Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Straßen von Kirigakure

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BeitragThema: Straßen von Kirigakure   So Jul 22, 2012 1:32 pm

das Eingangsposting lautete :



Die Straßen von Kirigakure sind eher duster durch den Nebel der eigentlich dauerhaft anhält.
Nur selten kommt es vor, dass man klare Sicht hat.
Doch die meisten Dorfbewohner sind es sich gewohnt und es macht ihnen nichts mehr aus.

Die Straßen führen nicht nur zu der Kageresidenz, sondern auch zum Einkaufsviertel, wo man shoppen kann und auch Lebensmittel kaufen kann.
In dem Viertel findet man alles was das Herz begehrt.

Doch man sollte aufpassen wo man hinläuft bzw. man sollte sich den Weg merken, wenn man neu im Dorf ist, denn man kann sich durch den Neben leicht verlaufen.
Den Dorfbewohner passiert dies eher selten, da sie schon etwas länger im Dorf leben.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Okt 17, 2012 6:24 pm

Offenbar hatte Tenshi es richtig herausgehört: Ren hatte ihm nicht wirklich etwas von sich aus spendieren wollen. Nein, er war nicht geizig oder dergleichen, nur realistisch in solchen Dingen. Das war ein entscheidender Unterschied. Sein kleiner Bruder war immerhin kein kleiner Bruder mehr, sondern vielmehr mit seinen achtzehn Jahren ein Erwachsener, der für sich selbst sorgen können musste. Er könnte nicht irgendeinen fragen, ob er ihm Geld für Schießpulver oder Essen gab - vielleicht klang das hart, aber in dieser Hinsicht vertrat Ren doch so ziemlich die Ansicht ihrer beider Mutter: Sie hatte sich auch schon früh dazu entschlossen, ihre Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen und hey, wenn man sie sich hier einmal so ansah, dann konnte man nicht wirklich sagen, dass sie voll und ganz damit im Sand aufgesetzt hatte. Nicht wahr? Wobei Shiemi hierbei sowieso eine Ausnahme war, da die Kleine - wie Ren fand - ziemlich erwachsen für ihr Alter war. Vielleicht gar zu erwachsen, sodass sie keine Kindheit mehr hätte... Eine Empfindung, die ihn hier dazu veranlasste, sich manchmal erst Recht mit Tenshin zu zanken oder Kommentare abzugeben, damit sie wieder aus sich heraus ging, Spaß haben konnte. Okay... Streits waren nicht in diesem Sinne gemeint, aber Neckereien fand sie bestimmt doch auch lustig. Kami, er müsste sie alle mal wieder besuchen kommen. Letzterer von letzeren - hey, das war eine coole Aneinanderreihung von Wörtern! - war nämlich schon etwas länger her gewesen. "Vergiss es. Ich lass mich nicht von Stöpfel-chan einladen." Eine kurze Bemerkung und mehr brauchte es wirklich nicht, um Tenshi zu zeigen, dass er sich keinesfalls von ihm einladen lassen würde. Stöpfel-Chan war er auf Grund der Tatsache, dass er sich so durch die Haare fuhr. Was das "Stöpfel" betraf, so hatte Ren ihn ab und an als Kind immer so genannt - obgleich der werte Herr nur noch ein bis zwei Fingerbreiten kleiner als er war. Aber mal ganz abgesehen davon: Wie würde es aussehen, wenn er als älterer Bruder zulies, dass der kleine ihm einen ausgab? Wo er doch einen leeren Beutel Schießpulver dabei hatte, welcher bestimmt mehr Geld vor der Füllung haben wollte als der Magen. Aber genug davon. Sie wollten etwas essen gehen und hatten sich soeben entschieden, oder etwa nicht? Also sollten sie folglich auch gehen, denn unter Umständen war das Lokal vielleicht sogar voll. Mal sehen... war er sauber? Klar, Ren als Shinobi und überhaupt Mann achtete nicht so darauf wie Frauen, aber mal ehrlich: Als angesehener "Angestellter" des Dorfes, wollte er nicht wirklich wie ein Penner dort aufkreuzen - und außerdem würde es der Damenwelt wohl nicht wohl bekommen. Nachdem er also noch einmal einen prüfenden Blick auf seinen Bruder warf und gedanklich beglaubigte, dass er "in Ordnung" aussah, fiel ihm auf, dass jener anscheinend in Gedanken vertieft war. Worum diese gingen, wusste Ren nicht - doch hatte er die Hoffnung aufgegeben, dass es sich hierbei um die Vorzüge des anderen Geschlechts handelte. Irgendwie fand er, dass sein Bruder nicht der Typ dafür war. Oder hatte er etwas verpasst, was nebenbei gut sein konnte? Naja, er würde es ja gleich wissen...nur was wollte Tenshi ihm denn erzählen? "Erde an Planet Tenshi. Bist du noch da?" Prüfend schnippte er ihm gegen die Stirn, was sicherlich ein wenig unangenehm war. "Wenn du wieder anwesend bist: Das Restaurant ist nicht weit von hier und du kannst es kaum empfehlen... da ich nämlich jetzt langsam Hunger verspüre, gehe ich schon einmal vor... Erde Ende." Noch ein Augenrollen war die Folge, woraufhin Ren ohne ein weiteres Kommentar in Richtung Gasthaus trottete.

tbc: Restaurant Shinobi
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Okt 17, 2012 9:24 pm

Wow! Welch eine Grafik die fantasy in den Köpfen der Menschen hatte. Sie konnte so detailiert sein wie die Realität selbst und wenn man es wollte, so konnte man auch meter große Pixel erkennen. Wie wäre die Welt nur gewesen wenn Menschen und Gegenstände nur in Blöcken dargestellt worden wären? Nunja, so konnte man jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den verschiedenen Menschen finden. Doch auf was für Gedanken kommte er da? Wieso zur hölle dachte er an so etwas schon fast verstörendes das normale Menschen nichtmal wagten an so etwas bescheuertes zu denken.. sie denken nicht daran daran zu denken.... Jeder hätte Tenshi wohl nun die legendären und liebreizenden Worte zugeworfen... "Baka". Als Tenshi jedenfalls schließlich aus seinen Kopfkino und seinen überlegungen über ein Plan nachdachte reiste er wie durch eine art Stargate in seine First Person sicht zurück und nahm die Realität wieder wahr. "Was? Wie? Wo? Alles klar Erde, Houston Ende!" Was zum? Wieso Houston? Erde? Ren versuchte Tenshi wohl aus seinen Tagtraum herauszubeamen... wir sollten uns einen stärkeren Traktorstrahl anschaffen damit wir uns jederzeit- Zur hölle! Tenshi nahm nun endlich den Abschied seines Bruders wahr oder eher das Zeichen das er machte das ihn wohl verdeutlichen sollte das er schonmal vorging. Welches Zeichen es war? Nunja, er ging los... so schwer ist das doch auch wieder nicht oder doch? Einen kurzen moment wanderten Tenshis Gedanken zu seiner kleinen Schwester Shiemi und fragte sich was diese wohl machen würde und ob diese nicht auch gerne lust hätte mit essen zu gehen, doch da sie leider nicht da war und es nun unnötig war nochmal nachhause zu gehen um sie zu fragen würde er sie wohl ein anderes mal zum essen mitnehmen. //Wäre schön wenn mal wieder die ganze Familie zum essen ausgehen würde, so sehen wir uns ja nur getrennt und das meistens auch nur kurz....// dachte er sich während er nun langsam den schritten seines älteren folgte. Kitoku Ren, das Ideal für viele Shinobis... oder auch einfach nur für Tenshi der Ren wohl als einzigen großen Bruder angesehen hatte da er vom Alter her nicht zu weit entfernt war und wohl eher verstehen würde wie wo was ist. Tenshi war wirklich froh eine solche Familie zu haben. Schritt für Schritt bewegten sich seine Füße vorwärts um den jungen Shinobi in das Restaurant zu führen. Gab es eigentlich ein Jutsu das es erlaubte Körperteile zu trennen und diese ein eigenleben zu geben? Nein, ich meine keine Puppenspieler!

Tbc: Restaurant Shinobi
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Do Dez 06, 2012 4:21 pm

First Post

Dichter Nebel tümmelte sich auf den Straßen Kirigakure und man sah seine eigene Hand vor Augen nicht mehr. So erging es auch einem blonden 17 jährigen, der sich durch den Nebel schlug und innerlich mehr als genervt war - was man ihm äußerlich nicht ansah. Seit knapp einer Stunde versuchte er durch den Nebel nach Hause zu finden, doch dies stellte sich als unmöglich heraus. Der blonde Junge hieß Kaito und da er noch nicht lange hier in Kirigakure lebte, fand er sich nur schwer zu Recht und verlief sich immer wieder.
//Ich finde nie nach Hause!! dieser verfluchte Nebel!! Da kennt sich doch keiner aus!!// dachte Kaito genervt, langsam aber sicher begann er dieses Dorf zu Hassen. Wobei...es gab sowieso kaum Dinge, die er nicht hasste oder besser gesagt leiden konnte. ~Miau~ hörte der Blondschopf plötzlich neben seinen Kopf und als er den Kopf zur Seite drehte, sahen ihn zwei große, niedliche Katzenaugen an. Sie waren himmelblau und das weiche, weiße Fell des kleinen Tierchens schmiegten sich an seine Wange. Vorsichtig strich er durch das Fell der Katze und murmelte: "Ist ja gut Kleiner...wir finden schon irgendwie nach Hause..."
Obwohl seine Stimme einen leisen, friedlichen Ton angenommen hatte, waren auf seinem Gesicht keinerlei Gefühlsregungen zu sehen. Es wirkte wie eingefroren, ohne jeglicher Emotion und Gefühl. Als wäre es eine Maske bei denen man die Mimiken vergessen hatte. Keine Seltenheit bei dem Blonden, wenn er nicht gerade in der Nähe von Freunden und Verwandten war, sah sein Gesicht immer so aus.
In der Zeit, in der Kaito dem Kätzchen auf seiner Schulter Zuwendung gegeben hatte, war er stehen geblieben und stand einigen Passanten und Dorfbewohner ziemlich im Weg. Nun setzte er seinen Weg jedoch fort und ging weiter durch die Straßen von Kirigakure, während er dem Gebäude der Mizukage immer näher kam. Selbst zu der Führerin des Dorfes wollte der Blonde nicht, er konnte diese Frau nicht leiden, wobei Anzumerken war: Er konnte sowieso niemanden leiden.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Do Feb 14, 2013 7:57 pm

cf: Kageresidenz

Ittadakimasu. Ich freu mich schon so. Jolinar machte Schmatzgeräusche, während Chiyoko in gemächlichen Schritten und mit müden Blick geradeaus die Straße hinab ging. Auf was freute sie sich? Dass der Wirtskörper etwas zu essen bekam? Frischen Sauerstoff durch ihre Blutsverbindung? Na wenn der schmeckte, sollte sie doch. Sie selbst war mit den Gedanken gerade woanders als bei Nahrung oder Getränken. Heute morgen hatte sie zwar eh das Frühstück ausfallen lassen, aber das würde sie nachher nachholen. Sich irgendwas aus dem wohl eh viel zu vollgestopften Kühlschranks der Ashikagas zu nehmen, würde niemandem schaden. Es würde ihr auch keiner die Hand wegen Diebstahl abhacken. Sie waren nicht mehr in den Zeiten Rikudos. Während die Teshima den leicht feuchten Boden des noch frühdämmernden Kirigakures unter ihren Füßen knirschen hörte, erklangen auch schon die Geräusche einer anderen Person, die dasselbe Ziel wie sie hatte. Ganz leicht drehte sie den Kopf über die Schulter, aber nur soweit, dass ihr Ohr auch wirklich vernahm, dass es Ren war, der ihr folgte, nicht, um ihn zu sehen. So wandte sie sich wieder vollständig nach vorne und verschloss dabei ihre grauen Regenbogenhäute. Das, worum ihre Gedanken seit Minuten kreisten, war nicht direkt der Disput zwischen dem Kitoku und ihr von gestern, sondern die Auswirkungen, die er gehabt hatte. Erstaunlicherweise war ihre Wut nicht mehr so groß, sie war eher zu Resignation geschrumpft und jammerte schmollend vor sich hin. Wie ein kleiner pinker Dango, der umher hüpfte, um seine weißen und grünen Freunde zu finden, die aber schon alle weg waren, während er sie suchte. Ganz kurz huschte ein Lächeln über Chiyokos Gesicht, als sie sich wirklich einen traurigen Dango mit Smiley vorstellte. Danach verblasste dieses Zucken des Mundwinkels wieder und sie lief weiter. Wortlos und selbstbezogen. Ich frag' mich, ob ich das wirklich schaffe mit dem Kind. Ich bin schon so schlecht drauf, hab' kaum was gegessen und bin übermüdet und meine Augen sind noch irgendwie komisch wegen der allzu netten Entleerung von gestern. Selbst das Kind würde glücklicher aussehen, wenn es weint, als ich. Ich hoffe, dass die Mutter ein entsprechendes Bento vorbereitet hat, damit ich nicht noch stundenlang in der Küche stehen und aufpassen muss ... Du greifst etwas zu weit vor, glaube ich. Ren ist auch noch da und seit wann brauchen Kleinkinder Bentos? Sie wird Milch kühl gestellt haben, die du in wenigen Minuten fertig machen kannst. Da ich ja weiß, dass du hier nicht die große Molkerei darstellen wirst. Da fehlen ein paar eigene Nachwuchsproduktionen für. Ja, entschuldige. Auf den sarkastischen Spruch, dass sie keine Kinder hatte und auch kein ausgebildetes Gewebe dem entsprechend, reagierte Chiko gar nicht. Sie stellte nur seufzend fest, dass sie wirklich einem Baby ein Bento zuschrieb. Es ging doch gar nicht zur Schule und konnte kaum Kauen. Wie sehr stand sie heute nur neben sich? Gestern war wohl der Pfeil ziemlich tief in ihr Seelchen eingedrungen, die sich immer noch wie ... ein trauriger Dango auf dem Boden rollte. Chiyoko kam an eine Kreuzung, an der sie stehen blieb. Ren, der hinter ihr war, würde dies wahrscheinlich etwas überrascht registrieren, wenn man ihre Laune berücksichtigte. Der blonde Schopf drehte sich mit leerem Blick nach links, aber innerlich stellte er nur fest, dass das nicht der richtige Weg war. Nach einem Zögern sah Chiyoko nach rechts, dort ging es zum Stadttor. Ein paar Kilometer außerhalb der Stadtmauern würde das Landanwesen stehen. Es sei denn, seit neuestem würden Bauern innerhalb des Dorfes ihre Felder haben. Das wäre eine Überraschung der Extraklasse. Letztlich drehte die Teshima sich aber so weit um, dass ihr Blick über ihre Schulter wanderte zu ihrem Begleiter. Er sah jedenfalls nicht so schrecklich aus wie sie, selbst wenn es dunkel war. Immerhin gab es ja einige Straßenlaternen, die Ren in eher weißes wie gelbes Licht tauchten. Heiliger ließ ihn das aber auch nicht werden. "Wenn du willst, geh vor", sagte sie belanglos, starrte zu Boden und wusste nicht, was dieser Vorschlag überhaupt zu bedeuten hatte. Vielleicht verlor sie dann weniger durch Konzentrationsmangel die Orientierung, und würde sich nicht blamieren. Oder sie würde ordnungsgemäß hinter ihm gehen, wie eine Frau es zu tun hatte. Oder sie würde ihn einfach nicht nerven, weil er sie nicht ansehen musste. Nach einem Schlucken drehte Chiko den Kopf wieder nach vorne, blieb aber stehen, um zu warten, was Ren nun wollte. Weitere Schikane würde sie aber einfach ignorieren. Innerlich konnte Jolinar ja ein paar Witze reißen, um diesen erbärmlichen Zustand nicht noch weiter im Erdboden versinken sehen zu müssen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Feb 15, 2013 9:29 pm

cf: Eingangshalle

Baka. Baka, Baka, Baka. Dachte sie das mit jedem Schritt, welchen sie liefen? Geradewegs auf jenes Anwesen zu? Genervt spielte er mit der Schriftrolle in seinen Händen herum, warf sie von der einen in die andere und hoffte, dass er damit vielleicht gar jemanden aus Versehen treffen würde, damit das Ganze hier nicht so trist war. Babysitting. Er. Babysitting. Er. Was hatte man sich dabei gedacht? Dachte man, dass er das mit Sicherheit konnte, weil er zwei jüngere Geschwister hatte? Dass er ein feinfühliges Herz hatte, dass gerade nach solchen Missionen zu lechzen schien? Dass er es lieben würde, auf einen kleinen Pimpf aufzupassen, der wahrscheinlich noch total verwöhnt war? Nein, nicht wirklich. Mal ganz abgesehen davon, dass er nie derjenige in der Familie war, der sich groß um seine kleinen Geschwister gekümmert hat - naja... jedenfalls ohne, dass er es so zugeben würde. Natürlich hatte er einmal hier und da nachgeholfen oder sich um sie gekümmert und merkwürdigerweise immer einen guten Draht zu eben diesen gehabt, doch wenn man nun seine Mutter fragen würde, so würde sie eindeutig sagen: "Ja, früher war er ein lieber Junge... aber irgendwie kam er dann... in die Pubertät... und das war anstrengend. Und ist es immer noch." So oder so würde wohl ihre Äußerung ausfallen und wenn man ihr sagen würde, dass Ren nun auf ein Kleinkind aufpassen musste, dessen Hintern praktisch Geld .... ausgab, so würde sie wohl Munchs Schrei nachkommen. Eindeutig. Und nun durfte er einer gewissen Blondine hinterhertraben, die sich nicht einmal die Mühe machte, ihn anzusehen, sondern einfach weiter ging, mit sich haderte - oder auch nicht. Er wusste es nicht, doch fragte er sich ernsthaft, ob sie immer noch eingeschnappt wegen gestern war. Da verstehe einer die Frauen: Regte er sich über ihr Kuchiyose auf? Lies er das an ihr aus? Nein, er tat keines von beidem. Klar, es war direkt von ihm gekommen, aber mal ehrlich: Er war nicht sonderlich nachtragend und wenn man bei so etwas gleich ausrastete, wo es doch durchaus begründet war, dann konnte er sich echt nicht mehr helfen. Vielmehr konnte er aber ihr nicht helfen, wenn sie durch dieses Verhalten die Mission in Gefahr bringen würde. Kinder bemerkten viele Spannungen, die ihnen Angst machen - selbst, wenn die Erwachsenen es nicht zeigten. Es klang doof, aber ja, das wusste sogar Ren, weshalb er schon irgendwie dafür Sorge tragen würde, dass die Stimmung sich aufbesserte. Moment, oh, was war das? Ein Lichtblick? Eine Supernova? Ein Stern? Ein Stein? Nein, es war nur der Blick von grauen Augen, die sich endlich auf ihn gerichtet hatten, nachdem ihre Besitzerin stehen geblieben war und offenbar alles daran setzte, nun doch nicht mehr vorauslaufen zu müssen.
Ren hob eine Augenbraue und blieb auf ihrer Höhe seitlich stehen, wobei er die Arme nun verschränkte und leicht zu ihr nach unten sah - wobei die wenigen Zentimeter an Größenunterschied nun nicht wirklich äußerlich in Erscheinung traten. Ah, sie starrte wieder auf den Boden. Oder hatte es getan. "Was ist? Willst du nun doch nicht mehr den Ton angeben - oder halt, ich weiß, du willst nur diverse Dinge von hinten beobachten... oder Personen." Ein kleinwenig musste er nun schon grinsen, als er nun selbst seitlich nach vorn blickte und noch einmal die Schriftrolle in die Höhe warf, um sie dann wieder leicht zu fangen und sie wieder spielerisch zwischen den Händen - mal rechts, mal links - "aufzubewahren". "Midori hat gemeint, dass wir uns nicht die Nerven nehmen lassen sollen - nur falls du dich wunderst, als du noch Stimmen gehört hast.", sprach er kurz darauf, bedacht darauf, Chiyoko nicht zu sagen, dass es durchaus gewisse Zweifel gegeben hatte, dass er vielleicht nach jemandem anderen schicken musste. Und da Chiyoko ihm nicht den Eindruck machte, dass sie diese Neuigkeit sonderlich aufbauen würde, beschloss er deshalb einfach mal die Wahrheit ein wenig zu verdrehen. "Sag mal... wie sehr hältst du dich an... Regeln?" Mit vorsichtigem Tonfall schielte er nun wieder zu ihr herüber, wobei er um ein Haar die Schriftrolle dem nächstbesten an den Kopf geworfen hätte, da er nicht aufgepasst hatte - aber nur um ein Haar. Würde Chiyoko sein Kuchiyose vielleicht im "Ernstfall" gutheißen? Es wäre ja nur missionstauglich...
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Feb 15, 2013 10:07 pm

Sollte das Ablenkung sein? Der Versuch, das unter den Teppich zu kehren, was gestern passiert war? Chiyoko runzelte ungläubig die Stirn, als Ren meinte, sie würde wohl nun gern etwas beobachten. Eigentlich war es ihr recht gut damit ergangen, nach vorne zu starren ohne irgendwas von Bedeutung sehen zu müssen. So konnte sie sich auch so fühlen, wie sie es nun für richtig hielt. Sie sah nach vorne und da war nichts. Auch das Zentrum des Sehens, sie selbst, war somit nicht gerade von Bedeutung oder Wichtigkeit. Vielleicht für die Mission, aber gerade nicht. Wann habe ich ihn denn angegeben? Ich bin nur raus gelaufen und habe ... versucht nichts zu sein. Resigniert dachte sie über seine Aussage nach. Wahrscheinlich analysierte sie das Gesagte aber gerade zum eigenen Tod hin. Du musst wieder mehr Zeit mit deinem Vater verbringen. Der baut dich wieder auf ohne dich zu verletzen, weil ich weiß, wie sehr er dich vergöttert. Abgesehen davon, dass er euch als Harem betrachtet und Ren wahrscheinlich als Konkurrenz für seine fünf Weiber. Das wird noch ein Revierkampf der Extraklasse. Diese Aussage half auch nicht. Außerdem war das die indirekte Behauptung, die Wirtin von Jolinar wolle irgendwas von diesem Blonden. Äußerliche Attribute wies er auf, aber die wenigen Tage der Bekanntschaft reichten niemals aus. Symbionten nahmen das Menschenleben immer so auf die leichte Schulter. Das war mitunter ätzend. Müde glitt der Blick der grauen Augen auf die Schriftrolle, die Ren von einer Hand zur anderen warf und offensichtlich schon früh morgens relativ sportlich drauf war. Im Gegensatz zu ihr gab es also wenigstens eine Person, die geeignet für die Mission war. Das blasse Gesicht, die traurigen, fernen Augen, man sah, dass Chiko gerade ziemlich zerbrochen und in sich gekehrt war. Zumindest so weit es ihr extra Puder, das alles kaschieren sollte, zuließ. "Ich halte mich an das, was mir vorgesetzt wird, solange es sich an Moral und Geboten orientiert", antwortete die Teshima leise und senkte den Kopf wieder sichtbar. Sie schloss seufzend die Augen, weil darin auch die Botschaft lag, dass sie ihrem Clan folgte, wie er es wollte. Und von dort stammte ihre persönliche Moral. Der Einzelne war weniger wert als die Gruppe. Käme es also drauf an, dann würde sie sich opfern, um eine Vielzahl zu retten. Mehrere konnten mehr verursachen wie ein Einzelner. So konnte man auch Ziel erfüllen, das man sich gesetzt hatte. Ein Leben spielte keine Rolle. Das war der Grundsatz eines Shinobi aus den Blutsreihen von Chiyokos Familie. "Was hast du denn vor?" In der Frage lag gewisse Skepsis, die nicht gerade auf Annahme des leicht amüsierten Tonfalls schließen ließ. Egal was Ren im Sinn hatte, Chiko war nun voreingenommen und nicht begeistert. Allein durch seine Frage. "Willst du warten, bis ich einschlafe und dann den Partner wechseln? Nur zu ..." Die letzten beiden Wörter sagte sie mit beherrschtem, aber gereiztem Gesichtsausdruck. Danach ging sie auch schon einen Schritt vorwärts, weil das für sie das Zeichen war, dass dieses Thema beendet war.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Feb 15, 2013 11:22 pm

Das Schielen verzog sich weider zu einem "vollen" Blick in ihre Richtung, da er sich in der Dämmerung da doch vorkam, wie ein potentieller Vergewaltiger. Okay, letzteres waren alle Männer, potentiell schon, aber das wollte man nun wirklich nicht weiter erörtern - eben deshalb, weil es keinen Grund dazu gab und so stand Ren immer noch auf der Stelle, konnte daher auch ihre Mimik beobachten, die sich in einem Stirnrunzeln äußerte, woraus er schloss, dass Chiyoko sich nicht wirklich sicher war, was sie von seiner Aussage halten sollte. Ja okay, es war ein wenig doof gekommen, aber um ehrlich zu sein, wusste er das auch selbst. Vermutlich hätte das gestern auch noch gezündet und vorgestern sowieso, doch nun musste er auf diese Auflockerungsmasche wohl oder übel verzichten. Zumal sie sowieso auf eine Mission gingen und man da nicht verspielt sein durfte - selbst, wenn es um ein kleines reiches Wesen ging, auch Kind genannt. Oder der Tod aller waschenden Hausfrauen und schimpfenden Müttern und makellosen Wänden. Wenn man Chiyoko jedenfalls nun mit einer dieser Wände vergleichen würde oder sie mal kurz als eine bezeichnen würde, dann würde man wohl ganz viele Kritzeleien auf eben dieser finden. Warum? Naja... sie sah alles andere als frisch raus und vielmehr so, als ob sie die Nacht durch gemacht oder einfach nicht viel geschlafen hätte. Kurz kam ihm der Gedanke, dass es vielleicht an seinem Verhalten gelegen hatte, doch verwarf er diesen schnell, da er nicht glaubte, dass sie das so sehr hätte verletzen oder zum Nachdenken anregen können. Klar, man hing an seiner Familie, aber so eine zerbrechliche Psyche in diesen Dingen haben? Nein, das traute er ihr dann doch nicht zu - auch, wenn es so wäre: Es lag momentan außerhalb seiner Vorstellungskraft bezüglich dieser jungen Dame, welche nun nicht nur seine Aufmerksamkeit, sondern auch das Wort ergriffen hatte. Also war sie einer derjenigen, die sich an Regeln klammerte, wenn sie nicht weiter wusste? Sollte er das daraus lesen? Naja... Immerhin brachte sie noch Moral ins Spiel, aber Gebote? Es kam immer darauf an, ob Gebote überhaupt eine Moral besaßen und eben diese war wieder bei jedem Menschen anders, nicht wahr? Allerdings war es wohl kaum gut, nun darüber zu diskutieren, da sie ihm bei dieser Aussage fast schon Leid tat, weshalb er sogar seinen Blick abwandte. Sie wirkte zerbrechlich. "Was ich vor hatte? Ich wollte das Kind an der Decke aufspießen in einer Art Hängematte - also das Bettlaken aufspießen und das Kind da rein, das macht doch bestimmt Spaß und es stört niemanden..." Er wäre ein schrecklicher Vater - und nur die wenigsten konnten vielleicht nun herauslesen, dass es sarkastisch gemeint war in seinem Tonfall. "Nein, worin bestünde nun die Logik, dass ich es dir nun sage, wenn du es vielleicht nicht gutheißt und dann gewarnt bist? Lass mir bitte noch die Chance." Das Grinsen, welches er nun kurz wieder im Gesicht gehabt hatte, verschwand allerdings ein wenig und wich nun seinerseits einem skeptischen Ausdruck, auf Grund dessen, dass sie selbst das mit dem schicken lassen angesprochen hatte. Hatte sie doch zugehört oder war es ein Gedankengang? Außer Skepsis gedachte er aber nichts zu zeigen und überspielte die vermeidliche Unsicherheit auch gleich glaubwürdig - seiner Ansicht nach: "Ich würde dir gern beim Schlafen zusehen, ja... Aber den Partner wechsle ich nicht." Ein festes Prinzip? Die, welche man auf eine Mission mitnahm, kamen auch alle ausnahmslos wieder zurück? Ob im tragischen oder eben diesem Sinne hier? Durchaus. Doch seufzte er hörbar, als er ihren Gesichtsausdruck realisiert hatte und sie wieder weiter ging. "Okay, Frau Teshima. Wie wollen Sie .... es.... den behandeln? Schon nen Plan, wie wir die Zeit totschlagen? Ich darf Rundgänge drehen, schon klar - aber ich hoffe du hast den Kleinen auch im Griff." Hm, vielleicht sollte er aufhören das reiche Kind als "es" zu bezeichnen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa Feb 16, 2013 12:20 am

Mit einem kurzen Blick zur Seite sah Chiko Ren an. Er würde es gern sehen, wenn sie schlief und nicht den Partner wechseln? Was war das denn bitte? Was war toll daran, ihr beim Schlafen zuzugucken? Das hatte sie vielleicht gern bei ihren Geschwistern getan, ihre Eltern aber auch bei ihr. Ihre Mutter meinte mal zu ihr, es würde nahestehende Menschen extrem beruhigen, diejenigen, die sie lieben, unschuldig und entspannt im Tiefschlaf zu sehen. In manchen Fällen sei dies auch zwischen Fremden eine Situation, die entstressend wirken könnte. Sowohl für Schlafende als auch Beobachter. Einen Keil trieb Ren aber wieder durch diese Gedanken, als er von dem Kind sprach, als ob es ein Wesen von einer anderen Welt wäre. Während sie nebeneinander her gingen, seufzte sie, starrte geradeaus und blieb vorerst stumm. Die Antwort käme in ein paar Metern Entfernung, beschloss sie. Musste er wirklich die Rundgänge drehen? Alle? Sie konnte doch bestimmt auch eine übernehmen, je nachdem wann und wie lange. Ren mit einem Säugling alleine zu lassen würde bestimmt nicht .... Mit einer zuckenden Augenbraue verengten ihre Augen sich zu Schlitzen. Wie fähig war Ren mit Kindern? Konnte man in wirklich alleine lassen? Eventuell erging es dem Kind schlecht, weil er so eine Jugendmanier hatte, damit umzugehen. Letztlich weinte es noch, weil er nicht dran gedacht hatte, im Raum zu bleiben, wenn die letzte Milch drei Stunden her war. Männer und Kinder. Chiko ging einige Schritte langsamer, um wieder auf ähnlicher Höhe wie Ren zu gehen, aber sah immer noch stur in eine Richtung zu den Straßenlaternen. "Ich werde ihn im Griff haben, mach' dir da keine Gedanken. Ich frage mich vielmehr, ob du das Kind gut behandeln wirst." Als sie nun daran dachte, was er vorhin als Sarkasmus ausgesprochen hatte, zuckte ihr Mundwinkel aber dennoch. Bewusst drehte die Blonde ihren Kopf in die entgegen gesetzte Richtung, damit Ren nicht sah, wie sie versuchte, ein seichtes Grinsen zu unterdrücken. "Du siehst vielleicht gut aus, wenn du mit deinem Schwert übst, aber keineswegs, wenn du damit Kinder an Decken heftest." Ihr Tonfall war etwas leiser gewesen. Und es klang ungemein ... schüchtern. Jolinar zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe. So viel zur Selbstmanier, Disziplin und dem Ren-aus-dem-Weg-Gehen-Morgen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa Feb 16, 2013 4:17 pm

Ihr Kopf schien ja richtig zu arbeiten, als die Aussage verdaut werden musste. War das so etwas besonderes gewesen? Anderen beim Schlafen zuzusehen? Immerhin konnte man sich einen Stift vom Kind nehmen und dem anderen einen MOUSTAGE (òwó) malen. Dann könnte er es den ganzen Tag vielleicht nicht merken und so durch das Dorf laufen und... Okay, das wäre bei Chiyoko ziemlich unfair und die Gedanken daran alleine reichten schon, um sich darüber lustig zu machen, weshalb man auch nun ein leichtes Grinsen auf seinem Gesicht sehen konnte, er dann aber gleich wieder seinen Kopf schüttelte, um eben diesen Gedanken zu verbannen. Aber okay, sie gingen sowieso wieder weiter und deshalb kam er eh bald wieder auf andere Weisheiten - zum Beispiel als sie sehr skeptisch darüber nachdachte, ob er das Kind gut behandeln würde. Ayee... das war so eine Sache. Wenn das Kind ihn gut behandelte, dann konnte es auch eine entsprechende Behandlung als Antwort erwarten. Würde es sich allerdings wie ein Monster aufführen, so würde es mit den Konsequenzen leben müssen - als da wären Spinat, Schnullerentzug, der Yamato-Blick und ähnliches, um es ruhig zu stimmen. Allerdings konnte er das wohl nun kaum sagen. "Die Frage ist nicht ob ich es behandle, sondern wie ich das tue - nehme ich jetzt einfach mal stark an." Mit einem Seitenblick registrierte er aber nun ihr leichtes Schmunzeln, beziehungsweise erahnte er es an ihrer Tonlage, die dann aus ihr hervorkam. Aha. Er hatte es geschafft. Sie war nicht mehr "eingeschnappt" oder einfach schlecht auf ihn zu sprechen, sondern wirkte nun schüchtern und irgendwie war diese Schüchternheit in dieser Art und Weise sogar schon süß - und er fand sonst nicht allzu viel süß. Ein wenig tadelnd nahm er nun die Schriftrolle und klopfte ihr mehr oder weniger damit ein paarmal auf den Kopf - aber natürlich ganz leicht. "Ach Chiko-chan... es gibt so viele bessere Methoden, um ein Kind zum Schweigen zu bringen. Ich komme aus einem großen Haushalt, in dem des Öfteren die Wände renoviert werden müssen, was erwartest du?" Wenn sie sich nun umdrehen würde, so würde sie in ein merkwürdig dunkel-lächelndes Gesicht blicken, welches einem eher einen Schauer über den Rücken jagen würde und vor allem dann, wenn man noch Kagome gesehen hatte und sie sich als kleines Kind zusammen mit einem kleinen Ren vorstellte. "Ich kann ihm zum Beispiel einen Kuchen backen und ihn anbieten.... So ist das nicht." Sein Kopf richtete sich steif wieder nach vorn auf die Straße, während er das Lächeln seinem Gesicht behielt, hinter welchem sich gerade Erinnerungen aus den "Rangkämpfen" in seiner Kindheit anbahnten. Tenshi. Ren. Kagome. Die drei Teufel des Haushaltes gespaart mit einer Drachenmutter. Sein Vater könnte heute wohl noch nach seinen Alpträumen schreiend aufwachen... "Also? Wollen wir nun mal ein wenig schneller gehen?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa Feb 16, 2013 4:49 pm

Dahin flog der zarte rosa Schimmer unter ihren Augen als sie das kleine Klopfen der Rolle auf ihrem Hinterkopf spürte. Mit einer verstörten Miene drehte sie sich um und umfasste ihren Schädel dort mit beiden Händen, als hätte Ren Chiyoko mit einem Rohr zur Ohnmacht schlagen wollen. Es hatte keineswegs wehgetan, aber was sollte das? Grummelnd musterte sie ihn, als er davon sprach, Kuchen zu backen. Er als Meisterkonditor, natürlich. Eine Augenbraue hob sich skeptisch, während sie die Arme am Kopf behielt und neben ihm her lief. Also er mit weißer Schürze, einem muffinförmigen Kochhut und Löffel in der Hand, während er eine Schüssel gegen sich presste und dort den Teig schlug. Diese Vorstellung fand Chiko eher nervig wie amüsant. Bisher hatte sie nie wirklich einen Mann geschätzt, der meinte, Kochen wäre sein Leben. Wie gut, dass Daddy Kenjutsu-Meister und kein Kuchenliebhaber ist. Ihr resignierter Blick drehte sich wieder nach vorne, wobei sie die Hände sacken ließ. Irgendwie war das ganze gerade ein wenig zu locker. Gestern hatte sie wieder einen ihrer selbsthassenden Anfälle gehabt und nun lief sie schon wieder halb lächelnd neben ihm? Irgendwo ging das zu schnell. Ren war vielleicht nicht so nachtragend oder erinnerte sich noch daran, aber selbst wenn die Teshima sich weigerte, die Konoha-Diagnose zu akzeptieren, stimmte sie. Mit dieser Störung fraß sie ziemlich viel auf und vergaß es nicht so schnell, auch wenn sie sich sorglos gab. Entmutigt verschränkte sie die Arme, ging kaum einen Schritt schneller und murmelte vor sich hin: "Dann komm. Wird schon nicht so lange dauern bei ein paar Kilometern außerhalb der Stadtmauern ..." Seufzend sah sie das Tor näher kommen, das am Ende der Straße lag. Dort gingen sie gleich einfach hindurch und dann wohl über einen Waldweg direkt zum Anwesen. Da gab es auch nicht mehr viel zu klären, da der Weg dann eindeutig sein würde. Und Chiko konnte auch ihren trüben Gedanken weiter nachhängen, die sie soeben wieder hervor gezogen hatte, statt sie wegfallen lassen zu wollen.

tbc: Landanwesen der Ashikagas
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   So Feb 17, 2013 10:46 am

Irgendwie war sie wirklich nicht zu Spielen auf, wenn er das so sah, oder? Er hatte sie ein wenig mit der Schriftrolle beklopft, ja, aber nur um ein wenig Spaß zu machen. Aber nun schien sie sich ja nicht einmal dagegen zu wehren oder irgendetwas zu sagen, sondern hielt sich nur die Hände an den Kopf. Okay, sie war anscheinend immer noch sauer auf ihn - oder vielleicht auch einfach in gewisser Hinsicht erwachsener, wenn sie an diesem "Spiel" nichts Lustiges oder dergleichen finden könnte. Dann aber wären doch die meisten ein wenig ruppig geworden oder hätten etwas gesagt, oder? Naja, ruppig konnte man mit einer friedvollen Natur mal von der Liste der Möglichkeiten streichen, doch wieso hatte sie dann nichts gesagt? Wieso stand sie nicht für sich ein? Vielleicht hatte sie ja wirklich nicht viel Selbstbewusstsein - da sie dies aber am Abend zuvor widerlegt hatte.... Ob es einfach die Müdigkeit war? Nachdenklich bei diesen Gedankengängen legte er seinen Kopf schief, ließ seine Hände nun wieder mit der Schriftrolle herumspielen, als ob er kein Jônin, sondern eher ein Kind wäre, dem Langweilig war. "Außerhalb der Stadtmauern? Und du bist dir absolut sicher, dass du das nicht erst den anderen Schnecken sagen wolltest?" Nun war er es, der eine Augenbraue in Anbetracht dessen hob, dass sie offenkunding nicht wirklich schneller ging und so blieb er in einem gemächlichen Gang. "Wenn du müde bist, ist es vielleicht einmal gut zu rennen... oder wenigstens zu laufen. Dann wird der Körper zumindest etwas wacher und auch beansprucht. Wenn du nämlich so trist und trocken bist, glaube ich kaum, dass dich der kleine Schei....-- das liebe Kind sofort mit offenen Armen empfangen wird." Da hatte er sich aber wirklich gerade noch einmal so gerettet, während er es nun aufgegeben hatte mit der Schriftrolle zu spielen und seine Arme nun hinter dem Kopf verschränkte, wobei er sie nach seiner Aussage seitlich musterte und dann gar die Augen verdrehte. Er wusste echt nicht, was er noch machen sollte zur Aufmunterung. Vielleicht war es ihnen dann aber auch wieder vorherbestimmt, einen tristen Tag mit Aussicht auf Arschtritt verbringen. Arschtritt in dem Sinne, wenn jemand kam oder wenn der Kleine ihn ärgerte. Okay, natürlich würde er letzteres nicht machen, aber man sollte es nie darauf ankommen lassen. Trotzdem müsste er sich wohl oder übel versuchen, dann zu beherrschen.

tbc: Landanwesen der Ashikagas
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Mai 15, 2013 7:04 pm

[CF: Büro des Mizukagen]

Die Sonne ließ sich nicht wirklich blicken in diesen Moment als der Teshima junge durch das Dorf des Nebels zog und vom Dach zu Dach sprang und immer wieder einen scharfen Blick durch die Oinin Maske auf die Straße warf um nach seiner Zielperson zu suchen. Dabei verbarg er sich im Schatten, niemand würde ihn nur ansatzweise mitbekommen, das war immerhin sein Job.
~ Wenn ich ein Mörder wäre, wo würde ich mich dann an einem ganz normalen Tag wohl aufhalten? Ich glaube ich würde mich ablenken wollen. Aber wenn ich kein schlechtes Gewissen hätte würde ich wohl ganz normal weiter machen. Vielleicht sollte ich am Trainingsplatz vorbei schauen. ~
Kuros Gedanken drehten sich völlig um seine Mission, das hatte jetzt höchste Priorität. Er konzentrierte sich und schärfte seine Sinne während er weiter blitzschnell von einem Dach zum nächsten huschte. ~ Vielleicht ist sie auch an einem Ort wo sie ihre Ruhe hat um sich noch mal von dem Akt zu beruhigen oder darüber nach zu denken. Ich glaube ich werde zu erst zum See gehen um dort nach ihr zu suchen.~ mit einem sicheren nicken machte sich der Teshima auf zum See von Kirigakure. – Aber du weißt schon das es dort noch nebeliger ist, wir werden schwierigkeiten haben dort jemanden zu finden ohne eventuell selber aufzufallen. Aber du hast recht, wenn man seine Ruhe haben will ist es dort am besten. - Somit hatte auch Bakura, der Teshima Symbiont in Kuro seinen Senf dazu gegeben. Mit reichlich optimismus machte sich der Oinin nun auf den Weg zum See.

[TBC: See von Kirigakure]
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Mai 31, 2013 6:29 pm

cf: Landanwesen der Ashikagas

Es waren kaum bis wenige Worte, die Chiyoko mit Ren ausgetauscht hatte, bis sie wieder in halbwegs bewohntem Gebiet waren. Es war mindestens 2 Uhr nachts, da der Fußmarsch nicht der kürzeste gewesen war. Und beide waren relativ langsam gegangen, da sich eine drückende Stimmung seitens der Blonden ausgedehnt hatte. Sie hatte nur ein wenig nach Dingen gefragt wie Adresse, Wohnsituation, wie lange er schon in Kiri lebte und ob er ein Haustier hatte. Mehr war ihr in der kurzen Zeit nicht über die vorhin noch bebenden Lippen gekommen. Als es dann endlich durchs Tor ging, weiter in die Stadt hinein, um Rens Wohnung aufzsuchen, da registrierte sie mit einem Heben des Kopfes, dass Gott sei Dank noch einige Straßenlaternen an waren, selbst wenn ein paar Motten das Licht flackern ließen. Nachdem Chiko dann noch unbewusst zur Seite geguckt hatte, um Ren zu lokalisieren, senkte sie das Gesicht wieder, was wohl nach wie vor zurückgezogen wirkte. Die Schritte, die sie beide nebeneinander tätigten, nutzte sie nun aber, um versteckt die vorhandene Distanz zu verringern. Offenkundig hatte sie zwar keine Angst, sie war kein Kind, das beruhigt werden musste, aber hatte dieses Mal nicht den Wunsch nach einer gewissen Ruhe, gar Einsamkeit, um sich mit sich selbst auseinander zu setzen. So ging Chiyoko nach einigen Metern immer weiter in Rens Nähe, bis sie irgendwann so neben ihm lief, dass sie die 2 Meter, die zwischen ihnen lagen, höchstens noch 40 Zentimeter waren. Trotz allem hatte sie den Kopf gesenkt, würdigte nur den Boden ihres Blickes und sagte dezent, als sie sich traute, es überhaupt anzusprechen: "Du hast mir am Nachmittag gesagt, dass ich dir sagen darf, wenn mich etwas bedrückt." Sie wusste nun nicht, wie sie es weiter formulieren sollte. Etwas schüchtern hob sie das Gesicht, blickte in Rens Richtung, aber doch nicht in seine Augen und sprach weiter leise: "Der Tag war turbolent. Genau so vielschichtig wie meine Launen. Aber ich ... frag' mich gerade, was ich eigentlich nütze." Das konnte sie nun mit einigem in Verbindung bringen, was passiert war. Sie erinnerte sich bildhaft an die Situation, wo sie gefragt hatte, ob sie mit Ren zusammen den Rundgang laufen konnte. Dann ihr schmollendes Gesicht - was wäre das für ein Gegenstück dazu gewesen, wenn er zugestimmt und Yohei vielleicht sogar ermordet worden wäre? Ihr Schmollmund hätte da doch zwei Faustschläge gegen die Wange verdient, da sie damit das Kind gefährdet hätte. Und so recht durchgegriffen hatte sie bei Ren auch nicht. Umgekehrt konnte er das vielleicht, aber er war auch irgendwie er, und nicht so ein kleiner Haufen wie sie. Zum Essen machen hatte sie getaugt, das war das Einzige, was sie sich heute zugestand. Nach alledem blieb wegen des Albtraums die Frage: Was wäre, wenn ihre Mutter in dieser Situation wäre? Sie könnte nichts ausrichten. Katsura war Nin-Taijutsuka, sie hätte den Balken zerschmettern können. Wenn man es außer Acht ließ, dass sonst alles eingestürzt wäre. Ren hätte mit seinem Schwert das Ding kaputt hauen können. Ihr Vater mit seinem Katana ebenso. Was konnte Chiko? Ihre Illusionen erschienen ihr gerade so nutzlos wie noch nie. Und die paar Ninjutsus, die sie mit ihrem Chakra ausführte, welches sie mitunter manifestierte, waren auch nicht das Gelbe vom Ei. "Es war schon richtig, nicht auf meine Frage einzugehen wegen des Rundgangs. Es hat schon seine Gründe, warum ich nur ein Chûnin bin." Das waren sie ja, nichts mehr als durchschnittliche Ninjas ihres Dorfes. Der Jônin lief hier gerade neben ihr, weswegen sie eigentlich nur noch mehr geknickt wirkte. Sie wollte zwar nicht selbst unbedingt einer werden, aber dass Potential zum nächsten Rang gar nicht da war, schnallte sie für sich erst jetzt.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Mai 31, 2013 8:10 pm

cf: Landanwesen der Ashikaga's

Die vergangenen Minuten hatten Ren recht gegeben, dass er abends vermutlich keine tiefsinnige Konversation führen konnte. Nun auf die Hauptstraßen, welche vor allem zu dieser späten – beziehungsweise frühen, je nachdem wie man es sah – Stunde mit Nebelschwaden verhangen waren, einbiegend erinnerte er sich an die kurzen Fragen, welche Chiyoko ihm gestellt hat. Wo er wohnte. Ob er alleine lebte. Ob er Haustiere hatte. All diese kleinen Small-Talk-Fragen, über welche sie nicht hinausgekommen war. Dennoch war er auch nicht besser gewesen. Anstatt neue Themen zu eröffnen, hatte er sich stets mit unweigerlich knappen Antworten begnügt. Letzteres konnte man zwar sehr wohl mit einem Blick auf die Uhr begründen, doch war es unvermeidlich auch Auswirkung dessen, dass Ren sich lieber auf Distanz halten wollte. In gewisser Hinsicht jedenfalls, sodass er hoffte, dass Chiyoko es nicht merken würde. Noch immer fragte er sich, was bei der Mission am Ende in ihn gefahren war, sich trotz seines Ärgernisses über sie, doch tatsächlich zu ihr hinunterzulehnen und mit seinen Lippen ihre weiche Haut zu berühren – auf dass er kurz darauf wusste, er würde es wieder tun wollen. Wie auch jetzt. Und die Tatsache, dass sie mehr niedergeschlagen als schlecht neben ihm her lief, machte es nicht besser. Anscheinend schien sie immer noch ihr vergangener Alptraum zu belasten. Immer noch suchte er sie heim und gab ihr zu denken. Ob er es auch auf diesen Alptraum schieben konnte, dass sie immer mehr zu ihm hinrückte, bis nur noch eineinhalb Fußlängen zwischen ihnen waren? Zugegeben, die Straßen sahen aus wie die Bühne eines Horrorstückes, doch konnte es immer noch andere Ursachen geben. Einsamkeit. Kälte. Ja, vielleicht war es ihr kalt. Vielleicht sollte er sich den Haori abstreifen und eben diesen ihr anbieten, auf dass sie es ein wenig wärmer hatte. So würde wenigstens diese peinliche Stille durchbrochen werden.
Bevor er diesen Gedanken aber weiterführen konnte, merkte er, wie sie ihn nun ansah – ohne jedoch seine Augen zu treffen. Sie sah ihn einfach nur an, fast ein wenig in die Leere blickend. Vielleicht gar durch ihn hindurch, als ob sie dort eine Antwort finden wollte. Mit gehobener Augenbraue erwiderte er diesen Blick, sah ihr doch selbst in die grauen Iriden, damit sie vielleicht in den seinen Braunen Halt finden konnte. Ja, er hatte ihr angeboten, dass sie mit ihm über alles reden konnte. Alles, was sie bedrückte, damit sie sich besser fühlte – so hatten sie vor mehreren Stunden immerhin ihre Freundschaft erschlossen, konnten sich nun als solche Freunde bezeichnen. Da musste sie also nicht nochmals nachfragen. Er dachte eigentlich, sie würde nochmal auf den Alptraum zu sprechen kommen, doch stattdessen schien sie verzweifelt in Anbetracht dessen, dass sie glaubte, nicht helfen zu können. Zu nichts nütze wäre. Nichts könnte. Ein Klotz am Bein wäre. Irgendwie war es klar gewesen, dass sie mit ihrem wenigen Selbstbewusstsein, welches sich manchmal an die Oberfläche kämpfte, auf diesen einen Gedanken kam und er hatte auch wahrlich genug dazu beigetragen, in dem er es ihr „verboten“ hatte, ihn auf dem Rundgang zu begleiten. Dabei war sie die Teamleiterin gewesen und nicht er. Er hatte ihre Autorität untergraben, was mit Sicherheit dann auch zu dieser Frage geführt hatte, welche sie sich nun stellte. Um ein Haar hätte er sie umarmt und ihr gesagt, dass sie gar nicht so nutzlos war, wie sie es dachte... aber er hatte genug unbedachte Dinge an diesem Tag getan, hatte sich sogar gerade noch so aus seinem kleinen Regelverstoß herausreden können. Ja, genau, auch hier hatte er nicht auf Chiyoko gehört, hatte sie wieder untergraben und in Frage gestellt. Tja, sowas trug natürlich sehr sehr viel zum Selbstbewusstsein bei. Oh ja, wirklich. Und dann hatte sie auch noch erleben müssen, wie trotzdem alles gut ging. Natürlich machte man sich da solche Gedanken. Mit unergründlicher Miene blickte Ren nun wieder von Chiyoko aus in die Ferne, als ob in den Nebelschwaden vor ihnen und in den Straßenlaternen irgendwo Antworten umherschwirren würden. Als ob sie warteten, nur aufgegriffen zu werden. “Wieso stellst du dir diese Frage, Chiyoko? Du weißt doch selbst die Antwort.“ Wieso war er nun wieder so kurz angebunden? Beziehungsweise wieso drückte er sich so unvorsichtig aus? Verdammt, er sollte wirklich lernen manchmal ein Blatt vor den Mund zu nehmen. “Arimoto hatte schon Recht... ohne dich wäre ich heute ziemlich aufgeschmissen gewesen. Du hast dich um Yohei gekümmert, wo ich es nicht konnte und auch nie können werde. Du hast mir ungemein unter die Arme gegriffen und dank dir hat der Junge noch zwei Hände und zwei Ohren, die ich ihm sonst abgerissen hätte, wenn er weiter Unsinn angestell-- was ich meine ist, dass du dir heute keine Vorwürfe machen musst. Wieso auch? Und selbst wenn du heute nicht geholfen hast, dann ist es doch scheißegal. Du hast ne nächste Mission und so lange du dein bestes gibst, sollen sich 'andre trauen, rumzumeckern. Und wenn sies trotzdem tun, dann lass sie einfach. Außerdem hat ein Rang noch nichts über ne Person auszusagen. Schau mich an: Ich bin Jônin, aber hab so ne große Klappe, wie ein 12jähriger Genin... manchmal jedenfalls.“
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Mai 31, 2013 8:33 pm

Schlecht ist er jedenfalls nicht darin, mal was zu sagen, das dich beruhigt. Das Bild von Delek ist nach wie vor schrecklich, aber ... sieh einfach Ren an und denke nicht an den Traum. Du siehst die Welt gerade durch die Wirklichkeit und nicht durch dieses Feuer. Jolinar war ernst wie selten sonst wann. Doch sie schätzte sehr, was der Schwertshinobi als Zeichen der Anteilnahme von sich gab, obwohl er nicht wusste, von was Chiyoko geträumt hatte. Sie selbst fand das Erwiderte auch sehr schön zu hören. Metaphorisch: Balsam für die Seele. Niedlich fand sie am Ende sogar, dass er sich selbst als Genin beschrieben, da er manchmal eine zu große Klappe hätte. Als er jedoch geendet hatte, blieb die junge Teshima stehen, hatte den Blick nach wie vor gesenkt und blieb noch wortlos, bevor sie letztlich doch in den Sternenhimmel sah und so ein zartes Lächeln im Gesicht hatte, dass sie wie eine Najade tanzend auf dem Wasser, doch aber auch trauernd über Einsamkeit aussah. Zufrieden, nachdenklich und sensibel zugleich. Sie war schon immer gut darin, Emotionen unsortiert in sich zu vereinen. "Ich finde nicht wirklich, dass du eine große Klappe hast", erwiderte Chiko leise. Dann neigte sie den Kopf, um Ren ansehen zu können. "Du sagst halt, was dir nicht passt. Selbst wenn ich mich dabei in ungünstigen Positionen mal wieder in dein Blickfeld dränge." Nun wurde dieses federleichte Lächeln doch zu einem unterdrückten Zucken der Mundwinkel, weswegen Chiko den Kopf wieder normal ausrichtete und Ren nur ihr Haar sah. Das war ja auch gerade eine Art Anekdote an unterschiedliche Abende gewesen. Der Schwert-Weitwurf, wo sie ihm so ziemlich das entgegen gereckt hatte, was sie ihm immer entgegen reckte, was sie auch - aber mit Absicht - in den heißen Quellen getan hatte und dann noch die Sitzparade im Eingangsbereich der Quellen und die Liegesaison im Restaurant. Zwar war sie nicht auf konsequente Abneigung gestoßen, aber Ren hatte doch immer wieder die Situation bereinigt, während sie die etwas Schmutzigere gewesen war mit dem Guck-dir-mein-Lächeln-von-einer-anderen-Seite-an-Prinzip. Explizit wollte Chiyoko nun nicht daran erinnern, deswegen ging sie auch einfach weiter, nachdem sie Ren zugestanden hatte, was sie dachte. Es sollte natürlich auch heißen, dass er mehr Selbstbewusstsein wie sie hatte. Auf der anderen Seite schätzte sie es aber auch unheimlich, dass er immer so niedlich hinter ihr aufräumte, wenn sie sich festgefahren hatte. Mit ihrem Hintern.

tbc: Rens Wohnung
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Mai 31, 2013 10:10 pm

Seine Worte schienen geholfen zu haben. Jedenfalls glaubte er aus den Augenwinkeln zu erkennen, dass Chiyokos Mimik sich zum besseren änderte und sie wohl nicht mehr die Vorstellung hatte, alles falsch zu machen. Ren wusste es selbst nicht, aber manchmal lagen ihm einfach die richtigen Worte auf der Zunge, wie es schien. Vielleicht gerade deshalb, weil er nicht nachdachte, welche er nun am besten sagte oder wie er antworten wollte. Einfach direkt aussprechen, oftmals war es wohl doch das Beste. Als sie stehen blieb, tat er es ihr jedoch gleich, wobei er nun drei bis vier Schritte weiter vorn als sie im Nebel stand, sie jedoch noch durch die Nebelschwaden erhaschen konnte. Eine mehrdeutige Mimik umspielte ihr Gesicht, verlieh ihr den Ausdruck von Einsamkeit und doch wieder nicht, als sie in den weiten Sternenhimmel blickte. Weit hinauf, als ob dort oben gleich irgendeine Antwort für ihre Probleme liegen würde. Dabei wollte er ihr hier und jetzt bei ihren Problemen helfen, folgte nun aber ihrem Blick hoch in den Himmel. Ja, für viele stand er für die Freiheit, die man sich wünschte. Man wollte fliegen können, wie ein Vogel, verband das damit... aber hey, er wollte nun hier nicht nostalgisch werden, weshalb sich sein Blick sogleich wieder auf sie denkte. Bei ihrer nächsten Erwiderung musste er nun aber auch leicht schmunzeln, da es ja auch indirekt ein Kompliment an seine Person gewesen war. “Ungünstige Position, he? Ja, ich kann mir vorstellen, dass das noch öfters geschehen wird bei deiner Tollpatschigkeit.“ Er ordnete es nun einfach mal der Tollpatschigkeit zu, obgleich er zu wissen glaubte, dass ein paar ihrer Aktionen nicht eben jener zuzuschreiben waren. Was ihn gerade aber wieder davon ablenkte, war ihr Haar, welches kaskadig nach hinten über ihre Schultern fiel, wobei er sich ertappte, sie zu lange angesehen zu haben. Aus diesem Grund blickte er nun zur Seite und räusperte sich kurz darauf, wovor sie sich auch wieder in Bewegung gesetzt hatte. Ja, sie hatte schon Recht. Am besten sie machten sich auf den Weg.

tbc: Ren's Wohnung
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mi Jun 05, 2013 2:50 pm

TBC von: Wald der Stille

Auch in dem Dorf selbst und auf den Straßen von Kirigakure schien ein dichter und düsterer Nebel zu sein. Jiyu fragte sich beim Durchqueren des Tores ob es eigentlich jemals hier Sonne gab und warum er sich ausgerechnet Sunagakure als Wohnort ausgesucht hatte, wenn hier seine geliebte düstere Stimmung herrschte. »Eins muss ich Kirigakure aber lassen. Es ist sehr angenehm von den Temperaturen her und verbirgt eine düstere Stimmung«, erklärte er nach einem kurzen Moment und ließ seinen Blick aufmerksam umher schweifen. Sein Gehirn speicherte sofort ab wo sich wichtige Punkte des Dorfes befanden und wo wohl möglich Shinobi sein könnten. Nicht, dass es gerade irgendeine Relevanz für ihn hätte, aber trotzdem war das eine Marotte das er sich damit in Sicherheit fühlte. »Möchtest du zuerst etwas Essen gehen? Oder hast du noch etwas vorher zu erledigen - Kiri?«, wandte er sich dann an die junge Frau und seine heutige Begleitung. Seine Stimme klang ruhig, fast sanft als er mit ihr sprach. Er wusste nicht inwiefern er sie überhaupt davon abgehalten hatte irgendwo hin zu gehen oder etwas zu erledigen, aber dennoch war er froh über ihre Anwesenheit und freute sich auf etwas zu Essen. Denn sein Magen brummelte immer wieder leise auf um daraufhin zu weisen das es Essenszeit war. Jiyu zog nebenbei noch sein Senbon aus dem Mund, damit er nicht feindlich auf andere wirkte und ließ dann seine Augen zurück auf Kiri gleiten.

[OOC: *hust* etwas kurz geraten]
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Jun 07, 2013 4:38 pm

cf: Wald der Stille

Zunächst dachte Kameko natürlich das es am Nebel lag, das er sie so schnell aus den Augen verloren hatte, doch plötzlich sprach er auch davon das es normal wäre. Allem anschein nach hatte er also schlechte Augen. Es war in sofern überraschend das Kame eigentlich immer dachte das man als Iryonin gute Augen und eine ruhige Hand brauchte um auch ja keine Fehler zu machen. Warum jedoch tat er dagegen nichts? Er könnte doch eine Brille tragen oder sonst irgendwas tun. Vielleicht gab es sogar eine Medizinische Möglichkeit es wieder zu verbessern, also das Augenlicht. Ruhig blickte Kameko ihren Begleiter an während sie beiden weiter den Weg liefen. Wieso trägst du dann keine Brille? Wenn du Angst hast das es dein Gesicht entstellen könnte, dann denkst du falsch. Ich denke du hast ein gutes Brillengesicht. Und es würde dir vielleicht auch deine Arbeit erleichtern, denkst du nicht? Es gab nunmal leute die etwas gegen eine Brille hatten. Sahen sie als Hässlich oder störend an. Kameko jedoch vertrat eine andere Meinung. Sie fand das Brillen eher ein Accessoire waren, wie auch eine Haarspange bei jungen Frauen. Es gab leute denen stand eine Brille sogar besser als wenn sie ohne herumliefen, doch irgendwie scheuten sich viele davor es zu testen. Vielleicht lag es daran und mit ihren Worten hätte sie ihm etwas Kraft geschenkt. Daraufhin jedoch konzentrierten sich beide in Richtung Kirigakure weiter zu laufen. Es dauerte einige Minuten in dennen sie eher schweigsam waren. Doch viele Meter weiter war der Weg zuende, oder besser gesagt ging es zu einer Abzweigung. Kameko wusste aber das sie weiter grade aus gehen mussten, so trat sie einfach zwischen die Bäume und blickte nur kurz nach hinten ob Jin ihr folgen würde. Irgendwie schämte sie sich fast schon dafür das ihr nichts zum reden einfiel gerade...es war sicherlich langweilig. So schafften sie es allerdings nach Kirigakure.

Als die beiden durch das Tor traten bemerkte Kame die Blicke der Wachen. Sie standen etwas am Rande im Nebel so das es für Jin wohl wieder schwer wäre sie zu sehen, geschweige den Wahrzunehmen. Es war eine Spezialität in Kirigakure verborgen zu bleiben...und dafür vorallem den Nebel zu nutzen. Kaum ein anderes Reich konnte dabei wohl mithalten, zumindest sah Kameko es so durch ihre Erfahrung. Sie nickte den Wachen nur kurz zu und gab ihnen ein unauffälliges Zeichen das alles ok wäre. Als die Wachen dies bemerkten nickten sie nur kurz und entspannten sich wieder. Natürlich war die Blondine als Jonin bekannt und wenn sie sagte das jemand rein könnte, dann würde sie auch die Verantwortung übernehmen sollte etwas schief gehen und bisher war sie damit noch nie aufgefallen. Als sie letztlich das kleine Stückchen hinter sich gelassen hatten traten sie auf eine der großen Hauptstraßen der Nebligen Stadt. Mit einem grinsen im Gesicht trat Kameko, ja sprang sogar schon fast, vor ihren Begleiter der somit zum stehen kommen sollte. Willkommen im Nebeldorf, Kirigakure! meinte sie nur stolz als sie die Arme ausbreitete als würde sie eine Show aufziehen. Die Reaktion von Jin lies nicht lange auf sich warten. Die Temperatur schien ihm zu gefallen, aber was er über die düstere Stimmung dachte, konnte die Blondine nicht einschätzen. Wie vorhin erwähnt. Kirigakure war einmal ein nicht so zugänglicher und freundlicher Ort. Unsere Vergangenheit hängt uns etwas nach. Die meisten sind wohl nicht stolz auf die Verbrechen und die Brutalität von früher, aber es gibt eben auch die anderen. Das Dorf ist wohl wirklich auf den ersten Blick nicht einladend, das liegt auch an den Namen einiger Geschäfte. So haben wir auch ein Gasthaus hier, das sich schleichender Tod nennt. Man gewöhnt sich daran, den hier ist das normal und in ein paar Tagen wird es dir ebenfalls nicht mehr so recht auffallen. Und wenn du einige Zeit hier bist, werden auch deine Augen sich an den Nebel etwas gewöhnen, natürlich nur wenn du auch vor hast im Reich etwas länger zu bleiben.

Wieder einmal schossen die Wörter nur so aus dem Mund von Kameko. Sie war wirklich stolz auf ihr Dorf, trotz der dunklen Vergangenheit. Sie lebte hier seit ihrer Geburt, hatte Freunde und Familie hier...es war nur allzu verständlich das sie eine Verbundenheit zu ihrem Dorf hatte. Die nächsten Worte aus dem Mund des Mannes richteten sich nun auf das Thema zuvor mit dem Essen gehen. Er wollte also wirklich mit ihr Essen gehen. Kurz nickte Kameko als sie seine sanften Worte hörte. Keine Sorge, du hältst mich von nichts ab. sprach sie leichtfertig, doch so sicher war sie sich gar nicht. War es heute oder morgen das sie mit Yurei eine Trainingseinheit abhalten wollte? Mir ist es eigentlich egal, wenn du mit dem Essen noch warten willst können wir durch das Dorf gehen zunächst und ich zeige dir einfach ein paar Stellen. Andernfalls gehen wir zuerst Essen. gleichzeitig jedoch bemerkte sie das er irgendwas von Kiri sprach. Kiri? fragte sie nur etwas leise und verdutzt nach als sie eine Augenbraue in die höhe zog. War das ein Code? Sogleich jedoch flitzten die Augen der Jonin etwas durch die Umgebung, also der Blick, nicht die Augen selbst. Was ich vergessen hatte, es ist möglich das du beobachtet wirst. Einem Neuling vertrauen wir so schnell nicht. Somit kann es sein das ein Oinin dich einige Stunden beobachtet. Sie wusste nicht ob er ein gutes Gespür hatte und einen guten Instinkt, aber bevor er aus Reaktion die Person bemerken und angreifen würde, warnte sie ihn. Oinin waren perfekt im verschleiern, selbst Kameko konnte nicht auf anhieb sagen ob wirklich jemand von ihnen hier wäre. Sie wollte lediglich ihren Begleiter beruhigen, falls es ihm auffallen würde und es würde ihn nervös machen. Allerdings konnte sie sich auch irren, nicht immer war es der Fall.

(Och gibt schlimmeres Very Happy)
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Fr Jun 07, 2013 5:29 pm

Auf die Aussage ihrer Brillen-Fragen erwiderte Jiyu lediglich nur ein Schulterzucken und hatte somit das Thema für sich gegessen. Er trug normalerweise durch seine Lichtempfindlichen Augen keine normale Brille, sondern eine die vor UV-Licht gut schützte. Genau jene besaß auch eine gewisse Stärke um das Sehen zu erleichtern, andere wären vermutlich weniger sinnvoll. Als Iryônin sah er zumindest seine Hände und brauchte somit keine nähere Hilfe. Gemeinsam traten sie durch das Tor, während Kameko direkt vor ihm zum Stehen kam und die Arme einladend ausbreitete. Sie erklärte etwas über die Geschichte des Dorfes und das es einst nicht so zugänglich war wie heute. Offensichtlich gab es ebenso ein Gasthaus mit der Bezeichnung „schleichender Tod“, wodurch Jiyu direkt Sympathie dafür empfand. Ein gesunder Galgenhumor war doch immer freundlich. Möglicherweise bekam er genau dort ein Zimmer oder er nächtigte woanders. Bei den Gedanken ließ er seinen Blick von der Umgebung auf Kiri zurück schweifen, die gerade erwähnt, dass seine Augen sich an den Nebel gewöhnen würden, wenn er länger hier blieb. Ob sie damit rechnete? Vielleicht fand er auch einen Grund seinen Aufenthalt etwas zu verlängern. Wer wusste das schon nach diesem Abend?

Lächelnd versenkte Jiyu erneut seine Hände in den Taschen und blickte ihr einfach nur entgegen. Sie hatte eine bemerkenswert offene Art und schien sich mit Worten zumindest nicht zurückzuhalten. Ehrlich sagte man ihm, dass er sie von nichts aufhielt und das sie ihm ruhig das Dorf zeigen könnte. Schweigend hörte er ihr zu und wartete bis sie ihre Sätze beendete. Immerhin gab es eine gewisse Höflichkeit Floskel einen sprechenden nicht einfach zu unterbrechen. Ihr letzter Satz über den Oinin ließ ihn kurz aufmerksam umher blicken ohne das er den Kopf bewegte. Normalerweise war es ihm gleich, wer ihn beobachtete, solange man ihm nicht bedrängte. »Dann sollten wir zuerst etwas Essen gehen und danach schauen wir weiter?«, erklärte er und trat einen Schritt auf sie. Mit einem Finger tippte er Kameko auf die Nase und lächelte leicht. »Und mit Kiri meinte ich dich. Immerhin bist du aus diesem Dorf«, fügte Jiyu noch hinzu und zwinkerte leicht, bevor er an ihr vorbei trat. Mit einem seichten Lächeln ließ er den Blick umhergehen und nahm jede Einzelheit sofort in seinem Gehirn auf. Sein Gedächtnis war vielen ein Rätsel, wenn nicht sogar ihm ebenso. Denn Namen von Personen fielen einfach durch sein Merkraster durch ohne das er sich jemals daran erinnern würde. Wie viele Brücken hatte er inzwischen um sich die einfachsten Namen zu merken? Selbst nach 5 Jahren wusste er nicht wirklich wie seine Begleiterinnen hießen, obwohl sie ihn die Namen schon mehrmals versucht hatten einzutrichtern.

Er wandte sich mit Kameko herum, nachdem klar war das sie nun gemeinsam essen gehen würde und schritt an ihrer Seite die Straßen von Kirigakure entlang. Immer wieder ließ er dabei seinen Blick umherschweifen auf der Suche nach den besagten Oinin die ihn möglicherweise verfolgen konnten. Für ihn war es recht merkwürdig das Kiri ihn gerade warnte, dass sie neuen nicht unbedingt vertrauten. Denn es wirkte auf ihn, als hätte sie bereits etwas vertrauen in ihm gefasst, obwohl sie sich noch gar nicht lange kannten. Nachdenklich warf er einen Seitenblick auf die blonde Frau und lächelte dann. Eigentlich gab es ja auch gar keinen Grund ihm mit Misstrauen entgegen zu treten. »Ich weiß nicht ob ich mich irre, aber es wirkt als vertraust du mir? Die Warnung, das man mich beschatten könnte, wirkte zumindest so. Habt ihr solche Angst vor Angriffen auf Euer Dorf? Ich meine… seien wir ehrlich. Ich habe die wohl schönste Shinobi-Aufpasserin schon an meiner Seite, warum brauche ich also mehr als nötig?«, fragte er und grinste dabei schelmisch. Manchmal wusste er nicht ob er ein wenig zu dick auftrug, wenn es sich um das Thema Flirten drehte, aber immerhin konnte man ruhig Tatsachen aussprechen. Kiri besaß einen beeindruckenden Körper und löste bei ihm Verwunderung darüber aus, dass sie noch keinen Freund besaß. War das Dorf derartig schlecht bestückt? Kirigakure fehlte ein Jiyu Tsuki der mit den schönen Frauen flirtete. Jetzt war er ja immerhin hier!
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   So Jun 09, 2013 7:52 pm

Auf die Frage mit der Brille hatte Jin nicht wirklich eine große Reaktion gezeigt. Ein einfaches Schulterzucken sollten wohl genug der Erklärung sein. Auch Kameko wollte dann nicht weiter drauf eingehen wenn es für ihn ein unangenehmes Thema war. Vielleicht hatte er aber auch einfach nie darüber nachgedacht, wer wusste das schon. Nachdem die Jonin einige Erklärungen geliefert hatte, über das Dorf selbst und auch darüber das man ihn möglicherweise beobachtete, kam er auf die Sache mit dem essen zurück. Es schlug vor das sie zuerst essen gehen sollten. Nun wer wusste schon wie lange er durch den Wald gelaufen war...vielleicht hatte er seit Tagen nichts gegessen, daran hatte Kameko auch nicht gedacht. Also war es wohl entschieden, zuerst sollte es in eine Gaststätte gehen. Kurz nickte sie ihm nur zu bevor sie darauf antwortet. Gern, wir sollten uns dann nur überlegen wohin wir gehen. Ich esse selten im Dorf, das letzte mal ist sicher ein oder zwei Jahre her. Natürlich fand sie das essen der Gaststätten hier nicht schlecht, es war nur, sie mochte einfache Dinge. Sie liebte beispielsweise einen einfach gebratenen Fisch der frisch gefangen wurde und so etwas konnte sie leicht hinter dem Haus machen. Somit gab es nunmal kaum einen Grund für sie ins Dorf essen zu gehen. Ehrlich gesagt kannte sie die ganzen Läden nicht mal mehr. Kurz darauf jedoch trat er auf sie zu. Ein komisches Gefühl breitete sich im Magen der Jonin aus als er vor ihr stand und plötzlich seine Hand etwas hob. Ohne direkten Zusammenhang tippte er ihr gegen die Nase. Sie blieb einfach ruhig stehen ohne richtig darauf zu reagieren. Wie sollte sie auch reagieren? Die Hand wegschlagen? Den Arm packen und brechen? Wie ein kleines Mädchen kichern? Irgendwie war ihr diese Situation neu.

Zumindest erklärte es war genau er mit Kiri meinte. Es war ein Name den er ihr gegeben hatte, ein Spitzname für sie also. Warum allerdings nannte er sie Nebel? Lag es an ihrem Schleierhaften verhalten oder dem Geschmeidigen Äußeren? Vielleicht war es auch das Mysteriös und Spannende? Das er ihr den Namen wegen dem Dorf gegeben hatte, auf diese Erklärung kam sie eigentlich gar nicht, wäre ja auch zu einfach. Kiri also... wiederholte sie nur etwas für sich um es sich einzuprägen. Sie sollte ja wohl auch darauf reagieren wenn er sie so ansprach. Dabei fiel ihr nun allerdings auch auf das seine Augen viel umhergingen. Scheinbar hatte ihn das was sie gesagt hatte Beunruhigt. Vielleicht hätte sie es einfach verheimlichen sollen, dann müsste er sich keine Gedanken machen. Bemerkt hätte er wohl eh nichts. Dann jedoch begann er sie aus heiterem Himmel wieder anzulächeln. Überrascht blickte sie ihn an als er davon sprach das sie wohl vertrauen zu ihm gefasst hatte und das er mit ihr doch die schönste Aufpasserin hatte. Kame konnte nicht anders als leise etwas zu lachen. Ob er es ernst meinte oder nicht, aber es freute sie so etwas zu hören. Das sie schön sein sollte und so weiter halt. Angst nicht, aber wir sind Vorsichtig. Lieber Vorsicht als Nachsicht. meinte sie nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte so stützte sie nun die Hände auch wieder in die Taille bevor sie ihm ins Gesicht blickte. Ich denke schon, aber es ist auch etwas Selbstvertrauen dabei. Ich bin Stärker als ich Aussehe, von daher habe ich keine Angst davor wenn du jetzt auf die Idee kommen solltest Dummheiten zu machen. meinte sie nur mit einem kurzen Zwinkern zu ihm bei dem sie sich mit einer Hand eine blonde Strähne aus dem Gesicht schob.

Kameko wusste um ihre Fähigkeiten und sie war sich darüber im klaren keine der Schwachen Shinobis im Dorf zu sein. Sie konnte es mit einigen Leuten aufnehmen und selbst gegen einen Kagen hätte sie wohl eine ganz gute Chance. Man sah es ihr halt nicht an, da ihr Taijutsu mehr auf Technik als auf Kraft basierte, es war ein Vorteil weil viele Gegner so nicht auf Anhieb darauf schließen konnten das sie eine Taijutsumeisterin war. Ruhig legte sie nun ihre Hand auf die schulter von Jin. Keine Sorge, es ist lediglich zur Sicherheit es wird schon nichts passieren und hätte ich dir nichts gesagt würdest du es wohl nicht mal bemerken, ich kann ja selbst nicht mit voller Sicherheit sagen ob jemand da ist oder nicht. meinte sie zusätzlich noch um ihn etwas zu beruhigen. So lies sie mit der Hand nun wieder von ihm ab und drehte sich sogleich um. Da sie vor ihm stand musste sie ihm gezwungenermaßen dabei den Rücken zuwenden, das tat man ja eigentlich nicht. Ich denke wir laufen einfach ein bisschen durch die Straßen und wenn uns ein Lokal gefällt, gehen wir da rein. meinte sie noch bevor sie langsam los lief. Dabei blickte sie natürlich aber nach hinten um zu sehen ob Jin ihr folgte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Jun 10, 2013 8:46 am

Kameko wusste also genauso wenig wie er, welches Restaurant oder welche Gaststätte das beste Essen hatte. Für ein Date – zumindest stempelte es Jiyu gerade gedanklich so ab – wollte er kein 0815 Essen und schon gar nicht eine Umgebung die ihm nicht zusagte. Überlegend runzelte er deswegen die Stirn und nickte über die Worte der jungen Frau. »Ich kenne mich leider noch weniger aus als du. Trotzdem würde ich mich darüber freuen, wenn wir ein Restaurant oder eine Bar haben mit etwas Stil. Immerhin sollte der Abend angenehm für uns beide verlaufen und nicht am Essen scheitern«, erklärte er und vollführte eine kurze Verbeugung mit den weiteren Worten: »Das Beste fürs Beste.« Damit wollte er offensichtlich sagen, dass sie zwei ein wenig mehr verdient hatten als schlechtes Essen. Gedanklich fragte er sich dabei wie der Abend wohl enden würde. Er flunkerte schon innerlich etwas ob Kameko auf weitere Flirtversuche eingehen würde oder ihm eher für dieses Verhalten einen Schlag ins Gesicht gab. Sie wäre nicht die erste Person die empört über sein Verhalten sein konnte. Manchmal sollte er sich wohl etwas zurücknehmen.

Das leise Lachen der Frau lenkte seine Aufmerksamkeit zurück auf die Situation und brachte ein schmales Lächeln auf seine Lippen. Er empfand es immer als sehr angenehm fröhliche Menschen in seiner Umgebung zu haben, sodass es immer mit auf ihm abfärbte. Auch wenn er den Blick der ihm ins Gesicht geworfen wurde nicht erwiderte, sondern die Augen leicht zu Seite wandern ließ, schien ein ausgelassener Ausdruck sich zu zeigen. »Oh, das klingt ziemlich gefährlich. Keine Sorge die einzige Dummheiten die ich heute anstellen könnte, wären überhebliche Flirtversuche oder charmante Komplimente. Sollten sie dich nerven kannst du es mir jederzeit sagen. Ich kann auch weniger aufdringlich sein«, entgegnete offen heraus und mit wahrer Ehrlichkeit. Ihm lag es die meiste Zeit nicht seinem gegenüber etwas Falsches zu zeigen und wenn Kameko sofort wusste woran sie bei ihm war, umso besser. Das Zwinkern belächelte er einfach nur und streifte sich kurz über die Tasche in der Kurai gerade aktiver wurde. Der Nager schien mitbekommen zu haben, dass sie anhielten und rappelte etwas herum. Jiyu seufzte steckte die Hand in die Tasche und setzte sich seinen Freund auf die Schulter. Jener krallte die kleinen Finger in den Stoff und ließ sofort seine Augen aufgeregt umher wandern. Die Nase ging dabei suchend umher und nahm die ersten Gerüche war.

Jiyu hingegen widmete seine Aufmerksamkeit der Frau wieder, die ihre Hand auf seine Schulter legte und dabei versicherte, dass er sich keine Sorgen machen musste das etwas passierte. Eigentlich wusste der Iryônin von selbst, dass er sich keine weiteren Gedanken machen musste. Dennoch empfand er solche Blicke immer als sehr unangenehm. Hoffentlich bereute Kameko nicht, dass sie die Hand für ihn ins Feuer legte. Genau jene drehte sich herum und ging die ersten Schritte voraus. Ein schelmisches Lächeln tauchte wieder auf als er kurz die Chance bekam ihre Rückseite zu mustern. Eins musste man der Shinobi lassen. Sie hatte einen beeindruckend gut trainierten Körper. Umso mehr verwunderte ihm wirklich die Tatsache, dass sie keinen Freund besaß. Frauen die solche Körperrundungen besaßen, sollten sich normalerweise vor angeboten nicht schützen können. Kirigakure, das verschlafene Dorf im Nebel, schien möglicherweise anders eingestellt zu sein. Vielleicht waren es alte Vorstellungen bei dem Frauen sich auf das Kinder bekommen und dem Haushalt beschränkten. Ob man das weibliche Geschlecht als überlegenden Charakter nicht schätzte?

Der Iryônin ging wieder neben der Frau her und versenkte seine Hände in den Taschen, wobei Kurai ihm auf den Kopf kletterte. Er schien etwas größer sein zu wollen um somit viel mehr sehen zu können. Jiyu schielte kurz hoch und spürte durchaus das der Nager sich fast in seiner Kopfhaut festkrallte. Vermutlich dauerte es nicht lange und der vertraute Geist würde sich die Umgebung selbst einmal ansehen. Auch wenn er Abenteuer hasste. Nachdenklich wanderte der Blick weiter zu Kameko die ebenso wie er sich immer wieder umsah. Ob er Schweigen sollte? Normalerweise war er gar nicht der Typ dafür und hasste es nichts zu sagen. »Damit kein unangenehmes Schweigen entsteht… warst du schon einmal außerhalb von Kirigakure? Das Dorf wirkt durch den Nebel recht verschlafen und ich könnte mir eine gewisse Isolation vorstellen. Die meisten Zivilisten hier werden vermutlich die Umgebung niemals verlassen und die Shinobi auch nur wenn es größere Aufträge gibt«, stellte er fest und musterte die junge Frau eingehend. »Aber das ist nicht nur in diesem Dorf so. Nicht das du denkst ich würde voreingenommen sein. Die meisten genießen einfach das ruhige Leben… gründen eine Familie und arbeiten.« Das Wort Familie löste bei Jiyu ein merkwürdiges Gefühl aus. Er selbst besaß die Hoffnung irgendwann wieder Struktur im Leben zu haben. Mit seinem Sohn konnte er sich nicht wirklich als Familie zählen, aber irgendwo wollte er später ein wenig mehr Kinder haben. Sie aufziehen und das Leben einfach genießen.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Sa Jun 15, 2013 10:21 am

Es war wohl richtig das Jiyu sich weniger auskannte als sie, dennoch konnte er wohl nicht wissen das Kame wenig mit dem Essen hier zu tun hatte. Es war also auch für sie nicht ganz leicht sich zurechtzufinden wenn es gerade darum ging. Wie er jedoch reagierte war einfach nur schmeichelhaft und fast schon peinlich. Nachdem er erklärt hatte das seine Kenntnisse gen Null gingen vollführte er eine Verbeugung vor Kameko. Die Worte die er dabei sprach waren so überraschend wie viele andere zuvor. Mit einem lächelnd geformten Mund legte sie den Kopf zur Seite und stützte ihn mit der Hand ein wenig ab während sie den Arm mit der anderen Hand festhielt. Wie reagierte man so wirklich auf solche Worte? Kameko hatte nicht wirklich eine Idee und so brachte sie nur ein kleines, fast schon leises, ”Danke.”, heraus. Sie konnte zum ersten Mal erleben wie sich wohl die Personen im Dorf fühlten die häufiger von Männern angesprochen wurden. Wohl auch die Mizukage gehörte dazu. Wie diese Frauen wohl darauf reagierten? Es war schon aufdringlich von Jin aber wenn sie ehrlich war, nicht so sehr das sie sich nicht darüber freuen konnte. Andere fänden es vielleicht in so weit schlimm das er viel zu weit ging, aber für die blonde Frau kam es eben nicht so häufig vor. Nachdem sie ihm nun allerdings erklärt hatte das sie eine gewisse Stärke in sich trug sprach der Reisende eher belustigend darüber. Ob er ihre Worte wirklich ernst nahm konnte sie nicht wissen. Aber sogleich führte er seine Charmante Art weiter in ihrer Gegenwart. Gerade als er fertig gesprochen hatte rutschten ihr einige Worte hinaus die sie ohne zu denken sprach. Oh das bezweifele ich. meinte sie direkt nach seinen Worten mit einem leisen Lachen im anschluss. So wie sie ihn kennen gelernt hatte war er ein Verführer durch und durch. 

Auch Kameko bemerkte dabei nun kurz das sich die Tasche wieder etwas mehr bewegte. Wohl weil das kleine Tierchen von ihm aufgewacht war. Schnell zeigte es sich auch als Jin es aus der Tasche zog und auf die Schulter setzte. Wieso er wohl von einem Flughörnchen, wenn es denn eins war, begleitet wurde. Man sah seltener ein solche Tier als Haustier, eigentlich nie. Vielleicht war es ein Kuchiyose von ihm? Das er Ninjafähigkeiten besaß war ja nur logisch als Iryonin. Nachdem Kameko ihren kleinen Beruhigungsversuch vollzogen hatte gingen die beiden auch schon langsam los. Zwar wusste sie auch nicht wohin ging aber von anfang an vor und bestimmte somit die Richtung. Irgendwo hin mussten sie ja gehen und ein Laden würde sich sicherlich noch finden. Doch kurze Zeit über breitete sich unangenehme Stille zwischen den beiden aus. Nachdem Jin zu ihr aufgeschlossen hatte und neben ihr herlief drehte sie kurz ein stückchen den Kopf von ihm weg damit man ihr gesicht nicht sehen konnte. Dabei zeigte sie eine Grimasse die verriet wie sie sich fühlte. Sie wusste nicht direkt was sie sagen wollte, hatte total vergessen wovon sie überhaupt gesprochen hatten bisher. Sie wollte sich nicht wiederholen, hatte sie ihn eigentlich schon nach dem Flughörnchen gefragt? Dabei hatte sie bei ihm so aufmerksam zugehört um ja nichts zu vergessen oder mit ihren Gedanken abzudriften. Bisher hatte dies sogar ganz gut geklappt aber durch diese kurze Stille hatte sich ihr Gedankengang verabschiedet. Nach kurzer Zeit erst brach Jin diese Stille als er ihr eine erneute Frage stellte.

Natürlich war ich das. Einige der höherrangigen Missionen werden gern mal außerhalb unserer Grenzen ausgetragen. Aber auch damals mit meinem Sensei habe ich schon viel außerhalb gesehen. Vor einigen Jahren war ich beispielsweise in Konoha und einige Zeit davor im früheren Kumogakure....das ja heute nicht mehr existiert. Und wenn es nicht um die Dörfer geht...nun ein anderes Reich besuche ich meist alle Monate mal bei einer Mission. meinte Kameko nur als kurze Erläuterung zu ihm. Ich habe auch mal Phasen in denen ich sehr wenig tue. Dann angele ich ein wenig oder Spaziere etwas durch unser Reich. Aber das mit dem Familie gründen und auf die faule Haut legen, naja. Zweiteres würde mir nicht gefallen und ersteres, weißt du ja. Zwar bemerkte sie in diesem Moment das er irgendwie komisch reagiert hatte als er davon gesprochen hatte, doch konnte sie weder sage woran das lag noch erkennen was er dabei wohl dachte. Dann sollte ihre Meinung jedoch wieder ein Impuls von ihr ausgehen. Somit drehte sie ihren Kopf wieder leicht um ihn aus den Augenwinkeln zu sehen.

Es dauerte einen kurzen Moment bevor sie die Stimme wieder erhob, wobei sie Kurai ein wenig verträumt anblickte. Jetzt bin ich wieder dran. Ist dein Begleiter eigentlich ein normales Tier oder zählt es zu den Kuchiyose? Und wenn das zweite zutrifft wieso ist er dann dauerhaft mit dir unterwegs? Ich würde annehmen das sein Chakraaufwand eher gering ist, aber wäre es nicht besser ihn nur zu rufen wenn du ihn brauchst? meinte sie etwas fraglich. Kameko hatte keinen solchen Kuchiyose Typen in ihrem Repertoire somit kannte sie das nicht. Niemals könnte sie ihre kleine Otterarmee rufen ohne wirklichen Grund, die Jungs und vorallem das Mädchen würden sie köpfen für die Verschwendete Zeit. Gut sie hatten auch schonmal etwas gesprochen, aber zuvor ging es halt immer darum das etwas getan werden musste damit sie nicht umsonst da waren. Und wie sieht es bei dir aus...als Reisender bist du immer unterwegs, wolltest du nicht einfach mal an einem Ort bleiben um eine Familie zu gründen? Hatte sie das nicht schoneinmal gefragt? Vielleicht sollte sie die Frage zurückziehen? Sie hatte so was in der Erinnerung aber wusste nicht mehr ob es die Frage in so einer Form war. Sie konnte eigentlich nur hoffen das es nicht der Fall war. So jedoch liefen die beiden weiter sprechend durch die Straßen während Kame ihre Augen immer wieder umherschweifen ließ um ein gutes Restaurant zu suchen.

Tbc: ??? (Jiyu sucht aus Razz)
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   So Jun 16, 2013 12:26 am

Kameko beantwortete all seine Fragen sehr ehrlich und ausführlich. Im Allgemeinen schätzte er die Frau als sehr aufgeschlossen ein und mochte diese Art besonders gerne. Ein Mensch der völlig verschlossen war und nicht sprach, war für ihn einer der keinen Sinn fürs Leben besaß. Natürlich gab es die verschiedensten Charaktereigenschaften, aber für ihn persönlich stand an vorderste Front die Kommunikation mit anderen. Denn wenn man sich nicht vermittelte, sollte man auch nicht erwarten das andere es dann taten. Dementsprechend schien aber Kameko ebenso aufgeschlossen für neue Dinge und fragte nach ob Kurai ein Kuchiyose war. Jiyu erinnert sich wieder daran wie er den kleinen Kerl damals rettete und somit sein Vertragspartner wurde. Seither wollte der Nager auch nicht mehr gehen und hatte sich zur Aufgabe gemacht sein Leben solange zu beschützen wie seine Schuld abgearbeitet war. »Kurai ist ein vertrauter Geist. Jedoch rufe ich ihn tatsächlich in den seltensten Fällen. Das liegt unweigerlich daran, dass er es persönlich nicht will. Ich habe ihm damals das Leben gerettet, sodass er glaubt es irgendwie gut machen zu müssen«, antwortete Jiyu ruhig und streif dem Sugar Glider kurz über den Kopf hinweg. Es würde vermutlich niemals von ihm ein Widerspruch kommen, weil der kleine kein Wort sprach. Zumindest nicht wenn Fremde oder andere dabei waren.
 
Nachdenklich ließ der Iryônin seinen Blick schweifen und glitt dabei immer wieder an den Häusern von Kirigakure entlang. Ihm gefielen der Stil und der Nebel der sich durch die Umgebung stahl. Hier würde die Sonne vermutlich nie wirklich oft scheinen, was durchaus angenehm für seine Augen wurde. Der Gedanke um Sunagakure keimte erneut auf und ebenso das er sich eigentlich mit Kana treffen wollte. Zumindest war Kirigakure ein Ort gewesen an denen sie sich wieder zusammenfanden. Dennoch war Jiyu der Meinung, dass man sich durchaus Prioritäten setzen sollte. Denn eine große lief gerade an seiner Seite und nahm seine volle Aufmerksamkeit ein. Dummerweise sprach sie genau das Thema an, welches für ihn wohl am schwersten war. Er blieb kurz stehen und wandte sich bei der Frage um seine Familie ihr entgegen. Zum einen, weil er nicht wusste ob seine dramatische Geschichte den Abend zerstören würde und zum anderen, weil sie ein kleines Restaurant erreichten, dass von außen her sehr passabel wirkte. »Wie wäre es damit?«, fragte er sie und betrachtete das Gebäude einen Moment eingehend. Eigentlich wartete er gar nicht auf eine Antwort, denn für ihn selbst stand fest das sie hier unterkommen würden, sodass er sich bereits der Tür zu wandte und darauf zu ging.

[TBC: Gartencafé Iruka ]
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Jun 17, 2013 8:07 pm

[First Post]
An dem heutigen Tage schien das Wetter einen tristen und trostlosen Verlauf zu nehmen - unlängst nichts ungewöhnliches mehr für die Bewohner von Kirigakure. Das Blaue des Himmels wurde von den grauen Nebelschwaden überdeckt, die im schwachen Sonnenlicht silbrig glänzten. Die feuchte Luft war mit einer stechenden Kälte erfüllt, allerdings störte das nasskalte Wetter die Hyouton-Erbin kaum. Vielmehr genoss sie die kühle Brise, als sie ihr durch das lange Haar wehte und erfreute sich daran, dass ihr wenigstens beim Wetter das Glück treu geblieben war. Mit den hohen Dächern von Kirigakure und den umliegenden Bergen von Mizu no Kuni begleitete die junge Frau ein fast schon malerischer Hintergrund, als sie im gemächlichen Tempo über den großen, hohen Steinweg ging, der sie vom Tor von Kirigakure bis hin zum Anwesen der Mizukage führen würde und von dort aus weiter in die Truppenunterkünfte. Heimgekommen war sie gerade von einer nervenaufreibenden Mission und deshalb war nicht in der passenden Stimmung für Gesellschaft.  Gewiss hatte sie an den drei Missionstagen genug davon gehabt. Die endlos plappernden Stimmen ihrer Kameraden konnte sie nur bis zu einem gewissen Maße ertragen und es dauerte nicht lange, bis sie von dem Gerede ihrer Stimmen Kopfschmerzen bekam. Dementsprechend wirkte der Gesichtsausdruck der Kunoichi finster und zerknirscht. Ihre schlechte Laune dürfte für Shinobi, die sich in Sichtweite befanden - nicht blind oder emotionstaub waren - leicht auszumachen sein und wer es jetzt wagen würde, sich ihr in den Weg zu stellen, der würde gewiss nicht mit heiler Haut davonkommen. Diese unglückliche Person müsste das geballte Produkt ihrer aufgestauten, schlechten Laune über sich ergehen lassen.
Es dauerte nicht lange, bis die Kunoichi das Zentrum des Dorfes erreicht hatte. Dieser Knotenpunkt war gewiss am höchsten gelegen und bot daher eine ausgezeichnete Aussicht über das Dorf und die umliegenden Wälder, Steintürme und Berge, doch Nasake schenkte dem nur kurz Beachtung, war ihr eigentliches Ziel doch die ersehnte Ruhe ihrer privaten Unterkunft und das weiche Bett. Sie hatte seit zwei Tagen nicht geschlafen und dementsprechend merkte sie, wie die elendige Müdigkeit an ihr nagte und sie wie von Zauberhand in die Richtung ihrer Unterkunft zog. Es kam ihr nicht in den Sinn, sich von einem Einfaltspinsel aufhalten zu lassen.  Ihr weiterer Weg führte sie über ein verzweigtes Netz unterschiedlicher Steinstraßen und es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihr Ziel endlich erreicht hatte.
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BeitragThema: Re: Straßen von Kirigakure   Mo Jun 17, 2013 11:24 pm

cf: Rens Wohnung

Es war irgendwie ein schöner Morgen gewesen. Er war so anders im Vergleich zu den Dingen, die sie sonst zu Hause im Clanviertel erlebte. Da war sie in ihrem Haus immer alleine erwacht, hatte sich entspannt Essen gemacht, jegliche Rituale vollzogen, höchstens ihre Schwestern neben sich gehabt oder ihr Kuchiyose, und war dann leger in den Tag gestartet. Nun zierte den Morgen eine wunderschöne Atmosphäre aus Gelassenheit, Ruhe, Entspannung und auch etwas Glückseligkeit trotz einiger Peinlichkeiten, die zwischen Chiyoko und ihrer Übernachtungsmöglichkeit, dem Kitoku, passiert waren. Es war wirklich anders, so mal seine Zeit zu verbringen. Immerhin war nichts groß schief gelaufen gen Ende, sodass sie hoffte, dass Ren letztlich auch ein Stück positiv davon in Erinnerungen behielt. Als Freund, so wie sie einander getauft hatten, taugte er auf jeden Fall.
So schritt die Teshima fernab seiner Wohnung durch die allzu vertrauten Straßen ihrer fünfjährigen Heimatstadt, die sie in 5 Jahren nach gegebener Tradition wieder verlassen würde. Mit einem zufriedenen Lächeln und Summen verließ sie das etwas wohlhabendere Wohnviertel, in dem Ren sich in manchen Augen wohl eingenistet hatte. Für die dortigen Madames und Herren war er wohl doch wieder zu gelassen und bodenständig, als dass er dort wirklich hingepasst hätte. Nun wollte niemand behaupten, dass er ausgerechnet zu Chiyoko gepasst hätte, aber es war nur so eine Beobachtung gewesen, die sich im Laufe der Zeit ergeben hatte. Immer noch mit ihrem Kram von der B-Rang-Babysittermission bepackt marschierte sie weiter, in Entspannung ausgeschlafen und die Straße bis zum Ende ging, wo die nächste Kurve ihren Lauf nahm. Hoffentlich begegnete sie nicht aus Überraschung einem ihrer Verwandten, sonst hätte sie sich rechtfertigen müssen, wieso sie nicht nach Hause gekommen war.
Die Blonde schloss zufrieden die Augen, streckte sich, während sie weiterging, gähnte herzhaft, und lief so locker um die erwähnte Kurve, wo sie nicht aufpasste, wer oder was nun auf sie zusteuerte. So kam es wie der Zufall es wollte, die Blondine ließ die Arme aus ihrer Haltung sinken, aber rempelte dabei jemanden etwas gröber an der Schulter an. Erst jetzt öffneten die grauen Augen sich, sahen einer Frau hinterher, an der sie so vorbei gegangen war und sie mit der eigenen Schulter getroffen hatte, und wendete sich ihr zu. Mit einem besorgten, aber immer noch lockeren Gesichtsausdruck kam Chiyoko der Kiri-Bewohnerin, wie sie für sich schlussfolgerte, näher, und hob fast schon tüdelnd wie eine Mutter um ihr Kind die Hände. "Entschuldigt, ich wollte nicht äh ... Sie anditschen. Aber es hat doch nicht wehgetan, oder?" Ziemlich umgangssprachlich, aber groß formell war sie ja noch nie gewesen.
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