Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Restaurant Shinobi

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BeitragThema: Restaurant Shinobi   So Jul 22, 2012 6:08 pm

das Eingangsposting lautete :

Restaurant Shinobi



Im Testaurant Shinobi gibt es die verschiedensten Gerichte, wo sicher für jeden was dabei ist.
Es ist im japanischen Stil eingerichtet mit Sitzkissen,
jeweils vier an einem Tisch, für mehr Leute gibt es auch noch einen größeren Tisch.
Die Wände sind ausgestattet mit Bildern von berühmten Kirinins und zur Unterhaltung gibt es eine Sängerin.
Alles ist seriös gehalten, sodass man sich rund um wohl fühlt.
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Nov 23, 2017 4:03 pm

Auraya musste aufgrund dieser Frage intuitiv die Schultern ein wenig heben. Nein das würde ich nicht sagen. Man sollte ihm Respekt entgegen bringen. Furcht ist kein guter Boden um liebe zu empfinden, vor allem nicht im Bezug auf religiöse liebe. Wenn man sich einer Religion aus Angst zu wand schien ihr dies falsch. Man sollte überzeugt sein, mit dem Herzen diese Ansicht vertreten. Glaube entstand nicht aus Furcht, sondern aus dem Willen etwas Gutes zu tun, aus der Überzeugung heraus sich dort wieder zu finden. Einer Religion aus Angst und Furcht konnte sie nie zustimmen und wollte es auch nie tun müssen.  Ob er davon ausging, dass sie in ihren Glauben hinein gezwungen wurde? Vielleicht ging er auch von Sektenartigen Strukturen bei den Yuki aus, die Probleme aufwarfen, sollte man dem Glauben nicht folgen. Ironisch, dass sie eine der wenigen Religiösen Menschen in ihrer Familie war. Ihre Mutter übertraf dies noch, aber der Rest war diesbezüglich kaum erwähnenswert. Mit der Zeit würde sie ihm die ganze Geschichte erzählen. Sie würde noch viele Stunden miteinander verbringen und somit hätten sie wohl keine Probleme ihn ein paar Stunden zu beschäftigen. Wenn ihr all die Geschichten des Clanes gehört habt, werdet ihr Sie wohl auch zum Großteil als Mythen abstempeln. Man kann behaupten das er einmal existiert hat, aber ob all das wahr ist und nicht vielleicht etwas verherrlicht weiß niemand wirklich. Aber so war es meistens. Es stimmte irgendwo immer eine winzige Kleinigkeit und vielleicht gab es auch die ein oder andere Person. Aber darum mochte sie Mythen ja. Man wusste nicht woher sie genau kamen. Es gab nur dieses oder jenes Gerücht und genau das macht all diese Dinge so spannend. Es gab unendlich viele Möglichkeiten und alle wollte Auraya wissen und niederschreiben. Wenn sie dabei auf etwas Wahres stieß war es um so besser für sie. Vielleicht würde sie ihren Gott irgendwann einmal wirklich sehen, wenn der Winter nahe kam und sie in den Wald ging.
Geheimnisse – Dinge die sie nicht wirklich besaß. Sie besaß keine politische Affäre mit jemandem, sie hatte keine geheimen Schriftrollen gelesen und vor allem hatte sie nicht vor eine politisch Brisante Affäre zu führen. Das wären zu viele Probleme und dafür musste sie erst einmal etwas wie eine Schwärmerei entwickeln damit überhaupt etwas wie Liebe zu jemandem entstehen konnte. Damit all das irgendwann eintreffen konnte würde sie wohl zeit brauchen, Freizeit um genau zu sein und die hatte sie nicht. Sie würde die nächsten Wochen nur damit zubringen ihren gegenüber im Auge zu behalten und seine Kinder ebenso. Es gibt kein wirkliches Geheimnis um meinen Glauben. Ich schätze die Mythen und Geschichten unseres Clanes und folge ihnen, weil es meine Überzeugung ist. Mein Augenlicht vergebe ich aus Respekt vor Fuyukami, auf das sein Zorn mich nie ereilt.  Nein mehr gab es dazu wirklich nicht zu sagen. Sie würde ihm nicht von ihrer Vergangenheit erzählen, nichts darüber verlieren das ihre Familie sich beinahe mit einigen blinden hätte arrangieren müssen. Diese Geschichte war dunkel und voller Furcht und Angst. Sie wollte nicht daran erinnert werden, wollte nicht, dass sie über diesem Essen lag.
Während sie bereits aß erklärte er ihr das sein Defizit bezüglich essen um einiges weiterreichte. Essen definierte sich bei ihm über Optik. Diese war gegeben oder eben nicht. Ob er merken würde, wenn man schlechtes Essen einfach nur sehr appetitlich anrichten würden? So schlecht konnten seine Geschmacksnerven nicht sein, es sei den er hatte davor schon immer wenig Ansprüche an Essen gestellt. Vielleicht war dem so, vielleicht hatte seine Frau gekocht, oder er kochte und war nicht besonders gut darin. Vielleicht kümmerte sich auch seine Tochter um alles was sich auf das Essen bezog, vielleicht sogar um den Haushalt? Ihr solltet sie dennoch nicht vernachlässigen. Kindern brauchen viel Aufmerksamkeit und vor allem da ihr in einem neuen Dorf seid. Ihr alle müsst euch an dieses Dorf gewöhnen und euch hier als Familie ein leben. Kindern sind immer Kindern. Man sollte sich immer um sie sorgen und sich um sie kümmern. Irgendwann kommt der Tag an dem dies nicht mehr möglich ist. Sorgsam  vermischte sie Reis mit ein wenig ihres Wokgemüses und aß. Es hatte sie einige Zeit gekostet, blind zu essen, aber man gewöhnte sich an alles. Sie konnte bestimmten wo das Besteck lag und vor allem wie sie es halten musste. Also aß sie einen Moment ruhig weiter und schwieg. Er würde sie bestimmt noch mit weiteren Fragen löchern. Zudem wollte sie von ihm noch hören, was er zu dem Essen dachte. Sie ging davon aus, dass er ihr den ersten Eindruck mitteilen würde, wenn nicht würde sie ihn wohl danach fragen. Solange aß sie aber einfach weiter und freute sich darüber, dass ihre Mahlzeit wie immer vorzüglich schmeckte.
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Ichibe Hisagi

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Dez 03, 2017 4:35 pm

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
“Ah - langsam glaube ich zu verstehen. Ihr glaubt an die Worte, die die Religion eures Clans euch gelehrt haben. Aber anstatt Euren Gott zu fürchten, ergreift Ihr Präventivmaßnahmen, damit Euch sein … oder ihr … Zorn nie ereilt?“, schlussfolgerte Hisagi und beobachtete Auraya dabei genau. Sie vermochte es mehr aus seiner Stimme zu lesen, aber er versuchte das Gesamtbild wortwörtlich im Auge zu behalten. Mimik, Gestik, Klang der Stimme. Er war bei Weitem kein Verhörspezialist … aber dennoch versuchte er sich immerzu zu vergegenwärtigen, was in seinem Gegenüber vor sich ging, Auch wenn er vermutlich regelmäßig mit seinen Vermutungen danebenlag. “Ich will eure Religion nicht niedermachen und sie als einfache Mythen abstempeln. Verzeiht mir nur, dass ich nicht besonders gläubig bin. Das bezieht sich auf jegliche Art von höherer Macht. Nicht auf eine spezielle.“
Zeitweise war er ein Feldarzt gewesen - wenngleich eher gezwungener Maßen. Er hatte sich dabei häufig die Frage gestellt, warum alles geschah. Warum manche Leute sterben mussten und andere leben durften, wenn es doch einen Gott - oder gar mehrere Gottheiten - gab, die über das Diesseits entschieden. Fragen, die ihm nie beantwortet worden waren. Fragen, die jedem Ungläubigen ins Gesicht geschrieben waren, wenn es um Glauben ging.
Man konnte wahrlich an personifizierte Gottheiten glauben oder aber an die verschiedenen natürlichen Aspekte der Welt. Manche Anhänger des Senju und des Inuzuka Clans glaubten an Gaja, die lebendige Natur, die wahrhaftig lebte und spürte, was in der Welt vor sich ging. Andere glaubten nicht daran. Für ihn war dieser Glaube der nachvollziehbarste. Ein Glaube, der sich an die reale Welt hielt und nichts übernatürliches besaß, war in Ordnung. Dennoch wollte er Auraya nicht beleidigen. “Wenn Ihr mir diese Äußerung gestattet - ich bewundere Euch, dass Euer Glaube so fest ist.“ Er trank einen Schluck, bevor er weiter sprach, “Das meine ich vollkommen ernst. Jeder Mensch ist irgendwo an einem Punkt, an dem er sich fragt, ob es eine übernatürliche Macht gibt. Tatsächlich Antworten für einen selbst zu finden, finde ich bemerkenswert.“ Es klang keinerlei Hohn in seiner Stimme mit, da er die Wahrheit sprach.

Auraya bedachte Hisagi damit, dass er seine Kinder nicht vernachlässigen sollte. Er zog etwas die Augenbraue hoch und überlegte, wie er darauf antworten sollte. Es klang, als wenn sie ihn beschuldigte. Meinte sie es tatsächlich so, oder war ihre Wortwahl nur mehr oder minder unglücklich gewählt? Bisher war das Gespräch außerordentlich positiv verlaufen und er wollte nicht, dass es zu Spannungen zwischen ihnen kam, daher schluckte er seinen „Stolz“ herunter. “Ihr habt Recht. Irgendwann könnte der Tag kommen, an dem man bereut, etwas nicht getan zu haben. Hoffen wir für uns beide, dass wir diesen Tag noch lange vor uns hertreiben können.“, meinte er und hob seinen Becher. Vorsichtig stieß er an ihren Becher, als wenn anstoßen wollte.
Dann aß er und probierte. Er beobachtete, wie Auraya ihr Essen zubereitete und machte es nach. Es war würzig scharf, aber er konnte mit dem Geschmack umgehen. Dennoch hüstelte er leicht und rieb sich mit einer Hand ein Tränchen aus dem Auge. “Wirklich lecker - und ordentlich gewürzt ist es auch.“, meinte er und lachte leicht, während er nach seinem Glas griff, um seine kratzige Stimme wieder etwas geschmeidiger zu machen. Einige Augenblicke aß er, genoss die Mahlzeit und überlegte, was er als nächstes Fragen wollte. Bisher hatte er sich zwar neugierig verhalten, aber keine wirklich persönliche Bindung aufgebaut. Wenn er hier länger verweilen wollte, würde er persönliche Bindungen brauchen.
“Erlaubt Ihr mir die Frage, ob Ihr in Kirigakure Familie habt?“ Sein Besteck lud eine weitere Portion auf und fuhr in seinen Mund, dann kaute er kurz und schluckte herunter, um seine Frage etwas zu verfeinern. Sie kam aus Kirigakure - sie war eine Yuki. Natürlich hatte sie hier Familie. “Auf Grund Eures Alters, würde ich nicht Kinder tippen - aber vielleicht einen Freund oder Geschwister?“
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Di Dez 05, 2017 10:25 am

Auraya legte leicht amüsiert den Kopf schief. Nein nicht ganz. Ich möchte nicht erblinden, wenn er sich mir offenbaren sollte. Er kann nichts für diese Gabe, erklärte sie dem etwas religionsfremden Hisagi. Religion basierte nicht auf Angst oder furcht, nicht auf Scham oder dem Ziel nach dem Tod etwas Besseres zu werden. Religion gab halt und den Mut weiter zu leben. So wirklich schien er sich noch nie mit so etwas beschäftigt zu haben. Das sage ihr zum einen, dass er keinen Glauben vertrat und sich auch noch nie einem verbunden gefühlt hatte. Ob er ahnte, dass sie so tief blicken konnte? Natürlich konnte sie sich auch irren und er war ein unglaublich guter Schauspieler, der versuchte sie aufs Glatteis zu führen, aber noch ging sie davon nicht aus. Kurz darauf gab er auch zu, dass er nicht besonders gläubig war. Sie nickte ab. Ich bin nicht beleidigt. Ich selbst sagte euch ja bereits, dass viele Geschichten nur ein Mythos sind und wenig davon auch nur einen Funken Wahrheit enthält. Diese Menschen waren vielleicht alle ein wenig blind. Sie sahen nicht was Auraya sah oder sie benötigten den Glauben nicht, empfanden ihn nicht als Teil ihres Lebens. Auraya wuchs mit dem Glauben auf und sie würde ihn wohl nie verlieren, es sei denn ihr Heiliger wäre dabei ein großes Unrecht zu begehen. Aber da man nicht davon ausging, dass er sich in naher Zukunft zeigen würde und sie kein Interesse an der Priesterschaft hatte, schien es unnötig sich über eine Nahe Erblindung Gedanken zu machen. Solange die Welt ihren gewohnten Gang machte gab es keine Möglichkeit, dass sie sich Abwenden konnte und Hisagi versicherte ihr, dass er sie dafür bewunderte. Ob er das wirklich tat? Sie konnte nicht wahrnehmen, dass er log, oder versuchte sie aufzuziehen. Dennoch blieb sie diesbezüglich kritisch. In Ihren Augen hatte er allen Freund nett zu ihr zu sein und dieses auch zu heucheln, sollte es den nötig sein. Immerhin wollte er in diesem Dorf bleiben. Wie lange sie wohl ein solides Misstrauen gegen ihn hegen würde? Wohl noch einige Monate, je nachdem was er tat oder auch nicht tat. Er ging sicher davon aus, dass sie sich nicht einwickeln lies, auch wenn sie ihm gegenüber nett und umgänglich war. Wenn es sein musste, würde sie hart sein. Im schlimmsten Fall wäre sie sogar kalt, kalt wie Eis, wenn es nicht so sein sollte wie es sein musste. Die Verantwortung dieses Gespräches war ihr mit einem mal wieder bewusst und einen Moment verzog sie etwas unglücklich die Brauen. Was man untere ihren blassen Haaren und der Augenbinde jedoch nicht ausmachen konnte.
Mit dem Gespräch über seine Kinder schien sie einen Punkt getroffen zu haben. War er sich nicht bewusst, dass man als Shinobi jeder Zeit sterben konnte und sich deswegen dem Tod nie verschließen sollte? Auraya selbst hatte bereits Vorkehrung getroffen, seitdem sie vor einigen Jahren beinahe nicht mehr aufgewacht war. Es war Glück gewesen und auch ihre Klinge hatte mit hineingespielt, dass sie noch lebte. Sie schloss daraus, vielleicht auch irrtümlich, dass er noch nie kurz vor dem Tod gestanden hatte. Aber sie sprach diese Vermutung nicht aus. Vielleicht war mal als Arzt einfach nicht zu oft in einer Situation in der man selbst am sterben war. Man bildete die hintere Linie, tauchte erst dann auf, wenn der Kampf vorbei war und wurde Maximal in einen Hinterhalt gezogen. Ärzte starben weitaus weniger als die Aufklärer an der vordersten Front. Auraya vernahm ein schaben, sortierte das Geräusch aus und beschloss, dass es nur sein bescher sein konnte. Ihre Finger fanden ihre Tasse und sie hob sie leicht an, war jedoch blind zu sehen ob Höhe und Entfernung stimmten. Immerhin konnte sie nicht erahnen, in welcher Höhe er den Becher hielt. Das leise klirren lies sie jedoch wissen, dass ihre Jahrelange Arbeit in diesem Bereich Erfolg gehabt hatte. Ja hoffen wir das dieser Tag in weiter Ferne liegt, gestand sie ihm zu und schmunzelte dann. Ich bin mir bewusst das der Umgang mit einer Blinden für die meisten ungewohnt ist. Deswegen bitte ich euch mir einige Dinge mitzuteilen. Zum Beispiel, wenn ihr mit mir anstoßen wollte, oder ich im Begriff bin gegen eine geschlossene Tür zu laufen. Ich wäre euch dafür sehr verbunden. Wider lächelte sie um zum Ausdruck zu bringen, dass sie ihm deswegen in keiner Form böse war. Es dauerte sich selbst in diesem Bereich zu schulen und es dauerte andere zu schulen. Meist aß sie nicht mit blind außerhalb, meist lief sie nur umher und zählte die Schritte und wich den Leuten aus, weil sie diese spüren konnte. Sie meisten Menschen im Dorf hielten sie einfach für blind, weil das der Zustand war in dem man sie zum großen Teil antraf.
Während sie weiter aßen und Auraya die Mahlzeit in vollen Zügen genoss, das Besteck nur fort legte um etwas zu trinken, verhielt auch ihr gegenüber sich einen Moment lang ruhig. Der politische teil war abgehandelt. Sie hatten Grenzen gezogen, sich ein wenig ausgehorcht und Auraya hatte ihren Standpunkt klar vertreten, so hoffte sie es zumindest. Nun ihre Drohung ihm etwas anzutun, sollte er Yuzu etwas antun war wohl weniger indirekt gewesen, dafür um s aufrichtiger haben. Er sollte sich bewusstwerden, dass er hier eine Frau vor sich sitzen hatte, die für ihr Dorf sterben würde, sollte es nötig sein und das ohne mit der Wimper zu zucken. Die Frage nach ihrer Familie berührte sie im ersten Moment nicht. Sie war legitim und sie nickte kurz zum Zeichen, dass er fortfahren durfte. Immerhin kannte sie seien Familie, dann würde er auch etwas zu der ihrigen erfahren dürfen. Er fragte nach Kindern, nach Geschwistern, nach ihrem Leben. Nun galt es nicht zu sehr zu zeigen, wie sehr sie ihre Familie ihr Leben war. Aber sie konnte nicht verhindern, dass sie Leidenschaft in ihrer Stimme schlich, als sie begann zu sprechen. Der Zweig meiner Familie beschränkt sich auf fünf weitere Leute. Meine Eltern, sowie meine Geschwister und meine Nichte. Politisch ist alles immer ein wenig wage, wie es in den meisten großen Familien ist. Doch unser Zweig harmoniert mit den anderen Familien, immerhin sind wir alle vom gleichen Blut. die weißhaarige legte ihre Gabel bei Seite und neigte den Kopf leicht. Das Spiel mit der Politik ist sehr Zeit intensiv und meine Aufgaben im Dorf zahlreich. Ich denke nicht das ich Zeit hätte mich um eine weitere Bindung zu kümmern. Wo keine Zeit ist um etwas zu hegen und zu pflegen kann auch nichts erblühen. Sinnierte sie etwas philosophisch und erinnerte sich dann Worte ihrer Schwester. Diese rechtfertige ihre Stundenlangen Dates, Verabredungen und langen Nächte nämlich genau so. ihr Bruder war ein wenig ruhiger, seitdem er seine Tochter hatte und sie glaubte nicht, dass sie ihn bald wieder in einer festen Beziehung sehen würde. Es gibt also nicht allzu viel Privatleben mit dem ich euch erheitern könnte. Keine lächerlichen Streitereien oder ähnliches. Ich könnte euch nur Stundelang von langatmiger Politik berichten oder davon was meine Nichte in der Akademie lernt oder ob sie etwas faszinierend oder unglaublich öde findet. entschuldigend zuckte sie mit den Schulter in der Hoffnung, dass ihm dies reichte. Ob er das zum Anlass nehmen würde eine Bindung mit ihr aufzubauen? Als frau ohne Mann hatte sie hin und wieder Aufmerksamkeit auf sich gelegt, doch ihre Blindheit und das Wissen, dass sie Schwertmeisterin war hielt viele davon ab ihr allzu nahe zu kommen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mo Dez 11, 2017 5:45 pm

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi - First Contact
Hisagi lachte leise. “Ich werde versuchen Eurer Bitte nachzukommen. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, hatte ich noch nicht allzu häufig mit erblindeten zu tun und ich wusste bisher nicht, ob ich Euch informieren soll oder ob Ihr Euch dadurch vor den Kopf gestoßen fühlt.“ Doch mit ihrer Aussage, dass er sie ruhig warnen oder informieren sollte, konnte er gut umgehen. Er beugte sich etwas nach vorne und sprach etwas leiser zu ihr, “Trifft man Euch eigentlich auch ohne Augenbinde an? Nur falls Ihr mir die Frage gestattet.“ Er wollte ihr nahtreten und zugleich nicht zu nah treten. Ein Paradoxon in sich, wie man es mental häufiger fand. Etwas unbedingt wissen wollen, zugleich aber hadern bestimmte Fragen zu stellen.

Kurz fröstelte es ihn. Politik. Er hatte bereits bekundet, wie wenig ihm Dinge wie Politik lagen. Auraya betonte, dass sie häufiger mit Politik zu tun hatte und sich dadurch nur ein recht kleines Privatleben aufgebaut hatte. Zwei Geschwister, Eltern und eine Nichte. Keine eigenen Kinder, keinen Freund oder Ehemann oder Haustier – letzteres vermutete Hisagi zumindest. Meistens zählte man Haustiere mit zur Familie – vor allem, wenn man keinen Lebenspartner besaß. Katzenmutter, Hundesitter oderdergleichen hieß es dann häufiger. Wobei er selbst – ebenso wie Auraya, keine Haustiere besaß und daher nicht wirklich damit umgehen konnte. Anders war bei ihm natürlich, dass er eine Tochter und einen Ziehsohn besaß, wenngleich er nicht wirklich väterlich wirkte. Etwas, was Auraya bereits bedauert hatte, doch solang sie ihn oder seine Familie nicht besser kannte, interessierte ihn ihre Ansicht noch nicht allzu sehr.

“Religion, Politik, eine recht enge Bindung zu eurer Familie, wie es mir scheint …“, zählte Hisagi auf und lächelte dabei, schüttelte etwas den Kopf. “Ob es die Ironie des Schicksals ist, dass gerade wir aufeinandertreffen? Ich, der wenig mit Religion und Politik anfangen kann und keine besondere Bindung zur Familie habe und Ihr, die ihr fast schon gegensätzlich seid.“ Auch er legte nun sein Besteck bei Seite. Er trank einen Schluck und beendete seine Mahlzeit. “Gerade das macht Euch interessant, wenn ich mir diese Aussage erlauben darf.“ Der Forscher lachte fad. “Nichts hätte mich mehr enttäuscht, als auf jemanden zu treffen, der nichts Besonderes an sich hätte. Ihr hingegen seid in so vielen Aspekten interessant.“ Das er sie durchaus attraktiv fand, brauchte er dabei nicht erwähnen. Hisagi vermutete, dass sich Auraya über ihre äußerlichen Reize durchaus bewusst war. Zumindest ließ ihr Outfit darauf Rückschlüsse ziehen. “Wenn wir uns besser kennenlernen, würde ich jedoch gerne etwas von Eurer Nichte oder Eurer Familie erfahren. Ihr seid das, was einem Freund am Nächsten kommt.“

Ein äußerst trauriges Eingeständnis. Vor allem, wenn man betrachtete, dass Hisagi schon ein paar Jahre alt war. Neben seiner Familie und ein paar Bekannten, hatte er keine wirklichen Freunde. Nicht, dass er es bereute oder bedauerte – zumindest nicht bis zu diesem Zeitpunkt. Ob es Auraya da anders ging? Durch ihre Erzählung, dass sie keine Zeit hatte, um sich um weitere Bindungen zu kümmern, konnte man vieles denken. Vielleicht auch, dass sie nicht allzu viele Freunde hatte. Doch Hisagi wollte nicht von sich auf andere schließen. Es geziemte sich nicht, so etwas zu äußern. Ein Glück konnte Auraya, trotz ihrer vermuteten sensorischen Fähigkeiten, nicht seine Gedanken lesen.

“Ich bin soweit fertig und wie ich sehe, habt auch Ihr euer Mahl beendet.“ Er legte die Hände auf den Tisch und musterte sie. “Habt Ihr weiteres für uns beide geplant? Oder soll ich mich um ein Treffen mit meiner Familie kümmern?“, erkundigte er sich höflich und war gespannt auf ihre Antwort. Er hätte nichts dagegen sich noch eine ganze Weile mit Auraya allein zu unterhalten. Sie war wirklich eine angenehme Gesprächspartnerin, das ließ sich nicht verbergen.


TBC: Straßen von Kirigakure


Zuletzt von Ichibe Hisagi am Do Dez 28, 2017 3:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Di Dez 19, 2017 12:41 pm

Hisagi nahm ihren Tadel, ihre Rüge oder vielmehr ihre Bitte ernst. Sie hatte  nicht damit gerechnet, dass ihm dieser Umgang alltäglich war. Selbst wenn man einmal jemanden ohne Augenlicht traf, dann hieß das nicht, dass man täglichen Umgang pflegte. Vor allem in ihrem Beruf war es nicht übliche jemandem vor sich zu haben, der Blind war und im Rang über einem selbst stand. Nun sie hatte den Vorteil das sie nicht wirklich blind war, aber am Ende änderte das für ihn nichts, zumindest nicht, solange sie offiziell unterwegs war, nicht zu Hause oder mit ihrer Schwester unterwegs. Ja man trifft mich auch ohne Augenbinde. Gab sie zu und lächelte schief. Allerdings ist dies nur privat der Fall, also in meinen eigenen vier Wänden. Es wird also unwahrscheinlich sein, dass ihr mich bald wieder ohne dieses schwarze Band seht. Sie hatte sie auch ein wenig vor gebeugt und ihre Stimme gesenkt. Ob sie damit eine Geheimnis um sich schuf? Sie konnte es nicht klar bestimmten, Ihr Gegenüber fühlte sich von allem angezogen was sie nicht zu sagen schien. Sie glaubte aber nicht, dass er es so weit treiben würde und ihr nach Hause folgen würde um sie privat zu sehen. Sie hoffte es zumindest nicht. Aber die Clans würden sie informieren, wenn jemand auf dem Anwesen herum lief, sie würde es ohnehin spüren und er würde sich wohl kaum versuchen an all den Patrouillen vorbei zu stehlen. Nein er konnte nicht so neugierig sein, dass er sich sofort in Gefahr brachte. Zumal sie ihn ebene bereits darauf hingewiesen hatte, das er sich hier einbinden musste, bevor sie ihm irgendwelche Geheimnisse an die Hand gab. Nein so naiv wäre er nicht es einfach auf gut Glück zu versuchen. Es war nicht Klug sich die Frau zum Feind zu machen, die als Aufpasser fungierte.

Ob er es tat würde sich zeigen. In diesem Moment zeigte sich nur, wie verscheiden diese beiden Menschen warne. Hisagi hatte es erfasst, hüllte es in Worte und teilte es ihr unbefangen mit.  Vielleicht war es Ironie, vielleicht auch einfach nur eine Fügung des Schicksals. Sie fand es nicht so ironisch wie er. Aber sie hatte ihn auch dafür gerügt so wenig zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Das er sie wegen all diesen Dingen interessant fand, konnte sie nur bedingt nachvollziehen. Sie war eine Junge Frau, erwachsen, ernst und reif. Sie konnte mit den Menschen umgehen, egal wer sie warne. Nun sie war blind und sie trug ein Schwert, aber sonst war nicht viel besonders an ihr. Schwertmeister gab es immerhin sieben und Yukis einige mehr. Shinobi die sich blind gaben waren eher selten. Während er sprach, beendete Auraya ihr Essen und lächelte wieder einmal ihr reizendes Lächeln. Ich weiß nicht genau, warum ihr mich interessant findet, aber ich möchte diesbezüglich nicht mit euch streiten. kommentierte sie seine Worte und horchte auf, als er sie als einen Freund bezeichnete. Eine traurige Wahrheit die er da Preis gab und Auraya kam nicht darum herum einen bedauerlichen Ausdruck zur schau zu stellen. Ihr habt noch genug Zeit wirkliche Freunden in diesem Dorf zu finden. Wir sind ein wenig rau, aber durchaus liebenswert. Sacht fand ihre Hand den Weg über den Tisch und tätschelte die seine einen Moment.  Ihr werdet einen guten Freund in diesem Dorf finden, dann werde ich nur noch die Frau sein, die euch hier eingeführt hat. Ihr Hand fand den Weg zurück über den Tisch ohne etwas umzuwerfen und verschwand in ihrem Schoß.

Wir können uns auf machen. Ein kleiner Spaziergang sollte noch möglich sein, bevor es um das Familientreffen geht. Auraya trank den letzten Schluck aus ihrem Glas und tupfte sich den Mund ab, ehe sie die Hand hob und die Kellnerin herbei kam. Sie beglich den Betrag für sie beide und erhob sich um sich kurz darauf wieder elegant nach ihrem Schwert zu beugen. Alles ist gut Kaikai, murmelte sie kaum hörbar und hob das Schwert hoch. Es geschah mit einer Leichtigkeit die man ihr nicht hätte zuschreiben können. Die Klinge, beinahe so groß wie sie selbst, fand platz in einer Halterung auf ihrem Rücken. Sie liebte die Klinge wie ihr Leben, was wohl daran lag, dass sie nur durch die Klinge noch am leben war. Eine Wahrheit die nur wenig Leute kannten und das war auch gut so. Das Geheimnis ihres Lebens würde sie nicht mit jedem teilen, ebenso wie das Geheimnis das sie nicht nur gut darin war blind zu sein, sondern das sie wirklich Menschen spüren konnte. Mit Hisagi im Gepäck verlies sie das Lokal, schob sich wie ein sehender zwischen Menschen her um das Gebäude zu verlassen. Was für Fragen quälen euch noch? Fragte sie, während sie auf die Straßen hinaus trat.

Tbc: Straßen von Kirigakure
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Raku Mamoru

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Di Apr 03, 2018 10:39 pm

TBC- Einstiegspost

Der Junge Raku stand vor der einfachen Wohnungstür und lauschte. "Verdammt, scheint keiner zuhause zu sein." Murmelte er leicht abwesend vor sich hin, bevor seine Hand in die Tasche gleiten ließ. Kurz tastet die Finger nach dem Zettel den er für diesen Fall zuhause vorbereitet hatte und fand ihn schlussendlich auch. Er musterte die Tür. Und wo soll ich den wisch jetzt anbringen. Dachte der Junge Shinobi als sein Blick weiter über die Tür glitt. Dann stoppten seine Augen an der Türklinke. Er Zog ein Kunei aus seiner Tasche und ritze einen kleinen Schnitt in den oberen Teil des Zettels und hing ihn schlussendlich an die Türklinke. Ein mattes aber zufriedenes Lächeln spielte über seine Züge als er das Kunai wieder in seine Tasche gleiten ließ. So das sollte reichen. zufrieden drehte er sich in Richtung Treppe und machte sich davon. Vielleicht würde er noch kurz zu bei seinem Onkel vorbei schauen bevor er sich zu dem Treffpunkt begeben würde den er für sich und seine neue Teamkollegin auserkoren hatte.

Zettel an der Türklinke:
 


Mamoru war wirklich noch bei seinem Onkel gewesen und hatte neben ein paar theoretischen Ausführungen über verschiedenen Schwertkampftechniken auch über sein bevorstehendes Treffen mit seiner neuen Teamkollegin gesprochen. Sein Onkel, ganz Lebemann wie er nun mal einer war, gab ihm gleich den Rat mit ihr anzubandeln. Doch Mamoru verschwendete daran keinen Gedanken, er wollte nur gut mit ihr auskommen, hatte er doch genug im Kopf wegen des Bijuu's der in ihm versiegelt wurde. Immer noch viel es ihm schwer mit dem Sanbi der in ihm hauste Kontakt auf zu nehmen. Aber er wusste auch dass diese erste Kontaktaufnahme unausweichlich war. Trotzdem wollte er, wenn es um Kontakte ging, erst einmal mit seinem neuen Team anfangen. Also hatte er sich ins Restaurant Shinobi auf gemacht und sich einen Tisch mit vier Plätzen gesucht und sich erst mal ein Soda Orange bringen lassen. Es war gerade mal zehn Minuten vor 16 Uhr und er hoffte inständig dass seine neue Teamkollegin seinen Zettel gefunden hatte. Na da bin ich ja mal gespannt mit wem ich es da zutun bekomme. Nosomi heißt die gute wenn ich mich recht entsinne. Etwas gedankenverloren drehte er das Gals in den Händen als er an die letzten Monate dachte. Die vielen Ereignisse ließen immer noch seinen Kopf brummen. Aber wenigstens Waren zuhause alle so wie immer. Wenn man mal von dem etwas defensiveren Verhalten seines Opas absah. Aber das war Mamoru auch eher ein Genuss als ein Dorn im Auge. Schließlich hieß das kein ganz so strenger alter Mann der beim Training mit ihm alle Register zieht. Mamoru stellte das Glas ab und setzte sich im Schneidersitz auf sein Kissen. wobei er sich etwas zurück lehnte, sich mit den Händen nach hinten abstütze und zur Decke des Restaurants hochsah. Was würde da wohl noch alles auf ihn zukommen. Dann ging sein Blick in Richtung Tür über der eine Uhr angebracht war. So, 16 Uhr durch. Bin mal Gespannt wie pünktlich die gute ist.
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Nozomi

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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mi Apr 04, 2018 12:38 pm

cf: Einstiegspost

Eigentlich war Nozomi nur kurz einkaufen gewesen um in den nächsten Tagen nicht zu verhungern, allerdings hatte das scheinbar gereicht, damit sie irgendwen verpasst hatte, der jedoch freundlicherweise einen Zettel an ihrer Tür hinterlassen hatte. Eigentlich hatte sie heute keinen Besuch erwartet und genau genommen hätte sie ihn bei dem Zustand ihrer Wohnung auch nicht empfangen können, aber nun gut, in der Wohnung würden sie sich wohl ohnehin nicht treffen. Blieb allerdings das Problem, dass sie nicht an den Zettel herankam. Zwei Tüten in der einen Hand, eine und ihren Haustürschlüssel in der anderen machten es nicht unbedingt einfacher noch etwas zu greifen und hinzu kam, dass der Zettel genau vor ihrem Schloss hing, sodass sie ihn erst einmal abmachen musste, bevor sie in ihre Wohnung kommen konnte.  Einen Moment lang betrachtete sie das Drama noch, dann ging sie langsam in die Knie und angelte vorsichtig mit den Zähnen das Stück Papier von der Klinke, in der Hoffnung, dass keiner ihrer Nachbarn vorbeikam und sie in dieser Situation sah. Das sah sicherlich nicht besonders vorteilhaft aus und stellte sich auch nicht als ganz einfach heraus, weshalb es sie einige Sekunden kostete das Schriftstück zu bekommen und dann die Tür aufzuschließen.

Drinnen angekommen stellte sie erst einmal die Tüten ab und räumte ihren Einkauf in aller Seelenruhe an die dafür vorgesehenen Stellen, wobei sie das Chaos, dass ihren Boden darstellte geflissentlich ignorierte und mit geübten Schritten über die achtlos hingeworfene Kleidung stieg. Erst als sie fertig war, wurde ihr bewusst, dass sie immer noch den Zettel im Mund hatte und das es vermutlich eine kluge Idee war zumindest einmal nachzusehen, wer da versucht hatte sie zu besuchen und wer sie so dringend sehen wollte, dass er sogar einen Zettel an der Haustür hinterlassen hatte.
Nach dem Lesen runzelte sie einen Moment die Stirn, ihr neuer Teamkollege wollte sie also zum Essen einladen. Sie hatte sich bisher nicht die Mühe gemacht allzu viel über ihn herauszufinden, weshalb sie noch nicht wirklich eine Ahnung hatte, wen sie dort vorfinden würde, geschweige denn wie er aussah, aber sie vermutete einfach mal, dass das Symbol, dass er neben seinen Namen gesetzt hatte eine Art Erkennungsmerkmal sein würde. Sie blickte kurz ihren Kühlschrank an, das Einkaufen hätte sie sich somit also auch sparen können. Andererseits, dann würde sie halt morgen kochen und sich jetzt stattdessen eben duschen um zumindest ein wenig so auszusehen als wäre sie ein Mensch, wenn sie schon ihren neuen Teampartner kennen lernen sollte.


Nachdem sie geduscht, sich frische Klamotten angezogen und die alten als weitere Deko über den Boden verteilt hatte, war Nozomi dann auch bereit anderen Menschen gegenüber zu treten und das Haus für andere Dinge als die wichtigsten Erledigungen zu verlassen und somit stand sie Punkt 16 Uhr im Eingangsbereich des Restaurants Shinobi und blickte sich um. Das Restaurant war einigermaßen gut gefühlt und die angenehm ruhigen Klänge einer Sängerin hallten durch den Raum, während Nozomi abwechselnd die Menschen und den Zettel von ihrer Türklinke anblickte, den sie mitgenommen hatte, da sie sich das Zeichen einfach nicht einprägen konnte. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis sie den Jungen gefunden hatte, der seinerseits in ihre Richtung blickte. Zwar konnte sie das Symbol, dass er auf dem Rücken seiner Jacke trug nicht genau erkennen, aber es erinnerte an das gemalte Zeichen und die Haltung des Jungen drückte aus, dass er auf jemanden wartete, der in genau diesem Moment hier auftauchen sollte. Es sprach also einiges dafür, dass dieser Kerl Raku Mamoru war.
Vorsichtig bewegte sie sich durch den Raum immer in der Hoffnung niemanden anzustoßen, wobei sie ganz froh war, dass sie zur Abwechslung ihren Stab einmal nicht dabei hatte. Sie rechnete nicht damit kämpfen zu müssen und in dem engen Laden wäre ihr das Kampfgerät sicherlich nur ein Hindernis gewesen, mit dem sie die Leute belästigt hätte. Selbst so dauerte es schon lange genug, bis sie vor dem vermeintlichen neuen Kameraden stand: Bist du Raku Mamoru? Ich hab da diesen Zettel…, sie hielt das Stück Papier hoch, dass sie immer noch in der Hand hatte …gefunden und wenn ich schon eingeladen werde, kann ich natürlich nicht nein sagen. Sie ließ die winzige Andeutung eines Lächelns sehen, was schon mehr war, als die meisten Menschen bei der ersten Begegnung bekamen und setzte sich dann auf den Platz gegenüber des Jungen in der Erwartung, dass er schon einen Plan haben würde, was das alles hier werden sollte.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mi Apr 04, 2018 10:16 pm

Genau in dem Moment als Mamoru seinen Blick in die Richtung des Eingangsbereiches wendete erblickte er Nozomi sofort. Das lange rote Haar und die aufmerksamen lila färbigen Augen fingen sofort den Blick des Jungen Rakus und hielten diesen auch für einen Moment. Kurz gingen ihm die Worte seines Onkels noch einmal durch den Kopf. Doch mit einem kurzen Kopfschütteln verbannte er diese Gedanken wieder. Nach diesem kurzen Akt der Selbstbeherrschung ließ der junge Shinobi seinen Blick über das restliche Erscheinungsbild der jungen Frau schweifen. Schlichte Kleider und kein Anzeichen auf eine Kunoichi, allerdings hatte Mamoru das auch nicht erwartet. Er hatte seine neue Teamkollegin ja nicht zu einer Mission eingeladen sondern zum Essen. Schließlich trafen sich die Blicke der beiden und die Frau bewegte sich langsam auf den Raku zu. Das ist sie dann wohl. Ging ihm das viel beschriebene Licht auf und er erhob sich von seinem Kissen als sie seinen Tisch erreichte. Soviel gute Erziehung hatte er schließlich auch genießen dürfen. Sie hob den Zettel auf Augenhöhe des jungen Mannes und fragte ihn ob es sich bei ihm um den Autor der kleinen Kritzelei hielt. Mamoru nickte "Jo ich bin Raku Mamoru und du bist dann wohl Nozomi. Freut mich dich kennen zu lernen." Mamorus Lippen schien immer ein Lächeln zu umspielen das sich  irgendwo zwischen Selbstsicherheit, Fröhlichkeit und Dreistigkeit aufhielt. Zumindest dann wenn er gute Laune hatte und die hatte er gerade. Schließlich machte seine neue Teamkollegin auf ihn einen sehr netten Eindruck. Auch ihm war der Ansatz des Lächelns das die Lippen der jungen Frau vor ihm umspielte nicht entgangen und er Bot ihr mit einer kleinen Geste das Kissen ihm gegenüber an. "Setzt dich doch du wirst dich sicherlich Fragen wieso ich mich mit dir treffen wollte. Im Grunde kein großes Ding ich wollte dich nur Kennenlernen, schließlich sollen wir uns in Zukunft gegenseitig den Rücken frei halten." Mamoru versuchte bei seiner Aussage freundlich zu klingen schließlich war er genau deswegen auf die Idee gekommen sie einzuladen. Mamoru setzte sich wieder und winkte nach dem Kellner. "Entschuldigt bitte ich hätte gerne noch ein Orangesoda und dann würde ich gern die Karte für mich und meinen Gast." Mamoru wollte keineswegs großkotzig klingen nur wollte er gleich für klare Verhältnisse sorgen. Er hatte sie eingeladen und würde hier natürlich auch zahlen. Dann wendete er sich wieder Nozomi zu. "Nur keine Bescheidenheit, such dir bitte aus was du möchtest." Lächelte er ihr zu und nahm, mit einem dankenden Nicken als Geste, dem Kellner die Karte ab die er ihm reichte. Nun schien er vollkommen im Gedanken die Karte zu studieren
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Sa Apr 07, 2018 2:17 pm

Bei der Ausdrucksweise des jungen stutzte die junge Kunoichi kurz, ließ sich äußerlich jedoch davon nichts anmerken. Sie war diese saloppe Ausdrucksweise nicht gewohnt und würde wohl selber auch nie auf die Idee zu kommen in dieser Art und Weise mit jemandem zu reden, den sie nicht kannte – vermutlich auch mit niemandem, den sie kannte, aber das war noch einmal eine andere Geschichte. Da das Ganze Erscheinungsbild ihres neuen Teamkameraden allerdings genau diesen Eindruck machte, etwas salopp und für ihren Geschmack vielleicht ein klein wenig zu sehr auf cool getrimmt, machte sie sich darüber vorerst keine weiteren Gedanken. Sie hatte nicht wirklich vor ihn dafür zu verurteilen, vor allem, da sie ihn kaum kannte und auch nicht unbedingt den Plan hatte bereits nach den ersten paar Sekunden ein Urteil zu bilden. Es waren lediglich ein paar erste Gedanken zu dem etwas jüngeren Shinobi, der da vor ihr saß und dessen Aufforderung sich zu setzen sie gerne nachkam. Seine Erklärung, warum er dieses Treffen wollte schien schlüssig und vermutlich sogar sinnvoll, auch wenn sie sich noch nicht so ganz sicher war, ob ihr das Ganze nicht zu voreilig war, immerhin würden sie noch genug Gelegenheit haben sich beim Training kennen zu lernen, bevor sie tatsächlich in die Situation kommen würden sich gegenseitig den Rücken freizuhalten, aber da sie sich entschieden hatte hierher zu kommen, konnte sie die Situation ebenso gut nutzen um ein bisschen mehr über Mamoru herauszufinden: Du bist auch Chuunin nicht wahr? Und ich habe gehört in dir haben sie auch einen der Bijuu versiegelt. Zwei Jinchuuriki in einem Team könnten doch ein ziemliches Risiko darstellen, ich frage mich warum man sich dazu entschlossen hat. Nozomi sprach nicht besonders laut, aber klar und einem aufmerksamen Zuhörer dürfte auffallen, dass die Modulationen der Stimme, die sich auf Emotionalität zurückführen ließen eher gering ausfielen und bis auf das Lächeln zu Anfang ihrer Unterhaltung machte das Mädchen fast einen unterkühlten, wenn auch nicht unfreundlichen, oder distanzierten Eindruck.

Die etwas einnehmende Art Mamorus als er sie als seinen Gast bezeichnete, nahm Nozomi zwar zur Kenntnis, sagte jedoch nichts weiter dazu. Sie hatte nichts dagegen zum Essen eingeladen zu werden, würde sich aber trotz seiner Worte wohl eher etwas leichtes aussuchen. Nicht, weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, wenn sie etwas anderes auf seine Rechnung bestellte, sondern schlicht und einfach, weil sie gerade eine gewisse Lust auf Suppe verspürte. Dazu bestellte sie einen grünen Tee und gab dann die Karte zurück, bevor sie sich wieder ihrem neuen Teampartner zuwandte, um die Unterhaltung, die sie aufgrund des Auftauchens der Bedienung unterbrochen hatte, fortzuführen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Sa Apr 07, 2018 3:09 pm

Nozomi folgte seiner aufforderung und setze sich ihm gegenüber hin. Mamoru nahm das weiterhin lächelnd zur Kenntnis und studierte weiter die Karte. Seine wahl fiel schließlich auf geschnetzeltes Hünchen mit Reis in Rahmsoße. Er wollte noch etwas Energie aufladen da er am Abend noch ein Training mit seinem Großvater verabredet hatte. Doch bevor der Kellner kam, um die Bestellungen der beiden entgegen zu nehmen, Fragte Nozomi Ob er auch ein Chuunin ist und das sie gehört hatte das in ihm ebenfalls einer der Bijuu's versiegelt wurde. Auch ihre Bedenken um die Gefahr dieser Team Konstellation schien sie etwas zu besorgen. Zumindest wenn man ihren Worten lauschte, ihre Mimik zeigte dem jungen Raku nicht wirklich Emotionen. Im nächsten Moment erschien der Kellner und Mamoru der gerade zu einer Antwort ansetzen wollte verstummte noch einmal kurz. Sie ist also wirklich ebenfalls eine Jinchuuriki. Ging es Mamoru durch den Kopf als die junge Frau ihm gegenüber ihre Suppe und ihren Tee bestellte. Dann lächelte er den Kelnner freundlich an und gab ebenfalls seine Bestellung ab. Als der Kellner wieder ging Atmete Mamoru kurz tief ein  ordnete seine Gedanken und ließ die Luft wieder entweichen. Bevor er zu sprechen begann. "Ja ganz recht ich bin ebenfalls Chuunin und du hast vollkommen richtig gehört in mir wurde ebefalls einer der Bijuu's versiegelt um genau zu sein der Sanbi." Beim erwähnen des Sanbis verfinsterten sich kurz die Züge auf seinem Gesicht und der Blick des jungen Mannes fixierte wieder das Glas Orangen Soda vor ihm. Es schien fast so als wäre es ihm sehr unangenehm über den fast frisch versiegelten Bijuu zu sprechen der in ihm hauste. "Aber ich denke, die Obrigkeit im Dorf wird sich dieser Risiken bewusst sein und fähige Leute abgestellt haben um unsere Ausbildung zu überwachen." Mamorus erster Blick fixierte wieder Nozomi und seine braunen Augen musterten sie eindringlich. Es schien fast so als versuchte er sie ein zu schätzen. Sie ist auch ein Jinchuuriki und sie ist meine neue Teamkameradin sie hat verdient die Geschichte zu hören. Dachte der Chuunin und schließlich begann er leise zu sprechen. "Die versiegelung des Bijuu's in mir." Mamoru stockte kurz "Geschah eher aus einer Notsituation heraus als dass es gewollt war. Ich hoffe ich bin dem allem gewachsen." Dann kam der Kellner mit dem Essen und Mamoru verstummte wieder. Außer mit seiner Familie hatte er bisher niemanden seine Bedenken über diese ganze Bijuu Sache gesprochen. Aber hier, so dachte Mamoru zumindest, hatte er eine Peron gegenüber die das gleiche durchmachen musste wie er. Zumindest hoffte er Nozomi könnte ihn ein bisschen verstehen. Immer noch wirkte er um einiges erster als am Beginn ihres Gesprächs aber keines falls unfreundlich.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   So Apr 08, 2018 4:06 pm

Offensichtlich war es richtig, was Nozomi gehört hatte, ihr neuer Teampartner war der Träger des Sanbi und damit auch ein Jinchuuriki. Allerdings schien er im Gegensatz zu ihr nicht so wahnsinnig glücklich mit diesem Fakt zu sein. Nun gut, sie konnte sich sicherlich auch schöneres vorstellen als ein gefährliches Monster in sich versiegelt zu haben, aber sie sah es auch nicht als Katastrophe an. Die Jahre im Kloster hatten sie Ruhe gelehrt, eine ruhe die ihr auch jetzt half, wenn es darum ging die Kontrolle zu behalten. Mehr als einmal hatte der Kyuubi schon gegen die Mauern seines Gefängnisses gedrückt in der Hoffnung zu entkommen und auch jetzt konnte sie das Grollen des Fuchses hören, als ihre Gedanken zu der Bestie schweiften. Bisher hatte sich das Wesen noch standhaft geweigert mit ihr in einer zivilisierten Art zu kommunizieren und so hatte auch Nozomi beschlossen ihren Gast erst einmal zu ignorieren und nicht weiter zu beachten, bis sich das Wesen zu vernünftiger Kommunikation entschloss. In einem konnte sie Mamoru allerdings nur zustimmen, irgendwer würde sich schon etwas dabei gedacht haben sie in ein Team zu stecken und sie kannte ja auch Samegawa bereits, er würde schon in der Lage sein zwei launische Bestien unter Kontrolle zu halten, zumal sie bisher auch nicht das Gefühl hatte wirklich eine ernsthafte Gefahr darzustellen. Zugegebenermaßen sie war noch in keiner ernsthaft gefährlichen Lage gewesen, aber bisher war sie sich doch relativ sicher, dass der Fuchs nicht allzu schnell eine Gelegenheit bekommen würde seine Macht zu präsentieren, zumindest wenn er nicht anfing mit ihr zusammenzuarbeiten.

Mit den dann folgenden Worten gelang es Mamoru dann seine neue Teamkollegin zu überraschen. Sie hatte sehr wohl den Schatten bemerkt, der über sein Gesicht gehuscht war, als er über den Sanbi gesprochen hatte, aber da sie ihn kaum kannte, hatte sie nicht weiter nachgefragt und war auch nicht davon ausgegangen allzu bald die Details dieser Verbitterung zu erfahren, aber scheinbar war Mamorus Einstellung dazu eine andere und sie hätte auch gerne noch etwas dazu gesagt, kam jedoch vorerst nicht dazu, da nun erst einmal ihr Essen kam. Geduldig wartete sie bis alles auf dem Tisch stand und antwortete erst dann, als sie wieder allein waren, oder zumindest so allein, wie man es eben in einem Restaurant sein konnte: “Das tut mir sehr Leid, sowas sollte eigentlich keine Spontanentscheidung sein. Aber ich bin sicher, dass du keine Probleme haben wirst. Samegawa wird sich schon um dich kümmern und wenn du möchtest kann ich dir ein bisschen was zeigen, was hilft ruhig zu bleiben. Das ist das wichtigste, wenn es darum geht unsere Gäste unter Kontrolle zu halten.“ Während sie sprach hatte sie sich bereits ihre Stäbchen geschnappt und im allgemeinen machte es den Eindruck als würde sie sich tatsächlich kaum Sorgen darum machen, dass irgendetwas schief gehen konnte. Nicht, weil sie so ein optimistischer Mensch gewesen wäre, sondern einfach weil sie tatsächlich ganz realistisch von dem überzeugt war, was sie gesagt hatte: Guten Appetit und vielen Dank für die Einladung. Tatsächlich wurden auch diese Worte noch einmal von einem seltenen, wenn auch kleinen Lächeln begleitet, bevor sie sich daran machte ihre Suppe zu verspeisen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Sa Apr 14, 2018 1:06 pm

Als der Kellner die Speisen auf dem Tisch abgestellt hatte, griff Mamoru ebenfalls nach seinen Stäbchen und lauschte nebenbei den Worten seiner neuen Teamkollegin. Sie scheint sehr nett zu sein. waren seine ersten Gedanken zu dem was sie ihm zu seinen Bedenken sagte. Und sie scheint unseren neuen Sensei schon zu kennen. Außerdem scheint sie irgendeine Ausbildung durchlaufen zu haben die sie ihre Gefühle kontrollieren lassen kann. Wenn sie mir da anscheinend Tricks beibringen könnte. Mamoru versuchte Jede Information die Nozomi preisgab aufzusaugen und in seinem Kopf abzuspeichern. Er hatte sich das seit langem Angewohnt, als er von Team zu Team verschoben worden war, um die Fähigkeiten seiner wechselnden Kameraden besser zu behalten. Er machte sich hierfür eine Geistige Akte im Kopf die, wenn man es so sehen möchte, einer Shinobi Akte gleicht. Als Nozomi geendet hatte und ihm einen Guten Appetit wünschte ergriff nun der junge Raku das Wort. „Ich danke dir für deine netten Worte Nozomi. Ich denke auch dass mir Samegawa bei meinen Problemen helfen kann. Du scheinst ihn ja schon etwas besser zu kennen. Dein Angebot, mit diesen Tricks um ruhig zu bleiben, klingt sehr Interessant um was geht es da genau?“ Waren die ersten Aussagen des jungen Shinobis aus Kirigakure bevor er seinem Gegenüber ebenfalls einen „Guten Appetit.“ wünschte. Nun machte sich Mamoru erst mal daran sein Essen zu verspeisen. Es war, wie immer wenn er hier war, sehr gut und mit ein paar Schlucken aus seiner Orangesoda war seine Portion ziemlich schnell Geschichte. Im normal fall aß der junge Raku etwas schneller als seine Mitmenschen weshalb er sich erst einmal zurück lehnte und sich mit den Händen am Boden abstützte um sich nicht komplett hin zu legen. Mamoru ging in sich und fand sich wie so oft vor dem Seelenversteck des Sanbi’s wieder. Der große vulkanförmige Berg stand vor ihm und direkt an der Treppe befand sich eine der acht Steinsäulen in die das Zeichen Siegel eingraviert war. Mamoru machte sich daran die Treppen empor zu schreiten und nach kurzer zeit stand er am Rand des Kraters in deren Mitte sich der Spiegelglatte See mit der wild überwucherten Insel befand auf der der Sanbi hauste. Mamoru blickte hinab und konnte seinen Mitbewohner auf einem der Felsen in der Sonne liegen sehen. Der junge Raku wagte es nicht etwas zu sagen und blickte seinen Gefangenen nur eindringlich an, als dieser plötzlich die Augen aufriss und versuchte auf ihn zu zuspringen. Doch die Kette an seinem Hals hinderte das riesige Wesen seine Insel zu verlassen. Ein markerschütterndes Brüllen ließ Mamoru zurück weichen und in einem Wimpernschlag veränderte sich der spiegelglatte See ein wellenaufpeitschendes Gewässer. Mamoru stürzte rücklings die Treppe hinunter und fand sich plötzlich wieder in dem Restaurant wieder. Er krümmte sich etwas nach vorne und seine Hände hatten sich in seine Haare gegraben. Sein Blick war auf Nozomi gerichtet aber er musste diesen Moment als er im Seelenversteck seines Bijuu’s war wohl durch sie hindurch gesehen haben. Kurz rieb er sich das Gesicht um das eben erlebte ab zu schütteln. „Entschuldige bitte, mein Gast ist nicht sehr gut auf mich zu sprechen.“ Mit diesen Worten versuchte er die Situation herunter zu spielen und fügte, wieder mit seinem Selbstsichersten lächeln an. „Wie wäre es, so frisch gestärkt auf den Trainingsplatz? Ich hätte heute noch ein kleines Training geplant und so könnten wir gleich unsere Fähigkeiten auf einander abstimmen.“ Mamoru erwartete nicht das Nozomi auf diesen Vorschlag einging aber es war ihm durchaus ernst mit seinem Anliegen. Er wollte unbedingt mehr über seine Teamkollegin in Erfahrung bringen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Mo Apr 23, 2018 2:38 pm

Mamoru schien die Idee zu gefallen das ein oder andere zu lernen, allerdings hatte Nozomi den Eindruck, dass sie das vielleicht etwas falsch rüber gebracht hatte: “Es sind eigentlich nicht wirklich Tricks, genau genommen sind es eher Übungen, Atemtechniken, Selbstfindung, Meditation. Das hat nicht viel mit Ninjatechniken zu tun, aber es hilft dabei sich nicht allzu schnell aufzuregen. Du brauchst dafür nur eine Menge Geduld und wirst lange sitzen müssen, aber dann ist es wirklich sehr hilfreich.“ Eigentlich auch eine unzulängliche Beschreibung dessen, was sie ihm zeigen wollte, aber es war zugegebenermaßen auch nicht so leicht zu erklären und sie würde sich vermutlich der Worte ihrer eigenen Lehrer bedienen müssen und hoffen, dass Mamoru verstand, was sie meinte. Sie war sicherlich keine Meisterin dieser Techniken und würde wohl durchaus ein Problem bekommen, wenn er die Erklärungen so, wie sie sie verstanden hatte nicht begriff, was leider gar nicht so unwahrscheinlich war, aber sie konnte es ja zumindest versuchen.

Wenn man allerdings die Essgeschwindigkeit des Jungen betrachtete, dann war er nicht unbedingt der geduldigste Mensch, zumindest schaffte er es seine Portion, die eigentlich auch um einiges größer war, in nicht einmal der Hälfte der Zeit zu verputzen, die Nozomi brauchte um ihre Suppe zu essen. Das Mädchen war sich allerdings nicht so ganz sicher, ob sie das faszinieren sollte, oder ob sie eher verstört davon war. Auf Missionen mochte das zwar praktisch sein, aber sie war ein großer Freund davon Essen zu genießen und in Ruhe zu sich zu nehmen, was allerdings auch mit der allgemeinen Ruhe zusammenhängen konnte, die ihrer Lebensart zu eigen war.

Die Zeit, die er so übrig hatte, nutzte er scheinbar zu einem Zwiegespräch mit dem Wesen in seinem inneren, was Nozomi durchaus überraschte. Sie vermied es die meiste Zeit sich allzu sehr mit dem Fuchs zu befassen, die Aufmerksamkeit machte ihn nur aggressiver und sie hatte beschlossen den Neunschwänzigen erst einmal in Ruhe etwas runter kochen zu lassen und sich dann damit zu beschäftigen, wie man vielleicht doch irgendwie mit dem Wesen klar kommen konnte, dass für so viel Zerstörung verantwortlich war. Vielleicht hatte das Biest ja auch einen ganz netten Kern, aber wenn dem so war, dann hatte Nozomi davon noch nicht allzu viel gesehen: “Wir können gerne ein bisschen was machen, aber dann muss ich vorher noch einmal zu mir nach Hause und meine Waffe holen, ich kämpfe nicht so gerne einfach nur mit bloßen Händen.“ Sie zuckte kurz mit den Schultern als wolle sie sagen ich weiß schon, dass das ungewöhnlich ist, aber es ist halt so und fügte dann noch hinzu: “Und erwarte dir lieber nicht zu viel, ich kann als Traingspartner recht langweilig und frustrierend sein.“
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Fr Mai 11, 2018 1:57 pm

Nozomi versuchte Mamoru noch einmal die Techniken, die sie zuvor schon angesprochen hatte, etwas genauer zu erklären. Mamoru brachte das, nach seinem kleinen Zwiegespräch mit dem Sanbi, zum grübeln. Hmm solche Dinge könnten tatsächlich sehr nützlich sein, auch in hinsicht auf den Normalen Ninja Alltag. Oft genug hatte ihn sein Großvater schon ermahnt das er nicht immer mit dem Kopf durch die Wand denken soll sondern ruhig und Rational an Probleme herangehen sollte. Das allerdings war einfach nicht Mamoru's Natur gewesen bis er sich der Gefahr die in ihm schlummerte bewusst wurde. ALso nahm er sich den festen Vorsatz diese Techniken von Nozomi zu erlernen auch wenn es noch so lange dauern sollte. "Also abgemacht, du bringst mir deine Meditationen und Atemtechniken bei das würde mir sicher mit meinem kleinen Freund helfen. Im gegenzug lade ich dich bis ich die Techniken beherrsche einmal in der Woche hier her ein. Was den Abstecher zu dir nach Hause angeht sehe ich da keine Schwierigkeiten." Mamoru wartete noch kurz und erhob sich. Dann griff er unter den Tisch, hob sein Tantou auf und befestigte das Kurzschwert wieder am Gürtel. " Wegen mir können wir sofort los." verkündete der Junge Raku und machte sich in Richtung Ausgang bzw. Kasse auf um seinem Versprechen mit der Einladung ebenfalls nach zu kommen. Dann würde er auf Nozomi an der Tür warten und ihr diese selbstverständlich auf halten.
[TBC: Nozomis Wohnung oder Trainingsplatz?]
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BeitragThema: Re: Restaurant Shinobi   Do Jul 05, 2018 11:12 am

Nozomi zog leicht die Augenbrauen hoch bei Mamorus Vorschlag und es schlich sich tatsächlich wieder eines jener kurzen Lächeln auf ihre Lippen. Der Junge schien es immer wieder zu schaffen, dass sie überrascht war und sie musste sich eingestehen, dass sie seine offene Art mochte. Es war ein gewaltiger Unterschied zu ihr selbst, eher verschlossen und nicht so leicht aufzutauen, er dagegen schien sie sofort als gleichwertige Partnerin und Teammitglied akzeptiert zu haben. Sie war sich noch nicht sicher, ob sie mit ihm so einfach das selbe tun konnte, aber zumindest erst einmal kennen lernen konnte sie ihn ja und das Restaurant war mit Sicherheit keine schlechte Variante um dort zu essen: “Wenn du meinst, du musst mich aber nicht jedes mal einladen.“ Ihre Stimme war immer noch ruhig und klang auch nicht ablehnend, aber sie war nun wirklich nicht die Art Mensch, die sich ständig überall aushalten ließ. Sie war bereit und in der Lage für sich selbst zu sorgen und einem Teammitglied zu helfen hieß ja auch nicht, dass man dafür unbedingt eine Gegenleistung erwarten musste, weshalb sie beschloss, dass sie, ob es Mamoru nun gefiel oder nicht, von Zeit zu Zeit diejenige sein würde, die Essen zahlte.

Auf Mamorus Aussage, dass sie aufbrechen konnten, nickte sie nur und erhob sich von ihrem Platz, während er bereits bezahlen war. Sie selbst ließ sich etwas Zeit, sodass sie nach ihm an der Tür ankam und ein weiteres mal leicht amüsiert grinste, als er ihr die Tür öffnete: “Danke“, war das einzige, was sie dazu sagte, wobei jedoch auch in ihrer Stimme jetzt ein leicht amüsierter Unterton zu hören war, ob des perfekten Gentlemans, denn sie da scheinbar zugeteilt bekommen hatte. Normalerweise war sie zwar nicht unbedingt darauf erpicht so behandelt zu werden, aber sie musste zugeben, dass es sie auch nicht unbedingt störte. Ganz im Gegenteil und beschweren würde sie sich sicherlich nicht: “Also gut, gehen wir, meine Wohnung liegt in dieser Richtung.“ Damit machte sie sich, Mamoru im Schlepptau, auf den Weg und versuchte währenddessen schon einmal darüber nachzudenken, was sie wohl gleich erwarten würde. Sie hatte keine Ahnung, was der andere konnte, aber sie war dann doch von ihren Fähigkeiten überzeugt genug um sich nicht allzu viele sorgen zu machen.

Tbc: Trainingsplatz
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