Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Mai 26, 2013 9:57 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Time after Time ~ 5 Jahre zuvor ~ Irgendwo in Sunagakure ~

Die Welt war zerrissen zwischen Schmerz, Unruhe, Trauer, Wut, all den Empfindungen, die darum rangen, Maemi aus ihrer Bewusstlosigkeit zu holen und sich dabei gegenseitig sabotierten. Keine bekam die Überhand und genügend Zeit, um am Bewusstsein der Hyuuga lange genug zu ziehen und zu zerren, sodass sie endlich die Augen aufschlagen würde. Seit mehreren Tagen - oder kam es einem nur so vor? - lag sie nun bewusstlos in einem Lager, das ihr fremd war, roch Dinge, die ihr fremd waren, spürte Fürsorge, die ihr fremd war. Alles war fremd und womöglich war es genau das, was ihr Unterbewusstsein dazu anhielt, die Bewusstlosigkeit zu halten und jede Regung zu unterdrücken, die versuchte, die junge Frau ans Licht der Welt zu zerren. Stattdessen gab sie sich, wenn ihre Erschöpfung für einige Stunden nachließ, dumpfen, dunklen Träumen hin, die ihr immer wieder vorspielten, was sie seit Jahren mitzumachen hatte. Verletzungen durch Bestrafungen für Ungehorsam waren dabei wohl noch das erträglichste. Immer leicht, immer mit größtmöglichem Schmerz, ohne wirklich Narben zu verursachen. Immerhin wollte man die Schönheit des einst gefundenen Mädchens nicht zerstören, wollte sie noch nutzen und gefügig machen. Die Träume der Zwanzigjährigen waren unruhig, ihre Bewusstlosigkeit wich hin und wieder Schlaf, in dem sie sich stöhnend hin und her wälzte, raunte, sprach, schrie. Ihr Körper wandt sich unter Qualen, die er gar nicht mehr zu durchleben hatte, doch das wusste er noch lange nicht. Ihm war nicht bewusst, dass alles ein Ende gefunden hatte, durch die Hand zweier völlig Fremder. Er spulte in einer Endlosschleife immer wieder ab, was zuvor geschehen war. Jahrelang. Wenn ihr Körper zu erschöpft wurde, fiel sie der Bewusstlosigkeit wieder anheim. Ihr Körper gab ihr instinktiv keine Chance, endlich aufzuwachen.

Es war wieder Ruhe eingekehrt, das Herumwerfen ihres Kopfes hatte aufgehört, doch statt der Bewusstlosigkeit kam nichts. Ihr stand der Schweiß vor Angst und Anstrengung auf der Stirn, ihr Körper fühlte sich an, als wäre sie geschlagen worden, gegen Wände geknallt, umgefallen. Mehrfach. Ihr wurde nur langsam bewusst, dass das nicht nur ein Gefühl, sondern traurige Realität war. Die Augenlider der Braunhaarigen flackerten unruhig, sie atmete flach und zu schnell dafür, dass sie eigentlich liegen und schlafen sollte. Immer wieder verzog sich ihr Gesicht zu einer Reihe von Emotionen, die allerdings kaum positiver Natur waren. Ihre Ohren nahmen nur nebenbei ein Rascheln war, ein unscheinbares Geräusch. Womöglich Stoff, der aufeinander rieb oder Stiefel, die über den Boden glitten. Vielleicht auch eine Tüte, die man ihr über den Kopf ziehen wollte? Angst überkam sie reflexartig, ihr Körper spannte sich noch mehr an, als ohnehin schon. Ihre Muskeln brannten und schrien nach Erlösung von der ewigen Qual. Wieder flackerten ihre Augenlider, ließen das Licht endlich - nach so langer Zeit - an ihre Augen dringen. Ein Geruch, irgendetwas, ein Geräusch, eine Stimme. Irgendetwas hatte sie aus der Dunkelheit geholt. Sie schlug plötzlich die dunklen, braunen Augen auf, kniff sie augenblicklich wieder zusammen. Irgendetwas war anders. Hatte man sie an einen anderen Ort gebracht? Was würde passieren? Schlimmeres? Hatte sie etwas Falsches getan? Sie schluckte, bemerkte, wie trocken und kratzig ihr Hals war und wie unglaublich durstig sie sich fühlte.

Maemi keuchte, wurde sich bewusst, dass das Licht nicht natürlich war, dass sie auf dem Rücken lag und an die Decke eines Raumes starrte. Angst griff abermals wie eine kalte Hand nach ihrem Herz, drückte zu, erweckte ihren Fluchtreflex. Sie konnte sehen! Sie trug keine Augenbinde! Unsicher und zitternd griffen ihre Finger an die Stelle, wo sonst oft ein Stück Stoff gesessen hatten. Da war nichts. Ob sie eingesperrt war? Sie wollte sich bewegen und wusste gleichzeitig, dass sie es nicht wollte. Dennoch tat sie es, ruckartig, wollte sich aufsetzen und kam nichtmal halb in die Höhe. Vor Schmerz und Anstrengung stöhnend ließ sie sich zurückfallen, ihre Augen zuckten panisch umher. Vielleicht... vielleicht sollte sie sich tot stellen? Nein. Das klappte nicht, hatte es noch nie. Sie atmete unruhig, zwang sich aber leiser zu sein, sah sich um. Sie war in einem Raum. Irgendwo war eine Lichtquelle, eine kleine, der halbe Raum lag im Schatten. Der Raum hatte Fenster! Es fiel kein Licht herein... zugenagelt? Ein genauerer Blick ließ sie Sterne erkennen. Sterne. Der Himmel. Was war das? Ein Traum? Ein kraftloses Zittern ergriff ihren Körper. Das war zu schön um wahr zu sein. Ihr Blick glitt an sich herunter. Sie trug Verbände, zahlreiche. Sie trug ein ihr fremdes, weites Oberteil. Es war dunkel. Es war seltsam. Ein T-Shirt? Wann hatte sie soetwas das letzte Mal getragen? Spielte ihr Verstand ihr einfach nur einen bösen Streich? Unsicher sah sie umher, tastete neben sich und bemerkte doch nur, dass sie weich lag, unter einer Decke... ein Kissen unter dem Kopf! Was sollte sie tun? Leise sein und hoffen, dass es schnell vorbei war? Ein Bett hieß nie etwas Gutes...


Zuletzt von Hyuuga Maemi am Do Jul 11, 2013 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeDo Aug 15, 2013 9:47 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeFr Aug 16, 2013 8:35 am

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeFr Aug 16, 2013 1:46 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeDo Aug 22, 2013 10:31 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeFr Aug 23, 2013 12:54 am

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSa Aug 24, 2013 10:59 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Aug 25, 2013 12:14 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Aug 25, 2013 11:36 pm


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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMo Aug 26, 2013 12:06 am

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMi Aug 28, 2013 8:44 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMi Aug 28, 2013 9:17 pm

Maemi lachte leise, etwas kraftlos, als sie hörte, dass Jiyu verkündete, er habe sein Ziel erreicht, wenn er sie fertig machte. "Du bist unmöglich", nuschelte sie, ihren Kopf immer noch nahe an seinem, während sie genoss, dass er ihren Rücken mit seinen Fingern entlangfuhr. Da er sie nicht losließ, hielt sie sich ebenso an ihm fest, wie umgekehrt, während er sich wieder zurücklehnte und sie beide damit in eine etwas bequemere Position brachte. Die Augen geschlossen genoss sie einefach die Nähe und die Ruhe, spürte, dass sie müde wurde und irgendwie kaputt war, obwohl er wohl schlimmer dran war, als sie. Immerhin wurde seine Atmung rasch ruhiger, tiefer, gleichmäßiger und das obwohl sie noch deutlich spürte, dass sie vereint blieben. Es schien ihn nicht zu stören, nicht unruhig werden zu lassen, vielleicht war es aber auch einfach nur die Müdigkeit. Seufzend drehte sie ihren Kopf, als sie seinen an ihrem spürte, fuhr mit ihrer Nase an seiner Wange entlang und setzte kurz sanft ihre Lippen dort ab. Kurz malte sie eine Spur mit ihrer Nasenspitze, bevor sie ihre Stirn zaghaft gegen seine Schläfe lehnte, die Augen immer noch geschlossen und selbst recht unwillig, sich zu bewegen. Dennoch war sie wohl nicht so müde wie er, als dass sie gleich völlig wegdriften würde. Sie spürte seine Arme fest um ihren Körper, hatte ihre eigenen Arme eben noch um seinen Hals geschlungen, während sie jetzt aus Bequemlichkeit nurnoch einen um seinen Körper geschlungen hatte, der andere auf seiner Brust lag.

Ein wenig besorgt runzelte die Hyuuga die Stirn, als sie merkte, wie gleichmäßig der andere atmete. Ihr Körper war von einer Gänsehaut überzogen, aber nicht mehr nur von den abklingenden Gefühlen ihres Höhepunkts, sondern auch deshalb, weil das Wasser kalt wurde und sie begann, zu frieren, obwohl sie an einen wärmenden Körper geschmiegt war. Tief durchatmend öffnete sie ihre rehbraunen Augen, glitt mit ihrer Hand zu seiner und löste seine Umarmung sanft, sodass sie sich herauswinden konnte. Kurz schmiegte sie ihre Wange in eine seiner Hände, bevor sie sie losließ und mit ihrer Hand seine Wange berührte. Er sah irgendwie friedlicher aus, wenn er döste. "Jiyu komm, es wird kalt hier, du musst ins Bett und dich ausruhen", flüsterte sie sanft, setzte ihre Lippen kurz an seine Schläfe, bevor sie sich auf dem Wannenrand abstützte und dazu zwang, sich zu bewegen. Etwas umständlich kam sie letztendlich zum stehen, stieg aus der Badewanne und angelte nach einem der Badetücher, um es sich umzuwickeln. "Jin, jetzt komm schon", verlangte sie nocheinmal, weil er wohl halb weggedöst war, griff nach dem anderen Badetuch und bot ihm ihre Hand an, um ihm zu helfen, aus der Wanne zu steigen. Danach legte sie das Handtuch mitsamt ihrer Arme um seine Hüfte, ließ ihren Kopf müde gegen seine Brust sinken und ihre Augen zufallen. Schweigend genoss sie die Nähe und bewegte sich vorerst nicht weiter, obwohl sie eigentlich ins Bett hatte gehen wollen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMi Aug 28, 2013 10:51 pm

»Ich weiß«, erwiderte Jiyu leise auf ihre Worte das er unmöglich wäre. Der Mann schien es als Kompliment zu nehmen, dass man ihn so beschrieb. Gleichermaßen war er jedoch viel zu müde um irgendetwas anderes darauf zu erwidern. Die Ruhe legte sich um sie beide herum und ließ ihn etwas entspannen. Lächelnd lauschte er dem Herzschlag und Atem von Shika bis ihn ein Dämmerzustand überfiel und in schwärze tauchte. Gerade auch die Berührung ihrer Nase die über seine Wange streiften und ihre Lippen die kurz die Wange streiften, schien ihn umso mehr Seelenheil zu schenken. Ohne sich zu bewegen genoss er einfach ihre Nähe, auch wenn es deutlich kälter wurde als sie sich langsam von ihm her hob. Ein kurzer Schauer ging durch seinen Körper – sei es weil sie sich von seiner Hüfte aufrichte und er deutlich spürte wie er aus ihr raus rutschte oder wegen des plötzlich realisierten kalten Wasser. Missmutig brummte er ein paar Worte zu ihrer Aufforderung und öffnete ein Auge um ihr kurz dabei zuzusehen, wie sie sich anzog. »Willst du es mir befehlen?«, fragte er fast herausfordernd und verfolgte wie sie sich dann doch nur das Handtuch um den Körper wickelte. Seufzend griff er dann jedoch nach ihrer Hand um sich aufhelfen zu lassen, auch wenn er es nicht unbedingt brauchte aber die Gestik war immerhin nett.

Nachdem er stand, wurde ihm ein Handtuch um die Hüfte geschlungen und wenig später lehnte sich der Kopf der Hyuuga an seine Brust heran. Jiyu blickte auf sie hinab, löste das Handtuch leicht aus ihren Fingern und wickelte es sich ordentlich um den Körper. Dann schlang er seine Arme um ihre Schultern herum und küsste ihren Scheitel sehr sanft. Vermutlich konnte man in diesem Augenblick nicht seinen kurzen nachdenklichen Blick sehen, der wieder tiefgründig irgendwo versunken schien. Wieder einmal dachte er darüber nach, wie die Zukunft aussehen würde. Was wäre wenn er ein Heilmittel fand… oder kein Heilmittel? Egal, wie was wäre mit Maemi und ihn? Würde sie irgendwann nach Konohgakure zurückkehren? Möglicherweise… eine Entscheidung mit der er vermutlich klar kommen müsste. Auch wenn er sie nicht mochte. Blöderweise hasste er Konoha! Das lag ihm einfach im Blut. Sanft schob Jiyu Maemi rückwärts vor sich her und wog sie dabei immer wieder seicht in den Armen. »Dafür das du so gedrängt hast ins Bett zu gehen, scheinst du sehr steinern gerade zu wirken«, flüsterte er leise in ihre Richtung und bewegte sich mit ihr aus der Tür des Badezimmers heraus.

Die Umgebung lag in sanfter Dunkelheit, auch wenn Jiyu kein Licht brauchte um das Bett zu finden. Seicht schob er Maemi einfach weiter bis sie mit den Kniekehlen an die Matratze stoßen würde. Er hielt sie jedoch fest, löste seine Arme von ihr und griff nach ihrem Handtuch. Sanft löste er es von ihren Körper und fing dann gemächlich an die letzten Reste des Wasser abzureiben. Zuerst rieb er an ihren Unterschenkeln entlang, den Oberen, auch ihr intimste Stelle wurde nicht verschont, ihre Brüste und schlussendlich legte er das Handtuch um ihre Schultern. Er zog sie gleich daraufhin eng an seinen Körper und küsste ihre Lippen. Dann löste er sie von ihr und schob sie schlussendlich auf das Bett. Zumindest versuchte er es.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMi Aug 28, 2013 11:19 pm

"Wenn ich muss. Ich hab doch gesagt, ich fessel dich, wenn es sein muss, Sturkopf", erwiderte Maemi mit deutlich scherzhaftem Unterton, aber nicht, ohne seine Herausforderung zu erwidern. Immerhin ließ sie sich von ihm hier nicht unterbuttern. Dennoch war sie froh, dass er aus dem Wasser kam und eben auf sie hörte. Er würde sich nur erkälten, wenn er unnötig lang herumsaß in dem kalten Wasser, sodass sie auch den Ablauf öffnete, bevor sie ihre Arme um seine Hüfte schlang mitsamt dem Badetuch, das ihren zierlichen Fingern entwendet wurde und ordentlich verknotet, sodass es nicht mehr weichen würde. Zufrieden seufzte die junge Frau, als sie seine Arme um ihre Schultern spürte und seine Lippen auf ihrem Scheitel, fühlte sich plötzlich geborgen und sicher, wie schon immer in seiner Gegenwart. Zumindest, seit sie wusste, wer er war. Er gab ihr seit dem Tag, an dem sie aus ihrem Delirium aufgewacht war Sicherheit und Halt. Besonders, wenn er sie in den Arm nahm, auch wenn das wesentlich seltener geschah, als sie es sich manchmal wünschen mochte. Es gab immerhin noch genügend Situationen, die es vermochten, die sonst recht kaltschnäuzige und doch wieder temperamentvolle Maemi ins Zweifelnd, Schwanken, in die Unsicherheit zu bringen. Ohne zu bemerken, wohin seine Gedanken drifteten, hing die Braunhaarige ihren eigenen Gedanken nach, genoss die Wärme seines Körpers auf ihrer immer noch feuchten Haut, die sich langsam abkühlte.

Ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln, als sie seine Worte hörte. Widerstandslos ließ sie sich von ihm vor sich her schieben. Ging langsam und ließ sich von ihm führen, aber nicht von seinem Körper lösen, sondern hielt sich an ihm fest und ließ ihren Kopf an seiner Brust ruhen. Die Müdigkeit war irgendwie doch präsent langsam, auch wenn sie nicht sofort einschlafen würde, aber es war angenehm, sich derart auszuruhen. "Du musst es nur sagen und ich gehe in mein eigenes Bett. Das kalt ist... und einsam... und kalt...", nuschelte sie ihm als Antwort entgegen. Tatsächlich würde sie gehen, sobald er auch nur leise den Wunsch äußern würde, denn sie wollte ihn nicht bedrängen. Sie kannte ihn. Er würde ihr sicher nur davonlaufen oder ihr künftig aus dem Weg gehen, wenn sie ihn in die Enge trieb. Er war ein wenig wie... ein in die Enge getriebenes Raubtier, wenn man so wollte. Der Hyuuga fiel durch ihre geschlossenen Augen nicht auf, dass es dunkler war, da die Dämmerung sich langsam verzogen hatte und die Nacht hereingebrochen war. Nach kurzem Laufen spürte sie die Matratze in den Kniekehlen und wartete, ob er sie losließ, doch er hielt sie zunächst fest, bevor er seine Finger unter das Handtuch schob und es löste. Überrascht öffnete Maemi ihre Augen, sah Jiyu an, beziehungsweise suchte ihn kurz, bevor sie die Berührung an ihren Beinen spürte, sah nach unten und fand ihn.

Als er ihre Oberschenkel entlangfuhr, schluckte sie leicht, biss sich auf die Unterlippe und hielt sich mit einer Hand an seiner Schulter fest, als er berührte, was er eben schon berührt hatte und eine Gänsehaut über ihren ganzen Körper schickte. Unwillkürlich, durch den Sex noch viel empfindlicher geworden, erzitterte sie leicht, als er auch ihre Oberweite berührte, abtrocknete und letztendlich das Handtuch um ihre Schultern legte, um sie an sich zu ziehen. Gerade wollte sie Luft holen und zum sprechen ansetzen, als ihre Anspannung erstarb und sie seine Lippen auf ihren spürte, den Druck sanft erwiderte und ihre Augen wieder schloss, bevor sie sich auf das Bett schieben ließ und wieder zu ihm nach oben sah. "Was wird das denn? Solltest du dich nicht ausruhen?", fragte sie schief lächelnd, während sie auf dem Bett auf ihrem Handtuch lag, das sie nur halb bedeckte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSa Aug 31, 2013 7:59 pm

»Bleib lieber in meinem kalten, einsamen… und kalten Bett«, erklärte er leise und schob sie einfach nachdem Kuss auf die Matratze. Seine Augen ruhten kurz auf ihrem Körper um die freien Stellen die das Handtuch nicht bedeckten eingehend zu mustern. Er hatte schon immer etwas für solchen Anblick übrig und lächelte leicht schelmisch im dunklen. Danach zog auch er langsam das Stoff von seiner Hüfte um sich selbst die letzten Reste des Wassers abzutrocknen. »Ich ruhe mich aus… in dem ich mir ansehe welches schöne Wesen Gott mit Dir hervor brachte«, beteuerte er und ergriff sich eine der Wolldecken von den Stühlen. Schweigend trat er dann zu ihr zurück, legte die Decke auf ihre Beine und zupfte das Handtuch von ihrem Körper weg. Dann schob er den weichen Stoff über ihre Haut und deckte sie damit zu. Kurz tauchte ein sanftes Lächeln auf seinen Lippen an, bevor er sich selbst anfing abzutrocknen. Das sie gerade wohl auf Unterwäsche verzichteten, schien ihn überhaupt nicht zu stören. Aber in der Beziehung war er auch immer sehr offen gewesen. »Ich teile im Übrigen die Ansicht, dass wir uns etwas ausruhen sollten. Nicht nur ich – sondern auch du. Mein Körper erholt sich ziemlich schnell wieder… bedingt durch mein Bluterbe – also mach dir keine Sorgen weiter… falls du sie dir gemacht hast«, erklärte Jiyu und setzte sich dann gemächlich auf die Matratze.

Kurz warf er einen Blick über die Schulter, bevor er sich dann neben sie legte und wortlos an der Decke herum zupfte, damit er mit drunter schlüpfen konnte. Möglicherweise genossen sie eine intimere Nähe, aber Jiyu hatte sich nie wirklich Gedanken darüber gemacht welche Auswirkungen es hatte. Vielleicht bewusst nicht im Anbetracht dessen, dass es mehr Probleme mit sich bringen konnte wenn man irgendetwas beim Namen nannte. Zumal er sehr stark dazu neigte Fluchtartig zu verschwinden, wenn es zu Heikel wurde. Dementsprechend genoss er einfach nur >das<. Anders konnte er es nicht beschreiben. Seicht schob er seine Hände unter die Decke und zog den Körper von Maemi dicht an sich heran. »Schlaf gut Shika-Lein«, hauchte er ihr entgegen und bewegte trotzdem noch immer beruhigend die Hände über ihre Haut hinweg. Weiterhin schwieg er einfach, lauschte nach der anderen und blieb noch wach. Für ihn war das Einschlafen, wenn er erst Mal wach war… wirklich ein Kraftakt. Dafür dachte er viel zu sehr nach. Vor allem an die Zukunft.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Sep 01, 2013 1:44 pm

Ein wenig verblüfft wanderten die Augenbrauen der jungen Frau kurz in die Höhe und sie starrte Jiyu kurz entgeistert an, als er erklärte, dass er sie schön fand. Nicht, dass sie unzufrieden mit ihrem Körper wäre - im Gegenteil. Die Frauen die ständig an sich herummeckerten waren irgendwie garnicht ihr Fall, selbst wenn sie auf ihr Äußeres bedacht war. Dennoch war es seltsam, das von seinen Lippen zu hören und irgendwie auch wieder schmeichelhaft. Ein verlegenes Lächeln hielt also Einzug in ihre Gesichtszüge, während sie beobachtete, dass er sie zudeckte, sie des Handtuchs entledigte und sich dann selbst abtrocknete. Sich in die Decke kuschelnd rückte sie auf dem Bett herum, um ihn Platz zu machen, denn er würde sicher nicht nackt auf dem Boden schlafen. Sie sah ihm zu, wie er sich abtrocknete, lauschte nebenbei seinen Worten und nickte stumm, bevor sie ihn ansah, weil er sich neben sie auf die Matratze setzte. "Trotzdem bist du wesentlich härter gefallen und schwerer verletzt. Du solltest das Kämpfen echt lassen. Ist total eklig und ungesund für dich", murmelte sie vor sich hin und grinste schief. Sie wollte nicht eingestehen, dass sie genauso Ruhe brauchte und im Gegensatz zu ihm eine ewig lange Regenerationszeit hatte. Aber so war sie schon immer, Schwächen zu zeigen war absolut Tabu. Nunja. Eigentlich nicht schon immer, sondern seit sie aus den Fängen einiger Typen durch die Hilfe des Hellhaarigen entkommen war.

Der Gedanke ließ sie kurz abdriften und ihre Züge sich wieder glätten, während der Iryônin an der Decke herumzupfte und sich zu ihr legte. Bereitwillig machte sie ihm Platz und schenkte ihm genügend Raum unter der Decke. Schweigend zog er ihren zierlicheren Körper an sich heran, sodass sie seine warme Haut wieder an ihrer spürte und sich unwillkürlich entspannte. So erotisch nackte Haut auch sein mochte, sie war gerade zufrieden. Trotzdem zogen seine Finger, die nach seinem Gute Nacht Wunsch über ihre Haut fuhren eine Gänsehaut hinter sich her und schickten sogar einen sanften Schauer über ihren Rücken. Sie erwiderte seine Worte nicht, schwieg und war immer noch nicht so müde, als dass sie sofort wieder einschlafen würde. "Können wir uns unterhalten, Jiyu?", fragte sie leise, schob eine Hand auf seine Brust, um mit dem Zeigefinger dort wahllos Kreise zu zeichnen. Sie wirkte ein wenig verlegen und das, obwohl sie immerhin zwei Monate darüber nachgedacht hatte, was sie sagen sollte. Das war nur gewesen, bevor sie wusste, dass sie wiederholen würden, was sie getan hatten. Tief durchatmend seufzte sie, heftete ihren Blick auf seine Brust, bevor sie ihren Kopf auf ihre freie Hand stützte und ihn so leicht von oben immer mal wieder anschielte. Die meiste Zeit starrte sie ihn aber nicht an, wissend, wie unangenehm ihm das werden konnte.

"Wehe du rennst weg. Ich hab' nicht vor, dich auf irgendetwas fest zu nageln, aber ich würde gerne weiter mit dir arbeiten, mit dir befreundet sein ohne... dass da etwas ist, das keinen Namen hat und das totgeschwiegen wird. Und für das Kana mir vermutlich den Arsch aufreißt, wenn sie es erfährt." Ein schiefes Lächeln zeigte sich auf dem Gesicht der jungen Hyuuga, denn der Gedanke daran, was Kana wohl zu so einer Affäre sagen würde, war ihr mehrmals gekommen und sie konnte sich nicht einigen, wen von ihnen beiden die Frau härter bestrafen würde. Zwar tippte sie auf den Schwager der Hellhaarigen, aber sicher sein konnte man sich ja nie. Nocheinmal atmete sie tief durch, schloss kurz die Augen, bevor sie den Mann neben sich tatsächlich ansah, zumindest sein Gesicht, wenn auch nicht dauerhaft seine Augen. "Mir gefällt die Zeit mit dir... hier... so... du weißt schon. Aber... ich... meinst du, du kannst mir etwas versprechen?" Ihre rehbraunen Augen hefteten sich kurz in seine und unabhängig davon, ob er ja oder nein Antworten würde, wartete sie keine richtige Antwort ab. Vermutlich würde er nichtmal eine geben. "Schlaf mit wem du willst, sei zusammen mit wem du willst, das ist alles deine Sache. Aber versprich mir, dass du, wenn du irgendwann einer Frau begegnest, die dir auch nur ansatzweise so viel bedeutet, wie die Mutter deines Sohnes, dass du... sie festhälst, hm? Lauf nicht vor ihr davon..." Schweigend musterte sie Jiyu eine Weile, ohne ihm ständig in die Augen zu sehen, aber sie wollte seine Reaktion darauf sehen, wenn man ihn konfrontierte. Immerhin rannte er vor all seinen Onenightstands davon.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSa Sep 07, 2013 3:15 pm

Natürlich ging Jiyu nicht weiter darauf ein, dass sein Bluterbe ekelig wäre und vor allem ungesund. Er wusste es selbst, obwohl es ihn teilweise kalt ließ. Immerhin wuchs er mit dieser Fähigkeit auf und sein Clan legte ihm nahe Schmerzen in Kauf zu nehmen um zu kämpfen. Dementsprechend unachtsam wirkte es auf außenstehende, wenn er anfing in einen Konflikt zu geraten. Jiyu wandte jedoch seine Aufmerksamkeit auf Maemi, die ihn fragte ob sie sich unterhalten konnten. Stirnrunzelnd drehte er ihr seinen Kopf ganz zu und spürte, dass sie mit der Hand kleine Kreise auf seiner Brust zeichnete. Irgendetwas schien ihr auf der Seele zu liegen und es wirkte so als wäre es etwas Größeres. Immerhin brauchte sie einzige Zeit um die Worte auszusprechen und ihm noch einmal zu sagen, dass er nicht wegrannte. Jiyu hoffte inständig, dass es kein Thema war vor dem er doch am liebsten weglief oder es ignorierte. Schweigend starrte er also ihre Schulter an und lauschte ihren Worten. Sie wollte weiter mit ihm arbeiten und befreundet sein. Den Teil konnte er noch relativ gut verstehen, aber dann folgte das Kana ihr dafür den aufreißt für etwas das keinen Namen hatte und totgeschwiegen wurde. Zunächst musste der Mann darüber nachdenken, was sie meinen könnte und in welchem Zusammenhang es alles stand. »Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher auf was du hinaus möchtest«, erklärte er dann und richtete sich gemächlich in eine aufrechte Position um die Beine aus dem Bett zu bewegen. Nicht weil er aufstehen wollte, sondern um nicht einfach die Augen zu schließen.

»Aber soweit ich es gerade verstehe, willst du keinen Sex mehr oder ähnliche … Nähe, sondern einfach alles auf freundschaftlicher Basis laufen lassen?« Prüfend warf er einen Blick über die Schulter – er hatte es tatsächlich nicht ganz verstanden. Ratlos über ihre Aussage rieb er sich durch die weißen Haare und blickte dann durch den Raum hindurch. Ob sie das meinte? Er wusste es nicht und war sich auch nicht sicher, ob er das gut oder schlecht finden würde, aber schlussendlich nagelte er auch niemanden fest – zumindest nicht so. Wieder sah er kurz zu ihr und wandte sich dann wieder herum um ihre nächsten Worte zu hören. Seine Konzentration ließ geradezu wünschen übrig. »Was soll ich dir versprechen?«, fragte er und rieb langsam die Finger aneinander. Sein Körper war leicht umgewandt, sodass man vermutlich noch sein Gesicht sehen konnte. Dennoch als sie die Worte aussprach zuckte seine Mimik leicht als hätte man ihm einen Schlag ins Gesicht verpasst. Diesmal wandte er seinen Blick komplett ab und starrte durch den Raum. »Das kann ich dir nicht versprechen«, erklärte er und erhob sich kurzerhand vom Bett um sich zumindest eine Boxershorts anzuziehen. Immerhin war er auch noch nicht sicher, was genau sie mit dem Gespräch bezwecken wollte. »Warum soll ich Dir so etwas versprechen? Was möchtest du mir mit deiner Aussage sagen?« Immer wieder huschten seine Augen zu der Frau und gingen dann durch den Raum. Er war wohl etwas unruhig, sodass er ein paar Schritte ging und sich dann wieder an den Rand der Matratze setzte.

Das Versprechen welches er ihr geben sollte, konnte er nicht geben. Er wollte keine Bindung eingehen – aber auch nur weil er sich nicht eingestand das er unter all den Frauen endlich das Gefühl von Aufgehobenheit spüren wollte. Sonst war es immer hier der Fall gewesen… in Suna, aber derzeit lief doch alles Turbulent.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Sep 08, 2013 1:18 am

Verwirrt blinzelte Maemi, als Jiyu sich plötzlich von ihr abwandte und die Beine aus dem Bett schwang. Hatte sie jetzt etwa einen empfindlichen nerv getroffen, indem sie etwas beim Namen nannte? Kaum merklich verzog sie bei seinen Reaktionen das Gesicht. Sie war noch nie der Typ für große Gefühlsduselei gewesen, aber sie wusste gern, woran sie bei jemandem war und das war bei ihm eben nicht der Fall. Und es wurmte sie ein wenig, denn sie genoss seine Nähe, aber sie wusste, dass das niemals zu etwas führen würde, das... fester war. Beständiger. Sie blinzelte abermals, ein wenig aus den Gedanken gerissen, als er zusammenfasste, was sie gesagt hatte und damit offenbarte, dass er völlig falsch verstand, was sie gerade wollte. Kopfschüttelnd setzte sie sich ebenfalls auf, zog die Decke fest um ihren nackten Körper und lehnte sich leicht an die Wand, während sie beobachtete, was Jiyu tat. "Nein, du verstehst mich falsch ich... bin... gern in deiner Nähe. Mach es mir doch nicht so schwer, du hast doch selbst gemerkt, dass mir gefällt, was wir tun, du... Mh... Ich will das nicht beenden, falls es so klang. Falls du es nicht beenden willst. Ich finde diese Nähe zu dir wunderbar... den Sex... und all das." Seufzend fuhr sie sich durch die feuchten Haare und fragte sich kurz, warum sie nicht einfach ihren Mund gehalten hatte und alles gelassen hatte, wie es war. Vielleicht war es der weibliche Drang zu wissen, woran sie war und solche "Probleme" geklärt zu haben, so schnell es ging. Eigentlich bestand zwar kein Problem, aber es fühlte sich so an.

Nachdenklich beobachtete sie, wie er sich doch etwas anzog, wie seine Mimik sich verzog, als hätte man ihn geschlagen, es wirkte beinahe, als hätte sie ihm gerade etwas angetan. Die Stirn runzelnd atmete sie tief durch und überlegte sich, was sie ihm antworten sollte. Sie hatte nur gut gemeint, was sie gesagt hatte. Sie wollte ihn damit nicht bedrängen, aber offensichtlich hatte sie das getan. Nun, sie war eben nicht gut darin. Leicht verzogen sich ihre Lippen, während sie - ganz anders als er - völlig ruhig war. Es bestand immerhin kein Grund nervös herum zu tigern. "Sieh mal. Ich bin eine von Vielen für dich. Ich wollte dir eben nur sagen, dass ich damit kein Problem habe, solang du sie mir nicht direkt unter die Nase reibst. Ich wollte sagen, dass ich nicht versuchen werde, dich mit Krallen und Fesseln festzuhalten, wenn du... meine Nähe nichtmehr willst." Ihre Stimme klang ruhig und sachlich, doch bei der Anspielung auf die Dame, die sie selbst von ihm runtergezerrt hatte, weil sie ewig und drei Tage auf ihn gewartet hatte, schwang ein wenig Schalk mit. Für sie war das Gespräch weit weniger schlimm, als für ihn - offensichtlich - und sie versuchte, es ein wenig aufzulockern, denn eigentlich hatte sie nur etwas dummes, törichtes, emotionales von sich gegeben. Schulterzuckend sah sie ihn fest an, auch wenn sein unsteter Blick ständig von ihr Weg in das Zimmer umherwanderte. Kurz überlegte sie, ob sie ihn anfassen sollte, wieder dazu bringen sollte, sich hinzulegen, aber vielleicht sollte sie ihn erst beruhigen.

"Ich wünsche dir, dass du irgendwann wieder glücklich wirst und dein Glück nicht mehr jede Nacht vergebens suchst. Deshalb habe ich dich gefragt. Wenn du es nicht kannst, ist es deine Sache. Ich habe dabei nicht von mir oder irgendeiner anderen Frau geredet, von niemandem bestimmten." Ein Gähnen unterdrückend fuhr die junge Hyuuga sich abermals durch die Haare und seufzte leise. Jetzt hatte sie ihn so aufgewühlt und wollte dabei eigentlich nur schlafen und vorher von ihm abgenickt haben, dass es okay war, dass sie gemeinsam arbeiteten und eben trotzdem miteinander schliefen. "Wie auch immer. Es wird schade sein, wenn du die Frau gehen lässt, aber das ist deine Entscheidung", murmelte sie leise, "Tut mir leid, wenn ich 'was Falsches gesagt habe. Ich kann gehen, wenn du deine Ruhe willst." Während sie das sagte, schob sie sich leicht aus dem Bett, an ihm vorbei, die Decke noch immer um sich gewickelt und ging zu ihren Sachen, kramte nach ihrer Schriftrolle und wartete auf eine Antwort. Wenn sie ging, würde sie immerhin etwas anziehen müssen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSa Sep 14, 2013 5:05 pm

Der Iryônin lauschte der Erklärung von Maemi und rieb sich nachdenklich mit einigen Fingern über seine Wange hinweg. Er hatte sie offensichtlich wirklich falsch verstanden und das falsche aus den Worten geschlossen. Räuspernd über diese Peinlichkeit warf er einen kurzen Blick ihr entgegen. »Du hättest auch einfach sagen können: Mir gefällt was wir tun, machen wir weiter!«, erklärte er und versuchte etwas Humor in die Situation zu bringen, damit er selbst nicht so dämlich da stand. Leider Gottes ging es vermutlich ziemlich nach hinten los. Mit einem leisen Seufzen ließ er sich dann also auf dem Bett nieder und lauschte den Worten von Maemi, während er die Hände hinter sich abstützte um seinen Kopf ihr entgegen zu drehen. »Du darfst mich ruhig fesseln… es würde sicher interessant werden«, entgegnete er und grinste schief. Es war eindeutig welche Anspielung er damit machte, aber gleichermaßen wurde er relativ ernst wieder um sich mit den Fingern durch die weißen Haare zu streifen. »Musst du mich denn mit Krallen und Fesseln festhalten? Ich bin gerne in deiner Nähe… und wenn es ein Problem gibt… können wir darüber reden. Ich laufe nicht gleich weg – auch wenn es gerade sehr verdächtig danach aussah.« Sein Blick glitt von ihr durch die Umgebung und betrachtete sie kurz eingehend.

Brummend bestätigte er dann im Nachhinein die Worte dazu, dass er sich nicht an eine Frau festhalten konnte. Vielleicht war es auch einfach die Angst. In seinen Augen stand keine Beziehungen an erster Stelle sondern Okuri. Wenn er ihn nicht rettete, weil seine Gedanken bei einer Frau waren dann… nun gut sie waren derzeit schon bei Frauen. Blinzelnd bemerkte er dann das Maemi gehen wollte, wodurch er aufsprang und beide Hände beschwichtigend hob. »Schon gut… ich will nicht das du gehst«, erklärte er und trat gemächlich zu ihr. Behutsam zog er die Rolle aus ihrer Hand, legte seine Hände an ihre Schultern und zog sie dann mit ihr wieder zum Bett. »Ich hatte es falsch verstanden, dass lag nicht an dir sondern ein wenig an mir… oder weil ich ein Mann bin der Frauen manchmal nicht versteht.« Ein leises Geräusch kam von ihm, was fast wie ein Kichern klang. Manchmal konnte er ziemlich kindisch sein… aber das wusste sie immerhin schon. Mit den Händen an ihren Schultern, drückt er sie wieder in Richtung Bett und kletterte dann über sie hinweg um sich die Wandseite in Beschlag zu nehmen, dabei gab er ihr noch einmal einen Kuss an die Stirn. Er ließ sich zurück ins Kissen sinken und atmete tief durch. »Manchmal… muss man jemanden gehen lassen um zu bemerken, wie wichtig er für einen ist, aber… derzeit spielt es keine Rolle.« Nachdenklich hob er die Finger an die Stirn und rieb sich dort hinüber. Wenn es nicht jetzt wichtig war? Wann war es dann wichtig? Wenn er weitere 5 Jahre seines Lebens mit der Suche verbrachte war er fast 40… und irgendwann wollte er eine Familie gründen.

Gedankenlos zog er das Bündel Decke und Maemi näher zu sich. »Ich hoffe du kannst jetzt schlafen? Du sahst eben ziemlich müde aus.«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 2:22 am

Nun, scheinbar hatte sie ja alle Klarheiten erfolgreich beseitigt. Einmal mehr wurde ihr klar, wie fürchterlich falsch sie sich ausdrücken konnte, sodass sie etwas freudlos über seinen Versuch eines Witzes lachte und seufzte. Es stimmte sie irgendwie unzufrieden, dass er dachte, sie wolle das hier nicht. War denn nicht deutlich genug, dass er der Einzige war, bei dem sie das... zulassen konnte? Offenbar nicht. Aber vielleicht war es auch besser so, dass er nicht wusste, was los war, wenn ein anderer Mann auch nur versuchte, sie so zu berühren. Die Augen schließend schluckte sie bei dem Gedanken trocken und kniff die Augen kurz zusammen, um Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen, die dort keineswegs sein sollten. Lange nichtmehr, denn es war alles Vergangenheit und es gab keinen Grund mehr, sich damit zu befassen. Tief durchatmend suchte sie weiter nach ihrer Schriftrolle, richtete sie auf, als sie sie fand und sah dann über ihre nackte Schulter, wie Jiyu aufstand und beschwichtigend die Hände hob. Er nahm ihr die Rolle ab, während er erklärte, dass er nicht wollte, das sie ging, was sie irgendwie erleichterte. Hoffentlich begriff er dann auch, was sie eigentlich von ihm wollte. Bereitwillig ließ sie sich wieder zum Bett schieben, verzog ihre Lippen zu einem eher freudlosen Lächeln, als er zugab, dass er sie falsch verstanden hatte, dass er Frauen allgemein gern falsch verstand. "Bei deiner Erfahrung sollte man meinen, dass du Fachmann bist, was Frauenverstehen angeht", bemerkte sie leise. Schweigend ließ sie sich wieder auf das Bett drücken, starrte ihn an, als er über sie hinwegstieg und schloss nur kurz ihre Augen, als sie seine Lippen an ihrer Stirn spürte.

Auf dem Rücken liegend wandte sie ihren Kopf zur Seite, sah den Weißhaarigen neben sich an und schürzte die Lippen. Es war also nicht wichtig. Nunja, sie war nicht der Typ, der ihm so ein Gespräch aufschwatzte, da war sie wohl eher von Kanas Schlag, denn wenn ihr jemand etwas nicht sagen wollte, dann akzeptierte sie das. Immerhin wollte sie selbst diesen Luxus auch genießen. Etwas zögernd wandte sie sich auf die Seite um, hob die Decke auf der Seite an und zog sie unter ihrem Körper hervor, um ihren Arm über seinen Körper zu schieben und ihn zuzudecken. Ihr Kopf fand seinen Platz an seiner Schulter, während er sie näher an sich zog und sie ihre Augen schloss, um seine Wärme zu genießen. Dabei war es irgendwie schon gewaltig unfair, dass er jetzt etwas anhatte und sie nicht. "Wenn du das sagst ~", flötete sie bezüglich seiner Worte leise. Ihre Lippen pressten sich kurz an seine nackte Schulter, bevor ihr Gesicht wieder zwischen seiner Schulter, seiner Halsbeuge und dem Kissen vergrub. "Wenn du noch zehnmal darum bettelst, fessele ich dich wirklich, Jiyu, fordere mich nicht heraus." Ihre Stimme klang gleichzeitig belustigt und doch war die Drohung todernst. Sie wusste wie man jemanden fesselte, damit er sich nicht wehren konnte. Hatte sie oft genug am eigenen Leib erfahren. Und der schräge Gedanke, machte das ganze ernster, als es sein sollte. Tief durchatmend schlug sie die Augen wieder auf. "K-keine Ahnung... Du sahst auch müde aus... Du hast dich ja auch angestrengt, anstatt dich auszuruhen... in der Badewanne...", nuschelte die Braunhaarige vor sich her.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 11:36 pm

»Nur weil du einen Toaster benutzt, heißt es nicht das du weißt wie er aufgebaut oder läuft. Dadurch kann man ihn auch nicht reparieren«, säuselte er und blickte weiterhin die Decke über ihnen an. Er überlegte was er von den Fragen und der Situation halten konnte – möglicherweise überschritt er in diesem Augenblick immer mehr eine Grenze die er niemals hätte betreten sollen? Erst als die Decke seinen Körper wieder streifte, drehte er seinen Kopf herum und blickte ihr entgegen. In der Dunkelheit musterte er ihr Gesicht und atmete tief durch die Nase durch als sich ihre Lippen seine Schulter pressten. Warm und weich. Jiyu schloss die Augen und drehte den Kopf wieder nach oben. »Ich fordere es nicht heraus, du bietest es mir nur ziemlich oft an… findest du nicht auch? Es klingt ein wenig so als wolltest du es wirklich herausfordern«, stellte der Iryônin fest und schob gemächlich seine Hand auf ihre nackte Haut. Was wollte sie mit ihren vorherigen Worten ausdrücken? Warum würde es sie stören, wenn er „seine Frauengeschichten“ ihr unter die Nase rieb? Nun gut im Allgemeinen redete er nicht wirklich offen darüber was er trieb, aber dennoch wurde er das Gefühl nicht los, dass sie möglicherweise noch etwas anderes damit ausdrücken wollte. Bei der Erinnerungen an das Badewannen Szenarium drehte er seinen Kopf etwas, konnte ihn aber nicht so schieben das er sie erkennen konnte.

»Ja, ich bin tatsächlich auch ziemlich müde… es sei den dir geistert noch irgendetwas im Kopf rum? Ansonsten schließ ich vorschnell die Augen und drifte womöglich ab… sodass du nicht alles sagen konntest… wenn du noch etwas hast.« Ob es wirklich so war, konnte er nicht sagen aber bevor er das Gespräch vorschnell abbrach, musste er noch einmal sicherstellen das wirklich soweit alles geklärt schien. Obwohl rein gar nichts geklärt wurde. In einem ruhigen Moment müsste er sich noch einmal Gedanken darüber machen. Dann konnte er in der Stille noch einmal ihre Sätze, Mimik und Reaktionen durchstöbern. »Ansonsten… schlaf gut… in Ordnung? Falls etwas ist… kannst du mich wecken.« Auch wenn sie vermutlich schlafen würde, wäre er noch eine Weile wach – aber das war nicht unüblich. Der Mann neigte schnell dazu nicht wirklich gut einzuschlafen und vor allem grauenvoll zu träumen. Manchmal konnte man wirklich von Glück reden neben ihm ruhig zu schlafen in den besonderen aktiven Zeiten konnte er sich ziemlich viel bewegen, verkrampfen und murmeln. Vielleicht beruhigte ihn jedoch der andere Körper neben sich… wie immer.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeMo Sep 16, 2013 9:57 pm

Leise seufzend gab Maemi eine Diskussion darüber auf, ob Jiyu wohl viel Ahnung von Frauen hatte oder - wie er es sagte - eben nicht. Vermutlich hatte er tatsächlich keine Ahnung und behandelte die Frauenwelt deshalb so abschätzig, dass ihm keine mehr gut genug war, nachdem die scheinbar einzige gestorben war. Die Lippen schürzend befand sie den Gedanken für etwas hart, aber leider wahr und er war in dieser Hinsicht nicht der Einzige. Gab sicher mehr von seinem Schlag und das waren keinesfalls alles nur Männer, sondern gern auch Frauen. Nur die waren nicht so gefeiert wir Männer. Schweigend schob sie die Gedanken, die ihr daraufhin kamen beiseite, denn sie drehten sich größtenteils um einen unwichtigen Konflikt zwischen Männlein und Weiblein, der wohl noch ewig Bestand haben würde. Sie lächelte sanft darüber, dass sie angeblich oft anbot, ihn zu fesseln. Das tat sie rein reflexmäßig rethorisch tatsächlich oft, aber sie hatte nie ernsthaft darüber nachgedacht. Schon garnicht, seit sie wusste, dass er eben lieber der... dominantere Typ war. Kurz wog sie den Kopf und fragte sich, ob sie das wohl unterbewusst absichtlich getan hatte, zog ihn ein wenig zurück, um Jiyu ansehen zu können, während er weiterredete, ihr anbot sich alles von der Seele reden zu können, was ihn betraf. Fragend zuckten ihre schmalen Brauen in die Höhe und sie fragte sich, ob er das ernst meinte. Sie hatte ihn ja wohl gerade eben schon zur Genüge verwirrt, zumindest kam es ihr so vor.

Es war auch so.
Zeigte er ja offensichtlich, während er immer weiter plapperte, ihr zwar letztendlich eine gute Nacht wünscht, aber irgendwie wohl immer noch darauf wartete, dass sie etwas sagen würde. Leise seufzend schob sie eines ihrer Beine über seines, überlegte, ob sie einfach die Augen zu machen sollte, um zu schlafen, während der Raum langsam in gänzlicher Dunkelheit versank. "Jiyu?", fragte sie stattdessen etwas tonlos, sah ihn an und wartete darauf, dass er eine Art von Reaktion von sich gab, bevor sie sich leicht in die Höhe stützte, auf ihre Ellenbogen, um mit der Hand, die über seinen Körper gefahren war, zaghaft in seine Nasenspitze zu kneifen. "Hör auf zu denken, entspann dich und ruh dich aus. Ich bin ein Mensch, der gern weiß, woran er ist. Mehr wollte ich eben nicht erreichen, verstehst du?" Zweifelsohne würder er versuchen sonstwas in ihre Worte zu interpretieren, denn für ihn waren Frauen ja angeblich ein Buch mit sieben Siegeln. Ihre sieben Siegel hatte er ja nun schon reichlich aufgeweicht. Eine Weile sah sie ihn von der Seite her an, bevor sie sich nach vorn beugte, um ihre Lippen auf seine zu drücken, behutsam und langsam. Ihre Hand, auf die sie sich nicht stützte, hatte sich wieder über seinen Körper geschoben, sodass sie ihn umarmte, als sie sich von ihm löste und ihren Kopf wieder auf das Kissen fallen ließ. "Schlaf gut... und wecke du mich, wenn etwas ist", murmelte sie leise, zog sich an ihn und schloss langsam ihre Augen, um sich die Möglichkeit zu geben, einzuschlafen, wenn er sie ließ und nichts weiter sagte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeDi Sep 17, 2013 7:53 pm

Der Iryônin drehte seinen Kopf herum und blickte Maemi durch die Dunkelheit hin an. Was wollte sie von ihm? Aufmerksam verfolgte er das Nasekneifen und rieb sich mit der Hand gemächlich über die betroffene Stelle. Die folgenden Worte ließen ihn leider Gottes nicht weniger nachdenklich erscheinen, sodass er leicht blinzelte. »Ich denke schon das ich verstehe…«, sagte er langsam und verstand leider Gottes rein gar nichts, aber in so einer Situation musste man zustimmen! Das war doch immer so… Frauen wollten doch irgendwie ein Funken Zustimmung haben. Leider wurde er aus den Gedanken gerissen als sich die Lippen von Maemi auf seine legten und ihn zu einem Kuss aufforderten. Behutsam erwiderte er den Druck und schloss kurz die Augen. Ob sie mit dieser Gestik noch etwas unterstreichen wollte? Verwirrt dreht er seinen Kopf leicht und blickte ihr entgegen. »Ja… schlaf… auch gut.« Nachdenklich schob er einen Arm um sie und musterte dabei die Dunkelheit des Raumes. Dann schloss er seine Augen, fuhr mit einer Hand über den Körper von Maemi und legte dann mehrere Finger an seine Stirnseite heran. In wenigen Sekunden schien das Gespräch der Frau wieder in seinem Kopf abgespielt zu werden. Klar und deutlich. Jede einzelne Mimik, das Geräusch seiner Schritte in dem Raum und das Herzklopfen das er spürte als sie davon anfing. Die Augen des Iryônin bewegten sich hinter seiner Lider etwa so als würde er Träumen, wobei man vermutlich dachte er würde schlafen. Weitere Bilder tauchten auf, die Stimme die ihm zuflüsterte… ihre letzten Worte das sie gerne wusste woran sie war. Ob der Groschen wirklich damit fiel? Jiyu öffnete nach einer Weile die Augen und senkte seine Finger. Der Chakrafluss der sich eben noch angeregt durch sein Gehirn bewegte, wurde wieder ruhiger.

Er stieß leise Seufzend die Luft aus den Lungen und schüttelte dann den Kopf. Das was er als Ergebnis seiner Gedanken hatte, war verwirrend. Spielten hier bereits andere Gefühle mit? Nachdem Kuss von Maemi glaubte er inzwischen, dass es sein könnte. Der Gedanke behagte ihn nicht… . Vielleicht aber auch nur, weil er davor Angst hatte. Für ihn kam es nicht in Frage eine feste Beziehung einzugehen… was wohl unweigerlich daran lag das Okuri an erster Stelle stand. Ob er immer diese Ausrede anwenden konnte? Seine Augen hefteten sich ruhig auf Maemi, musterten sie durch die Dunkelheit und versuchten festzustellen was sie dachte, aber das wäre ihm vermutlich nicht möglich gewesen. Mit einem weiteren tiefen durchatmen, schloss er wieder seine Augen und schüttelte für sich den Kopf. Das musste er irgendwann klären, gerade jetzt war er müde und würde mit Sicherheit zu keinem Ergebnis kommen. Jiyu schüttelte erneut einfach seinen Kopf und versuchte sich auf den Herzschlag zu konzentrieren der an seiner Seite herrschte. Davor wegrennen konnte er vermutlich nicht, außer gerade… gedanklich irgendwo anders hin um sich später näher damit zu beschäftigen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 9 Icon_minitimeDi Sep 17, 2013 8:50 pm

Maemi gähnte verhalten, bekam die Worte von Jiyu zwar noch mit, glaubte aber nicht wirklich daran, dass er auch nur ein Wort von denen, die er in den Mund nahm, ehrlich meinte. Am Ende hatte sie sich dämlich ausgedrückt, er alles falsch verstanden und jetzt hatten sie ein weit größeres Problem, als es vorher gewesen war. Und es war einzig und allein ihre Schuld. Weil sie ja alles klären wollte. Mit derartigen Gedanken gab die Dunkelhaarige es auf, sich irgendwelche Gedanken zu machen und ließ zu, dass ihr Bewusstsein abdriftete, in die Dunkelheit der Nacht, dass sie einschlief, einen Arm um den Körper neben sich geschlungen, um seine Wärme zu nutzen. Immerhin war sie im Gegensatz zu ihm immernoch nackt und er war Schuld daran! Wie eigentlich meistens, schlief sie recht ruhig, wenn jemand neben ihr lag, bewegte sich kaum, träumte zwar, aber dabei nichts, an das sie sich am nächsten Morgen noch erinnern würde. Sie suchte lediglich instinktiv die Wärme des anderen Körpers, schmiegte sich an ihn, unbewusst. Vielleicht war das nach dem Gespräch weniger gesund für das, was er dachte, denn er schien langsam ein falsches Bild von ihr zu bekommen. Doch um sich darüber Gedanken zu machen, schlief sie noch viel zu fest, bevor sie recht schreckhaft erwachte und das schlafende Gesicht des Tsuki anstarrte. Aus irgendeinem Grund war ihre Atmung beschleunigt, doch sie konnte nicht sagen, wer oder was sie erschreckt hatte. Nur langsam blinzelte sie, bewegte sich leicht und vorsichtig, um den Anderen nicht zu wecken. Ihr Schädel brummte wie die Hölle und gab ihr das Gefühl, gleich zu zerplatzen.

Dummerweise, war sie plötzlich wach. Viel zu wach. Sie war eben normalerweise niemand, der lange schlief. Einige Augenblicke musterte sie noch Jiyu, bevor sie ihren Arm von seinem Körper zog und sich vorsichtig von ihm löste. Sie gab sich die größte Mühe, ihn weder durch Bewegung noch Lautstärke zu wecken. Wohl deshalb schob sie sich aus dem Bett, deckte ihn zu und verschwand mit ihrer Schriftrolle in der Hand im Badezimmer, um sich anzuziehen. Schweigend bürstete sie sich die Haare, bis sie wieder brav ihren glatten Weg herunterfielen, zog die Hose und ihr Shirt zurecht. Nachdem sie fertig war, öffnete sie leise wieder die Tür zum Bad, schloss sie hinter sich nicht, sondern lehnte sie nur an und begab sich wieder zu Jiyu. Kurze Zeit stand sie vor dem Bett, musterte ihn, während sie in Gedanken hing und lautlos seufzte. Ihr Blick glitt im Raum umher und blieb letztendlich an ihren Mitbringseln hängen, die sie aus den Ruinen gebracht hatten. Lautlos ging sie dorthin, zog ihre Stiefel wieder an, nahm die Taschen mit sich und verließ das Haus, die Tür so leise wie möglich schließend. Ihre Füße trugen sie recht rasch zu dem Mann, der all den Krempel bekommen sollte, um ihn zu verkaufen und damit die Leute zu ernähren, die hier lebten. Im Morgengrauen war der Kerl genauso wach, wie sie, nahm ihr die Sachen gern ab und schien doch irgendwie nicht fröhlich darüber zu sein, dass Jiyu nicht persönlich bei ihm war. Womöglich würde sie es dem Älteren sagen, wenn sie wieder bei ihm war. Mit Schwindel und Kopfschmerzen kam sie letztendlich wieder bei dem Haus an und fragte sich, ob sie wieder reingehen sollte. Jiyu hatte in der Nacht einen seltsamen Eindruck gemacht, als wolle er vor ihr weglaufen. Vielleicht sollte sie ihm den Abstand gewähren, den er offenbar wollte. Unwillkürlich verzog sie das Gesicht über den Gedanken. Etwas planlos, ob sie einfach gehen sollte, blieb sie vor dem Haus, hockte sich an die Wand, zog ihre Arme in die Ärmel ihres Sweatshirts und verschränkte sie, zog sie um den Körper, um sich zu wärmen. Schweigend und weiter darüber nachdenkend, betrachtete sie eben den Sonnenaufgang und sog die noch kühle Luft in ihre Lungen, um den Kopfschmerz zu bewältigen.
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