Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Mai 26, 2013 9:57 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Time after Time ~ 5 Jahre zuvor ~ Irgendwo in Sunagakure ~

Die Welt war zerrissen zwischen Schmerz, Unruhe, Trauer, Wut, all den Empfindungen, die darum rangen, Maemi aus ihrer Bewusstlosigkeit zu holen und sich dabei gegenseitig sabotierten. Keine bekam die Überhand und genügend Zeit, um am Bewusstsein der Hyuuga lange genug zu ziehen und zu zerren, sodass sie endlich die Augen aufschlagen würde. Seit mehreren Tagen - oder kam es einem nur so vor? - lag sie nun bewusstlos in einem Lager, das ihr fremd war, roch Dinge, die ihr fremd waren, spürte Fürsorge, die ihr fremd war. Alles war fremd und womöglich war es genau das, was ihr Unterbewusstsein dazu anhielt, die Bewusstlosigkeit zu halten und jede Regung zu unterdrücken, die versuchte, die junge Frau ans Licht der Welt zu zerren. Stattdessen gab sie sich, wenn ihre Erschöpfung für einige Stunden nachließ, dumpfen, dunklen Träumen hin, die ihr immer wieder vorspielten, was sie seit Jahren mitzumachen hatte. Verletzungen durch Bestrafungen für Ungehorsam waren dabei wohl noch das erträglichste. Immer leicht, immer mit größtmöglichem Schmerz, ohne wirklich Narben zu verursachen. Immerhin wollte man die Schönheit des einst gefundenen Mädchens nicht zerstören, wollte sie noch nutzen und gefügig machen. Die Träume der Zwanzigjährigen waren unruhig, ihre Bewusstlosigkeit wich hin und wieder Schlaf, in dem sie sich stöhnend hin und her wälzte, raunte, sprach, schrie. Ihr Körper wandt sich unter Qualen, die er gar nicht mehr zu durchleben hatte, doch das wusste er noch lange nicht. Ihm war nicht bewusst, dass alles ein Ende gefunden hatte, durch die Hand zweier völlig Fremder. Er spulte in einer Endlosschleife immer wieder ab, was zuvor geschehen war. Jahrelang. Wenn ihr Körper zu erschöpft wurde, fiel sie der Bewusstlosigkeit wieder anheim. Ihr Körper gab ihr instinktiv keine Chance, endlich aufzuwachen.

Es war wieder Ruhe eingekehrt, das Herumwerfen ihres Kopfes hatte aufgehört, doch statt der Bewusstlosigkeit kam nichts. Ihr stand der Schweiß vor Angst und Anstrengung auf der Stirn, ihr Körper fühlte sich an, als wäre sie geschlagen worden, gegen Wände geknallt, umgefallen. Mehrfach. Ihr wurde nur langsam bewusst, dass das nicht nur ein Gefühl, sondern traurige Realität war. Die Augenlider der Braunhaarigen flackerten unruhig, sie atmete flach und zu schnell dafür, dass sie eigentlich liegen und schlafen sollte. Immer wieder verzog sich ihr Gesicht zu einer Reihe von Emotionen, die allerdings kaum positiver Natur waren. Ihre Ohren nahmen nur nebenbei ein Rascheln war, ein unscheinbares Geräusch. Womöglich Stoff, der aufeinander rieb oder Stiefel, die über den Boden glitten. Vielleicht auch eine Tüte, die man ihr über den Kopf ziehen wollte? Angst überkam sie reflexartig, ihr Körper spannte sich noch mehr an, als ohnehin schon. Ihre Muskeln brannten und schrien nach Erlösung von der ewigen Qual. Wieder flackerten ihre Augenlider, ließen das Licht endlich - nach so langer Zeit - an ihre Augen dringen. Ein Geruch, irgendetwas, ein Geräusch, eine Stimme. Irgendetwas hatte sie aus der Dunkelheit geholt. Sie schlug plötzlich die dunklen, braunen Augen auf, kniff sie augenblicklich wieder zusammen. Irgendetwas war anders. Hatte man sie an einen anderen Ort gebracht? Was würde passieren? Schlimmeres? Hatte sie etwas Falsches getan? Sie schluckte, bemerkte, wie trocken und kratzig ihr Hals war und wie unglaublich durstig sie sich fühlte.

Maemi keuchte, wurde sich bewusst, dass das Licht nicht natürlich war, dass sie auf dem Rücken lag und an die Decke eines Raumes starrte. Angst griff abermals wie eine kalte Hand nach ihrem Herz, drückte zu, erweckte ihren Fluchtreflex. Sie konnte sehen! Sie trug keine Augenbinde! Unsicher und zitternd griffen ihre Finger an die Stelle, wo sonst oft ein Stück Stoff gesessen hatten. Da war nichts. Ob sie eingesperrt war? Sie wollte sich bewegen und wusste gleichzeitig, dass sie es nicht wollte. Dennoch tat sie es, ruckartig, wollte sich aufsetzen und kam nichtmal halb in die Höhe. Vor Schmerz und Anstrengung stöhnend ließ sie sich zurückfallen, ihre Augen zuckten panisch umher. Vielleicht... vielleicht sollte sie sich tot stellen? Nein. Das klappte nicht, hatte es noch nie. Sie atmete unruhig, zwang sich aber leiser zu sein, sah sich um. Sie war in einem Raum. Irgendwo war eine Lichtquelle, eine kleine, der halbe Raum lag im Schatten. Der Raum hatte Fenster! Es fiel kein Licht herein... zugenagelt? Ein genauerer Blick ließ sie Sterne erkennen. Sterne. Der Himmel. Was war das? Ein Traum? Ein kraftloses Zittern ergriff ihren Körper. Das war zu schön um wahr zu sein. Ihr Blick glitt an sich herunter. Sie trug Verbände, zahlreiche. Sie trug ein ihr fremdes, weites Oberteil. Es war dunkel. Es war seltsam. Ein T-Shirt? Wann hatte sie soetwas das letzte Mal getragen? Spielte ihr Verstand ihr einfach nur einen bösen Streich? Unsicher sah sie umher, tastete neben sich und bemerkte doch nur, dass sie weich lag, unter einer Decke... ein Kissen unter dem Kopf! Was sollte sie tun? Leise sein und hoffen, dass es schnell vorbei war? Ein Bett hieß nie etwas Gutes...


Zuletzt von Hyuuga Maemi am Do Jul 11, 2013 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeFr Aug 02, 2013 2:12 pm

Das Leben wich aus ihr. Jiyu konnte sehen und spüren wie sie schwächer wurde. Das Blut seines Gegners würde jedoch nicht einfach vergossen werden, sondern drang in seinen eignen Kreislauf ein, sodass er selbst nicht mehr am Blutverlust leiden würde. Ruhig atmete durch die Nase ein und beobachtete wie der letzte Funken Leben aus ihren Augen wich. Sie verdrehte ihre Augen und sackte gemächlich am Boden zusammen. Schweigend ließ sich der Iryônin an ihrer Seite nieder, behielt ihr Handgelenk in der Hand und tastete kurz mit der anderen nach dem Messer. Mit den Fingerspitzen berührte er den Schaft und verzog dann leicht das Gesicht zu einer Grimasse. Der Nahkampf war eine denkbar schlechte Idee, dass konnte nur wieder erneut feststellen. Rasch hob er bei diesem Stichpunkt jedoch den Kopf und starrte in Richtung Shika. Die zierliche Frau schaffte es im bemerkenswerten Kampfstil ihren Gegner auszuschalten. Das Gurgeln das der Mann von sich gab, drang bis zu ihm hin. Person Nr. 3 entpuppte sich jedoch nicht mehr als feindlich, sodass Jiyu tatsächlich etwas wieder entspannte. Er schloss kurz die Augen und lächelte schief über den bekannten klang von Kan. Dann beugte er sich zu der toten hin, tunkte einen Finger in sein Blut und malte der Frau eine liegende Acht auf die Stirn. Respektvoll schloss er ihre Augen und blickte dann auf als Shika direkt an seiner Seite auftauchte. Prüfend bohrte sich untypischerweise sein Blick in ihre Augen, bevor er sanft eine Hand auf ihre legte, die nach seiner Wange griff. Es sollte eine beruhigende Gestik sein, dass er nicht gleich einfach den Löffel abgeben würde. Denn immerhin hatte er genug Blut derzeit in seinem Kreislauf um zumindest nicht zu verbluten.

Seine Augen zuckten hoch zu Kan, der näher auf sie zu trat und ihn offensichtlich musterte. »Danke, du siehst auch nicht wirklich heldenhaft aus, Sandmann«, erwiderte er etwas nüchtern und rollte leicht mit den Augen. »Und ich hätte ihr kaum beim Sterben zu schauen können«, brummte er leise und hob seine Finger um behutsam auch Maemi kurz über die Wange zu streifen. Er war froh, dass es ihr gut ging, weil er ständig das Gefühl hatte sie beschützen zu wollen. Ihr wohl schien ihm wichtig zu sein. »Was tust du hier?«, fragte er dann kurz an den Mann gewandt und rutschte gemächlich an eine Wandseite zurück, damit Kan sich die Verletzung an der Seite ansehen konnte. Er hatte bisweilen vermieden zu schauen, wie tief die Klinge eingedrungen war, um etwas mehr Ruhe zu bewahren. Manchmal waren auch für ihn solche Verletzungen nicht gerade wunderbar. Zurzeit schien er jedoch seinen Körper mehr zuzumuten als gut für ihn war. Erst der nervenaufreibende Einsatz, dann der Sturz aus luftiger Höhe und jetzt der Kampf. Vermutlich hing jedoch das eine mit dem anderen zusammen. Wenn sein Körper geschwächt war, arbeitete sein Gehirn weniger effektiv und büßte mit schwachen Reflexen ein. Kan legte inzwischen seine Hand an seine Seite und schien sich die Seite genauer anzusehen, während Jiyu seine Augen gemächlich auf Shika heftete. »Geht es Dir gut? Hast du irgendwelche Verletzungen eben davon getragen?«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 05, 2013 6:47 pm

Für einige Sekunden - ziemlich lange Sekunden - war Maemi ein wenig perplex zu sehen, wie Jiyu sie so direkt anstarrte und zu mustern schien. Wie konnte der Holzkopf sich immer noch Sorgen um sie machen, während er derjenige war, der das Messer tief in der Seite stecken hatte? Am liebsten hätte sie ihm das gerade an den Kopf geworfen, ihm das Ding gründlich gewaschen, aber seine Hand an ihrer ließ sie seufzen und des Gedankens leid das Gesicht verziehen. Tatsächlich erreichte er also halbwegs sein Ziel, sie zu beruhigen. Er würde hier sicher nicht sterben, dessen war sie sich durchaus bewusst, aber er war doch weit schlimmer dran als sie, mit den paar Schnitten und der klitzekleinen Platzwunde an der linken Schläfe. Abermals seufzend betrachtete die junge Frau, wie Kan auf Jin zuging und wie die beiden Männer sich begrüßten. Er hatte Glück gehabt, dass er sie erkannt hatte, sonst wäre es ihm womöglich nicht viel besser ergangen, als dem anderen Kerl. "Sorgst dich immer noch mehr um die Kleine, als um dein eigenes Leben, hm? Dabei kann sie sich mittlerweile doch ganz gut selbst verteidigen.", brummte Kan leise, zwinkerte der Braunhaarigen kurz zu, bevor er sich neben Jiyu setzte und seine Tasche neben sich packte, um an seine medizinische Ausrüstung heran zu kommen. Ohne einen Kommentar ließ sie sich auf der anderen Seite neben dem Hellhaarigen an der Wand nach unten sinken. Ihr Blick glitt nur kurz zu Calcifer, der jetzt nur einen Meter neben ihnen auf seinem Holzhaufen vor sich hin brutzelte.

"Sagte ich doch gerade. War den beiden auf den Fersen. Jetzt habt ihr sie erledigt. Meine Güte das steckt tief drin. Sei mal froh, dass es deine Niere nicht erwischt hat.", nuschelte der wesentlich ältere Mann neben seiner Arbeit, hatte die Hand bereits an der Seite des Iryônin und untersuchte sie mit der Hilfe seines grünen Heilchakras. Doch offenbar wollte Jiyu sich lieber ablenken, sodass Maemi ihn ansah und die Lippen schürzte. Sie sah auf ihre unbedeckten Arme, wo sie deutlich Schnitte kassiert hatte, aber nichts, was wirklich schlimm blutete. Wie ihr Kopf aussah, konnte sie nicht beurteilen, aber sie war der Meinung, dass das alles mehr als leicht auszuhalten war. "Mir geht es gut, Holzkopf. Du solltest mal an dich selbst denken. Wenn du tot bist, hilfst du keinem mehr.", bemerkte sie leise, während sie ihren Blick wieder in seine Augen richtete. "Und wenn wir hier alles rausgeholt haben, ruhst du dich die nächsten Tage aus und wenn ich dich dafür ans Bett fesseln muss." Das war tatsächlich keine Anspielung, sondern ernst gemeint, während sie aus dem Augenwinkel wahrnahm, wie Kan weiter arbeitete und ohne rechte Vorwarnung das Messer aus der Seite des Tsuki zog, bevor er sofort seine Hand auf die Wunde legte und die Blutung stoppte, um die Wunde wieder zu verschließen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 05, 2013 8:35 pm

Der Körper des Iryônin lehnte an der Wand, während er etwas halbherzig Kan zuhörte. Er hatte keine Ahnung was Jiyu empfand, wenn Shika kämpfen musste. Immer wieder überkam ihn die Angst, dass sie sterben konnte. Immerhin war sie auch nur ein Mensch, der sehr schnell krank wurde! Eigentlich machte sich der Mann ständig Sorgen um die zierliche Frau. »Mag sein, dass sie kämpfen kann. Das Zweifel ich mit meiner Sorge nicht an«, knirschte der Iryônin zurück und musterte dabei immer wieder eingehend Shika, die an seiner Seite auftauchte. »Sie hat nur ein unglaublichen Dickkopf und behält gerne für sich, wenn es ihr schlecht geht. Irgendeiner muss also darauf aufpassen, dass sie keine… «, erklärte er dann weiter und bewegte seine Augen kurz nach unten auf seine Seite. Tatsächlich konnte er sich glücklich schätzen, dass seine Wunde keinen größeren Schaden verursacht hatte. Das einzige was er derzeit spürte, waren Schmerzen und warmes Blut das langsam hervor ran. Zum Glück war sein Kreislauf relativ stabil. Dann drehte er seinen Kopf wieder Shika zu, die ihn wieder als Holzkopf beschimpfte und das er mehr an sich denken sollte. »Ich denke an mich, aber du denkst nicht an dich… also denke ich einfach an mich und dich. Es ist nur so einseitig, wenn ich mich selbst Frage, wie es mir geht und die nächsten halten mich für Schizophren«, säuerte er leise zu ihr zurück und lächelte schief. Er hatte sich wieder darauf beschränkte einfach nur die Hyuuga anzusehen.

Sein Tonfall verschwand jedoch und sein Gesichtsausdruck wurde sanfter. Er grinste etwas. Natürlich grinste er. Immerhin drohte sie ihm gerade ihn ans Bett zu fesseln. Offensichtlich fand er der Gedanken sehr amüsierend. »Ich bin gewillt es darauf an kommen zu…«, fing der Iryônin gerade an zu flüstern als er jedoch unterbrochen wurde. Kan hatte ohne Vorwarnung das Messer ergriffen und aus seine Seite gezogen. Jiyu, der zwar Schmerzen kannte aber auch eine gewisse Grenze besaß, stöhnte unterdrückt auf und ließ seine Stirn an die Schulter von Maemi sinken. Sein Körper schien kurz zu Beben, während er seine Finger in den Boden unter sich krallte. »Kan… du… verdammter«, nuschelte er mit heißem Atem an den Arm der Frau und stieß mehrmals die Luft aus den Lungen. Unruhig zwang er sich selbst dazu wieder ruhiger zu werden und seinem Körper nicht die Kontrolle zu überlassen. Jiyu behielt schweigend seine Stirn an die Schulter von Shika gelehnt und wartete mehrere Minuten ab. »Ich hätte nicht gedacht dich hier in der Gegend zu treffen, Kan«, flüsterte er dann nach einer Weile und atmete noch einmal tief durch. Alles in ihm sehnte sich jetzt nach einem Bett und der Gedanke das Shika ihn dabei fesselte schien fast schon verlockend. »Warst du nur auf die Feinde aus oder ebenso auf die Beute hier?« Der Iryônin öffnete seine Augen wieder und starrte auf einen der Schnitte von Shika, während seine Finger nach ihrer Hand suchten.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 05, 2013 9:43 pm

"Drecksack? Ein bisschen mehr Dankbarkeit bitte, ich helfe dir immerhin." Kan lachte kehlig auf und seine Augen blitzten belustigt. Es war doch besser so, damit er den Schmerz schnell wieder vergaß, als wenn er Angst davor haben musste, wenn er es ankündigen würde. Ohnehin verschloss er die Wunde bereits und bemühte sich darum, die Schmerzen zu stillen und dem anderen Iryônin das Unbehagen zu nehmen. "Du erinnerst mich an mich selbst. Mit dem Unterschied, dass meine Begleiterin gerade mal 9 Jahre alt war, als ich mich so um sie gesorgt habe, wie du dich um Maemi", brummte der ältere Mann gutmütig und verzog die schmalen Lippen zu einem halben Lächeln. Er hatte ja nichts dagegen, wenn er auf sie Acht gab und solang das die Jüngere nicht störte, war es vielleicht wirklich richtig so, aber er neckte den Hellhaarigen eben gern und so verkniff er sich auch nichts. Maemi beobachtete Jin, der sich an ihre Schulter lehnte und griff mit einer Hand sanft an seine Wange, während sie ihren eigenen Kopf an seinen lehnte. Es tat ihr leid, dass er solche Schmerzen leiden musste und sie nichts tun konnte, sodass sie wehleidig das Gesicht verzog. Es war eine Schande, dass sie nichts tun konnte. Aber Kan würde das hoffentlich machen und ihm auch wirklich helfen, ihn um seine Schmerzen erleichtern. Ihr Lächeln darüber, dass er es gern darauf ankommen lassen würde, dass sie ihn ans Bett fesselte, war mit seinem Stöhnen leider erstorben.

"Wenn du anders nicht liegen bleibst...", nuschelte die junge Frau leicht an seinem Kopf, während er über Minuten den Schmerz wegatmete und wartete, bis er abklang. Als er fertig war, die Wunde zu verschließen, rieb er sich leicht über den Nasenrücken und besah sich die Stelle, die eben offensichtlich noch verletzt war. Bevor er den Jüngeren dazu auffordern konnte, sich auszuziehen, damit sie es verbinden konnten, sprach der ihn abermals darauf an, dass er hier war. Ein leichtes Grinsen schlich sich in sein Gesicht, während er seinen Blick über die beiden vor ihm wandern ließ und leise seufzte. "Häuptsächlich hinter ihnen, sie haben viel geplündert und geraubt, aber ich schätze, dass die Besitzer sich über ihr Hab und Gut freuen würden. Ich werde mitnehmen, was die beiden bei sich haben und wovon ich weiß, dass es jemandem gehört. Den Rest kann das Lager haben. Wenn ich das Zeug abgeliefert habe, werde ich zurückkommen." Während seiner Erklärung kramte er einen Verband hervor und warf ihn Jiyu auf den Schoß. Dann erhob er sich von seinem Platz, beobachtete nocheinmal die beiden und grinste leicht, bevor er sich abwandte und daran machte, die beiden Leichen zu durchsuchen. "In den Ruinen gibt es noch mehr Schmuckstücke. Ich führe euch nacher raus und zeige euch dabei, wo es noch etwas zu holen gibt", gab er dann bekannt, bevor er schwieg und sich Calcifer holte, um mit ihm alles hier zu durchsuchen, sodass das Licht in der Ecke wo Maemi und Jiyu saßen schummriger wurde.

Die junge Hyuuga sah auf ihre Hand, deren Finger sich automatisch zwischen die von Jiyu geschoben hatten, um sie leicht festzuhalten. "Geht's? Wir können noch ein bisschen warten, aber wir sollten nicht ewig hier bleiben. Es ist nicht ungefährlich und du musst dich ausruhen." Ihre Stimme war leise und ruhig, während ihr Kopf noch immer leicht an seinem ruhte, der auf ihrer Schulter lehnte. "Tut mir leid, dass ich dir nicht geholfen habe, mit der Frau", grummelte sie leise. Vielleicht hätte sie verhindern können, dass er sich wieder verletzt hätte, wenn sie aufmerksamer gewesen wäre. Bereits vor dem Angriff. Aber die Gedanken waren irgendwo jetzt auch müßig, selbst wenn es sie insgeheim noch länger ärgern würde.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 06, 2013 12:21 am

»Ja ja… ich danke Dir von ganzen Herzen. Nehm es mir nicht übel«, brummte der Weißhaarige und konnte deutlich vernehmen wie die Schmerzen abklangen. Kan war in seinem Gebiet unglaublich gut und vor allem aber schnell. Jiyu hatte eigentlich noch nie wirklich erleben dürfen, wie er arbeitete. Vermutlich weil sie sich zwischendurch nur trafen, aber wenigstens konnte man sich auf ihn verlassen. Leise stieß er die Luft aus den Lippen als sich sein ganzer Körper endlich entspannten konnte, bevor er die Augen wieder öffnete und einfach ruhig sitzen blieb. »Deine Begleiterin? Meine Begleiterin kann wenigstens kämpfen… aber ich hab dich noch nie mit ihr gesehen. Sollte eine Begleitung nicht irgendwie in der Nähe sein?«, fragte er und ließ seine Lider wieder zufallen als er die Hand von Maemi an seiner Wange spürte. Eine sanfte Berührung die ihm merkwürdig Ruhig stimmte. Auch ihre nuschelnde Stimme ließ ihn kurz wieder lächeln. »Fordere es nicht heraus, ich werde mich wehren«, flüsterte der Mann zurück und spürte, dass augenblicklich Kan seine Behandlung beendete. Er öffnete seine Augen und lauschte noch einen Moment weiter die Erklärung die ihn der ältere Iryônin brachte. »Danke… das klingt sehr gut«, antwortete er und bemerkte rasch wie das Licht um ihnen herum schummeriger wurde. Zu gerne hätte der Iryônin jetzt die Augen geschlossen um zu schlafen. Die Stimmung war dafür perfekt.

Kurz herrschte Stille um sie herum, während die Hand der Hyuuga sich in seiner hielt. Was wollte er gerade mehr? Er hatte keine Schmerzen, lehnte mit dem Kopf an Shika und spürte ihre Nähe. Aber für Shika würde sich der Tsuki freie Shinobi auch zusammenreißen und richtete sich deswegen langsam in eine aufrechte Position auf. Seicht zog er die Finger von ihren weg, legte seine Hand nun seinerseits auf ihre Wange und küsste ihre Schläfe. »Es war nicht deine Schuld… es geht. Kan versteht was von seinem Handwerk«, murmelte er und streifte ihr kurz durch die Haare. Dann zog er sich zurück und musterte kurz den Verband auf seinen Schoß. »Ich würde gerne später… deine Kopfverletzung mir ansehen und die Schnitte wenigstens desinfizieren«, erklärte der Iryônin und zog sich gemächlich den Mantel vom Körper. Dann folgte sein schwarzes Shirt, das er etwas umständlich über den Kopf zog und zu Boden gleiten ließ. »Und es ist keineswegs so, dass ich deswegen nicht an mich denke«, fügte er direkt noch an und reichte ihr den Verband, damit sie ihm wortwörtlich unter die Arme greifen konnte. Wie immer konnte man die üblichen Zeichen auf seinem Rücken sehen. Auch das Siegel auf der Brust sah man kreisförmig prangen. Wenn er es jemals aktivierte, würde es wohl sämtliche letzten Kräfte rauben. »Wir sollten so schnell wie möglich hier verschwinden... und dann fesselst du mich ins Bett.« Hämisch grinsend sah er sie an.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 06, 2013 12:51 am

"Könntet ihr... vielleicht nicht ständig so reden, als sei ich nicht da?", fragte Maemi grummelnd und verdrehte die Augen. Das war, was ihr in Sunagakure stets Unbehagen bereitete. Sobald Kana oder Jiyu da waren, wobei es bei ihm noch extremer war, war sie das Mädchen, das sie oder er gerettet hatte, die Begleiterin einer anderen Person, während sie selbst dann weniger wahrgenommen wurde. Vielleicht war sie deshalb nicht pausenlos mit den anderen unterwegs. Seufzend nahm sie Kans Lachen in Kauf und sagte nichts weiter dazu. Sie meinten es ja nicht böse... es klang nur seltsam in ihren eigenen Ohren. Als Kan aber hörte, was Jiyu fragte, verstummte sein Lachen ein wenig freudloser, als es sollte und unwillkürlich sah die Braunhaarige Jiyu an, um ihn zu mustern. Ob er gemerkt hatte, wie der Tonfall sich veränderte? Er nahm zwar optisch jede Kleinigkeit auf, aber wie war das schon mit Reaktionen, die er nicht beobachten konnte? "Und du, du kannst dir deine dominante Tour abschminken, wenn es um deine Gesundheit geht.", fügte sie leise zischend noch an ihren vorherigen Satz an und antwortete damit natürlich auf das Fesselspiel. Doch anstatt noch irgendetwas zu sagen, seufzte sie leise, ob der Nähe zu ihm und deren Verlust, weil er sich wieder aufrichtete und seine Hand von ihrer wegzog. Gedankenversunken sah sie ihre eigene dennoch weiterhin an und bewunderte das Gefühl, als würde er sie noch berühren. Wohl deshalb zuckte sie leicht, als er ihre Schläfe küsste und beteuerte, dass es nicht ihre Schuld gewesen war.

Blinzelnd griff sie nach dem Verband und nickte stumpf. Wenn er sich das alles nicht würde ansehen dürfen, würde er am Ende nur rumnerven. "Wenn du schon solche Gründe brauchst, damit ich mich ausziehe." Ihr Nuscheln war wohl kaum verständlich, unsicher, ob er irgendetwas davon verstand, aber ihr schmales Lächeln sprach für sich, während sie ihn dabei beobachtete, wie er sich auszog. "Ich sagte: meine Begleiterin war 9 Jahre alt. Damals war ich so alt wie deine hübsche Begleiterin. Und Kämpfen konnte sie. Auf vielerlei Art und Weise. Heute ist sie so alt wie du, aber wir haben uns vor einigen Jahren aus den Augen verloren." Kans Stimme kam von dort, wo es am hellsten war, trug er doch immer noch Calcifer auf der Schulter und untersuchte die Leichen, packte ein, was er brauchte und untersuchte dann weiter den Raum, um zu sehen, ob sich hier Nützliches fand. "Du bist doch immer auf der Suche nach guten Iryônin, nicht? Solltest sie mal besuchen. Immerhin hab ich sie ausgebildet. Und das neumodische Dorf wird ja vielleicht auch irgendwas Nützliches für sie getan haben." Es klang zwar, als würde er plaudern, aber dass er mit der Geschichte nicht ganz glücklich war, war auch offensichtlich, sodass Maemi Jiyu leicht anstieß und den Kopf schüttelte. "Lass ihn."

Mit dem Verband in der Hand hockte sie sich aufrecht über seinen Schoß, um besser an ihn heran zu kommen und den Verband möglichst behutsam um die frisch geheilte Wunde anzulegen, damit sie nicht unnötig verunreinigte oder aufplatzte. Es wäre nur unschön, wenn er sich eine Infektion zuzog. So atmte die junge Frau angestrengt ruhig und ließ nicht zu, dass ihr bewusst wurde, in welcher Pose sie auf ihm saß, bis sie fertig war und ihm sanft auf die Nase stieß, bevor sie sich auf die Beine drückte und ihm eine Hand anbot, um ihm ebenfalls auf die Beine zu helfen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSa Aug 10, 2013 11:32 pm

Der Iryônin runzelte die Stirn als er die Worte von Maemi vernahm und drehte sein Kopf in ihre Richtung. Möglicherweise hatte sie Recht, dass er aufhören sollte so zu reden als wäre sie nicht da. Zumindest tat er das gerade nicht bewusst. »Schon gut… das war unbeabsichtigt«, wiegelte er ab und richtete die Augen auf Kann, der schlagartig aufgehört hatte zu Lachen. Ob seine Frage etwas zu direkt war? Normalerweise hielt sich der Weißhaarige mit seiner Direktheit nicht zurück – es sei denn er wusste, dass man auf das entsprechende Thema empfindlich reagierte. Nachdenklich legte er die Stirn in Falten und sah zurück zu der Hyuuga, die ihm gerade sagte er könnte sich die dominante Tour abschminken, wenn es um seine Gesundheit ginge. Kurz lächelte er etwas und zerrte dann sein T-Shirt über den Kopf, damit der Verband schnell herum gewickelt wurde. Dann huschte sein Blick wieder zu Kan rüber, der von seiner Begleiterin sprach. Mit dem neumodischen Dorf wusste er sofort welches er meinte. Eine seiner Verwandten war immerhin dort. Zögerlich rieb sich Jin über den Hinterkopf und zuckte dann leicht zusammen als er angestoßen wurde. Rasch hob er abwehrend die Hände um zu zeigen, dass er schon aufhörte irgendetwas zu sagen oder weiter zu fragen.

Vermutlich hätte der Iryônin aber auch alles weitere was er Kan als Frage an den Kopf klatschen wollte, vergessen. Denn in dem Augenblick hockte sich Shika aufrecht auf seinen Schoß. Blinzelnd beobachtete er wie sie den Verband anbrachte und dabei so unscheinbar wie nur möglich wirkte. Dann tippte sie ihn auf die Nasenspitze und erhob sich wieder. Jiyu lächelte knapp und ließ sich mit ihrer Hilfe auf die Beine heben. »Danke… bei so etwas möchte man doch öfters krank sein«, stellte er fest und zog sich gemächlich wieder sein Oberteil an, auch wenn genau jenes ein deutliches Loch besaß. Kurz fuhr er dort entlang und schüttelte dann den Kopf. Noch einmal würde er nicht in den Nahkampf gehen, wenn jedes Mal so ein Ergebnis dabei rumkam. Sein Blick glitt wieder durch den Raum hindurch und fixierte den einen oder anderen toten der hier lag. Vor allem verharrten seine Augen kurz auf der Frau, die er umgebracht hatte. Nachdenklich fuhr er mit seinen Fingern über die Strichliste hinweg die immer länger wurde, vor allem in den letzten Jahren. »Wir sollten alles einsammeln was wir bekommen können… und dann abhauen«, murmelte er zu Shika rüber und ging gemächlich ein paar unsichere Schritte zu Seite um seine Senbon einzusammeln. »Kan? Bis wohin begleitest du uns?« Seine Augen suchten in der Umgebung nachdem Mann, obwohl er nicht wirklich wusste, wo er war. Murmelnd drehte er sich in die eine oder andere Richtung bis ihm das Feuerchen auffiel.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Aug 11, 2013 12:18 am

Maemi überging die neuerliche Anspielung und versuchte zu vermeiden, dass ihr Hirn ihr Bilder zeigen wollte vom heutigen Morgen. Es kam ihr vor, als sei das schon eine halbe Ewigkeit her und dennoch konnte sie noch genau spüren, wie er sie berührt hatte und... Kopfschüttelnd wandte sie sich ab, ging zu Kan und nahm sich Calcifer wieder auf die eigene Schulter. Letztendlich untersuchten sie den Raum, nahmen mit, was sie kriegen konnten und traten dann mit Kan den Weg zu den anderen Räumen an. Er führte sie zielsicher umher, als hätte er die Ruinen bereits öfter betreten. Ob er womöglich wirklich schon hier gewesen war? Andererseits... er war so alt, konnte gut sein, dass er hier war, als es noch normal aussah. Kichernd über den Gedanken handelte die Braunhaarige sich war schräge Blicke ein, sagte aber nichts. Sie fanden noch einige weniger funkelnde Dinge, die sich aber sicher würden verkaufen lassen, bevor sie letztendlich wieder ans Tageslicht kamen... zumindest noch. Auf dem Heimweg ging die Sonne bereits unter, sodass es langsam kühler wurde und doch war es noch hell dämmrig als sie ankamen. Abermals seufzend - das hatte sie auf dem Weg hierher ins Lager zurück in Gedanken immer wieder getan - blieb Maemi vor Kan und Jiyu stehen und wartete darauf, dass die alten Knacker ihren Hintern endlich bewegten. Eigentlich hatte sie von dem Gespräch nur nicht viel mitbekommen und ohnehin nicht mitreden können, sodass sie sich weiter nach vorn verzogen hatte und irgendwann den plappernden Calcifer wegschickte, weil er ihr auf den Senkel ging.

Die Hände an den Trägern ihres Rucksacks wandte die Braunhaarige sich also um und sah die beiden hochgewachsenen Männer an, solange sie das noch konnte, ohne groß nach oben sehen zu müssen. "Ihr seid ganzschön langsam, ihr alten Knacker", grummelte sie friedlich und grinste breit. Nicht, dass sie die beiden wirklich für sonderlich alt hielt... okay. Kan war alt. Das sah man ihm auch an, aber irgendwie merkte man es ihm kaum an, wenn er sich bewegte. Da gab es Menschen in seinem Alter, die waren dem Grab doch deutlich näher. "Was willst du jetzt noch machen, bevor du dich freiwillig ins Bett legst?", fragte die junge Frau letztendlich, als Jiyu bei ihr stand. Kan lud seine Tasche neben ihnen im Sand ab, hob grußlos die Hand und verzog sich in Richtung einer kleineren Hütte, von der Maemi immer gedacht hatte, dass sie einer älteren Frau gehörte... Die Augen zusammenkneifend schüttelte sie den Kopf und ließ nicht zu, dass etwaige Bilder ihre Gedanken heimsuchen würden, sondern behielt sich den unschuldigen Gedanken bei, dass sie keine Ahnung hatte, was oder wer in diesem Haus wohnte und was Kan genau dort wollte oder wie und so weiter. Stöhnend darüber, dass es die Bilder doch in ihren Kopf schafften, vergrub sie ihr Gesicht in den Händen und grummelte vor sich hin. "Warum seid ihr Männer nur so... argh...", sie schüttelte abermals den Kopf, "In dem Alter!"
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Aug 11, 2013 1:52 am


Sie waren gemeinsam durch die Ruinen gelaufen und hatten noch ein paar Dinge miteingesteckt. Jiyu war in der Zeit etwas ruhiger und beobachtete immer wieder seine zwei Begleiter. Er konnte sich eigentlich glücklich schätzen Menschen um sich herum zu haben, die ihn schätzten und auf die er sich verlassen konnte. Immer wieder wurde ihn in solchen Situation bewusst, wie wichtig solche Zwischenmenschlichen Beziehungen waren. Lächelnd drehte er den Kopf als Shika kurz kicherte, aus einem nicht offensichtlichen Grund. Das Geräusch reichte jedoch aus, dass Jiyu glücklich wirkte. An manchen Tagen war es einfach angenehm von den Gedanken seines Sohnes abgelenkt zu werden und etwas Normales zu erleben. Nun – gut – die heutige Begegnung war alles andere als normal. Denn sie stürzten zuerst ziemlich tief ab und wurden dann noch angegriffen. Glücklicherweise half ihnen Kan aus dem Schlamassel raus und auch ohne Shika hätte er vermutlich den Kampf heute nicht einfach so überstanden. Der Iryônin erzählte ihn gerade nähere Hintergründe zu den zwei die er verfolgt hatte. Jin war wirklich ziemlich überrascht gewesen, welche Gestalten sich hier durch die Wüste trieben. Bei der Unterhaltung war sein Blick immer wieder zu Shika geglitten, die weiter vor ihnen lief. Ob es ihr gut ging? Sie schwieg vor sich hin und wirkte als hätte sie es tatsächlich eilig. Kan bemerkte ebenfalls seinen Blick und sprach ihn daraufhin auf Maemi an. Denn ihm war aufgefallen, dass sie beide sich wohl noch näher standen als sonst. Jiyu wiegelte seine Worte jedoch ab und warf ihm einen etwas zusammengekniffenen Blick zu, bevor sie gemeinsam die braunhaarige Frau erreichten.

»Du scheinst es heute eilig zu haben, hm?«, stellte der Iryônin fest und hob ebenfalls die Hand zu Kan, der sich wortlos von ihnen verabschiedet hatte. Dann richtete er seine Augen zurück auf Shika, die fragte was er tun wollte bevor er sich freiwillig ins Bett legte. »Wir müssen den Krempel wegbringen und dann wäre eine Dusche wohl angebracht«, bemerkte er und wischte dabei mit dem Daumen über die Wange der Hyuuga hinweg an der etwas getrocknetes Blut klebte. »Die könnte Dir im Übrigen auch gut tun, abgesehen davon das sich einer deine Kopfverletzung ansehen sollte bevor ich freiwillig ins Bett gehe.« Das Wort freiwillig betonte er natürlich etwas sonderbar, denn er würde vermutlich nicht sofort dorthin verschwinden. In dem Augenblick tauchte auch sein vertrauter Geist wieder auf. Leicht meckernd kletterte er an Shika hoch und setzte sich auf seine Schulter. Offensichtlich fand er es nicht so witzig, dass man ihn in der Ruine fast vergessen hatte. Jiyu wandte jedoch seinen Blick irritiert wieder auf die junge Frau zurück, die gerade ihr Gesicht in den Händen vergrub. »Warum sind wir Männer?«, fragte er und griff sich die Tasche die Kan dagelassen hatte um gemeinsam mit ihr in Richtung Haus zu gehen. Vermutlich sah er nicht besser aus als sie. Blut und Dreck klebten überall eigentlich noch.

Im Haus angekommen ließ Jiyu die Tasche neben dem Tisch fallen und ließ sich seufzend auf dem nächst bestem Stuhl fallen. Auch wenn seine Wunden versorgt waren und der Blutverlust eigentlich keine Probleme sein sollte, fühlte er sich etwas gerädert. »Beim nächsten Mal… rede mir einfach aus das wir in eine Ruine gehen. Wir sollten… irgendetwas anderes machen. Faul in der Gegend rum liegen.« Er hob die Hand und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare hindurch, ehe er zu Shika blickte. Nachdenklich lehnte er seine Wange auf die Faust und beobachtete sie dann.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Aug 11, 2013 2:20 am

Abermals Kopfschüttelnd verzog Maemi das Gesicht und sah Kan nocheinmal nach, der in Richtung seines nächtlichen Quartiers verschwand. Wie... Gott sie sollte lieber nicht mehr darüber nachdenken, immerhin bekam sie ohnehin keine Antwort auf ihre reichlich nebensächlichen Fragen. Ohnehin wurde sie viel zu sehr abgelenkt, als Jiyu ihre Wange berührte und darüber strich, sodass ihr Blick wieder auf ihn wanderte und sich halb in seinen heftete. Seine Worte ließen sie das Gesicht verziehen und ihr Gesicht leicht aus seinem Griff winden, denn ihr tat der Schädel noch immer weh, aber das brauchte er nicht zu wissen. Bis gerade eben, als er sie daran erinnert hatte, hatte sie den pochenden Schmerz der Platzwunde nämlich ganz gut verdrängt und auch die ganzen eingetrockneten Schnitte, die sie hauptsächlich an den Unterarmen und oberflächlich hatte. Seufzend zuckte sie also mit den Schultern. Den Krempel wegbringen verband sie eigentlich damit, mal wieder bei dem Mann anzutanzen, der heute morgen noch vor der Tür mit Jiyu geredet hatte, aber offenbar verstand der darunter etwas anderes. Er ging nämlich schnurstracks zurück, sodass sie ihm ohne zu murren folgte und eigentlich froh war, dass sie nicht noch irgendeinem älteren Mann begegnete. Womöglich... Nein. Ihre Gedanken gingen im Moment einfach viel zu weit und sie hatte keine Ahnung, woran genau das lag. Okay. Was belog sie sich? Der Grund beantwortete ihre Frage mit einem Grinsen und einem schelmischen Satz.

"Den Krempel wegbringen heißt also, ihn hier fallen zu lassen", analysierte die junge Frau kurz belustigt, ließ ihre Tasche neben seiner zu Boden gleiten und griff nach den oberen Knöpfen ihrer Bluse, um sich daran zu versuchen, sie zu öffnen. Leider waren sie durch das Blut etwas verkrustet, sodass sie eine Weile daran herum zu fummeln hatte, während ihr Partner sich auf einen Stuhl fallen ließ und meinte, sie sollte ihm einen solchen Ausflug beim nächsten Mal einfach ausreden. Vor ihm stehen bleibend, legte sie den Kopf leicht schief und lächelte. Er sah irgendwie fertig aus, auch wenn er nicht so schlimm aussah, wie am Tag zuvor, aber er war eindeutig nicht in bester Verfassung und brauchte den Schlaf. Während die Braunhaarige ihre Knopfleiste also nach und nach öffnete, atmete sie tief durch und seufzte leise. "Du hast mich dazu überredet. Ich habe selten die Argumente, dich für irgendetwas im Haus zu behalten, zumal mir das ohnehin nicht so liegt", gab sie leise zu bedenken, öffnete den letzten Knopf und heftete ihren Blick aufgrund des kurzen Ziepens auf ihren Unterarm. Sie war nur leicht am Stoff hängen geblieben, aber es waren eben verkrustete Schnitte. Mit einer Hand fuhr sie leicht darüber, bevor sie ihn wieder ansah. "Los, geh duschen und dann ab ins Bett." Ihre Stimme klang weniger so befehlsgewohnt, wie sie es meistens tat, als belustigt und eher weniger ernst gemeint, auch wenn sie der Meinung war, dass er tun sollte, was sie sagte. Immerhin war er der Verletzte von ihnen beiden. "Was ist los, an was denkst du?", fragte sie aber letztendlich ernster, als sie seinen Blick bemerkte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Aug 11, 2013 10:44 pm

Der Iryônin drehte seinen Körper der Hyuuga zu und beobachtet dabei wachsam ihre Finger. Er wusste was sich hinter dem Stoff befand und irgendwie sah er diesen Anblick in letzter Zeit viel zu oft sehr gerne. »Wir können ihn nachher zu ihm bringen oder er holt ihn sich selbst ab. Solange der Krempel morgen Abend bei ihm ist«, kommentierte er ihre Aussage und lächelte dabei ein wenig. Ihm war aufgefallen das sie etwas Probleme dabei hatte die Knöpfe ihres Hemdes aufzubekommen und auch die Schnitte an ihrem Arm blieben ihm nicht verborgen. Schweigend drückte sich der Iryônin auf die Beine, trat gemächlich auf sie zu und griff mit einer Hand nach ihrer. Es wirkte wie ein Händedruck, hatte aber die eine Funktion, dass sie ihren Arm nicht zurückziehen konnte. Dann umrundete er sie gemächlich, die Hand noch umschlossen, sodass ihr Unterarm an ihrem Bauch zum Liegen kam. »Schließ einfach die Tür ab und versteck den Schlüssel«, säuselte er und löste seine Finger von ihren um seicht mit der anderen Hand über ihren Arm zu streifen. Angefangen von ihrem Handgelenk. Gleich daraufhin aktivierte der Iryônin sein Heilchakra und zog eine warme Linie über ihren Unterarm entlang um die Schnitte zumindest teilweise zu behandeln, damit sie keine schlimmeren Entzündung bekam. Seine andere Hand legte er von hinten an ihre Stirn und drückte ihren Kopf etwas an seine Brust zurück um auch die Verletzung dort oben zu überprüfen. Er schloss seine Augen und konzentrierte sich darauf raus zu finden ob sie größere Schäden davon getragen hatte.

»Und sag mir nicht das ich ins Bett gehen soll, wenn ich weiß das du noch ein paar Verletzungen hast… es würde mich ärgern wenn du irgendwelche Infektionen bekommen würdest«, murmelte er weiter und verharrte in der Positionen einen Augenblick einfach. Natürlich hatte er auch ihre Frage gehört, woran er dachte aber jene wägte er genau ab. Es gab derzeit viel an was er dachte und viel woran er vermutlich denken sollte, aber es beiseiteschob. »Ich habe darüber nachgedacht, dass ich dich vorhin ziemlich in Gefahr gebracht habe… und das ich wohl ständig irgendwelche Leute in Gefahr bringe.« Er löste seine Hand von ihrem Unterarm und streifte noch einmal prüfend mit seinen Fingern über die kleinen Schnitte hinweg. »Ich hoffe das ich niemals übertreiben werde… der Sturz hätte heute schon böse enden können.« Auch die Hand von ihrer Stirn wurde gelöst, bevor er seufzend zurücktrat. »Kommst du mit?« Seine Stirn legte sich in Falten, bevor er sein T-Shirt über den Kopf zog und kurz den Verband musterte der auf seiner Brust klebte. Langsam wickelte er ihn wieder ab und legte ihn dann sorgfältig auf dem Tisch ab. Dann warf er noch einmal einen fragenden Blick zu Shika rüber, bevor er in Richtung Bad verschwand und zunächst im Spiegel seine weißen Haare musterte. Stirnrunzelnd drehte er seinen Kopf etwas und musterte dann die Rückseite. Die Wunde musste wirklich ekelhaft ausgesehen haben.

Kopfschüttelnd drehte er sich noch einmal zur Tür und musterte sie erwartungsvoll. Vermutlich ging er davon aus, dass die Hyuuga einfach folgen würde. Er selbst zog sich im Badezimmer seine Hose noch aus und auch die Shorts, um nackt in Richtung Dusche zu tigern. Hier und da konnte er noch blaue Flecke ausmachen, aber das war nicht weiter wichtig.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeSo Aug 11, 2013 11:20 pm

"Hm... Können wir. Nacher, meine ich...", murmelte Maemi leise, während sie weiter mit ihren Knöpfen beschäftigt war und letztendlich doch abgelenkt wurde, weil Jiyu sich auf die Beine drückte und auf sie zukam. Fragend zog sie die Augenbrauen in die Höhe, sah ihn an, doch er betrachtete nur ihren Unterarm, was ihr ein leichtes Schnauben entlockte und den Ansatz, den Arm weg zu ziehen und vor ihm zu verbergen, doch das ließ der Ältere nicht zu. Stattdessen griff er nach ihrer Hand und hielt sie warm umschlossen, aber auch fest genug, sodass sie sich nicht entwinden konnte. Seufzend kramte sie mit der einen Hand den letztend Knopf fahrig auf, während er sie umrundete und ihre eigene, verletzte Haut ihre warme, weiche Haut des Bauches berührte. Seine gesäuselten Worte und seine Hand auf ihrer Haut ließen ihren Widerwillen gegen die Behandlung viel zu schnell weicher werden und bevor sie sich doch noch aufraffen konnte, sich ihm zu entwinden und etwas zu protestieren, begann er bereits damit. So ließ sie sich gegen ihn sacken, die Behandlung über sich ergehen und fühlte sich daran zurückerinnert, wie er ihre angeknackste Rippe im Wald geheilt hatte. Die meisten der Schnitte waren so oberflächlich, dass sie sich unter seinem Heilchakra sofort verschlossen, nur wenige waren noch als zarte rosa Linien zu sehen, die verblassen würden. Unwillkürlich musste sie eben auch ihren Kopf mit seiner Hilfe an seine Brust betten und die Augen schließen, denn irgendwo war das Gefühl doch erleichternd und der Schwindel, an den sie sich bereits gewöhnt hatte, klang ab. Vielleicht war es besser so. So konnte sie wenigstens darauf achten, dass er ins Bett kam und sich ausruhte.

"Schon gut... Aber dafür bringe ich den Krempel nacher allein weg, während du dich ausruhst, hm?", versuchte sie ihre Niederlage zu überspielen, denn es war nicht so ganz ihr Charakter, zu akzeptieren, dass man sie überwältigte und niederrang. So würde sie zumindest einen kleinen Sieg einfahren, nicht wahr? Schweigend, aber ein wenig mit verkrampfter Kiefermuskulatur ließ die junge Frau also über sich ergehen, was er tat und hörte seinen Worten zu, während sie an ihm lehnte und ihre Verletzungen heilen ließ. Seine Worte stimmten sie kurz nachdenklich, während sie diese abwägte und versuchte heraus zu finden, was genau er damit sagen wollte. Machte er sich Sorgen um sie? Dass er ihre Verletzungen zu verschulden hatten? Es war nicht seine Schuld, auch wenn die Idee zu den Ruinen zu gehen, seine gewesen war, aber der Rest war purer und dummer Zufall gewesen. Woher hätte er wissen sollen, dass die Leiter nachgab oder dass es mehr Leute vor Ort gab, die aggressiverer Natur waren und sie angreifen würden? Es war lächerlich sich darüber wirklich genauer Gedanken zu machen, auch wenn es ihn offensichtlich beschäftigte. In Gedanken stolperte sie kurz, als er von ihr wegtrat und fand nur schwer ihr Gleichgewicht wieder. Dennoch wandte sie sich um und sah ihn an. Dennoch mochten ihr gerade nicht die richtigen Worte einfallen, denn eigentlich war sie nicht der Typ dafür, groß in solchen Gefühlen zu schwelgen, auch wenn sie ihn verstehen konnte und nachvollziehen konnte, was er fühlte und dachte. Also schwieg sie zunächst, sah ihm nach, während er sich auszog, den Verband löste und im Badezimmer verschwand.

Seufzend und kopfschüttelnd zog sie ihre Bluse über die nun geheilten Arme, warf sie beiseite und stieg aus ihren Stiefeln, bevor sie sich auch ihrer Hose entledigte. Kurz zögerte sie, als ihre Hände auf ihrem Rücken am Verschluss ihrer Unterwäsche ruhten und fragte sich, ob sie ihm nachgehen sollte. Die Lippen schürzend wägte sie ab, inwiefern es klug war, eine Situation wie heute Morgen heraus zu fordern. Andererseits waren sie beide müde. Wenn sie eisern bleiben würde, würde er schon nichts anstellen. Rasch tappste sie in Richtung Badezimmer und schloss die Tür hinter sich ab, bevor sie nach Jiyus Arm griff und ihn mit leicht zusammengekniffenen Augen musterte. "Vielleicht solltest du dich bei einem Bad entspannen, hum? Heute morgen war deine Dusche ziemlich schweißtreibend", murmelte sie belustigt und seufzte leise, den Blick zwar zitternd, aber eisern in seine Augen gerichtet. So gern sie ihn auch betrachten wollte, das würde gerade nur ablenken. "Und du weißt, dass dich keine Schuld trifft, an dem, was uns passiert ist, klar?" Die Stimme der Hyuuga klang eher wie ein Befehl, als einer Frage ähnlich, aber wer sie kannte, hörte eine leichte Unsicherheit heraus. Sie wollte nicht, dass er sich Vorwürfe machte, auch wenn er es bereits tat. "Außerdem bin ich doch weich gefallen." Grinsend ging sie auf die Zehenspitzen, drückte ihre Lippen kurz leicht auf seine Wange und wandte sich dann ab, um sich der wohl länger nicht benutzten Badewanne zuzuwenden, sich darüber zu beugen und das Wassser einzulassen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 12, 2013 12:36 pm

Die Zeit schien quälend langsam zu vergehen, während er im Badezimmer stand und bereits mit den Gedanken spielte einfach in der Dusche zu verschwinden. Möglicherweise hatte Maemi heute Abend auch einfach keine Lust etwas Zweisamkeit zu teilen? Gerade wollte sich der Iryônin herum drehen als er hinter sich Schritte hörte. Seine Augen huschten auf Shika, die die Tür hinter sich schloss und nach seinem Arm griff. Er blickte sie für einen Moment an und ließ dann seinen Blick gemächlich über ihre Lippen, den Hals und ihren Hals gleiten. Ein dünnes Lächeln zeigte sich, bevor er wieder nach oben sah. »Und du siehst mir dabei zu, wie ich mich in der Badewanne entspanne?«, fragte er unbedarft und grinste fast ein wenig breiter schon. Vermutlich hatte er genauso wenig etwas dagegen mit ihr zusammen in die Badewanne zu steigen als in eine Dusche. Diesmal schien er sogar keine Hintergedanken dabei zu haben, auch wenn es schwer war wenn er nur ansatzweise den Blick wieder nach unten gleiten ließ. Jedoch war er auch einfach darüber froh, wenn er etwas Ruhe mit jemand anderes teilte. Sein Gesicht verlor jedoch kurz den Ausdruck von Freude als Shika befehlerisch sagte ob er wüsste das er keine Schuld an dem trug was heute passierte. Jiyu ahnte irgendwie das eine Diskussion gerade relativ wenig bringen würde, sodass er sich den Hinterkopf rieb und zweifelnd auf die Frau hinab blickte.»Ja, wunderbar weich… davon habe ich nur nichts mehr mitbekommen«, kommentierte er ihre Feststellung und beobachtete mit plötzlich wachsamen Augen ihren Körper wieder.

Zu gerne wäre er von hinten an sie heran getreten um ihre warme Haut zu berühren. Er hielt sich jedoch zurück und umrundete sie gemächlich. Kurz streifte er mit den Fingern an ihrer Wirbelsäule entlang und setzte sich dann auf den Wannenrand um ins Wasser zu sehen. Nebenbei bemerkt ließ er etwas von dem duftenden Badeshampoo hinein, wodurch sich bereits der erste Schaum bildete. Ein interessantes Bild. Es erinnerte ihn ein wenig an seinen Sohn der das erste Mal völlig fasziniert davon war wie sich dicke flauschige Wolken bildeten. In den letzten Tagen hatte er jedoch bemerkenswert wenig an Okuri gedacht und sich immer wieder versucht davon abzulenken das er derzeit keine Lösung fand. Vor allem aber Shika trug ihren Teil dazu bei, dass er nicht ständig sein Gehirn damit zermarterte an mögliche Fehlschläge zudenken und das war gut so. Denn je länger diese Suche ging umso mehr wurde er das Gefühl nicht los die Kontrolle darüber zu verlieren. Jin ließ seinen Blick von dem Wasser zurück zu der Hyuuga wandern um sie aufmerksam kurz zu mustern. Es war immer wieder beeindruckend, wie sie sich für ihn einsetzte, obwohl sie selbst noch ein Ziel verfolgte. Irgendwie war er sogar dankbar darüber und auch Kana trug dabei ihren Teil zu. Die zwei Menschen denen ihm immer den Rücken stärkten.  Was gab er ihnen? Die meiste Zeit hatte er tatsächlich ein schlechtes Gewissen, dass er möglicherweise die beiden nur ausnutzte. Denn selten konnte er ihnen etwas Großartiges zurückgeben, außer die eigene Hilfe.

»Warum bist du nie nach Konohagakure gegangen?«, durchbrach Jiyu dann die Stille und beugte sich etwas vor um das Wasser wieder abzudrehen. Inzwischen war genug warme Flüssigkeit drinnen um sich ausreichend zu entspannen.  Der Iryônin lächelte leicht und glitt prüfend mit seinen Finger durch das Wasser, bevor er sich erhob und gemächlich auf einer Seite der Badewanne einstieg. In wenigen Sekunden war er vom Schaum um hüllt und ließ genug Platz das die Hyuuga irgendwo dazu glitt. Er wusste nicht ob sie sich ans Fußende setzte oder möglicherweise auch einfach direkt zu ihm. Egal wie es kommen würde – er entspannte bereits jetzt. Seufzend schloss er seine Augen und spürte wie das Wasser jegliche Muskeln seicht umhüllte. »Oh… ich habe viel zu lange… darauf verzichtet… «, murmelte er entspannt und öffnete nach einer Weile ein Auge damit er jenes auf der Hyuuga lassen konnte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 12, 2013 4:03 pm

Maemi sah dem Wasser dabei zu, wie es Schaum schlug und grinste leicht über seine Bemerkung. Natürlich würde sie ihm dabei zusehen, was erwartete er denn? Dass sie zu ihm in die Badewanne stieg? Seufzend zuckte sie aber mit den Schultern und ließ auch die Diskussion darüber sein, ob er Schuld war oder nicht. Sie war ihm weder böse, noch würde sie ihm das jemals vorwerfen. Er hatte getan, was sie wohl an seiner Stelle ebenso getan hätte und im Endeffekt war es doch ein recht witziges Abenteuer geworden, auch wenn eine gehörige Portion Glück dazu gehört hatte, dass einer der drei Angreifer Kan gewesen war, der sie herausgeführt und Jiyu behandelt hatte. Sicher, irgendwie wäre das auch zu zweit gegangen, aber es wäre wohl wesentlich beschwerlicher gewesen und hätte ewig gedauert. So war die Braunhaarige ganz froh, dass sie jetzt in einem recht warmen Badezimmer stand, die Hände auf den Rand der Wanne gestützt und den Blick angestrengt ins Wasser heftend, als der Hellhaarige sich neben sie setzte. Unbekleidet wie er war. Nachdenklich ließ sie sich ebenfalls auf dem Rand nieder, um ihm in die Augen zu sehen und ihn zu beobachten, wie er schweigend in Gedanken versank, wie er es immer tat. Nur antwortete er nie, wenn man ihn danach fragte, woran er gedacht hatte. Zumindest antwortete er nie wahrheitsgemäß, denn öfter sah er weit vertiefter aus, als seine Antworten es dann vermuten ließen. Seufzend gab sie aber auch den Gedanken auf und blinzelte leicht, als er die Stille durchbrach.

Kurz dachte sie darüber nach, was sie antworten sollte, beobachtete ihn, wie er das Wasser abstellte, die Temperatur prüfte und letztendlich nach drinnen stieg. Sie selbst erhob sich vom Rand, wandte sich von ihm ab und griff abermals nach dem Verschluss ihres BHs, um ihn doch zu öffnen. Wenn sie ihn so sah, wie er in dem Wasser entspannte, beneidete sie ihn und wenn es ihn nicht störte, würde sie ihm eben Gesellschaft leisten. "Ich wollte. Aber keiner in Konohagakure no Sato glaubt daran, dass ich noch lebe", antwortete die junge Frau, während sie sich ihrer Unterwäsche entledigte und sich wieder umwandte. "Was soll ich in einem Dorf, in dem niemand nach mir gesucht hat, jeder mich aufgegeben hat und keiner mehr mit mir rechnet?" Tatsächlich hatte sie die Information, dass ihr Vater sie bereits zwei Jahre nachdem sie verschwunden war, für tot hatte erklären lassen, ein Schlag direkt in's Gesicht gewesen. Zuerst kam ihre Rettung völlig unbeabsichtigt - auch wenn sie Jiyu und Kana bis heute alles dafür schuldete, was ihr lieb und heilig war - und dann das. Ein wenig verzog sie bei dem Gedanken das Gesicht, schüttelte aber den Kopf und ließ sich am Fußende ebenfalls ins Wasser gleiten. Ihr Blick glitt leicht zu ihm, über seine Schultern und was von seinem Oberkörper zu sehen war. Sie hätte sich gern angelehnt, andererseits wusste sie nicht, inwiefern ihm das gerade recht war und die Wärme des Wassers entspannte sie auch so genug.

Die Knie mit den Armen umschlungen und an den Körper gezogen, bettete die Hyuuga also ihr Kinn darauf und schloss entspannt die Augen. "Warum hast du deinen Sohn nie mit dir genommen? Er könnte die Welt sehen. Er wäre bei seinem Vater. Wenn du ihm nicht helfen kannst - Gott bewahre - wäre es vielleicht die schönere Zeit." Nicht, dass sie ihn ärgern oder kritisieren wollte weil er seinen Sohn eben bei seinen Eltern ließ, aber sie hatte schon öfter darüber nachgedacht. Andererseits war es bei ihnen auch gern gefährlich. Womöglich war es so die beste Lösung. Kopfschüttelnd lehnte sie sich also leicht zurück, ließ ihre Beine los und stieß ihn mit einem Fuß spielerisch in die Seite. "Tut mir leid, ich hätte nicht sowas sagen sollen. Entspann dich einfach und denk mal an 'was anderes als die täglichen Probleme." Ein sanftes Lächeln versuchte den Hellhaarigen zu besänftigen und abzuwägen, ob ihn diese Frage wütend machen würde, weil sie eben recht direkt gewesen war.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 12, 2013 5:08 pm

Die verschieden farbigen Augen von Jiyu lagen ruhig auf Shika und verfolgten kurz ihre Hände die an den Verschluss des BH’s griffen. Er hatte es eben schon für sehr bedauerlich gehalten, dass sie überhaupt noch Unterwäsche trug und hielt sich zurück ihr genau jene zu entwendenden. Sein Gehirn reagierte dann frei nach den Motto: warum den kleinen Finger nehmen, wenn man die ganze Hand haben könnte? Ein Lächeln zeigte sich kurz auf seinen Lippen, während er gemächlich tiefer glitt aber die Beine etwas anwinkelte damit die Hyuuga noch Platz fand. »Du musst nicht in das Dorf ziehen… aber du kannst ihnen zeigen, dass du lebst… und dann… sollen sie… «, flüsterte er leise und verharrte mitten im Satz. Er runzelte die Stirn und rieb sich gemächlich mit der Hand durch die Haare hindurch. Seit wann bist du so auf Rache aus? Jiyu schloss die Augen und schüttelte den Kopf. »Du solltest ihnen zeigen, dass du noch lebst und das du gut ohne sie zurechtkommst.« Eigentlich wollte der Iryônin den Satz anders beenden, aber ihn war rechtzeitig aufgefallen das es viel zu sehr sein Inneres im Moment wiederspiegelte. Zumal seine Situation kaum auf die von Shika projektziert werden konnte.

Und dann sollen sie leiden, dachte er immer wieder und öffnete seine Augen wieder um der jungen Frau entgegen zu blicken. Sie war inzwischen ins Wasser gestiegen und hatte die Arme um ihren Körper geschlungen. Jiyu lächelte besänftigt, auch wenn man kurz einen merkwürdigen Ausdruck in seinem Blick sehen konnte. Denn er selbst forderte Rache. In ihm schlummerte tief vergraben ein Gefühl das irgendjemand schuld daran war das Hitomi starb und jetzt auch sein Sohn. Der Mörder nahm ihn alles und ließ ihn mit den Schmerzen des Verlustes zurück. Für ihn sah es aus als wollte das Leben ihn persönlich quälen. Ein Schuldiger musste her und jeder der sich ihm in den Weg stellte, war automatisch sein Feind. Nicht umsonst hatte er immerhin vorhin der Frau auf ihr Leben genommen, auf eine Art und Weise die vermutlich nicht auf sein altes Ego passte. Nach all den Jahren schien ihn die Situation jedoch zu verändern und es passierte schleichend langsam. Immer wieder tauchte dieses für ihn selbst beängstigende Gefühl auf, dass irgendein Mensch schuld war.

Der Iryônin stieß leise die Luft aus den Lungen und blinzelte etwas als er die Frage von Shika hörte. Sie wollte wissen warum er nie seinen Sohn bei sich hatte. Schweigend ließ er seinen Kopf langsam runter gleiten und blickte nach oben. Er antwortete nicht und spürte im nächsten Moment einen Fuß der sich spielerisch in seine Seite stieß. Jiyu griff nach ihrem Fußgelenk, streifte kurz mit den Fingern durch ihre Zehen und zog dann einmal an ihrem Bein, sodass die Frau unter Wasser verschwand. Natürlich war ihm die Entschuldigung nicht entgangen, aber trotzdem musste Rache her für den Stoß in die Seite. Er ließ ihr Bein los und legte sich dann gemütlich, fast unschuldig wieder zurück um ihr breit ins Gesicht zu grinsen als sie mit Schaum wieder auftauchte. »Ich entspanne prächtig… außerdem habe ich einen wunderbaren Ausblick… «, sagte er und ließ seinen Blick auf den Schaum runter wandern. Mit den Händen schob er ihn leicht beiseite und konnte die blasse Haut unter dem Wasser der Frau sehen. Ein weiteres Lächeln tauchte auf und er zwinkerte ihr provokant zu. »Ich habe meinen Grund warum mein Sohn nicht bei ist. Es wäre sehr stressig für ihn und auch gefährlich. Sollte ich in nächster Zeit keine Heilung finden, brauche ich einen anderen Plan. Das steht fest.« Jiyu berührte unter Wasser mit seinen Fingern noch einmal das Bein von Shika und streifte seicht, fast verträumt an der außen Seite entlang. »Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich tun werde wenn er es nicht schafft. Vom Mörder seiner Mutter… habe ich keine Informationen und jenen werde ich irgendwann finden… und er wird… «, wieder verstummte der Iryônin. Da war wieder dieser Satzteil. Er wird Leiden.


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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMo Aug 12, 2013 5:34 pm

Maemi sah Jiyu lange an und schwieg, denn sein Tonfall gefiel ihr nicht. So verbittert sie auch darüber war, dass ihre Familie sich nicht weiter gekümmert hatte, so erwachsen war sie doch auch geworden, dass sie ihnen nichts böses wollte und irgendwo auch verstehen konnte, dass man abschließen musste, wenn man keine Hoffnung mehr hatte. "Ich habe einen jüngeren Bruder. Ich kann ein wenig verstehen, dass sie sich lieber ihrem Leben gewidmet haben, als einer irren Hoffnung nachzutrauern. Selbst du hast mich nur durch Zufall gefunden." Leise atmete sie tief durch und lächelte schief. Ja, sie kam gut ohne ihre Familie zurecht und doch war sie, als sie klein war, ein irrer Familienmensch gewesen und vermisste diese Zusammengehörigkeit. Hier war... etwas ähnliches vorhanden, aber es war anders. So nahe sie jemandem hier auch kommen würde, hier lief immer alles nach seinen eigenen Regeln, jeder war frei zu tun, was er wollte und das galt vor allem für den Mann, der gerade neben ihr saß. "Irgendwann werde ich sie besuchen", murmelte sie vor sich hin. "Wenn ich bereit dazu bin." Das würde wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch zog es sie vor allem wegen ihres kleinen Bruders nach Konoha. Er war damals schon ihr ein und alles gewesen und irgendwie interessierte es sie auch, wer ihren Platz im Clan eingenommen hatte. Nachdenklich fuhr sie sich über die Stirn, wo man das Siegel sehen könnte, würde jemand es aktivieren oder sie sterben.

Eine Weile beobachtete sie Jiyu, wie der offenbar ebenso versunken war, wie sie es eben war, als sie ihren Gedanken über seinen Sohn ausgesprochen hatte. Es war nie gut, ihn daran zu erinnern und eigentlich hatte sie ihn lieber liebevoll davon ablenken wollen, aber es war ihr eben herausgerutscht und sie nahm nur wenig zurück. Umso überraschter war sie, dass er es ihr nicht übel nahm, zumindest augenscheinlich. Denn als sie ihn anstieß, griff er nach ihrem Fuß, kitzelte sie - auch wenn er das nicht wusste, aber sie war in der Beziehung unheimlich empfindlich - und zog sie unter Wasser. Instinktiv schlang griff sie nach dem Wannenrand, konnte aber nichts weiter tun, als die Luft anzuhalten und die Augen zu schließen. Dennoch zog sie sich relativ rasch wieder nach oben, schnappte nach Luft und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht nach hinten, sodass ihre nassen Haare nicht mehr vor ihren Augen, sondern nurnoch an den Seiten klebten. "Oh du gemeiner Mann! Erst kitzeln und dann untertauchen!" Anklagend kniff sie die Augen leicht zusammen und zog ihren Fuß ein Stück zurück, um nicht sofort wieder Opfer eines tätlichen Angriffs zu werden. Seine Worte und der Blick ließen sie die Augen zusätzlich verleiern, denn sie war sich zu bewusst, was genau er unter dem Wasser sehr gut erkennen konnte, wenn er den Schaum beiseite schob. Immernoch etwas schneller atmend, schwieg sie aber, als er erklärte, dass er einen neuen Plan finden würde, wenn er in nächster Zeit keinen Ausweg fand. Die Berührung unter Wasser an ihrem Bein, quittierte sie nur, indem sie ihr Bein seiner Hand leicht entgegen schob.

Ohne das Gesicht zu verziehen, fuhr sich die junge Frau leicht mit der Zunge über die Lippen und fragte sich, ob das Thema wirklich förderlich war, wenn er sich entspannen und ausruhen sollte. Kurz schlug sie ihren Blick nieder und überlegte, was sie darauf erwidern sollte. Er war verbittert darüber, was nur zu gut verständlich war und doch war die Art, wie er über den Mörder seiner Frau sprach, immer wieder eine Art die... sie nicht zum Feind haben wollte. Kurz setzte sie zum Reden an, entschied sich aber doch zu schweigen. Stattdessen griff sie mit ihrer Hand nach seiner, die an ihrem Bein ruhte und beugte sich dabei leicht vor. "Gib die Hoffnung nicht auf. Du wirst deinem Sohn helfen und deiner Frau wird irgendwann Gerechtigkeit verschafft werden. Und du weißt genau, dass du auf dem Weg dahin nicht allein bist...", murmelte sie aufmunternd und lächelte sanft. Auch wenn sie nicht unbedingt der Typ dafür war, viele Gefühle zum Ausdruck zu bringen, konnte sie es spielen oder aber sich für Personen, die ihr wichtig waren, überwinden. Und so gern sie ihn auch dafür hassen würde, wie abhängig er sie machte, wenn er sie berührte, oder wie er ständig seiner angeblich männlichen Ader folgte und jedem Rock nachjagte oder wie er sie auf die Palme brachte. Kana und Jiyu waren die Personen, denen sie ihr Leben zu verdanken hatte und in ihren Augen seitdem schuldete. Ihre eigenen Interessen würde sie stets hinter die der beiden Älteren anstellen, wenn sie etwas ausrichten konnte.

"Versuch dich auszuruhen und sag mir, wie ich dich ausnahmsweise ablenken kann", erklärte Maemi lächelnd und gab seine Hand wieder frei, um sich leicht nach hinten zu lehnen und mit ihrem Fuß seinen Oberschenkel hinauf zu fahren.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 12:18 am

Der Iryônin hatte noch nie etwas über ihre Familie großartig erfahren und war umso überraschter als er hörte, dass sie einen Bruder hatte. Nachdenklich rieb er sich deswegen über das Kinn und blickte durch den Schaum hindurch ihr wieder entgegen. »Vermisst du deinen Bruder nicht?«, fragte er dann und lauschte ihren nächsten Worten darüber, dass sie ihre Familie irgendwann besuchen würde, wenn sie bereit dazu war. Nun gut es kostete mit Sicherheit auch Überwindung nach so vielen Jahren mit Menschen zu reden, die es nicht für nötig hielten einen zu suchen, aber vielleicht hatten sie Gründe dafür? Es gibt keinen Grund der Welt… sein Kind im Stich zu lassen, dachte er plötzlich und beobachtete wie sie über ihre Stirn entlang fuhr. Ob sie Schmerzen hatte? »Kopfschmerzen?«, warf er einfach fragend in den Raum und schien Sorgenvoll noch einmal die Stirn zu runzeln. Möglicherweise hatte er vorhin übersehen, dass sie ein bei weiteren größeres Problem mit ihrem Kopf hatte. Eine versteckte Gehirnerschütterung? Es kam jedoch erst einmal nicht zu einer Antwort, weil er sich nachdem Schweigen an ihr Rächen musste. Sie verschwand im Wasser und tauchte daraufhin wieder auf. Ihre Haare klebten nass an ihrer Kopfhaut und sie wirkte tatsächlich kurz etwas entrüstet, aber der Anblick munterte ihn selbst auch auf.

Ein Grinsen lag kurz auf seinen Lippen, während er deutlich spürte wie sich ihr Bein seicht seinen Berührungen entgegen schob. Jins Gesichtsausdruck wurde jedoch kurz ernster bei seiner Erklärung über den Mörder seiner Frau bis die Hand von Shika sich auf seine legte und damit unterband das er gedankenlos an ihrem Bein entlang streifen konnte. Seine Augen richteten sich auf die Hyuuga, die erklärte, dass er die Hoffnung nicht aufgeben sollte und das er auf den Weg nicht alleine war. Sie hatte durchaus Recht. »Ja, ich weiß dafür bin ich sehr dankbar. Ich wüsste nicht was ich alleine tun würde… Einsamkeit macht mich normalerweise verrückt und diese Hoffnungslosigkeit… es fällt mir leichter an Morgen zu denken wenn du… oder Kana in der Nähe seid«, erklärte er zu ihren Worten und verfolgte wieder ihre Bewegung nach hinten. Sie lehnte sich zurück und forderte ihn auf das er sich ausruhen sollte. Seine Gedanken rissen jedoch plötzlich ab als er den Fuß spürte der an seinem Oberschenkel entlang fuhr. In Kombination mit dem wohligen warmen Wasser dass sein Körper wie ein Mantel umhüllte, spürte er ein sanftes bekanntes Kribbeln das ihn etwas unruhig stimmte. »Oh, keine Sorge… du brauchst dich nicht sonderlich stark anstrengen um mich abzulenken… dass tust du gerade schon sehr gut«, säuselte er und streifte mit seiner Hand gemächlich über ihren Fuß. Seicht berührte er erst ihren Unterschenkel und wenig später ihr Knie um seine Finger dort kurz rein zudrücken. Jin war tatsächlich mit den richtigen Reizen sehr schnell von einem Thema abzubringen. Vielleicht ließ er sich in dem Fall etwas zu schnell auf Berührungen ein.

Schweigend verharrte er einfach kurz im Wasser und überlegte sich ob er wirklich Shika näher zu sich ziehen sollte. Er konnte immerhin nicht ständig von ihr Berührungen oder ihren Körper einfordern, obwohl er es auch nicht unbedingt wollte. Es reichte ihm teilweise schon wenn sie sich einfach an ihn anlehnte oder er merkte das er ihr etwas Gutes tun konnte. Gemächlich rutschte er leicht nach vorne und umschloss mit seinen Händen ihre Fußgelenke um sie sanft näher an sich heran zu ziehen. Beide Beine schob er an seinen Hüften entlang, sodass ihre Körper etwas Platz in der Wanne fanden. Seine eignen Knie hatte er leicht angewinkelt gehalten, wobei die Hüfte noch gerade so voneinander entfernt lagen das sie sich nicht berührten. Jiyu blickte Maemi wieder an und fuhr über ihre Knie um etwas zu Lächeln. Dann schob er seine Hände an ihre Wangen und streifte dort entlang. »Es ist wirklich schwer dich nicht anzusehen, wenn du keine Kleidung an hast, geschweige denn das ich mich zurückhalten kann«, beteuerte er und löste seine Finger wieder von ihrer Haut. Er tauchte sie ins Wasser und schöpfte etwas davon auf ihre Schultern um mögliche Dreckreste sanft abzureiben. Auch ihren Kopf berührte er sanft um an der Wange das restliche Blut weg zu waschen. Wenn sie schon hier waren, konnten sie sich auch gegenseitig sauber machen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 1:03 am

Maemi schnaubte immer noch ob der "Rache" für ihren Stoß in seine Seite. Sie war sich sicher, dass er sich auch zu einem winzigen Teil für ihre doch eher forsche und womöglich durch den Altersunterschied frech erscheinende Aussage rächte. Nicht, dass ihre acht Jahre Altersunterschied je ein Thema waren, ein Problem gewesen wären oder überhaupt irgendetwas ausgemacht hatten. Ohnehin benahm sich Jiyu gern eher, als wäre er ein kleiner Junge und kein erwachsener Mann, der einen solchen groß ziehen wollte. Aber vielleicht machte das den Reiz an seiner Art aus. Seufzend schüttelte sie aber den Kopf. "Ich vermisse meinen Bruder ziemlich, aber er ist auch zehn Jahre jünger als ich. Er war erst sechs, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Ich frage mich eher, was aus ihm geworden ist und ob er sich an mich erinnert", gab sie ruhig zur Antwort und schüttelte abermals leicht den Kopf, als Antwort auf die Frage nach Kopfschmerzen. Ein schmales Lächeln zog sich über ihre Lippen. "Ich habe über meinen Clan nachgedacht, wer meine Rolle als Beschützer dort eingenommen hat. Ich bin eine Hyuuga. Du solltest doch wissen, was dort oben sitzt." Ihre Erklärung war vielleicht so gut wie jede andere, aber es war ihr nur selten begegnet, dass jemand nicht wusste, was ein Hyuuga auf der Stirn besaß. Das Siegel, das ihr Hirn zerstören konnte, wenn jemand es so wollte. Würde sie je nach Konohagakure zurückkehren, wären ihr Clanoberhaupt und das Mädchen, dessen Leben sie einst schützen sollte, berechtigt, sie umzubringen, ohne zu fragen.

Schweigend fuhr sie sich mit der Zunge über die Lippen, überging, wie er ihr indirekt dankte und nahm sich vor, das heute nichtmehr zum Thema zu machen. Auch wenn sie sich für den Bruchteil einer Sekunde versteifte, als sie Kanas Namen hörte und in eine Richtung weiterdachte, in die sie nicht weiterdenken sollte, wenn sie dabei an die beiden Hellhaarigen dachte. Kurz verkrampfte sich ihr Kiefer, doch recht schnell schüttelte sie andeutungsweise den Kopf und schob alle Gedanken an andere Frauen beiseite. Das war kein Gedanke, den sie sich machen sollte oder dem sie Beachtung schenken sollte. Ohnehin lenkten seine Worte sie recht schnell wieder ab und ließen sie verwegen grinsen. Es war durchaus ihr Ziel gewesen, ihn mit der Berührung abzulenken, auch wenn sie nicht erwartet hatte, dass es so schnell gehen würde. Zufrieden seufzte sie als Antwort auf seine Worte und ließ sich berühren, ließ die Gänsehaut zu, die sich ihre Schenkel hinaufzog und ihr einen wohligen Schauer über den Rücken zog. Ohne sich zu wehren, aber dennoch aufrecht, um sich nicht wieder unter Wasser befördern zu lassen, ließ sie sich an ihren Fußgelenken zu ihm ziehen, fand Platz vor ihm, zwischen seinen Beinen und doch noch weit genug entfernt, um nicht Nase-an-Nase mit ihm zu sitzen. Ihre eigenen Beine lagen um seinen Körper, was ihr herzlich wenig Probleme bereitete, denn wenn sie eines war, dann gelenkig und dehnbar.

Die Augen schließend schmiegte sie ihr Gesicht leicht in seine Hände und verzog die Lippen zu einem unschuldigen Lächeln, als er erklärte, wie schwer es ihm fiele, sie anzusehen, wenn sie keine Kleidung trug, geschweige denn seine Finger bei sich zu behalten. Als würde er das jemals versuchen. "Vielleicht sollte man sie dir zusammenbinden, hm? Deine Hände, meine ich...", murmelte sie belustigt und sah ihn wieder an, selbst als sie seine Hand an ihrer Schulter spürte, wie er das warme Wasser darüber goss. Auch als er das eingetrocknete Blut an ihrer Wange abwusch, regte sie sich kaum, wenn, dann nur seiner Hand entgegen. Dennoch seufzte sie letztendlich, formte ihre Hände leicht rund und tat das selbe bei seinen Schultern, obwohl die schon lange im Wasser gehangen hatten. Trotzdem fuhr sie mit ihren Händen sanft darüber, seinen Hals entlang und beseitigte, was auch immer sie an Schmutz finden konnte. Viel eher erkundete sie aber seine Haut, ließ sich von der Mischung aus seinem Geruch und dem des Shampoos einnehmen, während ihre Augen nurnoch ihren Händen folgten und auf seine Haut geheftet waren. Gedankenverloren fuhr sie weiter Muskelstränge an seinem Oberkörper nach, auch auf seiner Brust, seinem Bauch, heftete ihren Blick letztendlich wieder in seine Augen und lächelte sanft. "Ich muss dann noch uns'ren Krempel wegbringen, hm? Vielleicht sollte ich mich ja langsam schonmal fertig machen?", säuselte sie leise, fuhr mit ihren Fingerspitzen hauchzart über seine Haut, streifte auch immer wieder über seine Gürtellinie hinaus, ohne ihn letztendlich aber wirklich zu berühren. Sie hatte eigentlich keine Lust, nochmal weg zu gehen, aber wenn es sein musste?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 5:18 pm

Die Augen von Jiyu ruhten für einen Moment in denen von Shika, auch wenn es ihm wie immer anfänglich schwerfiel den Blickkontakt aufrecht zu erhalten. In letzter Zeit schien es jedoch zumindest in ihrer Gegenwart etwas weniger Probleme zu bereiten. Je länger und öfter er es versuchte umso leichter fiel es ihm. Kurz tauchte eine Falte auf seiner Stirn auf als sie ihren Bruder erwähnte. Er hatte sich mit Konohagakure nicht sonderlich viel beschäftigt. Das einzige was man ihm jemals sagte, war das die Hyuuga ein Siegel auf ihrer Stirn trugen. Mehr jedoch nicht. Sein Vater hasste das Dorf und das offenbarte er indem er es schlecht redete. Dementsprechend versuchte er diese Meinung nicht allzu sehr auf sich abfärben zu lassen. Jin ließ seine Augen nachdenklich auf ihrer Stirn und beugte sich dann gemächlich vor um die Stelle seicht zu küssen. »Gibt es keine Möglichkeit dir das Siegel zunehmen?«, fragte er dann und lehnte sich daraufhin wieder leicht zurück. Seine Hände ließ er dabei an ihrem Gesicht ruhen und streifte mit seinen Daumen über ihre Wangen hinweg. Maemi schien jedoch erst einmal auf ein anderes Thema umzulenken, sodass er leicht skeptisch und fast schon amüsiert die Stirn runzelte. »Kann es sein, dass du mich gerne gefesselt sehen möchtest? Die Anspielungen sind heute recht auffällig. Ich glaube jedoch, dass du es niemals hinbekommen würdest«, erklärte er und schüttelte etwas den Kopf. Seine Hände lösten sich von ihrer Wange und streiften über ihren Körper hinweg. Der gröbste Dreck war eh schon beseitigt, aber trotzdem wollte er mit seinen Fingern ihre warme, weiche Haut berühren.

Mit einem Lächeln fuhr er über ihre Schultern und verharrte dann als sie meinte, dass sie den Krempel wegbringen wollte. Eine Falte tauchte auf seiner Stirn auf und er kaute sich kurz auf der Unterlippe rum. »Du willst mich hier einsam und alleine in der Badewanne lassen?«, fragte er gespielt entsetzt und blieb mit seinen Händen an ihrer Hüfte kleben. »Ich könnte einschlafen… und in der kurzen Zeit ertrinken«, stellte er fest und rieb sich nachdenklich dann mit dem Finger über den Nasenrücken. »Ich finde vermutlich keine Argumente die dagegen sprechen, außer… lass den Krempel liegen und bleib noch etwas hier? Es sei denn du willst es heute hinter dich bringen… und ich könnt Dir immerhin morgen helfen.« Ein leichtes Lächeln trat auf seine Lippen und er legte dabei seine Hände langsam zurück auf ihre Hüfte. Gemächlich streifte er nach hinten, verharrte aber kurz und sah ihr entgegen. Kurz spielte er tatsächlich mit den Gedanken sie noch viel enger an sich heran zuziehen als gerade. Aber das konnte nicht gut enden. Jiyu seufzte also löste seine Hände und beugte sich vor um ihre Nasenspitze zu küssen. »Wenn du kurz gehen willst… komme ich mit raus«, erklärte er dann und beugte sich leicht zu Seite um nach den Handtüchern zu angeln. Eigentlich war ihm nicht danach die Wärme der Wanne wieder zu verlassen, schon gar nicht wenn er hier mit einer Frau saß, aber er versuchte stark den Drang zu unterdrücken sie nicht wie jede andere zu behandeln. Auch wenn es ihn durchaus danach dürstete.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 5:42 pm

"Wenn, dann weiß es nur mein Clanoberhaupt. Und das darf mich, sollte es mich je wieder sehen, umbringen", murmelte Maemi leise als Antwort mit geschlossenen Augen. Sie genoss das sanfte Gefühl von Geborgenheit das sich in ihr ausbreitete, wenn er mit seinen Lippen ihre Stirn berührte. Dennoch wollte sie darüber jetzt nicht unbedingt weiter reden, war froh, dass sie das Thema wechseln konnten und lächelte sanft, als er sie beschuldigte, ihn gefesselt sehen zu wollen. Es war ja nicht so, dass sie dem abgeneigt war, aber sie überließ grundsätzlich gern ihm die Zügel... auch wenn das außerhalb dieser vier Wände vielleicht weniger so war. Andererseits wäre es sicher eine interessante Erfahrung zu sehen, was er tat, wenn er mal nicht Herr der Lage war. Ob er sich dagegen wehren würde? Das Grinsen in ihrem Gesicht war wohl eindeutig, aber sie bemühte sich unschuldig drein zu sehen und die Schultern zu zucken. "Wer weiß schon... Du bist doch sehr einnehmend und dominant...", säuselte sie leise, ließ sich gefallen, wie er zuerst ihre Wangen sanft entlangstrich und dann über ihre Schultern fuhr, nur um letztendlich inne zu halten, weil sie ihn herausfordernd auf den Krempel ansprach. Sie hatte wirklich keine Lust, das jetzt zu machen und wenn es morgen noch in Ordnung war, würde das schon gehen, aber sie hatte lust herauszufordern, dass er aussprach, was er wollte. Indirekt tat er das ja zumindest, auch wenn er eher herumdruckste.

"Aw, der arme kleine Junge wäre allein, hum? Ist schon ganzschön tief, das Wasser hier in der Badewanne." Kichernd sah sie ihn an und stieß ihm mit einem Finger sanft auf die Nase, während die andere Hand über seinen Arm fuhr. Seine Hände schoben sich immerhin währenddessen von ihrer Hüfte nach hinten und mit jedem Zentimeter erstarb ein Stückchen Widerstand dagegen, sich ihm hinzugeben und zu genießen, dass sie mal wieder allein hier waren. Immerhin hatte sie es durchaus herbeigesehnt, als sie eben getrennte Wege gegangen waren. Andererseits fragte sie sich, ob es gut war, dass sie so empfand. Kopfschüttelnd schob sie den Gedanken beiseite und hörte gerade noch, wie Jiyu klein bei geben wollte und spürte, wie er sich zur Seite lehnte, um nach einem Badetuch zu angeln. "Du bist unmöglich. Du kannst auch einfach sagen, was du dir wünschst", erklärte sie leise, beugte sich vor küsste sanft seinen Mundwinkel und lächelte, während sie eine Spur zu seinem Ohr zog und kurz einen Kuss knapp hinter sein Ohr setzte. Danach zog sie sich zurück, zog ihre Beine um ihn herum weg, als wollte sie aufstehen und tatsächlich aus der Badewanne gehen. Immerhin hatte sie das eben gesagt. Stattdessen drehte sie ihm aber ihren Rücken zu, rutschte an ihn heran und lehnte sich an seine Brust, griff nach seinem Arm, der nach draußen angelte und legte ihn um ihren eigenen Körper. "Dann machen wir das eben morgen zusammen, aber du ruhst dich dafür freiwillig aus", schnurrte sie leise, legte ihren Kopf an seine Schulter und drehte ihre Stirn an seine Halsseite, um noch eine Weile das warme Wasser zu genießen. Mit geschlossenen Augen und einer ruhigen Atmung, die man am gleichmäßigen Heben und Senken ihrer Brust gut beobachten konnte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 10:19 pm

Die Tatsache, dass jemand das Leben von Maemi in der Hand hatte gefiel ihm nicht. Er hatte sie vor zirka vier Jahren erst aus den Händen dieser Kerle befreite, sodass sie etwas Freiheit wieder gewann und jetzt wurde ihm gesagt ein fremder Mensch konnte über ihren Tot entscheiden? »Das werde ich nicht zulassen«, erklärte er zu ihren Worten und runzelte leicht die Stirn um ihr entgegen zu blicken. Dennoch schien das Thema gerade nicht angesagt, sodass es unter den Tisch fiel und bei den Fesselspielchen wieder einhakte. Im Allgemeinen war es doch viel angenehmer als über den Tod zu philosophieren. Im Hinterkopf blieb jedoch die Tatsache das er ihren Tod verhindern würde und wenn er über Leichen ging. »Ich bin mir sicher du hast nichts dagegen das ich einnehmend und dominant bin«, erwiderte er in einem lasziven leisen Ton und lächelte dabei wissend in ihre Richtung. Er beugte sich zu Seite und wollte gerade nachdem Handtuch greifen als er ihre Anspielung zu dem Wasser hörte. Natürlich war es nur ein Wink mit dem Zaunpfahl das sie da bleiben sollte. Immerhin konnte er sie nicht einfach fest binden oder es… . Jiyu dachte nicht weiter und drehte seinen Kopf als Shika offen heraus sagte, er sollte einfach sagen was er sich wünschte. Ihre Lippen küssten seinen Mundwinkel und berührten dann eine unsichtbare Linie bis hin zu seinem Ohr. Eine Gänsehaut jagte seinen Rücken hinab und ließ ihn kurz schaudern.

»Ich möchte nicht, dass du das Gefühl hast das ich dich festklammer… «, sagte er ruhig und beobachtete kurz etwas enttäuscht wie sie aufstehen wollte. Gerade als er den Mund öffnete um etwas zu sagen, bemerkte er wie sie ihm den Rücken zuwandte. Sie rutschte bis dicht an ihn heran und legte seinen eignen Arm um ihren Körper herum. In dem Augenblick wo sie sich an ihn heran lehnte, starrte er einfach für einen Moment auf sie hinab. Ein merkwürdiges warmes Gefühl machte sich in seiner Brust breit, sodass er wieder zu Lächeln anfing. Tatsächlich lenkte ihn diese Nähe gerade ab von all dem bösen das in seinem Kopf geisterte. Schweigend rutschte er ein wenig zurück und lehnte seinen Rücken an den Rand der Wanne an. Seine rechte Hand verschlang sich mit ihren Fingern, während sich die linke über ihren Bauch schob und dort zum Ruhen kam. Dann schob er seine Wange an ihren Kopf heran und schmiegte sich dort seicht an. Tief sog er ihren Duft ein und schloss daraufhin die Augen fest um an den Moment in seinem Gehirn aufzunehmen. »Ich bin froh, dass du hier bist Shika«, flüsterte er dann dicht an ihrem Ohr und streifte sanft über ihren Bauch hinweg. »Lass jetzt nur noch die Zeit stehen… für die nächsten 10 Jahre.« Seicht schmiegte er seine Lippen an ihre Stirn wieder heran und entspannte sich deutlich weiter. Derweilen berührten seine Finger immer einmal ihre Hüftknochen, forschend und streiften an der Gürtellinie entlang. Gedankenverloren.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDi Aug 13, 2013 10:59 pm

Das Thema war doch eher leidig, weshalb Maemi nichts weiter zu ihrer Rückkehr nach Konohagakure no Sato sagte. Ohnehin würde sie das allein machen und mit niemandem bei sich und es würde wohl noch eine ganze Weile dauern, bis sie überhaupt in Betracht zog, es wirklich zu tun. Lieber genoss sie seufzend seine Nähe und die Wärme des Wassers, lachte leise, als er meinte, sie habe sicher nichts dagegen wie er sei. "Ich vertraue dir eben und überlasse dir deshalb die Zügel...", murmelte sie sanft, bevor sie sich umwandte. Dass er dabei nach Luft schnappte und eigentlich etwas mehr sagen wollte, als nur, dass er nicht anhänglich wirken wollte, ließ sie verschmitzt lächeln. Sie war gern bei ihm und wenn es ihm gefiel, war es nur umso besser. Immerhin wäre es ziemlich nervig, wenn einer von ihnen weniger Spaß dabei hätte, seine Zeit mit dem Anderen zu verbringen. Da er ihre Nähe aber offenbar genauso genoss, was auch immer er dabei dachte oder fühlte, war sie zufrieden und ruhig. Vermutlich würde es sie furchtbar nervös machen, wenn sie ihm zu nahe kam und er es nicht mehr wollte... Was eigentlich gar keine so abwegige These war, wenn man seinen Verschleiß an Frauen betrachtete und die reale Chance darauf ausrechnete, dass er mit einer von ihnen mehr als eine Nacht verbrachte. Da hatte sie ja sonderbar viel Glück. Der Gedanke ließ sie das Gesicht leicht verziehen und leise schnauben. "Du dich an eine Frau klammern? Das wäre ja eine ganz neue Angewohnheit", erwiderte sie, wobei neben der Belustigung und der Ironie womöglich auch ein klitzekleiner Funke Bitterkeit zu hören war, wenn man denn Aufmerksam genug dafür war. Sie war jedenfalls nicht aufmerksam genug, es zu verstecken.

Schweigend schmiegte sie sich aber enger an seinen Körper, als er ein Stück nach hinten wich, um sich anzulehnen und verschränkte ihre Finger mit denen seiner rechten Hand. Seine andere kam warm und weich auf ihrem Bauch zum Liegen, während sie selbst ihre Beine etwas lockerer als eben ausstrecken konnte und dennoch genug Platz für seine eigenen ließ. Letztendlich könnte er sie genauso gut auf seinen Schoß schieben, wenn er mehr Platz brauchte, aber ihr zierlicher Körper war dann doch eher weniger platzverschwendend. Leicht drückte sie seine Hand fester, als er seine Wange an ihren Kopf schmiegte, genoss schweigend die Nähe, die Wärme und das Gefühl, dass sie jemand auffing. Seine Worte jagten ihr einen neuen Schauer über den Rücken, ließen sie leise seufzen. "Ich bin froh, dass du hier bist...", murmelte sie als Antwort, ohne die Augen zu öffnen, ließ sich lieber treiben und an seinem Körper halten, während seinen Fingern unauffällig eine Gänsehaut folgte und das leichte Zittern, das er auslöste, wenn er sie eben unruhig machte. Ihre freie Hand strich an seinem Arm entlang, der sich bewegte, fuhr zunächst nur sanft darüber, um sich aber letztendlich leicht in seine Haut zu drücken, während ihr Körper erzitterte. "Wir... können die Zeit nicht stehen bleiben lassen, aber wir können sie nutzen...", flüsterte sie ruhig vor sich hin, genoss die Berührung ihrer Körper und dass sie ihm nahe sein durfte, ohne zu fürchten, dass sie selbst das irgendwann beenden musste.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMi Aug 14, 2013 8:27 pm


Mit einer nachdenklichen Miene zeichnete Jiyu ein paar Kreise auf den Bauch von Shika, während er ihren warmen Körper deutlich an seinem spürte. Deutlich konnte er die weiche Haut spüren, ihre Schulterblätter die seine Brust leicht berührten und sein Herz der gegen den anderen Körper fest schlug. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab als er hörte, dass sie ihm vertraute und deshalb gerne die Zügel überließ. Er beugte sich etwas vor, küsste seicht ihre nackte Schulter und zog seine Lippen bis zu ihrem Hals hoch. »Ich weiß es zu schätzen, Shika«, flüsterte er leise und dicht an ihrem Ohren, bevor er behutsam seine Nase über ihre Haut hinweg bewegte um ihren Duft tief einzuatmen. Entspannt schloss er seine Augen und genoss für einen Moment den Augenblick bis er deutlich seufzte. Ihre ironischen Worte, das er sich an keine Frau klammerte, bohrten sich in seinen Verstand. Er zog seinen Kopf leicht zurück und schob seine Hände beide nun auf ihren Bauch. Dann lehnte er den Nacken zurück und musterte kurz eingehend die Decke. Warum band er sich nicht mehr? Eine gute Frage. Möglicherweise weil seine Aufmerksamkeit erst dann einem anderen Menschen völlig gehören durfte, wenn sein Sohn geheilt war. Und was brachte es jemand anderes wenn er keine Familie gründen konnte, sich nicht festlegte und ständig irgendwo Hals über Kopf in gefährlichen Aufträgen steckte.

Seine Gedankengänge brachen jedoch ab als er die Stimme der Hyuuga hörte, die leise murmelte das sie ebenfalls froh war das er hier war. Es bewirkte, dass er sich augenblicklich etwas besser wieder fühlte und den Kopf sinken ließ. Kurz lagen seine Augen auf ihren dunklen Haaren, wobei er plötzlich etwas aufmerksamer auf den Körper von Shika wurde. Sie zitterte bei seinen Berührungen leicht und ihre eignen Finger drückten sich in seine Haut hinein. Unweigerlich verspürte Jiyu wieder den Drang mehr von ihr einzufordern. Auch als er hörte, dass sie die Zeit nicht stehen bleiben lassen sondern nutzen konnten. Immerhin hatte sie damit nicht ganz unrecht, denn immerhin könnte zwischen ihren nächsten treffen mehrere Monate hängen. Der Iryônin schob gemächlich seine Hände von ihren Bauch fast hauchzart über ihre Haut nach oben. Er auf beiden Seiten ihre Rippen und streifte wieder nach unten. »Oh… ich stimme Dir zu, dass wir die Zeit nutzen sollten«, flüsterte er leise und schien sie derzeit etwas Reizen zu wollen. Für ihn war es immer wieder angenehm zu spüren wie Shika unter seinen Berührungen verschiedenen reagierte, um sie zu verwöhnen… oder einfach zu merken das es gefiel was er tat. Langsam glitten seine Finger wieder über ihre Rippen und folgten der gleichen Bewegung wieder nach unten. »Ich will deinen Körper spüren… «, hauchte er dann weiter und glitt augenblicklich nach oben um mit beiden Händen fest ihre zarten, wohligen Rundungen zu umschließen. »Jede einzelne Phaser… jeden Muskeln.« Er drückte seine Finger etwas fester in ihre Haut und sie somit enger an ihn heran.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeMi Aug 14, 2013 9:28 pm

Maemi seufzte nur lautlos, ließ nicht zu, dass ihr Körper ihm schonwieder sofort verfiel, sondern hielt eisern daran fest, dass er sich ausruhen und entspannen sollte, anstatt sich schonwieder zu verausgaben. Zumindest war das eigentlich, was für den Abend vorgesehen war, oder nicht? Immerhin wurde es mit der untergehenden Sonne schon dunkler, auch hier drinnen natürlich, wobei das weniger von Bedeutung war, da ihre Augen geschlossen waren. Geschlossen, um zu genießen, dass er sie berührte, mit seinen Händen an ihrem Bauch, mit seinen Lippen an ihrer Schulter, an ihrem empfindlichen Hals, bevor er ihr Worte ins Ohr flüsterte, die ihr ein seichtes Lächeln auf die eigenen Lippen zauberte. Fahrig ließ sie ihre freien Hände über seine Oberschenkel streifen, an der Außenseite auf und ab und hin und wieder klitzekleine Kreise zeichnen. Auf ihre eigenen Worte hin seufzte er deutlich, schien wenig begeistert von dem, was sie gesagt hatte. Ob er den Unterton bemerkt hatte? Schien nicht so, er wirkte eher nachdenklich, während seine Hände warm auf ihrem Bauch lagen. Schweigend wartete sie also ab, ließ ihn seinen Gedanken nachhängen und sich selbst seine Haut weiter erkunden. Er schien zumindest von ihrer Stimme wieder zu sich zu kommen und sich aufzurichten, seine Bewegungen wieder aufzunehmen. Augenblicklich spürte sie wie sie kurz erschauderte, als seine Hände von ihrem Bauch über ihre Rippen wanderte. Dass er den selben Weg zurück nahm, ließ sie die Luft wieder ausstoßen. Er machte es ihrem eisernen Willen heute mal wieder schwer.

"Solltest du dich nicht... ausruhen...?", fragte sie leise, als er erklärte, dass er ihr zustimmte. Womöglich hätte sie ihre Idee nicht so deutlich formulieren sollen. Nicht, dass sie etwas dagegen hatte, die körperliche Nähe zu ihm zu genießen, sie machte sich nur Sorgen um seinen Zustand. Immerhin war er vorhin weit schlimmer verletzt gewesen und am Abend zuvor ebenfalls. Während ihre Atmung also schwerer wurde, versuchte sich der Widerstand in ihrem Körper - wohl manchen als gesunder Menschenverstand bekannt - immer noch zu regen und ihren Körper davon abzuhalten, darauf zu reagieren. Die Gänsehaut, die sich ausbreitete, konnte er aber nicht verhindern. Sein Atem an ihrem Ohr und die gehauchten Worte ließen die junge Frau sich auf die Unterlippe beißen, etwas fest womöglich, doch das Keuchen unterbrach sie dabei ohnehin. Unwillkürlich drückte sie leicht ihren Rücken durch, ihren Körper an seinen, reckte sich doch seinen Händen entgegen. Ihre Finger krallten sich einen Augenblick fest in seine Oberschenkel, um im nächsten entschuldigend darüber zu streichen, die Innenseiten entlang zu fahren und letztendlich doch wieder auf seinen Knien zum liegen zu kommen. Oh wie sehr wollte sie ihn ebenfalls spüren, da war er ganz sicher nicht allein, mit diesem Wunsch. "Du hast mich doch... voll in der Hand... zum Glück", hauchte sie atemlos ihren flachen Wortwitz und zwang ihre Atmung, ihren Puls ruhiger zu werden, während ihr Herz in ihrer Brust mal wieder seinen eigenen Marathon lief.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 8 Icon_minitimeDo Aug 15, 2013 8:44 pm

»Ich ruhe mich aus… immerhin beweg ich mich nicht sonderlich viel«, antwortete er genauso leise auf ihre Frage. Er spürte durchaus eine bleierne Schwere die sein Körper einnahm, aber trotzdem schien es ihn nicht davon abzuhalten seine Hände über sie hinweg zu bewegen. Selbst wenn es nur dabei blieb, dass er sie mit einigen Berührungen verwöhnte und selbst nicht zum Zuge kam. Allein der beschleunigte Puls seiner Wegbegleiterin und ihre Bewegungen zeichneten ein schelmisches Lächeln auf seine Lippen. Ihre Finger krallten sich kurz in seine Oberschenkel hinein und kamen dann auf seinen Knien wieder zur Ruhe. Inzwischen kannte er einige ihrer Reaktionen und konnte durchaus davon ausgehen, dass es ihr gefiel. Entgegen seiner eignen Grundsätze und Erwartungen setzte er nicht voraus, dass er das süße Hochgefühl ebenso spüren musste. Jiyu ließ es sich mehrmals durch den Kopf gehen, warum es ihn selbst glücklich stimmte das er spürte das Shika Befriedigung fand. Nun gut, sie hatte nicht offensichtlich gezeigt das sie es brauchte, aber es gab ihm irgendetwas… das er nicht mit Worten beschreiben konnte. Womöglich tat es ihm selbst gut, wenn er wusste, dass sie sich wohl fühlte? Normalerweise war Jin nur auf Sex aus, aber diesmal dachte er nicht nur an sich, sondern an einen anderen. Zunächst wortlos bewegten sich seine Hände von den wohligen Rundungen wieder nach unten zu ihrem Bauch, während er vorsichtig ihre Ohrspitze küsste.

»Ich scheine auch dein Herz in der Hand zu haben«, sprach er dann das offensichtlich aus und glitt mit zwei seiner Finger übern Bauchnabel hinweg. »Das schnelle rhythmische schlagen… das wallende Blut… ich spüre dich unglaublich… deutlich… Shika-Lein.« Kurz verstummte er wieder und ließ seine Hand gemächlich weiter nach unten gleiten. Sanft verschwand sie zwischen ihren Beinen und berührte sie auch dort ohne weitere Scheu. »Entspann dich einfach und lass dich fallen… ich verspreche Dir… ich werde mich nicht anstrengen«, nuschelte er weiter, weil er deutlich spürte wie sie kontrolliert versuchte einzuatmen damit ihr Puls langsamer wurde. Oder besser gesagt hörte er es ebenfalls. Wieder beugte er sich nach unten und küsste ihre Schulter leicht um weiter zu ihrem Hals zu streifen. Dort vergrub der Iryônin behutsam seine Zähne und berührte dann liebevoll auch die Stelle mit den Lippen. »Es sei denn… du willst lieber das ich meine Hände bei mir behalte.« Tatsächlich zog er kurz gemächlich die eine aus ihrem intimen Bereich und verharrte deutlich einfach auf ihrem Unterleib. Kurz dachte er dabei an ihre letzten Unterhaltungen von Schwangerschaften und überlegte ob er jemals die Chance bekam zu untersuchen weswegen die Wahrscheinlichkeit so gering war. Nicht, dass es ihn etwas angehen würde, aber tatsächlich schien er es besser zu finden wenn die Leute in seiner Umgebung gesund und munter waren. Außerdem verspürte er im Moment öfters den Drang den Männern die der jungen Frau all das angetan hatten, die Haut von den Knochen zu schälen.

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