte er eine reelle Chance seinen neuen Sensei auszumachen. Langsam schlenderte er nun durch die Straßen Konohas. Das Clanviertel hatte er längst verlassen. Er hatte es mit einem Uchiha zu tun, ja, aber mit einem Mitglied der Familie, welches ausgeschlossen war und sich selbst ausgeschlossen hatte.
Ein Umstand, den Daisuke immer noch nicht verstand - und auch nicht gutheißen konnte. Als Clan war man eine Familie, und sich von der Familie zu entfernen erschloss sich Daisuke nicht im Geringsten.
Noch einmal starrte er auf den Brief, der in seinem Briefkasten gewesen war. Er enthielt keine weiteren Hinweise.
Daisuke kombinierte: Entweder wohnte Kôhei in einem eigenen Haus oder in einer Mietswohnung. Wenn letzteres zutraf, hatte er eine Idee.
Alsbald erreichte Daisuke das Viertel mit den meisten Mietswohnungen und suchte den zuständigen Vermieter. Der Name musste ihm nicht unbekannt sein, aber Daisuke hatte ja auch eine viel trefferende Beschreibung:
"Kennen Sie einen Uchiha, der hier lebt - fern des Clanviertels?", fragte er also.
Sowas war immer auffällig. Es gab nur selten ein Clanmitglied, welches nicht im entsprechenden Viertel lebte, und wenn jemand aus dem Uchiha-Clan kam, machte das die Runde.
Und tatsächlich: Schon berichtete der Vermieter von einem Uchiha, dessen Vorname ihm aber gerade entfallen war. Als Daisuke den Namen Kôhei nannte, begann der Vermieter zu nicken.
Daisuke war auf der richtigen Spur. Er grinste.
Wenn der Rest seiner Teammitglieder auch diese Suche machen musste, hatte er den größten Vorteil, denn er wusste, dass Kôhei nichts mit den anderen Uchiha zu tun hatte. Es war fraglich, ob das den anderen ebenfalls bewusst war.
Still lauschte er der Wegbeschreibung, verneigte sich dann höflich und machte sich flugs auf den Weg. Nur wenige Minuten später erreichte er das beschriebene Mehrfamilienhaus und betrat es. Er sprintete alle Treppen im Eiltempo hoch - der Vermieter meinte sich zu erinnern, dass Kôhei der einzige ohne Kinder war und deshalb unter dem Dach lebte - und stand schlussendlich vor der Tür.
Die Frage war natürlich, ob er hier richtig war. Einen Moment überlegte er noch, dann klopfte er einfach.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Fr Jan 24, 2014 5:34 pm

Kôhei nahm auf dem Sofa Platz und sah seinen beiden Töchtern zu – ja, er wagte es sogar selbst für kurze Zeit seine kleinste Tochter zu füttern. Es klappte sogar recht passabel. Sie hatte ein verschmiertes Gesicht, aber seine Kleidung blieb sauber. Mit ihren Haselnussbraunen Augen sah sie ihn an und lachte quicklebendig. Die kleinen Ärmchen strecke sie aus und griff an die Hände von Kôhei. Der Vater musste breit grinsen und hörte dann Schritte im Treppenhaus. Schade – er hatte sich gerade darauf gefreut mit seiner Kleinsten besser klar zu kommen und da wurden schon wieder seine Dienste gefordert. Kôhei gab seiner größeren Tochter alles in die Hand, damit sie weiter machen konnte und erhob sich. Kurz klopfte er sich die Hosenbeine sporadisch ab und besah sich seine Kleidung. Tatsächlich, keinerlei Flecken. Dann klopfte es auch schon an der Türe.

Mit wenigen Schritten hatte Kôhei die geräumige Wohnung durchquert und stand an der Tür. Die Hand fuhr zum Türgriff und er zog die Türe auf. Da sah er einen jungen Burschen vor seiner Tür stehen. Er selbst mit seinen weißen Haaren und seinen intensiv blauen Augen bildete einen starken Kontrast zu dem Jungen ab. Vor allem, durch seine Kleidung, die zugleich formell, als auch Farbintensiv wirkte. Zunächst sprach er kein Wort, verzog nicht einmal die Miene und sah sich den jungen Kerl an. Dann hob sich einer seiner Mundwinkel an. “Sehr schön, du hast also meine Wohnung gefunden. Komm rein!“, er trat zurück und bat ihn herein.
Miharu, die noch auf der Spieldecke mit ihrer Schwester war, hob den Kopf und strahlte förmlich, als sie den jüngeren Uchiha erblickte. Sogar etwas rot wurde sie. Doch ihrer energiegeladenen Euphorie schadete das nicht. Sie winkte Daisuke zu und wedelte dabei wild mit dem Löffel. “Willkommen!“, sprach sie fröhlich und auch Sayuri, die belustigt auf der Spieldecke lag, gab ein paar erquickte Laute zur Begrüßung von sich. “Das sind Senju Miharu und Sayuri. Meine beiden Töchter.“ – zu einhundert Prozent würde der jüngere Uchiha nun große Augen machen. Über die Geschichte, dass eine Senju und ein Uchiha zusammen waren, konnte er vielleicht gehört haben, aber dass er, Kôhei, und seine verstorbene Frau gemeinsam ein Kind hatten – das konnte er nicht wissen. Sie haben sich versprochen es nicht an die große Glocke zu hängen, damit die Kleine in Ruhe aufwachsen konnte. Dass Miharu nicht sein leibliche Tochter war, verschwieg er.

“Nimm Platz und nehm dir etwas zu trinken. Genug Auswahl sollte es geben.“ Dabei deutete er auf das Sofa, auf dem er zuvor noch gesessen hatte. Dort würden bequem zwei bis drei Personen Platz haben. Er selbst nahm nun auf dem Sessel Platz und schenkte sich ein Glas Wasser ein. “Der Rest des Teams ist leider noch nicht da und ich weis auch nicht, wann sie hier eintreffen werden. Miharu, magst du mit Sayuri ins Schlafzimmer gehen? Dann kann ich mich mit Daisuke unterhalten.“ Miharu nickte und brachte das Essen zurück in die Küche. Danach griff sie sich ihre kleine Schwester und die Decke und machte sich davon. “Danke dir! Also, ich bin Uchiha Kôhei, wie du aus dem Brief erfahren hast. Ich habe deine Akte gelesen, dadurch weis ich ein paar Dinge über dich – wobei die Akte nicht sonderlich voll war. Erzähl mir doch bitte erst einmal, wie du mich ausfindig gemacht hast.“, sprach er mit freundlicher Stimme, musterte dabei den Jungen jedoch eingehend und nahm einen Schluck aus seinem Glas.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Sa Jan 25, 2014 1:12 pm

Weiße Haare, blaue Augen. Sicher war sich Daisuke nicht, dass er einen Uchiha vor sich hatte. Einen Moment lang sahen sich die beiden nur an, bis Daisuke sich tief verbeugte.
"Guten Tag!", wünschte er dann, und die darauf folgende Reaktion verriet ihm, dass er hier richtig war - und das Kôhei wohl wusste, wie Daisuke aussah. Nachdem der junge Uchiha hineingebeten wurde, kam er dieser Bitte auch nach und betrat die hübsch eingerichtete Wohnung.
Er versuchte sich unauffällig umzusehen, bis er einen euphorischen Willkommensgruß und einige undefinierte Laute vernahm. Sofort stellte Kôhei sie als seine Töchter vor - und nannte den Namen Senju, denjenigen Clannamen, der neben den Uchiha wohl ebenso bekannt war.
Wäre er kein Gast, hätte er jetzt wohl wilde Gesten von sich gegeben, hätte vielleicht überraschte Laute von sich gegeben, doch nichts dergleichen kam. Ausdruckslos sah er Miharu an, bis sich seine Lippen zu einem Lächeln formten.
Auch vor ihr verbeugte er sich also, und sagte dann:
"Dankesehr, freut mich dich kennen zu lernen."
Daisuke fragte sich sofort, warum Kôhei sie als Senju vorgestellt hatte. Er hätte es genauso gut verschweigen können, da es für Daisuke keine Bedeutung hatte. Ihn störte nichts am Senju-Clan, auch wenn es oft hieß, sie und die Uchiha lägen im ewigen Streit. Das sahen höchstens noch die älteren, verbisseneren Clanmitglieder so. Daisuke selbst, und auch seine Eltern, hatten überhaupt nichts mit den Senju zu tun.
Wie erbeten nahm er schließlich auf dem bequemen Sofa Platz und griff nach einiger Zeit der Überlegung ein Glas und schenkte sich Orangensaft ein. Dann stellte er das Glas ab, ohne etwas zu trinken.
Dass er der erste war, passte ins Bild - und auch in die Überlegungen, die er beim Auffinden der Wohnung gehabt hatte.
Zuerst also wollte Kôhei wissen, wie er hierher gefunden hatte. Ein stolzes Lächeln lag nun auf den Lippen des Uchiha und er erklärte:
"Ich habe nach dem einzigen Uchiha gesucht, der nicht im Clanviertel lebt. Sowas bleibt den Menschen im Gedächtnis."
Es war eine verkürzte Darstellung seiner Wegfindung, was Daisukes Drang nach Selbstdarstellung geschuldet war. Und irgendwie erhoffte er sich auch eine Reaktion bezüglich der Tatsache, dass Kôhei eben kein angesehenes Mitglied der Uchiha war.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Jan 27, 2014 10:27 am

Kôhei saß auf dem Sessel und musterte weiter sein jüngstes Mitglied des Teams. Auf die Frage, wie er ihn hatte ausfindig machen können, antwortete dieser, dass es nicht viele Uchihas gäbe, die außerhalb des Uchiha-Bezirks lebten. Das war richtig und vor allem, war das eine Information, die nur er haben konnte, da er selbst ein Uchiha war. Die anderen Teammitglieder hatten diese Information nicht und sollten sie im Uchiha-Bezirk nach ihm suchen, würden sie dies auf leider recht unhöfliche Art und Weise erfahren.

Miharu hatte mit Sayuri das Wohnzimmer verlassen und so konnte er offen sprechen. “Und was sagt man sich über den ausgestoßenen Uchiha? Ich war lange nicht mehr im Bezirk unseres Clans…“, horchte er recht neugierig nach und nahm einen Schluck aus seinem Glas. Er wartete die Antwort ab und lauschte ihr. “Die Umstände damals waren anders, als es heute der Fall ist. Heute würde ich dort wohl wieder leben können. Doch letztlich sollten wir nicht in der Vergangenheit leben, sondern in dem hier und jetzt und an die Zukunft denken. Streitigkeiten bei Seite legen und einander helfen. Ich will dir gerne Fragen beantworten, sofern du Fragen hast.“ Und er war sich sicher, dass Daisuke irgendwelche Fragen hatte. Für ihn musste diese Einladung aus heiterem Himmel gekommen sein.

Er selbst hatte das Bedürfnis Daisuke Fragen zu stellen und vor allem heraus zu finden, was er für Fertigkeiten besaß. Er wollte sich möglichst bald ein Bild seines Schülers machen, damit er für ihn planen konnte. Kôhei nahm einen weiteren Schluck. “Okay, kommen wir etwas mehr zur Informationssammlung. Ich würde gerne von dir etwas sehen. Was kannst du, wie gut kannst du es. Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen. Die Akte über dich beinhaltet zwar einige dieser Dinge, aber ich bin kein Freund davon mir alles nach zu lesen, wenn man sich persönlich zeigen lassen kann, was jemand beherrscht.“
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Mo Jan 27, 2014 11:24 am

Kôhei sprach doch recht entspannt darüber, dass er ausgestoßen war. Eigentlich konnte sich Daisuke kaum vorstellen, dass das offiziell war, dass Kôhei ausgestoßen war. Daisuke empfand es mehr als eine... stillschweigende Einigung, aber letztendlich wusste er natürlich zu wenig.
"Nicht viel. Viele wissen gar nichts über dich, wie ich. Diejenigen, die Bescheid wissen, reden einfach nicht darüber.", meinte Daisuke, ohne das ganze beurteilen zu können.
Die Einstellung, mit der Kôhei an die Sache ging, gefiel Daisuke nicht ganz. Interessierten die Wurzeln seines Daseins den weißhaarigen Uchiha gar nicht? Hatte er so wenig Zusammengehörigkeitsgefühl, dass ihm nicht daran gelegen war sich mit dem Clan zu versöhnen?
Bevor Daisuke seine erste Frage stellte, trank er einen Schluck des Saftes vor ihm.
"Ich habe eigentlich nur eine einzige: Wieso bin ausgerechnet ich in deinem Team? Ich bin seit Jahren Genin und hatte kein einziges Team, und es sah auch mehr so aus, dass ich niemals eines bekomme. Und dann ausgerechnet du, ein Uchiha, der mein Sensei werden soll. Hast du nicht ahnen können, was das im Clan auslösen wird?", fragte er also. Es war eine, wie der junge Genin fand, schwierige Frage, und er erwartete auch nur, dass Kôhei ehrlich mit ihm war. Selbst wenn das bedeutete, dass Daisuke die Antwort nicht zufriedenstellte.
Sein zukünftiger Sensei schließlich hatte eine Bitte. Er wollte wissen, was Daisuke konnte, aber er schien wenig von der Idee zu halten es sich erzählen zu lassen.
Einen Moment sah Daisuke Kôhei nur fragend an, bis er anfügte:
"Und das heißt? Soll ich jetzt irgendwas... vorführen?"
Vielleicht bekam Daisuke ja die Gelegenheit seinen Stil in Perfektion zu demonstrieren.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uchiha Kôhei   Di Jan 28, 2014 10:01 am

Kôhei sah Daisuke an. Zunächst die Information, dass Daisuke eigentlich nichts über Kôhei wusste, dann die Beschuldigung an Kôhei. Ohne die Miene zu verziehen saß er da und wartete, bis er geendet hatte. Dann setzte sich Kôhei etwas auf und lehnte sich mit seinen Ellbogen auf seinen Knien ab. “Warum ausgerechnet du? Ich könnte dir viel erzählen. Letztlich bin ich nicht mehr in der Verfassung wie einst. Die großen Mitglieder des Uchiha-Clans gibt es schon lange nicht mehr und ich persönlich hatte meine Hoffnung in den nun verstorbenen Uchiha Hayate gesteckt. Zunächst aber – Ich bin dein Sensei. Daher würde ich mir wünschen, dass wir das du vorerst unterlassen. Reine Formalität. Meine Absichten sind rein, soviel kann ich dir versichern. Ich handle im Interesse von Konoha, nicht von irgendwelchen Clans, die ihre eigene Ideologie verfolgen und meinen damit im Recht zu sein. Ich werde dir das Sharingan näher bringen, werde dich lehren was ich darüber weis.“ Kôhei sah Daisuke in die Augen. Diese Augen würden den seinen folgen sollen. Kôhei war alt, wenn man das Alter eines Shinobi betrachtete. Mit über 35 Jahren, war er definitiv die obere Altersklasse.

“Ich muss ehrlich sagen. Mir ist egal was im Clan los ist. Ich möchte ein Team aufstellen, welches in der Lage ist das Dorf zu beschützen – wenn ich in die Zukunft blicke. Das bedeutet, dass jedes der erwählten Mitglieder Potential besitzt.“ Dann sah Daisuke seinen neuen Sensei fragend an. “Ja genau, ich würde gerne ein paar Techniken von dir sehen. Keine Ninjutsu. Ich hänge an meiner Wohnung. Aber sofern mir die Informationen richtig vorliegen, besitzt du Illussionskünste. Wenn du es kannst, kombiniere es ruhig mit deinem Sharingan.“, sprach Kôhei und lächelte nun wieder.
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