Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSa Apr 27, 2013 7:12 pm

das Eingangsposting lautete :

Tatsächlich nicht irgenwo in Kirigakure, aber an diversen Plätzen ist in der Vergangenheit folgendes geschehen. Nein, kein Sack Reis ist umgefallen, keine Angst ihr Reisliebhaber, doch eines Tages, es war einige Wochen bevor Hiroshi als Unterstützung zu einer Mission gerufen wurde, entschied sich der Kaguya wieder einmal dazu, seinen Tag mit Midori zu verbringen. Es war ein recht sonniger Tag, ein wenig Wind ließ es nicht zu warm werden, sondern schuf eine sehr angenehme Temperatur für jene, die die Gradzahlen jenseits der Fünfundzwanzig ätzend fanden. Mit gemütlichen Schritten schlenderte Hiroshi über den Marktplatz, in die Richtung in der Midori ihre Wohnung hatte. Schnell kaufte er noch ein paar Süßigkeiten ein, von denen die Jinchuriki, wenn sie Glück hatte, ein wenig abbekommen würde. Einige Male klopfte er an der Tür, steckte seine Hände in die Hosentasche und wartete. " Hey, Midori! Du bist sicher zu Hause, mach auf! " sprach er laut. Woher er wusste das sie ziemlich sicher zu Hause war? Als ihr Siegelmeister war ihm stets bewusst wo Midori sich aufhielt, sollte sie auf eine Mission gehen wurde er davon in Kentniss gesetzt, und da sie gerade keine Mission hatte, musste sie wohl zu Hause sein.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 11:51 pm

Midori landete äußerst unsanft bäuchlings auf dem Boden, kam durch das Drehen ihres Kopfes aber wenigstens nicht mit der Nase, sondern mit dem linken Jochbein auf. Dummerweise war die Variante mindestens genauso schmerzhaft und auch nicht weniger vorteilhaft, wenn sie von einem fetten Feilchen geziert wurde. Sie wollte sich gerade wehren, als er ihre Arme auf ihrem Rücken fixierte und sie unter Schmerzen aufstöhnte. Nicht etwa, weil er so grob war, sondern weil sie in ihrer Wut kaum das metaphorische Schreien ihrer Muskeln bemerkt hatte.
Seine Worte bohrten sich in ihren Kopf ein und innerlich wusste sie durchaus, dass das, was er sagte mehr als einfach nur vernünftig war. Sie wusste, dass es richtig war und sie auf ihn hören sollte. Dennoch war sie außer sich, wütend, endlos wütend und fühlte sich geschlagen, weil sie diesem Typen keine Lektion erteilen durfte. Wohl deshalb wehrte sie sich vehement gegen den festen Griff und das Gewicht, das auf ihr lagerte, war aber schlichtweg nicht in der Lage, sich irgendwie zu befreien, sondern schrabte sich nur unnötige Kratzer in die zarte Haut, weil der Untergrund so steinig und hart war. "Na los! Nagel mich doch fest! Verräter!", raunte sie wütend. Sie wusste innerlich wirklich, dass alles, was sie gerade tat, falsch war, aber vermutlich würde sie erst eine kalte Dusche oder eine andere Möglichkeit, sich abzuregen brauchen, bevor sie das einsehen würde. Sein Angebot, ihn zu schlagen ließ sie wütend grinsen, wild und beinahe so, als sei der Nibi noch in ihrem Chakrakreislauf. Doch die Worte danach ließen sie in ihrem Gezappel und ihrer Abwehrhaltung inne halten. Während Kari und Masao mit den Ältesten verschwinden wollten, wollte Midori schreien.
Wieso durften sie einfach abhauen?
Verzweifelt darüber, dass sie ihre Wut wieder nicht hatte rauslassen können, gab sie das Gezappel auf, ruckte lediglich hin und wieder gegen ihn, um sich gegen die Schmerzen zu wehren. "Du bist scheisse schwer!", knurrte sie ihrem Gepäck entgegen. Keines ihrer Worte war wirklich rational oder vernünftig, sondern lediglich von Wut geladen.

Kari sah mit gemischten Gefühlen auf Midori herunter. Zum einen konnte sie die Reaktion verstehen, zum anderen fand sie, dass die junge Frau sich langsam abregen konnte. War das nur die Wut wegen der Aktion? Unwillkürlich runzelte sie die Stirn, sah Hiroshi an und nickte ihm zu. "Kommst du allein mit ihr klar?", fragte die dunkelhaarige Schönheit und würde wohl lediglich darauf warten, ob er ja sagte und danach mit Masao und den Ältesten verschwinden.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSo Mai 12, 2013 12:03 am

" Ja, ich klär das hier. " sprach Hiroshi ruhig und ließ Kari mit den anderen endlich gehen. Kaum war die Truppe außer Sichtweite rollte er von Midori hinab, ließ sie los und blieb neben ihr liegen. " Du bist anstrengend, weist du? " seufzte er und streckte seine Glieder aus, entspannte sich nicht nur von dem Kampf, sondern auch von dieser Aktion gerade. " Ich kann verstehen das du wütend bist, ich wärs auch. Aber das ist nicht der richtige Zeitpunkt um dich mit dem Kerl anzulegen. " Ob es je einen richtigen Moment geben würde? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Wirklich genau konnte der Kaguya das wohl nicht sagen, legte seinen Kopf auf die Seite und sah Midori an. " Sorry das wir so aufeinander treffen mussten, mir blieb wirklich keine Wahl. " Erneut seufzte er leise und sah dann in den Himmel, schloss die Augen. " Ich hab dir gesagt du darfst zuschlagen. Mach was du willst, schlag wohin du willst und so feste wie du willst. Egal wie stark es schmerzen wird, mach dir darüber keine Gedanken. " Seine Stimme klang entschlossen, er hatte Midori zugesagt das sie dies tun konnte, vielleicht würde ihre Wut ja abklingen wenn sie sich auslassen konnte. Ungefähr im selben Moment lief ein Tropfen die Nase des Kaguyas entlang, weitere folgten auf seinem ganzen Gesicht, seinem ganzen Körper und der Gegend drumherum. Er öffnete die Augen wieder und sah den Regentropfen entgegen, blieb jedoch einfach liegen. Ob sie sich auch nur annähernd um seine Worte kümmerte? Ob sie bei ihr ankamen, oder ob sie für sie nur leeres Geschwafel waren? Der Oinin wusste nicht genau, vielleicht wollte sie auch einfach nicht auf ihn hören, war trotzig wegen der Sache, die vor einer Woche passiert war. Immerhin hatte sie sich die ganze Woche nicht blicken lassen, hatte den Kaguya gemieden. Einige Male war er bei ihr gewesen, hatte geklopft. Auch wenn er sich sicher war, dass Midori zuhause war, öffnete niemand die Tür. Hiroshi atmete tief ein, erwartete die Schläge der Jinchuriki.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSo Mai 12, 2013 12:25 am

"Ach leck mich doch!", raunte Midori, stützte augenblicklich ihre Hände neben der Brust auf und drückte sich nach oben, um sich trotzig in den Schneidersitz zu setzen. Am liebsten wäre sie den Typen gefolgt, aber langsam wollte auch in ihren Kopf, dass das Unterfangen fürs Erste echt sinnlos war. Genauso sinnlos wie die Aktion, das Training, der Belastungstest im Kekkai. Ihr Blick glitt über den verwüsteten Trainingsplatz, während sie sich fragte, wie lange es wohl wieder dauern würde, bis die Platzwächter das in Ordnung gebracht hatten. Sie rieb sich die schmerzende Wange, die sie eben noch auf den Boden geschlagen hatte und fragte sich, ob sie morgen wohl wirklich ein Feilchen aufweisen würde. Vermutlich. Ziemlich dämliche Sache.
Seine Entschuldigung ignorierte sie genauso, wie seine Aufforderung, ihn zu schlagen. Sollte er sich die Entschuldigung sonstwohin stecken und sich selbst schlagen oder zu irgendeinem leichten Mädchen gehen, wenn er es brauchte. Sie hatte Kopfschmerzen und überhaupt überall Schmerzen, wollte einfach in ein Bett un Schlaf finden, sich ausruhen. Der dämliche Regen, der gerade einsetzte, hob ihre Laune nicht gerade. "Hol dir deine Schläge woanders ab. Ich bin nicht für dein Vergnügen da.", murmelte sie immer noch sichtlich angepisst und fragte sich innerlich, ob es immer noch gerechtfertigt war, wie sie ihn ansprach. Eigentlich konnte er nichts dafür, aber sie brauchte ein Ventil und hatte alles andere als Bock, das in sich reinzufressen.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSo Mai 12, 2013 12:41 am

" Ach leck mich doch! " sprach Hiroshi nun wütend und sprang auf, stellte sich vor die Jinchuriki und sah auf sie hinab. " Ich hab versucht dir zu helfen, klar? Aber das nächste Mal greif ruhig an, wander ins Gefängnis und lass dir den Nibi entziehen, glaub mir, das ist total lustig. " Jeder Spaß in allen Ehren, langsam reichte es dem Oinin, irgendwo hatte er auch keine Lust mehr. " Du bedeutest mir wirklich viel Midori, und ich lasse nicht zu das du so nen Scheiß anstellst! " er ließ sich vor ihr in den Schneidersitz fallen und sah sie ernst an. " Ich kann verstehen das das alles scheiße für dich ist, aber behandel mich nicht als hätte ich dir ein Messer in den Rücken gerammt und dich verraten, das habe ich nicht. Wenn du ein Problem mit mir hast, sag bescheid, dann lehn ich das nächste Mal, wenn sowas wie heute anstehen sollte, einfach ab, und werd versetzt. " Seine Worte waren außerordentlich hart, aber irgendwie musste Midori doch wieder auf den Boden der Tatsachen, oder? Der Regen prasselte auf die schwarzen Haare des Oinins, sie sogen sich voll mit dem kühlen Nass, das er gerade eigentlich sehr angenehm fand. In der Ferne zuckten Blitze über den Himmel, der Regen wurde stärker. " Es tut mir leid, ich sollte nicht so mit dir reden. " sprach er nun deutlich leiser und angenehmer, während er in den Himmel blickte. " Ich will nicht das dir was passiert, egal was du jetzt von mir hälst, egal ob du mich hasst oder eben nicht. " murmelte er dann und sah zu der Jinchuriki, die vor ihm saß." Komm, lass uns irgendwo unterstellen, sonst holen wir uns noch irgendwas, keine Ahnung, die Pest? " Er stand langsam auf, lächelte leicht und hielt ihr dann seine Hand entgegen, an der sie sich hochziehen können würde.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSo Mai 12, 2013 12:06 pm

Midori sah Hiroshi kurz fassungslos an, als er wütend aufsprang und sie ankeifte. Dennoch schnaubte sie rasch trotzig, zog ungläubig eine Augenbraue in die Höhe und hörte ihm zu. Dann sollte er sich eben mal auskotzen. Sie wusste, dass er Recht hatte und sie wieder auf den Teppich kommen musste, aber ihre Wut im Bauch war eben unerträglich gewesen und wenn er sie auch nur schürte, musste er eben damit rechnen, dass er die geballte Ladung abbekam. Während sie spürte, wie sie vom Gewitter durchnässt wurde, zwang sie ihren Körper dazu, sich zu beruhigen und wieder gleichmäßig zu atmen. Ihre Haare sogen derweil das Wasser auf, klebten an ihrem Gesicht, bevor sie sich hindurchfuhr und sie nach hinten strich. An ihrer Nase perlten die Tropfen ab, fielen zu Boden, wenn sie groß genug wurden, genauso wie an ihrem Kinn. War doch zum kotzen, dass es schonwieder in Strömen regnete. Ihr tat alles weh und sie konnte sicher kaum stehen und dann war sie auch noch Nass bis auf die Haut. "Bist du so weinerlich geworden, oder warum nimmst du ständig alles zurück?", fragte die Grünhaarige, als er vor ihr saß und sich für seine Worte entschuldigte. Sie brauchte den Dämpfer, aber wenn er jetzt wieder aufgab, würde sie ihn gleich wieder mies anpöbeln und er hätte garnichts erreicht. Irgendwo konnte sie seine Sorge ja verstehen, dennoch war sie immer noch sauer und nicht dazu aufgelegt, eine Kuschelstimmung aufzubauen, indem sie sich herzten und sich entschuldigten. Als er aufstand, sah sie auf seine Hand, wandte den Blick ab und drückte sich demonstrativ selbst auf die Füße. Sie war zu stolz und auch wenn es weniger elegant aussah, als sonst, würde sie nicht zugeben, dass jeder Muskel nach Entspannung schrie. "Ich sollte nach Hause.", gab sie nur leise von sich, sah ihn mürrisch an. Sie wusste nicht, ob sie etwas sagen sollte, was die letzte Woche betraf. Mit einem innerlichen Seufzen gab sie das auf. Sollte er doch mal seinen Mann stehen und etwas ansprechen, wenn er es hören wollte.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 13, 2013 1:10 am

Hiroshi knurrte laut, als Midori scheinbar weiterhin die Schiene schieben wollte, die sie zuvor schon gefahren war. Was war mit dieser Frau nur los? Hatte die Jinchuriki ihre Tage, war sie schwanger oder was, so launisch, so nachtragend konnte doch kein Mensch auf Erden wirklich sein. " Was ist eigentlich los mit dir? " fuhr er sie an, seine Stimme erhob sich wieder, während die Intensität des Regens zunahm, und die donnernden Geräusche des Himmels näher kamen. Midori war aufgestanden, natürlich ohne seine eigene Hilfe. " Und jetzt haust du einfach ab? Midori, so feige bist du nicht! Erklär mir wenigstens warum du dich die ganze verdammte Woche nicht gemeldet hast? " Die Hände des Kagyuas ballten sich zu Fäusten, während er Midori erzürnt ansah. Diesmal würde er nicht so einfach klein bei geben, er hatte genug Chancen gelassen um sich zu beruhigen, irgendwann war aber euch genug. Wenigstens auf diese Frage wollte er noch eine Antwort, danach würde er sie in Ruhe lassen, dann würde sie gehen können wohin sie wolle. " Ich habe mir Sorgen um dich gemacht, und du hältst es nicht mal für nötig dich mir zu erklären! Klar, mit dem Hoshi kann man das machen, mhm? " brüllte er sie an, gestikulierte wuterfüllt. Das sollte sie ihm erstmal erklären. Die ganze Woche hatte er sich gesorgt was Midori wohl gerade tat, ob sie sich viel mit dem beschäftigte was geschehen war, ob es ihr schwer fiel dem Alltag nachzugehen. " Also, was war los, was ist los? Und vor allem, hast du über das nachgedacht, was ich dir erzählt habe?" fragte er nun leiser, weniger wütend. Wut mit Wut kontern war eine dumme Idee, das sah Hiroshi ein, aber die Jinchuriki regte ihn einfach auf. Sicherlich würden viele ihn in diesem Augenblick gut verstehen können. Der Oinin sah in die Richtung, in die Kari, Masao und die Ältesten entkommen konnten. Wäre er denen nur gefolgt, dann würde er jetzt wahrscheinlich im Trockenen sitzen, einen Tee trinken und als Dank für die getane Arbeit ein Essen ausgegeben bekommen. Leise, kaum merklich seufzte Hiroshi und wartete auf eine Reaktion seiner gegenüber.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 14, 2013 1:08 am

Midori blinzelte Hiroshi perplex an. Was mit ihr los war? Ja hatte er die letzten Minuten denn aus seinem Gedächtnis gelöscht? Sie hatte doch wohl jeden beschissenen, noch so verdammten Grund, sich aufzuregen, wenn man so mit ihr umging! Dennoch hatte sie wenig Bock, das jetzt nochmal zu erklären und wollte eigentlich wirklich den Weg nach Hause antreten, um sich endlich hinzulegen und auszuruhen. Das Chakragewandt des Nibi war nie ein Zuckerschlecken und auch wenn sie es nicht lange hatte halten müssen, war der schnelle Aufbau der beiden Schwänze ziemlich anstrengend und kräftezehrend gewesen. Als sie jedoch im Abwenden begriffen das Wort 'Feige' hörte, drang ein relativ unmenschliches Grollen aus ihrer Kehle und alle Schmerzen waren kurzzeitig vergessen. Sie schoss auf den wesentlich Größeren zu, griff nach seinem Kragen und zerrte ihn unsanft nach unten, um ihm direkt ins Gesicht zu sehen. Ihr war deutlich anzusehen, dass sie wütend war. "Nenn mich nicht feige, du...!", zischte sie leise, beherrschte sich noch knapp, bevor sie ihn hart beleidigen würde. Bei aller Wut, war ihr Verstand immer noch aktiv und keinesfalls ausgeschaltet, wie das bei ihrem Gegenüber ja gern der Fall war, wenn der in einen Kampfrausch verfiel. So war sie nicht und so würde sie nie werden. "Du bist immer noch derjenige, der seine große Klappe nicht bei sich behalten konnte!", raunte sie wütend, ließ ihn los, stieß ihn leicht unsanft und wandte sich halb ab, wollte eigentlich gehen und nicht weiter darüber reden. Andererseits war sie ihm durchaus eine Antwort schuldig. Kurz schürzte sie die Lippen, überlegte ob ihre Denkweise eine Gute war und er damit klarkommen würde. Ihre smaragdgrünen Iriden fixierten eine Weile den Boden, während sie schwieg und ihn letztendlich ruckartig doch wieder ansah. Einige Schritte von ihm entfernt schnaubte sie. "Ich denke, das was wir haben - oder hatten - ist es nicht wert für eine törichte Schwärmerei auf's Spiel gesetzt zu werden." Man merkte der Jinchûriki deutlich an, wie sehr sie sich beherrschen musste, um diese Worte einigermaßen freundlich auszusprechen. Sie hatte immerhin lange genug darüber nachgedacht. "Keine Ahnung, aus welcher Ecke du diese Gefühle rausgekramt hast, aber ich werde keine Freundschaft für etwas wegwerfen, das womöglich Nichts ist. Wenn du das anders siehst... überzeug mich!" Sie erwiderte seinen Blick eine Weile, bevor sie sich abwandte und gehen wollte.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 14, 2013 1:28 am

Das hatte so einfach keinen Sinn, die beiden würden sich hochschaukeln bis einer schließlich dem anderen an die Kehle ging. Midori machte bereits den Anfang und zog Hiroshi an seinem Kragen zu ihr hinab, ihr wütender Blick traf auf sein ernstes, ebenfalls wütendes Gesicht. Er solle sie nicht feige nennen, doch war es nicht genau das was sie tat? Den einfachsten Weg nehmen den sie gerade zur Verfügung hatte? War genau das nicht unglaublich feige? Sie stieß ihn ein Stück zurück, und auch wenn er sich ohne weiteres hätte dagegen wehren können, ließ er es zu. Die Jinchuriki wandte sich ab, war bereits im Begriff zu gehen, wandte sich dann jedoch wieder zu ihm um und blickte ihn an. Törichte Schwärmerei, etwas das möglicherweise nichts ist? Er hatte ihr sein verdammtes Herz ausgeschüttet, zumindest für seine Maßstäbe, und ihr erklärt was Sache war! Wie konnte sie da von einer Schwärmerei, oder etwas nicht existenten reden? " Wir sind beste Freunde! "Kaum hatte Hiroshi das Wort ergriffen, hatte sich Midori auch schon wieder abgewandt, ihre letzten Worte waren das er sie überzeugen solle, wenn er die Sache denn anders sah. Mit schnellen, großen Schritte ging er auf die grünhaarige zu, griff ihre Schulter und drehte sie mit einem leichten Ruck zu sich um. Kaum war das Geschehen, wiederholte sich der Moment, den die beiden vor einer Woche genossen hatten. Mitten auf dem Trainingsplatz, im strömendem Regen, hatte Hiroshi die junge Frau an sich gedrückt und seine Lippen auf ihre gelegt. Nach kurzer Zeit löste er sich wieder von ihr, hielt sie jedoch bei sich. " Ich hasse es wenn wir miteinander streiten, Midori. " sprach er leise " Aber manchmal bist du, sind wir einfach echt dickköpfig. " Er seufzte leicht, während der Regen langsam nachließ und an Intensität verlor. Inständig hoffte er das die beiden sich nun endlich beruhigten, sonst würde er wohl bei nächster Gelegenheit erst einmal Amok laufen und irgendwas verprügeln, zerschmettern oder einfach irgendetwas Schaden zufügen. Sein Blick war ernst, jedoch deutlich sanfter als zuvor, weniger wuterfüllt. " Ich habe absolut keine Ahnung wie ich dir das beweisen soll. " ließ er schließlich verlauten und sah ihr in die grünen Augen. " Sag einfach etwas, und ich mache es, egal was es ist. Ich hötte das nie erwähnt, hätte das nie gezeigt, wenn ich mir nicht sicher wäre, darauf kannst du wetten. Also, egal was, egal wie oder wo. Ich mache es, wenn es dir zeigt das ich es absolut ernst meine. "
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 14, 2013 2:01 am

Dieser Regen machte sie wahnsinnig! Nass bis auf die Knochen ging sie wütend über den Trainingsplatz, nichtmal mehr kräftig genug, um ihrem Gang etwas stolzes und sicheres zu verleihen. Ihre Beine wollten zittern, nachgeben unter ihrem eigenen Gewicht, aber noch war es ihr möglich, sich selbstständig zu bewegen und sie würde vor Hiroshi sicher nicht in die Knie gehen, nicht jetzt! Sie wollte einfach nur nach Hause, ihre nassen Klamotten abwerfen und ins Bett, wo sie hingehörte. Dann waren sie eben immer noch beste Freunde, aber bei aller Liebe hatte sie gerade keine Nerven mehr für diese Diskussion. Sollte er sie dafür doch verurteilen, immerhin hatte er keine Ahnung, was für Schmerzen und Erschöpfungszustände sie jedes Mal erleiden musste, wenn dieser verdammte Kater in ihrem Körper Party feierte. Anstatt sie aber ziehen zu lassen und sich etwas kluges zu überlegen, wählte der Kaguya offenbar den leichteren, impulsiven Weg. Midori hörte seine hatschenden Schritte auf dem nassen Untergrund und war entschlossen, sich nicht zurückhalten zu lassen. Als sie ihre Schritte beschleunigen wollte, spürte sie seine Hand auf ihrer Schulter und konnte alles was darauf folgte nur verschwommen wahrnehmen. Die junge Frau prallte unsanft gegen seine Brust, fiel dabei beinahe noch, wurde aber spätestens von seinen Armen aufgehalten, die sie fest an den wärmenden Körper drückten. Sie realisierte nur langsam, dass ihre Lippen seine berührten. Schonwieder! Ihr Herz setzte unwillkürlich einen Schlag aus, bevor es schlug, als sei sie gerade einen Marathon gelaufen. Ihr rauschte das Blut in den Ohren, selbst noch, als er ihre Lippen freigab und weiterredete. Ihr Blick hatte sich auf seine Brust geheftet, da er wesentlich größer war als sie und ihr Kopf nach dem Kuss unweigerlich wieder nach unten gerutscht war. Sie fühlte sich plötzlich gleichzeitig unheimlich unruhig, gut und schlapp zugleich, wusste wiedermal nicht, was sie denken sollte. Sie schluckte trocken, verfluchte ihren Körper für seine schwache Ausdauer, die dem Siegel auf ihrem Rücken zu schulden war. Unsicher auf den Beinen sank sie ein wenig mehr gegen seinen Körper, als ihre Beine doch begannen zu zittern und sich ihrem Willen nicht länger unterwarfen. Dennoch verlor ihr Blick nicht an Schärfe, als sie zu ihm aufsah. "Ach, aber ich streite gern, oder wie?", knurrte sie leise, weit weniger bissig, als sie gern geklungen hätte. "Oh nein, vergiss es. So einfach hast du es mit mir nicht! Du wirst dir schön selbst den Kopf zerbrechen, so wie ich es tun musste, eine Woche lang! Woher willst du wissen, wie ernst es dir ist, wenn du es selbst erst seit sieben Tagen weißt, hum?" Die Stimme der Jinchûriki hatte mittlerweile etwas provzierendes, stolzes und trotziges zugleich. Sie würde sich ihm nie und nimmer einfach in die Arme werfen und ihm ewige Liebe schwören. Sie konnte sich nicht darauf verlassen, dass dieses plötzlich aufflammende Gefühl blieb und wenn sie ihn, um sicher zu gehen, dazu eben hinhalten musste, dann war das so. Umso mehr Zeit blieb ihr, sich selbst darüber klar zu werden, was sie wollte. Langsam begann allerdings ihr gesamter Körper zu zittern, nicht nur aus Erschöpfung, sondern auch wegen der Eiseskälte und ihrem völlig durchnässten Körper.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 14, 2013 2:23 am

" Du zitterst " merkte Hiroshi an, als das Zittern der junge Frau stärker wurde. " Was hälst du von folgender Idee: Ich gebe dir jetzt mein Oberteil " sprach er während er sich das Teil schon am Ausziehen war, es um die Jinchuriki legte und nun mit nacktem Oberkörper im Regen stand. Natürlich würde das nicht viel helfen, aber ein Wenig Regen würde das schon abhalten. " und trage dich jetzt erstmal nach Hause. Mach mir nichts vor, dir geht es scheiße, das weiß ich einfach. Und hopp " Und schon lag Midori in seinen muskulösen Armen, die sich um ihre Beine und ihren Oberkörper geschlossen hatten, und sie nun trugen, wie er sie auch immer ins Bett trug. " Ich werde etwas finden, ich werde dich überzeugen, und ich werde weniger als sieben Tage brauchen. " meinte er und streckte ihr die Zunge heraus, begann dann loszurennen um endlich aus diesem verflixten Regen zu entkommen. Wie er der Jinchuriki wohl beweisen könnte das er es vollkommen ernst meinte? Was mochte er absolut nicht, was die grünhaarige jedoch einfach absolut toll fand? Spontan fiel ihm da nichts ein, die beiden hatten eigentlich keine wirkliche Abneigung gegen etwas, das der andere mochte. Ob er versuchen sollte sie zu bekochen? Warte, er wollte sie nicht vergiften. Irgendwas würde ihm schon einfallen. So schnell es ging lief Hiroshi in das Dorf und beeilte sich seine eigene Wohnung zu erreichen. Sie war einfach näher als die Wohnung der Jinchuriki, und ins Trockene zu kommen war jetzt wichtiger. Absolut nass, selbst vor Kälte zitternd, hatte er versucht die junge Frau mit seinem Körper vor dem Regen zu schützen, wirklich erfolgreich kann er dabei nicht gewesen sein, dennoch dürfte sie nicht viel abbekommen haben, Hiroshi hatte jeden regensicheren Ort genutzt um vorran zu kommen, den es auf dem Weg halt gab. " Hier wären wir. " gab er zitternd von sich, öffnete die Tür zu seinem kleinen Apartment. Es war nicht aufgeräumt, das war es eigentlich selten, hier und da lag Kleidung rum, Geschirr oder einfach nur Papierkram. Hinter sich schloss er die Tür und lud Midori dann auf seiner Couch ab. " Sorry, bei dir wäre es wahrscheinlich aufgeräumter, aber wir hätten bestimmt noch zehn Minuten gebraucht. Du weist wo das Bad ist, ich mach erstmal warmen Kakao. Oder willst du Tee? Ich mach einfach mal beides. " Mit diesen Worten begab er sich in seine Küche, die deutlich kleiner war als die der Jinchuriki, und setzte zwei Kessel auf, einen mit Wasser für Tee, einen anderen in dem er Kakaopulver und Milch anrührte. Wie sollte er Midori überraschen? Schnell kramte er in seinen Schränken und überprüfte welche Mittel ihm zur Verfügung standen. Kochen würde er, egal wie schlecht er es konnte. Sie wusste wie übel er war, vielleicht nahm sie das als eine Art Zeichen wahr. Nudeln! Ja Nudeln waren gut, da konnte man nichts falsch machen. Er setzte einen Topf auf seinen Herd, den er mit Wasser gefüllt hatte, wartete darauf das das Wasser zu kochen begann. Währenddessen pfiff der Wasserkessel, Hiroshi kramte vier Tassen, einige Teesorten heraus und stelle alles auf ein Tablett, trug es an die Couch und stellte alles auf den Tisch, holte dann die beiden Kessel.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 20, 2013 10:54 pm

"Du schnallst das Offensichtliche sehr schnell.", schnippte Midori trocken zurück und sah den Größeren zweifelnd an, als er davon anfing, dass er ihr sein Oberteil überlassen wollte. Warum? Wollte er allein seinen toll trainierten Oberkörper zeigen? leider musste sie nämlich zugeben, dass der wirklich verdammt gut aussah. Knurrig ließ sie sich den Fetzen Stoff umlegen und war doch irgendwie froh. Alles andere als froh war sie darüber, wie schnell sie in seinen Armen lag und er sie schonwieder umhertrug, als hätte sie keine eigenen, gesunden Beine, mit denen sie laufen könnte. Auf der anderen Seite war sie unheimlich müde, aber das brauchte der Oinin ja nicht zu wissen. Die Lippen schürzend ließ sie sich gegen ihn sinken, eine Hand auf seiner Brust, die beinahe zu glühen schien, weil ihre Hände vom Regen so eisig kalt waren. Seine Ansage ließ sie den Kopf schütteln, die Augen schließen und ihn gegen seine Schulter lehnen. Sie hatte keine Kraft mehr zu streiten, nicht jetzt und hier, mitten im eiskalten Regen, der sie bereits bis auf die Haut durchnässt hatte. Sie wollte eigentlich nur nach Hause. Allerdings wurde ihr der Wunsch nicht erfüllt, denn stattdessen nahm er sie mit zu sich. Eigentlich wollte die Grünhaarige bereits wieder meckern, als ihr auffiel, wie undankbar das klingen würde. So wütend und verstört sie auch gerade gleichzeitig war, war ihr im Endeffekt jedes Bett zum schlafen recht. Eigentlich sogar jeder Platz. Und wenn es seine Couch war, dann eben seine Couch, auf der sie kurzerhand landete.
Verwirrt blinzelnd sah sie ihm nach, wie er fragte und davonstob, ohne eine Antwort abzuwarten. Seufzend drückte sie sich mühsam wieder auf die eigenen, zitternden Beine, um sich zum Badezimmer zu begeben. Dort angekommen schloss sie hinter sich die Tür, bevor sie sich aus den Klamotten schälte, die ihre Figur nur all zu gut betonten, weil sie klatschnass direkt an ihrer Haut klebten. Müde zerrte sie sich die Stofffetzen vom Leib, um sie aufzuhängen und sich ein großes Badetuch zu suchen. Danach hoppste sie ungefragt in die Dusche des Oinin. Wenn er sich beschweren wollte, sollte er das doch machen. Sie hatte keine Lust, sich zu erkälten. Zuerst brannte das heiße Wasser wie Feuer, doch nach ein-zwei Minuten hatte die Jinchûriki sich daran gewöhnt und ließ sich beriseln, während sie ihren Gedanken nachhing und keinen daran verschwendete, wieviel Zeit eigentlich verging. Aufgewärmt und zufrieden stellte sie nach einiger Zeit das Wasser ab, trat aus der Dusche und trocknete sich ab, um sich danach in das flauschige Badetuch zu wickeln. Das Gesicht verziehend fiel ihr auf, dass sie ihre Reiseschriftrolle logischerweise nicht dabei hatte und in der anderen nur Unterwäsche war. Zweifelnd betrachtete sie ihre durchnässte Kleidung und öffnete abermals seufzend die Badetür wieder.
Zurück im Wohnzimmer suchte sie Hiroshi, fand aber nur Tassen und heißes Wasser mit vielen Teesorten. Die Stirn runzelnd tappte sie barfuß in die Küche, wo sie den Kerl vor dem Herd fand. Sie lehnte sich mit der Schulter gegen den Türrahmen und hielt das Handtuch mit einer Hand fest, während der andere Arm locker seitlich auf ihrem Körper zum liegen kam, weil sie durch das Anlehnen schräg stand. "Willst du mich etwa vergiften?", fragte sie ein wenig lächelnd, versuchte versöhnlich zu klingen und fuhr sich durch die feuchten grünen Haare. Nur ein vages Nicken deutete auf den Herd. "Hast du vielleicht ein Shirt für mich...? Meine Sachen sind völlig nass... Und ich möchte nicht unbedingt nackt herumrennen."
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 20, 2013 11:18 pm

Kaum fing das Wasser in dem Topf zu kochen an, packte Hiroshi die Nudeln und riss die Packung auf, verstaute die langen Spaghetti in dem heißen Wasser und packte noch Salz hinzu. So machte man das doch, richtig? Salz damit... damit sie nach irgendwas schmeckten, so war es! Kurz zuckte er zusammen, drehte sich zur Tür um, wo eine quasi nackte Midori stand, lediglich von einem Handtuch bedeckt, dass leider viel z groß war. Er als zwei Meter Riese brauchte schließlich solche großen Handtücher, bei der kleineren zierlicheren Frau bedeckten sie blöderweise zu viel. " Willst du mich etwa vergiften? " sprach Midori lächelnd und nickte dem Herd zu. Ein wenig verlegen griff sich Hiroshi an den Hinterkopf. " Ich dachte du könntest hungrig sein, irgendwas bekomm ich wohl noch so hin das man es essen kann. " Doch bevor er weiterkochen konnte, musste er unbedingt die Heizung aufdrehen, sonst würde er sich, weiß Gott was, holen. Mit wenigen Schritten war er an dem Thermostat angekommen, drehte es auf und wandte sich dann wieder dem Herd zu. " Okay...was hab ich denn noch so. " murmelte er, während er sich vor einen Schrank hockte und ihn durchwühlte. Er zog eine Flasche Rotwein hervor, fragte sich wofür er das Zeug wohl gekauft hatte und stellte sie auf die Anrichte. Sein nächster Blick ging in den Kühlschrank. " Hackfleisch, Zwiebeln, Gemüse. Bolognese! " Eureka, dem Oinin kam also die glorreiche Idee sich an einer Bolognesesauce zu versuchen. Ein zweiter Topf landete auf dem Herd, Gemüse wurd zerkleinert und zu kleinen Würfelchen. Dann das Hackfleisch, zusammen mit etwas Öl und dem Gemüse in den Topf, anbraten. Soweit sah es garnicht so schlecht aus, ehrlich gesagt konnte er bisher auch nichts falsch machen, außer sich die Finger abzuhacken. Er sah wieder zu Midori und lächelte leicht. " Ich werd auch vorkosten, wenn ich dann umkippe und an ner Vergiftung krepiere solltest du nichts davon essen. " Dann fiel ihm ein das die junge Jinchuriki ja um ein Shirt gebeten hatte. " Klar, moment. " Zügig war er in sein Zimmer verschwunden, kam nach wenigen Minuten mit einem normalen T-Shirt und einem Paar Socken wieder. " Sonst noch was? Ich glaub damit müssteste für den Anfang ganz gut ausgerüstet sein. " meinte er und legte ihr die Sachen auf die Anrichte, während er sich wieder ans kochen machte. " Keine Ahnung wie lang das hier dauert, vielleicht noch zehn oder fünfzehn Minuten? Dann bin ich hier fertig und bereit deinen Magen zu testen. " Rotwein über das Hackfleisch, Knoblauch dazu, Gemüsebrühe und ein wenig Wasser. Dann noch ein wenig Pfeffer. Das sollte es gewesen sein. Kochen lassen. Deckel drauf.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 21, 2013 12:40 am

"Ich hab jetzt schon keinen Hunger.", murmelte Midori mit einem schiefen lächeln und versuchte zu scherzen, auch wenn es deutlich grummeliger klang, als wenn sie normal drauf war. Sie wusste immer noch nicht, was sie von der Situation halten sollte, dass ihr bester Freund gerade irgendwie versuchte, sie herumzukriegen und dass sie eisern blieb, weil sie sich selbst einfach noch nicht sicher war, was sie wollte. Die Nähe zu ihm war... angenehm. Aber dennoch konnte das Vieles zerstören und dazu war sie nicht bereit. Schon garnicht bereit war sie dazu, sich von einem anderen Siegelfutzi strietzen zu lassen. Hiroshis Training war anstrengend genug. Der Gedanke an den Kater in sich ließ ihre Beine wieder zittern. Sie bekam kaum mit, was der Kaguya da eigentlich alles zusammen in einen Topf warf und machte sich auch keine großen Gedanken darüber. Sie hatte einen Geizmagen. Der würde so schnell nichts wieder hergeben, auch wenn sie wirklich eigentlich keinen Hunger hatte. Sie war viel zu gerädert. Umso froher war die Iryônin, als er endlich auf ihre Frage reagierte und in seinem Schlafzimmer verschwand. Nachdem er wieder da war, nahm sie sich die Sachen und machte auf dem Absatz kehrt, um wieder im Badezimmer zu verschwinden. Dort angekommen ließ sie das Handtuch fallen, schlüpfte in die Unterwäsche aus ihrer Schriftrolle, zog das große Shirt über ihren Kopf und schob ihre grünen Haare aus dem Kleidungsstück, die immer noch leicht feucht waren, aber nichts mehr durchnässen würden. Kurze Zeit stand sie vor dem Spiegel und musterte sich in ihrem neugewonnen Nachthemd. Die Strümpfe vergaß sie völlig, hängte das Handtuch auf und tappste barfuß wieder zur Couch zurück. Es waren höchstens drei Minuten vergangen, seit sie ins Bad gegangen war... vielleicht...
Ohne groß weiter zu überlegen lehten sie sich zur Seite und ließ ihren Kopf auf ein Kissen an der Lehne des Sitzmöbels fallen, zog die Beine auf das Polster und an ihren Oberkörper heran. Derart zusammengerollt verschränkte sie die Arme locker über kreuz vor der Brust und ließ ihre müden Augen zufallen. Sie war so unendlich kaputt... Dass sie allerdings innerhalb von zwei Minuten so weggedriftet sein würde, dass sie nurnoch gleichmäßig atmete und sich auf der Couch räkelte, hätte sie nicht gedacht.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 21, 2013 12:58 am

Ohne sich von Midori ärgern zu lassen zog Hiroshi das ganze hier durch, das war immerhin auch eine Möglichkeit sich in etwas anderem zu beweisen, als im Kampf. Kurz sah er aus der Küche hinaus, wie Midori sich auf der Couch zusammenzog, wandte sich dann wieder dem Essen zu. Ungefähr zehn Minuten vergingen, als die Eieruhr, die sich der Oinin gestellt hatte losging und ihn daran erinnerte sowohl die Nudeln abzuschütten, als auch die Sauce vom Herd zu nehmen. Alles getan, brachte er das Zeug, zusammen mit zwei Tellern, zwei Gabeln und zwei Löffeln zum Tisch, stellte die Töpfe auf jeweils ein Gitter und füllte den beiden dann auf. Sein Blick schweifte zu Midori, sanft rüttelte er an ihr um sie so zu wecken. " Midori, wach auf, ich bin fertig. " sprach er leise und nahm dann schnell einen Happen von dem ganzen, um sicherzugehen das es die Jinchuriki nicht umbringen würde. Es war nicht so schlecht wie er erwartet hatte, eigentlich sogar ziemlich akzeptabel. Klar, es gab sicher Millionen Leute die das besser hinbekommen hätten, aber für einen der nicht kochen konnte war das voll okay. " Das Essen ist angerichtet. " lächelte er ihr entgegen und rüttelte nochmal sanft an ihr. Eigentlich hätte er sie lieber schlafen lassen, aber nun war er fertig mit kochen, das konnte er ja nicht einfach stehen lassen. Hiroshi griff nach einer Tasse und füllte sie mit heißem Wasser, griff dann nach einem Teebeutel und packte ihn da rein, tunkte ein wenig in die heiße Flüssigkeit. Ein lautes Niesen tönte durch den Raum, Hiroshi war der Ursprung des Geräuschs gewesen. " Oh nein, keine Erkältung. Ich HASSE es krank zu sein. " Das war wirklich schrecklich, im Bett liegen, nichts tun.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 21, 2013 1:35 am

Midori reagierte zunächst überhaupt nicht auf irgendeine Berührung. Sie war so versunken, dass sie dem Tiefschlaf durch die völlige Erschöpfung schon nahe war. Erst die zweite Berührung in Verbindun mit dem Essensgerucht ließ sie langsam blinzeln und sich regen. Gott, sie wollte einfach nur schlafen! Müde raffte sie sich auf, als das laute Niesen sie zusammenzucken ließ und den Kaguya kurz völlig verschreckt anstarrte. Was war das denn gewesen? Menschlich jedenfalls nicht. Sie kniff die Augen zusammen, rieb sie sich und gähnte herzhaft. "Geh warm duschen und zieh dir was an. Sonst bist du nacher wirklich krank.", erklärte sie murmelnd und war nicht ganz sicher, ob in ihrem verschlafenen Mund alle Worte richtig geformt worden waren. Sie seufzte jedenfalls leise, setzte sich in den Schneidersich auf und fuhr sich müde durch die Haare. Gott, sie wusste gerade nichtmal wo Rechts und wo Links waren, so verpeilt war sie. Schlaf schien so weit entfernt und löste eine wahnsinnige Sehnsucht aus.
Die Grünhaarige ließ den Blick zur Seite schweifen, bevor sie sich etwas von dem Essen nahm und es sich recht lustlos in den Mund stopfte, um darauf herum zu kauen und Hiroshi dann wieder anzusehen. "Das kann man ja sogar essen.", brummte sie stichelnd, auch wenn es im verschlafenen Modus weniger belustigt klang, als es sollte. Dennoch aß sie brav an ihrem Teller, bis sie ihn leer hatte und wieder wegstellen durfte. Nachdenklich musterte sie alles, befand sich selbst aber für eindeutig zu müde, um noch in irgendeiner Weise etwas zu sich zu nehmen. Stattdessen trank sie etwas von dem Kakao, wärmte ihre Finger an der Tasse und leerte auch die aus. Gefüllter Magen, warmes Essen und kuschlig warme Finger waren eine tödliche Kombination. Ein wenig ziellos boxte sie halb an der Schulter ihres Freundes vorbei, bevor sie richtig traf. "Los, geh duschen. Ich warte hier auf dich...", mahnte sie ihn herzhaft gähnend, bevor sie sich wieder zur Seite fallen ließ und ihre Augen schloss. Ihr Körper fühlte sich so unendlich schwer an, ihre Muskeln brannten und das einzige, was ihr noch fehlte, war ein kuschliger Untersatz und eine warme Decke oder etwas anderes, das ihre Körpertemperatur hielt, sodass sie friedlich ewig schlafen könnte.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeDi Mai 21, 2013 1:52 am

Hiroshi nickte kurz und stand dann, nachdem er auch einige Bissen zu sich genommen hatte, auf und lächelte Midori an. Es war essbar! " Okay okay, ich geh ja schon " meinte er und ging schließlich in sein Bad. Dort entledigte er sich auch den restlichen Klamotten, die vollkommen Nass an seinem Körper hingen. Er streckte sich kurz, und stieg dann unter die heiße Dusche. Er entspannte sich, genoss das prasseln des Wassers und stellte dann, nach einiger Zeit das Wasser ab, schnappte sich ein Handtuch und trocknete sich ab. Beinahe wollte er schon das Badezimmer verlassen, als ihm in den Sinn kam das er ja Besuch hatte, also band er sich das Handtuch um die Hüfte und ging dann durch sein Wohnzimmer ins Schlafzimmer. Dort angekommen, und er hatte besonders darauf geachtet nicht zu laut zu sein, zog er sich Unterwäsche und ein T-Shirt an, eine Hose würde er nicht brauchen. Auch eine Augenklappe durfte nicht fehlen. Bewaffnet mit einigen Decken ging es dann zurück zu Midori, die sicherlich schon lange wieder eingeschlafen war. Hiroshi lächelte und deckte sie dann mit einer der Decken zu, setzte sich auf die Couch und wärmte sich dann mit einer anderen Decke. Sanft lächelnd betrachtete er die grünhaarige und legte seinen Kopf schief. Sie war ziemlich süß, wie sie dort lag, so unschuldig ujnd leise. Im Gegensatz zu sonst, wenn sie laut war und aufbrausend, war sie nun sehr friedlich. " Schlaf gut " flüsterte er, machte es sich selbst etwas bequemer und beobachtete Midori, während die Müdigkeit auch ihn erreichte. Der Kampf war anstrengend gewesen, hatte auch ihn gefordert, und so passierte es das auch Hiroshi bald schon im Halbschlaf versunken war.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeSo Mai 26, 2013 2:34 am

Midori döste die ganze Zeit über bereits wieder friedlich vor sich hin, während Hiroshi ihrer Aufforderung nachkam und duschen ging, nur, um danach halbnackt und nur durch ein Handtuch bekleidet durch seine Wohnung hoppste. Zusammengekugelt bekam die junge Frau davon nicht wirklich etwas mit, entspannte sich nur leicht, als sie die Decke spürte, die auf sie gelegt wurde und kuschelte sich in den weichen Stoff hinein. Sie bemerkte nichtmal, dass ihr Freund sich oberhalb ihres Kopfs mit auf die Couch setzte und ebenfalls einschlief. Sie war bereits viel zu weit weggetrieben, nicht mehr in der Realität, sondern in einer zusammenhangslosen Traumwelt, in der sie schikaniert wurde und sich scheußliche mit schönen Bildern abwechselten. Immer wieder wand sie sich leise stöhnend, verzog das Gesicht, als hätte sie Schmerzen und bei Gott, die hatte sie auch. Ihr gesamter Körper brannte und sie war völlig erschöpft und fand dennoch im Schlaf kaum Ruhe. Wie immer, wenn sie mit dem Nibi gekämpft hatte, war sie völlig am Ende ihrer Kräfte, begann am ganzen Körper zu zittern und fror, weil ihr Körper im Schlaf ihren Kreislauf herunterfuhr. Ihre Hände und Füße waren eiskalt und letztendlich wachte die Grünhaarige vom Klappern ihrer eigenen Zähne auf. Unsicher sah sie sich um, versuchte auszumachen, wo sie war. Es war dunkel, denn als sie hierher gekommen waren, hatten sie kein Licht gebraucht, weil das von draußen noch ausgereicht hatte. Als ihr wieder einfiel, dass sie bei Hiroshi war stöhnte sie abermals leise. Die Iryônin blickte sich suchend um, hob den Kopf und fand, was sie suchte: Den Kaguya höchst selbst. Immer noch zitternd wie Espenlaub schob sie das Kissen unter ihrem Kopf von der Couch und rutschte näher an den Älteren heran. "Hoshi mir ist so kalt...", nuschelte sie im Halbschlaf und mit geschlossenen Augen, versuchte sich in eine halbwegs aufrechte Position zu bringen und gegen ihn zu drängen. Entgegen seiner Körperwärme spürte sie aber nichts, blinzelte und sah die Decke, zupfte augenblicklich mürrisch an seiner herum. Sie wollte doch nur an ihn heran! Und im Halbschlaf erschien ihr das alles so unglaublich schwer. Ohnehin tat ihr alles weh, insbesondere ihr Rücken. Nur mühsam bekam sie ihre eiskalten Hände unter die Decke und fuhr um seinen Oberkörper herum, um sich an ihn zu drücken. Womöglich streifte sie dabei den Stoff nach oben und berührte seine Haut mit ihren Eisklötzen von Pfötchen, bevor sie auf der anderen Seite ankam. Natürlich wollte sie ihn nicht erschrecken. Sie brauchte Wärme! Dass ihr Gezappel dabei völlig unproduktiv war, weil sie sich von ihrer eigenen Decke halbwegs befreit hatte, durch ihre seltsame Stellung sein Shirt nach oben rutschte und ihre langen, vor allem unbekleideten Beine halb freigelegt waren, samt der weiblichen Hüfte und der sie bedeckenden rosa Unterwäsche, bemerkte sie natürlich klugerweise nicht.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 12:03 am

In seinen Träumen war irgendwie alles anders verlaufen als es wirklich gewesen war. Seit einer Woche bestimmte die junge Frau mit den grünen Haaren seine Träume, wenn sie es nicht auch schon vorher gelegentlich tat. Auf jedenfall spielte sich im Reich der Träume eine ähnliche Situation wie vor einer Woche ab, als Hiroshi der Jinchuriki gestand was er fühlte, die Reaktion der Schönheit war natürlich eine gänzlich andere. Er drückte sie an sich, doch ihre Hände waren komischerweise unglaublich kalt. Halbgeöffnete Augen erblickten Midori, deren T-Shirt hochgerutscht war und ihre langen Beine und ihre rosa Unterwäsche entblöste. " Deine Hände sind so kalt, Süße. " murmelte er leise umklammerte die junge Frau und zog sie an sich heran. Er begriff garnicht so richtig das er wach war, für ihn war das hier alles noch sein Wunschtraum. " Komm her, ich wärm dich. " nuschelte er und küsste die Jinchuriki, während er sie an sich zog um sie zu wärmen. Schief lächelnd ließ er von ihr ab und betrachtete sie durch die schlaftrunkenen Augen. " Die rosa Unterwäsche steht dir. " Hiroshi war seine Decke über Midori und drückte sie an sich, während er langsam die Augen wieder schloss und vollends im Reich der Träume versank. Was die beiden dort wohl noch anstellen ist eine andere Sache, in der Realität würde es wohl nie so sein, wie er es sich wünschte auch wenn er alles daran setzten würde Midori davon zu überzeugen das er es vollkommen ernst meinte.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 12:32 am

Midori zitterte immer noch und brummte nur zustimmend, als der andere quasi beinahe blitzschnell feststellte, dass sie arschkalte Hände hatte. Oh der Blitzmerker! Dennoch waren ihre trägen, müden Gedanken kaum dazu in der Lage, sich großartig darüber aufzuregen oder damit zu befassen. Sie bemerkte nur wohlwollend, dass irgendwoher Wärme kam und dass es offensichtlich seine Arme waren, die sie einfingen und an ihn zogen. Seinen Blick hatte sie natürlich nicht bemerkt, hätte ihm wohl sonst bereits eine gescheuert, bevor er sie völlig gedankenlos an sich presste und seine Lippen auf ihre legte. Augenblicklich riss die Grünhaarige die Augen auf, stieß einen erstickten Laut aus und starrte ihn entsetzt an. Wieso tat er das schonwieder?! Wieso nutzte er ihre verschlafene Art aus? Sie war viel zu perplex, um irgendetwas zu sagen oder zu tun, hörte seine Worte, spürte seinen Blick und löste reflexartig die Arme von ihm, um das Shirt so weit wie möglich nach unten zu ziehen. Ein roter Schimmer legte sich auf ihre Wangen und sie fragte sich, warum es ihr plötzlich peinlich war. Ein um's andere Mal hatte der Kaguya bereits die Chance gehabt, sie so zu sehen nur war... nunja, da war eben noch nichts zwischen ihnen gewesen, was ihre Freundschaft womöglich gefährdete! Und jetzt? Am Ende wurde der sture Bock noch geil von dem Anblick.
Die Jinchûriki schluckte trocken. "Idiot...", raunte sie zitternd, bemerkte, dass er sie mit unter seine Decke brachte und die Augen schloss. Er pennte einfach wieder weg! Unschlüssig starrte sie ihn an, hin- und hergerissen zwischen elendiger Müdigkeit und dem Drang danach, ihn anzuschreien. Er schlief... Er war sicher genauso müde wie sie selbst. Ob sie ihn einfach in Ruhe lassen sollte? Die junge Frau verzog das Gesicht, fragte sich, was davon sie wirklich wollte. Es war so wunderbar warm in seiner Nähe und sie wollte diese Nähe, ja, aber so, wie sie früher gewesen war und nicht... oder? Nachdenklich kaute sie auf ihrer Unterlippe, hoffte, dass ein Schlag sie treffen würde und es ihr entweder klar wurde, oder sie endlich tot umfiel. Unsicher lehnte sie ihren Kopf an seine Schulter, fragte sich, ob es richtig war. Plötzlich wurde ihr bewusst, wie arg ihr Rücken schmerzte. Kopfschüttelnd nahm sie eben diesen wieder von seiner Schulter, berührte ihn leicht an dieser und sah ihn an. "Wach auf, leg dich in dein Bett... Es ist unbequem für zwei hier.", nuschelte sie müde, während sie an ihm herumruckte. Da er zuerst nicht reagierte, stand sie mühsam auf, schälte sie beide aus der Decke und musste feststellen, dass ihre Beine beinahe schreiend nachgeben wollten. Zittern griff sie nach seinen Händen, zog an ihnen und versuchte, ihn wach zu kriegen. "Hoshi!", brummte sie müde.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 1:01 am

Blinzelnd öffnete Hiroshi seine Augen und gähnte erst einmal unter vorgehaltener Hand, streckte sich und sah Midori dann an. " Hm? Nimm du mein Bett, du weißt ja wo 's steht. " murmelte er, als er einigermaßen wach geworden war. " Ich lass dich doch nicht auf meiner Couch schlafen. " Hiroshi verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete die junge Frau, die sich augenscheinlich kaum auf den Beinen halten konnte. " Ohne Widerrede, du kannst eh nix dagegen tun. " sprach er schließlich und stand auf, hob Midori einfach hoch und ging mit ihr auf dem Arm in sein Zimmer. Er war echt müde, hoffte einfach das er schnell wieder schlafen könne, die Traum-Midori war auch ein recht ausschlaggebender Faktor. Sanft setzte er die Jinchuriki auf seinem Bett ab und deckte sie zu. " So, hier bleiben, klar? Ich werd auf der Couch weiterschlafen. " gähnte er und machte sich daran wieder zurückzugehen. Normalerweise, bevor die Stimmung zwischen den beiden so geworden war, hätte er sich nun neben sie ins Bett gelegt und dort weitergeschlafen. Das sein Bett eigentlich nicht für zwei gemacht war hätte ihn dabei herzlich wenig gestört, dann wäre es wohl einfach mehr Körperkontakt gewesen als in Midoris Bett. " Schlaf gut, ja? Wenn ich morgen früh noch nicht wach bin, in der Küche wirst du alles fürs Frühstück finden, mach einfach die Tür hinter dir zu wenn du weg bist, okay? " Er ging nicht davon aus das Midori noch lange bei ihm bleiben wollte, also ließ er sie besser in Ruhe. Sie würde schon sagen, wenn sie sich entschieden hatte wie das ganze weitergehen sollte, auch wenn alles gegen ein Happy-End sprach. Aber er war ja groß und stark und würde die Qualen des Wartens, die Schmerzen der Unsicherheit weiter ertragen können. Immerhin wollte er Midori ja auch nicht drängen.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 1:18 am

Midori blinzelte verwirrt. Wieso sollte sie jetzt im Bett schlafen und wieso verdammt nochmal schleppet er sie schonwieder herum?! Sie quiekte unvorbereitet erschrocken, als er sie unvermittelt in die Lüfte erhob und in sein Schlafzimmer verfrachtete. Dummerweise hatte er recht und sie konnte dagegen tatsächlich nicht viel tun, außer zu strampeln, allerdings war sie dazu eindeutig zu müde und hatte absolut keine Lust, ihre schmerzenden Muskeln zu bewegen. Außerdem war ihr kalt, sehr kalt und seine Körperwärme kam ihr nur zu gelegen. Doch die hielt leider nicht lange an, denn er setzte sie auf dem Bett ab und breitete die arschkalte Decke über ihr aus. Ein Schauer fuhr durch ihre Körper und sie zitterte bibbernd augenblicklich wieder, während er erklärte, dass er gehen wollte, um auf der Couch weiter zu schlafen. Ihre smaragdgrünen Augen musterten ihn zweifelnd, als er sich abwandte und weitererzählte. Irgendetwas von Frühstück und weggehen... Sie wusste nichtmal genau, was er eigentlich wollte, hatte sie in ihrem schlaftrunken Kopf doch gerade nur eines: Seine Wärme. Warum auch immer, war er stets wie eine Heizung für sie. Deshalb schlug sie die Decke zurück, tappte ihm barfuß hinterher und umrundete ihn stolpernd, um sich gegen ihn zu werfen. Mit ihrer geringeren Körpermasse würde sie ihn wohl kaum umwerfen, aber sicher zum Stehen bringen oder wenigstens zum Stocken. "Schlaf bei mir... bitte... mir ist so kalt...", nuschelte sie gegen seine Brust, an der sie ihr Gesicht vergrub. Gott, sie benahm sich wie ein kleines Mädchen, wie sie es gerne tat, wenn sie jemanden einwickeln wollte. Jetzt war es wohl eher dem Schlaf geschuldet, nicht? Tapfer stemmte sie sich gegen ihn, um ihn zurück zu drängen und zu seinem eigenen Bett zu bewegen. Da sie damit kaum Erfolg hatte, weil sie so unendlich müde war, schmollte sie, zog einen Flunsch und sah zu ihm auf. "Bitte Hoshi... bitte...!", flehte sie ihn nachdrücklich an, stemmte sogar ihre Hände gegen seine Brust, die eben noch lust- und kraftlos herabgehangen hatten. "Ich kann sonst nicht schlafen... Die haben mich heute so fertig gemacht... bitte...", nuschelte sie immer weiter, wobei nur die Hälfte verständlich war. Die Grünharige hoffte einfach, dass irgendein Satz ihn dazu bewegen würde, bei ihr zu schlafen, denn sie wollte ihn bei sich haben... als Freund natürlich! Sie verzog über den Gedanken nichtmal das Gesicht, sah lediglich den müden Hiroshi an.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 1:36 am

Überrascht blieb Hiroshi stehen, als Midori ihn umrundete und sich dann gegen ihn schmiss, versuchte ihn in sein Bett zu bewegen. Ihr war kalt? Und jetzt sollte er Heizung spielen? Hatte sie überhaupt eine Ahnung wie er sich fühlte? Nein, hatte sie nicht, wie auch? Hiroshi sprach selten über seine Gefühle, eigentlich nur wenn es absolut notwenig war. Traurig sah er Midori an, nur kurz sodass sie es in ihrem müden Zustand wohlmöglich garnicht gesehen hatte. " Midori..ich... " er stockte kurz und zwang sich ein Lächeln auf. " Ja, ich komm mit ins Bett. " Und schon lag die junge Frau wieder in den kräftigen Armen des Kaguyas, der sie zurück zum Bett schleppte, sie dort hinein legte und sich dann selbst daneben zwängte, dabei jedoch versuchte nicht zu nah an Midori zu liegen. Natürlich wollte er liebend gerne die Nähe der Jinchuriki spüren, aber wollte sie das wirklich? Was wäre, wenn sie morgen aufwachte und ihm dann Vorwürfe machen würde, er hätte ihre Müdigkeit ausgenutzt? " Schlaf gut. " murmelte er, während die Decke ihn nur halb bedeckte und die Kälte durch seinen Körper zog. Hiroshi lag mit dem Rücken zu der grünhaarigen, die Decke hatte er komplett über sie geworfen und aufgrund der Distanz bekam er halt nur ein bisschen ab. Ein leichtes Zittern fuhr durch seinen Körper und unweigerlich rückte er ein kleines Stück zu Midori. " Midori? " murmelte er und zögerte. " w-wie geht das weiter? " Er wollte nicht aufdringlich sein, aber er brauchte Klarheit.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 1:54 am

Midori war mittlerweile zu wach, um zu übersehen, wie Hiroshi sie ansah, während sie ihn direkt anstarrte. Auch wenn sie noch so müde war, diesen traurig Ausdruck konnte man ja kaum übersehen. Dennoch sagte sie nichts dazu, sah ihn lediglich schweigend an und wurde schonwieder hochgehoben. Mit dem gezwungenen Lächeln konnte er vielleicht ein Kind überzeugen. Was war los? Wollte er etwa schonwieder nicht mehr in ihrer Nähe sein? Zweifel keimten in ihr auf, ob es wirklich eine gute Idee war, ihn darum zu bitten, bei ihr zu schlagen - wohlgemerkt in seinem relativ schmalen Bett. Andererseits störte es sie nicht. Nichtmal mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass er weit mehr wollen könnte, als nur neben ihr zu liegen. Die Grünhaarige schob es auf die Müdigkeit, dass es ihr egal war. Sie lag auf dem Rücken, den Kopf im Kissen versunken und wandte nur eben diesen ihm zu. Er hatte ihr den Rücken zugewandt und sie durchfuhr bei dem Anblick unwillkürlich ein Stich. Ihr tat so leid, was sie ihm antat. Traurig, wütend auf sich selbst, unsicher verzog sie das Gesicht. Was sollte sie tun? Er wünschte ihr einen guten Schlaf und sie fragte sich, ob sie den jetzt überhaupt noch finden würde.
Sie wollte ihn so gern von all dem freisprechen, ihm sagen, dass sie das lassen sollten, damit er anfangen konnte, darüber traurig zu sein, sie dafür zu hassen, aber dazu war sie viel zu egoistisch. Sie liebte seine Nähe so sehr und ihr war lediglich nicht klar, auf welche Art und Weise. Immernoch nagte sie an ihrer Unterlippe, versuchte, sich zu konzentrieren und es heraus zu finden, aber ihr Verstand wollte ihr einfach keine Antwort geben. Da war nichts als Leere in ihren Gedanken. Bis Hiroshi sich bewegte, zitterte, näher kam. Mit dem Rücken zu ihr. Seine Frage ließ Angst in ihr aufkeimen, die kalt nach ihrem Herzen griff und zudrückte. Was sollte sie sagen? Wieso war er nur so weinerlich und nicht der Mann, der er immer war? Der wusste was er wollte und es sich einfach nahm? Unwillkürlich wünschte sie sich den Kerl vom Trainingsplatz zurück. Wenn sie ehrlich war, hatte der Kuss etwas gehabt...
Müde drehte sie sich auf die Seite, griff nach seiner Schulter und zog ihn zu sich herum, sah ihn von der Seite an, wie er auf dem Rücken lag. Was sollte sie nur tun? Sie hatte Angst um ihre Freundschaft, aber war die nicht ohnehin schon hinüber? Wenn sie ihn von sich stoßen würde, würde er gehen. Dann würde sie ihn verlieren. Eine traurige, zweifelnde Falte schob sich zwischen die schmalen, grünen Brauen, bevor sie den Kopf hob, an ihn heranrutschte und sich ungefragt in seinen Arm legte. Ihre eigenen Arm legte sie um seinen Oberkörper, sah ihn kurz an und legte ihren Kopf dann oberhalb seiner Schulter zurück auf's Kissen. Die Decke lag durch ihre Bewegung locker über ihnen beiden, sodass er nicht mehr frieren musste. Sie selbst tat das ohnehin sich, hatte sich ihr Puls durch die Nähe doch unwillkürlich beschleunigt. "Nimm mich in den Arm und schlaf...", murmelte sie leise, etwas unsicher, ob es richtig war, seiner Frage durchaus auszuweichen. Oder beantwortete sie sie indirekt? Sie wusste es nicht, wusste nur, dass sie seine Nähe wollte und dass sein Arm der Platz war, an dem sie sich im Moment wohl fühlte. Ihre grünen Iriden musterten ihn dennoch müde von der Seite.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 2:14 am

Wie erwartet erhielt Hiroshi keine klare Antwort von ihr, sie wich der Antwort aus und ließ den Oinin weiter zappeln. Wie gewünscht nahm er die junge Frau in den Arm und schloss die Augen drückte Midori fest an sich und genoss ihre Nähe. Schon bald fiel der Schleier des Schlafs über ihn, friedlich wie ein schlafendes Kind lag er dort und war ganz nah bei Midori, während im Reich der Träume wieder alles wunderbar war. Ein Lächeln auf seinem Gesicht zeigte, dass seine Träume durchaus schön waren und ihn zufriedenstellten. Eine Welt in der Midori ihm eine klare Antwort gegeben hatte schon als er ihr alles gestanden hatte. Zweisamkeit zwischen zwei Liebenden, nicht zwischen Freunden. War es das, was Hiroshi wollte? Meinte er das ganze ernst? Definitiv. Durchs Feuer würde er für die junge Frau gehen, unabhängig davon wie sie sich entscheiden würde, doch würde er sich natürlich umso mehr freuen, wenn ihre Entscheidung entsprechend aussah. Keinesfalls würde er die Freundschaft mit ihr beenden, auch wenn immer etwas zwischen den beiden stehen würde, das Hiroshi überwinden müsste.


~ Skip bis zum Morgen ~

Einige Stunden vergingen, in denen Hiroshi sich fest an die junge Frau gepresst hatte, ihr bestmöglich Wärme spendete, damit auch ihr Schlaf möglichst erholsam war. Einige Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster in Hiroshis Schlafzimmer, und wie es mit Sonnenstrahlen so üblich war, trafen sie genau das Gesicht des Oinins. Der kniff die Augen zusammen und rollte dann mit Midori ein wenig zur Seite um den Strahlen auszuweichen, blöderweise war sein Bett nicht das größte, weshalb er zu Boden fiel und Midori gleich mitzog. Hiroshi riss die Augen auf und sah sich um, die grünhaarige lag auf ihm, neben sich erkannte er sein Bett und stellte fest das es Morgen geworden war. Er rieb sich den Schlafsand aus den Augen und betrachtete die junge Frau auf ihm. Er hatte sich also wirklich an sie gekuschelt, es war kein Traum gewesen.
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BeitragThema: Re: [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit]   [Kirigakure] Irgendwo in Kirigakure [Vergangenheit] - Seite 4 Icon_minitimeMo Mai 27, 2013 2:35 am

Midori war ihm unendlich dankbar dafür, dass er sie fest bei sich hielt und nicht weiter nachfragte. Sie hätte keine Antwort gewusst und ihn aus Verzweiflung und Vorsicht von sich gestoßen, wäre gegangen - womöglich. So durchströmte sie seine Wärme und immer wieder, wenn sie sich bewegte, halb erwachte und bemerkte, dass er da war, seinen Geruch und seinen Körper wahrnahm, durchfuhr sie etwas, das sie nicht definieren konnte. Sie liebte diese Nähe, die doch selbst für sehr gute Freunde eigentlich nich selbstverständlich war, oder? In den seltenen Fällen, in denen sie neben Samegawa schlief, kuschelte sie sich stets heimlich an ihn. Aber das war... etwas anderes. Der Blauhaarige war noch nie in all den Jahren auf ihre Versuche eingegangen, ihn um den Finger zu wickeln. Er war eben ihr Bruder und nichts anderes. Aber Hiroshi? Was war er wirklich für sie? Über den Gedanken schlief sie ein, schlief gut, ausgezeichnet, konnte sich erholen von dem demütigenden Kampf gegen drei Siegelmeister und ihr eigenes, übergroßes Ego.

~ Nightskip 8D ~

Die Kodama liebte die Wärme und die Wärme hielt sie im Schlaf. Nicht in drei Teufels namen würde sie aufwachen und sich auch nur einen Milimeter bewegen. Viel zu schön war es, sich an den Körper zu schmiegen, der sie von selbst eng bei sich hielt. Selbst die Sonne oder die Drehung hätten die Grünhaarige nicht geweckt, wäre nicht das laute Poltern und der unsanfte Aufprall gewesen. Sich an den Schlaf klammernd, gruben ihre Hände sich in den Stoff über der Brust des Kaguya und hielten sich dicht an ihm während sie auf ihm lag und ihre Augenlider unruhig zu flattern begannen. Erst nach einigen Augenblicken blinzelte sie gegen das leichte Licht, das durch das Fenster eindrang. "Mh... was ist... passiert...?", fragte sie mit belegter, rauer Stimme, hob leicht den Kopf und sah den Mann unter sich an. Sie starrte nur direkt in seine Augen, wurde sich zu langsam bewusst, dass ihr Gesicht direkt vor seinem schwebte, ihre Nasenspitzen sich beinahe berührten. Unwillkürlich verspürte sie den Drang, ihn zu küssen, sich an ihn zu drängen, bevor ihr Gesichtsausdruck etwas Leidendes bekam. "Hast du dir weh getan? A-alles in Ordnung?", fragte sie, lag da wie gelähmt, sützte ungelenk eine Hand neben seinem Kopf auf, die andere auf seiner Brust, während ihre Beine links und rechts von seinem Körper rutschten. Letztendlich hockte sie rittlings direkt auf seinem Schoß, während ihr Kopf über seinem hing, etwas weiter weg, um den Drang, ihn zu berühren, zu unterdrücken und so, dass ihre grünen Haare auf seiner Brust zum liegen kamen. Dass sie beide kaum etwas anhatten, fiel ihr kaum auf, während sie ihn fragend und besorgt ansah. Ihre Gedanken galten nur dem Siegelmeister.
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