Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Restaurant Shinobi

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BeitragThema: Restaurant Shinobi   So Jul 22, 2012 6:08 pm

das Eingangsposting lautete :

Restaurant Shinobi



Im Testaurant Shinobi gibt es die verschiedensten Gerichte, wo sicher für jeden was dabei ist.
Es ist im japanischen Stil eingerichtet mit Sitzkissen,
jeweils vier an einem Tisch, für mehr Leute gibt es auch noch einen größeren Tisch.
Die Wände sind ausgestattet mit Bildern von berühmten Kirinins und zur Unterhaltung gibt es eine Sängerin.
Alles ist seriös gehalten, sodass man sich rund um wohl fühlt.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 08, 2017 11:40 am

cf: Küstenabschnitt

Keine zehn Minuten nach dem das Mädchen das Restaurant betreten hatte, kam eine weitere Person herein. Dieses Mal war es ein grosser Mann, braune Augen, braunes Haar mit einem leicht mürrischen Gesichtsausdruck. Shuichis Laune war im Moment etwas angefressen, das lag daran, weil er hungrig war und das schon viel zu lange. Ein Kerl hatte ihn am Strand aufgehalten und mit ihm über irgendeine Person gesprochen, die er gesucht hatte. Das Gespräch hatte sich in die Länge gezogen und Shuichi hatte sich irgendwann von ihm gelöst weil er einfach keine Lust mehr darauf hatte. Er brauchte jetzt etwas zwischen seinen Zähnen, ansonsten würde er bald noch mürrischer werden. Und sähe dann bestimmt genau so aus, wie sein Zwillingsbruder. Dieser lief ständig mit solch einem Gesicht durch die Gegend. Anders als Shuichi. Er war eigentlich meist gut gelaunt, war er jedoch hungrig, änderte sich dies schlagartig. Hunger machte aus einem Mann eine andere Person!
Mitten im Raum blieb Shuichi stehen und sah sich um. Einige Blicke hielte dem seinen stand, andere sahen weg, als er in ihre Richtung blickte. Tatsache jedoch war, das alle Tische belgt waren. An jedem Tisch sass mindestens eine Person, an den meisten jedoch bis zu vier. Fortuna war ihm wieder einmal hold und zeigte ihm, das sie genau so mit ihm spielte, wie er mit anderen Leuten.
"Tz.", gab er leise von sich und bemerkte, das an einem der Tische bloss eine junge Frau sass, ganz alleine. Auf genau diesen Tisch steuerte er nun zu.
"Ist hier noch frei?", fragte er mit tonloser Stimme, er gab sich zumindest Mühe nicht unfreundlich zu klingen. Dennoch war es für Shuichi ungewöhnlich einer Dame gegenüber nicht mit einem charmanten Lächeln aufzutreten. Aber dafür war er im Moment einfach nicht in der richtigen Stimmung. Er brauchte Essen, dann würde er zumindest wieder freundlicher werden. Den ohne lange auf eine Antwort des Mädchens zu warten, setzte er sich ihr gegenüber hin. Selbst wenn hier ein oder zwei Stühle besetzt waren so würde zumindest einer noch frei sein.
Er liess seinen Blick zur Angestellten schweifen und rief sie mit einem Wink her. Diese nickte und erklärte, dass sie gleich bei ihm sein würde. Wartend musterte er nun die junge Dame direkt vor ihm. Ihm wurde bewusst, dass sie wirklich ziemlich hübsch und vor allem jung aussah.
"Entschuldigung.", sagte er dann trotzdem als er sich bewusst wurde, dass er sie noch nicht einmal begrüsst hatte, "Falls ich störe, bin ich sofort wieder weg, nach dem ich etwas gegessen habe.", auch das war keine richtige Begrüssung, aber zumindest eine Erklärung für sein nicht unbedingt sehr freundliches Verhalten.
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Taira Kimiko
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 08, 2017 3:09 pm

Noch während Kimiko sich ein Opfer aussuchte, dass ihrem Genjutsu zum Opfer fallen würde kam ein neuer Reisender in das Restaurant und hatte sich aus irgendeinem Grund den freien Platz bei Kimiko ausgesucht. Mit einem eher emotionslosen Auftreten hatte er gefragt, ob noch Platz an dem Tisch war. Aber noch bevor das Mädchen irgendeine Antwort geben konnte, hatte der Mann bereits Platz genommen. Das machte der Kunoichi einen deftigen Strich durch die Rechnung. Denn dadurch verlor sie dass interesse der anderen Männer. Damit scheiterte ihr Plan sich ein Essen umsonst zu ergaunern. Oder vielleicht doc nicht?" Sie überlegte kurz und ihre Augen leuchteten dann erneut in einem dunklen violett auf. Dieses Mal länger und sie studierte mit einem prüfenden Blick den Neuankömmling genau. Doch was sie sah, war nicht gerade positiv für ihre Situation. Sie konnte eine rötliche Aura der Unzufriedenheit sehen. Er war wohl tatsächlich einfach nur hungrig. Anscheinend sogar so hungrig, dass seine Unzufriedenheit andere Gefühle überschattete. So ein Zustand war selten, aber nicht ungewöhnlich. Dennoch was ein Problem. Es war schwer für sie die Gefühle eines anderen zu Manipulieren, wenn von der erwünschten Emotion kein Anzeichen in der anderen Person zu finden war. Ihre Augen färbten sich zurück in ihren normalen blau-silbrigen Zustand und sie seufzte einmal kurz auf. "Schon gut. Bleiben Sie." meinte sie trocken und prüfte in diesem Moment kurz den Inhalt ihres Geldbeutels. "Der Schaden ist bereits angerichtet." murmelte sie dabi ihrem neuen Tischpartner zu, aber eher zu sich selbst redend, als zu ihm. Sie musste unbedingt genug Geld für die Fähre sparen um wieder auf das Festland zurück zu kommen. Also blieb ihr wohl nichts anderes übrig als sich zurück zu halten und nicht ganz so viel zu Essen. "Oder..." überlegte sie kurz. Dann nahm sie sich einmal kurz zusammen und warf dem Fremden einen  charmanten Blick zu. "Sie könnten mir aber nicht zufällig mit etwas Geld unter die Arme greifen? Ich hab leider nicht genug dabei." Zumindest hatte sie nicht genug dabei, welches sie für das Essen entbehren  konnte. Also entsprach das schon irgendwie der Wahrheit, oder nicht? Es war also keine Lüge in diesem Sinne. War eben nur die Frage ob er darauf ansprang. Ansonsten musste sie sich etwas anderes einfallen lassen. Aber das war wohl das geringste Problem. Sie hatte sich bisher durch die verschiedensten Situationen ergaunert, das hier war nur geringfügig kompliziert.

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 08, 2017 6:43 pm

Wie erwartet schien die junge Dame nicht unbedingt sehr erfreut darüber zu sein, das er sich zu ihr gesetzt hatte. Aber was hätte er auch anderes tun sollen? Hier waren eindeutig zu viele Leute. Hatten die etwa auch alle hunger oder wieso war die gesamte Gaststube voll?
Sie nahm allerdings seine Entschuldigung an und erklärte, das er bleiben könnte, was ihr seinerseits ein freundliches Lächeln bescherte. Die Worte, die sie danach mehr zu sich selbst gesagt hatte, verstand er nicht richtig. Er hatte nur irgendetwas von 'Schaden' gehört. Er überging es jedoch geflissentlich und tat so, als hätte er das einfach nicht mitbekommen.
Die Bedienstete kam angelaufen, mit einem kleinen Schreibblock und einem Stift bewaffnet.
Zuerst sah sie Shuichi an und dann die junge Dame, deren Name der Braunhaarige noch nicht kannte.
"Was darf ich Ihnen bringen?", fragte sie dann und nahm anscheinend an, dass sie gemeinsam hier waren. Shuichi dachte darüber nach, das Irrtum aufzuklären, aber als er dann dieses charmante Lächeln der jungen Dame sah und ihre Worte hörte, liess er es einfach bleiben.
"Ich hätte gerne das Tagesmenü und dazu gerne ein Glas Wasser.", er hatte auch darüber nachgedacht, ein Bier zu nehmen, aber er wollte vorerst nüchtern bleiben. Auf so leeren Magen würde selbst ein einziges Bier derbe reinschlagen. Zuerst sollte er wohl etwas essen, dann konnte er über ein Bierchen nachdenken.
Seine braunen Augen glitten zu der Schwarzhaarigen. Eigentlich war er nicht unbedingt der Typ Mann, der gönnerhaft mit Geld um sich warf, aber auf der anderen Seite konnte er einer so hübschen jungen Dame auch nicht einfach eine Bitte ausschlagen. Er war also im Zwiespalt. Da er heute aber besonders unhöflich zu ihr war, als er sich einfach an den Tisch gesetzt hatte, entschied er sich dazu, einmal den Gönnerhaften zu spielen. Sein letzter Auftrag hatte ihm viel Geld eingespielt und einige wichtigen Informationen, die ihn vermutlich weiterbringen würden an sein Ziel. Das er dafür Jemanden hatte töten müssen aus Konoha versuchte er dabei einfach ausser Acht zu lassen. Er wollte lieber nicht darüber nachdenken. Shuichi hatte mit diesem Dorf abgeschlossen und ausserdem war es ein Auftrag gewesen. Er war ein Söldner, schon seid vielen Jahren, da war ein Mord genau so ein Auftrag, wie alles andere ... Und trotzdem liess ihn ein schlechtes Gefühl nicht los, dass er mit diesem einen Mord einen Stein ins Rollen gebracht hatte, der grösser war, als er es vermutet hatte.
Er schüttelte innerlich die Gedanken ab und lächelte sein Gegenüber nun freundlich an. "Bitte. Es geht auf meine Kosten, solange du es nicht übertreibst.", erklärte er dann, den auch wenn er entschieden hatte, heute freundlich zu sein, wollte er sich auf keinen Fall ausnutzen lassen.

Nach dem die Schwarzhaarige ebenfalls ihre Bestellung aufgegeben hatte, verschwand die Angestellte wieder und machte sich daran, das gewünschte Essen zu bringen.
Shuichi musterte derweil die junge Frau vor sich. "Wie heisst die junge Dame den, die heute Abend auf meine Kosten mit mir speist?", die Worte waren weder ironisch noch irgendwie böse gemeint. Vielmehr war da ein charmanter Unterton dabei. Ja, Shuichi mochte Frauen und er flirtete gerne. Deshalb liess er sich ab und an auch gerne Mal etwas zu leicht um den Finger wickeln.


Zuletzt von Katakura Shuichi am So Okt 08, 2017 7:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 08, 2017 7:18 pm

Die Bedienung ging wohl davon aus, dass die beiden zusammen hier waren. Warum auch nicht? Wer setzte sich schon zu einem Fremden einfach so an den Tisch? Abgesehen von dem Kerl der nun an Kimikos Tisch saß. Seine Bestellung war Recht einfach. Das Tagesmenü und Wasser. Eine bescheidene Auswahl musste Kimiko feststellen. Als die Bedienung nun die Bestellung der Schwarzhaarigen aufnehmen wollte zögerte diese einen Moment. Sie warf noch einmal einen Blick in die Karte. Sie wartete wohl noch auf eine Antwort, ob er ihre Zeche übernehmen würde. Denn würde er das nicht tun, musste sie kürzer treten. Die Bedienung wurde schon fast ungeduldig und nervös als Kimiko verschwiegen die Karte anstarrte. "Ich..." fing sie eher leise an, als die Stimme des Fremden die ihre dann plötzlich übertönte. Er hatte angebissen und war dazu bereit ihr Essen zu bezahlen. Solange sie es in Grenzen hielt. Damit konnte Kimiko durchaus leben und seufzte innerlich erleichtert auf. "Dann nehm ich auch das Tagesmenü... und etwas grünen Tee" verkündete sie der Bedienung und schenkte ihrem Tischpartner ein freundliches und dankendes Lächeln. Durchaus ernst gemeint. Auch wenn man es ihr anders auch nicht aberkennen konnte. Sie war schließlich ein Profi im Umgang mit Emotionen. Nicht nur bei Fremden, sondern auch bei ihren eigenen. Sie konnte sich so gut verstellen, dass man nur schwer ihr wahres Ich erkennen könnte. Außer man war natürlich wie sie - ein Abkömmling des Taira Ichizoku.

"Sehr freundlich. Danke." erklärte die junge Frau, nach wie vor mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. Sie musste wieder daran denken wie Kirigakure seinem Titel als brutalstes Ninjadorf der Geschichte einfach nicht gerecht wurde. Obwohl er wohl nicht von hier kam. Er sah aus wie ein Reisender. Zumindest sah Kimiko das, denn auch sie war eine Reisende. Da sah man so manche Dinge anders. "Mein Name ist Kimiko. Erfreut sie kennen zu lernen... ähm?" War es eigentlich nicht üblich sich zuerst vorzustellen, bevor man jemanden anders nach seinem Namen fragte? So hatte Kimiko es zumindest von den Kaminishi gelernt und diese sahen mehr auf das Erscheinungsbild als alle anderen Menschen die sie je getroffen hatte. War aber auch egal. Er würde sich sicherlich auch vorstellen. Und wenn nicht? Dann war auch das egal. Wahrscheinlich war er wie alle anderen zuvor nur eine Bekanntschaft die man irgendwann nie wieder sah und dann vergaß. Vor allem wenn man sich an in einem Teil der Welt traf den Kimiko wohl nach ihrer Abreise nie wieder betreten werden würde. Aber wer wusste das schon? Sie beschloss sich auf eine nette Konversation mit dem Fremden einzulassen und ihm ein charmantes Lächeln zu schenken. Das hatte er sich verdient.

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 08, 2017 7:34 pm

Sie nahm also das gleiche wie er. Als sie sich bei ihm bedankte, winkte er nur lässig mit der Hand ab. "Ist schon in Ordnung.", in diesem Moment fragte er sich, wie alt sie wohl sein mochte. Sie sah noch sehr jung aus und es wirkte, als wäre sie alleine unterwegs. Warum wohl?
Auf die Frage hin, wie sie hiess, antwortete sie mit Kimiko. Und gleichzeitig fragte sie indirekt nach seinem Namen. Er sah ihr in die Augen, dachte für einen winzigen Moment darüber nach, welche seiner Identitäten er ihr preisgeben sollte, den seinen wahren Namen hatte er schon lange nicht mehr benutzt. Schon sehr lange nicht mehr. Er hatte die Identität Doujima Ryotaro in letzter Zeit oft benutzt. Sehr oft sogar, es wahr wohl Zeit, wieder einmal auf eine andere umzusteigen. So lächelte er sie ebenfalls charmant an, beugte sich etwas vor und antwortete: "Mein Name ist Sanada Akihiko. Im übrigen können wir das ganze höfliche gesieze lassen, ansonsten fühl' ich mich so alt.", er lehnte sich wieder zurück in seinen Stuhl. Erneut fragte er sich, wie alt sein Gegenüber wohl sein mochte. Ihm war nebenbei auch aufgefallen, dass sie sich nur mit Kimiko vorgestellt hatte, wohl ihr Vorname. Ihren Nachnamen wollte sie wohl für sich behalten. Hatte sie dafür wohl einen bestimmten Grund oder war es einfach aus reiner Gewohnheit?
"Darf ich fragen, wieso eine so junge und hübsche Dame alleine unterwegs ist?", fragte er dann um die Stille zu vertreiben. Wenn sie schon auf das Essen warteten, konnten sie sich die Zeit auch mit einer netten Konversation vertreiben.
"Ich nehme zumindest an, das du alleine unterwegs bist? Keiner hier wirkt so, als ob er demnächst hierher an den Tisch zurückkehren möchte.", wie um seine Worte un unterstreichen sah er sich abermals im Raum um. Die Leute waren wieder in ihre eigenen privaten Gespräche vertieft. Die Wenigsten kümmerten sich noch darum, was die zwei neuen Fremden hier taten. Vielleicht dachten sogar einige wie die Angestellte hier und gingen davon aus, das er mit der Schwarzhaarigen hier verabredet gewesen wäre?
Er sah wieder zu ihr. "Kimiko. Übrigens ein sehr hübscher Name.", seine Worte hatten keinen bestimmten Hintergrund, tatsächlich fand er den Namen einfach nur schön. Und er wusste, das die meisten Frauen gerne hörten, das ihr Name schön klang. Aber was ihn wirklich interessierte war: Warum sie nicht selbst für ihr Essen aufkommen konnte. Das war eine Frage, die würde er sich noch etwas aufsparen, immerhin wollte er sie nicht gleich mit Fragen überrumpeln, so dass sie am Ende ihre Meinung doch änderte und ihn verscheuchte, sobald er gegessen hatte.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Okt 13, 2017 5:52 pm

Ob es wirklich in Ordnung war, dass Kimiko sich bei im durch schnorrte? Er hatte es zwar so deklariert, doch wirkte das ganze doch irgendwie erzwungen. Es war nicht so, dass Kimiko sich darum kümmerte. Sie musste irgendwie zu Nahrung kommen und wenn ein Fremder mal spendabel war, warum das Angebot dann nicht annehmen? Es war nur ein merkwürdiges Gefühl das ganze auch mal geschafft zu haben ohne den Gegenüber mit dem Tengan zu verführen. War aber dennoch besser, als es einfach zu stellen, oder nicht? "Mein Gewissen würde mich umbringen..." dachte sich Kimiko. Stehlen kam gar nicht in Frage. Lieber würde sie hungern. Es war also wohl tatsächlich in Ordnung.

Er stellte sich, als Kimiko Andeutungen machte, dass er doch bitte auch seinen Namen nannte, als Sanada Akihiko vor. Sie hatte eigentlich nur mit einem Vornamen gerechnet und war demnach auch über den vollen Namen leicht verwundert. Kimiko hatte ihren Familiennamen nicht genannt. Einfach aus dem Grund, weil sie versuchte dies zu vermeiden. Wenn ihr Clan irgendwie in der weiten Welt bekannt war und der Name den Leuten etwas sagen würde, dann wäre es für sie schwerer mit ihrem Erbe unbekannt zu agieren. Vor allem wenn die Leute wussten, dass sie mit ihrem Kekkei Genkai Emotionen manipulieren konnte. Es würde ihre Ziele einfach vorsichtiger machen. Was sie natürlich nicht gebrauchen konnte. Doch Kotone schien das ganze nicht zu hinterfragen. Warum auch? Jeder wie er will. Und er wollte wohl von ihr, dass sie ihn nicht so formal und höflich ansprach. Sonst fühlte er sich so alt? "Entschuldigung. Ich hab dich für einen alten Mann gehalten... muss am Licht hier liegen." Sie spielte ein beschämtes Lächeln vor, welches sich aber gleich wieder zu ihrem normalen Lächeln umwandelte, als er fragte, warum sie denn alleine unterwegs war.  "Ich suche jemanden. Aber sie ist wohl nicht in diesen Teil der Welt gekommen." antwortete sie eher monoton. Es klang schon fast so, als wäre sie von dieser Tatsache weder überrascht, noch sichtlich angeschlagen gewesen. Als hätte sie es im voraus schon gewusst, aber lediglich in Glück gewagt. Was eigentlich auch so war, aber bis vor ihrer Ankunft hier, hatte sie noch Hoffnung gehegt. Grausame Welt.

"Ich bin tatsächlich allein. Ich habe nicht viele Freunde. Schon gar nicht hier." Sie blickte sich beim Aussprechen dieser Worte symbolisch um.  Wobei man aber auch erwähnen musste, dass mit ihrer Aussage nicht nur das Restaurant, sondern auch Kirigakure gemeint war. Sie war hier Fremd. Sie war vor kurzem erst hier angekommen. Wie sollte sie da wen kennen? Wieso sollte sie hier wen kennen wollen? Kirigakure war - anders als die Geschichten darüber - extrem langweilig. Da war im Dorf der Kaminishi mehr los und die waren lediglich eine größere Familie. "Ich wollte mich eigentlich nur etwas stärken... warte auf die nächste Fähre zurück nach Hi no Kuni." erklärte sie  schließlich noch nachdem sie kurz in Gedanken abgedriftet war. "Und was ist mit dir? Du machst mir nicht den Eindruck als wärst du von hier." Nicht nur, dass man ihm irgendwie ansah, dass er auf der Durchreise war, man sah ihm auch irgendwie an, dass er nicht nach Kirigakure gehörte. Es war schwer zu beschreiben, aber es war eben so ein Gefühl. Vielleicht war er aber auch nicht, was er zu sein schien. Aber warum machte sich Kimiko darum einen Kopf? Sie dachte heute eindeutig zu viel. War wohl endlich Zeit, dass sie ihren Hunger stillte.

Wenigstens sorgte ihr Tischpartner dafür, dass sie das Grummeln ihres Magens ignorieren konnte, indem er mit ihr ein Gespräch am laufen hielt. Es war auch schön, mal ein normales Gespräch zu halten, ohne dass sich ein alter Mann an die junge Taira heran machte. Auch wenn er gefährlich nah an dieser Situation vorbei rauschte als er betonte, wie schön ihr Name ist. Es klang schon so richtig nach einer billigen Anmache. Kimiko beschloss einfach der Freundlichkeit wegen darüber hinweg zu sehen und mitzuspielen. "Danke." meinte sie schlicht. Sie war an einem Punkt angelangt wo sie nicht mehr wusste, was sie sagen sollte. Das lag nun keinesfalls an ihm. Sondern an ihr, egal wie klischeehaft das nun klang. Sie war Zwischenmenschlich nicht wirklich die Stärkste und hatte wohl ihre sozialen Fähigkeiten ihm gegenüber bereits aufgebraucht. Lag wohl daran, dass sie stets alleine war und wenig Umgang mit Fremden hatte. Sie traute sich kaum eine Frage zu stellen, ohne den Hintergedanken im Kopf zu haben, dass diese beim Gesprächspartner ungewünscht war. Und einfach drauf losreden konnte sie auch nicht. "Sorry. Ich bin nicht wirklich die Gesprächigste..." erklärte sie dann eher kleinlaut. Sie wollte keineswegs den Anschein erwecken, dass sie wollte, dass er sich verzog. Doch irgendwie wirkte es so, meinte sie.

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 15, 2017 6:29 pm

"Hey, spricht man so mit dem Typen, der dir eben das Essen bezahlt?", er legte mit Absicht etwas zu viel Empörung in die Stimme, so das man kaum drumrum kam zu bemerken, dass er es nicht ganz ernst meinte. Sein Lächeln unterstrich das noch. "Alt sein ist sowieso eine Ansichtssache. Eigentlich fühl' ich mich nicht alt, aber wer weiss, vielleicht schaffst du das im Verlauf des heutigen Abends ja noch zu ändern.", er verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich im Stuhl zurück. Er war sich nicht sicher, was er von der jungen Dame vor ihm halten sollte. Irgendwie wirkte sie schüchtern, in sich gekehrt, aber sie konnte auch überraschend frech werden, wie Shuichi eben bemerkt hatte. Oder hatte sie das nicht als Scherz gemeint sondern absolut ernst? Er wog es gedanklich ab, beliess es aber dabei, dass es ein Scherz gewesen sein solte, das gefiel ihm irgendwie besser. Er wollte nicht als alt abgestempelt werden, ansonsten würde er sich wirklich irgendwann demnächst alt fühlen ...
Als sie dann erklärte, dass sie Jemanden suchte, kam ihm das so unglaublich bekannt vor. Er hatte heute anscheinend das Glück lauter Leuten über den Weg zu laufen, die Jemanden suchten.
"Wen suchst du den?", fragte er dann mit gerunzelter Stirn, "Ich komme viel rum, vielleicht kenne ich die Person ja.", das war natürlich sein Ernst. er kam wirklich viel rum und kannte tatsächlich viele Personen, aber er ging davon aus, dass er auch ihr nicht helfen konnte, genau wie dem Kerl von heute Nachmittag den er am Strand getroffen hatte.
Als Kimiko dann erklärte, dass sie alleine unterwegs war und nicht viele Freunde besass, tat sie ihm schon fast etwas leid. Er hob die Augenbrauen, schwieg jedoch. Das Gefühl alleine zu sein kannte er durchaus. Auch er hatte nicht viele Freunde. Er selbst zumindest nicht. All seine identitäten kannte viele Personen, viele davon mochte er als gute Bekannte oder gar Freunde bezeichnen können, doch Shuichi selbst konnte das nicht von sich behaupten. Aber daran war er selbst schuld und er wusste, würde er seine Lebensart ändern, würde das nur zu unnötigen Komplikationen führen. So wie es war, war es gut.
"Verstehe. Nun, man braucht auch nicht unbedingt viele Freunde. Wenn man nur zwei oder drei besitzt, diese aber wirklich gute und loyale Freunde sind, reicht das völlig aus. Zumindest meiner Meinung nach.", und er sprach aus Erfahrung. Er hatte Emi, seine Adoptiv-Schwester. Sie war eine der wenigen Personen die ihn wirklich kannte.

Und während Kimiko erzählte, dass sie sich nun bloss stärken wollte um später die Fähre nach Hi no Kuni zu nehmen, erspähte Shuichi bereits die Serviererin mit ihrem Essen. Überraschend schnell, schoss es ihm durch den Kopf. Während man die Frau die Teller vor ihnen auf den Tisch stellte und wieder weiterzog, erklärte die Schwarzhaarige auch, dass sie nicht sonderlich gesprächig war und entschuldigte sich für diesen Umstand. Shuichi winkte bloss mit der Hand ab.
"Das ist nicht schlimm.", er starrte auf sein Essen und dachte über ihre Frage nach. Sie hatte natürlich sofort bemerkt, dass er nicht aus Kirigakure stammte.
"Ich bin überrascht das man mir das so gut ansieht, dass ich nicht von hier bin.", sagte er dann, wenn sie nicht viel reden wollte, redete er eben einfach etwas mehr, "Aber ja, das ist richtig. Ich stamme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Hi no Kuni. Dort bin ich aufgewachsen, aber es hielt mich irgendwann nichts mehr dort, weshalb ich beschloss, die Welt zu bereisen.", er hatte noch keine Geschichte für die Identität Akihiko, er würde sich also nach und nach eine zusammenschustern müssen, aber wenn Shuichi eines konnte, dann war es zu improvisieren.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mo Okt 16, 2017 12:29 am

"Hey, spricht man so mit dem Typen, der dir eben das Essen bezahlt?" - Diese Worte ließen Kimiko etwas aufschrecken. Es war keineswegs ihre Absicht gewesen ihn zu beleidigen. Dass er das nicht ernst meinte, erkannte Kimiko auf den ersten Blick nicht. Sie war zwar selbst eine "Meisterin" der Verstellung, doch hatte sie das Problem, dass sie solche Dinge viel zu Ernst nahm. Vor allem da sie mit Sarkasmus wirklich nicht zurecht kam und diesen als solchen nicht erkannte. Und seine Worte waren doch mehr oder weniger sarkastischer Natur. "Sorry. War echt nicht so gemeint." gab sie kleinlaut als Entschuldigung von sich. Es war eine Sache hinter die Maske eines Menschen zu blicken. Aber auch eine komplett andere Sache  die Worte anderer Personen zu deuten. Mit letzterem hatte Kimiko so ihre Probleme. Aber vielleicht war sie auch der Ansicht, dass der "alte Mann" nicht in der Lage war zu scherzen.  Womit er übrigens aufhören sollte, wenn er das verunsicherte Mädchen nicht noch weiter verunsichern wollte. Zum Beispiel als er doch der Meinung war, dass sie es vielleicht schaffen könnte, dass er sich doch im verlauf des Abends doch noch Alt fühlen würde. "Warum sollte ich dich das schaffen wollen?" Das war wohl das Musterbeispiel für ihre Unfähigkeit Sarkasmus zu erkennen. Obwohl sie wohl selbst erkannte, dass da irgendwas am Laufen war. "Ach... das war so nicht gemeint, oder?" gab sie eher fraglich von sich und lächelte leicht verwirrt.

Izumi hatte das oft mit ihr gemacht. Die junge Taira gnadenlos ihrem Sarkasmus ausgesetzt. Vielleicht hatte sie so Sätze wie "Nie im Leben würde ich es verpassen wollen mit dir auf diese äußerst interessante Mission zu gehen." all die Jahre lang völlig missverstanden? Ach was!  Sie waren schließlich beste Freundinnen! Unzertrennlich! Naja... bis auf eben jetzt. Kimiko dachte wieder einmal kurz darüber nach, wo die Kaminishi denn war und ob es ihr gut ging. Und hätte sie nicht Akihitos Stimme vernommen, der fragte, nach wem sie denn suchte, wäre sie wohl noch weiter in ihren Gedanken versunken. "Jemanden der mir ganz wichtig ist!" Die Euphorie in ihrer Stimme war deutlich zu hören. Seine Worte, dass er sie vielleicht gesehen hatte, machten der Taira neuen Mut und stichelten sie so etwas an. Sie hatte einen Drang in solch einer Situation dann zu überreagieren. Sie zog ihren Geldbeutel aus ihrer Tasche und zückte wiederum aus diesem ein Foto. Schon älter, und wohl auch schon länger in dem Geldbeutel. "Ihr Name ist Kaminishi Izumi. Sie ist zwar manchmal Eiskalt aber sie ist meine beste Freundin!"  Sie hielt Akihito das Foto hin. Es zeigte zwei Mädchen. Eins davon war deutlich Kimiko. Das andere war ein weißhaariges Mädchen in Kimikos Alter, welches im Gegensatz zu Kimiko nicht so begeistert in die Kamera gesehen hatte.  Auf dem Foto selbst stand in schönster Handschrift "Team WhiteRose", wobei White und Rose jeweils von einer anderen Person geschrieben wurde. Nicht zu übersehen. Genauso wenig wie die Spannung in Kimikos Blick. Sie schien mehr als nur zu hoffen, dass er sie gesehen hatte. Aber was eigentlich wenn nicht? Konnte sie das verkraften? So wie sie sich gerade da wohl reinsteigerte?

"Izumi ist alles was ich hab. Wir hatten zwar oft unterschiedliche Meinungen aber wir konnten uns immer aufeinander verlassen." Das war wohl was Akihito damit meinte wenn er davon sprach, dass die Qualität der Freunde wichtiger war als die Quantität. Und er hatte damit mehr als Recht. Was es aber nicht unbedingt besser für Kimiko machte. Sie vermisste Izumi nun noch mehr als vorher und das schlug sich  in ihrem Gemüt nieder. Ihr Lächeln schwand aus ihrem Gesicht und ein eher trauriger Blick ging von dem Mädchen aus.  Selbst die Tatsache, dass nun das Essen kam konnte ihre Laune nicht wirklich bessern. Mit einem leisen "Danke..." bedankte sie sich bei der Bedienung und indirekt wohl wieder bei Akihito. Aber gut, dass dieser sie weiter in ein Gespräch verwickelte. Das verhinderte wenigstens, dass das Mädchen in einer Spirale aus negativen Gefühlen noch tiefer sank.  

Er war darüber erstaunt, dass sie ihm ansehen konnte, dass er nicht von ihr war. Sie zuckte darauf nur leicht mit den Schultern. "...Du siehst aus wie in Reisender. Und passt außerdem irgendwie nicht hierher" erklärte sie, wobei sie ihn kurz mit ihren silber-blauen Augen musterte. "Schwer zu erklären..." Mit diesen Worten ergriff sie das für sie bereit gestellte Besteck und begann langsam ihr Essen zu essen. Und jetzt wo sich ihr Magen mit der warmen, herzhaften Kost füllte, zeichnete sich wieder ein Lächeln im Gesicht des Mädchens ab.  Es half zwar nicht das Loch in ihrem Herzen zu füllen,  aber es beruhigte ungemein.

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mi Okt 18, 2017 7:54 pm

Seine Witze schien sie offensichtlich nicht so ganz zu verstehen. Und offensichtlich fand sie sie auch nicht besonders lustig. Das war ernüchternd. Die meisten Frauen konnte er mit mindestens einem seiner Witze zum lachen bringen, Kimiko schien anscheinend resistent dagegen zu sein. Oder war sie einfach nur eine harte Nuss? Innerlich rieb er die Hände. Vielleicht würde er es ja im Verlaufe des heutigen Abends doch noch schaffen. Herausforderung angenommen!
Doch die Worte der Jüngeren liessen ihn wieder auf andere Gedanken kommen. Sie erklärte, dass ihr die Person, die sie suchte, sehr wichtig war und das sie Kaminishi Izumi hiess. Kaminishi ... Der Name kam ihm durchaus bekannt vor. Das war irgend so ein Clan der leicht zurückgeblieben in der Wüste lebte. Doch Izumi selbst kannte er leider nicht. Erschrocken musste er feststellen, dass Kimiko in seiner völlig gedankenlos gestellten Frage all ihre Hoffnungen gesetzt hatte. So wirkte es zumindest. Wenn er sich nicht täuschte, schienen ihre Augen sogar zu funkeln. Was hatte er da nur wieder angestellt? Hoffnungen geschürt, wo keine waren. Er seufzte innerlich. Ja, heute hatte er es wirklich drauf. Zwei Mal dieselbe Frage und zwei Mal bloss Enttäuschungen. Er sollte diese Frage in Zukunft lassen, auch wenn er damit eigentlich nur helfen wollte.
Sie erzählte noch etwas über Izumi und Shuichi legte sich bereits Worte zurecht, wie er ihr klarmachte, dass er eine Izumi leider nicht kannte. Würde es ihr vielleicht helfen, wenn er ihr sagen konnte, das der Kaminishi-Clan irgendwo in der Wüste wohnte? Das Dorf, so hörte er, konnte man eigentlich kaum verfehlen, weil in der Wüste ansonsten nichts gross mehr war, ausser der grossen Ruinenstadt Sunagakure. Ein kleiner Trost womöglich?
Doch bevor er der Kleinen antworten konnte, ging sie zuerst auf seine Frage ein. Sie erkannte also einfach an seinem Aussehen, dass er nicht von hier stammte. Vermutlich lag das daran, das sie ebenfalls nicht von hier war. Aber sie hatte schon recht. Menschen, die aus Kirigakure kamen, erkannte man irgendwie einfach. Meistens hatten sie einen grimmigen Blick drauf und wirkten mürrisch. Das musste am Wetter liegen!
Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und nickte leicht.
"Verstehe. Nun, du scheinst eine aufmerksame Beobachterin zu sein.", und jetzt kam der schwere Teil, "Aber leider kenne ich keine Izumi. Tut mir wirklich leid. Das passiert mir heute schon zum zweiten Mal. Vor ein paar Stunden traf ich einen Mann am Strand der ebenfalls wen suchte.", er hielt kurz inne und atmete tief durch, bevor er kaum merklich mit den Schultern zuckte, "auch ihm konnte ich leider nicht helfen. Tut mir wirklich leid. So wie du von dieser Izumi redest, scheinst du sie sehr zu vermissen. Alles, was ich weiss ist das der Kaminishi-Clan ein Dorf irgendwo in der Wüste hat. Vielleicht ist sie ja dort? Du meintest ja ihr Nachname sei Kaminishi, nicht wahr?", ein flüchtiges Lächeln. Er hoffte, sie würde nicht allzu traurig sein. Die Hoffnung, die er in ihren Augen gesehen hatt, wollte er eigentlich nicht verfliegen sehen, aber da würde selbst eine Lüge nicht helfen, deshalb blieb ihm nichts anderes übrig als ihr die Wahrheit zu sagen.
Schweigend nahm er dann einige Bissen des Essens zu sich, unsicher, ob er ein weiteres Gespräch anfangen sollte und wenn ja, was er überhaupt fü rein Thema anschneidend sollte. Er kannte sie nicht, es war schwer mit Menschen ein Gespräch zu führen, die einige wunde Stellen hatten, den so eine hatte er bei Kimiko offensichtlich getroffen.
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Taira Kimiko
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Okt 22, 2017 10:55 pm

Obwohl Kimiko etwas niedergeschlagen wirkte, weil sie Izumi so sehr vermisste, so hatte sich der Funken von Hoffnung wie ein Lauffeuer in ihr ausgebreitet. Innerlich brodelte sie richtig vor Aufregung und wollte so schnell wie möglich die gewünschte Information zu hören bekommen. Doch die Realität schlug ein wie ein Blitz. Gefolgt von einem Unwetter, der das Lauffeuer in ihr erstickte. Seine Worte trafen das Mädchen direkt ins Herz. "Du hast sie nicht gesehen?... Achso..." Das Mädchen senkte den Blick und ihre Haltung sackte ein wenig in sich Zusammen. Ein derartiger Rückschlag tat besonders weh, wenn man seine ganze Hoffnung aufgebracht gesetzt hatte. Doch das Roulette des Lebens war gnadenlos. Man konnte zwar Gewinnen, aber genauso auch alles Verlieren. Und Kimiko hatte verloren. Sie war den Tränen nahe. "...auch nicht so schlimm..." zwang sie sich mühsam zwischen den Lippen hervor, während sie sich kurz mit der rechten Hand über die Augen strich.

Doch sie war nicht schwach. Sie hatte sich unter Kontrolle - meistens jedenfalls. Und sie würde jetzt nicht in Tränen ausbrechen. Sie war zwar noch nicht erwachsen, aber auf jeden Fall kein Kind mehr! Sie schluckte und holte dann kurz und unauffällig Luft. Dann blickte sie wieder auf und in ihrem Gesicht war das gleiche Lächeln zu sehen, dass sie zum Beginn ihrer Begegnung mit Akihito schon getragen hatte. Nur mit dem Unterschied, dass ihr Blick nun irgendwie verriet, dass es falsch war."Ich weiß, dass sie nicht dort ist. Ich stamme ebenfalls von dort..." erklärte Kimiko ruhig, auch wenn man wohl in ihrer Stimme eine leichte Traurigkeit vernehmen konnte. Da Akihito diesen Umstand aber nicht gewusst hatte, war seine Idee eigentlich völlig richtig und auch plausibel gewesen. Oder hatte er das anders gemeint? "Was, wenn sie schon wieder zu Hause ist?" schoss es ihr in den Kopf, doch sie schüttelte diesen ungläubig wieder. "Sie hätte sich gemeldet..." sprach sie leise zu sich selbst, wobei sie wohl aber nun mit einer gewissen Art von Unsicherheit kämpfte. "Wie hätte sie sich melden sollen?" Kimiko strich sich verwirrt durch die Haare.

"Vielleicht sollte ich einfach mal zu Hause nachsehen... vielleicht ist sie zurück...", sprach sie wieder zu sich selbst, nun aber wesentlich lauter und es wirkte fast schon so, als würde sie zu Akihito sprechen. Komischerweise hatte dieser komische Gedankenwandel die Traurigkeit von Kimiko scheinbar zurück gedrängt und sie schien nun weniger bedrückt als vorher zu sein. Sie hatte sogar ohne darüber nachzudenken mit dem Essen begonnen, obwohl sie vor einem Augenblick noch allen Appetit verloren hatte. Ihre Probleme hatten sich in windeseile von allein gelöst,
so schien es zumindest. Schließlich hatte sie jetzt einen Grund wieder nach Hause zu reisen und etwas zu Essen bekam sie auch in den Bauch. Sie war also einen Schritt weiter als zu dem Zeitpunkt als sie in Kirigakure angekommen war. Doch was war eigentlich mit ihm? "Du bist aus dem Feuerreich, richtig? Was treibt dich hierher? Hi no Kuni war schließlich nicht gerade um die Ecke. Theoretisch eigentlich schon, schließlich war es das nächste Großreich auf dem Festland. Aber dazwischen war eben das weite Meer. Er musste einen Grund haben, warum er hier war, genau wie Kimiko einen hatte. Oder nicht? Kamen Menschen vielleicht aus purem Spaß hierher?

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Sa Okt 28, 2017 5:22 pm

Sie war den Tränen nahe, das erkannte Shuichi. Er konnte es bis zu einem gewissen Masse auch verstehen, doch gleichzeitig war er überrascht, wie sehr sich dieses Mädchen von einem einzigen Satz so viel Hoffnungen hatte machen können. Er hatte ihr ja noch nicht einmal etwas versprochen, er hatte nur gehofft, ihr vielleicht etwas helfen zu können und auch das war bloss eine Vermutung gewesen. Dass sie dadurch nun einen so herben Rückschlag einstecken musste, konnte er bloss auf ihre noch jungen Jahre schieben. Zumindest ging er davon aus, das sie noch ziemlich jung war. Ihr fehlte die Erfahrung und es lag womöglich auch einfach an ihrem Charakter. Vielleicht war sie nah am Wasser gebaut? Sie wäre zumindest nicht die erste junge Dame, die er traf und die schnell in Tränen ausbrach wegen Dingen, die eigentlich keine Träne wert waren.
Doch Kimiko war bloss den Tränen nahe, den sie schien sich zu sammeln und lächelte ihn dann im nächsten Moment wieder an. Nur erreichte ihr Lächeln mitnichten ihre Augen. Sie erklärte, dass sie selbst aus jenem Dorf stammte, in welchem der Clan der Kaminishis Zuhause ist, ergo war sie wohl auch eine Kaminishi? Kaminishi Kimiko also.
Sie sprach noch etwas mit sich selbst, war sich unsicher, ob ihre Freundin - und wohl auch Verwandte? - nicht doch schon wieder im Dorf wäre. Shuichi liess sie in Ruhe grübeln und ass derweil einen guten Teil seines Essens auf, bis sie schliesslich die Worte wieder direkt an ihn richtete. Er war froh, dass sie sich wieder gefangen und er sie nicht in ewige Trauer gestürzt hatte. Dann hätte er eindeutig ein sehr schlechtes Gewissen gehabt.
Auf Kimikos Frage hin tat er so, als ob er zuerst den Bissen, den er im Munde hatte, runterschlucken wollte, bevor er antwortete. Aber eigentlich brauchte er einfach einen Moment um sich eine kleine Lügengeschichte auszudenken, er konnte ja schlecht die Wahrheit sagen. Das er hier war, weil er hier wichtige Informationen bekommen hatte auf der Suche nach einem Mädchen, das er schon seid Jahren sucht.
"Ich habe hier einen Verwandten und einige Freunde.", da sie nicht von hier war, kannte sie vermutlich auch nicht allzu viele Leute, sie würde seine Geschichte also hoffentlich einfach glauben, "Ich habe sie besucht und bin nun wieder auf dem Nachhauseweg. Ich wollte auch die nächste Fähre nehmen die in ...", er sah auf seine Uhr, "oh, in weniger als einer Stunde fährt. Die wolltest du doch auch nehmen, richtig?"
Tatsache war, er musste wirklich wieder aufs Festland zurück. Er musste den Spuren nachgehen, die er hier in Kirigakure erhalten hatte. Es war nicht einfach gewesen, der Informant war nicht besonders begeistert gewesen, das man ihn verraten hatte, aber Shuichi war das egal. Er hatte seinen Teil der Abmachung gehalten und einen Mord dafür begangen, seine Belohung stand ihm also mehr als zu.
Er zog es in Erwägung sie zu fragen, ob sie nun zurück in ihr Dorf ging um dort zu schauen, ob ihre Freundin wirklich da war, doch er liess es bleiben. Er wollte nicht noch einmal eine solche Situation provozieren wie zuvor. Also blieb er einfach stumm und ass den Rest seines Essens auf.

tbc: Wald von Konoha


Zuletzt von Katakura Shuichi am Mo Nov 27, 2017 1:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mo Okt 30, 2017 9:01 pm

Einstiegspost

Auraya hatte sie länger als gewollt mit dem Gedanken gequält, wo sie sich treffen sollten. Bei ihm vorbei zu kommen erschien ihr aus mehreren Gründen heraus nicht optimal. Zum einen würde sie damit in seine Privatsphäre eindringen und ihn womöglich einschüchtern, falls er nicht bereits von ihrem Rang eingeschüchtert war. Bis jetzt hatte sie ihn nur mit einem Stück Papier hierher diktiert. Dies war ihr sachlich erschienen und sagte nichts über sie aus, außer das was man ihrer Handschrift entnehmen konnte. Mai sagt immer sie schrieb wie eine alte Frau, während ihre Mutter sie für den eleganten Schwung gerne einmal lobte. Aber diese Dinge waren nicht objektiv, sondern sehr subjektiv. Hinzu kam, dass sie eine Zeit genannt hatte in der man ohne Probleme etwas essen konnte. Zumindest, wenn man wie sie selbst bereits seit einigen Stunden auf den Beinen war. Ein öffentlicher Ort half zudem meist dabei das benehmen einer Person zu fördern. Wenn sie also in eine laute Diskussion verfielen würden sie auffallen und das wollte bestimmt niemand der beiden. Außerdem konnte sie hier zur Not immer noch Unterstützung erfahren. Nicht das sie Angst vor ihm hatte, sie brachte Dorffremden Menschen nur immer etwas wie gesundes Misstrauen entgegen. Immerhin konnte sie diesen Leuten nicht in den Kopf schauen und ihre Augenbinde verhinderte oft das sie etwas vom Minenspiel der Menschen mitbekam.
Auch heute hatte sie ihre Binde nicht abgenommen, den Weg zum Restaurant kannte sie einfach zu gut. Außerdem war der Weg so um einiges angenehmer. Die Menschen machten ihr hier Platz und niemand beschwerte sich, wenn sie einmal langsamer ging. Das ewig zählen ihrer Schritte war schnell zu Gewohnheit geworden, seitdem sie vorgab blind zu sein. Ihre großen Schritte waren jedoch viel zu sicher für eine einfach blinde und auch die Anmut mit der sie sich generell zu bewegen schien wirkte konträr zu ihrer Augenbinde. 34 – 35 -  36 - stop Als hätte sie eine Schranke passiert blieb sie stehen und wog ab, wie weit sie vom Rand der Tür entfernt war. Die Drehung um 90° war gerade vollendet, als sie auch schon eine Stimme neben sich hörte. Warte mein Kind ich helfe dir. Eine alte runzelige Stimme und sie hatte sofort das Bild einer alten Frau im Kopf, die ihr die Tür aufhalten wollte. So nun kannst du hinein gehen. Auraya lächelte intuitiv und neigte den Kopf in die Richtung der Stimme. Ich danke euch vielmals. Die Frau winkte ab, was Auraya jedoch nur vermuten konnte und eilte dann davon, während die Schwertmeisterin das Lokal betrat.  Das Bild dieses Raumes war ihr wohl bekannt und sie konnte wie an vielen weiteren tage nur hoffen, dass niemand die Möbel angestellt hatte. Nach einigen Schritten trat sie jedoch über die gewohnte Schwelle und lies den Blick schweifen, als würde sie etwas sehen. Doch sie nahm nur die Stimmen wahr und entschied sich einen Platz etwas abseits zu nehmen. Auch dies hatte mehrere Gründe. Zum einen würden sie dort weniger auffallen und zum anderen wäre es dort bei weitem ruhiger als mitten im Zentrum des Lokales. Es ist wirklich ein Jammer wie viel es zu bedenken gilt. Aber da werde ich wohl niemals drum herum kommen. Danke für diese Bürde Vater. Mit einem leicht ironischen Lächeln machte sie sich auf den Weg zu einem etwas abseits gelegenem Tisch. Zum Glück konnte sie spüren, dass er frei war und hatte so keinerlei Bedenken, als sie sich seelenruhig auf die Kissen nieder sinken ließ. Jetzt erwies sich Kaikai leider doch als etwas unpraktisch. Hätte sie die Waffe einfach zu Hause gelassen und nicht wieder mitgenommen. Aber Kaikai gehörte zu ihr, wie ihre Familie es tat. Es gab einfach kein leben ohne diese Menschen.
Dennoch musste sie das Schwert vom Rücken nehmen. Es war einfach viel zu lang als das sie es beim sitzen locker auf dem Rücken lassen konnte. Also legte sie die Klinge zu ihrer rechten nieder und zupfte ihre Kleider zurecht damit diese vernünftig fielen. Ab da an hieß es nur noch warten und Tee trinken, im besten Fall. Kaum saß sie einen Moment, da hörte sie bereits eifrige Schritte bevor sie eine Stimme neben sich hörte. Was darf ich ihnen bringen? Auraya tat als überlegte sie einen Moment und wand den Kopf dann in Richtung des Sprechers. Einen grünen Tee bitte und bringen sie auch gleich eine Flasche Wasser und zwei Gläser, ich erwarte noch jemanden. Sehr gerne ich bringen ihnen gleich alles. Dann war sie auch schon wieder alleine und verfiel in Gedanken. Sie wusste noch nicht sehr viel über diesen Menschen und alles an seiner Geschichte hätte eine Lüge sein können. Auraya musste sich eingestehen, dass sie neugierig auf diesen Verräter seines Dorfes war und dennoch etwas wie Respekt empfand. Es war schwer seien Wurzeln zu verraten aber er war vor dem Kaiserreich geflüchtet und das war bei weitem keine einfache Flucht oder ein simpler Verrat.  Nachdem sich ihre Gedanken einen Moment um dieses Thema gedreht hatten glitt sie zu etwas Üblicherem. Was sollte sie in diesem Gespräch preisgeben und was würde sie für sich behalten. Diese Blindheit half ihr noch in einem sehr wichtigen Punkt. Oberflächlichkeiten hatten keine Wirkung auf sie. Es ging nur um das was jemand sagte, versprach und in gewisser Weise ausstrahlt. Mit einem leisen klirren wurde der Tee vor ihr abgeladen, ebenso wie das Wasser und die beiden Gläser. Auraya bedankte sich und faltete die Hände auf dem Tisch. Nun musste sie warten bis Hisagi sie fand und sich zu ihr setzte.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 8:37 am

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Er bemerkte, wie die blinde Dame die Stirn kräuselte, während er ungefragt Platz genommen hatte. Hatte sie erwartet, er würde hier in der Gegend stehen? Das war ihm zu viel Aufmerksamkeit. Nicht umsonst musste sie dieses Lokal ausgesucht haben. Es lud zum bequemen Sitzen ein. Der Förmlichkeit halber sprach Auraya jedoch das Angebot aus, Hisagi möge sich doch setzen. Sie forderte ihn auch dazu auf ein weiteres Getränk zu bestellen, wenn ihm danach war. “Danke, dass Ihr bereits so freundlich wart, mir ein Wasser zu bestellen.“ Er überlegte kurz, hob dann die Hand und wank eine der Kellnerinnen zu sich. “Einen Espresso, bitte.“ Er hielt sich kurz, weil er Auraya nicht großartig unterbrechen wollte.
Ihm entging dabei jedoch nicht, dass sie seine anfängliche Frage übergangen hatte. Ein „Machtspiel“? Interessant. Er ließ es mit sich machen und lauschte, da Auraya nun auf seine Frage antwortete – oder zeigte zumindest, dass sie seine Frage vernommen hatte. Eine wirkliche Antwort erhielt er mit Nichten. “Oh, ich wollte nicht Euer Alter erfahren. Ich denke, dass Ihr Anfang-Mitte 20 seid. Doch dass es nichts über Euch zu wissen gibt, bezweifle ich.“ Man konnte Hisagi anhören, dass er bei seinen letzten Worten lächelte. Yuki Auraya wollte sich ganz klar unter Wert verkaufen. Vielleicht spielte es auch wirklich keine Rolle, wen Hisagi dort vor sich hatte. Grundsätzlich war Hisagi aber neugierig und wusste gerne mit wem er es zu tun hatte.

Auraya erklärte ihm, dass sie seine Ansprechpartnerin sei und dass sie ihm Regeln und Rahmenbedingungen erläutern würde. Er sparte es sich zu nicken. So etwas in der Art hatte sich im Schreiben bereits angedeutet. “Wenn ich ehrlich bin, hätte es mich enttäuscht, wenn Kirigakure einen Fremden mit offenen Armen empfangen hätte.“, erwiderte Hisagi schmunzelnd. “Bisher wurde ich noch nicht eingehend untersucht – ich könnte schließlich auch ein feindlicher Spion sein, der im Auftrag des Kaiserreichs die Mizukage ermorden soll.“ Jetzt war er gespannt. Ging er mit seiner provokanten Aussage bereits zu weit? Wie würde Auraya auf eine so eine Aussage reagieren, die geradezu dazu einlud darauf zu Antworten. Schlussendlich lachte Hisagi jedoch, um klarzustellen, dass es sich lediglich um einen Scherz seinerseits gehandelt hatte. “Ich bin gespannt, wie die Rahmenbedingungen aussehen werden. Wenn ich danach die Möglichkeit bekomme Euch etwas besser kennenzulernen, bin ich bereit fast jeder Bedingung zuzustimmen.“ Er stellte es so heraus, dass Hisagi unglaublich an seiner Ansprechpartnerin interessiert war – was durchaus der Wahrheit entsprach. Es fuchste ihn, dass sie seiner Frage ausgewichen war.

Der Espresso fand den Weg zu ihm. Er erhob sich etwas, um eben jenen entgegen zu nehmen und lächelte die Bedienung dankbar an. “Vielen Dank!“ Damit nahm er wieder Platz. Er trank den Espresso schwarz und unverdünnt – anders als manch anderer. Das starke Aroma stieg Hisagi in die Nase und jagte ihm wohlige Schauer über den Körper. Ganz anders, als das furchtbare Wetter, das außerhalb des Restaurants herrschte. Er nippte kurz an dem heißen Gebräu und raunte entspannt auf. “Mir gefällt die Lokalität, die Ihr für unser erstes Treffen ausgewählt habt.“, lobte er Aurayas Wahl und hielt dann ein, damit sie ihm die Rahmenbedingungen Preisgeben konnte.


Zuletzt von Ichibe Hisagi am Do Nov 02, 2017 12:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 11:40 am

Da Auraya nichts Besseres zu tun hatte als zu sitzen und zu warten bis jemand den sie nicht kannte das Lokal betrat, war sie wieder dazu übergegangen ihre Umgebung abzusuchen. Seitdem sie ihre Begabung zu Sensorik ein wenig unter Kontrolle hatte versuchte sie sich die bekannten und unbekannten Signaturen zu merken und die Leute zu behalten. Auraya begann erst sich die Frauen um sie Herum zu merken und ging dann zu den Männern über. Es dauerte nicht lange, bis sie das Lokal erfasst hatte und sagen konnte, wo sich welche Person bewegte. Nachdem sie die Bewegungen verfolgt hatte konnte sie auch bald fest machen wer zum personal gehörte. Ihre Kellnerin hatte sie eine Zeit lang verfolgt. Die Frau lief hin und her und wirkte alleine durch ihr zügiges hin und her entweder gestresst oder sie war einfach ein wenig über eifrig. Da sie die Dame nicht kannte, konnte sie es nicht einschätzen und ging irgendwann dazu über langsam an ihrem Tee zu nippen und über den griff von Kaikai zu streichen.
Wie er wohl sein wird. Es ist eine Sache zu wissen das er aus Konoha geflohen ist und seien Tochter mit hat. Eine andere ist es all dies zu glauben. Aber deswegen bin ich hier. Ich will mir ein Bild von ihm machen, ich werde ihn einführen und ich werde darauf achten, dass er sich nicht daneben benimmt. Es ist sinnlos sich jetzt schon sorgen um ihn zu machen. Wir müssen das alles nur mit genug Vorsicht angehen. Yuzu und ich sind immerhin der selben Meinung. Ich sollte sie fragen, ob sie einmal wieder Zeit zum Üben hat, wir haben uns lange nicht mehr privat getroffen. Während Auraya ihren Gedanken nach hing und ihr Schwert streichelte spürte sie bald, das sich neue Leute in das Lokal begaben und andere gingen. Doch nur eine Person war wirklich dabei näher an sie heran zu treten. Das war also die Präsenz von Hisagi. Als würde sie ihn nicht bemerken verharrte sie einfach auf ihrem Platz bis er sie direkt ansprach. Lächelnd wand sie den Kopf in seine Richtung und nickte ihm zu. Ganz recht die bin ich. Kaum hatte sie dies gesagt, bewegte er sich weiter, nahm Platz ohne das sie ihn darum gebeten hatte. Einen Moment zog sie die Stirn kraus, was man unter dem weißen Haar jedoch nicht sah, ehe sie wieder zu ihm blickte.
Nehmt Platz und bestellt Euch gerne ein weiteres Getränk. Das Wasser ist für Euch gedacht, wenn Euch der Sinn danach steht. Sie überging ihn einfach und das hatte mehrere Gründe. Zum einen sollte ihm bewusst werden, dass sie in diesem Gespräch den Ton angab und zum anderen sollte er schnell einsehen, dass er noch so lieb vor sich hin säuseln konnte. Es würde keinen unterscheid machen, wie er die Worte aussprach, wenn sie ihr unverschämt vorkamen. Auraya erlaubte sich eine Pause. Sie hatte sich im Vorfeld viele Ansprachen zurecht gelegt die einmal mehr oder weniger harsch klangen. Es lag ihr zwar nicht direkt unfreundlich zu sein, doch noch musste er sie für sich gewinnen, damit sie ihn ins her schloss. Um zu eurer Frage zurück zu kommen, fuhr sie fort und trank einen Schluck Tee. Es gibt nicht viel über mich zu wissen. Meinen Namen kennt ihr bereits und bekanntlich fragt man eine Frau ja nicht nach ihrem Alter. Sie lächelte über ihren kleinen Scherz. Ob er ihre Aussage auch so humorvoll aufnehmen würde? Das was vorerst für Euch wichtig sein sollte ist, dass ich eure Ansprechpartnerin bin. Da ihr Eure Heimat verlassen habt und nun bei uns lebt, gibt es einige Regeln an die Ihr euch halten müsste und Privilegien die Ihr euch verdienen müsst. Ich hoffe Ihr versteht, dass wir jedem Flüchtling mit gesundem Misstrauen begegnen müssen. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen, bevor sie die Hände in ihrem Schoß faltete.
Ich würde gerne die Rahmenbedingungen mit Euch besprechen und wenn Ihr es wünscht können wir uns danach ein wenig besser kennen lernen. Ich dachte mir wir könnten nach unserem Gespräch etwas essen und dann zeige ich Euch die Stadt, wenn Ihr es euch wünscht. Auraya vermittelte, obwohl sie blind schien einen sehr selbstbewussten Ausdruck. Sie verfing sich nicht in ihren Worten, stieß nicht gegen den Tisch und schien nicht ungeschickt nach ihrer Tasse zu suchen. Außerdem hatte sie ihm sofort reinen Wein eingeschenkt und nicht versucht ein Spiel mit ihm zu treiben. Er sollte nicht glauben, dass man ihm hier uneingeschränkt vertraute und das er tun und lassen konnte, was er wollte. Er sollte wissen, dass es Zeit brauchen würde, bis sie ihn als wirkliches Mitglied ansahen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 12:17 pm

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Er bemerkte, wie die blinde Dame die Stirn kräuselte, während er ungefragt Platz genommen hatte. Hatte sie erwartet, er würde hier in der Gegend stehen? Das war ihm zu viel Aufmerksamkeit. Nicht umsonst musste sie dieses Lokal ausgesucht haben. Es lud zum bequemen Sitzen ein. Der Förmlichkeit halber sprach Auraya jedoch das Angebot aus, Hisagi möge sich doch setzen. Sie forderte ihn auch dazu auf ein weiteres Getränk zu bestellen, wenn ihm danach war. “Danke, dass Ihr bereits so freundlich wart, mir ein Wasser zu bestellen.“ Er überlegte kurz, hob dann die Hand und wank eine der Kellnerinnen zu sich. “Einen Espresso, bitte.“ Er hielt sich kurz, weil er Auraya nicht großartig unterbrechen wollte.
Ihm entging dabei jedoch nicht, dass sie seine anfängliche Frage übergangen hatte. Ein „Machtspiel“? Interessant. Er ließ es mit sich machen und lauschte, da Auraya nun auf seine Frage antwortete – oder zeigte zumindest, dass sie seine Frage vernommen hatte. Eine wirkliche Antwort erhielt er mit Nichten. “Oh, ich wollte nicht Euer Alter erfahren. Ich denke, dass Ihr Anfang-Mitte 20 seid. Doch dass es nichts über Euch zu wissen gibt, bezweifle ich.“ Man konnte Hisagi anhören, dass er bei seinen letzten Worten lächelte. Yuki Auraya wollte sich ganz klar unter Wert verkaufen. Vielleicht spielte es auch wirklich keine Rolle, wen Hisagi dort vor sich hatte. Grundsätzlich war Hisagi aber neugierig und wusste gerne mit wem er es zu tun hatte.

Auraya erklärte ihm, dass sie seine Ansprechpartnerin sei und dass sie ihm Regeln und Rahmenbedingungen erläutern würde. Er sparte es sich zu nicken. So etwas in der Art hatte sich im Schreiben bereits angedeutet. “Wenn ich ehrlich bin, hätte es mich enttäuscht, wenn Kirigakure einen Fremden mit offenen Armen empfangen hätte.“, erwiderte Hisagi schmunzelnd. “Bisher wurde ich noch nicht eingehend untersucht – ich könnte schließlich auch ein feindlicher Spion sein, der im Auftrag des Kaiserreichs die Mizukage ermorden soll.“ Jetzt war er gespannt. Ging er mit seiner provokanten Aussage bereits zu weit? Wie würde Auraya auf eine so eine Aussage reagieren, die geradezu dazu einlud darauf zu Antworten. Schlussendlich lachte Hisagi jedoch, um klarzustellen, dass es sich lediglich um einen Scherz seinerseits gehandelt hatte. “Ich bin gespannt, wie die Rahmenbedingungen aussehen werden. Wenn ich danach die Möglichkeit bekomme Euch etwas besser kennenzulernen, bin ich bereit fast jeder Bedingung zuzustimmen.“ Er stellte es so heraus, dass Hisagi unglaublich an seiner Ansprechpartnerin interessiert war – was durchaus der Wahrheit entsprach. Es fuchste ihn, dass sie seiner Frage ausgewichen war.

Der Espresso fand den Weg zu ihm. Er erhob sich etwas, um eben jenen entgegen zu nehmen und lächelte die Bedienung dankbar an. “Vielen Dank!“ Damit nahm er wieder Platz. Er trank den Espresso schwarz und unverdünnt – anders als manch anderer. Das starke Aroma stieg Hisagi in die Nase und jagte ihm wohlige Schauer über den Körper. Ganz anders, als das furchtbare Wetter, das außerhalb des Restaurants herrschte. Er nippte kurz an dem heißen Gebräu und raunte entspannt auf. “Mir gefällt die Lokalität, die Ihr für unser erstes Treffen ausgewählt habt.“, lobte er Aurayas Wahl und hielt dann ein, damit sie ihm die Rahmenbedingungen Preisgeben konnte.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 1:01 pm

Auraya geriet ins Grübeln. Sein Sinn für Etikette war nicht so fein, wie sie es sich wünschte und doch schien er nicht darum zu bitten sofort von ihr gescholten zu werden. Ihre Position lies nur eine bestimmte Schwäche zu und sie wusste das Freundlichkeit sich meist mehr lohnte als stures beharren auf etwas das man nur bedingt ändern konnte. Sie hatte ihren Standpunkt klar gemacht und würde ihn wohl wieder höflich darauf hinweisen, dass er sich nicht alles heraus nehmen konnte, sollte es soweit kommen. Vielleicht verstand er auch, dass sie Stärke zeigen musste und vielleicht war ihm auch bewusst, dass sie nicht nachlässig mit ihm sein durfte.  Während er einen Espresso bestellte nahm Auraya noch einen Schluck von ihrem Tee und fragte sich wie es wäre heißes Wasser erzeugen zu können um das aufkochen zu unterbinden. Ein seltsamer Gedanken, den die sofort wieder verwarf, als er begann ihr Alter zu schätzen. Sie konnte gar nicht anders als kurz aufzulachen. Zu ihrem Glück war ihr lachen eher kurz und verhalten und damit nicht besonders störend.   Vielleicht hätte ich Euch mein Alter doch verraten sollen. Jetzt muss ich euch enttäuschen. Ihr seid viel zu großzügig mit meinem Alter gewesen.
Vielleicht sollte sie aufhören sich selbst ein wenig  zu belächeln. Aber so war sie eben. Nette Dinge nahm sie genau so an wie negatives und doch lies sie sich von seinem Kompliment nicht zu stark beeindrucken. Immerhin wusste sie nur das über ihn, was sie von anderen erfahren hatte und wer wusste was hinter ihm steckte. Zu ihrem Glück oder vielleicht auch zu seinem, sah er dieses Gespräch recht locker. Auch wenn sein Scherz über den Mord der Mizukage ihm wohl von vielen andern Shinobi bereits einiges an missfallen eingebracht hatte. Auraya tat dies mit einem Lächeln ab. Ihr braucht Euch keine Sorgen zu machen. Deswegen bin ich hier. Solltet ihr auf dumme Ideen kommen, komme ich ebenso auf dumme Ideen. Hätte sie neben ihm gesessen hätte sie wohl leicht seinen Arm getätschelt, doch so waren zu viele Objekte zwischen ihnen , die sie blind nicht überwinden konnte. Natürlich würde sie ihm etwas antun, sollte er sich falsch benehmen. Gewalt war keine Lösung, doch anders konnte sie nicht verhindern, dass dieses Dorf im Einklang blieb. Zudem hatte er sie damit heraus gefordert. Wollte er wissen wie kurz oder lang ihre geduldsfaden war? Vielleicht würde ihn diese Ruhe herausfordern, vielleicht würde er erkennen, dass er so nichts gewann. Nach seinem Scherz begann er jedoch sofort wieder ihr zu schmeicheln und sie fragte sich, ober er darauf hoffte, dass sie dadurch netter zu ihm war. Ob er sie täuschen wollte? Noch konnte sie seine Beweggründe nicht einschätzen.
Von links nährte sich wieder ihre Kellnerin und brachte das Getränk, während Auraya ihre Liste in Gedanken durch ging. Es folgte ein weiteres Lob und dieses Mal war sie sich sicher, dass er nett sein wollte und zwar mit aller Macht.  Danke, seid euch gewissen, das die Mahlzeiten hier vorzüglich sind. Unbeirrt begann sie jetzt jedoch das wichtige anzusprechen, immerhin hatten sie hiernach noch einen längeren Tag vor sich. Es schmeichelt mir, dass Ihr in mir etwas lohnenswertes seht. Ihr solltet dennoch bedenken, dass ich euch nicht jede Stunde eures Lebens hier begleiten werden, wenn ihr diese Bedingungen annehmt. man sollte meinen das sie aus dem nichts einen Vertrag zur Hand hatte, doch es gab keinen. Stattdessen begann sie einfach alle Punkte aufzulisten. Zu Beginn werdet ihr nicht dazu befugt sein Genin Teams zu unterrichten, oder wichtige Missionen anzunehmen. Da ihr zum heilen befähigt seid steht es euch frei euch dem Krankenhaus anzuschließen und dort zu helfen. Ihr würdet dort ebenso eine Vertrauensperson erhalten, die euch dort begleitet und euch einführt. Zugang zu tieferen Forschungen und Fortschritten werde ihr verständlicherweise nicht erhalten. Ebenso tragt ihr die Verantwortung für eure beiden Kinder, wenn ich sie so nennen darf. Eure Kinder werden auf ihre Fähigkeiten hin geprüft und ebenso ihr. Wir möchten wissen wozu ihr außerdem befähigt seid. Um so ehrlicherer zu uns seit um so schneller werdet ihr hier ein wirkliches zu Hause finden. Zudem werdet ihr keinen Zugang zu einigen wichtigen Gebäude erhalten. Auraya machte eine Pause um ihn verstehen zu lassen, bevor sie fortfuhr. All diese Beschränkungen können mit der Zeit aufgehoben werden. Das hängt zum größten Teil von euch ab. Ich werde euch bei Fragen zur Seite stehen und euch einweisen, wo dies nötig wird. Zudem werde ich euch in Kenntnis setzen, wenn uns etwas missfällt. Ich bin sozusagen voll für euch verantwortlich. Wir wollen euch so gut eingliedern, wie ihr euch eingliedern möchtet. Hab ihr Fragen zu diesen Bedingungen?
Sie hatte ihm eine ganze Menge an Informationen gegeben. Jetzt wartete sie, ob es noch fragen von seiner Seite gab und dann konnten sie endlich ihr essen bestellen. Rin hatte nicht zugelassen, dass sie gefrühstückt hatte und sie musste gestehen, dass sie sich gutem Essen selten verschloss.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 3:46 pm

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Ein erster Eisbrecher war ihm bereits gelungen. Auraya lachte kurz und verhalten auf, als sie bekundete, dass sie wohl doch besser ihr Alter verraten hätte. War seine Schätzung wirklich so schlecht gewesen? Äußerlich schien sie in der Tat noch recht jung zu sein, wenngleich ihr Auftreten von Erfahrung kürte. “Habe ich wirklich so sehr danebengelegen?“, erkundigte er sich freundlich. “Es ist nichts Neues, dass Frauen ein Geheimnis aus Ihrem Alter machen. Aber dass der Körper einer Frau es ebenso vermag mir ein Geheimnis daraus zu machen, ist bemerkenswert.“ Dass sie so sehr betonte, dass er viel zu großzügig gewesen war, machte ihn doch stutzig. Er musterte die Haut der jungen Frau genauer, mit ärztlicher Präzision. Sie konnte zumindest nicht sehen, dass er sie förmlich mit den Augen auszog, um irgendwelche Alterungsmerkmale zu erspähen. Die Augenbinde tat in der Hinsicht unglaubliches. Für gewöhnlich konnte man an den Augen und Fältchen rund um die Augen einer Frau ablesen, wie alt sie wirklich war, wie viel sie bereits gesehen hatte. Jetzt, wo diese Partie ihres Körpers allerdings so verborgen war, musste er nach anderen Merkmalen Ausschau halten. Vorwiegend nahm er ihre Hände und Finger ins Visier, wenngleich er auch andere verräterische Stellen unverhohlen begutachtete. Er wollte bei seiner bisherigen Schätzung bleiben, doch vermutlich war sie ein paar Jahre älter, als er vermutet hatte. Vielleicht ein Geheimnis des Yuki-Clans? Er hatte bereits Geschichten, über die makellose helle Haut gehört. Vielleicht war es genau dieses Geheimnis, weshalb Auraya so jung aussah.
Vielleicht würde er sie in Zukunft danach fragen.

Auraya blieb entspannt, als er seinen makabren Witz anbrachte. Ein gutes Zeichen für ihn. Man war bereit ihn zu dulden, solange er es nicht übertrieb – so zumindest sein erster Eindruck. Er wusste sehr genau, dass er ein wenig mit dem Feuer gespielt hatte, aber für eine erste Abschätzung mit wem er es zu tun hatte, war die Frage nötig gewesen. Er nickte, als Auraya betonte, dass sie ebenso auf eine dumme Idee käme, falls er eine dumme Idee ausführen würde. Eine Morddrohung im Grunde genommen. Und diese war sogar ernst gemeint. Hisagis Augen verengten sich. Ja, so hatte er es sich vorgestellt. Eine freundliche Fassade, doch hinter der Porzellanhaut schlummerte der Geist, den man Kirigakure nachsagte. “Ich werde euren Rat beherzigen und keine dummen Ideen keimen lassen.“, erwiderte er freundlich und trank einen Schluck Wasser. “Ich bin dankbar, dass Kirigakure mir … uns die Tore geöffnet hat. Mir liegt es fern Konohagakure zu betrügen oder zu hintergehen, aber für mich war es keine Option einem selbst ernannten Kaiserreich die Treue zu schwören … vor allem keine erzwungene Treue.“ Hisagi war bereit sich Kirigakure’s Bedingungen zu unterordnen, solange er hier nicht dem gleichen Schicksal erlag, wie in Konohagakure. Er würde sicherlich nicht „getaggt“ werden – zumindest ging er davon aus.

Er schmunzelte über die Äußerung Auraya’s, dass sie nicht immerzu an seiner Seite sein würde. Wie schade. Sie war hübsch und schien gebildet zu sein. Doch Hisagi schweifte mit den Gedanken ab. Er wollte die Bedingungen hören, die ihm nun vorgetragen wurden. Ihm wurde untersagt ein Ge-nin Team zu unterrichten oder hochrangige Missionen anzunehmen. Dazu wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt im Krankenhaus zu arbeiten. Neben Auraya würde er dort ebenso eine „Vertrauensperson“ oder einen „Ansprechpartner“ erhalten. Handelte es sich dabei wirklich um eben jenes oder handelte es sich eher um eine Aufsichtsperson? Hisagi schätzte, dass es sich grob um letzteres handelte. Eine Bedingung, die ihm durchaus einen Stich versetzte, war die Tatsache, dass er keinen Zugang zu tieferen Forschungen oder Fortschritten aus Kirigakure erhalten würde. Eigentlich nicht überraschend. Schließlich war er der Neue. Doch irgendwie tat es dennoch weh – sein Hauptaugenmerk lag in der Forschung und dieses Gebiet wurde begrenzt.
Die Verantwortung für Zetsu und Mira zu tragen, war nichts Neues. Glücklicher Weise war Mira erwachsen genug, um auf sich selbst zu achten und mit Zetsu würde er schon klarkommen. Sowohl „seine Kinder“, wie auch er selbst, würden auf Fähigkeiten geprüft werden. Er kratzte sich leicht am Kopf. “Natürlich. Ich bin nicht nach Kirigakure gekommen, um Urlaub zu machen, sondern um hier zu leben. Dass ich dafür meine Fertigkeiten Preis gebe, scheint mir nur fair zu sein.“ Wobei dies für Hisagi nicht implizierte, dass er all seine Forschungsergebnisse mit dem Dorf versteckt hinter dem Nebel teilte.
Dass ihm der Zugang zu wichtigen Gebäuden verwehrt wurde, ließ ihn dann doch stutzen. “Mit wichtigen Gebäuden meint ihr vermutlich das Gebäude der Mizukage und einzelne Clan-Viertel, oder?“, erkundigte er sich sicherheitshalber. Er wollte niemandem auf die Füße treten, weil er es nicht besser wusste. “Ich kann zudem verstehen, dass ich keinen Zugang zu den Forschungen von Kirigakure erhalte – doch ist es mir gestattet meine eigenen Forschungen weiter zu betreiben? Keine, die für das Dorf gefährlich wären selbstverständlich. Ein Großteil ist Mathematik und das Durchforsten von alten Schriften.“, ergänzte er, um klarer darzustellen, wie er forschte.

Grundsätzlich war er sehr zufrieden damit, dass diese Bedingungen nicht auf Dauer anhalten mussten. Ein gutes Zeichen für eine echte Einbürgerung, auch wenn er sich selbst mit solcherlei Dingen schwertat. “Ich bin froh, dass Ihr diejenige seid, die für mich zuständig ist. Ich weiß natürlich noch nicht besonders viel von euch, aber ich bin sicher, dass sich dies mit der Zeit beheben wird.“ Er nahm einen Schluck seines Espressos und setzte die kleine Tasse wieder ab. “Ich bin bereit die Bedingungen zu akzeptieren. Auch wenn es mir in der Seele schmerzt keine Ge-nin ausbilden zu dürfen.“, seine Worte trieften regelrecht vor Ironie. Nichts lag ihm ferner als sein mühsam erlangtes Wissen leichtfertig an irgendwelche halbstarken Kinder weiter zu geben. “Und ich bin natürlich auch dazu bereit meine Fertigkeiten offen zu legen. Wobei ich betonen muss, dass ich kein Kämpfer bin. Mein Gebiet beschränkt sich auf die Kunst der Fûin, der Kekkai und der des Heilens.“ Er lächelte und beäugte misstrauisch die Klinge von Auraya. “Einem Kampf gegen euch, würde ich daher nicht leichtfertig zustimmen.“
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 02, 2017 4:36 pm

Ihr Alter hatte ihn wohl sehr getroffen. Nun er lag nicht mehr als ein Jahrzehnt daneben, nunja beinahe, aber das schmeichelte ihr dennoch. Woran es lag, dass er ihr Alter nicht erraten konnte war ihr unbekannt. Sie selbst machte sich aber meist nicht viele Gedanken um das, was anderen von ihrem Alter hielten. Sie selbst konnte es sich diesbezüglich sehr einfach machen. Sie erspürte das Alter durch ihre Begabung und musste deswegen nicht raten, außer um einige Leute vielleicht zu unterhalten oder ihnen etwas vorzutäuschen – was sie nicht nötig hatte. Das sie ihn auseinander genommen hatte war wohl kein netter Beginn einer Unterhaltung, also würde sie dies vielleicht einmal beiläufig erwähnen, es sich denn anbot. Aber solange war sie froh um ihre ganzen Geheimnisse. Dieses oder jenes war kein wirkliches Geheimnis und sobald sie aus diesem lokal heraus waren, würde er merken wie bekannt sie im Grunde genommen war. Das würde einiges vielleicht schwerer machen, aber nicht gänzlich unmöglich.
Während sie weiter plauderten, tranken und Auraya ihre Drohung aussprach kam sie zu dem Schluss, dass sie es durchaus schwerer hätte haben können. Hisagi war nicht dumm genug zu glauben, dass man ihm etwas schenkte und er schien seine Grenzen zu kenne. Er erinnerte sie an ein Kind, das versuchte seine Grenzen zu finden. Sie war in diesem Fall die beherzte Mutter die ihn darauf hin weis wo er aufhören musste zu bohren. Ich urteile nicht über eure Entscheidung, versicherte sie ihm, als er von Konoha sprach. Sie konnte sich nicht genau vorstellen, wie es dort war und wie groß die Angst um Leib und Leben war. Ihr selbst würde es nicht gefallen, wenn man sie unter Kontrolle hatte, aber anderseits liebte sie ihr Dorf und sie würde es nie verraten. Ob sie es noch lieben würde, wenn ein anderer es übernahm, konnte sie nicht sagen. Aber sie hätte sich wohl niemals kampflos ergeben und wäre lieber gestorben, als sich jemandem zu ergeben. Nein sie konnte sich kein Urteil erlauben, sie kannte die Situation nicht, wusste nicht wie all dies abgelaufen war und welcher Druck auf einem Shinobi dort lastete. Sie hatte einige Dinge gehört, aber dort zu leben war wohl noch einmal etwas anderes.
Während sie ihre Bedingungen vortrug hörte er ihr zu und erklärte sich damit bereit seine Fähigkeiten in den Dienst des Dorfes zu stellen. Es erschien ihm fair und Auraya war in gewisser weise roh, dass er sich nicht quer stellte. Sie nickte sacht auf seien Frage hin. Genau solche Orte meine ich damit. Falls es Wachen gibt werden sie euch gegebenenfalls abhalten, wenn ihr euch einem Ort nährt. Viele Clans besitzen religiöse Stätten und es ist niemals gut diese Ort im schlimmsten Fall zu entweihen. Was seine Forschungen betraf musste sie einen Moment nachdenken. Sie selbst forschte nicht und konnte daher Gefahr und Potenzial solcher Dinge nicht abschätzen. Ich kann es ihm wohl nicht versagen, aber wirklich fördern wohl auch nicht. Ihr könnt gerne Berechnungen anstellen und eure Schriften durchstöbern. Ich kann euch jedoch nicht zusagen alte Schriften der Bibliotheken einzusehen. Sollten sich eure Forschungen als wichtig für das Dorf erweisen könntet ihr jedoch Zugang zu solchen Dingen erhalten, vorausgesetzt ihr weiht das Dorf in eure Vorhaben ein und es ist erkenntlich, dass kein Schaden für uns dabei entsteht. Sie breite die Hände aus um ihm zu verdeutlichen, dass es hier wieder um geben und nehmen ging. Damit waren sie sogar schon am Ende des geschäftlichen teils angekommen. Er nahm die Bedingungen an und vermisste es nicht einmal sich um ein Genin Team zu kümmern. Scheinbar sah er keine Zukunft in ihnen. Was ihn entweder zu einem Kinderfeind machte, oder zu einem Mann der nicht lange Geduld mit ihnen hatte. So oder so vertrat er damit eine andere Ansicht als Auraya.
Sie musste ein wenig schmunzeln, als er Skepsis vortrug es mit ihr aufzunehmen. Ein geschulter Blick oder einfach Respekt für eine Frau die eine Waffe mit sich herum trug. Habt ihr etwa Angst vor einer Frau mit einer Klinge? fragte sie erheitert, bevor ihre Finger über den Griff strichen. Euer Gefühl trügt euch jedoch nicht. Es wäre wirklich nicht ratsam sich mit mir zu messen. Da ihr eure Fähigkeiten mit mir geteilt habt werde ich euch ein wenig entgegen kommen. Wie ihr sicher an meinem Namen erraten habt gehöre ich dem Yuki Clan an was mich befähigt das Eiselement zu schmieden. Aber Schnee ist nur eine Spielerei in meinem Leben, wenn ihr es so mögt. Diese Klinge ist nicht nur da um euch einzuschüchtern, ich führe sie seit nunmehr acht Jahren und seitdem bin ich nicht mehr nur eine einfache Jônin, sondern auch eine der sieben Schwertmeister die Kirigakure seit Generationen kennt.  Ob er damit gerechnet hatte? Die Schwertmeister sollten ihm ein Begriff sein, man kannte sie seit Generationen über die Grenzen hinaus, auch wenn ihre Namen meist nicht bekannt waren. Früher hatten die klingen oft die Hand gewechselt doch mittlerweile schienen sie länger im besitzt zu bleiben. Am liebsten hätte sie die Binde für einen Moment abgenommen um ihn zu beobachten, doch noch lohnte es sich nicht ihn damit zu irritieren.
Also lies sie einen Moment verstreichen bevor sie verkündete Da wir diesen ganzen Papierkram nun hinter uns haben können wir gerne zum angenehmen Teil dieses Tages kommen. Habt ihr Hunger? Auraya wusste bereits was sie bestellen würde, wollte jedoch nicht so unhöflich sein und Hisagi einen Blick in die Karte verwehren. Ich bin im Übrigen nur vier Jahre jünger als ihr es seid. Mit Anfang zwanzig lagt ihr also beinahe ein Jahrzehnt daneben. Dabei dachte ich als Arzt wäre man geschult im Umgang mit dem Alter anderen. Ein wenig durfte sieh ihn ja aufziehen oder nicht? Hoffentlich nahm er es ihr nicht übel. Sobald euch weitere Fragen kommen könnt ihr mir dies gerne vortragen.  Ich werde mir Mühe geben sie zu beantworten. Denn eigentlich bin ich kein Freund von Geheimnissen. Ihr müsst euch dabei nicht auf das Dorf beschränken. Aber ihr könnt euch gerne erst von euch erzählen. Sie lächelte ihn an und trank den letzten Schluck ihres Tees.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Nov 03, 2017 8:42 am

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Ob sie ernst meinte, was sie von sich gab? Sie urteilte nicht über ihn? Irgendwie glaubte er es nicht. Sie sprach nicht aus, was für ein Urteil sie sich über ihn gebildet hatte, aber mit Sicherheit hatte sie sich ein Urteil über ihn gebildet. Sowohl in Bezug auf den „Verrat“ der Heimat, als auch über die Tatsache, ob er eine Gefahr oder ein Gewinn für das eigene Dorf war. Hisagi behielt für sich was er dachte. Es brauchte Auraya nicht kümmern, was in den Windungen von Hisagis Hirn vor sich ging – zumindest nicht alles. “Ich danke euch. Meines Erachtens nach ist es eine Tugend, wenn man eine erste Begegnung auf Basis von Erzählungen bewertet. Ihr scheint unvoreingenommen zu sein.“, er lächelte und legte beide Hände auf den Tisch, tippelte ein wenig mit den Fingern auf der Oberfläche herum, bevor er weitersprach. “Natürlich habt Ihr dennoch einige Infos vorweg eingeholt, um zu wissen, mit wem Ihr es zu tun habt. Mir scheint es so, dass Ihr Eure Notizen bei Seite gelegt habt, um noch mal ein neues Bild zu erhalten.“ Er kannte dieses Vorgehen nur zu gut. Sich in ein Thema einarbeiten und irgendwann denken, dass man das Thema in und auswendig kannte. Dann jedoch legte man Notizen bei Seite und begann das Thema noch einmal aufzurollen – von einem anderen Standpunkt aus. Dadurch erhielt man zwei unterschiedliche Bilder zur gleichen Sache. Ob man dadurch klüger wurde oder besser verstand, war nicht immer klar. Aber man konnte zumindest sagen, dass man sich nicht auf eine Meinung oder eine Ansicht festgefahren hatte. Man hatte aus verschiedensten Perspektiven herausgearbeitet. Und so schien es auch Auraya mit Hisagi zu tun. Er konnte sich freilich auch vollkommen irren. Vielleicht machte sie sich über so etwas überhaupt keine Gedanken und Hisagi interpretierte zu viel.

“Ich bedauere es etwas, dass ich das Gebäude der Mizukage nicht betreten darf. Ich würde irgendwann gerne persönlich mit ihr sprechen.“ Hisagi überlegte und überbrückte die Zeit, indem er einen Schluck trank. “Vielleicht lässt sich später einmal ein Treffen arrangieren. Mit Wachen oder derartigen Vorsichtsmaßnahmen.“ Hisagi hatte kein wirkliches Problem damit, wenn man ihn aus reiner Vorsichtig etwas schief beäugte. Solange man ihn nicht in ein Gefängnis steckte oder ihm eine Fußfessel anlegte, war er offen für vielerlei Dinge. “Noch nicht sofort – ich würde gerne in meinen Forschungen größere Fortschritte verzeichnen, bevor ich ein Treffen mit der Mizukage in Erwägung ziehe.“ Er lächelte sanft und sah sich etwas im Lokal um. “Ich nehme an, dass sie durch die Gegebenheiten viel zu tun hat?“ Eine Rhetorische Frage. Die Oberhäupter eines Dorfes hatten in der Regel immer viel zu tun. Wenn es nicht Papierkram war, war es Planung über das Dorf oder die Erörterung der derzeitigen Lage des Dorfes, im Vergleich zu anderen Dörfern.

Das Auraya ihm seine Forschung zustand, stimmte ihn freudig. Das war das eine Thema, welches ihn fast schon permanent beschäftigt hatte. Keine Forschungen mehr betreiben zu dürfen. Letztlich war es schwer ihn aufzuhalten, wenn er es darauf anlegte – aber ihm war es lieber, wenn er offiziell weiterarbeiten durfte. “Ich versichere Euch, dass meine Forschung keine Gefahr für das Dorf darstellt. Wenn ich der Überzeugung bin, dass ich Euch vertrauen kann, werde ich Euch gerne genaueres erklären – solange bitte ich Euch aber um Geduld.“ Gewollt oder nicht – Auraya hatte geäußert, dass sie seine „Kinder“ auf Fähigkeiten prüfen wollte. Damit kam sie seiner Forschung schon unglaublich nah. Stellte sich nur die Frage, ob sie es bemerken würde.

Er lachte, als Auraya ihn spielerisch als Feigling darstellte. Es kränkte ihn nicht sonderlich. Gerade wollte er zu einer Antwort ansetzen und selbst erörtern, warum er sie als „gefährlich“ einstufte, da sprach sie selbst schon weiter und plauderte aus dem Nähkästchen. “Eine der Sieben? Das ist interessant.“, bekundete er und lehnte sich beiden Ellbogen auf den Holztisch. Sein Kopf ragte dabei weit über die Fläche, damit er einen genaueren Blick auf die Klinge werfen konnte. Auraya war in diesem Augenblick weit weniger interessant als die Klinge, die sie führte. “Ich bin nicht besonders gut darin, bekannte Persönlichkeiten zu erkennen – also verzeiht mit bitte.“, nuschelte er, während er Auffälligkeiten der Klinge suchte. Ohne wirklichen Erfolg. “Sagt – die Klingen der Sieben sind immer etwas Besonderes. Mein primäres Forschungsgebiet beschäftigt sich nicht mit besonderen Objekten oder Waffen – aber ich habe die ein oder andere Zeile über besondere Objekte gelesen.“ Er lehnte sich wieder zurück und sah Auraya wieder an. “Was macht eure Klinge aus? Oder wie heißt sie?“, erkundigte er sich. Die meisten Klingen der Sieben waren wohl bekannt – auch wenn es immer mal wieder besondere Fälle gab, dass weitere Klingen für eine Generation auftauchten und dann wieder verschwanden. “Ich bin froh, dass mein Gefühl mich nicht gänzlich getrübt hat. Nun ist nur die Frage – hilft euch eure Klinge dabei den Gegner zu sehen oder seid ihr ein Sensor und könnt deswegen die Augenbinde tragen?“ Ob sie wirklich blind war, wagte er nicht zu bezweifeln. Soweit reichte sein Feingefühl.

“Ich würde gerne etwas essen. Mir sind die lokalen Spezialitäten nicht bekannt, also entscheidet Ihr ruhig für mich. Ich habe keine besonderen Abneigungen oder Allergien vorzuweisen. Und wenn weis ich sie zu behandeln.“ Er lachte leicht und leerte den Espresso. “Ihr lügt mich an. Ihr könnt keine Dreiunddreißig Jahre alt sein.“, sprach er erstaunt aus. “Als Arzt bin ich in der Tat recht gut darin das Alter der Patienten zu schätzen – aber Ihr seht wirklich jung aus. Liegt das an euren Genen als Yuki? Auch andere Clans – oder viel mehr andere Bluterben – haben solche Besonderheiten.“ Hisagi geriet in einen regelrechten Redeschwall, unterband diesen jedoch nun. Er wollte groß ausschweifen und erzählen, dass auch die Senju aus Konoha mit einem hohen Alter und einem jugendhaften Aussehen glänzen konnten. Doch er hatte innerhalb der letzten Minuten genug Fragen gestellt. Auraya sollte zumindest die Möglichkeit erhalten darauf zu antworten und zu reagieren.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Nov 03, 2017 10:53 am

War sie unvoreingenommen? So würde sie selbst es vielleicht nicht nenne. Natürlich kannte sie diese und jene Sachen, hatte all die Informationen über ihn gelesen, die man ihr gegeben hatte. Doch das war bei einem Flüchtigen nicht wirklich viel. Sie konnte sich immerhin schlecht in Konoah erkundigen, was Hisagi dort für ein Mann gewesen war. Zudem war es unfair Leute zu beurteilen ohne sie zu können. Meinungen waren subjektiv und deswegen musste sie sich eine weitere Subjektive Meinung von ihm bilden und versuchen ihn so gut es ging selbst einzuschätzen. Sie wusste nicht in wie weit er andere umgarnt hatte oder ob er sie vielleicht verärgert hatte. Nur weil er eine Tochter hatte musste er Kindern zudem nicht lieben – immerhin wollte er auch keine Genin trainieren. Es war viel das zusammen kam und sein Dank war vielleicht ein wenig vorschnell oder einfach nur gut gemeint. Sie war nicht zu den Leuten gegangen die ihm die Wohnung gegeben hatten um sie zu befragen. Ich weiß nur was ich wissen muss und den Rest erfahre ich, wenn es notwendig ist. Gestand sie ganz offen. Sie führte keine Liste in der sie aufschrieb was er sagte, oder vielleicht von ihr dachte. Sie wusste von seinen Kindern, seiner Herkunft und das er hier war um ein neues Leben zu beginnen. Sie würden ihm diese Chance geben, solange er sich nicht wie die Axt im Wald benahm. Was er nicht vor hatte, zumindest wenn sie ihm glauben konnte. Das sie alleine mehr über ihn wusste weil sie ihn eben gescannt hatte war noch immer nicht zur Sprache gekommen. Irgendwie musste sie immerhin wissen wo er sich im Dorf aufhielt und einen Oinin abzustellen war wohl ein wenig lästig. Ob es sinniger ist mich dafür abzustellen? Wahrscheinlich ich habe ja ohnehin zu viel Freizeit. Oh Auraya mach dir nichts vor. Du weißt das du ihn zerteilen würdest, wenn er dumme Dinge tun würde. Vielleicht bin ich auch einfach hier, weil ich mit jedem zurecht komme, wenn er sich nicht vollkommen daneben benimmt. Wer weiß das schon.
Während Hisagi noch dieses oder jenes bedauerte stellte sich heraus, dass er wirklich gerne mit ihr Sprach und das er mehr als nur ein wenig neugierig war. Seine vielen Fragen erinnerten sie bald an Rin, die auch immer seltsame Dinge wissen wollte. Vielleicht behielten sich Forscher – welcher er ja sein wollte – diese kindliche Neugier bei. Sie hatte nie Interesse daran gehabt zahlen  hin und her zu schieben oder neue Techniken zu entwickeln die sie vielleicht irgendwann einmal brauchte. Diesbezüglich war sie pragmatisch. Wenn sie es brauchte beschäftigte sie sich damit. Aber selbst ihre liebe zu alten Mythen würde sie nicht dazu bewegen einer geheimen Schriftrolle ins tiefste nirgendwo zu folgen um dann vielleicht enttäuscht zu werden. Dafür war sie einfach zu bodenständig und auf ihren Schultern lag zu viel Verantwortung.  Sein nächster Punkt galt Yuzu-chan wie sie die Kage nannte, wann immer sie über die Frau nachdachte. Man könnte wohl sagen, das sie sich gut verstanden und einige würde wohl von einer „Busenfreundin“ sprechen auch wenn Auraya dieses Wort ablehnte. Mai war hingegen Feuer und Flamme für diese Bezeichnung. Da Hisagi jedoch selbst auf die Idee kam, dass es damit noch etwas dauern würde, es Maßnahmen geben würde und so weiter und so fort, nickte sie nur. Man könnte sagen, dass es sich so verhält, stimmte sie ein. Es kam nicht vor, das sie selbst viel im Gebäude der Kage herum lief, meist hatte sie mit ihrer Familie zu tun, eine Mission oder kümmerte sich um die Einbürgerung von Leuten. In diesem Moment um Hisagi und bald auch um seine Kinder. Wie diese beiden wohl waren?  Es hieß sich in vielen Punkten in Geduld üben.
Selbst wenn er ihr die ganzen Unterlagen einer Forschung vor die Nase legen würde, wäre es doch gewagt anzunehmen, dass sie all zu viel davon verstand. Lesen konnte sie durchaus, aber sie wusste nicht was er trieb und wenn es geheim war konnte sie nicht davon ausgehen es zu verstehen. Natürlich wurde sie sich Mühe geben, aber sie war da eher realistisch. Wenn er Jahre damit verbrachte irgendetwas zu suchen würde sie es wohl kaum in einigen Minuten begreifen und vor allem dann nicht, wenn ihr der ganze Kontext fehlte.  Natürlich, gestand sie lächelnd lies jedoch offen ob es dabei um das Vertrauen ging oder vielmehr darum, ob seien Arbeit nicht gefährlich war. Sie hoffte inständig, dass er nichts dummes anstellen sollte, aber ein Restzweifel blieb. Warum sollte er sie auch belügen? Auraya konnte es nicht sagen und als es dann wirklich um sie ging wurden es noch mehr fragen die über ihr schwebte.
Die Offenbarung schien ihn aufzuwühlen. In den nächsten tagen hätte er es spätestens dann erfahren, wenn man sie auf der Straße gesehen hatte. Also wieso Dinge groß verheimlichen? Sein Interesse rückte zumindest einen Moment lang von ihr ab und fokussierte sich auf die klinge. Er wollte wissen wie sie hieß, was sie konnte. Zudem wollte er wissen ob sie damit sah, was sie kurz zum Schmunzeln brachte. Er war wirklich unglaublich neugierig. Ihr scheint wirklich an allem interessiert zu sein, stellte sie fest und spielte auf seine unzähligen Fragen an. Was sie davon alles beantworten würde? Einen Moment lang wog sie ab, was er in diesem Stadium alles wissen musste und was sie weiter brachte. Sie hatte nicht vor ihm all dieses Wissen einfach so zu überlassen also entschied sie sich für einen Kompromiss. Es wäre gewiss langweilig wenn ich euch direkt alles erzähle. Aber ihr liegt falsch, wenn ihr denkt, dass mein Schwert eine Sensorische Begabung besitzt. Übt euch ein wenig in Geduld. Die Zeit wird euch all diese Fragen beantworten. Ein schelmisches Grinsen legte sich auf ihre Lippen. Sie wollte ihn nicht direkt ärgern, aber es gab Dinge die Zeit brauchten. Sie musste eine Basis zu ihm aufbauen bevor sie alles Preis gab, was es über sie zu wissen gab. Nachher würde er sie noch über die anderen Schwertmeister ausfragen und verschwinden und all dies an Konoha weiter geben – nein das Risiko war ihr bei einem ersten Treffen deutlich zu hoch.
Nachdem auch Fragenschwall Nummer – sie wusste es nicht – vorbei war hob Auraya die Hand und winkte die Kellnerin heran. Sie bestellte ohne in die Karte geblickt zu haben zwei Nummern und lies die Frau dann wieder davon gehen, bevor sie sich wieder an ihren Flüchtling wand.  Hoffen wir nicht, das meine Bestellung euch zu so etwas verleiten muss. Lasst euch bis dahin überraschen. Sie hoffte es wirklich nicht. Allerdings hatte sie auch noch nie erlebt, dass jemand bei diesem Fischgericht Probleme bekommen hatte. Es war in einer typischen Art für das Dorf eingelegt wurde, bevor man den Fisch geräuchert hatte. Dazu würde es eine Auswahl an saisonalem Gemüse geben was sich wohl auf Kräuter und einige Gemüsesorten beschränken würde, die den Winter ausgehalten hatten. Dazu Reis und eine würzige Soße. Sie selbst begnügte sich mit einem Wokgericht bestehend aus diversem Gemüse und Obst mit Reis, Tofu und einer Süßen Soße. Während sie als warteten fuhr Auraya mit ihrer Erklärung fort. Soweit mit bekannt ist hat mein Erbe nichts damit zu tun. Ich bin wohl einfach jung geblieben. Mir war nicht bekannt, das ein Erbe solch eine Auswirkung auf das Aussehen haben kann. Immerhin war sie biologisch nicht sehr interessiert. Sie nahm ihre Gabe an, aber sie hinterfragte sie nicht im großen Stile, wie Hisagi es wohl tat.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Nov 03, 2017 2:35 pm

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Sie war gut. Während sie Hisagi über das gesamte Gespräch hinweg kleine Häppchen hinwarf, wurde seine Neugier geweckt. Doch anstatt diese Neugier zu befriedigen, lies sie ihn zappeln. Dennoch erfuhr Hisagi so einiges über sie. Dass sie nur das nötigste über ihn erfahren hatte, beruhigte ihn. Sie wollte sich weitergehend eine eigene Meinung über ihn bilden. War für ihn besser so. Über seine geheimen Exkursionen nördlich von Konoha hatten nur wenige gehört. Wüssten mehr darüber Bescheid, wäre sein Forschungsgebiet sicherlich nicht mehr so einzigartig. Andererseits gäbe es vermutlich schon weiterreichende Resultate, wenn Hisagi sich nicht darauf beschränkt hätte, alles alleine zu erkunden. Themen, denen er sich in Zukunft widmen konnte. Und wer wusste schon – vielleicht fand er jemanden in Kirigakure, dem er sich anvertraute oder mit dem er sogar gemeinsam forschen würde. Doch alles zur passenden Zeit. Er hatte Jahre seines Lebens damit verbracht alleine zu forschen und war damit gut zurechtgekommen. Ein paar weitere Tage oder Monate würden da nicht mehr stören. Hisagi war von sich selbst überzeugt genug, dass er daran zweifelte ein ebenbürtiges Forschungsmitglied zu finden. Vielleicht jemanden, der ihm zuarbeiten konnte – aber nie und nimmer jemanden, der ihm ebenbürtig war. “Ich hoffe, dass ich Euch nicht allzu schnell langweile. Besonders große Fertigkeiten habe ich leider nicht – sieht man einmal von meinem angelernten Talent als Iryio-nin ab.“
Diese Aussage war alles andere als gelogen. Natürlich war Hisagi nicht dumm – im Gegenteil. War man anmaßend genug, konnte man ihn als recht intelligent bezeichnen. Aber auf einer Mission war er nur bedingt von Nutzen. Er konnte Fûin dechiffrieren und Barrieren errichten – seine Mitglieder heilen. Damit hatte er eine gute Position als Unterstützungseinheit. Aber an erster Front würde er niemals kämpfen. Etwas, was ihm nur zu gelegen kam. Sein Körper war nicht besonders trainiert – anders als der von Auraya. Er konnte erkennen, dass sie ihm körperlich weit überlegen war.

Sie teilte ihm mit, dass er wohl möglich in Zukunft mit der Mizukage sprechen dürfte. In Begleitung von Wachen oder anderen Sicherheitsmaßnahmen. Genau, wie er es erwartet hatte. Er störte sich nicht daran. Seiner Meinung nach sollte eine so wichtige Person wie die Mizukage wenn möglichst gar nicht mehr alleine reisen, da sie wohl eine der wenigen Personen im Land war, die sich gegen den Kaiser auflehnen könnte.
“Ja, es ist wohl meiner Berufung geschuldet, dass ich an vielem interessiert bin. Ein wacher Geist und möglichst viel zu hinterfragen, ist wichtig. Man sollte nichts als gegeben hinnehmen, wenn man die Welt verstehen will. Alles hat irgendeinen Grund.“ Er lächelte und bemerkte, dass er mit seinen Händen gestikuliert hatte. Etwas, was die Yuki wohl nicht bemerkt hatte. Allerdings nahm sie ihm die Freude, die er zuvor noch verspürt hatte. Die Neugierde, die ihn erfüllte, würde nicht befriedigt. Auraya betonte, dass er mit der Zeit erfahren würde. “Wirklich schade. Ich hatte mich bereits gefreut, eure Besonderheiten zu erfahren.“ Seine Stimme klang leicht wehleidig, als wenn es ihm wirklich getroffen hätte. “Immerhin habt Ihr mir mitgeteilt, dass eure Klinge keine sensorischen Fertigkeiten besitzt. Ich schließe aber daraus, dass ihr selbst sensorische Fähigkeiten besitzt. Nicht durch ein Kekkei Genkai oder ein Hiden des Yuki-Clans?“, erörterte er und musterte sie. “Ich bin neugierig, wie gut Eure sensorischen Fähigkeiten sind.“ Doch die eigentlich interessante Frage war – was für eine Besonderheit besaß ihre Klinge. Diese wollte sie ihm verheimlichen. Vielleicht konnte er auch von der Bevölkerung erfahren.
“Ich bin gespannt, was mir aufgetischt wird. Es ist lange her, dass ich anständig gegessen habe. Meistens nur irgendwelche Konservenkosten – nichts, was man wirklich als Mahl bezeichnen.“, meinte er und rieb sich die Hände aneinander. “Aber ja – es gibt Hiden und Kekkei Genkai, mit denen man das Äußere beeinflussen kann. Bestimmte Kekkei Genkai haben einen natürlichen Bezug zum Leben, wodurch man die Zellregeneration aufrechterhalten kann und sogar neue Zellen aufnehmen kann. Aber es sind zumeist große Geheimnisse.“
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Nov 03, 2017 8:04 pm

Wie bei vielen Menschen musste sie sich fragen wie gut oder schlecht sie mit ihnen aus kam, wenn sie sich in einem Team, befanden. Ob sie Hisagi als ihren Heiler akzeptieren konnte, wusste sie noch nicht. Dennoch stellte sie sich die Fragen, wie andere Bewohner dieses Dorfes es dann konnten, oder können sollte. Vielleicht würde sie mit gutem Beispiel voran gehen müssen, wenn sie sich einmal verletzen. Diese Integration waren immer ein Problem, vor allem jetzt da es nicht gut um Konoha stand.  Ob sie sich deswegen wirklich sorgen machen musste? Auraya selbst war sich nur darüber im klaren, dass es nicht so einfach sein würde ihn in dieses Dorf zu bekommen, wie sie es sich wünschte. Vielleicht sollten sie ihn um Informationen bete, die Konoha betrafen. Ob er wollte, dass sie sich dem Kaiser entgegenstellten und sein Dorf zurück eroberten? Man konnte dies durchaus als edles Ziel sehen auch wenn Kirigakure nichts damit zu tun hatte. Wegsehen war meist kein schöner Gedanke aber Konoha würde sie wohl nicht um Hilfe bitte. Die ganze Situation war seltsam und angespannt und sie konnte sich ohnehin nicht in diese Menschen hinein versetzen. Sie wusste nur dass sie es nicht ertragen würde ihr Land zu verlieren, ihre Leute sterben zu sehen. Es war bedauerlich, dass Hisagi sie zu solchen Gedankengängen brachte ohne das er dazu auch nur ein Wort verloren hatte.  Ob sie in seiner Gegenwart dazu kommen würde sich viele Gedanken darüber zu machen, wie er als Heiler ihrem Dorf helfen konnte? Sie wusste es nicht und musste sich fragen warum sie sich über all diese Dinge Gedanken machte. Wahrscheinlich weil sie ihr Dorf liebte und er eben davon gesprochen hatte, dass er nur heilen konnte. Ob er sich deswegen Vorwürfe machte? Egal wie sie es hin und her schob, sie konnte das Problem jetzt ohnehin nicht lösen. Also konzentrierte sie sich wieder auf Hisagi.
Diese gestand ein, dass er unglaublich neugierig war. Ob dies gut oder schlecht war konnte sie jedoch nicht sagen. Für ihn war es vielleicht von Vorteil doch Auraya empfand es als ein wenig anstrengend, wenn sie mit Fragen gelöchert wurde. Dennoch behielt sie ihr Lächeln bei und lies sich nichts anmerken. Während ihr gegenüber also ein wenig an Informationsmangel litt und dabei fast weinerlich wurde, begann er weitere Mutmaßungen anzustellen. Warum ihre Blindheit sie zwangsläufig zu einem Sensor machte verstand sie nicht ganz. Sie hätte bestimmt auch andere Fähigkeiten besitzen können oder sie hätte ihn einfach angelogen. Scheinbar rechnete er nicht mit einer Lüge. Es lag ihr nicht zu lügen und doch fand sie es faszinierend, dass er ihr so vertraute oder davon ausging, dass sie vollkommen ehrlich war. Ihr mutmaßt eine ganze Menge interessanter Dinge. Ob sie ihn ein wenig ärgern sollte? Die Idee das er von ihren Sensorischen Fähigkeiten ausging erschien ihr schlimmer als die Idee, dass er wusste das sie sehen konnte. Das sie sehen konnte würde er über kurz oder lang ohnehin erfahren. Es tut mir fast schon ein wenig leid euch wieder enttäuschen zu müssen. Als wäre es nichts besonderes fuhr sie sich mit ihren blassen Fingern zu der Binde und schob sie über ihr linkes Auge. Unter dem Tuch konnte er nun ihre blassblauen Augen erkennen und wie sie einen Moment lang blinzelte bevor ihr Auge ebenso erheitert wirkte wie der Zug ihrer Lippen. Sie sah ihn an, erfasste ihn mit einmal. Dunkle Haar, ein wenig streng zurück gekämmt. Das Gesicht breiter, die Augen dunkel, die Haltung aufrecht. Seine Züge ließen erstaunen erkennen. Doch sie gab ihm nicht viel zeit ihre Augen zu bewundern und zupfte die Binde bald wieder zurecht. Ich spüre übrigens, wenn ihr mit den Händen durch die Luft fahrt, euch bewegt oder ähnliches tut. Ihr fragt euch bestimmt wieso. Nun das ist ein religiöser Aspekt der Yuki, der nicht besonders bekannt ist. Das sie damit den Genjutsu von Mai entgegen wollte und sich so aus unbekannten Gründen ab und an wohler fühlte verschwieg sie. Es klang ein wenig seltsam Blindheit dem sehen vorzuziehen und das würden die Leute wohl nicht verstehen. Es half ihr nicht alles sofort zu beurteilen. Das Aussehen konnte sie beeinflussen und in den meisten Fällen wollte sie dies einfach nicht. Ob er dies erraten konnte? Sie ging nicht davon aus, immerhin ging es ihm mehr um Forschung und weniger um Politik. Sie kam nicht um Politik herum vor allem nicht als Schwertmeisterin.
Während sie auf das Essen zu sprechen kamen, gelangte sie endlich ein wenig weiter fort von ihr und mehr zu den Dingen, die ihn interessierten. keine Sorge, Konserven müsst ihr nicht mehr essen, außer wenn euch danach ist. Aber in Kirigakure gibt es auch günstige Lokale in denen man satt wird. Das hängt immer davon ab, wie wichtig euch die Atmosphäre ist. Während er davon sprach, dass es durchaus Möglichkeiten gibt fragte sie sich, ob er wirklich dachte sie besäße besondere Fähigkeiten. Wahrscheinlich ein Trick, aber sie sagte diesbezüglich nichts. Die Leute scheinen nachlässig damit umzugehen, dass sie sich jung halten können. Das kling beinahe so als wäre es nicht schwer ihnen irgendwann auch ihre Geheimnisse ab zu nehmen. Also ist das euer wahres Talent, Geheimnisse heraus finden? Obwohl sie es mit einem Lächeln sagte konnte man doch davon ausgehen, dass dies für sie von Interesse war. Zumindest ein wenig und sie hatte immerhin genug von sich selbst gesprochen. Sicher würde auch bald das essen kommen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mi Nov 08, 2017 1:27 pm

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Hisagis Mund öffnete sich einen kleinen Spalt breit, als Auraya ihre Augenbinde ein Stückchen hoch schob und so eines ihrer Augen zu erkennen gab. Eine Sekunde lang war er verwirrt. Wollte sie ihm zeigen, dass ihr Augenlicht erloschen war? Ihre Augen waren grau – aber nicht so, als wenn sie den Grauen oder Grünen Star hatte. Und dem nicht genug. Sie fokussierte ihn ganz eindeutig. Die Pupille zog sich zusammen, während er ihren kurzen musternden Blick erwiderte. Die lange Abstinenz von Licht hatte ihre Pupille so weit geöffnet, dass man unter anderen Umständen geglaubt hätte, dass sie irgendwelche „Medikamente“ zu sich genommen hätte. Dem war jedoch nicht so.
Nach einer weiteren Sekunde klappte sich sein Mund wieder zu und er fasste seinen Unglauben, über ihre freiwillige Entscheidung Blind zu sein. Ein riesiger Schwall von Fragen brodelte in Hisagi, der freigelassen werden wollte. Doch er sprach genau ein einziges Wort aus, das alle diese Fragen hoffentlich befriedigen würde. “Wieso?“ Seine Stimme klang dabei fast misstrauisch. Er konnte nicht nachvollziehen, wieso jemand mit scheinbar mindestens einem gesunden Auge blind durch die Welt ging. Außer vielleicht aus Trainingsgründen. Auraya sprach einen religiösen Aspekt des Yuki-Clans an.

Zahnräder begannen zu drehen, Mühlen zu mahlen und Hisagi ging in seiner mentalen Bibliothek auf der Suche nach einer Erklärung für derartig religiöse Beweggründe. Die verschiedensten Clans hatten verschiedenste religiöse Ansichten. Ansichten, die er häufig nicht nachvollziehen konnte, es sei denn es ging lediglich um Verbundenheit zur Natur. Der Inuzuka Clan, sowie der Senju Clan waren dafür Paradebeispiele. Vom Yuki Clan fehlte ihm jedoch das Wissen dies bezüglich. Er schrieb eine mentale Notiz, dass er sich über den Clan informieren wollte. Praktisch war natürlich, dass er hier eine scheinbar gläubige Angehörige des Clans vor sich sitzen hatte. “Ich denke, dass Ihr mich in den letzten paar Minuten genug kennengelernt habt, um zu wissen, wie neugierig ich bin.“, setzte er zu einer Erklärung an. “Dürfte ich Euch darum bitten, mir einen kleinen Einblick in die Religion der Yuki oder in die Mythologie Eures Clans zu gewähren?“ Für ihn stand es außer Frage, dass er keinerlei Clangeheimnisse erfahren würde. Sie hatten bereits darüber gesprochen, dass er keine Geheimnisse erfahren durfte, solange er sich nicht bewiesen hatte und damit konnte er leben. Aber die Beweggründe zu erfahren, warum ein Shinobi sich freiwillig durch die Finsternis bewegte. Es hatte sicherlich auch praktische Bewandtnis und konnte die restlichen Sinne schärfen – doch das erschien Hisagi zu pragmatisch, als dass es die religiöse Begründung sein könnte.

“Ihr könnt mir sehr gerne, dass ein oder andere Lokal zeigen, wenn wir unterwegs sind. Wir werden sicherlich einige Zeit im Dorf miteinander verbringen.“, sprach er freundlich und dankbar. Es erfreute ihn, dass Auraya eine so offene Person war. Es war schon fast spannend sich mit ihr zu unterhalten. Sie gab ihm zwar nicht alle Antworten, die ihn interessierten – aber sie verschwieg Dinge nicht aus Unhöflichkeit. Alles in allem war sie scheinbar eine angenehme Gesprächspartnerin, die wusste wovon sie sprach.

Er lachte leicht. “Könnte man so sagen, ja. Aber ich begnüge mich in der Regel nicht damit ein Geheimnis zu lüften. Das wäre langweilig. Ich will das Geheimnis entschlüsseln und selbst anwenden können – oder es dem Dorf zur Verfügung stellen.“, ergänzte er. Dabei ließ er aus, ob er Konoha- oder Kirigakure meinte. Letztlich war es nicht weiter relevant, denn er entschied sich in der Regel für seinen derzeitigen Wohnsitz. “Früher oder später werde ich Euch auch ein Geheimnis zeigen. Ich bin gespannt, ob Ihr merken werdet wann ich es Euch zeige.“ Gemeint war damit Zetsu. Hisagi hatte ihn zwar nicht selbst erschaffen, aber er hatte ihn wieder zusammengesetzt. Es handelte sich ein wenig, wie die Geschichte von dem Forscher, der einen Körper aus Leichenteilen zusammennähte und diese wieder zum Leben erweckte. Ichibe Hisagi hatte in Etwa das getan. Überbleibsel der Zetsu Armee aus dem vierten Shinobi Krieg gesammelt, regeneriert und zusammengesetzt. Dass er dabei die Schwellen der legalen Arbeit weit überschritten hatte, war ihm bewusst aber egal. Er hatte niemandem geschadet und seine Absichten waren rein gewesen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Nov 17, 2017 12:28 pm

Sie musste ihn nicht beobachten um zu erfahren wie sie ihn damit getroffen hatte. Der kurze Moment in dem sie brauchte um ihn scharf zu sehen reichte aus um das in Erfahrung zu bringen. Die Neugier stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben und sie spürte eine gewisse Freude, dass sie ihn ständig in eine andere Richtung führen konnte. Es erheiterte sie ihn zu verwirren und ihn mit Informationen zu füttern bei denen er sich immer wieder neu orientieren musste. Sie war nicht direkt schadenfroh aber es war ihr immer noch angenehmer, dass er nicht wusste das sie ein Sensor war. Immerhin musste er nicht wissen, dass sie dabei war ihn zu beobachten und ihn immer finden konnte, wenn es nötig war. Vielleicht wollte sie ihn auch nicht unnötig beunruhigen, ganz konnte sie sich dies selbst nicht erklären. Vielleicht wollte sie auch einfach nur, dass er sich nicht um zu vieles Gedanken machte. Immerhin war er neu hier mit seinen beiden Kindern in einem fremden Dorf. Sie an seiner Stelle hätte wohl einiges an Zeit gebraucht um sich in einem neuen Dorf zurecht zu finden. Was sie dazu brachte, dass sie ihr Dorf wohl nie kampflos verlassen hätte. Es dauerte nicht lange bis nach ihrer einfachen Erklärung sie sei gläubig weitere Fragen folgten. Er wollte mehr über ihre Religion wissen.
Ob er wusste welchen Nerv er damit traf? Mythologien waren eines ihrer liebsten Themen. Sie würde ihm alles erklären, soweit es möglich war ihn darüber zu informieren. Einen kurzen Einblick gewähre ich euch. Die Yuki glauben an Fuyukami, einen Gott welchen man wohl als personifizierten Winter beschreiben kann. Es heißt wer ihm in die Schneeweißen Augen blickt verliert das Augenlicht. Ihr letzter Satz bekam einen dramatischen Unterton und Auraya lies einen Moment des Schweigens vergehen ehe sie kurz auflachte. Viele Überlieferungen sind aber nur Geschichten, aber was gibt es schöneres als Geschichte über die eigene Familie? Ich kann euch jedes Mal bei einem treffen eine neue Geschichte erzählen, wenn ihr euch für Mythen interessiert. Ihrer Stimme konnte man eine gewisse Euphorie entnehmen. Vielleicht konnte er erahnen, wie sehr sie darüber sprach. Etwas das sie nie zu verbergen versuchte. Ob man so etwas nun gerne hörte war immer ein wenig anders. Vielleicht würde er ihr aus Respekt zuhören, vielleicht weil es ihn interessierte, oder um seine Neugier einzudämmen. Es gab viele Gründe und egal ob er sich dafür entschied oder dagegen und was auch immer ihn dazu bewegen würde – Auraya würde es akzeptieren.
Nach einer kurzen Erläuterung wie er Geheimnisse sah – er lüftete sie gerne selbst als sie einfach vorgesetzt zu bekommen – kam auch schon das essen der beiden. Auraya fragte sich einen Moment lang, wieso er dann all ihre Geheimnisse einfach so erfahren wollte. Vielleicht war es zu anstrengend einem Menschen all die Geheimnisse über Zeit abzuringen. Vielleicht galt diese Regel auch nur für seine Forschung, vielleicht verrannte sie sich auch mit diesem Gedanken und gab der Aussage zu viel Gewicht. Während die Damen die Teller ab lud und sie dann wieder alleine lies kam sie dennoch nicht umher sich eine spitze Bemerkung zu gestatten. Die Geheimnisse eines Menschen unterscheiden sich also für euch von Wissenschaftlichen Geheimnissen - Interessant. Ob er sich dafür rechtfertigen würde? Sie gab ihm einen Moment, falls er antworten wollte bevor sie sich dem Essen zu wand. Ich habe euch ein typisches Gericht des Dorfes bestellt. Eingelegter Fisch, der anschließend geräuchert wird. Die Soße ist ein wenig würzig und beide Marinaden sind eine Mischung des Hauses. Sie wird mit ausschließlich heimischen Kräuter zubereitet. Ich denke den Reis und das Gemüse brauche ich nicht groß zu erklären. Wieder lächelte sie ganz natürlich und nahm die Gabel zur Hand. Auf ihrem Teller lag eine perfekte Reishalbkugel. Darum türmte sie angebratenes Gemüse mit Tofu sowie ein wenig Ananas. Sie mochte dieses Gericht sehr, denn sie hatte es bereits so oft hier gegessen, dass man ihr extra viel Ananas und Tofu gab und an Sellerie sparte. Sie hoffte nur das Hisagi nicht auf eine Knoblauchzehe beißen würde und das er sollte es soweit kommen Haltung bewahrte. Ob ihm die leichte schärfe zusagen würde?
Lasst uns essen bevor es kalt wird. Danach beginnen wir unseren Rundgang durch das Dorf und ich zeige euch, was es zu sehen gibt. Danach könnt ihr euch gerne frei bewegen und euren Pflichten als Vater nachgehen. Wir können einen gesonderten Termin für das Training vereinbaren. Itdakimasu. Damit drehte sie die Gabel in ihrer Hand leicht und begann ruhig zu essen. Reis und Tofu waren wunderbar, die Soße harmonierte perfekte und sie war froh ihren Magen endlich sättigen zu können. Ob ihm sein essen auch halbwegs schmecken würde? Es war allemal besser als eine Konserve, aber ob er sich mit dem Geschmack anfreunden konnte? Was Konoha betraf hatte sie immerhin keine Erfahrung bezüglich des Essens sammeln können. Vielleicht lies er sie ja an seinen ersten Eindrücken teil haben.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mi Nov 22, 2017 1:35 pm

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Die kurze Erläuterung der Relogion oder Mythologie, ganz wie man es ausdrücken wollte, faszinierte Hisagi. “Das klingt nach einer interessanten Glaubensrichtung. Bedeutet das, dass man Fuyukami fürchten sollte?“, meinte er mit leicht neugieriger Stimme. Noch eher interessierte ihn dabei der Zusammenhang zu Aurayas Augenbinde, die sie offenbar nur deswegen trug, weil sie sich freiwillig dazu entschieden hatte. Für ihn wurde nicht klar, wieso die Augenbinde. Wollte sie den Anschein erwecken, dass sie „Fuyukami“ in die Augen gesehen hatte? Wollte sie vermeiden, dass sie jemals jemandem in die Augen schauen konnte? Nein – letzteres war irgendwie ausgeschlossen, schließlich hatte Auraya ihn vor kurzem für ein oder zwei Augenblicke angeschaut.
Die Frau war interessant, ganz ohne Zweifel. Er bezweifelte jedoch, dass er am heutigen Tage ihre Intention verstehen würde. Zu viel gab es zu beachten, zu viel, dass er sich merken musste.
“Jede Geschichte oder Legende hat irgendwo auch einen Körnchen Wahrheit. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn Ihr mir von Zeit zu Zeit mehr Einblick in euren Clan gewährt.“ Legenden, Geschichten, Überlieferungen. Dinge, die innerhalb eines Clans immer wieder weitererzählt wurden. Manche lediglich als Ammenmärchen für kleine Kinder, andere mit wahrem Kern. Ein lebendes Beispiel für solcherlei Dinge, waren die Mythen, um die Gründer Clans von Konoha. Senju und Uchiha.
Natürlich besaß nicht jeder Clan solche tollen Überlieferungen, über uralte Kriege und Techniken oder Jutsus. Dennoch war es zumeist interessant die Historie genauer unter die Lupe zu nehmen, damit man die Riten der Clans verstehen konnte.

“Auf jeden Fall. Nicht jedes Geheimnis einer Person ist es wirklich wert als solches bezeichnet zu werden. Wissenschaftliche Geheimnisse wurden durch vielerlei Personen zu einem Geheimnis erklärt. Dinge, die wir wissenschaftlich nicht erklären können also. Wieso sollte es mich interessieren, dass man aus einer Liebschaft ein Geheimnis macht? Unter Umständen kann es aus politischer Sicht interessant sein. Davon ab jedoch …“, erlegte eine kleine Pause ein und sah Aurayas Augenbinde einige Augenblicke lang wortlos an. “Euer Geheimnis, bezüglich eures Glaubens, würde mich sehr wohl interessieren.“ Die Worte klangen freundlich, nicht geheuchelt oder dergleichen. Es interessierte ihn wirklich, warum man sich aus Glaubensgründen die Weltsicht nahm. Er für seinen Teil konnte sich ein Leben in Finsternis nicht vorstellen. Genauso wenig, wie ein Leben in vollkommener Stille – sei es, weil man taub war oder weil man sich dazu entschloss ein Schweigegelübde abzulegen.

Aufmerksam lauschte Hisagi bei der Erläuterung des Essens. Es war also würzig? Nun – wirklich scharf hatte er sehr lange nicht mehr gegessen. Es gab auch nur wenige Restaurants in Konoha, die tatsächlich scharfes Essen servierten. Die wenigen Male, an denen er wirklich scharf gegessen hatte, hatte er es am nächsten Morgen bereut. “So wie Ihr das Essen beschreibt, habe ich das Gefühl, dass ich es gar nicht würdigen kann. Ich bin nicht wirklich in der Küche bewandert. Ich weiß zwar gutes Essen zu schätzen, aber sofern es nicht optisch hübsch angerichtet ist, würde ich wirklich gutes Essen vermutlich gar nicht erkennen.“, meinte er dann und schnupperte wie ein Chemiker am Essen, wedelte sich mit der Hand etwas des Dampfes zu. In der Tat roch es bereits würzig, jedoch nicht zu würzig für ihn. “Ein guter Vorschlag. Meine Pflichten als Vater sind allerdings nicht so groß, wie s scheinen mag. Meine Tochter ist alt genug, um für sich selbst zu sorgen und mein ... Ziehsohn kann die meiste Zeit des Tages auch allein verbringen.“
Er nickte selbst und begann vorsichtig zu pusten und zu essen, während er Auraya beobachtete. Blind zu essen musste in gewisser Art eine Kunst darstellen. Ob sie darin bewandert war? Mit Sicherheit.
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