Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Straßen von Kirigakure

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BeitragThema: Straßen von Kirigakure   So Jul 22, 2012 1:32 pm

das Eingangsposting lautete :



Die Straßen von Kirigakure sind eher duster durch den Nebel der eigentlich dauerhaft anhält.
Nur selten kommt es vor, dass man klare Sicht hat.
Doch die meisten Dorfbewohner sind es sich gewohnt und es macht ihnen nichts mehr aus.

Die Straßen führen nicht nur zu der Kageresidenz, sondern auch zum Einkaufsviertel, wo man shoppen kann und auch Lebensmittel kaufen kann.
In dem Viertel findet man alles was das Herz begehrt.

Doch man sollte aufpassen wo man hinläuft bzw. man sollte sich den Weg merken, wenn man neu im Dorf ist, denn man kann sich durch den Neben leicht verlaufen.
Den Dorfbewohner passiert dies eher selten, da sie schon etwas länger im Dorf leben.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Dez 17, 2014 3:17 pm

Da sah er sie nun zum ersten mal, es war jedes Mal ein kleines Abenteuer, sie zu sehen, die Jungen Leute. Er war in diesen Genuss schon lange nicht mehr gekommen immerhin war er der Mizukage, das gehörte sich nicht, er hatte wichtigere Aufgaben, usw usw, all das erzählten sie im jeden Tag in seinem kleinen Büro. Er war sich bis hierhin noch nicht im klaren darüber, was die Junge Frau so dachte, doch da würde einiges an Klarheit auf ihn zu rollen, das ahnte er bis hierhin jedoch nicht. Vielmehr gab er sich eben wie immer Sympathisch, der nette Mizukage. Das was ihm alle die ihn nicht leiden konnten vorwarfen, war das was Kibou am meisten verkörpern wollte, es hatte schon ausreichend leid gegeben so empfand er es zumindest. Er hörte wie sie auf seine Erzählung reagierte, das er ihr sagte das es einmal mehr Gerüchte gab, das wieder jemand die Bijuu schnappen wollte um Gott weiß was an zu stellen, erregte sie sichtlich. Er lies ihre Feststellung das das bisher nie gut ausgegangen war, nur mit einem nicken beachtet im Raum stehen. Dazu hatte sie alles gesagt und er würde in diesem Fall sich auch nur ausführen das es eben mehr als einen Shinobi gab der glaubt er wäre Gott näher als allen anderen. Einige sah er heran reifen und Fallen, andere verließen das Dorf wurden getötet oder verschwanden einfach gänzlich. Dieser Weg stand jedem offen, der sich nicht an das System gewöhnen konnte oder wollte, manche brachten dabei sogar Dinge zustande die man als Gut bezeichnen mochte. Doch er wollte nicht zu sehr in Gedanken versinken und hatte bereits eine Frage zugespielt bekommen, auf die er zumindest Antworten wollte: "Nun ich sagte zwar das ich ihn kenne, was nicht bedeutet, das ich ihn gut kenne oder gar wüsste wo er sich aktuell aufhält. Ich bin mir ziemlich sicher es gibt jemanden der weiß wo er ist. Kurz, ich teile nicht die Einstellung Jinpeis zu vielen Dingen, doch meine Vorgängerin offensichtlich. Insofern." sollte heißen, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte Jinpei nicht all zu viele Freiheiten wie er sie offenbar genoss und selbiges von eben auf gerade zurück zu schrauben war nicht ganz so leicht wenn man nicht als neuer Mizukage gleich gegen einige der Einflussreichen Shinobi in den Kampf ziehen wollte. Als ehemaliger Swordmen genoss Jinpei ein hohes Ansehen bei einigen, das musste auch ein Kage wissen und berücksichtigen wenn er seine Entscheidungen traf, einen Freibrief jedoch durfte so etwas nicht bedeuten, das musste klar sein. So konzentrierte er sich weiter darauf ihren Ausführungen zu zu hören, als er kurz fast den Fehler seines Lebens begangen hätte, eine Umarmung wäre es gewesen. Ja die Umarmung war etwas das das Eis brechen konnte, ihm aber auch schon jede Menge Ärger eingebracht hatte. Gerade Shinobi hatten da so ein Problem mit nähe, was einfach auch damit zu tun hatte, das zuviel nähe den Tod bedeuten konnte. Shinobi fürchteten oft um vieles, weil es ihnen mehr Schmerz als Freude brachte. Genau das war es was er durchbrechen wollte, in dem er nähe gab, er derjenige zu dem sie alle aufschauen sollten. Doch als sie sich darüber ausließ, das Männer mehr oder minder mit einer Zielscheibe auf dem Kopf rum liefen und sie sie scheinbar alle verachtete oder ihnen zumindest nicht vertraute. War die Umarmung passé. Die Umarmung rückte jedoch wieder in den Fokus als sie ihm offerierte und das auf eine, wie er fand rührende Art und Weise, das sie den Bijuu beherrschen wollte. Dabei stieß ihm das Wort beherrschen erst Sauer auf, ehe sie selbst von Vertrauen zwischen ihr und den Bijuu sprach. Sie wusste es nicht und er wusste es zuvor auch nicht. Hier schienen sich zwei Seelen zu begegnen die sich gar nicht so unähnlich waren. Den Kibou wünschte sich die Welt von der sie träumte vermutlich genau so sehr wie sie. Nur ihre Wege, waren eben gänzlich anders, was verständlich war. So wie sie unterschiedliche Menschen waren, waren ihre Geschichten ganz anders, Kibous wurde ja auch schon einige Jährchen länger geschrieben und so, wie sie eben Männern aus einem sicherlich gewichtigen Grund nicht traute, hatte Kibou niemals aufgehört an das Gute in Menschen zu glauben, egal wie sehr sie auch dem Bösen verfallen waren. Er hatte an Kimanis Totenbett geschworen niemanden auf zu geben, egal wie schwer es fallen würde. Doch hin und wieder, lies ihm das Schicksaal keine Wahl, wenn er zwischen tausenden und einem entscheiden musste, so lies es sein Amt einfach nicht zu Sentimental zu werden, auch wenn er immer versuchte jedes Leben, egal wie aussichtslos es schien zu schonen und zu retten. Er lächelte ja ohnehin die ganze Zeit also brauchte er nicht anfangen zu Lächeln als sie ihre Ausführungen über ihren Wunsch beendete. Kurumo indess, kannte Kibou sehr gut und streckte nur schweigend seinen kurzen Arm aus und lies seinen ausgestreckten Daumen andeuten, das das die richtige Einstellung der Jungen Frau sei.
Kibou selbst fasste es kurz in Worte: "Wenn du versucht hast, damit bei mir zu Punkten dann ist dir das gelungen. Deine Ehrliche Art und vor allem deinen Wunsch den Bijuu in dir zu verstehen und ihm zu vertrauen, finde ich wirklich bemerkenswert. Es erinnert mich daran wie ich selbst war als ich Jünger war. Auch wenn ich keinen Bijuu in mir trug, meinte eine Freundin mal zu mir, das sie mich darum beneiden würde, das ich versuchte die Welt positiver zu sehen als sie wäre." sein Blick wanderte an ihr herab, begutachtete sie irgendwie ehe er fort fuhr: "Also das mit dem Ramen war mein voller ernst und nun nachdem du nicht schreiend davon gelaufen bist und ja teil meines Teams bist, bestehe ich darauf. Deine Teamkameradin sollte sich dort auch einfinden ich denke, das einzige woran wir arbeiten sollten ist die Sache mit dem vertrauen, aber selbiges muss man sich ja bekanntlich erarbeiten insofern, werde ich nicht zu viel erwarten. Nur eines vorne weg, als Teil eines Teams ist vertrauen wichtig, es auf zu bauen obwohl man enttäuscht wurde, ist für uns alle immer wieder sehr wichtig. Jeder Shinobi hat sein eigenes Kreuz zu tragen, da bilde ich keine Ausnahme..." er kraulte Kurumo kurz zwischen seinen großen Ohren ehe er vollendete; "... alles zu seiner Zeit." dann deutete er den Weg in Richtung Restaurant Shinobi, dort sollte es ein gutes Ramen geben und es würde sicherlich erneut diesen unschönen Rechnungswalzer geben, aber wie er schon sagte, alles zu seiner Zeit.

(TBC Restaurant Shinobi)
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   So Jan 04, 2015 10:45 am

Kameko verschränkte die Arme vor der Brust während sie ihren Kage und jetzt neuen Sensei musterte. Und zwar sehr eindringlich, misstrauisch und abschätzend. Leider brachte der schätzende Blick nichts. Sie konnte diesen Mann einfach nicht einschätzen. War der Kerl denn vierundzwanzig Stunden am Grinsen? Abends taten ihm dann bestimmt die Gesichtsmuskeln weh. Muskelkater im Gesicht war sicherlich nicht so angenehm. Aber schlimmer als Muskelkater war die Tatsache, dass sie den Kerl nicht einschätzen konnte. Kameko wagte es nicht, sich eine Meinung von ihm zu bilden. Sein Lächln war immer gleichbleibend, er grinste regelrecht und schien deswegen total freundlich zu sein. Aber sie wagte es nicht, sich auf dieses Lächeln zu fixieren. Wie oft hatte sie denn schon die Erfahrung gemacht, dass Männer einen genauso falschen Charakter haben, wie sie selbst einen hat? Sie würde sich jetzt nicht als ‚falsche Schlange’ bezeichnen. Aber ganz ehrlich ist Kameko auch nicht. Zumindest nicht zu ihren Mitmenschen, die mit ihr zusammen arbeiten und mit denen sie ein Team bildet. Immerhin ist der Mizukage jetzt ihr Sensei und theoretisch müsste sie ja, wenn sie Krirgakure komplett und unabdingbar dienen würde, ihrem Sensei sagen, dass sie eine ‚Gegnerin’ des Dorfes kenne. Immerhin führt sie mit ihr ja mehr oder minder eine Beziehung, aber eher würde sie sterben, als Miyu an das Dorf zu verraten, zumal sie ja jetzt eh Tsuki angehörte. Aber dennoch ist Miyu in Kamekos Augen eine ‚Verräterin’ in Kiris Augen. Trotzdem wäre die Jinchuuriki nicht so blöd die Tsuki-Nin zu verraten. Fraglich war ja eh, ob Kirigakure Miyu in Gewahrsam nehmen konnte, wenn Miyu unter dem Schutz der Tsukikage stand.
Aber zum Glück wurde sie schnell von ihren Gedanken abgelenkt. Denn Kibou schnitt ein Thema an, das Kameko mehr interessierte und für sie wichtiger war, als Kirigakure oder die Menschen, die dort lebten. Und zwar handelte das Thema von den Bijus und ihren Jinchuuriki. Scheinbar wollte wieder jemand die Bijus gefangen nehmen und ihre Macht ausnutzen. Schwer seufzte Kameko und regte sich ersichtlich darüber auf. Knurrend verfluchte sie die Menschen, die zu dumm waren und nicht aus den Fehlern der anderen lernte. Am Ende war ein Biju, so hart es klang nur ein Monster mit überdimensionaler Kraft und einer extremen Ansammlung an Chakra. So ein Wesen konnte man nicht kontrollieren. Man konnte nur versuchen, sich das Vertrauen von ihnen zu erarbeiten. Es machte die Jinchuuriki aggressiv, dass noch immer jemand dachte, er könnte Bijus als Waffen benutzen, obwohl sie genauso Zuwendung und Zuneigung brauchten, wie Menschen. Wenn nicht sogar mehr. Es war letztendlich so wie immer. Menschen waren dumm, lernten nicht aus ihren Fehlern und wunderten warum es ab und an mal in den Zeitabständen von hunderten Jahren zu einem Krieg kam. Kein Wunder. Zu Kibous Glück schwieg er, weitete das Thema nicht aus und stachelte Kamekos Wut gegenüber den Menschen nicht noch mehr an. So erledigte sich das Thema von selbst wieder. Aber sie kamen auch schnell genug zu einem weiteren Thema, das Kameko aber auch weniger ruhig stimmte. Und zwar ging es um Jinpei. Kibou teilte in etwa Kamekos Meinung und fand, dass seine Vorgängerin zu nett war und dem Higashi zu viele Freiheiten ließ. Warum Michiru das zugelassen hat, konnte sich Kameko auch nicht vorstellen. Aber es war auch schlimm genug, dass Jinpei das vollkommen ausnutzte. Seufzend schüttelte Kameko den Kopf. Ich versteh das allen nicht..., sagte sie bloß und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihre Haltung hatte etwas schmollendes und bockiges an sich. Das Sie mich jetzt in Kirigakure festhalten wollen um mich zu ‘schützen’, vor irgendwelchen gestörten Typen, kann ich ja verstehen und ich fühle mich auch geehrt..., begann sie zu erzählen, sah Kibou aber ernst und teils auch herausfordernd an. Aber auch eben ein bisschen bockig. Jinpei hat das aber, meiner Meinung nach nötiger., sagte sie trotzig und bereitete sich schon mal auf ihre Begründung beziehungsweise Erklärung vor. Er ist noch nicht lange Jinchuuriki und ist sich der Gefahr, die er ausgesetzt ist nicht bewusst. Ich meine jetzt nicht die Tatsache mit den Jinchuuriki-Jägern, sondern die Bijus allgemein. Kein Biju vertraut seinem Jinchuuriki sofort. Er ist noch nicht lange Jinchuuriki und ich bin... war seine Frau. Ich war der einzige Mensch, der mitbekommen hat, wie sehr er sich, seitdem er Jinchuuriki ist, selbst geschadet hat... Egal wie nett der Hachibi sein soll, ihm wird es dennoch nicht passen, wieder versiegelt zu werden. Er wird sich keine Gelegenheit entgehen lassen um zu versuchen, das Siegel zu brechen und frei zu kommen, sagte sie und blickte ernst zu Kibou, bis sie den Blick abwandte und nachdenklich in den Himmel blickte. Ich habe erlebt wie oft Jinpei halbtot nach Hause gekommen ist, blutüberströmt, schwer verwundet, weil er sich mit seinen Gegnern, Hachibis Macht oder seinem Biju-Training verschätzt hat. Wenn er da draußen jetzt in so eine Situation gerät, wieder, dann ist er nicht mehr zu retten. Und eh Ihr das merkt und dagegen etwas unternehmen könnt, ist es zu spät. Er bringt sich dadurch nur in Gefahr und wenn er sagt, dass er das Alles nur macht um Hachibis Chakra zu kontrollieren oder sonst was, dann macht er es auf eine falsche Art und Weise! Er wird den Hachibi nie kontrollieren können, wenn er so schwer verletzt wird, dass selbst ein kleiner Genin für ihn zu schwer zu bezwingen wäre!, sagte sie und senkte den Blick. Können Sie ihn nicht einfach eine Nachricht schicken und sagen, dass er zurück kommen soll. Er wird sich ja wahrscheinlich ‚nur’ auf einer der Inseln in Mizu no Kuni aufhalten oder?, fragte sie seufzend. Wie sie es seit Neustem schon wusste. Männer waren ganz schön kompliziert und anstrengend. Wahrscheinlich war ihr neuer Sensei auch gewissen ‚Pflichten’ unterworfen und konnte aus irgendeinem Grund nicht eben mal schnell einen Ex-Swordman und momentanen Jinchuuriki zurück nach Hause beordern oder so.
Doch auch von dem Jinpei-Thema rutschten sie, zum Glück, ab. Zum Glück konnte man aber auch kritisieren. Immerhin hatte sie gerade offenbart, dass sie mit Männern, beziehungsweise Menschen allgemein gar nicht klar kam. Naja es war nicht das erste Mal, das Kameko bemerkte, dass sie für Menschen wahrscheinlich krasse, unheimliche oder verstörende Ansichten hatte. Wer bezeichnete denn bitte einen Biju, ein schreckliches, geschweiftes Monster, als seine beste Freundin, Mutter oder gleich ganze Familie? Wahrscheinlich war das wirklich nur Kameko. Aber sie kannte ihren Biju eben schon lange. Immerhin ist sie mit dem Wissen aufgewachsen, dass sie, laut ihrer Mutter, ein Monster ist und dass sie, laut ihrem Vater, eine ungeheure, mächtige Kraft in sich hat, die sie beschützen und unglaublich mächtig machen kann. Deswegen hat ihr Vater auch so früh angefangen mit ihr zu trainieren. Deswegen freundete sich Kameko auch relativ schnell mit Isobu an. Zumal Isobu der einzige Halt war, den sie nach dem Tod ihres Vaters gehabt hatte. Allein deswegen vertraute Kameko der Schildkröte. Auch wenn sie sich gerne mal anpampten, beleidigten und anzickten. Am Ende war das bloß ein Zeichen von Zuneigung und Vertrauen. Immer wieder blickte Kameko seufzend zwischen Kibou und Himmel hin und her. Es war einfach nicht einfach für sie. Sie hatte sich geschworen, eigentlich sich nie wieder einem Kerl anzuvertrauen und jetzt tat sie genau das, was sie nicht wollte. Sie redete offenherzig mit ihrem neuen Sensei. Als sie eine Bewegung in ihrem Augenwinkel bemerkte, drehte sich Kameko zu Kibou und musterte Kurumo stillschweigend. Der kleine Kerl streckte ihr seinen ausgestreckten Daumen entgegen. Scheinbar gefiel ihm Kamekos Ansicht? Wahrscheinlich. Allerdings zuckte sie leicht zusammen und starrte Kibou etwas entsetzt an, während sie abwehrend die Hände hob, mit diesen wild und abwehrend herumfuchtelte und zeitgleich den Kopf schüttelte. P-Punkten? Ich wollte garantiert nicht mit irgendwas punkten! Ich wollte eigentlich nur, dass Sie wissen, dass mir die Bindung zu Isobu wichtiger ist als sonst was. Ich hätte jetzt eher vermutet, dass Sie so was raushauen, von wegen ich sei verrückt, wahnsinnig, vollkommen bekloppt, weil ich einem Biju vertraue und der mir wichtiger ist als so manche andere Menschen?, sagte die Jinchuuriki und am Ende hin klang ihr Satz eher wie eine Frage, denn sie konnte nicht verhindern, dass sie so leichte Zweifel hatte. Das hatte sie bisher fast nie gesehen, dass jemand ihre Ansichten so positiv bewertete. Ich kann es auch verstehen, dass ihre Freundin Sie bewundert, sagte Kameko mit verschränkten Armen vor der Brust. Ich finde es auch bemerkenswert, dass jemand, der schon ewig im Leben der Shinobi steht, so positiv gestimmt ist. Ich kann die Welt und die Menschen gar nicht mehr so positiv sehen., gab die Grünhaarige ehrlich zu und blickte ihn danach fragend an. Scheinbar hatte er seine Einladung zu Ramen ernst gemeint. Ohne zu zögern nickte Kameko leicht. Es wäre wirklich schön, etwas zwischen die Zähne zu kriegen, gab sie zu und blickte danach seufzend in den Himmel. Egal ob sie sich freute auf ein neues Team oder nicht. Hoffentlich würde es nicht zu lange dauern. Sie musste eh noch etwas erledigen.


Gt: Restaurant Shinobi
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa März 28, 2015 4:54 pm

cf: Ninja-Spezialgeschäft Sieben Shuriken

Ihre Schritte führten sie durch die Nebel verhangenen Straßen und Sai lief immer auf derselben Höhe wie das Mädchen, das er im Geheimen beobachten sollte. Er grübelte, was daraus werden sollte. Entweder war es ein Erfolg oder es musste jemand anderes als stiller Beobachter dienen. Immerhin sollte Ri nichts davon mitbekommen, dass Oinin abkommandiert wurden an ihrer Seite zu weilen, um ihr Risikopotential und andere Dinge einzuschätzen. Sai versuchte mit ansatzweise Menschlichkeit und übertriebener Geduld an die Sache zu gehen, weil ihm bewusst war, dass sie nationale Wichtigkeit besaß. So klein die Aufgabe im Moment auch erschien. "Ri, du beschreibst mir bitte einmal deine Fähigkeiten. Über Stärken und Schwächen so wie Besonderheiten einmal alles. Ich will hören, was du für eine Kunoichi bist." Versprach er sich allzu viel davon? Eigentlich nicht. Sie war jung, sie war irgendwie verrückt und für ihn nur eine tickende Zeitbombe, wo er abschätzen können musste, ob er ihren Körper gut in Schacht halten konnte oder doch Schwierigkeiten bekam. Sein großes Manko waren ja die Genjutsu, doch im Nahkampf konnte ihm keiner etwas vorschreiben. "Beschreibe mir auch den Hachibi. Was du weißt. Wir müssen uns beide darüber im Klaren sein, wer du bist und was er ist." Dabei gingen sie einfach weiter durch die Straßen, an Geschäften vorbei, zwischen Wohnstraßen hindurch und Sai blickte sie dabei kein Stück an, sondern erwartete, dass sie ihm einfach folgte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa März 28, 2015 10:42 pm

CF: Ninja-Spezialgeschäft Sieben Shuriken

Ri tat wie ihr befohlen wurde. Egal ob dieser Befehl nun indirekt oder direkt an sie gerichtet wurde. Ohne zu murren hatte sie ihre Sachen gepackt und in der üblichen Art verstaut und folgte ihrem neuen "Partner" von dem sie an sich nicht wirklich viel wusste, aber das konnte ja noch werden. Der Weg führte sie weg vom Geschäftsbereich hin zu den Straßen von Kirigakure. Eigentlich war sie in diesem Moment ein leuchtendes Beispiel dafür was Freundlichkeit bedeutete. Ri lief nicht verkrampft neben Sai her sondern schwang die Arme, spielte ab und zu mit ihren langen Zöpfen oder baute ein paar kleine Hüpfer in ihre Bewegungen ein. Die Leute die ihren Weg kreuzten quittierten das ganze mit einem Lächeln, da solch eine offensichtliche "Freude" die meisten anzustecken schien. Sonderlich lange würde sie aber nicht mehr still sein, denn der Schwertshinobi hatte ihr eine Frage gestellt, oder eher zwei um genau zu sein. Das junge Mädchen hörte auf der Stelle auf mit ihrem herumgehampel und nahm eine nachdenkliche Denker-pose, während des Gehens, ein. "Ich bin vom Rang Chuunin, gut in Medic Jutsus, schlecht in Kenjutsu, gut in Ninjutsu und miserabel im Genjutsu. Außerdem habe ich ein Talent für brachiales Taijutsu. Aber meine größte Stärke ist das du nicht weißt ob das stimmt." Nervig würden sich jetzt einige denken, aber wer weiß ob Sai nicht sowieso eine Schriftrolle mit Informationen zu ihr bekommen hatte oder nicht. Vielleicht konnte er sich aus ihren Angaben auch seine eigenen Gedanken machen und Schlüsse ziehen. "Was den Hachibi angeht ihm gefällt nicht das sich der Blaue Türm ständig verschiebt hihi" Ein leichtes, aber leises, lachen konnte sie sich bei dieser Aussage nicht verkneifen. Dabei wollte sie weniger bezwecken ihren Sensei zu verunglimpfen als viel mehr den Hachibi zu pisaken der ja wusste was mit blauem Turm gemeint war. Nämlich genau der blaue Turm der sich in seinem Gefängnis immer verschob, alle fünf Minuten mal einen Meter, mal einen Kilometer, mal nur wenige Zentimeter. Nun jedoch wurde Ri von einem Schlag auf den anderen Kalt, ernst und bedrohlich. Sie griff nach Sais ärmel um ihm festzuhalten achtete aber nicht darauf ob ihr dies auch gelang. Stattdessen warf sie ihm einen Blick entgegen den er von sich selbst nur zu gut kennen musste. Es war ein kalter, ernster und bedrohlicher Blick der eine perfekte Symbiose mit ihrer restlichen Körperhaltung einging. "Ich hasse Lügen, also solltest du mich besser nicht anlügen. Ich erkenne sie...Immer." So schnell wie diese kalte Stimmung aufkam, so schnell war sie auch wieder verflogen, was sich dadurch äußerte das sie anfing ihre Zöpfe in der Luft kreisen zu lassen. "Der Hachibi fragt übrigens was ich von euch erwarten kann und wie es weiter geht." Das besagtes Hachibi diese Frage nie gestellt hatte überging er dabei einfach mal und gähnte nur etwas in die Luft hinein. Er hatte sowieso keinen Einfluss auf Ri und einen Ruf zu verlieren hatte er im Grunde auch nicht, also konnte er sie erstmal machen lassen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   So März 29, 2015 2:05 pm

Sais Augen verfinsterten sich noch im selben Augenblick wie Ri angeblich ihre Fähigkeiten preisgab. Naruaki hatte ihm eine saubere Akte über dieses Mädchen gegeben, sodass er wusste, dass die Hälfte von dem Gesagten nicht der Wahrheit entsprach. Sie beherrschte keine medizinischen Techniken und war garantiert nicht schlecht im Genjutsu. Was für ein Spiel wollte sie da treiben? Machte sie das mit Absicht? Es stand nirgends, dass sie eine schwere psychische Krankheit besäße. Vielleicht war das aber auch den Menschen, die sie immer mal wieder untersucht hatten, vorbei gegangen. Den Hachibi beschrieb Ri in seinen Ohren auch nicht wirklich besser. Was sollten blaue Türme sein? So etwas hatten sie in Kirigakure nicht, vor allem bewegte es sich nicht. Er wollte von ihr hören, was für einen Charakter das Wesen in ihren Augen besaß. Wovor sie vielleicht Angst hatte, was sie sich erhoffte, was ihre Erfahrungen waren. Und alles, was er bekam, war eine kryptische Aussage. Am liebsten hätte Sai sie jetzt in Grund und Boden gewiesen oder einfach stehen gelassen, doch es war seine Aufgabe sie zu observieren und in einen kontrollierbaren Verhaltensrahmen zu bekommen. Das war für ihn schwer. Psychologisch gesehen musste er zunächst ihr Vertrauen gewinnen, damit sie aufhörte ihn zu verarschen. Das war gar nicht seine Art. Vor allem, weil er Frauen nicht leiden konnte. Er war nicht umsonst Teil eines sonderabkommandierten Assassinentrupps der Oinin-Einheit. Da musste man nicht viel sprechen, man musste sich aufeinander verlassen und sein Ziel sauber töten können. Deswegen war Sai auch nie zum Sensei geworden, als er nur Jônin war. Denn dafür brauchte man Geduld und ein Händchen für kleine Pökse, was er eindeutig nicht besaß. Es überraschte ihn allerdings, dass Ri dann plötzlich so einen Sinneswandel hatte als hätte man ihr einen Senbon in die Hand gejagt. Sie packte Sai an und zischte ihm entgegen, dass sie Lügen hasse. Der Oinin war stehen geblieben und hatte seine Körperspannung erhöht, sich aber noch gerade so davon abhalten können die Hand des Mädchens zu packen und gewaltsam umzuknicken. Gleichsam ließ sie aber auch wieder von ihm ab und ließ irgendwie ihre komischen Zöpfe tanzen. Sais Kiefer mahlten aufeinander, während er versuchte sich am Riemen zu reißen. Diese Göre war anstrengender als Mei, die ständig versucht hatte ihn davon zu überzeugen, dass der Tod seiner Mutter ein Fehler gewesen sei. "Du kannst von mir in erster Linie keine Gnade erwarten", begann Sai mit einem bissigen Unterton. "Ninjas wie du müssen viel lernen, bis sie zu solch einer Disziplin und Stärke gelangen, wie ich sie besitze. Ich werde im Laufe der Zeit immer wieder zu dir kommen, um dich zu testen und zu schauen wie du dich entwickelst. Du musst und wirst lernen disziplinierter mit dem Hachibi umzugehen. Und als weitere Lektion zählt schon einmal dazu, dass du mir die Wahrheit sagen wirst. Du bist illoyal, wenn du behauptest, du hasst Lügen, aber lügst selbst. Was deine Fähigkeiten angeht, hast du nicht die Wahrheit gesagt. Solltest du mir noch einmal nicht die Wahrheit sagen-" Sai blickte sie erbost aus dem Augenwinkel an und meinte seine Worte sehr ernst. "Dann zwinge ich dich dazu."
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Apr 01, 2015 11:23 pm

Ri laß in Sai wie in einem offenen Buch, zumindest ging sie davon aus das sie selbiges Tat. Tatsächlich gab der Mann vieles von sich preis, rein mit seiner Körperhaltung und der Art wie er auf gewisse Dinge von ihr reagierte. Die junge Chuunin jedoch war kein Mensch der logischen Verknüpfungen. Zumindest nicht wenn es sich dabei um Körpersprache handelte. Doch bei diesem Oinin war es sogar für sie recht offensichtlich. Natürlich wusste sie nicht wieso, weshalb und warum, aber das interessierte sie in diesem Moment auch nicht. Alles an ihm deutete auf Verachtung hin. Warum konnte sie natürlich nicht sagen und wenn es so weiterginge wie bisher würde ihr das wohl auch nie gelingen. Zum Glück war Ri kein Mensch den solcherlei Dinge interessierten. Es würde sie erst dann wirklich reizen wenn er ihr eine Geschichte darüber erzählen würde, denn dann musste sie herausfinden ob es sich dabei um eine Lüge handelte oder nicht. Inzwischen hatte sie wieder angefangen mit ihren Zöpfen zu spielen, lies aber nur den linken Kreisen, während sie den rechten ignorierte. “Danach habe weder ich noch der Hachibi gefragt.“ entgegnete sie dann seiner „Drohung“ was die Gnade anbelangte. Dann plötzlich blieb Ri still stehen, senkte den Kopf nach unten und starrte auf den Boden. Was Sai noch lernen würde, ob es ihm nun gefiel oder nicht, war das wenn Ri diese Haltung einnahm sie sich in ihr Seelengefängnis zurückzog. Sie schottete sich damit ein wenig von der Außenwelt ab. Natürlich war ihr Körper noch da, aber ihre Seele war an einem anderen Ort. “Ich sehe nur Boden, das heißt…“ Ri stand an eine Mauer gelehnt die irgendwo herausragte. Zu ihrem Ursprung zu folgen wäre reine Zeitverschwendung gewesen. Für außenstehende müsste dieser Zustand gefährlich wirken, schließlich gab es hier in der blauen Festung keinerlei klar zu erkennende Schutzmechanismen für den Jinchuuriki, aber das Hachibi wusste genau was passieren würde, wenn es versuchen würde Ri anzugreifen. Den Abstand den sie hielt, hielt sie nicht freiwillig, es war so aufgezwungen. Sie war keine Meisterin darin dieses Schloss, was ihr Seelengefängnis war, zu kontrollieren. Im Grunde spielte die Welt mit beiden. Es ließ weder den Hachibi noch sie in die Nähe des jeweils anderen, was zu diesem Zeitpunkt auch bitter nötig war, schließlich würde sie einen schnellen Tod finden, denn eben jener würde dem Hachibi Freiheit versprechen.  “Was sagst du?“ wollte sie wissen. Der Biju erhob sich und verschränkte die Arme, während seine Tentakeln erfolglos versuchten sich an irgendetwas fest zu halten, das hier existierte, aber ständige Bewegung machten das unmöglich. Er ließ seinen Blick nicht von diesem Mädchen. Es war fast zum verrückt werden mit ihr. In einem Moment ist sie die Lebensfreude in Person und im nächsten steht sie nur wenige Meter von ihm entfernt an eine Mauer gelehnt und schaut ihn an wie sieben Tage Regen Wetter. “Provozier ihn nicht. Ich mag ihn nicht, aber er ist mächtiger wie du. Seine Standpauke, die du gerade verpasst, lässt nicht darauf schließen dass er es nicht ernst meint.“ Es gefiel ihm von Sekunde zu Sekunde weniger hier den Lehrer spielen zu müssen, weshalb sich seine Körperhaltung immer weiter wieder dem entspannt auf der Seite liegen widmete. “Spiel einfach mit fürs erste.“ Ri nahm ihre Beiden langen Zöpfe und hielt sie sich bis kurz unters Kinn, während sie den Hachibi mit großen Kulleraugen anschaute.  “Hai!“ gab sie ihm dann als Antwort kurz bevor sie wieder in die reale Welt eintauchte, in der Sai gerade seine Drohung ausgesprochen hatte. Ri beendete ihren traurigen Blick dem sie bisher dem Boden gewidmet hatte in dem sie einen Luftsprung vollführte und dabei eine Hand gen Himmel streckte. Dann schaute sie ihren „Sensei“ in die Augen und hatte wieder ein sehr fröhlichen Gesichtsausdruck, sicherlich nicht das was man nach einer Androhung dieser Art von einer Person erwarten würde. “Er hat gesagt ich soll dir vertrauen, und was er sagt stimmt immer!“ Damit beantwortete sie ihm unfreiwillig oder vielleicht sogar beabsichtigt eine seiner Fragen von vorhin, ob er diese Schlüsse für sich allerdings auch ziehen konnte würde nur Sai selbst wissen. “Du hast uns immer noch nicht gesagt wie es jetzt weitergeht.“
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Apr 03, 2015 9:50 am

Die beiden würden nie beste Freunde werden, egal um was es ging. Wenn Sai so etwas wie zuversichtlich sein konnte, dann hier am allerwenigsten. Er bezweifelte, dass er sich selbst zu der Geduld aufbringen konnte, die es brauchte, um dieses Mädchen in die rechte Bahn zu lenken. Entweder es schaffte jemand anderes im Nachhinein, der mehr Elan besaß, oder sie hatten bald den nächsten toten Jinchûriki. Was in diesem Fall ein geringerer Verlust wäre, da Jinpei im Vergleich zu Ri noch ein Schwertshinobi gewesen war. Sie war nur eine Chûnin. Davon gab es welche wie Sand am Meer dieses Reiches. Überraschenderweise gestand das Vieh in ihr drinnen aber ihm zu, dass er vertrauenswürdig sei. Entweder formulierte sie da gerade etwas um, das der Hachibi ihr gesagt hatte, oder sie log ihm gerade mit solch einer Bravur ins Gesicht, dass er es selbst nicht mehr merkte. So schaute Sai Ri etwas perplex an, doch das verflog innerhalb der nächsten Augenblicke wieder, weil er sich nicht anmerken lassen wollte, dass auch er nicht unverwundbar war, was ihre komische Art anging. Jeder wurde anscheinend mit sehr strapaziert, der mit ihr zu tun hatte. Dass es Leute gab, die das überlebt hatten?
Immerhin schien er sie nun so weit zu haben, dass sie auf ihn hörte und nicht ausloten wollte, wer der Stärkere, Geduldigere oder Bessere von ihnen beiden war. Auf so ein Kräftemessen hatte er schon seit seinem Kampf mit Mei keine Lust mehr. Nur ab und an kam es dazu, wenn er mit anderen Schwertshinobi im Klinsch lag. So wie Falk, der immer ganz böse Sachen behauptete, die Sai persönlich nahm. Doch solch eine Fehde würde er sich mit Ri nicht erlauben. Er beobachtete sie. Dann schoss er sie in den Wind und betrachtete sie als abgeschlossene Mission. Sollte sich doch wer anders Falten wegen ihr holen.
Doch wie es nun weiterging, das war eigentlich eine berechtigte Frage. Er wollte nicht beim ersten Kontakt so weit gehen, dass er sie überraschend angriff, um ihre Fähigkeiten zu testen. Oder einen Doppelgänger erschuf, damit sie sich austoben konnte. Was konnte er jetzt mit ihr anfangen? Etwas unverfängliches musste her. Mehr als ein Trainingsplatz, aber weniger als ein Eiscafé oder so ein Mist. Dieser Shinobi-Laden wäre eigentlich super gewesen, doch da hatte sie erst ihre Besorgungen erledigt. Während sie weitergingen, sah Sai sich um und kam zu einem Entschluss. "Du darfst es dir aussuchen", sagte er schlicht und ernst ohne Ri anzusehen. "Such dir etwas aus, wo du hin möchtest. Wenn es Geld kostet, bezahle ich es für beide." Das war keinesfalls ein Versöhnungsangebot oder dergleichen, er wollte sie einfach ein wenig ausloten.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Apr 10, 2015 2:37 pm

Ri schob ihren Mund näher zusammen. Sie durfte die Entscheidung treffen wo es hingehen sollte. Ihre Augen petzten sich zu kleinen Schlitzen zusammen. Damit hatte sie nicht gerechnet. Zuerst dachte sie darüber nach ihren Blick quer durch die Straßen schweifen zu lassen, aber wirklich irgendetwas brauchte sie nicht mehr. Sie hatte alle ihre Erledigungen bereits abgehandelt und brauchte nichts mehr einzukaufen. Wirklich Hunger hatte sie momentan auch nicht, auch wenn das Angebot verlockend war auf seine Kosten etwas zu kaufen. Das junge Mädchen legte den Kopf schief und pfiff aus ihrem Mundwinkel einen durchgehenden schrillen Ton. Dann schulterte sie ihre Schriftrollen noch einmal und lief los. Sie blieb nach bereits 20 Sekunden an einem großen Stein stehen, der unter einem Baum stand. Direkt vor diesem Stein stand ein weiterer so dass man mit es als eine Art Sitzecke bezeichnen konnte. Mit einem schnellen Sprung hatte sie sich auf den größten Stein gehievt und begann dann damit ihre gesamten Utensilien zu verbreiten. Das hieß beide Schriftrollen wurden ausgeklappt. Schreibwerkzeuge bereitgestellt. Wenn man es nicht besser wüsste, sah es aus als würde sie sich auf eine Protokollierung vorbereiten. Inzwischen saß sie selbst in einem Schneidersitz vor ihrem Sensei, dem sie mit einer Handbewegung andeutete dass er sich gerne auf den Stein vor sie setzen konnte, wenn er dies mochte. Ob er stand, lag, oder saß war ihr letztendlich egal. Über ihren Beinen hatte sie eine der Schriftrollen ausgerollt, während sie ihre Feder in ein Tintenfass steckte, zweimal abwischte und dann zum Schreiben ansetzte während sie Sai angrinste. “Erzähl mir alles.“ Was das bedeutete wusste nur sie im Moment. Sai konnte von sich erzählen, von seinen Erlebnissen, Familie, Freunde, er konnte auch einfach eine Geschichte erfinden oder ihr sonst etwas erzählen. Ri würde es aufschreiben wenn sie es für nötig erachtete oder es als interessant empfand. Ihr wahres Augenmerk jedoch lag darauf zu sehen ob er ihr eine Lüge erzählte, oder ob ihm etwas Wahrheit aus dem Munde kam.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa Apr 11, 2015 5:11 pm

Ein so irrationales Wesen hatte er noch nie betreuen müssen. Stimmungsschwankungen hatte sie keine, dafür waren diese wechselhaften Gesten einfach zu kurzlebig. Dass sie nun aber etwas entschied, das immerhin etwas Ruhe einkehren ließ, entspannte sogar den Schwertshinobi, der hinter ihr her ging, als sie diese Steine ansteuerte. Mit einem nun doch ruhigeren Gesicht beobachtete Sai Ris Taten: Wie sie ihre Schriftrollen verwaltete und sich zum Aufschreiben bereit machte. Dann diese Aufforderung, sie ließ den Älteren kurz blinzeln. "Dir alles erzählen?", fragte er skeptisch. Dann schüttelte er nur den Kopf, begab sich wirklich an einen der Steine, aber lehnte sich nur mit dem Rücken dagegen, schob die Unterarme in die Ärmel der jeweils anderen Seite seines Kimono und schloss die Augen für einen Moment. Was sie damit bezweckte oder welchen Sinn sie darin sah, war ihm eigentlich egal. Immerhin sollte es jetzt um ihn gehen, war ihm auch Recht, nur was sollte er erzählen? Es gab natürlich den Punkt, wo er zu viele Informationen preisgab. Und Persönliches hatte hier nichts verloren. Solcherlei Infos war sie auch nicht würdig. Vielleicht genügte es, wenn er seine Laufbahn schilderte. Immerhin sollte er sie ja disziplinieren.
"Ich hoffe, dass du weißt, dass jeder Shinobi bereits vor seinem Eintritt in die Akademie wichtige Schritte geht, die festlegen, ob er einges Tages etwas taugt oder nicht. Ich hatte bereits als ganz kleines Kind meine eigenen Eltern als Lehrmeister. Mein Vater lehrte mich alles in Bezug auf unseren Clan und meine Mutter war die Meisterin, die mich mit Kenjutsu vertraute. Mit fünf Jahren übte ich bereits. Mit sieben war ich Akademist und schulte weiter meine Fähigkeiten. Meine Mutter brachte mir alles bei, was ich im Schwertkampf brauchte. Mit 12 Jahren wurde ich zum Genin ernannt und schloss gleichzeitig schon das Training ab. Ich konnte mir nur selbst etwas beibringen, und übertraf alle Gleichaltrigen, die sich auch im Kenjutsu probierten. Dann erweckte ich mein Element, das Suiton, woraufhin gleichzeitig die Lehre durch meinen Clan begann, um unsere Clantechniken eines Tages zu beherrschen. Ich kam auch zu einem Kuchiyose-Vertrag, den ich mittlerweile komplett beschwören kann, und wurde mit 15 sowohl zum Chûnin als auch bereits zu einem Sensei für ein jüngeres Mädchen, das auch den Schwertkampf lernen wollte. Ein Jahr später beherrschte ich das Clanhiden komplett. Ein Jahr darauf wurde meine Schülerin zur Chûnin ernannt, was für mich das Ende ihrer Lehre auszeichnete. Mit 18 Jahren wurde ich dann zum Shinobigatana aus Kirigakure, weil ich meine Mutter in einem ehrenwerten Duell besiegt habe, sodass ich ihre Klinge bis heute als meine Waffe bezeichnen kann. Mit 21 folgte die Ernennung zum Jônin und seitdem bin ich ein ungeschlagener Meister, auf dem Weg zur Stärke und Ehrung meines Clans."
Nun schwieg Sai erst einmal. Er fand es ungewöhnlich über sich zu berichten, jedes Mal wieder, auch wenn es nur seine Fähigkeiten waren. Bei Ri hatte er auch keine Ahnung, was sie nun damit anfangen wollte oder wie sie reagieren würde. Vielleicht lästerte sie in ihrem Inneren mit dem Hachibi oder schrieb sich das auf, weil sie bloß Infos sammeln wollte. Wie eine eigene Akte. Sie wurde kurz von Sai aus dem Augenwinkel betrachtet, bevor er sagte: "Du kannst solch eine Laufbahn auch erreichen, Ri. Dich selbst stählen und stärker werden."
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Di Apr 21, 2015 4:46 pm

Out: Sry für die späte Antwort aber ich habe nächste Woche Abschlussprüfung da rutscht das RP ein wenig nach hinten Wink

Ri saß da und hörte aufmerksam zu. Vielleicht sogar so aufmerksam wie man es für gewöhnlich nicht von einem Mädchen ihres Alters erwarten würde. Jedoch schrieb sie nichts auf. Mehrmals setzte sie an um etwas aufzuschreiben, berührte aber nur leicht das Papier sodass viele kleine Flecken entstanden, jedoch kein einziges geschriebenes Wort. Sie schob oft ihren Mund nach links, dann wieder nach rechts und schaute dabei abwechselnd aufs Blatt wie auch auf Sai als würde sie versuchen sich seine Worte einzuprägen. Nachdem ihr Sensei ungefähr bei der Hälfte seiner Worte angekommen war packte sie die Schriftrolle wieder weg, welche sie bisher auf ihrem Schoss hatte liegen lassen. Schnell war sie verstaut und eine andere wurde ausgerollt. Hier begann sie jetzt wirklich zu schreiben. Da sie ihre Beine recht weit angewinkelt hatte, um eine möglichst gute Schreibunterlage zu bilden, konnte ihr Lehrmeister nicht sehen was sie aufschrieb. Aber Ri war fleißig. Der Hachibi interessierte sich nicht sonderlich für das was sie aufschrieb, er wusste das es meistens etwas war das nur das Mädchen selbst verstand. Er selbst hatte nicht vor in ihre Gedankengänge abzutauchen. Der Bijuu machte sich mehr Gedanken darüber was der Mann vor ihm zu sagen hatte und schwelgte dabei selbst in Nostalgie, sei sie nun positiv oder negativ. Als Sai fertig war hörte auch Ri auf zu schreiben. Sie hielt die Schriftrolle mit ausgestreckten Armen vor sich und legte den Kopf leicht schief, wie als wenn ein Künstler sein Bild begutachtete. Dann murmelte sie etwas und hatte die Schriftrolle recht schnell verstaut, mitsamt ihren rechtlichen Schreibutensilien. Wahrscheinlich ohne es zu wissen war der Jounin ihr näher gekommen. Inzwischen spielte sie wieder mit einem ihrer Zöpfe und lächelte dann als er ihr sagte das sie auch solche eine Laufbahn einschlagen konnte. Stärker werden, berühmt, angesehen im ganzen Dorf und weiteres versprachen seine Worte. "Daran bin ich nicht interessiert." Gab sie etwas Wortkarg zurück. Man könnte meinen das sie damit meinte lieber zu faulenzen, aber Ris Prioritäten lagen eher woanders. "Ich musste die Schriftrolle wechseln, ich finde du hast dir damit eine Frage verdient. Eine Frage eine ehrliche Antwort." Es sollte weniger wie eine Aufforderung oder ein gütiges Angebot klingen. Die Chuunin war vielmehr an einem Ausgleich interessiert. Sai hatte sich ihr geöffnet und es geschafft das sie die Schriftrolle wechselte. Jetzt konnte er das selbe auch von ihr erwarten. Innerlich regte sich auch der Hachibi. Er hatte solch eine Situation nur selten mitbekommen, war er doch noch nicht so lange in ihr versiegelt, aber jedesmal hatte er das Gefühl das Ri in diesen Momenten einen klaren Gedanken fassen kann, er war gespannt darauf was der Mann vor ihm mit dieser Gelegenheit anstellen würde.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Mai 01, 2015 11:50 am

Wie konnte dieses Gör es bloß schaffen einen Moment so zerbersten zu lassen mit solch wenigen Worten? Sai gab nicht viel auf sie, aber es war dennoch enttäuschend, dass sie einfach sagte, sie wäre an so einer Laufbahn nicht interessiert. Wie konnte man es nicht sein? Ein Ninja strebte doch allzeit nach Stärke, die Hintergründe waren in erster Linie sogar egal. Ob man jetzt sein Dorf beschützen, alle übertrumpfen oder seine Familie etwas beweisen wollte. Es konnte ja sogar mehrere Dinge gleichzeitig sein, aber dies hier? Das traf auf absolutes Unverständnis. Mit dem zweitmächtigsten Bijuu von allen hätte sie sogar ein enormes Potential, wenn sie zum Bijuu-Meister werden würde - das wollte sie aber alles nicht. Sai betrachtete sie mit einem Missfallen und gewisser Verachtung aus dem Augenwinkel. Der gutmütige Erzählmoment war vorbei. Dann machte es dieses Frage-Antwort-Spiel nicht besser. Er hätte eine ehrliche Antwort von mir bekommen, wenn er jetzt eine Frage stellte. Was hätte er denn davon? Alles, was er wissen musste, hatte er aus den Akten. Und jetzt fiel ihm nichts ein, was er unbedingt von ihr hören musste. Also zwang er ihr ein Versprechen auf. "Ich habe mir das verdient? Dann löse ich es ein, wenn ich einen Grund dafür habe. Ich stelle dir wann anders eine Frage." Hoffentlich würde es Sinn machen, denn sonderlich viel Lust hatte Sai nicht noch wochenlang mit diesem Mädchen zu arbeiten. Er empfand sie als anstrengend, wie viele junge Gören, die entweder völlig verquer oder hochnäsig waren. Sie war zwar etwas anderes durch den Hachibi in ihrem Körper, aber Motivation hatte er kaum aus ihr eine Kunoichi Kirigakures zu machen, die man als solche zielsicher und dorftreu einsetzen konnte. Was stellte der Mizukage sich nur unter dieser Aufgabe vor? "Fürs erste reicht mir unser Erstkontakt", sagte Sai dann kühl. "Du kannst weiter deinen Erledigungen nachgehen. Ich habe noch weitere Termine. Auf Wiedersehen, Ri." Er erhob sich, sah sie nicht nochmals an und begab sich in den Fluss der Menschen vor ihnen auf der Straße, um gemütlich mit dieser grauen Anonymität zu verschmelzen.

tbc: wird nachgetragen
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Mai 16, 2016 2:14 pm

Erhobenen Hauptes lief Yuki durch die benebelten Straßen Kirigakures. Blasser Sonnenschein sickerte dabei durch den bewölkten Himmel, aber wirklich etwas davon abbekommen, tat keiner. Die Einkaufsmeile war leer. Leerer als sonst, weshalb Yuki sich nicht die Mühe tat, einzelne Personen hier und da mitzuzählen. Es handelte sich dabei eh größtenteils nur um die Geschäftsinhaber selbst und ältere Leute mit Gehstock. Apropos, fand Yuki sich denken, als er an einer älteren Dame mit dicker Einkaufstüte vorbei kam. Sie schien sich zu quälen - wenn das Zittern ihrer Hände und das Singsang ähnliche Jammern irgendetwas zu sagen hatte. Für einen Moment, dachte er an Yuji zurück. Er war zwar alt, aber die stämmigen Arme könnten noch so einige Arbeit leisten. Zurzeit allerdings, war Yuki aufgefallen, dass vollbepackte Einkaufstüten immer mehr ein Problem darstellten. Obwohl Yuji es natürlich nicht zugab. Flink glitt er der alten Dame zur Seite und nahm ihr die Tüte ab. Ihn traf ein verblüffter Blick, den er selbst nur mit einem höflichen Nicken entgegnete. Die alte Frau lächelte. Dabei strafften sich einige ihrer Falten und Yuki konnte sich durchaus vorstellen, wie sie in ihren jüngeren Tagen ausgesehen hatte.
"In welche Richtung müssen Sie?" Fragte Yuki nonchalant und wurde prompt am Rücken geradeaus geschoben.
"Es ist nicht weit." War die Antwort die er bekam. Das sollte reichen. Die Schritte der Beiden hallten durch die Straße und einen Blick auf die Uhr, erinnerte Yuki daran, warum er überhaupt hier draußen war. Es war früh Morgens und er hatte sich auf zu den Trainingsplätzen gemacht. Mit einem Lächeln erinnerte er sich daran, dass Yuji ihn schon längst nicht mehr wecken musste. Er stand nun viel früher auf, als sein Ziehvater und käme er später nach Hause, dann würde er von einem stolzen Blick und Tee begrüßt werden. Beim Gedanken daran, wurde ihm warm in der Brust. Yuki wusste, wie viel Glück er hatte. Hätte ihn früher niemand gefunden, dann wäre er gar nicht hier. Hätte ihn aber die falsche Person gefunden - das wäre zwangsläufig auch ein Problem gewesen. Aber alles war gut gelaufen und wenn er darüber nachdachte wie sehr, würde es ihm schon beinahe etwas mulmig. Mit einem bestimmten Kopfschütteln, jagte Yuki allerlei Gedanken daran fort. Stattdessen führte er mit seinem Spaziergang durch den Nebel fort. Wohlgemerkt mit langsamen Schritten und immer mit einem Auge auf die Dame neben ihm.
"Oh." Sagte sie plötzlich und starrte freudig geradeaus. Aus einem der Läden, trat ein junger Mann und Yuki schätzte ihn als Enkel ein, denn je näher sie kamen, desto breiter grinsten die Beiden.
"Bis hier reicht." Sagte sie mit einem Lächeln und Yuki übergab die Tüte an ihren Enkel. Er verbeugte sich knapp und abrupt war er wieder auf sich allein gestellt. Zufrieden atmete er die feuchte Luft ein und machte sich weiter auf den Weg. Währenddessen ließ er die Gedanken frei schweifen. Yuji war derjenige gewesen, der ihm Kenjutsu beigebracht hatte. Wollte er aber besser darin werden, dann brauchte er noch andere Schwertmeister als ihn. Das waren nicht Yukis eigene Worte, sondern Yujis und wenn dieser schon so sprach, dann musste es stimmen. Er verkniff sich ein seufzen. So wie es schien, müsste er sich jedoch mal wieder, mit sich selbst zufrieden geben.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Mai 16, 2016 5:05 pm

cf: Dorf Toya (kleiner Zeitsprung)

Das grosse Tor Kirigakures stand offen, als Yuzuriha endlich ihre Heimat wieder erreichte. Die Mission mit Shin hatte länger gedauert, als erwartet, da es zu einem kleinen Zwischenfall gekommen war. Letzendlich hatten sie sich jedoch dazu entschieden, die Sache vorerst auf sich ruhen zu lassen, den obwohl sie den Flüchtigen, der ihr nachspioniert hatte, fangen konnten, so war er doch kaum etwas wert, was Informationen anging. Er besass schlichtweg keine. So hatten sie aus ihm einfach nur das nötigste herausgequetscht und nach reiflicher Überlegung ihn laufen lassen. Der Mann war ein Feigling schlechthin, der würde Niemanden mit irgendetwas bedrohen können zumal es über Yuzuriha und ihren Zwillingsbruder sowieso schon genug unschöne Gerüchte gab. Ob da nun ein weiteres dazu kam oder nicht, spielte im Endeffekt auch keine Rolle mehr.
Shin, ihr Begleiter auf der Mission, hatte sich kurz vor erreichen des Dorfes von ihr verabschiedet mit den Worten, dass er noch etwas anderes Wichtiges erledigen musste. Yuzuriha selbst jedoch wollte einfach nur noch Nachhause. Endlich in ihr Bett liegen zu können, war derzeit einer der schönsten Gedanken, den sie je hatte. Sie lächelte leicht über sich selbst ob dieser Gedanken und schüttelte leicht den Kopf. Eigentlich hatte sie ein relativ gutes Durchhaltevermögen, die letzten Tage waren aber anstrengend gewesen. Anstrengender, als wenn sie auf einer ganz normalen Mission gewesen wäre.

Inzwischen hatte sie die Strassen Kirigakures erreicht. Ihre Beine fühlten sich schwer an, dennoch wusste sie, dass sie heute nicht gleich ins Bett fallen konnte. Der Bericht der Mission wartete und wenn sie jetzt schlafen würde, würde sie vom restlichen Tag absolut nichts mehr sehen. Sie musste sich also durchbeissen, auch wenn der Gedanke an das warme, weiche Bett einfach zu verführerisch war.
In Gedanken verloren lief sie weiter. Die Augen geradeaus gerichtet, in die Ferne starrend. Es war nicht untypisch für Yuzuriha dass sie manchmal einfach in die Luft starrte und ihren Gedanken nachhing, meist nahm sie dann so gut wie nichts mehr wahr, das um sie herum geschah. Und genau so war es auch jetzt. Sie lief einfach weiter, mit ihren Gedanken bei der Frage, wieso man Jemanden angeheuert hatte, um sie ausspionieren zu lassen. Das war eine verdammt gute Frage!
Ihre Schuhe klackten relativ laut auf dem gepflasterten Boden und da kaum Leute anwesend waren, schien der Ton nur umso lauter zu klingen. Immer weiter trugen sie ihren Beine, während ihre Gedanken nicht wirklich im Hier und Jetzt waren und sollte auch der Junge, der nun ziemlich direkt vor ihr war, auch nicht besonders gut aufpassen, konnte es durchaus passieren, dass sie sich gegenseitig anrempeln würden.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Mai 16, 2016 6:00 pm

Yuki runzelte die Stirn. So eigenständig wie er inzwischen war, musste er sich seine Trainingspläne größtenteils selbst zusammen stellen. Und heute war einer dieser Tage. Nun war er am überlegen. Nicht, dass er darüber nicht schon am Tag davor nachgedacht hatte, aber in Gedanken alles durchzugehen, konnte nie schlecht sein. Deshalb starrte er recht abwesend gen Boden. Er hatte an seiner Zielsicherheit zu feilen, sprich Shuriken und Kunai, musste Bewegungsabläufe durchgehen, Muskeltraining absolvieren, Meditieren, das Schwert schleifen und noch einiges mehr. Wäre er das nicht alles gewohnt, würde ihm sicher der Kopf rauchen. Stattdessen seufzte er nun doch. Dabei schloss er für einige Sekunden die Augen. Als er sie wieder öffnete, traf ihn der Schreck. Das er die ganze Zeit direkt auf jemanden zugegangen war, hatte er nicht bemerkt und nun wo es schon fast zu spät war, versteifte sich sein Körper. Ihm war folglich selbst nicht ganz klar, ob er gedacht hatte, wie ersteinert stehen zu bleiben, würde einen Aufprall verhindern. Hatte er überhaupt nachgedacht? Was auch immer der Fall war, es war zu spät und er stoß gegen die Frau vor sich. Mit gekrümmten Augen stolperte er rückwärts, konnte sich aber ziemlich schnell wieder fangen.
"Ich bitte um Verzeihung!" Schoss es aus ihm heraus, eher er noch den Kopf gehoben hatte. Realisation traf ihn, als er ihr ins Gesicht sah. Kiobashi ... Yuzuriha? Yuki hätte sich schlagen können. Als Shinobi von Kirigakure hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, die meisten anderen bei Namen zu kennen. Kiobashi Yuzuriha war dabei keine Außnahme. Er erinnerte sich daran, dass sie eine der sieben Schwertshinobi war und das machte sie als Kenjutsuka zu einem Vorbild. Könnte er doch nur von so einem talentierten Shinobi lernen. Die Chance sie beim training zu observieren, so wie er es bei manch anderen Jounin getan hatte, war ihm auch noch nicht über die Wege gelaufen. In Yukis Kopf drehten sich die Räder, was zur Folge hatte, dass er der Älteren blank entgegen starrte. Er brauchte einen neuen Schwertmeister. Eine der sieben Schwertshinobi stand vor ihm. Es zeigte sich, so wie sonst auch, nicht in seinem Gesichtsausdruck. Allerdings war für einen kurzen Moment Bewunderung in den runden Augen seiner selbst zu finden. Yuki blinzelte und wurde sich endlich über sein Starren bewusst. Blaue Augen trafen auf Lilane und er musste anhand ihres Blickes den Augenkontakt brechen.
"Ich entschuldige mich erneut. Ich habe nicht aufgepasst." Sagte Yuki. "Jedoch trifft sich das gut. Ist es mir erlaubt eine Frage zu stellen?"
An Anstand fehlte es ihm wirklich nicht. Dafür konnte man sich selbstverständlich bei Yuji bedanken. Allerdings auch nur zu einem Grad, denn hauptsächlich lag die Höflichkeit wirklich nur an seiner Persönlichkeit. Und die Höflichkeit besagte, das Blickkontakt unumgänglich war. Deshalb riss er sich zusammen und blickte ihr erneut ins Gesicht.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Mai 16, 2016 7:52 pm

Und es kam, wie es kommen musste, wenn man mit den Gedanken komplett abwesend war. Yuzuriha spürte den Wiederstand auf den sie traf und taumelte automatisch leicht zurück. Vor Schreck blinzelte sie leicht und sah dann, was sich ihr in den Weg gestellt hatte - das es womöglich andersrum gewesen sein mochte, darüber dachte sie nicht wirklich nach.
Ein Junge war es. Seinen Namen kannte sie nicht, sein Aussehen kam ihr auch nicht unbedingt bekannt vor. Vielleicht ein oder zwei Mal beim vorübergehen irgendwo in Kirigakure, ansonsten war er ihr völlig fremd. Er entschuldigte sich gebührlich und liess Yuzuriha wahnsinnig unhöflich dastehen, da sie im ersten Moment einfach gar nichts sagte und nur überrascht dreinblickte.
Doch auch sie fasste sich natürlich und winkte mit der Hand ab. Sie war zwar skuril auf ihre Art und Weise, aber Niemand konnte ihr vorwerfen, dass sie ohne Grund unhöflich war.
"Schon in Ordnung. Kann auch mein Fehler gewesen sein.", sie zog einen Mundwinkel hoch und lächelte schräg, "Mach dir also keinen Kopf. Ich bin ja nicht umgefallen, hab mir nicht den Kopf gestossen und werd' demnach auch nicht verbluten. Alles halb so schlimm. Und so wie du aussiehst, scheinst du auch noch ganz gut auf den Füssen zu stehen.", ja, heute hatte Yuzuriha ganz gute Laune. Natürlich war sie müde, aber das bedeutete bei ihr noch lange nicht, dass sich dies auf ihre Laune auswirkte. War wömglich, musste aber nicht sein.
Der Junge, dessen Namen sie noch immer nicht kannte, entschuldigte sich abermals und Yuzuriha wedelte ungeduldig mit der Hand. "Schon gut. Jetzt hör' auf dich zu entschuldigen, wirklich. Sonst wird mir das peinlich.", sagte sie und hoffte, der Junge begriff, dass sie keiner dieser Menschen war, die kleine Ungeschicktheiten gross verurteilten. Sie wusste, dass ihr das auch ab und an passieren konnte.
Tatsächlich erwähnte der Jüngere auch, dass es sich gut getroffen hatte und er wollte eine Frage stellen. Yuzuriha legte die Stirn in Falten. Es hatte sich gut getroffen, dass sie gerade mitten auf der Strasse ineinander gelaufen waren oder was um alles in der Welt meinte er?
"Klar. Was möchtest du wissen?", damit hatte sie nun wahrlich nicht gerechnet, dass ein Junge sie etwas fragen wollte. Es fiel ihr auch auf, wie unglaublich höflich er war. Für Jemanden wie ihn in diesem Alter doch ziemlich ungewöhnlich.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Mai 16, 2016 9:50 pm

Geduldig wartete Yuki ihre Worte ab. Immerhin wollte er nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Da er zum ersten Mal mit der Schwertshinobi sprach, war er darauf bedacht einen guten Eindruck zu hinterlassen. Daran, sich zu verstellen, dachte er aber nicht. Kiobashi Yuzuriha war anders, als man vom ersten Blick vermuten mochte. Lange dunkle Haare und blasse Haut. Dazu noch einen mysteriösen Blick - besonders ihre Augen faszinierten. Ihre recht freizügige Kleidung, ließ Yuki in seinem inneren Monolog aus, denn die verunsicherte den 13-jährigen nur. Alles in allem, umgab sie eine Unnahbare Aura. Natürlich wusste er, dass man ein Buch nicht nach dem Cover beurteilte - trotzdem war er freudig überrascht. Sie hatte ihn sogar schräg angelächelt. Jedoch hatte Yuki darauf nichts groß zu erwidern. Er war höflich - ja - aber ein Lächeln zu teilen, war ihm selbst bei Yuji manchmal noch fremd. Warum, daran machte er sich selbst zu schaffen.
"Klar. Was möchtest du wissen?" Waren ihre Worte und Yuki nahm es als Chance, sich erst einmal vorzustellen. Ihm war nämlich aufgefallen, dass er das noch gar nicht getan hatte und eigentlich hätte es das Erste sein müssen, das aus seinem Mund fand.
"Ah. Bevor ich es vergesse - mein Name ist Agano Yuki. Zurzeit im Rang des Genin." Während Yuki sprach, wurde ihm klar, dass er, was er nun fragen wollte, eigentlich noch nie jemanden gefragt hatte. Außer Yuji und bei ihm war es selbstverständlich gewesen. Normalerweise war er mehr der stille Beobachter. Oder hatte höchstens nur gefragt, ob er denn beim Training zuschauen durfte. Das hier war anders und er war fast sogar etwas überrascht über sich selbst. Einen Moment lang überlegte er, wie er überhaupt anfangen sollte.
"Sie sind Kiobashi Yuzuriha, nicht wahr? Eine der sieben Schwertshinobi." Yuki presste angespannt die Lippen gegeneinander, bevor er weiter sprach. "Ich bin ein Schwertkämpfer, aber mein Meister hat mir alles beigebracht, was er konnte." Er fand sich abschweifen und kam deshalb direkt zum Punkt. "Ich weiß es ist eine egoistische Bitte, aber ich will unter Ihnen meine Schwertkampfkünste verbessern. Wäre es möglich, dass Sie mich als Schüler nehmen?"
So nun war es gesagt. Mit festem Blick suchte er ihre Augen. Das hier konnte einige Wege gehen. Man könnte ihn ablehnen oder auch annehmen. Andererseits waren das bei weitem nicht die einzigsten Möglichkeiten aber bevor man etwas nicht versucht hatte, gab es keinen Weg, das raus zufinden. Demnach dachte er auch nicht unnötig darüber nach und ließ seine direkte Ader sprechen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Di Mai 17, 2016 12:31 pm

Yuzuriha war ehrlich gespannt darauf, was der Junge sie fragen würde. Tatsächlich wurde sie auf der Strasse noch nie so offen angesprochen und gefragt, ob man sie etwas fragen durfte. Es überraschte sie, positiv. Doch er stellte nich sofort seine Frage, zuvor gab er seinen Namen preis und auch welchen Rang er belegte. Er hiess also Agano Yuki und war ein Genin, auch wen Letzteres Yuzuriha wohl nur bedingt interessierte. Der Rang sagte noch gar nichts über die Person selbst aus, erst im Kampf zeigte sich meist, wie gut man wirklich war. Dies bedeutete, das ein Genin viel besser sein konnte, als erwartet, im Umkehrschluss aber auch, dass ein Jounin alle Erwartungen untertraf.
Sie musterte ihn und wollte sich in diesem Moment selbst vorstellen, als Yuki ihr die Worte im Grunde aus dem Mund nahm. Er kannte ihren Namen schon, was sie erneut die Augenbrauen hochziehen liess. Natürlich, sie war eine der sieben Schwertshinobi, dennoch war sie es sich noch nicht gewohnt daran, dass selbst so junge Leute wie Yuki ihren Namen kannten. Bei den ganzen Akademisten und Genin war sie unbekannt, so glaubte sie zumindest. Aber anscheinend hatte sie sich diesbezüglich geirrt. Es liess sie abermals lächeln. Es gefiel ihr, das man ihren Namen kannte und ihr augensheinlich auch haufenweise Respekt entgegenbringt. Es war ein gutes Gefühl in dem sich Yuzuriha tatsächlich gerne sonnte, es nur schon lange nicht mehr tun konnte. Der Junge gefiel ihr immer besser, musste sie sich innerlich zugestehen.
"Wie mir scheint, brauche ich mich nicht vorzustellen, du kennst mich offensichtlich schon. Oder zumindest meinen Namen.", sagte sie, jedoch klang es keineswegs anklagend oder dergleichen. Vielmehr war es einfach eine reine Feststellung.

Und dan kam sie. Die Frage, die er zuvor angekündigt hatte. Er war also ebenfalls ein Schwertkämpfer. Das erklärte die Tatsache, dass er ihren Namen kannte. Interessiert hörte sie weiter zu und verschränkte die Arme vor der Brust. Er wollte also ihr Schüler werden. Innerlich überschlugen sich die Stimmen die dagegen sprachen und die, die dafür sprachen. Tatsächlich hatte Yuzuriha noch nie einen Schüler ausgebildet. Anscheinend wollte sich nie Jemand gross mit ihr abgeben. Umso erfreuter war sie, dass sie nun natürlich ein solches Angebot bekam, auch wenn sie auf der anderen Seite nicht sicher war, ob sie überhaupt eine gute Lehrerin war.
Einen Moment blieb sie stumm und starrte ihn einfach nur an. Von aussen mochte man glaube, es mochte ein negatives Schweigen sein, währenddessen sie bloss überlegte, wie sie diese Bitte abweisen sollte. Eine, zwei und drei Sekunden begannen, bevor sie sich leicht zu ihm runterbeugte.
"Schüler, hm?", wiederholte sie, "Du bist gut für Überraschungen, Yuki. Als ich heute morgen zurück ins Dorf gekommen bin, das übrigens erst vor zehn Minuten war, hätte ich nicht damit gerechnet, überhaupt von Jemandem angesprochen zu werden.", er konnte sich nun freilich denken, was er wollte bezüglich dieser Worte, "Und du besitzt Mut. Gefällt mir."
Wieder kehrte Stille ein in der sie den Jungen kritisch musterte. Die Müdigkeit war zumindest in diesem Augenblick vergessen. Dennoch war sie sich nicht sicher, ob sie eine gute Lehrerin war und ein Team wollte sie erst recht nicht. Es war ein Albtraum ihrerseits, ein Geninteam zu leiten, aber ein einzelner Schüler mochte womöglich genau das sein, was zu ihr passen würde ... oder?
"Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich als Schüler annehmen kann.", erklärte sie dann weiter, "Und ich bin mir nicht sicher, ob ich eine gute Leherin abgeben würde. Aber ich möchte deine Bitte auch nicht einfach abschlagen. Wie wäre es, wenn wir uns davor etwas besser kennenlernen. Damit meine ich nicht, das wir gemeinsam Essen gehen, spielen und uns amüsieren.", sie lächelte leicht, "Ich spreche von einem Kampf. Da können wir unsere Fähigkeiten am besten kennenlernen. Wie wäre es? Dann kannst du mir auch gleich zeigen, was du als Schwertkämpfer bisher taugst."
Das gefiel ihr gut. Zuerst zu testen, was der Junge überhaupt konnte, war eine gute Möglichkeit sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Und Yuki konnte ebenfalls schauen, ob sie als Lehrerin etwas für ihn wäre.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Di Mai 17, 2016 2:30 pm

Kaum lag die Frage im Freien, herrschte Stille. Damit hatte Yuki allerdings gerechnet, demnach war es erträglich. Während ihre Augen ihn stumm mustertern, verbat er sich die Situation lesen zu wollen. Die Stille die sich über die Zwei gelegt hatte, schien alles andere als vorteilhaft für ihn, aber wieder erinnerte er sich daran, dass überhaupt noch keine Worte gefallen waren, um das zu bestätigen. Alles konnte gesagt werden, deshalb nahm er einen tiefen Atemzug und zwang sich ruhig zu bleiben. Einige Sekunden verstrichen, bevor sie sich etwas runterbeugte und das Wort ergriff.
"Du bist gut für Überraschungen, Yuki. Als ich heute morgen zurück ins Dorf gekommen bin, das übrigens erst vor zehn Minuten war, hätte ich nicht damit gerechnet, überhaupt von Jemandem angesprochen zu werden." Yuki blinzelte. Vor zehn Minuten erst? Also hatte er sie ziemlich überrumpelt. Ein Glück, das Yuki sich so gut unter Kontrolle hatte. Ansonsten hätte er anhand seiner eigenen Unverschämtheit das Gesicht verzogen. Er konnte Yuji schon förmlich schimpfen hören. Yuzuriha sprach seinen Mut an und Yuki fand sich überrascht drein blicken. War was er tat wirklich so mutig? Naja, dass es ihm Mut abverlangten war schon wahr, deshalb akzeptierte er ihre Worte fürs erste. Um vollkommen ehrlich zu sein, fühlte er sich geschmeichelt. Ein Kompliment von ihr zu erhalten, war in seinen Augen dann doch etwas größeres, als von einem Gleichrangigen zum Beispiel. So wie Yuki aber war, ließ er sich davon nichts anmerken. Zumal es ihm eh peinlich gewesen wäre, könnte man es sehen. Die altbekannte Stille kam zurück und Yuki fand sich erneut kritisch gemustert. Dieses Mal hielt er sogar die Luft an. Mit Mühe hielt er ihren lilanen Augen stand, aber innerlich war angespannt eine Untertreibung. Warum genau er so angespannt war, verstand Yuki nun auch endlich. Yuji war ein guter Trainer aber an Yuzuriha konnte er nicht wirklich ran kommen. Bei weiterer Überlegung fiel ihm auch kein anderer ein, der das konnte. Von ihr zu lernen war eine Chance, die nicht oft im Leben vorkam - schon gar nicht im Leben eines Genin.
"Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich als Schüler annehmen kann." Sagte sie, während Yuki sich daran erinnerte zu atmen. Sie fuhr weiter und erklärte, sich nicht sicher zu sein, ob sie eine gute Lehrerin abgeben würde. Dabei runzelte Yuki die Stirn. Eigentlich unsinnig, immerhin kannte er sie nicht wirklich und alles konnte der Fall sein. Trotzdem schaffte er es nicht, sich dazu zu bringen, ihrer Sorge zuzustimmen. Dazu machte sie einen viel zu kompetenten Eindruck. Sie schlug vor sich erst einmal besser kennen zu lernen und Yuki wurde klar, wie nett sie eigentlich war. Anstatt ihn schlicht und ergreifend abzulehnen, gab sie ihm eine Chance. Yukis Augen vergrößerten sich vor Anerkennung. Zugleich dachte er darüber nach, wie und wo man sich am besten besser kennenlernen konnte.
"Damit meine ich nicht, das wir gemeinsam Essen gehen, spielen und uns amüsieren." Daran hatte er zwar nicht gedacht, aber beschämt fühlte er sich trotzdem. Dieses Mal gab er sich Mühe ihr Lächeln zu erwidern, jedoch sah es mehr so aus, als ob er die Lippen zusammen pressen würde, als alles andere.  "Ich spreche von einem Kampf. Da können wir unsere Fähigkeiten am besten kennenlernen. Wie wäre es? Dann kannst du mir auch gleich zeigen, was du als Schwertkämpfer bisher taugst." Yuki hob bei ihren worten den Kopf. Ein Kampf. Zugegeben, die beste Option herauszufinden, was aus dieser Situation zu machen war. Aber das war nicht das Einzige, das ihm durch den Kopf huschte. Einen echten Trainingskampf mit einer der sieben Schwertshinobi. Er konnte lange nachdenken, aber so eine Chance würde ihm wohl kaum wieder begegnen. Zumal Genin in anderen Dörfern noch nicht einmal davon träumen konnten.
"Es wäre mir eine Ehre." Antwortete er deshalb und diesesmal, mit einem deutlichen Lächeln auf den Lippen - wenn auch nicht übertrieben groß. Entschlossen ballte er die Hände zu Fäusten. Dann würde er ihr wohl zu den Trainingsplätzen folgen. Dort hatte er onehin hingewollt.

tbc: Trainingsplatz 2
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Ichibe Hisagi

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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Do Dez 28, 2017 4:31 pm

CF: Restaurant Shinobi

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Er nahm die Distanz war, die von Auraya ausgestrahlt wurde. Auf seine Frage, ob man sie auch ohne Augenbinde antraf, antwortete sie zu ihm nach Vorne gebeugt. Hisagi fixierte ihre Augen und achtete darauf, dass sein Blick sich nirgends anders verlor. Zwar würde Auraya nicht bemerken, wenn er sie anstarrte, doch für ihn gehörte es zum guten Ton, dass er niemanden angaffte. Doch er vernahm noch eine weitere Aussage. Sie betonte, dass man sie lediglich in den eigenen vier Wänden ohne ihre Augenbinde antreten würde. Außerdem ergänzte sie, dass Hisagi sie dadurch in absehbarer Zeit nicht erneut ohne Augenbinde sehen würde oder gar ihre Augen sehen würde. Das war direkt. “Dann muss ich wohl oder übel darauf warten, dass Ihr mich in Eure vier Wände einladet.“, hielt er fest und lächelte sie freundlich an. In seinem Gehirn war sicher abgespeichert, dass er kein Clan Gelände einfach so betreten dürfte und ihm kam nicht in den Sinn, dass er diese Regel missachten würde. Dafür war ihm das Asyl in Kirigakure zu wichtig. Er musste Zetsu auf jeden Fall noch einbläuen, dass er sich ebenfalls an die Regeln hielt. Für seine Tochter war es keine Frage, dass sie sich an die Regeln hielt – aber Zetsu war da nicht so zuverlässig, wie man es sich manchmal wünschte.

Auraya offenbarte, dass sie sein Interesse an ihr nicht nachvollziehen konnte und dass sie deswegen aber auch nicht streiten wollte. Er nickte und antwortete mit aufrichtiger Stimme. “Es liegt mir auch fern mich mit Euch zu streiten. Fasst es bitte einfach als Kompliment an Eure Person auf.“ Das müsste genehm sein, oder? Als er selbst offenbart hatte, dass sie dem am nächsten kam, was man einen Freund nannte, wanderte ihre Hand über den Tisch zu ihm hinüber. Er ließ sie gewähren und beobachtete sie. Sie tätschelte tatsächlich seine Hand, zeigte Mitgefühl. Hisagi war verwundert, aber nicht abgeneigt. Die Haut von Auraya war angenehm weich und kühl, sodass ihm ein wohliger Schauer über den Arm glitt. Dann zog sie ihre Hand zurück und betonte, dass er hier noch wirkliche Freunde finden würde. Er zuckte lediglich mit den Schultern. “Ich bin nicht sonderlich gut darin Freunde zu finden. Aber das macht auch nichts weiter. Wenn ich mit Euch unterwegs bin, finde ich ja vielleicht Dinge an mir, die ich zuvor nicht kannte.“

Beide stimmten einem kleinen Spaziergang zu, bevor er Auraya seine Familie vorstellen sollte. Er nickte und erhob sich langsam, beobachtete sie. Sie war grazil und elegant, selbst als sie mit dem viel zu langen Schwert aufstand. Sie schnellte sich die Klinge wieder auf dem Rücken fest und machte sich auf den Weg um Auraya die Tür zu öffnen. “Die Dame zuerst -“, meinte er höflich und ließ sie zuerst passieren. Sie wusste vermutlich auch Blind am besten, wo sie lang gehen sollten, also wollte er ihr die Führung überlassen, anstatt selbst irgendeine zufällige Richtung einzuschlagen.

In gewisser Hinsicht war es hier recht ähnlich, wie in Konoha. Zwar wehten hier keine saftig grünen Bäume, sondern es waberten kleine Nebelschwaden durch die Gegend, doch gab es dennoch Menschenmassen, die hier ihr reges Treiben verfolgten – ganz wie in Konoha. Auraya erkundigte sich, ob Hisagi weitere Fragen hatte. Langsam und nachdenklich betrachtete er den Himmel, während er nachdachte. Fragen hatte er viele – aber konnte er sie jetzt alle vorbringen ohne selbst den Faden zu verlieren? Er wollte sie nicht in wenigen Tagen erneut nach irgendetwas fragen, weil sein Hirn irgendwelche Infos vergessen hatte. “Mhhh – wie steht Kirigakure derzeit in den Konflikten zum Kaiserreich und Konoha?“, wollte er nun wissen. Eine klar politische Frage. Zuvor hatte er noch betont, dass er nicht sonderlich an Politik interessiert war. Doch jetzt, wo er wusste, dass Auraya sich für derartiges durchaus interessierte, wollte er sich interessiert zeigen. Und in der Tat war er interessiert. Für ihn war es durchaus wichtig, wie Kirigakures derzeitige Lage war. Offene Kriege hatte es bisher nicht gegeben. Hisagi tippte jedoch darauf, dass das eher Kirigakure zu verdanken war, als dem Kaiserreich. Jashinisten würden sicherlich versuchen anzugreifen, wenn sie eine Gelegenheit sahen. Durch die gute Lage war dies bisher jedoch nicht geschehen.
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Dez 29, 2017 8:11 pm

CF: Restaurant Shinobi

Hätte sie gewusst, wie direkt ihm ihr Aussagen vorgekommen war, hätte sie wohl versucht ihre Worte abzuschwächen. Aber es gab keine andere Antwort. Dies hatte nicht einmal etwas mit ihm zu tun oder mit jemand anderem. Ob er davon ausging, dass sie andere oft zu sich nach Hause einlud?  Auraya konnte es nicht bestimmen, nicht einmal darüber nachdenken, denn sie war sich einer Kränkung nicht bewusst. Ihre Familie war eine Ausnahme, hohe Leute im Dorf die sie privat traf. Yuzu gehörte zum Beispiel dazu. Aber sonst gab es nur die wenige Leute der Yuki die ihre Augen oft zu sehen bekamen. Niemand bekam ihre Augen wirklich oft zu sehen und so lächelte sie nur friedfertig auf Hisagis Aussage. Leider ist dem so. Aber immerhin kennt ihr meine Augenfarbe, viele im Dorf haben sie noch nie gesehen und halten mich für wirklich erblindet. Ich bin nicht umsonst das blinde Schwert. Sie kicherte leise über diese Aussage und gab sich weiterhin friedfertig. Die beiden würden bezüglich ihrer Person wohl nicht auf einen Nenner kommen. Aber damit gab sie sich zufrieden. Dann danke ich Euch vielmals für euer Kompliment Ichibe-san. Ein Kompliment war vollkommen in Ordnung, auch wenn Auraya sich diesen gegenüber abschottete. Sie würde nicht mehr den Fehler begehen jemanden zu bevorzugen, weil sie ihn nett oder sympathisch fand. Das endete am Ende mit viel Pech nur schlecht. Sie gab sich also einfach Mühe sachlich mit ihm umzugehen und ihn nicht zu bevorzugen. Wer Freunde findet, hat sie gesucht. Freundschaften ergeben sich im Laufe der Zeit und lassen sich nicht durch ein Datum Kennzeichnen. Vielleicht lies ihn das etwas mutiger an die Sache heran gehen. Sie hatte sich auch nur langsam und stetig an Menschen angenähert. Es braucht Zeit, viel Zeit und Gemeinsamkeiten. Nicht immer gingen aus so etwas Freundschaften hervor, aber wenn man älter wurde war sowieso alles immer ein wenig anders.  Freundschaft entstand aus anderen Dingen und nicht aus Pflichtbewusstsein. Vielleicht konnten sie Freunde werden, wenn sie nicht mehr auf ihn aufpassen würde. Wie ein gut erzogener Mann hielt er ihr die Tür auf. Ob das nur aus ihrer Bitte heraus resultierte oder ob er so etwas immer tat konnte sie nicht abschätzen. Ich danke Euch, erwiderte sie und schritt durch die Tür.
Als wäre es natürlich durch die Straße zu gehen und nichts zu sehen schlenderte sie voran. Sie wusste gar nicht mehr wie diese Straßen wirklich aussehen. Sie wusste nur wie viele Schritte es waren und sie spürte die Präsenzen um sich herum. Hisagi blieb an ihrer Seite und folgte ihr brav durch die Straßen. Was blieb ihm auch anderes übrig? Er kannte sich wohl kaum hier aus. Während sie gingen ergriff er wieder das Wort und fragte sie nach der Politik des Dorfes aus. Auraya zuckte lässig die Schultern und machte weiter ihre großen wunderschönen Schritte. Nun das ist ein heikles Thema wie ihr sicher seht. Ich kann euch nicht sagen wie die Kage diese Dinge betrachtet, aber ich kann euch etwas von meiner Meinung anbieten. Einen Moment konzertiere sie sich darauf einem Kind auszuweichen, bevor sie weiter sprach. Die Situation ist angespannt. Auch wenn wir weit weg vom Festland sind und eine Invasion deswegen nicht ohne weiteres möglich ist. Natürlich haben viele Menschen Angst, dass auch wir unter dieser Kontrolle geraten.  Die Menschen in Kirigakure sind ruhig und verbissen. Sie wollen sich nicht beugen, wer ihnen aufgenötigt wird. Der Gedanke kontrolliert zu werden ist hier nicht gerne gesehen. Aber ich denke das man sich in Konoha ebenfalls nicht wohl fühlt mit diesem Druck. Sie schlussfolgerte nur und doch ging sie davon aus, das mehrere Leute sie dem neuen Herrscher nicht sofort treu zeigen würden. Der Mann an ihrer Seite war wohl ein deutlicher Vertreter der sich dort nicht mehr wohl gefühlt hatte. Ob er ihr erzählen würde wie genau es dort war? Ich will mir nicht anmaßen mir die Situation in Konoha vorstellen zu können. Dennoch denke ich das Unbehagen nur eines der Gefühle ist um so eine Situation zu beschreiben. Sie versuchte sich einen Tag vorzustellen an dem die Jashinisten vor den Toren des Dorfes standen. Nein sie würde kämpfen, bevor sie zuließ, dass man sie überrannte. Ehrenvoll würde sie für dieses Dorf sterben und die anderen sieben mit ihr. Dieses Dorf würde alles verlieren, wenn die Götter ihnen nicht gewogen waren, aber sie würde wissen, dass sie alles getan hatte. Noch immer lächelnd trat sie erneut um eine Ecke und steuerte in Richtung ihrer liebsten Bäckerei.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Di Jan 02, 2018 1:27 pm

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Hisagi konnte verstehen, dass Auraya nichts über die Ansichten der Mizukage Preis geben wollte. Wenn sie wirklich so vertraut mit ihr war, würde sie einem Fremden nicht einfach die Ansichten präsentieren. Er war jedoch dankbar dafür, dass Auraya zumindest ihre eigenen Ansichten mit ihm teilte. Sie gab Preis, dass die Menschen Angst hatten und dass sie zwar nicht unmittelbar vor einer Invasion standen, der Druck jedoch allgegenwärtig war. Nachdenklich nickte Hisagi und horchte still ihren Worten.
Zwar erkundigte sie sich nicht direkt bei ihm, wie die Lage in Konoha war – und doch konnte er heraushören, dass sie an seiner Ansicht interessiert war. Nachdenklich kratzte sich Hisagi Ichibe am Haaransatz und schob dann die Hände zurück in seinen Mantel. Mit einem Seufzen begann er zu reden. “Die wirklichen Ausmaße sind noch nicht abzusehen – wir haben schnell das Weite gesucht, weil dunkle Wolken aufzogen … dennoch weis ich sehr gut darüber Bescheid, wie die Lage in Konoha ist.“ Neugierig folgte er ihr um die ein oder andere Häuserecke, während sie ein ihm unbekanntes Ziel ansteuerten. “Ich glaube Konoha wurde langsam unterwandert. Es gab keine offenen Ausschreitungen … aber es erzählt Bände, dass unser einstiger Hokage, Kato Daizen, verschwunden ist und seinem Stellvertreter den Posten ohne Weiteres überlassen hat.“ Seine Stimme klang dunkel und nachdenklich. Er hatte nicht anders reagiert. Im Grunde hatte er sogar exakt genauso reagiert. Bevor man auch nur auf die Idee gekommen war, ihn für eine Markierung in Erwägung zu ziehen, war er mit Sack und Pack verschwunden.

“Bevor ich verschwunden bin, haben sich viele Leute darüber Gedanken gemacht, wie man aus dieser Miesere wieder entkommen kann … noch nie war man sich so einig, dass man sich auf Verbrecher verlassen muss und auf das Dorf hinter dem Nebel.“ Es war ein offenes Geheimnis, dass Konoha selbst nichts mehr bewirken konnte. Die wichtigsten Personen waren markiert und durften so nicht mehr in irgendwelche Pläne eingeweiht werden, die zur Befreiung führen könnten. Also kam es auf den Untergrund an. Mächte aus Yokuchi oder aus Mizu no Kuni. “Ich hoffe einfach, dass Konoha nicht dazu genötigt wird, gegen Kiri zu marschieren. Noch gibt es keinen offenen Krieg oder dergleichen, aber meiner bescheidenen Meinung nach, ist das nur eine Frage der Zeit.“ Und genau deswegen hatte er Unterschlupf und Obdach gebraucht. Jemanden, der von seiner Forschung profitieren könnte, um einen potentiellen Krieg zum Guten zu wenden.

Blieb die ungeklärte Frage, ob er sein Ziel wirklich erreichen könnte. Er würde weiterarbeiten müssen, sobald er wieder Mittel zur Verfügung gestellt bekommen sollte. Wie bald er sich wohl wieder seinen Forschungen widmen könnte? Dass er demnächst vorerst im Krankenhaus nützlich machen musste, war eine willkommene Abwechslung, zu der Reise, die für seinen Geschmack viel zu Lange angedauert hatte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Do Jan 25, 2018 5:08 pm

Wie Auraya erhofft hatte, war Hisagi kommunikativ genug um ihr nun auch zu erzählen, wie er selbst die Dinge sah. Natürlich sprach es für sich, dass er aus einem Dorf geflüchtet war, dass er seine Tochter mitgenommen hatte und seinen Sohn. Das er seine Frau nicht bei sich hatte war etwas anderes, ebenso wie das Fehlen von Freunden. Vielleicht wäre seine Angst weniger groß gewesen, wenn er mehr Bindungen gehabt hätte. In einem Dorf zu leben, in dem einen nichts hielt stellte sie sich grausam vor. Eine Flucht kam für sie nicht in Frage. So unterschiedlich waren sie dann doch. Diese Kluft der Persönlichkeiten schien immer weiter an zuwachsen, aber bis zu diesem Moment war sie nicht störend. So konnten sie voneinander lernen und sich über verschiedenes austauschen. So etwas wurde nur dann schwer, wenn das Interesse einer Partei einschlief. Das klingt in der Tat interessant. Wenn ein Kage seinen Platz nicht mehr einnimmt löst dies meist Unruhe aus. Ein Dorfoberhaupt genießen viel Sympathie und es sollte nicht einfach sein diesen Posten neu zu besetzten wo doch immer von einem starken Willen in Konoha gesprochen wird. Sie konnte sich nur auf das stützen, was Hisagi ihr erzählte und es gab keinen Grund seine Einschätzung des alten Kages an zu zweifeln. Sie konnte diese Information an ihre Freundin und Kage weiter geben. Ob sich daraus jemals ein Nutzen ziehen lies war eine andere Sache. Irgendwann wurde alles in eine Waagschale geworfen und mit Glück hatte Kirgakure die gewichtigeren Argumente oder einfach eine Übermacht. Obwohl Hoisagi ein wenig düster wurde, schien er keinen Groll gegen den alten Kage zu hegen. Es wäre wohl auch paradox dies zu tun, immerhin war er selbst verschwunden. Man könnte vielleicht sagen, dass ein Kage nicht so schnell laufen würde wie ein einfacher Shinobi – aber dies lag im Auge des Betrachters. In diesem Fall in den Augen Hisagis die sie nur kurz gesehen hatte. Einen Moment lang malte er noch eine düstere Zukunft, eine Zukunft in der Kiri der Gegner seiner alten Heimat war. Auraya schüttelte kaum merklich den Kopf, während sie ihn in eine schmalere Straße führte bevor ihre Schritte kleiner aber nicht weniger gewinnbringend wurden. Wenn der Krieg kommt werden wir gerüstet sein. Am Ende wird eine Partei übrig bleiben. Ich hoffe ihr versteht, dass ich nicht daran glauben kann, dass Kirigakure fällt. Sie schenkte ihm ein halbes Lächeln, bevor sie endgültig zum stehen kam. Wir können uns gleich mit einer neuen Frage beschäftigen. Aber zunächst lasst uns ein wenig Kuchen kaufen. Bei Gebäck und einem heißen Getränk lernt man sich immer besser kennen, als bei ernsten Spaziergängen. Auraya trat auf eine Glastür zu, welche sich automatisch öffnete und betrat selbstsicher das Lokal. Der Innenraum war klein und ein wenig alt, aber voller Charme. Als wäre sie den weg schon tausende male gegangen fand sie den Weg zum Tresen und schenkt der Frau dahinter ein freundliches Lächeln. Es war Ani, dass erkannte sie sofort. Hallo, Auraya was darf ich heute für dich tun? Guten Tag Ani. Ich verlasse mich wie immer auf deine Empfehlung. Hinzu kommt noch alles was meine Begleitung sich wünscht. Sie trat einen Schritt bei Seite um Hisagi einen Blick auf die Vitrine zu lassen in der eine Vielzahl an Kuchen und Gebäck zu sehen war. Sucht euch etwas für eure Familie aus. Die Kosten trage ich. Sie lies ihm seine Zeit, bevor sie sich von Ani verabschiedete und den Weg zu Hisagi nach Hause antraten.

Tbc: Wohnung von Hisagi & Co
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Aug 22, 2018 10:34 am

.: Inplayeinstieg :.

Itsuki && Sanako


Wenn Sanako auch viel vergaß, dieses Gefühl der Überraschung würde wohl noch lange in ihrem Kopf verharren. Geweckt wurde es durch vertrauliche Worte des Hokage, der vor einigen Tagen an sie herangetreten war um sie über die neuste Entwicklung eines gesuchten Shinobi zu informieren. An sich waren ihr solche Meldungen recht egal. Nukenin gab es in dieser Welt wirklich viele und um sie alle zu jagen würde das Leben eines einzigen Anbu nicht im Ansatz ausreichen. Doch dieser Eine war der Kunoichi ein ganz besonderes Anliegen, sie wollte ihn aufspüren und.... ja, und was dann? Würde sie ihn zurück nach Konoha bringen? Würde sie es auf einen Kampf ankommen lassen? Das wusste die junge Frau nicht sicher, aber sie wusste, dass sie Antworten von ihm wollte und gewiss würde er sich auch den ein oder anderen Vorwurf gefallen lassen müssen. Für alles darüber hinaus wollte sie im Augenblick allerdings keine Garantie übernehmen.
Verwunderlich war es mit Sicherheit nich, dass die Anbu sich mit diesen neuen Informationen gleich auf die Suche nach Senju Itsuki machen wollte, immerhin hatte sie erfahren, dass er mit seinem Aufenthalt in Kirigakure beinahe schon greifbar nah war. Gut, eine gewisse Reisezeit würde dies schon bedeuten, aber damit hatte Sanako kein Problem. Viel mehr Kopfzerbrechen bereitete ihr Tenzous Reaktion. Inzwischen verband etwas zartes die Beiden Shinobi, wenn es auch nichts offizielles war. Die Anbu bestand darauf allein zu reisen und auch wenn sie für sich gesehen schon stark war, konnte auf einer solchen inoffiziellen Mission viel schief gehen. Aber in ihrem Inneren wusste sie einfach, dass sie eben diese Chance nutzen musste und beharrte deswegen auch darauf, dass der Hokage sie gehen ließ.

Nun stand sie hier, in den Straßen von Kirigakure. Irgendwie erschien es ihr, als wäre sie vor geraumer Zeit schon einmal hier gewesen, aber dies waren nur dünnen Fädchen einer Erinnerung und wollten kein komplexes Bild ergeben. Auf die Uniform der Anbu hatte sie vorerst verzichtet, da dieses Auftreten Fragen aufgeworfen und das Misstrauen der Mizukage geweckt hätte. Dies wiederum hätte zur Folge gehabt, dass auch andere Einheiten nach dem Nukenin in der Stadt suchten, was Itsuki hingegen vermutlich wieder vertrieben hätte.
Während sich die Frau langsam durch die Straßen bewegte und die Menschen in ihrem mal mehr, mal weniger hektischen Treiben beobachtete, musste sie sich eingestehen, dass ein Hauptdorf ein ziemlich gutes Versteck war. Jedes Gesicht musste man betrachten, wenn man all den vielen Menschen einen einzigen suchte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Aug 22, 2018 7:24 pm

Der Senju war bereits ein paar Monate in Kirigakure. Er hatte allerdings inzwischen vergessen, wie viele es schon waren. Mit dem kleinen Junge Ashe wohnte er in einem kleinen Häuschen und versuchte ein relativ normales Leben hier. Als Nukenin besaß er nicht viele Möglichkeiten an Aufträge zu kommen, aber hin und wieder konnte er einen Job ergattern. Bereits vermehrt spielte er mit dem Gedanken, dass er sich vielleicht Kirigakure anschließen sollte. Auch wenn es ein innerer Konflikt war, den er bei dieser Entscheidung kämpfte. So war er aus Konohagakure vor einigen Jahren gegangen und dort Missing geworden. Danach folgte der Aufenthalt in Tsukigakure, nur um von diesem Dorf nun auch als Nuke hervorzugehen. Seine Karriere in den Shinobi-Dörfern war also nie all zu rosig. Zumal er es fast als heuchlerisch fand, dass er schon wieder sich einem anderen Dorf anschließen sollte.
Erst einmal würde er jedoch den Ball flach halten und einfach den Weg so weitergehen bis es nicht mehr weiterging. Im Hintergrund versuchte er dabei einen Widerstand aufzubauen, der gegen den Eingriff der Samurai war bzw. gegen die Übernahme des Kaisers.

Während Itsuki so seiner Wege ging, wusste er nichts von der Person, die hier war um ihn zu suchen. Er hätte sich auch nicht erträumen lassen, dass sie wirklich hier auftauchte. Niemand interessierte sich für einen alten Konohagakure Shinobi. Vermutlich hatte man ihm in seinem Dorf längst vergessen.
An seiner Seite lief der schwarze Wolf, der sein treuer Kuchiyose war und oft als übergroßer Hund durchging. Das lag aber auch vielmehr daran, dass er sich oftmals wie einer benahm. Auch in diesem Augenblick, wo ihn ein bekannter Geruch in die Nase stieg, blieb er stehen. Seine Rute schnellte hoch und schien starr zu werden. Dann sah er sich um, fast so als suche er etwas. Itsuki blieb erst ein paar Schritte später stehen als er merkte das Kokoro nicht mehr an seiner Seite war.
“Was ist los?“, fragte er und ging langsam wieder zu seinem Begleiter zurück. Er ließ langsam seinen Blick schweifen und stemmte eine Hand in die Seite.
“Komm schon… Ashe wartet sicher schon auf uns“, brummte er den Wolf an und zupfte ihm am Fell mit sich.
“Ich rieche was… .“
Der Mann sah sich um, schnupperte und kratzte sich am Hinterkopf.
“Na solange ich es nicht bin, ist alles okay.“
Der Wolf schien sich von dem flachen Witz nicht beeindrucken zu lassen.
“Ich kenne den Geruch.“
Itsuki rollte die Augen und verschränkte die Arme vor der Brust.
“Und wenn schon… komm jetzt.“

_________________


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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Aug 22, 2018 7:58 pm

In Gedanken malte sich die junge Frau bereits aus, wie sie auf den Senju reagieren würde, wenn sie ihn den traf. Mit Sicherheit würde er sie nicht erkennen, immerhin war es schon viele Jahre her, dass er aus ihrem Leben einfach verschwunden war. Der vermeintliche Onkel, der nie den Mut zu Wahrheit gefunden hatte. Der Mann, ihre Mutter geschwängert hatte und der ihren Freitod vielleicht hätte verhindern können. Der Typ, der es nicht einmal für nötig hielt auf ihrer Beerdigung zu erscheinen. Aus nervösen Träumereien wurde langsam aber sicher eine ungeduldige Wut. Natürlich war sie neugierig, was für ein Mensch ihr wirklicher Vater war, sie hatte tausend Fragen an ihn und war gespannt wieviel von sich selbst sie in ihm wiederfand. Aber sie war auch wütend und enttäuscht und das würde sie garantiert nicht verbergen.
Über eine ganze Weile war sie beinahe blind durch die Straßen gelaufen. Sie hatte weder Menschen noch Läden oder andere Dinge ihrer Umgebung wahrgenommen. Zu sehr hatte sie sich ihren Gedanken hingegeben und Situationen erträumt, die es so vermutlich niemals geben würde. Kirigakure war ein wirklich großes Dorf, hier einen einzelnen Menschen suchen war alles andere als einfach. Vielleicht sollte sie auch erst einmal zur Ruhe kommen, sich von der Reise erholen und am kommenden Tag die Spurensuche intensiv aufnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich morgen noch an die aufbrausenden Gedanken von eben erinnerte, waren ohnehin sehr gering.
Ganz unwillkürlich glitt Sanakos Hand auf ihren Bauch, der augenblicklich ein leises Knurren von sich gab. Hunger... ja, ich könnte etwas essen., stellte sie in Gedanken fest und blickte erstmals wieder ganz bewusst auf. Ein Restaurant oder ein kleiner Ramenshop, das wurde zu ihrem neuen Ziel, ehe sie sich weitere und intensivere Gedanken um ihren freiwilligen Auftrag machen wollte.
Mit einem neuen Ziel vor Augen festigte sich ihr Schritt und ihre Füße trugen sie schneller und entschlossen voran. Ihre Gedanken hingegen trifteten gerade erneut ab, eh etwas weiches ihren Schritt abfing und ihr das Gleichgewicht raubte. Ein drohender Sturz vorn über ließ in der Kunoichi alle Sinne mit einem mal erwachen und sie erkannte, dass es ein schwarzer Hund war, der unerwarteter Weise ihren Weg gekreuzt und somit direkt vor ihre Füße geraten war. Was? Verdammt!, fluchte ihre leise Stimme, während unzählige Ausfallschritte einen Sturz über das Tier verhinderten.
Vor Schreck keuchend stützte sich die Schwarzhaarige nach vorn auf ihre Knie und atmete immer wieder tief durch. Wie unachtsam von mir, verzeih bitte., fiepste sie leise aus einigen Schritten Entfernung zu dem scheinbaren Wolf. Ich hoffe ich habe dir nicht wehgetan. Das ein Tier für gewöhnlich nicht sprechen konnte, war Sani selbstredend bewusst. Aber das bedeutete ja nicht, dass ein Mensch nicht zu ihnen sprechen konnte. Ob sie ihn überhaupt wirklich berührt hatte, konnte sie nicht einmal sagen, aber er hatte sie zumindest aus ihren Gedanken gerissen.
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