Tamashii no Utsuri

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 Das Haus der Hokusai's

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BeitragThema: Das Haus der Hokusai's   Di Dez 03, 2013 8:53 pm

das Eingangsposting lautete :


[Text folgt]

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Sa Sep 13, 2014 8:35 pm

Der Anbu drückte die Arme seiner Frau noch etwas fester gegen die Wand und zog sie somit leicht nach oben, damit sie auf Zehnspitzen stehen musste. Damit verhinderte er, dass sie auf die Idee kam ihm irgendein Knie in die Weichteile rammen zu wollen. Denn sie wirkte nach wie vor sehr beunruhigt. Erst nachdem er sie ansprach, stieß sie atemlos seinen Namen hervor. Gleich daraufhin fuhr sie ihn harsch an, sodass er es für besser hielt sie wieder nach unten zu lassen. Dennoch ließ er ihre Arme nicht los und zog zuerst das Kunai aus ihrer Hand, damit sie ihn nicht ausversehen verletzte. Obwohl er ihre Arme danach losließ, blieb er noch immer dicht vor ihr stehen und musterte sie eingehend. Mayura stand in einem Nachthemd vor ihm und zeigte eine ärgerliche Falte auf ihrer Stirn. Der Jounin lächelte etwas, hob seine Hand und streifte mit seinem Daumen die kleinen Fältchen auf ihrer Stirn glatt. »Ich wollte nur nachdem rechten sehen, bevor ich los gehe«, erklärte er in einem ruhigen Tonfall und schob mit seiner Hand die Maske etwas höher, sodass seine Lippen freigelegt wurden. Gleich danach beugte er sich nach unten und küsste die Stirn seiner Ehefrau. »Ich scheine mir aber zu viele Gedanken zu machen, dass etwas passieren könnte. Mama scheint bestens dafür sorgen zu können, dass jeder Einbrecher der Arsch versohlt wird.« Er hob langsam seinen Kopf und zog die Maske wieder nach unten. »Du solltest vielleicht wieder ins Bett gehen, mein Engel«, erklärte er dann und warf einen Blick über die Schulter um die Mädchen noch einmal länger anzusehen. Normalerweise scheute er sich davor sich in diesem Aufzug blicken zu lassen. Dennoch würde der Auftrag etwas „länger“ dauern und auch ein gewisses Gefahrenpotenzial mitbringen. Er wollte zumindest ein letzten Blick auf seine Familie werfen um die Kraft zu besitzen allem zu wiederstehen. »Fast bedauerlich, dass ich eine so attraktive Frau alleine ins Bett gehen lassen muss«, wandte er dann seine Worte zurück an seine Ehefrau und betrachtete ihre nackten Füße. Wenn er wiederkam, musste er sich ganz speziell um sie wieder einmal kümmern.


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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Sep 14, 2014 11:08 am

Es störte sie tatsächlich etwas, das Tenzou sie nicht sofort losliess, nach dem sie gemerkt hatte, wer er war. Nein, tatsächlich zog er ihr zuerst das Kunai aus den Händen und liess ihre Arme erst dann los. Mayura verengte kurz ihre Augen, zurücktreten tat er weiterhin noch nicht, sondern blieb dicht vor ihr stehen. Dagegen hatte sie im Grunde nichts, aber irgendwie erschien es ihr gerade bisschen so, als ob er sie ... Mayuras Gedanken schweiften in eine Gegend ab, in der sie nun besser nicht waren. Deshalb vollendete sie ihren Gedanken in diesem Moment nicht mehr, sondern konzentrierte sich auf seine Worte. Er erklärte ihr, dass er bloss nach dem Rechten sehen wollte. Mayura konnte das durchaus verstehen und das sie ihn noch einmal sehen konnte, erfüllte auch sie mit Zufriedenheit, auch wenn sie ihn lieber nicht gehen liess. Er schob seine Maske etwas nach oben und seine Lippen wurden sichtbar. Mayuras Augen blieben für einen Moment daran hängen, es wirkte, als hätte sie ein Stück von ihrem Mann zurück, denn die Maske verfremdete ihn so dermassen, dass er selbst in diesem Augenblick etwas fremd auf sie wirkte. Er küsste ihre Stirn. Mayura schloss kurz die Augen, hob ihre Hände und legte sie auf seine Oberarme, drückte leicht zu. Bei seinen nächsten Worten kam sie jedoch nicht umhin zu lächeln. "Du solltest es am Besten wissen, wie gut ich mein Heim verteidige, nicht wahr, mein Schatz?", flüsterte sie ihm zu und sah wieder nach oben. In diesem Moment schob er die Maske wieder vor sein Gesicht und erklärte, dass sie besser wieder ins Bett gehen sollte. Mayura presste ihre Lippen aufeinander, eigentlich wollte sie das nicht. Sie blieb stumm da stehen und sah einfach nur in sein derzeit tierisches Gesicht.
Und als er dann erklärte, dass es schon fast schade war, sie alleine ins bett gehen zu lassen, lachte sie kurz und leise auf. "Du denkst immer ans Gleiche, Tenzou. Immer ans Gleiche ...", sie hob ihre Hand, schob unverwandt seine Maske nach oben, damit sein ganzes Gesicht zu sehen war und legte ihre Hände auf seine Wangen. "Komm' bald wieder, Tenzou, ja? Versprich mir das. Lass mich nicht lange alleine. Lass uns nicht lange alleine. Ohne dich bin ich ...", sie biss sich auf ihre Unterlippe und vervollständige ihren Satz nicht. Sie zog ihn runter mit ihren Händen und stellte sich gleichermassen auf ihre Zehenspitzen um ihn mit ihren Lippen auf die seinen küssen zu können. Sanft und eingehend war der Kuss, fast so, als hätte sie Angst, ihn verlieren zu können. Mayura hatte dabei die Augen geschlossen, fast schon zugekniffen und dachte daran, wie es wäre, wenn er einfach nicht wieder käme ... Die Vorstellung war grausam.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Sep 14, 2014 2:59 pm

Die Gestik zwischen ihnen war durchgehend vorsichtig und sanft. Tenzou mochte schon immer den Umgang mit seiner Ehefrau und wusste wie viel Liebe ich dahinter verbarg. Tendenziell wusste er selbst, wenn sie ihm einen Schlag in die Seite verpasste, dass es keinesfalls böse gemeint war. Der Anbu schob seine Maske wieder ordentlich und nickte knapp über ihre Worte, dass er wusste wie sie ihr Heim verteidigte. Mayura konnte wirklich gut kämpfen, aber teilweise waren ihr die Hände gebunden wenn es um körperliche Kraft ging. Sie konnte wirklich selten etwas dagegen ausrichten. Für den Fall der Fälle war aber meistens Tenzou in der Nähe und würde stets seine Muskelkraft verwenden um seine Frau zu schützen. Dennoch… die nächsten Tage war Mayura auf sich gestellt. Er blickte zu ihr nach unten und lächelte erneut hinter der Maske als sie erwähnte, dass er nur an das Gleiche dachte. Sie hob daraufhin ihre Hand an und befreite sein Gesicht noch einmal um ihn richtig ansehen zu können. Ihre zarten Finger legten sich auf seine Wange. »Du missverstehst es… ich denke nicht an das Gleiche. Ich denke immer nur an die Eine«, erklärte er und hob seine Hand um ihre zu berühren. Mayura erklärte, daraufhin das er sie nicht alleine lassen sollte. Einen Teufel würde er tun! »Keine…«, fing er an zu erklären, wurde aber im Satz unterbrochen und nach unten gezogen. Er ließ es geschehen und schloss ebenfalls kurz die Augen um sich dem Kuss voll hinzugeben. Alles in ihm sehnte sich nach seiner Frau, auch wenn er vermutlich nur einige Tage weg sein würde. Dennoch behielt er im Hinterkopf, dass Daizen meinte er solle wieder kommen. In letzter Zeit schienen öfters Leute verschwunden zu sein, auch der Cousin von Mayura. Zumindest war das der letzte Statusbericht. Tenzou verschwieg diesen Umstand erst einmal. Immerhin wollte er seine Frau nicht besorgen. Nachdem ihr Kuss einige Sekunden anhielt, lösten sich die Lippen der Weißhaarigen leicht, der Anbu ließ es jedoch nicht zu das sie sich sofort wieder weg zog. Sanft drückte er sie gegen die Wand und verlängerte diesen intimen Moment noch einige Sekunden. Erst danach löste er sich langsam von ihr und blickte ihr in die verschieden farbigen Augen. »Keine Sorge. Wir gehen den Informationen von Ringo nach und ich bin nicht alleine«, erklärte er so leise wie möglich und wischte mit seinem Daumen vorsichtig über ihre geküssten Lippen hinweg. »Wir sehen uns in ein paar Tagen, mein Engel«, murmelte er und blickte ihr noch einmal tief in die Augen, bevor er langsam ein paar Schritte zurück trat. Er wandte sich gemächlich herum und betrachtete noch einmal die beiden Mädchen im Bett. Für ihn das größte Geschenk was man ihm je machte, auch wenn er sich noch einen Jungen wünschte. Irgendwann würde er Mayura schon dazu überredet bekommen! Noch einmal schenkte er seiner Ehefrau ein schiefes Lächeln, bevor er sich die Maske über das Gesicht zog und zum Fenster zurück trat. Er kletterte zurück aufs Dach und verschwand dann in der Dunkelheit.

TBC: Wald von Konoha

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Sep 14, 2014 5:35 pm

Dieser kurze Moment war in diesem Augenblick sehr speziell gewesen für Mayura. Obwohl sie sich schon etliche Male geküsst hatten, was das hier etwas anders gewesen ... Aber es war nicht unbedingt positiv ... Tatsächlich fühlte sich Mayura in dem Moment schlecht, als Tenzou sich wieder die Maske vors Gesicht zog und sich von ihr wegdrehte, um wieder zu gehen. Um auf die Mission zu gehen, von der sie befürchtete, das er nicht mehr kommen würde. Seine Abschiedsworte wollten sie in diesem Augenblick auch nicht unbedingt beruhigen. Sie wusste, was Tenzou konnte, sie wusste, dass er nicht einfach war zu bezwingen, aber sie wusste auch, dass er nicht unbesiegbar war, auch wenn ihre zwei Kinder das manchmal von ihrem Papa denken. Als er dann aus dem Fenster sprang und aufs Hausdach ging, stürzte Mayura ans Fenster und beuge sich mit ihrem Oberkörper weit hinaus um noch einen letzten Blick auf ihn erhaschen zu können. Ihre Augen glitten durch die Finsternis ... Doch er war schon weg. Mayuras Finger krallten sich in das Holz des Fenstersims unter ihr und sie atmete tief durch. "Er kommt zurück, ganz sicher. Er kommt wieder.", einen Moment herrschte Stille und sie starrte weiterhin ins Dunkle, so als könne es ihr eine Antwort geben, "Ganz sicher!", sagte sie dann und mit diesen Worten ging sie wieder nach drinnen, schloss das Fenster, sah noch einmal nach den zwei Kindern und ging dann zurück ins Bett. Sie kuschelte sich unter die Decke und konnte beim besten Willen die ganze Nacht lang nicht einschlafen ...

tbc: Timeskip von mindestens einem Tag -> Haupttor von Konohagakure
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Jan 11, 2015 12:20 pm

Cf: Marktplatz von Konohagakure

Die bissigen Worte von Setsuna ignorierte der Hokusai gekonnt. Er musste sich nicht vor ihm rechtfertigen. Tief in seinem inneren war er jedoch froh darüber, dass er eine Begleitperson hatte, die ihn nach Hause brachte. In der Zeit wo Mayura nicht da war, fühlte er sich immer etwas abwesend und alleine. Merkwürdigerweise auch erst seit dem er nichts sehen konnte. Seine Ehefrau hatte in den letzten Tagen besonders oft an seiner Seite verbracht und ihn irgendwie dadurch aufgemuntert. Ihm fiel dieser Umstand gerade erst auf. Tenzou stieß leise die Luft aus und schüttelte seinen Kopf. Inzwischen waren sie nicht mehr in der Nähe des Marktes, sondern liefen durch eine Gegend die bedeutsam ruhiger war. Als sie am Trainingsplatz vorbei kamen, blieb er sogar stehen und lauschte dem Klang zweier Klingen die aufeinander stießen. Er runzelte die Stirn und setzte sich daraufhin langsam wieder in Bewegung. "Sagmal, was ist deine Aufgabe? Gehörst du einer Einheit an?", frage Tenzou dann und spürte wie Irusan ihn etwas wieder auf den Weg zurück drängte. Vorsichtig hob der Jounin seine Hand und tätschelte der Pantherdame den Kopf. Als sie sich dem Haus der Hokusai nährten, wurde sie noch aufmerksamer. Ihre Schnurrhaare richteten sich gerade aus, während ihre Augen plötzlich Angriffslustiger wurden. Offensichtlich hatte sie bereits irgendetwas gehört. Nachdem sie gemeinsam auf den kleinen schmalen Weg traten, der zu einem alten Haus führte, blieb sie kurz stehen. In einem Gebüsch raschelte es. Gleich daraufhin tauchte ein kleinerer Panther auf der sich hopsend auf seine Mutter zubewegte. Im Haus konnte man Geräusche vernehmen. Ob er Setsuna mit reinbitten sollte? Der Jounin blieb mehrere Schritte später stehen und drehte sich dem jungen Mann kurzer Hand zu. Immerhin erwartete er noch immer eine Antwort auf seine Frage. Ihm war so als wüsste er, dass seine Spezialisierung auf Sensorik lag.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Jan 11, 2015 4:37 pm

cf: Marktplatz von Konohagakure

Offenbar wollte Tenzou nicht antworten, doch das war Setsuna in gewisser Hinsicht auch gerade recht. Seiner Ansicht nach wollten viele Individuen oftmals nicht antworten, wenn ihnen eine Sache unangenehm war oder wenn sie nicht weiter wussten. Demnach konnte er es entweder als Information oder als eigenen Sieg verbuchen und beides war nicht das schlechteste. Sicherlich konnte es auch noch ganz anders sein, aber das war im vorerst einmal egal, da er beschäftigt war, den „bequemsten“ Weg zum Haus der Hokusais zu finden, welcher sie vermutlich am Trainingsplatz vorbeiführen würde. Man glaubte es kaum, aber es gab noch genug Leute in diesem Dorf, welche nicht dem Shinobidasein fröhnten und sich demnach nicht an eben diesem ballen würden. Ergo konnte auch ein Blinder dort ungestört entlanglaufen, so lange er nicht über die eigenen Füße stolperte, was allerdings wiederum der Panther zu Tenzous Füßen verhindern würde. Beziehungsweise die Pantherdame. Setsuna beachtete sie nicht weiter, sondern hatte vielmehr die Hände in seine Hosentaschen gesteckt und lief vorweg. Kein einziges Mal drehte er sich um, da er durch seinen Sinn noch um Tenzous Vorhandensein wusste. Erst, wenn diese Präsenz schwächer werden würde, würde er sich umdrehen.
Auch er vernahm die Klänge, als sie an jenem Übungsgelände vorbeischritten. Zwei Klingen kreuzten sich, Schwertkämpfer vollkommen in ihr metallisches Werk vertieft. Setsuna schloss insgeheim Wetten auf den einen ab, hatte aber wie manch anderer nicht das Bedürfnis, nun sofort auch zu seinem Schwert zu greifen. Ohnehin hätte er nicht kämpfen können, zumindest nicht mit allem, was er hatte. Seine Wunden waren noch nicht alle hundert prozentig verheilt – was ihn auch wieder an sein Handgelenk denken ließ, welches unter dem für ihn so untypischen dunklen Pullover noch jene Schiene aus dem Krankenhaus angelegt hatte.
Tenzous Frage im nächsten Moment hörend, sah er sich jedoch wirklich nach seinem „Hilfsbedürftigen“ um und hob eine Augenbraue. War diese Frage sein ernst? Seine Aufgabe? Natürlich war es die Aufgabe eines jeden Shinobis, für sein Dorf da zu sein und für ein bestimmtes Gleichgewicht zu sorgen. Ob in militärischer oder gemeinnütziger Hinsicht. Missionen kamen und gingen – oder was wollte der Großgewachsene hinter ihm un hören? Nein, eine Einheit hatte er nicht und er wollte sie auch gar nicht besitzen. Der Gedanke, mit anderen Chûnin in ein Team gesteckt zu werden, deren mehr oder weniger dumme Kommentare ihm alle Nerven rauben würden, zermürbten ihn. Darauf konnte er wirklich verzichten. Mit seinem eigenen Team von damals hatte er ja schon genug Erfahrungen sammeln können. Andererseits bereitete es ihm auch Freude, Pläne zu schmieden und zur Umsetzung eben derer brauchte man nun einmal mancmal ein Team. Dennoch zuckte er nur mit den Schultern und stieß die Luft aus. Nicht lange dauerte es schließlich, bis sie vor dem Haus ankamen, welches durchaus sehr heimisch wirkte. Ein Haus und keine Wohnung. Natürlich, eine Familie – wie sollte es anders sein? “Da wären wir.“
Setsuna hatte noch keinen Drang verspürt auf diese seiner Ansicht nach selten dämliche Frage, zu antworten, doch offenbar musste er dies nun tun. Tenzou hatte nämlich die ersten Schritte zurück gelegt und sich dann zu ihm umgedreht. Die Gesichtszüge des Jôcho wurden grimmiger. Schließlich seufzte er und klang genervt. “Ich bin ein Chûnin. Meine Aufgabe besteht daher oftmals darin, Aufgaben zu erfüllen, welche man mir zuträgt – ob nun für die Gemeinschaft des Dorfes oder anderweitig. Sie müssen es schon spezifizieren, denn letzteres sind wohl eher die Erwartungen der Allgemeinheit. An sich bin ich im unterstützenden Jargon zu Hause, was wohl daran liegt, dass ich mich nicht blindlinks in Kämpfe stürze.“ Setsuna verschränkte die Arme vor der Brust, nachdem er seine Brille zurechtgerückt hatte. Eher flüchtig blickte er den kleinen Panther an, dem wohl auf Grund seiner „Fluffigkeit“ alle Mädchenherzen und das des ein oder anderen Jungen oder Mannes zu Füßen liegen würden. Seines war nicht miteinbezogen. “Dürfte ich wissen, weshalb Sie eine so offenkundige Frage stellen?“
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Jan 11, 2015 5:42 pm

Kurz wandte Hokusai seinen Kopf leicht über die Schulter und lauschte in das innere des Hauses. Er konnte deutlich seine Mutter hören, die offensichtlich gerade versuchte die quängelnde Stimme eines der Mädchen zu übertönen. Der inzwischen gut gebackene Vater wusste um welches Töchterchen dabei handelte und runzelte kurz seine Stirn. Da Setsuna inzwischen jedoch auf seine Frage antwortete, wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf den Mann. Tenzou verschränkte missmutig seine Arme vor der Brust und schien es langsam Leid zu sein, dass Setsuna ständig einen solchen belehrenden Ton anschlug. Der Jounin seufzte und fasste sich für einen Moment an die Stirn. "Ich bin ein Jounin und glaubst du, es ist nicht irgendwie selbsterklärend das ich weiß was die Aufgabe eines Chûnin ist?", stellte er dann die rhetorische Frage und senkte seine Hand. Könnte der junge Mann jetzt die Augen von Tenzou sehen, so würde er deutlich grimmige Züge erkennen. "Mir war es wichtig in welchem Bereich du derzeit tätig bist." Für einen Moment schwieg er und rieb sich gemächlich über sein Kinn hinweg auf dem ein Dreitagebart zu sehen war. Seit dem sie am Trainingsplatz vorbei kamen, schien er die Befürchtung zu haben, dass er einrostete. Wieso wandte er sich überhaupt mit diesem Anliegen an Setsuna? Wenn er noch länger seinen Charakter aushalten musste, würde er vermutlich noch verrückt werden. Tenzou sah erneut über die Schulter als die Geräusche des Kindergeschreis lauter wurden. Irusan streunerte zum Fenster und stellte sich auf ihre Hintertatzen um nach drinnen zuspähen. Offensichtlich verband sie mit den Kindern der Hokusai genauso ein Instinkt sie zu beschützen, als wenn es um ihr eignes Junges ging. Ihre Rute zuckte unruhig, während Diego - der kleine Panther - seiner Mutter folgte und spielerisch nachdem Schwanz schnappte. Als die Raubkatze jedoch nichts durchs Fenster erkannte, tigerte sie zurück zu Tenzou und umrundete ihn brummend - deutlich drängend das er sich beeilen sollte. "Du wirst mir beim Training helfen", befahl er dann und wandte sich herum, wobei er dabei fast über die unruhige Katze gestolpert wäre. Er grummelte kurz. "Ich geb Dir noch eine Woche, dann will ich dich auf dem Trainingsplatz sehen." Tenzou hob lässig die Hand und öffnete dann die Wohnungstür. Die Raubkatze drängte sich bereits an ihm vorbei und tigerte in Richtung Küche. Ein schreckhafter Laut kam von einer Frauenstimme aus der Küche. Offensichtlich die Mutter von Tenzou, die sich vor dem großen Panther erschreckte. "Tenzou!", rief daraufhin jemand vorwurfsvoll aus der Küche. Der Jounin drehte seinen Kopf kurz, konnte aber nichts weiter hören und wandte seine Aufmerksamkeit zurück auf Setsuna. "Direkt morgens. Ich vermute als Sensor wirst du wissen wie es ist, blind zu kämpfen." Vermutlich konnte Hokusai nicht als Sensor arbeiten, aber zumindest versuchen eine Technik zu entwickeln die es ihm erleichterte so auf Einsätze zu gehen. Starrsinnig genug war er zu glauben, dass man es zuließ. Hinter dem Jounin tauchte plötzlich eine ältere Frau auf. Sie sah ihm keinesfalls ähnlich, dennoch handelte es sich hierbei um die Mutter von ihm. Auf ihrem Arm trug sie eines der Mädchen. "Du musst dieser Katze sagen, dass sie sich nicht immer so anschleichen soll. Sie kann nicht einfach frei im Haus heru... oh wer ist das denn? Ein Freund von Dir? Möchte er nicht rein kommen zum Abendbrot? Hast du alles auf dem Markt bekommen?" Viele Fragen aufeinmal von einer Herzallerliebsten Frau. Tenzou räusperte sich leise.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Jan 11, 2015 6:12 pm

Wenn er, genervt wie er war, nun auf Tenzous Rhetorik antworten müsste, würde er wohl nicht allzu gut davon kommen. Leicht zuckte Setsunas Augenlied hinter den Brillengläsern, doch sagte er nichts weiter. Ohnehin konnte der Hokusai sowieso nichts erkennen und in dieser Hinsicht war das vermutlich ein sehr großer Vorteil. Andererseits hatte man seinen Gesichtsausdruck sehr gut aus dem Tonfall herauslesen können, weshalb sich der Dunkelhaarige folglich um Besserung in nächsten Teil des Wortwechsels bemühte. “Momentan bin ich in keinem Bereich tätig, denn wie Sie sich entsinnen, lag ich rund zwei Wochen flach.“ In der Tat, es war ein neutraler Tonfall, doch der Jôcho biss hinter vorgehaltener Neutralität die Zähne zusammen und unterdrückte eine neue Floskel, welche die Spannung in der Luft vermutlich noch stärker elektrifizieren würde, wenn man überhaupt davon reden konnte.
Auch war er nicht sichtlich begeistert davon, als man ihn zum Training abstempeln wollte. Die Augen verengten sich zu Schlitzen, wohlwissend, dass er überhaupt nichts dagegen tun konnte. Es handelte sich um einen Befehl und als untergeordneter Shinobi war er dazu verpflichtet, den Anweisungen Folge zu leisten. Tja, da hatte der Hokusai wohl die dezent richtige Wortwahl erwischt, welche keinen Widerspruch seinerseits duldete. Natürlich hätte Setsuna sagen können, dass es vollkommen aus der Luft herausgegriffen war, da er nicht glaubte, in einer Woche wieder vollkommen hergestellt zu sein, aber er beließ es aus obigen Gründen dabei. “Selbstverständlich.“ Auch das klang wenig begeistert, doch im nächsten Moment wurde Tenzou bereits auch gerufen, weshalb Setsuna sich daran machte, zu gehen. Offensichtlich nicht schnell genug, denn nachdem das nächste informative Kommentar über die Lippen des Hokusais gekommen war, erblickte Setsuna auch das Gesicht einer Frau, die dem Mann neben sich gar nicht ähnlich sah. Bezugnehmend auf die Worte und die Vertrautheit, sowie die Worte, handelte es sich aber offenbar um die Mutter – etwas anderes wäre Setsuna auch noch unlogischer vorgekommen. Trotz dessen, dass sich sein Magen zusammenzog und er sich am liebsten sofort abgewandt hätte, versuchte er auf eine höfliche Art und Weise die Fragen zu beantworten. Wenn man genau lauschte, konnte man vielleicht eine kleine Unsicherheit in der Stimmlage erkennen. Setsuna hatte nie ein gutes Mutter-Sohn-Verhältnis genossen. Eher im Gegenteil: Deshalb war er mehr oder minder im Endeffekt im Krankenhaus gelandet. “Eher ein in rangtechnischer Hinsicht untergeordneter Kamerad, wenn man so möchte. Und auch die zweite Frage muss ich leider verneinen, denn ich habe bereits gespeißt. Dennoch vielen Dank für die nette Einladung.“ Leicht verbeugte Setsuna sich und machte sich dann kerzengerade aus dem Staub. Hunger hatte er eigentlich schon und gegessen hatte er ebenfalls nicht – aber er wollte nicht in dieses Familienhaus.
tbc: Trainingsplatz II (nach ca. 1-wöchigem TS)
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So März 29, 2015 12:42 am

Cf: Trainingsplatz

Das sich Setsuna gegen seinen Willen stellte und nicht ins Krankenhaus ging, würde er mit Sicherheit noch einmal bitter zu spüren bekommen. Es ging immerhin nicht einfach um eine nette Bitte, sondern darum das ein Soldat immer Einsatzbereit sein sollte. In diesem Zustand war er es keinesfalls. Dennoch diskutierte er mit dem Chuunin erst einmal nicht darum was besser war für die Gesundheit. Denn auch er selbst hielt nicht viel daran ins Krankenhaus zu gehen, zumal er nicht wollte das sich seine Familie um ihn mehr Sorgen machen musste als nötig. Gerade in den letzten Wochen war er durch seine Blindheit gerade zu in den Mittelpunkt gerückt worden, was er keinesfalls begrüßte. Seine beiden Brüder kamen öfters zu Besuch, genauso wie seine Mutter und sein Vater. Dazu tauchte Miaka immer wieder auf und versuchte ihm irgendwie die Grimmigkeit auszutreiben. Die meiste Zeit hatte er jedoch eigentlich für sich alleine sein wollen und nur stets mit den Augen gerollt – was im übrigen keiner gesehen hatte, vermutlich kamen sie deswegen alle immer noch. Ringo hörte in diesem Zuge auch nicht auf ihn und hinderte Setsuna nicht einmal daran zu gehen. Er nahm es ihr jedoch nicht übel. Der Kerl konnte wirklich nervenaufreibend sein. „Du darfst ihn verprügeln, wenn er dich in Frage stellt“, warf er noch Ringo nüchtern entgegen, bevor sie ihn gerade zu zwang sich auf eines ihrer Reittiere zu setzen. Nur widerwillig ließ er es natürlich zu, konnte aber auch keinesfalls die Kraft aufbringen sich großartig zu wehren. Nachdem er auf dem gehörnten Reittier saß, schloss er für einen Moment die Augen und dachte darüber nach was passiert war. Ob er eine Gefahr für seine Familie darstellte? Für Mayura oder die Kinder? Er hatte sich eben bereits nicht im Griff gehabt und zweifelte daran es wirklich zu können. Nachdem sie seinem Haus immer näher kamen, blickte er sich bereits nach Mayura um. Ob sie bereits vom Shoppen nach Hause kam? Sie hatte sich in den Kopf gesetzt gehabt unbedingt Babykleidung zu kaufen. Etwas das er überhaupt nicht aushielt. Vor allem dann nicht, wenn man seine Meinung dazu wissen wollte. Er war generell bei Shopping Tours gerade gut genug um Tüten zu tragen, anzügliche Witze zu reißen oder schlafend in einer Ecke zu liegen. Als er dann mit Ringo den Garten der Hokusai erreichte, blickte er auf die Tür. Die Reittiere blieben stehen, während es verdächtig neben der Tür zu rascheln anfing. Für einen Moment spürte man förmlich, wie Unruhe entstand. Tenzou rutschte von dem Tier und lehnte sich kurz ab. „Miaka ist hier und passt auf die Kinder auf. Sollte Sie raus kommen und fragen, ist alles in Ordnung. Informiere Keiko das sie sofort hier her kommen soll und verhalt dich diskret. Ich möchte nicht, dass jemand Wind davon bekommt“, warf er zu Ringo und blickte immer wieder seitlich auf das raschelnde Gebüsch. Zwei gelbe große Augen tauchten auf, wobei man den Minipanther durch das schwarze Fell nicht sah. Man konnte nur sehen das die Schnurrhaare nach vorne gerichtet waren und er offensichtlich sehr Beute lüsternd auf die Tiere sah. Er drehte sich herum, wandte ihr damit den Rücken zu und starrte auf die Tür. „Es tut mir Leid, wie es gekommen ist. Es nicht meine Absicht dich töten zu wollen – heute.“ Ja er wollte sie einmal töten, aber das war als sie ein Missingstatus besaß!

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So März 29, 2015 4:06 pm

cf. Trainingsplatz II

Es war schon ein recht merkwürdiges Gespann, das da durch die Straßen des Wohnviertels marschierte. Ringo schlug ein lockeres Tempo an, sodass Tenzou, derzeit nicht zu echtem Reiten imstande, nicht zu sehr durchgerüttelt wurde. Gleichsam wollte sie ihn nicht zu sehr der öffentlichen Lächerlichkeit preisgeben, also ging es eben so zügig voran, wie es noch komfortabel war.
Schließlich bogen sie in den Vorgarten der Hokusais ein. Die Oryx-Antilopen reagierten umgehend auf den scharfen Katzengeruch; ihre Nüstern blähten sich, und sie schnaubten die unheilvolle Witterung mit lautem Prusten aus.
Na, na, murmelte Ringo sanft und stieg ab. Gelassenheit, Kabi...
Hmmm... Es war ein äußerst... menschlich anmutender Laut, den Kabibak von sich gab. Gewöhnliche Spießböcke seufzten doch nicht wie Menschen?
Tenzou schwang sich derweil vom Reittier. Oder vielmehr, er rutschte daran herunter. „Meine Mutter ist hier und passt auf die Kinder auf. Sollte Sie raus kommen und fragen, ist alles in Ordnung. Informiere Keiko das sie sofort hier her kommen soll und verhalt dich diskret. Ich möchte nicht, dass jemand Wind davon bekommt.“
Verständlich, erwiderte Ringo sachlich. Zunächst aber lag ihre Aufmerksamkeit noch auf dem kleinen Panther mit den großen Augen und dem großen Hunger. Lass es lieber, warnte sie das Kätzchen. Kabi hat schon schlechte Laune.
Sehr, präzisierte Kabibak.
Ringo schickte das eine Tier heim, woraufhin es in einer Rauchwolke verschwand. Kabibak dagegen nahm sie beim Halfter und zog seinen Kopf auf ihre Gesichtshöhe. Du tust mir einen Gefallen, ja? Gehe und hole Kaiko. Damit entließ sie die Oryx, welche sich sogleich umdrehte, den Panther nicht mehr beachtete und die Straße hinunter preschte. Mit voller Geschwindigkeit, und die war happig! Die Antilope gebrauchte offenbar sogar Chakra in ihren Hufen, denn sie lief am Ende der Straße senkrecht die Wand hoch und auf den Dächern weiter.
Die beiden Shinobi, vertretender Kage und degradierte Ge-Nin, hatten einander die Rücken zugekehrt. „Es tut mir Leid, wie es gekommen ist. Es nicht meine Absicht dich töten zu wollen – heute.“
Ringo zuckte nur mit der Wimper. Ich weiß, antwortete sie schmallippig. Vergiss es nie. Diesen Satz wirst du vielleicht nachher noch öfter sagen müssen. Sie wandte sich ihm zu. Gehen wir rein. Willst du die Kids und den Babysitter auf einen Spaziergang schicken? Sie senkte die Stimme. Es wäre vielleicht... vernünftiger.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So März 29, 2015 6:11 pm

Hokusai wandte nur knapp seinen Kopf herum und sah die kleinen Augen des Mini-Panthers. Er sagte jedoch nichts, sondern holte seinen Schlüssel hervor. In der Zeit verschwand die eigentliche Beute in schnellen Galopp über die Dächer von Konohagakure. Ein leises Brummeln war zu hören von dem Tier im Gebüsch, dass hervor sprang und sich dann um die Beine von Ringo bewegte. Äußerst interessiert an ihren Schuhen. Tenzou beobachtete kurz die schwarze Katze und sah dann von den Augen der Frau zurück an seine Wohnungstür. Zwar entschuldigte er sich das erste Mal in seinem Leben wirklich bewusst bei Ringo, aber ihre Antwort wirkte auf ihn nicht unbedingt ermunternd. Der Jounin gab ein leises Schnauben von sich und rieb sich über die schmerzenden Augen hinweg. Dann schob er den Schlüssel ins Schloss und nickte über ihre Aussage das er den Babysitter besser spazieren schickte. „Das wird das Beste sein“, murmelte er leise und öffnete dann die Tür. Er trat in eine Diele in dem ein edler dunkler Holzboden durch das ganze untere Geschoss gezogen war. An den Wänden hingen inzwischen einige Fotos, die Tenzou vor allem für seine Frau aufgehangen hatte damit sie sich hier auch etwas heimischer fühlte. Als er nach drinnen trat, tauchte Miaka auf – entgegen seiner Erwartung nicht seine Mutter und blickte fragend in seine Richtung. Tenzou versuchte so gut es ging die Lippen zu verziehen, weil er wusste das es schwer wurde die andere Hatake anzulügen. Seine Mutter war in dem Fall immer etwas leichtgläubiger gewesen. „Miaka, schön das du hier bist…“, fing er dann an und zog sich seine Schuhe aus. Auch Ringo warf er einen eindeutigen Blick zu, dass sie sich nicht einfallen lassen sollte hier mit ihren Schuhen über den Boden zu laufen. Dann wandte er sich wieder der Hatake Schwester zu, die ihn eingehend musterte. „Wir bekommen gleich noch Besuch und haben ein paar wichtige Sachen zu besprechen. Könntest du mir den Gefallen tun und mit den Kindern etwas spazieren gehen? Oder du nimmst sie erst Mal zu Dir mit nach Hause“, erklärte er und warf dabei kurz einen Blick ins Wohnzimmer. Innerhalb kürzester Zeit war seine stilvolle Bibliothek durch die Kinder zum Spieleparadies mutiert. In einem Laufstall lagen eine Menge kleiner Spielsachen herum, während die Pantherdame mitten drinnen eingerollt lag und schlief. Sie passte übertrieben stark auf den Nachwuchs der Hokusai auf, Fremde ließ sie zumindest nicht einfach so an sie heran. Alles im allen lebte das Haus wirklich sehr stark auf seit hier Kinder waren und seine Ehefrau. Selbst Benji – der normale Kater – zeigte sich viel öfters im Haus als draußen. Das Bild zeigte zumindest nichts von der Grimmigkeit, die Hokusai den meisten Menschen entgegen brachte. Miaka warf einen nachdenklichen Blick auf Tenzou, seufzte dann aber und bestätigte das sie das tun würde. Tenzou nickte und sah kurz zu Ringo. Er wusste gar nicht, wie er sich ihr gegenüber verhalten sollte. Ob er sie einfach einladen sollte sich wie zu Hause zu fühlen?  Zu Hause war er wirklich ein vollkommen anderer Mensch als man ihn außerhalb kannte. Er räusperte sich und betrat zunächst das Wohnzimmer. Dort angekommen griff er sich das erste der beiden Mädchen und nahm sie behutsam auf die Arme. Miaka nahm indessen das andere Mädchen und steuerte auf den Kinderwagen zu der im Eingangsbereich stand. Irusan – der Panther – sah dem allen kurz wachsam hinterher, bevor sie den Kopf wieder ablegte und weiter döste. Nachdem sie beide Mädchen in den Kinderwagen gesetzt hatten, verabschiedete er sich der Jounin mit einer ungewohnten Väterlichkeit und brachte es tatsächlich zu Stande einen freundlichen Ausdruck den beiden zu schenken. Er ließ sich nicht einmal anmerken, dass er sich im Moment wirklich schlecht fühlte. Als dann die Familie verschwand, wurde es deutlich ruhiger in dem Haus. Tenzou sah zu Ringo und bewegte sich umständlich in Richtung Wohnzimmer. Dort angekommen ließ er sich auf der Couch fallen und lehnte sich zurück. Er schob sich eine Zigarette in den Mundwinkel und zündete sie sich dann an. „Wieso hast du das Juin freiwillig gewählt, Ringo? Du kannst mir nicht sagen, dass es genau das war was du wolltest… .“

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mo März 30, 2015 11:10 am

Sie fühlte sich... komisch. Befangen. Plötzlich allein mit Tenzou auf weiter Flur. Ringo begrüßte es förmlich, dass der Jo-Nin zunächst mal seine Schlüssel hervorkramen und die Haustür aufschließen musste. Als wäre es ein nennenswerter Aufschub, ehe sie wirklich nur zu zweit in seinem Haus sein würden. Derweil strich der Mini-Panther ihr um die Beine. Sie lächelte zwar, offenbar eingenommen von dem zutraulichen Tier, machte jedoch keine Anstalten, es streicheln zu wollen.
Wegen ihrer Antwort auf Tenzous Verzeihung steckte ihr ein Kloß im Hals. Sie hatte die Chance, etwas freundlicher zu ihm zu sein, verstreichen lassen... und das irgendwie auch aus Absicht.
Die Sarutobi folgte Tenzou ins Haus, zog die Schuhe von den Füßen und hängte die Jacke an die Garderobe. Hi, Miaka-san, grüßte sie artig ihre Mitbewohnerin, trat dann jedoch beiseite und verfolgte schweigend, wie die Kinder eingepackt und reisefertig gemacht wurden. Da sie daran nicht viel mitwirken konnte, schob sie sich jedoch möglichst rasch ins Wohnzimmer und ließ den Blick über einen typischen Haushalt mit kleinen Kindern schweifen. Hier lag ja sogar eine größere Version des Panthers von draußen.
Während sie so schaute, plätscherte der Lärm nach draußen, und Ruhe schwappte ins Haus. Die gefürchtete, peinliche Stille drohte schon. Aufmerksam und schweigend verfolgte Ringo Tenzous Tun. Der Jo-Nin ließ sich auf der Couch nieder und suchte eine Zigarettenschachtel hervor. Die Ge-Nin nahm dies als Zeichen, sich ebenfalls einen Platz zu suchen, und wählte einen Sessel.
Da waren sie nun. Zum ersten Mal wieder allein miteinander, nahm man den Panther aus. Seit der Gefangennahme war das nicht mehr passiert. Natürlich hatten sie sich oft genug gesehen, doch es war auch immer jemand dabei gewesen. Jemand, der Eisbrecher hatte spielen können und ein Gespräch in Gang hielt zwischen einem abgehärteten Krieger-Veteranen und einer hoffnungslos unglücklich verliebten Fahnenflüchtigen.
Während der Versiegelung des Yonbi hatte Ringo den glasklaren Moment wahrgenommen und ihr Weltbild eigenhändig zertrümmert: Tenzou und Mayura waren keine Geschwister, und die Kinder waren keine extrem spät gekommenen Brüder oder Schwestern. Mit dieser Selbsttäuschung, sowieso dünnhäutig wie Schmetterlingsflügel, wars nun Essig. Es war, wies war. Mit ihrer Verknalltheit musste sie nun leben. Und sie irgendwann überwinden.
Tenzou eröffnete schließlich das Gespräch. „Wieso hast du das Juin freiwillig gewählt, Ringo? Du kannst mir nicht sagen, dass es genau das war was du wolltest… .“
Er wollte also zunächst nur allgemein drüber sprechen. Auch gut. Ringo schürzte die Lippen, zog die Beine an und schlang die Arme darum, legte das Kinn auf die Knie. Als würde eine verschlossene Körperhaltung vor den tristen Erinnerungen schützen.
Das Juin ist keine Medizin, begann sie schließlich, Da gibt es keinen Beipackzettel. Keine warnung vor Risiken und Nebenwirkungen. Als man es mir anbot, sagte man nur, "Es ist Kraft". Und ich sagte Ja. Punkt. Ansonsten lief es... irgendwie ab, letztlich gab es eben kein Zurück mehr. Sie zuckte schwach mit den Schultern. Ihr Blick wanderte unstet im Raum umher. Ich wußte nicht genau, was es war. Ich wußte nicht einmal, was es genau bringen sollte. Abgesehen von "Kraft", diesem dehnbaren Wort. Es war also... nicht genau das, was ich wollte. Ihre Augen verharrten dann jedoch wieder fest auf Tenzou.
Irgendwie aber schon, ja. Ich wollte Kraft. Und bekam sie letztlich ja auch. Ihr Blick fügte hinzu, wofür sie die Kraft hatte haben wollen. Tenzou wußte das ja letztlich, sofern er sich an das Aufeinandertreffen im Treppenhaus des Hikyuden-Hospitals erinnerte.
Jetzt nimmst du mich ernst. Nicht mehr, und nicht weniger war ihr wichtig gewesen.
Hat nur eben... einen seltsamen Verlauf genommen, nun, weißt du? fügte sie hinzu. Es funktioniert nicht mehr, wie es vorher funktionierte. Vorher hat es mir echtes Katon ermöglicht. Sie lächelte ironisch. Seit der Versiegelung ist das weg. Wieder nur Rauch. Bitter, was?
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mo März 30, 2015 10:01 pm

Der Jounin nahm einen tiefen Zug seiner Zigarette und schloss für Sekunden seine Augen. Das Nikotin entfaltete sofort seine entspannende Wirkung und ließ seine Gesichtsmuskeln etwas lockerer werden. Er dachte jedoch gleichzeitig nicht darüber nach, dass es wirklich verantwortungslos war wieder im Haus zu rauchen. Zu sehr stresste ihn die Situation mit diesem Juin und dem Gefühl der Kontrolllosigkeit. Zudem hatte er Blessuren von Setsunas Angriff zurück behalten. Nachdem er die 3 m Mauer auf ihn einstürzen ließ, hatten einige Trümmer sicher Prellungen oder blaue Flecke hinterlassen. Eine besonders fiese Stelle war unterhalb seines Jochbein. Dadurch erweckte er den Eindruck, dass er sich in eine Kneipenschlägerei begeben hatte und den kürzeren zog. Tatsächlich unterstrichen seine Augen dieses Aussehen noch viel mehr. Blutunterlaufen und gereizt von der Verwendung des Juin. Es war jedoch besser als heute morgen als er seiner Frau gegenüber saß und er sie nicht ansehen konnte. Tenzou fuhr sich mit den Fingern über die Schläfe und fing sie etwas zu massieren an. Er hatte wirklich üble Kopfschmerzen und versuchte aufmerksam Ringo zuzuhören. Sie wirkte irgendwie wie damals als sie sich immer wieder darüber beschwerte das sie nur Rauch beherrschte und keine richtigen Katonkünste. Tenzou hatte es nie verstanden, wieso sie ihre Fähigkeiten nicht akzeptierte, sondern die ganze Zeit ein Problem da drinnen sah. Er hatte sich viel Mühe gegeben sie zu trainieren und ihr das beizubringen was sie brauchte, aber stattdessen trat sie es mit Füßen und war unzufrieden. „Ich habe es nie verstanden, warum du gegangen bist“, fing er dann an und ließ seinen Kopf nach unten fallen. Seine Augen bohrten sich in ihre, sollte sie nicht gerade wegschauen. „Und ich verstehe es auch heute nicht.“ Er beugte sich umständlich vor, stützte sich auf die Knie ab und legte eine Hand auf seine schmerzende Rippenseite. „Selbst nach dieser Erklärung kann ich es nicht nachvollziehen.“ Mit seiner Hand rieb er sich über das Auge und schüttelte seinen Kopf. „Ich habe dir seit Kindheitstagen versucht zu erklären, dass dein Defizit dich stärker machen kann als ein Juin je könnte.“, erklärte er dann und blickte wieder in ihre Richtung. „Doch du siehst nur dieses Defizit und das es dich schwach machen wird. Es ist nicht das Defizit was dich schwach macht, Ringo. Es ist allein der Glaube daran und deine eigne Einstellung die dich schwächt. Du wirst niemals dein volles Potenzial ausschöpfen, solange du diese bittere Pille jeden Morgen schluckst und dir einredest, dass der Rauch dich schwach machen wird.“ Tenzou sog noch einmal tief an seiner Zigarette und starrte dann seitlich weg. „Es wird dich immer schwächer machen als andere.“ Für Sekunden bemerkte er, dass sie vom Thema abschweiften und rieb sich dann wieder über die Stirn hinweg. „Ich habe mir seit 12 Jahren gewünscht, dass ich wieder mit beiden Augen sehen kann“, leitete er dann seine nächsten Sätze ein. „Heute konnte ich es… aber ich würde lieber mein komplettes Augenlicht verlieren als an dieser Kraft festzuhalten. Denn als Opfer hätte ich fast eine Person umgebracht, der ich stets lehrte mit ihrem Defizit besser umgehen zu können.“ Der Jounin atmete tief durch und rang erneut mit seiner Geduld. Es fiel ihm schwerer sich darauf zu konzentrieren nicht die Kontrolle über seine Gefühle zu verlieren. Er dachte an die Mission zurück und die Dunkelheit in dem sein Verstand dort schwebte. Am Anfang bekam er die 'Experimente' noch halbwegs mit, aber irgendwann schien sein Verstand einfach auf 'offline' zu schalten. Es war nichts, was er gerne wiederholen wollte.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mi Apr 01, 2015 1:03 pm

Das Lachen, wars auch ohnehin nur ein Ironisches, versickerte rasch. Der Ernst schwebte im Raume, tanzte um die Wohnzimmerlampe. Ringos Miene erhärtete sich ein klein wenig, derweil Tenzou ihr sagte, was er schon immer gesagt hatte.
Was sie alle sagten, neuerdings.
"Dein Rauch ist ein echter Vorteil. - Toll, wie praktisch! - Warum hast du Angst, sowas zu zeigen?!"
Glaube und Einstellung, das eigene Denken stellten ihr Beinchen. Das hatte Tenzou schon immer gesagt. Immer wieder. Und wie froh, wie glücklich hatte es Ringo damals gemacht, diese Worte zu hören, diese Aufmunterung zu erfahren. Diese Worte hatte sie gehütet wie eine wertvolle Glasfigur - und wie Glas hatte ihr Vater diese Wertschätzungen zerlegt.
Denn was war schon ein tolles Ding an Rauch? Jeder, der Katon besaß, konnte es. Jeder, der Katon falsch ausübte, produzierte Rauch. Siehe. Siehst du es?, hatte ihr Vater sie dereinst, wenn sie mal wieder überglücklich vom Training heim kam und aus Übermut ihre Fortschritte vorführte, Das ist, was du mir als wundervolle Sache unter die Nase reiben willst. Was willst du mit einem verkrüppelten Katon, welchen Blumentopf willst du damit gewinnen? Spar es dir, investiere die Zeit in etwas, worin du nicht auf ewig nur halbgar sein wirst! Geh und trainiere am Schlagbaum.
Sie hatte Taijutsu damals gehasst. Und hasste es irgendwo noch heute. Doch sie war gut darin geworden, denn es war etwas, was man auch ohne Veranlagungen trainieren konnte.
Nun schwebte Ringo zwischen kindischem Trotz und lethargischer Selbstreflexion. Sie betrachtete tenzou, der ihr einmal mehr ihre Werte aufzuzeigen versuchte, fast schon... mitleidig. Oder besser, mitfühlend. Er tat ihr leid, dass er noch immer versuchte, ihr von den Werten eines halbgaren Katon zu erzählen.
Ich habe deine Worte nicht vergessen, entgegnete sie nur milde. Stellungnahme zur Kenntnis genommen.

Für seine letzten Worte schaute Ringo Tenzou besonders lang an. Du bist wahrlich... ein guter Mann, entgegnete sie schlicht. Wie ud es sagtest... ist es ein böser Scherz des Schicksals. Ringo entknotete sich, stand langsam auf, den Blick fest auf Tenzou gerichtet. Für deine guten Worte und Taten allein verdienst du bereits jede Hilfe, die du bekommen kannst. Und nicht dur deswegen bekam er sie.
Steh auf. Ringo unterstrich ihre Anweisung mit einem Wink. Ich nehme dir nun deine Kopfschmerzen. Das Juin ist wie Alkohol, weißt du? Wie zuviel Schnapps... nach der Geschichte am Trainingsplatz hast du einen Kater, könnte man sagen. Und den müssen wir nun kurieren.
Schmiede dein Chakra und halte es. Leite es zuallererst über dein Auge, worin das Juin eingelagert ist. Lass es hindurchfließen, dann lass es einfach in deine Hände oder Füße wandern. Lass es einfach durch das Juin hindurchfließen, ohne es anhalten zu lassen.

Ringo machte es vor. In ihrem Falle floß das Chakra natürlich durch einen Punkt zwischen ihren Schulterblättern. Ganz leicht nur zeigte sich die Schwärze in ihren Augen und glimmerten ihre Pupillen. Es war weniger bedrohlich, weniger aggressiv als sonst. Dies lag wohl vor allem daran, dass sich Ringos weiche Gesichtszüge nicht  in eine grimmige Maske verwandelten.
Man erklärte mir mal, das Juin... seie in gewisser Weise wütend, weil ich mein Chakra nicht richtig geleitet habe. Es nicht in den Chakrafluß einbezogen habe. Das ist es, was für deine Kopfschmerzen sorgt. Lächeln. Seltsamer Anblick. Dein Mal ist jedoch besser als meines. Ich konnte mich damals nichtmals mehr bewegen... Leite das Chakra einige Momente lang richtig, und es wird Frieden einkehren.
Solang Kaiko sich dieser Sache nicht angenommen hat, wirst du damit leben müssen.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mi Apr 01, 2015 7:39 pm

Sie hatte seine Worte nicht vergessen, aber was waren schon Worte wenn man ihnen keinerlei Beachtung schenkte. Tenzou sah ihr kurz entgegen und wandte dann Blick herum um aus dem Fenster zu sehen. Er fuhr sich mit der Hand durch seine Haare, die leicht staubig wirkten. Generell wirkte er als hätte er sich mitten in einer Sandkuhle geschlagen und den kürzeren gezogen. „Ein unbeachtetes Wort ist genauso viel Wert wie ein gebrochenes Wort“, erwiderte, auch wenn seine Stimme viel leiser wirkte als davor. Er wollte Ringo derzeit nicht persönlich angreifen, aber sie hatten auch nie über ihre gestörte Sensei-Schüler-Beziehung geredet. War es doch immerhin so, dass sie einfach verschwunden war und er sich dazu einen ziemlich großen Teil dachte ohne je wirklich die Hintergründe verstanden zu haben. Er hatte daraufhin sich keinem Schüler mehr angenommen. Zwar stand damals zur Debatte ein Team zu bekommen, aber er hatte es mit großer Abscheu nur angenommen. In dem Sinne sah er sich nicht als guten Sensei. Als sie dann erwähnte, dass er ein guter Mann war, hob er nur knapp den Blick. Man sah nicht ob er es ähnlich sah, wie sie aber es gab auch keinerlei Widerworte dagegen. Wie üblich prallten Komplimente bei ihm ab und zeigten keinerlei Reaktion in seinem Gesicht. Stattdessen fuhr er sich noch einmal über sein Gesicht hinweg und blickte erst wieder auf als sie ihn aufforderte aufzustehen. Skeptisch über ihren Befehlston runzelte er die Stirn und schenkte ihr ein verständnislosen grimmigen Blick. Zuerst schien er sich nicht sicher zu sein ob Ringo gerade einen Scherz machte, bemerkte aber dann das sie tatsächlich Ahnung vom Juin hatte. Sie machte es vor, zumindest konnte er ein leichten schwarzen Schimmer in ihren Augen erkennen. Für einen Moment blieb er erst einmal sitzen und beobachtete sie üblicher skeptisch, bevor er sich langsam auf die Knie mühte. Die Zigarette drückte er an seiner Sohle aus und steckte sie in seine Tasche. Wenn Mayura sie fand, würden er ziemlich Ärger bekommen, dass wusste er sofort. Als Tenzou dann stand und Ringo erklärte, dass das Juin wütend war, wirkte er nicht unbedingt weniger überzeugt von dieser Technik. „Es ist wütend...“, wiederholte er in einem deutlich sarkastischen Ton und fühlte sich plötzlich etwas unwohler in seiner Haut. „Du sprichst davon als wäre es … eine andere Person.“ Bei den weiteren Erklärungen wollte er sich zuerst wieder hinsetzen, entschloss sich dann aber zumindest den Versuch zu starten und auf Ringo zu hören. Normalerweise wäre er der typische Skeptiker. Genauso wie es um Entscheidungen ging. Vielleicht hatte Daizen deswegen ihn als Berater eingestellt? Tenzou atmete durch, verdrängte seine Sturheit und blickte zu Ringo. Für einen Moment schenkte er ihr einen sehr intensiven Blick um festzustellen ob sie ihn wirklich auch helfen wollte. Dann schloss er jedoch die Augen, atmete tief durch und entspannte seine Muskeln zuerst einmal. Er wusste nicht wie er den Chakrafluss am besten sofort erst durch seine Augen leiten sollte. Das klang irgendwie absurd. Tenzou stand völlig regungslos an der Stelle, sein Gesicht diesmal nicht grimmig verzogen sondern einfach nur entspannt. So freundlich wirkte er noch nie. Dann legte er die Hände zusammen und konzentrierte sich auf das Schmieden von Chakra. Er öffnete ruckartig die Augen als im ersten Moment ein scharfer Schmerz durch sein Kopf zog. Sein linkes Auge färbte sich tiefschwarz. Er richtete es auf Ringo und starrte sie einfach kurz an. Hinter ihr fing der Panther kurz zu knurren an, während die Katze aufmerksam beobachtete was sich dort abspielte. Tenzou blickte auch Irusan kurz an, musterte ihre Augen und atmete tief durch. Er hörte auf Chakra zu schmieden, auch wenn der Kopfschmerz blieb und auch das schwarze Auge nicht fort wollte. Der Jounin unterdrückte den Drang ein Buch von dem Stapel neben der Couch zu greifen und weg zu schmeißen. Wieder und wieder rief er sich die Worte von Ringo in den Kopf. Erneut sah er sie an, stellte sich vor wie sie es erklärte und legte seine Hände erneut flach zusammen. Das eine Auge tiefschwarz, dass andere grün. Er schmiedete Chakra. Auch diesmal wurde der Kopfschmerz kurz heftiger, während auch das andere Auge langsam schwarz wurde. Tenzou blinzelte etwas, schloss dann die Augen wieder und ließ das Chakra einfach fließen. Es durchströmte seinen Körper, jagte durch seine Augen und… tatsächlich wurde der Schmerz weniger. Je länger er sich konzentrierte. Als er diesmal seinen Blick auf Ringo heftete, wirkten seine Augen zwar noch immer dunkel aber nicht unbedingt aggressiv oder gefährlich. Er ließ die Hände sinken, rieb sich mit der Hand durchs Gesicht. „Sollte das Juin je ein Problem werden“, sagte er dann an Ringo gewandt und ging gemächlich auf den Panther zu. Die Katze sträubte kurz das Fell offensichtlich äußerst skeptisch über sein Auftreten eben. Sie konnte spüren, dass es nicht ganz richtig sein konnte. „Dann töte mich, bevor ich je einen anderen Menschen töten kann.“ Es war eine Bitte. Ein Zeichen dafür, dass er vertraute das sie so was könnte und das sie das auch machen sollte. Die Vorstellung jemand zu schaden, war keinesfalls annehmbar. Vorsichtig hielt er die Hand Irusan hin, die wachsam daran schnupperte und dann ihren Kopf dort heran schmiegte als sie bemerkte das es Tenzou war. Sie kam näher und schmiegte sich um seine Beine. Der Jounin streifte der Katze sanft über den Kopf. Man konnte sehen, dass in dem Mann durchaus eine Art sanftmütigkeit hauste. „Ich würde es vorziehen, wenn du öfters vorbei kommst. Ich möchte mehr über das Juin in Erfahrung bringen. Der Mann damals hat einige Experimente gemacht.“ Tenzou hob seinen Blick und sah sie an. Ob es eine bitte war? Es klang weder nach einem Befehl, noch nach einer Bitte. Einfach nach einer Feststellung.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mi Apr 01, 2015 8:53 pm

Es ist nicht deine Schuld, dass ich meine mentale Schwäche nicht überwinden konnte. Gern hätte Ringo diese Worte ausgesprochen. Doch ihr eigener Stolz hielt sie zurück. Vielleicht auch eine eiserne Reserve Loyalität für das Oberhaupt der sarutobi. Für den Mann, der ihr Selbstwertgefühl aus väterlicher Enttäuschung heraus zertrampelt und sie mit Blickbann belegt hatte. Trotz dessen besaß Ringo noch Ehrgefühl und Treue genug, um nicht laut herauszuschreien, dass ihr Vater die Wurzel ihres "unbeachteten Wortes" war.
Tut mir... leid. Kläglich leise, kaum hörbar. Worte, wie sie ein Kind nuscheln würde, wenn es bei einem Streich erwischt worden war, der weit über alle Stränge geschlagen hatte.
Doch dies war diesmal nur Maske. Ausnahmsweise. Tenzou konnte ja nichts dafür...

Tenzou reagierte in erwarteten Bahnen auf Ringos Erklärung. Die Kunoichi zuckte jedoch nicht mit der Wimper, sondern strich sich betont gelassen durchs Haar, schob einige Strähnen hinters Ohr.
„Du sprichst davon als wäre es … eine andere Person.“
Das tue ich, entgegnete sie nachdrücklich und mit mysteriösem Unterton in der Stimme, wie es so nur eine junge Frau konnte. War der Tenzou auf dem Trainingsplatz denn... keine andere Person? Sie wagte es sogar, leicht zu lächeln. Nur eine rhetorische Frage. Konzentriere dich.
Während Tenzou dies tat, spielte die Sarutobi das klassische Mantra herunter, welches alle Ge-Nin, die aus dem Sarutobi-Clan stammten, kannten.
Yin und Yang, press es zusammen. Schmiede das Chakra und halte es. Yin und Yang, press es zusammen. Schmiede das Chakra und halte es. Es ist in dir, es ist deins, es ist in dir, es ist ganz deins...
Die Katze nahm es auch wahr. Ringos eigene Ausstrahlung hatte selbst die feinen Sinne des Panthers unterlaufen, doch Tenzou war nicht so geschickt und geübt.
Schließlich musste er sich, wie Ringo selbst gerade, in einem Zwischenstadium befinden. Sehr gut..., flüsterte Ringo. Ihre Körperhaltung drückte Anspannung aus. Offenbar fürchtete sie doch, dass Tenzou unvermittelt die Kontrolle verlieren mochte. Alle Zeichen aber sprachen dafür, dass er es nun im Griff hatte. Aufmerksam verfolgte Ringo, wie Tenzou zu dem Panther hinüber ging. Wie die Katze auf ihn reagierte.
"Sollte das Juin je ein Problem werden, dann töte mich, bevor ich je einen anderen Menschen töten kann.“
Ringo schluckte hörbar. Neigte den Kopf aber dennoch. Ja. Was gab es zu diesem Thema auch anderes zu sagen?
„Ich würde es vorziehen, wenn du öfters vorbei kommst. Ich möchte mehr über das Juin in Erfahrung bringen. Der Mann damals hat einige Experimente gemacht."
Er scheint sich auch irgendwie... verbessert zu haben, merkte Ringo an, sich zunächst um das "öfter vorbeikommen" drückend. Wie gesagt, du hast die Phase der spastischen Krämpfe nicht mehr, so wie ich sie vorher-...
Klingeln.
Ringo wandte den Kopf in Richtung Flur. Ihr Juin erlosch. Ich gehe schon.
Kurz darauf stand Kaiko im Raum. Natürlich hatte auch die Fuuin-Meisterin ihre Schuhe ausgezogen, ehe sie den Wohnbereich betreten hatte. Offenbar hatte die Oryx-Antilope sie direkt von der Arbeit abgeholt, denn Kaiko trug die übliche Shinobi-Montur. Nun blickte sie sich aufmerksam um.
Hmmm... Als der Spießbock kam, fürchtete ich schon, jetzt wäre irgendwas Wilderes passiert. Schutt und Asche und so weiter, doch was finde ich stattdessen vor? Sie klaubte ein Spielzeug vom Boden auf und legte es beiseite. Eine Katastrophe ganz anderer Art muss dieses Haus heimgesucht haben, hm? Und noch dazu finde ich dich in bester Gesundheit vor. Kaiko legte kurz Ringo die Hand auf den Kopf. Es ist doch ganz herrlich, wenn ein junges Ding wie du meine Handwerkskunst so friedlich spazieren trägt. Wie ein Model, was? Sie lächelte freundlich, ehe sie sich Tenzou zuwandte.
Stellvertretender Hokage-sama. Wir haben uns bei der Versiegelung des Yonbi zwar schon gesehen, doch für eine echte Begrüßung war ja leider nicht die richtige Atmosphäre. Holen wirs nun nach.
Sie verbeugte sich. Kaiko, Fuuin-Meisterin der Artillerie-Einheit. Aus dem Clan Shimura.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mi Apr 01, 2015 9:53 pm

Der Jounin kniete am Boden und streifte dem Panther weiterhin durchs Fell, während Ringo auf seine Bitte mit einem Ja antwortete. Es war vielleicht eine merkwürdige Aufgabe, aber man sollte sich immer für solche Notsituation vorbereiten. Zudem konnte er schlecht zu seiner Frau sagen, dass sie ihn umbringen sollte wenn er einmal die Kontrolle über sich verlor. Das könnte sie gar nicht. Allein der Gedanke jagte ihm eine unangenehme Gänsehaut über den Körper. Auf seine Aufforderung hin, dass sie öfters vorbei kommen sollte, kam jedoch keinerlei Reaktion. Stattdessen wich sie aus, dass es inzwischen besser lief. Tenzou sah rüber zu ihr, zeigte eine Falte auf der Stirn und öffnete den Mund um noch einmal nach zu fragen was sie meinte als es an der Tür klingelte. Der Jounin drehte seinen Kopf, genau wie seine Katze und schaute in die Richtung. Ringo verschwand jedoch bereits und ging selbstverständlich an die Tür ohne zu fragen ob der Haus Herr ein Problem damit hatte. Tenzou wandte seinen Kopf kurz herum und sah dem Panther entgegen. „Ich glaube Sie hat mir gerade nicht geantwortet“, sprach er zu Irusan, die kurz ihren Kopf ihm entgegen streckte und über seine Wange leckte. Tenzou verzog das Gesicht und stand auf bei den Stimmen im Flur. Er wischte sich mit dem Ärmel über die Wange, während Irusan  sich hinter die Couch verzog. Zu viel fremde Menschen wollte sie auch nicht um sich herum haben. Der Jounin wandte sich nun vollständig herum und blickte zu der Frau, die sich gerade bückte um ein Spielzeug vom Boden beiseite zulegen. Heute waren wirklich viele neue Menschen in seiner Wohnung, dazu sahen sie auch noch seine Menschlichkeit. Er rieb sich Verlegen am Hinterkopf wirkte dabei jedoch so grimmig wie immer. Seine Mimik entspannte sich jedoch etwas als er die respektvolle Begrüßung hörte. Nicht jeder sah seine Position neben Daizen an, geschweige denn das er deswegen wirklich eine Respekt Haltung erwartete. Zumindest wusste Tenzou selbst, dass er nicht nur der Fußabtreter vor Daizensbüro war, sondern das er an der Seite seines alten Meisters beriet. Als die Frau sich dann vorstellte, fiel ihm auch endlich ein, woher er sie kannte. Mit Gesichtern hatte er schon immer Probleme gehabt und nickte deswegen nur langsam. „Ich hätte Ihnen gerne etwas mehr Ordnung vorgelegt, aber meine Kinder halten nicht sehr viel von aufräumen. Es war zudem ein dringender Anlass“, erklärte er in gelassener Grimmigkeit und sprach von den Zwillingen als wären sie schon in dem Alter so etwas selbst zu machen. Gedanklich fügte er noch hinzu, dass auch Mayura nicht gerne aufräumte. Am Wochenende übernahm er das deswegen und ließ Mayura dann einen anderen Part übernehmen, den er nicht gerne machte. Sie ergänzten sich eigentlich schon relativ gut! Tenzou riss sich zurück in die Realität und zeigte der Frau gegenüber eine eher distanzierte, kühle aber dennoch respektvolle Haltung. Die gleiche Haltung bekam auch Daizen zu sehen, auch wenn sie sich gegenseitig schon einmal mit rauen Worten beschmissen. Derzeit konnte man jedoch wenig von seiner eigentlichen unfreundlichen Grimmigkeit erkennen. Er wollte zumindest keinesfalls das seine Unfreundlichkeit jemals mit Daizen assoziiert wurde. „Es reicht zudem aus, wenn Sie mich Hokusai nennen. Ich bin derzeit nicht in der Position tätig“, stellte er dann noch richtig und wusste zunächst nicht, wie er die Erklärung anfangen sollte. Mit einer Hand fuhr er sich durch die Haare hindurch und ließ dann von einer Frau zum nächsten den Blick schweifen. „Ringo erklärte, dass Sie sich mit der Versiegelung eines Juin auskennen. Ich befürchte, dass ich inzwischen unfreiwilliger Träger bin. Würden Sie sich deswegen mein linkes Auge ansehen? Ich kann Ihnen nicht viele Details dazu geben. Es ist heute das erste Mal bewusst aufgetreten.“ Wenn er Glück hatte, waren sie mit dieser Prozedur fertig bevor Mayura nach Hause kam. Er wollte keinesfalls, dass sie sich unnötig sorgen machen musste.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Fr Apr 03, 2015 1:12 pm

Unfreiwillig... Träger? Kaikos freundlich-erleichterte Gemütshaltung wechselte gemächlich zu milder Verwunderung herüber zu Schockiertheit. Diesen Wandel konnte man sehr gut an ihrem Gesicht ablesen. Was heißt bitte "unfreiwillig Träger"?! Und an ihrer Stimme konnte man es gut hören... Die Fuuinka zog sofort ihre Hand von Ringos Kopf weg und starrte die Ge-Nin durchdringend an. Sag mir nicht, du hast ihn gebissen!
Eh? Ringos Augen weiteten sich. Nein! Es kommt nicht von mir! Er hat sein Eigenes!
Aha? Kaiko griff kurzentschlossen an ihren Gürtel, der mit diversen Tobidogou-Siegeln verziert war. Es waren soviele, dass die Transport-Fuuin wie ein Stick-Muster wirkten. Sie holte zwei schmale Holzstäbe hervor, 50 und 70 Zentimeter lang und mit zahlreichen Kanji bemalt. Den Längeren der Stöcke richtete sie auf Tenzous Stirn, den Kürzeren auf sein linkes Auge. Tückisch, tückisch. Jahrelang hört man nichts von diesen verfluchten Dingern, und plötzlich ploppen sie aus dem Boden wie Stiefmütterchen, hm? Ich darf drum bitten, Hokusai-sama, sich zu setzen. Nachdrücklich tippte sie ihm gegen die Stirn, als wolle die Kunoichi ihn eigenhändig aufs Sofa schieben. Offenbar war sie, mit einem unbehandelten Juin konfrontiert, aufs Äußerste alarmiert.
Ringo folgte Kaiko, bis sie wieder neben ihr stand. Seins ist ein wenig anders als meins, sagte sie, Sein erstes Mal lässt ihn weder kotzen noch krampfen.
Da hat er aber Glück. Kaiko sah noch immer aus, als erwarte sie einen Angriff aus dem Blauen heraus. So konnte es gehen: Man erwartete einen tobenden Jinchuuriki, bekam idyllische Wohnzimmer-Atmosphäre, gefolgt von Fluchmal-Alarm.
Er wird auch nicht austicken... gerade. Hat er heute schon hinter sich, den Anfall.
Ach. Kaiko ließ deswegen nicht in ihrer Wachsamkeit nach und senkte die Stäbe nicht. Du bist ein Herz, das zu sagen, doch davon überzeuge ich mich doch besser selbst. Sie nahm sich nun die Freiheit, Tenzou wieder als ein menschliches Wesen anzusehen, das man direkt ansprach.
Ich bin etwas rüde, Verzeihung... Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste. Nun wollen wir uns das Juin doch mal ansehen...
Der Stock, der auf das Auge zeigte, kam näher. Halblaut murmelte Kaiko einige Worte, kanalisierte Chakra durch den Stab. Wie aus einer schwachen Taschenlampe kam Licht. Bitte Auge aufhalten, wenn nötig mit Gewalt. Ringo, hilf zur Not.
Ringo trat an Tenzou heran, kniete sich neben ihm aufs Sofa und machte Anstalten, ihm ins Gesicht zu fassen und das Augenlid aufzuziehen, wenn es sein musste...
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Fr Apr 03, 2015 5:28 pm

Er bekam einiges an Misstrauen geschenkt, kaum hatte er die Worte über das Juin verloren. Das Gesicht von Kaiko durchlebte eine schwere Gemütsumwandlung. Eben noch freundlich, sah sie jetzt eher zu tiefst schockiert und misstrauisch aus. Tenzou legte seine Stirn in Falten und warf einen Seitenblick zu Ringo, der man sofort vorwarf ihn gebissen zu haben. Er verschränkte seine Arme vor der Brust. „Gebissen? Sollte Sie mich beißen? Das Juin überträgt sich… durch einen Biss?“, fragte er sofort und wirkte unterschwellig leicht bestürzt. Dieses Bestürzung zeigte sich jedoch lediglich dadrinn, dass sich sein Kiefer anspannte und eine Augenbraue etwas tiefer gezogen wurde. Dadurch wirkte er noch um einiges grimmiger als zuvor schon. Als die Frau dann recht entschlossen an ihren Gürtel griff, überlegte er sich schon einen Schritt wieder zurück zu machen. Nachher kam sie noch auf die Gedanken ihm das Juin direkt raus zu schneiden. Gerade wirkte die Frau alles andere als berechenbar. Tenzou hasste solche Menschen wirklich. Er konnte sie ansehen und blickte direkt hindurch ohne zu wissen, was sie vor hatten. Dann richtete sie zwei schmale Holzstäbe mitten auf sein Gesicht. Er schielte kurz mit seinem einen Auge, während das andere regungslos blieb. Sehen konnte er auf der linken Seite noch immer nicht, nur dann wenn das Juin offensichtlich aktiv wurde. Als Kaiko dann ihn darum bat sich zu setzen und ihm nervig an die Stirn tippte, schien er zuerst dazu ansetzen zu wollen, etwas zu sagen, aber dann entschloss er sich für eine Kooperation. Langsam ging er rückwärts und setzte sich auf die Couch. Hinter der Couch schauten kurz zwei große gelbe Augen auf das Geschehen um sicherzustellen das alles in Ordnung war. Tenzou griff kurz nach hinten, ohne seinen Kopf zu bewegen, tätschelte beruhigend Irusan und spürte das sie wieder abtauchte. Er sah von Ringo zu Kaiko, die gerade in eine Unterhaltung verfielen. Als die Blonde dann von seinem heutigen 'Anfall' sprach, klang es in seinen Ohren als wäre er ein Mann der zwischendurch einfach mal einen Tobsuchtsanfall hatte und das jeden Tag. Er schenkte ihr darauf hin einen vernichtenden Blick. „Normalerweise werfe ich nur Briefbeschwerer nach Leuten, die mich hinterhältig angreifen“, mischte er sich etwas bissig ein und deutete daraufhin, dass es nicht seine Schuld war. Immerhin hatte es Ringo darauf ankommen lassen. Dann sah er zurück zu Kaiko, die inzwischen vor ihm stand und ihn direkt wieder ansprach. Zumindest entschuldigte sie sich für ihre Umgangsform, wodurch er nur mit der Hand etwas abwinkte als wäre es egal. Er bemerkte das Verhalten, aber wann hatte es ihn je interessiert wie man mit ihm sprach? Natürlich, wenn es ihm auffiel, dann wusste er sich schon irgendwie zu wehren und schoss scharf zurück. Als dann plötzlich Ringo auf das Sofa kletterte und sich direkt neben ihn platzierte, blinzelte er in ihre Richtung. Auch die Frau die direkt auf sein Auge leuchtete, wurde plötzlich wachsam in Augenschein genommen. Die Situation erinnerte ihn zurück an das Experiment des Mannes. Die Wortwahl von Kaiko klang sogar fast ähnlich. Möglichst mit Gewalt offen halten, wir wollen ja das es gut wird – nicht wahr? Tenzou griff reflexartig nach der Hand von Ringo und hielt sie kurz davon ab. Er blickte in ihre Richtung musterte sie kurz und ließ sie dann wieder los. Was dieser Blick zu bedeuten hatte, wusste vermutlich nur er, aber in dem Augenblick war kurzes Misstrauen zu sehen gewesen. Ein wenig so als befürchte er, die Realität wäre nur eine Hülle und er säße noch immer in der Dunkelheit des Kellers fest. Er kannte Genjutsu der Art sehr gut. Dann ließ er es jedoch zu, dass man ihm ins Auge blendete. Davon bemerkte er relativ wenig, auch wenn sein Augenlid auf das Licht leicht zu reagieren schien. Ein nervöses Zucken. Er spürte aller höchstens die Finger von Ringo in seinem Gesicht, die ihn daran hinderten, reflexartig die Augen einfach zuzukneifen. Das Juin bildete einen runden Kreis um seine Iris, die jedoch verblasst wirkte und nicht wie sein rechtes Auge grün. Er hatte durch seine damalige Verletzung der Netzhaut sein Augenlicht immerhin verloren gehabt. Neben den kleinen geplatzten Adern, die durch die Dauernutzung des Juin entstanden waren, befanden sich jedoch ebenfalls schwarze keine Adern direkt durch das Auge gezogen. Es wirkte fast so als gäbe es eine direkte Verbindung mit den Sehnerven. Wie eine extra Durchblutung des Auges, die sich einfach ins Netzwerk des Mannes gespannt hatte. Möglicherweise lief es deswegen besser als das von Ringo? Tenzou wusste nicht genau was er dort im Auge hatte. Er wusste nur, wie es dort rein kam – auch wenn er sich nicht bewusst war, was damals dort rein gekommen war.

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Fr Apr 03, 2015 8:55 pm

cf: Marktplatz

Der Weg vom Marktplatz bis hierher war nicht besonders weit gewesen, dennoch hatten sie sich die Zeit mit einigen Gesprächen verkürzt. Da Mayura wusste, das Yoruichi Katzen sehr mochte, hatte sie dieses Thema angesprochen und ihr erklärt, dass sie Zuhause ebenfalls eine hatten. Und das ihr Ehemann sogar einen Kuchiyosevertrag mit Panthern abgeschlossen hatte ... Was im Endeffekt ja auch nur grosse Katzen waren.
Doch nun waren sie hier. Als Mayura mit ihrem Schlüssel aufschliessen wollte, bemerkte sie, dass es bereits offen war. Kurz verharrte sie. Dann war Tenzou also bereits hier? Sie legte den Kopf leicht schief. Sie hätte darauf wetten können, dass er noch auf dem Trainingsplatz war, wo sie ihn hinbegleitet hatte. Demnach ... War er etwa alleine Nachhause gekommen? Nein, demnach hatte ihn Jemand hierher geführt. Ihm auf dem Weg hierher geholfen. Sie öffnete die Tür und trat hinein, deutete Yoruichi, ebenfalls einzutreten. "Willkommen bei mir Zuhause.", erklärte sie dann freundlich und lächelte breit, "Du warst noch nie hier, oder?", zumindest war Yoruichi noch nie hier gewesen, als sie ebenfalls hier gewesen war. Sie streifte sich ihre Schuhe ab und schlüpfte in Hausschuhe. Für ihre Begleitung legte sie ebenfalls ein Paar zurecht.
"Ich bin wieder Zuhause!", rief sie durch das ganze Haus, immerhin wusste sie, dass Tenzou da war, "Schaaatz, du brauchst dich nicht zu verstecken, ich weiss, das du da bist.", rief sie weiter gut gelaunt und ging zuerst in die Küche, doch da war er nicht. Nur die Katze, die auf sie zustürmte und sich reibend gegen ihre Beine lehnte, um sie zu begrüssen. Mayura sah zu Yoruichi und deutete auf den Kater. "Darf ich vorstellen? Benjiro, die Katze, von der ich dir erzählt habe ... Aber ich suche Mal weiter nach Tenzou ... Moment.", ihr Weg führte sie weiter ins Wohnzimmer und gerade wollte sie erneut nach Tenzou rufen, als sie stirnrunzelnd stehen blieb. "Eh ... Hallo?"
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Sa Apr 04, 2015 5:54 pm

cf: Marktplatz

Der Weg vom Marktplatz zum Haus von Mayura und Tenzou erwies sich als kürzer, als ich gedacht hätte und durch unsere Unterhaltung wirkte er noch viel kürzer.
Ich hätte nicht gedacht, dass Tenzou einen Kuchiyose-Vertrag mit Panthern abgeschlossen hatte und meine Augen funkelten ein wenig, als wir über das Thema Katzen allgemein sprachen.
Da fiel mir ein, dass ich keine Ahnung, wo unser Hauskater Mee-Kun steckte. Sicher trieb er sich wieder irgendwo in Konohagakure herum. Und noch hatte ich kein neues Team, dass ich als Suchtrupp missbrauchen konnte, um diesen fiesen launischen Kater wiederzufinden.
Als wir im Hause der Hokusais ankamen, spitzte ich meine Lippen und nickte bewundernd. Es sah wirklich ziemlich hübsch aus und das in der Nähe des Stadtzentrums.
"Wirklich hübsch." sagte ich und schüttelte bei Mayuras Frage den Kopf.
"Nein. Aber wie häufig kommt es denn schon vor, dass wir uns mal gesehen haben?" gab ich eine Frage zurück und zog meine Schuhe mit dem Schienbeinschutz aus und streifte mir stattdessen die Hausschuhe über, die Mayura mir gerade zurechtgelegt hatte.
Ich richtete mich wieder auf und beobachtete Mayura, wie sie durchs Haus rief, dass sie wieder da sei.
Ich grinste lässig und folgte ihr in die Küche, wo Mayura sofort von einem Kater begrüßt wurde.
"Uhh. Benjiro, also?" Mayura lief schon weiter und ich ging kurz in die Hocke, um das süße Kätzchen zu streicheln, das schon anfing mit Schnurren.
Nach jahrelangem Leben mit Katzen und Katzenähnlichen Kuchiyosen wusste ich nun mittlerweile welche Partien Katzen am liebsten gestreichelt haben wollten.
Ich hob Benjiro kurzer Hand hoch und hielt auf meinem Arm, während ich ihn weiterstreichelte, und folgte Mayura ins Wohnzimmer.
"Huch?" sagte ich bei der Szenerie, die sich uns beiden bot und lehnte mich an den Türrahmen, eine Hand lässig zum Gruße erhoben.
"Tagchen." fügte ich noch locker hinzu, senkte meine Hand wieder um Benjiro zwischen den Ohren zu kraulen und sah von den zwei Frauen, zu Tenzou, zu Mayura.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Sa Apr 04, 2015 9:20 pm

Eine seltsame Art von Neugierde legte sich über Ringos Gesichtszüge, wie sie Tenzou so beobachten durfte. Er war nicht nur nervös; er wirkte geradezu zum Zerreißen gespannt. So erlebte sie ihn selten. Er griff sogar nach ihrer Hand, als sie zulangen wollte, um das Augenlid festzuhalten.
Ich bins bloß, Sensei..., murmelte Ringo in dem Versuch, beruhigend zu klingen. Das tat sie nicht oft; vermutlich klang es einfach tonlos. Würde ja gern wiederholen, was du meiner Versiegelung sagtest, um dich abzulenken. Fürchte aber, du musst auf den Stock schauen. Sie lächelte leicht, tätschelte seine Stirn und fuhr erst dann zum Auge herunter. Hab. Das ging an Kaiko.
Gut. Die Fuuin-Meisterin ließ das Licht, welches vorn aus dem Stab hervorschien, stärker werden. Rein für Interessierte, alle anderen hören einfach nicht zu: Dieser Lichtstrahl ist eine Art von Sensor-Technik, allerdings hochspezialisiert auf Fuuin und Juin. Ich scanne es nun, um sämtliche Schlüsselkomponenten aufgelistet zu bekommen. Ihr kennt es ja sicher, wenn man zunächst eine ganze Reihe von Kanji schreibt, welche sich letztlich zu einem einzigen Kanji verbinden? So ist es auch hier: Das Juin ist höchstwahrscheinlich eine ganze Ladung von Kanji. Ein hochkomplexes Ding, komprimiert auf kleinstem Raume... so ähnlich wie das Gyomei Gyoji, welches unserer lieben Jinchuuriki hier ihr Dasein ermöglicht. Soooo... Nuuun... kommt raus, was raus kommen musste...
Im Lichtstrahl, der vom Stab aus ins Auge ging, erschienen Kanji. Wie winzige Fischchen trieben die Schriftzeichen im Lichte, aus dem Auge heraus und in den Stab hinein. Ein ganzer Strom davon.
Ringo schaute interessiert zu. Holst du es... raus? Sie klang seltsam... besorgt. Immerhin war das Juin in ihrem Falle ein Bestandteil des Bijuu-Siegels und sorgte grundlegend für dessen Festigkeit. Hatte sie plötzlich Angst davor, man könne es ihr aus irgendeinem Grunde wegnehmen?
Nein, Kleine... ich kopiere die Fragmente, sammle sie in meinem Fuuin-Stab und schaue sie mir gleich in Ruhe an. Ich könnte es wohl entnehmen, doch... na, das kann ich nichtmals sicher sagen. Es kommt drauf an, wie das gute Stück letztlich aussieht...
In diesem Moment hörte man die Tür.
Oh. Oh oh. Besuch? Besuch.
Nur zur Hälfte richtig.
"Ich bin wieder Zuhause!"
Ah, Mayura. Wer?
"Schaaatz, du brauchst dich nicht zu verstecken, ich weiss, das du da bist."
Ah, die Mutter der reizenden Geschöpfe, die hier das Chaos verbreitet haben.
... Ja. Es fiel Ringo schwer, dem zuzustimmen, aber es war ja letztlich so. Sie musste es letztlich einfach einsehen.
Schließlich trat Mayura ein, gefolgt von Yoruichi. Sowohl Ringo als auch Kaiko hatten sich so gut wie nicht bewegt; die Sarutobi hatte nur etwas fester halten müssen, weil Tenzou offenbar wieder nervöser wurde. Just als Mayura verdutzt grüßte, rief die Fuuin-Meisterin: Habs! Ja!
Sofort ließ Ringo Tenzous Gesicht los, wirbelte vom Sofa und nahm Habacht-Haltung ein. Grüß dich, Mayura-san! Rasch verbeugte sie sich vor der ranghöheren Kunoichi, tat dasselbe dann auch noch vor der unbekannten Frau, die zusammen mit der Hausherrin eingetreten war. Dir auch Hallo.
Dem schließe ich mich an. Kaiko ließ ihre Holzstäbe, die auf Tenzous Stirn und Auge zielten, zurückschnellen und lehnte sie gegen ihre Schultern, drehte sich galant herum. Grüß euch, Kameradinnen! Sie lächelte insbesondere Mayura fröhlich an. Ah, die Iryo. Wir kennen uns bereits, auch wenn - wie bei Ihrem werten Ehemann hier - bei unserer ersten Begegnung keine Zeit oder Gelegenheit zum Vorstellen war.Sie verneigte sich, wenn auch nicht so tief wie die rangniedrigere Ringo. Kaiko, Fuuin-Meisterin des Shizuma-Clans.
Und wir haben nichts Schlimmes gemacht, fügte Ringo hinzu.
Kaikos Lächeln fror ein gaaanz klein wenig ein, hielt jedoch. Ja, wie sie sagt...

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Out: Das Aussehen von Kaiko, allerdings trägt sie derzeit Shinobi-Uniform
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Sa Apr 04, 2015 10:33 pm

Auch für Tenzou war die Situation in seinem Wohnzimmer sehr befremdlich. Er lehnte mit seinem Rücken gegen die Couchlehne und spürte dabei die Hand von Ringo in seinem Gesicht. Dabei richtete Kaiko zwei Stäbe auf sein Gesicht und schien das Juin analysieren zu wollen. Tenzou versuchte einfach stillzuhalten, schien aber generell relativ nervös zu sein weil er offensichtlich nicht einschätzen konnte, was die Frau wirklich plante. Beschäftigte sie sich gerade wirklich nur mit der reinen Analyse oder wollte sie ihm direkt das ganze Auge raus schneiden? Er hasste die Situation bereits jetzt. Denn er hätte keinerlei Kontrolle darüber, wie sie sich entschied. Nach ihrer Erklärung wirkte er nicht minder weniger besänftigt und runzelte bei ihrer Erklärung leicht die Stirn. Das Juin war schon wie gedacht ähnlich eines Fuin, aber dahinter steckte eine viel kompliziertere Struktur. Als Ringo dann zusätzlich fragte ob sie es rausholte, wirkte er wieder etwas wachsamer. „Hier wird nichts raus geholt“, mischte er sich in die Unterhaltung und überlegte bereits ob er dafür sorgen sollte, dass diese 'Behandlung' unterbrochen wurde. Kaiko hätte ruhig besser erklären können, was sie gerade versuchte. Gerade als er noch einmal den Mund öffnete, klingelte es jedoch an der Tür. Tenzou verkrampfte sich automatisch in die Couch und erstarrte zu einer Salzsäule. Er versuchte seinen Kopf etwas zu drehen um die Uhr anzusehen, wurde aber von Ringo daran gehindert, sodass die Fuin-Expertin ihre Analyse noch beenden konnte. Die Stimme seiner Ehefrau schallte durch das Haus hindurch. Wie immer wirkte sie völlig gut gelaunt. Wie sollte er diese Situation auch sonst erklären? Zwei Frauen die auf ihn drauf klebten und ihm im Gesicht fummelten? Mayura war schon bei anderen Dingen eifersüchtig geworden und da war nur eine Zeitschrift schuld gewesen. „Beeilung“, drängte er Kaiko daraufhin und wartete ungeduldig darauf ab, dass er rasch von der Couch runter konnte. Hinter der Couch tauchte das Gesicht von Irusan auf, die auf die Situation aufgepasst hatte und richtete ihre gelben Augen auf die Wohnzimmertür um zu sehen woher die Stimmen kamen. Sie konnte mindestens noch eine zweite Person hören.
Als Tenzou die Stimme von Mayura hörte, vermied er es den Kopf sofort zu ihr zudrehen. Kaiko zog sich zurück und auch Ringo sprang wie von der Tarantel gestochen vom Sofa auf. Der Hokusai rieb sich die Lider und wandte erst jetzt seinen Kopf herum. Noch immer hatte er etwas Probleme scharfe Umrisse zu erkennen. Er sah eine verschwommene Gestalt und gleich daraufhin noch eine. Die eine davon war von der Größe her definitiv seine Ehefrau. Tenzou drückte sich auf die Beine und stieß unsanft gegen den Couchtisch, den er irgendwie nicht gesehen hatte. Er knirschte kurz mit den Zähnen. Wie sollte er diese Situation erklären? Generell gab es mit Sicherheit viel zu erklären. Nicht nur, weil Ringo und auch er selbst, wie nach einer Schlacht wirkten. Staubig und verdammt dreckig. Gerade auch er sah doch um einiges mitgenommener aus als heute morgen. Immerhin hatte man ihn unter einer 3 m Mauer begraben wollen. „Hey… Sch...äh… Schatz“, begrüßte er Mayura dann, wobei er sich halb an dem Schatz verschluckte und es dann leise hinterher murmelte. Noch immer konnte er in der Gegenwart von anderen Kosenamen nicht richtig aussprechen. Das war ihm äußerst unangenehm! Auch die allgemeinen Gestiken, die eine Ehe dann mit sich brachten fielen ihm denkbar schwer. „Wir haben Besuch… und ich sehe du hast auch einen Freund mitgebracht. Du könntest ihm einen Kaffee anbieten“, erklärte er, wobei er die männliche Form für Yoruichi wählte. Er konnte schlicht und ergreifend nicht erkennen ob die Person männlich oder weiblich war. Offensichtlich war sein Augenlicht noch nicht gut genug auf die Entfernung. Als er daraufhin hörte, dass es eine Frau war, räusperte er sich. „Oder deiner Freundin.“ Es hätte ihn auch gewundert, wenn ein Kerl mit ihr vom Shoppen gekommen wäre. Nun stellte sich auch Kaiko vor und Ringo verbeugte sich übertrieben tief. Tenzou kratzte sich am Hinterkopf und stöhnte innerlich auf als die Blonde dann noch hinzufügte, dass sie nichts schlimmes gemacht hatten. Gerade das würde Misstrauen auf die Situation werfen. Bereits jetzt wusste der Jounin, dass er Mayura nicht lange anlügen konnte um das alles vor ihr zu verbergen. Viel zu gut kannte seine Ehefrau ihn inzwischen und würde die eine oder andere Lüge an seinem Gesicht ablesen können. Tenzou gab sich bereits jetzt schon die größte Mühe eher gelassen zu wirken, dennoch spannte sich sein Kiefer mechanisch an. Als würde er überlegen, wie er die Situation am besten auflösen konnte. Er kniff die Augen leicht zusammen und versuchte das verschwommene Gesicht von Mayura zusehen. Plötzlich fragte er sich tatsächlich ob er in dem Zustand jemand schaden konnte und warf dabei einen raschen Blick zu Kaiko rüber. Ob sie sehen konnte, was ihm durch den Kopf ging? „Wie auch immer… ich hoffe das Shopping war erfolgreich gewesen und ihr habt ein paar… nette… äh… Dinge gekauft“, lenkte er das Gespräch dann auf eher subtile Informationen, die ihn normalerweise eher weniger interessierten. Er war nicht wirklich der Typ Mann der modisch herumlief, sondern eher schlicht, aber stilvoll herum lief. „Miaka ist im übrigen kurz spazieren gegangen mit den Mädchen.“ Er verstummte und räusperte sich erneut. Noch immer stand er einfach auf der Stelle und hatte Mayura nicht wie üblich mit einem Kuss begrüßt. Was wohl unweigerlich daran lag, dass sie hier zu viele Zuschauer hatten! Das war verdammt peinlich!

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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   So Apr 05, 2015 1:32 am

Ja, mit dieser Situation und diesem Szenario hatte Mayura in der Tat nicht gerechnet. Sie blinzelte überrascht, versuchte das, was sie zu sehen bekam, irgendwie zu begreifen. Als Yoruichi dann ebenfalls hinter ihr angekommen war und einen Gruss aussprach, wandte sich die Weisshaarige an diese. Fast schon etwas hilfesuchend sah sie Yoruichi an und presste ihre Lippen aufeinander. Doch Mayura sagte nichts, sondern sah abermals wieder zu ihre Ehemann und den zwei anderen Frauen. Worte folgten, sowohl von Ringo, von Kaiko sowie auch von Tenzou selbst. Worte, die sie im Grunde nicht gross interessierten. Mayura wusste, dass sie nicht an Tenzou zweifeln musste, dennoch verstörte sie das Bild, das sich ihr hier geboten hatte, durchaus sehr. Sie schloss kurz die Augen, atmete tief durch und hob abwehrend die Hände, als Tenzou dann fragte, wie das shoppen war.
"Nein, ich will gar nichts hören und schon gar nichts sehen.", mit diesen Worten wandte sie sich einfach von allen Drei'n ab und blickte wieder zu Yoruichi. "Willst du Tee oder Kaffee? Ich war mir nicht mehr sicher, was du zuvor gesagt hattest, tut mir leid. Ich habe auch noch etwas Kuchen da. Möchtest du etwas Kuchen? Bestimmt, oder?", sie schob Yoruichi förmlich aus dem Wohnzimmer in Richtung Küche und als sie genug weit entfernt waren, liess sie von ihrer Freundin ab und ging selbst zuerst in die Küche. Dort blieb sie abermals für einen Moment stehen. Sie hatte da einfach weggehen müssen, eine Sekunde länger und sie wäre womöglich auf eine Art und Weise ausgerastet, die niemandem hier gut getan hätte. Nicht, weil zwei Frauen mehr oder weniger auf ihm drauf sassen. Sie wusste, wer diese Frauen waren, sie konnte sich vorstellen, um was es hier ging, dennoch war es überraschend und ... verstörend und generell einfach nur sehr unpassend, hatte sie doch Yoruichi zu sich eingeladen.
Mayura wandte sich wieder an eben jene und schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln. "Also ... Tut mir leid, ich hatte wirklich keine Ahnung, dass die da ... Was die ... Ja, also im Grunde habe ich keine Ahnung, was die da gemacht haben, aber tut mir leid, für diese wirklich dumme Störung. Ich wusste nicht, dass sie hier sind, wirklich ...", man hörte es ihren Worten wohl an, dass es ihr absolut unangenehm war, dass Yoruichi dies gesehen hatte ... Auch weil diese mit Sicherheit nicht in ihre privaten Angelegenheiten mitreingezogen werden wollte, das zumindest konnte sich Mayura vorstellen. Und sie würde es durchaus verstehen.
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BeitragThema: Re: Das Haus der Hokusai's   Mo Apr 06, 2015 12:10 pm

Die Situation hier schien nicht gerade einfach zu sein und ich kräuselte leicht meine Lippen, um meine Belustigung wenigstens etwas zu verbergen.
Allein das Verhalten aller Beteiligten war dann dochr echt amüsant mit anzusehen. Hektisch. Nervös. Beschämt.
Als die beiden Frauen, die eben noch auf dem Sofa gesessen hatten, sich vor Mayura-San und mir verneigten, beugte ich ebenfalls meinen Rücken durch.
"Guten Tag, ich bin Ayuzawa Yoruichi, stinknormale Jou-Nin." grüßte ich schief grinsend zurück und stellte mich in einem Schwung auch gleich vor.
Als Tenzou dann zu Mayura sagte, sie hätte einen Freund mitgebracht, hob ich meine beiden Augenbrauen, ehe mein Blick meinen Körper hinabwanderte.
Sah ich wirklich so männlich aus? "Vielen Dank auch." sagte ich trocken, jedoch nicht beleidigt klingend.
Tenzou korrigierte sich kurz darauf auch schon wieder und ich runzelte leicht die Stirn. War irgendetwas? Zumindest wirkte es ein wenig, als hätte der Hokusai leichte Probleme mit dem Sehen.
Bevor jedoch noch irgendetwas weiter besprochen werden konnte, meldete sich nun die Hausherrin zu Wort und ließ deutlich verlauten, dass sie weder was hören noch sehen wollte.
Ich sah zu ihr und dachte nur kurz drüber nach. Kaffee oder Tee?
"Ich nehm einen Kaffee." sagte ich und wurde schon in Richtung Küche geschubst.
Ich ließ Mayura voran gehen und folgte ihr dann in die Küche.
Mit leichtem Stirnrunzeln lehnte ich mich an den Türrahmen und kraulte Benjiro, der noch immer ruhig auf meinen Armen lag, weiter hinter den Ohren.
"Entschuldige dich doch nicht. Es ist ja im Grunde nichts weiter gewesen und ich habe es auch so gut, wie vergessen." Ich zwinkerte der Hokusai zu und fuhr mir durch die Haare.
"Ich meine...Das passiert jedem schon einmal. Wenn ich daran denke, wie oft ich und Ryoga schon in peinlichen Situationen erwischt worden sind." Ich lachte leise und versuchte so, die krampfhafte Situation etwas aufzulockern.
Vielleicht war es Mayura auch nicht mehr soo unangenehm, wenn sie wusste, dass es in anderen Ehen, was unangenehme Situatinen anging, auch nicht immer alles so perfekt glatt lief.
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