Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Haupttor von Kirigakure

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BeitragThema: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Jul 22, 2012 9:19 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Haupttor


Das Haupttor von Kirigakure steht südlich vom Dorf.
Das Dorf wird von einer großen Mauer umgeben,
diese besteht aus Stein und ist schwer zu durchbrechen.
Das Tor wird rund um die Uhr von zwei Shinobi´s bewacht!



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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Dez 08, 2013 11:04 am

NPC Takara Teshima

cf: Clan-Viertel

Der schwarze Mantel mit Kapuze verbarg Takaras Gesicht und ihren gesamten Körper, da sie ihn geschlossen hatte. Lediglich die Ärmel, wo die Arme hindurch ragten, erlaubten etwas Haut zu erkennen, da die Füße in dunkelbraune Stiefel gekleidet waren. Mit dem simplen Bunshin no Jutsu hatte sie es geschafft sich außerhalb ihres Clanviertels frei auf der Straße zu bewegen. Zivilisten erkannten nicht einmal die einfachsten Akademietechniken, was sie über die Fähigkeiten der Bürger spotten ließ. Weshalb wurde man Shinobi? Laut den Kage, um seinem Dorf zu dienen, aber man hielt seinen Hintern doch nur für die hin, die selbst zu schwach waren. Erbärmliche Kreaturen. Zumindest, wenn man den Gedanken von Cordesh folgte. Takaras Emotionen waren zu einem entspannten Punkt abgekühlt, seit sie sich auf den Weg gemacht hatten. Die Larve allerdings beäugte die gesamte Situation, kalkulierte und erhoffte sich mit einem schäbigen Grinsen den Tod ihrer Verwandten. Nun musste es aber erst einmal so weit kommen, dass sie beide das gesamte Viertel in eine leuchtende Lage versetzten. Derweil stand die Wirtin Cordeshs auf einem Hausdach in der Nähe, lehnte mit einer Hand am Schornstein und beäugte das Wachhaus der Stadt. Sie war keine Fernkampfmeisterin und wollte diese unwürdigen Wachen nicht einfach mit einem Klicken ausschalten. Ein bisschen Stilbewusstsein hatte selbst diese Teshima. Was meinst du? Bunshin oder Elemente? Sie sind beide jung, aber sicherlich nicht allzu naiv wie diese Einwohner, denen wir begegnet sind. Schicken wir Bunshin zu ihnen, um dann von außen zu agieren. Kurz darauf formte Takara Fingerzeichen, während hinter ihr zwei kleine Puff-Geräusche ertönten. Zwei Bunshin mit derselben geheimnisvollen Erscheinung standen nun dort, nicht ersichtlich für jemanden, der sich auf der Höhe des Bodens befand. "Beide hinein, je eine Seite. Überraschen und angreifen." Die Bunshin nickten und sprangen davon. Sie bewegten sich so geschickt durch die Gassen und Baumwipfel von Gartenliebhabern, dass sie nicht ersichtlich waren. Dann kamen sie mit einem synchronen Sprung beide an der Hinterwand des Wachhäuschens an. Ein Bunshin machte Fingerzeichen, wurde anschließend von der Erde verschluckt wie von einer zähen Magmabrühe und ließ seinen Kollegen zurück. Das Original saß derweil am Rand des Daches von eben in der Hocke und beobachtete in einem lauen Wind, der den Mantel leicht bewegte, die Stadtwachen. Ihr zweites Original bewegte sich so leise wie möglich über den Boden, um sich vor der Seitentür des Häuschens zu platzieren und die Klinke bereit anzupacken. In der Sekunde, wo der andere Doppelgänger neben dem 14-Jährigen Wächter aus der Erde erwuchs, riss sein Kollege die Tür auf. Es gab keinen großen Kampfschrei, nur ein paar Geräusche verursacht durch Bewegungen und die Tür. Ein Bunshin packte den Jüngeren an der Schulter und wollte ihm die Faust in den Bauch rammen, danach den eigenen Kopf gegen dessen Stirn. Der, der die Tür geöffnet hatte, hatte ein Kunai im Anschlag und wollte den Älteren am Hals packen, um ihn dann zu verletzen. In dem Moment sprang die echte Takara von ihrem Dach hinunter, landete galant auf dem Rasen eines Vorgartens und lief los. Sie sprang über einen Zaun, man hörte den Kies unter ihren Füßen und ihr Ziel war es durch die offenen Pforten zu entwischen, was ihr früher oder später mit einigen blutigen Folgen auch gelingen sollte.

Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMo Dez 09, 2013 3:56 pm

NPC:

Der werte Akaryo wurde reichlich kalt erwischt. Er setzte gerade zu einer äußerst bissigen Bemerkung an, derweil die Kaffeemühle mahlte und sich der Erdboden des spartanisch gebauten Wachhäuschens gegen ihn verschwor, um eine schwarze Kapuzengestalt auszuspucken. Mach dich nicht - Ow! Griff an der Schulter, Faust in der Magengegend. Agh! Stirn an Stirn, knallend schlugen seine Zähne aufeinander - er biss sich glatt die Zungenspitze ab.
Bari dagegen war besser; er registrierte die Bewegung aus dem Augenwinkel, hielt im Mahlen inne. Und in diesem Momente klickte die Klinke. Bari wirbelte herum, die Hand noch an der Kaffeemühle. Sein Blick fiel auf den Vermummten, der sich durch die Tür an ihn heranzupirschen gedacht hatte. Kurzentschlossen tat der erfahrene Wach-Shinobi zweierlei: Er warf die Kaffeemühle auf den einen Gegner, derweil die freie Hand schon unter die Theke griff. Er zog das dort aufgehängte Katana in einer einzigen, turbulenten Bewegung, derweil Fuuton sich vom Heft bis zur Spitze ausbreitete. Runter! blaffte er, kalt und klar, und rasierte im Schwung einmal über die Tapete an der Rückwand, ehe er die Klinge auf den Gegner lenkte, welcher seinen Kameraden attackiert hatte.
Der Klassenbeste bekam davon bereits nur noch halb soviel mit; er lag auch schon am Boden, weshalb er dem Befehl zum Ducken nicht mehr nachzukommen brauchte.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMo Dez 09, 2013 4:29 pm

Der Tür-Bunshin rechnete nicht wirklich damit, dass sich seine Existenz dadurch beenden lassen würde, indem ein Gegner mit einem Haushaltsgegenstand nach ihm schmiss. Aber kaum langten die Damenpranken gehüllt in Schwarz nach vorne, gab es schon ein Puff, weil der Tür-Bunshin dieses unerkennbare Gerät auf den Kopf bekommen hatte. Was es war, hatte er nicht gesehen, aber dass es keine Waffe war, war Grund genug, um es Entwürdigung zu nennen. Derweil die eine Seite gesichert war, hatte der Erd-Bunshin mehr Erfolg. Seine Angriffe saßen, jedoch folgten die Augen aus dem Kapuzenschatten den Bewegungen, sodass sie erahnten, dass der Griff an dem Zusammengebrochenen vorbei keine Finte, sondern Prävention zum Angriff war. Den Befehl, den die Wache gab, nutzt dafür der Erd-Doppelgänger mit einem heimlichen Grinsen. Er duckte sich, spürte den manipulierten Wind über sich hinweg sausen sowie die Klinge dazu, aber blieb verschont von dem Schicksal seines Kollegen. Dafür nutzte er die Hocke, um eine Rolle rückwärts zu machen, über den Haufen von anderem Wächter hinweg, um die Hände auf den Boden zu drücken und sich im Handstand zu erheben. Das Katana im ausklingenden Angriff rechts von sich klebte der Bunshin mit Chakra an den Sohlen seine Füße an die Decke des Wachhäuschens, hing also kurz nach seiner akrobatischen Aktion kopfüber. Der schwarze Mantel hing umgekehrt in der Luft, ließ aber nur eine schwarze Hose verlauten. Derweil beeilte sich der Bunshin mit frischen Fingerzeichen und trat in direkten Augenkontakt mit dem Schwertschwinger. "Doryuu Taiga! Ein Fingerzeichen haltend sah der Doppelgänger den Auswirkungen seiner Technik entgegen. Der Boden, auf dem das Häuschen stand, brav auf, begann zu schmieren und zu blubbern, innerhalb kürzester Zeit. Prompt wurde aus der Erde eine Schlammteich, in dem einer der beiden Wächter bereits mit dem Gesicht lag. Zumindest geschwächt durch einen Schlag am Boden. Der andere sollte nun ebenso das Gleichgewicht segnen, nicht das Zeitliche. Anschließend konnte der Bunshin noch tun, was er wollte, selbst wenn er verpuffte - immerhin war das Original gerade dabei durch das Tor zu entwischen. Ein Fuß der echten Takara, ein Schrittgeräusch, die Präsenz, der Schatten des Teshima-Clans war über die Schwelle des Stadttores getreten.

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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMi Dez 11, 2013 12:20 pm

NPC:

Die Kaffeemühle erwies sich als effektiver als das Schwert? Applaus für dieses stetig unterschätzte Haushaltsgerät. Bari fühlte einen Hauch zusätzlicher Euphorie - wie wenn man beim Brettspiel gleich mit 6er-Pasch in seine Runde startet. Das Glück war mit ihm, und so hieb seine Klinge, derweil die Kaffeemühle auf donnernd dem Boden aufkam und ihren Inhalt dort verteilte, wo kurz darauf Matsch sein sollte. Viel Matsch.
Baris teamorientierte Ansage half bedauerlicherweise auch dem Gegner, der sich nach rückwärts rettete und kurz darauf an die Decke pinnte wie eine Fledermaus. Fingerzeichen folgten, und kurz darauf erbrach sich der Boden scheinbar an seinen flüssigen Innereien, denn schlackiges Braun leckte hervor.
Bari, einen Fuß am Boden und den andern noch in der Schwebe, war nahe dran, das Gleichgewicht zu verlieren. Entschloss sich dann jedoch, mal ein wenig Frust abzubauen und seinen Wachdienst-Kumpel als unschlüpfrigen Trittstein zu gebrauchen. Und - Sorry - Hepp! Er streckte sich, derweil sein Katana im Rückhandschlag den fehlgegangenen Hieb wendete und wieder zurückpfiff. Diesmal setzte Bari das Fuuton als dröhnende Windböe frei, fetzte die obere Ecke des Wachhäuschens gleich mit hinfort.
Ruhe im Karton. Cool wie ein echter Held lehnte Bari sein Katana gegen die Schulter, derweil sein Kamerad unter ihm merklich hektischer zappelte. Tja... ein ganz normaler Tag auf Wachdienst bemerkte der Wächter, derweil das zerbröselte Dachstück runterregnete, und ließ seine Augen über den Platz huschen. Oh. So erspähte er die dritte Kapuzengestalt, über die Schwelle huschend. F*ck.
Ohne Federlesen missbrauchte er Akaryo erneut als Stufe; stieß ihn noch etwas tiefer in den entstandenen Schlammpfuhl und schoss aus dem Wachhäuschen heraus. Eine Blitzbombe landete in seiner Hand, und er schleuderte sie mit einem unterstützenden Fuuton-Windstoß dem Flüchtigen nach. KEIN UNAUTHORISIERTES PASSIEREN!
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMi Dez 11, 2013 6:12 pm

Der Bunshin Takaras sah für sich keine Möglichkeit auszuweichen. Er klebte an der Decke, während der Boden unter ihm zu Schlamm wurde und sein Gegner darauf reagierte. Dieser missbrauchte seinen Kollegen mehr oder minder als Stützplatte oder wenigstens als Ankerpunkt, während der Bunshin beide beobachtete. Mit einem Blick zur Seite ersann er das Schwert wieder zurückkommen, wollte sich nach vorne stürzen auf den Schwinger, wobei er schon die Arme ausstreckte, aber das Fuuton ereilte ihn, blies ihn weg wie der Stoß eines Elefanten und dazu noch ein Schnitt, sodass ein einzelnes Puff ertönte. Der letzte Doppelgänger war somit beseitigt.
Danach richtete sich der einzig kampffähige Wächter an das Original der verkleideten Gestalten, das soeben eine Linie kurzzeitig gebildet hatte mit Hüfte und offenen Stadttoren. Diese wurde dann aufgelöst, weil Takara ziemlich zügig über die Schwelle hinweg getreten war. Als sie das nervige Rufen Baris vernahm, sah sie beim Rennen über ihre Schulter. Die geschulten Augen erkannten einen Gegenstand, der durch die Luft flog. Wenn er rund war, war es zumindest keine Waffe, dennoch wurde es geworfen. So drehte Takara ihr Gesicht wieder zurück, formte unter Hast Fingerzeichen, um eine Erdstelle vor sich aufzulockern und anschließend so mit sich in der Verbindung bringen, dass sie vom letzten Schritt aus sich abstoßen und mit den Füßen in die Erde eintauchen konnte. Sie versank nicht zack plopp, aber die Erde schluckte sie Stück für Stück, während sie ihre Kapuze ins Gesicht zog. Letztlich verschwand sie ganz, konnte allerdings nicht lange so unter der Oberfläche bleiben, weil es eine der simpleren Techniken waren, um mit Doton zu spielen. Sie wollte sich, während sie sich im Boden auf den Wächter zubewegte, an ihn heran wagen und ihn anschließend erstechen oder ähnliches. Nur auf dass sie hier heil weg kam. Nichts zählte gerade mehr als Kirigakure zu verlassen, weil dieses verdammte Weib von Chiyoko wieder im Viertel angekommen war. Da verschwendete man für so etwas Geld, und es wurde nicht einmal zuverlässig erledigt.

Out: Wenn sie Bari angreift, wäre es gut, wenn er sie mit Shuriken am Rücken verletzt ^^ Dies habe ich in der Bewerbung Takaras damals als Schwäche angegeben, die während des Plots enstehen sollte.

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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSa Dez 14, 2013 11:53 am

NPC:

Fehlschlag? Schitt. Bari hatte sich bereits wieder in Bewegung gesetzt, die Augen zu Schlitzen verengt und schon vorsorglich nur halb hinschauend aufgrund des Lichtblitzes. Er wollte den Moment der Verwirrung abpassen, mit dem Katana einen Fangstoß an nonfataler Stelle anbringen und die Sache dann beenden. Doch als das Licht wieder verblasste, fehlte von dem unauthorisiert passierenden Kombatanten - so ungefähr stands vermutlich im offiziellen Regelbuch der Torwache - jede Spur.
Allerdings nicht für lang; durch den Erdboden lief ein Zucken und Rucken, dann stieg der Gegner aus der Erde herauf wie ein Hai aus den Wogen des Meeres. Bari kam sich innerhalb dieser Metaphorik wie die Robbe vor; er hatte geistesgegenwärtig genug reagiert, um hoch zu federn, doch mehr als intuitives, ungezieltes Ausweichen wars nicht. An einen guten Gegenschlag war nicht zu denken. Schlimmer, der Wächter des Tores fing sich selbst einen Stich im Oberschenkel. Schmerz durchflutete ihn von dort aus wie eine brennende Welle. Reiner Überlebensinstinkt übernahm für eine halbe Sekunde das Kommando, ließ ihn beiseite hetzen. Ein Schritt auf dem gesunden Bein, einer auf dem Verletzten - Hinschlagen. Weit kam er nicht. Und sah nun seinerseits schon den Fangstoß kommen. Vermutlich nicht an nonfataler Stelle... Dachte er das gerade wirklich? Letzte Gedanken waren was Verrücktes...

Doch Rettung kam. Schlammverklebt und mit einem solch irren und verzweifelten Blick, der keinen Unterschied machte, ob er nun dem Klassenbesten oder dem Hinterbänkler aus den Augen glomm. Überraschung, Panik, Unerfahrenheit. Akaryo schoss mit all diesen tiefsitzenden Emotionen aus den Trümmern des Wachhäuschens hervor und schickte ein halbes Dutzend Shuriken auf die Reise, mit Suiton ummantelt. Die Geschosse flogen wirr, ungezielt über den Vorplatz - bis er ein Fingerzeichen schloss. Suiro no shuriken!
Er manipulierte das Chakra, wie er es trainiert hatte - an den richtigen Stellen zur richtigen Zeit wurde das Suiton an den Shuriken zu Wasser und platzte in Mini-Wellen davon ab. Die Folge war ein Stoß, der die Geschosse in neue Flugbahnen schickte. Und mehr als eine dieser Bahnen zielte auf tote Winkel.

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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Dez 15, 2013 10:56 am

Auch wenn Takara sich recht sicher war, dass die Wachen zu schwach waren, um sie koordiniert auszuschalten, war sie etwas überrascht, als der Ältere mehr oder minder unsicher vor ihrem Tarnangriff auswich, während aus dem Schutt von gerade eben jemand hervor preschte mit Verzweiflung, Shuriken und einem Jutsu. Das Kunai in ihren Händen traf zwar geringfügig die ältere Wache, aber es schien nicht wirklich von Bedeutung für die 34-Jährige, wenn die Spitze des Metalls nicht zielsicher in der Kehle versank, um eine Aspiration hervorzurufen. Missmutig sah sie so nach vorne, ihrem nahen Gegner nach, während sie einen freundlichen Ticken zu spät bemerkte, dass Akaryo hinter ihr etwas Böses verzapfte. Etwas, das mehr als Tadel verdient hätte. Einen Schritt zurückweichend hielt Takara immer noch das Kunai fest, wobei sie mit größer werdenden Augen über ihre Schulter sah, wobei sie sich nach und nach umdrehte. Was erwartete sie? Kein großes trampelndes Kuchiyose, keine Bombe, sondern eine Serie von Shuriken, die wild umher flatterten wie orientierungslose Schwalben. Takara setzte die falschen Richtungen damit gleich, dass die Waffen von einem Kind geworfen worden waren und sie sich deshalb nur geringfügig darum zu kümmern brauchte. Sie drehte sich wieder um, um Bari hinterher zu jagen, allerdings wechselten dann die Shuriken durch das Suiton erneut die Richtung, steuerten sicher und orientiert auf die Ausreißerin zu. Sie setzte zu Fingerzeichen ein, während sie lossprintete, allerdings riss sie die Augen auf, als sich mehrere scharfe Spitzen von bereits gesehenen Waffen durch ihre Kleidung hindurch in ihren Rücken bohrten. Eins, zwei, drei, vier, fünf. Ein paar mit zwei Spitze, andere steckten nur mit einer im Fleisch der Clanführerin. Sie hustete auf, biss dann die Kiefer zusammen. Schmerz kannte sie, nur hatte sie das nicht erwartet. Von so einem billigen Angriff getroffen zu werden, bei dem es schien, dass die Shuriken sowieso nicht trafen. Nun galt es jedoch nicht einzurosten, sondern sich zu wehren. Shuriken im Rücken waren eine Sache, aber das hieß noch lange nicht, dass die Frau kampfunfähig war. In unsicherer Kampfposition ließ Takara das jämmerliche Kunai fallen, wobei sie Bari einen verächtlichen und tödlichen Blick zuwarf. Es folgte eine Fingerzeichenreihe, wonach Takara sich schnell den Mundschutz hinunterzog. Die Lippen öffneten sich, formten ein O und pusteten rasch eine große Aschewolke aus, die sowohl Bari verschluckte als auch ein mittleres Areal um das Tor herum, wo die Anwenderin stand. Anschließend kamen weitere Zeichen, sodass sie wieder in die Erde eintauchte trotz der Schmerzen, die Shuriken dabei im Boden stecken blieben und sie aus dem Aschebereich hinaus verschwinden konnte. Außerhalb davon kämpfte sie sich an die Oberfläche, kniete allerdings, da ihre Wunden nun offen waren und nicht durch Kunai-Spitzen verschlossen blieben. Die letzten Zeichen erfolgten, ein kleines Kontaktieren der eigenen Zähne und die Aschewolke fing Feuer. Die Schwärze begann zu lodern und mit Flammen um sich zu peitschen. Der bloße Brand war aber nicht den Rang der Technik wert. "Haisekishou!" Es ertönte ein ohrenbetäubendes Geräusch, die Flammen schienen sich für einen Moment in einem Kern zu sammeln, der danach heller wurde und explodierte. Das Feuer strömte in alle Richtungen und fraß auf, was nur ansatzweise brennbar war. Takara war so sicher, dass sie nun endlich freie Bahn hatte. Aber bevor sie vergaß, was sie ihrem Clan hinterlassen wollte, kämpfte sie sich in einen aufrechten Stand und sah in nordöstliche Richtung. Dort, wo Chiyoko behandelt wurde. Dort, wo ihre Verwandten wohnten. "Nur die wahren Symbionten werden überleben. Parasiten werden verbrennen. Tu dein Bestes, Kaiya-san." Insgeheim hoffte die Violetthaarige, dass ihre untertänige Verwandte gerade nicht im Viertel war, damit sie später noch die Mordauftrag vollziehen konnte. "Jibakufuda Kassei!" Kurz schloss Takara die Augen, da dieses Grundjutsu zwar einfach war, aber die zahlreichen Briefbomben mehr Chakra brauchten als nur vier Stück. Anschließend schien der Boden zu beben. Es ertönte eine schreckliche Detonation nach der anderen. Verheerende Druckwellen wurden frei, Stichflammen schossen meterweit in die Höhe, das Chaos war sofort zu erahnen. Rauchschwaden, die sich nach einigen Sekunden am lichten Himmel bildeten, verschluckten die sonst so hell scheinende Sonne gänzlich. Takara stellte sich linear hin, hob das Gesicht und sah über die Stadtmauer hinweg zu dem Feuer, dem Rauch und den mitunter umher fliegenden Holzteilen. "Cordesh?" "Ja?" "Hak'tyl. Kalach shal tek." Mak tal shree. Takara nickte, zog sich den Mundschutz wieder über und drehte sich daraufhin um, um loszurennen. Ihr Umhang hob sich dabei leicht an, während sie an Geschwindigkeit zulegte und Kirigakure sowieso ihre gesamte Familie in Feuer und Tod hinter sich ließ.

tbc: Wald der Stille

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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Dez 15, 2013 1:17 pm

NPC:

Was vom Tage übrig blieb, war Hitze, Flammen und eine gewaltige Rauchfahne.
Bari hockte außerhalb des schwarzen Bereichs, den die letzte Katon-Technik des Feindes hinterlassen hatte. Eine kohlige Fläche, von der sich Rauchfähnchen emporkräuselten wie eine merkwürdige Rasse von Steppengras. Auch den Chuu-Nin hatte diese hitzige Saat befallen; springend hatte er sich aus dem Bereich der Rauchwolke gerettet, war aber eindeutig nicht weit genug gekommen. Seine Beine waren mit Brandwunden übersät, teils schmerzend wie die Hölle - das waren die Leichten - und teils seltsam taub - das waren die schweren Verbrennungen.
Seine Aufmerksamkeit fesselte derzeit jedoch etwas anderes. Nicht der Rauch direkt vor seiner Nase, sondern das Tohuwabohu in der Ferne, über den Dächern.
Oh... Mann...
Akaryu kam schliddernd neben ihm zum Stehen. Ge- Ge- Gehts? Fahrig berührte er den dienstälteren Kameraden an der Schulter, wußte offenbar nicht, wie er sich nun verhalten sollte. Eine verspätete Explosion im Dorfinneren ließ ihn zusammenzucken.
Lass. Bari gab dem Jüngeren einen Stoß. Hör auf, rumzufingern. Lauf lieber. Mach Meldung!
Akaryu blinzelte. Starrte die sonnenverdunkelnde Rauchsäule an. Das da?
Idiot. Unseren Gegner. Trotz Schmerz raffte sich Bari auf. Beweg deinen Arsch! Wage es nicht, zu jemandem "Das halbe Dorf brennt" zu sagen. Das übersah schließlich sowieso niemand. Melde gefälligst, dass ein Höchstverdächtiger gerade das verdammte Tor passiert hat! Los!
Bari kippte wieder um. Akaryu rannte los und machte Meldung. Später kamen weitere Shinobi und auch Iryo-Nin hinzu.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeFr Jan 03, 2014 12:44 pm

Besser spät als nie traf Jinpei gemeinsam mit Arashii Keiko nun am Haupttor ein. Hier herrschte einiges an Regung. Ein kleiner Trupp war um einen Shinobi versammelt. Jinpei ging sehr schnell auf die Gruppierung zu und bahnte sich einen Weg. “Was ist hier geschehen? Wir wurden informiert, dass wir eine Person verfolgen sollen.“ Er hielt kurz das Bild in die Höhe, damit der hoffentlich bei Bewusstsein seiende das Bild sehen konnte. “Wo ist sie hin?“, sprach er. Nach einer kurzen Erläuterung erfuhr er, dass ein Kampf stattgefunden hatte und dass mehrere Bunshin in die Wälder verschwunden waren. Es war nicht klar, welcher der Doppelgänger das Original war. Nun, das war alles andere als erfreulich, aber wohl nicht änderbar. Er war kein Sensor, Keiko war es seinen Informationen nach auch nicht. Also würden sie es auf die klassische Art machen müssen. Laufen und suchen. Er war ganz passabel, wenn es darum ging Spuren ausfindig zu machen und Fährten zu verfolgen. Nachdem er die Informationen, so viele es eben gab, aufgesogen hatte, sah er zu Keiko. “Es scheint, dass wir uns aufteilen sollten, wenn wir möglichst schnell erfolgreich sein wollen. Denkst du, dass du klar kommst? Ich werde in diese Richtung die Doppelgänger verfolgen. Wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich Doppelgänger sind, werde ich danach versuchen sofort weiter zu reisen, um das Original ausfindig zu machen.“ Er klopfte ihr leicht auf die Schulter. Keiko war taff. Sie würde keine Probleme haben, da war er sich sicher und er selbst, ohne eingebildet sein zu wollen, war auch sehr gut. Gerade im Nahkampf. Würde schon alles gut gehen.

Dann rannte er los und versuchten die noch recht frischen Spuren der Gesuchten zu verfolgen.

TBC: Folgt
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Feb 11, 2014 11:06 am

Müde öffnete Jinpei seine Augen. Wo war er? Irgendwie hatte sein Körper sich von selbst bewegt – völlig ohne sein Zutun. Sein Körper brannte, seine Sicht war nicht klar. Und irgendwie fühlte er sich beladen. Vorsichtig wand er den Kopf nach rechts, nur um einen leblosen Körper über seiner Schulter liegen zu sehen. Das Blut tropfte noch immer an ihm herunter. Hatte er im Unterbewusstsein gespürt, dass er zurück nach Kirigakure musste? Mit dem Körper? Unwirklich schien alles zu sein. Seine Augen waren blutunterlaufen. Vor ihm lag das Haupttor. Einige der Wachen rannten bereits auf ihn zu, die Hände an Katanas. In seiner freien linken Hand hielt er das Nodachi, mit dem er zuvor die nun leblose hingerichtet hatte. “Stehen geblieben! Lassen sie die Frau herunter!“, brüllte einer der Wachen. Erkannte man ihn denn nicht? Sein eigener Blick fuhr an ihm herunter. Seine Kleidung war bis auf wenige Fetzen nicht mehr vorhanden, sein Körper schien noch an zahlreichen Stellen Wunden aufzuweisen und außerdem war er mit Blut und Dreck bedeckt. Er sah wieder in Richtung der Wachen, rammte mit einer ruckartigen Bewegung das Nodachi in die Erde. Dann warf er den Körper von seiner Schulter nach vorne, sodass Takara, um die es sich handelte, aufschlug und ein wenig über den Boden rollte.

Sie blieb mit dem Gesicht nach Oben gerichtet liegen und die Wachen blieben abrupt stehen. Nicht etwa, wegen der Wunden, die sie aufwies, sondern weil sie nun die Nuke erkannten. Fragend beäugten sie Jinpei einen Moment lang erneut und weiteten dann die Augen. “Higashi Jinpei?“, fragte eine der Wachen zögerlich und Jinpei nickte zustimmend. Die Wachen umkreisten den Körper von Takara und hoben ihn sacht an. “Nicht so zimperlich. Sie ist tot – kein Grund mehr, sie irgendwie vorsichtig zu berühren. Gebt dem Kage Bescheid, dass ich mich vorerst in meine Behausung zurückziehe, um mich herzurichten.“, sprach Jinpei, der nun wieder seine Stimme gefunden hatte und die wahren Ausmaße begriff. Die Feuer in Kirigakure waren soweit gelöscht, was Jinpei beruhigte.

Zügig zog er die Klinge aus dem Boden und bewegte sich weiter, passierte das Tor, auf gerader Linie auf sein Haus zu, indem er zunächst einmal den ganzen Dreck und Schmutz von sich waschen musste. Danach galt es die Wunden zu versorgen und dann neue Kleidung anzulegen.

Tbc: Anwesen der Higashi Familie
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Mai 27, 2014 2:28 pm

Urlaub. Wer braucht denn schon Urlaub? Falk war seit vielen Jahren im Dienst und Kaito hatte ihm geraten endlich mal Urlaub zu nehmen. Er saß so da in seinem Sessel und dachte nach. Er hatte Kekse, er hatte Tee. Es war ruhig und ein gutes Buch würde sich in der Clanbibliothek auch noch finden lassen. Es war gerade so mittags, bald sollte Taka von seinem Training wiederkommen. Oder war der noch auf Mission? Keine Ahnung, das interessierte Falk ist. Nur war heute der Tag an dem Kaito mit Kochen dran war. Das roch man.
Falk überlegte. Eigentlich perfekt. Ruhe, gutes Essen, was süßes, niemanden der ihn störte. Leider ist es mal wieder Zeit das Falks innere selbstzerstörerische Gefühle zu tage kamen. Ruhig sitzen? Etwas essen? Sich langweilen? Vergesst es. Er stand auf, hatte er doch in der Zeitung diese Samurai Sache gelesen. Gute Bezahlung, ein würdiger Gegner. Nur der Reden Part bei dem ganzen gefiel ihm wirklich gar nicht. Aber da musste er nunmal durch wenn er seinen Urlaub auf nützliche Weise verbringen wollte. Er stand auf, schwang seinen Hut auf seinen Kopf und ging nach draußen. Während dem Laufen ergriff er seinen Spazierstock Kentaro und legte sich seinen Mantel um. Kaito linste aus der Küche heraus und schaute ihn skeptisch an Du gehst? Es gibt gleich Essen, wo willst du hin? Falk drehte sich genervt um und motze den Terumii mit Ich geh auf eine Mission. Bei deinem Fraß werd ich nur fett an. Dieser erwiederte mit hochgezogener Augenbraue Du hast Urlaub.. Nachdem diese Worte gesagt waren, verschwand der Rothaarige schon aus der Tür. Kaito zuckte mit den Schultern, er würde schon wissen was er tut.

Am Tor angekommen prüfte er nochmal alle Sachen. War alles da, ne? Jap. Dann meldete er sich am Dorfausgang ab, das er für einige Zeit nicht da sein wird. Dann ging es geschwind zu den Luftschiffhäfen und auf nach Yokuchi, wo er seinen Gegner, Guan Yu finden sollte. Was ihm allerdings nicht gefiel - 2 andere hatten sich auch bereit erklärt Guan Yu zu erledigen. Urks. Teamwork, wie ihn das schon wiederankotze.

tbc: Dojo des Guan Yu
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Jul 06, 2014 1:17 pm

First Post

Es war mitten am Morgen. Die Sonne schaffte es wie immer nur sehr schwer durch den Nebel von Kirigakure und ließ den Tag nicht minder wärmer starten. Am Tor von Kirigakure stand ein Junge mit einer Kapuze über den Kopf gezogen. Er hatte eine schlaksige Figur und die Hose mehr oder weniger unter den Kniekehlen zu hängen. Um seinen Arm trug er heute sein Stirnband, wodurch man erahnen konnte das er Shinobi war. Keiner jedoch der eine Chuunin Weste tragen durfte. Leider Gottes war der 16 Jährige durchgefallen. Nicht in etwa weil er unfähig war, sondern weil sein Vater davor mit ihm sprach. Er hatte ihm gesagt, dass wenn er Chuunin wurde das die Familie endlich einmal Stolz sein konnte auf ihn und er doch nicht eine so große Schande über sie brachte. Die Worte hatten ihn frustriert, woraufhin er mit Absicht verlor. Im nachhinein betrachtet schien diese Reaktion natürlich sehr kindisch zu sein, aber er wollte das sein Vater schlecht da stand und vor allem das er merkte das er nicht seinen Erwartungen entsprechen würde. Schlussendlich nahm er mit dieser trotzigen Entscheidung einiges auf sich. Man feierte ihn nicht als besonderen Kämpfer und stellte ihn eher in den Schatten zurück. Das schwarze Schaaf des Yuki Clans. Die letzten Monate liefen für den Jugendlichen nicht wirklich gut. Nachdem er sein Monatseinkommen einem obdachlosen schenkte und zu Hause erzählte er habe es verloren, verdonnerte ihn sein Vater zur Treppenstrafe. Das bedeutete auch bei schlechtem Wetter draußen vor der Tür Abendbrot zu essen. Inzwischen war es Saizou jedoch recht. Er wollte so wenig Kontakt wie möglich mit seiner Familie haben, weil sie ihm schier auf die Nerven ging. Zumal er sehr deutlich anders behandelt wurde als seine Geschwister. Bei den Gedanken ballte Sai seine Fäuste zusammen und rieb sich mit der Hand über die Wange. Ihm sollte es egal sein, heute würde er auf eine Mission gehen! Keiner wusste wie gut er war, irgendwann erkannte man sein Potenzial und dann zeigte er es allen. Da war er sich sicher, vielleicht wurde er auch Mizukage? Er lächelte und riss sich förmlich selbst aus den Tagträumen. Seine Augen huschten kurz durch die Umgebung auf der Suche nach seinen Teamkollegen, dabei kaute er einen Kaugummi und blies ihn immer wieder auf. Wo waren die anderen? Würde sie erkennen das er auf sie wartete? Er seufzte genervt auf und verschränkte seine Hände hinter dem Kopf.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMo Jul 07, 2014 2:11 pm

cf: Kagebüro Timeskip von einem Tag

Man wollte sie auf eine simple Mission schicken, die nicht sonderlich schwierig oder umfassend klang. Entweder traute man ihr momentan nicht mehr zu oder wollte nicht, dass sie auf höherrangige Missionen ging, da sie angeblich ein zu unberechenbares Risiko war. Chiyoko war mit eiskaltem Gesichtsausdruck und grimmigem Blick wie sonst auch durch die Straßen gestapft, nachdem sie heute von ihrem Auftrag erfahren hatte. Einer der Oinin, die ihre Familie bewachen sollte, hatte ihr diesen Kindergarten zugeteilt. Sie sollte mit einem Genin und einem anderen Oinin los marschieren. Die Namen der Kameraden kannte sie nicht, auch wenn es eine Beruhigung war jemanden von der Elite dabei zu haben - auch wenn es wiederum nur eine C-Rang Mission war. Doch wer wusste, was passieren würde? Es sollte um irgendwelche Dörfer gehen, die wie verschluckt erschienen. Einmal durchgefiltert, nur leere Hüllen verblieben. Sie sollten nachsehen, was da los war.
Chiyoko hatte sich zunächst für ihr leichteres Reiseoutfit entschieden, sodass ihr ihre schwarzen Klamotten und Stiefel trug mit einem Mantel. Ihre Rüstung war versiegelt, ihr Breitschwert trug sie allerdings in einem Halfter auf dem Rücken, sodass Knauf und Größe des Teils deutlich zu sehen waren. Innerlich schwor sie sich fast, dass sie keinen Auftrag mehr ohne ihr Schwert bestreiten würde. Es war ihr neuer Lebensinhalt und die Garantie dafür, dass auch sie Wunden schlagen konnte und nicht nur mit Illusionen feige hinter ihrem Team wartete. Sie war nun Teil der Front.
Schließlich knirschte der Kies unter ihren Stiefeln, als ihre Schritte sie zum Tor führten. Die Blonde zog sich nochmals den Pferdeschwanz am Hinterkopf zurecht, schaute sich danach um und entdeckte neben den üblichen Wachen im Häuschen zunächst niemanden. Dann sah sie allerdings weiter nach links, wo jemand war, der von Größe und Statur eher auf einen Jugendlichen schließen ließ als auf den Oinin, der vielleicht noch eintraf. Mit eisernem Gesicht ging Chiyoko zu dem Jungen, sah ihn an, auch wenn er einige Zentimeter größer war, und machte schon mit diesem ersten Augenkontakt klar, dass sie nicht viel von Jüngeren hielt. Für sie waren sie unfähig, ein Risiko, eine ständige Gefahr. Gerade das, was sie meiden wollte. Kinder, die nicht auf sich aufpassen konnten. Wie sie früher. "Bist du der Genin?", fragte sie daher lediglich mit kühler Stimme.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Jul 08, 2014 10:02 am

First Post im Ingame seit Swordi-Event

Eintrudeln taten die Kameraden geordnet nach Körpergröße, und zwar absteigend. Mumon aus der ehrenwerten Familie Kiobashi war somit der Letzter im Bunde. Er stapfte einher, als ginge es zum Markt, passierte den weiten und offenen Vorplatz des Tores. Wie üblich, trug er schwarze und locker sitzende Gewänder; ganz toll dazu geeignet, die feindlichen Wurfmesser wie in einem Netz zu fischen und gleichsam die eigenen Kunai zu verbergen. Er war praktisch veranlagt, und seine Kleidung zeigte dies: Sie war nicht unbedingt dreckig, aber auch nicht von wirklich edler Machart. Einfach, grob, da und dort sogar schon fadenscheinig und wohl schon länger in seinem Besitz.
Mumon wirkte unter den meisten anderen Kiri-Nin ein wenig wie ein Bettler. Dem war auch so. Mumon litt permanent unter Geldnot. Er hatte einen Schuldenberg, der sich über die Nebeldecke dieses Landes erheben konnte. Schließlich musste er eine hochwohlgeborene Ehefrau bei Laune halten.
Obwohl er so aussah, wie er nunmal aussah, hielt sich hartnäckig das Gerücht - eines von vielen - dass der Feudalherr von Taki no kuni ihm regelmäßig Geld schicken würd. Schön wärs. Mumon mochte Gerüchte über ihn. So auch dies. Und er korrigierte es nicht. Obgleich es ja schließlich genau umgekehrt war...
So schwappte also das letzte Stück Treibholz zur Gruppe. Nur wenige Augenblicke nach Chiyoko, sodass die beiden jüngeren Größeren keine große Chance hatten, sich tiefgreifend zu unterhalten.
Grüß´ euch, Kameraden sprach er lapidar und hob die Hand auf halber Höhe, ehe er sie wieder sinken ließ. Zunächst mal ließ er seinen Anblick auf die Genossen wirken. Spannend wars immer; spontan hatte er noch mit keinem von beiden zu tun gehabt. Bereit, ein wenig leicht verdienten Sold einzufahren?
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Jul 08, 2014 2:27 pm

Der Genin versenkte seine Hände tief in den Taschen und zerrte daran seine Hose wieder höher. Gemächlich ließ er seinen Blick wieder durch die Umgebung schweifen und versuchte zu erkennen ob hier irgendjemand zu einer Mission aufbrach. Er sah es schon wieder vor sich, wie die anderen ihn übersahen und man ihn unterstellte er wäre nie aufgetaucht. Mit einem verzweifelten Seufzen überlegte er sich bereits, welche Ausrede er sich dafür dann einfallen lassen würde. Eine größere Strafe als auf den Treppen vor seinem Haus zu sitzen, gab es so oder so nicht. In dem Augenblick wo er sich ausmalte, dort auch den Rest seines Lebens zu sitzen, ertönte jedoch eine Stimme. Saizou drehte sich langsam herum und wandte sich damit der Frau zu, die ihm fragte ob er „der Genin“ war. Eine gute Frage. Kurz sah er sich um und zuckte dann leicht mit den Schultern. »Keine Ahnung ob ich der Genin bin, aber ich bin ein Genin«, antwortete er dann und musterte sie von oben bis unten. Er checkte sie aus. Dann sah er zurück in ihr Gesicht. »Kommt also darauf an was Sie suchen«, bemerkte er dann und verschränkte seine Hände hinter den Kopf. Ihm gefiel der Blick nicht der ihm zugeworfen wurde. So sah auch sein Vater ihn an, dass konnte er überhaupt nicht ausstehen. Die Fremde war schon mal direkt bei ihm unten durch, so viel stand fest. Zu der Runde gesellte sich dann noch eine weitere Person. Saizou regestierte, dass der Kerl ziemlich klein war, fast winzig. Irgendwie musste er dadurch Grinsen. »Eine Hexe und ein Zwerg«, murmelte er so leise wie möglich zu sich und blickte zu Mumon hin. »Hallo! Sind Sie auch für die Mission hier? Ich warte auf zwei Leute. Wobei ich nicht weiß ob ich der Genin bin, der die Frau sucht.« Er deutete mit dem Daumen auf Chiyoko, ein wenig so als wäre sie gerade nicht anwesend. Dann schob er jedoch seine Kapuze von dem Kopf herunter und zog seine Hose etwas höher. »Wie auch immer… ich bin bereit. Auch wenn ich es gut finden würde, wenn ich Ihre Namen erfahren könnte. Es sei den Sie begnügen sich mit zwei unpassenden Spitznamen! Das wäre auch kein Problem.«
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Jul 08, 2014 3:16 pm

Ein Kind. Ein dummes Kind, das lieber mit Wörtern spielt, anstatt sich auf seine Zukunft und Stärke zu konzentrieren. Eine Gefahr für alle um sich herum. Chiyokos Augenbrauen zogen sich zusammen, als der Junge antwortete. Ihre Larve kommentierte das Benehmen im Innern sogleich mit Missfallen und stimmte mit den Gefühlen ihrer Wirtin überein. Für solche Spielchen fehlte beiden die Zeit, die Lust und auch die Geduld. Wenn das schon so anfing, dann nahm die Teshima alles andere als Rücksicht auf den Knaben. Es war eine Sache, wenn man zum Shinobi ausgebildet wurde. Eine andere, wenn man sich einfach treiben ließ.
Bevor jedoch gefaucht werden konnte oder eine Belehrung den Mund verließ, tauchte der letzte im Bund auf, der offenbar der Oinin sein musste. Als Chiyoko sich allerdings auch umdrehte und den Mann entdeckte, wurden zunächst ihre Augen groß und sie zog die Augenbrauen merklich skeptisch zusammen. Er ist der Oinin? Soll das ein Scherz sein? Der's ja kleiner als der Genin! Sie brauchte einige Sekunden, bevor sie begriff, dass das Schicksal sie nicht verarschen wollte. Diese Gestalt, die noch kleiner als sie war, war ein etwas älterer Mann mit eher durchschnittlicher Erscheinung, jedoch Rang der Dorfelite. Entweder nahmen sie da oben jedoch Vollidioten auf oder dieser Typ beherrschte mehr als man ihm ansah. Chiyoko hoffte Letzteres, damit die Mission nicht zum banalen Nerventanz wurde.
Sie trat nun einige Schritte zur Seite und verschränkte daraufhin die Arme. Ihr Gesicht normalisierte sich wieder, kühl und in sich gekehrt. Es wurde gegrüßt, dann die Zweifel beseitigt, dass es sich hier um Kameraden handelte. Sie waren es. Genin und Oinin, die Blonde mitten drin. Schließlich wollte der Jüngste die Namen der Älteren haben, doch Chiko zog nur eine Augenbraue hoch und sah ihn abfällig über die Schulter an. "Ehe man Ältere und Ranghöhere nach ihren Namen fragt, hat man sich selbst vorzustellen", war alles, was ihren Mund verließ. Danach wendete sie ihren Blick auf Mumon und nickte ruhig. "Bereit, wenn Ihr den Befehl gebt."
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeFr Jul 11, 2014 7:27 pm

Keine Schreckstarre? Keine Heulanfälle? Nichtmals Schwindel? Wie langweilig, schon wieder zwei Fälle, da Mumons Gerüchte-Politik einfach nicht greifen wollte. Hatte ihn schon beim Schwertkampf-Turnier genervt. Wobei genervt vielleicht ein zu hartes Wort war. Letztlich störte es ihn ja eigentlich nicht, übersehen oder unterschätzt zu werden. Das taten die Leute gern. Irgendwann erinnerten sie sich letztlich doch alle an den dämonischen Ruf des Kiobashi; irgendwann hatte sicherlich jeder mal von ihm gehört. Die Leute brauchten nur einen Denkanstoß.
Wenn Mumon Glück hatte, würden die zwei allerdings auch nach der Mission noch ahnungslos sein. Denn dann wärs immerhin locker zugegangen.
Innerlich stellte sich Mumon freilich auf das übliche Machtdemonstrationsspektakel ein. Schaute auf zu dem Jungen und der Frau. Wer von beiden würde es sein? Der Burschi? Das Blondchen? Wem von beiden würde er das Mumon-Opening präsentieren dürfen, Bloody-Mist-Style? Letztlich wars Burschi. Allerdings zu leise, um wirklich provokant zu klingen. Mit unpassenden Spitznamen konnte er ihn gern haben.
Mumon kannte die Namen. Er wußte, dass er es mit Kameraden aus nennenswerten Clans zu tun hatte. Das machte ihn nur selbstbewusster. Und während Chiyoko Teshima das Nesthäkchen des Teams dezent anpflaumte, beschloss er direkt, es lockerer anzugehen. Sowieso nahm er diese Angelegenheit nicht allzu ernst - Hölle, es war ein Kundschafter-Auftrag.
Fein entgegnete er Chiyoko gelassen, Hab der Dame der Truppe nichts hinzuzufügen. Der Rangniedrigste beginnt seine Vorstellung. Er lächelte halb gleichmütig, halb gelangweilt. Letztlich wärs ihm egal gewesen; doch da Chiyoko bereits eine entsprechende Ansage gemacht hatte, wollte er sich zunächst mal den Trabbel ersparen, den eine Widerrede mit sich gebracht hätte. Die Teshima mochte es ihm mehr als übel nehmen, vor dem langen Elend namens Yuki deklassiert zu werden, indem er ihr befahl, den Kasernenhofton doch mal kurz beiseite zu lassen, ergo den Stock aus dem Hintern zu nehmen.
Nein, das würde ihr gar nicht gefallen.
Mumon wollte eine ruhige Mission. Er setzte sich bereits gemächlich in Bewegung. Vorerst nur geruhsam gehend, marschierte er durchs Tor. Vorstellungsrunde im Marschieren orderte er, Junge, spreche. Öffne deiner Zähne Gehege und lasse deiner Rede freien Lauf. Nenne deinen Namen und das, was du von dieser hochspannenden Mission erwartest.
Das Letzte, das fügte er aus einem Spontaneinfall heraus hinzu. Warum? Einfach so.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMo Jul 14, 2014 8:44 pm

Respekt? Wurde gerade über Bord geworfen und ertrank in dem hässlichen Gewässer von Menschen, die glaubten sie wären etwas Besseres. Saizou kniff bei der Bemerkung der Frau die Augen zusammen und starrte sie kurz missmutig an. »Ältere? Wenn sie es erwähnen müssen, scheinen sie ja Uralt zu sein. Außerdem habe ich zuerst gefragt«, stichelte er ein wenig nach und verschränkte leicht trotzig die Arme hinter dem Kopf. Er war zwar jung, aber er ließ sich nicht gerne wie ein dummes Kind behandeln. Zuerst stieß er nur genervt ein paar Steine mit den Füßen herum und schien nicht gleich zu antworten. Ob er auf Zeit spielte oder bewusst provozieren wollte? Nicht nur die Frau wollte jedoch ihn dazu bewegen das er den Mund aufmachte, auch der komische Kampfzwerg forderte ihn nun auf. Saizou warf unter seiner Kapuze einen Seitenblick auf ihn hinab. Dann nahm er jedoch die Hände runter und setzte sich gemächlich in Bewegung. Er blieb hinten, wollte nicht als erstes Laufen und schon gar nicht von den anderen zwei angesehen werden. »Ich heiße Yuki Saizou«, sagte er dann in einem reicht rebellisch angehauchten Tonfall. Natürlich gefiel es ihm nicht, direkt am Anfang der Mission erst einmal vom Alter her und auch Ranglich runter gestuft zu werden. Das zeigte doch nur wieder wie das Leben spielte. »Und ich bin zwar jung und auch nur Genin, aber ihr solltet mich dennoch ernst nehmen. Stuft mich also bereits jetzt nicht schon ab, als wäre ich irgendein drittklassiger Kämpfer. Ich kann sehr gut mit anderen mithalten.« Das hatte man auf dem Chunin Examen auch gut gesehen… er war durchgefallen. »Von der Mission erwarte ich im Übrigen nicht sonderlich viel. Es ist eine langweilige C-Rang Mission in der wir ausschließlich auskundschaften. Was soll ich davon bitte schon erwarten?«, warf er dann dem ihm noch unbekannten entgegen und musterte in von der Seite. Zuerst dachte er ja das er irgendwer berühmtes war. Der Kerl, der den Teufel bestochen hat… oder wie ging das? Aber dafür sah er einfach nicht gefährlich genug aus. Saizou war der festen Überzeugung, dass so ein kleiner Mensch keinerlei Ansehen besaß!

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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Jul 15, 2014 1:16 pm

Gleich der erste Kommentar und Chiyokos Augen verengten sich gefährlich. Sie war nicht so drauf, dass sie auf alles ansprang, was ihr entgegen gebracht wurde, aber merkte sich wie ein Buch alles, was überhaupt Missfallen auslöste. Sie als alt zu bezeichnen gehörte definitiv dazu. Geschweige denn als uralt. Der Jüngere war schon unter durch, bevor er überhaupt seinen Namen gesagt hatte. Der Oinin bewegte ihn schließlich auch dazu sich vorzustellen, was dann nicht lange auf sich warten ließ. Sie setzten sich gemeinsam in Bewegung, wobei sie alle eine respektvolle Distanz voneinander einnahmen. Zumindest von Chiyokos Seite aus. Saizou, wie er sich nannte, aus dem Clan mit dem Eiselement, sprach gleich an, dass man ihn nicht auf Rang und Alter reduzieren sollte, allerdings sprach für Chiyoko nichts dagegen es nicht zu tun. Junges Alter bedeutete so gut wie immer fehlende Erfahrung und ein niedriger Rang kürte nicht umsonst diejenigen, die noch stärker werden mussten. Wenn sie ihn erst nehmen sollte, warum trat er ihr nicht als Chuunin gegenüber? So wie sie es war?
Erwartungen schien er indes nicht zu haben. Ränge waren bei Mission ab C etwas anderes. Sie waren nicht wirklich kalkulierbar. Es konnte immer etwas dazwischen kommen. Entweder waren die Missionen wirklich langweilig und unspektakulär, man wurde angegriffen oder bekam es mit irgendwas Kniffligem zu tun, dass den Rang prompt um einen anhob. Chiyoko blicke einfach stur geradeaus und würdigte keinen der Anwesenden mit einem Blick. Egal wer nun größer, kleiner oder schwächer oder stärker war. Ihr Gang war aufrecht und wohl auch einen Tacken arrogant, aber schließlich musste sie auch dem Gewicht ihres Schwertes entgegen wirken. Mit sanft geballten Fäusten ging die Blonde also mit und kündigte sich selbst in distanzierten Worten an. "Teshima Chiyoko. 26 Jahre, Chuunin. Erwartungen beinhalten, dass man alles mit einberechnet. Auch auf einer langweiligen Mission ist man nicht geschützt. Eventuell finden wir in diesen Dörfern wenigstens eine vergrabene Leiche." Die Kälte, mit der sie das aussprach, verdeutlichte wohl mehr als genug, dass sie in den letzten Wochen genug Leichen gesehen hatte. Die ihrer eigenen Verwandten. So ziemlich jeder im Dorf wusste, was passiert war. Und mied ihren Clan deswegen umso mehr.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeMi Jul 16, 2014 5:50 pm

Der Eine ein Yuki, die Andere eine Teshima. Na denn. Gewichtige Namen. Und der motzige trotzige Jugendliche war damit sogar mit Kräften ausgestattet, die Mumon gar nicht mal so unfremd waren. Mit der Eiseskälte, die aus dem Kekkei genkai dieser Clanleute strömte, konnte man recht gut arbeiten.
Was die Kunoichi anging, ortete Mumon keine großartigen Berührungen mit Ihresgleichen in seinem Gedächtnis. Er kannte diesen Namen, natürlich, und auch die sich vor kurzem ereignete Tragödie. Durch die Reihen der Kiri-Kameraden geisterte die Frage "Wo warst du, als das Teshima-Viertel brannte?". Tja, wo war Mumon gewesen? Auf dem Rückweg von einer Mission, und er hatte schon von weitem den Rauch gesehen, wie er sich mit dem allgegenwärtigen Nebel dieses Landes vermengt hatte. Welch eine Geschichte. Er kannte keine Einzelheiten. Derlei Ereignisse waren nicht sein Geschäft; er war nicht zum Seelsorger ereignet, und was sich innerhalb des Dorfes abspielte, war für ihn nur dann von geschäftsmäßiger Bedeutung, wenn es einen Feind zu jagen gab. Etwas, was offenbar andere für ihn übernommen hatten.
Und meine Wenigkeit sprach der schwarzgewandete Kurze nun, stellt sich vor als Kiobashi, Mumon. Er sagte es lapidar dahin, ließ aber eine bedeutungsvolle Pause nachhallen, ehe er weitersprach. Und ich erwarte eine entspannte, gleichsam professionelle Zusammenarbeit in ausgezeichneter Zeit, aufdass wir die ausgelobte Pünktlichkeits-Provision einsacken können.
Mumon beschleunigte ein klein wenig das Tempo. Die Mission besteht aus einem Späh-Auftrag in dörflichem Gelände. Da unser ehrenwertes Dorf derzeit stark ausgelastet ist, wurden uns keine Kameraden mit Spürsinn zugeteilt. So werden wir wohl mit den klassischen Sinnen arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz rechne ich mir selbstredend die höchsten Erfolgschancen aus.
Nun. Unser Zielort ist einen guten Tagesmarsch entfernt. Vorgesehen ist eine Fahrt per Schiff, ablegend traditionell von der Hafenstadt Iwaki aus. Ich nehme an, jeder ist seefest?

Er hatte der Teshima nur einen kurzen Seitenblick zugeworfen, als diese von Leichen geredet hatte. Der Kiobashi konnte sich denken, dass diese Kunoichi gerade nicht in bester Laune war. Die ganze Clangeschichte hatte für eine seltsame Stimmung in Kirigakure geführt. Er verkniff sich den Spruch, dass sie sicherlich was finden würden; schließlich hatte jeder so seine Leichen im Keller...

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Out: Wer mag, darf gern schon skippen.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSa Jul 19, 2014 10:50 am

Nachdem sich Saizou vorstellte, herrschte für einen Moment eine drückende Schweigsamkeit, bevor die Frau das Wort ergriff und sich vorstellte. Sie war eine Chuunin von 26 Jahren und gehörte offensichtlich dem Teshima Clan an. Saizou hatte miterlebt, wie das Clangelände im Flammen stand. Sein Vater zog sich an diesem Tag ein paar Brandverletzungen zu als er versuchte einige Leute aus dem Feuer zu holen. Er war am späten Abend aus dem Haus gelaufen als man ihn alarmierte, dass etwas nicht stimmte. Als Yuki konnte man mit dem Eiselemente vieles anstellen, vor allem aber auch die Umgebung kühlen. Eigentlich wollte der junge Genin mitkommen um zu helfen, aber das Familienoberhaupt schickte ihn wie ein kleines Kind zurück. Es wäre zu gefährlich und man benötigte Leute die ihr Handwerk verstanden. Blablabla. Natürlich setzte sich Saizou über die Aussage seines Vaters hinweg und nahm einen anderen Weg zum Clangelände. Alles was er verbot, machte er erst recht. Von weiten beobachtete er dann das Feuer und konnte einige Schreie hören. Helfe tat er an diesem Tag jedoch nicht. Dafür war er einfach zu stur. Sein Vater hatte immerhin gesagt er durfte nicht, also sollten die anderen sehen wie sie das schafften! Später konnte er sich dann von der Treppe – auf der er seit etwa einen Monat saß fürs Abendbrot weil er sein Geningehalt einem Obdachlosen schenkte – anhören welche Heldentaten sein Vater vollbrachte. Saizou verdrängte jedoch diesen Gedanken und hörte, dass die Frau seine Aussage etwas richtig stellte. Der Junge verschränkte genervt seine Arme hinter dem Kopf und rollte einmal deutlich mit den Augen. Es war irgendwie klar gewesen, dass irgendeine Person ihn versuchte zu verbessern nur um zu zeigen das selbst eine poplige C-Rang Mission ach so wichtig wäre. Bisweilen hatte er jedoch nie etwas anderes erlebt. »Eine vergrabene Leiche? Wieso sollte sich jemand die Mühe machen von einem ganzen Dorf nur eine Person zu vergraben? Wobei… wer sollte sich die Mühe machen die Leichen aller zu vergraben«, fragte er dann und stellte sich vor, wie ein paar dunkle Gestalten die Person einzeln vergruben oder aber es gab ein Massengrab. Saizou bekam eine kurze Gänsehaut und erschauderte, während Mumon zu seiner Vorstellung überging.

Der Genin drehte seine Augen auf den kleinen Mann und starrte ihn kurz an. Er war Kiobashi Mumon? Saizou hatte bereits viel über ihn gehört… ja fast schon fanatisch hatte der Junge ein Vorbild in diesem Mann gesehen. Immerhin besaß er Ansehen. »Der Mumon? Wie machst du es das der Nebel rot wird, wenn du kämpfst? Ich habe gehört es wäre bei Dir normal! Das ist ziemlich cool«, erklärte er und dachte dabei an die vielen Gerüchte die man über ihn hörte. Schwarze Kleidung wegen eines Vertrages. Kurz checkte er den Mann ab. Tatsächlich trug er nur schwarzes. Interessant. Jetzt ging es jedoch erst einmal um den Auftrag. Der kleine Dämonen Mann erklärte das ihr Ziel etwa ein Tagesmarsch entfernt wäre. Sie würden von der Hafenstadt weiter fahren. Ob er Seefest war, wusste Saizou jedoch nicht wirklich. Er zuckte deswegen nur mit den Schultern und nickte dann. »Ja, ich denke schon das ich seefest bin«, bemerkte er und hatte bereits jetzt schon keine Lust auszutesten ob er Seekrank wurde oder nicht. Das die Mission aber auch so weit entfernt sein musste! »Die Dörfer sollen ja soweit leer sein, wie hoch kann da eine Erfolgschance sein? Was ist überhaupt der Erfolg dann? Nachzusehen warum sie leer sind? Die Person die uns darüber berichtet hat, wird doch sicher nicht nur am Eingang gestanden haben und von dort mit bekommen haben, dass das Dorf leer ist oder? Da wird sich doch irgendwer schon mal umgesehen haben?« Er sah fragend zu den anderen rüber und runzelte etwas die Stirn.

TBC: Hafenstadt Iwaki
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSo Jul 20, 2014 3:51 pm

Beinahe löste es Verwunderung aus wie der Oinin sich vorstellte und seinen Vornamen betonte. Aber auch nur beinahe. Chiyoko sah aus dem Augenwinkel zu ihm. Seine Erscheinung war nichtssagend, während aber der Name nicht vom heiteren Himmel kam. Sie lebte auch nicht erst seit gestern im Dorf und bekam einiges zu hören, selbst wenn ihre Familie sich mit allen Mitteln von anderen Menschen isoliert hatte. Es gab da Gerüchte, die seinen Namen umwaberten wie Dunst frisch gekochten Reis. Fragte sich nur wie leicht jener wegzupusten war. Handelte es sich um jenen Mumon, der wirklich so viel auf Lager hatte wie man sagte oder war er ein kleines Würstchen, das auf dem Grill des Lebens schon nach zwei Minuten völlig vertrocknet und gerunzelt war? Wahrlich, eine interessante Metapher, um über diesen Mann zu sinnieren.
Schließlich kam's zur Abklärung, was passieren würde, wo es lang ging und was erwartet wurde. Seine Ansichten respektierte die Chûnin auf Anhieb und erwiderte keine Zweifel mit irgendeinem Wort. Es ging zur Hafenstadt, während Mumon nach der Seefestigkeit fragte. War sie? War sie. War die andere es auch? Mehr als Chiyoko. Ihre Larve musste alles Mögliche aushalten und erleben. Da waren Gleichgewichtsstörungen die geringsten Probleme. Sie hielt in ihrem Bauch seit 26 Jahren allen Wendungen, Sprüngen und akrobatischen Einlagen stand. Wer sorgte sich da um Schifffahrten? "Bestätige Seefestigkeit", sagte sie lediglich mit kühlen Ton, als würde sie einen Haken auf ihrer To Do-Liste setzen.
Der Genin schien schließlich auch schon von dem Teamkameraden gehört zu haben in der eher einschüchternden Weise. Oder der für Jugendliche coolen, weil er Dinge bewirken sollte wie roten Nebel, wenn er wütend wurde. Kurz blickte Chiyoko auf den Yuki, bevor sie wieder geradeaus stierte. Würde das bei ihr der Fall sein, würde Kiri sich in ein schreckliches Amegakure verwandeln, wo es das ganze Jahr über nur Blut vom Himmel regnete. Rote Tropfen auf allen Dächern. Schmackhaft, nicht wahr?
Schließlich stellte der Genin Fragen über Fragen zur Mission, deren Sinn und Geschehnisse und Auftraggeber. Jedes Fragezeichen, das Chiyoko sich vorstellte, kratzte an ihrer Geduld gegenüber dem Jüngeren. Irgendwann senkte sie dann das Gesicht, schloss die Augen und zischte genervt. "Tu mir einen Gefallen und hör auf tausend Fragen zu stellen. Wir werden sehen, was wir sehen, wenn wir angekommen sind."

tbc: Hafenstadt Iwaki
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDi Jul 22, 2014 10:22 pm

cf: Büro des Mizukage

Es war früh. Wie immer waberte der Nebel durch die Straßen des Dorfes und machte die ohnehin schon eingeschränkte Sich gänzlich nutzlos. So war es eben hier auf den Inseln des Wasserreichs. Die Bewohner hatten schon vor Jahrhunderten gelernt, sich damit zu arrangieren. Sie merkten sich die Wege und spitzten die Ohren, um nicht ineinander zu laufen.
So auch Ida. Die junge Frau war früh aufgestanden wie jeden Tag. Dann die Morgenroutine, genau fünf Minuten hatte sie gedauert wie jeden Tag: Waschen, Frische Kleidung an - wie immer am Vorabend akkurat in Anziehreihenfolge gestapelt - einen Bento mit einer kleinen, aber reichhaltigen Zusammenstellung von Lebensmitteln verputzt die Ausrüstung mit routinierten Handgriffen am Körper verstaut. Noch einmal prüfend alles abgetastet, dann hatte Ida ihre Wohnung verlassen. Minuten vorher noch schlaftrunken umhergetorkelt, war sie nun wie aus dem Ei gepellt und fit, wie man es zu Recht von ihr erwartete.
Einen kurzen Fußweg später hatte sie das Dorftor erreicht. Hier entrollte sie den kleinen Papierstapel mit Informationen zu ihren Auftragszielen. Auch dieser am Vorabend zurechtgelegt, las sie ihn jetzt zum ersten mal durch.
Natsu Makoto hieß der eine, ein Chuunin. Und Kara Junko, sie war eine Genin. Darunter eine grobe Missionsbeschreibung einschließlich vermutetem Aufenthaltsort des Teams. Schließlich lagen noch zwei Shinobisteckbriefe bei. Aufmerksam las Ida alle Dokumente durch, wegen des dichten Nebels und der Dunkelheit musste sie sie trotz Taschenlampe dicht an ihr Gesicht halten, um etwas erkennen zu können. Bei der Mission ging es um... Jashinisten? Keine schöne Aussicht. Sie sollten aus ihrem Versteck gelockt werden. Zwar war es nicht Teil von Idas Auftrag, sie an der Mission zu beteiligen, aber im Einsatz wusste man nie was passierte. Ihre beiden neuen Teammitglieder sollten sich irgendwo innerhalb der Inselformation On Dori Shima aufhalten. Wo genau war nicht bekannt, schließlich ging es darum das versteck der Jashinisten zu finden.
Mit einem innerlichen Seufzen setzte die Chuunin zum Trab an und lief los in Richtung der Hafenstadt Iwaki. In drei Stunden ging die Fähre, Ida würde ein strammes Tempo vorlegen müssen. Aber das war schon eingeplant.

tbc: folgt
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeDo Jul 24, 2014 2:04 pm

Ah, welch vertraute Regung des Stolzes. Unter all dem schwarzen Stoff konnte mans nicht wirklich erkennen, aber Mumon straffte bei den Worten des Yukis die Schultern, und wäre seine Mundpartie nicht durch seinen Kragen großteilig verdeckt, man hätte ein gewinnendes Grinsen erblicken können. Da sich dieses Grienen jedoch nicht auf die Augen auswirkte, erschien es schlicht, als trüge der Kiobashi weiterhin ein Steingesicht zur Schau.
"Hah" entgegnete er aufgeräumt, "Da muss ich dich enttäuschen, Kamerad. Offenbar bist du da ein paar Übertreibungen zum Opfer gefallen." Er hob den Zeigefinger in einer "Aufgemerkt"-Geste. "Der Nebel wird nicht rot, wenn ich kämpfe." Kurzes Schweigen. "Das passiert nur, wenn ich schlachte und metzle." Oder kurzum, wenn er ausrastete - so zumindest gefiel Mumon das Gerücht lieber. Da ihn noch niemals jemand hatte ausrasten sehen, konnte sich auch niemand beschweren, den roten Nebel noch nicht gesehen zu haben.
Ja, so lief das.
Der eine Kamerad redete viel, die andere Kameradin dafür umso weniger und störte sich auch noch am Vielgerede des andern. Das konnt ja nur gemütlich werden. Mumon störte sich weder am Einen noch am Andern. Die Teshima durfte brüten, gleichermaßen durfte der Yuki fragen.
"Stimme soweit unserer verehrten Teamkameradin zu", sprach er nun, "Wir werden sehen, was wir finden, wenn wir am Ziel sind. Aber davon ab." Er lächelte schmal, warf Chiyoko nur einen kurzen Seitenblick zu und wandte sich dann doch an Saizou. "Du glaubst, die Leutchen, von denen die ganze Info kommt, wärn nicht am Eingang eines leeren Dorfes stehen geblieben und hätten sich hurtig wieder verzogen? Doch, ich glaube genau das. Denn wenn ein ganzes Dorf in ohrenbetäubender Stille versinkt, dann ist das was, was man sich besser nicht zu genau anschaut. Es seie denn, man will das, was die Leere und Stille verursacht hat, ärgern. Das wollen die Wenigsten. Von uns abgesehen." Er wirkte freudig. "Wenn da etwas ist, das sich ärgern lässt, werden wird ärgern. Hah. Und wenn nicht, schaun wir uns eben nur um. Irgendwas kommt garantiert bei rum." Da hatte Mumon keinerlei Zweifel dran. Irgendwas würde sich sicherlich noch abspielen. Das Ganze klang gleichermaßen zu langweilig und zu schräg.
Damit gings auf die Reise.

tbc: Hafenstadt Iwaki
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BeitragThema: Re: Haupttor von Kirigakure   Haupttor von Kirigakure - Seite 3 Icon_minitimeSa Mai 30, 2015 1:29 pm

cf: See von Kirigakure

Ein wenig später. Ausgerüstet. Mit vollen Chakrareserven. Einem Zopf. Eine Mission mit diesem Jungen. Dann auch noch eine Schlichtung. Geht das gut? Ich weiß es nicht, für die, die sich streiten, eventuell nicht. Bei seinen Mordfantasien? Gewissermaßen haben die ja etwas. Sie sind kurios, doch bei einigen Leuten echt angebracht. Stellte sich nur die Frage, ob Izanagi darüber auch so viel Realität walten ließ. Oder erzählte er einfach viel, wenn der Tag lang war? Chiyoko konnte ja auch behaupten, dass sie den und den so und so getötet hatte, während irgendwer in deren Blut badete oder jemand mit einem Dünndarm Seilspringen veranstaltete. Derartige Gore-Fantasien waren allerdings nicht ihrs. Das überließ sie dann doch lieber dem silberhaarigen Regisseur der Verdammnis. Seufzend marschierte sie dann weiter zum Haupttor Kiris, um sich dort mit ihm zu treffen. Sie hatte ihre normale Ausstattung dabei, noch selbst eine Nachricht geschickt, dass sie sich sofort mit Izanagi auf den Weg machte und wurde deswegen von den Wachen am Tor bereits erwartet. Es konnte sicherlich interessant werden, wie er sich gab, wenn die zwei außerhalb der Stadt unterwegs waren. Natur und weites Wasser hatten vielleicht Auswirkungen auf sein Gemüt. Und dann erst sein Verhalten im Gefecht. Auf Überfälle oder etwas derartiges musste man immer eingestellt sein, selbst wenn das Team nur aus zwei Mann bestand. Oder eben Frau und Junge. Solange sie sich kein Rollenspiel zur Ablenkung einfallen lassen musste, dass Izanagi ihr Sohn wäre. Da fragten sich die Betroffenen sicherlich wie früh Chiyoko abtrünnig geworden war, um vor ihrer Familie zu flüchten, weil sie selbst mit 13 ein Kind bekommen hätte. Doch das war so abtruses Kopfkino, dass es einfach unlogisch war. Izanagi war daran schuld. Er beeinflusste die Blonde ohne überhaupt anwesend zu sein. So kam sie einfach am Tor an, schüttelte diese Hypothesen alle von sich und verschränkte beim Warten die Arme. Das Tor musterte sie beiläufig, ließ die Minuten verstreichen, aber ging davon aus, dass der Junge gleich kam.
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